Schlagwort: ThyssenKrupp

  • DAX verliert 1,1 Prozent auf 12.938 Punkte – ThyssenKrupp, Henkel und Beiersdorf mit Kursgewinnen – Commerzbank, BMW und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    In der vergangenen Woche hat der DAX an Wert verloren und ist dabei unter die Marke von 13.000 Punkten gerutscht. Der Kursverlust gegenüber der Vorwoche beträgt 1,1 Prozent. Zum Handelsschluss notiert der DAX bei einem Stand von 12.938 Punkten.

    DAX verliert 1,1 Prozent auf 12.938 Punkte

    Nachdem der DAX am Dienstag zunächst verhalten in die neue Handelswoche startete, nahm die Dynamik zu. Damit kletterte der Deutsche Aktienindex nach dem feiertagsbedingt geschlossenen Handel wegen Pfingstmontag um 0,7 Prozent. Eine Reduzierung der Einfuhrzölle auf Automobile in China sorgte für Phantasie. Auch der geplante Einstieg eines Finanzinvestors bei ThyssenKrupp sorgte für Kursgewinne. Der Sieg der euroskeptischen Parteien in Italien hat am Dienstag die Ängste um die Eurozone wieder aufleben lassen. An der Börse ging es mit dem DAX um 1,5 Prozent nach unten. Die Kurse notieren nach diesem Verlust wieder unter der 13.000er Marke. Am Donnerstag setzte der DAX die Verlustserie fort. Der DAX gab um weitere 0,9 Prozent nach, nachdem Trump ankündigte die Zölle auf Automobile zu prüfen. Diese könnten vor allem die deutschen Hersteller empfindlich treffen. Ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex hat am Freitag den DAX wieder etwas steigen lassen. An der Börse ging es um 0,6 Prozent nach oben.

    ThyssenKrupp, Henkel und Beiersdorf mit Kursgewinnen

    In der vergangenen Woche gelang es lediglich drei Papieren den Handel mit einem Kursgewinn abzuschließen. Nach den Meldungen über einen Einstieg des Hedgefonds Elliot legte die ThyssenKrupp-Aktie um fast 10 Prozent zu. Im Wochenverlauf bleibt ein Gewinn von 6,9 Prozent auf 23,08 Euro. Mit Henkel und Beiersdorf liegen die konjunkturunabhängigsten Aktien auf den folgenden Plätzen. Henkel notierten 1,9 Prozent höher bei 107,90 Euro und bei Beiersdorf ging es um 0,2 Prozent auf 99,24 Euro nach oben.

    Commerzbank, BMW und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Sorgen um die EU und damit auch die Euro-Währung haben vor allem die Bankaktien belastet. Aktien der Commerzbank sind mit einem Wochenverlust von 7,9 Prozent der Wochenverlierer im DAX. Die Aktie notiert bei aktuell 9,56 Euro in der Nähe des aktuellen Jahrestiefs. BMW machen neue Meldungen um den Dieselskandal sowie die Androhung von Importzöllen in den USA zu schaffen. Der Kurs des Automobilherstellers verliert 6,2 Prozent auf 87,45 Euro. Ein erneuter Stellenabbau bei der Deutschen Bank soll das Unternehmen wieder in die richtige Spur bringen. Die Schwäche im Bankensektor ging aber auch am Kurs der Deutschen Bank nicht spurlos vorüber. Die Aktie verliert 5,9 Prozent auf 10,38 Euro.

    Den Aktienmärkten stehen schwere Zeiten bevor

    Nachdem die Berichtssaison weitgehend abgeschlossen ist und die Meldungen keine überdurchschnittlichen Überraschungen brachten, dürfte zunächst die Luft etwas dünner werden. Umso mehr stehen politische Meldungen im Fokus des Geschehens. Insbesondere der Nahost-Konflikt sowie die Maßnahmen der US-Regierung könnten belastende Faktoren für die Aktienmärkte darstellen.

  • Leichte Outperformance des Aktien-Alpha Portfolios – Hausse bei ThyssenKrupp

    Etwas besser als der DAX hat die Aktien-Alpha Strategie von Bullenbrief in der vergangenen Woche abgeschlossen. Während der DAX 1,1 Prozent verliert, geht es mit dem Wert des Zertifikates um 0,9 Prozent nach unten. Ein Anteilsschein am Aktien-Alpha Portfolio kostet damit 168,47 Euro.

    Der geplante Einstieg des Hedgefonds Elliot bei ThyssenKrupp hat die Aktie kräftig steigen lassen. Wie beim DAX ist damit auch im Aktien-Alpha Portfolio die Aktie von ThyssenKrupp der Wochengewinner. Gegenüber der Vorwoche steigt der Kurs für eine ThyssenKrupp-Aktie um 6,9 Prozent. Ebenfalls deutlich nach oben geht es mit den Papieren von VTG. Der Gewinn gegenüber der Vorwoche beträgt 3,1 Prozent auf 54,10 Euro. Nachdem die Kursgewinne bei Cancom in der letzten Zeit etwas stotterten, sorgt der Wochengewinn von 3 Prozent wieder für Beruhigung.

    Am Ende notieren dagegen wie beim DAX die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 7,9 Prozent. Um 5,2 Prozent ging es mit dem Kurs des Personaldienstleisters Amadeus Fire nach unten. Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass dem Kursrückgang von 2,40 Euro eine Dividendenzahlung von fast 4 Euro gegenübersteht. Insofern hat die Aktie unterm Strich im Wochenverlauf einen Gewinn verbucht. Royal Dutch Shell Aktien verlieren trotz steigender Ölpreise 4,6 Prozent auf 29,10 Euro.

  • DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte – Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Der DAX hat auch in der vergangenen Woche die Aufwärtsbewegung fortgesetzt und gegenüber der Vorwoche um 182 Punkte zugelegt. Dies entspricht einem Plus von 1,4 Prozent. Zum Handelsschluss ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 13.001 Punkten ins Wochenende. Damit hat der DAX die 13.000er Marke wieder erreicht.

    DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte

    Ein schwacher Euro hat den DAX zu Wochenbeginn beflügelt und den DAX um 1 Prozent steigen lassen. Doch bereits am Dienstag sorgte die Angst vor einer Verschärfung der Iran-Krise für leicht nachgebende Notierungen. Beim DAX ging es um 0,3 Prozent nach unten. Doch bereits am Mittwoch reagierte der Markt auf die Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch die USA gelassen. Der DAX legte entgegen der Erwartungen um 0,2 Prozent zu. Bei einem schwachen Christi Himmelfahrt Handel legte der DAX 0,6 Prozent zu und kletterte auf 13.023 Punkte. Damit hat der DAX seit Längerem wieder die 13.000er Marke erreicht. Zahlreiche Dividendenausschüttungen der DAX-Konzerne wie adidas, Allianz, E.on, HeidelbergCement und Vonovia wirkten sich positiv auf die DAX-Performance aus. Der DAX-Index ist ein Performance-Index, der auch Dividendenausschüttungen berücksichtigt. Am Freitag hat der DAX mit kleinen Abgaben von 0,2 Prozent die positive Entwicklung abgeschlossen.

    Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Siemens hat sehr gute Zahlen veröffentlicht. Mit Ausnahme des Gas- und Stromgeschäfts waren die Quartalszahlen überzeugend. Am Tag der Veröffentlichung legten die Siemens-Aktien 3,9 Prozent zu. Auf Wochensicht legte die Siemens-Aktie um 5,8 Prozent auf 115,50 Euro zu. Eine starke Woche haben auch die Papiere von ThyssenKrupp hinter sich. Der Wettbewerber Arcelormittal stütze mit positiven Zahlen die deutschen Stahlwerte, Die Aktien von ThyssenKrupp legten ebenfalls 5,8 Prozent auf 23,21 Euro zu. Nach einer Kurszielanhebung durch Barclays legten infineon 5,4 Prozent auf 23,96 Euro zu.

    Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Nach einem schwächeren Jahresauftakt stellen die Papiere der Deutschen Post den Wochenverlierer. Sowohl EBIT als auch freier Cashflow sind im ersten Quartal hinter den Erwartungen geblieben. Der Kurs gab darauf um 5,8 Prozent auf 34,43 Euro nach. Bei den weiteren Wochenverlierern sind die Kursverluste optisch erhöht, da HeidelbergCement, Allianz und Vonovia jeweils Dividenden ausschütteten. Dem Wochenverlust von 4,8 Prozent bei HeidelbergCement steht dem Kursverlust von 4,02 eine Dividendenzahlung in Höhe von 1,90 Euro entgegen. Allianz notieren 3,8 Prozent unter der Vorwoche. Dem Kursverlust von 7,46 Euro steht eine Dividendenzahlung ina Höhe von 8 Euro gegenüber. Die Allianz-Aktie liegt somit im Plus. Und bei Vonovia enthält der 3,7 Prozent Wochenverlust von 1,52 Euro eine Dividendenausschüttung von 1 Euro.

    Wonnemonat Mai und Eurokursentwicklung prägen den DAX

    Der Monat Mai gilt generell als guter Börsenmonat. In der kommenden Woche veröffentlichen noch zahlreiche Unternehmen ihre Geschäftszahlen. Am Interessantesten dürfte jedoch die Entwicklung des Euro sein. Wird dieser weiter an Wert verlieren, dürfte sich dies positiv auf die deutschen Exportunternehmen auswirken und damit zu steigenden Kursen beim DAX führen. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Wochen wäre es jedoch auch nicht überraschend, wenn es an den Märkten wenig Bewegung gibt.

  • Aktien-Alpha Portfolio mit starker Performance – Sixt weiter sehr stark

    Mit einem Wochengewinn von 1,9 Prozent hat die Aktien-Alpha Strategie die vergangene Handelswoche besser als der DAX beendet. An der Börse kostet ein Anteilsschein aktuell 170,67 Euro.

    Die beste Kursentwicklung gegenüber der Vorwoche erzielten die Papiere von Sixt. Momentan laufen die Geschäfte beim Autovermieter hervorragend. Die Vorzugsaktie legte gegenüber der Vorwoche um 6,4 Prozent zu. Ebenfalls an der Spitze sind die DAX-Aktien ThyssenKrupp und infineon zu finden. Während die ThyssenKrupp-Aktie von einer guten Stimmung im Branchenumfeld profitierte, sorgten positive Analystenkommentare bei infineon für steigende Kurse.

    Die schwächste Entwicklung innerhalb des Aktien-Alpha Portfolios verzeichneten die Papiere von Deutsche Post. Der Kurs verliert gegenüber der Vorwoche 5,8 Prozent nachdem der Konzern mit den Quartalszahlen enttäuschte. HeidelbergCement notiert mit einem Kursverlust von 4,8 Prozent nur optisch im Minus, da beim Kursrückgang ein Dividendenabschlag von 1,90 Euro enthalten ist. ProSiebenSat.1 enttäuschte mit den vorgelegten Zahlen. Am Tag der Veröffentlichung sackte die Aktie um rund 10 Prozent ab. Auf Wochensicht verlieren ProSiebenSat.1 4,6 Prozent.

  • DAX verliert 4,6 Prozent auf 11.914 Punkte – Keine Aktie mit Wochengewinn – am besten notierten noch Fresenius, Lufthansa und Deutsche Börse – ThyssenKrupp, E.on und Siemens mit hohen Verlusten

    In der letzten Handelswoche hat der DAX die Gewinne der vergangenen beiden Wochen wieder abgegeben. Der Deutsche Aktienindex verliert auf Wochensicht 4,6 Prozent an Wert und gibt damit 570 Punkte ab. Die Marke von 12.000 Punkten wurde bei einem Schlussstand von 11.914 Punkten unterschritten.

    DAX verliert 4,6 Prozent auf 11.914 Punkte

    Mit einem leichten Tagesgewinn von 0,3 Prozent ist der DAX am vergangenen Montag in die neue Handelswoche gestartet. Bei einem unspektakulären Handel legte der DAX leicht zu. Doch an den folgenden Tagen ging es mit den Kursen nur noch nach unten. Der starke Euro wird immer mehr zur Wachstumsbremse für die deutschen Exporteure, die Entscheidung um Fahrverbote für Dieselautos belastet, der Mitgliederentscheid zur Bildung der Regierung sowie einige weitere Ereignisse wurden als belastende Faktoren betrachtet. Mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent am Dienstag und 0,4 Prozent am Mittwoch ging es noch relativ leicht nach unten. Nachdem der DAX am Donnerstag bis kurz vor Handelsschluss weitgehend unverändert notiert hatte, sorgte ein Einbruch an der Wall Street für fallende Kurse. Trump’s Gedanken über Importzölle auf Stahl sorgte am Freitag weltweit für große Verunsicherung und liess den DAX um weitere 2,3 Prozent an Wert einbrachen.

    Keine Aktie mit Wochengewinn – am besten notierten noch Fresenius, Lufthansa und Deutsche Börse

    Bei dem schwachen Aktienumfeld der vergangenen Woche erwischte es ausnahmslos alle DAX-Aktien. Unter den 30 DAX-Titeln konnte kein einziger Titel beim Kurs gegenüber der Vorwoche zulegen. Den geringsten Wochenverlust von 0,9 Prozent auf 62,90 Euro erlitten die Papiere von Fresenius. Deutsche Lufthansa kamen mit einem Wochenverlust von 2,1 Prozent auf 26,57 Euro vergleichsweise gut weg. Von einer hohen Volatilität profitieren immerhin die Börsenbetreiber. So überrascht es nicht, dass Deutsche Börse mit einem Kursrückgang von 2,4 Prozent auf 106,50 Euro ebenfalls zu den besseren Titeln gehören.

    ThyssenKrupp, E.on und Siemens mit hohen Verlusten

    Die Diskussion um Importzölle in den USA belastete auch die europäische Stahlbranche stark. Selbst wenn mit den USA wenig Geschäfte gemacht werden, ist davon auszugehen, dass asiatische Wettbewerber als Folge ihre Produkte verstärkt auf den europäischen Markt werfen werden. An der Börse verlieren ThyssenKrupp 7,7 Prozent auf 20,93 Euro. E.on geben mit einem Wochenverlust von 7,5 Prozent auf 8,03 Euro ebenfalls deutlich nach. Bei Siemens geht es um 7 Prozent auf 102,98 Euro nach unten.

    Börsianer sind weiter höchst verunsichert

    Der Kursrückgang in der vergangenen Woche zeigt wie verunsichert die Anleger auf dem Parkett derzeit reagieren. Die Nachrichtenlage hat sich stark negativ auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten niedergeschlagen. Der jüngste Erholungsversuch ist damit wieder Geschichte. Es ist nun davon auszugehen, dass an den Aktienmärkten weiterhin eine hohe Unsicherheit herrscht. Wir gehen zwar davon aus, dass der DAX die 12.000er Marke wieder schnell holen wird, eine nachhaltige Kurssteigerung sehen wir in den nächsten Wochen jedoch nicht.
  • Aktien-Alpha Strategie besser als DAX – Essilor legt gegen den Trend stark zu

    Deutlich besser als der DAX hat die Aktie-Alpha Strategie in der vergangenen Woche abgeschlossen. Während der DAX im Wochenverlauf 4,6 Prozent an Wert verlor, ging es mit dem Bullenbrief-Portfolio nur um 3,7 Prozent nach unten. Ein Anteilsschein an der Strategie kostet aktuell 158,65 Euro.

    Mit der Aktie von Essilor gibt es im Portfolio der Aktien-Alpha Strategie immerhin einen Titel mit einem Wochengewinn. Der Brillengläserspezialist legte beim Aktienkurs um 1,9 Prozent auf 113,25 Euro zu.

    Schwächster Wert im Portfolio waren die Aktien von freenet. Nachdem die vorgelegten Geschäftszahlen die Analysten nicht überzeugten und Analysten die Aktien von Kaufen auf Halten herabstuften, ging es im Wochenverlauf um 9,8 Prozent auf 25,70 Euro nach unten. Als weitere Verlierer haben sich die DAX-Vertreter ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 7,7 Prozent auf 20,93 Euro und E.on mit einem Rückgang um 7,5 Prozent auf 8,03 ans Ende der Portfoliowerte gestellt.

  • DAX gewinnt 2,9 Prozent auf 12.452 Punkte – ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn – mit ThyssenKrupp nur ein Wochenverlierer im DAX

    Nach einer dreiwöchigen Verlustphase ist dem DAX in der vergangenen Woche die Trendwende gelungen. Der Deutsche Aktienindex legte 2,9 Prozent zu und ging damit 344 Punkte höher aus dem Handel. Aktuell notiert der DAX damit bei 12.452 Punkten.

    DAX gewinnt 2,9 Prozent auf 12.452 Punkte

    Am Montag ist der DAX mit einem Tagesplus von 1,5 Prozent in die neue Woche gestartet. Positive Vorgaben von der Wall Street haben auch hierzulande zu Kursgewinnen geführt. Doch bereits am Dienstag ging es mit den Notierungen wieder nach unten und der DAX beendete den Handel 0,7 Prozent tiefer. Mit starken Tagesschwankungen setzte sich die Entwicklung auch am Mittwoch fort. Die veröffentlichen Inflationsdaten lagen in den USA über den Erwartungen und dürften damit schneller Zinserhöhungen nach sich ziehen. Während in den vergangenen Wochen aufgrund dieser Sorgen die Kurse deutlich nachgaben, ging es am Mittwoch mit 1,2 Prozent deutlich nach oben. Marktteilnehmer interpretierten diese Daten als Stärke der Wirtschaft. Trotz hoher Kursschwankungen am Donnerstag schloss der DAX am Tagesende mit 7 Punkten fester unverändert. Zum Wochenschluss ging es für den DAX nach oben. Der Index legte 0,9 Prozent zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn von 9 Prozent haben in der vergangenen Woche die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. An der Börse kletterten die Papiere um 2,61 Euro auf 31,47 Euro. Auch die Papiere der Commerzbank entwickelten sich mit einem Wochengewinn von 7 Prozent stark. Zum Handelsende kosteten die Papiere der Commerzbank mit 12,79 Euro 84 Cent mehr als vor einer Woche. Aktien von RWE legten 4,9 Prozent auf 15,93 Euro zu.

    Mit ThyssenKrupp nur ein Wochenverlierer im DAX

    Während bis auf ThyssenKrupp alle Aktien im DAX die Woche mit einem Gewinn beendeten, ging es mit den Papieren des Stahlherstellers um 0,6 Prozent nach unten. Bei den veröffentlichten Zahlen enttäuschte ThyssenKrupp beim operativen Cashflow. Mit einem Minus von 1,5 Milliarden Euro ist dieser deutlich negativer als erwartet ausgefallen.

    Der Boden könnte gefunden sein

    Die Kursgewinne in der vergangenen Woche haben zu etwas Beruhigung an den Aktienmärkten geführt. Bei rund 12.000 Punkten hat der Markt gedreht und damit einen Boden gefunden. Ob die Kursverluste damit abgehackt sind und der DAX wieder nach oben steigt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Dann werden wir sehen, ob die Erholung nachhaltig war oder wirklich nur eine kurze Gegenbewegung nach den starken Kursverlusten. Momentan deutet Vieles darauf hin, dass sich ein Boden gebildet haben könnte. Die Fundamentaldaten stimmen nach wie vor und die hohen Kursverluste wurden zu einem großen Teil durch automatische Verkaufsprogramme ausgelöst. Ein deutlicher Rückzug der Anleger ist damit nicht Ursache für die Kursverluste.

  • Aktien-Alpha Portfolio gewinnt 3,8 Prozent – Sixt und Rocket Internet haussieren

    Das positive Aktienmarktumfeld hat sich auch positiv auf das Portfolio der Aktien-Alpha Strategie abgefärbt. Der Wert des Portfolios stieg gegenüber der Vorwoche um 3,8 Prozent. Ein Anteilschein am Aktien-Alpha Portfolio ist für 163,30 Euro zu haben.

    Aktien des Autovermieter Sixt legten gegenüber der Vorwoche um 12 Prozent zu. Die vorgelegten Zahlen überraschten positiv. Und darin ist der Verkauf des Carsharing-Anbieters DriveNow noch gar nicht enthalten. Sixt-Aktionäre können daher auf eine hohe Sonderdividende spekulieren. Dieser Umstand könnte den Kurs weiter beflügeln. Auch der Internet Startup-Finanzierer Rocket Internet legte mit 10,1 Prozent deutlich zu. DAX-Wochengewinner ProSiebenSat.1 ist mit 9 Prozent Wochengewinn auch in der Aktien-Alpha Strategie unter den Aktienfavoriten zu finden.

    Mit dem DAX-Wochenverlierer ThyssenKrupp befindet sich auch in der Aktien-Alpha Strategie dieses Papier mit einem Kursverlust von 0,6 Prozent am Ende der Wochenperformance. Alle verbliebenen Papiere haben den Handel im positiven Bereich beendet.

  • DAX verliert 4,2 Prozent auf 12.785 Punkte – ProSiebenSat.1 einzige Aktie mit Wochengewinn – Deutsche Bank verliert zweistellig

    Nach den Verlusten in der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Woche an Wert verloren. Der Kursrückgang hat sich beschleunigt und einen Wochenverlust von 4,2 Prozent erzielt. Der Deutsche Aktienindex hat in den vergangenen Handelstagen 555 Punkte verloren und damit die charttechnische Marke von 13.000 Punkten genauso nach unten durchbrochen wie den 200-Tage Durchschnitt. Aktuell notiert der DAX bei einem Stand von 12.785 Punkten.

    DAX verliert 4,2 Prozent auf 12.785 Punkte

    Am Montag ging es zu Wochenbeginn mit den Kursen leicht nach unten. Schwache Kurse an den Anleihemärkten haben sich negativ auf die Aktienkurse ausgewirkt. Beim DAX ging es im Tagesverlauf um 0,1 Prozent nach unten. Schwache US-Vorgaben aufgrund der Sorge, dass die Zinsen deutlich schneller und stärker ansteigen könnten, haben auch beim DAX Spuren hinterlassen. Der Tagesverlust beträgt immerhin 1 Prozent. Wenig verändert hat der DAX am Tag der US-Notenbank-Sitzung geschlossen. Der Markt notiert nahezu unverändert mit einem Rückgang um 0,1 Prozent. Zu einem kräftigen Kursrutsch kam es am Donnerstag. Der DAX verlor 1,4 Prozent an Wert. Fundamentale Gründe für einen derart starken Kursrückgang lagen nicht vor. Allerdings bewegten sich die Kurse bei relativ dünnen Umsätzen nach unten. Weiter steigende Anleiherenditen und starke US-Arbeitsmarktzahlen sind Anzeichen für eine steigende Inflation. Dies könnte schneller zu steigenden Zinsen führen und deshalb gaben die Kurse auch am Freitag mit einem Tagesverlust von 1,7 Prozent deutlich nach.

    ProSiebenSat.1 einzige Aktie mit Wochengewinn

    Unter den DAX-Titeln hat lediglich die Aktie des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 die Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs legte um 0,5 Prozent auf 29,97 Euro zu. Allerdings hat sich die Aktie im Vergleich zu den anderen DAX-Aktien in den vergangenen Monaten deutlich schlechter entwickelt. Daher ist es nicht überraschend, dass das Abwärtspotential bei ProSiebenSat.1 begrenzt ist. Kursverluste von weniger als 1 Prozent bei Henkel, Beiersdorf und Münchener Rück fühlen sich ebenfalls wie ein Wochengewinn an.

    Deutsche Bank verliert zweistellig

    Das dritte Verlustjahr in Folge und mögliche Geldprobleme bei einem Großaktionär der Deutschen Bank haben den Aktienkurs des Branchenprimus einbrechen lassen. Die Aktie verlor 11 Prozent auf 13,86 Euro. Aktien von ThyssenKrupp sind sehr volatil und haben in den letzten Tagen mit einem Rückgang von 7,2 Prozent auf 24,52 Euro deutlich nachgegeben. Bei RWE geht es um 6,7 Prozent auf 15,59 Euro nach unten.

    Findet der DAX in den nächsten Tagen die Kraft für eine Trendwende?

    Insgesamt hat der DAX in den vergangenen Jahren deutlich an Wert gewonnen. Damit haben sich ordentliche Kursgewinne aufgehäuft, von denen der DAX nun einen kleinen Teil abgegeben hat. Da Kursverluste an der Börse zum Tagesgeschäft gehören, ist die aktuelle Entwicklung zunächst nicht besorgniserregend. Fraglich ist derzeit, ob es sich um eine kurzfristige Korrektur handelt auf die eine schnelle Erholung folgt oder ob die wirtschaftliche Stärke am Ende die Aktienkursentwicklung bremst. Eine starke wirtschaftliche Dynamik gibt den Notenbanken Spielraum für Zinserhöhungen und dies ist wiederum negativ für die Aktienkurse. In den kommenden Tagen wird sich daher zeigen, ob sich der DAX wieder schnell erholen kann.

  • Aktien-Alpha Portfolio mit Wochenverlust – ProSiebenSat.1 und Amadeus Fire trotzen dem Trend

    Das negative Aktienmarktumfeld hat sich auch negativ auf die Entwicklung der Aktien-Alpha Strategie ausgewirkt. Das Portfolio verlor gegenüber der Vorwoche 3,1 Prozent an Wert. Ein Anteilschein am Aktien-Alpha Portfolio ist für 166,90 Euro zu haben.

    Immerhin zwei Aktien im Portfolio der Aktien-Alpha Strategie notierten nicht im negativen Bereich. ProSiebenSat.1 legten als DAX-Gewinner 0,5 Prozent auf 29,97 Euro zu und stellen auch innerhalb unseres Portfolios den Wochengewinner. Mit Amadeus Fire ist eine Aktie im Wert, die gegenüber der Vorwoche unverändert geschlossen hat und bei einem Stand von 83,20 Euro aus dem Handel ging.

    Unter den Wochenverlierern finden sich im Portfolio auch die DAX-Verlierer Deutsche Bank mit einem Wochenverlust in Höhe von 11,4 Prozent auf 13,86 Euro und ThyssenKrupp mit einem Rückgang um 7,2 Prozent auf 24,52 Euro. Ebenfalls schwach waren die Papiere von GESCO mit einem Wochenverlust in Höhe von 7 Prozent.