Schlagwort: Wochenverlust

  • DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte – infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die uneinheitliche Tendenz an den Aktienmärkten hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Der Deutsche Aktienindex verlor 31 Punkte. Damit notiert der DAX 0,3 Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Die Marke von 12.000 Punkten konnte der DAX mit einem Schlussstand von 12.064 Punkten halten.

    DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte

    Zu Wochenbeginn bewegte sich der DAX in einer engen Handelsspanne von 50 Punkten. Es fehlen derzeit die Impulse nachdem sich die Berichtssaison dem Ende neigt. Am Tagesende steht ein Verlust von 0,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent ging es am Dienstag deutlicher nach unten. Nach einem Schwächeanfall hat sich die charttechnische Verfassung eingetrübt. Auslöser für die Kursverluste im späten Handel war ein Kursabschwung an der Wall Street. Mit der Abschaffung von Obamacare in den USA wird sich erstmals die politische Durchsetzungskraft der Trump-Regierung zeigen. Im Vorfeld dieser Abstimmung war an den Aktienmärkten Zurückhaltung angesagt. Der DAX verlor 0,5 Prozent. Nach den jüngsten Kursverlusten kamen die Käufer wieder auf das Börsenparkett zurück. Am Donnerstag erholte sich der DAX um 1,1 Prozent und stieg damit wieder über die Marke von 12.000 Punkte. Mit einem leichten Plus hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Der Tagesgewinn beträgt 0,2 Prozent.

    infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen

    Der Speicherchiphersteller infineon hat den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erhöht und übertrifft damit die Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen hat das erste Quartal überraschend gut abgeschlossen. An der Börse sorgten diese Meldungen für haussierende Aktienkurse. Der Kurs der infineon-Aktie stieg um 5,6 Prozent auf 18,70 Euro. Auch die Energieversorger lagen in der vergangenen Woche ganz vorne in der Gunst der Anleger. RWE legten um 3,3 Prozent auf 15,17 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 7,26 Euro.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die Aktien der Deutschen Bank haben nach dem Bezugsrechtsabschlag deutlich an Wert verloren. Somit stehen dem Wochenverlust von 13,1 Prozent ein Bezugsrechtswert in Höhe von rund 7 Prozent entgegen. Dennoch hat sich die Aktie der Deutschen Bank damit deutlich schlechter entwickelt als andere Aktien aus der Finanzbranche. Zum Handelsende notieren die Papiere der Deutschen Bank bei 15,53 Euro. ThyssenKrupp verlieren 4,2 Prozent auf 22,68 Euro und adidas geben nach einer starken Performance der vergangenen Wochen um 2,5 Prozent auf 178,55 Euro nach.

    Trendwende in Sicht?

    Präsident Trump ist mit seiner Gesundheitsreform im Kongress bei der Abstimmung in der vergangenen Woche gescheitert. Damit kann zumindest vorerst ein wichtiges Wahlversprechen nicht umgesetzt werden. In den vergangenen Wochen bescherte der Trump-Effekt den US-Börsen steigende Gewinne. Ob sich diese Niederlage nun in einen Stimmungswandel umschlägt, wird sich zeigen. Sollten die Börsen verschnupft auf das Ergebnis reagieren, ist zumindest mit einem mittelfristigen Ende des aktuellen Aufwärtstrends zu rechnen.

  • DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke – Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner – E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochenverlust von 0,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im Minus abgeschlossen und damit den Trend von vier Wochen mit Kursgewinnen beendet. Der DAX notiert 64 Punkte schwächer und ist unter die Marke von 12.000 Punkte gefallen. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.963 Punkten.

    DAX verliert 0,5 Prozent und rutscht unter 12.000er Marke

    Zu Wochenbeginn überraschte die Deutsche Bank mit der Ankündigung einer milliardenschweren Kapitalerhöhung zur Stärkung des Eigenkapitals. Der DAX schloss darauf 0,6 Prozent im Minus. Nach einem uneinheitlichen Handel legte der DAX am Dienstag 0,1 Prozent zu. Angesichts der bevorstehenden Notenbanksitzungen der EZB am Donnerstag und der US-Notenbank in der kommenden Woche gab es wenig Bewegung auf dem Parkett. Unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Aktienindex notiert am Tagesende einen Punkt höher als am Vortag. Etwas volatiler verlief der Handel am Donnerstag. Am Handelsende blieb jedoch nur ein geringer Gewinn von 0,1 Prozent über. Auch am Freitag entwickelte sich der DAX zwischenzeitlich ganz gut. Am Nachmittag ging es mit den Kursen wieder nach unten, so dass am Abend ein Tagesgewinn von 0,1 Prozent bleibt.

    Adidas, Commerzbank und Deutsche Lufthansa sind Wochengewinner

    Eine deutliche Anhebung der Prognosen lieferten überzeugende Kaufargumente für die Aktie von adidas. Analysten äußerten sich daraufhin äußerst positiv und ziehen die Kursziele für die Herzogenauracher nach oben nach. In der vergangenen Woche waren die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 11,5 Prozent die stärkste Aktie im DAX. Auf Sicht eines Jahres liegt die adidas-Aktie in Sachen Kursentwicklung an erster Stelle der DAX-Aktien. Aktuell notieren die Papiere bei 179,45 Euro. Die erwarteten Zinserhöhungen durch die Notenbanken wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus. Die Commerzbank profitierte mit einem Wochengewinn von 6,2 Prozent auf 8,29 Euro. Aktien der Deutschen Lufthansa legten in der vergangenen Woche 3,2 Prozent auf 14,34 Euro zu.

    E.on, Deutsche Bank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Schwache Geschäftszahlen drücken die E.on-Aktie weiter nach unten. Die Aktie verlor 6 Prozent auf 7,03 Euro. Bei der Deutschen Bank hat die Kapitalerhöhung ihre Spuren hinterlassen. Das Bankhaus will 8 Milliarden durch die Ausgabe neuer Aktien einsammeln und so die Kapitalbasis stärken. Ein Verkauf der Postbank zur Kapitalbeschaffung wurde gleichzeitig erst einmal auf Eis gelegt. An der Börse haben die Aktien der Deutschen Bank 4,6 Prozent auf 18,26 Euro verloren. Bei ThyssenKrupp scheint die Zusammenarbeit mit dem indischen Unternehmen Tata Steel zu scheitern. An der Börse ging es mit den Papieren um 4,5 Prozent auf 22,55 Euro nach unten.

    DAX unter 12.000 Punkten und vor den Zinserhöhungen

    Die Dynamik der Vorwochen konnte der DAX erstmal nicht fortsetzen. Ein leichter Kursrückgang hat den DAX wieder unter die Marke von 12.000 Punkte gedrückt. Während in den vergangenen Tagen immer ein höherer Verkaufsdruck bemerkbar war sobald der DAX über der 12.000er Punkte Marke notierte, ließ dieser genauso schnell wieder nach, nachdem der DAX unter die 12.000er Linie gerutscht ist. Dies zeigt zum Einen, dass die Marktteilnehmer vorsichtig agieren was weitere Kursgewinne angeht, aber auch nicht an einen Ausverkauf und deutlich fallende Kurse glauben.

    Mit Spannung dürfte daher die Entwicklung an den Aktienmärkten in Zusammenhang mit den Zinserhöhungen durch die Notenbanken erwartet werden. Wenn sich dies nicht negativ auswirkt, dürfte der Aktienmarkt dies schnell verdauen und wieder in den Gewinnmodus zurückkehren. Zumindest die Unternehmensergebnisse lassen dies zu. Sollte es jedoch zu stärkeren Kursverlusten kommen, könnte dies die Stimmung drehen und des DAX weiter fallen lassen.

  • DAX verliert 1,4 Prozent auf 11.651 Punkte – Continental, infineon und Vonovia mit höchsten Gewinnen – ThyssenKrupp, Adidas und Daimler mit höchsten Verlusten

    In der vergangenen Handelswoche ging es nach einem starken Jahresauftakt um 163 Punkte nach unten. Gegenüber der Vorwoche verlor der DAX 1,4 Prozent an Wert und notiert aktuell bei einem Stand von 11.651 Punkten.

    DAX verliert 1,4 Prozent auf 11.651 Punkte

    Der schwache ifo-Geschäftsklimaindex aus der Vorwoche sorgte auch zu Beginn der neuen Woche für Verstimmung. Außerdem belasten die Aussagen der neuen US-Regierung die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Montag um 1,1 Prozent nach unten und am Dienstag kam es zu einem Tagesverlust von 1,3 Prozent. Gute Geschäftszahlen sorgten am Mittwoch für einen Tagesgewinn von 1,1 Prozent. Die Verluste des Vortages sind damit wieder weitgehend kompensiert. Schwache Geschäftszahlen der Deutschen Bank und etwas schwächer ausgefallene Ergebnisse von Daimler bremsten am Donnerstag die Entwicklung beim DAX, der 0,3 Prozent an Wert verlor. Ein starker US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für eine gute Stimmung. An der Börse ging es um 0,2 Prozent nach oben.

    Continental, infineon und Vonovia mit höchsten Gewinnen

    Der Aktienkurs von Continental legte nach einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs um 5 Prozent zu. Die Analysten veröffentlichten ein Kursziel von 219 Euro. Aktuell notieren die Conti-Papiere bei 194,10 Euro. Um 3,6 Prozent ging es mit den Papieren von infineon nach oben. Der Kurs stieg 62 Cent auf 17,75 Euro. Nachdem die Vonovia-Aktie in der vergangenen Woche zu den Verlierern zählte, ging es in der vergangenen Woche um 2,6 Prozent nach oben. Der Kurs je Vonovia-Aktie stieg um 77 Cent auf 30,78 Euro. Leicht im Minus notieren die Aktien von Siemens. Auf Wochensicht steht ein Kursverlust von 95 Cent oder 0,8 Prozent. Unter Berücksichtigung eines Dividendenabschlags in Höhe von 3,60 Euro je Aktie würde die Siemens-Aktie jedoch zu den Wochengewinnern zählen. Nach guten Zahlen und einem hervorragenden Ausblick ist der Siemens-Kurs deutlich angezogen.

    ThyssenKrupp, Adidas und Daimler mit höchsten Verlusten

    Am Ende der Liste notieren die Papiere von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 4,6 Prozent auf 23,24 Euro. Schwache Geschäftszahlen haben die Under Armor Aktie um 25 Prozent einbrechen lassen. Dies ging auch am DAX-Konkurrenten adidas nicht spurlos vorbei. Adidas gaben auf Wochensicht 4,5 Prozent auf 147 Euro nach. Daimler selbst lag beim Gewinn sowie der Dividende unter den Erwartungen. An der Börse ging es deshalb um 4,3 Prozent auf 67,65 Euro nach unten.

    Gewinne mitnehmen und auf günstigere Kurse warten

    Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen immer weiter nach oben kletterte, ging es in der vergangenen Handelswoche nach unten. Politische Spannungen und erste negative Geschäftszahlen großer DAX-Konzerne haben zu Kursverlusten geführt. Damit könnte die Wende der Aufwärtsbewegung gekommen sein. Die politischen Unsicherheiten nehmen aktuell weiter zu. Handelsbeziehungen und Staatengemeinschaften werden derzeit in Frage gestellt. All dies wird zu einer Abnahme der Freizügigkeit und Handelsbeziehungen führen und früher oder später auch die Aktienmärkte belasten. Aus diesem Grund ist es daher aktuell trotz mangelnder Alternativen sinnvoll Gewinne mitzunehmen und die Aktienquote zu reduzieren.

  • DAX verliert 1,7 Prozent auf 10.513 Punkte – Linde, Continental und BASF mit Kursgewinnen – Volkswagen, SAP und infineon mit höchsten Kursverlusten

    Nach unten ging es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Das deutsche Aktienbarometer verlor 186 Punkte und notiert damit bei einem aktuellen Punktestand von 10.513 Punkten 1,7 Prozent tiefer als noch vor einer Woche. Die Seitwärtsbewegung hat sich somit auch in der vergangenen Handelswoche fortgesetzt.

    DAX verliert 1,7 Prozent auf 10.513 Punkte

    Mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent hat der DAX am Montag einen schlechten Start in die neue Woche hingelegt. Das Referendum in Italien am kommenden Wochenende verunsichert derzeit die Märkte. Sollte sich das italienische Volk gegen die Pläne der Regierung entscheiden, wird es zu Neuwahlen und einem möglichen Austritt aus dem Euro kommen. Diese Unsicherheit wird an der Börse durch hohe Tagesverluste sichtbar. Ein starkes US-Wachstum sorgte am Dienstag für leicht steigende Kurse. Der DAX legte um 0,4 Prozent zu und nahm diesen Schwung auch mit in den Mittwoch. Zur Wochenmitte stand in den Büchern immerhin noch ein Gewinn von 0,2 Prozent. Die ganze Verunsicherung um das Italien-Referendum zehrte jedoch bereits am Donnerstag wieder an den Aktienmärkten. Der Tagesverlust beträgt 1 Prozent. Wenig verändert beendete der DAX am Freitag den Handel mit einem Rückgang von 0,2 Prozent.

    Linde, Continental und BASF mit Kursgewinnen

    Unter den DAX-Aktien gibt es in der vergangenen Woche lediglich drei Aktien mit einem Wochengewinn. Davon legten die Papiere von Linde mit 2,9 Prozent am stärksten zu. Die Aktie profitiert von einer Wiederaufnahme der Übernahmeverhandlungen um Praxair. Der Linde-Kurs stieg um 4,35 Euro auf 156,65 Euro. Continental legten um 0,7 Prozent auf 165,70 Euro zu und gehören damit ebenfalls zu den besten Aktien. BASF profitieren vom Anstieg der Ölpreise. Die BASF-Tochter Wintershall sorgt für einen großen Anteil am BASF-Gewinn und steigende Ölpreise führen zu höheren Gewinnen bei Wintershall. Mit einem Wochengewinn von 0,6 Prozent auf 81,01 Euro zählen die Papiere von BASF zu den besten DAX-Aktien in der vergangenen Woche.

    Volkswagen, SAP und infineon mit höchsten Kursverlusten

    Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verlor in der vergangenen Woche wieder stärker an Wert als der Gesamtmarkt. Die VW-Aktie gab um 5,1 Prozent auf 118,75 Euro nach. SAP verlieren 4,9 Prozent auf 76,94 Euro. Der Softwarekonzern präsentierte auf der SuccessConnect in Wien die Roadmap für SAP SuccessFactors und konnte damit keine wirklich neuen Meilensteine setzen. Um 4,4 Prozent ging es beim Halbleiterhersteller infineon nach unten. Zum Handelsschluss notiert die infineon-Aktie bei 15,32 Euro.

    Italien-Referendum und Wahlen in Österreich

    Mit Spannung wird der Ausgang des Italien-Referendums erwartet. Je nach Ausgang dürfte es eine starke Auf- oder Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten geben. Die Wahl gilt als Gradmesser für ein Pro oder Contra Euro. Sollte es zu einem Contra kommen, ist dies in 2016 die zweite Entscheidung nach Großbritannien gegen die EU und könnte für Nachahmer sorgen. Allerdings ist es meist so dass politische Börsen nur kurze Beine haben. Im schlimmsten Fall ist daher mit einer stärkeren Korrekturbewegung zu rechnen, die für den Aufbau von günstigen Positionen genutzt werden sollte.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte – Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze – Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Wenig Bewegung gab es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Der Handel war von pendelartigen Ausschlägen geprägt. Die Ausschläge waren dabei eher gering und wechselten von der einen in die andere Richtung ab. Zum Wochenschluss blieb ein Gewinn von 0,3 Prozent auf 10.699 Punkten. Damit notiert der DAX 35 Punkte höher als vor einer Woche.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 10.699 Punkte

    Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent ist der DAX am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Händler sprachen dabei mehr von technischen Gewinnen als von einem klaren Aufwärtstrend. Die Rekordjagd an der Wall Street mit neuen Höchstständen oberhalb von 19.000 Punkten beim Dow Jones konnten den DAX nur wenig beflügeln. Hierzulande beträgt der Tagesgewinn mickrige 0,3 Prozent. Ein schwacher Euro und politische Risiken ausgehend vom anstehenden Referendum in Italien sorgen für Verunsicherung auf dem Börsenparkett. Zur Wochenmitte verliert der DAX 0,5 Prozent und hat damit die Gewinne der Vortage wieder abgegeben. Nach einem impulslosen Handelstag gewinnt der DAX am Donnerstag 0,3 Prozent. Nahezu unverändert mit einem Gewinn von 0,1 Prozent geht der DAX am Freitag ins Wochenende.

    Volkswagen, SAP und Deutsche Telekom an der DAX-Spitze

    In der vergangenen Woche liegen drei DAX-Schwergewichte in der Gunst der Anleger. Nach den Umbauplänen bei Volkswagen liegen die Papiere der Wolfsburger auf Wochensicht ganz vorne. Die VW-Aktie stieg um 6,8 Prozent auf 125,10 Euro. Dies entspricht einem Gewinn von 7,95 Euro je Aktie. Gute Geschäfte macht SAP. An der Börse geht es mit den Kursen wieder nach oben, nachdem sich der Aktienkurs in den Vorwochen eher uneinheitlich entwickelt hat. In der vergangenen Woche steigt die Aktie der Walldorfer um 3,3 Prozent auf 80,87 Euro. Für die Deutsche Telekom wird das fast verkaufte Sorgenkind T-Mobile US immer mehr zum Glücksfall. Derzeit trägt die Tochter einen Großteil zur Dynamik der Geschäftsentwicklung bei. Die T-Aktie legte um 2,5 Prozent auf 14,77 Euro zu.

    Commerzbank, ProSiebenSat1 und Continental mit höchsten Verlusten

    Die Zunahme der politischen Risiken in Europa wirkt sich erneut negativ auf den Finanzsektor aus. Aktien der Commerzbank gaben um 6,5 Prozent auf 6,60 Euro nach. Für Verstimmung sorgt weiterhin der Geschäftsausblick und die durchgeführte Kapitalerhöhung bei ProSiebenSat1. In der vergangenen Woche ging es erneut nach unten. Der Verlust beträgt 3,22 Euro auf 32,41 Euro. Mit der schwächeren Geschäftsentwicklung von VW gibt es reihenweise negative Nachrichten von den Zulieferern. Continental gaben in der vergangenen Woche 3,1 Prozent auf 164,60 Euro nach.

    Nach US-Wahlen wird Italien-Referendum die Aktienmärkte bewegen

    Nachdem das Ergebnis der US-Wahl zunächst als Belastung für die Aktienmärkte gesehen wurde und am Ende alles ganz anders kam, sind die Augen nun auf das Referendum in Italien gerichtet. Hier könnte es zu einem Sturz der Regierung kommen und in Folge dessen einer Abwendung der europafreundlichen Politik. Damit könnte nach Großbritannien der europäischen Gemeinschaft der zweite Verlust eines Partners drohen. Insgesamt hätte dies nachhaltig negative Folgen für Europa und damit unvorhersehbare Auswirkungen auf die Finanzmärkte. Die Kursentwicklung in den kommenden Wochen wird daher mit Sicherheit stark vom Ausgang der Wahl abhängen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen, dürfte der DAX die 10.800er Marke knacken und damit neue Jahreshochs in Angriff nehmen.

  • DAX verliert jeden Tag – Wochenverlust von 4,1 Prozent auf 10.259 Punkte – Gute Zahlen lassen Kurse steigen – Beiersdorf und Vonovia mit Wochengewinn – Adidas, ProSiebenSat.1 und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Alle Tage der vergangenen Woche hat der DAX mit einem Tagesverlust beendet. Damit hat der Deutsche Aktienindex 8 Tage in Folge Verluste eingefahren. Auf Wochensicht verliert der DAX 437 Punkte. Dies entspricht einem Verlust von 4,1 Prozent. Der DAX notiert auf einem aktuellen Niveau von 10.259 Punkte am unteren Bereich des Seitwärtstrends.

    DAX verliert jeden Tag – Wochenverlust von 4,1 Prozent auf 10.259 Punkte

    Zu Wochenbeginn ist der DAX mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent nur wenig verändert in die neue Börsenwoche gestartet. Der Wahlkampf in den USA um das Präsidentenamt bringt immer wieder neue Details ans Licht. Diesmal sorgt eine Emailaffäre der Trump-Herausforderin Clinton für Verstimmung unter amerikanischen Wählern. Wahlprognosen erwarten ein Kopf an Kopf Rennen. Der weniger aktienfreundliche Trump sorgt damit für stärkere Kursverluste an den Aktienmärkten sowie einen Verfall des US-Dollars. Am Dienstag sackte der DAX deshalb um 1,3 Prozent ab. Dieser Trend setzte sich am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 1,5 Prozent fort. Die US-Notenbanksitzung hatte dabei ebenfalls keinen Einfluss auf den Aktienmarkt. Die Notenbänker haben die Leitzinsen unverändert gelassen und sehen die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung im Dezember steigen. Mit 0,4 Prozent Verlust am Donnerstag und 0,7 Prozent am Freitag hat sich der Kursverfall zum Wochenende wieder etwas verlangsamt. Allerdings wurden mit den neuen Daten zum US-Arbeitsmarktbericht sehr gute Zahlen veröffentlicht.

    Gute Zahlen lassen Kurse steigen – Beiersdorf und Vonovia mit Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn haben die Dividendentitel von Beiersdorf mit einem Plus von 1,7 Prozent eingefahren. Der Kurs kletterte damit um 1,35 Euro auf 81,49 Euro. Gute Unternehmenszahlen und eine Anhebung der erwarteten Marge sorgten für Käufer. Auch der Immobilienkonzern Vonovia hat die Hausaufgaben gemacht. Die vorgelegten Zahlen haben positiv überrascht. Zudem plant das Unternehmen die Dividendenzahlung zu erhöhen. An der Börse wurden diese Meldungen mit einem Wochengewinn von 0,4 Prozent auf einen Schlusskurs von 31,72 Euro belohnt.

    Adidas, ProSiebenSat.1 und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Verluste in zweistelliger Höhe gab es bei adidas und ProSiebenSat.1. Nachdem die Gewinndynamik bei adidas vorbei ist und der Ausblick hinter den Erwartungen blieb, wurde die Aktie auf dem Parkett stark abgestraft. Mit einem Verlust von 11,1 Prozent verliert die adidas-Aktie zweistellig auf 133,05 Euro. Nur wenig besser sieht der Kursverlust bei ProSiebenSat.1 aus. Hier gab die Aktie um 10,4 Prozent auf 35,06 Euro nach. Aktien der Deutschen Bank setzten ihre negative Entwicklung fort. Die Deutsche Bank Aktie verliert 8,2 Prozent auf 12,23 Euro.

    US-Wahlkampf bestimmt die Börsenmärkte

    Der aktuelle Wahlkampf in den USA dominiert die Börsenmärkte. Wird bei der Wahl am kommenden Dienstag Donald Trump als Sieger hervorgehen, wird es an der Börse zunächst weiter rau zugehen. Bei einem Sieg von Clinton dürfte sich Erleichterung in Form von Kurssprüngen abzeichnen. Bis dahin bleibt der Aktienmarkt unberechenbar. Es ist damit durchaus denkbar, dass der DAX noch leicht verliert um dann wieder in den Gewinnmodus zu wechseln.

  • DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner – ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    So gut wie unverändert ist der DAX aus der vergangenen Handelswoche gegangen. Nach einem zwischenzeitlichen Jahreshoch von 10.828 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex 15 Punkte unter dem Stand der Vorwoche. Damit verliert der deutsche Blue Chips Aktienindex 0,1 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 10.696 Punkten nur knapp unter der 10.700er Marke.

    DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust

    Überraschend gute Konjunkturdaten haben zu Wochenbeginn den DAX klettern lassen. Am Montag ging es mit den Börsenkursen um 0,5 Prozent nach oben. Selbst ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex konnte am Dienstag den DAX nicht bewegen. Gewinnmitnahmen waren am Mittwoch angesagt. Der Ausblick auf steigende Zinsen sowie Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Aufwärtstrend sorgten für Abschläge von 0,4 Prozent. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag und verliert 0,1 Prozent. Keine klare Tendenz zeichnete sich am Freitag ab. Beim DAX führte dies zu einem leichten Kursrückgang von 0,2 Prozent.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner

    Gute Vorgaben anderer europäischer Bankaktien sorgten auch für steigende Kurse bei den deutschen Finanztiteln. Am stärksten profitierten aus dem DAX davon die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs der Commerzbank-Aktie stieg um 3,8 Prozent auf 6,30 Euro. Niedrigere Kerosinpreise sorgen für gute Geschäftszahlen bei der Deutschen Lufthansa. Der Aktienkurs der größten deutschen Fluggesellschaft legte um 3,6 Prozent auf 11,70 Euro zu. Bei der Deutschen Telekom entwickelt sich deren US-Tochter immer mehr zu einer Cash Cow. Die guten Zahlen jenseits des Atlantiks hinterlassen beim Mutterkonzern deutliche Spuren. Die T-Aktie gewinnt 2,7 Prozent auf 14,91 Euro.

    ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    Eine negative Studie der Ratingagentur Moodys belastet den europäischen Stahlsektor insgesamt. Dies wirkt sich auf den Aktienkurs von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 5,9 Prozent auf 21 Euro negativ aus. Der Pharmakonzern Merck verliert 4,6 Prozent an Wert und kostet damit aktuell 94,25 Euro. Neue Gesetze in den USA könnten in Zukunft dazu führen, dass die Patente für Arzneimittel von Pharmakonzernen in Zukunft weniger wert sind.

    DAX steht vor Herbstrally

    Mit dem Erreichen eines neuen Jahreshöchststandes in der vergangenen Woche hat der DAX die Grundlage für eine positive Kursentwicklung gelegt. Die bislang angelaufene Berichtssaison liefert ebenfalls gute Argumente für Dividendenpapiere. Eine Fortsetzung der positiven Unternehmenszahlen im Rahmen der Berichtssaison wird von den Marktteilnehmern erwartet und somit steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege. Damit wird der DAX bald neue Jahreshöchststände erreichen und in die Herbstrally starten. Dass der traditionell schwache Börsenmonat bereits solch starke Signale liefert, ist ein starkes Argument für eine erfolgreiche Herbstrally.

  • DAX verliert 0,2 Prozent auf 10.491 Punkte – Deutsche Bank, BMW, ThyssenKrupp und Allianz mit Kursgewinnen – RWE, Lufthansa und Vonovia am Ende des DAX

    Die Unsicherheit über mögliche Zinserhöhungen hat auch in der vergangenen Woche die Aktienmärkte belastet. Der DAX gab in der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche mit 0,2 Prozent nur leicht an Wert nach. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 20 Punkte unter dem Stand der Vorwoche auf einem aktuellen Niveau von 10.491 Punkte. Damit ist der DAX wieder unter die 10.500er Marke gerutscht, bewegt sich aber weiterhin seitwärts in einer Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX verliert 0,2 Prozent auf 10.491 Punkte

    Am Montag sind die Börsen aufgrund des Tages der Deutschen Einheit geschlossen geblieben. Ein schwacher Euro gegenüber dem US-Dollar sorgte am Dienstag für einen freundlichen Handelsverlauf. Mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent notiert der Aktienmarkt deutlich fester. Vor allem Exportunternehmen aus dem Automobilbereich legten deutlich zu. Spekulationen über ein Ende der lockeren Geldpolitik durch die EZB drückten am Mittwoch auf die Aktienkurse. Der DAX verlor insgesamt 0,3 Prozent an Wert. Kaum verändert mit einem Verlust von 0,2 Prozent beendete der DAX am Donnerstag den Handel. Ein uneinheitlicher US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für größere Verluste. Dieser fiel leicht schwächer als erwartet aus, jedoch nicht so schlecht, dass damit die Ängste um eine mögliche Zinserhöhung vom Tisch wären. In diesem Umfeld gab der DAX um 0,7 Prozent nach.

    Deutsche Bank, BMW, ThyssenKrupp und Allianz mit Kursgewinnen

    Mit einem Kursgewinn von 4,5 Prozent hat die Deutsche Bank den Kursverfall der vergangenen Wochen zumindest vorübergehend gestoppt. Die Aktie erholte sich wieder von den Tiefständen und ging bei einem Stand von 12,09 Euro aus dem Handel. Neben einem möglichen Verkauf der Investmentfondsgesellschaft DWS sorgten auch Berichte führender DAX-Manager über mögliche Beteiligungen an einer Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank. Beide Meldungen sorgen für Optimismus und führten dazu, dass einige Spekulanten ihre Bücher schlossen und damit den Kursverfall beendeten. BMW profitieren von einem schwachen Euro. Die Aktie des Automobilbauers zog um 3,5 Prozent auf 77,41 Euro an. ThyssenKrupp und Allianz legten jeweils um 2,8 Prozent zu.

    RWE, Lufthansa und Vonovia am Ende des DAX

    Den höchsten Kursverlust von 12,7 Prozent fuhren in der vergangenen Woche die Papiere von RWE ein. Nach dem Börsengang der Tochter Innogy stiegen einige Aktionäre bei RWE aus und investierten in die neue börsennotierte Tochter, welche mit dem innovativeren Geschäftsfeld der neuen Energien mehr Potential verspricht. Turbulenzen im Flugbetrieb von Tuifly und Air Berlin im Zusammenhang mit der geplanten Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa-Tochter Eurowings und Air Berlin sorgen für fallende Kurse. Die aktuelle Expansion von Eurowings birgt auch Risiken und an der Börse wird dies mit einem Kursverlust von 6 Prozent des Lufthansa-Mutterkonzerns eher kritisch gesehen. Steigende Zinsen belasten den in den letzten Jahren stark gelaufenen Immobiliensektor. Damit erklärt sich der Verlust von 5,6 Prozent auf 31,82 Euro beim Immobilienkonzern Vonovia.

    DAX wird in den nächsten Wochen eher seitwärts erwartet

    In der kommenden Woche startet in den USA die Berichtssaison. Mit Spannung wird am Dienstag das Ergebnis des US-Aluminiumherstellers Alcoa erwartet. Auch die Entwicklung bei der Deutschen Bank könnte nach der rasanten Berg- und Talfahrt die Aktienmärkte weiter in ihren Bann ziehen. Und schließlich rückt die Präsidentenwahl in den USA immer näher. Damit gibt es einige Argumente um erst einmal abzuwarten. Da allerdings nicht zu erwarten ist, dass sich die Aussichten an der Börse rasant eintrüben werden, sehen wir den DAX in den kommenden Wochen eher seitwärts bewegen.

  • DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte – Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Negative Schlagzeilen und Unsicherheiten über die weitere Entwicklung haben sich in der vergangenen Handelswoche belastend auf den deutschen Aktienmarkt ausgewirkt. Der Aktienindex DAX verlor 1,1 Prozent an Wert was einem Punkteverlust von 116 Punkten entsprach. Damit ist der DAX von 10.627 Punkte aus der Vorwoche auf 10.511 Punkte gefallen.

    DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte

    Bereits am Montag zeichnete sich die schwache Entwicklung beim DAX ab. Mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent ist der Start in die Woche kräftig misslungen. Hohe Kursverluste bei der Deutschen Bank wirkten sich negativ auf den Aktienmarkt aus. Auch am Dienstag setzte der DAX die Talfahrt fort. Nach den starken Vortagesverlusten sind diese deutlich geringer ausgefallen, eine Gegenbewegung wie es nach hohen Tagesverlusten oft der Fall ist, blieb aber aus. Besonders die Einzelwerte Commerzbank, Volkswagen und Lufthansa sorgten mit eigenen Problemen für fallende Kurse. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 0,3 Prozent. Nach einem Verlust von 3 Prozent in den vorangegangenen drei Handelstagen setzte am Mittwoch die ersehnte technische Gegenbewegung ein. Zur Wochenmitte beendete der DAX den Handel mit einem Plus von 0,7 Prozent obwohl die Aussagen der Notenbanken und Konjunkturdaten keine Impulse sendeten. Wenig Bewegung gab es am Donnerstag – der DAX verlor 0,3 Prozent – bevor es am Freitag mit 1 Prozent relativ gut nach oben ging. Deutlich geringere Höhen zu möglichen Strafzahlungen der Deutschen Bank sorgten für Kursgewinne bei den Bankaktien, die noch mit starken Kursverlusten in den Freitagshandel gestartet sind.

    Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen

    Neue Spekulationen um eine Übernahme von Praxair sorgten für einen Kurssprung der Linde-Aktie. Der Kurs notiert 4,3 Prozent über dem Stand der Vorwoche bei 151,30 Euro. Aktien von BASF legten in einem schwachen Aktienmarkt 3,8 Prozent zu und beendeten den Handel bei 76,11 Euro. Mögliche Übernahmen im Technologiebereich sorgten für Phantasie bei den infineon-Papieren. Diese stiegen um 2,5 Prozent auf 15,88 Euro. Die hohe Nachfrage nach den Innogy-Papieren sorgt für einen Kursgewinn bei RWE. Die Abspaltung der Tochter bringt bei einem höheren Emissionspreis deutlich mehr Geld in die Kasse von RWE. Aktien von RWE legten 2,2 Prozent auf 15,33 Euro zu.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Am Ende der Kursentwicklung im Vergleich zur Vorwoche liegen die Papiere der Commerzbank mit einem Abschlag von 8,9 Prozent. Das Unternehmen setzt den Rotstift an und will 9.600 Stellen streichen. Aufgrund der hohen Restrukturierungskosten und schwachen Gewinnentwicklung werden die Aktionäre wohl über Jahre auf Dividendenzahlungen verzichten müssen. An der Börse notiert die Commerzbank-Aktie 56 Cent schwächer bei 5,74 Euro. Die Deutsche Lufthansa plant mit der Billig-Tochter Eurowings deutlich zu wachsen und prüft dazu einen Teil der Air Berlin Flotte unter eigener Flagge fliegen zu lassen. Die Strategie der Deutschen Lufthansa besteht darin Ryanair und Easyjet Marktanteile abzunehmen. Diese kostspielige Expansion wird an der Börse noch kritisch gesehen. Der Kurs verlor 5,5 Prozent auf 9,9 Prozent. Aktien der Deutschen Börse verloren gegenüber der Vorwoche 4 Prozent auf 72,15 Euro.

    Viel Verunsicherung im Markt drückt auf die Kurse

    Aktuell führen einige Unternehmensmeldungen sowie Spekulationen über Zinserhöhungen für Belastungen an den Aktienmärkten. Volkswagen kämpft immer noch mit dem Dieselskandal, der Deutschen Bank macht das Geschäftsumfeld zu schaffen und zusätzlich drohen Strafen durch das US-Justizministerium während die Deutsche Lufthansa im Expansionsfieber steckt. All dies belastet den DAX derzeit im Besonderen. Allerdings könnten positive Überraschungen zu diesen Themen den DAX auch schnell steigen lassen. Bei Volkswagen und Deutsche Bank könnten durchaus geringere Kosten entstehen als heute vielleicht noch befürchtet. Und bei der Deutschen Lufthansa könnte die aktuelle Strategie zu einer goldenen Zukunft führen. Wie sich dies auch entwickeln wird – aktuell belastet all dies den DAX und sofern es nicht zu positiven Überraschungen kommt, wird sich der DAX erst einmal seitwärts bewegen.

  • DAX verliert 2,8 Prozent auf 10.276 Punkte – Adidas, Vonovia und infineon mit höchsten Wochengewinnen – E.on, Deutsche Bank und Commerzbank mit höhen Kursverlusten

    In der vergangenen Woche hat sich der Kursverlust gegenüber der Vorwoche fortgesetzt und sogar beschleunigt. Mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent hat der DAX deutlich an Wert verloren. Der Deutsche Aktienindex hat 297 Punkte abgegeben und ist damit auf einen Schlussstand von 10.276 Punkte gerutscht.

    DAX verliert 2,8 Prozent auf 10.276 Punkte

    Die Sorgen um eine mögliche Zinserhöhung durch die US-Notenbank drückten zu Wochenbeginn den Aktienmarkt ins Minus. Am Montag betrug der Tagesverlust 1,3 Prozent und am Dienstag ging es immerhin noch um 0,4 Prozent nach unten. Wenig Bewegung mit einem Plus von 0,1 Prozent folgte am Mittwoch. Nach schwächeren US-Konjunkturdaten vom Donnerstag sahen Optimisten Gründe für eine Verschiebung einer möglichen Zinserhöhung. An der Börse ging es daraufhin um 0,5 Prozent nach oben. Zu einem Absturz kam es am Freitag. Neben dem großen Hexensabbat sorgte auch eine milliardenschwere Schadenersatzforderung gegen die Deutsche Bank für hohe Verluste.

    Adidas, Vonovia und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Beim Sportartikelhersteller adidas ging es mit 3,3 Prozent nach oben. Die Aktie stellt damit den Wochengewinner im DAX mit einem Kursplus von 4,85 Euro. Damit notieren adidas-Papiere aktuell bei 149,90 Euro. Ein Rückgang bei den Zinsängsten wirkt sich positiv auf die verschuldeten Immobilienaktien aus. Aktien von Vonovia legten ebenfalls um 3,3 Prozent zu und notieren aktuell bei 34,16 Euro. Damit wurde ein Teil der Verluste der Vorwoche wieder aufgeholt. Die Konsolidierung im Technologiesektor beschert den infineon-Papieren Rückenwind. Die Aktie gewinnt in einem insgesamt schwachen Marktumfeld 1,5 Prozent auf 14,63 Euro. Die beschlossene Übernahme von Monsanto durch Bayer hatte dagegen keinen Einfluss auf die Kurse bei Bayer.

    E.on, Deutsche Bank und Commerzbank mit höhen Kursverlusten

    Aktien von E.on gehen mit einem Kursverlust von 22,1 Prozent aus dem Handel. Allerdings spielt hier die Abspaltung der Tochter Uniper eine Rolle. E.on-Aktionäre haben für 10 E.on-Papiere einen Anteilsschein der neuen Uniper-AG erhalten. Uniper-Papiere haben nach dem Börsengang leicht zugelegt und damit relativiert sich der Verlust von 22 Prozent. Das US-Justizministerium hat bei der Deutschen Bank eine Schadenersatzforderung im Rahmen der Subprime Krise in Höhe von 14 Milliarden in Rechnung gestellt. Auch wenn Gerichte letzten Endes über die tatsächliche Schadenshöhe entscheiden werden, hat diese Höhe die Aktienmärkte aufgeschreckt. Deutsche Bank Aktien brachen nach dieser Meldung deutlich ein und gingen 12,2 Prozent tiefer aus dem Handel. Ein Dividendenpapier der Deutschen Bank ist damit nur noch 11,99 Euro wert. In diesem Zuge ging es auch bei der Commerzbank mit 6,5 Prozent deutlich nach unten. Der Wettbewerber wird an der Börse mit 6,05 Euro je Aktie bewertet. Die geplatzte Praxair-Übernahme hat bei Linde keine nachhaltige Kursschwäche ausgelöst. Die Aktie gab um 3,8 Prozent nach.

    Notenbanken könnten Wende bringe

    Die US-Notenbank könnte nächste Woche etwas Klarheit schaffen. Momentan stehen einerseits gute Wirtschaftsdaten hin und wieder schwachen Konjunkturdaten gegenüber und eine mögliche Zinserhöhung schwebt im Raum. Sobald klar wird wie es um die Wirtschaft bestellt ist und welche Zinspolitik die Notenbanken verfolgen, sorgt dies für Klarheit auf dem Börsenparkett. Je nach Entscheidung könnte dies bei einer moderaten Zinspolitik zu neuen Höchstständen führen bzw. zu einem Kursverlust bis unter die 10.000er Marke bei steigenden Zinsen.