Schlagwort: Deutsche Lufthansa

  • Jahresrückblick: DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte – DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten – Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen – DAX könnte Boden gefunden haben

    Im vergangenen Jahr hat der Deutsche Aktienindex 2.359 Punkte an Wert verloren. Damit notiert der DAX 18,3 Prozent unter dem Stand von vor einem Jahr. Zahlreiche charttechnische Marken wurden auf dem Weg nach unten durchbrochen. Zum Jahresende notiert der DAX bei einem Stand von 10.559 Punkten.

    DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte

    Damit hat der DAX eine starke Serie beendet. In den vergangenen sechs Jahren hat der DAX auf Jahressicht ausschließlich Gewinne eingefahren. Der DAX hat damit das erste Mal seit sechs Jahren wieder Verluste gemacht. Damals hatte der DAX im Jahre 2011 einen Verlust von 14,7 Prozent eingefahren.

    Einen größeren Verlust als in 2018 gab es zuletzt vor genau zehn Jahren als die internationale Finanzkrise im Jahre 2008 ihren Höhepunkt hatte. Damals ging es um 40,4 Prozent nach unten. Der DAX notierte bei einem Stand von 4.810 Zählern.

    DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten

    Aber es gab nicht nur negative Entwicklungen. Zu Beginn des Jahres setzte der Aktienmarkt seinen Aufwärtstrend fort. Die Geldschwemme der Notenbanken und das niedrige Zinsniveau haben die Aktienkurse steigen lassen. Am 23. Januar notierte der DAX auf Allzeithoch bei 13.597 Punkten. Doch während der DAX noch einige Monate immer wieder zwischen 12.000 und 13.000 Punkten schwankte ging es ab September nur noch nach unten.

    Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch zwischen Europa und den USA haben die Aktienmärkte negativ berührt. Hinzu kommt der nahende Brexit. In Italien gab es einen Haushaltsstreit um die Verschuldung des Landes und in Frankreich gestalten sich die Reformen für den Präsidenten schwieriger als gedacht. Die meisten dieser politischen Unsicherheiten konnten immer wieder nur kurzfristig die Aktienmärkte negativ beeinflussen.

    Selbst die steigenden Zinsen und die Rückkehr der Notenbanken zur Normalität sorgten für keine Verunsicherung an den Aktienmärkten. Als allerdings ab dem dritten Quartal Unternehmen verstärkt mit Gewinnwarnungen die Aktienmärkte überraschten, ging es mit den Kursen nach unten. Der Abschwung ist damit auch bei den deutschen Unternehmen angekommen. Lange wollten die Börsianer nicht wahrhaben, dass der starke Euro und die Handelsbeschränkungen negative Auswirkungen auf die Bilanzen deutscher Unternehmen haben werden.

    Lediglich sechs Aktien mit positiver Kursentwicklung – RWE bestes Papier

    Im DAX gab es lediglich sechs Aktien mit einer positiven Kursentwicklung. Das höchste Plus erzielten dabei die Papiere von RWE mit einem Jahresgewinn in Höhe von 11,5 Prozent. Allerdings bewegt sich das Papier mit 18,96 Euro weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Adidas und Deutsche Börse zählen mit einem Plus von 8,4 Prozent bzw. 9,1 Prozent ebenfalls zu den Top-Aktien. Münchener Rück legen mit 5,4 Prozent ebenfalls leicht zu während Deutsche Telekom und Merck mit einem Plus von 0,2 bzw. 0,3 Prozent so gut wie unverändert rangieren. Die Aktien von Wirecard und der Commerzbank sind in dieser Jahresbetrachtung nicht berücksichtigt, da die Papiere nicht die letzten 12 Monate dem DAX angehörten.

    Deutsche Bank, Continental und Bayer mit höchstem Jahresverlust

    Schlechte Zeiten gibt es weiterhin für den Finanzsektor. Die niedrigen Zinsmargen sowie strukturelle Probleme belasten die deutschen Geldhäuser. Die Aktien der Deutschen Bank sind mit 56 Prozent größter Verlierer im DAX. Der einstiege Highflyer notiert bei gerade einmal 6,97 Euro.

    Gewinnwarnungen und der Dieselskandal belasten die Automobilbranche. Allen voran verlieren Continental 46,4 Prozent. Bayer, HeidelbergCement und Deutsche Post geben um rund 40 Prozent nach. ThyssenKrupp sind auf nur noch 14,98 Euro eingebrochen und bei der Deutschen Lufthansa hat sich der etwas höhere Kerosinpreis negativ auf die Bilanz niedergeschlagen.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Für das kommende Jahr sehen die ersten Anzeichen nicht anders aus. Die Risiken bleiben. Allerdings gibt es den einen großen Unterschied, dass die negativen Signale an der Börse angekommen und durch fallende Kurse verarbeitet sind. Die Euphorie der vergangenen Jahre ist damit verschwunden. Auf dem Börsenparkett herrscht ein realeres Bild. Negative Ergebnisse dürften damit nicht mehr überraschen. Insofern kann es eigentlich nur noch positive Überraschungen geben. Zumal in 2019 ab dem zweiten Halbjahr in den USA der Präsidentschaftswahlkampf startet. Und mit diesem waren in der Vergangenheit immer steigende Aktienkurse verbunden.

    In diesem Sinne blicken wir optimistisch in das Aktienjahr 2019. Wir gehen davon aus, dass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch marschiert. Für den DAX erwarten wir daher einen Jahresschlussstand in 2019 von 13.278 Punkten. Dies würde einem Plus von 25,8 Prozent entsprechen.

  • DAX verliert 3 Prozent auf 11.201 Punkte – Linde, Lufthansa und Conti mit guten Gewinnen – Bayer und Deutsche Bank mit zweistelligen Verlusten

    Mit einem Minus von rund 3 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche negativ beendet. Seit Monatsbeginn hat der DAX einen Kursrückgang von 8,5 Prozent eingefahren und seit Jahresbeginn beträgt der Verlust 17 Prozent. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei 11.201 Punkten nur knapp oberhalb der Jahrestiefstände.

    DAX verliert 3 Prozent auf 11.201 Punkte

    Nach einem Kursaufschwung im Laufe des Montags verlor der DAX am zum Handelsende erneut und ging mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent aus dem Handel. Die Seitwärtsbewegung der letzten Tage ging am Dienstag in eine erneute Abwärtswelle über. Der DAX brach um 2,2 Prozent ein. Der Fall des Dow Jones unter die 200 Tage Linie hat auch den deutschen Aktienmarkt verunsichert. Schwache Einkaufsmanagerindizes sorgten am Mittwoch für erneuten Kursdruck. Der Tagesverlust betrug 0,7 Prozent. Eine Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent setzte am Donnerstag ein. Dies war jedoch nur von geringer Dauer geprägt. Bereits am Freitag traten die Themen Brexit, Verschuldung Italien und der Handelsstreit der USA in den Vordergrund und sorgten für erneute Kursverluste. Zum Wochenschluss gab der DAX um 0,9 Prozent nach.

    Linde, Lufthansa und Conti mit guten Gewinnen

    Trotz negativem Aktienmarktumfeld legten die Dividendentitel von Linde nach der genehmigten Fusion mit Praxair deutlich zu. Die Indexgewichtung von Linde steigt sowohl im DAX wie auch im EuroStoxx50 deutlich an. Indexfonds werden Linde-Papiere kaufen und dies brachte einen Wochengewinn für Linde-Aktien in Höhe von 5,3 Prozent. Aktie der Deutschen Lufthansa legten um 5,1 Prozent auf 18,86 Euro zu. Bei Continental wurden im dritten Quartal die eigenen Ziele übertroffen. Damit scheint die Phase der Gewinnwarnungen beim Automobilzulieferer gestoppt zu sein. Die Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 3,5 Prozent auf 136,10 Euro zu.

    Bayer und Deutsche Bank mit zweistelligen Verlusten

    Ganz anders sieht es dagegen bei den Papieren von Bayer aus. Eine Schadensersatzzahlung gegen die Bayer-Tochter Monsanto sorgte in den USA für Aufsehen. Die Zahlungen sind zwar unter den Erwartungen geblieben, allerdings ist die Unsicherheit weiterhin hoch. An der Börse rutschte das DAX-Schwergewicht Bayer um 14,7 Prozent ab und notiert bei nur noch 66,15 Euro. Deutlich nach unten ging es nach den Quartalszahlen der Deutschen Bank. Auf der Ergebnisseite wurden die Erwartungen nach unten geschraubt. An der Börse ging es daraufhin um 10,3 Prozent auf 8,52 Euro nach unten.

    DAX wird in den kommenden Wochen weiter fallen

    Die Aussichten sind für den DAX derzeit alles andere als gut. Aufgrund Brexit, US-Handelsstreit, Italien-Krise, schwacher Frühindikatoren und eines angeschlagenen Chartbildes ist in den kommenden Wochen mit weiteren Kursverlusten beim DAX zu rechnen. Der Oktober wird seinem Namen als schwacher Börsenmonat alle Ehre machen und auch im November ist mit keiner Trendumkehr zu rechnen. Ein Fall unter die Marke von 10.000 Punkten könnte deshalb in den kommenden Wochen drohen.
  • DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte – ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen – BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Mit einem Minus von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Ausverkauf am Freitag zum Quartalsende zeichnet für den Wochenverlust verantwortlich. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 12.247 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte

    Nach der Erholung in der Vorwoche hat der DAX zum Start in die neue Woche am Montag einen schwächeren Start hingelegt. Die Absage der Handelsgespräche zwischen China und den USA führte zu einem Tagesverlust von 1,5 Prozent. Keine einheitlichen Tendenzen gab es an den folgenden Tagen. Am Handelsende stand jeweils ein kleines Kursplus auf der Tafel. Am Dienstag ging es um 0,2 Prozent nach oben während der DAX am Mittwoch um 11 Punkte nachgab. Für Überraschung sorgten Unternehmensmeldungen übe reine geplante Aufspaltung bei ThyssenKrupp. In der Folge kletterte der DAX am Donnerstag um 0,4 Prozent nach oben. Einen Einbruch erlebte der DAX jedoch am Freitag. Mit einem Tagesverlust von 1,5 Prozent geht der Deutsche Aktienmarkt angeschlagen in das Wochenende.

    ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen

    Meldungen über eine Aufspaltung von ThyssenKrupp in zwei unabhängig notierte Börsenunternehmen hat die Aktie deutlich steigen lassen. Auf Wochensicht notiert die Aktie 6,3 Prozent im Plus bei einem Schlusskurs von 21,74 Euro. DAX-Neuling Wirecard legte ebenfalls ein erfolgreiches Debut hin. Die Aktie steigt um 4,7 Prozent auf 186,70 Euro. Und bei Merck geht es um 2,1 Prozent auf 89 Euro nach oben.

    BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Gewinnwarnung von BMW war mit ein Treiber für den Wochenverlust beim DAX. Mit den BMW-Papieren ging es ebenfalls deutlich nach unten. Die Aktie ist der Wochenverlierer mit einem Wochenverlust von 9,4 Prozent auf 77,71 Euro. Der steigende Ölpreis wirkt sich zunehmend negativ auf die Ergebnisse der Deutschen Lufthansa nieder. Sorgen um die Finanzstabilität Italiens wirken sich negativ auf den Finanzsektor aus. Mit dem Kurs der Deutschen Bank ging es um 6,7 Prozent auf 9,83 Euro nach unten.

    Traditionell starkes Quartal voraus

    Nach Beendigung der ersten drei Quartale des Jahres notiert der DAX rund 5 Prozent im Minus. Das letzte Quartal des Jahres gilt im langjährigen Vergleich als besonders erfolgreiches Quartal. Ob dies aufgrund der zahlreichen Baustellen wie Handelsstreit der USA mit der Welt, Brexit, nachlassender Wirtschaftsdynamik und zahlreicher politischer Krisen auch in 2018 gültig ist werden die nächsten Wochen zeigen. Leicht dürfte es für den DAX auf keinen Fall werden und in der aktuellen Situation sind größere Cashpositionen nicht von Nachteil.

  • DAX verliert 1,9 Prozent auf 12.616 Punkte – Lufthansa, Merck und Henkel mit höchsten Wochengewinnen – Siemens, Continental und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Die Kursgewinne der Vorwoche wurden in der vergangenen Woche wieder weitestgehend abgegeben. Der Deutsche Aktienindex beendete den Handel 1,9 Prozent um dem Stand der Vorwoche. Damit verlor der DAX 245 Punkte und notiert bei aktuell 12.616 Punkten.

    DAX verliert 1,9 Prozent auf 12.616 Punkte

    Die eingetrübte Stimmung im Technologiesektor hat die Aktienmärkte mit negativen Vorzeichen in die neue Börsenwoche gestartet. Beim DAX ging es um 0,5 Prozent nach unten. Gute Geschäftszahlen von Lufthansa sorgten am Dienstag für ein etwas verändertes Stimmungsbild. Wenig Bewegung gab es daher beim DAX mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Gute Geschäftszahlen von Apple brachten etwas Beruhigung in den Technologiesektor und die Aktienmärkte insgesamt. Mit einem Kursplus von 0,5 Prozent beendete der DAX den Handel am Mittwoch. Schwere Kursverluste gab es am Donnertag. Der Deutsche Aktienindex verlor 1,5 Prozent. Grund für den starken Einbruch waren erneute Muskelspiele um Importzölle der USA. Die Einfuhrzölle auf chinesische Produkte könnten demnach bei 25 Prozent anstatt bisher erwarteter 10 Prozent liegen. Eine Erholung folgte dagegen am Freitag. Der DAX beendete die Woche mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent.

    Lufthansa, Merck und Henkel mit höchsten Wochengewinnen

    Während an der Börse eher eine Gewinnwarnung von Lufthansa erwartet wurde überraschten die vorgelegten Quartalszahlen. Auch der Ausblick wurde trotz gestiegener Kerosinpreise beigehalten. An der Börse kamen diese Meldungen positiv an. Der Kurs der Lufthansa-Aktie stieg im Wochenverlauf um 5,8 Prozent auf 23,22 Euro. Merck konnte im negativen Aktienumfeld ebenfalls punkten. Die Chemieaktie legte um 2,7 Prozent auf 90,78 Euro zu. In diesen unruhigen Zeiten profitieren verstärkt defensive Aktien. Persil-Hersteller Henkel gewinnt 1,6 Prozent auf 109,65 Euro.

    Siemens, Continental und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Der starke Euro belastet die Geschäftsentwicklung von Siemens. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen sackte der Kurs ab. Im Wochenverlauf verliert Siemens 7,2 Prozent auf 112,14 Euro. Bei Continental ging es trotz guter Geschäftszahlen nach unten. Ein Analystenkommentar sieht für die Aktie auf dem aktuellen Bewertungsniveau wenig Potential. Die Continental-Aktie verliert 6,5 Prozent auf 184,45 Euro. Bei ThyssenKrupp äußerte sich die Krupp-Stiftung ablehnend gegenüber einer möglichen Aufspaltung. Auch ein zurückhaltender Ausblick wirkte sich negativ auf die Kursentwicklung aus. ThyssenKrupp verlieren 6,4 Prozent auf 21,87 Euro.

    Ausbruch aus dem Seitwärtstrend möglich?

    Mit dem Auf und Ab an den Börsen war in den letzten Wochen nur durch ständiges raus aus den Aktien und rein in die Aktien etwas zu verdienen. Alle anderen Aktionäre sehen ihren Depotwert dagegen eher wenig verändert. Die veröffentlichten Quartalszahlen sind tendenziell eher negativ ausgefallen. Insofern stellt sich die Frage, ob der DAX das aktuelle Niveau halten wird oder ob es zu einer Anpassung nach unten kommen wird. Belastend könnte die weitere Entwicklung der US-Strafzölle sein. Wir sehen den Markt aktuell eher kritisch und erwarten in den kommenden Wochen tiefere Aktienkurse.

  • DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu – RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX zumindest vorübergehend den Abwärtstrend beendet. Der Index des Deutschen Aktienindex kletterte um 190 Punkte. Zum Wochenende ging der DAX bei einem Stand von 12.496 Punkten aus dem Handel.

    DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn drückte der Handelskonflikt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Bei einem Tagesverlust von 0,6 Prozent sorgten vor allem die Automobiltitel für den Kursverlust. Bereits am Dienstag sorgte der Kompromiss um den Migrationsstreit für Erleichterung. Mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ging es beim DAX deutlich nach oben. Doch bereits am Mittwoch kippte die Stimmung wieder etwas. Bei dünnen Umsätzen verlor der DAX 0,3 Prozent an Wert. Eine mögliche Lösung um den Zollstreit auf Autos sorgte am Donnerstag für Erleichterung. Mit den Aktienkursen ging es steil nach oben. Der DAX legte um 1,2 Prozent zu. Zum Wochenausklang gab es einen weiteren Tagesgewinn von 0,3 Prozent.

    RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    In Zeiten des Handelsstreits um Zölle liegen vor allem Unternehmen mit einem geringen Exportanteil in der Gunst der Anleger. Die Versorger gehören damit zu den favorisierten Papieren. Aktien von RWE legten gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. E.on folgten mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent. Und nachdem die Deutsche Bank lange als Verlierer galt legte die Aktie zumindest in der vergangenen Woche mit 5,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu.

    Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Am anderen Ende sind dagegen die Dividendenpapiere von adidas zu finden. Nachdem die Aktie lange Zeit stark zulegte ging es in der vergangenen Woche um 2,9 Prozent nach unten. FMC entwickelten sich trotz eines insgesamt positiven Aktienumfeldes negativ. Der Wochenverlust bei den FMC-Papieren beträgt 2,5 Prozent. Steigende Kerosinpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa aus. Der Aktienkurs verliert 2,4 Prozent auf 20,11 Euro.

    Kommt jetzt die Sommerrally

    Nachdem es Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen USA und Europa bzw. China gab kam es in der Folge direkt zu steigenden Aktienkursen. Sollte sich diese politische Entwicklung weiter fortsetzen ist auch mit weiter steigenden Aktienkursen zu rechnen. Das nächste Kapitel der Sommerrally könnte damit starten und an den Aktienmärkten für neue Höchststände sorgen.

  • DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte – Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner – Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Nach einem Wochenverlust von 3,3 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche weitere 2,2 Prozent verloren. Damit notiert der DAX 274 Punkte tiefer auf einem aktuellen Niveau von 12.306 Punkte.

    DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte

    Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China hat am Montag die Aktienmärkte in den Keller geschickt. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent. Nach zaghaften Erholungsversuchen am frühen Morgen ging der DAX auch am Dienstag mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent in den Feierabend. Zu einer Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent kam es am Mittwoch. Außerdem gab es erste Anzeichen einer Deeskalation im Handelsstreit der USA. Bereits am Donnerstag ging es wieder kräftig nach unten. Nach einer Gewinnwarnung durch Osram und bereits erfolgten Warnungen durch ElringKlingner und Daimler gilt der Automobilsektor und deren Zulieferer als angeschlagen. Auf den DAX wirkte sich dies mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,4 Prozent aus. Am letzten Tag des Halbjahres sorgte das sogenannte Windows Dressing am Freitag für eine Erholung in Höhe von 1,1 Prozent.

    Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner

    Trotz schwacher Woche gibt es im DAX Aktien mit einem echten Kursgewinn. An der Spitze sind mit einem Kursgewinn in Höhe von 4,1 Prozent die Papiere von Beiersdorf zu finden. Die Aktie steigt damit auf 97,24 Euro. Positive Analystenkommentare nach einer Kapitalmarktkonferenz führten bei Covestro zu einem Wochengewinn in Höhe von 3,4 Prozent. Und der Aktienkurs des Persil-Herstellers Henkel legte um 1,4 Prozent auf 109,50 Euro zu.

    Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Die steigenden Rohstoffpreise wirken sich zunehmend negativ auf den Ertrag der Fluggesellschaften aus. Die Papiere des Branchenprimus Deutsche Lufthansa gaben um 9,4 Prozent auf 20,60 Euro nach. Besonders hart traf es erneut den Automobilsektor. Continental verloren 6,7 Prozent auf 195,55 Euro. Infineon gilt als Technologiezulieferer für die Automobilindustrie – damit schlagen sich auf infineon die negativen Einflüsse von beiden Sektoren nieder. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 21,83 Euro.

    Aktienmärkte sind angeschlagen

    Die Aktienmärkte sind nach der Entwicklung der vergangenen Wochen mehr angeschlagen den je. Die wirtschaftliche Entwicklung ist negativ und es wird zu weiteren Gewinnwarnungen in den kommenden Wochen kommen. Diese werden die Aktienmärkte weiter negativ belasten. Deshalb wiederholen wir unsere Einschätzung aus der Vorwoche, dass derzeit die Aktienquote zu reduzieren ist.

  • DAX gewinnt 3,6 Prozent auf 12.347 Punkte – RWE, infineon, Linde und SAP mit kräftigen Kursgewinnen – ProSiebenSat.1 und Lufthansa mit Wochenverlust

    Beim DAX setzt sich die Berg- und Talfahrt weiter fort. Nachdem der Index in der Vorwoche Verluste einfuhr und damit Gewinne der Wochen davor zunichtemachte, ging es in der der vergangenen Woche wieder nach oben. Der Deutsche Aktienindex legte um 3,6 Prozent zu und notiert damit 433 Punkte höher. Der Anstieg oberhalb der 12.000er Marke verlief problemlos. Zum Wochenschluss geht der DAX bei einem Stand von 12.47 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 3,6 Prozent auf 12.347 Punkte

    Am Montag startete der DAX mit einer kräftigen Erholungsbewegung in die neue Woche nachdem der DAX am Freitag davor noch unter einem Abverkauf gelitten hatte. Der Tagesgewinn beträgt 1,5 Prozent. Wenig verändert ging der Handel am Dienstag mit einem Kursplus von 0,2 Prozent zu Ende. Strafzölle auf Stahlimporte in den USA waren in den vergangenen Tagen das Thema. Am Mittwoch zeigte sich der DAX unbeeindruckt. Auch wenn einzelne Branchen aufgrund dessen schwächer abschnitten, ging es am Mittwoch mit 1,1 Prozent kräftig nach oben. Mit einer höheren Wachstumsprognose für die Eurozone hat die EZB am Donnerstag für einen kleinen Kurssprung von 0,9 Prozent gesorgt. Am Freitag war zum Wochenschluss dann Vorsicht angesagt. Der DAX gab 0,1 Prozent nach.

    RWE, infineon, Linde und SAP mit kräftigen Kursgewinnen

    Von einer technischen Gegenbewegung profitierten die Papiere der Versorger-Aktien. Bei RWE zogen die Kurse um 12,7 Prozent an. Damit kletterte der Kurs für eine RWE-Aktie um 2,03 Euro auf 17,99 Euro. Mit einem Aufschlag in Höhe von 10 Prozent haben auch infineon-Papiere ordentlich zugelegt. Bei den Dividendenpapieren des Speicherchipherstellers ging es um 2,14 Euro auf 23,51 Euro nach oben. Sehr fest notierten die Papiere von Linde nach Veröffentlichung aktueller Geschäftszahlen. Die Margen haben sich deutlich verbessert und Sondereffekte aus der US-Steuerreform setzen weitere positive Impulse. An der Börse stieg die Aktie um 7,2 Prozent auf 190,95 Euro. In gleicher Höhe ging es bei SAP nach oben. Hier entspricht der Wochengewinn einem Anstieg von 5,92 Euro auf 88,39 Euro.

    ProSiebenSat.1 und Lufthansa mit Wochenverlust

    Unter die Räder gekommen, sind dagegen die Papiere von ProSiebenSat.1. Wie der Indexbetreiber Deutsche Börse überraschend mitteilte, wird die Aktie Covestro zukünftig die Papiere der Mediengruppe ersetzen. Bei ProSiebenSat.1 ging es um 5,8 Prozent auf 28,87 Euro nach unten. Von einer stabilen Entwicklung der Erlöse sprach die Deutsche Lufthansa und enttäuschte damit Analysten. Diese hatten ein Wachstum erwartet. An der Börse sorgte dies für Kursverluste von 3,1 Prozent auf 25,76 Euro.

    DAX hat wohl Boden gefunden

    Mit der Kursentwicklung der vergangenen Wochen scheint der DAX einen Boden gefunden zu haben. Die starken Kurseinbrüche waren zum größten Teil durch Computer verursacht und damit rein technischer Natur. Politische Börsen beeinflussen die Märkte derzeit kaum. Zu unsicher und unterschiedlich sind deren Entscheidungen – da konzentrieren sich die Marktteilnehmer mehr auf die stabile konjunkturelle Lage und nehmen diese als Anlass für weitere zukünftige Kursgewinne.

  • Aktien-Alpha Portfolio stärker als DAX – RWE und infineon mit deutlichen Aufschlägen

    Leicht besser als der DAX hat sich in der vergangenen Woche die Aktien-Alpha Strategie von Bullenbrief entwickelt. Während der DAX lediglich um 3,6 Prozent zulegte, notiert ein Anteilsschein auf das Portfolio um 3,8 Prozent höher. Einen Zertifikatsschein bekommt man aktuell zu einem Preis von 164,60 Euro.

    Unter den Aktien im Portfolio der Aktien-Alpha Strategie liegen auch die Papiere des DAX-Wochengewinners RWE mit einem Gewinn von 12,7 Prozent auf 17,99 Euro ganz vorne. An zweiter Stelle folgen infineon mit einem Wochengewinn von 10 Prozent auf 23,51 Euro. Hochtief gewinnen 9,2 Prozent auf 146,30 Euro. Meldungen auf eine Einigung im teuren Bieterkampf um den Autobahnbetreiber Abertis sorgen für positive Aussichten.

    Am Ende der Gewinnentwicklung der Aktien des Bullenbrief-Portfolios finden sich die Schlusslichter aus dem DAX. Mit dem DAX-Abstiegskandidaten ProSiebenSat.1 mit einem Wochenverlust von 5,8 Prozent auf 28,87 Euro haben wir genauso wie mit der Deutschen Lufthansa mit einem Kursverlust von 3,1 Prozent auf 25,76 Euro die DAX-Schlusslichter im Portfolio.

  • DAX verliert 4,6 Prozent auf 11.914 Punkte – Keine Aktie mit Wochengewinn – am besten notierten noch Fresenius, Lufthansa und Deutsche Börse – ThyssenKrupp, E.on und Siemens mit hohen Verlusten

    In der letzten Handelswoche hat der DAX die Gewinne der vergangenen beiden Wochen wieder abgegeben. Der Deutsche Aktienindex verliert auf Wochensicht 4,6 Prozent an Wert und gibt damit 570 Punkte ab. Die Marke von 12.000 Punkten wurde bei einem Schlussstand von 11.914 Punkten unterschritten.

    DAX verliert 4,6 Prozent auf 11.914 Punkte

    Mit einem leichten Tagesgewinn von 0,3 Prozent ist der DAX am vergangenen Montag in die neue Handelswoche gestartet. Bei einem unspektakulären Handel legte der DAX leicht zu. Doch an den folgenden Tagen ging es mit den Kursen nur noch nach unten. Der starke Euro wird immer mehr zur Wachstumsbremse für die deutschen Exporteure, die Entscheidung um Fahrverbote für Dieselautos belastet, der Mitgliederentscheid zur Bildung der Regierung sowie einige weitere Ereignisse wurden als belastende Faktoren betrachtet. Mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent am Dienstag und 0,4 Prozent am Mittwoch ging es noch relativ leicht nach unten. Nachdem der DAX am Donnerstag bis kurz vor Handelsschluss weitgehend unverändert notiert hatte, sorgte ein Einbruch an der Wall Street für fallende Kurse. Trump’s Gedanken über Importzölle auf Stahl sorgte am Freitag weltweit für große Verunsicherung und liess den DAX um weitere 2,3 Prozent an Wert einbrachen.

    Keine Aktie mit Wochengewinn – am besten notierten noch Fresenius, Lufthansa und Deutsche Börse

    Bei dem schwachen Aktienumfeld der vergangenen Woche erwischte es ausnahmslos alle DAX-Aktien. Unter den 30 DAX-Titeln konnte kein einziger Titel beim Kurs gegenüber der Vorwoche zulegen. Den geringsten Wochenverlust von 0,9 Prozent auf 62,90 Euro erlitten die Papiere von Fresenius. Deutsche Lufthansa kamen mit einem Wochenverlust von 2,1 Prozent auf 26,57 Euro vergleichsweise gut weg. Von einer hohen Volatilität profitieren immerhin die Börsenbetreiber. So überrascht es nicht, dass Deutsche Börse mit einem Kursrückgang von 2,4 Prozent auf 106,50 Euro ebenfalls zu den besseren Titeln gehören.

    ThyssenKrupp, E.on und Siemens mit hohen Verlusten

    Die Diskussion um Importzölle in den USA belastete auch die europäische Stahlbranche stark. Selbst wenn mit den USA wenig Geschäfte gemacht werden, ist davon auszugehen, dass asiatische Wettbewerber als Folge ihre Produkte verstärkt auf den europäischen Markt werfen werden. An der Börse verlieren ThyssenKrupp 7,7 Prozent auf 20,93 Euro. E.on geben mit einem Wochenverlust von 7,5 Prozent auf 8,03 Euro ebenfalls deutlich nach. Bei Siemens geht es um 7 Prozent auf 102,98 Euro nach unten.

    Börsianer sind weiter höchst verunsichert

    Der Kursrückgang in der vergangenen Woche zeigt wie verunsichert die Anleger auf dem Parkett derzeit reagieren. Die Nachrichtenlage hat sich stark negativ auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten niedergeschlagen. Der jüngste Erholungsversuch ist damit wieder Geschichte. Es ist nun davon auszugehen, dass an den Aktienmärkten weiterhin eine hohe Unsicherheit herrscht. Wir gehen zwar davon aus, dass der DAX die 12.000er Marke wieder schnell holen wird, eine nachhaltige Kurssteigerung sehen wir in den nächsten Wochen jedoch nicht.
  • Aktien-Alpha Strategie legt 1,1 Prozent zu – BMW, infineon und Amadeus Fire mit höchsten Kursgewinnen

    Bei einem insgesamt positiven Aktienmarktumfeld ging es mit dem Portfolio der Aktien-Alpha Strategie nach oben. Der Wochengewinn liegt mit 1,1 Prozent auf einen Indexwert von 174 Euro in einem ordentlichen Bereich.

    Unter den Gewinner-Aktien finden sich die Wochengewinner aus dem DAX. Die beste Performance erzielten die Papiere von BMW mit einem Wochengewinn von 5,4 Prozent. Aktien von infineon notieren als zweitstärkster Portfolio-Wert mit einem Wochengewinn von 5,1 Prozent. Aktien des Personaldienstleisters Amadeus Fire legten mit einem Wochengewinn von 3,9 Prozent ebenfalls sehr stark zu.

    Am Ende der Liste notieren im Aktien-Alpha Portfolio genau jene Aktien, die auch im DAX am unteren Ende rangieren. Dort sind mit einem Wochenverlust von 2,6 Prozent Deutsche Lufthansa zu finden, HeidelbergCement mit einem Wochenverlust in Höhe von 2,4 Prozent und Linde mit einem Kursrückgang von 1,9 Prozent.