Schlagwort: Wochenverlust

  • DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte – Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu – Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Einen Verlust von 1 Prozent hat der DAX in der verkürzten Handelswoche vor Ostern eingefahren. Der Deutsche Aktienindex verlor 99 Punkte und rutsche damit auf einen Schlussstand von 9.851 Punkte ab, nachdem der Index im Wochenverlauf oberhalb der Marke von 10.000 Punkten aus dem Handel ging.

    DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte

    Am Montag startete der DAX volatil in die neue Woche. Während am Vormittag ein schwacher Euro die Exportaktien beflügelte und hohe Kursgewinne brachte, ging es am Nachmittag mit einer schwachen Wall Street wieder nach unten. Am Tagesende stand ein Punkteverlust von 2 Punkten in den Büchern. Damit hat der DAX praktisch unverändert den Handelstag beendet. Ein deutlich besser als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex sorgte am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Die Terroranschläge in Brüssel konnten nur kurzzeitig den DAX nach unten ziehen. Bei dünnen Umsätzen ging es am Mittwoch um weitere 0,3 Prozent nach oben und der DAX beendete den Handel oberhalb von 10.000 Punkten bei einem Stand von 10.023 Punkten. Damit notiert der Deutsche Aktienindex so hoch wie zuletzt Anfang Januar diesen Jahres. Vor dem langen Osterwochenende haben viele Marktteilnehmer ihre Aktien verkauft. Am Donnerstag ging es 1,7 Prozent nach unten. Damit waren die Gewinne der Woche weg und der DAX rutschte auf Wochensicht um 1 Prozent ins Minus.

    Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere von Bayer eingefahren. Die Chemie-Aktie profitiert von der Konsolidierung im Chemiesektor. Dabei könnten auch die deutschen Chemieaktien eine entscheidende Rolle spielen. Aktuelle Gerüchte über Gespräche von Monsanto über die Agrarsparte beflügeln die Bayer-Aktie. Der Kurs der Dividendenpapiere von Bayer legte um 3,3 Prozent auf 102,50 Euro zu. Der Sportartikelhersteller adidas konnte beim Kurs um 2,3 Prozent auf 102,45 Euro gewinnen. Und Linde erholen sich von den Verlusten der Vorwoche wieder. Der Kursgewinn beträgt 1,3 Prozent auf 128,20 Euro.

    Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Restrukturierung verläuft bei der Deutschen Bank schwieriger als erwartet. Dies wirkt sich negativ auf den Aktienkurs aus. Aktien der Deutschen Bank verlieren 8,6 Prozent auf 15,61 Euro. Die Versorger-Papiere von E.on verlieren 5,6 Prozent auf 8,12 Euro. Auch die Commerzbank leidet unter der Schwäche im Finanzsektor. Die Aktie gab um 5,1 Prozent auf 7,76 Euro nach.

    DAX steht kurz vor dem nächsten Sprung über die 10.000er Marke

    Fundamental steht der DAX weiter gut da und der nächste Sprung über die Marke von 10.000 Punkten ist nur eine Frage der Zeit. Sollte es über das Osterwochenende keine negativen Schlagzeilen geben und die ausländischen Aktienmärkte böse Überraschungen bringen, dürfte der DAX gleich in den nächsten Handelstagen nachhaltig über die 10.000er Marke klettern.

  • DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu – Versorger verlieren 11 Prozent

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX wieder den Rückwärtsgang eingelegt und ist unter die Marke von 9.000 Punkten gefallen. Die Aktien der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften verloren 319 Punkte auf 8.968 Punkte. Damit hat der DAX seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Im Wochenverlauf notierte der DAX so tief wie zuletzt im Herbst 2014. Seit den Allzeithöchstständen bei 12.390 Punkte hat der DAX innerhalb eines Jahres rund 25 Prozent an Wert verloren.

    DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es am Rosenmontag gleich deutlich in den Keller. Der DAX büßte 3,3 Prozent ein und hat mit einem Tagesverlust von 307 Punkten die 9.000er Marke nach unten durchbrochen. Zahlreiche Banken stürzten deutlich ab und ließen die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise aufkommen. Am Dienstag setzten sich die Ängste fort und der DAX verlor weitere 1,1 Prozent. Eine Verschnaufpause im Abwärtsstrudel brachte der Mittwoch. Marktteilnehmer bewerteten den Kurseinbruch als übertrieben und kauften wieder Aktien. Beim DAX ging es mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent in den Feierabend. Die gute Stimmung hielt allerdings nur kurz. Bereits am Donnerstag gab der DAX wieder 2,9 Prozent nach. Belastend wirkte sich der weitere Ölpreisverfall sowie die aggressive Geldpolitik auf die Aktienkurse aus. Einen versöhnlichen Wochenausklang gab es dagegen am Freitag. Nach dem Ausverkauf verabschiedete sich der DAX mit einem Tagesgewinn von 2,5 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu

    Trotz des negativen Umfeldes gelang es immerhin drei Dividendenpapieren ihren Kurs zu halten und leicht zu gewinnen. Die Papiere der Commerzbank legten gegen den Trend 3,4 Prozent zu. Stützend wirkten sich positive Quartalsergebnisse auf den Kursgewinn aus. Nachdem die veröffentlichten Zahlen teilweise über den Erwartungen lagen, haussierte die Commerzbank-Aktie am Donnerstag um 18 Prozent und konnte so die angelaufenen Wochenverluste einholen. Zum Handelsschluss verabschiedete sich die Aktie bei einem Stand von 7,54 Euro ins Wochenende. Papiere von ThyssenKrupp und Deutscher Bank notieren 0,5 bzw. 0,2 Prozent stärker und beenden die Handelswoche damit nahezu unverändert.

    Versorger verlieren 11 Prozent

    Weiter nach unten ging es bei den Versorgern. RWE und E.on gaben jeweils um 11 Prozent nach. Damit kosten Papiere von RWE nur noch 11,41 Euro und die Anteilsscheine von E.on bei einem Kurs von 8,45 Euro. Ebenfalls schwach notierten die Papiere von Volkswagen mit einem Rückgang um 7,7 Prozent auf 95,20 Euro, K+S mit einem Verlust von 7,2 Prozent auf 17,93 Euro und Allianz mit einem Kursverlust von 6,6 Prozent auf 129 Euro.

    Volatile Aktienmärkte könnten in eine Stabilisierungsphase wechseln

    Nach einer erneuten Woche mit starken Kursausschlägen müsste es bald zu einer Stabilisierungsphase mit einer entsprechenden Konsolidierung kommen. Dies wäre dann der Boden für Kursgewinne nach den zum Teil panikartigen Verkäufen in der Vorwoche. Sollten sich die Unternehmensergebnisse nicht dramatisch verschlechtern und auch sonst keine Rezession drohen, ist das aktuelle Kursniveau in allen Fällen als günstig einzustufen. Mittelfristige Kursgewinne sind daher bei allen soliden DAX-Werten zu erwarten.

  • DAX startet schwach in den Februar – 5,2 Prozent Wochenverlust auf 9.286 Punkte – E.on einzige Aktie mit einem Wochenplus, RWE und K+S immerhin unter 1 Prozent Verlust – Fresenius und infineon verlieren 10 Prozent – Trend zeigt eindeutig nach unten

    Nach einem schwachen Januar und einem Monatsverlust von 9 Prozent hat der DAX an die negative Entwicklung nahtlos angesetzt und ist auch mit deutlichen Kursrückgängen in den Februar gestartet. In der ersten Februar-Woche gab der DAX in Summe um 5,2 Prozent nach. Jeder einzelne Handelstag wurde mit einem Tagesverlust beendet. Dies bedeutet einen Kursverlust auf Wochensicht von 512 Punkte auf einen Stand von 9.286 Punkte.

    DAX startet schwach in den Februar – 5,2 Prozent Wochenverlust auf 9.286 Punkte

    Zu Wochenbeginn sorgten erneut Konjunktursorgen aus China für schwache Aktienkurse auf dem Frankfurter Aktienparkett. Der erneute Ölpreisverfall führte zu weiterer Unsicherheit mit fallenden Kursnotierungen. Damit ging es am Montag zunächst mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent nach unten. Eine durchwachsene Berichtssaison zog die Kurse weiter in den Keller. Am Dienstag schloss der DAX 1,8 Prozent schwächer. Eine überraschend schlechte Stimmung zeichnet der US-Einkaufsmanagerindex ISM – die Aktienmärkte reagierten darauf mit weiteren Kursverlusten. Beim DAX ging es um 1,5 Prozent nach unten. Nach einem volatilen Handelsverlauf ging es am Donnerstag weiter nach unten. Der DAX verlor 0,4 Prozent. In den USA veröffentlichte Arbeitsmarktdaten deuten auf eine Zinserhöhung in den USA hin. Dies belastete am Freitag erneut die Märkte und fuhr dem DAX einen Tagesverlust von 1,1 Prozent ein.

    E.on einzige Aktie mit einem Wochenplus, RWE und K+S immerhin unter 1 Prozent Verlust

    Unter dem insgesamt schwachen Börsenumfeld gibt es lediglich eine Aktie, welche die vergangene Handelswoche mit einem Kursgewinn beendet hat. Die Papiere des Energieversorgers E.on legten gegen den Trend 0,9 Prozent im Kurs zu. Zwar ist dies nach den starken Kursverlusten bei den Energieversorgern nur ein schwacher Trend, immerhin könnte dies als Zeichen gewertet werden, dass damit ein Boden gefunden ist. Auch Wettbewerber RWE schlug sich mit einem Wochenverlust von nur 0,3 Prozent deutlich besser als der Aktienmarkt. Die Aktien von E.on gehen damit bei einem Stand von 9,50 Euro aus dem Handel und RWE-Aktien kosten an der Börse 12,83 Euro. Besonders robust zeigt sich auch die K+S-Aktie mit einem Verlust von 0,5 Prozent auf 19,31 Euro.

    Fresenius und infineon verlieren 10 Prozent

    Weniger gut sieht es dagegen beim Fresenius-Konzern aus. Die Aktie des Gesundheitsunternehmens gab um 10 Prozent auf 54,83 Euro nach. Auch bei der auf Dialyse spezialisierten Tochter FMC ging es deutlich nach unten. Hier verlor die Aktie 8,8 Prozent auf 74,45 Euro. Noch schlechter erwischte es nur infineon. Das Unternehmen enttäuschte mit der Vorlage der Geschäftszahlen und tauchte anschließend um 9,9 Prozent ab. Aktien des Speicherchiphersteller infineon kosten an der Börse nur noch 11,06 Euro.

    Trend zeigt eindeutig nach unten

    Nach der erneut schwachen Handelswoche zeigt der Trend weiter nach unten. Die Aktienmärkte sind angeschlagen und mit weiteren Kursverlusten wird gerechnet. Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX auch unter die 9.000er Marke fällt. Die Stimmung an den Börsen ist nachhaltig angeschlagen. Von daher bedarf es wirklich positiver Meldungen um den DAX wieder aus dem Abwärtssog zu holen. Zu viele negative Meldungen belasten derzeit das Handelsumfeld: Konjunktursorgen, steigende Zinsen, schwächelnde Unternehmensergebnisse. Sollte es hierzu positive Meldungen geben, könnte das den DAX wieder in die Richtung nach oben umschwenken.

  • DAX verliert zum Jahresauftakt 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte – schwächster Jahresstart seit 1988 – Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Das Jahr 2016 hat der DAX mit einem klassischen Fehlstart begonnen. An vier von fünf Handelstagen fuhr der Deutsche Aktienindex Verluste ein. Damit hat der deutsche Aktienmarkt den schwächsten Jahresstart seit 1988 erlebt. Die Kursverluste in der ersten Handelswoche des Jahres summieren sich auf einen Wochenverlust von 8,3 Prozent. Damit hat der DAX 894 Punkte an Wert verloren und ist unter die Marke von 10.000 Zählern gerutscht. Zum Handelsende notiert der DAX bei 9.849 Punkten.

    DAX verliert 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte

    Bereits vor der Eröffnung des DAX am ersten Handelstag gab es düstere Nachrichten aus Asien. In China sind die Kurse so stark eingebrochen, dass gleich am ersten Handelstag eine neue Regel den Handel vorzeitig beendete. Chinesische Kleinaktionäre verkauften in großem Stil Aktien, weil sie aufgrund der Schwäche Verkäufe und Kursverluste durch Großinvestoren erwarten, deren Haltefristen demnächst auslaufen. Dies führte beim DAX zu einem Tagesverlust von 4,3 Prozent. Nach den starken Verlusten kam es am Dienstag immerhin zu einer kleinen Verschnaufpause bei der es nicht weiter nach unten ging. Der DAX erholte sich leicht um 0,3 Prozent. Bereits am Mittwoch sorgten weitere Kursverluste am Chinesischen Markt sowie eine weitere Abwertung der chinesischen Währung Yuan für Tagesverlust von 0,9 Prozent beim DAX. Auch der Verfall der Rohstoffpreise setzte sich weiter fort. Am Donnerstag ging es um weitere 2,3 Prozent nach unten und am Freitag notierte der DAX 1,3 Prozent schwächer.

    Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa sind die einzigen Dividendentitel im DAX, welche die erste Handelswoche mit einem Kursgewinn beendeten. Der weitere Verfall bei den Kerosinpreisen sorgt für geringere Ausgaben bei den Treibstoffkosten. Dies erhöht am Ende das Ergebnis. Der starke Ölpreisverfall sorgt dafür, dass alle Industrien mit einem hohen Rohstoffverbrauch durch günstigere Preise profitieren. Die Papiere der Deutschen Lufthansa legten 36 Cent auf 14,92 Euro zu. Aktien des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care hatten mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent immerhin den geringsten Wochenverlust zu verkraften.

    Automobilsektor verliert deutlich

    Starke Kursverluste gab es dagegen bei den Automobilwerten. Neben dem Abgasskandal belastet nun der für die deutschen Premiumhersteller wichtige chinesische Absatzmarkt. Mit der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft werden auch die Käufe neuer Autos zurückgehen. Erste Bremsspuren in den Absatzzahlen waren bereits sichtbar und so haben die Kurse der Automobilhersteller deutlich nachgegeben. Aktien von BMW gaben um 14,5 Prozent auf 83,44 Euro nach, Volkswagen verbilligten sich um 13,9 Prozent auf 115,10 Euro und Daimler notieren 12,1 Prozent schwächer bei 68,19 Euro. Infineon als Großlieferant für PKW-Speicherchips kam ebenfalls unter die Räder. Der Kursverlust beträgt 11,6 Prozent auf 11,93 Euro.

    Risiken belasten Aktienmärkte

    Auf eine schnelle Erholung an den Aktienmärkten sollten Anleger derzeit nicht setzen. Zu groß ist das Risiko einer Abschwächung der chinesischen Wirtschaft mit weitreichenden Folgen. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten sorgen für Verunsicherung und könnten jederzeit mit negativen Meldungen die Börsen überraschen. Aus diesem Grund könnte die Talfahrt an den Börsen noch weitergehen. Sollte es dagegen zu einer schnellen Erholung am chinesischen Aktienmarkt kommen, könnte dies auch die deutschen Dividendenpapiere wieder aus dem Keller holen. Da momentan allerdings die Risiken überwiegen, sollte man sich mit Neuengagements durchaus etwas Zeit lassen.

  • DAX verliert nach schwacher Woche 3,8 Prozent auf 10.340 Punkten – Volkswagen einzige Aktie mit einem Wochengewinn, FMC-Aktie verliert am wenigsten – Bankaktien und Dividendenpapiere der Versorger mit deutlichen Verlusten

    Der DAX setzt die Verluste fort. Nach einem Wochenverlust von 4,8 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche 3,8 Prozent an Wert verloren und hat 412 Punkte nachgegeben. Der DAX notiert damit deutlich unter der 11.000er Marke bei einem Stand von aktuell 10.340 Punkten. Die wichtige Unterstützung bei rund 10.500 Punkten hat der DAX damit nahezu ungehindert nach unten durchbrochen.

    DAX verliert nach schwacher Woche 3,8 Prozent auf 10.340 Punkten

    Zu Wochenbeginn war die Welt noch in Ordnung. Der DAX hat am Montag zu Wochenbeginn ein Plus verzeichnet und die Verluste nach der EZB-Enttäuschung etwas ausgeglichen. Der Tagesgewinn betrug satte 1,3 Prozent. Doch bereits am Dienstag zog der Kursverfall am Rohstoffmarkt den deutschen Aktienmarkt mit nach unten. Der DAX gab um 1,9 Prozent nach. Am Mittwoch setzte sich diese Tendenz fort und der DAX verlor weitere 0,8 Prozent an Wert. Eine kurze Verschnaufpause gab es am Donnerstag. Mit einem Gewinn von 0,1 Prozent konnte der Abwärtstrend bei einem Stand von 10.600 Punkten gestoppt werden. Doch bereits am Freitag war die Stimmung auf dem Aktienparkett erneut im Keller. Angesichts weiter fallender Ölpreise und schwachen Rohstoffkursen kam der DAX am Freitag deutlich unter die Räder und ging mit einem Tagesverlust von 2,4 Prozent aus dem Handel.

    Volkswagen einzige Aktie mit einem Wochengewinn, FMC-Aktie verliert am wenigsten

    Nachdem der Aktienmarkt in der vergangenen Woche auf breiter Front nach unten in den Keller ging, ist es nicht überraschend, dass überhaupt nur eine einzige Aktie die Woche mit einem Kursplus beendete. Die Papiere von Volkswagen notierten stärker, nachdem bekannt wurde, dass weitaus weniger Fahrzeuge von der CO2-Manipulation betroffen sind als ursprünglich angenommen. Die Kosten für Volkswagen sind damit deutlich geringer. Dem Aktienkurs von Volkswagen verhalf diese Nachricht zu einem Wochengewinn von 1,3 Prozent. Die VW-Aktie hat sich von den Tiefstständen von unter 100 Euro deutlich erholt und liegt bereits rund 30 Prozent darüber. Aktuell notiert die Volkswagen-Aktie bei einem Stand von 128,55 Euro. Den niedrigsten Wochenverlust gab es bei der Aktie von Fresenius Medical Care. Der Dialysespezialist gab in einem schwachen Marktumfeld 0,6 Prozent nach und zählt damit zu den Wochengewinnern. Die FMC-Aktie notiert aktuell bei 75,32 Euro.

    Bankaktien und Dividendenpapiere der Versorger mit deutlichen Verlusten

    Ein stärkerer Euro und schwache Rohstoffkurse haben den DAX in der vergangenen Woche stark belastet. Bankaktien leiden darunter besonders, weil darüber spekuliert wird, dass aufgrund der immer weiter nachgebenden Rohstoffpreise einigen Unternehmen aus dem Rohstoffbereich schwere Zeiten bevorstehen und Unternehmen in die Insolvenz geraten könnten. In diesem Zuge gaben Deutsche Bank Aktien 8,5 Prozent auf 21,24 Euro nach und Papiere der Commerzbank verloren 8 Prozent auf 9,17 Euro. Auch die Papiere aus dem Energiebereich im DAX gaben deutlich nach. RWE verloren 6,7 Prozent auf 10,73 Euro und E.on verloren 6,7 Prozent auf 8,16 Euro.

    Fällt der DAX weiter in den Keller?

    Nach der schwachen Performance in der Vorwoche könnte dem DAX auch in der kommenden Woche eine schwere Woche bevorstehen. Die US-Notenbank Fed wird aller Voraussicht nach bei der Sitzung in der nächsten Woche einen neuen Trend einläuten und die Zinsen leicht anheben. Da höhere Zinsen Aktien als Geldanlage unattraktiver machen, könnte dieser leichte Schritt die Aktienmärkt belasten und so eine weitere schwache Woche dem DAX bringen. Sollte die Fed dagegen nicht an der Zinsschraube drehen, könnte der DAX haussieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen erhöht und der DAX damit unter Druck geraten könnte, ist jedoch sehr hoch und so könnte dem DAX kurz vor Weihnachten erneut eine schwache Handelswoche drohen.

  • DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke – RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Hohe Verluste bei Linde

    Eine herbe Schlappe hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Nach einem Gewinn von rund 2.000 Punkten in den vergangenen Wochen gab der Index in der letzten Woche ein Teil der Gewinne wieder ab. Der DAX verlor 4,8 Prozent und sackte damit um 542 Punkte ab. Damit notiert der DAX bei einem Stand von 10.752 Punkten und ist unter die 11.000er Marke gerutscht.

    DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke

    Am Montag ging der Deutsche Aktienindex noch mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent aus dem Handel. Der starke US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche wirkte noch nach und die Hoffnung auf ein durch die EZB-Sitzung am Donnerstag erwartetes Kursfeuerwerk sorgten für den guten Wochenstart. Doch bereits am Dienstag trübten schwache US-Konjunkturdaten die Stimmung und der deutsche Blue Chips Index büste 1,1 Prozent ein. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung war der Handel von Nervosität geprägt. Die EZB-Sitzung selbst war am Donnerstag für die Anleger dann eine bittere Enttäuschung. Auf dem Parkett wurde deutlich mehr erwartet als nur eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms. Der DAX ging daraufhin um 3,6 Prozent auf Tauchstation. Am Freitag musste der DAX den EZB-Schock vom Vortag erst noch einmal verdauen. Wenig verändert beendete der DAX den letzten Handelstag der Woche mit einem Kursverlust von 0,3 Prozent.

    RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Mit der Idee den Ökostrombereich an die Börse zu bringen, hat RWE ins Schwarze getroffen. An der Börse wurde die RWE am Tag der Veröffentlichung dieser Nachricht mit einem Tagesgewinn von 16,6 Prozent gefeiert. Zum Wochenausklang blieb noch ein Gewinn von 7,2 Prozent auf der Kurstafel stehen. Lufthansa-Papiere standen ebenfalls in der Gunst der Anleger und kletterten um 3,6 Prozent auf 13,85 Euro. Zum Einen stützte ein schwacher Ölpreis den Kurs, zum Anderen sorgte der Tarifabschluss des Bodenpersonals für ein positives Sentiment. Nach guten Zahlen in der Vorwoche setzte die Aktie des Speicherchipherstellers infineon die positive Performance fort. Die Aktie stieg um 2,5 Prozent auf 13,94 Euro.

    Hohe Verluste bei Linde

    Eine Gewinnwarnung bei Linde liess den Aktienkurs um rund ein Fünftel einbrechen. Aufgrund eines schwachen Investitionsklimas und niedriger Ölpreise hatte das Management die Geschäftszahlen nach unten revidiert. An der Börse kamen diese Nachrichten überhaupt nicht gut am. Auf Wochensicht verliert die Linde-Aktie 18,2 Prozent auf 137,70 Euro. Die Aktien von K+S, Vonovia und ThyssenKrupp gaben jeweils um 7,6 Prozent nach. Bei Vonovia hat sich die Zustimmung zur Übernahme der Deutsche Wohnen damit auf den Aktienkurs negativ ausgewirkt.

    Startet der DAX noch einmal durch?

    Die vergangene Woche hat der Weihnachtsrally erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob der DAX wieder Fahrt aufnimmt und sich die Rally damit fortsetzt, steht in den Sternen. Da sich fundamental jedoch nichts verschlechtert hat und die Kursverluste als Zeichen der Enttäuschung auf die EZB-Sitzung zu sehen sind, stehen die Zeichen gut, dass in der neuen Woche dies bereits Geschichte ist und sich der DAX auf die harten Fakten konzentriert. Damit könnte dann die Jahresendrally wieder an Fahrt aufnehmen und neue DAX-Stände jenseits der 11.400er Marke liefern.

  • 1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge – Versorger und Lufthansa legen stark zu – Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Kursverlust beendet. Der Aktienindex der 30 größten Deutschen Aktien verlor an den letzten fünf Handelstagen 1,4 Prozent an Wert. Dies entspricht einem Kursverlust von 135 Punkten. Damit geht der DAX bei einem Stand von 9.553 Punkten aus dem Handel.

    1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge

    Gleich am Montag ging es mit dem DAX kräftig in den Keller. Der VW-Abgasskandal belastet den kompletten Automobilsektor. Sowohl Automobilhersteller als auch Zulieferer wurden abgestraft und an der Börse verkauft. Nur knapp über dem Tagestief schloss der DAX mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent. Nach einem sehr volatilen Handel schloss der DAX am Dienstag 0,3 Prozent leichter. Nachdem der DAX im Tagesverlauf nahe des Jahrestiefs notierte, ging es im Tagesverlauf wieder nach oben. Das sogenannte Windows-Dressing sorgte zum Quartalsende für kräftige Kursgewinne. Auch gute Wirtschaftsdaten aus den USA beflügelten die Aktienmärkte. Der DAX schloss 2,1 Prozent höher. Am Donnerstag ging es mit den Aktien wieder nach unten. Der DAX verlor 1,6 Prozent. Eine Umfrage unter Einkäufern in den USA zeichnet ein negatives Stimmungsbild. Ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht löste am Freitag einen Kursrutsch von 150 Punkten aus. Im weiteren Tagesverlauf erholten sich die Märkte und der DAX beendete den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent.

    Versorger und Lufthansa legen stark zu

    Nachdem die Aktien der Versorger in den vergangenen Monaten deutlich unter Abgabedruck standen, legten die beiden Papiere von RWE und E.on stark zu. RWE kletterten um 8,7 Prozent auf 10,43 Euro und E.on verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 7,95 Euro. Da der Atomausstieg den Konzernen zu schaffen macht, wurden Aussagen aus der Politik dahingehend gedeutet, dass sich eine Einigung zur Unterstüzung für wichtige Energieversorger abzeichnet. Zumindest beim Bodenpersonal könnte es der Deutschen Lufthansa gelingen einen Tarifbaschluss zu erzielen und damit Streiks zu verhindern. Die Aktie der Fluggesellschaft legt 7,1 Prozent auf 12,67 Euro zu.

    Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Der Abgasskandal belastet weiter die Aktie des Volkswagen-Konzerns. Der Kurs gab um 13,9 Prozent nach. Neben hohen Kosten für Klagen und mögliche Rückrufe ist damit auch das Image von Volkswagen beschädigt. Analysten senkten ihre Kursziele zum Teil deutlich. Die Aktie markiert ein neues Jahrestief und beendete den Handel bei 92,36 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit Fresenius, die um 8,4 Prozent auf 58,27 Euro verloren und Deutsche Telekom mit einem Wochenverlust von 6,4 Prozent auf 15 Euro.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Nach den starken Schwankungen mit Verlusten unterm Strich könnte das schlimmste inzwischen überstanden sein. Möglicherweise kommt es am Ende doch nicht so schlimm wie erwartet und dies könnte die Aktienkurse bald wieder steigen lassen. Die deutsche Konjunktur ist weiter intakt, die EZB könnte das Anleihekaufprogramm fortsetzen und die Basis für weitere Kursgewinne liefern. Wer darauf setzt, könnte auf dem aktuellen Kursniveau günstige Kaufgelegenheiten finden.

  • DAX verliert 2,3 Prozent auf 9.689 Punkte – Beiersdorf, FMC und Münchener Rück legen gegen den Trend zu – VW nach Abgasskandal im freien Fall und Automobilsektor unter Druck

    Der DAX verliert die zweite Woche in Folge. Mit einem Wochenverlust von 2,3 Prozent beim Deutschen Aktienindex sieht der Verlust relativ gering aus, nachdem die Kursausschläge und damit die Volatilität in der vergangenen Woche sehr hoch waren. Zum Wochenschluss steht ein Kursverlust von 228 Punkten in den Büchern. Damit ist der DAX weiter unter die 10.000er Marke gerutscht und notiert bei 9.689 Punkten rund 350 Punkte über dem Jahrestiefstand.

    DAX verliert 2,3 Prozent auf 9.689 Punkte – hohe Volatilität in der vergangenen Woche

    Zu Wochenbeginn ist der Start noch geglückt. Trotz eines holprigen Starts legte der DAX im Tagesverlauf 0,3 Prozent zu und notierte zwischenzeitlich auch über der Marke von 10.000 Punkten. Belastend für den DAX war der Kurseinbruch von Volkswagen mit einem Tagesverlust von 18,6 Prozent. Nach Abgastests in den USA stellte sich heraus, dass die Wolfsburger Dieselfahrzeuge dahingehend programmiert wurden, dass diese bei der Abgasuntersuchung geringere Emissionen verursachen als im normalen Betrieb. Damit könnten den Wolfsburgern Strafzahlungen in Milliardenhöhe, Schadenersatzforderungen sowie hohe Kosten für mögliche Rückrufe ins Haus stehen. Am Dienstag setzte sich die Talfahrt bei VW mit einem Verlust von 20 Prozent fort. Im Sog gaben auch andere Aktien aus dem Automobilsektor deutlich nach. An der Börse verlor der DAX 3,8 Prozent an Wert. Der Gewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch ist damit eine reine Gegenbewegung nach den heftigen Kursverlusten vom Vortag. VW und der Rücktritt Winterkorns stand im Mittelpunkt des Börsengeschehens. Als am Donnerstag Presseberichte über angebliche Manipulationen bei BMW im Raum standen, ging es mit den Aktien von BMW und dem Automobilsektor erneut deutlich nach unten. Der DAX verbuchte einen Tagesverlust in Höhe von 1,9 Prozent. Die Talfahrt von VW setzte sich auch am Freitag fort, da nach den USA auch Europa im Visier der Abgasprüfer steht und sich der Skandal auf den Nutzfahrzeugebereich von Volkswagen ausweiten könnte. Am Aktienmarkt selbst gab es dagegen eine kräftige Erhöhung der Kurse in Höhe von 2,8 Prozent.

    Beiersdorf, FMC und Münchener Rück legen gegen den Trend zu

    Trotz hoher Kursverluste im DAX notieren mit 14 Aktien fast die Hälfte der Dividendenpapiere aus dem DAX im Plus. Den höchsten Gewinn von 5 Prozent erzielten die Papiere von Beiersdorf. Ganz ohne Nachrichten schaffte es der Konsumgüterkonzern gegen den Trend um 3,67 Euro auf 76,65 Euro zuzulegen. Positive Kommentare von Analysten beflügelten den Kursgewinn entgegen der Marktschwäche. FMC konnten sich ebenfalls positiv entwickeln und legten um 2,3 Prozent auf 71,82 Euro zu. Münchener Rück notierten 2,2 Prozent höher bei 167,85 Euro.

    Kurseinbruch bei Volkswagen, RWE, Daimler und BMW mit deutlichen Abschlägen

    Aufgrund des Abgasskandals kam es bei Volkswagen zu einem deutlichen Kurseinbruch. Die Aktie verlor ein Drittel ihres Wertes und geht mit einem Wochenverlust von 34 Prozent aus dem Handel. Damit verlor die Aktie 55,1 Euro auf 107,30 Euro. Neben dem Abgasskandal belastet als Folge ein Downgrading des VW-Ratings. Damit wird für VW auch die Refinanzierung teurer. Die Prämien am Bondmarkt sind für VW direkt gestiegen. Zahlreiche Abstufungen von Analysten haben den Kursverfall bei VW beschleunigt. Der Atomausstieg macht RWE zu schaffen. Die Versorger-Aktie verlor 11,9 Prozent auf 9,60 Euro und markiert damit mehrjährige Tiefstände. Aufgrund des Abgasskandals von VW wurde der gesamte Automobilsektor in Mitleidenschaft gezogen. Die Wettbewerber Daimler und BMW kamen ebenfalls unter die Räder. Während Daimler 9,1 Prozent auf 65,72 Euro verloren, gaben BMW um 8 Prozent auf 78,89 Euro nach.

    Ist das bereinigende Gewitter nun vorbei?

    Nach den hefitgen Kursverlusten der vergangenen Woche trotz guter Konjunkturindikatoren stellt sich die Frage, ob die Kursverluste an der Börse übertrieben sind oder ob die Frühindikatoren falsche Signale liefern. Der Abgasskandal ist eine Sondersituation, aber ob dies die Kursverluste in der gesehenen Höhe rechtfertigt, ist noch offen. Fraglich ist auch wie die Abgaswerte bei den anderen Herstellern bei neutralen Tagesbedingungen aussehen. Ein Augenmerk darauf wird in den kommenden Wochen mit Sicherheit weitere Überraschungen ans Tageslicht bringen. Von daher könnte das aktuelle Kursniveau eine interessante Basis für Investments in Aktien bieten. Zumindest mittelfristig dürften wir wieder höhere Kurse mit neuen Allzeithochs sehen.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste – China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Mit einem Verlust von 2,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Deutsche Aktienindex gab damit um 207 Punkte nach und ist erneut unter die 10.000er Marke gerutscht. Das Deutsche Börsenbarometer DAX notiert zum Wochenschluss bei 9.916 Punkten.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste

    Nach einem volatilen Handelsverlauf am Montag beendete der DAX den Handelstag mit einem leichten Gewinn von 0,1 Prozent. Auf dem Börsenparkett war vor der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank wenig los. Der lustlose Handel setzte sich auch am Dienstag fort. Hier ging es am Ende 0,6 Prozent nach oben, dies ist jedoch steigenden Kursen bei den Automobilwerten im Zusammenhang mit der Messe IAA begründet. Starke Verluste gab es dagegen bei den Versorgern E.on und RWE wegen möglichen zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe für den Rückbau der Atomkraftwerke. Kaum nennenswert war der Kursgewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch. Unverändert notiert der DAX am Donnerstag mit einem Anstieg von 2 DAX-Punkten am Vorabend der Zinsentscheidung. Nach der Zinsentscheidung kam es am Freitag zu starken Kursverlusten der DAX-Aktien. Die Zinsen blieben unverändert. Der Schritt wurde mit konjunkturellen Risiken in China begründet. Damit sind Ängste um die Konjunktur in China erneut auf die Tagesordnung gerückt und haben die Börsianer in höchstem Maße verunsichert.

    adidas, infineon, Fresenius und Telekom sind die Wochengewinner

    Insgesamt beendeten die schwache Handelswoche nur sechs Aktien mit einem Wochengewinn. Den höchsten Gewinn in Höhe von 7 Prozent erzielten dabei die Papiere von adidas. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller wird künftig die US-Eishocheyliga NFL ausrüsten. Aber auch charttechnisch sieht es bei adidas derzeit sehr gut aus. Die Aktie stieg über die 200-Tagelinie und hat damit weitere Käufer auf den Plan gerufen. Der Speicherchiphersteller infineon stieg um 19 Cent auf 9,77 Euro. Damit konnten die Papiere im Wochenverlauf 2 Prozent an Wert zulegen. Getrieben wurde diese positive Entwicklung durch einen Bericht im US-Magazin Barron’s. Der Autor des Berichts sieht die Aktie als deutlich unterbewertet und sorgte damit für entspechende Käufe. Nach dem Aufstieg in den EuroStoxx50 legte die Fresenius-Aktie 1,7 Prozent auf 64,26 Euro zu. Ohne große Nachrichten legte die Deutsche Telekom 1,2 Prozent auf 15,74 Euro zu.

    Versorger und K+S ganz schwach

    Berichte über weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe im Rahmen des Atomausstiegs in Deutschland sorgten für heftige Kursverluste bei den Versorgeraktien RWE und E.on. Die Umsätze zogen bei den beiden Aktien deutlich an und sorgten für Kursverluste von 9,7 bzw. 9,6 Prozent. Damit sind die Aktienkurse erneut deutlich gesunken. RWE notieren aktuell bei 10,89 Euro und E.on-Titel kosten nur noch 7,72 Euro. Bei RWE wirkt sich der Abstieg aus dem EuroStoxx50 negativ bemerkbar. Spekulationen über einen möglichen kurzfristigen DAX-Rauswurf aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung wirkten sich im Wochenverlauf ebenfalls negativ auf den Aktienkurs aus. Die Übernahme von K+S durch Potash könnte aus politischer Sicht schwieriger werden als erwartet. Aus diesem Grund gab der Kurs wieder deutlich nach. Die K+S-Aktie verlor 6,2 Prozent auf 33,07 Euro.

    China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft werden auch in den kommenden Wochen das Börsengeschehen negativ beeinflussen. Solange es von dieser Seite keine Entwarnung gibt, wird sich der DAX schwer tun Kursgewinne einzufahren. Die deutsche Wirtschaft ist eng mit chinesischen Unternehmen verzahnt und diese positive Entwicklung der vergangenen Jahre wirkt sich in der aktuellen Situation negativ auf die aktuellen Geschäfte aus.

  • DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte – mit infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus – Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen – Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX den Gewinn aus der Vorwoche wieder komplett abgegeben. Der DAX ging in der wegen Pfingsten feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche 401 Punkte leichter aus dem Handel. Aktuell notiert das Deutsche Aktienkursbarometer DAX bei 11.414 Punkten.

    DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte

    Am Dienstag ging der DAX 1,6 Prozent leichter aus dem Handel. Die Griechenlandkrise sowie das Szenario einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank belasteten die Aktienmärkte. Als am Mittwoch eine Lösung in der Griechenlandkrise angedeutet wurde, sorgte dies für Rückenwind an den Aktienmärkten. Der DAX legte im Tagesverlauf 1,3 Prozent zu. Doch diese Euphorie ist schnell wieder verflogen. Aktuell scheint der Ausgang ungewiss. Entsprechend orientierungslos bewegt sich der DAX eher nach unten. Am Donnerstag und Freitag kam es erneut zu deutlichen Kursverlusten. Nachdem der DAX am Donnerstag nur 0,8 Prozent nachgab, ging es am Freitag mit 2,3 Prozent deutlich stärker in den Keller.

    infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus

    Der Kursverlust im Wochenverlauf zieht sich quer durch alle Titel hindurch. So konnten sich lediglich drei Papiere dem Trend entziehen und leicht zulegen. Die Papiere von infineon zeigten sich mit einem Wochengewinn von 1,7 Prozent auf 11,87 Euro am stärksten. Das Technologieunternehmen profitiert dabei von gesteigerten Übernahmephantasien in der Branche. Henkel gelten als aussichtsreicher Kandidat für die Übernahme des Haarspezialisten Wella. Damit könnten die Düsseldorfer ihre Produktpalette um einen attraktiven Bereich erweitern. An der Börse wurde diese Aussicht positiv bewertet. Henkel-Aktien legten um 1,2 Prozent auf 108,95 Euro zu. Positive Analystenschätzungen bescherten der Fresenius-Aktie einen Wochengewinn von 0,8 Prozent auf 57,93 Euro.

    Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen

    Besonders stark unter die Räder kam der Versicherungssektor. Bei einem möglichen Zahlungsausfall Griechenlands gilt die Finanzbranche als Verlierer. Aktien des Versicherungskonzerns Allianz gaben um 6,1 Prozent auf 142,75 Euro nach. Bayer-Papiere verloren 5,8 Prozent an Wert. Allerdings ist bei dem Kursverlust von 7,95 Euro ein Dividendenabschlag in Höhe von 2,25 Euro zu berücksichtigen. Aktuell notieren die Bayer-Aktien bei 129,15 Euro. Unverändert schlecht stellt sich die Lage für die Versorgerpapiere dar. RWE verloren weitere 5,6 Prozent und notieren aktuell 21,26 Euro nur noch leicht über der 20 Euro-Marke.

    Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands ?

    Momentan ist die griechische Finanzkrise das beherrschende Thema auf dem Börsenparkett. Im Juni laufen einige Kredite aus. Dann wird es spannend, ob es Griechenland gelingt den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Sollte es am Ende tatsächlich zu einem Zahlungsausfall kommen, dürfte dies auch negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Langfristig dürfte dies jedoch nur ein kosmetischer Aspekt bleiben. Die Finanzwirtschaft könnte eine griechische Insolvenz bei kalkulierbaren Risiken verdauen. Aus diesen Gründen erwarten wir in den nächsten Wochen mit einer Fortsetzung der hohen Schwankungen. Das Auf und Ab an den Börsen wird andauern bis endgültige Sicherheit über die Lage Grienchenlands herrscht.