Schlagwort: Commerzbank

  • DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte – Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn – Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Mit einem leichten Gewinn hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex legte um 0,4 Prozent zu. Damit notiert der Index 43 Punkte im Plus und ging bei einem Stand von 10.588 Punkten ins Wochenende.

    DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte nach oben

    Dem DAX ist der Start in die neue Handelswoche nicht gelungen. Vor allem der Abgabedruck vom Terminmarkt sorgte für einen Tagesverlust von 0,5 Prozent. Am Dienstag beendete der DAX die kleine Verlustserie von drei Verlusttagen in Folge. Vor allem mit den Finanzaktien ging es nach oben. Gute Nachrichten der Unicredit sorgten auch für Entspannung bei den deutschen Kreditinstituten. Der DAX legte 0,9 Prozent zu. Mit leichten Gewinnen von 0,3 Prozent ging der DAX am Mittwoch nach einem impulslosen Tagesverlauf aus dem Handel. Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex liess den DAX am Donnerstag 0,9 Prozent verlieren. Nach der US-Notenbanksitzung legte der DAX am späten Freitagshandel zu. Am Tagesende ging der DAX 0,6 Prozent fester ins Wochenende.

    Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn

    Nachdem die italienische Unicredit keinen weiteren Eigenkapitalbedarf benötigt, gab es in der gesamten Finanzbranche ein Aufatmen. Davon wurden auch die deutschen Kreditinstitute angesteckt. Die Papiere der Commerzbank legten im Wochenverlauf 5,5 Prozent auf 6,02 Euro zu und Deutsche Bank verteuerten sich um 5,4 Prozent auf 12,59 Euro. Der Abgasskandal bei Volkswagen wird aufgearbeitet und ein Konflikt mit Zulieferern ist ebenfalls geschlichtet. Diese guten Nachrichten haben die Vorzugsaktien von Volkswagen um 3,6 Prozent auf 124,20 Euro steigen lassen.

    Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Aktien der Deutschen Börse gaben um 4,8 Prozent auf 76,25 Euro nach. Der in der Fusion mit der London Stock Exchange steckende Börsenbetreiber hat noch einige offene Fragen zu bearbeiten. Die Zustimmung der Aktionäre wurde bereits erteilt. Jetzt gilt es auch die Behörden von diesem Deal zu überzeugen und Sorgen im Zusammenhang des bevorstehenden Brexits zu lösen. Vonovia und adidas gaben ohne großen Hintergrund um 1,9 Prozent auf 35,42 Euro bzw. 153,55 Euro nach.

    DAX wird weiter steigen

    Der Aufwärtstrend ist beim DAX weiter intakt. Momentan gibt es viele Gründe die für ein Investment in deutsche Aktien sprechen. Niedrige Zinsen und stabile Unternehmensergebnisse sind dabei die wichtigsten Kaufargumente für deutschen Dividendentitel. Aus diesem Grund wird es an der deutschen Börse auch weiter nach oben gehen.

  • DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten – Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne – E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Nach einer starken Handelswoche und überzeugenden Unternehmenszahlen hat der DAX in der vergangenen Handelswoche neue Jahreshöchststände markiert. Der Deutschen Aktienindex stieg innerhalb der letzten fünf Handelstage um 3,3 Prozent auf 10.713 Punkte. Damit notiert der DAX 346 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche

    DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten

    Der starke US-Arbeitsmarktbericht sorgte auch am Montag noch für steigende Aktienkurse. Bis auf acht Punkte ist der DAX im Handelsverlauf an das Jahreshoch gestiegen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,1 Prozent. Eine anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgte am Dienstag für weitere Kursgewinne und damit ein neues Jahreshoch bei 10.701 Punkten. Mit einem Gewinn von 2,5 Prozent verabschiedete sich der DAX schließlich ins Wochenende. Nach der Rally des Vortages ging es beim DAX am Mittwoch etwas ruhiger zu. Zwar markierte der DAX im Tagesverlauf vorübergehend ein neues Jahreshoch, am Tagesende blieb jedoch ein kleiner Verlust von 0,4 Prozent. Bereits am Donnerstag sorgte die gute Berichtssaison für weiter steigende Kurse. Beim Aktienindex DAX sorgte dies für ein Tagesgewinn von 0,9 Prozent. Nach einem Gewinnanstieg von fast 400 Punkten in der vergangenen Woche gönnte sich der DAX am Freitag eine Erholung. Der Kurs gab um 0,3 Prozent leicht nach.

    Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne

    Ganz vorne mit dabei waren in der vergangenen Woche die Finanzwerte. Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank legten überdurchschnittlich zu, nachdem die Zentralbanken eine weiterhin lockere Geldpolitik in Aussicht stellten. An den Aktienmärkten profitierte die Deutsche Bank mit einem Aufschlag von 8,1 Prozent auf 12,75 Euro und Commerzbank legten um 7,4 Prozent auf 5,79 Euro zu. Auslöser für die Gewinne im Finanzsektor waren auch die guten Unternehmenszahlen der Versicherer Allianz und Münchener Rück, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent bzw. 6,3 Prozent ebenfalls zu den besten Aktien der vergangenen Woche gehörten. Besser schnitten nur noch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenplus von 7 Prozent auf 79,94 Euro ab.

    E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Am Ende der Liste finden sich die Papiere von E.on. Der Versorger verlor 4,8 Prozent auf 8,74 Euro und notiert damit als einzige Aktie in der vergangenen Woche mit einem Verlust. Nachdem das Unternehmen einen Jahresverlust in Aussicht stellte, gab es starke Verkäufe. Analysten hatten zuvor zumindest einen leichten Gewinn erwartet. Wenig Bewegung gab es auch bei den Papieren von Merck. Nach einer Herabstufung notiert die Aktie unverändert bei 98,91 Euro. Volkswagen und Deutsche Telekom schnitten kaum verändert mit Gewinnen von weniger als 1 Prozent ab.

    DAX auf Jahreshöchstständen

    Nachdem der DAX neue Jahreshöchststände erreicht hat, gibt es derzeit drei Optionen. Entweder der DAX steigt weiter rasant und könnte damit schnell charttechnische Marken bei 10.750 und 11.00 Punkten überwinden, der DAX verschnauft erst mal auf dem aktuellen Niveau und bewegt sich nicht mehr vom Fleck oder der DAX korrigiert und wir haben die Höchststände des Jahres bereits hinter uns. Aktuell sehen wir das Szenario weiter steigender Kurs am wahrscheinlichsten. Die Unternehmen haben überwiegend mit guten Ergebnissen die Märkte begeistert. Damit sind weitere Kursanstiege möglich. Eine kurzfristige Seitwärtsphase ist aber dennoch nicht auszuschließen. Verluste, vor allem über einen längeren Zeitraum, halten wir am unwahrscheinlichsten.

  • DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu – Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen – Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Nach starken Schwankungen im Wochenverlauf ist der DAX mit einem leichten Gewinn aus dem Handel gegangen. Mit einem Wochengewinn von 30 Punkten kletterte der Deutsche Aktienindex um 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte. Damit notiert der Aktienindex auf einem Niveau, das zuletzt Mitte April erreicht wurde.

    DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu

    Mit dem Montag ist dem DAX der Start in den August erst einmal geglückt. Der Index notierte unverändert bei einem Plus von 4 Punkten. Die Ergebnisse des Bankenstresstests sind damit verdaut und unter den Marktteilnehmern herrscht insgesamt etwas Erleichterung. Am Dienstag gab es den Höhepunkt der Berichtssaison beim DAX. Sieben Unternehmen gaben Details zur Geschäftsentwicklung bekannt. Trotz guter Zahlen sorgte der Ausblick bei BMW für Verkäufe. Der bevorstehende Modellwechsel der 5er Reihe dürfte im zweiten Halbjahr schwache Zahlen bringen. In diesen Abwärtssog gerieten auch die Papiere anderer Automobilhersteller und infineon. Die Commerzbank zog erneut ihre Gewinnprognose zurück. An der Börse wurden die Aktien abgestraft und brachen um 9,2 Prozent ein. Der Tagesverlauf war beim DAX mit einem Verlust von 1,8 Prozent ebenfalls weniger erfolgreich. Für Erholung sorgte am Mittwoch der Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Damit setzten sich die Verluste nicht weiter fort. Auch am Donnerstag ging es beim DAX weiter nach oben. Starke Zahlen von Siemens beflügelten den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA und ein starker US-Dollar sorgten für deutliche Aufschläge bei den deuten Exportwerten. An der Börse gingen die DAX-Notierungen 1,4 Prozent höher aus dem Handel.

    Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen

    Siemens hat zum zweiten Mal im aktuellen Geschäftsjahr die Prognosen erhöht und damit an der Börse für ein kleines Kursfeuerwerk gesorgt. Das Unternehmen ist zurück auf dem Wachstumskurs. Der Aktienkurs kletterte um 5,6 Prozent gegenüber der Vorwoche nach oben und ging bei einem Stand von 102,55 Euro aus dem Handel. Damit notiert Siemens seit rund einem Jahr erstmals wieder über der Marke von 100 Euro. Der Gasspezialist Linde legte weitere 3,6 Prozent zu und notiert aktuell bei 133,35 Euro. Aktien der Deutschen Post stiegen nach hervorragenden Zahlen und dem besten Quartalsergebnis des Konzern 3,5 Prozent höher. Die guten Ergebnisse im Export- und Frachtgeschäft bescherten der Aktie Gelb einen Kursgewinn von 93 Cent auf 27,62 Euro.

    Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Am Ende der Kursgewinner ist einmal mehr die Aktie der Commerzbank zu finden. Der Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes brach nach einer erneuten Gewinnwarnung um 8,6 Prozent im Wochenverlauf ein. Das niedrige Zinsumfeld und das bestehende Risiko macht es den Banken immer schwerer Geld zu verdienen. Die Aktie der Commerzbank notiert bei 5,39 Euro auf Allzeittiefständen. Verkauft wurden auch die Versorger. Aktien von RWE gaben um 5,2 Prozent auf 15,07 Euro nach und E.on verbilligten sich um 4,3 Prozent auf 9,18 Euro.

    DAX könnte erstmal in Ferien gehen

    Nach den weiteren Gewinnen aufgrund guter Daten könnte der DAX in den kommenden Wochen uneinheitlich tendieren. Gründe für weitere Kursgewinne sind damit erst einmal nicht zu erwarten. Genauso wenig dürfte es aber auch zu stärkeren Verlusten kommen. Es wird daher eher davon ausgegangen, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts tendiert und auch in Ferien geht.

  • DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte – RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on – Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Eine positive Bilanz hat der DAX in der vergangenen Woche zu verbuchen. Der Deutsche Aktienindex legte nach der Entscheidung Großbritannien für einen Brexit um 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte zu. Damit notiert der DAX 219 Punkte im Plus gegenüber dem Stand vor einer Woche und über dem Niveau vor der Brexit-Entscheidung. Vom Jahreshoch bei rund 10.300 Punkten ist der DAX weiterhin ein ganzes Stück entfernt.

    DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche war weiterhin vom Brexit bestimmt und so tauchte der DAX am Montag deutlich ab. Mit einem Minus von 3 Prozent hat der DAX einen selten hohen Tagesverlust verbucht. Bei einem Tagesschlusskurs von 9.269 Punkten rückte der Index immer näher an die 8.000er Marke heran. Besonders konjunktursensible Aktien sowie Dividendenpapiere aus dem Finanzsektor leiden unter der Brexit-Entscheidung und hatten entsprechend hohe Verluste zu verbuchen. Im weiteren Wochenverlauf erholten sich die Kurse. So kam es am Dienstag zunächst mehr zu einer Gegenreaktion mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Dieser Trend verfestigte sich an den folgenden Tagen mit Kursgewinnen von 1,7 Prozent am Mittwoch, 0,7 Prozent am Donnerstag und 1 Prozent am Freitag. Vor allem die Aussagen einzelner Notenbanken mit geldpolitischen Maßnahmen die Märkte zu unterstützen, sorgte für positive Stimmung auf dem Parkett. Aber auch gute Konjunkturdaten sowie Kursgewinne beim Britischen Pfund nach historischen Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung sorgten für ein freundliches Aktienumfeld.

    RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on

    Nachdem RWE ein starkes UK-Geschäft hat, sorgte die Entspannung am Aktienmarkt in der vergangenen Woche bei RWE für einen zusätzlichen Kursschub. Die Aktie stieg um 15,3 Prozent auf 14,40 Euro. Analysten unterstützten den Kursanstieg mit einem Kursziel von 20 Euro für die Papiere von RWE. ThyssenKrupp zählte in der Vorwoche noch zu den Verlierern. In der aktuellen Woche legte die Aktie des Stahlherstellers aufgrund des positiven Marktumfeldes mit 9,1 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Kurs stieg damit um 1,59 Euro auf 19,01 Euro. In unsicheren Zeiten sind Telekommunikationsunternehmen aufgrund ihrer stabilen Umsätze immer ein beliebtes Investment. Davon profitieren im aktuellen Umfeld auch die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent auf 15,24 Euro. Im Zuge der Erholung von RWE legte der Energiesektor insgesamt zu. Papiere von E.on verteuerten sich um 7,8 Prozent auf 9,14 Euro.

    Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Die Deutsche Bank hat inzwischen jede Menge eigener Probleme. Nachdem die US-Tochter erneut den Stresstest nicht bestanden hatte, wurde das Institut durch den IWF zum riskantesten globalen Finanzinstitut degradiert. An der Börse hinterlässt dies Spuren – der Kurs gab um 6,1 Prozent nach. Die Aktie notiert mit 12,55 Euro auf einem Niveau wie zuletzt vor Jahrzehnten. Damit droht der Aktie der Abstieg aus dem Stoxx50, was zu weiteren Kursverlusten führen wird. Im Zuge der Schwäche der Finanztitel verlieren auch Commerzbank 6 Prozent auf 5,83 Euro. Eine Herabstufung hat die Papiere von HeidelbergCement stärker fallen lassen. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 68,34 Euro nach.

    DAX könnte Talfahrt beenden

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen vier Handelstage hat der DAX einen Boden ausgebildet und könnte aus technischer Sicht zu weiteren Kursgewinnen ansetzen. Die Unsicherheit um die Umsetzung des Brexits wird den Handel weiter beschäftigen und auch verunsichern. Sofern es von dieser Seite jedoch keine negativen Überraschungen gibt und die Konjunktur stabil bleibt, dürfte der DAX bald wieder neue Jahreshöchststände markieren. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet der DAX Einsteigern eine gute Basis für Aktienkäufe.

  • DAX verliert nach sehr volatiler Woche 0,8 Prozent auf 9.557 Punkte – Henkel, Beiersdorf und Vonovia legen gegen den Trend zu – ProSiebenSat1, ThyssenKrupp und Commerzbank verlieren über 5 Prozent

    In der vergangenen Woche ging der DAX nach starken Schwankungen leicht im Minus aus dem Handel. Der Wochenverlust von 0,8 Prozent bildet die ganze Dramatik der vergangenen Woche dabei in keiner Weise ab. Auf Wochensicht steht ein Verlust von 74 Punkten in den Büchern. Am Freitag beendete der DAX den Handel bei einem Stand von 9.557 Punkten. Der Sprung über die 10.000er Marke war damit nur von kurzer Dauer.

    DAX verliert nach sehr volatiler Woche 0,8 Prozent auf 9.557 Punkte

    Die vergangene Handelswoche stand ganz im Zeichen des Referendums Großbritannien über den Austritt aus der Europäischen Union. Nachdem der Ausgang lange Zeit als ungewiss galt, haben zu Wochenbeginn die Wettbüros Tendenzen über ein Scheitern des Referendums ausgemacht. Dies sorgte beim DAX zu einem deutlichen Kurssprung. Der Deutsche Aktienindex legte im Handelsverlauf um 3,4 Prozent zu. Am Dienstag sorgte zusätzlich ein positiver ZWE-Indikator für Kursgewinne von 0,5 Prozent. Am Tag vor dem Referendum ging es beim DAX um 0,6 Prozent nach oben und selbst am Tag der Entscheidung überwog die Freude der Brexit-Gegner mit einem Tagesplus von 1,9 Prozent beim DAX. Wettbüros bewerteten ein Scheitern des Referendums bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent. Ganz dick kam es dann aber am Freitag. Als bekannt wurde, dass die Brexit-Befürworter am Ende den engen Ausgang für sich entscheiden konnten, sackte der DAX deutlich ab. Im weiteren Tagesverlauf kam es zu einer leichten Erholung und der DAX ging nur noch mit einem Tagesverlust von 6,8 Prozent aus dem Handel.

    Henkel, Beiersdorf und Vonovia legen gegen den Trend zu

    Mit einem Kursgewinn von 4,9 Prozent schoben sich die Papiere von Henkel an die Spitze der Wochengewinner. Hier wirkt sich die Übernahme des amerikanischen Wasch- und Reinigungsmittelherstellers The Sun Products positiv aus. Zum Handelsende lag die Henkel-Aktie 4,93 Euro über dem Schlußkurs der Vorwoche und legte damit 4,9 Prozent auf 104,70 Euro zu. Die als defensiv gehandelte Aktie des Nivea-Herstellers Beiersdorf legte um 3,6 Prozent auf 80,11 Euro zu. Der Immobilienkonzern Vonovia gehört mit einem Plus von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    ProSiebenSat1, ThyssenKrupp und Commerzbank verlieren über 5 Prozent

    Die schwärzeste Woche hatten die Papiere von ProSiebenSat1. Der Medienkonzern wurde nach Aussagen von Händlern von den Analysten heruntergestuft. Der Wochenverlust liegt bei 6,3 Prozent auf 39,30 Euro. Die konjunktursensible Aktie des Stahlherstellers ThyssenKrupp gab um 5,8 Prozent auf 17,42 Euro nach. Die stark unter dem Brexit leidenden Bankaktien legten zu Wochenbeginn stark zu. Die hohen Kursverluste vom Freitag werden damit wieder relativiert und so erscheint der Kursverlust bei der Commerzbank von 5,1 Prozent auf 6,20 Euro moderat.

    DAX auf der Suche nach Orientierung

    Nachdem eigentlich die Mehrheit inzwischen von einem Verbleib Großbritanniens in der EU ausgegangen ist, erwarteten Analysten nach dem Wahlausgang den Start einer Sommerrally. Doch damit ist jetzt erst einmal Schluss. Die Rally ist ins Wasser gefallen und die Unsicherheit überwiegt. Das Gute ist erst einmal, dass der Austritt nicht von heute auf morgen erfolgt und die Parteien innerhalb der nächsten zwei Jahr die Bedingungen für einen Austritt festlegen. Was aber in jedem Fall bleiben wird, sind höhere Hürden und damit auch höhere Kosten für Exportunternehmen. Was auch die nächsten Wochen bleiben wird, ist Unsicherheit über die letztendlichen Konsequenzen des Austritts. Bis dahin und bis es wieder eindeutige Wachstumssignale von der Wirtschaft gibt, wird der DAX erstmal schwanken und keine eindeutige Richtung einschlagen. Aktuell ist damit eine Marktphase in der man nicht voll investiert sein muss und die mit Sicherheit jede Menge für Neuengagements bietet.

  • DAX verliert 1,7 Prozent und rutscht unter die 10.000er Marke auf 9.835 Punkte – RWE mit deutlichen Kursgewinnen – adidas und Vonovia legen ebenfalls zu – Lufthansa, Commerzbank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Eine schwache Performance hat der DAX in der vergangenen Woche erlebt. Der DAX gab um 269 Punkte nach und hat damit 2,7 Prozent an Wert verloren. Dieser Wochenverlust lies den DAX wieder unter die Marke von 10.000 Punkte rutschen. Damit hat der Ausflug über die 10.000er Marke nur drei Wochen gehalten. Am Ende ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.835 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 1,7 Prozent und rutscht unter die 10.000er Marke auf 9.835 Punkte

    Nach einem Mini-Minus von 0,2 Prozent am Montag legte der DAX am Dienstag 1,6 Prozent zu. Nach der Notenbanksitzung vom Montag wurde klar, dass die Zinswende in den USA erst einmal auf sich warten lässt. Besonders gefragt waren danach Unternehmen, die von einem niedrigen Zinsniveau profitieren. Deshalb standen besonders Immobilienunternehmen auf der Einkaufsliste der Börsianer, zumal verknappender Wohnraum in den Großstädten für zusätzliche Phantasie in diesem Aktiensegment sorgt. Eine gesenkte Wachstumsprognose der Weltbank führte am Mittwoch zu einem Tagesverlust von 0,7 Prozent. Ein fallender Ölpreis beschleunigte am Donnerstag den Kursrückgang. Beim DAX stand am Tagesende ein Verlust von 1,3 Prozent in den Büchern. Am Freitag sorgte ein rabenschwarzer Tag für einen Kursverlust von 2,5 Prozent. Neben Konjunktursorgen belastete auch ein möglicher Brexit die Aktienmärkte.

    RWE mit deutlichen Kursgewinnen – adidas und Vonovia legen ebenfalls zu

    Analysten sorgen bei RWE zu einem kleinen Kursfeuerwerk. Bei einem schwachen Gesamtmarkt legte die RWE-Aktie 6,1 Prozent auf 12,86 Euro zu. Die Analysten von HSBC machten ein Erholungspotential bei dem Energieversorger aus. Nach deren Einschätzung ist der Markt reif für eine Erholungsphase. Auch die Aufspaltung des Konkurrenten E.on sorgte für Phantasie und Kursgewinne im Energiesektor. adidas-Aktien notierten im Vorfeld der EM 2016 mit 1,8 Prozent im Plus und gingen bei einem Stand von 118,95 Euro aus dem Handel. Damit notierten die Papiere im Wochenverlauf auf Allzeithoch. Wenig Veränderung aber immerhin ins Plus hat es die Vonovia-Aktie geschafft. Das Immobilienunternehmen profitiert von weiterhin niedrigen Zinsen und einer starken Nachfrage nach Wohnimmobilien in Großstädten. Die Aktie legte 0,5 Prozent auf 31,41 Euro zu.

    Lufthansa, Commerzbank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust fuhren die Papiere der Lufthansa mit einem Kursrückgang von 8,9 Prozent auf 11,33 Euro ein. Schwache Verkehrszahlen im Luftfahrtbereich, weniger Passagiere am Flughafen Frankfurt und erneute Terroranschläge belasten die Luftfahrtbranche. Das niedrige Zinsumfeld sorgt für geringere Zinseinnahmen bei den Banktiteln. Die Papiere der Commerzbank gaben um 8,2 Prozent auf 6,75 Euro nach. Die Konsolidierung im Stahlsektor sorgt für eine schwache Entwicklung bei ThyssenKrupp. Die Aktie verlor 6,8 Prozent auf 18,40 Euro.

    Brexit-Diskussion sorgt für Verunsicherung

    Die Meldungen über gesenkte Wachstumsprognosen haben bereits in der Vorwoche zu Verunsicherung auf dem Aktienparkett geführt. Kurz vor dem Referendum über einen möglichen Brexit stiegt die Verunsicherung über den Ausgang. Börsianer werden diese Unsicherheit weiter meiden und eher unterinvestiert bleiben als Kursverluste einzufahren. Insofern stehen für die kommenden Wochen die Zeichen für Kursgewinne eher schlecht. In der aktuellen Marktlage ist es besser den Markt zu beobachten und je nach Entscheidung schnell einzusteigen um bei einer möglichen Gegenreaktion Gewinne einzufahren.

  • DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel – Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    In der vergangenen Woche drehten sich die Vorzeichen beim DAX wieder. Der Deutsche Aktienindex verlor an Wert und gab im Wochenverlauf um 1,8 Prozent nach. Damit tauchte der DAX 183 Punkte ab und ging bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel. Die Marke von 10.000 Punkten war zu keiner Gefahr und bei dem aktuellen Schlussstand notiert der DAX immerhin oberhalb der 200-Tage-Linie.

    DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel

    Am Montag ging es zunächst weiter nach oben. Der DAX legte den fünften Handelstag in Folge zu und notierte nur 4 Prozent unter dem aktuellen Jahreshoch. Den Großteil des Tages handelte der DAX am Dienstag wenig verändert. Gegen Handelsschluss sorgten Umfrage-Ergebnisse über einen möglichen Brexit für Verunsicherung. Der DAX ging am Handelsende mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel. Die Kursverluste setzten sich am Mittwoch mit einem Rückgang von 0,6 Prozent fort. Fehlende Nachrichten sorgten am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Der DAX legte ganze 4 Punkte zu. Schwache Arbeitsmarktdaten haben am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett gesorgt. Der DAX verlor 1 Prozent.

    Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen

    Das Übernahmefieber von Bayer um Monsanto sorgte in der vergangenen Woche für Kursgewinne. Die Aktie der Leverkusener legte um 4,7 Prozent zu. Damit geht die Aktie bei einem Stand von 89,34 Euro aus dem Handel und hat den Verlust der Vorwoche wieder ausgebügelt. 2,2 Prozent ging es für den Nivea-Hersteller Beiersdorf nach oben. Im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft ging es mit dem Sportausrüster adidas um 1 Prozent auf 116,85 Euro nach oben. Positive Analystenkommentare ließen auch die Aktie von RWE um 1 Prozent auf 12,12 Euro stiegen.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    Die höchsten Kursverluste gab es in der vergangenen Woche bei den Finanztiteln. Die Aktie der Deutschen Bank gab 7,9 Prozent nach und ging bei einem Stand von 15 Euro aus dem Handel. Bei der Commerzbank ging es um 5,7 Prozent auf 7,35 Euro in den Keller. Ein möglicher Brexit sowie eine anstehende Zinserhöhung wirkt sich negativ auf die Phantasie bei den Finanzwerten aus. Münchener Rück gaben nach negativen Analystenkommentaren um 5,2 Prozent auf 160,65 Euro nach.

    Brexit könnte zu einer DAX-Delle führen

    Umfragen geben derzeit uneinheitliche Tendenzen über einen möglichen Brexit nach dem Referendum Ende Juni in Großbritannien. Sollte Großbritannien den Wirtschaftsraum wirklich verlassen, dürfte sich dies negativ auf die Wirtschaft in Europa und damit auch auf die Entwicklung an den Aktienmärkten auswirken. Verluste beim DAX sind damit zu erwarten.

  • DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte – Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu – RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Woche ging es am Deutschen Aktienmarkt mit den Kursen stark nach oben und unten. Zum Wochenschluss blieb dann ein Verlust von 37 Punkten über. Damit hat der DAX den Sprung über die 10.000er Marke nicht geschafft und ist um 0,4 Prozent weiter abgerutscht auf einen Wochenendstand von 9.916 Punkten.

    DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte

    Nach dem langen Pfingstwochenende ist der DAX mit einem Minus von 0,6 Prozent in die Woche gestartet. Der Kursverlust vom Dienstag wurde mit Inflationsdaten aus den USA begründet. Diese lagen über den Erwartungen und könnten damit schneller zu Zinssteigerungen durch die US-Notenbank führen. Bei einem dünnen Umsatz notierte der DAX auch am Mittwoch lange im Minus. Mit Kursgewinnen an der Wall Street ging es auch beim Deutschen Aktienindex nach oben. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 0,5 Prozent. Die US-Notenbanksitzung sorgte nun für die befürchtete Zinssteigerungsphantasie. Die Aktienmärkte gaben daraufhin weltweit deutlich nach. Beim DAX blieb am Tagesende ein Verlust von 1,5 Prozent. Lediglich der Optionsverfall lenkte am Freitag von diesem Geschehen ab und brachte einen Tagesgewinn von 1,2 Prozent.

    Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu

    Solide Geschäftszahlen von Merck haben den Aktienkurs beflügelt. Der veröffentlichte Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen und die Gewinne leicht darüber. Auf dem Börsenparkett führte dies zu einem Wochengewinn von 6,1 Prozent auf 87,23 Euro. Zinssteigerungen wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus, da bei einem höheren Zinsumfeld die Margen für die Banken wieder steigen. Bei der Commerzbank wirkte sich dies positiv mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent auf den Aktienkurs aus. Ebenfalls deutlich nach oben ging es bei ProSiebenSat1 nachdem sich die Aktie in der jüngsten Vergangenheit wenig bewegte.

    RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Mit den Energieversorgern ging es auch in der vergangenen Woche in den Keller. RWE erhalten dabei die rote Laterne als schwächste Aktie im DAX. Der Kurs von RWE gab um 7 Prozent auf 11,49 Euro nach. Übernahmepläne für Monsanto durch Bayer sorgen für Verunsicherung bei den Leverkusenern. An der Börse wurde diese Meldung mit einem kräftigen Kursabschlag kommentiert. Zum Wochenschluss bleibt beim DAX ein Wochenverlust von 3,7 Prozent auf 89,54 Euro. Auch bei der Deutschen Post steht ein Verlust von 3,7 Prozent auf dem Papier. Allerdings enthält der Kursrückgang um 98 Cent den Dividendenabschlag von 85 Cent.

    DAX bewegt sich seitwärts und wartet auf Entscheidung

    Nachdem sich der DAX in den vergangenen Wochen immer seitwärts bewegte und es nur an einzelnen Tagen zu Ausreißern kam, dürfte sich der Trend erst einmal fortsetzen. Für die kommende Woche werden keine Nachrichten erwartet, aufgrund derer sich dieser Trend ändern könnte. Stärkere Signale in Richtung Zinssteigerungen könnten den DAX jedoch nachhaltig belasten und zu weiteren Kursverlusten führen. Ansonsten ist es auch gut möglich, dass der DAX bei positiven Nachrichten wieder über die 10.000er Marke klettert.

  • DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke – Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen – Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Beim DAX ging es die zweite Woche in Folge nach unten. Damit machte der Deutsche Aktienindex vor allem den Aktionären Freude, die dem Motto „Sell in May and go away“ folgten. Im Wochenverlauf gab der DAX 1,7 Prozent ab und hat 169 Punkte verloren. Der Sturz unter die Marke von 10.000 Punkte war nicht mehr aufzuhalten. Am Handelsende beendete der DAX den Handel bei einem Stand von 9.870 Punkten.

    DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke

    Nach dem Ausverkauf vom Montag entwickelte sich der DAX am zu Wochenbeginn zunächst positiv. Der DAX legte 0,8 Prozent zu. Nur der starke Euro hat weitere Kursgewinne verhindert. Schwache Unternehmensergebnisse schickten jedoch den DAX bereits am Dienstag auf Tauchfahrt. Beim deutschen Aktienmarkt ging es deutlich nach unten – der DAX verlor 1,9 Prozent an Wert. Auch am Mittwoch gab der DAX wegen Wachstumssorgen um 1 Prozent nach. Am Donnerstag beruhigte sich der DAX bei einem umsatzschwachen Feiertagshandel. Der DAX legte 0,2 Prozent zu. Auch am Freitag gab es einen leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen

    Die Aktie der Deutschen Börse legte auf Wochensicht mit einem Kursgewinn von 3,3 Prozent am stärksten zu. Die Aktie gewann 2,34 Euro auf einen Stand von 74,03 Euro. Grund für die Kursgewinne ist der Rückzug des Börsenbetreibers ICE um die Übernahme der London Stock Exchange. Zuvor gab es Befürchtungen um einen Bieterwettkampf. Nach dem Rückzug scheint der Weg für die Übernahme der Londoner Börse durch die Frankfurter einfacher zu sein. Gute Quartalszahlen von Siemens haben den Kurs der Münchener um 1,7 Prozent auf 92,67 Euro steigen lassen. Und auch bei adidas sorgen gute Geschäfte mit der Fußball-Europameisterschaft für einen Kurszuwachs von 1,3 Prozent auf 114,10 Euro.

    Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Ein schwaches Quartalsergebnis hat den Kurs der Commerzbank belastet. Die Bankaktie gab um 13,2 Prozent auf 7,08 Euro nach. Auch die Deutsche Bank verloren nach negativen Meldungen um 10,5 Prozent auf 14,74 Euro. Lufthansa wird die Kapazitäten dieses Jahr weniger stark ausbauen als zunächst geplant. Dies sorgte auf dem Börsenparkett für fallende Kurse. Die Aktie verlor 8 Prozent auf 12,47 Euro. Verluste gab es auch bei den Versorgern. RWE verloren 8,9 Prozent auf 11,88 Euro und E.on gaben um 6,7 Prozent auf 8,41 Euro nach.

    Dividendenregen und 10.000er Marke

    Zahlreiche Unternehmen haben in der letzten Wochen Dividenden gezahlt und damit die Kassen der Aktionäre mit Geld gefüllt. Der DAX hat dennoch erneut deutlich an Wert verloren und ist wieder unter die Marke von 10.000 Punkte gerutscht. Die Erholung in der zweiten Wochenhälfte sorgte jedoch für Erleichterung. Der starke Euro drückt negativ auf die Exportindustrie. Die jüngsten Erholungsversuche stimmen zuversichtlich, dass der DAX möglichst schnell wieder über die 10.000er Marke steigen wird und der aktuelle Kursrückgang eher als günstige Gelegenheit für Nachkäufe gesehen wird.

  • DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen – Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Nach einer starken Börsenwoche hat der DAX zum Wochenschluss 4,5 Prozent höher geschlossen und die Marke von 10.000 Punkten überwunden. Insgesamt hat der Deutsche Aktienindex in der letzten Handelswoche 429 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.052 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte

    Bereits am Montag ging es mit den Kursen nach oben. Im Zuge stärkerer Preise bei den Rohstoffen zogen auch die Aktienkurse an. Am Handelsende schloss der DAX 0,6 Prozent im Plus. Am Dienstag setzte sich der Trend fort und der DAX verbuchte einen erneuten Kursgewinn in Höhe von 0,8 Prozent. Der weitere Anstieg bei den Rohstoffpreisen führte am Mittwoch zu einem deutlichen Punktegewinn. Der DAX kletterte über die Marke von 10.000 Punkte und legte im Handelsverlauf 2,7 Prozent zu. Am Tagesende notierte der DAX bei 10.026 Punkten gleichzeitig auf dem Tageshoch. Vorlagen von den asiatischen Börsen sorgten auch am Donnerstag für eine gute Laune auf dem Parkett und weiter steigende Kurse. Der DAX klettert um 0,7 Prozent auf 10.094 Punkte. Nach fünf Gewinntagen in Folge war am Freitag erst einmal Ruhe angesagt. Der DAX ging 0,4 Prozent leicht aus dem Handel.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen

    Mit den gestiegenen Rohstoffpreisen legten auch die Papiere aus dem Rohstoffsektor sowie der Finanzbranche deutlich zu. Nach dem Preisverfall bei den Rohstoffen gab es Sorgen auf dem Börsenparkett, dass Insolvenzen im Rohstoffbereich die Banken unter Druck bringen könnten. Im Zuge der anziehenden Rohstoffpreise sind diese Ängste zunächst einmal verflogen. So legten die Papiere der Commerzbank im Wochenverlauf 11,1 Prozent auf 8,32 Euro zu und die Aktie der Deutsche Bank gewann 9,7 Prozent auf 15,35 Prozent. Eine mögliche Konsolidierung im europäischen Stahlgeschäft sorgt für Kursphantasie bei ThyssenKrupp. Der Kurs legte um 9,9 Prozent auf 20,50 Euro zu.

    Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Trotz positiver Analystenkommentare haben die Aktien von Vonovia im Wochenverlauf 3,6 Prozent verloren. Der Immobilienkonzern gab damit um 1,16 Euro je Aktie nach und ging bei einem Kurs von 31,01 Euro aus dem Handel.

    Anstieg über 10.000er Marke sorgt für neue Impulse

    Der Kursanstieg über die Marke von 10.000 Punkte hat trotz des Tagesverlustes vom Freitag neue Impulse für die weitere Kursentwicklung beim DAX gesetzt. Der Markt ist charttechnisch in eine optimistische Stellung gedreht. Damit sollten Impulse für weitere Kursgewinne gesetzt sein. Mit dem Überschreiten der 10.200er Marke würde der DAX weitere Kaufanreize bieten und es wäre damit der Weg in Richtung 11.000 Punkte frei.