Kategorie: Wochenrückblick

Im DAX-Wochenrückblick berichtet die Bullenbrief-Redaktion jede Woche über das Geschehen an der Börse. Der Fokus liegt dabei beim DAX, aber auch bedeutende globale Einflüsse werden berücksichtigt. Am Ende eines jeden Wochenberichts gibt die Redaktion einen Ausblick zur eigenen Einschätzung für die Entwicklung an den Börsen.

  • DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte – Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten – Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche hat der Deutsche Aktienindex ordentlich nachgegeben. Der DAX verlor rund 6 Prozent und ist damit unter die Marke von 10.800 Punkte gerutscht. Am Freitag ging der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 10.788 Punkten in den Feierabend.

    DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte

    Eine Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA hat am Montag die Kurse nach oben getrieben. Vor allem der Automobilsektor legte deutlich zu. Der DAX gewann im Tagesverlauf 1,8 Prozent. Doch bereits am Dienstag setzte der Verkaufsdruck wieder ein. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 1,1 Prozent. Eine Flut von Gewinnwarnung hat auch am Mittwoch die Kurse nachgeben lassen. Der DAX verlor erneut um 1,2 Prozent. Im Handelsstreit zwischen China und den USA kam es auf Betreiben der USA zu einer Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphoneherstellers Huawei. An der Börse gaben die Kurse um 3,5 Prozent nach. Nach den starken Verlusten der Woche zeigte sich zumindest am Freitag der DAX etwas entspannter. Nach dem Rutsch unter die 10.800er Marke betrug der Tagesverlust nur noch 0,2 Prozent.

    Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten

    In der vergangenen Woche waren die Papiere von Linde und adidas die einzige Aktien mit einem Wochengewinn. Und auch bei Linde ist das Plus von 0,7 Prozent und bei adidas mit 0,3 Prozent gering ausgefallen. Immerhin legten die Papiere auf 195,45 Euro zu. Bei Wirecard, Beiersdorf und RWE beträgt das Minus weniger als 0,5 Prozent. In der aktuellen Marktlage ist dies bereits als Erfolg zu feiern. Wirecard notieren aktuell bei 133,10 Euro, Beiersdorf bei 94,24 Euro und RWE bei 18,99 Euro.

    Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    Einen Kurssturz gab es bei Fresenius. Nachdem die Aktie lange Zeit als sicherer Hafen galt haben Anleger in Scharen das Papier abgestoßen. Fresenius gab bekannt die mittelfristigen Ziele zu verfehlen. An der Börse gab die Aktie 22,2 Prozent auf 38,99 Euro nach. Die Dialyse-Tochter FMC geriet ebenfalls in den Abwärtsstrudel und verliert 13,4 Prozent auf 62,24 Euro. Covestro hat bereits vor 2 Wochen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Auch in der vergangenen Woche zählt die Aktie mit einem Kursverlust von 11,1 Prozent zu den Wochenverlierern. Steigende Ölpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa nieder. Hier gab der Kurs um 11 Prozent auf 19,14 Euro nach.

    DAX befindet sich gerade im Bärenmarkt

    Mit dem Kursverlust in der vergangenen Woche hat der DAX seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Damit ist der Kursrückgang als Bärenmarkt zu betrachten. Auf eine Weihnachtsrally hofft derzeit niemand mehr. Die Stimmung auf dem Parkett ist mehr als angeschlagen. Auch wenn die Abwärtsdynamik kurzfristig etwas nachlassen wird scheint der Boden noch nicht gefunden zu sein. Mit weiteren Kursverlusten ist daher zu rechnen.

  • DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten – Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen – Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Minus von 1,3 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche die zweite Woche in Folge mit einem Minus beendet. Bis auf den Mittwoch verlief der Handel jeweils mit einem Tagesverlust. Nachdem der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf ein Zweijahrestief markierte ging er bei einem Stand von 11.193 Punkten ins Wochenende. Auch wenn der DAX bis auf 11.009 Punkte zurückkam hat die 11.000er Marke gehalten.

    DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten

    Am Montag startete der Handel mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Unsicherheiten um den Brexit und der anhaltende Haushaltsstreit in Italien haben die Aktienmärkte beunruhigt. Kursverluste in den USA vor allem bei den Technologiewerten haben auch die deutschen Aktienmärkte belastet und am Dienstag zu einem Kursrückgang von 1,6 Prozent geführt. Im Tagestief notierte der DAX bei nur noch 11.009 Punkten. Eine Erholung sorgte am Mittwoch dagegen für ein positives Bild. Der DAX stieg um 1,6 Prozent vor allem aufgrund starker Technologieaktien. Nach der Erholung kehrte am Donnerstag wieder Ruhe in den Handel ein und die Kursverluste setzten sich mit einem Rückgang um 0,9 Prozent fort. Nach weniger Bewegung gab es am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,5 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Der Automobilsektor hatte eine gute Woche hinter sich. Zur Deeskalation des Zollstreits soll es ein Treffen zwischen Branchenvertretern und dem US-Präsidenten geben. Die Papiere von Volkswagen zogen daraufhin stark an und beendeten den Handel mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,9 Prozent bei einem Schlusstand von 150,98 Euro. Fallende Ölpreise sorgen für Kursphantasie bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie legte 3,8 Prozent auf 20,91 Euro zu. Von der Erholung der Technologieaktien profitierten infineon mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent auf 17,71 Euro.

    Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Der Covestro-Konzern hat mit einer Warnung eines fallenden Cashflows das Vertrauen der Anleger belastet, nachdem die Kennzahlen vor drei Wochen noch bestätigt wurden. An der Börse wurde die Aktie mit einem deutlichen Abschlag gehandelt. Die Aktie verlor 15,5 Prozent auf 47,62 Euro. Wirecard hatten unter der schwachen Entwicklung des Technologiesektors zu kämpfen. Hier beträgt der Wochenverlust 10,7 Prozent auf 131,95 Euro. Ohne große Meldungen ging es auch bei Fresenius um 7,6 Prozent nach unten. Die Aktie notiert nun bei einem Stand von 48,99 Euro.

    DAX könnte nach Brexit-Einigung gewinnen

    Nachdem es inzwischen eine Einigung zum Brexit-Vertrag gibt könnte dies dem DAX zu einem Gewinnsprung helfen. Lange Zeit herrschte hier Unsicherheit. Damit gibt es zumindest einen Unsicherheitsfaktor weniger. Als mögliche Reaktion könnte dies als Befreiungsschlag gesehen werden und dem DAX eine Jahresendrally bescheren.
  • DAX beendet die Woche unverändert bei 11.529 Punkten – FMC, RWE und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen – Wirecard, Continental und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Plus von 0,1 Prozent ist der DAX gegenüber der Vorwoche unverändert aus dem Handel gegangen. Zum Wochenschluss notierte der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.529 Punkten. Die Marke von 11.500 Punkten hat damit gehalten. Zumindest kurzfristig hat sich die Lage damit etwas beruhigt.

    DAX beendet die Woche unverändert bei 11.529 Punkten

    Bereits am Montag startete der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,2 Prozent in eine ruhige Handelswoche. Mit einem Minus von 0,1 Prozent ging der DAX am Dienstag ebenfalls unverändert aus dem Handel. Das Ergebnis der US-Zwischenwahlen vom Vortag hat den DAX am Mittwoch um 0,8 Prozent steigen lassen. Außerdem sorgten überraschend starke Daten zur deutschen Industrieproduktion für eine positive Stimmung. Doch bereits am Donnerstag stieg die Abgabebereitschaft wieder. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Trotz eines Kurseinbruchs bei ThyssenKrupp ging der DAX mit einem Verlust von 2 Punkten am Freitag ebenfalls unverändert aus dem Handel.

    FMC, RWE und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen

    In Kalifornien sorgte ein Abstimmungsergebnis für Erleichterung bei FMC. Der Antrag wurde abgelehnt und dies wirkt sich positiv auf den weiteren Betrieb von Dialysezentren von FMC aus. An der Börse ging es mit der Aktie um 6 Prozent auf 70,82 Euro nach oben. RWE legten gegen den Trend ebenfalls deutlich zu. Der Wochengewinn beträgt 5,9 Prozent auf 18,56 Euro. Als stabiler Wert gelten auch immer wieder Immobilienaktien. So standen in der vergangenen Woche die Papiere von Vonovia mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 41,96 Euro in der Gunst der Anleger.

    Wirecard, Continental und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Der DAX-Neuling Wirecard ist auch in der vergangenen Woche etwas unter die Räder gekommen. Der Wochenverlust beträgt 4,1 Prozent auf 157,40 Euro. Schwache Absatzzahlen in China haben den Automobilsektor belastet. Der Zulieferer Continental gab dabei mit einem Wochenverlust von 3,9 Prozent am stärksten nach. Auf BMW werden erhöhte Kosten im Rahmen der Hardwareumrüstungen zukommen. Der Kurs notiert 3,8 Prozent schwächer bei 73,36 Euro.

    DAX könnte zur Jahresendrally starten

    Nach Wochen fallender Kurse konnte der DAX den Negativtrend in den vergangenen Wochen stoppen. Mit einer recht passablen Entwicklung hat sich der DAX in der vergangenen Woche weiter stabilisiert. Dies könnten damit erste Anzeichen für eine Trendumkehr sein. Der Beginn einer Jahresendrally könnte damit unmittelbar bevorstehen. Zu neuen Jahreshöchstständen wird es zwar nicht reichen, aber auf dem aktuellen Niveau winken mutigen Investoren schöne Weihnachtsgewinne.

  • DAX verliert 3 Prozent auf 11.201 Punkte – Linde, Lufthansa und Conti mit guten Gewinnen – Bayer und Deutsche Bank mit zweistelligen Verlusten

    Mit einem Minus von rund 3 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche negativ beendet. Seit Monatsbeginn hat der DAX einen Kursrückgang von 8,5 Prozent eingefahren und seit Jahresbeginn beträgt der Verlust 17 Prozent. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei 11.201 Punkten nur knapp oberhalb der Jahrestiefstände.

    DAX verliert 3 Prozent auf 11.201 Punkte

    Nach einem Kursaufschwung im Laufe des Montags verlor der DAX am zum Handelsende erneut und ging mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent aus dem Handel. Die Seitwärtsbewegung der letzten Tage ging am Dienstag in eine erneute Abwärtswelle über. Der DAX brach um 2,2 Prozent ein. Der Fall des Dow Jones unter die 200 Tage Linie hat auch den deutschen Aktienmarkt verunsichert. Schwache Einkaufsmanagerindizes sorgten am Mittwoch für erneuten Kursdruck. Der Tagesverlust betrug 0,7 Prozent. Eine Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent setzte am Donnerstag ein. Dies war jedoch nur von geringer Dauer geprägt. Bereits am Freitag traten die Themen Brexit, Verschuldung Italien und der Handelsstreit der USA in den Vordergrund und sorgten für erneute Kursverluste. Zum Wochenschluss gab der DAX um 0,9 Prozent nach.

    Linde, Lufthansa und Conti mit guten Gewinnen

    Trotz negativem Aktienmarktumfeld legten die Dividendentitel von Linde nach der genehmigten Fusion mit Praxair deutlich zu. Die Indexgewichtung von Linde steigt sowohl im DAX wie auch im EuroStoxx50 deutlich an. Indexfonds werden Linde-Papiere kaufen und dies brachte einen Wochengewinn für Linde-Aktien in Höhe von 5,3 Prozent. Aktie der Deutschen Lufthansa legten um 5,1 Prozent auf 18,86 Euro zu. Bei Continental wurden im dritten Quartal die eigenen Ziele übertroffen. Damit scheint die Phase der Gewinnwarnungen beim Automobilzulieferer gestoppt zu sein. Die Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 3,5 Prozent auf 136,10 Euro zu.

    Bayer und Deutsche Bank mit zweistelligen Verlusten

    Ganz anders sieht es dagegen bei den Papieren von Bayer aus. Eine Schadensersatzzahlung gegen die Bayer-Tochter Monsanto sorgte in den USA für Aufsehen. Die Zahlungen sind zwar unter den Erwartungen geblieben, allerdings ist die Unsicherheit weiterhin hoch. An der Börse rutschte das DAX-Schwergewicht Bayer um 14,7 Prozent ab und notiert bei nur noch 66,15 Euro. Deutlich nach unten ging es nach den Quartalszahlen der Deutschen Bank. Auf der Ergebnisseite wurden die Erwartungen nach unten geschraubt. An der Börse ging es daraufhin um 10,3 Prozent auf 8,52 Euro nach unten.

    DAX wird in den kommenden Wochen weiter fallen

    Die Aussichten sind für den DAX derzeit alles andere als gut. Aufgrund Brexit, US-Handelsstreit, Italien-Krise, schwacher Frühindikatoren und eines angeschlagenen Chartbildes ist in den kommenden Wochen mit weiteren Kursverlusten beim DAX zu rechnen. Der Oktober wird seinem Namen als schwacher Börsenmonat alle Ehre machen und auch im November ist mit keiner Trendumkehr zu rechnen. Ein Fall unter die Marke von 10.000 Punkten könnte deshalb in den kommenden Wochen drohen.
  • DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte – Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert – Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Mit einem Minus von mehr als 5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche deutlich im negativen Bereich beendet. Steigende Zinsen in den USA, die Schuldenproblematik Italiens sowie der andauernde Handelsstreit zwischen China und den USA drückten die Aktienkurse unter die Marke von 12.000 Punkte. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 11.524 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte

    Der negative Trend zeigte sich gleich zu Wochenbeginn. Am Montag ging es beim DAX um 1,4 Prozent nach unten. Damit hatte der DAX die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten nach unten durchbrochen. Am Dienstag konnte der Abwärtstrend zunächst gestoppt werden. Stützend wirkte dabei der Renditerückgang an den Anleihemärkten. Doch bereits einen Tag später setzte sich am Mittwoch die negative Entwicklung fort. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent aus dem Handel und durchbrach dabei die aus charttechnischer Sicht wichtige Marke von 11.800 Punkten. Auch am Donnerstag kam der Aktienmarkt nicht zur Ruhe. Mit einem erneuten Kursrückgang von 1,5 Prozent weiteten sich die Verluste aus. Solide Geschäftszahlen der US-Banken konnten noch keine Trendwende herbeiführen, aber die Kursverluste zumindest für einen Tag anhalten. Mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel.

    Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert

    Positive Nachrichten für Bayer haben den Aktienkurs der Leverkusener trotz eines äußerst schwachen Umfeldes steigen lassen. Zum einen plant Bayer nach der milliardenschweren Übernahme von Monsanto den Verkauf der Tierarzneisparte. Für die zweite positive Nachricht sorgt der Fall Glyphosat. Hier kann Bayer auf einen neuen US-Prozess hoffen und dies könnte in Summe zu deutlich geringeren Schadenersatzforderungen führen. An der Börse legte das Bayer-Papier um 2,8 Prozent auf 76,10 Euro zu. Die in unruhigen Zeiten stabilen Aktien aus dem Telekommunikationssektor haben auch in der vergangenen Woche an dieser Tradition festgehalten. So notiert die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 13,85 Euro.

    Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Beim aktuellen Kurseinbruch traf es die in den vergangenen Monaten besonders gut gelaufenen Technologieaktien am stärkten. Der DAX-Neuling Wirecard gab im Wochenverlauf 16,4 Prozent auf 168,05 Euro nach, obwohl das Unternehmen den Geschäftsausblick erneut bestätigte. Nach einer Gewinnwarnung legte auch RWE den Rückwärtsgang ein. Der Kurs gab um 15,2 Prozent auf 17,52 Euro nach. Aktien von infineon und Covestro gaben jeweils um 10 Prozent nach.

    DAX könnte bis unter die 10.000er Marke fallen

    Die Meldungen sind nicht wirklich neu aber nun haben die Nachrichten zu Kursverlusten an den Aktienmärkten geführt. Dieser negative Trend könnte sich auch in den kommenden Tagen fortsetzen und den DAX weiter verlieren lassen. Ein Kursrückgang bin in den vierstelligen Bereich von unter 10.000 Punkten ist dabei denkbar bevor es zu einer deutlichen Trendumkehr kommt. Bis dahin ist lediglich mit einzelnen Gegenreaktionen zu rechnen.

  • DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte – ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen – BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Mit einem Minus von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Ausverkauf am Freitag zum Quartalsende zeichnet für den Wochenverlust verantwortlich. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 12.247 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte

    Nach der Erholung in der Vorwoche hat der DAX zum Start in die neue Woche am Montag einen schwächeren Start hingelegt. Die Absage der Handelsgespräche zwischen China und den USA führte zu einem Tagesverlust von 1,5 Prozent. Keine einheitlichen Tendenzen gab es an den folgenden Tagen. Am Handelsende stand jeweils ein kleines Kursplus auf der Tafel. Am Dienstag ging es um 0,2 Prozent nach oben während der DAX am Mittwoch um 11 Punkte nachgab. Für Überraschung sorgten Unternehmensmeldungen übe reine geplante Aufspaltung bei ThyssenKrupp. In der Folge kletterte der DAX am Donnerstag um 0,4 Prozent nach oben. Einen Einbruch erlebte der DAX jedoch am Freitag. Mit einem Tagesverlust von 1,5 Prozent geht der Deutsche Aktienmarkt angeschlagen in das Wochenende.

    ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen

    Meldungen über eine Aufspaltung von ThyssenKrupp in zwei unabhängig notierte Börsenunternehmen hat die Aktie deutlich steigen lassen. Auf Wochensicht notiert die Aktie 6,3 Prozent im Plus bei einem Schlusskurs von 21,74 Euro. DAX-Neuling Wirecard legte ebenfalls ein erfolgreiches Debut hin. Die Aktie steigt um 4,7 Prozent auf 186,70 Euro. Und bei Merck geht es um 2,1 Prozent auf 89 Euro nach oben.

    BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Gewinnwarnung von BMW war mit ein Treiber für den Wochenverlust beim DAX. Mit den BMW-Papieren ging es ebenfalls deutlich nach unten. Die Aktie ist der Wochenverlierer mit einem Wochenverlust von 9,4 Prozent auf 77,71 Euro. Der steigende Ölpreis wirkt sich zunehmend negativ auf die Ergebnisse der Deutschen Lufthansa nieder. Sorgen um die Finanzstabilität Italiens wirken sich negativ auf den Finanzsektor aus. Mit dem Kurs der Deutschen Bank ging es um 6,7 Prozent auf 9,83 Euro nach unten.

    Traditionell starkes Quartal voraus

    Nach Beendigung der ersten drei Quartale des Jahres notiert der DAX rund 5 Prozent im Minus. Das letzte Quartal des Jahres gilt im langjährigen Vergleich als besonders erfolgreiches Quartal. Ob dies aufgrund der zahlreichen Baustellen wie Handelsstreit der USA mit der Welt, Brexit, nachlassender Wirtschaftsdynamik und zahlreicher politischer Krisen auch in 2018 gültig ist werden die nächsten Wochen zeigen. Leicht dürfte es für den DAX auf keinen Fall werden und in der aktuellen Situation sind größere Cashpositionen nicht von Nachteil.

  • DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 12.124 Punkte – Commerzbank, Volkswagen und Linde mit höchsten Wochengewinnen – Merck, Bayer und infineon mit höchsten Verlusten

    Mit einem Plus von 1,4 Prozent ist dem DAX erneut der Sprung über die 12.000er Marke gelungen. Damit klettert der Deutsche Aktienindex um 165 Punkte auf 12.124 Zähler. Auch wenn es am Aktienmarkt damit zu einer Erholung kam ist der Trend weiterhin negativ.

    DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 12.124 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es beim DAX vorsichtig nach oben. Der DAX legte um 0,2 Prozent gegenüber dem Handelsschluss der Vorwoche zu. Zurückhaltung war auch am Dienstag auf dem Börsenparkett zu spüren. Der schwelende Streit um den Handelskonflikt sorgt momentan für Unsicherheit. Hoffnung auf Gespräche zwischen China und den USA und damit eine Beruhigung im Handelskonflikt sorgten für einen Tagesgewinn beim DAX in Höhe von 0,5 Prozent. Keine Neuigkeiten gab es von der EZB-Sitzung am Donnerstag – der DAX ging mit einem Plus von 0,2 Prozent so gut wie unverändert aus dem Handel. Zum Wochenende legte der DAX mit einem Plus von 0,6 Prozent ordentlich zu, ohne das es deutliche Gründe für diesen Kursanstieg gab.

    Commerzbank, Volkswagen und Linde mit höchsten Wochengewinnen

    Eine Spekulation über eine Großfusion zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank sorgte für einen deutlichen Kursgewinn beim kleineren Institut. Die Aktie der Commerzbank legt um 7,5 Prozent auf 8,82 Euro zu. Aktien von Volkswagen zählen mit einem Kursplus in Höhe von 5,8 Prozent auf 144 Euro ebenfalls zu den Wochengewinnern und bei Linde geht es um 4,8 Prozent auf 197,10 Euro nach oben.

    Merck, Bayer und infineon mit höchsten Verlusten

    Auf der Verliererseite standen dagegen die Papiere von Merck. Die Aktie wird von den Analysten derzeit als weniger aussichtsreich eingestuft. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 2,7 Prozent auf 86,40 Euro nach. Bei Bayer geht es um 2,3 Prozent auf 71,82 Euro nach unten. Eine schwache Sektoranalyse belastet die Speicherchiphersteller. Diesem Trend konnten sich die Papiere von infineon nicht entziehen und notieren mit einem Kursverlust von 1,6 Prozent auf 19,76 ebenfalls als Wochenverlierer.

    September als traditionell schwacher Börsenmonat

    Zahlreiche Konflikte belasten derzeit den Aktienmarkt. Der September gilt darüber hinaus traditionell als schwacher Börsenmonat. Unter dieser Konstellation sind für den DAX derzeit keine großen Sprünge zu erwarten. Daher ist in den kommenden Tagen eher mit erneut fallenden Kursen unter die Marke von 12.000 zu rechnen.

  • DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.364 Punkte – Automobilwerte mit höchsten Wochengewinnen – Covestro, E.on und Deutsche Telekom mit größten Kursabschlägen

    Der DAX kennt derzeit nur eine Richtung – nach unten. Auch in der vergangenen Handelswoche legte der Deutsche Aktienindex den Rückwärtsgang ein und verlor 30 Punkte. Damit ging es um 0,3 Prozent nach unten. Zum Handelsschluss notiert der DAX bei einem Stand von 12.364 Punkten.

    DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.364 Punkte

    Einen kräftigen Aufwärtsschwung mit einem Tagesgewinn von 1,2 Prozent hat der DAX am Montag eingefahren. Die sich abzeichnende Entspannung im Handelsstreit zwischen Mexico und den USA sorgte für steigende Kurse. Wenig Bewegung herrschte dagegen einen Tag später am Dienstag. Analysten warnten vor zu viel Euphorie. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten. Neue Rekordkurse an der Wall Street haben auch den DAX beflügelt. Der DAX legte um 0,3 Prozent zu. Die aufziehende Schwellenländer-Krise brachte den Aktienmärkten am Donnerstag Verluste ein. Der DAX gab um 0,5 Prozent nach. Deutliche Kursverluste gab es zum Wochenausklang am Freitag. Die zahlreichen Unsicherheiten in Italien, den Schwellenländern, der Brexit und der Handelskonflikt der USA haben die Kurse auf Tauchstation geschickt. Mit einem Tagesverlust von 1 Prozent beendet der DAX schließlich den Handel.

    Automobilwerte mit höchsten Wochengewinnen

    Ein bilaterales Abkommen zwischen Mexiko und den USA sorgte für Entspannung im Handelskonflikt. Da auch zahlreiche deutsche Automobilhersteller in Mexiko für den US amerikanischen Markt produzieren kam es beim Automobilsektor zu einer deutlichen Erholung. Den höchsten Wochengewinn von 4,6 Prozent erzielte Continental. Bei den BMW-Stammaktien ging es um Wochenverlauf um 4,3 Prozent nach oben und Daimler legten um 4,1 Prozent zu. Volkswagen Vorzugsaktien folgen mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent knapp dahinter.

    Covestro, E.on und Deutsche Telekom mit größten Kursabschlägen

    Analysten haben Studien über Plastik-Überkapazitäten in China veröffentlicht und damit die Aktie von Covestro deutlich einbrechen lassen. Im Wochenverlauf ging es um 4,6 Prozent nach unten. E.on droht der Abstieg aus dem EuroStoxx50. Dies wirkt sich negativ auf die Kursentwicklung aus. Gegenüber der Vorwoche geht es um 2,6 Prozent nach unten. Deutsche Telekom standen mit einem Kursrückgang von 1,4 Prozent ebenfalls auf der Verkäuferseite.

    Zahlreiche Krisen drücken weiter auf die Kurse

    Der weitere Kursverfall der türkischen Lira sowie Währungsturbulenzen in Schwellenländern wie Brasilien, Argentinien, Indien und Indonesien könnte die ersten Boten einer Währungskrise der Schwellenländer sein. Mit dem Brexit und den Handelskonflikten der USA gibt es damit so viele Gefahren wie schon lange nicht mehr. Die aktuellen Kursverluste könnten damit erst der Anfang sein und weitere Kursrückgänge wären damit die logische Folge.

  • DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.211 Punkte – SAP, E.on und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen – Bayer, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit größten Kursabschlägen

    Beim DAX ging es erneut nach unten. In der vergangenen Handelswoche verlor der Deutsche Aktienindex 214 Punkte. Damit ging es um 1,7 Prozent in den Keller. Zum Handelsschluss notiert der DAX bei einem Stand von 12.211 Punkten.

    DAX verliert 1,7 Prozent auf 12.211 Punkte

    Bereits am Montag legte der DAX zum Wochenstart den Rückwärtsgang ein. Vor allem die Klage gegen die Bayer-Tochter Monsanto lies den Kurs von Bayer um mehr als 10 Prozent einbrechen. Die negative Stimmung schlug auf den gesamten Aktienmarkt nieder. Beim DAX ging es zum Wochenstart um 0,5 Prozent nach unten. Starke Wirtschaftsdaten aus der Eurozone standen am Dienstag schwachen Wirtschaftsdaten aus China gegenüber. Zum Handlesende ging der DAX kaum verändert in den Feierabend. Weitere massive Kursverluste gab es am Mittwoch. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA hat die Aktienmärkte weiter negativ beeinflusst. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von1,6 Prozent aus dem Handel. Eine leichte Gegenbewegung sorgte am Donnerstag zu einer Erholung von 0,6 Prozent bevor es am Freitag zu einem erneuten Schwächeanfall der Aktienmärkte kam. Der DAX verlor vor allem wegen der Türkei-Krise 0,2 Prozent an Wert.

    SAP, E.on und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen

    Die Erholung des Technologiesektors hat vor allem den Aktienkurs von SAP beflügelt. Die Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 2,3 Prozent auf 101,98 Euro zu und hat sich damit deutlich gegen den Trend gestellt. Defensive Aktien wie die Stromversorger liegen in unsicheren Zeiten ebenfalls im Fokus der Anleger. E.on legten gegenüber der Vorwoche um 2,9 Prozent auf 9,52 Euro zu. Der Immobiliensektor ist mit seinen stabilen Renditen ebenfalls wieder in den Fokus gerückt. Vonovia können 1,9 Prozent auf 43,16 Euro zulegen.

    Bayer, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit größten Kursabschlägen

    Am Ende der DAX-Entwicklung sind die Papiere von Bayer mit einem Wochenverlust in Höhe von 16 Prozent zu finden. Die neueste Beteiligung Monsanto wurde in den USA auf Schadenersatzzahlung verklagt, da eines der Produkte im Verdacht steht Krebs zu erzeugen. Auf die Bayer-Aktie wirkte sich diese entsprechend negativ aus. Der Kurs je Aktie sackte um 14,96 Euro ab auf 78,40 Euro. Die zyklische Aktie von ThyssenKrupp steht weiter auf der Verkäuferseite. In der vergangenen Woche ging es hier um 5,5 Prozent auf 19,33 Euro nach unten. Die Türkei-Krise wirkt sich derzeit vor allem auf den Bankensektor negativ aus. Mit den Aktien der Deutschen Bank ging es deshalb um 5,3 Prozent auf 9,76 Euro nach unten.

    Die negative Stimmung wird die Kurse weiter im Griff haben

    Nachdem sich die Stimmung an den Aktienmärkten zusehends eintrübte ging es in der Folge auch mit den Kursen nach unten. Die negative Stimmung ist nach wie vor präsent und daher auch mit weiteren Kursverlusten zu rechnen. Derzeit gibt es einfach keine positiven Nachrichten, die für einen Stimmungsumschwung sorgen könnten. Aus diesen Gründen raten wir weiterhin unterinvestiert zu sein und bei weiter fallenden Aktienkursen selektiv einzusteigen.

  • DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.424 Punkte – Adidas, Deutsche Post und BMW mit höchsten Wochengewinnen – Linde, Fresenius und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Der DAX hat in der vergangenen Woche erneut einen Verlust eingefahren. Beim Deutschen Aktienindex DAX ging es um 1,5 Prozent nach unten. Damit verliert der DAX 191 Punkte auf 12.424 Punkte. Die Marke von 12.500 Punkten hat der DAX damit wieder nach unten durchbrochen.

    DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.424 Punkte

    Mit wenig Schwung startete der Handel am Montag in die neue Woche. So fiel der Tagesverlust in Höhe von 0,1 Prozent entsprechend gering aus. Am Dienstag wurden schwache Produktionsdaten für Deutschland veröffentlicht. Da die Erwartung aber noch drunter lag kam es in der Folge zu leichten Kursgewinnen mit einem Gewinn von 0,4 Prozent. Am Mittwoch folgten leichte Verluste von 0,1 Prozent und am Donnerstag beflügelten die Quartalszahlen von adidas. Der DAX ging 0,3 Prozent höher aus dem Handel. Die Zuspitzung der Türkei-Krise sorgte am Freitag für einen Vertrauensverlust und mögliche Gefahren für den Bankensektor. Der DAX brach um 2 Prozent ein.

    Adidas, Deutsche Post und BMW mit höchsten Wochengewinnen

    Die von adidas vorgelegten Quartalszahlen haben die Analystenerwartungen deutlich übertroffen. Bei verbesserter Marge und gestiegenen Umsätzen wurde vor allem in den wichtigen Märkten von Nordamerika und China deutlich mehr verdient. Die Aktie legte 8,5 Prozent auf 205,70 Euro zu. Die Deutsche Post hat Zahlen lediglich im Rahmen der Erwartungen vorgelegt, allerdings fand der Plan zur Lösung der Probleme im Paketgeschäft die Zustimmung der Aktionäre. Beim Börsenkurs ging es für die Deutsche Post um 3,7 Prozent auf 30,63 Euro nach oben. BMW konnten den Handel gegen den Trend mit einem Gewinn in Höhe von 1,5 Prozent auf 83,58 Euro beenden und zählen damit ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Linde, Fresenius und ThyssenKrupp mit größten Kursabschlägen

    Bei Linde gibt es neue Auflagen im Rahmen der Praxair-Übernahme. Die gesteckten Ziele sind damit nur noch schwer zu erreichen. Unter den Aktionäre sank das Vertrauen in Linde und der Kurs gab um 10,6 Prozent auf 188 Euro nach. Die Gewinnwarnung eines britischen Gesundheitsdienstleisters hat sich negativ auf den Aktienkurs von Fresenius ausgewirkt. Fresenius verlieren 7 Prozent auf 64,70 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgte die Senkung der Prognose für das Geschäftsfeld Aufzug für eine negative Überraschung. An der Börse gaben ThyssenKrupp-Papiere 6,5 Prozent auf 20,46 Euro nach.

    Türkei-Krise wird weitere Verluste im DAX bringen

    Die unsicheren Zeiten haben mit der Türkei-Krise einen neuen Anlass für Verunsicherung. Der starke Verfall der türkischen Währung sowie mögliche Verluste im Bankensektor und weiteren Industrien stellen die Unternehmen im aktuell schwierigen Umfeld vor neue Herausforderungen. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass diese Verunsicherung die Aktienmärkte noch weiter auf Talfahrt schicken wird. Ob letztendlich dann alles so schlimm kommt wie manche Szenarien aktuell ausmalen tut erst einmal nichts zur Sache. Die Verunsicherung ist sehr groß und deshalb wird es kurzfristig an den Aktienmärkte mit den Kursen tendenziell eher nach unten gehen.