Schlagwort: Commerzbank

  • DAX gewinnt 2,4 Prozent auf 12.097 Punkte – Beiersdorf, BMW und Daimler mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Linde und Covestro mit höchstem Wochenverlust

    Die vergangene Woche hat der DAX mit einem Wochengewinn in Höhe von 2,4 Prozent beendet. Nachdem im Wochenverlauf ein neues Jahrestief bei 11.727 Punkten markiert wurde, ging der Deutsche Aktienindex bei einem Schlussstand von 12.097 Punkten aus dem Handel. Entsprechend hoch war die Volatilität in der osterbedingt verkürzten Handelswoche der vergangenen Tage.

    DAX gewinnt 2,4 Prozent auf 12.097 Punkte

    Weitere Aktienverkäufe sorgten zu Wochenbeginn für fallende Kurse. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach und hat einen Tiefstand von 11.727 Punkten markiert und damit ein neues Jahrestief erreicht. Eine mögliche Entspannung im Handelskonflikt zwischen China und den USA sorgte für Erleichterung. An der Börse kletterten vor allem die Kurse der zyklischen Aktien. Der Tagesgewinn beim DAX beträgt 1,6 Prozent. Nach den Kursverlusten bei den US-Technologieaktien in Folge des Datenskandals bei Facebook kam es auch beim DAX zu Verkäufen. Mit einem leichten Tagesverlust von 0,3 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Zum Ende des ersten Quartals 2018 ging der DAX am Donnerstag mit einem Gewinn von 1,3 Prozent aus dem Handel. Die Bilanz für das erste Quartal fällt mit einem Quartalsverlust von 6 Prozent entsprechend nüchtern aus.

    Beiersdorf, BMW und Daimler mit höchsten Kursgewinnen

    Zum Quartalsende sorgten Umschichtungen in defensive Aktien zu einem starken Wochengewinn bei Beiersdorf. Die Aktie des Nivea-Hersteller legte gegenüber der Vorwoche 5,5 Prozent auf 92,02 Euro zu. Unter den zyklischen Aktien legten vor allem die Automobilaktien zu. BMW als profitabelster Hersteller legte gegenüber der Vorwoche 3,3 Prozent auf 88,15 Euro zu und Daimler verteuerten sich um 2,9 Prozent auf 68,97 Euro.

    Commerzbank, Linde und Covestro mit höchstem Wochenverlust

    Aufgrund der Sorge um eine Rezession ging es vor allem mit den Bankaktien nach unten. Aktien der Commerzbank gaben am stärksten nach und beendeten den Handel mit einem Wochenverlust von 5,7 Prozent auf 10,54 Euro. Linde-Aktien verlieren 5 Prozent auf 171,10 Euro. Die Entwicklung um die Praxair-Übernahme sorgt derzeit für Unsicherheit. DAX-Neuling Covestro hat in der ersten Woche der Indexzugehörigkeit 3,9 Prozent auf 79,86 Euro verloren.

    Ruhiger Handel nach Ostern erwartet

    In der Woche nach Ostern gibt es keine Unternehmensveröffentlichungen. Ein entsprechend ruhiger Handel wird erwartet. Allerdings könnten Neuigkeiten im Handelsstreit durchaus das Potential haben die Kurse stärker zu bewegen. Am Freitag könnte dann der US-Arbeitsmarktbericht noch eine Überraschung bieten.

  • Aktien-Alpha Strategie leicht besser als DAX trotz Wochenverlust – Merkur Bank haussiert

    Leicht besser als der DAX hat sich die Aktien-Alpha Strategie in der vergangenen Woche entwickelt. Während der DAX 2,4 Prozent an Wert verlor, ging es mit dem Bullenbrief-Portfolio um 2,3 Prozent nach unten. Damit notiert ein Anteilsschein aktuell bei einem Wert von 160,78 Euro.

    Steil nach oben ging es mit dem Aktien-Alpha Portfolio-Wert Merkur Bank. Die Münchener Spezialbank überrascht mit hervorragenden Geschäftszahlen. Entsprechend stark entwickelt sich der Aktienkurs mit einem Wochengewinn von 6 Prozent auf 8,85 Euro. Der DAX-Gewinner Beiersdorf profitiert von Umschichtungen in defensive Aktien zum Quartalsende. Der Kurs legte um 5,5 Prozent auf 92,02 Euro zu. Deutlicher nach oben ging es mit dem DAX-Absteiger ProSiebenSat.1. Der Abstieg scheint dem Medienkonzern nicht geschadet zu haben. Der Kurs stieg um 3,7 Prozent auf 28,18 Euro.

    Die beiden DAX-Verlierer Commerzbank und Linde sind auch im Aktien-Alpha Portfolio enthalten und notieren am Ende der Gewinnerliste. Commerzbank-Papiere haben den höchsten Wochenverlust von 5,7 Prozent auf 10,54 eingefahren und Linde verlieren 5 Prozent auf 171,10 Euro. Die Aktien der Industrieholding GESCO verlieren 3,4 Prozent auf 28,50 Euro.

  • DAX gewinnt 2,9 Prozent auf 12.452 Punkte – ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn – mit ThyssenKrupp nur ein Wochenverlierer im DAX

    Nach einer dreiwöchigen Verlustphase ist dem DAX in der vergangenen Woche die Trendwende gelungen. Der Deutsche Aktienindex legte 2,9 Prozent zu und ging damit 344 Punkte höher aus dem Handel. Aktuell notiert der DAX damit bei 12.452 Punkten.

    DAX gewinnt 2,9 Prozent auf 12.452 Punkte

    Am Montag ist der DAX mit einem Tagesplus von 1,5 Prozent in die neue Woche gestartet. Positive Vorgaben von der Wall Street haben auch hierzulande zu Kursgewinnen geführt. Doch bereits am Dienstag ging es mit den Notierungen wieder nach unten und der DAX beendete den Handel 0,7 Prozent tiefer. Mit starken Tagesschwankungen setzte sich die Entwicklung auch am Mittwoch fort. Die veröffentlichen Inflationsdaten lagen in den USA über den Erwartungen und dürften damit schneller Zinserhöhungen nach sich ziehen. Während in den vergangenen Wochen aufgrund dieser Sorgen die Kurse deutlich nachgaben, ging es am Mittwoch mit 1,2 Prozent deutlich nach oben. Marktteilnehmer interpretierten diese Daten als Stärke der Wirtschaft. Trotz hoher Kursschwankungen am Donnerstag schloss der DAX am Tagesende mit 7 Punkten fester unverändert. Zum Wochenschluss ging es für den DAX nach oben. Der Index legte 0,9 Prozent zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und RWE mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn von 9 Prozent haben in der vergangenen Woche die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. An der Börse kletterten die Papiere um 2,61 Euro auf 31,47 Euro. Auch die Papiere der Commerzbank entwickelten sich mit einem Wochengewinn von 7 Prozent stark. Zum Handelsende kosteten die Papiere der Commerzbank mit 12,79 Euro 84 Cent mehr als vor einer Woche. Aktien von RWE legten 4,9 Prozent auf 15,93 Euro zu.

    Mit ThyssenKrupp nur ein Wochenverlierer im DAX

    Während bis auf ThyssenKrupp alle Aktien im DAX die Woche mit einem Gewinn beendeten, ging es mit den Papieren des Stahlherstellers um 0,6 Prozent nach unten. Bei den veröffentlichten Zahlen enttäuschte ThyssenKrupp beim operativen Cashflow. Mit einem Minus von 1,5 Milliarden Euro ist dieser deutlich negativer als erwartet ausgefallen.

    Der Boden könnte gefunden sein

    Die Kursgewinne in der vergangenen Woche haben zu etwas Beruhigung an den Aktienmärkten geführt. Bei rund 12.000 Punkten hat der Markt gedreht und damit einen Boden gefunden. Ob die Kursverluste damit abgehackt sind und der DAX wieder nach oben steigt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen. Dann werden wir sehen, ob die Erholung nachhaltig war oder wirklich nur eine kurze Gegenbewegung nach den starken Kursverlusten. Momentan deutet Vieles darauf hin, dass sich ein Boden gebildet haben könnte. Die Fundamentaldaten stimmen nach wie vor und die hohen Kursverluste wurden zu einem großen Teil durch automatische Verkaufsprogramme ausgelöst. Ein deutlicher Rückzug der Anleger ist damit nicht Ursache für die Kursverluste.

  • DAX verliert 5,3 Prozent auf 12.107 Punkte – Deutsche Börse einzige Aktie mit Wochengewinn – Deutsche Bank, Commerzbank und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Verlust abgeschlossen. Der Abwärtstrend hat sich mit einem Wochenverlust von 5,3 Prozent noch einmal beschleunigt. Auf Wochensicht hat der DAX 678 Punkte verloren. Die 200-Tage-Linie brach damit deutlich nach unten durch. Die 12.000er Punkte Marke konnte der DAX bei einem Schlussstand von 12.107 Punkten halten.

    DAX verliert 5,3 Prozent auf 12.107 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn hat sich die schlechte Stimmung an den Börsen fortgesetzt. Der DAX verlor 0,8 Prozent an Wert. Mit einem Tagesverlust von 2,3 Prozent beschleunigte sich der Kursverlust am Dienstag weiter. Gegenüber einem Tagesverlust von über 4 Prozent an der Wall Street wirkt der deutsche Markt stabil. Zu einer kräftigen Aufwärtsbewegung mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent kam es am Mittwoch. Angesichts der aktuellen Schwankungen ist dies nicht mehr als eine Gegenbewegung nach den starken Verlusten der Vortage. Bereits am Donnerstag ging es mit einem Kursverlust von 2,6 Prozent wieder deutlich nach unten. Und auch am Freitag setzten sich die Kursverluste mit einem Rückgang um 1,2 Prozent fort. Verantwortlich für die starken Kursverluste sind paradoxerweise gute Wirtschaftsnachrichten. Weltweit brummt die Wirtschaft und in den USA wird nach Einschätzung von Analysten die Inflation deutlich steigen und damit der Druck auf die Notenbanken die Zinsen schneller als geplant anzuheben. Alleine diese Spekulation liegt hinter den mehr als 10 Prozent Kursverluste der vergangenen Tage.

    Deutsche Börse einzige Aktie mit Wochengewinn

    Unter den DAX-Titeln hat lediglich die Aktie des Börsenbetreibers Deutsche Börse die Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs legte um 0,4 Prozent auf 102,50 Euro zu. Nach den starken Kursschwankungen sind die Umsätze deutlich angezogen und bescheren dem Börsenbetreiber vor allem am Terminmarkt durch Absicherungsgeschäfte ein steigendes Umsatzvolumen. Die Deutsche Börse profitiert dabei auch in unsicheren Zeiten von den Handelsaktivitäten der Marktteilnehmer. Mit Daimler und adidas notieren oben auf der DAX-Liste nach der Deutschen Börse Unternehmen mit einem Kursverlust von unter 2 Prozent.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Weiter deutlich nach unten und gleichzeitig auch der Wochenverlierer im DAX sind die Papiere der Deutschen Bank. Die Aktie gibt 9,7 Prozent auf 12,51 Euro nach. Als neue Hiobsbotschaft erweisen sich finanzielle Schwierigkeiten des größten Einzelaktionärs. Die chinesische HNA hat zur Steigerung der eigenen Liquidität einen Teil der Deutsche Bank Aktien verkauft und damit zusätzlichen Druck auf die Aktie ausgelöst. Mit der Commerzbank gehört eine weitere Bank zu den Wochenverlierern. Der Kursverlust beträgt 8,9 Prozent auf 11,95 Euro. Mit einem Kursverlust von 7,6 Prozent gingen Fresenius und Allianz aus dem Handel.

    Weiter hohe Unsicherheiten am Aktienmarkt

    Wie die letzte Woche gezeigt hat, herrscht trotz gesunkener Aktienkurse weiterhin eine hohe Unsicherheit am Aktienmarkt. Ausgehend von Spekulationen in den USA über deutlich steigende Zinsen kam es zu starken Kursverlusten an den Aktienmärkten. Weil die Wirtschaft sehr gut läuft, erwarten viele Marktteilnehmer höhere Zinserhöhungen. Damit werden Alternativen zu Aktien interessanter und die Kurse könnten darunter leiden. Alleine diese Befürchtung hat die jüngsten Kursverluste ausgelöst. Auch wenn die EZB immer wieder betont die Zinsen auf einem niedrigen Niveau zu halten und obwohl deutsche Unternehmen im Gegensatz zu amerikanischen als fair bewertet gelten, haben auch die DAX-Aktien deutlich an Wert verloren. In der kommenden Woche stehen erneut einige Quartalszahlen auf der Agenda. In der letzten Woche gelang es diesen nicht die Aktienmärkte zu beeinflussen. Vielleicht klappt es ja in der kommenden Woche. Und am Freitag steht auch noch ein kleiner Verfallstermin auf dem Programm. Die nächste Woche wird damit spannend und könnte die erwartete Gegenreaktion bringen.

  • Aktien-Alpha Strategie mit 1,1 Prozent Wochenverlust – Rocket Internet legt über 10 Prozent zu

    Das negative Aktienmarktumfeld hat sich auch negativ auf die Kursentwicklung der Aktien-Alpha Strategie niedergeschlagen. Das Portfolio verliert gegenüber der Vorwoche 1,1 Prozent an Wert. Ein Anteilsschein notiert aktuell bei einem Stand von 172,17 Euro.

    Einen positiven Beitrag zur Wertentwicklung haben die Papiere von Rocket Internet mit einem Wochengewinn von 10,5 Prozent beigetragen. Die Rocket Internet Papiere haben in den vergangenen Wochen damit deutlich zugelegt und notieren aktuell bei einem Stand von 24,72 Euro am oberen Ende eines stabilen Aufwärtstrends. Die günstige Bewertung sowie gute Entwicklung einzelner Beteiligungen schlägt sich positiv auf den Aktienkurs nieder. Zweitstärkste Aktie im Portfolio der Aktien-Alpha Strategie bildet die Fresenius-Aktie mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent auf 69,66 Euro. Ebenfalls stark entwickelten sich die Commerzbank-Papiere mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent.

    Am anderen Ende sind dagegen die Papiere des Waggonvermittler VTG zu finden. Der Aktienkurs gab um 7,7 Prozent auf 43,65 Euro nach. Als Grund für den Kursrückgang ist die Rücknahme der Kaufempfehlung für die Aktie von den Analysten von Berenberg zu nennen. Osram sind mit einem Wochenverlust von 7 Prozent auf 71,14 Euro ebenfalls schwach und mit dem DAX-Verlierer infineon hat die Bullenbrief Aktien-Alpha Strategie einen weiteren Verlierer im Portfolio. Der Kurs von infineon gab um 5,6 Prozent auf 23,93 Euro nach.

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 13.245 Punkte – Commerzbank, Continental und Münchener Rück mit bester Performance – SAP, E.on und Deutsche Telekom mit höchsten Verlusten

    Nachdem der DAX in der Vorwoche noch mit deutlichen Kursgewinnen in das neue Jahr gestartet ist, ging es in der vergangenen Woche deutlich ruhiger zu. Der Deutsche Aktienindex gab im Wochenverlauf um 0,6 Prozent nach und notiert damit 75 Punkte unter dem Schlusskurs der Vorwoche. Bei einem aktuellen Stand von 13.245 Punkten notiert der DAX weiterhin stabil über der 13.000er Marke.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 13.245 Punkte

    Zu Wochenbeginn war die Welt noch in Ordnung. Mit einem Tagesgewinn von 0,4 Prozent beendete der DAX den Handelstag und setzte damit an die Gewinne der Vorwoche an. Gute Wirtschaftsdaten und die Hoffnung auf weiterhin starke Unternehmensergebnisse sorgen momentan für Euphorie an der Börse. Mit deutlich angezogener Handbremse ging es am Dienstag den fünften Tag in Folge nach oben. Allerdings beträgt der Tagesgewinn nur 0,1 Prozent. Gewinnmitnahmen waren dagegen am Mittwoch angesagt. Mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent ging es beim DAX nach unten. Anziehende Zinsen an den Anleihemärkten sorgten für fallende Aktienkurse. Ein starker Euro sorgte am Donnerstag für weiteren Abgabedruck. Mit den Dividendenpapieren ging es um weitere 0,6 Prozent nach unten. Etwas fester ist der DAX zum Wochenende aus dem Handel gegangen. Der DAX legt mit 0,3 Prozent Tagesgewinn leicht an Wert zu.

    Commerzbank, Continental und Münchener Rück mit bester Performance

    Das leicht anziehende Zinsniveau sorgt für Phantasie bei den Finanztiteln. Bankaktien leiden in der Niedrigzinsphase von geringen Margen. Mit steigenden Zinsen wird auch das Geschäftsmodell der Banken wieder profitabler. Nachdem die Deutsche Bank in der Vorwoche die Aktienmärkte mit einer Gewinnwarnung verunsicherte und weiterhin gemieden wird, wurde in die Commerzbank investiert. Der Kurs steigt im Wochenverlauf um 4,8 Prozent auf 13,27 Euro. Bei Continental machen Gerüchte über eine mögliche Aufspaltung die Runde und sorgten für Kursphantasie. Aber auch die Geschäftszahlen werden positiv bewertet. An der Börse ging es mit dem Kurs um 3 Prozent auf 244,10 Euro nach oben. Münchener Rück legen um 2,8 Prozent auf 190 Euro zu. Der Rückversicherer profitiert dabei ebenfalls von steigenden Zinsen durch höhere Erträge bei den angelegten Vermögen.

    SAP, E.on und Deutsche Telekom mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust in Höhe von 5,9 Prozent haben die Papiere des Softwareherstellers SAP eingefahren. Analysten erwarten in 2018 eine Zurückhaltung bei den Erträgen, da der Softwarekonzern einige Neuerungen für 2019 angekündigt hatte. Es wird erwartet, dass Kunden ihre Investments gleich in die neuen Produkte tätigen und auf 2019 verschieben könnten. E.on hat nun auch den restlichen Anteil der Kraftwerkssparte Uniper an Fortum verkauft. Mit den E.on-Aktien ging es danach um 3,7 Prozent auf 8,90 Euro nach unten. Die T-Aktien der Deutschen Telekom gab mit 3,3 Prozent ebenfalls deutlicher nach und gingen bei einem Stand von 14,46 Euro ins Wochenende.

    Rückkehr zum Tagesgeschäft erwartet

    Die vergangene Woche war aufgrund der Weihnachtsferien in Hessen noch eine ruhige Woche. Damit könnte es mit der kommenden Woche nun vorbei sein und an der Börse ab Dienstag Normalität zurückkehren. Am Montag sind die Börsen aufgrund des Martin Luther King Feiertages in den USA geschlossen. Ab Dienstag dürften dann Fakten wieder im Vordergrund stehen und die Kurse an den Märkten bewegen. Aufgrund der robusten Ergebnisse ist dann mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • Starke Outperformance der Bullenbrief-Strategie – Aktien-Alpha Portfolio gewinnt gegen den Trend 1 Prozent

    Trotz negativem Aktienmarktumfeld hat das Aktien-Alpha Portfolio in der vergangenen Woche um 1 Prozent an Wert zugelegt. Gegenüber dem DAX, der einen Wochenverlust von 0,6 eingefahren hatte, ist dies eine starke Outperformance.

    Ganz oben auf der Liste der Wochengewinner der Aktien im Aktien-Alpha Portfolio sind die Papiere der Commerzbank zu finden. Die Papiere der Bank legten um 4,8 Prozent auf 13,27 Euro zu. Der Lichtausrüster Hella hat mit starken Geschäftszahlen zum zweiten Quartal die Märkte bewegt. An der Börse legen die Aktien von HELLA um 4 Prozent auf 56,90 Euro zu. Papiere des Vermieters Sixt gewinnen 3,3 Prozent auf 56,40 Euro. Das Unternehmen profitiert mit den angebotenen Mobilitätslösungen von aktuellen Trends.

    Den höchsten Wochenverlust verzeichneten dagegen die Papiere des Industriekonzerns GESCO. Die Aktie verliert 3,7 Prozent an Wert auf 31,15 Euro. Nach einer sehr robusten Entwicklung in den Vorwochen ist der aktuelle Kursrückgang eher als Erholung zu werten. Aktien von Hochtief stehen mit einem Wochenverlust von 3,1 Prozent im Buch des Portfolios. Trotz guter Zahlen besonders in der Klebersparte Tesa verlieren Beiersdorf-Aktien. Der Wochenverlust beträgt 2,8 Prozent auf 96,50 Euro.

  • DAX mit 12,5 Prozent Jahresgewinn – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Mit dem Börsenjahr 2017 ist ein erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Bei einer insgesamt niedrigen Schwankungsbreite legte der Deutsche Aktienindex im Jahresverlauf um 12,5 Prozent zu und verabschiedete sich bei einem Indexstand von 12.918 Punkten in den Silvesterabend. Damit hat der DAX gegenüber dem Vorjahr 1.437 Punkte zugelegt.

    DAX mit 12,5 Prozent Gewinn auf 12.918 Punkte

    Bis auf wenige Ausnahmen ist der DAX kontinuierlich geklettert und hat im November bei 13.525 ein Jahreshoch markiert. Eine gute Konjunktur mit starken Ergebnissen der DAX-Unternehmen haben die Aktienkurse steigen lassen. Das niedrige Zinsumfeld mit der expansiven Geldpolitik der Notenbanken sowie ein schwacher Euro haben die Exportchancen der Unternehmen und die Kurse gesteigert. Aus politischer Sicht sorgt die Umsetzung der Steuerreform in den USA für Entlastungen bei den Unternehmenssteuern. Die Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden führten ebenfalls zu einer Beruhigung auf dem Börsenparkett, nachdem Großbritannien mit dem Brexit den europäischen Wirtschaftsraum verlassen wird. Für Unsicherheit sorgten dagegen die Spannungen mit Nordkorea sowie die nach Unabhängigkeit strebende spanische Region Katalonien.

    Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich mit einem Jahresplus von 150,4 Prozent auf einen Aktienkurs von 30,72 Euro am stärksten entwickelt. Der Deutschen Lufthansa gelang es aus den Pleiten von Air Berlin und Alitalia jeweils Profit zu schlagen. Auch die Einigung im Tarifkonflikt mit den Gewerkschaften sorgt für eine stabile Planung. Das Geschäftsmodell von Eurowings gilt als Erfolg gegenüber den Billiganbietern. Die Commerzbank erzielte einen Jahresgewinn von 72,4 Prozent auf einen Aktienschlusskurs von 12,50 Euro. Die im Umbau befindliche Bank hat dank des Verkaufs der Frankfurter Firmenzentrale die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Von den Höchstständen sind die Papiere der Commerzbank aber noch weit entfernt. Aktien des Energieriesen RWE legten 44,0 Prozent auf 17,00 Euro zu. RWE hat von der Rückzahlung aus Atomsteuern profitiert. Aber auch ein Anstieg der Energiepreise hat sich positiv auf die Geschäftsentwicklung von RWE niedergeschlagen.

    ProSiebenSat.1, Fresenius und Deutsche Telekom sind die Verliereraktien 2017

    Den höchsten Jahresverlust mit einem Rückgang um 21,6 Prozent auf 28,70 Euro haben die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Das schwache TV-Geschäft hat den Kurs der Aktien nach unten gedrückt. Immer mehr Leute wenden sich vom klassischen Fernsehgeschäft ab und greifen zu On-Demand-Angeboten. Beim Medizinkonzern Fresenius belastet vor allem die Ernährungssparte Kabi. Der Kurs der Fresenius-Papiere gab um 12,4 Prozent auf 65,07 Euro nach. Der seit Monaten erwartete Deal mit dem Verkauf von T-Mobile US ist geplatzt und hat sich negativ auf den Aktienkurs des Bonner Telekommunikationsriesen ausgewirkt. An der Börse ging es mit der T-Aktie um 9,5 Prozent auf 14,79 Euro nach unten.

    Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Ein niedriges Zinsniveau und weiter steigende Unternehmensgewinne werden die Aktienkurse auch in 2018 beflügeln. Dividendenzahlungen mit einer Dividendenrendite von rund 3 Prozent bei den DAX-Aktien sind ein weiteres Kaufargument für deutsche Blu Chips Aktien. Solange die Konjunktur rund läuft und die Notenbanken den Geldhahn nicht zudrehen, wird es mit den Kursen der Anteilspapiere weiter nach oben gehen. Für das Börsenjahr 2018 erwartet die Bullenbrief-Redaktion einen Anstieg um rund 15 Prozent auf einen DAX-Stand von 14.800 Punkten. Im Jahresverlauf erwarten wir in der ersten Hälfte deutliche Kursgewinne, die den DAX auf Allzeithöchststände über die 15.000er Punktemarke klettern lässt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte es dann wieder deutlich ruhiger zugehen und der DAX einen Teil seiner Gewinne wieder abgeben.

  • Aktien-Alpha Strategie mit 23,7 Prozent Jahresgewinn – starke Performance mit Deutsche Lufthansa, Commerzbank und VTG

    Deutlich besser als der DAX hat sich die Aktien-Alpha Strategie entwickelt. Auf Jahressicht liegt die Performance mit 23,7 Prozent fast doppelt so hoch wie der Jahresgewinn beim DAX. Ein Anteilsschein des Aktien-Alpha Portfolios kostet aktuell 167,30 Euro.

    Bester Einzeltitel im Portfolio sind die Papiere der Deutschen Lufthansa mit einem Jahresgewinn von 150,4 Prozent. Das Jahr 2017 war für die Deutsche Lufthansa ein wichtiges Jahr. Zahlreiche strategische Entscheidungen wie die Beilegung des Tarifkonflikts sowie die Übernahme verschiedener Gesellschaften und die weitere Etablierung von Eurowings sorgen für ein ertragreiches Geschäftsmodell. Mit der Commerzbank ist auch der DAX Vize-Sieger zweitstärkste Aktie im Portfolio. Die Rückkehr in die Gewinnzone hat den Aktienkurs der Commerzbank um 72,4 Prozent steigen lassen. Ein hervorragendes Geschäft beim Waggonvermieter VTG hat den Aktienkurs um 68,3 Prozent auf 47,76 Euro klettern lassen und damit ebenfalls einen starken Beitrag zur insgesamt sehr positiven Portfolioentwicklung beigetragen.

    Mit ProSiebenSat.1 und Fresenius sind im Aktien-Alpha Portfolio auch die beiden Jahresverlierer aus dem DAX enthalten. ProSiebenSat.1 hat mit einem Jahresverlust von 21,6 Prozent und Fresenius mit einem Jahresverlust von 12,4 Prozent den Gewinn des Portfolios geschmälert. Bei beiden Aktien sind hausgemachte Probleme für den Kursrückgang verantwortlich. Drittschwächste Aktie in unserem Portfolio sind die Papiere von Henkel, die mit einem Jahresgewinn von 0,9 Prozent das Börsenjahr beendeten. Alle weiteren Portfolio-Aktien lagen mehr als 2 Prozent im Plus.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte – Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX knüpfte an die Gewinne der Vorwoche an. Mit einem Stand von 12.519 Punkten verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index oberhalb der Marke von 12.500 Punkten. Gegenüber der Vorwoche legte der DAX 215 Punkte zu. Dies entspricht einem Gewinn von 1,8 Prozent.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte

    Nachdem die durch den Hurrikan Irma angerichteten Schäden geringer als zunächst befürchtet ausgefallen sind, startete der Aktienhandel positiv in die neue Woche. Aufgrund dieser Nachrichten waren vor allem Versicherungsaktien sehr gefragt. Am Tagesende legte der DAX 1,4 Prozent zu. Mit einem weiteren Tagesgewinn von 0,4 Prozent kletterte der DAX am Dienstag über die Marke von 12.500 Punkten. Damit notiert der DAX so hoch wie zuletzt vor mehr als 2 Monaten. Ein Rutsch des Euro sorgte vor allem bei Bankaktien und Automobilherstellern für steigende Kurse. Mit 0,2 Prozent Tagesgewinn ging es am Mittwoch deutlich ruhiger zu. Nach den starken Kursgewinnen zu Wochenbeginn mussten diese erst einmal verdaut werden. Der große Verfallstag für Optionen und Futures am Freitag sorgte am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Marktteilnehmer wollten sich vor diesem traditionell starken Handelstag nicht positionieren. Am Donnerstag ging der DAX daraufhin mit einem Tagesverlust von 0,1 geringfügig leichter aus dem Handel. Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA drückten am Freitag jedoch die Kurse etwas. Marktteilnehmer erwarten daraufhin weniger schnell steigende Zinsen. Dies drückte vor allem auf den Kurs der Kreditinstitute.

    Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs stieg um 5,1 Prozent nachdem die Aktie in der Vorwoche noch zu den Wochenverlierern gehörte. Damit klettert der Aktienkurs der Commerzbank auf 10,69 Euro. Im Rahmen der eröffneten Internationalen Automobilausstellung IAA standen vor allem Aktien aus dem Automobilsektor im Blickpunkt. Die immer größer werdende Bedeutung der Zulieferer lenkt zusätzliches Augenmerk auf diese Branche. Besonders bedeutend und gut entwickelt sich dabei die Aktie von Continental. An der Börse ging es mit 4 Prozent ebenfalls deutlich nach oben. Bei einem Stand von 206,95 Euro notiert die Continental-Aktie über der Marke von 200 Euro. Papiere von Siemens legen um 3,6 Prozent zu und notieren mit 116,30 Euro deutlich über der 100 Euro Marke.

    Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Zinssteigerungen sorgen genauso für fallende Kurse bei den hochverschuldeten Versorgeraktien wie eine Abstufung durch Ratingagenturen. Auf dem Aktienkurstiefpunkt wurden E.on und RWE von Analysten auf Buy gesetzt. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Monaten haben die Analysten den Daumen gesenkt und das Rating auf Halten herabgestuft. An der Börse verloren RWE 5,4 Prozent auf 20,17 Euro und E.on geben um 4,4 Prozent auf 9,16 Euro nach. Kaum wahrnehmbar ist dagegen der Wochenverlust der Henkel-Papiere mit einem Kursrückgang von 0,9 Prozent auf 115,85 Euro.

    Aktienmarkt anfällig für Schwankungen

    Nach der erneut starken Kursentwicklung wird der Markt wieder anfälliger für Schwankungen. Momentan gibt es wenig Gründe für weiter stark steigende Kurse. Hohe Unternehmensergebnisse sind eingepreist. Positive Überraschungen durch die Unternehmen sind damit nur noch schwer zu schaffen. Von politischer Seite dürfte sich ebenfalls keine nennenswerte Überraschung ergeben, so dass mit Kursschwankungen auf dem aktuellen Niveau zu rechnen ist.