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  • DAX gewinnt 1 Prozent auf 11.599 Punkte – Commerzbank, Deutsche Bank und ProSiebenSat.1 mit deutlichen Gewinnen – Adidas, HeidelbergCement und infineon mit höchstem Wochenverlust

    Die erste Woche des neuen Jahres konnte der DAX mit einem Gewinn von 1 Prozent beenden. Damit klettert der Deutsche Aktienindex um 118 Punkte auf 11.599 Punkte und hat die 11.600er Marke nur knapp verfehlt. Nach dem Fehlstart in 2016 ist dem DAX der Start ins neue Jahr damit gelungen.

    DAX gewinnt 1 Prozent auf 11.599 Punkte

    Die Gewinne hat der DAX bereits am Montag eingefahren. Direkt nach Neujahr ging es bei geringen Umsätzen um 1 Prozent nach oben. Wenig Bewegung gab es dagegen an den folgenden Tagen. Nachdem es am Dienstag wieder um 0,1 Prozent nach unten ging, bewegte sich der DAX an den folgenden Tagen kaum. Am Mittwoch schloss der DAX unverändert, am Donnerstag ging es um 66 Punkte nach oben und am Freitag legte der DAX 14 Punkte zu.

    Commerzbank, Deutsche Bank und ProSiebenSat.1 mit deutlichen Gewinnen

    Die Verlierer des Vorjahres haben sich zu den Börsenstars im neuen Jahr entwickelt. Commerzbank und Deutsche Bank galten aufgrund ihrer schwachen Ergebnisse und hohen Risiken als uninteressant. Nun hat der Markt die Banktitel wiederentdeckt. Die Papiere sind sehr günstig zu haben während profitable Aktien bereits im Vorjahr deutlich an Wert zugelegt haben. In 2017 haben die Commerzbank-Aktien bereits 8,3 Prozent auf 7,85 Euro zugelegt und Deutsche Bank verteuerten sich um 6,2 Prozent auf 18,32 Euro. ProSiebenSat.1 gewinnen 4,5 Prozent auf 38,24 Euro und setzen sich damit ebenfalls an die Spitze.

    Adidas, HeidelbergCement und infineon mit höchstem Wochenverlust

    Deutlich nach unten ging es dagegen mit den Papieren von adidas. Die Gewinner des Vorjahres haben zum Start ins neue Jahr schwach gestartet. Der Kurs gab um 3,6 Prozent auf 144,80 Euro nach ohne dass es negative Unternehmensnachrichten gab. HeidelbergCement notieren 1,9 Prozent schwächer bei 86,93 Euro und infineon verlieren 1,8 Prozent auf 16,22 Euro.

    Start der Berichtssaison für neue Impulse

    Der Start in die Berichtssaison mit den ersten Zahlen zu 2016 könnte in der nächsten Woche neuen Schub bringen. Nachdem der Arbeitsmarktbericht am Freitag die Märkte wenig beeinflusst hat, dürften die 2016er Zahlen höheres Potential für weitere Kursgewinne haben. Wir gehen davon aus, dass diese nicht enttäuschen und die Aktienmärkte weiter beflügeln. Damit dürfte das Erreichen neuer Allzeithöchststände beim DAX nur noch eine Frage der Zeit sein.

  • DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011 – China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr – Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Wenig Bewegung gab es in der letzten Handelswoche des Jahres. Der DAX setzte seine freundliche Tendenz fort und legte nochmal um 0,3 Prozent zu. Damit hat der DAX den Jahresendstand von 11.481,06 Punkte markiert. Etwas größer sieht dagegen die Veränderung auf Jahressicht aus. Seit dem Schlussstand vom 30.12.2015 kletterte der DAX um 738 Punkte und hat damit einen Gewinn von 6,9 Prozent eingefahren.

    DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011

    Damit hat der DAX die letzten fünf Jahre in Folge mit einem Jahresgewinn beendet. Nachdem der DAX im Jahre 2011 noch bei 5.898 Punkten notierte, hat sich der Deutsche Aktienindex im Rahmen dieser Hausse in etwa verdoppelt. Das entspricht einem Gewinn von rund 100% ausgehend vom Jahresende 2011. Im Jahr 2016 standen 14 DAX-Verlierern 15 Aktien mit einem Jahresgewinn gegenüber.

    China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr

    Interessant ist das Jahr 2016 im Detail betrachtet. Nachdem der DAX zunächst den schlechtesten Jahresstart hingelegt hatte und mit Verlusten in das Jahr 2016 gestartet war, setzte nach mehreren Wochen eine Gegenbewegung ein. Insgesamt war das erste Quartal von einer Abschwächung der Konjunktur in China geprägt. Da zunächst unbekannt war wie stark der Konjunktureinbruch ist, herrschte an den Börsen Unsicherheit. Im Zuge dessen gab der DAX bis auf rund 8.700 Punkte nach und notierte damit auf dem Jahrestief. Als die Notenbank Chinas die Geldpolitik lockerte, war dieser Schock schnell wieder vergessen.

    Für den höchsten Tagesverlust im DAX sorgte Großbritannien. Die Bevölkerung entschied sich in einem Referendum die Eurozone zu verlassen. An der Börse wurde dies beim DAX mit einem Tagesverlust von mehr als 1.000 Punkten quittiert. Aber auch hier konnte sich der DAX schnell wieder erholen während es vor allem in Großbritannien mit den Aktienkursen und dem Britischen Pfund nach unten ging.

    Einer der Hauptakteure war jedoch die Europäische Zentralbank. Mit ihrer Geldpolitik wussten die Währungshüter die Aktienmärkte zu stimulieren und sorgten so für den erneuten Kursgewinn. Da sich die Zinsen auf historischen Tiefs bewegen und weder mit Sparbüchern, Tagesgeldern, Staatsanleihen oder anderen Zinsgeschäften Geld zu verdienen ist, bleibt den Anlegern nur noch der Gang an den Aktienmarkt.

    Ganz überraschend hat Donald Trump in den USA die Wahlen gewonnen. Im Januar wird er Barack Obama als Präsident folgen. Galt es vor der Wahl noch als ausgemacht, dass Hillary Clinton für eine freundliche Aktienmarktpolitik steht, haben sich die Zeichen gedreht. Trump weiß es die Börsen geschickt für sich zu gewinnen. Der Wahlsieg war letztendlich der Startschuss in die Jahresendrally, die den DAX zu neuen Jahreshöchstständen führte.

    Adidas, Siemens und BASF mit höchstem Jahresgewinn

    Den höchsten Jahresgewinn von 67 Prozent haben die Papiere von adidas eingefahren. Nachdem die Herzogenauracher schon im Vorjahr den Gewinner im DAX stellten, ging es auch 2016 steil nach oben. Mit einem aktuellen Kurs von 150,15 Euro bewegen sich die adidas-Papiere nahe am Allzeithoch. Gute Geschäfte haben den Kurs von Siemens klettern lassen. Die Aktie legte um 30 Prozent zu und notiert damit bei 116,80 Euro wieder oberhalb der 100 Euro Marke. Trotz einer schweren Explosion auf dem BASF-Werksgelände laufen die Geschäfte beim Chemieriesen hervorragend. Die BASF-Aktie stieg um 24,9 Prozent auf 88,31 Euro.

    E.on, Commerzbank und Deutsche Bank im Ausverkauf

    Rund ein Viertel ihres Werte haben dagegen die Verliereraktien 2016 eingebüßt. Besonders hart traf es erneut E.on mit einem Verlust von 25 Prozent auf nur noch 6,70 Euro. Zu den weiteren Verlierern gehören die Finanztitel. Das schwache Zinsumfeld und der hohe Wettbewerb drücken auf die Margen, gleichzeitig müssen die Eigenkapitalquoten erhöht werden. Dies schlägt sich mit einem Verlust von 24,2 Prozent auf 7,25 Euro bei der Commerzbank und 23,4 Prozent Verlust auf 17,25 Euro bei der Deutschen Bank nieder.

    Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Für das Börsenjahr 2017 stehen schon einige Fakten fest. So wird die Übergabe der Regierungsgeschäfte an Donald Trump im Januar mit großen Erwartungen verbunden sein. An der Börse wurden mit der Jahresendrally bereits Vorschusslorbeeren verteilt, jetzt muss der Präsident liefern. Weitere Wahlen wie in Frankreich und Deutschland könnten je nach Ausgang zu einer Verunsicherung an den Märkten führen. Sicher ist, dass die Fed die Zinsen weiter anheben wird und die EZB die lockere Geldpolitik fortsetzt. Damit dürfte der größte Faktor für ein weiteres starkes Börsenjahr 2017 stehen. Und schließlich wird die Entwicklung der Konjunktur und damit der Unternehmensgewinne die Entwicklung der Aktienkurse maßgeblich beeinflussen. Sämtliche Analysten und Wirtschaftsinstitute erwarten für 2017 ein weltweites Wachstum, das deutlich über dem der letzten Jahre liegen wird. Im speziellen hat für Deutschland der ifo-Frühindikator erst kürzlich ebenfalls ein sehr positives Bild gezeichnet. Damit dürften die Rahmenbedingungen für einen weiteren Kursanstieg auf Jahressicht gegeben sein. Die Bullenbrief-Redaktion erwartet für 2017 beim DAX einen Kursgewinn von rund 13 Prozent. Damit würde der DAX nach Meinung der Bullenbrief-Experten bei einem Stand von 12.794 Punkten das Jahr 2017 beenden.

  • DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel – Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn – RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Nichts zu verdienen, gab es in der vergangenen beim DAX. Auf Wochensicht verlor der Deutsche Aktienindex 3 Punkte und notiert damit bei einem Schlussstand von 10.665 Punkten. Die Marke von 10.800 Punkten wurde im Wochenverlauf mehrfach getestet, der DAX konnte diese Marke jedoch nicht überspringen.

    DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel

    Am Montag hat sich der DAX zunächst stark entwickelt, bis zum Handelsende den größten Teil der Gewinne wieder abgegeben. Am Tagesende stand dann lediglich ein Plus von 0,2 Prozent in den Büchern. Leicht positive US-Wirtschaftsdaten sorgten am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Nachdem der DAX an den beiden Vortagen mehrfach an der 10.800er Marke gescheitert ist, ging es am Mittwoch erst einmal wieder stärker nach unten. Der DAX häufte bis zum Handelsschluss einen Tagesverlust von 0,7 Prozent an. An den beiden letzten Handelstagen der Woche passierte dann so gut wie nichts mehr: den Tagesgewinn von 0,2 Prozent am Donnerstag gab der DAX am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent wieder ab.

    Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn

    Das Umfeld steigender Zinsen wirkt sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung bei den Bankaktien aus. Unter den europäischen Geldhäusern soll die Commerzbank am stärksten von einer Zinserhöhung profitieren. An der Börse ging es demnach bei der Commerzbank mit 4,6 Prozent nach oben. Damit ist die Commerzbank die stärkste Aktie im DAX. Aktuell notiert die Commerzbank-Aktie gegenüber der Vorwoche 31 Cent höher bei 7,06 Euro. Adidas setzt die Gewinnserie fort. Der Sportartikelhersteller gewinnt 4,2 Prozent auf 139 Euro. Der Speicherchiphersteller infineon glänzt ebenfalls durch gute Geschäfte. Die infineon-Aktie legte 60 Cent auf 16 Euro zu. Damit verteuerte sich das infineon-Papier um 3,9 Prozent.

    RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Weiter nach unten geht es mit den Versorger-Aktien. Schwache Geschäftszahlen haben die Kurse von RWE und E.on weiter fallen lassen. Bei den Papieren von RWE ging es um 4,9 Prozent auf 11,74 Euro nach unten und RWE gaben 3,7 Prozent auf 6,05 Euro nach. Auf der Verliererseite stehen auch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 84 Euro.

    Ergebnis der Wahlen in den USA konnte die Börse nicht beflügeln

    Wenig beeinflusst zeigen sich die Aktienmärkte von den Wahlen in den USA. Vielmehr im Fokus steht die erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Dezember. Marktteilnehmer rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent, dass es nicht nur bei einem Zinsschritt bleiben wird. Höhere Zinsen in den USA schwächen den Euro und damit die Exporte aus der EU. Normalerweise profitiert der DAX davon, so dass dieses Szenario weitere Kursgewinne verspricht.

  • DAX verliert jeden Tag – Wochenverlust von 4,1 Prozent auf 10.259 Punkte – Gute Zahlen lassen Kurse steigen – Beiersdorf und Vonovia mit Wochengewinn – Adidas, ProSiebenSat.1 und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Alle Tage der vergangenen Woche hat der DAX mit einem Tagesverlust beendet. Damit hat der Deutsche Aktienindex 8 Tage in Folge Verluste eingefahren. Auf Wochensicht verliert der DAX 437 Punkte. Dies entspricht einem Verlust von 4,1 Prozent. Der DAX notiert auf einem aktuellen Niveau von 10.259 Punkte am unteren Bereich des Seitwärtstrends.

    DAX verliert jeden Tag – Wochenverlust von 4,1 Prozent auf 10.259 Punkte

    Zu Wochenbeginn ist der DAX mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent nur wenig verändert in die neue Börsenwoche gestartet. Der Wahlkampf in den USA um das Präsidentenamt bringt immer wieder neue Details ans Licht. Diesmal sorgt eine Emailaffäre der Trump-Herausforderin Clinton für Verstimmung unter amerikanischen Wählern. Wahlprognosen erwarten ein Kopf an Kopf Rennen. Der weniger aktienfreundliche Trump sorgt damit für stärkere Kursverluste an den Aktienmärkten sowie einen Verfall des US-Dollars. Am Dienstag sackte der DAX deshalb um 1,3 Prozent ab. Dieser Trend setzte sich am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 1,5 Prozent fort. Die US-Notenbanksitzung hatte dabei ebenfalls keinen Einfluss auf den Aktienmarkt. Die Notenbänker haben die Leitzinsen unverändert gelassen und sehen die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im Dezember steigen. Mit 0,4 Prozent Verlust am Donnerstag und 0,7 Prozent am Freitag hat sich der Kursverfall zum Wochenende wieder etwas verlangsamt. Allerdings wurden mit den neuen Daten zum US-Arbeitsmarktbericht sehr gute Zahlen veröffentlicht.

    Gute Zahlen lassen Kurse steigen – Beiersdorf und Vonovia mit Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn haben die Dividendentitel von Beiersdorf mit einem Plus von 1,7 Prozent eingefahren. Der Kurs kletterte damit um 1,35 Euro auf 81,49 Euro. Gute Unternehmenszahlen und eine Anhebung der erwarteten Marge sorgten für Käufer. Auch der Immobilienkonzern Vonovia hat die Hausaufgaben gemacht. Die vorgelegten Zahlen haben positiv überrascht. Zudem plant das Unternehmen die Dividendenzahlung zu erhöhen. An der Börse wurden diese Meldungen mit einem Wochengewinn von 0,4 Prozent auf einen Schlusskurs von 31,72 Euro belohnt.

    Adidas, ProSiebenSat.1 und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Verluste in zweistelliger Höhe gab es bei adidas und ProSiebenSat.1. Nachdem die Gewinndynamik bei adidas vorbei ist und der Ausblick hinter den Erwartungen blieb, wurde die Aktie auf dem Parkett stark abgestraft. Mit einem Verlust von 11,1 Prozent verliert die adidas-Aktie zweistellig auf 133,05 Euro. Nur wenig besser sieht der Kursverlust bei ProSiebenSat.1 aus. Hier gab die Aktie um 10,4 Prozent auf 35,06 Euro nach. Aktien der Deutschen Bank setzten ihre negative Entwicklung fort. Die Deutsche Bank Aktie verliert 8,2 Prozent auf 12,23 Euro.

    US-Wahlkampf bestimmt die Börsenmärkte

    Der aktuelle Wahlkampf in den USA dominiert die Börsenmärkte. Wird bei der Wahl am kommenden Dienstag Donald Trump als Sieger hervorgehen, wird es an der Börse zunächst weiter rau zugehen. Bei einem Sieg von Clinton dürfte sich Erleichterung in Form von Kurssprüngen abzeichnen. Bis dahin bleibt der Aktienmarkt unberechenbar. Es ist damit durchaus denkbar, dass der DAX noch leicht verliert um dann wieder in den Gewinnmodus zu wechseln.

  • DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner – ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    So gut wie unverändert ist der DAX aus der vergangenen Handelswoche gegangen. Nach einem zwischenzeitlichen Jahreshoch von 10.828 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex 15 Punkte unter dem Stand der Vorwoche. Damit verliert der deutsche Blue Chips Aktienindex 0,1 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 10.696 Punkten nur knapp unter der 10.700er Marke.

    DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust

    Überraschend gute Konjunkturdaten haben zu Wochenbeginn den DAX klettern lassen. Am Montag ging es mit den Börsenkursen um 0,5 Prozent nach oben. Selbst ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex konnte am Dienstag den DAX nicht bewegen. Gewinnmitnahmen waren am Mittwoch angesagt. Der Ausblick auf steigende Zinsen sowie Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Aufwärtstrend sorgten für Abschläge von 0,4 Prozent. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag und verliert 0,1 Prozent. Keine klare Tendenz zeichnete sich am Freitag ab. Beim DAX führte dies zu einem leichten Kursrückgang von 0,2 Prozent.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner

    Gute Vorgaben anderer europäischer Bankaktien sorgten auch für steigende Kurse bei den deutschen Finanztiteln. Am stärksten profitierten aus dem DAX davon die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs der Commerzbank-Aktie stieg um 3,8 Prozent auf 6,30 Euro. Niedrigere Kerosinpreise sorgen für gute Geschäftszahlen bei der Deutschen Lufthansa. Der Aktienkurs der größten deutschen Fluggesellschaft legte um 3,6 Prozent auf 11,70 Euro zu. Bei der Deutschen Telekom entwickelt sich deren US-Tochter immer mehr zu einer Cash Cow. Die guten Zahlen jenseits des Atlantiks hinterlassen beim Mutterkonzern deutliche Spuren. Die T-Aktie gewinnt 2,7 Prozent auf 14,91 Euro.

    ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    Eine negative Studie der Ratingagentur Moodys belastet den europäischen Stahlsektor insgesamt. Dies wirkt sich auf den Aktienkurs von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 5,9 Prozent auf 21 Euro negativ aus. Der Pharmakonzern Merck verliert 4,6 Prozent an Wert und kostet damit aktuell 94,25 Euro. Neue Gesetze in den USA könnten in Zukunft dazu führen, dass die Patente für Arzneimittel von Pharmakonzernen in Zukunft weniger wert sind.

    DAX steht vor Herbstrally

    Mit dem Erreichen eines neuen Jahreshöchststandes in der vergangenen Woche hat der DAX die Grundlage für eine positive Kursentwicklung gelegt. Die bislang angelaufene Berichtssaison liefert ebenfalls gute Argumente für Dividendenpapiere. Eine Fortsetzung der positiven Unternehmenszahlen im Rahmen der Berichtssaison wird von den Marktteilnehmern erwartet und somit steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege. Damit wird der DAX bald neue Jahreshöchststände erreichen und in die Herbstrally starten. Dass der traditionell schwache Börsenmonat bereits solch starke Signale liefert, ist ein starkes Argument für eine erfolgreiche Herbstrally.

  • DAX verliert 2,8 Prozent auf 10.276 Punkte – Adidas, Vonovia und infineon mit höchsten Wochengewinnen – E.on, Deutsche Bank und Commerzbank mit höhen Kursverlusten

    In der vergangenen Woche hat sich der Kursverlust gegenüber der Vorwoche fortgesetzt und sogar beschleunigt. Mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent hat der DAX deutlich an Wert verloren. Der Deutsche Aktienindex hat 297 Punkte abgegeben und ist damit auf einen Schlussstand von 10.276 Punkte gerutscht.

    DAX verliert 2,8 Prozent auf 10.276 Punkte

    Die Sorgen um eine mögliche Zinserhöhung durch die US-Notenbank drückten zu Wochenbeginn den Aktienmarkt ins Minus. Am Montag betrug der Tagesverlust 1,3 Prozent und am Dienstag ging es immerhin noch um 0,4 Prozent nach unten. Wenig Bewegung mit einem Plus von 0,1 Prozent folgte am Mittwoch. Nach schwächeren US-Konjunkturdaten vom Donnerstag sahen Optimisten Gründe für eine Verschiebung einer möglichen Zinserhöhung. An der Börse ging es daraufhin um 0,5 Prozent nach oben. Zu einem Absturz kam es am Freitag. Neben dem großen Hexensabbat sorgte auch eine milliardenschwere Schadenersatzforderung gegen die Deutsche Bank für hohe Verluste.

    Adidas, Vonovia und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Beim Sportartikelhersteller adidas ging es mit 3,3 Prozent nach oben. Die Aktie stellt damit den Wochengewinner im DAX mit einem Kursplus von 4,85 Euro. Damit notieren adidas-Papiere aktuell bei 149,90 Euro. Ein Rückgang bei den Zinsängsten wirkt sich positiv auf die verschuldeten Immobilienaktien aus. Aktien von Vonovia legten ebenfalls um 3,3 Prozent zu und notieren aktuell bei 34,16 Euro. Damit wurde ein Teil der Verluste der Vorwoche wieder aufgeholt. Die Konsolidierung im Technologiesektor beschert den infineon-Papieren Rückenwind. Die Aktie gewinnt in einem insgesamt schwachen Marktumfeld 1,5 Prozent auf 14,63 Euro. Die beschlossene Übernahme von Monsanto durch Bayer hatte dagegen keinen Einfluss auf die Kurse bei Bayer.

    E.on, Deutsche Bank und Commerzbank mit höhen Kursverlusten

    Aktien von E.on gehen mit einem Kursverlust von 22,1 Prozent aus dem Handel. Allerdings spielt hier die Abspaltung der Tochter Uniper eine Rolle. E.on-Aktionäre haben für 10 E.on-Papiere einen Anteilsschein der neuen Uniper-AG erhalten. Uniper-Papiere haben nach dem Börsengang leicht zugelegt und damit relativiert sich der Verlust von 22 Prozent. Das US-Justizministerium hat bei der Deutschen Bank eine Schadenersatzforderung im Rahmen der Subprime Krise in Höhe von 14 Milliarden in Rechnung gestellt. Auch wenn Gerichte letzten Endes über die tatsächliche Schadenshöhe entscheiden werden, hat diese Höhe die Aktienmärkte aufgeschreckt. Deutsche Bank Aktien brachen nach dieser Meldung deutlich ein und gingen 12,2 Prozent tiefer aus dem Handel. Ein Dividendenpapier der Deutschen Bank ist damit nur noch 11,99 Euro wert. In diesem Zuge ging es auch bei der Commerzbank mit 6,5 Prozent deutlich nach unten. Der Wettbewerber wird an der Börse mit 6,05 Euro je Aktie bewertet. Die geplatzte Praxair-Übernahme hat bei Linde keine nachhaltige Kursschwäche ausgelöst. Die Aktie gab um 3,8 Prozent nach.

    Notenbanken könnten Wende bringe

    Die US-Notenbank könnte nächste Woche etwas Klarheit schaffen. Momentan stehen einerseits gute Wirtschaftsdaten hin und wieder schwachen Konjunkturdaten gegenüber und eine mögliche Zinserhöhung schwebt im Raum. Sobald klar wird wie es um die Wirtschaft bestellt ist und welche Zinspolitik die Notenbanken verfolgen, sorgt dies für Klarheit auf dem Börsenparkett. Je nach Entscheidung könnte dies bei einer moderaten Zinspolitik zu neuen Höchstständen führen bzw. zu einem Kursverlust bis unter die 10.000er Marke bei steigenden Zinsen.

  • DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte – Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen – Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und nach einem Wochenverlauf mit stärkeren Schwankungen am Ende einen Gewinn von 0,9 Prozent eingefahren. Damit gelang dem DAX ein Kursplus von 96 Punkten. Zum Handelsschluss beendete der DAX die Woche bei einem Stand von 10.684 Punkten

    DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte

    Zunächst war der Start in die neue Woche nicht geglückt. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts in den USA wirkte sich belastend auf den Aktienmarkt aus. Der DAX verlor am Montag 0,4 Prozent an Wert. Im Zuge der Zinserhöhungsphantasien zog allerdings auch der Kurs des US-Dollars gegenüber dem Euro an. Dies sorgte am Dienstag an den europäischen Börsen für Kursgewinne. Beim DAX ging es um 1,1 Prozent nach oben. Am Mittwoch ging es bereits wieder nach unten. Der Tagesverlust beträgt 0,6 Prozent und Händler begründeten dies mit charttechnischen Widerständen. Die Veröffentlichung eines Einkaufsmanagerindex in den USA überraschte negativ und schickte die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der DAX verlor 0,6 Prozent. Für ein Kursfeuerwerk sorgte dann der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Da dieser unter den Erwartungen blieb, sehen Marktteilnehmer eine Verschiebung des ersten Zinsschritts.

    Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen

    Aussagen von Bankvorständen über weitere Fusionen in Europa wurden als möglicher Zusammenschluss von Deutsche Bank und Commerzbank interpretiert. Die Dividendenpapiere dieser beiden Häuser zogen danach kräftig an. Selbst Dementis beendeten die Spekulationen nicht. Am Handelsende legten die Aktien aus dem Finanzsektor deutlich im Plus. Mit Jahresverlusten von mehr als 30 Prozent bei den Banktiteln ist dies jedoch nur ein kleiner Trost. Commerzbank-Papiere legten in der vergangenen Woche 8,8 Prozent auf 6,55 Euro zu, Deutsche Bank kletterten um 5,7 Prozent auf 13,32 Euro, Allianz verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 135,70 Euro und Münchener Rück gewinnen 3,4 Prozent auf 164,95 Euro.

    Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Negative Analysteneinstufungen haben die Titel von adidas an das Ende der DAX-Liste fallen lassen. Die adidas-Aktie ging mit einem Verlust von 5,3 Prozent auf 145,45 Euro aus dem Handel. Bayer-Papiere verbilligten sich um 2,1 Prozent auf 94,93 Euro und der Medienkonzern ProSiebenSat1 gab um 1,7 Prozent auf 39,27 Euro nach. Hier sorgten ebenfalls negative Analystenkommentare für Aktienverkäufe.

    EZB wird Märkte weiter stützen

    An der Börse herrscht derzeit Uneinigkeit darüber, wann US-Notenbank Fed das erste Mal an der Zinsschraube drehen wird. Höhere Zinsen sind schlecht für Aktienkurse, weil dadurch Zinsanlagen als Alternative zu Aktien interessanter werden. Höhere Zinsen in den USA führen zu einem schwächeren Euro, was wiederum gut für deutsche Exportunternehmen ist. Egal wie das Szenario am Ende ausgeht: Die großen DAX-Konzerne könnten in beiden Fällen als Gewinner dastehen. Und damit es in Europa zu keinen Finanzverwerfungen kommt, sorgt die EZB weiter für Stabilität und schiebt die Märkte an. Die Zeiten für Aktien sind damit weiterhin gut. Wer sehr positiv gestimmt ist, steigt beim aktuellen Kursniveau ein und freut sich auf eine Herbstrally.

  • DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte – Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn – Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Mit einem leichten Gewinn hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex legte um 0,4 Prozent zu. Damit notiert der Index 43 Punkte im Plus und ging bei einem Stand von 10.588 Punkten ins Wochenende.

    DAX klettert 43 Punkte auf 10.588 Punkte nach oben

    Dem DAX ist der Start in die neue Handelswoche nicht gelungen. Vor allem der Abgabedruck vom Terminmarkt sorgte für einen Tagesverlust von 0,5 Prozent. Am Dienstag beendete der DAX die kleine Verlustserie von drei Verlusttagen in Folge. Vor allem mit den Finanzaktien ging es nach oben. Gute Nachrichten der Unicredit sorgten auch für Entspannung bei den deutschen Kreditinstituten. Der DAX legte 0,9 Prozent zu. Mit leichten Gewinnen von 0,3 Prozent ging der DAX am Mittwoch nach einem impulslosen Tagesverlauf aus dem Handel. Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex liess den DAX am Donnerstag 0,9 Prozent verlieren. Nach der US-Notenbanksitzung legte der DAX am späten Freitagshandel zu. Am Tagesende ging der DAX 0,6 Prozent fester ins Wochenende.

    Commerzbank, Deutsche Bank und Volkswagen mit höchstem Wochengewinn

    Nachdem die italienische Unicredit keinen weiteren Eigenkapitalbedarf benötigt, gab es in der gesamten Finanzbranche ein Aufatmen. Davon wurden auch die deutschen Kreditinstitute angesteckt. Die Papiere der Commerzbank legten im Wochenverlauf 5,5 Prozent auf 6,02 Euro zu und Deutsche Bank verteuerten sich um 5,4 Prozent auf 12,59 Euro. Der Abgasskandal bei Volkswagen wird aufgearbeitet und ein Konflikt mit Zulieferern ist ebenfalls geschlichtet. Diese guten Nachrichten haben die Vorzugsaktien von Volkswagen um 3,6 Prozent auf 124,20 Euro steigen lassen.

    Deutsche Börse, Vonovia und adidas mit Wochenverlust

    Aktien der Deutschen Börse gaben um 4,8 Prozent auf 76,25 Euro nach. Der in der Fusion mit der London Stock Exchange steckende Börsenbetreiber hat noch einige offene Fragen zu bearbeiten. Die Zustimmung der Aktionäre wurde bereits erteilt. Jetzt gilt es auch die Behörden von diesem Deal zu überzeugen und Sorgen im Zusammenhang des bevorstehenden Brexits zu lösen. Vonovia und adidas gaben ohne großen Hintergrund um 1,9 Prozent auf 35,42 Euro bzw. 153,55 Euro nach.

    DAX wird weiter steigen

    Der Aufwärtstrend ist beim DAX weiter intakt. Momentan gibt es viele Gründe die für ein Investment in deutsche Aktien sprechen. Niedrige Zinsen und stabile Unternehmensergebnisse sind dabei die wichtigsten Kaufargumente für deutschen Dividendentitel. Aus diesem Grund wird es an der deutschen Börse auch weiter nach oben gehen.

  • DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu – Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu – Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Weitere Kursgewinne hat der Deutsche Aktienindex DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem weltweit uneinheitlichen Börsenumfeld 190 Punkte zu. Damit notiert der deutsche Bluechips-Index 1,9 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem aktuellen Stand von 10.338 Punkten.

    DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu

    Ein guter ifo-Geschäftsklimaindex liess gleich zu Wochenbeginn am Montag die Kurse weiter steigen. Der Frühindikator zeigt, dass sich die Wirtschaft deutlich besser als erwartet entwickelt und selbst der Brexit keine größeren Bremsspuren hinterlässt. Am Montag betrug der Tagesgewinn 0,5 Prozent. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank ging es auch am Dienstag weiter nach oben. Der DAX legte um weitere 0,5 Prozent zu. Gute Quartalszahlen von Apple sorgten für ein positives Aktienmarktumfeld am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen von 0,7 Prozent. Ein steigender Euro hat am Donnerstag zumindest kurzfristig den DAX-Aufwärtstrend unterbrochen. Vor allem Exportaktien blieben etwas zurück. Der Tagesverlust betrug 0,4 Prozent. Trotz schwacher Wachstumszahlen aus den USA ging es am deutschen Aktienmarkt nach oben. Der legte 0,6 Prozent zu.

    Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu

    Starke Margen und gute Ergebnisse haben die Aktie von adidas deutlich zulegen lassen. Die Papiere des Herzogenauracher Sportartikelherstellers gewannen weitere 9,75 Euro auf 146,75 Euro. Die adidas-Aktie hat damit im Wochenverlauf 7,1 Prozent an Wert gewonnen. Bei HeidelbergCement macht sich die Übernahme des italienischen Zementherstellers positiv bemerkbar. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie legte 6,1 Prozent auf 75,74 Euro zu. Immobilienaktien profitieren weiter von niedrigen Zinsen und einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Vonovia legte in diesem Umfeld 5,5 Prozent auf 35,45 Euro zu.

    Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Der Bankenstresstest hat die Finanzbranche in Unruhe versetzt. Die Ergebnisse bei der Deutschen Bank sind nicht gut ausgefallen, aber immerhin etwas besser als erwartet. Dennoch überraschte die Bank mit einem deutlich schwächeren Ergebnis als erwartet. An der Börse straften Aktionäre den Titel ab. Der Kurs gab um 8,1 Prozent auf 12,02 Euro nach. Auch bei BASF sorgten schwache Unternehmensergebnisse für einen Kursverlust in Höhe von 1,8 Prozent. Das BASF-Papier verlor 1,3 Prozent auf 70,26 Euro. Die Verluste der Aktien von Fresenius, Deutscher Telekom, Beiersdorf und Linde liegen bei weniger als 0,5 Prozent.

    DAX könnte bald Allzeithoch knacken

    Die positive Kursentwicklung in der vergangenen Woche hat dem DAX einen positiven Trend beschert. Der Aktienindex befindet sich in einem aktuellen Aufwärtstrend und könnte diesen auch in der kommenden Woche fortsetzen. Bei Kursen leicht unter den Allzeithochs könnten diese damit bald überwunden werden. Neue Höchststände beim DAX sind damit nur noch eine Frage der Zeit.

  • DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte – SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an – Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Die Kursgewinne der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Handelswoche ausgebaut. Bei einem eher uneinheitlichen Aktienumfeld legte der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent zu. Damit gewann der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften weitere 81 Punkte auf einen Wochenschlusskurs von 10.147 Punkte.

    DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte

    Zu Wochenbeginn verdaute der DAX zunächst die Kursgewinne der Vorwoche. Bei einem Tagesverlust von 4 Punkten ging der DAX unverändert aus dem Handel. Gewinnmitnahmen sorgten am Dienstag für einen Tagesverlust von 0,8 Prozent. Händler sprachen von einer Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau nach starken Handelstagen. Am Mittwoch sorgten starke Unternehmenszahlen von Volkswagen und SAP für Gewinnsprünge. Mit dem DAX ging es um 1,6 Prozent nach oben. Wenig passierte dagegen an den beiden letzten Tagen der Woche. Nach der EZB-Entscheidung ging es am Donnerstag um 0,1 Prozent nach oben und am Freitag gab der DAX die 0,1 Prozent wieder ab.

    SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an

    Nach einem starken Quartalsbericht zogen die Papiere des Walldorfer Softwarehersteller SAP deutlich an. Besonders die Lizenzverkäufe legten stark zu. Die Aktie geht mit einem Wochengewinn von 7,7 Prozent aus dem Handel. Der Aktie verhalf dieser Gewinn zu einem Kurssprung um 5,45 Euro auf 76,64 Euro. Ein Angebot für den infineon-Wettbewerber AMR durch Softbank sorgten zu steigenden Kursen bei infineon. Das infineon-Papier legte um 4,4 Prozent auf 14,15 Euro zu. Adidas gehören zu den besten Aktien des Jahres und haben in der vergangenen Woche weitere 4,1 Prozent zugelegt. Der Kurs stieg damit auf 137 Euro.

    Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Nachdem Lufthansa den Ausblick gesenkt hatte, kam dies an der Börse nicht gut an. Die Aktie verlor 9,6 Prozent auf 10,31 Euro. Bei der Deutschen Börse sind erstmals die zum Umtausch gehandelten Stücke im DAX notiert. Der Kurs der Deutschen Bank gab um 3 Prozent auf 73,20 Euro nach. Bayer hatte das Angebot für Monsanto weiter erhöht. Für die Bayer-Aktie ging es um 1,9 Prozent auf 92,07 Euro nach unten.

    Kursgewinne sorgen für weitere Kursgewinne

    Die positive Kursentwicklung beim DAX in den vergangenen Wochen hat den Brexit-Schrecken längst vergessen gemacht. Zwar gibt es für Großbritannien selbst und einige UK-lastige Unternehmen durchaus negative Tendenzen. Insgesamt profitiert aber die deutsche Wirtschaft. An der Börse ist die Tendenz für die Entwicklung bei den DAX-Titeln weiter nach oben gerichtet.