Schlagwort: Commerzbank

  • DAX verliert 3,2 Prozent auf 12.325 Punkte – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – RWE, E.on und Bayer mit deutlichen Kursverlusten

    Der DAX setzte seine Verlustserie fort und verliert in der vergangenen Woche 408 Punkte. Damit markiert der Deutsche Aktienindex ein 2-Monats-Tief bei 12.325 Punkten. Der Kursverlust gegenüber der Vorwoche beträgt 3,2 Prozent.

    DAX verliert 3,2 Prozent auf 12.325 Punkte

    Ein ifo-Geschäftsklimaindex auf Rekordhoch sowie die Bankenrettung in Italien hat für Ruhe an den Börsen und zu steigenden Aktienkursen geführt. Allerdings sorgten im Tagesverlauf negative Meldungen aus den USA für einen Rückgang beim DAX. In den USA wurden schwache Wirtschaftsdaten veröffentlicht und daraufhin gab auch der Ölpreis nach. Am Tagesende blieb beim DAX ein Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Eine Gewinnwarnung von Schaeffler sowie eine Rede des EZB-Präsidenten über bevorstehende Zinssteigerungen wirkten sich negativ auf den Börsenverlauf aus. Der DAX verliert am Dienstag 0,8 Prozent an Wert. Mit einem Minus von 0,2 Prozent setzte sich dieser Trend zur Wochenmitte am Mittwoch fort. Auch am Donnerstag setzte sich die Talfahrt beim DAX fort. Neben den Gründen der Vortage lieferten weiter steigende Zinsen am Anleihemarkt sowie ein fester Euro Verkaufsargumente. Der DAX fiel alleine am Donnerstag um 1,8 Prozent. Auch am Freitag ging es nach unten und der DAX verlor 0,7 Prozent. Die Inflation lag im Euroraum mit 1,1 Prozent höher und damit scheinen sich die Worte des EZB-Präsidenten zu bestätigen. Außerdem überraschte eine Gewinnwarnung von Bayer.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    Steigende Zinsen erhöhen die Margen bei Banken und sorgen so für höhere Erträge bei den Finanzinstituten. Deshalb legen vor allem die Deutschen Banken trotz negativem Aktienmarkt gegenüber der Vorwoche deutlich zu. Commerzbank schossen um 12,4 Prozent auf 10,43 Euro nach oben und notieren seit Längerem wieder über der Marke von 10 Euro. Die Deutsche Bank Aktie gewinnt mit 4,2 Prozent auf 15,52 Euro ebenfalls deutlich an Wert. Zweitstärkste Aktie sind die Papiere der Deutschen Lufthansa. Hier scheint sich eine Einigung im Gebührenstreit mit dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport abzuzeichnen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings könnte demnach die gleichen Konditionen wie Ryanair bekommen. Auch einer möglichen Fusion mit Air Berlin erteilte Lufthansa eine deutliche Absage. Damit ist für Aktionäre der Lufthansa ein weiteres Risiko vom Tisch.

    RWE, E.on und Bayer mit deutlichen Kursverlusten

    Steigende Zinsen wirken sich vor allem auf die Aktien der Energieversorger negativ aus. RWE gaben um 8,6 Prozent auf 17,44 Euro nach und E.on verloren 7,3 Prozent auf 8,25 Euro. Nicht spurlos ging die Gewinnwarnung an Bayer vorbei. Die Bayer-Aktie verlor 7,1 Prozent auf 113,20 Euro.

    Gewinnwarnungen und steigende Zinsen haben den DAX nach unten ausbrechen lassen

    Bislang hat sich der DAX auf einem hohen Niveau bewegt. Dies wurde auch durch die starken Unternehmensdaten unterstützt. In der vergangenen Woche sorgten jedoch zwei Gewinnwarnungen für Überraschungen und haben den DAX deutlich nach unten gezogen. Damit ist die Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen beendet. Die Kursverluste könnten sich damit auch in den nächsten Tagen fortsetzen. Schließlich könnten weitere Unternehmen mit Gewinnwarnungen negativ überraschen und sich die negative Stimmung fortsetzen. Alles in allem gibt es dennoch keinen Grund zu großer Sorge. Denn Zinssteigerungen sind bereits erwartet und entsprechend eingepreist. Und Alternativen zu Aktien gibt es selbst bei steigenden Zinsen nicht, solange die Gewinne der Unternehmen weitersprudeln.

  • DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände – Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu – E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    Eine gut verlaufende Berichtssaison beflügelt den DAX und hat für neue Allzeithöchststände gesorgt. Der Deutsche Aktienindex kletterte im Wochenverlauf um 279 Punkte nach oben. Zum Wochenschluss beendete der Index den Handel mit einem Gewinn von 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte.

    DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände

    Nachdem die Handelswoche aufgrund des 1. Mai Feiertages verkürzt war, legte der DAX an den restlichen Handelstagen jeweils zu und markierte jeden Tag neue Allzeithöchststände. Getrieben wurden die Aktienkurse von sehr guten Unternehmensergebnissen. Die laufende Berichtssaison brachte viele positive Überraschungen und sorgte somit für viel Optimismus. Gute Einkaufsmanager, weitere Frühindikatoren sowie Einschätzungen der Analysten sehen derzeit kein Ende der positiven Geschäftsentwicklung bei den großen DAX-Unternehmen. An der Börse sind die Gewinne damit fundamental begründet und dürften noch für längere Zeit für Freude auf dem Börsenparkett sorgen.

    Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu

    Erneut liegt die Aktie der Commerzbank an der Spitze der DAX-Aktien. Der Kurs des Frankfurter Geldhauses legte um 6,8 Prozent auf 9,60 Euro zu. Damit notiert die Aktie 61 Cent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Die Stichwahl in Frankreich scheint kein Risiko für eine Fortführung der europäischen Politik zu bergen und sorgt damit für eine Stabilität an den Finanzmärkten. Die gute Konjunkturentwicklung wirkt sich ebenfalls positiv auf Bankaktien aus. Nach über den Konsensschätzungen liegende Unternehmensergebnisse haben den Aktienkurs von Fresenius beflügelt. Das Dividendenpapier der Bad Homburger legte um 6 Prozent auf 78,89 Euro zu. Und bei Linde kommt wieder Bewegung um die Praxair-Übernahme. Der Aktienkurs gewinnt 5,5 Prozent auf 174 Euro.

    E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    E.on kommen nicht aus dem Keller und verlieren weiter an Wert. In der letzten Woche ging es bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld um 1,3 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss notiert die E.on-Aktie bei 7,07 Euro. Trotz an sich guter Quartalszahlen überzeugten die infineon-Ergebnisse die Analysten nicht komplett. Der Kurs verlor 1,2 Prozent auf 18,78 Euro. Eine Sättigung des US-Automobilmarktes wirkte sich auch negativ auf den Aktienkurs von Volkswagen aus. An der Börse ging es um 0,9 Prozent auf 144,20 Euro nach unten.

    13.000 Punkte zum Greifen nahe

    Nach den starken Kursentwicklungen der vergangenen Wochen ist das Momentum am Aktienmarkt sehr positiv. Neue Allzeithöchststände sowie goldene Aussichten auf stabile Unternehmensergebnisse treiben die Aktienmärkte. Dieses Umfeld könnte sich auch in den nächsten Wochen positiv auf die Kursentwicklung beim DAX niederschlagen und einen DAX-Stand von 13.000 Punkten möglich machen.

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte – Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen – Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Beflügelt vom Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat der Deutsche Aktienindex ein starkes Plus von 3,2 Prozent eingefahren. Der DAX kletterte damit um 389 Punkte und konnte neue Allzeithöchststände markieren. Zum Wochenschluss verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 12.438 Punkten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte

    Nachdem der europafreundliche Macron als Sieger in die Stichwahl für die französische Präsidentschaftswahl geht, herrscht politische Erleichterung. An den Aktienmärkten sorgte dies ebenfalls für gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX legte am Montag auf breiter Front um 3,4 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es nach dem starken Kursanstieg an den folgenden Tagen. Am Dienstag und Mittwoch legte der DAX jeweils leicht um 0,1 Prozent zu, markierte damit aber trotzdem neue Allzeithochs. Auch am Donnerstag ging es zunächst weiter nach oben. Im Tagesverlauf gab der DAX jedoch nach und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Unverändert ging der DAX am Freitag aus dem Handel und verabschiedete sich damit in ein langes Wochenende.

    Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen

    Nach der Wahl in Frankreich sind die Renditen an den Bondmärkten deutlich angestiegen. Das sorgte für eine Kursrally unter den Bankaktien. Die Papiere der Commerzbank profitierten davon mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent am stärksten. Der Kurs der Commerzbank-Aktie verteuerte sich um 67 Cent auf 8,99 Euro. Nach einem starken Gewinnplus ging es mit den Bayer-Aktien deutlich nach oben. Die Aktie der Leverkusener legte um 8 Prozent auf 113,60 Euro zu. Ein neues Hoch markierten die Papiere der Deutschen Post. Die Geschäfte laufen aktuell glänzend und eine Zusammenarbeit mit Amazon für die Lieferung von Lebensmitteln steht in den Startlöchern. Die Post-Aktie legte in der vergangenen Woche um 7,5 Prozent auf 33 Euro zu.

    Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den optisch höchsten Kursverlust von 3,5 Prozent haben die Dividendenpapiere der Münchener Rück eingefahren. Der Kurs gab im Wochenverlauf um 6,45 Euro nach. Dem steht allerdings eine Dividendenzahlung von 8,60 Euro gegenüber, so dass unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags die Aktie im Plus notiert. Zum Handelsschluss kostet eine Aktie 175,95 Euro. Wenig überzeugt sind die Analysten für die Papiere der Deutschen Lufthansa. Auf der Kostenseite sehen die Analysten noch Hausaufgaben. An der Börse kam es nach diesen Aussagen zu Kursverlusten. Auf Wochensicht verliert die Aktie der Deutschen Lufthansa 1,6 Prozent auf 15,84 Euro. Der Immobilienkonzern Vonovia leidet unter dem steigenden Zinsumfeld. Die Aktie verliert 0,8 Prozent auf 33,23 Euro.

    Positive Stimmung wird die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen

    Nachdem die Frankreich-Wahl in der vergangenen Woche den Aktienmärkten Kursgewinne brachte, werden in den kommenden Wochen die derzeit gute Stimmung, die Quartalsergebnisse sowie die Hauptversammlungen zahlreicher DAX-Unternehmen für weitere Aktienkäufe und damit steigende Kurse sorgen. Die Allzeithöchststände aus der vergangenen Woche dürften damit weiter ausgebaut werden.

  • DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.049 Punkte – Volkswagen, Lufthansa und Commerzbank mit höchsten Kursgewinnen – ProSiebenSat.1, RWE und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Damit notiert der Deutsche Aktienindex zwar 60 Punkte schwächer als vor einer Woche, konnte die Marke von 12.000 Punkten aber immerhin noch halten. In der Woche vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich geht der DAX bei einem Stand von 12.049 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 0,5 Prozent und auf 12.049 Punkte

    Nachdem am Montag der Handel aufgrund des verlängerten Osterwochenendes geschlossen blieb, startete der DAX am Dienstag mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent in die verkürzte Handelswoche. Die Stimmung war insgesamt negativ und hätte Volkswagen nicht mit positiven Unternehmensdaten überrascht, wäre der Tagesverlust beim DAX noch viel höher ausgefallen. Wenig Bewegung gab es an den folgenden Handelstagen. Aufgrund der Unsicherheit durch die Wahlen in Frankreich wollten nur wenige Investoren am Aktienmarkt investieren. Abwarten heißt daher die Devise. Beim DAX spiegelt sich dies mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent am Mittwoch und Donnerstag wieder und am Freitag mit einem Gewinn von 0,2 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und Commerzbank mit höchsten Kursgewinnen

    Nach den überraschend starken Unternehmenszahlen legten die Papiere des Wolfsburger Automobilherstellers Volkswagen deutlich zu. Im Wochenverlauf ging es um 6,8 Prozent nach oben. Die Aktie hat damit die Marke von 140 Euro erreicht. Überraschend gute Geschäftszahlen werden auch von der Deutschen Lufthansa erwartet. Das Unternehmen lässt sich nächste Woche in die Bücher schauen. An der Börse ging es bereits um 5,9 Prozent auf 16,10 Euro nach oben. Und schließlich kam es auch zu einer Erholung im Bankensektor. Die Dividendentitel der Commerzbank profitieren mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent am stärksten von dieser Entwicklung.

    ProSiebenSat.1, RWE und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den höchsten Wochenverlust fuhren die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 ein. Der Kurs gab um 4,4 Prozent auf 38,96 Euro ab. TV-Gesellschaften scheinen vom aktuellen Wirtschaftsaufschwung wenig zu profitieren. Der Energieversorger RWE verliert 4,2 Prozent auf 15,14 Euro und beim Immobilienkonzern Vonovia ging es um 3 Prozent auf 33,50 Euro nach unten.

    Wahlergebnis könnte für Kursschub sorgen

    Nachdem es derzeit um Trump sehr ruhig geworden ist und die US-Politik wenig Einfluss auf die aktuelle Aktienmarktentwicklung nimmt, sorgt das Warten auf das Wahlergebnis in Frankreich für eine gewisse Zurückhaltung auf dem Börsenparkett. Sollten die europakritischen Parteien überraschend stark abschneiden oder sogar die Wahlen für sich entscheiden, ist mit Kursverlusten zu rechnen. Bleibt es dagegen bei der alten Regierungskonstellation dürfte den Aktienmärkten die Erleichterung in Form von Kursgewinnen abzulesen sein.

  • DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke – Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner – E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im Minus abgeschlossen und damit den Trend von vier Wochen mit Kursgewinnen beendet. Der DAX notiert 64 Punkte schwächer und ist unter die Marke von 12.000 Punkte gefallen. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.963 Punkten.

    DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke

    Zu Wochenbeginn überraschte die Deutsche Bank mit der Ankündigung einer milliardenschweren Kapitalerhöhung zur Stärkung des Eigenkapitals. Der DAX schloss darauf 0,6 Prozent im Minus. Nach einem uneinheitlichen Handel legte der DAX am Dienstag 0,1 Prozent zu. Angesichts der bevorstehenden Notenbanksitzungen der EZB am Donnerstag und der US-Notenbank in der kommenden Woche gab es wenig Bewegung auf dem Parkett. Unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Aktienindex notiert am Tagesende einen Punkt höher als am Vortag. Etwas volatiler verlief der Handel am Donnerstag. Am Handelsende blieb jedoch nur ein geringer Gewinn von 0,1 Prozent über. Auch am Freitag entwickelte sich der DAX zwischenzeitlich ganz gut. Am Nachmittag ging es mit den Kursen wieder nach unten, so dass am Abend ein Tagesgewinn von 0,1 Prozent bleibt.

    Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner

    Eine deutliche Anhebung der Prognosen lieferten überzeugende Kaufargumente für die Aktie von adidas. Analysten äußerten sich daraufhin äußerst positiv und ziehen die Kursziele für die Herzogenauracher nach oben nach. In der vergangenen Woche waren die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 11,5 Prozent die stärkste Aktie im DAX. Auf Sicht eines Jahres liegt die adidas-Aktie in Sachen Kursentwicklung an erster Stelle der DAX-Aktien. Aktuell notieren die Papiere bei 179,45 Euro. Die erwarteten Zinserhöhungen durch die Notenbanken wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus. Die Commerzbank profitierte mit einem Wochengewinn von 6,2 Prozent auf 8,29 Euro. Aktien der Deutschen Lufthansa legten in der vergangenen Woche 3,2 Prozent auf 14,34 Euro zu.

    E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Schwache Geschäftszahlen drücken die E.on-Aktie weiter nach unten. Die Aktie verlor 6 Prozent auf 7,03 Euro. Bei der Deutschen Bank hat die Kapitalerhöhung ihre Spuren hinterlassen. Das Bankhaus will 8 Milliarden durch die Ausgabe neuer Aktien einsammeln und so die Kapitalbasis stärken. Ein Verkauf der Postbank zur Kapitalbeschaffung wurde gleichzeitig erst einmal auf Eis gelegt. An der Börse haben die Aktien der Deutschen Bank 4,6 Prozent auf 18,26 Euro verloren. Bei ThyssenKrupp scheint die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Tata Steel zu scheitern. An der Börse ging es mit den Papieren um 4,5 Prozent auf 22,55 Euro nach unten.

    DAX unter 12.000 Punkten und vor den Zinserhöhungen

    Die Dynamik der Vorwochen konnte der DAX erstmal nicht fortsetzen. Ein leichter Kursrückgang hat den DAX wieder unter die Marke von 12.000 Punkte gedrückt. Während in den vergangenen Tagen immer ein höherer Verkaufsdruck bemerkbar war sobald der DAX über der 12.000er Punkte Marke notierte, ließ dieser genauso schnell wieder nach, nachdem der DAX unter die 12.000er Linie gerutscht ist. Dies zeigt zum Einen, dass die Marktteilnehmer vorsichtig agieren was weitere Kursgewinne angeht, aber auch nicht an einen Ausverkauf und deutlich fallende Kurse glauben.

    Mit Spannung dürfte daher die Entwicklung an den Aktienmärkten in Zusammenhang mit den Zinserhöhungen durch die Notenbanken erwartet werden. Wenn sich dies nicht negativ auswirkt, dürfte der Aktienmarkt dies schnell verdauen und wieder in den Gewinnmodus zurückkehren. Zumindest die Unternehmensergebnisse lassen dies zu. Sollte es jedoch zu stärkeren Kursverlusten kommen, könnte dies die Stimmung drehen und des DAX weiter fallen lassen.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte – Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu – Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Nach drei Wochen mit Kursgewinnen hat der DAX auch die vergangene Handelswoche im Plus beendet und damit schon eine Gewinnserie von vier Wochen am Stück erreicht. Das Plus der letzten fünf Handelstage beträgt 1,9 Prozent auf über 12.000 Punkte. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 223 Punkte über dem Stand der Vorwoche und geht bei einem Stand von 12.027 Zählern aus dem Handel.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 12.027 Punkte

    Nach der schwachen Entwicklung zum Ende der vergangenen Woche war am Montag dieser Woche erst einmal Beruhigung angesagt. Die Aktien der Deutschen Börse gaben nach Nachrichten über ein wahrscheinliches Aus der Börsenfusion mit der London Stock Exchange am stärksten nach. Insgesamt verlief der Handel freundlich und der DAX beendete den Handel mit 0,2 Prozent im Plus. Vor der ersten Rede des US-Präsidenten Trump vor dem Kongress hielten sich die Börsianer zurück. Mit einem Plus von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel. Am Tag nach der Rede haussierte der DAX mit einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Trump versprach eine große Steuerreform, die Schaffung zahlreicher Jobs, den Bau der Mauer zu Mexico sowie die Vernichtung des IS. Mit diesen Themen und den gewählten Worten gelang es ihm Begeisterung auszulösen. Bei 12.074 Punkten markierte der DAX im Tagesverlauf dabei ein neues Jahreshoch. Nach einer Nullnummer vom Donnerstag kam es am Freitag zu einem kleinen Rücksetzer von 0,3 Prozent.

    Commerzbank, adidas und RWE legen deutlich zu

    Zählten die Papiere der Commerzbank in der vergangenen Woche noch zu den Verlierern, legte die Aktie in der aktuellen Woche mit 10 Prozent am stärksten zu. Während die Deutsche Bank mit einer möglichen Kapitalerhöhung negativ auf sich aufmerksam macht, haben charttechnische Signale mit Kaufempfehlungen für die Commerzbank-Aktie den Kurs kräftig steigen lassen. Adidas macht gute Geschäfte und überzeugt auch als Lifestyle-Marke positiv. Der Kurs stieg um weitere 6 Prozent auf nun 161 Euro. Auch bei den Versorgern zeigte sich eine positive Tendenz. RWE verteuerten sich um 5,5 Prozent auf 14 Euro.

    Deutsche Börse, Deutsche Telekom und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Kursverlust haben dagegen die Papiere der Deutschen Börse eingefahren. Nachdem der Fusionspartner LSE aus London bekannt gab, dass man nicht mehr an eine Genehmigung der Fusion durch die EU-Behörden glaubt und die Londoner auch keine weiteren Zugeständnisse machen wollen, ist die Aktie eingebrochen. Auf Wochensicht verliert die Deutsche Börse in einem positiven Aktienumfeld 4,7 Prozent. Etwas schwächer ausgefallene Finanzkennzahlen haben die starke Performance der Deutschen Telekom unterbrochen. Der Kurs verlor 1,6 Prozent auf 16,17 Euro. Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia gaben 1,3 Prozent auf 32,82 Euro nach.

    DAX über 12.000 Punkten und mit neuem Jahreshoch

    Mit der vierten Woche in Folge legt der DAX aktuell eine erfreuliche Entwicklung hin. Der Anstieg über die 12.000er Marke sowie das Erreichen neuer Jahreshöchststände sprechen ebenfalls für die aktuell stabile Verfassung des Aktienmarktes. Dieser Trend dürfte sich auch die nächsten Tage fortsetzen. Damit sollten Aktionäre erst einmal investiert bleiben. Auch selektive neue Investments können sich bei dem aktuellen stabilen Trend lohnen.

  • DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte – ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu – ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Um 0,4 Prozent ist der DAX in der vergangenen Woche nach oben geklettert. Der Deutsche Aktienindex legt nach einer Woche mit stärkeren Schwankungen am Ende 47 Punkte zu und geht bei einem Stand von 11.804 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ist der Start in die neue Woche geglückt. Bei geringen Umsätzen aufgrund des President‘s Feiertages in den USA legten vor allem die Papiere der Deutschen Telekom zu. Starke Geschäftszahlen der Unternehmen sorgten am Dienstag für Feierlaune und der DAX kletterte um 1,2 Prozent nach oben. Überraschend gute Frühindikatoren sorgten am Mittwoch für weitere Kursgewinne. Der DAX markierte im Tagesverlauf ein neues Jahreshoch bei 12.031 Punkten bevor der Handel am Nachmittag wieder einen Teil der Gewinne abgab und den Handel bei einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent beendete. Ein starker Euro hat am Donnerstag die Stimmung auf dem Börsenparkett vermiest und den DAX wieder unter die 12.000er Marke fallen lassen. Am Handelsende notiert der DAX 0,4 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Zu einer etwas schärferen Korrektur ist es am Freitag gekommen. Der starke Euro gegenüber dem US-Dollar könnte für eine Delle bei den Exportunternehmen führen. Beim DAX ging es um 1,2 Prozent nach unten.

    ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp eingefahren. Dem Unternehmen gelang es das Werk in Brasilien für 1,5 Milliarden Euro zu verkaufen und damit das Amerika-Geschäft erfolgreich abstoßen. Der Verkauf spült Geld in die Kasse von ThyssenKrupp und trägt damit zu einer deutlichen Reduzierung der Schulden sowie einer Stabilisierung der Geschäftszahlen bei. Insgesamt wurde der Deal positiv bewertet und an der Börse legten die Aktien um 4,4 Prozent auf 23,90 Euro zu. Bei der US-Tochter der Deutschen Telekom gibt es wieder Bewegung. Gespräche über einen Teil einer Softbank-Tochter an die Deutsche Telekom könnten das gute Geschäft der US-Tochter weiter beflügeln. Mit der T-Aktie geht es 3,6 Prozent auf 16,43 Euro nach oben. Aktien von adidas legten 2,3 Prozent auf 151,90 Euro zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Ein Rückgang der Ergebnisse und Margen wird bei ProSiebenSat.1 erwartet. An der Börse gab es als Folge deutlichere Korrekturen. Die Dividendentitel von ProSiebenSat.1 gaben um 4,2 Prozent auf 37,35 Euro nach. Aktien der Commerzbank verloren 4,2 Prozent auf 7,10 Euro. Nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Bayer waren die Aktionäre und Analysten enttäuscht. Die vorgelegten Ergebnisse lagen am unteren Ende der Erwartungen. An der Börse verlor die Bayer-Aktie 2,1 Prozent auf 104,25 Euro.

    Ist der DAX heiß gelaufen – Korrektur oder Einstieg?

    Obwohl Analysten vor der Kurskorrektur zur Wochenmitte bereits gewarnt hatten, dass der DAX heiß gelaufen sei und eine Korrektur drohe, überraschte der schnelle Kursverlust vom Donnerstag und Freitag die Märkte. Ohne wirkliche Gründe ging es mit den deutschen Aktien nach unten. Die schönen Kursgewinne aus der ersten Wochenhälfte sind damit wieder komplett abgeschmolzen. Da jedoch keine Gründe für die Korrektur ausgemacht wurden, könnte es mit der Korrektur genauso schnell wieder vorbei sein und der DAX neue Allzeithochs markieren. Sollte sich die Stimmung nicht erholen, könnten dem DAX durchaus schwierige Wochen bevorstehen.

  • DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 11.667 Punkte – RWE, Vonovia und Lufthansa mit einer starken Wochenperformance – Commerzbank, Deutsche Bank und infineon mit höchsten Verlusten

    Mit einem Gewinn von 0,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche nur leicht im Plus beendet. Der Deutsche Aktienindex legt gegenüber der Vorwoche magere 15 Punkte zu und geht damit bei einem Stand von 11.667 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 11.667 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging der DAX noch mit einem größeren Wochenverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Die derzeit politischen Unsicherheiten zur Strategie der US-amerikanischen Regierung wirken sich negativ auf die Kursentwicklung an den Aktienmärkten aus. Mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent rückten am Dienstag die steigenden Unternehmensgewinne wieder mehr in den Vordergrund und bescherten dem DAX ein leichtes Kursplus. Unverändert mit lediglich 6 Punkten höher als am Vortag ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Neue Allzeithochs von Dow Jones und NASDAQ sorgten an den Aktienmärkten weltweit für steigende Kurse. Beim DAX ging es um 0,9 Prozent nach oben. Wenig verändert, zeigte sich der DAX am letzten Handelstag der Woche. Die Kurse notierten 0,2 Prozent höher nachdem die Exportzahlen Chinas keinen Anlass zur Sorge einer Wirtschaftsabschwächung zeigten.

    RWE, Vonovia und Lufthansa mit einer starken Wochenperformance

    Die vergangene Handelswoche war die Woche der defensiven Aktien. Den höchsten Wochengewinn von 6 Prozent haben die Aktien von RWE eingefahren. Die Aktie des Versorgers legte nach einer jahrelangen Verlustserie in der vergangenen Woche 6 Prozent zu und kletterte damit um 73 Cent auf 12,90 Euro. Die Aussichten auf weiterhin günstige Zinsen beflügelten auch die Immobilienaktien. Bei den Papieren von Vonovia ging es um 4,9 Prozent auf 32,29 Euro nach oben. Lufthansa legten nach positiven Analystenkommentaren 2,9 Prozent auf 12,60 Euro zu.

    Commerzbank, Deutsche Bank und infineon mit höchsten Verlusten

    Während fallende Zinsen für Unternehmen mit einer hohen Schuldenquote positive Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben, sieht es bei den Finanzinstituten dagegen genau anders aus. Diese leiden unter niedrigen Zinsen. So überrascht es nicht, dass die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 9,2 Prozent auf 7,42 Euro und Deutsche Bank mit einem Wochenverlust von 5,5 Prozent auf 17,80 Euro die Liste der Wochenverlierer anführen. Bei infineon steht die Übernahme von Wolfspeed in den USA auf wackeligen Beinen. Sollte die Fusion nicht zustande kommen, wäre dies negativ für die infineon-Aktionäre zu werten. An der Börse ging es mit den Dividendentiteln von infineon um 4 Prozent auf 17,04 Euro nach unten.

    Starke Wirtschaftsdaten und politische Unsicherheiten

    Nachdem der DAX in den letzten Wochen immer weiter nach oben kletterte, ging es in der vergangenen Handelswoche nur noch leicht nach oben. Die Meldungen der vergangenen Woche zeigen, dass es mit der deutschen Wirtschaft bestens bestellt ist. Die Unternehmenszahlen fallen in den meisten Fällen sehr gut aus. Auch China hat mit der jüngsten Veröffentlichung der Exportstatistik die Zweifler verstummen lassen. Lediglich die Außenpolitik des neuen US-Präsidenten Trump bringt aktuell jeden Tag neue Hiobsbotschaften. Auch wenn am Ende nur ein Teil davon Realität wird, sind dies negative Vorzeichen. An der Börse wird daher aktuell zunehmend vorsichtiger agiert. Bei Allzeithöchstständen an den US-Börsen und einem soliden Niveau beim DAX ist die Luft zwar noch nicht raus, Anleger sind jedoch vorsichtiger geworden. Sollten jetzt noch weitere negative Nachrichten die Aktienmärkte überraschen, könnte dies das Fass überlaufen lassen und die Kurse zunächst einmal deutlich einbrechen lassen.

  • DAX notiert unverändert zur Vorwoche bei 11.630 Punkte – Commerzbank, Lufthansa und adidas mit höchsten Gewinnen – Linde, Münchner Rück und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Mit einem Gewinn von 0,95 Punkten hat der DAX die vergangene Handelswoche bei einem Stand von 11.630 Punkten beendet. Damit bewegt sich der DAX weiterhin in der aktuellen Tradingrange zwischen 11.500 und 11.700 Punkten auf einem hohen Stand.

    DAX notiert unverändert zur Vorwoche bei 11.630 Punkte

    Trotz überraschender Aussagen des neuen US-Präsidenten zu möglichen Strafzöllen deutscher Autohersteller für US-Importe aus Mexiko ging es beim DAX um 0,6 Prozent nach oben. Übernahmegerüchte um die Lufthansa sorgten für Kursgewinne bei der Fluglinie. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Dienstag mit einem Verlust von 0,1 Prozent. Eine technische Erholung bescherte dem Papier von adidas einen Tagesgewinn von 3 Prozent. Beim DAX ging es dagegen ruhiger zu. Der Index legte im Verlauf dennoch 0,6 Prozent zu. Vor dem Amtsantritt Trumps bewegten sich die Aktienmärkte an den folgenden Tagen kaum. Am Donnerstag gab der DAX 3 Punkte ab und am Freitag ging es um 0,3 Punkte nach oben.

    Commerzbank, Lufthansa und adidas mit höchsten Gewinnen

    Das Umfeld steigender Zinsen beflügelt die Finanzbranche insgesamt. Am meisten konnten in der vergangenen Woche davon die Papiere der Commerzbank profitieren. Mit dem Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes ging es um 5,8 Prozent auf 8,1 Prozent nach oben. Die Commerzbank-Aktie notiert damit aktuell bei 8,06 Euro. Nachdem zu Wochenbeginn Gerüchte über eine Beteiligung von Ethiad die Runde machten und den Kurs nach oben trieben, gab die Lufthansa-Aktie nach einem Dementi die Gewinne wieder ab. Doch bereits am Donnerstag gab es neue Spekulationen über einen Einstieg eines Investors aus Abu Dhabi. Von der technischen Erholung bei adidas mit einem Tagesgewinn von 3 Prozent am Dienstag bleibt auf Wochensicht ein Gewinn von 2,9 Prozent. Die adidas-Aktie notiert aktuell bei 152,20 Euro.

    Linde, Münchner Rück und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 2,3 Prozent haben die Aktien von Linde eingefahren. Die Aktie verliert 3,50 Euro auf 151,60 Euro. Münchener Rück verlieren 2 Prozent und gehen bei einem Stand von 176 Euro ins Wochenende. Steigende Zinsen bringen die Kurse der Immobilienaktien unter Druck. Der Kurs von Vonovia gab um 1,8 Prozent auf 30,38 Euro nach.

    DAX weiter in starker Verfassung und bereit für weitere Kursgewinne

    Auch wenn es in der vergangenen Woche wenig Bewegung beim DAX gab, ist der Deutsche Aktienindex in einer guten Verfassung. Weitere Kursgewinne sind damit nur eine Frage der Zeit. Damit dürfte der DAX ausgehend vom aktuellen Niveau bald neue Allzeithochs erreichen können.

  • DAX gewinnt 1 Prozent auf 11.599 Punkte – Commerzbank, Deutsche Bank und ProSiebenSat.1 mit deutlichen Gewinnen – Adidas, HeidelbergCement und infineon mit höchstem Wochenverlust

    Die erste Woche des neuen Jahres konnte der DAX mit einem Gewinn von 1 Prozent beenden. Damit klettert der Deutsche Aktienindex um 118 Punkte auf 11.599 Punkte und hat die 11.600er Marke nur knapp verfehlt. Nach dem Fehlstart in 2016 ist dem DAX der Start ins neue Jahr damit gelungen.

    DAX gewinnt 1 Prozent auf 11.599 Punkte

    Die Gewinne hat der DAX bereits am Montag eingefahren. Direkt nach Neujahr ging es bei geringen Umsätzen um 1 Prozent nach oben. Wenig Bewegung gab es dagegen an den folgenden Tagen. Nachdem es am Dienstag wieder um 0,1 Prozent nach unten ging, bewegte sich der DAX an den folgenden Tagen kaum. Am Mittwoch schloss der DAX unverändert, am Donnerstag ging es um 66 Punkte nach oben und am Freitag legte der DAX 14 Punkte zu.

    Commerzbank, Deutsche Bank und ProSiebenSat.1 mit deutlichen Gewinnen

    Die Verlierer des Vorjahres haben sich zu den Börsenstars im neuen Jahr entwickelt. Commerzbank und Deutsche Bank galten aufgrund ihrer schwachen Ergebnisse und hohen Risiken als uninteressant. Nun hat der Markt die Banktitel wiederentdeckt. Die Papiere sind sehr günstig zu haben während profitable Aktien bereits im Vorjahr deutlich an Wert zugelegt haben. In 2017 haben die Commerzbank-Aktien bereits 8,3 Prozent auf 7,85 Euro zugelegt und Deutsche Bank verteuerten sich um 6,2 Prozent auf 18,32 Euro. ProSiebenSat.1 gewinnen 4,5 Prozent auf 38,24 Euro und setzen sich damit ebenfalls an die Spitze.

    Adidas, HeidelbergCement und infineon mit höchstem Wochenverlust

    Deutlich nach unten ging es dagegen mit den Papieren von adidas. Die Gewinner des Vorjahres haben zum Start ins neue Jahr schwach gestartet. Der Kurs gab um 3,6 Prozent auf 144,80 Euro nach ohne dass es negative Unternehmensnachrichten gab. HeidelbergCement notieren 1,9 Prozent schwächer bei 86,93 Euro und infineon verlieren 1,8 Prozent auf 16,22 Euro.

    Start der Berichtssaison für neue Impulse

    Der Start in die Berichtssaison mit den ersten Zahlen zu 2016 könnte in der nächsten Woche neuen Schub bringen. Nachdem der Arbeitsmarktbericht am Freitag die Märkte wenig beeinflusst hat, dürften die 2016er Zahlen höheres Potential für weitere Kursgewinne haben. Wir gehen davon aus, dass diese nicht enttäuschen und die Aktienmärkte weiter beflügeln. Damit dürfte das Erreichen neuer Allzeithöchststände beim DAX nur noch eine Frage der Zeit sein.