Schlagwort: Wochengewinn

  • DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte – Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen – Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Nach einem Auf und Ab an den Börsen ist der DAX zum Wochenschluss mit einem leichten Gewinn von 0,9 Prozent aus dem Handel gegangen. Gegenüber der Vorwoche hat der DAX damit 90 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.580 Punkten ins Wochenende. Die Marke von 10.600 Punkte hat der DAX damit nur knapp verfehlt. Der Handelsverlauf bewegte sich allerdings erneut in der seitwärts gerichteten Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte

    Eine Erholung bei der Deutschen Bank sorgte am Montag für Kursgewinne beim DAX. Auch das zweite Fernsehduell in den USA wirkte sich positiv auf die Aktienmärkte aus. Den Handelstag beendete der DAX mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent. Den Start in die Berichtssaison haben die Zahlen von Alcoa verhagelt. Daraufhin ging es mit den Aktienkursen abwärts. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Keinen eindeutigen Trend konnte man am Mittwoch ausmachen. Bei einer insgesamt schwachen Nachfrage verlor der DAX ein weiteres halbes Prozent. Nach der Veröffentlichung der Exportdaten in China ging es an den Börsen weltweit nach unten. Der DAX verlor 1 Prozent am Wert. Doch bereits am Freitag machten überraschende Daten zur Inflation Zuversicht. Der DAX machte einen Freudensprung mit einem Gewinnplus von 1,6 Prozent.

    Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen

    Starke Zuwächse bei den Passagierzahlen und insgesamt ein gutes Zahlenwerk präsentierte die Deutsche Lufthansa. Nach wochenlangen Verlusten und Negativnachrichten kamen positive Analystenkommentare hinzu. Dies führte zu einem Gewinnsprung von 10 Prozent. Die Aktie der Deutschen Lufthansa kletterte um 93 Cent nach oben und notiert damit bei 10,23 Euro wieder über der Marke von 10 Euro. Die Entwürfe zum Atomkompromiss sorgten für einen starken Wochenschluss bei den Aktien der Versorger. Die Entwürfe decken sich mit den Erwartungen der Spekulanten. An der Börse wurde dies mit deutlichen Kursaufschlägen gefeiert. Die Aktie von E.on stieg um 8,2 Prozent auf 6,83 Euro und RWE verteuerten sich um 4,2 Prozent auf 13,95 Euro.

    Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Gegen den Trend gaben die Papiere von Continental mit einem Wochenverlust von 3 Prozent am stärksten nach. Hier schlägt sich die nachlassende Dynamik beim Automobilzulieferer negativ auf den Aktienkurs nieder. Die Continental-Aktie notiert 5,35 Euro tiefer bei 175,20 Euro. Aktien von SAP gaben um 1,5 Prozent auf 78,96 Euro nach und infineon verbilligten sich um 1,1 Prozent auf 15,86 Euro.

    DAX wird in den nächsten Wochen weiterhin eher seitwärts erwartet

    Keine positiven Impulse brachte der Start in die Berichtssaison. Die vorgelegten Ergebnisse sind bislang durchwachsen ausgefallen. Deshalb ist in den nächsten Wochen auch mit keiner grundlegenden Änderung bei der Kursentwicklung des DAX zu rechnen. Von einer Herbstrally ist derzeit keine Spur. Der DAX wird sich damit erst einmal weiter innerhalb der Range von 10.200 bis 10.800 Punkten bewegen. Sollte der DAX diese Range verlassen, ist anschließend eine größere Dynamik zu erwarten.

  • DAX gewinnt 3,4 Prozent auf 10.627 Punkte – Münchener Rück, infineon und Deutsche Telekom mit höchsten Wochengewinnen – Deutsche Bank einziger Wert mit Verlusten

    Mit einem deutlichen Plus hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der DAX kletterte um 3,4 Prozent auf 10.627 Punkte. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einer Steigerung um 351 Punkte.

    DAX gewinnt 3,4 Prozent auf 10.627 Punkte

    Nach den Verlusten in der Vorwoche ist dem DAX am Montag der Start in die neue Woche mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent geglückt. Vor allem mit Blick auf die Notenbanksitzungen in den USA und Japan zur Wochenmitte zogen die Aktien bei geringen Umsätzen an. Wenig Bewegung gab es am Dienstag. Mit einem Plus von 0,2 Prozent war die Tendenz weiter nach oben gerichtet. Die Notenbanksitzung in Japan sorgte für einen positiven Aktienmarkt. Am Mittwoch stand ein erneutes Plus in Höhe von 0,4 Prozent in den Büchern. Zu einer starken Bewegung nach oben führte die Notenbankentscheidung aus den USA. Die weitere expansive Geldpolitik führt zu einer Stabilisierung der weltweiten Konjunkturentwicklung. Der Aktienmarkt zog um 2,3 Prozent an. Leichte Gewinnmitnahmen von 0,4 Prozent taten der guten Stimmung am Freitag keinen Abbruch.

    Münchener Rück, infineon und Deutsche Telekom mit höchsten Wochengewinnen

    Einen deutlichen Gewinnsprung von 6,1 Prozent gab es in der letzten Handelswoche bei den Papieren der Münchener Rück. Der Rückversicherer profitiert von den Zinsentscheidungen der Notenbanken und legte um 6,1 Prozent auf 170,45 Euro zu. Positive Analystenkommentare zu infineon ließen deren Aktienkurs steigen. Bei dem Speicherchiphersteller ging es um 6 Prozent nach oben. Damit notiert das Dividendenpapier bei 15,50 Euro nach 14,63 Euro in der Vorwoche. Der Kursanstieg von Telefonica Deutschland sorgte auch für Kursgewinne beim Branchenprimus Deutsche Telekom. Die T-Aktie zog um 5,8 Prozent auf 15,27 Euro an.

    Deutsche Bank einziger Wert mit Verlusten

    Am Ende der DAX-Tabelle sieht es dagegen für die Deutsche Bank düster aus. Selbst bei einem positiven Aktienmarktumfeld gab der Kurs um 4,8 Prozent auf 11,41 Euro nach. Damit ist es nur noch eine Frage der Zeit bis die Aktie unter der 10 Euro Marke notiert. Schwache Margen, offene Prozessstreitigkeiten sowie Abschreibungsrisiken drücken auf das Geschäft. Alle anderen DAX-Aktien haben die Handelswoche mit einem Wochengewinn beendet. Die geringsten Gewinne konnten die Papiere der Lufthansa in Höhe von 0,2 Prozent und ProSiebenSat1 von 0,4 Prozent für sich verbuchen.

    DAX vor neuem Jahreshoch

    Nach den Zinsentscheidungen der Notenbanken war die Stimmung am Aktienmarkt positiv. Deutliche Kursgewinne sorgten für ein positives Aktienumfeld. Dieser Trend könnte sich in der kommenden Woche fortsetzen. Bleiben die Börsianer auf Einkaufstour steht einem neuen Allzeithoch nichts mehr im Wege und der DAX könnte bald jenseits der 11.000er Marke notieren.

  • DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte – Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen – Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und nach einem Wochenverlauf mit stärkeren Schwankungen am Ende einen Gewinn von 0,9 Prozent eingefahren. Damit gelang dem DAX ein Kursplus von 96 Punkten. Zum Handelsschluss beendete der DAX die Woche bei einem Stand von 10.684 Punkten

    DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte

    Zunächst war der Start in die neue Woche nicht geglückt. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts in den USA wirkte sich belastend auf den Aktienmarkt aus. Der DAX verlor am Montag 0,4 Prozent an Wert. Im Zuge der Zinserhöhungsphantasien zog allerdings auch der Kurs des US-Dollars gegenüber dem Euro an. Dies sorgte am Dienstag an den europäischen Börsen für Kursgewinne. Beim DAX ging es um 1,1 Prozent nach oben. Am Mittwoch ging es bereits wieder nach unten. Der Tagesverlust beträgt 0,6 Prozent und Händler begründeten dies mit charttechnischen Widerständen. Die Veröffentlichung eines Einkaufsmanagerindex in den USA überraschte negativ und schickte die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der DAX verlor 0,6 Prozent. Für ein Kursfeuerwerk sorgte dann der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Da dieser unter den Erwartungen blieb, sehen Marktteilnehmer eine Verschiebung des ersten Zinsschritts.

    Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen

    Aussagen von Bankvorständen über weitere Fusionen in Europa wurden als möglicher Zusammenschluss von Deutsche Bank und Commerzbank interpretiert. Die Dividendenpapiere dieser beiden Häuser zogen danach kräftig an. Selbst Dementis beendeten die Spekulationen nicht. Am Handelsende legten die Aktien aus dem Finanzsektor deutlich im Plus. Mit Jahresverlusten von mehr als 30 Prozent bei den Banktiteln ist dies jedoch nur ein kleiner Trost. Commerzbank-Papiere legten in der vergangenen Woche 8,8 Prozent auf 6,55 Euro zu, Deutsche Bank kletterten um 5,7 Prozent auf 13,32 Euro, Allianz verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 135,70 Euro und Münchener Rück gewinnen 3,4 Prozent auf 164,95 Euro.

    Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Negative Analysteneinstufungen haben die Titel von adidas an das Ende der DAX-Liste fallen lassen. Die adidas-Aktie ging mit einem Verlust von 5,3 Prozent auf 145,45 Euro aus dem Handel. Bayer-Papiere verbilligten sich um 2,1 Prozent auf 94,93 Euro und der Medienkonzern ProSiebenSat1 gab um 1,7 Prozent auf 39,27 Euro nach. Hier sorgten ebenfalls negative Analystenkommentare für Aktienverkäufe.

    EZB wird Märkte weiter stützen

    An der Börse herrscht derzeit Uneinigkeit darüber, wann US-Notenbank Fed das erste Mal an der Zinsschraube drehen wird. Höhere Zinsen sind schlecht für Aktienkurse, weil dadurch Zinsanlagen als Alternative zu Aktien interessanter werden. Höhere Zinsen in den USA führen zu einem schwächeren Euro, was wiederum gut für deutsche Exportunternehmen ist. Egal wie das Szenario am Ende ausgeht: Die großen DAX-Konzerne könnten in beiden Fällen als Gewinner dastehen. Und damit es in Europa zu keinen Finanzverwerfungen kommt, sorgt die EZB weiter für Stabilität und schiebt die Märkte an. Die Zeiten für Aktien sind damit weiterhin gut. Wer sehr positiv gestimmt ist, steigt beim aktuellen Kursniveau ein und freut sich auf eine Herbstrally.

  • DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte – Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn – Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Mit einem leichten Gewinn hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex legte um 0,4 Prozent zu. Damit notiert der Index 43 Punkte im Plus und ging bei einem Stand von 10.588 Punkten ins Wochenende.

    DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte nach oben

    Dem DAX ist der Start in die neue Handelswoche nicht gelungen. Vor allem der Abgabedruck vom Terminmarkt sorgte für einen Tagesverlust von 0,5 Prozent. Am Dienstag beendete der DAX die kleine Verlustserie von drei Verlusttagen in Folge. Vor allem mit den Finanzaktien ging es nach oben. Gute Nachrichten der Unicredit sorgten auch für Entspannung bei den deutschen Kreditinstituten. Der DAX legte 0,9 Prozent zu. Mit leichten Gewinnen von 0,3 Prozent ging der DAX am Mittwoch nach einem impulslosen Tagesverlauf aus dem Handel. Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex liess den DAX am Donnerstag 0,9 Prozent verlieren. Nach der US-Notenbanksitzung legte der DAX am späten Freitagshandel zu. Am Tagesende ging der DAX 0,6 Prozent fester ins Wochenende.

    Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn

    Nachdem die italienische Unicredit keinen weiteren Eigenkapitalbedarf benötigt, gab es in der gesamten Finanzbranche ein Aufatmen. Davon wurden auch die deutschen Kreditinstitute angesteckt. Die Papiere der Commerzbank legten im Wochenverlauf 5,5 Prozent auf 6,02 Euro zu und Deutsche Bank verteuerten sich um 5,4 Prozent auf 12,59 Euro. Der Abgasskandal bei Volkswagen wird aufgearbeitet und ein Konflikt mit Zulieferern ist ebenfalls geschlichtet. Diese guten Nachrichten haben die Vorzugsaktien von Volkswagen um 3,6 Prozent auf 124,20 Euro steigen lassen.

    Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Aktien der Deutschen Börse gaben um 4,8 Prozent auf 76,25 Euro nach. Der in der Fusion mit der London Stock Exchange steckende Börsenbetreiber hat noch einige offene Fragen zu bearbeiten. Die Zustimmung der Aktionäre wurde bereits erteilt. Jetzt gilt es auch die Behörden von diesem Deal zu überzeugen und Sorgen im Zusammenhang des bevorstehenden Brexits zu lösen. Vonovia und adidas gaben ohne großen Hintergrund um 1,9 Prozent auf 35,42 Euro bzw. 153,55 Euro nach.

    DAX wird weiter steigen

    Der Aufwärtstrend ist beim DAX weiter intakt. Momentan gibt es viele Gründe die für ein Investment in deutsche Aktien sprechen. Niedrige Zinsen und stabile Unternehmensergebnisse sind dabei die wichtigsten Kaufargumente für deutschen Dividendentitel. Aus diesem Grund wird es an der deutschen Börse auch weiter nach oben gehen.

  • DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten – Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne – E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Nach einer starken Handelswoche und überzeugenden Unternehmenszahlen hat der DAX in der vergangenen Handelswoche neue Jahreshöchststände markiert. Der Deutschen Aktienindex stieg innerhalb der letzten fünf Handelstage um 3,3 Prozent auf 10.713 Punkte. Damit notiert der DAX 346 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche

    DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten

    Der starke US-Arbeitsmarktbericht sorgte auch am Montag noch für steigende Aktienkurse. Bis auf acht Punkte ist der DAX im Handelsverlauf an das Jahreshoch gestiegen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,1 Prozent. Eine anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgte am Dienstag für weitere Kursgewinne und damit ein neues Jahreshoch bei 10.701 Punkten. Mit einem Gewinn von 2,5 Prozent verabschiedete sich der DAX schließlich ins Wochenende. Nach der Rally des Vortages ging es beim DAX am Mittwoch etwas ruhiger zu. Zwar markierte der DAX im Tagesverlauf vorübergehend ein neues Jahreshoch, am Tagesende blieb jedoch ein kleiner Verlust von 0,4 Prozent. Bereits am Donnerstag sorgte die gute Berichtssaison für weiter steigende Kurse. Beim Aktienindex DAX sorgte dies für ein Tagesgewinn von 0,9 Prozent. Nach einem Gewinnanstieg von fast 400 Punkten in der vergangenen Woche gönnte sich der DAX am Freitag eine Erholung. Der Kurs gab um 0,3 Prozent leicht nach.

    Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne

    Ganz vorne mit dabei waren in der vergangenen Woche die Finanzwerte. Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank legten überdurchschnittlich zu, nachdem die Zentralbanken eine weiterhin lockere Geldpolitik in Aussicht stellten. An den Aktienmärkten profitierte die Deutsche Bank mit einem Aufschlag von 8,1 Prozent auf 12,75 Euro und Commerzbank legten um 7,4 Prozent auf 5,79 Euro zu. Auslöser für die Gewinne im Finanzsektor waren auch die guten Unternehmenszahlen der Versicherer Allianz und Münchener Rück, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent bzw. 6,3 Prozent ebenfalls zu den besten Aktien der vergangenen Woche gehörten. Besser schnitten nur noch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenplus von 7 Prozent auf 79,94 Euro ab.

    E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Am Ende der Liste finden sich die Papiere von E.on. Der Versorger verlor 4,8 Prozent auf 8,74 Euro und notiert damit als einzige Aktie in der vergangenen Woche mit einem Verlust. Nachdem das Unternehmen einen Jahresverlust in Aussicht stellte, gab es starke Verkäufe. Analysten hatten zuvor zumindest einen leichten Gewinn erwartet. Wenig Bewegung gab es auch bei den Papieren von Merck. Nach einer Herabstufung notiert die Aktie unverändert bei 98,91 Euro. Volkswagen und Deutsche Telekom schnitten kaum verändert mit Gewinnen von weniger als 1 Prozent ab.

    DAX auf Jahreshöchstständen

    Nachdem der DAX neue Jahreshöchststände erreicht hat, gibt es derzeit drei Optionen. Entweder der DAX steigt weiter rasant und könnte damit schnell charttechnische Marken bei 10.750 und 11.00 Punkten überwinden, der DAX verschnauft erst mal auf dem aktuellen Niveau und bewegt sich nicht mehr vom Fleck oder der DAX korrigiert und wir haben die Höchststände des Jahres bereits hinter uns. Aktuell sehen wir das Szenario weiter steigender Kurs am wahrscheinlichsten. Die Unternehmen haben überwiegend mit guten Ergebnissen die Märkte begeistert. Damit sind weitere Kursanstiege möglich. Eine kurzfristige Seitwärtsphase ist aber dennoch nicht auszuschließen. Verluste, vor allem über einen längeren Zeitraum, halten wir am unwahrscheinlichsten.

  • DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu – Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen – Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Nach starken Schwankungen im Wochenverlauf ist der DAX mit einem leichten Gewinn aus dem Handel gegangen. Mit einem Wochengewinn von 30 Punkten kletterte der Deutsche Aktienindex um 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte. Damit notiert der Aktienindex auf einem Niveau, das zuletzt Mitte April erreicht wurde.

    DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu

    Mit dem Montag ist dem DAX der Start in den August erst einmal geglückt. Der Index notierte unverändert bei einem Plus von 4 Punkten. Die Ergebnisse des Bankenstresstests sind damit verdaut und unter den Marktteilnehmern herrscht insgesamt etwas Erleichterung. Am Dienstag gab es den Höhepunkt der Berichtssaison beim DAX. Sieben Unternehmen gaben Details zur Geschäftsentwicklung bekannt. Trotz guter Zahlen sorgte der Ausblick bei BMW für Verkäufe. Der bevorstehende Modellwechsel der 5er Reihe dürfte im zweiten Halbjahr schwache Zahlen bringen. In diesen Abwärtssog gerieten auch die Papiere anderer Automobilhersteller und infineon. Die Commerzbank zog erneut ihre Gewinnprognose zurück. An der Börse wurden die Aktien abgestraft und brachen um 9,2 Prozent ein. Der Tagesverlauf war beim DAX mit einem Verlust von 1,8 Prozent ebenfalls weniger erfolgreich. Für Erholung sorgte am Mittwoch der Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Damit setzten sich die Verluste nicht weiter fort. Auch am Donnerstag ging es beim DAX weiter nach oben. Starke Zahlen von Siemens beflügelten den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA und ein starker US-Dollar sorgten für deutliche Aufschläge bei den deuten Exportwerten. An der Börse gingen die DAX-Notierungen 1,4 Prozent höher aus dem Handel.

    Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen

    Siemens hat zum zweiten Mal im aktuellen Geschäftsjahr die Prognosen erhöht und damit an der Börse für ein kleines Kursfeuerwerk gesorgt. Das Unternehmen ist zurück auf dem Wachstumskurs. Der Aktienkurs kletterte um 5,6 Prozent gegenüber der Vorwoche nach oben und ging bei einem Stand von 102,55 Euro aus dem Handel. Damit notiert Siemens seit rund einem Jahr erstmals wieder über der Marke von 100 Euro. Der Gasspezialist Linde legte weitere 3,6 Prozent zu und notiert aktuell bei 133,35 Euro. Aktien der Deutschen Post stiegen nach hervorragenden Zahlen und dem besten Quartalsergebnis des Konzern 3,5 Prozent höher. Die guten Ergebnisse im Export- und Frachtgeschäft bescherten der Aktie Gelb einen Kursgewinn von 93 Cent auf 27,62 Euro.

    Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Am Ende der Kursgewinner ist einmal mehr die Aktie der Commerzbank zu finden. Der Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes brach nach einer erneuten Gewinnwarnung um 8,6 Prozent im Wochenverlauf ein. Das niedrige Zinsumfeld und das bestehende Risiko macht es den Banken immer schwerer Geld zu verdienen. Die Aktie der Commerzbank notiert bei 5,39 Euro auf Allzeittiefständen. Verkauft wurden auch die Versorger. Aktien von RWE gaben um 5,2 Prozent auf 15,07 Euro nach und E.on verbilligten sich um 4,3 Prozent auf 9,18 Euro.

    DAX könnte erstmal in Ferien gehen

    Nach den weiteren Gewinnen aufgrund guter Daten könnte der DAX in den kommenden Wochen uneinheitlich tendieren. Gründe für weitere Kursgewinne sind damit erst einmal nicht zu erwarten. Genauso wenig dürfte es aber auch zu stärkeren Verlusten kommen. Es wird daher eher davon ausgegangen, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts tendiert und auch in Ferien geht.

  • DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu – Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu – Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Weitere Kursgewinne hat der Deutsche Aktienindex DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem weltweit uneinheitlichen Börsenumfeld 190 Punkte zu. Damit notiert der deutsche Bluechips-Index 1,9 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem aktuellen Stand von 10.338 Punkten.

    DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu

    Ein guter ifo-Geschäftsklimaindex liess gleich zu Wochenbeginn am Montag die Kurse weiter steigen. Der Frühindikator zeigt, dass sich die Wirtschaft deutlich besser als erwartet entwickelt und selbst der Brexit keine größeren Bremsspuren hinterlässt. Am Montag betrug der Tagesgewinn 0,5 Prozent. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank ging es auch am Dienstag weiter nach oben. Der DAX legte um weitere 0,5 Prozent zu. Gute Quartalszahlen von Apple sorgten für ein positives Aktienmarktumfeld am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen von 0,7 Prozent. Ein steigender Euro hat am Donnerstag zumindest kurzfristig den DAX-Aufwärtstrend unterbrochen. Vor allem Exportaktien blieben etwas zurück. Der Tagesverlust betrug 0,4 Prozent. Trotz schwacher Wachstumszahlen aus den USA ging es am deutschen Aktienmarkt nach oben. Der legte 0,6 Prozent zu.

    Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu

    Starke Margen und gute Ergebnisse haben die Aktie von adidas deutlich zulegen lassen. Die Papiere des Herzogenauracher Sportartikelherstellers gewannen weitere 9,75 Euro auf 146,75 Euro. Die adidas-Aktie hat damit im Wochenverlauf 7,1 Prozent an Wert gewonnen. Bei HeidelbergCement macht sich die Übernahme des italienischen Zementherstellers positiv bemerkbar. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie legte 6,1 Prozent auf 75,74 Euro zu. Immobilienaktien profitieren weiter von niedrigen Zinsen und einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Vonovia legte in diesem Umfeld 5,5 Prozent auf 35,45 Euro zu.

    Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Der Bankenstresstest hat die Finanzbranche in Unruhe versetzt. Die Ergebnisse bei der Deutschen Bank sind nicht gut ausgefallen, aber immerhin etwas besser als erwartet. Dennoch überraschte die Bank mit einem deutlich schwächeren Ergebnis als erwartet. An der Börse straften Aktionäre den Titel ab. Der Kurs gab um 8,1 Prozent auf 12,02 Euro nach. Auch bei BASF sorgten schwache Unternehmensergebnisse für einen Kursverlust in Höhe von 1,8 Prozent. Das BASF-Papier verlor 1,3 Prozent auf 70,26 Euro. Die Verluste der Aktien von Fresenius, Deutscher Telekom, Beiersdorf und Linde liegen bei weniger als 0,5 Prozent.

    DAX könnte bald Allzeithoch knacken

    Die positive Kursentwicklung in der vergangenen Woche hat dem DAX einen positiven Trend beschert. Der Aktienindex befindet sich in einem aktuellen Aufwärtstrend und könnte diesen auch in der kommenden Woche fortsetzen. Bei Kursen leicht unter den Allzeithochs könnten diese damit bald überwunden werden. Neue Höchststände beim DAX sind damit nur noch eine Frage der Zeit.

  • DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte – SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an – Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Die Kursgewinne der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Handelswoche ausgebaut. Bei einem eher uneinheitlichen Aktienumfeld legte der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent zu. Damit gewann der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften weitere 81 Punkte auf einen Wochenschlusskurs von 10.147 Punkte.

    DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte

    Zu Wochenbeginn verdaute der DAX zunächst die Kursgewinne der Vorwoche. Bei einem Tagesverlust von 4 Punkten ging der DAX unverändert aus dem Handel. Gewinnmitnahmen sorgten am Dienstag für einen Tagesverlust von 0,8 Prozent. Händler sprachen von einer Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau nach starken Handelstagen. Am Mittwoch sorgten starke Unternehmenszahlen von Volkswagen und SAP für Gewinnsprünge. Mit dem DAX ging es um 1,6 Prozent nach oben. Wenig passierte dagegen an den beiden letzten Tagen der Woche. Nach der EZB-Entscheidung ging es am Donnerstag um 0,1 Prozent nach oben und am Freitag gab der DAX die 0,1 Prozent wieder ab.

    SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an

    Nach einem starken Quartalsbericht zogen die Papiere des Walldorfer Softwarehersteller SAP deutlich an. Besonders die Lizenzverkäufe legten stark zu. Die Aktie geht mit einem Wochengewinn von 7,7 Prozent aus dem Handel. Der Aktie verhalf dieser Gewinn zu einem Kurssprung um 5,45 Euro auf 76,64 Euro. Ein Angebot für den infineon-Wettbewerber AMR durch Softbank sorgten zu steigenden Kursen bei infineon. Das infineon-Papier legte um 4,4 Prozent auf 14,15 Euro zu. Adidas gehören zu den besten Aktien des Jahres und haben in der vergangenen Woche weitere 4,1 Prozent zugelegt. Der Kurs stieg damit auf 137 Euro.

    Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Nachdem Lufthansa den Ausblick gesenkt hatte, kam dies an der Börse nicht gut an. Die Aktie verlor 9,6 Prozent auf 10,31 Euro. Bei der Deutschen Börse sind erstmals die zum Umtausch gehandelten Stücke im DAX notiert. Der Kurs der Deutschen Bank gab um 3 Prozent auf 73,20 Euro nach. Bayer hatte das Angebot für Monsanto weiter erhöht. Für die Bayer-Aktie ging es um 1,9 Prozent auf 92,07 Euro nach unten.

    Kursgewinne sorgen für weitere Kursgewinne

    Die positive Kursentwicklung beim DAX in den vergangenen Wochen hat den Brexit-Schrecken längst vergessen gemacht. Zwar gibt es für Großbritannien selbst und einige UK-lastige Unternehmen durchaus negative Tendenzen. Insgesamt profitiert aber die deutsche Wirtschaft. An der Börse ist die Tendenz für die Entwicklung bei den DAX-Titeln weiter nach oben gerichtet.

  • DAX klettert über 10.000er Marke – 4,5 Prozent Wochengewinn auf 10.067 Punkte – Deutsche Bank legt zweistellig zu, BMW und ThyssenKrupp mit hohen Gewinnen – Beiersdorf und Fresenius Medical Care einzige Wochenverlierer

    Dem DAX ist in der vergangenen Woche wieder der Sprung über die Marke von 10.000 Zählern geglückt. Nach einer starken Handelswoche notiert der Deutsche Aktienindex 437 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem Stand von 10.067 Punkten. Der Kursgewinn entspricht damit einem Plus von 4,5 Prozent.

    DAX klettert über 10.000er Marke – 4,5 Prozent Wochengewinn auf 10.067 Punkte

    Der gute Arbeitsmarktbericht vom Freitag aus den USA wirkte auch am Montag noch positiv auf den Deutschen Aktienmarkt. Mit einem Tagesgewinn von 2,1 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Auch am Dienstag legte der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ordentlich zu. Im Tagesverlauf kletterte der DAX am Dienstag bereits über die 10.000er Marke, gab zum Handelsschluss aber wieder etwas nach. Ein Ende der steilen Aufwärtsbewegung führte am Mittwoch zu einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Erneut nach oben ging es am Donnerstag. Aussagen der Notenbanker, die alles für eine stabile Konjunkturentwicklung tun werden, liessen den DAX im Tagesverlauf um 1,4 Prozent steigen. Am Freitag war erst mal Konsolidierung angesagt. Der DAX verlor 1 Punkt.

    Deutsche Bank legt zweistellig zu, BMW und ThyssenKrupp mit hohen Gewinnen

    Der Brexit und die Bankenkrise in Italien setzten in den vergangenen Wochen den Finanzaktien besonders stark zu. Die Aktien der Deutschen Bank konnten in der vergangenen Woche aber wieder einen Teil gutmachen. Der Kurs der Deutschen Bank Aktie stieg um 10,8 Prozent auf 13,02 Euro. Im Automobilsektor gab es von BMW und Daimler sehr gute Unternehmensdaten. Die BMW-Papiere profitierten mit einem Gewinn in Höhe von 9,1 Prozent auf 74,66 Euro am stärksten. ThyssenKrupp reagiert momentan besonders volatil auf die Kursschwankungen. In der vergangenen Woche zählt das Papier mit einem Gewinn von 9,1 Prozent auf 19,73 Euro ebenfalls zu den Gewinnern.

    Beiersdorf und Fresenius Medical Care einzige Wochenverlierer

    In der vergangenen Woche gehörten vor allem weniger konjunkturabhängige Papiere zu den Verlierern. Dem Kosmetikhersteller Beiersdorf machte der Brexit kaum zu schaffen, jetzt ist das Papier aber erst mal weniger gefragt. Der Wochenverlust betrug 0,5 Prozent auf 84,06 Euro. Ähnlich sieht es bei Fresenius Medical Care aus. Hier verliert die Aktie 0,2 Prozent auf 78,95 Euro.

    Viele Signale könnten nächste Woche für neue Gewinne sorgen

    Drei Wochen nach dem Brexit ist dieser so gut wie kein Thema mehr. Der Anschlag an Nizza hat die Märkte nur peripher berührt. Und auch der Putschversuch in der Türkei dürfte die Märkte kaum beeinflussen. Das Augenmerk der Börsianer ist auf die Fundamentaldaten gerichtet. Und da nimmt die Berichtssaison in den USA richtig Fahrt auf. Des Weiteren werden nächste Woche zahlreiche Frühindikatoren veröffentlicht. Sollten diese ein positives Bild abzeichnen, ist von weiteren Kursgewinnen auszugehen und der Beginn einer Sommerrally könnte bevorstehen.

  • DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte – RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on – Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Eine positive Bilanz hat der DAX in der vergangenen Woche zu verbuchen. Der Deutsche Aktienindex legte nach der Entscheidung Großbritannien für einen Brexit um 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte zu. Damit notiert der DAX 219 Punkte im Plus gegenüber dem Stand vor einer Woche und über dem Niveau vor der Brexit-Entscheidung. Vom Jahreshoch bei rund 10.300 Punkten ist der DAX weiterhin ein ganzes Stück entfernt.

    DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche war weiterhin vom Brexit bestimmt und so tauchte der DAX am Montag deutlich ab. Mit einem Minus von 3 Prozent hat der DAX einen selten hohen Tagesverlust verbucht. Bei einem Tagesschlusskurs von 9.269 Punkten rückte der Index immer näher an die 8.000er Marke heran. Besonders konjunktursensible Aktien sowie Dividendenpapiere aus dem Finanzsektor leiden unter der Brexit-Entscheidung und hatten entsprechend hohe Verluste zu verbuchen. Im weiteren Wochenverlauf erholten sich die Kurse. So kam es am Dienstag zunächst mehr zu einer Gegenreaktion mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Dieser Trend verfestigte sich an den folgenden Tagen mit Kursgewinnen von 1,7 Prozent am Mittwoch, 0,7 Prozent am Donnerstag und 1 Prozent am Freitag. Vor allem die Aussagen einzelner Notenbanken mit geldpolitischen Maßnahmen die Märkte zu unterstützen, sorgte für positive Stimmung auf dem Parkett. Aber auch gute Konjunkturdaten sowie Kursgewinne beim Britischen Pfund nach historischen Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung sorgten für ein freundliches Aktienumfeld.

    RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on

    Nachdem RWE ein starkes UK-Geschäft hat, sorgte die Entspannung am Aktienmarkt in der vergangenen Woche bei RWE für einen zusätzlichen Kursschub. Die Aktie stieg um 15,3 Prozent auf 14,40 Euro. Analysten unterstützten den Kursanstieg mit einem Kursziel von 20 Euro für die Papiere von RWE. ThyssenKrupp zählte in der Vorwoche noch zu den Verlierern. In der aktuellen Woche legte die Aktie des Stahlherstellers aufgrund des positiven Marktumfeldes mit 9,1 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Kurs stieg damit um 1,59 Euro auf 19,01 Euro. In unsicheren Zeiten sind Telekommunikationsunternehmen aufgrund ihrer stabilen Umsätze immer ein beliebtes Investment. Davon profitieren im aktuellen Umfeld auch die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent auf 15,24 Euro. Im Zuge der Erholung von RWE legte der Energiesektor insgesamt zu. Papiere von E.on verteuerten sich um 7,8 Prozent auf 9,14 Euro.

    Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Die Deutsche Bank hat inzwischen jede Menge eigener Probleme. Nachdem die US-Tochter erneut den Stresstest nicht bestanden hatte, wurde das Institut durch den IWF zum riskantesten globalen Finanzinstitut degradiert. An der Börse hinterlässt dies Spuren – der Kurs gab um 6,1 Prozent nach. Die Aktie notiert mit 12,55 Euro auf einem Niveau wie zuletzt vor Jahrzehnten. Damit droht der Aktie der Abstieg aus dem Stoxx50, was zu weiteren Kursverlusten führen wird. Im Zuge der Schwäche der Finanztitel verlieren auch Commerzbank 6 Prozent auf 5,83 Euro. Eine Herabstufung hat die Papiere von HeidelbergCement stärker fallen lassen. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 68,34 Euro nach.

    DAX könnte Talfahrt beenden

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen vier Handelstage hat der DAX einen Boden ausgebildet und könnte aus technischer Sicht zu weiteren Kursgewinnen ansetzen. Die Unsicherheit um die Umsetzung des Brexits wird den Handel weiter beschäftigen und auch verunsichern. Sofern es von dieser Seite jedoch keine negativen Überraschungen gibt und die Konjunktur stabil bleibt, dürfte der DAX bald wieder neue Jahreshöchststände markieren. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet der DAX Einsteigern eine gute Basis für Aktienkäufe.