Schlagwort: Deutsche Lufthansa

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte – Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen – Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Beflügelt vom Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat der Deutsche Aktienindex ein starkes Plus von 3,2 Prozent eingefahren. Der DAX kletterte damit um 389 Punkte und konnte neue Allzeithöchststände markieren. Zum Wochenschluss verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 12.438 Punkten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte

    Nachdem der europafreundliche Macron als Sieger in die Stichwahl für die französische Präsidentschaftswahl geht, herrscht politische Erleichterung. An den Aktienmärkten sorgte dies ebenfalls für gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX legte am Montag auf breiter Front um 3,4 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es nach dem starken Kursanstieg an den folgenden Tagen. Am Dienstag und Mittwoch legte der DAX jeweils leicht um 0,1 Prozent zu, markierte damit aber trotzdem neue Allzeithochs. Auch am Donnerstag ging es zunächst weiter nach oben. Im Tagesverlauf gab der DAX jedoch nach und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Unverändert ging der DAX am Freitag aus dem Handel und verabschiedete sich damit in ein langes Wochenende.

    Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen

    Nach der Wahl in Frankreich sind die Renditen an den Bondmärkten deutlich angestiegen. Das sorgte für eine Kursrally unter den Bankaktien. Die Papiere der Commerzbank profitierten davon mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent am stärksten. Der Kurs der Commerzbank-Aktie verteuerte sich um 67 Cent auf 8,99 Euro. Nach einem starken Gewinnplus ging es mit den Bayer-Aktien deutlich nach oben. Die Aktie der Leverkusener legte um 8 Prozent auf 113,60 Euro zu. Ein neues Hoch markierten die Papiere der Deutschen Post. Die Geschäfte laufen aktuell glänzend und eine Zusammenarbeit mit Amazon für die Lieferung von Lebensmitteln steht in den Startlöchern. Die Post-Aktie legte in der vergangenen Woche um 7,5 Prozent auf 33 Euro zu.

    Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den optisch höchsten Kursverlust von 3,5 Prozent haben die Dividendenpapiere der Münchener Rück eingefahren. Der Kurs gab im Wochenverlauf um 6,45 Euro nach. Dem steht allerdings eine Dividendenzahlung von 8,60 Euro gegenüber, so dass unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags die Aktie im Plus notiert. Zum Handelsschluss kostet eine Aktie 175,95 Euro. Wenig überzeugt sind die Analysten für die Papiere der Deutschen Lufthansa. Auf der Kostenseite sehen die Analysten noch Hausaufgaben. An der Börse kam es nach diesen Aussagen zu Kursverlusten. Auf Wochensicht verliert die Aktie der Deutschen Lufthansa 1,6 Prozent auf 15,84 Euro. Der Immobilienkonzern Vonovia leidet unter dem steigenden Zinsumfeld. Die Aktie verliert 0,8 Prozent auf 33,23 Euro.

    Positive Stimmung wird die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen

    Nachdem die Frankreich-Wahl in der vergangenen Woche den Aktienmärkten Kursgewinne brachte, werden in den kommenden Wochen die derzeit gute Stimmung, die Quartalsergebnisse sowie die Hauptversammlungen zahlreicher DAX-Unternehmen für weitere Aktienkäufe und damit steigende Kurse sorgen. Die Allzeithöchststände aus der vergangenen Woche dürften damit weiter ausgebaut werden.

  • DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.049 Punkte – Volkswagen, Lufthansa und Commerzbank mit höchsten Kursgewinnen – ProSiebenSat.1, RWE und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Damit notiert der Deutsche Aktienindex zwar 60 Punkte schwächer als vor einer Woche, konnte die Marke von 12.000 Punkten aber immerhin noch halten. In der Woche vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich geht der DAX bei einem Stand von 12.049 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 0,5 Prozent und auf 12.049 Punkte

    Nachdem am Montag der Handel aufgrund des verlängerten Osterwochenendes geschlossen blieb, startete der DAX am Dienstag mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent in die verkürzte Handelswoche. Die Stimmung war insgesamt negativ und hätte Volkswagen nicht mit positiven Unternehmensdaten überrascht, wäre der Tagesverlust beim DAX noch viel höher ausgefallen. Wenig Bewegung gab es an den folgenden Handelstagen. Aufgrund der Unsicherheit durch die Wahlen in Frankreich wollten nur wenige Investoren am Aktienmarkt investieren. Abwarten heißt daher die Devise. Beim DAX spiegelt sich dies mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent am Mittwoch und Donnerstag wieder und am Freitag mit einem Gewinn von 0,2 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und Commerzbank mit höchsten Kursgewinnen

    Nach den überraschend starken Unternehmenszahlen legten die Papiere des Wolfsburger Automobilherstellers Volkswagen deutlich zu. Im Wochenverlauf ging es um 6,8 Prozent nach oben. Die Aktie hat damit die Marke von 140 Euro erreicht. Überraschend gute Geschäftszahlen werden auch von der Deutschen Lufthansa erwartet. Das Unternehmen lässt sich nächste Woche in die Bücher schauen. An der Börse ging es bereits um 5,9 Prozent auf 16,10 Euro nach oben. Und schließlich kam es auch zu einer Erholung im Bankensektor. Die Dividendentitel der Commerzbank profitieren mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent am stärksten von dieser Entwicklung.

    ProSiebenSat.1, RWE und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den höchsten Wochenverlust fuhren die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 ein. Der Kurs gab um 4,4 Prozent auf 38,96 Euro ab. TV-Gesellschaften scheinen vom aktuellen Wirtschaftsaufschwung wenig zu profitieren. Der Energieversorger RWE verliert 4,2 Prozent auf 15,14 Euro und beim Immobilienkonzern Vonovia ging es um 3 Prozent auf 33,50 Euro nach unten.

    Wahlergebnis könnte für Kursschub sorgen

    Nachdem es derzeit um Trump sehr ruhig geworden ist und die US-Politik wenig Einfluss auf die aktuelle Aktienmarktentwicklung nimmt, sorgt das Warten auf das Wahlergebnis in Frankreich für eine gewisse Zurückhaltung auf dem Börsenparkett. Sollten die europakritischen Parteien überraschend stark abschneiden oder sogar die Wahlen für sich entscheiden, ist mit Kursverlusten zu rechnen. Bleibt es dagegen bei der alten Regierungskonstellation dürfte den Aktienmärkten die Erleichterung in Form von Kursgewinnen abzulesen sein.

  • DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke – Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner – E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im Minus abgeschlossen und damit den Trend von vier Wochen mit Kursgewinnen beendet. Der DAX notiert 64 Punkte schwächer und ist unter die Marke von 12.000 Punkte gefallen. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.963 Punkten.

    DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke

    Zu Wochenbeginn überraschte die Deutsche Bank mit der Ankündigung einer milliardenschweren Kapitalerhöhung zur Stärkung des Eigenkapitals. Der DAX schloss darauf 0,6 Prozent im Minus. Nach einem uneinheitlichen Handel legte der DAX am Dienstag 0,1 Prozent zu. Angesichts der bevorstehenden Notenbanksitzungen der EZB am Donnerstag und der US-Notenbank in der kommenden Woche gab es wenig Bewegung auf dem Parkett. Unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Aktienindex notiert am Tagesende einen Punkt höher als am Vortag. Etwas volatiler verlief der Handel am Donnerstag. Am Handelsende blieb jedoch nur ein geringer Gewinn von 0,1 Prozent über. Auch am Freitag entwickelte sich der DAX zwischenzeitlich ganz gut. Am Nachmittag ging es mit den Kursen wieder nach unten, so dass am Abend ein Tagesgewinn von 0,1 Prozent bleibt.

    Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner

    Eine deutliche Anhebung der Prognosen lieferten überzeugende Kaufargumente für die Aktie von adidas. Analysten äußerten sich daraufhin äußerst positiv und ziehen die Kursziele für die Herzogenauracher nach oben nach. In der vergangenen Woche waren die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 11,5 Prozent die stärkste Aktie im DAX. Auf Sicht eines Jahres liegt die adidas-Aktie in Sachen Kursentwicklung an erster Stelle der DAX-Aktien. Aktuell notieren die Papiere bei 179,45 Euro. Die erwarteten Zinserhöhungen durch die Notenbanken wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus. Die Commerzbank profitierte mit einem Wochengewinn von 6,2 Prozent auf 8,29 Euro. Aktien der Deutschen Lufthansa legten in der vergangenen Woche 3,2 Prozent auf 14,34 Euro zu.

    E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Schwache Geschäftszahlen drücken die E.on-Aktie weiter nach unten. Die Aktie verlor 6 Prozent auf 7,03 Euro. Bei der Deutschen Bank hat die Kapitalerhöhung ihre Spuren hinterlassen. Das Bankhaus will 8 Milliarden durch die Ausgabe neuer Aktien einsammeln und so die Kapitalbasis stärken. Ein Verkauf der Postbank zur Kapitalbeschaffung wurde gleichzeitig erst einmal auf Eis gelegt. An der Börse haben die Aktien der Deutschen Bank 4,6 Prozent auf 18,26 Euro verloren. Bei ThyssenKrupp scheint die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Tata Steel zu scheitern. An der Börse ging es mit den Papieren um 4,5 Prozent auf 22,55 Euro nach unten.

    DAX unter 12.000 Punkten und vor den Zinserhöhungen

    Die Dynamik der Vorwochen konnte der DAX erstmal nicht fortsetzen. Ein leichter Kursrückgang hat den DAX wieder unter die Marke von 12.000 Punkte gedrückt. Während in den vergangenen Tagen immer ein höherer Verkaufsdruck bemerkbar war sobald der DAX über der 12.000er Punkte Marke notierte, ließ dieser genauso schnell wieder nach, nachdem der DAX unter die 12.000er Linie gerutscht ist. Dies zeigt zum Einen, dass die Marktteilnehmer vorsichtig agieren was weitere Kursgewinne angeht, aber auch nicht an einen Ausverkauf und deutlich fallende Kurse glauben.

    Mit Spannung dürfte daher die Entwicklung an den Aktienmärkten in Zusammenhang mit den Zinserhöhungen durch die Notenbanken erwartet werden. Wenn sich dies nicht negativ auswirkt, dürfte der Aktienmarkt dies schnell verdauen und wieder in den Gewinnmodus zurückkehren. Zumindest die Unternehmensergebnisse lassen dies zu. Sollte es jedoch zu stärkeren Kursverlusten kommen, könnte dies die Stimmung drehen und des DAX weiter fallen lassen.

  • DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte – Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance – HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Handelswoche legte der DAX leicht zu und konnte so bei einem Stand von 11.757 Punkten den Handel beenden. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Gewinn von 90 Punkten. Damit verteuert sich der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent gegenüber der Vorwoche.

    DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte

    Nachdem es am Wochenende aus dem Weißen Haus keine negativen Überraschungen gab und die Berichtssaison nicht enttäuschte, startete der DAX am Montag mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent in die neue Woche. Unverändert verlief der Handel am Dienstag. Bessere US-Einzelhandelsdaten sorgten am Mittwoch für leichte Kursgewinne. Der DAX legte um 0,2 Prozent zu. Ein starker Euro gegenüber dem US-Dollar und damit weniger Gewinne für die deutschen Exportunternehmen haben den DAX am Donnerstag mit 0,3 Prozent leicht an Wert verlieren lassen. Unverändert verlief der Handel am Freitag, so dass insgesamt eine relativ ruhige Woche zu Ende ging.

    Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance

    Der Tarifabschluss bei der Deutschen Lufthansa ist nicht gerade günstig ausgefallen, aber zumindest drohen keine weiteren Pilotenstreiks mehr. Gute Geschäftszahlen der französischen Fluggesellschaft Air France – KLM haben die Lufthansa-Aktie ebenfalls beflügelt. Auf Wochensicht legt die Aktie um 7,1 Prozent auf 13,50 Euro zu. Nach dem Euro-Anstieg waren auch defensive Dividendenpapiere gefragt. Henkel profitieren mit einem Kursplus von 4,2 Prozent auf 120,10 Euro. Der Allianz-Konzern stellt eine höhere Dividende und ein ordentliches Aktienrückkaufprogramm in Aussicht. Beide Maßnahmen wirken sich positiv auf die Kursentwicklung aus. In der vergangenen Woche legte die Allianz-Aktie 3,8 Prozent auf 162,80 Euro zu.

    HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Schwächer als erwartet ausgefallene Quartalszahlen machen HeidelbergCement zu schaffen. Vor allem das Südwest-Europa-Geschäft läuft nicht rund und belastet die Bilanz der Heidelberger. An der Börse verlor die Aktie 4,3 Prozent auf 85,44 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgt der starke Euro für Kursverluste von 3,1 Prozent auf 22,89 Euro. Und Fresenius Medical Care gaben gegenüber der Vorwoche um 1,6 Prozent auf 75,90 Euro nach.

    Wenig Bewegung und Warten auf Impulse

    Beim DAX gab es in den vergangenen Wochen nur wenig Bewegung bei den Kursen. Die Märkte reagieren derzeit vorsichtig. Zu hoch sind die politischen Risiken und noch viel größer ist das Risiko bei weiteren Kursgewinnen nicht dabei zu sein. Unter diesem Damoklesschwert bewegt sich der DAX derzeit mit geringen Ausschlägen. Einzelne Meldungen führen bereits zu leichten Tendenzen, eine eindeutige und starke Tendenz bildet sich am Markt derzeit noch nicht aus. Umso schneller wird sich der DAX bewegen, wenn es einen eindeutigen Trend gibt. Anleger sollten daher den Markt äußerst aufmerksam beobachten und schnell auf Trendveränderungen reagieren, die in beide Richtungen möglich sind.

  • DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 11.667 Punkte – RWE, Vonovia und Lufthansa mit einer starken Wochenperformance – Commerzbank, Deutsche Bank und infineon mit höchsten Verlusten

    Mit einem Gewinn von 0,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche nur leicht im Plus beendet. Der Deutsche Aktienindex legt gegenüber der Vorwoche magere 15 Punkte zu und geht damit bei einem Stand von 11.667 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 11.667 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging der DAX noch mit einem größeren Wochenverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Die derzeit politischen Unsicherheiten zur Strategie der US-amerikanischen Regierung wirken sich negativ auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten aus. Mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent rückten am Dienstag die steigenden Unternehmensgewinne wieder mehr in den Vordergrund und bescherten dem DAX ein leichtes Kursplus. Unverändert mit lediglich 6 Punkten höher als am Vortag ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Neue Allzeithochs von Dow Jones und NASDAQ sorgten an den Aktienmärkten weltweit für steigende Kurse. Beim DAX ging es um 0,9 Prozent nach oben. Wenig verändert, zeigte sich der DAX am letzten Handelstag der Woche. Die Kurse notierten 0,2 Prozent höher nachdem die Exportzahlen Chinas keinen Anlass zur Sorge einer Wirtschaftsabschwächung zeigten.

    RWE, Vonovia und Lufthansa mit einer starken Wochenperformance

    Die vergangene Handelswoche war die Woche der defensiven Aktien. Den höchsten Wochengewinn von 6 Prozent haben die Aktien von RWE eingefahren. Die Aktie des Versorgers legte nach einer jahrelangen Verlustserie in der vergangenen Woche 6 Prozent zu und kletterte damit um 73 Cent auf 12,90 Euro. Die Aussichten auf weiterhin günstige Zinsen beflügelten auch die Immobilienaktien. Bei den Papieren von Vonovia ging es um 4,9 Prozent auf 32,29 Euro nach oben. Lufthansa legten nach positiven Analystenkommentaren 2,9 Prozent auf 12,60 Euro zu.

    Commerzbank, Deutsche Bank und infineon mit höchsten Verlusten

    Während fallende Zinsen für Unternehmen mit einer hohen Schuldenquote positive Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben, sieht es bei den Finanzinstituten dagegen genau anders aus. Diese leiden unter niedrigen Zinsen. So überrascht es nicht, dass die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 9,2 Prozent auf 7,42 Euro und Deutsche Bank mit einem Wochenverlust von 5,5 Prozent auf 17,80 Euro die Liste der Wochenverlierer anführen. Bei infineon steht die Übernahme von Wolfspeed in den USA auf wackeligen Beinen. Sollte die Fusion nicht zustande kommen, wäre dies negativ für die infineon-Aktionäre zu werten. An der Börse ging es mit den Dividendentiteln von infineon um 4 Prozent auf 17,04 Euro nach unten.

    Starke Wirtschaftsdaten und politische Unsicherheiten

    Nachdem der DAX in den letzten Wochen immer weiter nach oben kletterte, ging es in der vergangenen Handelswoche nur noch leicht nach oben. Die Meldungen der vergangenen Woche zeigen, dass es mit der deutschen Wirtschaft bestens bestellt ist. Die Unternehmenszahlen fallen in den meisten Fällen sehr gut aus. Auch China hat mit der jüngsten Veröffentlichung der Exportstatistik die Zweifler verstummen lassen. Lediglich die Außenpolitik des neuen US-Präsidenten Trump bringt aktuell jeden Tag neue Hiobsbotschaften. Auch wenn am Ende nur ein Teil davon Realität wird, sind dies negative Vorzeichen. An der Börse wird daher aktuell zunehmend vorsichtiger agiert. Bei Allzeithöchstständen an den US-Börsen und einem soliden Niveau beim DAX ist die Luft zwar noch nicht raus, Anleger sind jedoch vorsichtiger geworden. Sollten jetzt noch weitere negative Nachrichten die Aktienmärkte überraschen, könnte dies das Fass überlaufen lassen und die Kurse zunächst einmal deutlich einbrechen lassen.

  • DAX notiert unverändert zur Vorwoche bei 11.630 Punkte – Commerzbank, Lufthansa und adidas mit höchsten Gewinnen – Linde, Münchner Rück und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Mit einem Gewinn von 0,95 Punkten hat der DAX die vergangene Handelswoche bei einem Stand von 11.630 Punkten beendet. Damit bewegt sich der DAX weiterhin in der aktuellen Tradingrange zwischen 11.500 und 11.700 Punkten auf einem hohen Stand.

    DAX notiert unverändert zur Vorwoche bei 11.630 Punkte

    Trotz überraschender Aussagen des neuen US-Präsidenten zu möglichen Strafzöllen deutscher Autohersteller für US-Importe aus Mexiko ging es beim DAX um 0,6 Prozent nach oben. Übernahmegerüchte um die Lufthansa sorgten für Kursgewinne bei der Fluglinie. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Dienstag mit einem Verlust von 0,1 Prozent. Eine technische Erholung bescherte dem Papier von adidas einen Tagesgewinn von 3 Prozent. Beim DAX ging es dagegen ruhiger zu. Der Index legte im Verlauf dennoch 0,6 Prozent zu. Vor dem Amtsantritt Trumps bewegten sich die Aktienmärkte an den folgenden Tagen kaum. Am Donnerstag gab der DAX 3 Punkte ab und am Freitag ging es um 0,3 Punkte nach oben.

    Commerzbank, Lufthansa und adidas mit höchsten Gewinnen

    Das Umfeld steigender Zinsen beflügelt die Finanzbranche insgesamt. Am meisten konnten in der vergangenen Woche davon die Papiere der Commerzbank profitieren. Mit dem Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes ging es um 5,8 Prozent auf 8,1 Prozent nach oben. Die Commerzbank-Aktie notiert damit aktuell bei 8,06 Euro. Nachdem zu Wochenbeginn Gerüchte über eine Beteiligung von Ethiad die Runde machten und den Kurs nach oben trieben, gab die Lufthansa-Aktie nach einem Dementi die Gewinne wieder ab. Doch bereits am Donnerstag gab es neue Spekulationen über einen Einstieg eines Investors aus Abu Dhabi. Von der technischen Erholung bei adidas mit einem Tagesgewinn von 3 Prozent am Dienstag bleibt auf Wochensicht ein Gewinn von 2,9 Prozent. Die adidas-Aktie notiert aktuell bei 152,20 Euro.

    Linde, Münchner Rück und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 2,3 Prozent haben die Aktien von Linde eingefahren. Die Aktie verliert 3,50 Euro auf 151,60 Euro. Münchener Rück verlieren 2 Prozent und gehen bei einem Stand von 176 Euro ins Wochenende. Steigende Zinsen bringen die Kurse der Immobilienaktien unter Druck. Der Kurs von Vonovia gab um 1,8 Prozent auf 30,38 Euro nach.

    DAX weiter in starker Verfassung und bereit für weitere Kursgewinne

    Auch wenn es in der vergangenen Woche wenig Bewegung beim DAX gab, ist der Deutsche Aktienindex in einer guten Verfassung. Weitere Kursgewinne sind damit nur eine Frage der Zeit. Damit dürfte der DAX ausgehend vom aktuellen Niveau bald neue Allzeithochs erreichen können.

  • DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner – ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    So gut wie unverändert ist der DAX aus der vergangenen Handelswoche gegangen. Nach einem zwischenzeitlichen Jahreshoch von 10.828 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex 15 Punkte unter dem Stand der Vorwoche. Damit verliert der deutsche Blue Chips Aktienindex 0,1 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 10.696 Punkten nur knapp unter der 10.700er Marke.

    DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust

    Überraschend gute Konjunkturdaten haben zu Wochenbeginn den DAX klettern lassen. Am Montag ging es mit den Börsenkursen um 0,5 Prozent nach oben. Selbst ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex konnte am Dienstag den DAX nicht bewegen. Gewinnmitnahmen waren am Mittwoch angesagt. Der Ausblick auf steigende Zinsen sowie Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Aufwärtstrend sorgten für Abschläge von 0,4 Prozent. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag und verliert 0,1 Prozent. Keine klare Tendenz zeichnete sich am Freitag ab. Beim DAX führte dies zu einem leichten Kursrückgang von 0,2 Prozent.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner

    Gute Vorgaben anderer europäischer Bankaktien sorgten auch für steigende Kurse bei den deutschen Finanztiteln. Am stärksten profitierten aus dem DAX davon die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs der Commerzbank-Aktie stieg um 3,8 Prozent auf 6,30 Euro. Niedrigere Kerosinpreise sorgen für gute Geschäftszahlen bei der Deutschen Lufthansa. Der Aktienkurs der größten deutschen Fluggesellschaft legte um 3,6 Prozent auf 11,70 Euro zu. Bei der Deutschen Telekom entwickelt sich deren US-Tochter immer mehr zu einer Cash Cow. Die guten Zahlen jenseits des Atlantiks hinterlassen beim Mutterkonzern deutliche Spuren. Die T-Aktie gewinnt 2,7 Prozent auf 14,91 Euro.

    ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    Eine negative Studie der Ratingagentur Moodys belastet den europäischen Stahlsektor insgesamt. Dies wirkt sich auf den Aktienkurs von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 5,9 Prozent auf 21 Euro negativ aus. Der Pharmakonzern Merck verliert 4,6 Prozent an Wert und kostet damit aktuell 94,25 Euro. Neue Gesetze in den USA könnten in Zukunft dazu führen, dass die Patente für Arzneimittel von Pharmakonzernen in Zukunft weniger wert sind.

    DAX steht vor Herbstrally

    Mit dem Erreichen eines neuen Jahreshöchststandes in der vergangenen Woche hat der DAX die Grundlage für eine positive Kursentwicklung gelegt. Die bislang angelaufene Berichtssaison liefert ebenfalls gute Argumente für Dividendenpapiere. Eine Fortsetzung der positiven Unternehmenszahlen im Rahmen der Berichtssaison wird von den Marktteilnehmern erwartet und somit steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege. Damit wird der DAX bald neue Jahreshöchststände erreichen und in die Herbstrally starten. Dass der traditionell schwache Börsenmonat bereits solch starke Signale liefert, ist ein starkes Argument für eine erfolgreiche Herbstrally.

  • DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte – Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen – Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    In der vergangenen Woche hat der DAX an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und erneut zugelegt. Der Wochengewinn beträgt 1,2 Prozent. Damit legte der Deutsche Aktienindex 130 Punkte auf einen Schlussstand von 10.711 Punkte zu. Die Jahreshöchststände bei 10.800 Punkte liegen damit in greifbarer Nähe.

    DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche ist zunächst nicht geglückt. Am Montag ging der DAX nach Gewinnmitnahmen 0,7 Prozent schwächer aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der DAX den Aufwärtstrend mit einem Tagesgewinn von 1,2 Prozent fort. Der Trend zeigt momentan nach oben. Dies führt dazu, dass einige Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt wurden und nun verstärkt in Aktien investieren. Unverändert endete der Börsenhandel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Wenig Impulse kamen von der EZB-Sitzung am Donnerstag. Dennoch legte der DAX 0,5 Prozent zu. Auch am Freitag war die Tendenz nach oben gerichtet. Hier sorgten vor allem die Zahlen von SAP für einen freundlichen Aktienmarkt. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach oben.

    Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen

    Bei der Deutschen Lufthansa sorgten im Wochenverlauf positive Nachrichten für eine starke Kursentwicklung. Nachdem das Unternehmen im Sommer noch eine Gewinnwarnung veröffentlichte und damit den Aktienkurs auf Talfahrt schickte, wurde diese nach starken Geschäftszahlen wieder revidiert. Der Kurs der größten deutschen Fluggesellschaft notiert 1,06 Euro höher bei einem Stand von 11,29 Euro. Das nahende Ende der Niedrigzinsphase beflügelt auch die Banktitel. Deutsche Bank verteuerten sich um 7,3 Prozent auf 13,12 Euro und Commerzbank legten um 6,7 Prozent auf 6,07 Euro zu. Nach guten Unternehmenszahlen legten die Dividendenpapiere von SAP 3,8 Prozent auf 81,98 Euro zu.

    Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    Den höchsten Wochenverlust von 2,1 Prozent fuhren die Papiere der Deutschen Börse ein. Insgesamt gehörten konjunkturunabhängige Aktien zu den Verlierern. So gaben Henkel 1,7 Prozent auf 119 Euro nach und Beiersdorf verloren 1,4 Prozent auf 80,49 Euro. Continental überraschten mit einer Gewinnwarnung und gingen im Wochenverlauf 1,2 Prozent schwächer aus dem Handel.

    DAX könnte bald mit der Herbstrally starten

    Die Berichtssaison ist bislang eher durchwachsen ausgefallen. Die Stimmung am Aktienmarkt ist wegen fehlender Alternativen weiterhin gut. Deshalb ist es dem DAX in den vergangenen beiden Wochen gelungen, stark zu performen. Inzwischen notiert der DAX wieder über der Marke von 10.700 Punkten und hat damit wieder den oberen Bereich des aktuellen Seitwärtskanals erreicht. Setzt der DAX die positive Kursentwicklung der vergangenen Wochen fort und gelingt es den Jahreshöchststand zu überwinden, wird der DAX weiter zulegen. Der Start in die Herbstrally könnte damit vorprogrammiert sein.

  • DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte – Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen – Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Nach einem Auf und Ab an den Börsen ist der DAX zum Wochenschluss mit einem leichten Gewinn von 0,9 Prozent aus dem Handel gegangen. Gegenüber der Vorwoche hat der DAX damit 90 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.580 Punkten ins Wochenende. Die Marke von 10.600 Punkte hat der DAX damit nur knapp verfehlt. Der Handelsverlauf bewegte sich allerdings erneut in der seitwärts gerichteten Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte

    Eine Erholung bei der Deutschen Bank sorgte am Montag für Kursgewinne beim DAX. Auch das zweite Fernsehduell in den USA wirkte sich positiv auf die Aktienmärkte aus. Den Handelstag beendete der DAX mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent. Den Start in die Berichtssaison haben die Zahlen von Alcoa verhagelt. Daraufhin ging es mit den Aktienkursen abwärts. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Keinen eindeutigen Trend konnte man am Mittwoch ausmachen. Bei einer insgesamt schwachen Nachfrage verlor der DAX ein weiteres halbes Prozent. Nach der Veröffentlichung der Exportdaten in China ging es an den Börsen weltweit nach unten. Der DAX verlor 1 Prozent am Wert. Doch bereits am Freitag machten überraschende Daten zur Inflation Zuversicht. Der DAX machte einen Freudensprung mit einem Gewinnplus von 1,6 Prozent.

    Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen

    Starke Zuwächse bei den Passagierzahlen und insgesamt ein gutes Zahlenwerk präsentierte die Deutsche Lufthansa. Nach wochenlangen Verlusten und Negativnachrichten kamen positive Analystenkommentare hinzu. Dies führte zu einem Gewinnsprung von 10 Prozent. Die Aktie der Deutschen Lufthansa kletterte um 93 Cent nach oben und notiert damit bei 10,23 Euro wieder über der Marke von 10 Euro. Die Entwürfe zum Atomkompromiss sorgten für einen starken Wochenschluss bei den Aktien der Versorger. Die Entwürfe decken sich mit den Erwartungen der Spekulanten. An der Börse wurde dies mit deutlichen Kursaufschlägen gefeiert. Die Aktie von E.on stieg um 8,2 Prozent auf 6,83 Euro und RWE verteuerten sich um 4,2 Prozent auf 13,95 Euro.

    Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Gegen den Trend gaben die Papiere von Continental mit einem Wochenverlust von 3 Prozent am stärksten nach. Hier schlägt sich die nachlassende Dynamik beim Automobilzulieferer negativ auf den Aktienkurs nieder. Die Continental-Aktie notiert 5,35 Euro tiefer bei 175,20 Euro. Aktien von SAP gaben um 1,5 Prozent auf 78,96 Euro nach und infineon verbilligten sich um 1,1 Prozent auf 15,86 Euro.

    DAX wird in den nächsten Wochen weiterhin eher seitwärts erwartet

    Keine positiven Impulse brachte der Start in die Berichtssaison. Die vorgelegten Ergebnisse sind bislang durchwachsen ausgefallen. Deshalb ist in den nächsten Wochen auch mit keiner grundlegenden Änderung bei der Kursentwicklung des DAX zu rechnen. Von einer Herbstrally ist derzeit keine Spur. Der DAX wird sich damit erst einmal weiter innerhalb der Range von 10.200 bis 10.800 Punkten bewegen. Sollte der DAX diese Range verlassen, ist anschließend eine größere Dynamik zu erwarten.

  • DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte – Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Negative Schlagzeilen und Unsicherheiten über die weitere Entwicklung haben sich in der vergangenen Handelswoche belastend auf den deutschen Aktienmarkt ausgewirkt. Der Aktienindex DAX verlor 1,1 Prozent an Wert was einem Punkteverlust von 116 Punkten entsprach. Damit ist der DAX von 10.627 Punkte aus der Vorwoche auf 10.511 Punkte gefallen.

    DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte

    Bereits am Montag zeichnete sich die schwache Entwicklung beim DAX ab. Mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent ist der Start in die Woche kräftig misslungen. Hohe Kursverluste bei der Deutschen Bank wirkten sich negativ auf den Aktienmarkt aus. Auch am Dienstag setzte der DAX die Talfahrt fort. Nach den starken Vortagesverlusten sind diese deutlich geringer ausgefallen, eine Gegenbewegung wie es nach hohen Tagesverlusten oft der Fall ist, blieb aber aus. Besonders die Einzelwerte Commerzbank, Volkswagen und Lufthansa sorgten mit eigenen Problemen für fallende Kurse. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 0,3 Prozent. Nach einem Verlust von 3 Prozent in den vorangegangenen drei Handelstagen setzte am Mittwoch die ersehnte technische Gegenbewegung ein. Zur Wochenmitte beendete der DAX den Handel mit einem Plus von 0,7 Prozent obwohl die Aussagen der Notenbanken und Konjunkturdaten keine Impulse sendeten. Wenig Bewegung gab es am Donnerstag – der DAX verlor 0,3 Prozent – bevor es am Freitag mit 1 Prozent relativ gut nach oben ging. Deutlich geringere Höhen zu möglichen Strafzahlungen der Deutschen Bank sorgten für Kursgewinne bei den Bankaktien, die noch mit starken Kursverlusten in den Freitagshandel gestartet sind.

    Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen

    Neue Spekulationen um eine Übernahme von Praxair sorgten für einen Kurssprung der Linde-Aktie. Der Kurs notiert 4,3 Prozent über dem Stand der Vorwoche bei 151,30 Euro. Aktien von BASF legten in einem schwachen Aktienmarkt 3,8 Prozent zu und beendeten den Handel bei 76,11 Euro. Mögliche Übernahmen im Technologiebereich sorgten für Phantasie bei den infineon-Papieren. Diese stiegen um 2,5 Prozent auf 15,88 Euro. Die hohe Nachfrage nach den Innogy-Papieren sorgt für einen Kursgewinn bei RWE. Die Abspaltung der Tochter bringt bei einem höheren Emissionspreis deutlich mehr Geld in die Kasse von RWE. Aktien von RWE legten 2,2 Prozent auf 15,33 Euro zu.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Am Ende der Kursentwicklung im Vergleich zur Vorwoche liegen die Papiere der Commerzbank mit einem Abschlag von 8,9 Prozent. Das Unternehmen setzt den Rotstift an und will 9.600 Stellen streichen. Aufgrund der hohen Restrukturierungskosten und schwachen Gewinnentwicklung werden die Aktionäre wohl über Jahre auf Dividendenzahlungen verzichten müssen. An der Börse notiert die Commerzbank-Aktie 56 Cent schwächer bei 5,74 Euro. Die Deutsche Lufthansa plant mit der Billig-Tochter Eurowings deutlich zu wachsen und prüft dazu einen Teil der Air Berlin Flotte unter eigener Flagge fliegen zu lassen. Die Strategie der Deutschen Lufthansa besteht darin Ryanair und Easyjet Marktanteile abzunehmen. Diese kostspielige Expansion wird an der Börse noch kritisch gesehen. Der Kurs verlor 5,5 Prozent auf 9,9 Prozent. Aktien der Deutschen Börse verloren gegenüber der Vorwoche 4 Prozent auf 72,15 Euro.

    Viel Verunsicherung im Markt drückt auf die Kurse

    Aktuell führen einige Unternehmensmeldungen sowie Spekulationen über Zinserhöhungen für Belastungen an den Aktienmärkten. Volkswagen kämpft immer noch mit dem Dieselskandal, der Deutschen Bank macht das Geschäftsumfeld zu schaffen und zusätzlich drohen Strafen durch das US-Justizministerium während die Deutsche Lufthansa im Expansionsfieber steckt. All dies belastet den DAX derzeit im Besonderen. Allerdings könnten positive Überraschungen zu diesen Themen den DAX auch schnell steigen lassen. Bei Volkswagen und Deutsche Bank könnten durchaus geringere Kosten entstehen als heute vielleicht noch befürchtet. Und bei der Deutschen Lufthansa könnte die aktuelle Strategie zu einer goldenen Zukunft führen. Wie sich dies auch entwickeln wird – aktuell belastet all dies den DAX und sofern es nicht zu positiven Überraschungen kommt, wird sich der DAX erst einmal seitwärts bewegen.