Kategorie: Wochenrückblick

Im DAX-Wochenrückblick berichtet die Bullenbrief-Redaktion jede Woche über das Geschehen an der Börse. Der Fokus liegt dabei beim DAX, aber auch bedeutende globale Einflüsse werden berücksichtigt. Am Ende eines jeden Wochenberichts gibt die Redaktion einen Ausblick zur eigenen Einschätzung für die Entwicklung an den Börsen.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.484 Punkte – E.on, RWE und ProSiebenSat.1 mit höchstem Wochengewinn – Daimler, Volkswagen, Continental und HeidelbergCement legen Rückwärtsgang ein

    Mit einem leichten Gewinn in Höhe von 0,3 Prozent hat der DAX die zweite Woche in Folge mit einem Plus beendet. Damit ist der Abwärtstrend gestoppt. Gegenüber der Vorwoche legte der DAX um 32 Punkte zu und ging bei einem Stand von 12.484 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.484 Punkte

    Bei einer geschlossenen Wall Street gab es kaum Impulse für den DAX. Der Deutsche Aktienindex verlor 0,5 Prozent an Wert. Doch bereits am Dienstag erholte sich der Index von den Vortagesverlusten. Der Tagesgewinn lag bei 0,8 Prozent, nachdem ein über den Erwartungen liegender ZEW-Index veröffentlicht wurde. Mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent beendet der DAX den Handel am Mittwoch unverändert. Am Donnerstag ging es um genau 0,1 Prozent wieder nach oben. Nachdem der DAX über weite Teile des Tages im Minus notierte, sorgte ein Endspurt an der Wall Street einen unveränderten Tagesabschluss. Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent beendete der DAX am Freitag den Handel und reagierte damit auf leichte Rückgänge der Renditen an den Anleihemärkten.

    E.on, RWE und ProSiebenSat.1 mit höchstem Wochengewinn

    Konjunktursensible Aktien waren in der vergangenen Woche weniger gefragt. Deshalb konnten sich mit den Titeln von E.on und RWE zwei Versorger an die DAX-Spitze setzen. E.on legten gegenüber der Vorwoche um 6,6 Prozent auf 8,68 Euro zu und RWE verteuerten sich um 4 Prozent auf 16,57 Euro. Die Veröffentlichung guter Geschäftszahlen hat auch den Aktienkurs des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 beflügelt. Die Aktie stieg um 3 Prozent auf 32,40 Euro.

    Daimler, Volkswagen, Continental und HeidelbergCement legen Rückwärtsgang ein

    Die Unsicherheit um mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge sorgt derzeit für Zurückhaltung beim Kauf von Automobilaktien. Aktien von Daimler sind mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 70,41 Euro der Verlierer im DAX. Volkswagen notieren mit einem Verlust von 2,8 Prozent auf 162,60 Euro nur unwesentlich besser. Aus dem Automobilbereich erwischte es auch den Zulieferer Continental mit einem Rückgang um 1,6 Prozent auf 226,80 Euro. HeidelbergCement verlieren ebenfalls 1,6 Prozent auf 82,80 Euro.

    DAX sammelt Kraft für Ausbruch nach oben

    Wenig verändert, hat der DAX die Handelstage in der vergangenen Woche beendet und weiterhin in einer Spanne zwischen 12.400 und 12.500 Punkten notiert. Die bei rund 12.700 Punkten verlaufende 200 Tage-Linie gilt damit als das nächste Ziel um auf den Aufwärtspfad wieder zurückzukehren.

  • DAX gewinnt 2,9 Prozent auf 12.452 Punkte – ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn – mit ThyssenKrupp nur ein Wochenverlierer im DAX

    Nach einer dreiwöchigen Verlustphase ist dem DAX in der vergangenen Woche die Trendwende gelungen. Der Deutsche Aktienindex legte 2,9 Prozent zu und ging damit 344 Punkte höher aus dem Handel. Aktuell notiert der DAX damit bei 12.452 Punkten.

    DAX gewinnt 2,9 Prozent auf 12.452 Punkte

    Am Montag ist der DAX mit einem Tagesplus von 1,5 Prozent in die neue Woche gestartet. Positive Vorgaben von der Wall Street haben auch hierzulande zu Kursgewinnen geführt. Doch bereits am Dienstag ging es mit den Notierungen wieder nach unten und der DAX beendete den Handel 0,7 Prozent tiefer. Mit starken Tagesschwankungen setzte sich die Entwicklung auch am Mittwoch fort. Die veröffentlichen Inflationsdaten lagen in den USA über den Erwartungen und dürften damit schneller Zinserhöhungen nach sich ziehen. Während in den vergangenen Wochen aufgrund dieser Sorgen die Kurse deutlich nachgaben, ging es am Mittwoch mit 1,2 Prozent deutlich nach oben. Marktteilnehmer interpretierten diese Daten als Stärke der Wirtschaft. Trotz hoher Kursschwankungen am Donnerstag schloss der DAX am Tagesende mit 7 Punkten fester unverändert. Zum Wochenschluss ging es für den DAX nach oben. Der Index legte 0,9 Prozent zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn von 9 Prozent haben in der vergangenen Woche die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. An der Börse kletterten die Papiere um 2,61 Euro auf 31,47 Euro. Auch die Papiere der Commerzbank entwickelten sich mit einem Wochengewinn von 7 Prozent stark. Zum Handelsende kosteten die Papiere der Commerzbank mit 12,79 Euro 84 Cent mehr als vor einer Woche. Aktien von RWE legten 4,9 Prozent auf 15,93 Euro zu.

    Mit ThyssenKrupp nur ein Wochenverlierer im DAX

    Während bis auf ThyssenKrupp alle Aktien im DAX die Woche mit einem Gewinn beendeten, ging es mit den Papieren des Stahlherstellers um 0,6 Prozent nach unten. Bei den veröffentlichten Zahlen enttäuschte ThyssenKrupp beim operativen Cashflow. Mit einem Minus von 1,5 Milliarden Euro ist dieser deutlich negativer als erwartet ausgefallen.

    Der Boden könnte gefunden sein

    Die Kursgewinne in der vergangenen Woche haben zu etwas Beruhigung an den Aktienmärkten geführt. Bei rund 12.000 Punkten hat der Markt gedreht und damit einen Boden gefunden. Ob die Kursverluste damit abgehackt sind und der DAX wieder nach oben steigt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Dann werden wir sehen, ob die Erholung nachhaltig war oder wirklich nur eine kurze Gegenbewegung nach den starken Kursverlusten. Momentan deutet Vieles darauf hin, dass sich ein Boden gebildet haben könnte. Die Fundamentaldaten stimmen nach wie vor und die hohen Kursverluste wurden zu einem großen Teil durch automatische Verkaufsprogramme ausgelöst. Ein deutlicher Rückzug der Anleger ist damit nicht Ursache für die Kursverluste.

  • DAX verliert 5,3 Prozent auf 12.107 Punkte – Deutsche Börse einzige Aktie mit Wochengewinn – Deutsche Bank, Commerzbank und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Verlust abgeschlossen. Der Abwärtstrend hat sich mit einem Wochenverlust von 5,3 Prozent noch einmal beschleunigt. Auf Wochensicht hat der DAX 678 Punkte verloren. Die 200-Tage-Linie brach damit deutlich nach unten durch. Die 12.000er Punkte Marke konnte der DAX bei einem Schlussstand von 12.107 Punkten halten.

    DAX verliert 5,3 Prozent auf 12.107 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn hat sich die schlechte Stimmung an den Börsen fortgesetzt. Der DAX verlor 0,8 Prozent an Wert. Mit einem Tagesverlust von 2,3 Prozent beschleunigte sich der Kursverlust am Dienstag weiter. Gegenüber einem Tagesverlust von über 4 Prozent an der Wall Street wirkt der deutsche Markt stabil. Zu einer kräftigen Aufwärtsbewegung mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent kam es am Mittwoch. Angesichts der aktuellen Schwankungen ist dies nicht mehr als eine Gegenbewegung nach den starken Verlusten der Vortage. Bereits am Donnerstag ging es mit einem Kursverlust von 2,6 Prozent wieder deutlich nach unten. Und auch am Freitag setzten sich die Kursverluste mit einem Rückgang um 1,2 Prozent fort. Verantwortlich für die starken Kursverluste sind paradoxerweise gute Wirtschaftsnachrichten. Weltweit brummt die Wirtschaft und in den USA wird nach Einschätzung von Analysten die Inflation deutlich steigen und damit der Druck auf die Notenbanken die Zinsen schneller als geplant anzuheben. Alleine diese Spekulation liegt hinter den mehr als 10 Prozent Kursverluste der vergangenen Tage.

    Deutsche Börse einzige Aktie mit Wochengewinn

    Unter den DAX-Titeln hat lediglich die Aktie des Börsenbetreibers Deutsche Börse die Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs legte um 0,4 Prozent auf 102,50 Euro zu. Nach den starken Kursschwankungen sind die Umsätze deutlich angezogen und bescheren dem Börsenbetreiber vor allem am Terminmarkt durch Absicherungsgeschäfte ein steigendes Umsatzvolumen. Die Deutsche Börse profitiert dabei auch in unsicheren Zeiten von den Handelsaktivitäten der Marktteilnehmer. Mit Daimler und adidas notieren oben auf der DAX-Liste nach der Deutschen Börse Unternehmen mit einem Kursverlust von unter 2 Prozent.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Weiter deutlich nach unten und gleichzeitig auch der Wochenverlierer im DAX sind die Papiere der Deutschen Bank. Die Aktie gibt 9,7 Prozent auf 12,51 Euro nach. Als neue Hiobsbotschaft erweisen sich finanzielle Schwierigkeiten des größten Einzelaktionärs. Die chinesische HNA hat zur Steigerung der eigenen Liquidität einen Teil der Deutsche Bank Aktien verkauft und damit zusätzlichen Druck auf die Aktie ausgelöst. Mit der Commerzbank gehört eine weitere Bank zu den Wochenverlierern. Der Kursverlust beträgt 8,9 Prozent auf 11,95 Euro. Mit einem Kursverlust von 7,6 Prozent gingen Fresenius und Allianz aus dem Handel.

    Weiter hohe Unsicherheiten am Aktienmarkt

    Wie die letzte Woche gezeigt hat, herrscht trotz gesunkener Aktienkurse weiterhin eine hohe Unsicherheit am Aktienmarkt. Ausgehend von Spekulationen in den USA über deutlich steigende Zinsen kam es zu starken Kursverlusten an den Aktienmärkten. Weil die Wirtschaft sehr gut läuft, erwarten viele Marktteilnehmer höhere Zinserhöhungen. Damit werden Alternativen zu Aktien interessanter und die Kurse könnten darunter leiden. Alleine diese Befürchtung hat die jüngsten Kursverluste ausgelöst. Auch wenn die EZB immer wieder betont die Zinsen auf einem niedrigen Niveau zu halten und obwohl deutsche Unternehmen im Gegensatz zu amerikanischen als fair bewertet gelten, haben auch die DAX-Aktien deutlich an Wert verloren. In der kommenden Woche stehen erneut einige Quartalszahlen auf der Agenda. In der letzten Woche gelang es diesen nicht die Aktienmärkte zu beeinflussen. Vielleicht klappt es ja in der kommenden Woche. Und am Freitag steht auch noch ein kleiner Verfallstermin auf dem Programm. Die nächste Woche wird damit spannend und könnte die erwartete Gegenreaktion bringen.

  • DAX verliert 4,2 Prozent auf 12.785 Punkte – ProSiebenSat.1 einzige Aktie mit Wochengewinn – Deutsche Bank verliert zweistellig

    Nach den Verlusten in der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Woche an Wert verloren. Der Kursrückgang hat sich beschleunigt und einen Wochenverlust von 4,2 Prozent erzielt. Der Deutsche Aktienindex hat in den vergangenen Handelstagen 555 Punkte verloren und damit die charttechnische Marke von 13.000 Punkten genauso nach unten durchbrochen wie den 200-Tage Durchschnitt. Aktuell notiert der DAX bei einem Stand von 12.785 Punkten.

    DAX verliert 4,2 Prozent auf 12.785 Punkte

    Am Montag ging es zu Wochenbeginn mit den Kursen leicht nach unten. Schwache Kurse an den Anleihemärkten haben sich negativ auf die Aktienkurse ausgewirkt. Beim DAX ging es im Tagesverlauf um 0,1 Prozent nach unten. Schwache US-Vorgaben aufgrund der Sorge, dass die Zinsen deutlich schneller und stärker ansteigen könnten, haben auch beim DAX Spuren hinterlassen. Der Tagesverlust beträgt immerhin 1 Prozent. Wenig verändert hat der DAX am Tag der US-Notenbank-Sitzung geschlossen. Der Markt notiert nahezu unverändert mit einem Rückgang um 0,1 Prozent. Zu einem kräftigen Kursrutsch kam es am Donnerstag. Der DAX verlor 1,4 Prozent an Wert. Fundamentale Gründe für einen derart starken Kursrückgang lagen nicht vor. Allerdings bewegten sich die Kurse bei relativ dünnen Umsätzen nach unten. Weiter steigende Anleiherenditen und starke US-Arbeitsmarktzahlen sind Anzeichen für eine steigende Inflation. Dies könnte schneller zu steigenden Zinsen führen und deshalb gaben die Kurse auch am Freitag mit einem Tagesverlust von 1,7 Prozent deutlich nach.

    ProSiebenSat.1 einzige Aktie mit Wochengewinn

    Unter den DAX-Titeln hat lediglich die Aktie des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 die Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs legte um 0,5 Prozent auf 29,97 Euro zu. Allerdings hat sich die Aktie im Vergleich zu den anderen DAX-Aktien in den vergangenen Monaten deutlich schlechter entwickelt. Daher ist es nicht überraschend, dass das Abwärtspotential bei ProSiebenSat.1 begrenzt ist. Kursverluste von weniger als 1 Prozent bei Henkel, Beiersdorf und Münchener Rück fühlen sich ebenfalls wie ein Wochengewinn an.

    Deutsche Bank verliert zweistellig

    Das dritte Verlustjahr in Folge und mögliche Geldprobleme bei einem Großaktionär der Deutschen Bank haben den Aktienkurs des Branchenprimus einbrechen lassen. Die Aktie verlor 11 Prozent auf 13,86 Euro. Aktien von ThyssenKrupp sind sehr volatil und haben in den letzten Tagen mit einem Rückgang von 7,2 Prozent auf 24,52 Euro deutlich nachgegeben. Bei RWE geht es um 6,7 Prozent auf 15,59 Euro nach unten.

    Findet der DAX in den nächsten Tagen die Kraft für eine Trendwende?

    Insgesamt hat der DAX in den vergangenen Jahren deutlich an Wert gewonnen. Damit haben sich ordentliche Kursgewinne aufgehäuft, von denen der DAX nun einen kleinen Teil abgegeben hat. Da Kursverluste an der Börse zum Tagesgeschäft gehören, ist die aktuelle Entwicklung zunächst nicht besorgniserregend. Fraglich ist derzeit, ob es sich um eine kurzfristige Korrektur handelt auf die eine schnelle Erholung folgt oder ob die wirtschaftliche Stärke am Ende die Aktienkursentwicklung bremst. Eine starke wirtschaftliche Dynamik gibt den Notenbanken Spielraum für Zinserhöhungen und dies ist wiederum negativ für die Aktienkurse. In den kommenden Tagen wird sich daher zeigen, ob sich der DAX wieder schnell erholen kann.

  • DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte – Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen – Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Nachdem der DAX im Wochenverlauf noch neue Höchststände markierte, konnte der Deutsche Aktienindex dieses Niveau nicht halten und ging zum Handelsschluss mit einem Verlust ins Wochenende. Der Rückgang beträgt 0,7 Prozent. Damit verliert der DAX 94 Punkte auf einen aktuellen Schlusskurs von 13.340 Punkte.

    DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte

    Zu Wochenbeginn ist der DAX verhalten in die neue Woche gestartet. Der DAX verliert 0,2 Prozent. Höhere Kursverluste wurden dadurch verhindert, dass nach dem Beschluss der SPD zu Verhandlungen für eine Fortführung der Großen Koalition mit der CDU bald eine neue Regierung stehen könnte. An der Wall Street gibt es schon seit vielen Wochen immer neue Höchststände. Am Dienstag war es soweit, dass der Schwung aus den USA in Deutschland ankam und auch der DAX bei 13.560 Punkten ein neues Allzeithoch erreichte. Ein sehr starker Euro führte am Mittwoch zu langen Gesichtern auf dem Börsenparkett. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach. Um weitere 0,9 Prozent ging es am Donnerstag nach unten. Der Euro notierte weiterhin stark und von der EZB gab es keine Hinweise auf Gegenmaßnahmen. Für einen etwas versöhnlichen Wochenausklang sorgte am Freitag ein kleines Tagesplus von 0,6 Prozent.

    Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen

    Spekulationen über einen neuen Übernahmeversuch der London Stock Exchange durch die Deutsche Börse haben deren Kurs deutlich steigen lassen. Im Wochenverlauf legte der Aktienkurs des Frankfurter Börsenbetreibers um 5,5 Prozent auf 104,05 Euro zu. Eine starke Nachfrage herrschte auch bei Aktien des Gesundheitskonzerns Fresenius. Der Kurs kletterte um 3,8 Prozent auf 69,66 Euro. Hohe Liquiditätsreserven und steigende Übernahmeaktivitäten im Chemie- und Biotechnologiebereich beflügeln die Kurse dieser Unternehmen. Bayer legten um 2,9 Prozent auf 107,10 Euro zu.

    Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Ein verhaltener Ausblick beim US-Halbleiterhersteller Texas Instruments hat sich negativ auf den Aktienkurs von infineon niedergeschlagen. Der deutsche DAX-Wert verliert 5,6 Prozent und hat damit den höchsten Wochenverlust unter den DAX-Aktien eingefahren. Nachdem die infineon-Papiere in den Vorwochen deutlich zulegten, notieren die Papiere aktuell bei 23,93 Euro. Aktien der Deutschen Post verlieren 4,9 Prozent auf 38,96 Euro und bei RWE geht es um 4,8 Prozent auf 16,71 Euro nach unten.

    Günstige Bewertung und Start der Berichtssaison

    Gemessen an den Ergebnissen gelten Deutsche Aktien weiterhin als günstig bewertet. Mit Daimler starten die DAX-Unternehmen in der kommenden Woche in die Berichtssaison. Auch die bevorstehende Hauptversammlungssaison mit Dividendenzahlungen in Rekordhöhe dürfte die deutschen Aktien weiter beflügeln. Wenn dann auch der Ausblick für das laufende Jahr noch stimmt, steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege und ein Anstieg über die Marke von 14.000 Punkten erscheint damit in den kommenden Wochen als realistisches Szenario.

  • DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.434 Punkte – Adidas, BMW und infineon mit starkem Wochengewinn – Lufthansa, HeidelbergCement und Linde mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einer starken Performance von 1,4 Prozent Gewinn hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit die Kursverluste der Vorwoche wieder mehr als ausgeglichen. Nach einem Wochengewinn um 189 Punkte notiert der Deutsche Aktienindex aktuell bei einem Stand von 13.434 Punkten. Das Allzeithoch liegt damit in greifbarerer Nähe und auch aus charttechnischer Sicht ist der Anstieg über die Marke von 13.400 Punkten vielversprechend.

    DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.434 Punkte

    Der Start in die neue Woche ist aufgrund der geschlossenen US-Börsen wegen des Martin Luther King Feiertages etwas ruhiger verlaufen. Am Ende prägte ein Tagesverlust von 0,3 Prozent das Handelsgeschehen. Um genau den gleichen Prozentwert ging es am Dienstag wieder nach oben. Ein starker Euro sorgte auch am Mittwoch für nachgebende Notierungen. Der DAX gab im Tagesverlauf um 0,5 Prozent nach. Kräftige Steigerungen bei Umsatz und Gewinn beim Chemiekonzern BASF sorgten für steigende Kurse. Der DAX zog um 0,7 Prozent an. Nach den starken Zahlen von BASF ging es auch am Freitag mit den Kursen weiter nach oben. Der Tagesgewinn beim DAX beträgt 1,2 Prozent.

    Adidas, BMW und infineon mit starkem Wochengewinn

    Die Aktien von adidas legten im Wochenverlauf 8,5 Prozent zu und gingen bei einem Stand von 182,80 Euro aus dem Handel. Die Analysten von Macquarie haben ein Kursziel für den Sportartikelhersteller ausgegeben, das rund 30 Prozent über dem aktuellen Kurs lag. Dies hatte sich sofort positiv auf den Aktienkurs niedergeschlagen. Im Schatten der US-Automobilmesse Detroit Motor Show zogen vor allem die deutschen Automobilhersteller und deren Zulieferer an. Am stärksten profitierten davon die Papiere von BMW mit einem Wochengewinn von 5,4 Prozent auf 94,68 Euro. Aktien des Chipherstellers infineon legten nach guten Geschäftszahlen von Mitbewerbern 5,1 Prozent im Plus. Der Schlusskurs bei infineon-Papieren beträgt 25,36 Euro.

    Lufthansa, HeidelbergCement und Linde mit höchsten Wochenverlusten

    Die Volatilität bei der Deutschen Lufthansa macht sich inzwischen in beide Richtungen bemerkbar. Nach den starken Kursgewinnen im Vorjahr und Gewinnmitnahmen in den letzten Wochen führten auch in der letzten Handelswoche Kursverluste in Höhe von 2,6 Prozent zum höchsten DAX-Verlust. Die Aktie der Deutschen Lufthansa notiert damit 79 Cent unter dem Kurs der Vorwoche bei 29,63 Euro. Der starke Euro belastet vor allem exportstarke Unternehmen. Mit dem Kurs von HeidelbergCement ging es um 2,4 Prozent auf 92,56 Euro nach unten. Und Papiere des Gasspezialisten Linde verloren 1,9 Prozent auf 204,10 Euro.

    Tendenz zeigt weiter nach oben

    Mit dem Gewinn in der vergangenen Woche hat der DAX die obere Begrenzung der aktuellen Seitwärtsbewegung überwunden. Dies könnte als Zeichen der Stärke verstanden werden und dem DAX neue Impulse geben. Ein weiterer Kursanstieg sowie Notierungen über die 14.500er Marke mit neuen Allzeithöchstständen sind damit sehr wahrscheinlich.

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 13.245 Punkte – Commerzbank, Continental und Münchener Rück mit bester Performance – SAP, E.on und Deutsche Telekom mit höchsten Verlusten

    Nachdem der DAX in der Vorwoche noch mit deutlichen Kursgewinnen in das neue Jahr gestartet ist, ging es in der vergangenen Woche deutlich ruhiger zu. Der Deutsche Aktienindex gab im Wochenverlauf um 0,6 Prozent nach und notiert damit 75 Punkte unter dem Schlusskurs der Vorwoche. Bei einem aktuellen Stand von 13.245 Punkten notiert der DAX weiterhin stabil über der 13.000er Marke.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 13.245 Punkte

    Zu Wochenbeginn war die Welt noch in Ordnung. Mit einem Tagesgewinn von 0,4 Prozent beendete der DAX den Handelstag und setzte damit an die Gewinne der Vorwoche an. Gute Wirtschaftsdaten und die Hoffnung auf weiterhin starke Unternehmensergebnisse sorgen momentan für Euphorie an der Börse. Mit deutlich angezogener Handbremse ging es am Dienstag den fünften Tag in Folge nach oben. Allerdings beträgt der Tagesgewinn nur 0,1 Prozent. Gewinnmitnahmen waren dagegen am Mittwoch angesagt. Mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent ging es beim DAX nach unten. Anziehende Zinsen an den Anleihemärkten sorgten für fallende Aktienkurse. Ein starker Euro sorgte am Donnerstag für weiteren Abgabedruck. Mit den Dividendenpapieren ging es um weitere 0,6 Prozent nach unten. Etwas fester ist der DAX zum Wochenende aus dem Handel gegangen. Der DAX legt mit 0,3 Prozent Tagesgewinn leicht an Wert zu.

    Commerzbank, Continental und Münchener Rück mit bester Performance

    Das leicht anziehende Zinsniveau sorgt für Phantasie bei den Finanztiteln. Bankaktien leiden in der Niedrigzinsphase von geringen Margen. Mit steigenden Zinsen wird auch das Geschäftsmodell der Banken wieder profitabler. Nachdem die Deutsche Bank in der Vorwoche die Aktienmärkte mit einer Gewinnwarnung verunsicherte und weiterhin gemieden wird, wurde in die Commerzbank investiert. Der Kurs steigt im Wochenverlauf um 4,8 Prozent auf 13,27 Euro. Bei Continental machen Gerüchte über eine mögliche Aufspaltung die Runde und sorgten für Kursphantasie. Aber auch die Geschäftszahlen werden positiv bewertet. An der Börse ging es mit dem Kurs um 3 Prozent auf 244,10 Euro nach oben. Münchener Rück legen um 2,8 Prozent auf 190 Euro zu. Der Rückversicherer profitiert dabei ebenfalls von steigenden Zinsen durch höhere Erträge bei den angelegten Vermögen.

    SAP, E.on und Deutsche Telekom mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust in Höhe von 5,9 Prozent haben die Papiere des Softwareherstellers SAP eingefahren. Analysten erwarten in 2018 eine Zurückhaltung bei den Erträgen, da der Softwarekonzern einige Neuerungen für 2019 angekündigt hatte. Es wird erwartet, dass Kunden ihre Investments gleich in die neuen Produkte tätigen und auf 2019 verschieben könnten. E.on hat nun auch den restlichen Anteil der Kraftwerkssparte Uniper an Fortum verkauft. Mit den E.on-Aktien ging es danach um 3,7 Prozent auf 8,90 Euro nach unten. Die T-Aktien der Deutschen Telekom gab mit 3,3 Prozent ebenfalls deutlicher nach und gingen bei einem Stand von 14,46 Euro ins Wochenende.

    Rückkehr zum Tagesgeschäft erwartet

    Die vergangene Woche war aufgrund der Weihnachtsferien in Hessen noch eine ruhige Woche. Damit könnte es mit der kommenden Woche nun vorbei sein und an der Börse ab Dienstag Normalität zurückkehren. Am Montag sind die Börsen aufgrund des Martin Luther King Feiertages in den USA geschlossen. Ab Dienstag dürften dann Fakten wieder im Vordergrund stehen und die Kurse an den Märkten bewegen. Aufgrund der robusten Ergebnisse ist dann mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • DAX gewinnt 3,1 Prozent auf 13.320 Punkte im neuen Jahr – Volkswagen, infineon und Continental mit höchsten Wochenzuwächsen – Kursverluste bei Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa

    Beim DAX ist der Start ins neue Jahr anders als noch im Vorjahr verlaufen. Das Jahr 2018 hat der Deutsche Aktienindex mit einem ordentlichen Plus von 3,1 Prozent in den ersten 4 Handelstagen beendet. Der Sprung über die 13.000er Punkte Marke ist damit geglückt. Gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche und damit auch gegenüber dem Jahresabschluss 2017 hat der DAX in den ersten Tagen des neuen Jahres 402 Punkte an Wert gewonnen und den Handel bei einem Stand von 13.320 Punkten beendet.

    DAX gewinnt 3,1 Prozent auf 13.320 Punkte im neuen Jahr

    Zu Beginn des neuen Jahres ist der Start am Dienstag nach dem Neujahrs-Montag zunächst etwas holprig verlaufen. Der DAX verlor 0,4 Prozent und viele Börsianer fühlten sich an den schwachen Jahresstart 2017 erinnert. Doch bereits am Mittwoch kam frischer Wind auf das Börsenparkett. Rekordstände an der Wall Street machten sich auch beim DAX positiv bemerkbar. Ein starker Euro belastete zwar die Exportwerte etwas, tat der insgesamt guten Stimmung keinen Abbruch. Zum Handelsende notierte der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Nachdem der Dow-Jones-Index erstmals über der Marke von 25.000 notierte, gab es an den Börsen kein Halten mehr. Auch der DAX schloss mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent sehr stark. Die gute Stimmung setzte sich auch am Freitag mit einem Tagesgewinn beim DAX in Höhe von 1,2 Prozent fort.

    Volkswagen, infineon und Continental mit höchsten Wochenzuwächsen

    Den besten Start in das neue Jahr hatten die Volkswagen-Aktien. Nachdem zyklische Aktien, Automobilwerte und Technologiepapiere gefragt waren, sorgte eine Kaufempfehlung von Analysten der Deutschen Bank für satte Kursgewinne beim Wolfsburger Automobilbauer. Die Volkswagen-Aktien legten um 7,7 Prozent auf 179,20 Euro zu. Getrieben vom Kursanstieg der Technologieaktien an der amerikanischen Börse NASDAQ profitierte der deutsche Speicherchiphersteller infineon mit einem Kursplus von 6,7 Prozent auf 24,36. Der Schwung bei den Automobilherstellern wirkte sich auch positiv auf den Zulieferer Continental mit einem Wochenplus von 5,4 Prozent auf 237,10 Euro aus.

    Kursverluste bei Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa

    Am Ende der DAX-Liste finden sich mit der Deutschen Bank und Deutschen Lufthansa lediglich zwei Aktien mit einem Wochenverlust. Bei der Deutschen Bank ging es um 2,4 Prozent auf 15,49 Euro nach unten. Die Steuerreform in den USA sorgt für eine deutliche Mehrbelastung. Dies drückt sich negativ auf das Geschäftsergebnis aus und damit auch auf den Aktienkurs. Der Vorjahresgewinner Deutsche Lufthansa ist erst mal etwas ruhiger in das neue Jahr gestartet. Die Aktie verliert 1,5 Prozent auf 30,26 Euro.

    Nach starkem Jahresauftakt könnten weitere starke Wochen folgen

    Nachdem der Jahresauftakt erfolgreich verlaufen ist und zahlreiche Gründe wie starkes Wachstum, Tiefstände bei der Arbeitslosigkeit, niedriges Zinsniveau und günstiges Zinsniveau für ein optimales Aktienumfeld sprechen, dürfte es auch in den kommenden Wochen beim DAX weiter nach oben gehen. Ein Erreichen neuer Allzeithochs sollte damit in den nächsten Handelstagen möglich sein.

  • DAX mit 12,5 Prozent Jahresgewinn – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Mit dem Börsenjahr 2017 ist ein erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Bei einer insgesamt niedrigen Schwankungsbreite legte der Deutsche Aktienindex im Jahresverlauf um 12,5 Prozent zu und verabschiedete sich bei einem Indexstand von 12.918 Punkten in den Silvesterabend. Damit hat der DAX gegenüber dem Vorjahr 1.437 Punkte zugelegt.

    DAX mit 12,5 Prozent Gewinn auf 12.918 Punkte

    Bis auf wenige Ausnahmen ist der DAX kontinuierlich geklettert und hat im November bei 13.525 ein Jahreshoch markiert. Eine gute Konjunktur mit starken Ergebnissen der DAX-Unternehmen haben die Aktienkurse steigen lassen. Das niedrige Zinsumfeld mit der expansiven Geldpolitik der Notenbanken sowie ein schwacher Euro haben die Exportchancen der Unternehmen und die Kurse gesteigert. Aus politischer Sicht sorgt die Umsetzung der Steuerreform in den USA für Entlastungen bei den Unternehmenssteuern. Die Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden führten ebenfalls zu einer Beruhigung auf dem Börsenparkett, nachdem Großbritannien mit dem Brexit den europäischen Wirtschaftsraum verlassen wird. Für Unsicherheit sorgten dagegen die Spannungen mit Nordkorea sowie die nach Unabhängigkeit strebende spanische Region Katalonien.

    Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich mit einem Jahresplus von 150,4 Prozent auf einen Aktienkurs von 30,72 Euro am stärksten entwickelt. Der Deutschen Lufthansa gelang es aus den Pleiten von Air Berlin und Alitalia jeweils Profit zu schlagen. Auch die Einigung im Tarifkonflikt mit den Gewerkschaften sorgt für eine stabile Planung. Das Geschäftsmodell von Eurowings gilt als Erfolg gegenüber den Billiganbietern. Die Commerzbank erzielte einen Jahresgewinn von 72,4 Prozent auf einen Aktienschlusskurs von 12,50 Euro. Die im Umbau befindliche Bank hat dank des Verkaufs der Frankfurter Firmenzentrale die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Von den Höchstständen sind die Papiere der Commerzbank aber noch weit entfernt. Aktien des Energieriesen RWE legten 44,0 Prozent auf 17,00 Euro zu. RWE hat von der Rückzahlung aus Atomsteuern profitiert. Aber auch ein Anstieg der Energiepreise hat sich positiv auf die Geschäftsentwicklung von RWE niedergeschlagen.

    ProSiebenSat.1, Fresenius und Deutsche Telekom sind die Verliereraktien 2017

    Den höchsten Jahresverlust mit einem Rückgang um 21,6 Prozent auf 28,70 Euro haben die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Das schwache TV-Geschäft hat den Kurs der Aktien nach unten gedrückt. Immer mehr Leute wenden sich vom klassischen Fernsehgeschäft ab und greifen zu On-Demand-Angeboten. Beim Medizinkonzern Fresenius belastet vor allem die Ernährungssparte Kabi. Der Kurs der Fresenius-Papiere gab um 12,4 Prozent auf 65,07 Euro nach. Der seit Monaten erwartete Deal mit dem Verkauf von T-Mobile US ist geplatzt und hat sich negativ auf den Aktienkurs des Bonner Telekommunikationsriesen ausgewirkt. An der Börse ging es mit der T-Aktie um 9,5 Prozent auf 14,79 Euro nach unten.

    Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Ein niedriges Zinsniveau und weiter steigende Unternehmensgewinne werden die Aktienkurse auch in 2018 beflügeln. Dividendenzahlungen mit einer Dividendenrendite von rund 3 Prozent bei den DAX-Aktien sind ein weiteres Kaufargument für deutsche Blu Chips Aktien. Solange die Konjunktur rund läuft und die Notenbanken den Geldhahn nicht zudrehen, wird es mit den Kursen der Anteilspapiere weiter nach oben gehen. Für das Börsenjahr 2018 erwartet die Bullenbrief-Redaktion einen Anstieg um rund 15 Prozent auf einen DAX-Stand von 14.800 Punkten. Im Jahresverlauf erwarten wir in der ersten Hälfte deutliche Kursgewinne, die den DAX auf Allzeithöchststände über die 15.000er Punktemarke klettern lässt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte es dann wieder deutlich ruhiger zugehen und der DAX einen Teil seiner Gewinne wieder abgeben.

  • DAX verliert 31 Punkte auf 13.073 Punkte -Lufthansa, infineon und ThyssenKrupp mit höchsten Kursgewinnen – Verluste bei SAP, E.on und adidas

    Im vorweihnachtlichen Börsenhandel hat der DAX bei geringen Umsätzen 0,2 Prozent an Wert verloren. Der Rückgang beträgt 31 Punkte auf einen Endstand von 13.073 Punkte. Damit bewegt sich der DAX weiter innerhalb einer Range von 12.800 und 13.200 Punkten.

    DAX verliert 31 Punkte auf 13.073 Punkte

    Die Aussicht auf die Unterzeichnung der US-Steuerreform hat auch am Montag den DAX deutlich steigen lassen. Zu Wochenbeginn beendete der Deutsche Aktienindex den Handel mit einem Gewinn von 1,6 Prozent. Am Dienstag wurde ein leicht unter den Erwartungen liegender ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Nach den starken Kursgewinnen des Vortages ging es am Dienstag mit 0,7 Prozent leicht nach unten. Deutlichere Kursverluste von 1,1 Prozent gab es dagegen am Mittwoch. Ein Zinsanstieg in den USA sorgte für fallende Notierungen. Zu einer leichten Kurserholung ist es am Donnerstag gekommen – bei sehr geringen Umsätzen zog der DAX um 0,3 Prozent an. Diesen Tagesgewinn hat der DAX am letzten Handelstag vor Weihnachten gleich wieder abgegeben und den Handel bei dünnen Umsätzen mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent beendet.

    Lufthansa, infineon und ThyssenKrupp mit höchsten Kursgewinnen

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich auf Jahressicht mehr als verdoppelt. Nachdem zwischenzeitlich die Übernahme einer kleineren Air Berlin-Tochter genehmigt wurde, ging es mit dem Dividendenpapier der Fluggesellschaft auch in der vergangenen Woche weiter nach oben. Deutsche Lufthansa legten um 4,3 Prozent auf 31,05 Euro zu. Papiere von infineon legten um 2,3 Prozent auf 23,21 Euro zu und ThyssenKrupp sind mit einem Wochengewinn von 2,1 Prozent auf 23,93 Euro ebenfalls unter den stärksten Aktientiteln zu finden.

    Verluste bei SAP, E.on und adidas

    Bei dünner Nachrichtenlage sind die Aktien von SAP um 2,9 Prozent auf 94,58 gefallen. E.on gehörten bereits in der Vorwoche zu den Wochenverlierern und gehen mit einem weiteren Wochenverlust von 1,9 Prozent aus dem Handel. Einen Wochenverlust von 1,7 Prozent haben adidas-Aktien eingefahren.

    DAX bewegt sich bei geringen Umsätzen weiter seitwärts

    Wenig Bewegung gab es in der vergangenen Woche. Die Woche vor Weihnachten war bereits von dünnen Umsätzen geprägt. Zu Wochenbeginn legte der DAX deutlich zu und alles sah danach aus, dass der DAX die Spanne von 13.200 Punkten nach oben durchbricht. Die Hoffnung währte allerdings nur kurz und der DAX ist in dieses Fenster zurückgekehrt. Experten sehen den DAX zunächst weiter in der Kursspanne von 12.800 und 13.200 Punkten.