Schlagwort: Wochengewinn

  • DAX legt in Quartal 9,2 Prozent auf 11.526 Punkte zu – Wirecard explodiert um 21 Prozent – Infineon, Bayer und ThyssenKrupp mit höchstem Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX deutlich an Wert gewonnen. Insgesamt hat der DAX das erste Quartal des Jahres 2019 positiv abgeschlossen. Am Freitag ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.526 Punkte aus dem Handel. Damit notiert das Börsenbarometer fast 1.000 Punkte höher als zum Jahreswechsel. Der Gewinn im ersten Quartal beträgt 9,2 Prozent was einem Punkteanstieg von 967 Zählern entspricht.

    DAX legt in Quartal 9,2 Prozent auf 11.526 Punkte zu

    In der vergangenen Woche hat der DAX am Montag noch mit einem leichten Tagesverlust von 0,2 Prozent den Handel beendet. Der schwache Einkaufsmanagerindex aus der Vorwoche belastete noch den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent drehte sich am Dienstag die Stimmung auf dem Börsenparkett. Allerdings ist die Hälfte des Gewinns dem Kursanstieg bei Wirecard zu verdanken. Die Wirecard-Aktie schoss um 26 Prozent nach oben, nachdem die Manipulationsvorwürfe nicht bestätigt wurden. Keine einheitliche Tendenz hat sich am Mittwoch abgezeichnet. Der Aktienmarkt beendete den Handel unverändert. Wenig Bewegung gab es auch am Donnerstag. Der Brexit lähmt momentan das Handelsgeschehen. Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen China und den USA sorgten am Freitag für ein positive Aktienklima. Die Börse steig um 0,9 Prozent.

    Wirecard explodiert um 21 Prozent

    Nachdem die Financial Times über Wochen Manipulationsvorwürfe in Asien bei dem Aschheimer Unternehmen in den Raum stellt sorgte das Ergebnis der Prüfung in der vergangenen Woche für Erleichterung. Der Prüfbericht deckte keine signifikanten Verstöße auf und damit sind die Vorwürfe haltlos. Die Aktie legte im Wochenverlauf um 21 Prozent auf 111,70 Euro zu. Die Kurse notieren damit noch weit unter den Höchstständen, jedoch dürfte sich die Lage damit etwas beruhigen. Trotzdem lässt die Financial Times nicht locker und hat zum Wochenschluss mit erneuten Berichten Druck auf die Aktie ausgeübt. Es bleibt daher spannend, ob das Zeitungsblatt damit dem eigenen Journalismus letztendlich nicht mehr schadet.

    Infineon, Bayer und ThyssenKrupp mit höchstem Wochenverlust

    Den höchsten Wochenverlust von 10,5 Prozent hat die Aktie von infineon eingefahren. Der Halbleiterkonzern hat die Börsianer mit einer Gewinnwarnung überrascht. Die Aktie verlor auf 17,68 Euro. Bayer hat erneut vor einem US-Gericht im Glyphosat-Streit unterlegen und wurde zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Ein Produkt der Bayer-Tochter Monsanto steht im Verdacht bei dem Kläger Krebs ausgelöst zu haben. Eine zusätzliche Abstufung durch die Bank of America-Merril Lynch sorgte in Summe für einen Wochenverlust von 8,1 Prozent auf 57,60 Euro. Die schwächeren Konjunkturaussichten drücken insgesamt auf die konjunktursensiblen Dividendenpapier. Bei ThyssenKrupp geht es daher um 7,6 Prozent auf 12,24 Euro nach unten.

    DAX ist weiter in seiner Range gefangen

    Der DAX bewegt sich seit einiger Zeit in einem Korridor zwischen 10.500 und 12.000 Punkten. Um aus dieser Range auszubrechen bedarf es nachhaltiger Entwicklungen. Aktuell drohen mit den schwächeren Konjunkturaussichten und dem bevorstehenden Brexit mehr negative als positive Überraschungen. Es ist daher davon auszugehen, dass es dem DAX nicht gelingen wird diese Range zu verlassen. Für die kommenden Monate ist eine Seitwärtsbewegung des wahrscheinlichste Szenario.

  • DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte – Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn – Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX rund 3 Prozent an Wert zugelegt. Zum Handelsschluss notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.206 Punkten. Damit ist es dem DAX wieder gelungen über die Marke von 11.000 Punkte zu klettern.

    DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte

    Von Montag bis Donnerstag gab es beim DAX nur wenig Bewegung. Die Abstimmung in Großbritannien über den Brexit sorgte nur kurzfristig für Verunsicherung, verhinderte aber auch einen entspannten Börsenhandel. Kräftig nach oben ging es jedoch am Freitag. Alleine am letzten Handelstag der Woche legte der DAX um 2,6 Prozent zu. Neue Gespräche über eine mögliche Beendigung des Handelstreits zwischen China und den USA sorgten für Entspannung.

    Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 8 Prozent haben die Papiere von Covestro eingefahren. Nachdem die Aktie in den letzten Wochen zu den Verlierern zählte setzte sich die Aktie in der vergangenen Woche an die Spitze der DAX-Papiere. Die Fusionsgerüchte mit der Commerzbank sowie starke Zahlen von US-Banken sorgten bei der Deutschen Bank für einen Wochengewinn von 7.3 Prozent auf 8 Euro. Wirecard gilt als Gewinner der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Die Aktie legte um 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu.

    Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    Bei Beiersdorf ist das letzte Quartal überraschend schlecht ausgefallen. An der Börse sagten daraufhin die Kurse ab. Gegenüber der Vorwoche verliert die Beiersdorf-Aktie 2,4 Prozent an Wert. Das Papier ist damit der Wochenverlierer im DAX. Aktuell kostet eine Aktie von Beiersdorf 88,34 Euro. Papiere von ThyssenKrupp verlieren gegenüber der Vorwoche 1,3 Prozent auf 15,98 Euro und bei Merck geht es um 0,2 Prozent auf 90,50 Euro nach unten.

    Sprung über die 11.000er Marke hat den DAX befreit

    Der Sprung über die 11.000er Marke hat dem DAX einen deutlichen Schub gegeben. Die Erleichterung auf dem Börsenparkett ist groß, denn damit ist es dem DAX gelungen die Abwärtsbewegung zu durchbrechen. Auch die Anzeichen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft sehen wieder etwas besser aus. Wurde in den Vorwochen häufig von Rezession gesprochen, wird nun nur noch ein schwaches Wachstum erwartet. In den kommenden Wochen ist daher mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • DAX gewinnt 2 Prozent auf 10.768 Punkte – Bayer, Deutsche Bank E.on und RWE mit höchstem Wochengewinn – Linde, infineon und SAP mit höchsten Verlusten

    In der verkürzten Handelswoche ist dem DAX ein erfolgreicher Start in das Börsenjahr 2019 gelungen. Auf Wochensicht legte der Deutsche Aktienindex um rund 2 Prozent zu. Damit notiert der DAX 209 Punkte über dem Jahresendstand bei einem aktuellen Kurs von 10.768 Punkten.

    DAX gewinnt 2 Prozent auf 10.768 Punkte

    Nachdem der DAX am Mittwoch noch mit einem kleinen Plus von 0,2 Prozent in das neue Jahr startete ging es am zweiten Tag bereits wieder nach unten. Der Tagesverlust betrug 1,6 Prozent nachdem Apple negative Quartalszahlen veröffentlichte und damit der Handelsstreit zwischen USA und China in den Fokus trat. Vor allem der Automobilsektor litt unter diesen Vorgaben. Doch als sich am Freitag eine Entspannung um den Handelsstreit abzuzeichnen scheint und die Arbeitsmarktdaten positiv überraschten, ging es mit den Aktienkursen deutlich nach oben. Der DAX schoss am Freitag um 3,4 Prozent nach oben und hat damit ein mehr als beachtliches Tagesplus eingefahren.

    Bayer, Deutsche Bank E.on und RWE mit höchstem Wochengewinn

    Unter den DAX-Aktien legten die Papiere von Bayer mit einem Wochengewinn in Höhe von 7,2 Prozent am stärksten zu. Bayer hat sich im Streit um Schadenersatzzahlungen für mögliche Krebserkrankungen durch den Unkrautvernichter Glyphosat eine bessere Ausgangsposition verschafft. An der Börse stieg die Aktie um 4,34 Euro auf 64,90 Euro gegenüber dem Vorjahresschlusskurs. Aktien des Vorjahresverlierers Deutsche Bank legten gegen den Trend mit 6,7 Prozent auf 7,44 Euro ebenfalls deutlich zu. Und schließlich sorgten auch die Versorger für einen steigenden DAX. Bei E.on ging es um 5,2 Prozent auf 9,08 Euro nach oben und RWE kletterten um 5,1 Prozent auf 19,92 Euro.

    Linde, infineon und SAP mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Verluste in Höhe von 2,2 Prozent wurden dagegen mit den Papieren von Linde eingefahren. Die Aktie verlor 3 Euro auf 135,55 Euro. Nach der Gewinnwarnung von Apple schnitt vor allem auch der Technologiesektor negativ ab. Infineon verloren 1,3 Prozent auf 17,14 Euro und bei SAP ging es um 0,6 Prozent auf 86,44 Euro nach unten.

    Start ins Börsenjahr 2019 wird positiv bewertet

    Mit dem Wochengewinn in Höhe von 2 Prozent wird der Start in das neue Börsenjahr positiv bewertet. Bereits im Vorfeld wurde darüber spekuliert, dass eine negative Auftaktwoche zu weiteren Kursverlusten führen könnte. Dies ist mit dem Wochengewinn durch die hohen Kursgewinne vom Freitag verhindert worden. Damit steht einem erfolgreichen Börsenjahr aus charttechnischer Sicht nichts im Wege und der DAX könnte in Richtung weiterer Jahreshochs marschieren.

  • Aktien-Alpha mit deutlicher Outperformance gegenüber DAX und Wochengewinn

    Während der DAX in der vergangenen Woche 1,5 Prozent an Wert verloren hat legte das Musterportfolio der Aktien-Alpha Strategie mit 0,1 Prozent leicht an Wert zu. Der hohe Cash-Anteil macht sich besonders bei fallenden Kursen positiv bemerkbar. Aktuell kostet ein Anteilsschein des Portfolios 160,55 Euro.

    Unter den einzelnen Depotwerten legten die Papiere von Essilor mit 4,3 Prozent am stärksten zu. Aktien von Fresenius tragen mit einem Wochengewinn von 1,4 Prozent ebenfalls zur positiven Kursentwicklung bei. Rocket-Internet sorgen mit einem Wochengewinn von 0,2 Prozent ebenfalls für eine positive Performance. Der geplante Börsengang der Beteiligung Westwing sorgt hier für neue Kursphantasie.

    Besonders schwach entwickelten sich dagegen die Depotwerte aus dem Finanzsektor. Deutsche Bank geben um 6,7 Prozent auf 9,83 Euro nach und der DAX-Absteiger Commerzbank verbilligt sich um 6,5 Prozent auf 8,98 Euro. Henkel-Papiere geben 3,1 Prozent auf 91,45 Euro nach.

  • DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 12.124 Punkte – Commerzbank, Volkswagen und Linde mit höchsten Wochengewinnen – Merck, Bayer und infineon mit höchsten Verlusten

    Mit einem Plus von 1,4 Prozent ist dem DAX erneut der Sprung über die 12.000er Marke gelungen. Damit klettert der Deutsche Aktienindex um 165 Punkte auf 12.124 Zähler. Auch wenn es am Aktienmarkt damit zu einer Erholung kam ist der Trend weiterhin negativ.

    DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 12.124 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es beim DAX vorsichtig nach oben. Der DAX legte um 0,2 Prozent gegenüber dem Handelsschluss der Vorwoche zu. Zurückhaltung war auch am Dienstag auf dem Börsenparkett zu spüren. Der schwelende Streit um den Handelskonflikt sorgt momentan für Unsicherheit. Hoffnung auf Gespräche zwischen China und den USA und damit eine Beruhigung im Handelskonflikt sorgten für einen Tagesgewinn beim DAX in Höhe von 0,5 Prozent. Keine Neuigkeiten gab es von der EZB-Sitzung am Donnerstag – der DAX ging mit einem Plus von 0,2 Prozent so gut wie unverändert aus dem Handel. Zum Wochenende legte der DAX mit einem Plus von 0,6 Prozent ordentlich zu, ohne das es deutliche Gründe für diesen Kursanstieg gab.

    Commerzbank, Volkswagen und Linde mit höchsten Wochengewinnen

    Eine Spekulation über eine Großfusion zwischen der Commerzbank und der Deutschen Bank sorgte für einen deutlichen Kursgewinn beim kleineren Institut. Die Aktie der Commerzbank legt um 7,5 Prozent auf 8,82 Euro zu. Aktien von Volkswagen zählen mit einem Kursplus in Höhe von 5,8 Prozent auf 144 Euro ebenfalls zu den Wochengewinnern und bei Linde geht es um 4,8 Prozent auf 197,10 Euro nach oben.

    Merck, Bayer und infineon mit höchsten Verlusten

    Auf der Verliererseite standen dagegen die Papiere von Merck. Die Aktie wird von den Analysten derzeit als weniger aussichtsreich eingestuft. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 2,7 Prozent auf 86,40 Euro nach. Bei Bayer geht es um 2,3 Prozent auf 71,82 Euro nach unten. Eine schwache Sektoranalyse belastet die Speicherchiphersteller. Diesem Trend konnten sich die Papiere von infineon nicht entziehen und notieren mit einem Kursverlust von 1,6 Prozent auf 19,76 ebenfalls als Wochenverlierer.

    September als traditionell schwacher Börsenmonat

    Zahlreiche Konflikte belasten derzeit den Aktienmarkt. Der September gilt darüber hinaus traditionell als schwacher Börsenmonat. Unter dieser Konstellation sind für den DAX derzeit keine großen Sprünge zu erwarten. Daher ist in den kommenden Tagen eher mit erneut fallenden Kursen unter die Marke von 12.000 zu rechnen.

  • Immobilien-Alpha Strategie legt weiter deutlich zu – LEG Immobilien gewinnen 4,2 Prozent

    Während es an den Aktienmärkten weiter nach unten geht sind Immobilienmärkte derzeit ein sicherer Hafen. Unsere selektive Aktienauswahl trägt zu einer zusätzlichen Outperformance des Immobilien-Alpha Musterportfolios bei. Gegenüber der Vorwoche legt der Anteilspreis um 0,4 Prozent zu. Ein Anteilsschein am Immobilien-Alpha Portfolio kostet damit 197,31 Euro.

    Den höchsten Wochengewinn erzielten dabei die Papiere von LEG Immobilien mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,4 Prozent auf 102,85 Euro. WCM legen mit 4,2 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. ADLER Real Estate zählten in der vergangenen Woche noch zu den Wochenverlieren und ziehen in dieser Woche mit einem Gewinn in Höhe von 3 Prozent auf 14,46 Euro ebenfalls die Aufmerksamkeit auf sich.

    Deutliche Kursverluste gegen den Trend gab es dagegen bei Immofinanz. Der Kurs gab um weitere 2,7 Prozent auf 21,78 Euro nach. Auch die Papiere von PATRIZIA Immobilien setzen ihren Negativtrend fort und geben 1,6 Prozent auf 17,54 Euro nach. Deutsche Wohnen verbilligen sich um 1,4 Prozent auf 41,77 Euro.

  • Immobilien-Alpha Portfolio legt gegen den Trend 0,7 Prozent zu – VIB Vermögen notieren 4,7 Prozent höher

    Während es an den Aktienmärkten weiter nach unten geht sind Immobilienmärkte derzeit ein sicherer Hafen. Unsere selektive Aktienauswahl trägt zu einer zusätzlichen Outperformance des Immobilien-Alpha Musterportfolios bei. Gegenüber der Vorwoche legt der Anteilspreis um 0,7 Prozent zu. Ein Anteilsschein am Immobilien-Alpha Portfolio kostet damit 195,37 Euro.

    Den höchsten Wochengewinn erzielten dabei die Papiere von VIB Vermögen mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,7 Prozent auf 22,50 Euro. Grand City Properties legen mit 1,7 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. Bei LEG Immobilien beträgt der Wochengewinn immerhin 1 Prozent auf 22,48 Euro.

    Gegen den Trend nach unten ging es dagegen mit den Papieren von ADLER Real Estate. Der Kurs gab um 2,2 Prozent auf 14,04 Euro nach. Alstria office verlieren 1,1 Prozent auf 13,26 Euro und beim Immobilienentwickler PATRIZIA geht es ebenfalls um 1 Prozent auf 17,83 Euro nach unten.

  • DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen – Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der DAX hat die dritte Woche in Folge mit einem Wochengewinn abgeschlossen. Auch wenn die Dynamik deutlich nachgelassen hat bleibt zum Handelsende ein Kursgewinn von 0,2 Prozent. Damit steigt der Deutsche Aktienindex um 21 Punkte auf einen Schlussstand von 12.561 Punkte. Der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkten ist dem DAX damit vorerst geglückt.

    DAX gewinnt 0,2 Prozent auf 12.561 Punkte

    Bei einem insgesamt ruhigen Handelsverlauf knüpfte der DAX an die Gewinne der Vorwoche an und ging mit einem leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent aus dem Handel. Mit dem Quartalsergebnis überraschte die Deutsche Bank positiv und sorgte damit für ein freundliches Börsenumfeld. Deutlich stärker kletterten die Kurse am Dienstag nach oben. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Positiv wirkte der Sprung über die Widerstandsmarke bei 12.550 Punkte. Die positive Energie setzte sich auch am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von ebenfalls 0,8 Prozent fort. Der Trend ging deutlich nach oben und die Erwartung positiver Quartalszahlen trieb die Kurse weiter an. Nach zwei starken Wochen gab es am Donnerstag einen Rücksetzer. Mit einem Tagesverlust von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. SAP konnte mit den Quartalszahlen die Erwartungen des Aktienmarktes nicht ganz erfüllen. Am Freitag ging es weiter nach unten. Der Handelskonflikt zwischen China und den USA trat mit der Ankündigung einer weiteren Eskalation in den Fokus und verschreckte die Aktienmärkte.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und Covestro mit höchsten Wochengewinnen

    Nach der Veröffentlich überraschend guter Quartalszahlen ging es mit dem Aktienkurs der Deutschen Bank deutlich nach oben. Nachdem die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich unter die Räder geriet verschafft die jüngste Meldung dem neuen CEO etwas Luft. Der Wochengewinn beträgt 6,8 Prozent auf einen aktuellen Schlussstand von 10,26 Euro. Die Zerschlagung von ThyssenKrupp wird immer wahrscheinlicher und entsprechend dreht sich dort das Personalkarussell. Nach dem CEO nimmt nun auch der Aufsichtsratschef seinen Hut. Eine aggressive Restrukturierung von ThyssenKrupp wird damit immer wahrscheinlicher. Auf dem Börsenparkett werden diese Nachrichten positiv bewertet. Die Aktie gewinnt 6 Prozent auf 21,85 Euro. Aktien von Covestro legen um 4,6 Prozent auf 80,22 Euro zu.

    Continental, Linde und SAP mich größten Kursabschlägen

    Der Handelsstreit belastet vor allem Exportunternehmen und damit im Bereich des DAX vor allem den Automobilsektor. An der Börse gehören damit die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie gab um 6,50 Euro auf einen Stand von 195,30 Euro nach. Bei Linde beträgt der Wochenverlust 2,8 Prozent auf 210 Euro und damit zählt die Aktie ebenfalls zu den Wochenverlierern. Die unter den Erwartungen gebliebenen Quartalszahlen schwächten die Kursentwicklung von SAP. Die Aktie verliert 2,7 Prozent auf 99,99 Euro. Damit notiert SAP wieder unter 100 Euro.

    Geht jetzt der Abwärtstrend wieder weiter?

    In den vergangenen Wochen hat sich der DAX von den stärken Kursverlusten der Vorwochen etwas erholt. Die Stimmung hat sich damit wieder deutlich aufgehellt. Wirkliche Gründe sprechen allerdings nicht dafür. Aus politischer Sicht gibt es weiterhin zahlreiche offene Punkte. Angefangen über Unstimmigkeiten innerhalb Europas, die Abspaltung Großbritanniens, Handelskonflikte mit den USA, politische Krisen im Nahen Osten und so weiter. Die Quartalszahlen spiegeln diese Veränderungen noch nicht komplett wieder und dürften aktuell von den Problemen etwas ablenken. Aber umso stärker dürfte die Reaktion wieder ausfallen, wenn das Augenmerk auf die Krisen und eine mögliche Abschwächung der Wirtschaftsleistung gelegt wird. Deshalb sehen wir die aktuelle Entwicklung beim DAX eher als Zwischenerholung nach dem etwas stärkeren Einbruch und erwarten einen erneuten Einbruch, wenn die Erholung zum Ende gekommen ist. Kurse unterhalb von 10.000 Punkten sind dann auch vorstellbar und würden einen optimalen Zeitpunkt für einen Einstieg in den Aktienmarkt bieten.

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu – Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen – ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Einen leichten Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche eingefahren. Damit legte der Deutsche Aktienindex die zweite Woche in Folge zu. Das Kursniveau im Bereich von 12.500 Punkten erscheint damit als Bodenbildung. Aktuell notiert der DAX bei einem Stand von 12.541 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn ging es beim DAX bei einem abwartend ruhigen Handel leicht nach oben. Der Handelskonflikt und andere politische Themen waren am Montag und Dienstag nicht präsent. In der Folge beendete der DAX den Handel an diesen Tagen mit einem Kursplus in Höhe von 0,4 Prozent bzw. 0,5 Prozent. Doch bereits am Mittwoch eskalierte der Handelsstreit zwischen China und den USA erneut. In der Folge ging es mit den Aktienkursen deutlich in den Keller. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,5 Prozent. Am Donnerstag gab es eine Erholung vom Schock des Vortages. Die Kurse legten wieder zu und schlossen 0,6 Prozent höher. Mit leichten Gewinnen ging es am Freitag ins Wochenende. Der DAX beendete den Handelstag mit einem Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent.

    Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen

    Vor Ende der Fußballweltmeisterschaft geht es mit dem Aktienkurs des Sportartikelausrüsters adidas noch einmal kräftig nach oben. Die Aktie platzierte sich als Wochengewinner mit einem Kursplus von 3,4 Prozent auf 187,75 Euro. In Erwartung hervorragender Quartalszahlen zogen SAP ebenfalls um 3,5 Prozent auf 102,78 Euro an. Als defensive Aktie legen die Papiere von Beiersdorf mit einem Wochenplus in Höhe von 2,9 Prozent auf 99,50 Euro zu.

    ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Fallende Stahlpreise in Europa wirken sich negativ auf das Geschäft der Stahlproduzenten nieder. In der Folge geht es mit der Aktie von ThyssenKrupp deutlich nach unten. Der Kursverlust beträgt 6,3 Prozent auf 20,62 Euro. Von Fresenius gab es negative Meldungen im Zusammenhang mit der Testzulassung von Medikamenten in den USA. Dies wirkte sich umgehend auf den Aktienkurs aus welcher in Folge um 3,7 Prozent auf 66,60 Euro verlor. E.on gehören mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochenverlieren und beenden den Handel bei einem Stand von 9,60 Euro.

    Hat sich der DAX eingependelt?

    Nach dem ständigen Auf- und Ab scheint etwas Ruhe in die Aktienmärkte zurückgekehrt zu sein. Allerdings sollte die Berichtssaison in den kommenden Wochen neuen Schwung bringen. Ob dieser dann allerdings positiv ausfällt steht in den Sternen. Wir erwarten weiterhin ein unruhiges Börsenumfeld.

  • DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu – RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX zumindest vorübergehend den Abwärtstrend beendet. Der Index des Deutschen Aktienindex kletterte um 190 Punkte. Zum Wochenende ging der DAX bei einem Stand von 12.496 Punkten aus dem Handel.

    DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn drückte der Handelskonflikt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Bei einem Tagesverlust von 0,6 Prozent sorgten vor allem die Automobiltitel für den Kursverlust. Bereits am Dienstag sorgte der Kompromiss um den Migrationsstreit für Erleichterung. Mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ging es beim DAX deutlich nach oben. Doch bereits am Mittwoch kippte die Stimmung wieder etwas. Bei dünnen Umsätzen verlor der DAX 0,3 Prozent an Wert. Eine mögliche Lösung um den Zollstreit auf Autos sorgte am Donnerstag für Erleichterung. Mit den Aktienkursen ging es steil nach oben. Der DAX legte um 1,2 Prozent zu. Zum Wochenausklang gab es einen weiteren Tagesgewinn von 0,3 Prozent.

    RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    In Zeiten des Handelsstreits um Zölle liegen vor allem Unternehmen mit einem geringen Exportanteil in der Gunst der Anleger. Die Versorger gehören damit zu den favorisierten Papieren. Aktien von RWE legten gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. E.on folgten mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent. Und nachdem die Deutsche Bank lange als Verlierer galt legte die Aktie zumindest in der vergangenen Woche mit 5,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu.

    Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Am anderen Ende sind dagegen die Dividendenpapiere von adidas zu finden. Nachdem die Aktie lange Zeit stark zulegte ging es in der vergangenen Woche um 2,9 Prozent nach unten. FMC entwickelten sich trotz eines insgesamt positiven Aktienumfeldes negativ. Der Wochenverlust bei den FMC-Papieren beträgt 2,5 Prozent. Steigende Kerosinpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa aus. Der Aktienkurs verliert 2,4 Prozent auf 20,11 Euro.

    Kommt jetzt die Sommerrally

    Nachdem es Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen USA und Europa bzw. China gab kam es in der Folge direkt zu steigenden Aktienkursen. Sollte sich diese politische Entwicklung weiter fortsetzen ist auch mit weiter steigenden Aktienkursen zu rechnen. Das nächste Kapitel der Sommerrally könnte damit starten und an den Aktienmärkten für neue Höchststände sorgen.