Schlagwort: Deutsche Lufthansa

  • DAX gewinnt 3,1 Prozent auf 13.320 Punkte im neuen Jahr – Volkswagen, infineon und Continental mit höchsten Wochenzuwächsen – Kursverluste bei Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa

    Beim DAX ist der Start ins neue Jahr anders als noch im Vorjahr verlaufen. Das Jahr 2018 hat der Deutsche Aktienindex mit einem ordentlichen Plus von 3,1 Prozent in den ersten 4 Handelstagen beendet. Der Sprung über die 13.000er Punkte Marke ist damit geglückt. Gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche und damit auch gegenüber dem Jahresabschluss 2017 hat der DAX in den ersten Tagen des neuen Jahres 402 Punkte an Wert gewonnen und den Handel bei einem Stand von 13.320 Punkten beendet.

    DAX gewinnt 3,1 Prozent auf 13.320 Punkte im neuen Jahr

    Zu Beginn des neuen Jahres ist der Start am Dienstag nach dem Neujahrs-Montag zunächst etwas holprig verlaufen. Der DAX verlor 0,4 Prozent und viele Börsianer fühlten sich an den schwachen Jahresstart 2017 erinnert. Doch bereits am Mittwoch kam frischer Wind auf das Börsenparkett. Rekordstände an der Wall Street machten sich auch beim DAX positiv bemerkbar. Ein starker Euro belastete zwar die Exportwerte etwas, tat der insgesamt guten Stimmung keinen Abbruch. Zum Handelsende notierte der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Nachdem der Dow-Jones-Index erstmals über der Marke von 25.000 notierte, gab es an den Börsen kein Halten mehr. Auch der DAX schloss mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent sehr stark. Die gute Stimmung setzte sich auch am Freitag mit einem Tagesgewinn beim DAX in Höhe von 1,2 Prozent fort.

    Volkswagen, infineon und Continental mit höchsten Wochenzuwächsen

    Den besten Start in das neue Jahr hatten die Volkswagen-Aktien. Nachdem zyklische Aktien, Automobilwerte und Technologiepapiere gefragt waren, sorgte eine Kaufempfehlung von Analysten der Deutschen Bank für satte Kursgewinne beim Wolfsburger Automobilbauer. Die Volkswagen-Aktien legten um 7,7 Prozent auf 179,20 Euro zu. Getrieben vom Kursanstieg der Technologieaktien an der amerikanischen Börse NASDAQ profitierte der deutsche Speicherchiphersteller infineon mit einem Kursplus von 6,7 Prozent auf 24,36. Der Schwung bei den Automobilherstellern wirkte sich auch positiv auf den Zulieferer Continental mit einem Wochenplus von 5,4 Prozent auf 237,10 Euro aus.

    Kursverluste bei Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa

    Am Ende der DAX-Liste finden sich mit der Deutschen Bank und Deutschen Lufthansa lediglich zwei Aktien mit einem Wochenverlust. Bei der Deutschen Bank ging es um 2,4 Prozent auf 15,49 Euro nach unten. Die Steuerreform in den USA sorgt für eine deutliche Mehrbelastung. Dies drückt sich negativ auf das Geschäftsergebnis aus und damit auch auf den Aktienkurs. Der Vorjahresgewinner Deutsche Lufthansa ist erst mal etwas ruhiger in das neue Jahr gestartet. Die Aktie verliert 1,5 Prozent auf 30,26 Euro.

    Nach starkem Jahresauftakt könnten weitere starke Wochen folgen

    Nachdem der Jahresauftakt erfolgreich verlaufen ist und zahlreiche Gründe wie starkes Wachstum, Tiefstände bei der Arbeitslosigkeit, niedriges Zinsniveau und günstiges Zinsniveau für ein optimales Aktienumfeld sprechen, dürfte es auch in den kommenden Wochen beim DAX weiter nach oben gehen. Ein Erreichen neuer Allzeithochs sollte damit in den nächsten Handelstagen möglich sein.

  • Aktien-Alpha Strategie let zum Jahresauftakt 2,8 Prozent zu – Rocket Internet Aktie mit starken Gewinnen

    Mit einem Wochengewinn von 2,8 Prozent ist das Aktien-Alpha Portfolio stark in das neue Jahr gestartet. Verglichen mit dem Jahresstart beim DAX entwickelte sich das Bullenbrief-Portfolio gegenüber einem DAX-Gewinn von 3,1 Prozent etwas weniger dynamisch. Ein Anteilsschein für das Aktien-Alpha Portfolio notiert damit aktuell bei 171,95 Euro.

    Unter den Portfolio-Werten legten die Rocket Internet-Aktien den besten Start hin. Der Kurs stieg um 8,9 Prozent nach oben weil die Gesellschaft als günstig bewertet gilt. Insiderkäufer haben den Kurs in den vergangenen Tagen beflügelt. Auch die Papiere des DAX-Gewinners Volkswagen mit einem Wochenplus von 7,7 Prozent und infineon mit einem Plus von 6,7 Prozent schafften es bei unserem Portfolio ganz nach oben.

    Wie auch beim DAX sind bei unserem Portfolio Deutsche Bank mit einem Wochenverlust von 2,4 Prozent und Deutsche Lufthansa mit einem Kursrückgang von 1,5 Prozent die Verlierer. Aktien von Essilor gehören mit einem Wochenverlust von 1,4 Prozent ebenfalls zu den Verlierern der Aktien-Alpha Strategie.

  • DAX mit 12,5 Prozent Jahresgewinn – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Mit dem Börsenjahr 2017 ist ein erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Bei einer insgesamt niedrigen Schwankungsbreite legte der Deutsche Aktienindex im Jahresverlauf um 12,5 Prozent zu und verabschiedete sich bei einem Indexstand von 12.918 Punkten in den Silvesterabend. Damit hat der DAX gegenüber dem Vorjahr 1.437 Punkte zugelegt.

    DAX mit 12,5 Prozent Gewinn auf 12.918 Punkte

    Bis auf wenige Ausnahmen ist der DAX kontinuierlich geklettert und hat im November bei 13.525 ein Jahreshoch markiert. Eine gute Konjunktur mit starken Ergebnissen der DAX-Unternehmen haben die Aktienkurse steigen lassen. Das niedrige Zinsumfeld mit der expansiven Geldpolitik der Notenbanken sowie ein schwacher Euro haben die Exportchancen der Unternehmen und die Kurse gesteigert. Aus politischer Sicht sorgt die Umsetzung der Steuerreform in den USA für Entlastungen bei den Unternehmenssteuern. Die Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden führten ebenfalls zu einer Beruhigung auf dem Börsenparkett, nachdem Großbritannien mit dem Brexit den europäischen Wirtschaftsraum verlassen wird. Für Unsicherheit sorgten dagegen die Spannungen mit Nordkorea sowie die nach Unabhängigkeit strebende spanische Region Katalonien.

    Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich mit einem Jahresplus von 150,4 Prozent auf einen Aktienkurs von 30,72 Euro am stärksten entwickelt. Der Deutschen Lufthansa gelang es aus den Pleiten von Air Berlin und Alitalia jeweils Profit zu schlagen. Auch die Einigung im Tarifkonflikt mit den Gewerkschaften sorgt für eine stabile Planung. Das Geschäftsmodell von Eurowings gilt als Erfolg gegenüber den Billiganbietern. Die Commerzbank erzielte einen Jahresgewinn von 72,4 Prozent auf einen Aktienschlusskurs von 12,50 Euro. Die im Umbau befindliche Bank hat dank des Verkaufs der Frankfurter Firmenzentrale die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Von den Höchstständen sind die Papiere der Commerzbank aber noch weit entfernt. Aktien des Energieriesen RWE legten 44,0 Prozent auf 17,00 Euro zu. RWE hat von der Rückzahlung aus Atomsteuern profitiert. Aber auch ein Anstieg der Energiepreise hat sich positiv auf die Geschäftsentwicklung von RWE niedergeschlagen.

    ProSiebenSat.1, Fresenius und Deutsche Telekom sind die Verliereraktien 2017

    Den höchsten Jahresverlust mit einem Rückgang um 21,6 Prozent auf 28,70 Euro haben die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Das schwache TV-Geschäft hat den Kurs der Aktien nach unten gedrückt. Immer mehr Leute wenden sich vom klassischen Fernsehgeschäft ab und greifen zu On-Demand-Angeboten. Beim Medizinkonzern Fresenius belastet vor allem die Ernährungssparte Kabi. Der Kurs der Fresenius-Papiere gab um 12,4 Prozent auf 65,07 Euro nach. Der seit Monaten erwartete Deal mit dem Verkauf von T-Mobile US ist geplatzt und hat sich negativ auf den Aktienkurs des Bonner Telekommunikationsriesen ausgewirkt. An der Börse ging es mit der T-Aktie um 9,5 Prozent auf 14,79 Euro nach unten.

    Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Ein niedriges Zinsniveau und weiter steigende Unternehmensgewinne werden die Aktienkurse auch in 2018 beflügeln. Dividendenzahlungen mit einer Dividendenrendite von rund 3 Prozent bei den DAX-Aktien sind ein weiteres Kaufargument für deutsche Blu Chips Aktien. Solange die Konjunktur rund läuft und die Notenbanken den Geldhahn nicht zudrehen, wird es mit den Kursen der Anteilspapiere weiter nach oben gehen. Für das Börsenjahr 2018 erwartet die Bullenbrief-Redaktion einen Anstieg um rund 15 Prozent auf einen DAX-Stand von 14.800 Punkten. Im Jahresverlauf erwarten wir in der ersten Hälfte deutliche Kursgewinne, die den DAX auf Allzeithöchststände über die 15.000er Punktemarke klettern lässt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte es dann wieder deutlich ruhiger zugehen und der DAX einen Teil seiner Gewinne wieder abgeben.

  • Aktien-Alpha Strategie mit 23,7 Prozent Jahresgewinn – starke Performance mit Deutsche Lufthansa, Commerzbank und VTG

    Deutlich besser als der DAX hat sich die Aktien-Alpha Strategie entwickelt. Auf Jahressicht liegt die Performance mit 23,7 Prozent fast doppelt so hoch wie der Jahresgewinn beim DAX. Ein Anteilsschein des Aktien-Alpha Portfolios kostet aktuell 167,30 Euro.

    Bester Einzeltitel im Portfolio sind die Papiere der Deutschen Lufthansa mit einem Jahresgewinn von 150,4 Prozent. Das Jahr 2017 war für die Deutsche Lufthansa ein wichtiges Jahr. Zahlreiche strategische Entscheidungen wie die Beilegung des Tarifkonflikts sowie die Übernahme verschiedener Gesellschaften und die weitere Etablierung von Eurowings sorgen für ein ertragreiches Geschäftsmodell. Mit der Commerzbank ist auch der DAX Vize-Sieger zweitstärkste Aktie im Portfolio. Die Rückkehr in die Gewinnzone hat den Aktienkurs der Commerzbank um 72,4 Prozent steigen lassen. Ein hervorragendes Geschäft beim Waggonvermieter VTG hat den Aktienkurs um 68,3 Prozent auf 47,76 Euro klettern lassen und damit ebenfalls einen starken Beitrag zur insgesamt sehr positiven Portfolioentwicklung beigetragen.

    Mit ProSiebenSat.1 und Fresenius sind im Aktien-Alpha Portfolio auch die beiden Jahresverlierer aus dem DAX enthalten. ProSiebenSat.1 hat mit einem Jahresverlust von 21,6 Prozent und Fresenius mit einem Jahresverlust von 12,4 Prozent den Gewinn des Portfolios geschmälert. Bei beiden Aktien sind hausgemachte Probleme für den Kursrückgang verantwortlich. Drittschwächste Aktie in unserem Portfolio sind die Papiere von Henkel, die mit einem Jahresgewinn von 0,9 Prozent das Börsenjahr beendeten. Alle weiteren Portfolio-Aktien lagen mehr als 2 Prozent im Plus.

  • Aktien-Alpha-Strategie mit leichtem Kursgewinn – starke Performance von Hella

    Entgegen dem DAX konnte das Portfolio der Aktien-Alpha Strategie in der vergangenen Woche zulegen. Der Wert eines Anteilsscheins am Musterportfolio gewinnt 0,1 Prozent und notiert aktuell bei einem Stand von 167,89 Euro.

    Den höchsten Wochengewinn in unserem Portfolio in Höhe von 8,1 Prozent erzielten die Aktien der Hella. Nach positiven Analystenkommentaren mit einem Kursziel von 55 Euro legte die Aktie deutlich zu. Der DAX-Wochengewinner Lufthansa ist auch im Aktien-Alpha Portfolio vertreten und sorgt mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent ebenfalls zu den stärksten Titeln. Mit 4 Prozent Wochengewinn trägt auch der Waggonvermieter VTG zu einer positiven Gesamtperformance bei.

    Verluste in Höhe von 2 Prozent haben dagegen die Papiere von Henkel eingefahren. Auch bei Hochtief ging es um 2 Prozent nach unten. Und Deutsche Bank haben mit 1,4 Prozent das Portfolio ebenfalls nach unten gezogen.

  • DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte – Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend – Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust –

    Mit einem Wochenverlust von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche schwach beendet und ist unter die Marke von 13.000 Punkte gerutscht. Zum Handelsschluss notierte der DAX bei 12.861 Punkten.

    DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte

    Ein starker Euro hat die exportorientieren DAX-Aktien fallen lassen. Der Kursverlust betrug am Montag 0,5 Prozent. Etwas freundlicher verlief der Handel dagegen am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent wurden die Kursverluste des Vortages wieder weitgehend wettgemacht. Nach starken Kursbewegungen im Tagesverlauf ging der DAX am Mittwoch im Vortagesniveau aus dem Handel. Zu einem Kursverlust von 0,3 Prozent kam es am Donnerstag. Am Freitag sorgten politische Affären aus den USA für einen Absturz des US-Dollars. Der Euro zog dagegen an und drückte negativ auf die Stimmung bei den deutschen Standardaktien.

    Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend

    Analysten haben das Cashflow-Potential des Volkswagen-Konzerns hervorgehoben. Bei den VW-Aktien kam diese Veröffentlichung gut an. An der Börse stieg die VW-Aktie an die Spitze mit einem Wochengewinn von 2,3 Prozent auf 173,35 Euro. Gute Geschäfte bei der Deutschen Lufthansa sorgen für weitere Aktienkursgewinne. Die Aktie steigt um 2,2 Prozent auf 29,26 Euro. Auch bei der Deutschen Börse geht es nach oben. Das Dividendenpapier des Börsenbetreibers legt um 1,5 Prozent auf 93,21 Euro zu.

    Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust

    Schwächelnde Kurse bei den Chipherstellern haben auch die infineon-Aktie negativ beeinflusst. Der Kurs der infineon-Papiere verlor 8,9 Prozent auf 22,52 Euro. SAP-Papiere verbilligten sich um 4,2 Prozent auf 93,17 Euro. Bei BMW macht sich die Euro-Stärke im Aktienkurs negativ bemerkbar. Die BMW-Aktie verliert 3,3 Prozent auf 83,57 Euro.

    DAX bewegt sich zwischen 12.800 und 13.200

    Die aktuelle Schwankungsbreite zwischen 12.800 und 13.200 Punkten hatte auch in der vergangenen Woche Bestand. Inzwischen bewegt sich der Deutsche Aktienindex seit einiger Zeit innerhalb dieser Bandbreite. Aktuell gibt es keine starken Impulse, die zu einem Ausbrechen aus dieser Range führen könnten. Sollte es positive Nachrichten geben und der DAX über die Marke von 13.200 Punkte springen, könnte dies der Start für die Jahresendrally sein. Fällt der DAX dagegen unter die Marke von 12.800 Punkten ist mit weiteren Kursverlusten zu rechnen.

  • DAX verliert 1 Prozent und fällt unter 13.000 Punkte Marke – Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa und infineon gewinnen gegen den Trend – RWE, Fresenius und Henkel mit hohen Kursverlusten

    Nach einem deutlichen Kursrutsch von 2,6 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche ein weiteres Prozent an Wert verloren. Ein starker US-Dollar und wenig überzeugende Unternehmensdaten im Rahmen der Berichtssaison haben den deutschen Aktienindex unter die Marke von 13.000 Punkte fallen lassen. Zum Handelsschluss ging der DAX bei einem Stand von 12.994 Punkten ins Wochenende.

    DAX verliert 1 Prozent und fällt unter 13.000 Punkte Marke

    Die trübe Stimmung hat am deutschen Aktienmarkt auch am Montag angedauert. Die langsam zu Ende gehende Berichtssaison konnte die Märkte nicht beflügeln. Der DAX verlor am Montag 0,4 Prozent an Wert. Ein starker Euro hat am Dienstag die Aktien von exportorientierten Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen. Davon waren große Teile der DAX-Aktien betroffen. In den Büchern stand ein Tagesverlust von 0,3 Prozent. Nach zwischenzeitlich starken Kursverlusten aufgrund eines starken Euro von über 1,18 gegenüber dem US-Dollar beendete der DAX den Handel am Mittwoch mit einem Tagesverlust von nur noch 0,4 Prozent. Damit ist der DAX unter die 13.000er Marke gerutscht und bei einem Stand von 12.976 in den Feierabend gegangen. Eine Gegenbewegung setzte dann am Donnerstag ein. Ein Rückgang des Euro hat die Märkte etwas entspannt. Der DAX stieg um 0,6 Prozent. Die Freue hielt jedoch nicht lange. Ein wieder erstarkender Euro hat den DAX erneut in die Knie gezwungen und einen Tagesverlust von 0,4 Prozent ausgelöst.

    Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa und infineon gewinnen gegen den Trend

    Einen deutlichen Wochengewinn haben die Papiere der Deutschen Bank eingefahren. Hier sorgt vor allem auch der Einstieg des Finanzinvestors Cerberus mit einem 3 prozentigen Engagement für Phantasie. An der Börse verhalf dies dem gebeutelten Kreditinstitut zu einem Gewinn von 4,9 Prozent auf 16,22 Euro. Die Deutsche Lufthansa wird immer mehr zum Gewinner der Air Berlin Pleite. Nach dem gelungenen Einstieg durch Eurowings laufen auch die Geschäfte rund. Die Flugzeuge sind höher ausgelastet und die Tickets werden zu höheren Preisen verkauft. Den Aktionären gefällt das und an der Börse steigt die Aktie um 4,5 Prozent auf 28,13 Euro. Bei infineon laufen die Geschäfte rund. Lediglich Währungseffekte enttäuschten, aber das Wachstumstempo bleibt konstant. An der Börse gehören infineon-Papiere mit einem Wochengewinn von 3,3 Prozent auf 24,29 Euro zu den Wochengewinnern.

    RWE, Fresenius und Henkel mit hohen Kursverlusten

    Hart getroffen hat es in der vergangenen Woche die RWE-Aktie. Zu Wochengewinn sorgte die Gewinnwarnung des französischen Wettbewerbers EdF für hohe Abschläge bei Versorger-Aktien. Bei RWE lagen die veröffentlichen Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Der Unsicherheitsfaktor durch die neue Regierung und eine mögliche Abschaltung von Kohlekraftwerken sorgt für hohe Kursverluste. An der Börse gaben RWE-Papiere 13,4 Prozent auf 19,45 Euro nach. Zunehmende Generika-Konkurrenz hat zu Kursverlusten bei Fresenius geführt. Analysten erwarten einen Preisdruck auf die Produkte von Fresenius Kabi. An der Börse tauchte Fresenius um 7,3 Prozent auf 63,37 Euro ab. Henkel sorgte mit dem vorgelegten Zahlenwerk für Enttäuschung beim Umsatz. An der Börse gab der Kurs um 6 Prozent auf 113,80 Euro nach.

    DAX ist angeschlagen und muss sich erst erholen

    Endlich ist die erwartete Konsolidierung eingetreten. Innerhalb von nur wenigen Tagen hat der DAX rund 600 Punkte an Wert verloren. Selbst die 13.000er Marke hat der DAX nach unten durchbrochen. Auch wenn sich der DAX die letzten Tage auf dem Niveau leicht unter 13.000 Punkte stabilisiert hat, ist es für eine Entwarnung noch etwas früh. Auch das Zahlenwerk hat nicht zu Freudensprüngen geführt und der weiter starke Euro ist nachteilig für die Exportindustrie. Aus diesen Gründen würde es nicht überraschen, wenn es in den nächsten Wochen zu einer Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Niveau kommt. Bleiben die Geschäfte der Unternehmen auf dem aktuellen Niveau, ist zum Jahreswechsel wieder mit steigenden Kursen zu rechnen.

  • DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche – Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn – Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Unverändert hat der Deutsche Aktienindex DAX die vergangene Handelswoche beendet. Bei einem Stand von 12.991 Punkten hat der DAX gegenüber der Vorwoche einen Punkt abgegeben. Nachdem der DAX auch in der vergangenen Woche mehrfach über der 13.000er Punkte Marke notierte, Schlusskurse oberhalb von 13.000 Punkten erreicht wurden und ein neues Allzeithoch bei 13.095 markierte, ging dem DAX zum Wochenschluss die Luft aus.

    DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche

    Das Ergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen hat keine große Auswirkung auf den DAX. Mit einem Plus von 0,1 Prozent hat sich der Aktienmarkt bei 13.004 Punkten erstmals mit einem Schlusskurs oberhalb der 13.000er Marke verabschiedet. Impulslos verlief der Handel am Dienstag. Vor dem Beginn der Berichtssaison warten die Händler erst einmal ab. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten. Um 0,4 Prozent kletterte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf 13.043 Punkte. Im Tagesverlauf ging es bis auf das Allzeithoch von 13.095 Punkte nach oben, jedoch gelang es nicht dieses Niveau bis zum Handelsschluss zu halten. Etwas enttäuschend startete die Berichtssaison mit SAP. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Die Unsicherheit über die Entwicklung der deutschen Unternehmen sorgte für einen bewegungslosen Handelsschluss am Freitag.

    Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn

    Die Papiere des Speicherchipherstellers infineon haben den höchsten Wochengewinn eingefahren. Mit der Aktie ging es um 3,1 Prozent auf 22,46 Euro nach oben. Auf niedrigem Niveau hat sich die Deutsche Bank Aktie in der letzten Woche etwas stabilisiert. Der Kurs kletterte um 2,9 Prozent auf 14,40 Euro. Die Übernahme von Air Berlin und Gebote für die angeschlagene Alitalia beflügeln die Lufthansa. Der Kurs ging um 2,7 Prozent auf 25,72 Euro nach oben. Damit hat sich die Lufthansa-Aktie in den letzten Wochen äußerst stark entwickelt.

    Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Den höchsten Wochenverlust mit 3,3 Prozent erzielten die Aktien von Siemens. Nach überraschend schwachen Zahlen des US-Wettbewerbers GE verkauften Anleger die Siemens-Papiere. Die Aktie von Siemens notiert aktuell bei 115,90 Euro. Aktien des Sportartikelherstellers adidas verlieren 3 Prozent auf 187,25 Euro und Merck notieren 2,5 Prozent schwächer bei 93,93 Euro.

    Schwache Berichtssaison könnte DAX weiter belasten

    Der Start in die Berichtssaison ist mit schwachen Zahlen von SAP und weniger guten Nachrichten bei Daimler unter den Erwartungen geblieben. Der starke Euro macht sich damit in den Bilanzen der deutschen Unternehmen sichtbar. Damit könnte sich die Berichtssaison mit weiteren negativen Überraschungen fortsetzen und die Euphorie beim DAX erst einmal gebremst sein. Nachdem noch ein Allzeithoch von 13.095 markiert wurde, wäre aktuell ein Fall unter die Marke von 12.500 Punkte nicht überraschend.

  • Aktien-Alpha Strategie schlägt DAX deutlich – RWE, Lufthansa, Rocket Internet und Henkel beflügeln

    Mit einem Wochengewinn von 0,5 Prozent hat die Aktien-Alpha Strategie den DAX erneut geschlagen. Während der DAX lediglich 0,3 Prozent zulegte hat sich das Portfolio doppelt so stark entwickelt als der DAX.

    Den größten Wochengewinn hat dabei unsere Versorgeraktie RWE eingefahren. Der Wochengewinner im DAX hat mit einem Wochengewinn von 8,2 einen deutlichen Beitrag zur positiven Entwicklung der Bullenbrief-Strategie beigetragen. Mit Henkel, Rocket Internet und der Deutsche Lufthansa sind weitere Dividendenpapiere mit einer starken Wochenentwicklung im Portfolio enthalten.

    Nicht so rund läuft es derzeit mit der GESCO-Aktie. Der Kurs gab um 7,2 Prozent nach. Auch der Wochenverlierer Deutsche Bank drückt mit einem Wochenverlust von 5 Prozent auf die Performance des Portfolios genauso wie der 3,8 prozentige Wochenverlust von Essilor.

  • DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 12.956 Punkte – BMW, Fresenius und Lufthansa mit deutlichen Kursgewinnen – ThyssenKrupp, Merck und HeidelbergCement mit höchsten Wochenverlusten

    Der Deutsche Aktienindex DAX hat neue Rekorde erreicht und gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche 1 Prozent gewonnen. Damit notiert der DAX 127 Punkte höher und geht bei einem Stand von 12.956 Punkten nur leichter unter der 13.000er Marke ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 12.956 Punkte

    Zum Wochenstart verlief der Handel am Brücken-Montag ruhig. Ein positives Umfeld hat den Aktienkursen zu weiteren Gewinnen verholfen und dem DAX einen Tagesgewinn von 0,6 Prozent eingefahren. Nach dem Feiertag am Dienstag legte der DAX zur Wochenmitte weiter zu. Bis auf wenige Punkte hat sich der DAX im Tagesverlauf an die 13.000er Marke herangetastet, diese aber nicht überwinden können. Am Tagesende bleibt ein Gewinn von weiteren 0,5 Prozent. Für Unsicherheit sorgt derzeit die politische Situation in Spanien um die Autonomiebeschränkungen Kataloniens. Am Donnerstag war die Luft aus dem Markt erst einmal raus und er DAX beendete den Handel mit einem Verlust von 2,5 Punkten quasi unverändert. Etwas schwächere US-Arbeitsmarktdaten sorgten auf dem Börsenparkett am Freitag für eine leichte Verunsicherung. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten.

    BMW, Fresenius und Lufthansa mit deutlichen Kursgewinnen

    Überraschend gute Absatzzahlen der deutschen PKW-Hersteller in den USA haben deren Aktienkurse beflügelt. Am meisten überraschte der Münchner Premiumhersteller BMW. Der Aktienkurs der BMW-Aktien legte um 5,1 Prozent auf 89,05 Euro zu. Einen Wochengewinn haben die Dividendenpapiere des Gesundheitskonzerns Fresenius erzielt. Der Kurs legte um 3,8 Prozent auf 70,38 Euro zu. Deutsche Lufthansa gehen als Gewinner aus der Air Berlin-Pleite heraus. Die Insolvenz einer großen britischen Charterfluggesellschaft sowie Probleme von Ryanair, deren Personal halten zu können offenbaren die Grenzen des Wettbewerbs. Das Geschäftsmodell der Deutschen Lufthansa gilt im Vergleich der Wettbewerber als besonders solide und zukunftsträchtig. An der Börse legte der Aktienkurs 3,5 Prozent auf 24 Euro zu. Auf Sicht eines Jahres hat die Lufthansa-Aktie rund 150 Prozent zugelegt und gilt damit als der Gewinner im DAX.

    ThyssenKrupp, Merck und HeidelbergCement mit höchsten Wochenverlusten

    Die Kursverluste sind in der vergangenen Woche gering geblieben. Den höchsten Verlust haben die Aktien von ThyssenKrupp mit einem Rückgang um 4,6 Prozent eingefahren. Der Umstrukturierungsprozess des Konzerns hat auch zu negativen Analystenkommentaren geführt. Zum Handelsende notiert die ThyssenKrupp-Aktie bei 23,36 Euro. Merck-Aktien verlieren 1,9 Prozent auf 95,58 Euro und HeidelbergCement-Papiere gaben um 0,7 Prozent auf 85,55 Euro nach.

    Spanien könnte kurzfristig Aktienmarkt beeinflussen

    Die politische Situation in Spanien um die Abspaltung Katalonien könnte in der nächsten Woche Einfluss auf die Aktienmärkte haben. Sollten hier tatsächlich Fakten geschaffen werden, könnte dies zu Unruhen und damit zu einer Belastung an den Aktienmärkten führen. Sollte es dagegen zu keinen Überraschungen kommen, könnte dies als Erleichterung an der Börse verstanden werden und dem DAX zu Kursgewinnen und damit auch einem Anstieg über die 13.000er Punktemarke helfen.