Schlagwort: Wochengewinn

  • DAX legt 3,7 Prozent zu und klettert über die Marke von 10.000 Punkten – Deutsche Bank, infineon und E.on sind die Wochengewinner – Bayer-Aktie als einziger Wochenverlierer

    Mit einem deutlichen Kursplus hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex kletterte um 3,7 Prozent nach oben. Damit hat der DAX 370 Punkte zugelegt und die 10.000er Marke mühelos überwunden. Zum Handelsende am Freitag lag der DAX bei einem Stand von 10.286 Punkten.

    DAX legt 3,7 Prozent zu und klettert über die Marke von 10.000 Punkten

    Am Montag hat zunächst die Bayer-Aktie die Stimmung im DAX getrübt. Der Übernahmedeal von Monsanto kam bei den Aktionären nur geteilt an. Viele erwarten einen hohen Preis für den Agrochemiekonzern. Insgesamt ging es zu Wochenbeginn beim DAX um 0,7 Prozent nach unten. Ein fester Dollar wurde am Dienstag als Argument für den starken DAX-Anstieg von 2,2 Prozent genannt. Der veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex fiel am Mittwoch überraschend gut aus. An der Börse baute der DAX die Gewinne vom Vortag aus und ging mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent aus dem Handel. Positive Konjunktursignale sorgten am Donnerstag für eine Fortsetzung des Kursanstieges. Der DAX gewann im Handelsverlauf 0,7 Prozent. Kaum verändert verabschiedete sich der DAX am Freitag nach einer starken Handelswoche. Am letzten Handelstag der Woche legte der DAX 0,1 Prozent zu.

    Deutsche Bank, infineon und E.on sind die Wochengewinner

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere der Deutschen Bank mit einem Kursplus von 7,6 Prozent am stärksten zu. Ohne Neuigkeiten kletterte das Dividendenpapier um 1,15 Euro auf 16,28 Euro nach oben. Ähnlich stark entwickelten sich die infineon-Papiere mit einem Kursplus von 7,5 Prozent auf 13,41 Euro. Eine Erholung gab es auch bei den Papieren von E.on. Die Aktie stieg im Wochenverlauf um 7 Prozent auf 8,90 Euro.

    Bayer-Aktie als einziger Wochenverlierer

    Der angestrebte Monsanto-Deal hat die Bayer-Aktie auf Talfahrt geschickt. Zum Handelsende ging die Bayer-Aktie mit einem Verlust von 4,7 Prozent aus dem Handel. Damit gab der Kurs um 4,21 Euro auf 85,33 Euro nach. Auf Wochensicht gibt es sonst nur noch einen leichten Kursverlust von 0,1 Prozent bei den Papieren der Deutschen Telekom. Da in der vergangenen Woche bei der T-Aktie eine Dividende in Höhe von 55 Cent gezahlt wurde, notiert die Aktie unter Berücksichtigung des Dividendenabschlages ebenfalls im Plus.

    DAX könnte mit dem Schwung der Vorwoche weiter steigen

    Nach einer starken vergangenen Handelswoche stehen die Zeichen auch in der kommenden Handelswoche gut. Falls negative Nachrichten ausbleiben dürfte der DAX den Schwung aus der letzten Woche mitnehmen und weiter steigen. Ein Anstieg über die 10.300er Marke ist dabei schon fast selbstverständlich. Mit etwas Glück könnte der DAX nächste Woche deutlich darüber notieren.

  • DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen – Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Nach einer starken Börsenwoche hat der DAX zum Wochenschluss 4,5 Prozent höher geschlossen und die Marke von 10.000 Punkten überwunden. Insgesamt hat der Deutsche Aktienindex in der letzten Handelswoche 429 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.052 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte

    Bereits am Montag ging es mit den Kursen nach oben. Im Zuge stärkerer Preise bei den Rohstoffen zogen auch die Aktienkurse an. Am Handelsende schloss der DAX 0,6 Prozent im Plus. Am Dienstag setzte sich der Trend fort und der DAX verbuchte einen erneuten Kursgewinn in Höhe von 0,8 Prozent. Der weitere Anstieg bei den Rohstoffpreisen führte am Mittwoch zu einem deutlichen Punktegewinn. Der DAX kletterte über die Marke von 10.000 Punkte und legte im Handelsverlauf 2,7 Prozent zu. Am Tagesende notierte der DAX bei 10.026 Punkten gleichzeitig auf dem Tageshoch. Vorlagen von den asiatischen Börsen sorgten auch am Donnerstag für eine gute Laune auf dem Parkett und weiter steigende Kurse. Der DAX klettert um 0,7 Prozent auf 10.094 Punkte. Nach fünf Gewinntagen in Folge war am Freitag erst einmal Ruhe angesagt. Der DAX ging 0,4 Prozent leicht aus dem Handel.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen

    Mit den gestiegenen Rohstoffpreisen legten auch die Papiere aus dem Rohstoffsektor sowie der Finanzbranche deutlich zu. Nach dem Preisverfall bei den Rohstoffen gab es Sorgen auf dem Börsenparkett, dass Insolvenzen im Rohstoffbereich die Banken unter Druck bringen könnten. Im Zuge der anziehenden Rohstoffpreise sind diese Ängste zunächst einmal verflogen. So legten die Papiere der Commerzbank im Wochenverlauf 11,1 Prozent auf 8,32 Euro zu und die Aktie der Deutsche Bank gewann 9,7 Prozent auf 15,35 Prozent. Eine mögliche Konsolidierung im europäischen Stahlgeschäft sorgt für Kursphantasie bei ThyssenKrupp. Der Kurs legte um 9,9 Prozent auf 20,50 Euro zu.

    Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Trotz positiver Analystenkommentare haben die Aktien von Vonovia im Wochenverlauf 3,6 Prozent verloren. Der Immobilienkonzern gab damit um 1,16 Euro je Aktie nach und ging bei einem Kurs von 31,01 Euro aus dem Handel.

    Anstieg über 10.000er Marke sorgt für neue Impulse

    Der Kursanstieg über die Marke von 10.000 Punkte hat trotz des Tagesverlustes vom Freitag neue Impulse für die weitere Kursentwicklung beim DAX gesetzt. Der Markt ist charttechnisch in eine optimistische Stellung gedreht. Damit sollten Impulse für weitere Kursgewinne gesetzt sein. Mit dem Überschreiten der 10.200er Marke würde der DAX weitere Kaufanreize bieten und es wäre damit der Weg in Richtung 11.000 Punkte frei.

  • DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu – DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu – Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an


    Mit einem leichten Kursgewinn von 1,2 Prozent in der vergangenen Handelswoche ist der DAX knapp unter die Marke von 10.000 Punkte geklettert. Nach dem Punktegewinn von 120 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.951 Punkten.

    DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn nahm der DAX den Schub durch die EZB aus der Vorwoche mit und legte am Montag einen Tagesgewinn von 1,6 Prozent hin. Im Tagesverlauf wurde sogar die 10.000er Marke überwunden. Der Ausgang der Landtagswahlen mit starken Ergebnissen für die umstrittene Partei AfD hat sich auf dem Börsenparkett nicht ausgewirkt. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch hat erst mal für wenig Bewegung gesorgt. Die Marktteilnehmer wollen bis dahin nicht investieren, da ungewiss ist wie stark die Zinsen angehoben werden können. Am Dienstag ging es mit dem DAX erst einmal um 0,6 Prozent nach unten. Ein starker Automobilsektor nach optimistischen Aussagen von BMW ließen den DAX am Mittwoch um 0,5 Prozent zulegen. Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Fed hat sich auf den DAX am Donnerstag negativ ausgewirkt. Die Notenbank wird die Zinsen deutlich langsamer als erwartet anheben und hat den Euro damit steigen lassen. Auf die exportstarken deutschen Unternehmen wirkt sich dies jedoch negativ aus. Mit einem kleinen Kursgewinn von 0,6 Prozent hat sich der DAX dann am Handelsende ins Wochenende verabschiedet.

    DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu

    Die höchsten Kursgewinne hat der DAX-Absteiger K+S eingefahren. Die Aktie der Kasseler Düngemittelspezialisten legte im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 21,49 Euro zu. Ab Montag wird das Papier im MDAX notieren und durch die Anteilsscheine von ProSiebenSat1 ersetzt. Aktien von HeidelbergCement legen nach guten Unternehmenszahlen deutlich zu. Zum Wochenschluss steht ein Gewinn von 4,2 Prozent auf 73,75 Euro in den Büchern. Aktien von Siemens legen 4 Prozent auf 92,72 Euro zu.

    Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an

    Am anderen Ende der Kurstafel führen die Papiere der Deutschen Bank die Verliererliste an. Die Aktie der Deutschen Bank leidet unter einer Branchenschwäche und gab 6,9 Prozent auf 17,07 Euro nach. Linde verloren nach einem Downgrading durch die Analysten von Bernstein um 3,6 Prozent auf 126,60 Euro. Einen Kursverlust von 3,1 Prozent auf 73,80 Euro haben die Dividendentitel von Merck eingefahren.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nachdem der DAX in der vergangenen Woche weiter zulegte und die 10.000er Marke im Tagesverlauf schon überwunden hatte, ist die 10.000er Marke in greifbare Nähe gerückt. Da es an Alternativen zu Aktien als Geldanlage mangelt und die Ergebnisse der Deutschen Unternehmen sehr solide sind, wird es in den kommenden Wochen beim DAX weitere Gewinne geben und das Klettern über die Marke von 10.000 Punkte ist nur eine Frage der Zeit.

  • DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte – Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu – Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Bei einem insgesamt positiven Aktienumfeld hat der DAX deutlich zugelegt. Im Wochenverlauf steigt der Deutsche Aktienindex um 311 Punkte auf einen Wochenschlussstand von 9.824 Punkten. Damit hat der DAX in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von 3,3 Prozent eingefahren. Die Marke von 10.000 Punkte ist damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

    DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es auf dem Börsenparkett erst einmal ruhig zu. Der G-20 Gipfel endete am Wochenende ohne große Beschlüsse und sorgte damit für Ernüchterung und der DAX legte am Montag trotz starker Automobilaktien und eines steigenden Ölpreises nur um 0,2 Prozent zu. Am Dienstag sorgte die Euro-Schwäche für starke Kursgewinne bei exportorientierten Papiere wie den Automobilaktien. Der DAX ging 2,3 Prozent höher aus dem Handel. Dieser Trend setzte sich auch am Mittwoch mit einem etwas geringeren Tagesgewinn von 0,6 Prozent fort. Nach einem ruhigen Handel schloss der DAX am Donnerstag knapp im Minus und gab um 0,3 Prozent nach. Zum Wochenende sorgten US-Arbeitsmarktdaten für neuen Schwung und ließen den DAX um 0,7 Prozent steigen.

    Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu

    Deutlich nach oben ging es bei den konjunktursensiblen Aktien aus dem DAX. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von Volkswagen mit einem Gewinn von 16,8 Prozent auf 121 Euro. Ein schwacher Euro beflügelt insgesamt deutsche Exporteure. Volkswagen profitiert darüber hinaus von den veröffentlichten Absatzzahlen. Diese sind zwar nicht überragend ausgefallen, angesichts des Abgasskandals jedoch überraschend positiv. Weniger schwarz als vor Kurzem noch befürchtet, sieht es für die Kreditwirtschaft aus. Aktien der Deutschen Bank profitieren davon mit einem Kursplus von 13,2 Prozent auf 18,01 Euro. ThyssenKrupp konnten auch wieder deutlich zulegen. Die Aktie des Stahlherstellers gewinnt 12,9 Prozent auf 17,03 Euro. Der DAX-Abstieg macht sich für K+S zunächst nicht im Kurs negativ bemerkbar. Die kletterte um 12,1 Prozent auf 21,21 Euro. BMW profitiert vom schwachen Euro und der Stärke der deutschen Automobilaktien. Der Kurs stieg um 11,8 Prozent auf 82,63 Euro.

    Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 3,5 Prozent haben die Aktien von Fresenius Medical Care eingefahren. Aktien der Deutschen Börse gaben um 2,1 Prozent nach. In der Vorwoche wurden noch die Fusionsbemühungen mit der London Stock Exchange gefeiert. Nachdem immer mehr Details eines möglichen Deals ans Tageslicht kommen, trübt sich das Bild zusehends ein. Zum Wochenende ging die Aktie bei 76,62 Euro aus dem Handel. Auch der Mutterkonzern Fresenius zählt mit einem Wochenverlust von 2 Prozent zu den Wochenverlierern.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nach der starken Kursentwicklung ist der Abwärtstrend definitiv gebrochen. Die Augen sind wieder nach oben gerichtet und damit ist auch die Marke um die 10.000 Punkte wieder ins Blickfeld der Charttechniker gerückt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX mit dem nächsten Schwung nach oben diese psychologische Hürde reißt und damit weiteres Aufwärtspotential generiert. Trotz China-Schwäche und anhaltender politischer Krisen entwickeln sich die deutschen Unternehmen sehr positiv. Mit einer Fortsetzung der lockeren Zinspolitik in Europa könnte die EZB bereits in der nächsten Woche den Grundstein für den DAX legen die 10.000er Marke nach oben zu durchbrechen.

  • DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte – Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX – Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Der Wochengewinn ist mit 0,3 Prozent deutlich geringer ausgefallen als noch eine Woche davor, aber immerhin konnte der DAX nach einer sehr volatilen Woche am Ende mit einem Gewinn aus dem Handel gehen. Damit hat der DAX nach einem miserablen Jahresstart die zweite Woche mit Kursgewinnen beendet. Der DAX kletterte um 33 Punkte auf einen Stand von 9.798 Punkten. Die 10.000er Marke ist damit wieder in erreichbare Nähe gerückt.

    DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte

    Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex hat dem DAX zu Wochenbeginn erst einmal Verluste beschert. Auch ein weiter fallender Ölpreis wirkte sich negativ auf die Kursentwicklung auf dem Börsenparkett aus. Unter Druck standen vor allem zyklische Aktien aus dem Automobilsektor sowie dem Finanzsektor. Am Dienstag verhalf die Siemens-Aktie dem DAX zu einem Freudensprung. Nach einer Erhöhung der Gewinnziele für das laufende Jahr schossen die Papiere von Siemens um 8,9 Prozent nach oben. Diese positive Stimmung übertrug sich auch auf andere Aktien aus dem DAX. Dem DAX verhalf das Siemens-Schwergewicht zu einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Ein steigender Ölpreis zog den DAX am Mittwoch mit nach oben. Zum Handelsschluss notiert der DAX 0,6 Prozent höher. Eine schwache Performance lieferte dagegen der DAX am Donnerstag ab. Das Börsenbarometer brach um 2,4 Prozent ein nachdem die US-Notenbank alle Optionen offen lies um den Zins bereits im März zu erhöhen. Schwache Auftragseingänge aus den USA für langlebige Wirtschaftsgüter sorgten am Freitag zu einer guten Stimmung auf dem Börsenparkett. Zum Wochenschluss konnte der DAX so noch einmal 1,6 Prozent gewinnen und auf Wochensicht einen leichten Gewinn retten.

    Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX

    Die Aktie von Fresenius Medical Care legte um 7,4 Prozent zu. Da der Dialysespezialist über ein stabiles und von der wirtschaftlichen Entwicklung unabhängiges Geschäftsmodell verfügt, deckten sich zahlreiche Aktionäre mit Papiere von FMC ein. Der Aktie verhalf dies zu einem Wochengewinn von 7,4 Prozent auf 81,67 Euro. Bei den Versorgern scheint ebenfalls das Tief durchschritten zu sein. Die Aktie von RWE stieg um 7,4 Prozent auf 12,87 Euro und E.on verteuerten sich um 6,1 Prozent auf 9,42 Euro. Die Aktie von Siemens legte 4,94 Euro auf 88,18 Euro zu. Allerdings ist diesem Wochengewinn von 5,9 Prozent nach eine Dividendenausschüttung von 3,50 Euro je Aktie hinzuzurechnen, so dass die Siemens-Aktie das stärkste Papier in der vergangenen Woche im DAX war.

    Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Am Ende der DAX-Liste notieren die Papiere der Deutschen Bank. Nach der Veröffentlichung der miserablen Geschäftszahlen in der Vorwoche ging es auch in der vergangenen Woche weiter nach unten. Die Aktie gab um 6,7 Prozent auf 16,40 Euro nach. Bei Volkswagen ging es um 5,4 Prozent auf 106,90 Euro nach unten. Der steigende Ölpreis wirkt sich wieder negativ auf die Kerosinpreise bei den Fluggesellschaften aus. Damit ging es mit der Lufthansa-Aktie wieder etwas nach unten. Der Kurs gab um 5,3 Prozent auf 13,46 Euro nach. In gleicher Höhe verlieren die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp auf 14,23 Euro.

    DAX könnte wieder etwas anziehen

    Den Januar hat der DAX mit einem äußerst schwachen Start in das Jahr 2016 beendet. Im ersten Monat des Jahres verlor der DAX rund 1.000 Punkte oder 9 Prozent. Dies entspricht fast dem gesamten Jahresgewinn 2015. Mit der Erholung am letzten Handelstag im Januar hat der DAX jedoch technisch positive Signale gesendet. Auch die Zinssenkung in Japan, Stabilisierungsmaßnahmen in China sowie eine Abschwächung der US-Konjunktur sorgen auf geldpolitischer Seite erst einmal für ein positives Aktienumfeld. Unter diesen Aspekten dürfte es beim DAX in den kommenden Wochen etwas ruhiger zugehen als in den letzten Wochen. Die Aussicht auf Kursgewinne ist ausgehend von aktuellen Kursniveau gar nicht so schlecht. Ein Investment in solide Unternehmen könnte sich auf dem aktuellen Niveau als gute Einstiegsmöglichkeit darstellen.

  • DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte – Versorger und adidas an der DAX-Spitze – Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    In der dritten Woche des Jahres 2016 gelang dem Deutschen Aktienindex der Turnaround. Der DAX legte im Wochenverlauf 2,3 Prozent zu. Nach einem äußerst volatilen Handel notierte der DAX zwischenzeitlich nahe dem 2015er Tief. Nach hohen Kursgewinnen zum Wochenschluss lag der DAX 220 Punkte höher bei 9.765 Punkten im Plus.

    DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte

    Bei einem geringen Handel aufgrund der geschlossenen US-Börsen ist der DAX am Montag mit einem Kursrückgang von 0,2 Prozent nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Als eine Art technische Erholung wurde der 1,5 Prozent Tagesgewinn vom Dienstag interpretiert. Ein überraschend positiver ZEW-Indikator schob die Börsenkurse schließlich an. Starke Kursverluste beim Ölpreis schickten am Mittwoch auch die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der Ölpreis fiel unter 28 US-Dollar und zog den DAX 2,8 Prozent nach unten. Damit notierte der Index am Tagesende bei 9.392 Punkte auf einem 13 Monats-Tief. Die niedrigen Ölpreise werden zwischenzeitlich eher konjunkturschädlich gesehen, da bei solchen Preisen zahlreiche Rohstofffirmen in ihrer Existenz gefährdet sein könnten und damit das Bankensystem durch Zahlungsausfälle belasten könnten. 1,9 Prozent haussierte der DAX nach Aussagen der EZB zu einer möglichen weiteren Lockerung der Geldpolitik. Dieser positive Trend, beflügelt von starken Konjunkturdaten aus den USA sorgten am Freitag für weitere Kursgewinne beim DAX in Höhe von 2 Prozent.

    Versorger und adidas an der DAX-Spitze

    Jahrelang haben die Versorger-Aktien RWE und E.on an Wert verloren. Zahlreiche Hochstufungen auf Outperform haben in der vergangenen Woche eine Trendwende eingeläutet. Die Papiere von RWE schossen um 10,7 Prozent auf 11,98 Euro nach oben. Aktien von E.on legten 8,4 Prozent auf 8.88 Euro zu. Nur der Sportartikelaktie adidas gelang es mit einem Wochengewinn  von 8,7 Prozent mitzuhalten. Hier sorgte ein Chefwechsel für eine positive Kursentwicklung.

    Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    Der Rückgang beim Öl wird zunehmend kritisch betrachtet. Die Sorge, dass Rohstoffkonzerne in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten, drückt auf den Bankensektor, da Kreditausfälle die Kreditinstitute zu Abschreibungen veranlassen könnten. Schwache Zahlen mit einem Milliardenverlust für das vierte Quartal schickten die Aktie des Branchenprimus auf Wochensicht 8,3 Prozent nach unten. Die Deutsche Bank Aktie notiert damit aktuell bei 17,58 Euro. Deutlich besser konnten sich die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent auf 7,80 Euro halten. ThyssenKrupp verloren im Zuge der fallenden Rohstoffpreise 1,4 Prozent auf 15,02 Euro.

    DAX hat etwas Luft nach oben bekommen

    Der starke Ölpreisanstieg zum Wochenende und damit die einhergehende Erholung beim DAX könnten ein Signal sein, dass der Boden gefunden ist. Sollte es in den kommenden Tagen keine gravierenden Kursrückgänge mehr geben, könnte sich der DAX auf dem aktuellen Niveau erholen und bei einem guten Start in die Berichtssaison weiter nach oben anziehen. Nach den positiven Kommentaren zur Geldpolitik der EZB könnte damit das Fundament für weitere Kursgewinne gelegt sein und das aktuelle Kursniveau ein interessantes Einstiegsniveau darstellen.

  • DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte – Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu – K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Nach zwei Verlustwochen hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs des Deutschen Aktienindex der 30 größten Aktien legte im Wochenverlauf 2,6 Prozent zu und hat damit 268 Punkte gewonnen. Am Freitag ging der DAX bei einem Stand von 10.608 Punkten aus dem Handel und damit deutlich oberhalb der Marke von 10.000 Punkten.

    DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte

    Nach einer schwachen Vorwoche hat der DAX am Montag auch einen schwachen Wochenstart erwischt. Der weitere Ölpreisverfall belastete den DAX und sorgte für einen Tagesverlust von 1,9 Prozent. Ein überraschend guter ZEW-Konjunkturindex läutete am Dienstag die Trendwende ein. Nach einer kräftigen Erholung legte der DAX 3,1 Prozent zu. Am Mittwoch war erstmal eine Verschnaufpause nach dem starken Vortag angesagt – kaum verändert ging der DAX 0,2 Prozent stärker aus dem Handel. Am Tag nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank FED gab es beim DAX erneut deutliche Kursgewinne. Mit einem Tagesgewinn von 2,6 Prozent wurde der Zinsschritt gefeiert. Nach der Rally der vergangenen Tage sorgte am Freitag der große Verfalltag an der Terminbörse für Gewinnmitnahmen. Der DAX beendete eine gute Woche mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu

    Nach dieser starken Handelswoche haben 29 Aktien aus dem DAX die Woche mit einem Kursgewinn beendet. Der Kursaufschwung wurde von allen Aktien getragen und es gab keine Einzelwerte mit extrem hohen Kursgewinnen. Den höchsten Wochengewinn von 6,9 Prozent erzielten die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Positive Analystenkommentare sowie ein jährlich in Aussicht gestelltes Gewinnwachstum von 16 Prozent überzeugten auf dem Parkett. Der Kurs stieg auf 79,87 Euro. Der Aktienkurs der Deutschen Lufthansa reagiert auf die fallenden Ölpreise. Dies macht den Betrieb der Flugzeuge günstiger und sorgt für steigende Gewinne. Der Kurs der Deutschen Lufthansa-Aktie legte um 5,9 Prozent auf 14,10 Euro zu. Ohne große Meldungen sorgt das Weihnachtsgeschäft im Versandhandel für eine starke Performance bei der Deutschen Post. Der Kurs legte um 5,1 Prozent auf 25,75 Euro zu.

    K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Unter den DAX-Aktien ging es lediglich mit den Papieren von K+S nach unten. Der Aktienkurs des Düngemittelherstellers gab um 2,3 Prozent auf 23,22 Euro nach. Aktien von Beiersdorf mit einem Gewinn von nur 0,7 Prozent gehörten in der vergangenen Woche ebenfalls zu den Verlierern wie die Papiere von Volkswagen und Linde, die jeweils um 1,1 Prozent zulegen könnten.

    Fällt die Weihnachtsrally 2015 aus?

    Nach den starken Kursgewinnen titelten einige Börsenbriefe bereits, dass nun die Weihnachtsrally kommt. Doch die Kursverluste vom Freitag trübten die Stimmung schnell wieder ein, so dass die Marktteilnehmer inzwischen davon ausgehen, dass es in 2015 keine Jahresendrally mehr geben wird. Sollte es keine starken Kursveränderungen mehr geben, geht das Börsenjahr 2015 als schwaches Jahr mit einer kaum nennenswerten Kursveränderung in die Geschichte ein. Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft haben schon einige Handelshäuser ihre Bücher bereinigt und geschlossen. Man schaut gespannt auf das Jahr 2016 und erwartet sich davon deutlich mehr Bewegung.

  • DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte – Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen – RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten


    Die zweite Woche in Folge hat der DAX mit einem Wochengewinn beendet. In der vergangenen Woche legte der Deutsche Aktienindex DAX 174 Punkte zu und geht damit 1,6 Prozent stärker aus dem Handel. Damit notiert der DAX auf einem aktuellen Niveau von 11.294 Punkten. Die 11.000er Marke konnte damit inzwischen deutlich überschritten werden. Auch charttechnisch hat der DAX mit dem erneuten Kursanstieg wichtige Trendlinien überwunden und so eine gesunde Basis für weitere Kursgewinne gelegt.

    DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte

    Nach dem Kurssprung in der Vorwoche war dem DAX am Montag die Luft ausgegangen. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Verluste gab es vor allem aufgrund von Unternehmensmeldungen. So sorgten eine Streikankündigung bei der Lufthansa für Verluste wie auch eine mögliche Kapitalerhöhung bei RWE für Kursverluste bei den jeweiligen Papieren. Im Syrien-Konflikt kam es zu einem Zwischenfall zwischen der Türkei und Rußland. Dies sorgte für politische Verunsicherungen und wirkte sich negativ auf den Aktienhandel aus. Der DAX beendete nach Sorgen um eine weitere Eskalation im Konflikt den Handel unterhalb der 11.000er Marke mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent. Ein schwacher Euro hat die exportstarke deutsche Wirtschaft beflügelt. Der DAX kletterte um 2,2 Prozent und glich damit die Verluste der Vortage wieder aus. Am Donnerstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Haupttreiber war die Spekulation um die EZB. Demnach soll die lockere Geldpolitik weiter fortgesetzt werden. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Bei geringem Handel aufgrund des Feiertages Thanksgiving in den USA bröckelte der DAX leicht ab. Der Tagesverlust von 0,2 Prozent hält sich aber in Grenzen.

    Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen

    Nach den starken Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals erholt sich die VW-Aktie wieder. In der vergangenen Woche gab es Meldungen von VW, denen zufolge die Rückrufaktion deutlich einfacher und kostengünstiger ausfallen könnte. Die Aktie machte daraufhin einen deutlichen Kurssprung. Allerdings hinterlässt der Skandal auf der Absatzseite bereits seine Spuren. Dennoch notieren die VW-Aktien mit einem Wochengewinn von 15,40 Euro 14,2 Prozent über den Kursen der Vorwoche. Hervorragende Geschäftszahlen präsentierte der Chiphersteller infineon. Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen und bei der Marge gab es deutliche Verbesserungen. An der Börse haussierte die Aktie und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 14,1 Prozent auf 13,60 Euro. Erneute Übernahmegerüchte liessen auch die K+S-Aktien haussieren. Der Wettbewerber Potash könnte einen erneuten Übernahmeversuch starten. Die K+S-Aktie beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 26,39 Euro.

    RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Suche nach Kapital für Wachstum könnte bei RWE in einer Kapitalerhöhung enden. Da dies an der Börse nicht gut ankam, ging es mit der RWE-Aktie um 5,2 Prozent nach unten. Die RWE-Aktie notiert damit aktuell auf 10,87 Euro. Für Unsicherheit im Luftverkehr sorgen die derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie die Angst vor Terroranschlägen. Außerdem ist das Thema Streik bei Lufthansa immer noch nicht ausgestanden. Die Lufthansa-Aktie verliert 2,6 Prozent auf 13,37 Euro. Aktien der Deutschen Bank liegen ebenfalls auf der Verliererseite. Der Kurs gab im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 23,99 Euro nach.

    Weitere Kursgewinne in der Adventszeit

    Nach der starken Performance in den vergangenen beiden Wochen und dem Überwinden charttechnischer Marken dürfte der DAX zum Sprung über weitere Kursmarken ansetzen. Einer Jahresendrally steht damit nichts im Wege und der DAX könnte neue Allzeithochs in den nächsten Wochen markieren.

  • DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke – Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen – FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten


    Mit einem starken Kursplus von 3,8 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit den Wochenverlust der Vorwoche wieder mehr als ausgebügelt. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf 411 Punkte zu und kletterte damit wieder über die Marke von 11.000 Punkten. Am Freitag beendete der Deutsche Bluechips-Aktienindex die Handelswoche bei einem Stand von 11.119,83 Punkten.

    DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke

    Am Montag ging der DAX unbeeindruckt von den Terroranschlägen in Paris in die neue Handelswoche. Der Tagesgewinn beträgt mickrige 5 Punkte. Ein fester Dollar sorgte am Dienstag für steigende Kurse vor allem exportorientierter Unternehmen. Beim DAX ging es dabei um 2,4 Prozent nach oben. Obwohl der DAX im Tagesverlauf am Mittwoch an der 11.000er Marke kratzte, ging der DAX mit einem leichten Tagesverlust von 0,1 Prozent aus dem Handel. Für einen starken Handelsverlauf sorgte am Donnerstag die US-Notenbank. Der DAX legte daraufhin 1,2 Prozent zu. Die 11.000er Marke hat der DAX damit mühelos hinter sich gelassen. Am Freitag setzte sich die Gewinnserie fort. Der DAX beendete den Handelstag vor dem Wochenende mit leichten Aufschlägen von 0,3 Prozent.

    Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen

    Nach den Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals ging es bei Volkswagen in der vergangenen Woche deutlich nach oben. Neuen Erkenntnissen zufolge könnte dem Volkswagen-Konzern die Rückrufaktion deutlich günstiger kommen als ursprünglich befürchtet. Außerdem erscheint die Volkswagen-Aktie im Vergleich mit anderen Automobilaktien besonders günstig zu sein. In der vergangenen Woche legte die VW-Aktien daraufhin 7,4 Prozent auf 108,45 Euro zu und notiert wieder oberhalb der 100er Marke. Die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia stiegen um 7,4 Prozent auf 29,78 Euro. Ein positiver freier Cashflow sorgt bei den Analysten des Stahlherstellers ThyssenKrupp für Begeisterung. Die Aktie legte 7,1 Prozent auf 19,52 Euro zu.

    FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche gibt es keine wirklichen Verlierer. Einen leichten Kursverlust haben lediglich die Aktien von FMC und der Deutschen Börse zu verbuchen, der jeweils 0,2 beträgt. Aktien von Fresenius Medical Care notieren aktuell bei 79,42 Euro und die Dividendenpapiere der Deutschen Börse gingen bei einem Stand von 81,02 Euro aus dem Handel.

    Geht die Jahresendrally nun weiter?

    Nachdem die Terroranschläge den DAX bislang nicht verunsicherten und ein starker Dollar die exportstarke deutsche Wirtschaft unterstützt, könnte es mit dem DAX weiter nach oben geben. Zumal der Sprung über die 11.000er Marke geglückt ist und auch die 200er Tageline durchbrochen ist, sieht es beim DAX auch charttechnisch gut aus. Sollte es keine neuen Unsicherheiten in welcher Form auch immer geben, ist mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen. Der DAX könnte also mit der Weihnachts- und Jahresendrally starten und noch dieses Jahr neue Allzeithochs erreichen.

  • DAX legte vierte Woche in Folge zu – Wochengewinn von 1,3 Prozent auf 10.988 Punkte – adidas, Commerzbank und K+S liegen im DAX ganz vorne – Abgasskandal lässt VW erneut einbrechen

    Die vergangene Woche hat der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent beendet. Damit legte der DAX die vierte Woche in Folge zu. Mit dem jüngsten Kursgewinn kletterte der DAX um 138 Punkte nach oben und notiert aktuell bei einem Stand von 10.988 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke und nahe an der bei etwa 11.060 Punkte verlaufenden 200 Tage-Linie.

    DAX legte vierte Woche in Folge zu – Wochengewinn von 1,3 Prozent auf 10.988 Punkte

    Nachdem der DAX den Monat Oktober mit einem ordentlichen Kursgewinn beendet hat, ist auch der Start in den November geglückt. Gleich zu Beginn der Woche legte der DAX nach einem überraschend guten Einkaufsmanagerindex 0,9 Prozent zu. Deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, dass am Dienstag der Handel auf der Stelle trat. Der DAX legte eine Verschnaufpause ein und ging unverändert aus dem Handel. Für rote Zahlen auf dem Börsenparkett am Mittwoch sorgte dagegen das VW-Papier. Nachdem sich der Abgasskandal ausweitete und erstmals auch Benzinmotoren betroffen sind, ging es mit den Dividendentiteln von VW mit 9,5 Prozent Tagesverlust deutlich nach unten. Die VW-Aktie zog auch den DAX mit in den Keller, der mit einem Tagesverlust von 1 Prozent aus dem Handel ging. Kaum verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag. Der Tagesgewinn beträgt 0,4 Prozent. Ein überraschend guter US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für ein Kursfeuerwerk. Nachdem der DAX zwischenzeitlich im Minus notierte, verabschiedete er sich mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank und K+S liegen im DAX ganz vorne

    Hervorragende Quartalszahlen für Gewinn und Umsatz lieferte der Sportartikelhersteller adidas. Daraufhin wurde auch das Papier an der Börse gekauft. Die Aktie der Herzogenauracher geht mit einem Wochengewinn von 7,9 Prozent auf 88,01 Euro aus dem Handel und legt damit im Wochenverlauf 6,46 Euro zu. Auch die Commerzbank konnte im letzten Quartal den Gewinn deutlich steigern. Außerdem stellt das Bankhaus die Zahlung einer Dividende wieder in Aussicht. Aktien der Commerzbank legten im Wochenverlauf 7,2 Prozent auf 10,73 Euro zu. Nach guten Zahlen des Konkurrenten Mosaic und einer Kaufempfehlung durch die Commerzbank-Analysten ging es auch für K+S deutlich nach oben. Die Aktie gewinn 6,3 Prozent auf 24,40 Euro.

    Abgasskandal lässt VW erneut einbrechen

    Der Abgasskandal des Volkswagen-Konzerns macht sich erneut an der Börse bemerkbar. Nachdem sich der Skandal ausweitert und erstmals auch Benzinmotoren betroffen sind, verliert das Unternehmen zunehmend das Vertrauen der Kunden und Anleger. An der Börse sackte der Kurs nach dieser neuen Meldung um 9,5 Prozent ein. Auf Wochensicht hat die VW-Aktie einen Verlust von 11,1 Prozent eingefahren. Die Kursverluste der weiteren Wochenverlierer Vonovia mit 2,2 Prozent auf 29,66 Euro und Deutsche Börse von 1,8 Prozent auf 82,25 Euro fallen dagegen kaum ins Gewicht.

    11.000 Punkte zum Greifen nah

    Der Trend zeigt weiterhin nach oben. Die Kursgewinne beim DAX wurden durch gute Quartalsergebnisse untermauert. Der starke Arbeitsmarktbericht aus den USA könnte die Zinswende schneller als erwartet einläuten, allerdings verliert damit der Euro an Wert und sorgt damit für höhere Gewinne bei exportorientierten Unternehmen. Insgesamt ist damit die Aufwärtsphantasie beim DAX weiter gegeben. Die Jahresendrally kann damit weitergehen und neue Allzeithochs erreicht werden.