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  • Leichter Wochenverlust von 0,4 Prozent auf 11.3409 Punkte – Siemens, Deutsche Bank und adidas stärkste DAX-Aktien mit mehr als 4 Prozent Kursgewinn – Fresenius, Volkswagen und Continental sind die Wochenverlierer

    Auch in der vergangenen Woche hat der DAX den Negativtrend fortgesetzt und den Handel mit einem Wochenverlust von 0,4 Prozent beendet. Insgesamt steht somit ein leichtes Minus von 38 Punkten in den Büchern der Börsianer. Der Deutsche Aktienindex notiert aktuell bei einem Stand von 11.309 Punkten und konnte damit die Marke von 11.300 Punkte halten.

    Leichter Wochenverlust von  0,4 Prozent auf 11.3409 Punkte

    Gleich zu Beginn der Woche fuhr der DAX mit einem Tagesverlust von 2,6 Prozent ein ordentliches Minus ein. Nachdem es um Griechenland ruhig wurde, macht nun China Sorgen, denn im Reich der Mitte lässt nicht nur das Wachstum der Wirtschaft nach, sondern an der Börse werden derzeit Verluste eingefahren. Der Aktienindex in Shanghai gab um 8,5 Prozent nach und notiert damit 28 Prozent unter dem Jahreshoch. Börsianer sehen nach den Aktienverlusten bereits die Kauflaune der chinesischen Bevölkerung schwinden und verkauften deshalb beispielsweise Aktien von Automobilunternehmen. Am Dienstag drehte der Markt nach oben und legte einen Tagesgewinn von 1,1 Prozent hin. Am Markt waren nach den starken Kursverlusten vom Montag Schnäppchenkäufer unterwegs. Gute Unternehmensdaten sorgten am Mittwoch für gute Laune auf dem Parkett und einen Anstieg von 0,3 Prozent auf der Kurstafel. Am Donnerstag und Freitag setzte sich der tendenziell freundliche Trend fort. Der Aktienmarkt gewann 0,4 bzw. 0,5 Prozent an Wert.

    Siemens, Deutsche Bank und adidas stärkste DAX-Aktien mit mehr als 4 Prozent Kursgewinn

    Nach überraschend guten Geschäftszahlen setzten sich die Papiere von Siemens an die DAX-Spitze. Im zweiten Quartal konnte Siemens sowohl beim Auftragseingang als auch beim Gewinn positiv überraschen. Nach der Veröffentlichung dieser Geschäftszahlen kletterte die Siemens-Aktie um 3,8 Prozent. Im Wochenverlauf notiert das Dividendenpapier von Siemens 4,6 Prozent höher bei einem Schlussstand von 97,44 Euro. Auch die Deutsche Bank konnte mit guten Quartalszahlen überraschen. Obwohl sich die Rechtskosten verdoppelten, überzeugten die Quartalsdaten. Der Aktienkurs legte um 4,4 Prozent auf 32,02 Euro zu. Unter den Top-Aktien der Woche befinden sich auch die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 4,2 Prozent auf 74,47 Euro. Bayer legten nach starken Quartalszahlen ebenfalls 2,5 Prozent zu und bei K+S sorgt das Potash-Übernahmeangebot weiter für einen stabilen Kursverlauf. Die K+S-Aktie notiert 1,7 Prozent im Plus bei einem Stand von 37,36 Euro und liegt damit weiter unter dem Übernahmepreis von 41 Euro. Wie ernst die Lage um die K+S-Übernahme ist, zeigt eine Aktionärsbefragung zur Informationspolitik sowie Ideen von K+S als sogenannten weißen Ritter die KfW zu gewinnen.

    Fresenius, Volkswagen und Continental sind die Wochenverlierer

    Schwache Quartalszahlen haben sich negativ auf den Aktienkurs von Fresenius Medical Care ausgewirkt. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6 Prozent auf einen Stand von 74,33 Euro. Unter den Erwartungen liegende Verkaufszahlen in China belastet die VW-Aktie. Der Kurs der VW-Aktie verlor nach den Verlusten der vergangenen Wochen weitere 3,9 Prozent auf 182,40 Euro. Auch der Zulieferer Continental kam mit einem Wochenverlust von 3,6 Prozent auf 203,55 Euro unter die Räder.

    DAX-Seitwärtsbewegung wäre nicht überraschend

    Nachdem die Nachrichtenlage immer dünner wird und gute Quartalsdaten der Unternehmen unsicheren Prognosen gegenüberstehen, dürfte es der DAX in den kommenden Wochen schwer haben eine eindeutige Richtung zu finden. Aktuell scheint es auch so, dass der DAX ein gesundes Niveau gefunden hat. Insofern ist zu erwarten, dass sich der DAX auf dem aktuellen Niveau in den kommenden Wochen eher seitwärts bewegen wird.

  • DAX gibt im Wochenverlauf 2,8 Prozent auf 11.347 Punkte nach – adidas und Deutsche Bank mit 0,8 Prozent Wochengewinner – infineon, BASF und Volkswagen sind die Wochenverlierer

    Die Gewinne aus der Vorwoche hat der DAX nach einem Wochenminus von 2,8 Prozent wieder fast komplett abgegeben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften verlor 326 Punkte und ging bei einem Stand von 11.347 Punkten aus dem Handel.

    DAX gibt im Wochenverlauf 2,8 Prozent auf 11.347 Punkte nach

    Am Montag ist der Wochenauftakt noch geglückt. Die Sorgen um Griechenland rückten in den Hintergrund und der DAX schloß mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent. Doch bereits am Dienstag setzten Gewinnmitnahmen nach der 1.150 Punkterally der vergangenen Tage ein. Schwache Quartalszahlen von Novartis drückten auf den Kurs von Merck und sorgten für einen Tagesverlust von 1,1 Prozent im DAX. In den USA geriet am Mittwoch der Technologiesektor nach schwachen Zahlen und Ausblicken einzelner Aktien unter Druck. Dies wirkte sich auch auf den deutschen Aktienmarkt negativ aus, der um 0,7 Prozent nachgab. Ein ruhiger Handel sorgte am Donnerstag für wenig Veränderung mit einem kleinen Minus von 0,1 Prozent. Deutlich nach unten ging es am Freitag. Der Aktienmarkt brach um 1,4 Prozent ein, nachdem mehrere Indikatoren auf einen Konjunkturabschwung hindeuteten. Schwache Daten aus China, ein Einkaufsmanagerindex unter den Erwartungen sowie enttäuschende Neubauverkäufe in den USA drückten auf die Stimmung an den Börsen.

    adidas und Deutsche Bank mit 0,8 Prozent Wochengewinner

    Bei einem insgesamt schwachen Aktienmarkt gab es nur zwei Titel mit einem Kursgewinn in der vergangenen Woche. Aktien von adidas legten 0,8 Prozent auf 71,46 Euro zu und die Dividendentitel des Bankenprimus Deutsche Bank verteuerten sich ebenfalls um 0,8 Prozent auf 30,66 Euro. Die fortschreitende Einigung zur Rettung um Griechenland entlasteten die Papiere aus dem Finanzsektor. Drittstärkste Aktie im DAX mit einem Wochenverlust von 0,2 Prozent sind die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 2 Cent auf 11,98 Euro.

    infineon, BASF und Volkswagen sind die Wochenverlierer

    Nach schwachen Zahlen von Microsoft und schwachen Ausblicken einzelner Technologieaktien gerieten aus dem DAX die Papiere von infineon unter Druck. Der Kurs des Speicherchipherstellers ist mit einem Wochenverlust von 7,2 Prozent der größte Wochenverlierer im DAX. Die infineon-Aktie verlor 82 Cent auf 10,54 Euro. Ein schwaches Quartalswachstum von BASF zog auch den Aktienkurs des Unternehmens nach unten. Die BASF-Aktie verlor 5,33 Euro auf 79,10 Euro. Unter den deutschen Automobilwerten sind von den Umsatzrückgängen in China die Automobile des Volkswagenkonzerns am meisten betroffen. Die VW-Aktie kam deutlich unter die 200er Euro Marke zurück. Nach einem Wochenverlust von 5,1 Prozent notiert die Aktie 10,20 Euro tiefer bei 189,80 Euro.

    DAX verliert an Schwung

    Die Konjunkturindikatoren haben am Freitag für Kursverluste gesorgt. Sollten sich diese Indikatoren bestätigen, dürfte der DAX weiter an Schwung verlieren. Damit könnte sich eine Trendwende einläuten und den DAX mittelfristig schwächer entwickeln lassen. Daher ist es in der aktuellen Situation nicht verkehrt mit Neuengagements zurückhaltend zu sein.

  • Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX verliert 171 Punkte bzw. 1,4 Prozent – adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom legen zu – Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Nach zehn Wochen mit Kursgewinnen in Folge ist die Serie nun beendet. In der vergangenen Handelswoche gab es beim DAX einen Wochenverlust in Höhe von 1,4 Prozent. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 171 Punkte tiefer bei einem Stand von 11.868 Punkten. Zu Ende ging damit eine der längsten Phasen nahezu unendlicher Kursgewinne während welcher der DAX die 10.000er, 11.000er und 12.000er Marke in einem Schwung überwand. Somit ist die leichte Konsolidierung eine mehr als gesunde Entwicklung.

    Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX mit erstem Wochenverlust seit zehn Wochen

    Ein deutliches Minus von 1,2 Prozent fuhr der DAX gleich zu Wochenbeginn ein. Die europäische  Gemeinschaftswährung legte auf 1,09 US-Dollar zu. Da ein starker Dollar in den vergangenen Wochen mit ein Grund für den rasanten Kursanstieg war, sorgte diese Entwicklung für fallende Kurse – vor allem bei den exportorientierten Werten aus dem Automobilsektor. Gute Konjunkturdaten brachten am Dienstag den DAX wieder nach oben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften legte um 0,9 Prozent zu. Ein guter Einkaufsmanager-Index beflügelte den Aktienmarkt und auch der Euro kam danach wieder zurück. Lediglich der Absturz eines Germanwings-Flugzeuges brachte den Aktienkurs der Muttergesellschaft Lufthansa unter Druck. Eine schwache Wall Street mit stärkeren Verlusten im Technologiebereich sorgten auch beim DAX für fallende Kurse. Am Mittwoch gab er um 1,2 Prozent nach. Die Konsolidierungsphase setzte sich am Donnerstag mit einem leichten Kursverlust von 0,2 Prozent fort. Ein Anstieg des Ölpreises nach Luftschlägen Saudi Arabiens in Jemen zeigen die Instabilität dieser Region. Am Freitag ging der DAX nach starken Schwankungen im Tagesverlauf mit einem Plus von 0,2 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom sind einzige Wochengewinner

    Die vergangene Handelswoche beendeten nur vier Aktien mit einem Wochengewinn. Das höchste Plus von 3,8 Prozent erzielten die Papiere von adidas. Der Sportartikelhersteller präsentierte Analysten und Investoren eine neue Strategie, die zu einem jährlichen Anstieg des Konzerngewinns von 15 Prozent führen soll. Diese Nachricht liess den Kurs der adidas-Aktie auf 72,97 Euro steigen. Aktien der Commerzbank legten gegen den Trend 1,7 Prozent zu. Die Aktie notiert bei 12,81 Euro und hat damit einen langfristigen Abwärtstrend verlassen. Börsianer werten dies als klares Kaufsignal und sehen deutlich höhere Kurse kommen. Aktien von Lanxess erholten sich ebenfalls wieder etwas und legten 1,5 Prozent auf 49,51 Euro zu. Damit zählt der Spezialchemiehersteller auch weiterhin noch zu einer der wenigen Aktien mit Verlusten im laufenden Jahr. Letzte Aktie mit einem leichten Kursgewinn von 0,2 Prozent sind die Papiere der Deutsche Telekom.

    Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Die Spitze der Wochenverlierer wird von der Aktie der Deutschen Lufthansa mit einem Wochenverlust von 6,6 Prozent auf 13,05 Euro angeführt. Nach dem Absturz des Germanwings-Airbus über Südfrankreich hat der Lufthansa-Kozern eine schwarze Woche hinter sich. Ein Flugzeugabsturz führt bei Fluggesellschaften zwangsläufig zunächst zu höheren Ausgaben um dieses Ereignis abzuwickeln und mittel bis langfristig zeigt sich der Reputationsschaden. Unter den Kursgewinnen beim Euro litten vor allem zyklische Aktien mit einem hohen Exportanteil. Dies trifft vor allem Unternehmen aus dem Automobil- und Chemiesektor. Somit schließen sich die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 215,95 Euro, Bayer mit einem Wochenminus von 3,3 Prozent auf 139,15 Euro und Daimler mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent auf 88,47 Euro dem Kreis der Wochenverlierer an.

    Wie weit geht die Konsolidierung und wann steigt der DAX wieder?

    Viele Skeptiker haben ein Ende der DAX-Hausse erwartet und vorhergesagt. Jetzt sehen sich diese Skeptiker bestätigt. Doch die Konsolidierung wurde schon bei DAX-Ständen von 10.000 Punkten erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt liegt der DAX immer noch rund 2.000 Punkte im Plus. Somit ist die aktuelle Konsolidierung nicht wirklich eine Konsolidierung. Vielmehr ist der leichte Kursrückgang lediglich als Verschnaufpause zu werten. Und diese Entwicklung ist mehr als gesund, nachdem der DAX eine der längsten Hausse-Phase hinter sich hat.

    Kursrückschläge für Kauf-Orders nutzen

    Langfristig betrachtet ist der Aufwärtstrend weiter intakt und aus US-Dollar-Sicht notiert der DAX leicht unter dem Hoch aus dem Vorjahr. Aus dieser Perspektive betrachtet werden Kaufsignale geliefert. Und die Empfehlung kann daher nur lauten: Kaufen. Aktien rentieren über Anleihen und bieten gleichzeitig die Chance auf weitere Kursgewinne. Über kurz oder lang wird es daher wieder nach oben gehen. Clevere Anleger nutzen Konsolidierungsphasen für gezielte Aktieninvestments.

  • DAX mit 0,8 Prozent Wochengewinn – Allzeithoch bei 11.051 Punkten – adidas, VW und Continental legen deutlich zu – Münchner Rück, RWE und Bayer Verlierer der Woche

    Auch die sechste Woche in Folge legte der DAX zu und beendete den Handel mit einem neuen Allzeithoch bei 11.051 Punkten. Damit legte der DAX erneut 87 Punkte zu und gewann 0,8 Prozent. Nachdem der DAX schon ein paar mal im Tagesverlauf oberhalb von 11.000 Punkten notierte, konnten nun erstmals Schlusskurse über der Marke von 11.000 Punkten erreicht werden.

    DAX ging erstmals in der Geschichte über der Marke von 11.000 Punkten aus dem Handel

    Zu Wochenbeginn entwickelte sich der DAX schwach. Am Montag und Dienstag machten sich Börsianer noch über die Griechenland-Krise Sorgen. Auch der Ukraine-Konflikt belastete und der DAX verlor 0,4 Prozent am Montag bzw. 0,3 Prozent am Dienstag. Als es zur Wochenmitte zu einer Entspannung kam, legte der DAX am Mittwoch 0,6 Prozent zu. Zum Wochenschluss verlor das Thema Griechenland an Schrecken und der DAX legte zu und stieg auf neue Höchststände. Am Donnerstag und Freitag betrug der Tagesgewinn jeweils 0,4 Prozent.

    Vorstandssuche bringt adidas Kursgewinne, VW und Conti profitieren von starken Absatzzahlen

    Die Aktien des Sportartikelherstellers adidas zogen um 5 Prozent an, nachdem das Unternehmen bekannt gab einen Nachfolger für Vorstandchef Heiner zu suchen. Analysten beflügelten mit positiven Analystenkommentaren diese Entwicklung. Im Wochenverlauf verteuerten sich die adidas-Papiere um 6,1 Prozent auf 68,82 Euro. Kein Halten gab es bei den VW-Papieren. Die Aktie legte im Wochenverlauf 5,8 Prozent zu. Damit notiert die Aktie seit Jahresbeginn 20 Prozent im Plus. Von sehr guten Absatzzahlen im Automobilsektor in Europa wurde VW beflügelt und kletterte auf 225 Euro. Auch der Zulieferer Continental profitierte von dieser positiven Entwicklung und legte im Wochenverlauf 4,5 Prozent auf 215,20 Euro zu.

    Münchener Rück, RWE und Bayer mit höchsten Wochenverlusten

    Eine Abstufung durch das Bankhaus Lampe drückte den Kurs der Münchener Rück. Die Aktie gab um 2,1 Prozent auf 178,50 Euro nach. Weiterhin unter Druck stehen die Versorger-Aktien. Die Papiere von RWE verloren 1,6 Prozent auf 23,33 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit den Dividendenpapieren von Bayer, die um 1,5 Prozent auf 124,50 Euro nachgaben.

    Ist jetz der Bann gebrochen?

    Nach dem erneuten Kursanstieg und dem Überwinden der 11.000er Marke scheint der Weg nach oben nun frei zu sein. Rein aus charttechnischer Sicht sind damit zunächst weitere Kursgewinne möglich. Sollte es in den nächsten Tagen zu einer versöhnlichen Lösung um Griechenland-Konflikt kommen und auch die Waffenruhe in der Ukraine mehr halten als erwartet, könnte dies für weiteren Schub beim DAX sorgen. Neue Allzeithochs, Höchststände und Kursgewinne wären damit unausweichlich.

  • DAX springt locker über die 10.000er Marke auf ein neues Allzeithoch und legt in der letzten Handelswoche 1,1 Prozent zu – E.on und infineon legen deutlich zu – adidas dagegen Verlierer der Woche

    Mit neuen Höchstständen hat der DAX die vergangene Börsenwoche beendet. Nachdem der Start in die Woche zunächst eher verhalten war, sprang der DAX am Freitag kräftig an und kletterte ohne Mühe über die Marke von 10.000 Punkte. Dabei markierte er ein neues Allzeithoch und beendete den Handel bei 10.087 Punkten.

    Gute deutsche Konjunkturdaten und eine lockere Geldpolitik durch die EZB sorgen für Kursgewinne

    Am Montag und Dienstag gab der DAX um 0,2 Prozent bzw. 0,3 Prozent jeweils leicht nach. Viele Marktteilnehmer glaubten zu diesem Zeitpunkt an ein Ende der Jahresendrally und sahen eher Gewinnmitnahmen. E.on überraschte am Montag die Märkte mit einer geplanten Abspaltung eines Unternehmensteils und entfachte damit ein Kursfeuerwerk bei den E.on-Aktien. Auch am Mittwoch testete der DAX die 10.000er Marke, schloss am Handelsende jedoch unter dieser psychologischen Marke. Neue Höchststände beim Dow Jones sorgten auch für Gewinne beim DAX, der mit einem Tagesgewinn von 0,4 Prozent aus dem Handel ging. Die EZB-Sitzung sorgte am Donnerstag für Enttäuschung unter den Händlern. Der DAX brach um 1,2 Prozent ein und beendete den Handel bei 9.851 Punkten. Gute Auftragseingänge der deutschen Wirtschaft lösten dagegen am Freitag ein erneutes Kursfeuerwerk aus. Der DAX lag am Handelsende 2,4 Prozent höher als am Vortag.

    Konjunkturzyklische Aktien legen deutlich zu – E.on und infineon mit über 8 Prozent Wochengewinn

    Die Idee einer Abspaltung des Unternehmensteils von der E.on, der sich um die Energieherstellung kümmert, sorgte für viel Fantasie bei den Aktionären. Die E.on-Aktie legte im Wochenverlauf um 8,5 Prozent auf 15,46 Euro zu. Starke Unternehmensdaten aus dem Speicherchipsektor führten zu Käufen bei infinen, die mit 8,1 Prozent nur unwesentlich schwächer als E.on notierten. Ganz vorne unter den Wochengewinnern rangieren auch die Titel von Continental aufgrund eines starken Automobilsektors. Die Aktie des Automobilzulieferers Continental legte um 4,5 Prozent auf 176,85 Euro zu.

    adidas verlieren nach Abstufung 6,3 Prozent, ansonsten kaum Verluste

    Aktien des Sportartikelherstellers adidas gaben nach einer Abstufung um 6,3 Prozent auf 60,44 Euro nach. Ein schwacher Chemiesektor erwischt auch Lanxess, die um 1,3 Prozent verloren und bei einem Stand von 39,41 Euro aus dem Handel gingen. Aktien der Commerzbank gaben um 1,1 Prozent nach. Alle weiteren Aktien mit Wochenverlusten gaben um weniger als 1 Prozent nach.

    Geht die Jahresendrally nun weiter?

    Nachdem der DAX bereits kurzfristig über die 10.000er Marke gestiegen war, ging es am Donnerstag plötzlich um mehr als 1 Prozent nach unten. Der DAX ist damit sogar unter die 9.900er Marke gefallen. Im Tagesverlauf hat es sogar noch schlechter ausgesehen. Auslöser für diesen Rückgang war die EZB-Sitzung. Dies zeigt, wie anfällig die Märkte momentan an. Aktuelle Konjunkturdaten aus Deutschland sind sehr gut. Europa veröffentlicht dagegen auch schon schwache Daten, in Asien sind die Zeiten unendlichen Wachstums auch vorbei und die USA erleben einen neuen Konjunkturboom. Schwache Frühindikatoren lassen bereits erste Alarmglocken auch für die deutsche Wirtschaft klingeln. Da die Börse immer die Zukunftsaussichten vorweg nimmt, baut der Kursaufschwung derzeit auf die lockere Geldpolitik der Notenbanken und die fehlende Alternative für Geldanlagen. Ob dies allerdings für weitere Kursgewinne ausreicht? Deshalb sollte man die eigene Depotstrategie sehr genau überlegen und ruhig mal wieder Gewinne mitnehmen. Die Bullenbrief-Redaktion sieht derzeit einige der beschriebenen Anzeichen, die bald dafür sorgen könnten, dass in einigen Wochen die Aktien auf einem deutlich niedrigeren Niveau wieder zurückgekauft werden können.

  • DAX verliert 0,4 Prozent im Wochenverlauf – zweite Woche mit Kursverlusten – adidas, Merck und Deutsche Telekom legen gegen den Trend zu – RWE, Commerzbank und E.on mit höchsten Kursverlusten

    Nach dem Wochenverlust von 0,4 Prozent in der Vorwoche setzt der DAX die Kursverluste fort und hat auch an den vergangenen Handelstagen einen Wochenverlust von 0,4 Prozent eingefahren. Damit geht der Deutsche Aktienindex die zweite Woche in Folge mit Verlusten aus dem Handel. Der Kursrückgang beträgt 39 Punkte und der Schlusskurs vom Freitag liegt bei 9.253 Punkten.

    Fehlende Impulse und schwache Konjunktur in Europa

    Neue Rekordhochs bei den Aktinindizes in den USA sorgten am Montag auch für Kursgewinne in Europa. Der DAX ging zu Wochenbeginn mit einem Tagesplus von 0,7 Prozent aus dem Handel. Fehlende Impulse und die schwache Konjunktur in Europa sorgen dafür, dass der DAX nicht richtig nach oben ausbrechen kann. Aber die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik durch die EZB begrenzt das Risiko nach unten. Die Kursbewegungen am Dienstag waren mit einem Tagesgewinn von 0,2 Prozent entsprechend gering. Nach einer vierwöchigen Kursrally an der Wall Street ging dem Dow Jones die Puste aus. Dies hatte auch Folgen für den DAX. Ein kleiner Ausverkauf führte zu Tagesverlusten von 1,7 Prozent. Am Donnerstag drehte sich das Blatt wieder und der DAX legte 0,4 Prozent zu. Zum Wochenschluss am Freitag gab es keine nennenswerte Bewegung mit einem Tagesgewinn von 4 Punkten.

    Gute Unternehmensdaten beflügeln – Wochengewinner: adidas, Merck und Deutsche Telekom

    Aktien des Sportartikelherstellers adidas gehören in der vergangenen Woche mit einem Plus von 6 Prozent zu den Wochengewinnern. Auf der chinesischen Onlineplattform boomt das Geschäft für adidas. Diese Meldungen verteuerten den Börsenkurs auf Wochensicht um 3,57 Euro auf 63,10 Euro. Hervorragende Geschäftszahlen sorgen auch bei Merck für steigende Kurs. Die Merck-Aktie legte um 4,5 Prozent zu und ging bei einem Stand von 74,29 Euro aus dem Handel. Im Zuge positiver Vodafone-Zahlen legen die Papiere der Deutschen Telekom zu. Die T-Aktie gewinnt 3,9 Prozent und kostet damit 12,51 Euro an der Börse.

    Sinkende Strompreise belasten die Versorger – RWE, Commerzbank und E.ON auf Verliererseite

    Schwache Strompreise und die Aussicht auf fallende Dividenden haben auf die Kurse bei den Energieversorgern gedrückt. Im Wochenverlauf verloren die Papiere von RWE mit einem Kursverlust von 5,4 Prozent am stärksten. Auch E.ON gaben 4,5 Prozent nach. Damit notieren RWE aktuell bei 26,41 Euro und E.ON kostet nur noch 12,82 Euro. Nur etwas schwächer als E.ON entwickelten sich die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 4,7 Prozent auf 11,46 Euro. Schwache Ergebnisse der italienischen Banca Popolare di Milano sowie milliardenschwere Strafzahlungen wegen Devisenmanipulationen belasteten den Bankensektor.

    Börsianer erwarten weitere Kursgewinne

    Momentan bewegt sich der DAX in einer engenen Range. Da es weder Impulse für steigende noch für fallende Kurse gibt, ist das Kurspotential derzeit begrenzt. Die schwache Konjunktur in Europa verhindert weitere Kursgewinne während die Aussicht auf eine lockere Geldpolitik durch die EZB das Kursrisiko nach unten absichert. Solange dieser Zustand erhalten bleibt, dürfte es auch beim DAX keine nachhaltige Kursänderung geben. Mittelfristig könnten jedoch der aktuell niedrige Ölpreis sowie der schwache Euro dazu führen, dass sich die Exporte der deutschen Wirtschaft unter diesen Umständen besser entwickeln. Damit würden dann exportstarke deutsche Unternehmen im Fokus stehen und deren Aktienkurse dürften sich mittelfristig positiv entwickeln.

  • DAX sehr volatil, aber stabil mit 1,6 Prozent Wochengewinn – Commerzbank, Adidas und Telekom mit deutlichen Kursgewinnen – Verluste bei SAP, schwache Entwicklung bei Lanxess und BASF

    Mit einem Wochengewinn von 1,6 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erfolgreich beendet und 138 Punkte zugelegt. Damit notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 8.988 Punkten. Im Wochenverlauf kletterte der DAX sogar über die Marke von 9.000 Punkten. Verluste am Freitag sorgten jedoch dafür, dass der Aktienmarkt dieses Niveau nicht bis ins Wochenende retten konnte.

    DAX sehr volatil, aber dennoch stabil mit einem Wochengewinn von 1,6 Prozent

    Zu Wochenbeginng ging es mit dem DAX erst einmal nach unten. Nachdem der DAX am Freitag der Vorwoche  noch kräftig zulegte, kam es am Montag zu einer Konsolidierung. Außerdem sorgten Befürchtungen, dass die US-Notenbank die expansive Geldpolitik zurückfahren könnte, für ein Ende des Börsenbooms. Die Börsen verloren weltweit an Wert. Beim DAX betrug der Tagesverlust 1,5 Prozent. Doch bereits am Dienstag lege der DAX wieder zu. Denn die Marktteilnehmer setzen momentan alle darauf, dass die EZB die Geldschleusen öffnet und damit die Aktienmärkte beflügelt. Außerdem sorgten gute Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte am Dienstag für einen sehr starken Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Am Mittwoch setzte sich die gute Stimmung am Markt fort und der DAX legte 0,6 Prozent zu. Gute Konjunktur- und Unternehmensdaten haben am Donnerstag den DAX weiter steigen lassen. Der DAX kletterte nach einem Tagesgewinn von 1,2 über die Marke von 9.000 Punkten und beendete den Handel bei einem Stand von 9.047 Punkten. Nach enttäuschenden Immobiliendaten aus den USA sorgten Gewinnmitnahmen für fallende Kurse. Auch BASF belastete den deutschen Aktienmarkt, da der Ausblick für die Zukunft am unteren Ende der Erwartungen lag. Der DAX ging mit einem Tagesminus von 0,7 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank hausieren mit 9 Prozent – Adidas und Telekom legen stark zu

    Gute Laune dürften die Aktionäre der Commerzbank haben. Die Titel des Frankfurter Kreditinstitutes legten um 9,5 Prozent auf 11,77 Euro zu. Am Sonntag verkündet die EZB die Ergebnisse des Stresstestes. Bei den deutschen Bankern ist man zuversichtlich, dass alle Institute die Anforderungen erfüllen. Die Commerzbank wurde immer wieder mal als Wackelkandidat genannt – nun dürfte Gewissheit herrschen, dass die Kapitaldecke der Commerzbank groß genug ist. Adidas profitierte von einem möglichen Übernahmeangebot der defizitären Reebok-Tochter. Ein Konsortium plant der Adidas-Geschäftsführung ein Angebot zum Kauf zu unterbreiten. Damit könnte adidas das Reebok-Engagement mit einem blauen Auge beenden. Adidas-Aktionäre begrüßen die Spekulationen. Der Kurs der Adidas-Papiere legte um 5,6 Prozent auf 57,22 Euro zu. In der Gunst der Anleger sind auch Telekom-Papiere wieder gestiegen. Aktien der Deutschen Telekom legten um 4,6 Prozent auf 11,17 Euro zu.

    Schwacher Geschäftsausblick bei SAP sorgt für fallende Kurse

    Bei SAP wurden die Ergebnisse zwar geliefert, allerdings wurde der Ausblick revidiert. Dies straften die Börsianer direkt mit Verkäufen ab. Papiere von SAP verloren im Wochenverlauf 4,4 Prozent auf 51,64 Euro. Die Aktien des Walldorfer Softwarekonzerns sind damit die Wochenverlierer im DAX. Ebenfalls nach unten ging es mit den Dividendenpapieren des Spezialchemieherstellers Lanxess. Die Aktie verlor 1,3 Prozent auf 39,87 Euro. Auch BASF sorgte mit einem schwachen Geschäftsausblick dafür, dass der Kurs des eigenen Papiers 0,8 Prozent an Wert verlor. Die BASF-Aktien gingen damit bei einem Stand von 68,78 Euro aus dem Handel.

    Aktuelle Marktlage könnte weitere Kursgewinne bringen

    In der kommenden Woche könnten dem DAX neue Kursgewinne bevorstehen. Aktuell stehen die Unternehmensdaten im Fokus und diese könnten robust verlaufen und damit die Skeptiker auf dem falschen Fuß erwischen. Bereits in der vergangenen Woche sorgte ein stabiles Umfeld bei hohen Schwankungen zu einer teilweise sehr guten Kursentwicklung beim DAX. Damit könnte der DAX bereits in der kommenden Woche nachhaltig über die Marke von 9.000 Punkten klettern.

  • DAX legt 1,5 Prozent zu – adidas, Bayer und Deutsche Telekom legen deutlich zu – SAP, HeidelbergCement und Lufthansa verlieren dagegen an Wert

    Weiter nach oben ging es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Das Kursplus gegenüber dem Stand der Vorwoche beträgt 1,5 Prozent. Damit gelang dem DAX in einem schwierigen Umfeld ein Kursanstieg von 148 Punkten auf 9.799 Punkten. Im Wochenverlauf notierte der Aktienindex bereits deutlich oberhalb von 9.800 Punkten. Dieses Niveau konnte jedoch nicht bis zum Handelsschluss gehalten werden.

    Der Start in die Woche war zunächst uneinheitlich. Einem Kursplus von 0,1 Prozent vom Montag folgte am Dienstag ein Verlust von 0,3 Prozent, bevor es am Mittwoch dann wieder um 0,3 Prozent nach oben ging. Insgesamt überwog die Unsicherheit im Vorfeld der am Mittwoch Abend stattfindenden US-Notenbanksitzung, von der sich Börsianer genauere Aussagen zur Zinsentwicklung erwarten. Außerdem sorgte das Referendum in Schottland über einen möglichen Austritt aus dem Vereinigten Königreich sowie der große Verfallstag am Freitag für Zurückhaltung zu Wochenbeginn. Nachdem die US-Notenbanker einem schnellen Ende der Niedrigzinsphase eine Absage erteilten, ging es am Donnerstag kräftig nach oben. Der DAX legte alleine an diesem Tag 1,4 Prozent zu. Wenig Veränderung am Tagesende brachte dagegen der Verfallstag am Freitag. Der DAX stieg am Ende um 1 Punkt nachdem das Kursplus im Tagesverlauf schon deutlicher war.

    Unter den DAX-Aktien setzten sich die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent an die Spitze. Beim Herzogenauracher Sportartikelhersteller herrscht die Hoffnung, dass es nun wieder aufwärts geht und das Unternehmen die richtigen Entscheidungen trifft. Nach einer schwachen Geschäftsentwicklung hat die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren. Seit Jahresbeginn notiert adidas 25 Prozent schwächer. Mit dem aktuellen Kursanstieg kletterte die adidas-Aktie wieder über die 60 Euro Marke und kostet aktuell 61,96 Euro. Bayer plant die Kunststoffsparte Material Sciences in eine eigene Gesellschaft auszulagern. Damit würde man sich bei Bayer rein auf das margenträchtige Pharma- und Agrargeschäft konzentrieren und das konjunkturanfällige Kunststoffgeschäft reduzieren. Den Aktionäre gefallen die Bayer-Pläne. Die Bayer-Aktie legte 5,8 Prozent zu und geht bei einem Stand von 112,25 aus dem Handel. Stark entwickelten sich auch die Papiere der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 4,6 Prozent auf 12,09 Euro.

    Um 3,7 Prozent nach unten ging es mit den Papieren von SAP. Die Walldorfer Softwareschmiede verlor 2,23 Euro auf 57,63 Euro. Zu schaffen macht dem Unternehmen die Übernahme des amerikanischen Cloud-Anbieters Concur für Reisebuchungen und Abrechnungen. Aktionäre bemängeln weniger die Strategie als vielmehr den Kaufpreis von über 8 Mrd. US-Doller. Um 3,1 Prozent ging es auch mit den HeidelbergCement-Papieren nach unten. Die Aktie ging bei einem Stand von 54,83 Euro aus dem Handel. Obwohl bei Lufthansa ein weiterer Piloten-Streik nach einem neuen Angebot des Arbeitgebers erst einmal abgewendet werden konnte, wollte keiner Lufthansa-Aktien kaufen. Zu unsicher ist der derzeitige Tarifkonflikt. Die Aktien von Lufthansa gingen 37 Cent günstiger bei 13,15 Euro aus dem Handel.

    Nachdem die vergangene Woche erfreulich verlief, ist dem Aktienmarkt auch in den nächsten Tagen Einiges zuzutrauen. Die politischen Konflikte scheinen nicht weiter zu eskalieren, die Konjunktur läuft weiter gut, Höchststände an den amerikanischen Aktienmärkte sind eine gute Ausgangslage und auch die Zinsen werden nicht kurzfristig ansteigen. Dieser Cocktail dürfte dazu führen, dass Investments in Aktien weiter beliebt bleiben. Wir gehen daher davon aus, dass der Deutsche Aktienmarkt in den nächsten Wochen weitere Gewinne einfährt und damit bald wieder oberhalb von 10.000 Punkten notiert und neue Allzeithochs erklimmt.

  • DAX mit dritter Woche in Folge mit Kursgewinnen – 1,4 Prozent Wochengewinn – Commerzbank, Deutsche Bank und Merck – adidas, Deutsche Börse und Volkswagen mit Verlusten

    In der vergangenen Handelswoche legte der DAX 1,4 Prozent zu und hat damit die dritte Woche in Folge mit Kursgewinnen beendet. Der Anstieg entspricht einem Gewinn von 131 Punkten auf einen Wochenendstand von 9.470 Punkte. Damit hat der DAX rund die Hälfte des Kursverlustes bereits wieder gut gemacht betrachtet man das Rekordhoch bei 10.051 Punkten und das Jahrestief bei 8.903 Punkten.

    Zu Wochenbeginn sorgte die EZB für deutliche Kursgewinne. EZB-Präsident stellt eine lockere Zinspolitik in Aussicht und setzt damit die Zeichen für anhaltend niedrige Zinsen. Zu den großen Gewinnern zählen dadurch konjunktursensible Aktien. Am Montag legte der DAX 1,8 Prozent zu und am Dienstag folgte ein Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Ohne Impulse kam es am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen. Der DAX verlor mit 0,2 Prozent Tagesverlust leicht an Wert. Am Donnerstag verunsicherte der Ukraine-Konflikt die Börsenmärkte. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach. Nahezu unverändert mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent verabschiedete sich der DAX aus dem Freitagshandel.

    Die höchsten Wochengewinne erzielten die Papiere aus dem Finanzsektor. Die in Aussicht gestellte lockere Zinspolitik durch die EZB wirkt sich für das Finanzgewerbe besonders positiv aus. Aktien der Commerzbank legten um 4,3 Prozent auf 11,52 Euro zu und die Dividendenpapiere der Deutschen Bank verteuerten sich um 3,6 Prozent auf 26,04 Euro. Ebenfalls um mehr als 3 Prozent nach oben ging es mit den Aktien von Merck und Bayer aus dem Pharmasektor.

    Weiterhin auf der Verkäuferliste stehen die Aktien von adidas. Der Kurs der Papiere des Sportartikelherstellers gab um 2,1 Prozent auf 57,04 Euro nach. Aktien der Deutschen Börse verloren 1 Prozent auf 54,11 Euro und Volkswagen verbilligten sich um 0,8 Prozent auf 170,85 Euro.

    Ob sich der Aufwärtstrend in der kommenden Woche weiter fortsetzen wird, ist derzeit unklar. Aufgrund des weiter zunehmenden Ukraine-Konfliktes wird es wohl zu weiteren Wirtschaftssanktionen kommen. Dies wirkt sich auch negativ auf die Konjunktur aus und könnte die Märkte weiter verunsichern. Die EZB mit ihrer Zinspolitik sowie die gute aktuelle Wirtschaftslage in den USA mit Höchstständen bei den dortigen Aktienmärkten könnten die positive Kursentwicklung beim DAX weiter unterstützen.

  • Starke Wochenperformance beim DAX mit 2,7 Prozent Gewinn – deutliche Kursgewinne bei Continental, Deutsche Lufthansa und Deutsche Post – adidas einzige Aktie mit Kursverlusten

    Mit einer starken Performance hat der DAX die jüngsten Tiefstkurse hinter sich gelassen und neue Impulse setzen können. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf um 247 Punkte zu und verteuerte sich damit um 2,7 Prozent. Nach diesen Kursgewinnen geht der DAX bei einem Stand von 9.339 Punkten ins Wochenende. Bereits am Montag konnten die Aktienmärkte deutlich zulegen. Erholt vom Ukraine-Schock haussierten die Aktien um 1,9 Prozent. Das Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften liessen den DAX auch am Dienstag kräftig nach oben klettern. Der DAX legte um ein weiteres Prozent zu und hat sich damit mittlerweile um 5 Prozent von den Tiefständen der jüngsten Korrektur erholt. Leichte Gewinnmitnahmen schickten den DAX am Mittwoch um 0,2 Prozent nach unten. Gute Ergebnisse des Einkaufsmanagerindex sorgten auch am Donnerstag für eine gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX konnte 0,9 Prozent zulegen und ging mit 9.402 Punkten in den Feierabend. Am Freitag sorgte der Ukraine-Konflikt wieder für Verunsicherung und liess den DAX um 0,7 nachgeben.

    Von der Erholung in der Vorwoche profitierten vor allem die Papiere von Continental, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent den Handel beendeten. Die Aktie des Automobilzulieferers profitiert besonders vom Stimmungsumschwung der zukünftigen Konjunkturentwicklung. Der Kurs legte um 9,85 Euro auf einen Stand von 163,30 Euro zu. Eine gute Woche ging auch für die Papiere der Deutschen Lufthansa, der Deutschen Post, Volkswagen und der Commerzbank zu Ende, die jeweils um 4 Prozent zulegen konnten.

    Unter den 30 DAX-Aktien gibt es mit adidas lediglich ein Dividendenpapier, das gegen den Trend leicht an Wert verlor. Der Kurs des Herzogenauracher Sportartikelhersteller gab um 1,7 Prozent auf 58,29 Euro nach. Börsenprofis machen einen Artikel der FAZ für den Kursrutsch bei adidas verantwortlich, der die hohen Marketingausgaben des Unternehmens kritisierte. Mit den geringen Kursgewinnen zählen die Papiere der Münchener Rück sowie von E.on und Deutscher Telekom ebenfalls zu den Wochenverlieren der vergangenen Woche.

    Nach der Stabilisierung in der vergangenen Woche hat sich die Situation beim DAX wieder verbessert. Der DAX konnte mit den jüngsten Kursgewinnen die Skeptiker positiv überraschen. Damit wird die Kursentwicklung in der kommenden Woche weiter von der aktuellen Entwicklung bei den Unternehmen und an den Krisenherden der Welt beeinflusst sein. Sollte sich die Entspannung im Irak und der Ukraine fortsetzen, sind weitere Kursgewinne sehr wahrscheinlich.