Kategorie: Wochenrückblick

Im DAX-Wochenrückblick berichtet die Bullenbrief-Redaktion jede Woche über das Geschehen an der Börse. Der Fokus liegt dabei beim DAX, aber auch bedeutende globale Einflüsse werden berücksichtigt. Am Ende eines jeden Wochenberichts gibt die Redaktion einen Ausblick zur eigenen Einschätzung für die Entwicklung an den Börsen.

  • DAX notiert unverändert zur Vorwoche bei 11.630 Punkte – Commerzbank, Lufthansa und adidas mit höchsten Gewinnen – Linde, Münchner Rück und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Mit einem Gewinn von 0,95 Punkten hat der DAX die vergangene Handelswoche bei einem Stand von 11.630 Punkten beendet. Damit bewegt sich der DAX weiterhin in der aktuellen Tradingrange zwischen 11.500 und 11.700 Punkten auf einem hohen Stand.

    DAX notiert unverändert zur Vorwoche bei 11.630 Punkte

    Trotz überraschender Aussagen des neuen US-Präsidenten zu möglichen Strafzöllen deutscher Autohersteller für US-Importe aus Mexiko ging es beim DAX um 0,6 Prozent nach oben. Übernahmegerüchte um die Lufthansa sorgten für Kursgewinne bei der Fluglinie. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Dienstag mit einem Verlust von 0,1 Prozent. Eine technische Erholung bescherte dem Papier von adidas einen Tagesgewinn von 3 Prozent. Beim DAX ging es dagegen ruhiger zu. Der Index legte im Verlauf dennoch 0,6 Prozent zu. Vor dem Amtsantritt Trumps bewegten sich die Aktienmärkte an den folgenden Tagen kaum. Am Donnerstag gab der DAX 3 Punkte ab und am Freitag ging es um 0,3 Punkte nach oben.

    Commerzbank, Lufthansa und adidas mit höchsten Gewinnen

    Das Umfeld steigender Zinsen beflügelt die Finanzbranche insgesamt. Am meisten konnten in der vergangenen Woche davon die Papiere der Commerzbank profitieren. Mit dem Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes ging es um 5,8 Prozent auf 8,1 Prozent nach oben. Die Commerzbank-Aktie notiert damit aktuell bei 8,06 Euro. Nachdem zu Wochenbeginn Gerüchte über eine Beteiligung von Ethiad die Runde machten und den Kurs nach oben trieben, gab die Lufthansa-Aktie nach einem Dementi die Gewinne wieder ab. Doch bereits am Donnerstag gab es neue Spekulationen über einen Einstieg eines Investors aus Abu Dhabi. Von der technischen Erholung bei adidas mit einem Tagesgewinn von 3 Prozent am Dienstag bleibt auf Wochensicht ein Gewinn von 2,9 Prozent. Die adidas-Aktie notiert aktuell bei 152,20 Euro.

    Linde, Münchner Rück und Vonovia mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 2,3 Prozent haben die Aktien von Linde eingefahren. Die Aktie verliert 3,50 Euro auf 151,60 Euro. Münchener Rück verlieren 2 Prozent und gehen bei einem Stand von 176 Euro ins Wochenende. Steigende Zinsen bringen die Kurse der Immobilienaktien unter Druck. Der Kurs von Vonovia gab um 1,8 Prozent auf 30,38 Euro nach.

    DAX weiter in starker Verfassung und bereit für weitere Kursgewinne

    Auch wenn es in der vergangenen Woche wenig Bewegung beim DAX gab, ist der Deutsche Aktienindex in einer guten Verfassung. Weitere Kursgewinne sind damit nur eine Frage der Zeit. Damit dürfte der DAX ausgehend vom aktuellen Niveau bald neue Allzeithochs erreichen können.

  • DAX steigt 0,3 Prozent auf 11.630 Punkte – E.on, Volkswagen und RWE mit deutlichen Gewinnen – Lufthansa, FMC und BMW am DAX-Ende

    Mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent hat der DAX auch die zweite Handelswoche des neuen Jahres positiv beendet. Der Deutsche Aktienindex stieg damit um 30 Punkte und beendete den Handel bei einem Schlussstand von 11.630 Punkten. Damit hat der DAX die Marke von 11.600 Punkten erreicht.

    DAX steigt 0,3 Prozent auf 11.630 Punkte

    Nach dem guten Start von 1 Prozent Gewinn in der ersten Handelswoche des Jahres ging es am Montag erst einmal leicht nach unten. Der DAX verlor 0,3 Prozent an Wert. Negativ entwickelten sich die Pharmaaktien, nachdem bekannt wurde, dass in den USA neue Vorschriften die Erträge bei den Unternehmen schmälern könnten. Starke Absatzzahlen von Volkswagen sorgten für Gewinne am Dienstag. Der DAX kletterte um 0,2 Prozent. Dieser Trend setzte sich am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent fort. Um 1,1 Prozent ging es am Donnerstag nach unten. Die Pharmawerte standen erneut im Fokus und führten die Verliererliste an. Mit einem neuen Rekordhoch an der US-Technologiebörse NASDAQ ging es auch beim DAX nach oben. Der Deutsche Standardindex beendete den Handel 0,9 Prozent im Plus.

    E.on, Volkswagen und RWE mit deutlichen Gewinnen

    Die Versorger-Aktien haben in den letzten Jahren massiv an Wert verloren. Inzwischen gibt es Erholungstendenzen. Nach positiven Analystenkommentaren legten die Papiere von E.on mit 7,8 Prozent am stärksten zu. Die E.on-Aktie steigen damit um 52 Cent auf 7,17 Euro. Nach einem starken Schlussquartal konnte der Volkswagen-Konzern deutlich mehr Fahrzeuge verkaufen und hat damit die bisherige Nummer 1 Toyota überholt. Auch beim Thema Abgasskandal gelingt es Volkswagen Einigungen zu erzielen. Die VW-Aktie stieg in der vergangenen Woche um 7,6 Prozent auf 149,55 Euro. Als zweiter Versorgertitel im DAX legten die Papiere von RWE 5,4 Prozent auf 12,44 Euro zu.

    Lufthansa, FMC und BMW am DAX-Ende

    Ein negativer Analystenkommentar zur Geschäftsentwicklung bei der Lufthansa hat die Aktie auf Talfahrt geschickt. Der Kurs gab um 7,4 Prozent auf 11,47 Euro nach. Die Diskussion um die Förderung von Medikamenten hat die Aktie von FMC belastet und um 5,3 Prozent auf 76,32 Euro sinken lassen. BMW verlieren gegen den Trend 3 Prozent auf 87,81 Euro.

    Nach starkem Jahresstart werden weitere Gewinne erwartet

    Der Start ins neue Jahr ist dem DAX geglückt. Erste Unternehmenszahlen haben bei Volkswagen zu hohen Kursgewinnen geführt. Insgesamt ist die deutsche Wirtschaft weiterhin sehr robust. Damit sind die Grundlagen für weitere Kursgewinne gegeben. In den kommenden Wochen sind deshalb weitere Kursgewinne zu erwarten. Neue Allzeithochs sind damit auch in greifbarer Nähe und könnten dem DAX weiteren Schub verleihen.

  • DAX gewinnt 1 Prozent auf 11.599 Punkte – Commerzbank, Deutsche Bank und ProSiebenSat.1 mit deutlichen Gewinnen – Adidas, HeidelbergCement und infineon mit höchstem Wochenverlust

    Die erste Woche des neuen Jahres konnte der DAX mit einem Gewinn von 1 Prozent beenden. Damit klettert der Deutsche Aktienindex um 118 Punkte auf 11.599 Punkte und hat die 11.600er Marke nur knapp verfehlt. Nach dem Fehlstart in 2016 ist dem DAX der Start ins neue Jahr damit gelungen.

    DAX gewinnt 1 Prozent auf 11.599 Punkte

    Die Gewinne hat der DAX bereits am Montag eingefahren. Direkt nach Neujahr ging es bei geringen Umsätzen um 1 Prozent nach oben. Wenig Bewegung gab es dagegen an den folgenden Tagen. Nachdem es am Dienstag wieder um 0,1 Prozent nach unten ging, bewegte sich der DAX an den folgenden Tagen kaum. Am Mittwoch schloss der DAX unverändert, am Donnerstag ging es um 66 Punkte nach oben und am Freitag legte der DAX 14 Punkte zu.

    Commerzbank, Deutsche Bank und ProSiebenSat.1 mit deutlichen Gewinnen

    Die Verlierer des Vorjahres haben sich zu den Börsenstars im neuen Jahr entwickelt. Commerzbank und Deutsche Bank galten aufgrund ihrer schwachen Ergebnisse und hohen Risiken als uninteressant. Nun hat der Markt die Banktitel wiederentdeckt. Die Papiere sind sehr günstig zu haben während profitable Aktien bereits im Vorjahr deutlich an Wert zugelegt haben. In 2017 haben die Commerzbank-Aktien bereits 8,3 Prozent auf 7,85 Euro zugelegt und Deutsche Bank verteuerten sich um 6,2 Prozent auf 18,32 Euro. ProSiebenSat.1 gewinnen 4,5 Prozent auf 38,24 Euro und setzen sich damit ebenfalls an die Spitze.

    Adidas, HeidelbergCement und infineon mit höchstem Wochenverlust

    Deutlich nach unten ging es dagegen mit den Papieren von adidas. Die Gewinner des Vorjahres haben zum Start ins neue Jahr schwach gestartet. Der Kurs gab um 3,6 Prozent auf 144,80 Euro nach ohne dass es negative Unternehmensnachrichten gab. HeidelbergCement notieren 1,9 Prozent schwächer bei 86,93 Euro und infineon verlieren 1,8 Prozent auf 16,22 Euro.

    Start der Berichtssaison für neue Impulse

    Der Start in die Berichtssaison mit den ersten Zahlen zu 2016 könnte in der nächsten Woche neuen Schub bringen. Nachdem der Arbeitsmarktbericht am Freitag die Märkte wenig beeinflusst hat, dürften die 2016er Zahlen höheres Potential für weitere Kursgewinne haben. Wir gehen davon aus, dass diese nicht enttäuschen und die Aktienmärkte weiter beflügeln. Damit dürfte das Erreichen neuer Allzeithöchststände beim DAX nur noch eine Frage der Zeit sein.

  • DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011 – China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr – Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Wenig Bewegung gab es in der letzten Handelswoche des Jahres. Der DAX setzte seine freundliche Tendenz fort und legte nochmal um 0,3 Prozent zu. Damit hat der DAX den Jahresendstand von 11.481,06 Punkte markiert. Etwas größer sieht dagegen die Veränderung auf Jahressicht aus. Seit dem Schlussstand vom 30.12.2015 kletterte der DAX um 738 Punkte und hat damit einen Gewinn von 6,9 Prozent eingefahren.

    DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011

    Damit hat der DAX die letzten fünf Jahre in Folge mit einem Jahresgewinn beendet. Nachdem der DAX im Jahre 2011 noch bei 5.898 Punkten notierte, hat sich der Deutsche Aktienindex im Rahmen dieser Hausse in etwa verdoppelt. Das entspricht einem Gewinn von rund 100% ausgehend vom Jahresende 2011. Im Jahr 2016 standen 14 DAX-Verlierern 15 Aktien mit einem Jahresgewinn gegenüber.

    China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr

    Interessant ist das Jahr 2016 im Detail betrachtet. Nachdem der DAX zunächst den schlechtesten Jahresstart hingelegt hatte und mit Verlusten in das Jahr 2016 gestartet war, setzte nach mehreren Wochen eine Gegenbewegung ein. Insgesamt war das erste Quartal von einer Abschwächung der Konjunktur in China geprägt. Da zunächst unbekannt war wie stark der Konjunktureinbruch ist, herrschte an den Börsen Unsicherheit. Im Zuge dessen gab der DAX bis auf rund 8.700 Punkte nach und notierte damit auf dem Jahrestief. Als die Notenbank Chinas die Geldpolitik lockerte, war dieser Schock schnell wieder vergessen.

    Für den höchsten Tagesverlust im DAX sorgte Großbritannien. Die Bevölkerung entschied sich in einem Referendum die Eurozone zu verlassen. An der Börse wurde dies beim DAX mit einem Tagesverlust von mehr als 1.000 Punkten quittiert. Aber auch hier konnte sich der DAX schnell wieder erholen während es vor allem in Großbritannien mit den Aktienkursen und dem Britischen Pfund nach unten ging.

    Einer der Hauptakteure war jedoch die Europäische Zentralbank. Mit ihrer Geldpolitik wussten die Währungshüter die Aktienmärkte zu stimulieren und sorgten so für den erneuten Kursgewinn. Da sich die Zinsen auf historischen Tiefs bewegen und weder mit Sparbüchern, Tagesgeldern, Staatsanleihen oder anderen Zinsgeschäften Geld zu verdienen ist, bleibt den Anlegern nur noch der Gang an den Aktienmarkt.

    Ganz überraschend hat Donald Trump in den USA die Wahlen gewonnen. Im Januar wird er Barack Obama als Präsident folgen. Galt es vor der Wahl noch als ausgemacht, dass Hillary Clinton für eine freundliche Aktienmarktpolitik steht, haben sich die Zeichen gedreht. Trump weiß es die Börsen geschickt für sich zu gewinnen. Der Wahlsieg war letztendlich der Startschuss in die Jahresendrally, die den DAX zu neuen Jahreshöchstständen führte.

    Adidas, Siemens und BASF mit höchstem Jahresgewinn

    Den höchsten Jahresgewinn von 67 Prozent haben die Papiere von adidas eingefahren. Nachdem die Herzogenauracher schon im Vorjahr den Gewinner im DAX stellten, ging es auch 2016 steil nach oben. Mit einem aktuellen Kurs von 150,15 Euro bewegen sich die adidas-Papiere nahe am Allzeithoch. Gute Geschäfte haben den Kurs von Siemens klettern lassen. Die Aktie legte um 30 Prozent zu und notiert damit bei 116,80 Euro wieder oberhalb der 100 Euro Marke. Trotz einer schweren Explosion auf dem BASF-Werksgelände laufen die Geschäfte beim Chemieriesen hervorragend. Die BASF-Aktie stieg um 24,9 Prozent auf 88,31 Euro.

    E.on, Commerzbank und Deutsche Bank im Ausverkauf

    Rund ein Viertel ihres Werte haben dagegen die Verliereraktien 2016 eingebüßt. Besonders hart traf es erneut E.on mit einem Verlust von 25 Prozent auf nur noch 6,70 Euro. Zu den weiteren Verlierern gehören die Finanztitel. Das schwache Zinsumfeld und der hohe Wettbewerb drücken auf die Margen, gleichzeitig müssen die Eigenkapitalquoten erhöht werden. Dies schlägt sich mit einem Verlust von 24,2 Prozent auf 7,25 Euro bei der Commerzbank und 23,4 Prozent Verlust auf 17,25 Euro bei der Deutschen Bank nieder.

    Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Für das Börsenjahr 2017 stehen schon einige Fakten fest. So wird die Übergabe der Regierungsgeschäfte an Donald Trump im Januar mit großen Erwartungen verbunden sein. An der Börse wurden mit der Jahresendrally bereits Vorschusslorbeeren verteilt, jetzt muss der Präsident liefern. Weitere Wahlen wie in Frankreich und Deutschland könnten je nach Ausgang zu einer Verunsicherung an den Märkten führen. Sicher ist, dass die Fed die Zinsen weiter anheben wird und die EZB die lockere Geldpolitik fortsetzt. Damit dürfte der größte Faktor für ein weiteres starkes Börsenjahr 2017 stehen. Und schließlich wird die Entwicklung der Konjunktur und damit der Unternehmensgewinne die Entwicklung der Aktienkurse maßgeblich beeinflussen. Sämtliche Analysten und Wirtschaftsinstitute erwarten für 2017 ein weltweites Wachstum, das deutlich über dem der letzten Jahre liegen wird. Im speziellen hat für Deutschland der ifo-Frühindikator erst kürzlich ebenfalls ein sehr positives Bild gezeichnet. Damit dürften die Rahmenbedingungen für einen weiteren Kursanstieg auf Jahressicht gegeben sein. Die Bullenbrief-Redaktion erwartet für 2017 beim DAX einen Kursgewinn von rund 13 Prozent. Damit würde der DAX nach Meinung der Bullenbrief-Experten bei einem Stand von 12.794 Punkten das Jahr 2017 beenden.

  • DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.450 Punkte – Volkswagen, FMC und Vonovia mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Linde und Deutsche Bank mit höchstem Wochenverlust

    Nach zwei Wochen mit Kursgewinnen hat der Deutsche Aktienindex auch die vergangene Woche mit Gewinnen beendet. Der DAX kletterte um 0,4 Prozent nach oben und legt damit 46 Punkte zu. Zum Ende des Handels vor den Weihnachtsfeiertagen notiert der Deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 11.450 Punkten und markiert neue Jahreshöchststände.

    DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.450 Punkte

    Wenig Bewegung gab es beim DAX am Montag. Trotz eines starken ifo-Geschäftsklimaindex notiert der DAX nur 0,2 Prozent höher. Am Mittwoch setzte sich der Aufwärtstrend mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent fort. Nach der starken Rally in den vergangenen Wochen ging dem DAX am Mittwoch die Luft aus. Der Index legte magere 4 Punkte zu. An den beiden folgenden Tagen ging es leicht nach unten. Am Donnerstag ging es um 0,1 Prozent nach unten und am Freitag verlor der DAX 0,2 Prozent

    Volkswagen, FMC und Vonovia mit höchsten Kursgewinnen

    Der Volkswagen-Konzern einigt sich in den USA mit Privatklägern im Abgasskandal und sorgt damit für Erleichterung unter den Aktionären. An der Börse ging es mit den VW-Papieren um 4,8 Prozent nach oben. Die Aktien des Volkswagen-Konzerns waren damit die stärkste Aktie im DAX. Zum Handelsschluss notieren die Vorzugsaktien des Volkswagen-Konzerns 6,30 Euro höher bei 137,50 Euro. Mit 3,1 Prozent Wochengewinn setzten sich die Papiere von FMC ebenfalls an die DAX-Spitze. Zum Handelsende gingen die FMC-Aktien bei einem Kurs von 81,39 Euro ins Wochenende. Auch Vonovia-Papiere entwickelten sich stark mit einem Kursgewinn von 3 Prozent auf 30,59 Euro.

    Commerzbank, Linde und Deutsche Bank mit höchstem Wochenverlust

    Besonders unter die Räder sind in der vergangenen Woche die Papiere aus dem Finanzsektor gekommen. Ein möglicher Austritt von Italien aus dem Euro belastet die Finanztitel. Aktien der Commerzbank gaben um 3 Prozent auf 7,50 Euro nach. Für wenig Begeisterung auf dem Parkett sorgt die Fusion unter Gleichen zwischen Linde und Praxair. Der Kurs des Wiesbadener Gasherstellers verliert 2,9 Prozent auf 158,10 Euro. Für Erleichterung sorgt die Einigung der Deutschen Bank in den USA um den Streit um hypothekenbesicherte Immobilien-Wertpapiere. Auf Wochensicht bleibt dennoch ein Verlust von 2,8 Prozent auf 17,81 Euro.

    Steigt der DAX zum Jahresende noch?

    Nachdem der DAX in den vergangenen Tagen auf hohem Niveau verharrte, stellen sich Börsianer nun die Frage, ob es in der nächsten Woche nach den Weihnachtsfeiertagen nochmal eine Jahresendrally gibt und der DAX neue Jahreshöchststände erklimmt. Die Aussichten darauf scheinen derzeit sehr gut. Insgesamt ist die Lage an den Börsen stabil. Die Umsätze sind gerade zwischen Weihnachten und Silvester sehr gering und so kommt es meist zu stärkeren Kursbewegungen. Wir gehen auch für dieses Jahr davon aus, dass der DAX die Feiertage für eine kleine Jahresendrally nutzen wird.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte – Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen – ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Nach einer Kursrally von rund 700 Punkten in der Vorwoche setzte der DAX den Aufwärtstrend auch in der vergangenen Woche fort. Der Deutsche Aktienindex stieg um 1,8 Prozent und markiert neue Höchststände. Damit stieg der DAX um 200 Punkte auf einen Schlussstand von 11.404 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte

    Am Montag legte der DAX nach der starken Vorwoche erst einmal eine Verschnaufpause ein. Der DAX ging 0,1 Prozent leichter aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der Aktienindex seine Rally fort und kletterte um 0,8 Prozent nach oben. Die von der US-Notenbank für Mittwoch erwartete Zinsanhebung sorgte am Mittwoch für eine abwartende Haltung. Auf dem Börsenparkett waren keine Gewinne zu erzielen. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert und sorgte so am Donnerstag für eine Jahresendrally. Börsianer sehen die Exporte großer europäischer Konzerne durch den schwachen Euro beflügelt und haben den DAX um 1,1 Prozent steigen lassen. Zum Verfallstag am Freitag zog der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent weiter leicht an.

    Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen

    Von der Zinsanhebung in Höhe von 25 Basispunkten in den USA profitieren vor allem die Bankaktien. Durch höhere Zinsen werfen Finanzprodukte wieder höhere Margen ab. Die Papiere der Deutschen Bank profitierten in der vergangenen Woche am stärksten davon und legten um 5,7 Prozent auf 18,32 Euro zu. Nachdem die Merck-Aktie letzte Woche noch zu den schwächsten Papieren zählte, ging es diese Woche um 3,7 Prozent auf 97,82 Euro nach oben. Vom schwachen Euro profitieren unter den Exportwerte die Automobilaktien am stärksten. Aktuell scheint Daimler der am besten aufgestellte Automobilkonzern zu sein. Beim Kurs ging es um 3,4 Prozent auf 70,62 Euro nach oben.

    ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Gering sind in der vergangenen Woche die Kursverluste ausgefallen. Den höchsten Kursrückgang gab es bei den Dividendentiteln des Stahlherstellers ThyssenKrupp mit einem Verlust in Höhe von 1,01 Prozent auf 23,26 Euro. HeidelbergCement gaben um 0,8 Prozent auf 87,29 Euro nach. Weniger gut kommen steigende Zinsen bei den verschuldeten Immobilienaktien an. Vonovia verlieren 0,4 Prozent auf 29,71 Euro und Allianz gaben ebenfalls 0,4 Prozent auf 156,65 Euro nach.

    DAX bereits mitten in Weihnachtsrally

    Mit neuen Höchstständen hat der DAX in den vergangenen Handelstagen eine beeindruckende Performance absolviert. Und die Stimmung auf dem Börsenparkett ist derzeit sehr gut. Damit stehen die Zeichen für weitere Kursgewinne gut. Ein schwacher Euro könnte das nächste Argument für eine starke Gewinnentwicklung bei den deutschen Blue Chips Aktien liefern und damit für neue Höchststände sorgen. Wer in Aktien investiert ist, kann damit guten Gewissens die Feiertage genießen.

  • DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke – Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig – RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Klar nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche beim DAX. Der Deutsche Aktienindex legte um 6,6 Prozent zu und gewinnt somit 690 Punkte. Damit gelang dem DAX nach langer Zeit der Seitwärtsbewegung der Sprung über die Marke von 11.000 Punkten. Zum Handelsende notierte der DAX bei 11.204 Punkten.

    DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke

    Trotz des Neins der Italiener zum Referendum der Staatsreform zeigte sich der DAX von seiner besten Seite und gewinnt im Tagesverlauf 1,6 Prozent. Hoffnungen auf eine weiterhin lockere Geldpolitik durch die EZB sorgten auch am Dienstag für Kursgewinne. Der DAX legte nach einem starken Wochenauftakt am Dienstag um 0,9 Prozent zu. Spekulanten sorgten am Mittwoch für steigende Kurse. Nachdem der DAX im Tagesverlauf die Marke von 11.000 Punkten hinter sich ließ, trieben Anschlusskäufer den DAX weiter nach oben. Zum Handelsende notiert der DAX bei einem Gewinn von 2 Prozent. Am Donnerstag sorgte die geldpolitische Entscheidung der EZB für einen erneut starken Tagesgewinn in Höhe von 1,8 Prozent. Auch am Freitag gab es beim DAX den fünften Handelstag in Folge Gewinne. Mit einem Tagesgewinn von nur noch 0,2 Prozent lag die Entwicklung aber deutlich unter den Steigerungen der Vortage.

    Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig

    Nach der Entscheidung der EZB die Zinspolitik bis Ende nächsten Jahres fortzusetzen und damit auch dem angeschlagenen italienischen Bankensektor mehr Zeit zu geben, gab es vor allem bei den Bankaktien eine Erholungsrally. Die Papiere der Deutschen Bank und Commerzbank legten jeweils 17 Prozent auf 17,34 bzw. 7,68 Euro zu. Auch die Aktien zyklischer Unternehmen wie dem Automobilsektor lagen in der Gunst der Anleger. Papiere von BMW gewinnen 11,2 Prozent auf 88,77 Euro. Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat mit einem Kursgewinn von 10,5 Prozent auch eine starke Aktienperformance hingelegt.

    RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Einzig die Papiere von RWE haben in der vergangenen Woche an Wert verloren. Der Energiekonzern verliert 3,5 Prozent auf 11,19 Euro. Die Entschädigungen für den Atomausstieg durch das Bundesverfassungsgericht dürften geringer ausfallen als zunächst erwartet. Eine schwache Performance von weniger als 2 Prozent Wochengewinn erzielten die Papiere von Vonovia und Merck.

    Wochengewinn könnte Start der Weihnachtsrally einläuten

    Der starke Wochenverlauf könnte der Auftakt für die Weihnachtsrally gewesen sein. Das Aktienumfeld ist derzeit äußerst attraktiv. Lediglich äußere Umstände könnten den Aufwärtstrend unterbrechen. Kommen keine Störfeuer von politischer Seite könnten dem DAX noch mehr gute Wochen mit weiteren Kursgewinnen und neuen Allzeithöchstständen bevorstehen. Unter dieser Annahme wären auch auf Käufe auf dem aktuellen Niveau ein lohnendes Investment.

  • DAX verliert 1,7 Prozent auf 10.513 Punkte – Linde, Continental und BASF mit Kursgewinnen – Volkswagen, SAP und infineon mit höchsten Kursverlusten

    Nach unten ging es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Das deutsche Aktienbarometer verlor 186 Punkte und notiert damit bei einem aktuellen Punktestand von 10.513 Punkten 1,7 Prozent tiefer als noch vor einer Woche. Die Seitwärtsbewegung hat sich somit auch in der vergangenen Handelswoche fortgesetzt.

    DAX verliert 1,7 Prozent auf 10.513 Punkte

    Mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent hat der DAX am Montag einen schlechten Start in die neue Woche hingelegt. Das Referendum in Italien am kommenden Wochenende verunsichert derzeit die Märkte. Sollte sich das italienische Volk gegen die Pläne der Regierung entscheiden, wird es zu Neuwahlen und einem möglichen Austritt aus dem Euro kommen. Diese Unsicherheit wird an der Börse durch hohe Tagesverluste sichtbar. Ein starkes US-Wachstum sorgte am Dienstag für leicht steigende Kurse. Der DAX legte um 0,4 Prozent zu und nahm diesen Schwung auch mit in den Mittwoch. Zur Wochenmitte stand in den Büchern immerhin noch ein Gewinn von 0,2 Prozent. Die ganze Verunsicherung um das Italien-Referendum zehrte jedoch bereits am Donnerstag wieder an den Aktienmärkten. Der Tagesverlust beträgt 1 Prozent. Wenig verändert beendete der DAX am Freitag den Handel mit einem Rückgang von 0,2 Prozent.

    Linde, Continental und BASF mit Kursgewinnen

    Unter den DAX-Aktien gibt es in der vergangenen Woche lediglich drei Aktien mit einem Wochengewinn. Davon legten die Papiere von Linde mit 2,9 Prozent am stärksten zu. Die Aktie profitiert von einer Wiederaufnahme der Übernahmeverhandlungen um Praxair. Der Linde-Kurs stieg um 4,35 Euro auf 156,65 Euro. Continental legten um 0,7 Prozent auf 165,70 Euro zu und gehören damit ebenfalls zu den besten Aktien. BASF profitieren vom Anstieg der Ölpreise. Die BASF-Tochter Wintershall sorgt für einen großen Anteil am BASF-Gewinn und steigende Ölpreise führen zu höheren Gewinnen bei Wintershall. Mit einem Wochengewinn von 0,6 Prozent auf 81,01 Euro zählen die Papiere von BASF zu den besten DAX-Aktien in der vergangenen Woche.

    Volkswagen, SAP und infineon mit höchsten Kursverlusten

    Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verlor in der vergangenen Woche wieder stärker an Wert als der Gesamtmarkt. Die VW-Aktie gab um 5,1 Prozent auf 118,75 Euro nach. SAP verlieren 4,9 Prozent auf 76,94 Euro. Der Softwarekonzern präsentierte auf der SuccessConnect in Wien die Roadmap für SAP SuccessFactors und konnte damit keine wirklich neuen Meilensteine setzen. Um 4,4 Prozent ging es beim Halbleiterhersteller infineon nach unten. Zum Handelsschluss notiert die infineon-Aktie bei 15,32 Euro.

    Italien-Referendum und Wahlen in Österreich

    Mit Spannung wird der Ausgang des Italien-Referendums erwartet. Je nach Ausgang dürfte es eine starke Auf- oder Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten geben. Die Wahl gilt als Gradmesser für ein Pro oder Contra Euro. Sollte es zu einem Contra kommen, ist dies in 2016 die zweite Entscheidung nach Großbritannien gegen die EU und könnte für Nachahmer sorgen. Allerdings ist es meist so dass politische Börsen nur kurze Beine haben. Im schlimmsten Fall ist daher mit einer stärkeren Korrekturbewegung zu rechnen, die für den Aufbau von günstigen Positionen genutzt werden sollte.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte – Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze – Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Wenig Bewegung gab es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Der Handel war von pendelartigen Ausschlägen geprägt. Die Ausschläge waren dabei eher gering und wechselten von der einen in die andere Richtung ab. Zum Wochenschluss blieb ein Gewinn von 0,3 Prozent auf 10.699 Punkten. Damit notiert der DAX 35 Punkte höher als vor einer Woche.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte

    Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent ist der DAX am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Händler sprachen dabei mehr von technischen Gewinnen als von einem klaren Aufwärtstrend. Die Rekordjagd an der Wall Street mit neuen Höchstständen oberhalb von 19.000 Punkten beim Dow Jones konnten den DAX nur wenig beflügeln. Hierzulande beträgt der Tagesgewinn mickrige 0,3 Prozent. Ein schwacher Euro und politische Risiken ausgehend vom anstehenden Referendum in Italien sorgen für Verunsicherung auf dem Börsenparkett. Zur Wochenmitte verliert der DAX 0,5 Prozent und hat damit die Gewinne der Vortage wieder abgegeben. Nach einem impulslosen Handelstag gewinnt der DAX am Donnerstag 0,3 Prozent. Nahezu unverändert mit einem Gewinn von 0,1 Prozent geht der DAX am Freitag ins Wochenende.

    Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze

    In der vergangenen Woche liegen drei DAX-Schwergewichte in der Gunst der Anleger. Nach den Umbauplänen bei Volkswagen liegen die Papiere der Wolfsburger auf Wochensicht ganz vorne. Die VW-Aktie stieg um 6,8 Prozent auf 125,10 Euro. Dies entspricht einem Gewinn von 7,95 Euro je Aktie. Gute Geschäfte macht SAP. An der Börse geht es mit den Kursen wieder nach oben, nachdem sich der Aktienkurs in den Vorwochen eher uneinheitlich entwickelt hat. In der vergangenen Woche steigt die Aktie der Walldorfer um 3,3 Prozent auf 80,87 Euro. Für die Deutsche Telekom wird das fast verkaufte Sorgenkind T-Mobile US immer mehr zum Glücksfall. Derzeit trägt die Tochter einen Großteil zur Dynamik der Geschäftsentwicklung bei. Die T-Aktie legte um 2,5 Prozent auf 14,77 Euro zu.

    Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Die Zunahme der politischen Risiken in Europa wirkt sich erneut negativ auf den Finanzsektor aus. Aktien der Commerzbank gaben um 6,5 Prozent auf 6,60 Euro nach. Für Verstimmung sorgt weiterhin der Geschäftsausblick und die durchgeführte Kapitalerhöhung bei ProSiebenSat1. In der vergangenen Woche ging es erneut nach unten. Der Verlust beträgt 3,22 Euro auf 32,41 Euro. Mit der schwächeren Geschäftsentwicklung von VW gibt es reihenweise negative Nachrichten von den Zulieferern. Continental gaben in der vergangenen Woche 3,1 Prozent auf 164,60 Euro nach.

    Nach US-Wahlen wird Italien-Referendum die Aktienmärkte bewegen

    Nachdem das Ergebnis der US-Wahl zunächst als Belastung für die Aktienmärkte gesehen wurde und am Ende alles ganz anders kam, sind die Augen nun auf das Referendum in Italien gerichtet. Hier könnte es zu einem Sturz der Regierung kommen und in Folge dessen einer Abwendung der europafreundlichen Politik. Damit könnte nach Großbritannien der europäischen Gemeinschaft der zweite Verlust eines Partners drohen. Insgesamt hätte dies nachhaltig negative Folgen für Europa und damit unvorhersehbare Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Die Kursentwicklung in den kommenden Wochen wird daher mit Sicherheit stark vom Ausgang der Wahl abhängen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, dürfte der DAX die 10.800er Marke knacken und damit neue Jahreshochs in Angriff nehmen.

  • DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel – Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn – RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Nichts zu verdienen, gab es in der vergangenen beim DAX. Auf Wochensicht verlor der Deutsche Aktienindex 3 Punkte und notiert damit bei einem Schlussstand von 10.665 Punkten. Die Marke von 10.800 Punkten wurde im Wochenverlauf mehrfach getestet, der DAX konnte diese Marke jedoch nicht überspringen.

    DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel

    Am Montag hat sich der DAX zunächst stark entwickelt, bis zum Handelsende den größten Teil der Gewinne wieder abgegeben. Am Tagesende stand dann lediglich ein Plus von 0,2 Prozent in den Büchern. Leicht positive US-Wirtschaftsdaten sorgten am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Nachdem der DAX an den beiden Vortagen mehrfach an der 10.800er Marke gescheitert ist, ging es am Mittwoch erst einmal wieder stärker nach unten. Der DAX häufte bis zum Handelsschluss einen Tagesverlust von 0,7 Prozent an. An den beiden letzten Handelstagen der Woche passierte dann so gut wie nichts mehr: den Tagesgewinn von 0,2 Prozent am Donnerstag gab der DAX am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent wieder ab.

    Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn

    Das Umfeld steigender Zinsen wirkt sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung bei den Bankaktien aus. Unter den europäischen Geldhäusern soll die Commerzbank am stärksten von einer Zinserhöhung profitieren. An der Börse ging es demnach bei der Commerzbank mit 4,6 Prozent nach oben. Damit ist die Commerzbank die stärkste Aktie im DAX. Aktuell notiert die Commerzbank-Aktie gegenüber der Vorwoche 31 Cent höher bei 7,06 Euro. Adidas setzt die Gewinnserie fort. Der Sportartikelhersteller gewinnt 4,2 Prozent auf 139 Euro. Der Speicherchiphersteller infineon glänzt ebenfalls durch gute Geschäfte. Die infineon-Aktie legte 60 Cent auf 16 Euro zu. Damit verteuerte sich das infineon-Papier um 3,9 Prozent.

    RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Weiter nach unten geht es mit den Versorger-Aktien. Schwache Geschäftszahlen haben die Kurse von RWE und E.on weiter fallen lassen. Bei den Papieren von RWE ging es um 4,9 Prozent auf 11,74 Euro nach unten und RWE gaben 3,7 Prozent auf 6,05 Euro nach. Auf der Verliererseite stehen auch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 84 Euro.

    Ergebnis der Wahlen in den USA konnte die Börse nicht beflügeln

    Wenig beeinflusst zeigen sich die Aktienmärkte von den Wahlen in den USA. Vielmehr im Fokus steht die erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Dezember. Marktteilnehmer rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent, dass es nicht nur bei einem Zinsschritt bleiben wird. Höhere Zinsen in den USA schwächen den Euro und damit die Exporte aus der EU. Normalerweise profitiert der DAX davon, so dass dieses Szenario weitere Kursgewinne verspricht.