Schlagwort: ThyssenKrupp

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent und fällt auf 10.039 Punkte – Adidas, RWE und BASF trotzen schwachem Handel mit Wochengewinnen – Münchener Rück brechen deutlich ein – Bayer und ThyssenKrupp mit hohen Verlusten

    Die Gewinne der Vorwoche hat der DAX wieder vollständig abgegeben. Der Deutsche Aktienindex gab im Wochenverlauf 335 Punkte ab. Damit verlor der DAX 3,2 Prozent auf einen Wochenendstand von 10.039 Punkte. Immerhin gelang es dem DAX die 10.000er Marke zu halten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent und fällt auf 10.039 Punkte

    Gleich am Montag startete der Aktienmarkt mit Verlusten in die neue Handelswoche. Nachdem es mit der Erholung bei den Rohstoffpreisen erst einmal vorbei war und der Ölpreis unter Druck geriet, ging es auch mit den Aktiennotierungen in den Keller. Der DAX gab im Tagesverlauf 0,8 Prozent ab. Wenig Bewegung gab es dagegen am Dienstag. Bei geringen Umsätzen ging es um 0,3 Prozent nach unten. Aktionäre hielten die Füße wegen der bevorstehenden Notenbanksitzung in Japan und den USA still. Auch am Mittwoch gab es nur wenig Bewegung. Dem DAX gelang ein Anstieg von 0,4 Prozent auf 10.300 Punkte. Am Donnerstag sorgte die Bank of Japan noch für lange Gesichter auf dem Börsenparkett, die Fed-Sitzung am Nachmittag drehte jedoch das Ruder. Am Tagesende bleibt ein leichter Kursgewinn von 0,2 Prozent auf 10.321 Punkte. Schwache US-Konjunkturdaten haben am Freitag den DAX abstürzen lassen. In der Sitzung des letzten Handelstages der Woche rauschte der DAX um 2,7 Prozent nach unten und beendete den Handel bei 10.039 Punkten – nur knapp über der Marke von 10.000 Zählern.

    Adidas, RWE und BASF mit Wochengewinnen

    Bei den wöchentlichen Kursverlusten gibt es im DAX nur wenige Wochengewinner. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere des Sportartikelherstellers adidas. Überraschend gute Zahlen für das erste Quartal und eine Anhebung der Jahresprognose haben die Aktie der Herzogenauracher am Mittwoch um 6 Prozent klettern lassen. Auf Wochensicht bleibt immer noch ein Gewinn von 5,1 Prozent über. Die adidas-Aktie kostet damit aktuell 112,60 Euro. Die Einigung um die Entsorgung des Atommülls sorgt für Planungssicherheit bei den Energieversorgern. Die RWE-Aktie legte daraufhin um 2 Prozent zu und ging bei einem Stand von 13,04 Euro ins Wochenende. Gute Zahlen haben auch den Kurs von BASF unterstützt. Alle Kennzahlen lagen über den Erwartungen. Auf dem Börsenparkett legte die Aktie im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 72,15 Euro zu.

    Münchener Rück brechen deutlich ein – Bayer und ThyssenKrupp mit hohen Verlusten

    Einen starken Kurseinbruch gab es bei den Aktien von Münchener Rück. Nachdem der Konzern vor einem enttäuschenden ersten Quartal warnte und auch die Erwartungen für das Gesamtjahr dämpfte, wurde die Münchener Rück-Aktie auf dem Börsenparkett verkauft. Im Wochenverlauf verlor die Aktie 11 Prozent auf 161,95 Euro. Trotz guter Zahlen ging es bei Bayer um 8,7 Prozent nach unten. Dennoch beendete Bayer-Aktie die Woche bei 100,75 Euro noch leicht über der 100 Euro Marke. Nachdem ThyssenKrupp in den vergangenen Wochen deutlich zulegte, gehörte die Aktie in der letzten Woche zu den Wochenverlierern. Der Kurs gab um 6,3 Prozent auf 21,68 Euro nach.

    Das schlimmste ist vorbei – DAX dürfte wieder steigen

    Nach dem Ausverkauf vom vergangenen Freitag könnte am Montag die Stimmung auf dem Börsenparkett wieder drehen. Trotz schwacher US-Konjunktur hat sich die deutsche Wirtschaft bislang sehr stabil gezeigt. Dieser Trend könnte sich fortsetzen und den Aktionären von deutschen Aktien Kursgewinne bescheren.

  • DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen – Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Nach einer starken Börsenwoche hat der DAX zum Wochenschluss 4,5 Prozent höher geschlossen und die Marke von 10.000 Punkten überwunden. Insgesamt hat der Deutsche Aktienindex in der letzten Handelswoche 429 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.052 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte

    Bereits am Montag ging es mit den Kursen nach oben. Im Zuge stärkerer Preise bei den Rohstoffen zogen auch die Aktienkurse an. Am Handelsende schloss der DAX 0,6 Prozent im Plus. Am Dienstag setzte sich der Trend fort und der DAX verbuchte einen erneuten Kursgewinn in Höhe von 0,8 Prozent. Der weitere Anstieg bei den Rohstoffpreisen führte am Mittwoch zu einem deutlichen Punktegewinn. Der DAX kletterte über die Marke von 10.000 Punkte und legte im Handelsverlauf 2,7 Prozent zu. Am Tagesende notierte der DAX bei 10.026 Punkten gleichzeitig auf dem Tageshoch. Vorlagen von den asiatischen Börsen sorgten auch am Donnerstag für eine gute Laune auf dem Parkett und weiter steigende Kurse. Der DAX klettert um 0,7 Prozent auf 10.094 Punkte. Nach fünf Gewinntagen in Folge war am Freitag erst einmal Ruhe angesagt. Der DAX ging 0,4 Prozent leicht aus dem Handel.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen

    Mit den gestiegenen Rohstoffpreisen legten auch die Papiere aus dem Rohstoffsektor sowie der Finanzbranche deutlich zu. Nach dem Preisverfall bei den Rohstoffen gab es Sorgen auf dem Börsenparkett, dass Insolvenzen im Rohstoffbereich die Banken unter Druck bringen könnten. Im Zuge der anziehenden Rohstoffpreise sind diese Ängste zunächst einmal verflogen. So legten die Papiere der Commerzbank im Wochenverlauf 11,1 Prozent auf 8,32 Euro zu und die Aktie der Deutsche Bank gewann 9,7 Prozent auf 15,35 Prozent. Eine mögliche Konsolidierung im europäischen Stahlgeschäft sorgt für Kursphantasie bei ThyssenKrupp. Der Kurs legte um 9,9 Prozent auf 20,50 Euro zu.

    Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Trotz positiver Analystenkommentare haben die Aktien von Vonovia im Wochenverlauf 3,6 Prozent verloren. Der Immobilienkonzern gab damit um 1,16 Euro je Aktie nach und ging bei einem Kurs von 31,01 Euro aus dem Handel.

    Anstieg über 10.000er Marke sorgt für neue Impulse

    Der Kursanstieg über die Marke von 10.000 Punkte hat trotz des Tagesverlustes vom Freitag neue Impulse für die weitere Kursentwicklung beim DAX gesetzt. Der Markt ist charttechnisch in eine optimistische Stellung gedreht. Damit sollten Impulse für weitere Kursgewinne gesetzt sein. Mit dem Überschreiten der 10.200er Marke würde der DAX weitere Kaufanreize bieten und es wäre damit der Weg in Richtung 11.000 Punkte frei.

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte – ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu – Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Auch nach Ostern setzte der DAX den Handel mit Verlusten fort. In der österlich verkürzten Handelswoche gab der Deutsche Aktienindex 0,6 Prozent der Punkte ab und ging bei einem Stand von 9.795 Punkten unterhalb der 10.000er Marke aus dem Handel. Gegenüber der Vorwoche hat der Index 57 Punkte verloren.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte

    Am Dienstag starte der DAX nach dem langen Osterwochenende zunächst mit Gewinnen und kletterte bis knapp unter die 10.000er Marke. Im weiteren Tagesverlauf sorgten fallende Ölpreise jedoch zu Verlusten, so dass am Tagesende ein Verlust von 0,4 Prozent in den Büchern stand. Als am Mittwoch Aussagen der US-Notenbank der Befürchtung rasch steigender Zinsen eine Absage erteilten, ging es mit den Aktienkursen steil nach oben. Der DAX stieg um 1,6 Prozent und kletterte über die Marke von 10.000 Punkte. Doch bereits am Donnerstag sorgte der starke Anstieg des Euros für Verluste bei den exportstarken Aktien. Zwischenzeitlich kletterte der Euro auf ein Hoch von über 1,14 US-Dollar. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach. Dieser Trend setzte sich am Freitag fort und der DAX verlor im Tagesverlauf 1,7 Prozent an Wert.

    In der vergangenen Woche hat der DAX auch das erste Quartal des Jahres 2016 abgeschlossen. Mit einem Quartalsverlust von rund 7 Prozent ist der Start ins Jahr 2016 damit nicht geglückt. Die größten Verlierer sind dabei die beiden Bank-Aktien Deutsche Bank und Commerzbank. Aber auch der Automobilsektor schnitt überraschend schlecht ab. Lediglich vier Aktien konnten im ersten Quartal zulegen: adidas, Vonovia, Siemens und FMC.

    ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu

    Die Aktien von ThyssenKrupp legen mit einem Gewinn von 13,4 Prozent den höchsten Wochengewinn aufs Parkett. Ein geplantes Joint-Venture für das Europa-Stahlgeschäft mit einem indischen Stahlkonzern trieben Spekulationen auf Synergien an. Der Kurs der ThyssenKrupp-Aktie stieg um 2,27 Euro auf 19,16 Euro. Nachdem E.on das Gewinnziel erhöht hatte, sorgten positive Analystenkommentare für steigende Kurse bei den Versorgern. RWE legten im Wochenverlauf um 4,5 Prozent auf 11,34 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 8,33 Euro.

    Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Aktie von Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal. In der vergangenen Woche sorgten Diskussionen um Dividendenzahlungen von VW für negative Schlagzeilen. Aber auch die drohenden Klagen sowie der Imageverlust mit rückläufigen Verkäufen belasten den Titel. Der Kurs verlor 6,2 Prozent auf 107,70 Euro. Ganz oben auf der Verliererliste stehen auch die deutschen Bankaktien. Aktien der Deutschen Bank verloren 4,5 Prozent auf 14,91 Euro und Titel der Commerzbank gaben um 2,3 Prozent auf 7,58 Euro nach.

    In welche Richtung wird sich der DAX entwickeln?

    Momentan steht der DAX an einer entscheidenden Stelle. Die nächste Woche könnte dabei richtungsweisend sein, ob es mit den Kursen nach oben und damit über die Marke von 10.000 Punkten geht oder ob der DAX auf dem aktuellen Niveau verharrt und leicht nachgibt. Nachdem die Zinspolitik kaum noch positive Einflüsse auf die Aktienmärkte liefern kann, ist das Augenmerk auf die Unternehmensergebnisse gerichtet. Wird sich die positive Entwicklung fortsetzen, rechtfertigt dies weitere Kursgewinne. Die Quartalsergebnisse der Unternehmen sowie Frühindikatoren aus den Regionen dürften in den kommenden Tagen damit Impulse für den Aktienmarkt liefern.

  • DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte – Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu – Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Bei einem insgesamt positiven Aktienumfeld hat der DAX deutlich zugelegt. Im Wochenverlauf steigt der Deutsche Aktienindex um 311 Punkte auf einen Wochenschlussstand von 9.824 Punkten. Damit hat der DAX in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von 3,3 Prozent eingefahren. Die Marke von 10.000 Punkte ist damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

    DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es auf dem Börsenparkett erst einmal ruhig zu. Der G-20 Gipfel endete am Wochenende ohne große Beschlüsse und sorgte damit für Ernüchterung und der DAX legte am Montag trotz starker Automobilaktien und eines steigenden Ölpreises nur um 0,2 Prozent zu. Am Dienstag sorgte die Euro-Schwäche für starke Kursgewinne bei exportorientierten Papiere wie den Automobilaktien. Der DAX ging 2,3 Prozent höher aus dem Handel. Dieser Trend setzte sich auch am Mittwoch mit einem etwas geringeren Tagesgewinn von 0,6 Prozent fort. Nach einem ruhigen Handel schloss der DAX am Donnerstag knapp im Minus und gab um 0,3 Prozent nach. Zum Wochenende sorgten US-Arbeitsmarktdaten für neuen Schwung und ließen den DAX um 0,7 Prozent steigen.

    Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu

    Deutlich nach oben ging es bei den konjunktursensiblen Aktien aus dem DAX. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von Volkswagen mit einem Gewinn von 16,8 Prozent auf 121 Euro. Ein schwacher Euro beflügelt insgesamt deutsche Exporteure. Volkswagen profitiert darüber hinaus von den veröffentlichten Absatzzahlen. Diese sind zwar nicht überragend ausgefallen, angesichts des Abgasskandals jedoch überraschend positiv. Weniger schwarz als vor Kurzem noch befürchtet, sieht es für die Kreditwirtschaft aus. Aktien der Deutschen Bank profitieren davon mit einem Kursplus von 13,2 Prozent auf 18,01 Euro. ThyssenKrupp konnten auch wieder deutlich zulegen. Die Aktie des Stahlherstellers gewinnt 12,9 Prozent auf 17,03 Euro. Der DAX-Abstieg macht sich für K+S zunächst nicht im Kurs negativ bemerkbar. Die kletterte um 12,1 Prozent auf 21,21 Euro. BMW profitiert vom schwachen Euro und der Stärke der deutschen Automobilaktien. Der Kurs stieg um 11,8 Prozent auf 82,63 Euro.

    Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 3,5 Prozent haben die Aktien von Fresenius Medical Care eingefahren. Aktien der Deutschen Börse gaben um 2,1 Prozent nach. In der Vorwoche wurden noch die Fusionsbemühungen mit der London Stock Exchange gefeiert. Nachdem immer mehr Details eines möglichen Deals ans Tageslicht kommen, trübt sich das Bild zusehends ein. Zum Wochenende ging die Aktie bei 76,62 Euro aus dem Handel. Auch der Mutterkonzern Fresenius zählt mit einem Wochenverlust von 2 Prozent zu den Wochenverlierern.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nach der starken Kursentwicklung ist der Abwärtstrend definitiv gebrochen. Die Augen sind wieder nach oben gerichtet und damit ist auch die Marke um die 10.000 Punkte wieder ins Blickfeld der Charttechniker gerückt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX mit dem nächsten Schwung nach oben diese psychologische Hürde reißt und damit weiteres Aufwärtspotential generiert. Trotz China-Schwäche und anhaltender politischer Krisen entwickeln sich die deutschen Unternehmen sehr positiv. Mit einer Fortsetzung der lockeren Zinspolitik in Europa könnte die EZB bereits in der nächsten Woche den Grundstein für den DAX legen die 10.000er Marke nach oben zu durchbrechen.

  • DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu – Versorger verlieren 11 Prozent

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX wieder den Rückwärtsgang eingelegt und ist unter die Marke von 9.000 Punkten gefallen. Die Aktien der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften verloren 319 Punkte auf 8.968 Punkte. Damit hat der DAX seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Im Wochenverlauf notierte der DAX so tief wie zuletzt im Herbst 2014. Seit den Allzeithöchstständen bei 12.390 Punkte hat der DAX innerhalb eines Jahres rund 25 Prozent an Wert verloren.

    DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es am Rosenmontag gleich deutlich in den Keller. Der DAX büßte 3,3 Prozent ein und hat mit einem Tagesverlust von 307 Punkten die 9.000er Marke nach unten durchbrochen. Zahlreiche Banken stürzten deutlich ab und ließen die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise aufkommen. Am Dienstag setzten sich die Ängste fort und der DAX verlor weitere 1,1 Prozent. Eine Verschnaufpause im Abwärtsstrudel brachte der Mittwoch. Marktteilnehmer bewerteten den Kurseinbruch als übertrieben und kauften wieder Aktien. Beim DAX ging es mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent in den Feierabend. Die gute Stimmung hielt allerdings nur kurz. Bereits am Donnerstag gab der DAX wieder 2,9 Prozent nach. Belastend wirkte sich der weitere Ölpreisverfall sowie die aggressive Geldpolitik auf die Aktienkurse aus. Einen versöhnlichen Wochenausklang gab es dagegen am Freitag. Nach dem Ausverkauf verabschiedete sich der DAX mit einem Tagesgewinn von 2,5 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu

    Trotz des negativen Umfeldes gelang es immerhin drei Dividendenpapieren ihren Kurs zu halten und leicht zu gewinnen. Die Papiere der Commerzbank legten gegen den Trend 3,4 Prozent zu. Stützend wirkten sich positive Quartalsergebnisse auf den Kursgewinn aus. Nachdem die veröffentlichten Zahlen teilweise über den Erwartungen lagen, haussierte die Commerzbank-Aktie am Donnerstag um 18 Prozent und konnte so die angelaufenen Wochenverluste einholen. Zum Handelsschluss verabschiedete sich die Aktie bei einem Stand von 7,54 Euro ins Wochenende. Papiere von ThyssenKrupp und Deutscher Bank notieren 0,5 bzw. 0,2 Prozent stärker und beenden die Handelswoche damit nahezu unverändert.

    Versorger verlieren 11 Prozent

    Weiter nach unten ging es bei den Versorgern. RWE und E.on gaben jeweils um 11 Prozent nach. Damit kosten Papiere von RWE nur noch 11,41 Euro und die Anteilsscheine von E.on bei einem Kurs von 8,45 Euro. Ebenfalls schwach notierten die Papiere von Volkswagen mit einem Rückgang um 7,7 Prozent auf 95,20 Euro, K+S mit einem Verlust von 7,2 Prozent auf 17,93 Euro und Allianz mit einem Kursverlust von 6,6 Prozent auf 129 Euro.

    Volatile Aktienmärkte könnten in eine Stabilisierungsphase wechseln

    Nach einer erneuten Woche mit starken Kursausschlägen müsste es bald zu einer Stabilisierungsphase mit einer entsprechenden Konsolidierung kommen. Dies wäre dann der Boden für Kursgewinne nach den zum Teil panikartigen Verkäufen in der Vorwoche. Sollten sich die Unternehmensergebnisse nicht dramatisch verschlechtern und auch sonst keine Rezession drohen, ist das aktuelle Kursniveau in allen Fällen als günstig einzustufen. Mittelfristige Kursgewinne sind daher bei allen soliden DAX-Werten zu erwarten.

  • DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte – Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX – Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Der Wochengewinn ist mit 0,3 Prozent deutlich geringer ausgefallen als noch eine Woche davor, aber immerhin konnte der DAX nach einer sehr volatilen Woche am Ende mit einem Gewinn aus dem Handel gehen. Damit hat der DAX nach einem miserablen Jahresstart die zweite Woche mit Kursgewinnen beendet. Der DAX kletterte um 33 Punkte auf einen Stand von 9.798 Punkten. Die 10.000er Marke ist damit wieder in erreichbare Nähe gerückt.

    DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte

    Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex hat dem DAX zu Wochenbeginn erst einmal Verluste beschert. Auch ein weiter fallender Ölpreis wirkte sich negativ auf die Kursentwicklung auf dem Börsenparkett aus. Unter Druck standen vor allem zyklische Aktien aus dem Automobilsektor sowie dem Finanzsektor. Am Dienstag verhalf die Siemens-Aktie dem DAX zu einem Freudensprung. Nach einer Erhöhung der Gewinnziele für das laufende Jahr schossen die Papiere von Siemens um 8,9 Prozent nach oben. Diese positive Stimmung übertrug sich auch auf andere Aktien aus dem DAX. Dem DAX verhalf das Siemens-Schwergewicht zu einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Ein steigender Ölpreis zog den DAX am Mittwoch mit nach oben. Zum Handelsschluss notiert der DAX 0,6 Prozent höher. Eine schwache Performance lieferte dagegen der DAX am Donnerstag ab. Das Börsenbarometer brach um 2,4 Prozent ein nachdem die US-Notenbank alle Optionen offen lies um den Zins bereits im März zu erhöhen. Schwache Auftragseingänge aus den USA für langlebige Wirtschaftsgüter sorgten am Freitag zu einer guten Stimmung auf dem Börsenparkett. Zum Wochenschluss konnte der DAX so noch einmal 1,6 Prozent gewinnen und auf Wochensicht einen leichten Gewinn retten.

    Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX

    Die Aktie von Fresenius Medical Care legte um 7,4 Prozent zu. Da der Dialysespezialist über ein stabiles und von der wirtschaftlichen Entwicklung unabhängiges Geschäftsmodell verfügt, deckten sich zahlreiche Aktionäre mit Papiere von FMC ein. Der Aktie verhalf dies zu einem Wochengewinn von 7,4 Prozent auf 81,67 Euro. Bei den Versorgern scheint ebenfalls das Tief durchschritten zu sein. Die Aktie von RWE stieg um 7,4 Prozent auf 12,87 Euro und E.on verteuerten sich um 6,1 Prozent auf 9,42 Euro. Die Aktie von Siemens legte 4,94 Euro auf 88,18 Euro zu. Allerdings ist diesem Wochengewinn von 5,9 Prozent nach eine Dividendenausschüttung von 3,50 Euro je Aktie hinzuzurechnen, so dass die Siemens-Aktie das stärkste Papier in der vergangenen Woche im DAX war.

    Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Am Ende der DAX-Liste notieren die Papiere der Deutschen Bank. Nach der Veröffentlichung der miserablen Geschäftszahlen in der Vorwoche ging es auch in der vergangenen Woche weiter nach unten. Die Aktie gab um 6,7 Prozent auf 16,40 Euro nach. Bei Volkswagen ging es um 5,4 Prozent auf 106,90 Euro nach unten. Der steigende Ölpreis wirkt sich wieder negativ auf die Kerosinpreise bei den Fluggesellschaften aus. Damit ging es mit der Lufthansa-Aktie wieder etwas nach unten. Der Kurs gab um 5,3 Prozent auf 13,46 Euro nach. In gleicher Höhe verlieren die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp auf 14,23 Euro.

    DAX könnte wieder etwas anziehen

    Den Januar hat der DAX mit einem äußerst schwachen Start in das Jahr 2016 beendet. Im ersten Monat des Jahres verlor der DAX rund 1.000 Punkte oder 9 Prozent. Dies entspricht fast dem gesamten Jahresgewinn 2015. Mit der Erholung am letzten Handelstag im Januar hat der DAX jedoch technisch positive Signale gesendet. Auch die Zinssenkung in Japan, Stabilisierungsmaßnahmen in China sowie eine Abschwächung der US-Konjunktur sorgen auf geldpolitischer Seite erst einmal für ein positives Aktienumfeld. Unter diesen Aspekten dürfte es beim DAX in den kommenden Wochen etwas ruhiger zugehen als in den letzten Wochen. Die Aussicht auf Kursgewinne ist ausgehend von aktuellen Kursniveau gar nicht so schlecht. Ein Investment in solide Unternehmen könnte sich auf dem aktuellen Niveau als gute Einstiegsmöglichkeit darstellen.

  • DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte – Versorger und adidas an der DAX-Spitze – Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    In der dritten Woche des Jahres 2016 gelang dem Deutschen Aktienindex der Turnaround. Der DAX legte im Wochenverlauf 2,3 Prozent zu. Nach einem äußerst volatilen Handel notierte der DAX zwischenzeitlich nahe dem 2015er Tief. Nach hohen Kursgewinnen zum Wochenschluss lag der DAX 220 Punkte höher bei 9.765 Punkten im Plus.

    DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte

    Bei einem geringen Handel aufgrund der geschlossenen US-Börsen ist der DAX am Montag mit einem Kursrückgang von 0,2 Prozent nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Als eine Art technische Erholung wurde der 1,5 Prozent Tagesgewinn vom Dienstag interpretiert. Ein überraschend positiver ZEW-Indikator schob die Börsenkurse schließlich an. Starke Kursverluste beim Ölpreis schickten am Mittwoch auch die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der Ölpreis fiel unter 28 US-Dollar und zog den DAX 2,8 Prozent nach unten. Damit notierte der Index am Tagesende bei 9.392 Punkte auf einem 13 Monats-Tief. Die niedrigen Ölpreise werden zwischenzeitlich eher konjunkturschädlich gesehen, da bei solchen Preisen zahlreiche Rohstofffirmen in ihrer Existenz gefährdet sein könnten und damit das Bankensystem durch Zahlungsausfälle belasten könnten. 1,9 Prozent haussierte der DAX nach Aussagen der EZB zu einer möglichen weiteren Lockerung der Geldpolitik. Dieser positive Trend, beflügelt von starken Konjunkturdaten aus den USA sorgten am Freitag für weitere Kursgewinne beim DAX in Höhe von 2 Prozent.

    Versorger und adidas an der DAX-Spitze

    Jahrelang haben die Versorger-Aktien RWE und E.on an Wert verloren. Zahlreiche Hochstufungen auf Outperform haben in der vergangenen Woche eine Trendwende eingeläutet. Die Papiere von RWE schossen um 10,7 Prozent auf 11,98 Euro nach oben. Aktien von E.on legten 8,4 Prozent auf 8.88 Euro zu. Nur der Sportartikelaktie adidas gelang es mit einem Wochengewinn  von 8,7 Prozent mitzuhalten. Hier sorgte ein Chefwechsel für eine positive Kursentwicklung.

    Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    Der Rückgang beim Öl wird zunehmend kritisch betrachtet. Die Sorge, dass Rohstoffkonzerne in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten, drückt auf den Bankensektor, da Kreditausfälle die Kreditinstitute zu Abschreibungen veranlassen könnten. Schwache Zahlen mit einem Milliardenverlust für das vierte Quartal schickten die Aktie des Branchenprimus auf Wochensicht 8,3 Prozent nach unten. Die Deutsche Bank Aktie notiert damit aktuell bei 17,58 Euro. Deutlich besser konnten sich die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent auf 7,80 Euro halten. ThyssenKrupp verloren im Zuge der fallenden Rohstoffpreise 1,4 Prozent auf 15,02 Euro.

    DAX hat etwas Luft nach oben bekommen

    Der starke Ölpreisanstieg zum Wochenende und damit die einhergehende Erholung beim DAX könnten ein Signal sein, dass der Boden gefunden ist. Sollte es in den kommenden Tagen keine gravierenden Kursrückgänge mehr geben, könnte sich der DAX auf dem aktuellen Niveau erholen und bei einem guten Start in die Berichtssaison weiter nach oben anziehen. Nach den positiven Kommentaren zur Geldpolitik der EZB könnte damit das Fundament für weitere Kursgewinne gelegt sein und das aktuelle Kursniveau ein interessantes Einstiegsniveau darstellen.

  • DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke – RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Hohe Verluste bei Linde

    Eine herbe Schlappe hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Nach einem Gewinn von rund 2.000 Punkten in den vergangenen Wochen gab der Index in der letzten Woche ein Teil der Gewinne wieder ab. Der DAX verlor 4,8 Prozent und sackte damit um 542 Punkte ab. Damit notiert der DAX bei einem Stand von 10.752 Punkten und ist unter die 11.000er Marke gerutscht.

    DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke

    Am Montag ging der Deutsche Aktienindex noch mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent aus dem Handel. Der starke US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche wirkte noch nach und die Hoffnung auf ein durch die EZB-Sitzung am Donnerstag erwartetes Kursfeuerwerk sorgten für den guten Wochenstart. Doch bereits am Dienstag trübten schwache US-Konjunkturdaten die Stimmung und der deutsche Blue Chips Index büste 1,1 Prozent ein. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung war der Handel von Nervosität geprägt. Die EZB-Sitzung selbst war am Donnerstag für die Anleger dann eine bittere Enttäuschung. Auf dem Parkett wurde deutlich mehr erwartet als nur eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms. Der DAX ging daraufhin um 3,6 Prozent auf Tauchstation. Am Freitag musste der DAX den EZB-Schock vom Vortag erst noch einmal verdauen. Wenig verändert beendete der DAX den letzten Handelstag der Woche mit einem Kursverlust von 0,3 Prozent.

    RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Mit der Idee den Ökostrombereich an die Börse zu bringen, hat RWE ins Schwarze getroffen. An der Börse wurde die RWE am Tag der Veröffentlichung dieser Nachricht mit einem Tagesgewinn von 16,6 Prozent gefeiert. Zum Wochenausklang blieb noch ein Gewinn von 7,2 Prozent auf der Kurstafel stehen. Lufthansa-Papiere standen ebenfalls in der Gunst der Anleger und kletterten um 3,6 Prozent auf 13,85 Euro. Zum Einen stützte ein schwacher Ölpreis den Kurs, zum Anderen sorgte der Tarifabschluss des Bodenpersonals für ein positives Sentiment. Nach guten Zahlen in der Vorwoche setzte die Aktie des Speicherchipherstellers infineon die positive Performance fort. Die Aktie stieg um 2,5 Prozent auf 13,94 Euro.

    Hohe Verluste bei Linde

    Eine Gewinnwarnung bei Linde liess den Aktienkurs um rund ein Fünftel einbrechen. Aufgrund eines schwachen Investitionsklimas und niedriger Ölpreise hatte das Management die Geschäftszahlen nach unten revidiert. An der Börse kamen diese Nachrichten überhaupt nicht gut am. Auf Wochensicht verliert die Linde-Aktie 18,2 Prozent auf 137,70 Euro. Die Aktien von K+S, Vonovia und ThyssenKrupp gaben jeweils um 7,6 Prozent nach. Bei Vonovia hat sich die Zustimmung zur Übernahme der Deutsche Wohnen damit auf den Aktienkurs negativ ausgewirkt.

    Startet der DAX noch einmal durch?

    Die vergangene Woche hat der Weihnachtsrally erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob der DAX wieder Fahrt aufnimmt und sich die Rally damit fortsetzt, steht in den Sternen. Da sich fundamental jedoch nichts verschlechtert hat und die Kursverluste als Zeichen der Enttäuschung auf die EZB-Sitzung zu sehen sind, stehen die Zeichen gut, dass in der neuen Woche dies bereits Geschichte ist und sich der DAX auf die harten Fakten konzentriert. Damit könnte dann die Jahresendrally wieder an Fahrt aufnehmen und neue DAX-Stände jenseits der 11.400er Marke liefern.

  • DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke – Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen – FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten


    Mit einem starken Kursplus von 3,8 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit den Wochenverlust der Vorwoche wieder mehr als ausgebügelt. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf 411 Punkte zu und kletterte damit wieder über die Marke von 11.000 Punkten. Am Freitag beendete der Deutsche Bluechips-Aktienindex die Handelswoche bei einem Stand von 11.119,83 Punkten.

    DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke

    Am Montag ging der DAX unbeeindruckt von den Terroranschlägen in Paris in die neue Handelswoche. Der Tagesgewinn beträgt mickrige 5 Punkte. Ein fester Dollar sorgte am Dienstag für steigende Kurse vor allem exportorientierter Unternehmen. Beim DAX ging es dabei um 2,4 Prozent nach oben. Obwohl der DAX im Tagesverlauf am Mittwoch an der 11.000er Marke kratzte, ging der DAX mit einem leichten Tagesverlust von 0,1 Prozent aus dem Handel. Für einen starken Handelsverlauf sorgte am Donnerstag die US-Notenbank. Der DAX legte daraufhin 1,2 Prozent zu. Die 11.000er Marke hat der DAX damit mühelos hinter sich gelassen. Am Freitag setzte sich die Gewinnserie fort. Der DAX beendete den Handelstag vor dem Wochenende mit leichten Aufschlägen von 0,3 Prozent.

    Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen

    Nach den Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals ging es bei Volkswagen in der vergangenen Woche deutlich nach oben. Neuen Erkenntnissen zufolge könnte dem Volkswagen-Konzern die Rückrufaktion deutlich günstiger kommen als ursprünglich befürchtet. Außerdem erscheint die Volkswagen-Aktie im Vergleich mit anderen Automobilaktien besonders günstig zu sein. In der vergangenen Woche legte die VW-Aktien daraufhin 7,4 Prozent auf 108,45 Euro zu und notiert wieder oberhalb der 100er Marke. Die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia stiegen um 7,4 Prozent auf 29,78 Euro. Ein positiver freier Cashflow sorgt bei den Analysten des Stahlherstellers ThyssenKrupp für Begeisterung. Die Aktie legte 7,1 Prozent auf 19,52 Euro zu.

    FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche gibt es keine wirklichen Verlierer. Einen leichten Kursverlust haben lediglich die Aktien von FMC und der Deutschen Börse zu verbuchen, der jeweils 0,2 beträgt. Aktien von Fresenius Medical Care notieren aktuell bei 79,42 Euro und die Dividendenpapiere der Deutschen Börse gingen bei einem Stand von 81,02 Euro aus dem Handel.

    Geht die Jahresendrally nun weiter?

    Nachdem die Terroranschläge den DAX bislang nicht verunsicherten und ein starker Dollar die exportstarke deutsche Wirtschaft unterstützt, könnte es mit dem DAX weiter nach oben geben. Zumal der Sprung über die 11.000er Marke geglückt ist und auch die 200er Tageline durchbrochen ist, sieht es beim DAX auch charttechnisch gut aus. Sollte es keine neuen Unsicherheiten in welcher Form auch immer geben, ist mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen. Der DAX könnte also mit der Weihnachts- und Jahresendrally starten und noch dieses Jahr neue Allzeithochs erreichen.

  • Starke Kursverluste im DAX – 7,8 Prozent Wochenverlust auf 10.125 Punkte – Alle DAX-Werte im Minus – ThyssenKrupp, RWE und K+S mit rund 11 Prozent Verlust

    Mit einem Wochenverlust von fast 8 Prozent ging es beim größten Deutschen Aktienindex DAX deutlich in den Keller. Der DAX beendet damit eine rabenschwarze Woche mit einem Verlust von 861 Punkten. Eine nach der anderen Marke brach und auch die 200-Tage-Linie hat der DAX nach unten durchbrochen. Am Freitag ging das Kursbarometer DAX bei einem Stand von 10.125 ins Wochenende.

    Starke Kursverluste im DAX – 7,8 Prozent Wochenverlust auf 10.125 Punkte

    Am Montag schien die Welt noch in Ordnung. Griechenland bekommt das dritte Rettungspaket und sorgt damit für eine Stabilisierung in Europa. Eigentlich beste Voraussetzungen für Kursgewinne. Allerdings sorgten bereits am Nachmittag schwache US-Konjunkturdaten für dunkle Wolken über dem Handelssaal. Am Tagesschluss ging der DAX 0,4 Prozent schwächer aus dem Handel. Bei einem lustlosen Handel trat der DAX am Dienstag auf der Stelle und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent so gut wie unverändert aus dem Handel. Einen schwachen Tag erlitt der DAX am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent. An Chinas Börsen ging es wieder deutlich nach unten und die Ängste, dass die Kursverluste, die bereits schwächelnde Realwirtschaft weiter nach unten ziehen könnten, sorgten auch hierzulande für Kursverluste. Vor allem exportorientierte Unternehmen gaben deutlich nach. Am Donnerstag setzte sich der Kursverfall fort. Neben der Wirtschaftsschwäche in China machen zunehmend die abwertenden Währungen vieler Schwellenländer Sorgen. Der Kursverfall an den Rohstoffmärkten bot weitere Argumente für Kursverluste. Zu einem Tanz für die Bären kam es schließlich am Freitag. Am Tag des Verfalltages für die August-Optionen brach der DAX um 2,9 Prozent ein. Einkaufsmanagerindizes aus China und den USA lieferten überraschend schwache Daten. Da konnte selbst der positive deutsche Frühindikator die Märkte nicht mehr retten.

    Alle DAX-Werte im Minus

    Dem starken Abwärtstrend der vergangenen Woche konnte sich keine einzige Aktie aus dem DAX wirklich entziehen. Zum Wochenschluss notieren alle 30 DAX-Werte im Minus. Da erscheinen Aktien mit Kursverlusten von 3 Prozent wie Gewinner. Die geringsten Kursverluste von 3,3 Prozent gab es bei den Dividendentiteln von HeidelbergCement. Damit schneidet die Aktie des Zementherstellers nicht nur am aktuellen Ende gut ab – auch auf Sicht von einem Jahr gehört der Titel mit einem Gewinn von 20 Prozent zu den besten Performern. Obwohl neben den Exportwerten wie dem Automobilbereich auch der Finanzsektor unter den Kursverlusten litt, entwickelten sich die Papiere von Münchener Rück mit einem Wochenverlust von 3,6 Prozent relativ robust.

    ThyssenKrupp, RWE und K+S mit rund 11 Prozent Verlust

    Den höchsten Kursverlust von 11,7 Prozent gab es für die ThyssenKrupp-Papiere. Der Verfall der Rohstoffpreise machte sich auch bei den Stahlpreisen bemerkbar und belastete damit den Akteinkurs von ThyssenKrupp. Das Papier des Stahlherstellers verlor 2,58 Euro auf 19,54 Euro. Neben der allgemeinen Abwärtsbewegung leidet der Kurs von ThyssenKrupp auch unter negativen Analystenkommentaren. Die negativen Quartalszahlen von RWE sorgten in der vergangenen Woche für weitere Kursverluste. Die Aktie verlor 11,5 Prozent auf 14,54 Euro. Die Risiken bei RWE sind derzeit sehr hoch und so kam es zu weiteren Verkaufsempfehlungen für die Papiere von RWE. Der Rohstoffwert K+S kam trotz laufendem Übernahmeangebot zu 41 Euro durch Potash unter die Räder und gab 10,6 Prozent auf 33,52 Euro nach.

    Ausverkauf könnte zur Stabilisierung führen

    Der regelrechte Ausverkauf am Aktienmarkt könnte dazu führen, dass sich die Kurse in den kommenden Tagen stabilisieren. Die schwachen Frühindikatoren und die Probleme in China und den Schwellenländern sowie die fallenden Rohstoffpreise sind nun eingepreist. Wenn sich die Börsianer beim DAX wieder auf die Stärke der DAX-Unternehmen konzentrieren, könnte es wieder zu einer Erholung kommen. Auch eine möglich gewordene Verschiebung der Zinserhöhungen in den USA könnten dazu beitragen. Liegen die Nerven um die Konjunktur- und Währungskurs-entwicklungen und Chinas und weiterer Schwellenländer blank, könnte der Ausverkauf noch ein paar Tage andauern. Die nächsten Tage sollte daher die Kursentwicklung an den Märkten genau verfolgt werden um ggfs. kurzfristig wieder auf dem günstig gewordenen Niveau einzusteigen.