Schlagwort: Deutsche Lufthansa

  • Aktien-Alpha Strategie mit Outperformance gegenüber DAX

    Während der DAX lediglich um 1 Prozent zulegte, konnte unsere Aktien-Alpha Strategie den DAX outperformen und einen Wochengewinn von 1,7 Prozent einfahren. Der Wert eines Portfolio-Anteils legte damit auf 162,89 Euro zu.

    Fresenius-Papiere legten um 3,8 Prozent zu und haben damit das Portfolio überdurchschnittlich beflügelt. Positive Nachrichten haben den Automobilsektor angeschoben und die VW-Stammaktien legten um 3,5 Prozent zu. Auch bei ProSiebenSat.1 setzt sich die Erholung fort. An der Börse ging es mit den Papieren des Portfolio-Titels um 3,2 Prozent nach oben.

    In der Aktien-Alpha Strategie sind auch die DAX-Verlierer ThyssenKrupp und HeidelbergCement enthalten. Darüber hinaus hat auch die Merkur Bank Aktie mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent den Wochengewinn des Portfolios geschmälert.

  • Aktien-Alpha legt 1,3 Prozent zu – Automobiltitel legen deutlich zu – Hella gewinnt 6,6 Prozent

    Genauso wie der DAX entwickelte sich in der vergangenen Woche die Aktien-Alpha Strategie. Sowohl DAX als auch das Bullenbrief-Portfolio legen um 1,3 Prozent zu. Besonders stark nach oben ging es mit den Papieren von Hella. Der Kurs des Automobilzulieferers legte nach einer Kaufempfehlung um 6,6 Prozent auf 49,80 Euro zu. Aber auch GESCO, BMW, Volkswagen und Deutsche Lufthansa tragen mit Kursgewinnen von deutlich über 4 Prozent zur positiven Entwicklung bei.

    Am Ende der Liste finden sich wenig überraschend die Aktien der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent. Aber auch Amadeus Fire und Hochtief entwickelten sich mit einem Wochenverlust von 1,8 bzw. 1,7 Prozent unterdurchschnittlich.

  • DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.143 Punkte – Lufthansa, infineon und HeidelbergCement mit starker Woche – ProSiebenSat.1 mit hohen Kursverlusten

    Nach starken Tagesschwankungen und Tiefständen unter 11.900 Punkten im Wochenverlauf verlor der DAX auf Wochensicht mit 0,2 Prozent nur leicht an Wert. In Punkten ausgerückt, ist dies ein Kursverlust von 25 Punkte. Zum Handelsende notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 12.143 Punkte.

    DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.143 Punkte

    Mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent ist der DAX zunächst etwas leichter in die neue Handelswoche gestartet. Ein fester Euro und eine Verschärfung in der Nordkorea-Krise haben am Dienstag zu teils heftigen Kursverlusten geführt. Zwischenzeitlich notierte der DAX bei 11.869 Punkten und damit so tief wie zuletzt Ende März diesen Jahres. Zum Tagesschluss blieb ein Verlust von 1,5 Prozent. Eine leichte Gegenbewegung zeichnete sich am Mittwoch ab. Der DAX legte um 0,5 Prozent zu. Eine größere Erholung wurde durch einen weiter steigenden Euro-Kurs gebremst. Am Donnerstag brachte ein leicht nachgebender Euro-Kurs sowie eine Entspannung im Nordkorea-Konflikt einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Diese Tendenz setzte sich am Freitag fort und der DAX legte am letzten Handelstag der Woche um 0,7 Prozent zu.

    Lufthansa, infineon und HeidelbergCement mit starker Woche

    Infolge der Air Berlin-Pleite wird die Deutsche Lufthansa immer mehr zum Gewinner. Nach zahlreichen positiven Analystenkommentaren und Hochstufungen für die Deutsche Lufthansa ging es in der vergangenen Woche mit den Papieren um 4,8 Prozent nach oben. Eine Aktie der Deutschen Lufthansa kostet damit aktuell 21,76 Euro. Auch infineon und HeidelbergCement legten gegen den Trend gut zu. Bei infineon ging es um 3,6 Prozent auf 19,82 Euro nach oben und HeidelbergCement gewinnen 2,2 Prozent auf 81,37 Euro.

    ProSiebenSat.1 mit hohen Kursverlusten

    Die Papiere von ProSiebenSat.1 sind auf Sicht der letzten drei Monate mit einem Kursverlust von 27 Prozent der Verlierer im DAX. In der vergangenen Woche ging es mit den Papieren der Münchener Mediengruppe um 14,9 Prozent nach unten. ProSieben hat den Ausblick für den Werbemarkt 2017 gesenkt und damit für Verunsicherung unter den Aktionären gesorgt. Der Kurs der ProSiebenSat.1-Aktie gab um 4,87 Euro auf 27,80 Euro nach. Ebenfalls schwächer aber deutlich weniger Kursverluste fuhren die Titel von Linde mit einem Kursrückgang von 2,7 Prozent auf 160,35 Euro ein und Münchener Rück mit einem Wochenverlust von 2 Prozent auf 173,35 Euro.

    Aktienmarkt weiter in Seitwärtsbewegung

    Die politische Krise um Nordkorea, aber auch Unstimmigkeiten zwischen USA und Russland wirken sich derzeit negativ auf die politische Lage aus. Der Islamisten-Krieg in der Region um Syrien sowie weltweite Anschläge verunsichern ebenfalls die Welt. Neben diesen Unsicherheiten sorgt ein starker Euro für negative Wachstumsaussichten der europäischen Exportunternehmen. Alles in allem gibt es derzeit viele Gründe für Kursverluste am Aktienmarkt. Alleine die gute Geschäftsentwicklung der deutschen Dax-Konzerne hat dies verhindert. Wie lange sich die deutschen Blue Chips gegen die Weltlage stemmen können, ist nur eine Frage der Zeit. Aus diesen Gründen sollte man deshalb äußerst vorsichtig am Aktienmarkt agieren und selektiv auf Titel mit einem starken Momentum setzen.

  • Aktien-Alpha Strategie leicht schwächer als DAX

    Mit dem DAX ging es in der vergangenen Woche um 0,2 Prozent nach unten während sich Aktien-Alpha Strategie von Bullenbrief um 0,1 Prozent schwächer entwickelte. Mit dem Wochenverlust von fast 15 Prozent bei ProSiebenSat.1 hat sich dies negativ auf unser Portfolio ausgewirkt.

    Die schwächeren Aussichten auf den TV-Werbemarkt haben die Aktien des Medienunternehmens einbrechen lassen. Auch die Papiere von GESCO verlieren mit 5,6 Prozent überdurchschnittlich. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass diesem Kursverlust in Höhe von 1 Euro auch eine Dividendenauszahlung mit einem Dividendenabschlag von 35 Cent gegenübersteht. Das Portfolio haben auch die Dividendenscheine von Amadeus Fire nach unten gedrückt. Der Portfolio-Anteil dieser Aktie liegt bei 2,6 Prozent und mit einem Kursverlust von 3,9 Prozent hat sich dies überdurchschnittlich negativ ausgewirkt. Es wird erwartet, dass der Personaldienstleister bei der nächsten Indexanpassung den MDAX verlassen wird.

    Profitieren konnte das Portfolio dagegen von der starken Entwicklung bei der Deutsche Lufthansa welche um 4,8 Prozent zulegte. Auch das Kursplus von infineon mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent sorgt zur Stabilisierung. Aktien des Autovermieters Sixt mit einem Wochengewinn von 3,5 Prozent reduzieren ebenfalls den Kursverlust des Aktien-Alpha Portfolios.

  • DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 12.165 Punkte – RWE, Lufthansa und Linde mit starker Kursentwicklung – Adidas, infineon und Merck mit höchsten Kursverlusten

    In der vergangenen Woche hat der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ein Teil der Verluste aus der Vorwoche wieder aufgeholt. Insgesamt legte der DAX um 151 Punkte zu und notiert bei einem Stand von 12.165 Punkten mit deutlichem Abstand oberhalb der Marke von 12.000 Punkten.

    DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 12.165 Punkte

    Für den deutschen Aktienmarkt ging es gleich zu Wochenbeginn nach oben. Die Beruhigung um den Nordkorea-Konflikt sowie ein positives Resümee zur Berichtssaison der 30 DAX-Aktien hat dem deutschen Aktienmarkt einen Tagesgewinn von 0,7 Prozent beschert. Die Insolvenz von Air Berlin war das Börsenthema am Dienstag. Trotz starker Tagesgewinne beim Konkurrenten Lufthansa, der nach Einschätzung zahlreicher Analysten gestärkt aus der Neuordnung am deutschen Fluggeschäft hervorgehen dürfte, reichte es beim DAX nur zu einem minimalen Kursgewinn von 0,1 Prozent. Solide Konjunkturzahlen und ein schwächerer Euro führten am Mittwoch zu höheren Kursgewinnen von 0,7 Prozent. Kommentare der US-Notenbank über eine langsamere Zinsentwicklung haben den Devisenkurs des Euro weiter steigen lassen. An den Börsen wird dies nachteilig gesehen und so ging der DAX mit einem Tagesverlust von 0,5 Prozent aus dem Handel. Für etwas Verunsicherung sorgten die Terroranschläge in Spanien. Börsianer machten vor dem Wochenende Kasse und schickten den DAX um 0,3 Prozent in den Keller.

    RWE, Lufthansa und Linde mit starker Kursentwicklung

    Das Aufwärtspotential der deutschen Energieversorger scheint nach jahreslanger Talfahrt noch nicht beendet zu sein. Auch in der vergangenen Woche legten die Papiere von RWE mit 9,4 Prozent sehr stark zu. Bei der Deutschen Lufthansa reduzierte sich der Wochengewinn nach der Euphorie um die Air Berlin-Pleite auf 5,8 Prozent. Durch die Übernahme von Praxair geht Linde in eine neue Phase. An der Börse ging es mit der Linde-Aktie um 4,4 Prozent nach oben.

    Adidas, infineon und Merck mit höchsten Kursverlusten

    Am anderen Ende der DAX-Tabelle fallen die Kursverluste der Wochenverlierer dagegen gering aus. Papiere von adidas als schwächster DAX-Wert ging mit einem Wochenverlust von 1,4 Prozent auf 189,25 Euro aus dem Handel. Bei infineon und Merck beträgt der Wochenverlust jeweils 1 Prozent auf 18,77 Euro bzw. 91,01 Euro.

    Unsicherheit wird die Börsen weiter bestimmen

    Die derzeit politischen Unsicherheiten dürften auch in den kommenden Wochen den Aktienmarkt bewegen. Nach dem Ende der Berichtssaison fehlen zumindest Impulse von Seiten der Geschäftszahlen. Im aktuellen Umfeld ist daher mit keinen größeren Bewegungen zu rechnen.

  • Aktien-Alpha mit schwacher Entwicklung

    Mit einem Wochenverlust von 0,8 Prozent hat sich das Portfolio mit der Aktien-Alpha Strategie deutlich schlechter als der DAX entwickelt. Während die Papiere der Deutschen Lufthansa mit einem Wochengewinn von 6,6 Prozent und VTG mit einem Zuwachs von 6,1 Prozent deutlich überdurchschnittlich zulegen konnten, liegen am Ende der Wochenperformer Aktien wie Essilor mit einem Wochenverlust von 9,3 Prozent und Fuchs Petrolub mit einem Kursrückgang um 4,8 Prozent. Bei Essilor sorgten gesenkte Wachstumsprognosen für einen derartigen Kursverlust.

  • Outperformance von Aktien-Alpha gegenüber DAX

    Mit einem Wochenverlust von 1 Prozent hat die Aktien-Alpha-Strategie gegenüber der Vorwoche an Wert verloren. Insgesamt hat sich das Portfolio dennoch deutlich besser als der DAX entwickelt, der einen Wochenverlust von 3,1 Prozent einfuhr. Aktie aus dem Portfolio mit dem höchsten Wochengewinn sind die Papiere des Waggonvermieters VTG. Die Aktie haussierte um 11 Prozent. Auf die gute Geschäftsentwicklung folgten positive Analystenkommentare. VTG ist mit einem Anteil von 3,5 Prozent im Aktien-Alpha-Portfolio vertreten. Weiter geht die Rally auch bei Sixt. Der Autovermieter legte um 4 Prozent im Kurs zu, was bei einem Portfolio-Anteil von 4,9 Prozent ebenfalls bemerkbare Effekte auf das Gesamtportfolio hatte. Amadeus-Fire gehört mit einer Wochenperformance von 2,1 Prozent ebenfalls zu den stärksten Titeln im Aktien-Alpha Portfolio. Weniger gut entwickelten sich Deutsche Lufthansa mit einem Wochenverlust von 11,2 Prozent, Commerzbank mit 7,2 Prozent Wochenverlust und Hochtief mit einem Rückgang von 5,2 Prozent.

  • DAX verliert 3,1 Prozent auf 12.240 Punkte – Alle Aktien mit Kursverlusten – Beiersdorf, Bayer und Vonovia noch am besten – Lufthansa verliert zweistellig – deutliche Verluste bei Commerzbank und Fresenius Medical Care

    Mit einem Wochenverlust von 3,1 Prozent hat der DAX die vergangene Woche beendet. Insgesamt verlor der Deutsche Aktienindex nach einer schwachen Handelswoche 392 Punkte an Wert. Charttechnische Marken wie die 12.500er Marke wurden nach unten durchbrochen. Der DAX geht bei einem Stand von 12.240 Punkten ins Wochenende.

    DAX verliert 3,1 Prozent auf 12.240 Punkte

    Bereits am Montag ist der DAX mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet. Der Tagesverlust betrug 0,4 Prozent. Ein starker Euro liess am Dienstag die Kurse stärker purzeln. Am Handelsende stand ein Verlust von 1,2 Prozent in den Aktienbüchern. Vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung gab es am Mittwoch kaum Bewegung. Der DAX ging mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Am Tag der EZB-Sitzung bewegte sich der DAX nach einer Berg- und Talfahrt am Ende kaum. Auf Tagessicht legte der Aktienindex um 5 Punkte zu. Enthüllungen aus dem Automobilsektor sorgten am Freitag für eine starke Verunsicherung. Der DAX ging am Tagesende mit einem Verlust von 1,7 Prozent aus dem Handel.

    Alle Aktien mit Kursverlusten – Beiersdorf, Bayer und Vonovia noch am besten

    Die Aktien aus dem DAX gingen in der vergangenen Woche mit Verlusten aus dem Handel. Es gab keinen einzigen Dividendenwert, dem es gelang, gegenüber der Vorwoche beim Kurs zuzulegen. Die geringsten Verluste fuhren die Papiere von Beiersdorf, Bayer und Vonovia ein. Vonovia verloren 1,6 Prozent auf 34,46 Euro, Bayer verbilligten sich um 1,5 Prozent auf 111 Euro und Beiersdorf gaben 1,3 Prozent auf 92,15 Euro nach.

    Lufthansa verliert zweistellig – deutliche Verluste bei Commerzbank und Fresenius Medical Care

    Schwache Nachrichten aus dem Branchensektor bremsten die Kursentwicklung bei der Deutschen Lufthansa. Hinzu kommen Zahlen der Airline selbst, die gut ausgefallen sind, aber der Ausblick zeigt eine Abschwächung des Momentums. Die Lufthansa-Aktie verlor im Wochenverlauf 11 Prozent auf 18,55 Euro. Auch im Finanzsektor sorgten die Finanzzahlen der US-Banken für Kursverluste im Sektor. Aktien der Commerzbank verloren 7,2 Prozent auf 10,33 Euro. Aktien von Fresenius Medical Care gaben 5,7 Prozent auf 81,08 Euro nach. Nachrichten aus dem Automobilsektor über Absprachen verunsicherten die Aktionäre der großen Automobilhersteller und der Zulieferer mit deutlichen Kursverlusten am Freitag, auf Wochensicht sind diese nicht in der Form sichtbar. Volkswagen verlieren 5,3 Prozent, Daimler geben und 3,5 Prozent nach und BMW notieren 3,1 Prozent schwächer.

    DAX könnte erst Mal abtauchen

    Nach den starken Kursverlusten in der vergangenen Woche ist der DAX charttechnisch angeschlagen. Die Nachrichten aus dem Automobilsektor haben zudem die Märkte stark verunsichert. Aus dem Bankensektor sowie der Luftfahrt gab es ebenfalls Nachrichten mit einem negativen Einfluss auf die Aktienkurse. Mit der angeschlagenen Stimmung könnten die positiven Aussichten erst einmal ad acta gelegt werden und weitere Kursverluste sind nicht auszuschließen.

  • DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte – E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen – ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    In der wegen des Pfingstmontags verkürzten Handelswoche hat der DAX kaum verändert geschlossen. Gegenüber der Vorwoche verlor der Deutsche Aktienindex gerade einmal 7 Punkte. In Prozent ausgedrückt, entspricht dies einem Wochenverlust von 0,1 Prozent. Damit geht der DAX bei einem Stand von 12.816 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte

    Am Montag wurde zunächst verkauft. Vor den Wahlen in Großbritannien und der EZB-Sitzung wollten die Börsianer Risiken meiden und setzen auf Liquidität. Am Aktienmarkt verlor der DAX 1 Prozent. Kaum verändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Tagesverlust beträgt gerade einmal 0,1 Prozent. Starke Aufschläge gab es bei den Energieversorgern nachdem das Bundesverfassungsgericht die Brennelementesteuer gekippt hat. Damit fließen den Kraftwerksbetreibern bereits bezahlte Steuern wieder zurück. Nach einem ruhigen Aktienhandel schloss der DAX am Donnerstag mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent. Das Ergebnis der Wahlen in Großbritannien fiel überraschend, aber positiv für die anstehenden Brexit-Verhandlungen gewertet. Am Aktienmarkt war dies das Hauptthema und sorgte für einen Tagesgewinn von 0,8 Prozent.

    E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen

    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer ist ein Geldsegen für die Energieversorger E.on und RWE. Direkt nach dem Gerichtsurteil zogen die Kurse der beiden Aktien deutlich an. Am nächsten Tage folgten positive Analystenkommentare und sorgten für eine Fortsetzung der Energie-Rally. Im Wochenverlauf legten E.on um 12,4 Prozent auf 8,80 Euro zu und RWE verteuerten sich um 8,7 Prozent auf 19,73 Euro. Deutsche Lufthansa profitieren von den aktuellen Problemen der arabischen Airlines und den Aussichten auf einen gemäßigteren Brexit. Die Papiere erreichten einen Kurs von 3,2 Prozent über der Vorwoche bei 18,60 Euro.

    ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Kursverluste haben die Dividendentitel des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Die Aktie wird seit einiger Zeit von den Börsianern links liegen gelassen. Auf Jahressicht ist ProSiebenSat.1 die einzige Aktie im DAX mit einem Verlust. Für Kursverluste sorgt die wenig überzeugende Gewinnentwicklung bei der Senderfamilie. Der Kurs von ProSiebenSat.1 notiert 3,9 Prozent unter dem Stand der Vorwoche bei 36,91 Euro. Ebenfalls negativ war die Kursentwicklung bei Volkswagen mit einem Verlust von 3,6 Prozent auf 132,60 Euro und Deutsche Post mit einem Rückgang um 2,2 Prozent auf 31,91 Euro.

    Unternehmensgewinne treiben derzeit die Kurse

    Mit der politischen Entwicklung in Asien um Nordkorea und das Chinesische Meer um China sowie die Emirate und Isolation Katars gibt es eigentlich genügend Unsicherheiten mit dem Risiko fallender Kurse. Was die Kurse weiter treibt, ist die Geschäftsentwicklung der Unternehmen selbst. Die deutschen Aktiengesellschaften sind derzeit sehr gut aufgestellt und steigern ihre Ergebnisse von Quartal zu Quartal. Solange diese positive Geschäftsentwicklung anhält, wird es mit den Kursen nach oben gehen – unabhängig davon wie sich das Weltgeschehen verändert. Kurse oberhalb von 13.000 Punkten sind damit weiterhin das mittelfristige Ziel.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte – Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance – Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Der Deutsche Aktienindex legt im Wochenverlauf 1,8 Prozent zu und notiert damit jenseits von 12.800 Punkten auf neuen Allzeithöchstständen. Das Kursplus beträgt in der vergangenen Woche 221 Punkte auf einen Indexstand von 12.823 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte

    Zu Wochenbeginn verlief der Börsenhandel aufgrund von Feiertagen in London und New York eher impulslos. Am Tagesende bleibt ein Gewinn von 0,2 Prozent, den der DAX am Dienstag gleich wieder abgab. Börsianer warten auf einen Rücksetzer und handelten entsprechend vorsichtig. Nach einem volatilen Börsenhandel ging der DAX auch am Mittwoch mit einem Gewinn von nur 0,1 Prozent unverändert aus dem Handel. Gute Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten am Donnerstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Gute Konjunkturaussichten sorgten beim DAX für einen deutlichen Kursanstieg. Nach einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent am Freitag erreicht der DAX neue Höchststände.

    Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance

    Den höchsten Kursgewinn verzeichnen die Papiere von Bayer mit einem Wochen von 4,2 Prozent auf 121,60 Euro. Positive Analysteneinschätzungen lassen die Papiere von Lufthansa weiter stark zulegen. Die Aktie steigt um 4 Prozent auf 17,78 Euro. Spekulationen über einen Verkauf der Beteiligung von E.on an Uniper beflügeln die E.on-Aktie. Mit dem Aktienkurs von E.on geht es daraufhin um 3,9 Prozent auf 7,83 Euro nach oben.

    Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Ein möglicher Konjunkturrückgang belastet die Banken mit am stärksten. Aber auch die Nationalwahlen in Italien werfen ihre Schatten. Sollte es hier zu einem europafeindlichen Ergebnis kommen, dürfte dies die Finanzbranche ebenfalls negativ belasten. Aktien der Deutschen Bank leiden am stärksten unter diesen Szenarien. Nach Verlusten in der vergangenen Woche liegt die Deutsche Bank-Aktie erneut an der Spitze der Wochenverlierer. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 15,59 Euro. Aktien der Deutschen Telekom verlieren 3 Prozent auf 17,38 Euro. Dies entspricht einem Kursrückgang von 53 Cent. Allerdings ist darunter ein Dividendenabschlag von 60 Cent enthalten. Aktionäre können zwischen einer Barausschüttung oder einer Aktiendividende wählen. ThyssenKrupp verlieren in einem positiven Aktienumfeld 2,2 Prozent auf 23,51 Euro.

    Weg nach oben ist frei – beim Dax könnte es zeitnah zu Kursgewinnen kommen

    Mit dem Erreichen neuer Allzeithöchststände und der starken Dynamik am Freitag gibt es aus charttechnischer Sicht keine historischen Widerstände. Der Weg nach oben ist frei. Die Marke von 13.000 Punkten zum Greifen nahe. Eine starke Konjunkturentwicklung als Grund für die jüngste Performance dürfte für weitere Kursgewinne in den kommenden Tagen sorgen.