Schlagwort: ThyssenKrupp

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte – Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance – Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Der Deutsche Aktienindex legt im Wochenverlauf 1,8 Prozent zu und notiert damit jenseits von 12.800 Punkten auf neuen Allzeithöchstständen. Das Kursplus beträgt in der vergangenen Woche 221 Punkte auf einen Indexstand von 12.823 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte

    Zu Wochenbeginn verlief der Börsenhandel aufgrund von Feiertagen in London und New York eher impulslos. Am Tagesende bleibt ein Gewinn von 0,2 Prozent, den der DAX am Dienstag gleich wieder abgab. Börsianer warten auf einen Rücksetzer und handelten entsprechend vorsichtig. Nach einem volatilen Börsenhandel ging der DAX auch am Mittwoch mit einem Gewinn von nur 0,1 Prozent unverändert aus dem Handel. Gute Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten am Donnerstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Gute Konjunkturaussichten sorgten beim DAX für einen deutlichen Kursanstieg. Nach einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent am Freitag erreicht der DAX neue Höchststände.

    Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance

    Den höchsten Kursgewinn verzeichnen die Papiere von Bayer mit einem Wochen von 4,2 Prozent auf 121,60 Euro. Positive Analysteneinschätzungen lassen die Papiere von Lufthansa weiter stark zulegen. Die Aktie steigt um 4 Prozent auf 17,78 Euro. Spekulationen über einen Verkauf der Beteiligung von E.on an Uniper beflügeln die E.on-Aktie. Mit dem Aktienkurs von E.on geht es daraufhin um 3,9 Prozent auf 7,83 Euro nach oben.

    Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Ein möglicher Konjunkturrückgang belastet die Banken mit am stärksten. Aber auch die Nationalwahlen in Italien werfen ihre Schatten. Sollte es hier zu einem europafeindlichen Ergebnis kommen, dürfte dies die Finanzbranche ebenfalls negativ belasten. Aktien der Deutschen Bank leiden am stärksten unter diesen Szenarien. Nach Verlusten in der vergangenen Woche liegt die Deutsche Bank-Aktie erneut an der Spitze der Wochenverlierer. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 15,59 Euro. Aktien der Deutschen Telekom verlieren 3 Prozent auf 17,38 Euro. Dies entspricht einem Kursrückgang von 53 Cent. Allerdings ist darunter ein Dividendenabschlag von 60 Cent enthalten. Aktionäre können zwischen einer Barausschüttung oder einer Aktiendividende wählen. ThyssenKrupp verlieren in einem positiven Aktienumfeld 2,2 Prozent auf 23,51 Euro.

    Weg nach oben ist frei – beim Dax könnte es zeitnah zu Kursgewinnen kommen

    Mit dem Erreichen neuer Allzeithöchststände und der starken Dynamik am Freitag gibt es aus charttechnischer Sicht keine historischen Widerstände. Der Weg nach oben ist frei. Die Marke von 13.000 Punkten zum Greifen nahe. Eine starke Konjunkturentwicklung als Grund für die jüngste Performance dürfte für weitere Kursgewinne in den kommenden Tagen sorgen.

  • DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.602 Punkte – Lufthansa, ThyssenKrupp und Linde mit starker Wochenperformance – Daimler, Deutsche Bank und Merck mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent hat der DAX das hohe Niveau der Vorwoche nicht halten können. Im Wochenverlauf gab der Deutsche Aktienindex um 37 Punkte nach und ist damit bei einem Stand von 12.602 Punkten aus dem Handel gegangen. Die charttechnische Marke von 12.600 Punkten hat der Aktienmarkt halten können.

    DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.602 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn belastete der starke Euro die deutschen Exportaktien. Auf dem Parkett zählten Papiere wie BASF und die Automobiltitel zu den größten Verlierern. Beim DAX ging es im Handelsverlauf im 0,2 Prozent nach unten. Ein überraschend starker ifo-Geschäftsklimaindex liess den DAX weiter steigen. Mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent ging der DAX in den Feierabend. Für Verunsicherung sorgte am Mittwoch die Abstufung der Bonität Chinas durch die Ratingagentur Moodys. Allerdings wirkte dies nur kurz negativ auf den DAX. Der Tagesverlust war mit 0,1 Prozent überschaubar. Wegen geringem Interesse nach Aktien gab es am Feiertag Christi Himmelfahrt Verluste. Im Handelsverlauf gab der DAX um 0,2 Prozent nach. Genauso ruhig verlief der Handel am Brückentag. Mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent verabschiedete sich der DAX am Freitag ins Wochenende.

    Lufthansa, ThyssenKrupp und Linde mit starker Wochenperformance

    Trotz eines negativen Aktienmarktumfeldes legten die Papiere der Deutschen Lufthansa mit 4,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Aktienkurs notiert 80 Cent höher und liegt aktuell bei 17,09 Euro. Einen Sprung nach oben machten auch die Papiere von ThyssenKrupp. Es scheint wieder Bewegung in die Fusion mit den europäischen Stahlwerken der indischen Tata Steel zu kommen. Dies beflügelt die ThyssenKrupp-Aktie. Der Wochengewinn beträgt 4,1 Prozent auf 24,03 Euro. Auch bei Linde sorgt die geplante Fusion mit Praxair für steigende Kurse. Hier geht der Kurs um 3,4 Prozent auf 171,50 Euro nach oben.

    Daimler, Deutsche Bank und Merck mit höchsten Kursverlusten

    Am Ende der Entwicklung stehen dagegen die Papiere von Daimler mit einem Wochenverlust von 3,7 Prozent auf 65,38 Euro. Hausdurchsuchungen bei Daimler in Zusammenhang mit Werbung sorgen für Unruhe. Aktien der Deutschen Bank gaben 3,5 Prozent auf 16,49 Euro nach und bei Merck geht es um 2,2 Prozent auf 105,35 Euro nach unten.

    DAX könnte einen Gang runterschalten

    Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen deutlich zulegte und die Berichtssaison bis auf wenige Nachrichten dem Ende entgegenkommt, dürfte es an der Börse ruhiger werden. Neue Allzeithochs werden wahrscheinlich nicht mehr so oft erzielt, allerdings gibt es auch keine Anzeichen für eine Konsolidierung. Daher gehen wir davon aus, dass der DAX in der nächsten Zeit auf dem hohen Niveau verharrt und sich seitwärts bewegen wird.

  • DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte – RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu – Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Die Aufwärtsbewegung wurde mit einem Wochenverlust von 1 Prozent erst einmal gestoppt. Im Wochenverlauf markierte der DAX noch neue Höchststände. Zum Wochenschluss notiert der Deutsche Aktienindex jedoch 132 Punkte unter dem Stand vor einer Woche – bei 12.639 Punkten.

    DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es weiter nach oben. Die guten Geschäftsergebnisse der deutschen Unternehmen im Rahmen der Berichtssaison sowie das Ergebnis der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen beflügelten die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Montag um 0,3 Prozent nach oben. Konsolidierung war am Dienstag angesagt. Schwache Branchenzahlen aus dem Automobilsektor drückten auf die Kurse der deutschen Hersteller. Am Tagesende stand ein Minus von 2,5 Punkten in den Handelsbüchern. Politischer Gegenwind in den USA für die Trump-Regierung lässt die Börsenträume platzen. Beim DAX ging es am Mittwoch in Folge dessen um 1,4 Prozent nach unten. Dies setzte sich auch am Donnerstag fort. Ein starker US-Doller macht den deutschen Exportunternehmen die Geschäfte etwas schwerer. An der Börse ging es beim DAX um weitere 1,1 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss beruhigte sich die Lage wieder und der DAX legte um 0,4 Prozent zu.

    RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu

    Gute Zahlen sorgten für einen starken Kursgewinn bei RWE. Der Versorger legte im Wochenverlauf um 8,9 Prozent auf 16,97 Euro zu und setzt sich damit an die Spitze des Aktienindexes. Für zusätzliche Kursphantasie sorgt der geplante Einstieg des französischen Wettbewerbers Engie bei der RWE-Tochter innogy. Die bei ThyssenKrupp geplante Fusion mit Tata nimmt konkretere Formen an. Analysten erhöhten das Kursziel für den Stahlhersteller deutlich und an der Börse legte der Aktienkurs ebenfalls deutlich zu. Papiere von ThyssenKrupp gehen mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent auf 23,09 Euro aus dem Handel. Im Rahmen der Kurserholung von RWE legten auch die die Papiere von E.on überdurchschnittlich zu. Die Aktie kletterte um 2,5 Prozent auf 7,39 Euro.

    Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Um 5,8 Prozent gab der Kurs des Chemiehersteller Merck nach. Schwächere Geschäfte in China deuten darauf hin, dass die bisherigen Kunden verstärkt auf lokale Hersteller zurückgreifen. Der Aktienkurs von Merck verbilligt sich um 6,65 Euro auf 107,75 Euro. Weiter nach unten geht es mit den Papieren von ProSiebenSat.1. Nachdem sich schwächere Geschäftszahlen schon länger negativ auf den Aktienkurs auswirken, ging es in der vergangenen Woche um weitere 5,3 Prozent auf 37,17 Euro nach unten. Ebenfalls mehr als 5 Prozent verliert der Aktienkurs der Deutschen Börse. Hier sorgt der Dividendenabschlag von 2,35 Euro für den Großteil des Wochenverlustes von 4,78 Euro.

    Nach Verschnaufpause könnte es direkt weiter nach oben gehen

    Der Kursverlust in der vergangenen Woche ist eher als Verschnaufpause als Trendwechsel zu verstehen. Auf der aktuellen Bewertung werden Anleger mit neuen Investments vorsichtiger. Gleichzeitig sorgen hohe Bargeldbestände dafür, dass bei leichten Kursrückgängen wieder verstärkt investiert wird. Insofern ist mit keinen stärkeren Korrekturen zu rechnen und aufgrund der starken Verfassung der deutschen Wirtschaft von einem insgesamt weiter positiven Aufwärtstrend auszugehen.

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu – Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu – ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Weitere Kursgewinne und neue Allzeithöchststände gibt es beim Deutschen Aktienindex zu vermelden. Der DAX legte innerhalb der letzten fünf Handelstage um 54 Punkte zu und notiert damit 0,4 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Damit liegt der DAX mit 12.770 Punkten nur leicht unter der Marke von 13.000 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu

    Nach der Präsidentenwahl in Frankreich gab es keine Überraschungen und damit auch wenig Bewegung beim DAX. Am Montag gab es vielmehr Gewinnmitnahmen. In den vergangenen beiden Wochen hatte der DAX fast 700 Punkte zugelegt. Bereits am Dienstag legte der DAX wieder zu und gewann 0,4 Prozent. Kaum verändert beendete der DAX den Handel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 8 Punkten. Negative Unternehmensergebnisse sorgten am Donnerstag für Gewinnmitnahmen und einem Kursverlust beim DAX von 0,4 Prozent. Positive Quartalszahlen sorgten am Freitag wieder für Aktienkursgewinne. Beim DAX gab es einen Tagesgewinn von 13 Punkten.

    Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu

    Dividendenausschüttungen verzerren in der vergangenen Woche das Bild der Wochengewinner und Wochenverlierer im DAX, da Dividendenzahlungen bei den jeweiligen Aktien zu Kursverlusten in entsprechender Höhe führen. Aktien von Merck liegen an der Spitze der Kursgewinner mit einem Wochengewinn von 5,9 Prozent auf 114,40 Euro. Papiere der Deutschen Telekom legten um 5,5 Prozent auf 17,53 Euro zu. Bei der Telekom sorgen Übernahmespekulationen der USA-Tochter für Kursphantasie. Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia legten ebenfalls um 5,5 Prozent auf 35,95 Euro zu.

    ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Der Verkauf des Werkes in Brasilien belastet weiterhin das Ergebnis von ThyssenKrupp. Der Aktienkurs verlor 5,1 Prozent auf 21,36 Euro. Beim Kurs des Sportartikelherstellers adidas ging es um 4,3 Prozent auf 176,20 Euro nach unten. Ein negatives Umfeld führte zu Verkäufen bei Aktien von HeidelbergCement. An der Börse verlor das Papier 4,1 Prozent auf 85,70 Euro.

    13.000 Punkte könnten bald erreicht sein

    Mit dem aktuellen Aufwärtstrend und dem Erreichen neuer Allzeithöchststände ist für den Aktienmarkt der Weg nach oben weiter frei. Das Erreichen des nächsten charttechnischen Widerstands von 13.000 Punkten ist damit nur noch eine Frage der Zeit. Die überwiegend positive Berichtssaison hat dem DAX neue Dynamik für weitere Kursgewinne gegeben. Lediglich politische Unruhen oder Überraschungen in der Zinspolitik könnten die Fahrt des DAX abrupt stoppen.

  • DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte – infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die uneinheitliche Tendenz an den Aktienmärkten hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Der Deutsche Aktienindex verlor 31 Punkte. Damit notiert der DAX 0,3 Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Die Marke von 12.000 Punkten konnte der DAX mit einem Schlussstand von 12.064 Punkten halten.

    DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte

    Zu Wochenbeginn bewegte sich der DAX in einer engen Handelsspanne von 50 Punkten. Es fehlen derzeit die Impulse nachdem sich die Berichtssaison dem Ende neigt. Am Tagesende steht ein Verlust von 0,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent ging es am Dienstag deutlicher nach unten. Nach einem Schwächeanfall hat sich die charttechnische Verfassung eingetrübt. Auslöser für die Kursverluste im späten Handel war ein Kursabschwung an der Wall Street. Mit der Abschaffung von Obamacare in den USA wird sich erstmals die politische Durchsetzungskraft der Trump-Regierung zeigen. Im Vorfeld dieser Abstimmung war an den Aktienmärkten Zurückhaltung angesagt. Der DAX verlor 0,5 Prozent. Nach den jüngsten Kursverlusten kamen die Käufer wieder auf das Börsenparkett zurück. Am Donnerstag erholte sich der DAX um 1,1 Prozent und stieg damit wieder über die Marke von 12.000 Punkte. Mit einem leichten Plus hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Der Tagesgewinn beträgt 0,2 Prozent.

    infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen

    Der Speicherchiphersteller infineon hat den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erhöht und übertrifft damit die Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen hat das erste Quartal überraschend gut abgeschlossen. An der Börse sorgten diese Meldungen für haussierende Aktienkurse. Der Kurs der infineon-Aktie stieg um 5,6 Prozent auf 18,70 Euro. Auch die Energieversorger lagen in der vergangenen Woche ganz vorne in der Gunst der Anleger. RWE legten um 3,3 Prozent auf 15,17 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 7,26 Euro.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die Aktien der Deutschen Bank haben nach dem Bezugsrechtsabschlag deutlich an Wert verloren. Somit stehen dem Wochenverlust von 13,1 Prozent ein Bezugsrechtswert in Höhe von rund 7 Prozent entgegen. Dennoch hat sich die Aktie der Deutschen Bank damit deutlich schlechter entwickelt als andere Aktien aus der Finanzbranche. Zum Handelsende notieren die Papiere der Deutschen Bank bei 15,53 Euro. ThyssenKrupp verlieren 4,2 Prozent auf 22,68 Euro und adidas geben nach einer starken Performance der vergangenen Wochen um 2,5 Prozent auf 178,55 Euro nach.

    Trendwende in Sicht?

    Präsident Trump ist mit seiner Gesundheitsreform im Kongress bei der Abstimmung in der vergangenen Woche gescheitert. Damit kann zumindest vorerst ein wichtiges Wahlversprechen nicht umgesetzt werden. In den vergangenen Wochen bescherte der Trump-Effekt den US-Börsen steigende Gewinne. Ob sich diese Niederlage nun in einen Stimmungswandel umschlägt, wird sich zeigen. Sollten die Börsen verschnupft auf das Ergebnis reagieren, ist zumindest mit einem mittelfristigen Ende des aktuellen Aufwärtstrends zu rechnen.

  • DAX gewinnt 1,1 Prozent und steigt auf 12.095 Punkte – Lufthansa, RWE und ThyssenKrupp mit deutlichen Kursgewinnen – Unternehmen mit hausgemachten Probleme fahren höchste Verluste ein

    Den Verlust der Vorwoche hat der DAX in der zurückliegenden Woche wieder mehr als eingeholt. Der Deutsche Aktienindex legte um 132 Punkte zu. Damit ist dem Blue Chips Index wieder der Sprung über die 12.000er Marke gelungen. Auf Wochensicht bedeutet der Kursgewinn einen Anstieg um 1,1 Prozent gegenüber dem Indexstand der Vorwoche.

    DAX gewinnt 1,1 Prozent und steigt auf 12.095 Punkte

    Zu Wochenbeginn legte der DAX gleich 0,2 Prozent zu. Damit ist dem Aktienmarkt der Start in eine spannende Woche gelungen. Am Dienstag konnten Übernahmespekulationen im Energiesektor den DAX nicht nachhaltig beeindrucken. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten Notenbanksitzung ging der Aktienmarkt unverändert aus dem Handel. Unmittelbar vor der Zinserhöhung durch die US-Notenbank ging der DAX zum Handelsschluss deutscher Zeit mit 0,2 Prozent leicht fester aus dem Handel. Doch am Donnerstag legte der DAX nach der Zinsentscheidung sowie den Wahlergebnissen aus den Niederlanden deutlich zu. Das Ergebnis der Wahl in den Niederlanden hat die Befürchtung, dass nach dem Brexit eine weitere Eurokritische Partei das Ruder übernehmen könnte. Dies hat sich nicht bewahrheitet und so ging der DAX mit einem Plus von 0,6 Prozent aus dem Handel. Im Handelsverlauf markierte der DAX bei 12.156 ein neues Jahreshoch. Wenig Bewegung gab es am Freitag – der DAX ging 0,1 Prozent aus dem Handel.

    Lufthansa, RWE und ThyssenKrupp mit deutlichen Kursgewinnen

    Im Pilotenstreik bei der Lufthansa wurde eine grundsätzliche Einigung erzielt. Damit kehrt bei der streikgeplagten Fluggesellschaft endlich Ruhe ein. An der Börse wurde dieses Ergebnis mit einem Wochengewinn von 6,6 Prozent gefeiert. Die Lufthansa-Papiere verteuerten sich um 95 Cent auf 15,29 Euro. Spekulationen über einen Einstieg des französischen Energieversogers Engie bei der RWE-Tochter innogy sorgten für hohe Kursgewinne bei den RWE-Papieren. Die Aktie legte um 6,3 Prozent zu und ging bei einem Stand von 14,68 Euro aus dem Handel. Positive Nachrichten aus dem europäischen Stahlsektor haben die Papiere der deutschen ThyssenKrupp beflügelt. An der Börse stieg die Thyssen-Aktie um 5 Prozent auf 23,68 Euro.

    Unternehmen mit hausgemachten Probleme fahren höchste Verluste ein

    Bei der Deutschen Bank drückt die bevorstehende Kapitalerhöhung auf den Kurs. An der Börse ging es mit den Papieren um 2,2 Prozent nach unten. Die Deutsche Bank-Anteile sind damit bereits für 17,86 Euro zu haben. Durchsuchungen bei der Volkswagen-Tochter Audi um den Abgasskandal belasten den VW-Konzern erneut. An der Börse ging der Kurs bei einem positiven Aktienmarkt um 2 Prozent auf 138,60 Euro nach unten. Wenig überzeugendes Zahlenmaterial aus der Vorwoche wirkt sich weiter negativ auf die Entwicklung bei BMW aus. Die Aktie des Münchner Automobilherstellers gab um 0,8 Prozent auf 82,89 Euro nach.

    DAX klettert über 12.000 Punkte

    Nach dem Wahlergebnis aus den Niederlanden ist der DAX stark gestiegen und hat ein neues Jahreshoch markiert. Dies zeigt die Dynamik und Vorsicht im Markt. Mit positiven Nachrichten ist der Börse noch viel zuzutrauen. Werden weiterhin die richtigen Nachrichten geliefert, dürfte es auch an der Börse weiter nach oben gehen. Selbst die lange als Gefahr gesehene Zinserhöhung in den USA wirkt sich bislang nicht nachteilig auf den DAX aus. Dies verdeutlicht die ganze Dynamik im Markt. Deshalb ist auch mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen – zumindest so lange, bis sich die Nachrichtenlage nicht negativ verändert.

  • DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke – Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner – E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im Minus abgeschlossen und damit den Trend von vier Wochen mit Kursgewinnen beendet. Der DAX notiert 64 Punkte schwächer und ist unter die Marke von 12.000 Punkte gefallen. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.963 Punkten.

    DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke

    Zu Wochenbeginn überraschte die Deutsche Bank mit der Ankündigung einer milliardenschweren Kapitalerhöhung zur Stärkung des Eigenkapitals. Der DAX schloss darauf 0,6 Prozent im Minus. Nach einem uneinheitlichen Handel legte der DAX am Dienstag 0,1 Prozent zu. Angesichts der bevorstehenden Notenbanksitzungen der EZB am Donnerstag und der US-Notenbank in der kommenden Woche gab es wenig Bewegung auf dem Parkett. Unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Aktienindex notiert am Tagesende einen Punkt höher als am Vortag. Etwas volatiler verlief der Handel am Donnerstag. Am Handelsende blieb jedoch nur ein geringer Gewinn von 0,1 Prozent über. Auch am Freitag entwickelte sich der DAX zwischenzeitlich ganz gut. Am Nachmittag ging es mit den Kursen wieder nach unten, so dass am Abend ein Tagesgewinn von 0,1 Prozent bleibt.

    Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner

    Eine deutliche Anhebung der Prognosen lieferten überzeugende Kaufargumente für die Aktie von adidas. Analysten äußerten sich daraufhin äußerst positiv und ziehen die Kursziele für die Herzogenauracher nach oben nach. In der vergangenen Woche waren die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 11,5 Prozent die stärkste Aktie im DAX. Auf Sicht eines Jahres liegt die adidas-Aktie in Sachen Kursentwicklung an erster Stelle der DAX-Aktien. Aktuell notieren die Papiere bei 179,45 Euro. Die erwarteten Zinserhöhungen durch die Notenbanken wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus. Die Commerzbank profitierte mit einem Wochengewinn von 6,2 Prozent auf 8,29 Euro. Aktien der Deutschen Lufthansa legten in der vergangenen Woche 3,2 Prozent auf 14,34 Euro zu.

    E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Schwache Geschäftszahlen drücken die E.on-Aktie weiter nach unten. Die Aktie verlor 6 Prozent auf 7,03 Euro. Bei der Deutschen Bank hat die Kapitalerhöhung ihre Spuren hinterlassen. Das Bankhaus will 8 Milliarden durch die Ausgabe neuer Aktien einsammeln und so die Kapitalbasis stärken. Ein Verkauf der Postbank zur Kapitalbeschaffung wurde gleichzeitig erst einmal auf Eis gelegt. An der Börse haben die Aktien der Deutschen Bank 4,6 Prozent auf 18,26 Euro verloren. Bei ThyssenKrupp scheint die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Tata Steel zu scheitern. An der Börse ging es mit den Papieren um 4,5 Prozent auf 22,55 Euro nach unten.

    DAX unter 12.000 Punkten und vor den Zinserhöhungen

    Die Dynamik der Vorwochen konnte der DAX erstmal nicht fortsetzen. Ein leichter Kursrückgang hat den DAX wieder unter die Marke von 12.000 Punkte gedrückt. Während in den vergangenen Tagen immer ein höherer Verkaufsdruck bemerkbar war sobald der DAX über der 12.000er Punkte Marke notierte, ließ dieser genauso schnell wieder nach, nachdem der DAX unter die 12.000er Linie gerutscht ist. Dies zeigt zum Einen, dass die Marktteilnehmer vorsichtig agieren was weitere Kursgewinne angeht, aber auch nicht an einen Ausverkauf und deutlich fallende Kurse glauben.

    Mit Spannung dürfte daher die Entwicklung an den Aktienmärkten in Zusammenhang mit den Zinserhöhungen durch die Notenbanken erwartet werden. Wenn sich dies nicht negativ auswirkt, dürfte der Aktienmarkt dies schnell verdauen und wieder in den Gewinnmodus zurückkehren. Zumindest die Unternehmensergebnisse lassen dies zu. Sollte es jedoch zu stärkeren Kursverlusten kommen, könnte dies die Stimmung drehen und des DAX weiter fallen lassen.

  • DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte – ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu – ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Um 0,4 Prozent ist der DAX in der vergangenen Woche nach oben geklettert. Der Deutsche Aktienindex legt nach einer Woche mit stärkeren Schwankungen am Ende 47 Punkte zu und geht bei einem Stand von 11.804 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ist der Start in die neue Woche geglückt. Bei geringen Umsätzen aufgrund des President‘s Feiertages in den USA legten vor allem die Papiere der Deutschen Telekom zu. Starke Geschäftszahlen der Unternehmen sorgten am Dienstag für Feierlaune und der DAX kletterte um 1,2 Prozent nach oben. Überraschend gute Frühindikatoren sorgten am Mittwoch für weitere Kursgewinne. Der DAX markierte im Tagesverlauf ein neues Jahreshoch bei 12.031 Punkten bevor der Handel am Nachmittag wieder einen Teil der Gewinne abgab und den Handel bei einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent beendete. Ein starker Euro hat am Donnerstag die Stimmung auf dem Börsenparkett vermiest und den DAX wieder unter die 12.000er Marke fallen lassen. Am Handelsende notiert der DAX 0,4 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Zu einer etwas schärferen Korrektur ist es am Freitag gekommen. Der starke Euro gegenüber dem US-Dollar könnte für eine Delle bei den Exportunternehmen führen. Beim DAX ging es um 1,2 Prozent nach unten.

    ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp eingefahren. Dem Unternehmen gelang es das Werk in Brasilien für 1,5 Milliarden Euro zu verkaufen und damit das Amerika-Geschäft erfolgreich abstoßen. Der Verkauf spült Geld in die Kasse von ThyssenKrupp und trägt damit zu einer deutlichen Reduzierung der Schulden sowie einer Stabilisierung der Geschäftszahlen bei. Insgesamt wurde der Deal positiv bewertet und an der Börse legten die Aktien um 4,4 Prozent auf 23,90 Euro zu. Bei der US-Tochter der Deutschen Telekom gibt es wieder Bewegung. Gespräche über einen Teil einer Softbank-Tochter an die Deutsche Telekom könnten das gute Geschäft der US-Tochter weiter beflügeln. Mit der T-Aktie geht es 3,6 Prozent auf 16,43 Euro nach oben. Aktien von adidas legten 2,3 Prozent auf 151,90 Euro zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Ein Rückgang der Ergebnisse und Margen wird bei ProSiebenSat.1 erwartet. An der Börse gab es als Folge deutlichere Korrekturen. Die Dividendentitel von ProSiebenSat.1 gaben um 4,2 Prozent auf 37,35 Euro nach. Aktien der Commerzbank verloren 4,2 Prozent auf 7,10 Euro. Nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Bayer waren die Aktionäre und Analysten enttäuscht. Die vorgelegten Ergebnisse lagen am unteren Ende der Erwartungen. An der Börse verlor die Bayer-Aktie 2,1 Prozent auf 104,25 Euro.

    Ist der DAX heiß gelaufen – Korrektur oder Einstieg?

    Obwohl Analysten vor der Kurskorrektur zur Wochenmitte bereits gewarnt hatten, dass der DAX heiß gelaufen sei und eine Korrektur drohe, überraschte der schnelle Kursverlust vom Donnerstag und Freitag die Märkte. Ohne wirkliche Gründe ging es mit den deutschen Aktien nach unten. Die schönen Kursgewinne aus der ersten Wochenhälfte sind damit wieder komplett abgeschmolzen. Da jedoch keine Gründe für die Korrektur ausgemacht wurden, könnte es mit der Korrektur genauso schnell wieder vorbei sein und der DAX neue Allzeithochs markieren. Sollte sich die Stimmung nicht erholen, könnten dem DAX durchaus schwierige Wochen bevorstehen.

  • DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte – Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance – HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Handelswoche legte der DAX leicht zu und konnte so bei einem Stand von 11.757 Punkten den Handel beenden. Gegenüber der Vorwoche entspricht dies einem Gewinn von 90 Punkten. Damit verteuert sich der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent gegenüber der Vorwoche.

    DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 11.757 Punkte

    Nachdem es am Wochenende aus dem Weißen Haus keine negativen Überraschungen gab und die Berichtssaison nicht enttäuschte, startete der DAX am Montag mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent in die neue Woche. Unverändert verlief der Handel am Dienstag. Bessere US-Einzelhandelsdaten sorgten am Mittwoch für leichte Kursgewinne. Der DAX legte um 0,2 Prozent zu. Ein starker Euro gegenüber dem US-Dollar und damit weniger Gewinne für die deutschen Exportunternehmen haben den DAX am Donnerstag mit 0,3 Prozent leicht an Wert verlieren lassen. Unverändert verlief der Handel am Freitag, so dass insgesamt eine relativ ruhige Woche zu Ende ging.

    Lufthansa, Henkel und Allianz mit starker Wochenperformance

    Der Tarifabschluss bei der Deutschen Lufthansa ist nicht gerade günstig ausgefallen, aber zumindest drohen keine weiteren Pilotenstreiks mehr. Gute Geschäftszahlen der französischen Fluggesellschaft Air France – KLM haben die Lufthansa-Aktie ebenfalls beflügelt. Auf Wochensicht legt die Aktie um 7,1 Prozent auf 13,50 Euro zu. Nach dem Euro-Anstieg waren auch defensive Dividendenpapiere gefragt. Henkel profitieren mit einem Kursplus von 4,2 Prozent auf 120,10 Euro. Der Allianz-Konzern stellt eine höhere Dividende und ein ordentliches Aktienrückkaufprogramm in Aussicht. Beide Maßnahmen wirken sich positiv auf die Kursentwicklung aus. In der vergangenen Woche legte die Allianz-Aktie 3,8 Prozent auf 162,80 Euro zu.

    HeidelbergCement, ThyssenKrupp und FMC mit höchsten Verlusten

    Schwächer als erwartet ausgefallene Quartalszahlen machen HeidelbergCement zu schaffen. Vor allem das Südwest-Europa-Geschäft läuft nicht rund und belastet die Bilanz der Heidelberger. An der Börse verlor die Aktie 4,3 Prozent auf 85,44 Euro. Bei ThyssenKrupp sorgt der starke Euro für Kursverluste von 3,1 Prozent auf 22,89 Euro. Und Fresenius Medical Care gaben gegenüber der Vorwoche um 1,6 Prozent auf 75,90 Euro nach.

    Wenig Bewegung und Warten auf Impulse

    Beim DAX gab es in den vergangenen Wochen nur wenig Bewegung bei den Kursen. Die Märkte reagieren derzeit vorsichtig. Zu hoch sind die politischen Risiken und noch viel größer ist das Risiko bei weiteren Kursgewinnen nicht dabei zu sein. Unter diesem Damoklesschwert bewegt sich der DAX derzeit mit geringen Ausschlägen. Einzelne Meldungen führen bereits zu leichten Tendenzen, eine eindeutige und starke Tendenz bildet sich am Markt derzeit noch nicht aus. Umso schneller wird sich der DAX bewegen, wenn es einen eindeutigen Trend gibt. Anleger sollten daher den Markt äußerst aufmerksam beobachten und schnell auf Trendveränderungen reagieren, die in beide Richtungen möglich sind.

  • DAX verliert 1,4 Prozent auf 11.651 Punkte – Continental, infineon und Vonovia mit höchsten Gewinnen – ThyssenKrupp, Adidas und Daimler mit höchsten Verlusten

    In der vergangenen Handelswoche ging es nach einem starken Jahresauftakt um 163 Punkte nach unten. Gegenüber der Vorwoche verlor der DAX 1,4 Prozent an Wert und notiert aktuell bei einem Stand von 11.651 Punkten.

    DAX verliert 1,4 Prozent auf 11.651 Punkte

    Der schwache ifo-Geschäftsklimaindex aus der Vorwoche sorgte auch zu Beginn der neuen Woche für Verstimmung. Außerdem belasten die Aussagen der neuen US-Regierung die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Montag um 1,1 Prozent nach unten und am Dienstag kam es zu einem Tagesverlust von 1,3 Prozent. Gute Geschäftszahlen sorgten am Mittwoch für einen Tagesgewinn von 1,1 Prozent. Die Verluste des Vortages sind damit wieder weitgehend kompensiert. Schwache Geschäftszahlen der Deutschen Bank und etwas schwächer ausgefallene Ergebnisse von Daimler bremsten am Donnerstag die Entwicklung beim DAX, der 0,3 Prozent an Wert verlor. Ein starker US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für eine gute Stimmung. An der Börse ging es um 0,2 Prozent nach oben.

    Continental, infineon und Vonovia mit höchsten Gewinnen

    Der Aktienkurs von Continental legte nach einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs um 5 Prozent zu. Die Analysten veröffentlichten ein Kursziel von 219 Euro. Aktuell notieren die Conti-Papiere bei 194,10 Euro. Um 3,6 Prozent ging es mit den Papieren von infineon nach oben. Der Kurs stieg 62 Cent auf 17,75 Euro. Nachdem die Vonovia-Aktie in der vergangenen Woche zu den Verlierern zählte, ging es in der vergangenen Woche um 2,6 Prozent nach oben. Der Kurs je Vonovia-Aktie stieg um 77 Cent auf 30,78 Euro. Leicht im Minus notieren die Aktien von Siemens. Auf Wochensicht steht ein Kursverlust von 95 Cent oder 0,8 Prozent. Unter Berücksichtigung eines Dividendenabschlags in Höhe von 3,60 Euro je Aktie würde die Siemens-Aktie jedoch zu den Wochengewinnern zählen. Nach guten Zahlen und einem hervorragenden Ausblick ist der Siemens-Kurs deutlich angezogen.

    ThyssenKrupp, Adidas und Daimler mit höchsten Verlusten

    Am Ende der Liste notieren die Papiere von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 4,6 Prozent auf 23,24 Euro. Schwache Geschäftszahlen haben die Under Armor Aktie um 25 Prozent einbrechen lassen. Dies ging auch am DAX-Konkurrenten adidas nicht spurlos vorbei. Adidas gaben auf Wochensicht 4,5 Prozent auf 147 Euro nach. Daimler selbst lag beim Gewinn sowie der Dividende unter den Erwartungen. An der Börse ging es deshalb um 4,3 Prozent auf 67,65 Euro nach unten.

    Gewinne mitnehmen und auf günstigere Kurse warten

    Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen immer weiter nach oben kletterte, ging es in der vergangenen Handelswoche nach unten. Politische Spannungen und erste negative Geschäftszahlen großer DAX-Konzerne haben zu Kursverlusten geführt. Damit könnte die Wende der Aufwärtsbewegung gekommen sein. Die politischen Unsicherheiten nehmen aktuell weiter zu. Handelsbeziehungen und Staatengemeinschaften werden derzeit in Frage gestellt. All dies wird zu einer Abnahme der Freizügigkeit und Handelsbeziehungen führen und früher oder später auch die Aktienmärkte belasten. Aus diesem Grund ist es daher aktuell trotz mangelnder Alternativen sinnvoll Gewinne mitzunehmen und die Aktienquote zu reduzieren.