Kategorie: Wochenrückblick

Im DAX-Wochenrückblick berichtet die Bullenbrief-Redaktion jede Woche über das Geschehen an der Börse. Der Fokus liegt dabei beim DAX, aber auch bedeutende globale Einflüsse werden berücksichtigt. Am Ende eines jeden Wochenberichts gibt die Redaktion einen Ausblick zur eigenen Einschätzung für die Entwicklung an den Börsen.

  • DAX verliert 1,9 Prozent auf 12.616 Punkte – Lufthansa, Merck und Henkel mit höchsten Wochengewinnen – Siemens, Continental und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Die Kursgewinne der Vorwoche wurden in der vergangenen Woche wieder weitestgehend abgegeben. Der Deutsche Aktienindex beendete den Handel 1,9 Prozent um dem Stand der Vorwoche. Damit verlor der DAX 245 Punkte und notiert bei aktuell 12.616 Punkten.

    DAX verliert 1,9 Prozent auf 12.616 Punkte

    Die eingetrübte Stimmung im Technologiesektor hat die Aktienmärkte mit negativen Vorzeichen in die neue Börsenwoche gestartet. Beim DAX ging es um 0,5 Prozent nach unten. Gute Geschäftszahlen von Lufthansa sorgten am Dienstag für ein etwas verändertes Stimmungsbild. Wenig Bewegung gab es daher beim DAX mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Gute Geschäftszahlen von Apple brachten etwas Beruhigung in den Technologiesektor und die Aktienmärkte insgesamt. Mit einem Kursplus von 0,5 Prozent beendete der DAX den Handel am Mittwoch. Schwere Kursverluste gab es am Donnertag. Der Deutsche Aktienindex verlor 1,5 Prozent. Grund für den starken Einbruch waren erneute Muskelspiele um Importzölle der USA. Die Einfuhrzölle auf chinesische Produkte könnten demnach bei 25 Prozent anstatt bisher erwarteter 10 Prozent liegen. Eine Erholung folgte dagegen am Freitag. Der DAX beendete die Woche mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent.

    Lufthansa, Merck und Henkel mit höchsten Wochengewinnen

    Während an der Börse eher eine Gewinnwarnung von Lufthansa erwartet wurde überraschten die vorgelegten Quartalszahlen. Auch der Ausblick wurde trotz gestiegener Kerosinpreise beigehalten. An der Börse kamen diese Meldungen positiv an. Der Kurs der Lufthansa-Aktie stieg im Wochenverlauf um 5,8 Prozent auf 23,22 Euro. Merck konnte im negativen Aktienumfeld ebenfalls punkten. Die Chemieaktie legte um 2,7 Prozent auf 90,78 Euro zu. In diesen unruhigen Zeiten profitieren verstärkt defensive Aktien. Persil-Hersteller Henkel gewinnt 1,6 Prozent auf 109,65 Euro.

    Siemens, Continental und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Der starke Euro belastet die Geschäftsentwicklung von Siemens. Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen sackte der Kurs ab. Im Wochenverlauf verliert Siemens 7,2 Prozent auf 112,14 Euro. Bei Continental ging es trotz guter Geschäftszahlen nach unten. Ein Analystenkommentar sieht für die Aktie auf dem aktuellen Bewertungsniveau wenig Potential. Die Continental-Aktie verliert 6,5 Prozent auf 184,45 Euro. Bei ThyssenKrupp äußerte sich die Krupp-Stiftung ablehnend gegenüber einer möglichen Aufspaltung. Auch ein zurückhaltender Ausblick wirkte sich negativ auf die Kursentwicklung aus. ThyssenKrupp verlieren 6,4 Prozent auf 21,87 Euro.

    Ausbruch aus dem Seitwärtstrend möglich?

    Mit dem Auf und Ab an den Börsen war in den letzten Wochen nur durch ständiges raus aus den Aktien und rein in die Aktien etwas zu verdienen. Alle anderen Aktionäre sehen ihren Depotwert dagegen eher wenig verändert. Die veröffentlichten Quartalszahlen sind tendenziell eher negativ ausgefallen. Insofern stellt sich die Frage, ob der DAX das aktuelle Niveau halten wird oder ob es zu einer Anpassung nach unten kommen wird. Belastend könnte die weitere Entwicklung der US-Strafzölle sein. Wir sehen den Markt aktuell eher kritisch und erwarten in den kommenden Wochen tiefere Aktienkurse.

  • DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen – Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der DAX hat die dritte Woche in Folge mit einem Wochengewinn abgeschlossen. Auch wenn die Dynamik deutlich nachgelassen hat bleibt zum Handelsende ein Kursgewinn von 0,2 Prozent. Damit steigt der Deutsche Aktienindex um 21 Punkte auf einen Schlussstand von 12.561 Punkte. Der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkten ist dem DAX damit vorerst geglückt.

    DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte

    Bei einem insgesamt ruhigen Handelsverlauf knüpfte der DAX an die Gewinne der Vorwoche an und ging mit einem leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent aus dem Handel. Mit dem Quartalsergebnis überraschte die Deutsche Bank positiv und sorgte damit für ein freundliches Börsenumfeld. Deutlich stärker kletterten die Kurse am Dienstag nach oben. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Positiv wirkte der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkte. Die positive Energie setzte sich auch am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von ebenfalls 0,8 Prozent fort. Der Trend ging deutlich nach oben und die Erwartung positiver Quartalszahlen trieb die Kurse weiter an. Nach zwei starken Wochen gab es am Donnerstag einen Rücksetzer. Mit einem Tagesverlust von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. SAP konnte mit den Quartalszahlen die Erwartungen des Aktienmarktes nicht ganz erfüllen. Am Freitag ging es weiter nach unten. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA trat mit der Ankündigung einer weiteren Eskalation in den Fokus und verschreckte die Aktienmärkte.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen

    Nach der Veröffentlich überraschend guter Quartalszahlen ging es mit dem Aktienkurs der Deutschen Bank deutlich nach oben. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich unter die Räder geriet verschafft die jüngste Meldung dem neuen CEO etwas Luft. Der Wochengewinn beträgt 6,8 Prozent auf einen aktuellen Schlussstand von 10,26 Euro. Die Zerschlagung von ThyssenKrupp wird immer wahrscheinlicher und entsprechend dreht sich dort das Personalkarussell. Nach dem CEO nimmt nun auch der Aufsichtsratschef seinen Hut. Eine aggressive Restrukturierung von ThyssenKrupp wird damit immer wahrscheinlicher. Auf dem Börsenparkett werden diese Nachrichten positiv bewertet. Die Aktie gewinnt 6 Prozent auf 21,85 Euro. Aktien von Covestro legen um 4,6 Prozent auf 80,22 Euro zu.

    Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der Handelsstreit belastet vor allem Exportunternehmen und damit im Bereich des DAX vor allem den Automobilsektor. An der Börse gehören damit die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie gab um 6,50 Euro auf einen Stand von 195,30 Euro nach. Bei Linde beträgt der Wochenverlust 2,8 Prozent auf 210 Euro und damit zählt die Aktie ebenfalls zu den Wochenverlierern. Die unter den Erwartungen gebliebenen Quartalszahlen schwächten die Kursentwicklung von SAP. Die Aktie verliert 2,7 Prozent auf 99,99 Euro. Damit notiert SAP wieder unter 100 Euro.

    Geht jetzt der Abwärtstrend wieder weiter?

    In den vergangenen Wochen hat sich der DAX von den stärken Kursverlusten der Vorwochen etwas erholt. Die Stimmung hat sich damit wieder deutlich aufgehellt. Wirkliche Gründe sprechen allerdings nicht dafür. Aus politischer Sicht gibt es weiterhin zahlreiche offene Punkte. Angefangen über Unstimmigkeiten innerhalb Europas, die Abspaltung Großbritanniens, Handelskonflikte mit den USA, politische Krisen im Nahen Osten und so weiter. Die Quartalszahlen spiegeln diese Veränderungen noch nicht komplett wieder und dürften aktuell von den Problemen etwas ablenken. Aber umso stärker dürfte die Reaktion wieder ausfallen, wenn das Augenmerk auf die Krisen und eine mögliche Abschwächung der Wirtschaftsleistung gelegt wird. Deshalb sehen wir die aktuelle Entwicklung beim DAX eher als Zwischenerholung nach dem etwas stärkeren Einbruch und erwarten einen erneuten Einbruch, wenn die Erholung zum Ende gekommen ist. Kurse unterhalb von 10.000 Punkten sind dann auch vorstellbar und würden einen optimalen Zeitpunkt für einen Einstieg in den Aktienmarkt bieten.

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu – Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen – ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Einen leichten Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche eingefahren. Damit legte der Deutsche Aktienindex die zweite Woche in Folge zu. Das Kursniveau im Bereich von 12.500 Punkten erscheint damit als Bodenbildung. Aktuell notiert der DAX bei einem Stand von 12.541 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn ging es beim DAX bei einem abwartend ruhigen Handel leicht nach oben. Der Handelskonflikt und andere politische Themen waren am Montag und Dienstag nicht präsent. In der Folge beendete der DAX den Handel an diesen Tagen mit einem Kursplus in Höhe von 0,4 Prozent bzw. 0,5 Prozent. Doch bereits am Mittwoch eskalierte der Handelsstreit zwischen China und den USA erneut. In der Folge ging es mit den Aktienkursen deutlich in den Keller. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,5 Prozent. Am Donnerstag gab es eine Erholung vom Schock des Vortages. Die Kurse legten wieder zu und schlossen 0,6 Prozent höher. Mit leichten Gewinnen ging es am Freitag ins Wochenende. Der DAX beendete den Handelstag mit einem Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent.

    Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen

    Vor Ende der Fußballweltmeisterschaft geht es mit dem Aktienkurs des Sportartikelausrüsters adidas noch einmal kräftig nach oben. Die Aktie platzierte sich als Wochengewinner mit einem Kursplus von 3,4 Prozent auf 187,75 Euro. In Erwartung hervorragender Quartalszahlen zogen SAP ebenfalls um 3,5 Prozent auf 102,78 Euro an. Als defensive Aktie legen die Papiere von Beiersdorf mit einem Wochenplus in Höhe von 2,9 Prozent auf 99,50 Euro zu.

    ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Fallende Stahlpreise in Europa wirken sich negativ auf das Geschäft der Stahlproduzenten nieder. In der Folge geht es mit der Aktie von ThyssenKrupp deutlich nach unten. Der Kursverlust beträgt 6,3 Prozent auf 20,62 Euro. Von Fresenius gab es negative Meldungen im Zusammenhang mit der Testzulassung von Medikamenten in den USA. Dies wirkte sich umgehend auf den Aktienkurs aus welcher in Folge um 3,7 Prozent auf 66,60 Euro verlor. E.on gehören mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochenverlieren und beenden den Handel bei einem Stand von 9,60 Euro.

    Hat sich der DAX eingependelt?

    Nach dem ständigen Auf- und Ab scheint etwas Ruhe in die Aktienmärkte zurückgekehrt zu sein. Allerdings sollte die Berichtssaison in den kommenden Wochen neuen Schwung bringen. Ob dieser dann allerdings positiv ausfällt steht in den Sternen. Wir erwarten weiterhin ein unruhiges Börsenumfeld.

  • DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu – RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX zumindest vorübergehend den Abwärtstrend beendet. Der Index des Deutschen Aktienindex kletterte um 190 Punkte. Zum Wochenende ging der DAX bei einem Stand von 12.496 Punkten aus dem Handel.

    DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn drückte der Handelskonflikt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Bei einem Tagesverlust von 0,6 Prozent sorgten vor allem die Automobiltitel für den Kursverlust. Bereits am Dienstag sorgte der Kompromiss um den Migrationsstreit für Erleichterung. Mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ging es beim DAX deutlich nach oben. Doch bereits am Mittwoch kippte die Stimmung wieder etwas. Bei dünnen Umsätzen verlor der DAX 0,3 Prozent an Wert. Eine mögliche Lösung um den Zollstreit auf Autos sorgte am Donnerstag für Erleichterung. Mit den Aktienkursen ging es steil nach oben. Der DAX legte um 1,2 Prozent zu. Zum Wochenausklang gab es einen weiteren Tagesgewinn von 0,3 Prozent.

    RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    In Zeiten des Handelsstreits um Zölle liegen vor allem Unternehmen mit einem geringen Exportanteil in der Gunst der Anleger. Die Versorger gehören damit zu den favorisierten Papieren. Aktien von RWE legten gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. E.on folgten mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent. Und nachdem die Deutsche Bank lange als Verlierer galt legte die Aktie zumindest in der vergangenen Woche mit 5,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu.

    Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Am anderen Ende sind dagegen die Dividendenpapiere von adidas zu finden. Nachdem die Aktie lange Zeit stark zulegte ging es in der vergangenen Woche um 2,9 Prozent nach unten. FMC entwickelten sich trotz eines insgesamt positiven Aktienumfeldes negativ. Der Wochenverlust bei den FMC-Papieren beträgt 2,5 Prozent. Steigende Kerosinpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa aus. Der Aktienkurs verliert 2,4 Prozent auf 20,11 Euro.

    Kommt jetzt die Sommerrally

    Nachdem es Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen USA und Europa bzw. China gab kam es in der Folge direkt zu steigenden Aktienkursen. Sollte sich diese politische Entwicklung weiter fortsetzen ist auch mit weiter steigenden Aktienkursen zu rechnen. Das nächste Kapitel der Sommerrally könnte damit starten und an den Aktienmärkten für neue Höchststände sorgen.

  • DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte – Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner – Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Nach einem Wochenverlust von 3,3 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche weitere 2,2 Prozent verloren. Damit notiert der DAX 274 Punkte tiefer auf einem aktuellen Niveau von 12.306 Punkte.

    DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte

    Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China hat am Montag die Aktienmärkte in den Keller geschickt. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent. Nach zaghaften Erholungsversuchen am frühen Morgen ging der DAX auch am Dienstag mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent in den Feierabend. Zu einer Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent kam es am Mittwoch. Außerdem gab es erste Anzeichen einer Deeskalation im Handelsstreit der USA. Bereits am Donnerstag ging es wieder kräftig nach unten. Nach einer Gewinnwarnung durch Osram und bereits erfolgten Warnungen durch ElringKlingner und Daimler gilt der Automobilsektor und deren Zulieferer als angeschlagen. Auf den DAX wirkte sich dies mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,4 Prozent aus. Am letzten Tag des Halbjahres sorgte das sogenannte Windows Dressing am Freitag für eine Erholung in Höhe von 1,1 Prozent.

    Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner

    Trotz schwacher Woche gibt es im DAX Aktien mit einem echten Kursgewinn. An der Spitze sind mit einem Kursgewinn in Höhe von 4,1 Prozent die Papiere von Beiersdorf zu finden. Die Aktie steigt damit auf 97,24 Euro. Positive Analystenkommentare nach einer Kapitalmarktkonferenz führten bei Covestro zu einem Wochengewinn in Höhe von 3,4 Prozent. Und der Aktienkurs des Persil-Herstellers Henkel legte um 1,4 Prozent auf 109,50 Euro zu.

    Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Die steigenden Rohstoffpreise wirken sich zunehmend negativ auf den Ertrag der Fluggesellschaften aus. Die Papiere des Branchenprimus Deutsche Lufthansa gaben um 9,4 Prozent auf 20,60 Euro nach. Besonders hart traf es erneut den Automobilsektor. Continental verloren 6,7 Prozent auf 195,55 Euro. Infineon gilt als Technologiezulieferer für die Automobilindustrie – damit schlagen sich auf infineon die negativen Einflüsse von beiden Sektoren nieder. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 21,83 Euro.

    Aktienmärkte sind angeschlagen

    Die Aktienmärkte sind nach der Entwicklung der vergangenen Wochen mehr angeschlagen den je. Die wirtschaftliche Entwicklung ist negativ und es wird zu weiteren Gewinnwarnungen in den kommenden Wochen kommen. Diese werden die Aktienmärkte weiter negativ belasten. Deshalb wiederholen wir unsere Einschätzung aus der Vorwoche, dass derzeit die Aktienquote zu reduzieren ist.

  • DAX fällt um 3,3 Prozent unter 13.000er Marke auf 12.580 Punkte – FMC, Linde und Deutsche Bank ohne Verluste – Infineon, ThyssenKrupp und Daimler mit hohen Verlusten

    Einen deutlichen Kursverlust in Höhe von 3,3 Prozent hatte der DAX in der vergangenen Woche zu verkraften. Die Marke von 13.000 Punkten gehört nach einem Kursrückgang um 431 Punkten der Vergangenheit an. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 12.580 Punkten und damit im laufenden Jahr 2,6 Prozent im Minus.

    DAX fällt um 3,3 Prozent unter 13.000er Marke auf 12.580 Punkte

    Am deutschen Aktienmarkt ist es am Montag deutlich nach unten gegangen. Der politische Streit unter den Unionsparteien sowie der Handelsstreit der USA sorgt für Verunsicherung und belastet den exportlastigen DAX. Mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent schloss der Handel. Eine Verschärfung des Handelsstreits zwischen China und den USA sorgten auch am Dienstag für empfindliche Kursverluste. Beim DAX ging es um 1,9 Prozent nach unten. Nach drei Verlusttagen in Folge hat der DAX am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent zumindest den Abwärtstrend kurzfristig unterbrochen. Doch bereits am Donnerstag ging es nach einer Gewinnwarnung von Daimler als Folge des Handelsstreits zwischen China und den USA mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent weiter nach unten. Nach dem Ausverkauf an den Vortagen ging es am Freitag mit 0,5 Prozent leicht nach oben.

    FMC, Linde und Deutsche Bank ohne Verluste

    Gewinner gab es in der vergangenen Woche nicht. Lediglich drei Aktien konnten den Handel mit einem unveränderten Kurs beenden. Diese Titel gehören damit zu den Wochengewinnern. Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care legte 2 Cent auf 87,78 Euro zu. Der Gewinn in Prozent ausgedrückt beträgt damit 0 Prozent. Auf den Cent unverändert gingen Linde und Deutsche Bank aus dem Handel. Linde notiert aktuell bei 205,30 Euro und bei dem in der Vergangenheit bereits stark gefallenem Aktienkurs der Deutschen Bank sind 9,49 Euro je Aktie zu zahlen.

    Infineon, ThyssenKrupp und Daimler mit hohen Verlusten

    Der Handelsstreit und die Gewinnwarnung hat vor allem exportlastige und konjunktursensible Aktien stark belastet. An der Spitze der Wochenverlierer notierten infineon mit einem Kursrückgang von 8 Prozent auf 23,11 Euro. ThyssenKrupp verlieren 7,9 Prozent auf 21,48 Euro und bei Daimler ging es nach der Gewinnwarnung um 7,5 Prozent auf 57,66 Euro nach unten.

    Handelsstreit kommt bei den Firmen an

    Nachdem sich die Aktienmärkte von den konjunkturellen und politischen dunklen Wolken in den vergangenen Wochen nicht beeindrucken ließen, sind die Folgen inzwischen auch auf dem Aktienparkett angekommen. Die Unternehmen spüren bereits erste Auswirkungen und dies blieb auch an der Börse nicht ohne negative Folge. Dieser Trend könnte sich fortsetzen. Kurserholungen sollten daher zum selektiven Ausstieg genutzt werden um die Aktienquote zu reduzieren. In den kommenden Monaten sind aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage weitere Kursrückgänge zu erwarten.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte – E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Mit einem Plus von 1,9 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erfolgreich beendet. Gegenüber der Vorwoche notiert der Deutsche Aktienindex 244 Punkte höher. Bei einem Stand von 13.011 Punkten gelang sogar der Sprung über die Marke von 13.000 Zähler.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,6 Prozent startete der Aktienhandel in die neue Woche. Für Entspannung sorgte vor allem das Bekenntnis der italienischen Regierung zur Eurozone. Am Dienstag war dann die Luft draußen. Der DAX bewegte sich nicht und notierte einen Punkt tiefer. Im Vorfeld der Sitzungen der Notenbanken haben sich die Anleger auf dem Börsenparkett zurückgehalten. Mit einem leichten Kursgewinn in Höhe von 0,4 ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel bevor es am Donnerstag zu einem Kursplus von 1,7 Prozent reichte. Vor allem die Sitzung der Europäischen Zentralbank sorgte für Aktienkäufe. Wie erwartet, wurde der Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm angekündigt, allerdings gleichzeitig das Risiko schneller Zinserhöhungen reduziert. Dies führte zu einem fallenden Euro-Kurs und in der Folge zu steigenden Aktienpreisen. Die Freude über die Nachrichten von der EZB währte jedoch nicht lange. Bereits am Freitag legte der DAX wieder den Rückwärtsgang ein. Strafzölle der USA auf China-Importe drückten die Stimmung. Der DAX ging am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Die Aussicht auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ist schlecht für den Finanzsektor, weil dort die Margen und damit Gewinne niedrig bleiben, aber gut für hochverschuldete Branchen wie den Energiesektor. Deshalb überrascht es wenig, dass die Papiere von E.on mit einem Wochengewinn von 7 Prozent auf 9,49 Euro den höchsten Wochengewinn erzielten. Der Versorger RWE folgt mit einem Kursplus von 6,7 Prozent auf 20,17 Euro. Und bei Siemens gibt es Planungen über eine Neuordnung der Geschäftsfelder und damit einem Verkauf des Gasturbinengeschäfts. Auch diese Überlegungen kommen an der Börse gut an und sorgen für einen Wochengewinn von 5,1 Prozent auf 119,62 Euro.

    Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Auf der anderen Seite sorgt das niedrige Zinsumfeld weiterhin für ein margenschwaches Geschäft bei der Commerzbank. Die Aktie verliert 4,4 Prozent auf 8,91 Euro. Die Gewinnwarnung der Deutschen Post zieht weitere Kursverluste nach sich. Der Kursrückgang in der vergangenen Woche beträgt 2,4 Prozent auf 30,41 Euro. Und bei HeidelbergCement geht es um 2,1 Prozent auf 76,90 Euro nach unten.

    Notenbanken legen Basis für Kursgewinne

    Mit den Sitzungen in der vergangenen Woche haben die Notenbanken die Grundlagen für ein weiterhin freundliches Aktienumfeld gelegt. Eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik mit einem schwachen Euro sollten das Börsenparkett beflügeln. Allerdings gibt es von politischer Seite zahlreiche Risikofaktoren. Der von den USA angezettelte Handelskrieg könnte sich genauso negativ auf die Konjunktur auswirken wie der Streit um die Flüchtlingspolitik innerhalb der deutschen Regierungskoalition.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.767 Punkte – Infineon, adidas und SAP mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Post, Bayer und Merck mit höchsten Verlusten

    Einen leichten Wochengewinn hat der DAX in der vergangenen Woche eingefahren. Das Plus gegenüber der Vorwoche beträgt 0,3 Prozent. Damit steigt der DAX um 42 Punkte auf einen Stand von 12.767 Punkte.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.767 Punkte

    Gestützt durch die guten US-Arbeitsmarktdaten in den USA aus der Vorwoche legte der DAX zu Beginn der neuen Woche um 0,4 Prozent zu. Technologiewerte standen am Dienstag im Fokus des Geschehens und verhalfen dem DAX zu einem Gewinn von 0,1 Prozent. Auch am Mittwoch ging es nach einem volatilen Handel am Ende um 0,3 Prozent nach oben. Einen leichten Rückgang in Höhe von 0,2 Prozent gab es am Donnerstag. Das Börsengeschäft war insgesamt von Zurückhaltung geprägt. Auch am Freitag ging es nach unten. Nach einer Gewinnwarnung bei der Deutschen Post fiel der DAX um 0,4 Prozent.

    Infineon, adidas und SAP mit höchsten Kursgewinnen

    Der Fokus auf die Technologiewerte bescherte auf Wochensicht den infineon-Papieren einen Wochengewinn von 4,7 Prozent. Der Speicherchiphersteller legte damit 1,12 Euro auf einen Kurs von 24,73 Euro zu. Kurz vor Beginn der Fußball Weltmeisterschaft sind die Aktien der Sportartikelhersteller beliebt. Adidas legten um 3,2 Prozent auf 199,35 Euro zu. Und beim größten deutschen Technologiekonzern SAP geht es ebenfalls um 3,2 Prozent auf 100,44 Euro nach oben.

    Deutsche Post, Bayer und Merck mit höchsten Verlusten

    Die Gewinnwarnung der Deutschen Post wirkte sich auch negativ auf die Kursentwicklung aus. Auf Wochensicht verliert die Aktie Gelb 5,5 Prozent auf 31,17 Euro. Bei Bayer sorgt die Kapitalerhöhung im Rahmen der Monsanto für fallende Kurse. Der Wochenverlust in Höhe von 4,92 Euro übersteigt aber das Bezugsrecht von 1,70 Euro. Die Bayer-Aktie geht 4,8 Prozent schwächer bei 98,44 Euro aus dem Handel. Und bei Merck geht es um 4,4 Prozent auf 84,52 Euro nach unten

    G7 und Notenbanken könnten Schwung bringen

    Das Ergebnis des G7-Treffens in Kanada und die Notenbanksitzungen könnten in der kommenden Woche für Bewegung an der Börse sorgen. Während vom G7-Treffen eher negative Meldungen erwartet werden, könnten die Notenbanken durchaus mit Nachrichten für steigende Kurse sorgen.

  • DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.724 Punkte – Merck, Deutsche Börse und Linde mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Bank, Volkswagen und Daimler mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat in der vergangenen Woche erneut an Wert verloren und somit ein Niveau unterhalb der Marke von 13.000 Punkten etabliert. Gegenüber der Vorwoche verliert der Deutsche Aktienindex 214 Punkte auf einen Schlussstand von 12.724 Punkte. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Kursverlust von 1,7 Prozent.

    DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.724 Punkte

    Die gescheiterte Regierungsbildung in Italien belastete die Aktienkurse zu Wochenbeginn. Außerdem belastet der Dieselskandal die deutschen Automobilhersteller mit immer wieder neuen Meldungen. Am Montag verlor der DAX 0,6 Prozent an Wert. Die Italienkrise hat auch am Dienstag die Märkte beherrscht und den Kursverfall sogar noch beschleunigt. Vor allem Banktitel verloren kräftig und die Renditen von sicheren Anlagen sind wieder deutlich gefallen. Am Aktienmarkt hat der DAX einen Tagesverlust von 1,5 Prozent eingefahren. Nach den starken Verlusten der Vortage ging es am Mittwoch wieder nach oben. Der DAX erholte sich und ging mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent aus dem Handel. Mit dem Inkrafttreten der US-Strafzölle auf Stahlprodukte ging es am Donnerstag wieder deutlich nach unten. Beim DAX sorgt ein Tagesverlust von 1,4 Prozent für lange Gesichter. Die erfolgreiche Regierungsbildung in Italien sowie starke Arbeitsmarktdaten aus den USA haben dem DAX am Freitag zu einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent verholfen.

    Merck, Deutsche Börse und Linde mit höchsten Kursgewinnen

    Der Chemiekonzern Merck hat mit einem Wochengewinn in Höhe von 3,5 Prozent am erfolgreichsten abgeschnitten. Damit erzielte der Einzeltitel gegenüber dem DAX eine ordentliche Outperformance. Absolut betrachtet, liegt der Kurs von Merck 3 Euro höher gegenüber der Vorwoche bei aktuell 88,36 Euro. Die hohe Volatilität sorgt für starke Umsätze auf dem Börsenparkett und damit für klingelnde Kassen beim Betreiber Deutsche Börse. Die Aktien der Deutschen Börse liegen mit einem Wochenplus von 2,8 Prozent auf 114,80 Euro ebenfalls ganz vorne. In wechselhaften Phasen liegen meist defensive Werte wie Linde in der Gunst der Anleger. Linde gewinnt 1,6 Prozent auf 198,30 Euro.

    Deutsche Bank, Volkswagen und Daimler mit höchsten Verlusten

    Die Italienkrise hat die Bankaktien insgesamt geschwächt. Besonders starke erwischte es jedoch die Papiere der Deutschen Bank. Nachdem auch noch das Rating abgestuft wurde, ging es an der Börse mit dem Kurs der Dividendenpapiere um 9,3 Prozent nach unten. Bei einem Stand von 9,41 Euro notiert die Aktie nur leicht über dem Allzeittief. Die Diskussion über US-Strafzölle auf importierte Fahrzeuge wirken sich an der Börse bereits negativ auf die deutschen Automobilbauer aus. Volkswagen verlieren 4,7 Prozent auf 162,14 Euro und bei Daimler geht es um den gleichen Prozentwert auf 62,03 nach unten.

    Die Aktienmärkte wirken angeschlagen

    Nach zahlreichen negativen Meldungen in der Vorwoche mit ausgeprägten Kursabschlägen gab es im Gegensatz auch Momente mit vermeintlich positiven Meldungen und entsprechenden Gegenbewegungen. Insgesamt scheint sich damit noch kein eindeutiges Bild über die Kursentwicklung abzuzeichnen. Allerdings dürfte klar sein, dass der stetige Aufwärtstrend erst einmal vorbei ist. Zu viele negative politische Risiken und eine protektionistische Wirtschaftspolitik der US-Regierung sind keine Kurstreiber. Insofern sind wir derzeit abwartend. Sollte die negative Stimmung dann auch noch in Gewinnwarnungen einzelner Unternehmen umschlagen, ist es spätestens dann höchste Zeit Kasse zu machen.

  • DAX verliert 1,1 Prozent auf 12.938 Punkte – ThyssenKrupp, Henkel und Beiersdorf mit Kursgewinnen – Commerzbank, BMW und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    In der vergangenen Woche hat der DAX an Wert verloren und ist dabei unter die Marke von 13.000 Punkten gerutscht. Der Kursverlust gegenüber der Vorwoche beträgt 1,1 Prozent. Zum Handelsschluss notiert der DAX bei einem Stand von 12.938 Punkten.

    DAX verliert 1,1 Prozent auf 12.938 Punkte

    Nachdem der DAX am Dienstag zunächst verhalten in die neue Handelswoche startete, nahm die Dynamik zu. Damit kletterte der Deutsche Aktienindex nach dem feiertagsbedingt geschlossenen Handel wegen Pfingstmontag um 0,7 Prozent. Eine Reduzierung der Einfuhrzölle auf Automobile in China sorgte für Phantasie. Auch der geplante Einstieg eines Finanzinvestors bei ThyssenKrupp sorgte für Kursgewinne. Der Sieg der euroskeptischen Parteien in Italien hat am Dienstag die Ängste um die Eurozone wieder aufleben lassen. An der Börse ging es mit dem DAX um 1,5 Prozent nach unten. Die Kurse notieren nach diesem Verlust wieder unter der 13.000er Marke. Am Donnerstag setzte der DAX die Verlustserie fort. Der DAX gab um weitere 0,9 Prozent nach, nachdem Trump ankündigte die Zölle auf Automobile zu prüfen. Diese könnten vor allem die deutschen Hersteller empfindlich treffen. Ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex hat am Freitag den DAX wieder etwas steigen lassen. An der Börse ging es um 0,6 Prozent nach oben.

    ThyssenKrupp, Henkel und Beiersdorf mit Kursgewinnen

    In der vergangenen Woche gelang es lediglich drei Papieren den Handel mit einem Kursgewinn abzuschließen. Nach den Meldungen über einen Einstieg des Hedgefonds Elliot legte die ThyssenKrupp-Aktie um fast 10 Prozent zu. Im Wochenverlauf bleibt ein Gewinn von 6,9 Prozent auf 23,08 Euro. Mit Henkel und Beiersdorf liegen die konjunkturunabhängigsten Aktien auf den folgenden Plätzen. Henkel notierten 1,9 Prozent höher bei 107,90 Euro und bei Beiersdorf ging es um 0,2 Prozent auf 99,24 Euro nach oben.

    Commerzbank, BMW und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Sorgen um die EU und damit auch die Euro-Währung haben vor allem die Bankaktien belastet. Aktien der Commerzbank sind mit einem Wochenverlust von 7,9 Prozent der Wochenverlierer im DAX. Die Aktie notiert bei aktuell 9,56 Euro in der Nähe des aktuellen Jahrestiefs. BMW machen neue Meldungen um den Dieselskandal sowie die Androhung von Importzöllen in den USA zu schaffen. Der Kurs des Automobilherstellers verliert 6,2 Prozent auf 87,45 Euro. Ein erneuter Stellenabbau bei der Deutschen Bank soll das Unternehmen wieder in die richtige Spur bringen. Die Schwäche im Bankensektor ging aber auch am Kurs der Deutschen Bank nicht spurlos vorüber. Die Aktie verliert 5,9 Prozent auf 10,38 Euro.

    Den Aktienmärkten stehen schwere Zeiten bevor

    Nachdem die Berichtssaison weitgehend abgeschlossen ist und die Meldungen keine überdurchschnittlichen Überraschungen brachten, dürfte zunächst die Luft etwas dünner werden. Umso mehr stehen politische Meldungen im Fokus des Geschehens. Insbesondere der Nahost-Konflikt sowie die Maßnahmen der US-Regierung könnten belastende Faktoren für die Aktienmärkte darstellen.