Kategorie: Wochenrückblick

Im DAX-Wochenrückblick berichtet die Bullenbrief-Redaktion jede Woche über das Geschehen an der Börse. Der Fokus liegt dabei beim DAX, aber auch bedeutende globale Einflüsse werden berücksichtigt. Am Ende eines jeden Wochenberichts gibt die Redaktion einen Ausblick zur eigenen Einschätzung für die Entwicklung an den Börsen.

  • DAX verliert 3,2 Prozent auf 12.325 Punkte – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – RWE, E.on und Bayer mit deutlichen Kursverlusten

    Der DAX setzte seine Verlustserie fort und verliert in der vergangenen Woche 408 Punkte. Damit markiert der Deutsche Aktienindex ein 2-Monats-Tief bei 12.325 Punkten. Der Kursverlust gegenüber der Vorwoche beträgt 3,2 Prozent.

    DAX verliert 3,2 Prozent auf 12.325 Punkte

    Ein ifo-Geschäftsklimaindex auf Rekordhoch sowie die Bankenrettung in Italien hat für Ruhe an den Börsen und zu steigenden Aktienkursen geführt. Allerdings sorgten im Tagesverlauf negative Meldungen aus den USA für einen Rückgang beim DAX. In den USA wurden schwache Wirtschaftsdaten veröffentlicht und daraufhin gab auch der Ölpreis nach. Am Tagesende blieb beim DAX ein Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Eine Gewinnwarnung von Schaeffler sowie eine Rede des EZB-Präsidenten über bevorstehende Zinssteigerungen wirkten sich negativ auf den Börsenverlauf aus. Der DAX verliert am Dienstag 0,8 Prozent an Wert. Mit einem Minus von 0,2 Prozent setzte sich dieser Trend zur Wochenmitte am Mittwoch fort. Auch am Donnerstag setzte sich die Talfahrt beim DAX fort. Neben den Gründen der Vortage lieferten weiter steigende Zinsen am Anleihemarkt sowie ein fester Euro Verkaufsargumente. Der DAX fiel alleine am Donnerstag um 1,8 Prozent. Auch am Freitag ging es nach unten und der DAX verlor 0,7 Prozent. Die Inflation lag im Euroraum mit 1,1 Prozent höher und damit scheinen sich die Worte des EZB-Präsidenten zu bestätigen. Außerdem überraschte eine Gewinnwarnung von Bayer.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    Steigende Zinsen erhöhen die Margen bei Banken und sorgen so für höhere Erträge bei den Finanzinstituten. Deshalb legen vor allem die Deutschen Banken trotz negativem Aktienmarkt gegenüber der Vorwoche deutlich zu. Commerzbank schossen um 12,4 Prozent auf 10,43 Euro nach oben und notieren seit Längerem wieder über der Marke von 10 Euro. Die Deutsche Bank Aktie gewinnt mit 4,2 Prozent auf 15,52 Euro ebenfalls deutlich an Wert. Zweitstärkste Aktie sind die Papiere der Deutschen Lufthansa. Hier scheint sich eine Einigung im Gebührenstreit mit dem Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport abzuzeichnen. Die Lufthansa-Tochter Eurowings könnte demnach die gleichen Konditionen wie Ryanair bekommen. Auch einer möglichen Fusion mit Air Berlin erteilte Lufthansa eine deutliche Absage. Damit ist für Aktionäre der Lufthansa ein weiteres Risiko vom Tisch.

    RWE, E.on und Bayer mit deutlichen Kursverlusten

    Steigende Zinsen wirken sich vor allem auf die Aktien der Energieversorger negativ aus. RWE gaben um 8,6 Prozent auf 17,44 Euro nach und E.on verloren 7,3 Prozent auf 8,25 Euro. Nicht spurlos ging die Gewinnwarnung an Bayer vorbei. Die Bayer-Aktie verlor 7,1 Prozent auf 113,20 Euro.

    Gewinnwarnungen und steigende Zinsen haben den DAX nach unten ausbrechen lassen

    Bislang hat sich der DAX auf einem hohen Niveau bewegt. Dies wurde auch durch die starken Unternehmensdaten unterstützt. In der vergangenen Woche sorgten jedoch zwei Gewinnwarnungen für Überraschungen und haben den DAX deutlich nach unten gezogen. Damit ist die Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen beendet. Die Kursverluste könnten sich damit auch in den nächsten Tagen fortsetzen. Schließlich könnten weitere Unternehmen mit Gewinnwarnungen negativ überraschen und sich die negative Stimmung fortsetzen. Alles in allem gibt es dennoch keinen Grund zu großer Sorge. Denn Zinssteigerungen sind bereits erwartet und entsprechend eingepreist. Und Alternativen zu Aktien gibt es selbst bei steigenden Zinsen nicht, solange die Gewinne der Unternehmen weitersprudeln.

  • DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.733 Punkte – ThyssenKrupp, Merck und Volkswagen mit höchsten Wochengewinnen – RWE, adidas und Linde mit höchsten Verlusten

    Mit einem leichten Verlust von 0,2 Prozent ist der DAX schwächer aus dem Handel gegangen. Gegenüber der Vorwoche beträgt der Kursverlust 19 Punkte. Nachdem der DAX im Wochenverlauf sogar ein neues Allzeithoch mit 12.952 Punkten erreichte, ging es bei einem Stand von 12.733 Punkten ins Wochenende.

    DAX verliert 0,2 Prozent auf 12.733 Punkte

    Nach der Stichwahl des Präsidenten in Frankreich war die Stimmung an den Aktienmärkten ausgesprochen gut. Der europafreundliche Politiker sorgt für Stabilität und beim DAX ging es deshalb auch um 1,1 Prozent nach oben. Doch bereits am Dienstag sorgte der Preisverfall beim Öl für fallende Aktienkurse. Der DAX gab um 0,6 Prozent nach. Dieser Trend hielt auch am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Mit Unterstützung der Wall Street gelang es dem DAX am Donnerstag die Serie an Kursverlusten zu unterbrechen. Der Deutsche Aktienindex erzielte einen Tagesgewinn von 0,2 Prozent. Doch bereits am Freitag überwog die negative Stimmung. Experten sehen die zukünftige Wirtschaftsentwicklung etwas schwächer. Am Aktienmarkt ging es um 0,5 Prozent nach unten.

    ThyssenKrupp, Merck und Volkswagen mit höchsten Wochengewinnen

    Gleich um 7,6 Prozent zogen die Papiere des Stahlhersteller ThyssenKrupp an. Das Unternehmen erhielt einen Großauftrag aus dem Verteidigungsausschuss. Gleichzeitig gab das Unternehmen bekannt den Rotstift anzusetzen und Kosten zu sparen. Dies kam bei den Aktionären gut an. An der Börse kletterte der Aktienkurs um 1,78 Euro auf 25,33 Euro. Auch bei Merck ging es mit 4,9 Prozent deutlich nach oben. Die Aktie notiert 5,20 Euro höher bei einem Stand von 111,15 Euro. Trotz immer neuer Meldungen aus der Dieselaffäre gelang es Volkswagen in der vergangenen Woche beim Aktienkurs um 1,9 Prozent zuzulegen. Die Aktie notiert aktuell bei 133,65 Euro.

    RWE, adidas und Linde mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust haben die Papiere von RWE eingefahren. Hier machen sich Analystenmeinungen bemerkbar, die dazu raten RWE zu verkaufen und stattdessen in E.on zu investieren. RWE hat im laufenden Jahr doppelt so stark beim Kurs zugelegt wie E.on. Die Aktienmarktexperten erwarten daher bei E.on eine höheres Aufwärtspotential als bei RWE. RWE gingen 5,4 Prozent schwächer bei einem Stand von 19,07 Euro aus dem Handel. Der lange Höhenflug von adidas scheint ins Stocken zu geraten. Zumindest in der vergangenen Woche ging es um 3,2 Prozent auf 168,50 Euro nach unten. Und Linde-Papiere gehören mit einem Wochenverlust von 2,3 Prozent auf 171,15 Euro ebenfalls zu den Wochenverlierern.

    Ifo-Index könnte am Montag die Märkte bewegen

    Nachdem in der vergangenen Woche Sorgen um die weitere Konjunkturentwicklung sowie der Preisverfall beim Öl für Unsicherheiten sorgten und für die Aktienkursverluste verantwortlich waren, dürfte mit dem ifo-Frühindikator am Montag eine Einschätzung zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft auf dem Börsenparkett mit Spannung erwartet werden. Falls dies überraschend gut ausfallen sollte, ist mit einer weiteren Höhenfahrt und neunen Allzeithochs beim DAX zu rechnen. Andernfalls wird eher eine Seitwärtsbewegung oder leichte Konsolidierung erwartet.

  • DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte – Bayer, Deutsche Börse und adidas mit deutlichen Kursaufschlägen – Deutsche Bank, Siemens und infineon mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat auch in der vergangenen Woche an Wert verloren. Die Verluste bewegen sich weiter auf einem geringen Niveau. Allerdings ist zu erkennen, dass der Deutsche Aktienmarkt derzeit eine Konsolidierung mit einem Kursrückgang von 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte durchläuft. Damit hat der DAX 63 Punkte gegenüber der Vorwoche verloren.

    DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte

    Am Montag sorgten die Kursverluste bei den Technologieaktien in den USA auch für fallende Kurse bei den deutschen Aktien. Analysten äußerten sich über eine Blase bei den Technologieaktien, welche in der Folge deutlicher an Wert verloren. Dieser Abwärtstrend schlug sich dann auf sämtliche Dividendentitel durch. Am Montag verlor der DAX 1 Prozent. Doch bereits am Dienstag kehrten Käufer auf das Parkett zurück. Der DAX legte wieder 0,6 Prozent zu. Ein neues Allzeithoch erzielte der DAX am Mittwoch. Am Tagesende notierte der Aktienmarkt 0,3 Prozent im Plus. Die erwartete Zinsanhebung der US-Notenbank belastete den Aktienmarkt am Donnerstag doch stärker als erwartet. Beim DAX ging es um 0,9 Prozent nach unten. Und am Freitag sorgte der Verfallstag wieder für steigende Kurse von 0,5 Prozent.

    Bayer, Deutsche Börse und adidas mit deutlichen Kursaufschlägen

    Ein Gerichtserfolg in den USA fiel positiv für den Bayer-Konzern aus. Das Gericht sah keinen Zusammenhang zwischen einem Medikament von Bayer und dem Tod eines Patienten. An der Börse herrschte damit Erleichterung. Die Bayer-Aktie stieg um 3,2 Prozent auf 122,80 Euro. Die Deutsche Börse gab ihre Ziele zu Umsatz- und Gewinnwachstum für die folgenden Jahre bekannt. An der Börse kamen diese Zahlen gut an. Die Aktien des Börsenbetreibers legten darauf um 2,8 Prozent auf 95,38 Euro zu. Positive Analystenkommentare beflügelten den Aktienkurs von adidas. Der Sportartikelhersteller legte um 2,4 Prozent auf 174,05 Euro zu.

    Deutsche Bank, Siemens und infineon mit höchsten Verlusten

    Der Bankensektor mit der Deutschen Bank zählt weiter zu den Verlierern. Die Aktie der Deutschen Bank gab um 5,1 Prozent auf 15 Euro nach. Der Kursrückgang der Technologieaktien in den USA wirkte sich auch auf deutsche Technologieaktien aus. Siemens gaben 3,8 Prozent auf 124,55 Euro nach und der Speicherchiphersteller infineon verlor 3 Prozent auf 19,77 Euro.

    DAX wird weiter steigen

    Nach der schwachen Performance in der vergangenen Woche nach den Kursverlusten bei den Technologieaktien und der Zinserhöhung in den USA sind nun sämtliche negative Faktoren in den Kursen eingepreist. Beide Themen kommen jedoch nicht überraschend und werden damit auch keine Neubewertung des Aktienmarktes auslösen. Aufgrund der steigenden Unternehmensgewinne sind die Aktien in Deutschland weiterhin auf einem durchschnittlichen Niveau bewertet. Von Übertreibung oder Blase kann daher keine Rede sein. Deshalb ist davon auszugehen, dass der DAX weiter stark zulegen wird und in den nächsten Wochen weitere Kursgewinne und Allzeithochs erreicht werden.

  • DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte – E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen – ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    In der wegen des Pfingstmontags verkürzten Handelswoche hat der DAX kaum verändert geschlossen. Gegenüber der Vorwoche verlor der Deutsche Aktienindex gerade einmal 7 Punkte. In Prozent ausgedrückt, entspricht dies einem Wochenverlust von 0,1 Prozent. Damit geht der DAX bei einem Stand von 12.816 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte

    Am Montag wurde zunächst verkauft. Vor den Wahlen in Großbritannien und der EZB-Sitzung wollten die Börsianer Risiken meiden und setzen auf Liquidität. Am Aktienmarkt verlor der DAX 1 Prozent. Kaum verändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Tagesverlust beträgt gerade einmal 0,1 Prozent. Starke Aufschläge gab es bei den Energieversorgern nachdem das Bundesverfassungsgericht die Brennelementesteuer gekippt hat. Damit fließen den Kraftwerksbetreibern bereits bezahlte Steuern wieder zurück. Nach einem ruhigen Aktienhandel schloss der DAX am Donnerstag mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent. Das Ergebnis der Wahlen in Großbritannien fiel überraschend, aber positiv für die anstehenden Brexit-Verhandlungen gewertet. Am Aktienmarkt war dies das Hauptthema und sorgte für einen Tagesgewinn von 0,8 Prozent.

    E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen

    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer ist ein Geldsegen für die Energieversorger E.on und RWE. Direkt nach dem Gerichtsurteil zogen die Kurse der beiden Aktien deutlich an. Am nächsten Tage folgten positive Analystenkommentare und sorgten für eine Fortsetzung der Energie-Rally. Im Wochenverlauf legten E.on um 12,4 Prozent auf 8,80 Euro zu und RWE verteuerten sich um 8,7 Prozent auf 19,73 Euro. Deutsche Lufthansa profitieren von den aktuellen Problemen der arabischen Airlines und den Aussichten auf einen gemäßigteren Brexit. Die Papiere erreichten einen Kurs von 3,2 Prozent über der Vorwoche bei 18,60 Euro.

    ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Kursverluste haben die Dividendentitel des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Die Aktie wird seit einiger Zeit von den Börsianern links liegen gelassen. Auf Jahressicht ist ProSiebenSat.1 die einzige Aktie im DAX mit einem Verlust. Für Kursverluste sorgt die wenig überzeugende Gewinnentwicklung bei der Senderfamilie. Der Kurs von ProSiebenSat.1 notiert 3,9 Prozent unter dem Stand der Vorwoche bei 36,91 Euro. Ebenfalls negativ war die Kursentwicklung bei Volkswagen mit einem Verlust von 3,6 Prozent auf 132,60 Euro und Deutsche Post mit einem Rückgang um 2,2 Prozent auf 31,91 Euro.

    Unternehmensgewinne treiben derzeit die Kurse

    Mit der politischen Entwicklung in Asien um Nordkorea und das Chinesische Meer um China sowie die Emirate und Isolation Katars gibt es eigentlich genügend Unsicherheiten mit dem Risiko fallender Kurse. Was die Kurse weiter treibt, ist die Geschäftsentwicklung der Unternehmen selbst. Die deutschen Aktiengesellschaften sind derzeit sehr gut aufgestellt und steigern ihre Ergebnisse von Quartal zu Quartal. Solange diese positive Geschäftsentwicklung anhält, wird es mit den Kursen nach oben gehen – unabhängig davon wie sich das Weltgeschehen verändert. Kurse oberhalb von 13.000 Punkten sind damit weiterhin das mittelfristige Ziel.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte – Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance – Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Der Deutsche Aktienindex legt im Wochenverlauf 1,8 Prozent zu und notiert damit jenseits von 12.800 Punkten auf neuen Allzeithöchstständen. Das Kursplus beträgt in der vergangenen Woche 221 Punkte auf einen Indexstand von 12.823 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.823 Punkte

    Zu Wochenbeginn verlief der Börsenhandel aufgrund von Feiertagen in London und New York eher impulslos. Am Tagesende bleibt ein Gewinn von 0,2 Prozent, den der DAX am Dienstag gleich wieder abgab. Börsianer warten auf einen Rücksetzer und handelten entsprechend vorsichtig. Nach einem volatilen Börsenhandel ging der DAX auch am Mittwoch mit einem Gewinn von nur 0,1 Prozent unverändert aus dem Handel. Gute Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten am Donnerstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Gute Konjunkturaussichten sorgten beim DAX für einen deutlichen Kursanstieg. Nach einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent am Freitag erreicht der DAX neue Höchststände.

    Bayer, Lufthansa und E.on mit starker Wochenperformance

    Den höchsten Kursgewinn verzeichnen die Papiere von Bayer mit einem Wochen von 4,2 Prozent auf 121,60 Euro. Positive Analysteneinschätzungen lassen die Papiere von Lufthansa weiter stark zulegen. Die Aktie steigt um 4 Prozent auf 17,78 Euro. Spekulationen über einen Verkauf der Beteiligung von E.on an Uniper beflügeln die E.on-Aktie. Mit dem Aktienkurs von E.on geht es daraufhin um 3,9 Prozent auf 7,83 Euro nach oben.

    Deutsche Bank, Deutsche Telekom und ThyssenKrupp mit höchsten Kursverlusten

    Ein möglicher Konjunkturrückgang belastet die Banken mit am stärksten. Aber auch die Nationalwahlen in Italien werfen ihre Schatten. Sollte es hier zu einem europafeindlichen Ergebnis kommen, dürfte dies die Finanzbranche ebenfalls negativ belasten. Aktien der Deutschen Bank leiden am stärksten unter diesen Szenarien. Nach Verlusten in der vergangenen Woche liegt die Deutsche Bank-Aktie erneut an der Spitze der Wochenverlierer. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 15,59 Euro. Aktien der Deutschen Telekom verlieren 3 Prozent auf 17,38 Euro. Dies entspricht einem Kursrückgang von 53 Cent. Allerdings ist darunter ein Dividendenabschlag von 60 Cent enthalten. Aktionäre können zwischen einer Barausschüttung oder einer Aktiendividende wählen. ThyssenKrupp verlieren in einem positiven Aktienumfeld 2,2 Prozent auf 23,51 Euro.

    Weg nach oben ist frei – beim Dax könnte es zeitnah zu Kursgewinnen kommen

    Mit dem Erreichen neuer Allzeithöchststände und der starken Dynamik am Freitag gibt es aus charttechnischer Sicht keine historischen Widerstände. Der Weg nach oben ist frei. Die Marke von 13.000 Punkten zum Greifen nahe. Eine starke Konjunkturentwicklung als Grund für die jüngste Performance dürfte für weitere Kursgewinne in den kommenden Tagen sorgen.

  • DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.602 Punkte – Lufthansa, ThyssenKrupp und Linde mit starker Wochenperformance – Daimler, Deutsche Bank und Merck mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent hat der DAX das hohe Niveau der Vorwoche nicht halten können. Im Wochenverlauf gab der Deutsche Aktienindex um 37 Punkte nach und ist damit bei einem Stand von 12.602 Punkten aus dem Handel gegangen. Die charttechnische Marke von 12.600 Punkten hat der Aktienmarkt halten können.

    DAX verliert 0,3 Prozent auf 12.602 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn belastete der starke Euro die deutschen Exportaktien. Auf dem Parkett zählten Papiere wie BASF und die Automobiltitel zu den größten Verlierern. Beim DAX ging es im Handelsverlauf im 0,2 Prozent nach unten. Ein überraschend starker ifo-Geschäftsklimaindex liess den DAX weiter steigen. Mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent ging der DAX in den Feierabend. Für Verunsicherung sorgte am Mittwoch die Abstufung der Bonität Chinas durch die Ratingagentur Moodys. Allerdings wirkte dies nur kurz negativ auf den DAX. Der Tagesverlust war mit 0,1 Prozent überschaubar. Wegen geringem Interesse nach Aktien gab es am Feiertag Christi Himmelfahrt Verluste. Im Handelsverlauf gab der DAX um 0,2 Prozent nach. Genauso ruhig verlief der Handel am Brückentag. Mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent verabschiedete sich der DAX am Freitag ins Wochenende.

    Lufthansa, ThyssenKrupp und Linde mit starker Wochenperformance

    Trotz eines negativen Aktienmarktumfeldes legten die Papiere der Deutschen Lufthansa mit 4,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Aktienkurs notiert 80 Cent höher und liegt aktuell bei 17,09 Euro. Einen Sprung nach oben machten auch die Papiere von ThyssenKrupp. Es scheint wieder Bewegung in die Fusion mit den europäischen Stahlwerken der indischen Tata Steel zu kommen. Dies beflügelt die ThyssenKrupp-Aktie. Der Wochengewinn beträgt 4,1 Prozent auf 24,03 Euro. Auch bei Linde sorgt die geplante Fusion mit Praxair für steigende Kurse. Hier geht der Kurs um 3,4 Prozent auf 171,50 Euro nach oben.

    Daimler, Deutsche Bank und Merck mit höchsten Kursverlusten

    Am Ende der Entwicklung stehen dagegen die Papiere von Daimler mit einem Wochenverlust von 3,7 Prozent auf 65,38 Euro. Hausdurchsuchungen bei Daimler in Zusammenhang mit Werbung sorgen für Unruhe. Aktien der Deutschen Bank gaben 3,5 Prozent auf 16,49 Euro nach und bei Merck geht es um 2,2 Prozent auf 105,35 Euro nach unten.

    DAX könnte einen Gang runterschalten

    Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen deutlich zulegte und die Berichtssaison bis auf wenige Nachrichten dem Ende entgegenkommt, dürfte es an der Börse ruhiger werden. Neue Allzeithochs werden wahrscheinlich nicht mehr so oft erzielt, allerdings gibt es auch keine Anzeichen für eine Konsolidierung. Daher gehen wir davon aus, dass der DAX in der nächsten Zeit auf dem hohen Niveau verharrt und sich seitwärts bewegen wird.

  • DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte – RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu – Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Die Aufwärtsbewegung wurde mit einem Wochenverlust von 1 Prozent erst einmal gestoppt. Im Wochenverlauf markierte der DAX noch neue Höchststände. Zum Wochenschluss notiert der Deutsche Aktienindex jedoch 132 Punkte unter dem Stand vor einer Woche – bei 12.639 Punkten.

    DAX verliert 1 Prozent auf 12.639 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es weiter nach oben. Die guten Geschäftsergebnisse der deutschen Unternehmen im Rahmen der Berichtssaison sowie das Ergebnis der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen beflügelten die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Montag um 0,3 Prozent nach oben. Konsolidierung war am Dienstag angesagt. Schwache Branchenzahlen aus dem Automobilsektor drückten auf die Kurse der deutschen Hersteller. Am Tagesende stand ein Minus von 2,5 Punkten in den Handelsbüchern. Politischer Gegenwind in den USA für die Trump-Regierung lässt die Börsenträume platzen. Beim DAX ging es am Mittwoch in Folge dessen um 1,4 Prozent nach unten. Dies setzte sich auch am Donnerstag fort. Ein starker US-Doller macht den deutschen Exportunternehmen die Geschäfte etwas schwerer. An der Börse ging es beim DAX um weitere 1,1 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss beruhigte sich die Lage wieder und der DAX legte um 0,4 Prozent zu.

    RWE, ThyssenKrupp und E.on legen deutlich zu

    Gute Zahlen sorgten für einen starken Kursgewinn bei RWE. Der Versorger legte im Wochenverlauf um 8,9 Prozent auf 16,97 Euro zu und setzt sich damit an die Spitze des Aktienindexes. Für zusätzliche Kursphantasie sorgt der geplante Einstieg des französischen Wettbewerbers Engie bei der RWE-Tochter innogy. Die bei ThyssenKrupp geplante Fusion mit Tata nimmt konkretere Formen an. Analysten erhöhten das Kursziel für den Stahlhersteller deutlich und an der Börse legte der Aktienkurs ebenfalls deutlich zu. Papiere von ThyssenKrupp gehen mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent auf 23,09 Euro aus dem Handel. Im Rahmen der Kurserholung von RWE legten auch die die Papiere von E.on überdurchschnittlich zu. Die Aktie kletterte um 2,5 Prozent auf 7,39 Euro.

    Merck, ProSiebenSat.1 und Deutsche Börse am Ende der DAX-Liste

    Um 5,8 Prozent gab der Kurs des Chemiehersteller Merck nach. Schwächere Geschäfte in China deuten darauf hin, dass die bisherigen Kunden verstärkt auf lokale Hersteller zurückgreifen. Der Aktienkurs von Merck verbilligt sich um 6,65 Euro auf 107,75 Euro. Weiter nach unten geht es mit den Papieren von ProSiebenSat.1. Nachdem sich schwächere Geschäftszahlen schon länger negativ auf den Aktienkurs auswirken, ging es in der vergangenen Woche um weitere 5,3 Prozent auf 37,17 Euro nach unten. Ebenfalls mehr als 5 Prozent verliert der Aktienkurs der Deutschen Börse. Hier sorgt der Dividendenabschlag von 2,35 Euro für den Großteil des Wochenverlustes von 4,78 Euro.

    Nach Verschnaufpause könnte es direkt weiter nach oben gehen

    Der Kursverlust in der vergangenen Woche ist eher als Verschnaufpause als Trendwechsel zu verstehen. Auf der aktuellen Bewertung werden Anleger mit neuen Investments vorsichtiger. Gleichzeitig sorgen hohe Bargeldbestände dafür, dass bei leichten Kursrückgängen wieder verstärkt investiert wird. Insofern ist mit keinen stärkeren Korrekturen zu rechnen und aufgrund der starken Verfassung der deutschen Wirtschaft von einem insgesamt weiter positiven Aufwärtstrend auszugehen.

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu – Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu – ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Weitere Kursgewinne und neue Allzeithöchststände gibt es beim Deutschen Aktienindex zu vermelden. Der DAX legte innerhalb der letzten fünf Handelstage um 54 Punkte zu und notiert damit 0,4 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Damit liegt der DAX mit 12.770 Punkten nur leicht unter der Marke von 13.000 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu

    Nach der Präsidentenwahl in Frankreich gab es keine Überraschungen und damit auch wenig Bewegung beim DAX. Am Montag gab es vielmehr Gewinnmitnahmen. In den vergangenen beiden Wochen hatte der DAX fast 700 Punkte zugelegt. Bereits am Dienstag legte der DAX wieder zu und gewann 0,4 Prozent. Kaum verändert beendete der DAX den Handel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 8 Punkten. Negative Unternehmensergebnisse sorgten am Donnerstag für Gewinnmitnahmen und einem Kursverlust beim DAX von 0,4 Prozent. Positive Quartalszahlen sorgten am Freitag wieder für Aktienkursgewinne. Beim DAX gab es einen Tagesgewinn von 13 Punkten.

    Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu

    Dividendenausschüttungen verzerren in der vergangenen Woche das Bild der Wochengewinner und Wochenverlierer im DAX, da Dividendenzahlungen bei den jeweiligen Aktien zu Kursverlusten in entsprechender Höhe führen. Aktien von Merck liegen an der Spitze der Kursgewinner mit einem Wochengewinn von 5,9 Prozent auf 114,40 Euro. Papiere der Deutschen Telekom legten um 5,5 Prozent auf 17,53 Euro zu. Bei der Telekom sorgen Übernahmespekulationen der USA-Tochter für Kursphantasie. Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia legten ebenfalls um 5,5 Prozent auf 35,95 Euro zu.

    ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Der Verkauf des Werkes in Brasilien belastet weiterhin das Ergebnis von ThyssenKrupp. Der Aktienkurs verlor 5,1 Prozent auf 21,36 Euro. Beim Kurs des Sportartikelherstellers adidas ging es um 4,3 Prozent auf 176,20 Euro nach unten. Ein negatives Umfeld führte zu Verkäufen bei Aktien von HeidelbergCement. An der Börse verlor das Papier 4,1 Prozent auf 85,70 Euro.

    13.000 Punkte könnten bald erreicht sein

    Mit dem aktuellen Aufwärtstrend und dem Erreichen neuer Allzeithöchststände ist für den Aktienmarkt der Weg nach oben weiter frei. Das Erreichen des nächsten charttechnischen Widerstands von 13.000 Punkten ist damit nur noch eine Frage der Zeit. Die überwiegend positive Berichtssaison hat dem DAX neue Dynamik für weitere Kursgewinne gegeben. Lediglich politische Unruhen oder Überraschungen in der Zinspolitik könnten die Fahrt des DAX abrupt stoppen.

  • DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände – Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu – E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    Eine gut verlaufende Berichtssaison beflügelt den DAX und hat für neue Allzeithöchststände gesorgt. Der Deutsche Aktienindex kletterte im Wochenverlauf um 279 Punkte nach oben. Zum Wochenschluss beendete der Index den Handel mit einem Gewinn von 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte.

    DAX gewinnt 2,2 Prozent auf 12.717 Punkte und erreicht neue Allzeithöchststände

    Nachdem die Handelswoche aufgrund des 1. Mai Feiertages verkürzt war, legte der DAX an den restlichen Handelstagen jeweils zu und markierte jeden Tag neue Allzeithöchststände. Getrieben wurden die Aktienkurse von sehr guten Unternehmensergebnissen. Die laufende Berichtssaison brachte viele positive Überraschungen und sorgte somit für viel Optimismus. Gute Einkaufsmanager, weitere Frühindikatoren sowie Einschätzungen der Analysten sehen derzeit kein Ende der positiven Geschäftsentwicklung bei den großen DAX-Unternehmen. An der Börse sind die Gewinne damit fundamental begründet und dürften noch für längere Zeit für Freude auf dem Börsenparkett sorgen.

    Commerzbank, Fresenius und Linde legen deutlich zu

    Erneut liegt die Aktie der Commerzbank an der Spitze der DAX-Aktien. Der Kurs des Frankfurter Geldhauses legte um 6,8 Prozent auf 9,60 Euro zu. Damit notiert die Aktie 61 Cent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Die Stichwahl in Frankreich scheint kein Risiko für eine Fortführung der europäischen Politik zu bergen und sorgt damit für eine Stabilität an den Finanzmärkten. Die gute Konjunkturentwicklung wirkt sich ebenfalls positiv auf Bankaktien aus. Nach über den Konsensschätzungen liegende Unternehmensergebnisse haben den Aktienkurs von Fresenius beflügelt. Das Dividendenpapier der Bad Homburger legte um 6 Prozent auf 78,89 Euro zu. Und bei Linde kommt wieder Bewegung um die Praxair-Übernahme. Der Aktienkurs gewinnt 5,5 Prozent auf 174 Euro.

    E.on, infineon und Volkswagen mit Kursverlusten

    E.on kommen nicht aus dem Keller und verlieren weiter an Wert. In der letzten Woche ging es bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld um 1,3 Prozent nach unten. Zum Wochenschluss notiert die E.on-Aktie bei 7,07 Euro. Trotz an sich guter Quartalszahlen überzeugten die infineon-Ergebnisse die Analysten nicht komplett. Der Kurs verlor 1,2 Prozent auf 18,78 Euro. Eine Sättigung des US-Automobilmarktes wirkte sich auch negativ auf den Aktienkurs von Volkswagen aus. An der Börse ging es um 0,9 Prozent auf 144,20 Euro nach unten.

    13.000 Punkte zum Greifen nahe

    Nach den starken Kursentwicklungen der vergangenen Wochen ist das Momentum am Aktienmarkt sehr positiv. Neue Allzeithöchststände sowie goldene Aussichten auf stabile Unternehmensergebnisse treiben die Aktienmärkte. Dieses Umfeld könnte sich auch in den nächsten Wochen positiv auf die Kursentwicklung beim DAX niederschlagen und einen DAX-Stand von 13.000 Punkten möglich machen.

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte – Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen – Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Beflügelt vom Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat der Deutsche Aktienindex ein starkes Plus von 3,2 Prozent eingefahren. Der DAX kletterte damit um 389 Punkte und konnte neue Allzeithöchststände markieren. Zum Wochenschluss verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 12.438 Punkten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte

    Nachdem der europafreundliche Macron als Sieger in die Stichwahl für die französische Präsidentschaftswahl geht, herrscht politische Erleichterung. An den Aktienmärkten sorgte dies ebenfalls für gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX legte am Montag auf breiter Front um 3,4 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es nach dem starken Kursanstieg an den folgenden Tagen. Am Dienstag und Mittwoch legte der DAX jeweils leicht um 0,1 Prozent zu, markierte damit aber trotzdem neue Allzeithochs. Auch am Donnerstag ging es zunächst weiter nach oben. Im Tagesverlauf gab der DAX jedoch nach und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Unverändert ging der DAX am Freitag aus dem Handel und verabschiedete sich damit in ein langes Wochenende.

    Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen

    Nach der Wahl in Frankreich sind die Renditen an den Bondmärkten deutlich angestiegen. Das sorgte für eine Kursrally unter den Bankaktien. Die Papiere der Commerzbank profitierten davon mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent am stärksten. Der Kurs der Commerzbank-Aktie verteuerte sich um 67 Cent auf 8,99 Euro. Nach einem starken Gewinnplus ging es mit den Bayer-Aktien deutlich nach oben. Die Aktie der Leverkusener legte um 8 Prozent auf 113,60 Euro zu. Ein neues Hoch markierten die Papiere der Deutschen Post. Die Geschäfte laufen aktuell glänzend und eine Zusammenarbeit mit Amazon für die Lieferung von Lebensmitteln steht in den Startlöchern. Die Post-Aktie legte in der vergangenen Woche um 7,5 Prozent auf 33 Euro zu.

    Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den optisch höchsten Kursverlust von 3,5 Prozent haben die Dividendenpapiere der Münchener Rück eingefahren. Der Kurs gab im Wochenverlauf um 6,45 Euro nach. Dem steht allerdings eine Dividendenzahlung von 8,60 Euro gegenüber, so dass unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags die Aktie im Plus notiert. Zum Handelsschluss kostet eine Aktie 175,95 Euro. Wenig überzeugt sind die Analysten für die Papiere der Deutschen Lufthansa. Auf der Kostenseite sehen die Analysten noch Hausaufgaben. An der Börse kam es nach diesen Aussagen zu Kursverlusten. Auf Wochensicht verliert die Aktie der Deutschen Lufthansa 1,6 Prozent auf 15,84 Euro. Der Immobilienkonzern Vonovia leidet unter dem steigenden Zinsumfeld. Die Aktie verliert 0,8 Prozent auf 33,23 Euro.

    Positive Stimmung wird die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen

    Nachdem die Frankreich-Wahl in der vergangenen Woche den Aktienmärkten Kursgewinne brachte, werden in den kommenden Wochen die derzeit gute Stimmung, die Quartalsergebnisse sowie die Hauptversammlungen zahlreicher DAX-Unternehmen für weitere Aktienkäufe und damit steigende Kurse sorgen. Die Allzeithöchststände aus der vergangenen Woche dürften damit weiter ausgebaut werden.