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  • Aktien-Alpha Strategie let zum Jahresauftakt 2,8 Prozent zu – Rocket Internet Aktie mit starken Gewinnen

    Mit einem Wochengewinn von 2,8 Prozent ist das Aktien-Alpha Portfolio stark in das neue Jahr gestartet. Verglichen mit dem Jahresstart beim DAX entwickelte sich das Bullenbrief-Portfolio gegenüber einem DAX-Gewinn von 3,1 Prozent etwas weniger dynamisch. Ein Anteilsschein für das Aktien-Alpha Portfolio notiert damit aktuell bei 171,95 Euro.

    Unter den Portfolio-Werten legten die Rocket Internet-Aktien den besten Start hin. Der Kurs stieg um 8,9 Prozent nach oben weil die Gesellschaft als günstig bewertet gilt. Insiderkäufer haben den Kurs in den vergangenen Tagen beflügelt. Auch die Papiere des DAX-Gewinners Volkswagen mit einem Wochenplus von 7,7 Prozent und infineon mit einem Plus von 6,7 Prozent schafften es bei unserem Portfolio ganz nach oben.

    Wie auch beim DAX sind bei unserem Portfolio Deutsche Bank mit einem Wochenverlust von 2,4 Prozent und Deutsche Lufthansa mit einem Kursrückgang von 1,5 Prozent die Verlierer. Aktien von Essilor gehören mit einem Wochenverlust von 1,4 Prozent ebenfalls zu den Verlierern der Aktien-Alpha Strategie.

  • DAX verliert 31 Punkte auf 13.073 Punkte -Lufthansa, infineon und ThyssenKrupp mit höchsten Kursgewinnen – Verluste bei SAP, E.on und adidas

    Im vorweihnachtlichen Börsenhandel hat der DAX bei geringen Umsätzen 0,2 Prozent an Wert verloren. Der Rückgang beträgt 31 Punkte auf einen Endstand von 13.073 Punkte. Damit bewegt sich der DAX weiter innerhalb einer Range von 12.800 und 13.200 Punkten.

    DAX verliert 31 Punkte auf 13.073 Punkte

    Die Aussicht auf die Unterzeichnung der US-Steuerreform hat auch am Montag den DAX deutlich steigen lassen. Zu Wochenbeginn beendete der Deutsche Aktienindex den Handel mit einem Gewinn von 1,6 Prozent. Am Dienstag wurde ein leicht unter den Erwartungen liegender ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Nach den starken Kursgewinnen des Vortages ging es am Dienstag mit 0,7 Prozent leicht nach unten. Deutlichere Kursverluste von 1,1 Prozent gab es dagegen am Mittwoch. Ein Zinsanstieg in den USA sorgte für fallende Notierungen. Zu einer leichten Kurserholung ist es am Donnerstag gekommen – bei sehr geringen Umsätzen zog der DAX um 0,3 Prozent an. Diesen Tagesgewinn hat der DAX am letzten Handelstag vor Weihnachten gleich wieder abgegeben und den Handel bei dünnen Umsätzen mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent beendet.

    Lufthansa, infineon und ThyssenKrupp mit höchsten Kursgewinnen

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich auf Jahressicht mehr als verdoppelt. Nachdem zwischenzeitlich die Übernahme einer kleineren Air Berlin-Tochter genehmigt wurde, ging es mit dem Dividendenpapier der Fluggesellschaft auch in der vergangenen Woche weiter nach oben. Deutsche Lufthansa legten um 4,3 Prozent auf 31,05 Euro zu. Papiere von infineon legten um 2,3 Prozent auf 23,21 Euro zu und ThyssenKrupp sind mit einem Wochengewinn von 2,1 Prozent auf 23,93 Euro ebenfalls unter den stärksten Aktientiteln zu finden.

    Verluste bei SAP, E.on und adidas

    Bei dünner Nachrichtenlage sind die Aktien von SAP um 2,9 Prozent auf 94,58 gefallen. E.on gehörten bereits in der Vorwoche zu den Wochenverlierern und gehen mit einem weiteren Wochenverlust von 1,9 Prozent aus dem Handel. Einen Wochenverlust von 1,7 Prozent haben adidas-Aktien eingefahren.

    DAX bewegt sich bei geringen Umsätzen weiter seitwärts

    Wenig Bewegung gab es in der vergangenen Woche. Die Woche vor Weihnachten war bereits von dünnen Umsätzen geprägt. Zu Wochenbeginn legte der DAX deutlich zu und alles sah danach aus, dass der DAX die Spanne von 13.200 Punkten nach oben durchbricht. Die Hoffnung währte allerdings nur kurz und der DAX ist in dieses Fenster zurückgekehrt. Experten sehen den DAX zunächst weiter in der Kursspanne von 12.800 und 13.200 Punkten.
  • DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte – Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend – Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust –

    Mit einem Wochenverlust von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche schwach beendet und ist unter die Marke von 13.000 Punkte gerutscht. Zum Handelsschluss notierte der DAX bei 12.861 Punkten.

    DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte

    Ein starker Euro hat die exportorientieren DAX-Aktien fallen lassen. Der Kursverlust betrug am Montag 0,5 Prozent. Etwas freundlicher verlief der Handel dagegen am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent wurden die Kursverluste des Vortages wieder weitgehend wettgemacht. Nach starken Kursbewegungen im Tagesverlauf ging der DAX am Mittwoch im Vortagesniveau aus dem Handel. Zu einem Kursverlust von 0,3 Prozent kam es am Donnerstag. Am Freitag sorgten politische Affären aus den USA für einen Absturz des US-Dollars. Der Euro zog dagegen an und drückte negativ auf die Stimmung bei den deutschen Standardaktien.

    Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend

    Analysten haben das Cashflow-Potential des Volkswagen-Konzerns hervorgehoben. Bei den VW-Aktien kam diese Veröffentlichung gut an. An der Börse stieg die VW-Aktie an die Spitze mit einem Wochengewinn von 2,3 Prozent auf 173,35 Euro. Gute Geschäfte bei der Deutschen Lufthansa sorgen für weitere Aktienkursgewinne. Die Aktie steigt um 2,2 Prozent auf 29,26 Euro. Auch bei der Deutschen Börse geht es nach oben. Das Dividendenpapier des Börsenbetreibers legt um 1,5 Prozent auf 93,21 Euro zu.

    Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust

    Schwächelnde Kurse bei den Chipherstellern haben auch die infineon-Aktie negativ beeinflusst. Der Kurs der infineon-Papiere verlor 8,9 Prozent auf 22,52 Euro. SAP-Papiere verbilligten sich um 4,2 Prozent auf 93,17 Euro. Bei BMW macht sich die Euro-Stärke im Aktienkurs negativ bemerkbar. Die BMW-Aktie verliert 3,3 Prozent auf 83,57 Euro.

    DAX bewegt sich zwischen 12.800 und 13.200

    Die aktuelle Schwankungsbreite zwischen 12.800 und 13.200 Punkten hatte auch in der vergangenen Woche Bestand. Inzwischen bewegt sich der Deutsche Aktienindex seit einiger Zeit innerhalb dieser Bandbreite. Aktuell gibt es keine starken Impulse, die zu einem Ausbrechen aus dieser Range führen könnten. Sollte es positive Nachrichten geben und der DAX über die Marke von 13.200 Punkte springen, könnte dies der Start für die Jahresendrally sein. Fällt der DAX dagegen unter die Marke von 12.800 Punkten ist mit weiteren Kursverlusten zu rechnen.

  • Aktien-Alpha-Strategie verliert weniger stark als DAX

    Besser als der DAX hat sich die Aktien-Alpha Strategie geschlagen. Während der DAX 1,5 Prozent an Wert verlor, ging es mit dem Portfolio lediglich um 0,3 Prozent nach unten. Der Wert des Portfolios notiert damit aktuell bei 166,46 Euro.

    Unter den Portfolio-Werten haben die Papiere von HELLA mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent am stärksten zugelegt. Mehr als 3 Prozent nach oben ging es mit dem Kurs der GESCO-Aktien. Auch Volkswagen zählen mit dem Wochengewinn zu den Top-Aktien des Portfolios.

    Die Aktie von Rocket Internet hat dagegen die Performance des Portfolios geschmälert. Der Rocket Internet Aktienkurs gab im Wochenverlauf um 6,4 Prozent nach. Mit infineon und Linde sorgten weitere Papiere für den Kursverlust im Aktien-Alpha Portfolio.

  • DAX verliert 1 Prozent und fällt unter 13.000 Punkte Marke – Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa und infineon gewinnen gegen den Trend – RWE, Fresenius und Henkel mit hohen Kursverlusten

    Nach einem deutlichen Kursrutsch von 2,6 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche ein weiteres Prozent an Wert verloren. Ein starker US-Dollar und wenig überzeugende Unternehmensdaten im Rahmen der Berichtssaison haben den deutschen Aktienindex unter die Marke von 13.000 Punkte fallen lassen. Zum Handelsschluss ging der DAX bei einem Stand von 12.994 Punkten ins Wochenende.

    DAX verliert 1 Prozent und fällt unter 13.000 Punkte Marke

    Die trübe Stimmung hat am deutschen Aktienmarkt auch am Montag angedauert. Die langsam zu Ende gehende Berichtssaison konnte die Märkte nicht beflügeln. Der DAX verlor am Montag 0,4 Prozent an Wert. Ein starker Euro hat am Dienstag die Aktien von exportorientierten Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen. Davon waren große Teile der DAX-Aktien betroffen. In den Büchern stand ein Tagesverlust von 0,3 Prozent. Nach zwischenzeitlich starken Kursverlusten aufgrund eines starken Euro von über 1,18 gegenüber dem US-Dollar beendete der DAX den Handel am Mittwoch mit einem Tagesverlust von nur noch 0,4 Prozent. Damit ist der DAX unter die 13.000er Marke gerutscht und bei einem Stand von 12.976 in den Feierabend gegangen. Eine Gegenbewegung setzte dann am Donnerstag ein. Ein Rückgang des Euro hat die Märkte etwas entspannt. Der DAX stieg um 0,6 Prozent. Die Freue hielt jedoch nicht lange. Ein wieder erstarkender Euro hat den DAX erneut in die Knie gezwungen und einen Tagesverlust von 0,4 Prozent ausgelöst.

    Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa und infineon gewinnen gegen den Trend

    Einen deutlichen Wochengewinn haben die Papiere der Deutschen Bank eingefahren. Hier sorgt vor allem auch der Einstieg des Finanzinvestors Cerberus mit einem 3 prozentigen Engagement für Phantasie. An der Börse verhalf dies dem gebeutelten Kreditinstitut zu einem Gewinn von 4,9 Prozent auf 16,22 Euro. Die Deutsche Lufthansa wird immer mehr zum Gewinner der Air Berlin Pleite. Nach dem gelungenen Einstieg durch Eurowings laufen auch die Geschäfte rund. Die Flugzeuge sind höher ausgelastet und die Tickets werden zu höheren Preisen verkauft. Den Aktionären gefällt das und an der Börse steigt die Aktie um 4,5 Prozent auf 28,13 Euro. Bei infineon laufen die Geschäfte rund. Lediglich Währungseffekte enttäuschten, aber das Wachstumstempo bleibt konstant. An der Börse gehören infineon-Papiere mit einem Wochengewinn von 3,3 Prozent auf 24,29 Euro zu den Wochengewinnern.

    RWE, Fresenius und Henkel mit hohen Kursverlusten

    Hart getroffen hat es in der vergangenen Woche die RWE-Aktie. Zu Wochengewinn sorgte die Gewinnwarnung des französischen Wettbewerbers EdF für hohe Abschläge bei Versorger-Aktien. Bei RWE lagen die veröffentlichen Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Der Unsicherheitsfaktor durch die neue Regierung und eine mögliche Abschaltung von Kohlekraftwerken sorgt für hohe Kursverluste. An der Börse gaben RWE-Papiere 13,4 Prozent auf 19,45 Euro nach. Zunehmende Generika-Konkurrenz hat zu Kursverlusten bei Fresenius geführt. Analysten erwarten einen Preisdruck auf die Produkte von Fresenius Kabi. An der Börse tauchte Fresenius um 7,3 Prozent auf 63,37 Euro ab. Henkel sorgte mit dem vorgelegten Zahlenwerk für Enttäuschung beim Umsatz. An der Börse gab der Kurs um 6 Prozent auf 113,80 Euro nach.

    DAX ist angeschlagen und muss sich erst erholen

    Endlich ist die erwartete Konsolidierung eingetreten. Innerhalb von nur wenigen Tagen hat der DAX rund 600 Punkte an Wert verloren. Selbst die 13.000er Marke hat der DAX nach unten durchbrochen. Auch wenn sich der DAX die letzten Tage auf dem Niveau leicht unter 13.000 Punkte stabilisiert hat, ist es für eine Entwarnung noch etwas früh. Auch das Zahlenwerk hat nicht zu Freudensprüngen geführt und der weiter starke Euro ist nachteilig für die Exportindustrie. Aus diesen Gründen würde es nicht überraschen, wenn es in den nächsten Wochen zu einer Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Niveau kommt. Bleiben die Geschäfte der Unternehmen auf dem aktuellen Niveau, ist zum Jahreswechsel wieder mit steigenden Kursen zu rechnen.

  • DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche – Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn – Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Unverändert hat der Deutsche Aktienindex DAX die vergangene Handelswoche beendet. Bei einem Stand von 12.991 Punkten hat der DAX gegenüber der Vorwoche einen Punkt abgegeben. Nachdem der DAX auch in der vergangenen Woche mehrfach über der 13.000er Punkte Marke notierte, Schlusskurse oberhalb von 13.000 Punkten erreicht wurden und ein neues Allzeithoch bei 13.095 markierte, ging dem DAX zum Wochenschluss die Luft aus.

    DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche

    Das Ergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen hat keine große Auswirkung auf den DAX. Mit einem Plus von 0,1 Prozent hat sich der Aktienmarkt bei 13.004 Punkten erstmals mit einem Schlusskurs oberhalb der 13.000er Marke verabschiedet. Impulslos verlief der Handel am Dienstag. Vor dem Beginn der Berichtssaison warten die Händler erst einmal ab. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten. Um 0,4 Prozent kletterte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf 13.043 Punkte. Im Tagesverlauf ging es bis auf das Allzeithoch von 13.095 Punkte nach oben, jedoch gelang es nicht dieses Niveau bis zum Handelsschluss zu halten. Etwas enttäuschend startete die Berichtssaison mit SAP. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Die Unsicherheit über die Entwicklung der deutschen Unternehmen sorgte für einen bewegungslosen Handelsschluss am Freitag.

    Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn

    Die Papiere des Speicherchipherstellers infineon haben den höchsten Wochengewinn eingefahren. Mit der Aktie ging es um 3,1 Prozent auf 22,46 Euro nach oben. Auf niedrigem Niveau hat sich die Deutsche Bank Aktie in der letzten Woche etwas stabilisiert. Der Kurs kletterte um 2,9 Prozent auf 14,40 Euro. Die Übernahme von Air Berlin und Gebote für die angeschlagene Alitalia beflügeln die Lufthansa. Der Kurs ging um 2,7 Prozent auf 25,72 Euro nach oben. Damit hat sich die Lufthansa-Aktie in den letzten Wochen äußerst stark entwickelt.

    Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Den höchsten Wochenverlust mit 3,3 Prozent erzielten die Aktien von Siemens. Nach überraschend schwachen Zahlen des US-Wettbewerbers GE verkauften Anleger die Siemens-Papiere. Die Aktie von Siemens notiert aktuell bei 115,90 Euro. Aktien des Sportartikelherstellers adidas verlieren 3 Prozent auf 187,25 Euro und Merck notieren 2,5 Prozent schwächer bei 93,93 Euro.

    Schwache Berichtssaison könnte DAX weiter belasten

    Der Start in die Berichtssaison ist mit schwachen Zahlen von SAP und weniger guten Nachrichten bei Daimler unter den Erwartungen geblieben. Der starke Euro macht sich damit in den Bilanzen der deutschen Unternehmen sichtbar. Damit könnte sich die Berichtssaison mit weiteren negativen Überraschungen fortsetzen und die Euphorie beim DAX erst einmal gebremst sein. Nachdem noch ein Allzeithoch von 13.095 markiert wurde, wäre aktuell ein Fall unter die Marke von 12.500 Punkte nicht überraschend.

  • DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.143 Punkte – Lufthansa, infineon und HeidelbergCement mit starker Woche – ProSiebenSat.1 mit hohen Kursverlusten

    Nach starken Tagesschwankungen und Tiefständen unter 11.900 Punkten im Wochenverlauf verlor der DAX auf Wochensicht mit 0,2 Prozent nur leicht an Wert. In Punkten ausgerückt, ist dies ein Kursverlust von 25 Punkte. Zum Handelsende notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 12.143 Punkte.

    DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.143 Punkte

    Mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent ist der DAX zunächst etwas leichter in die neue Handelswoche gestartet. Ein fester Euro und eine Verschärfung in der Nordkorea-Krise haben am Dienstag zu teils heftigen Kursverlusten geführt. Zwischenzeitlich notierte der DAX bei 11.869 Punkten und damit so tief wie zuletzt Ende März diesen Jahres. Zum Tagesschluss blieb ein Verlust von 1,5 Prozent. Eine leichte Gegenbewegung zeichnete sich am Mittwoch ab. Der DAX legte um 0,5 Prozent zu. Eine größere Erholung wurde durch einen weiter steigenden Euro-Kurs gebremst. Am Donnerstag brachte ein leicht nachgebender Euro-Kurs sowie eine Entspannung im Nordkorea-Konflikt einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Diese Tendenz setzte sich am Freitag fort und der DAX legte am letzten Handelstag der Woche um 0,7 Prozent zu.

    Lufthansa, infineon und HeidelbergCement mit starker Woche

    Infolge der Air Berlin-Pleite wird die Deutsche Lufthansa immer mehr zum Gewinner. Nach zahlreichen positiven Analystenkommentaren und Hochstufungen für die Deutsche Lufthansa ging es in der vergangenen Woche mit den Papieren um 4,8 Prozent nach oben. Eine Aktie der Deutschen Lufthansa kostet damit aktuell 21,76 Euro. Auch infineon und HeidelbergCement legten gegen den Trend gut zu. Bei infineon ging es um 3,6 Prozent auf 19,82 Euro nach oben und HeidelbergCement gewinnen 2,2 Prozent auf 81,37 Euro.

    ProSiebenSat.1 mit hohen Kursverlusten

    Die Papiere von ProSiebenSat.1 sind auf Sicht der letzten drei Monate mit einem Kursverlust von 27 Prozent der Verlierer im DAX. In der vergangenen Woche ging es mit den Papieren der Münchener Mediengruppe um 14,9 Prozent nach unten. ProSieben hat den Ausblick für den Werbemarkt 2017 gesenkt und damit für Verunsicherung unter den Aktionären gesorgt. Der Kurs der ProSiebenSat.1-Aktie gab um 4,87 Euro auf 27,80 Euro nach. Ebenfalls schwächer aber deutlich weniger Kursverluste fuhren die Titel von Linde mit einem Kursrückgang von 2,7 Prozent auf 160,35 Euro ein und Münchener Rück mit einem Wochenverlust von 2 Prozent auf 173,35 Euro.

    Aktienmarkt weiter in Seitwärtsbewegung

    Die politische Krise um Nordkorea, aber auch Unstimmigkeiten zwischen USA und Russland wirken sich derzeit negativ auf die politische Lage aus. Der Islamisten-Krieg in der Region um Syrien sowie weltweite Anschläge verunsichern ebenfalls die Welt. Neben diesen Unsicherheiten sorgt ein starker Euro für negative Wachstumsaussichten der europäischen Exportunternehmen. Alles in allem gibt es derzeit viele Gründe für Kursverluste am Aktienmarkt. Alleine die gute Geschäftsentwicklung der deutschen Dax-Konzerne hat dies verhindert. Wie lange sich die deutschen Blue Chips gegen die Weltlage stemmen können, ist nur eine Frage der Zeit. Aus diesen Gründen sollte man deshalb äußerst vorsichtig am Aktienmarkt agieren und selektiv auf Titel mit einem starken Momentum setzen.

  • Aktien-Alpha Strategie leicht schwächer als DAX

    Mit dem DAX ging es in der vergangenen Woche um 0,2 Prozent nach unten während sich Aktien-Alpha Strategie von Bullenbrief um 0,1 Prozent schwächer entwickelte. Mit dem Wochenverlust von fast 15 Prozent bei ProSiebenSat.1 hat sich dies negativ auf unser Portfolio ausgewirkt.

    Die schwächeren Aussichten auf den TV-Werbemarkt haben die Aktien des Medienunternehmens einbrechen lassen. Auch die Papiere von GESCO verlieren mit 5,6 Prozent überdurchschnittlich. Zu berücksichtigen ist allerdings, dass diesem Kursverlust in Höhe von 1 Euro auch eine Dividendenauszahlung mit einem Dividendenabschlag von 35 Cent gegenübersteht. Das Portfolio haben auch die Dividendenscheine von Amadeus Fire nach unten gedrückt. Der Portfolio-Anteil dieser Aktie liegt bei 2,6 Prozent und mit einem Kursverlust von 3,9 Prozent hat sich dies überdurchschnittlich negativ ausgewirkt. Es wird erwartet, dass der Personaldienstleister bei der nächsten Indexanpassung den MDAX verlassen wird.

    Profitieren konnte das Portfolio dagegen von der starken Entwicklung bei der Deutsche Lufthansa welche um 4,8 Prozent zulegte. Auch das Kursplus von infineon mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent sorgt zur Stabilisierung. Aktien des Autovermieters Sixt mit einem Wochengewinn von 3,5 Prozent reduzieren ebenfalls den Kursverlust des Aktien-Alpha Portfolios.

  • Aktien-Alpha Strategie Entwicklung im Gleichklang zum DAX

    In der vergangenen Woche hat sich das Aktien-Alpha Bullenbrief Portfolio mit einem Wochengewinn von 1,3 Prozent genau wie der DAX entwickelt. Unter unseren Depottiteln hat sich Rocket Internet nach einer Analystenempfehlung mit einem Kursplus von 13,3 Prozent besonders stark entwickelt. Aber auch die gute Geschäftsentwicklung bei den Versorgern schlägt sich positiv auf den Aktienkurs nieder. Unser Depottitel RWE legte um 10,1 Prozent zu. GESCO entwickelt sich weiter stark und gewinnt in der vergangenen Woche 7,2 Prozent. Nach der Air Berlin-Insolvenz entwickelt sich die Lufthansa-Aktie mit 5,8 Prozent ebenfalls stärker als der Markt und Merkur Bank setzt die positive Tendenz mit einem Wochengewinn von ebenfalls 5,8 Prozent fort. Am Ende der Kursentwicklung sind die Kursverluste überschaubar. Höchster Wochenverlierer sind die Papiere von infineon mit einem Verlust von 1 Prozent. Deutsche Bank und Royal Dutch Shell verlieren 0,8 Prozent.

  • DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 12.165 Punkte – RWE, Lufthansa und Linde mit starker Kursentwicklung – Adidas, infineon und Merck mit höchsten Kursverlusten

    In der vergangenen Woche hat der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ein Teil der Verluste aus der Vorwoche wieder aufgeholt. Insgesamt legte der DAX um 151 Punkte zu und notiert bei einem Stand von 12.165 Punkten mit deutlichem Abstand oberhalb der Marke von 12.000 Punkten.

    DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 12.165 Punkte

    Für den deutschen Aktienmarkt ging es gleich zu Wochenbeginn nach oben. Die Beruhigung um den Nordkorea-Konflikt sowie ein positives Resümee zur Berichtssaison der 30 DAX-Aktien hat dem deutschen Aktienmarkt einen Tagesgewinn von 0,7 Prozent beschert. Die Insolvenz von Air Berlin war das Börsenthema am Dienstag. Trotz starker Tagesgewinne beim Konkurrenten Lufthansa, der nach Einschätzung zahlreicher Analysten gestärkt aus der Neuordnung am deutschen Fluggeschäft hervorgehen dürfte, reichte es beim DAX nur zu einem minimalen Kursgewinn von 0,1 Prozent. Solide Konjunkturzahlen und ein schwächerer Euro führten am Mittwoch zu höheren Kursgewinnen von 0,7 Prozent. Kommentare der US-Notenbank über eine langsamere Zinsentwicklung haben den Devisenkurs des Euro weiter steigen lassen. An den Börsen wird dies nachteilig gesehen und so ging der DAX mit einem Tagesverlust von 0,5 Prozent aus dem Handel. Für etwas Verunsicherung sorgten die Terroranschläge in Spanien. Börsianer machten vor dem Wochenende Kasse und schickten den DAX um 0,3 Prozent in den Keller.

    RWE, Lufthansa und Linde mit starker Kursentwicklung

    Das Aufwärtspotential der deutschen Energieversorger scheint nach jahreslanger Talfahrt noch nicht beendet zu sein. Auch in der vergangenen Woche legten die Papiere von RWE mit 9,4 Prozent sehr stark zu. Bei der Deutschen Lufthansa reduzierte sich der Wochengewinn nach der Euphorie um die Air Berlin-Pleite auf 5,8 Prozent. Durch die Übernahme von Praxair geht Linde in eine neue Phase. An der Börse ging es mit der Linde-Aktie um 4,4 Prozent nach oben.

    Adidas, infineon und Merck mit höchsten Kursverlusten

    Am anderen Ende der DAX-Tabelle fallen die Kursverluste der Wochenverlierer dagegen gering aus. Papiere von adidas als schwächster DAX-Wert ging mit einem Wochenverlust von 1,4 Prozent auf 189,25 Euro aus dem Handel. Bei infineon und Merck beträgt der Wochenverlust jeweils 1 Prozent auf 18,77 Euro bzw. 91,01 Euro.

    Unsicherheit wird die Börsen weiter bestimmen

    Die derzeit politischen Unsicherheiten dürften auch in den kommenden Wochen den Aktienmarkt bewegen. Nach dem Ende der Berichtssaison fehlen zumindest Impulse von Seiten der Geschäftszahlen. Im aktuellen Umfeld ist daher mit keinen größeren Bewegungen zu rechnen.