Schlagwort: Wochengewinn

  • DAX markiert Allzeithoch bei 12.505 Punkten – Gewinn von 2 Prozent gegenüber Vorwoche – Volkswagen, Siemens und Vonovia führen die DAX-Werte an – Fresenius, ProSiebenSat.1 und adidas mit Wochenverlust

    Nach einem starken Handelsverlauf hat der Deutsche Aktienindex in der aufgrund des Reformationstages verkürzten Handelswoche gegenüber der Vorwoche 2 Prozent zugelegt und neue Allzeithöchststände markiert. Am Freitag verabschiedete sich der DAX bei einem Stand von 13.479 Punkten ins Wochenende.

    DAX markiert Allzeithoch bei 12.505 Punkten – Gewinn von 2 Prozent gegenüber Vorwoche

    Am Montag herrschte an den Börsen aufgrund des Brückentages gespenstische Ruhe. Bei geringen Umsätzen lag der DAX am Handelsende 0,1 Prozent im Gewinn. Umso euphorischer verlief die Entwicklung am Mittwoch. Der DAX notierte auf Rekordniveau und machte einen Tagesgewinn von 1,8 Prozent. Besonders Automobilaktien waren sehr gefragt und haben den Aktienmarkt beflügelt. Zu einer Verschnaufpause mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent kam es am Donnerstag bevor der DAX am Freitag vor dem Wochenende nochmal um 0,3 Prozent zulegen konnte.

    Volkswagen, Siemens und Vonovia führen die DAX-Werte an

    Hervorragende Geschäftszahlen von Volkswagen haben den Aktienkurs beflügelt. Den Dieselskandal scheint der Automobilbauer gut weggesteckt zu haben. Im Wochenverlauf ging es um 12,3 Prozent nach oben. An der Börse notiert die Aktie auf Jahreshoch bei 162,95 Euro. Auch Siemens überzeugt mit einem Wochengewinn von 5,6 Prozent auf 124,20 Euro. Eine starke Performance von 5 Prozent haben auch die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia hingelegt.

    Fresenius, ProSiebenSat.1 und adidas mit Wochenverlust

    Weniger gut war dagegen die Performance bei Fresenius. Die Hurrikans in den USA belasten das Ergebnis von Fresenius. An der Börse ging es mit den Dividendenpapieren des Gesundheitskonzerns um 4,1 Prozent nach unten. Zum Handelsschluss notierte die Aktie bei 69,77 Euro. Bei ProSiebenSat.1 hält die Talfahrt weiter an. Bei einem freundlichen Aktienmarkt notiert die Aktie des Medienkonzerns als einziger Dividendentitel auf Jahressicht im Minus. Im Wochenvergleich ging es um 2,8 Prozent auf 28,87 Euro nach unten. Adidas geben um 1,8 Prozent auf 187 Euro nach.

    Berichtssaison wird DAX-Entwicklung bestimmen

    In der kommenden Woche startet die Berichtssaison in die heiße Phase. Nach einem erfolgreichen Start erwartet die Börse weitere Erfolgsmeldungen. Die deutsche Wirtschaft läuft momentan sehr gut und könnte den Aktienmärkten diesen Gefallen tun. Das würde für weitere Kursgewinne sprechen und den DAX schnell in Richtung 14.000 Punkte marschieren lassen. Momentan gibt es wenig Grund zur Sorge – sollte die positive Stimmung durch negative Unternehmensmeldungen eingetrübt werden, könnte sich aber auch schnell negative Stimmung breitmachen. Momentan spricht aber alles noch für eine Jahresendrally.

  • Aktien-Alpha Portfolio mit deutlicher Outperformance gegenüber DAX

    Noch stärker als der DAX hat das Portfolio der Aktien-Alpha Strategie zugelegt. Der Bullenbrief-Index legte um 2,8 Prozent zu. Ein Anteilsschein notiert damit auf Allzeithöchstständen bei 170,46 Euro.

    Unter den Portfolio-Titeln legte der DAX-Wochengewinner Volkswagen auch bei der Aktien-Alpha Strategie an der Spitze. Aber auch die Papiere von GESCO legten mit 7,1 Prozent Wochengewinn überdurchschnittlich stark zu. Mit einem Wochengewinn von 5 Prozent legten auch Royal Dutch stark zu. Die Aktie notiert damit wieder fast auf Höhe des Einstiegsniveaus. Nach mehreren starken Wochen sind die Papiere von Hochtief mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent weiter ganz vorne mit dabei.

    Mit Fresenius und ProSiebenSat.1 sind in dem Portfolio allerdings auch die DAX-Wochenverlierer enthalten. Amadeus Fire entwickelte sich mit einem Wochenverlust von 2 Prozent ebenfalls schwächer als der Markt.

  • Immobilien-Alpha Portfolio mit 2,7 Prozent Wochengewinn

    Die Immobilien-Alpha Strategie macht ihrem Namen alle Ehre und legt erneut deutlich zu. Mit einem Wochengewinn von 2,7 Prozent legt das Portfolio eine deutliche Outperformance gegenüber dem DAX hin.

    Unter den Wochengewinnern legte die Aktie des DAX-Wochengewinners Vonovia stark zu. Mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent beflügelte das Amundi Real Estate ETF unser Portfolio. Und schließlich sorgen BUWOG AG und das Schwergewicht VIB Vermögen mit einem Wochengewinn von 2,8 Prozent für eine starke Entwicklung des Bullenbrief-Portfolios.

    Am Ende gibt es im Immobilien-Alpha Portfolio lediglich zwei Papiere mit einem Wochenverlust. Deutsche Grundstücksauktionen geben um 0,7 Prozent nach und bei Hamborner Reit sorgt bereits ein Wochenverlust von 0,2 Prozent für einen Platz am unteren Ende der Kursentwicklung.

  • Aktien-Alpha Strategie wird eigenem Namen gerecht – Portfolio legt 0,7 Prozent zu

    Sehr stark hat sich die Aktien-Alpha Strategie entwickelt. Obwohl der DAX unverändert aus dem Handel ging, lagen wir mit unserem Portfolio sehr gut. Die Aktien-Alpha Strategie hat in einem schwachen Aktienumfeld 0,7 Prozent zulegen können.

    Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von Hochtief. Hier ging es um 7,3 Prozent nach oben. Das Gebot von Hochtief für den Autobahnbetreiber Abertis stützt den Aktienkurs. Stark entwickelt sich das Vermietungsgeschäft bei Sixt. Während sich das Geschäft für die Abspaltung Sixt Leasing negativ durch den Dieselskandal entwickelt, brummt das klassische Sixt Geschäft. Die Sixt-Aktie legte um 4,3 Prozent zu. RWE könnte Kraftwerke von Uniper übernehmen und das Stromerzeugungsgeschäft damit weiter ausbauen. Diese Nachrichten wirkten sich positiv auf RWE aus. Die Aktie stieg um 3,8 Prozent.

    Weniger gut entwickelten sich in der letzten Woche die Papiere der Startup-Schmiede Rocket Internet. Die Aktie verlor 4 Prozent. Stärker nach unten ging es auch bei Osram und freenet. Die Kursverluste betragen hier 2,2 bzw. 2 Prozent.

  • Immobilien-Strategie legt 0,3 Prozent zu – Vonovia prüft Expansion

    Die Immobilien-Alpha Strategie hat sich mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent ebenfalls stärker entwickelt als der DAX. Die Gewichtung und Aktienselektion für die Immobilien-Strategie liegt damit richtig.

    Eine starke Woche hatten die Papiere von WCM. Der Kurs legte um 3,1 Prozent zu. Eine starke Woche hatten auch Vonovia und Deutsche Grundstücksauktionen mit einem Wochengewinn von 1,8 Prozent. Bislang war das Geschäft von Vonovia auf Deutschland beschränkt und nun untersucht die Gesellschaft eine Ausweitung nach Frankreich. Analysten werteten diesen Strategiewechsel positiv und haben die Kursziele für Vonovia erhöht.

    Deutliche Schwäche zeigten die Papiere von Helma Eigenheimbau. Mit dem Aktienkurs ging es um 9,6 Prozent nach unten. BUWOG verlieren 4 Prozent und VIB Vermögen gaben um 2,3 Prozent nach. Während bei BUWOG die Ausschüttung einer Dividende zu einem Abschlag von 69 Cent führt und der Kursverlust zum größten durch den Dividendenabschlag bedingt ist scheint die Expansion von VIB Vermögen den Aktienkurs nicht zu beflügeln. Der Neubau einer Produktionshalle im Interpark Ingolstadt sowie in Vaihingen sind rentable Objekte und werden mittelfristig den Aktienkurs positiv beeinflussen.

  • DAX notiert erstmals über 13.000 Punkten – 0,3 Prozent Wochengewinn – RWE, E.on und Deutsche Lufthansa mit starker Entwicklung – Deutsche Bank, FMC und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent hat der DAX leicht zugelegt und bei einem Stand von 12.992 Punkten beendet. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 36 Punkte über dem Schlussstand der Vorwoche. Im Wochenverlauf ist der DAX erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 13.000 Punkte geklettert und hat ein Hoch bei 13.037 Punkten markiert.

    DAX notiert erstmals über 13.000 Punkten – 0,3 Prozent Wochengewinn

    Am Montag startete der DAX zunächst bei ruhigem Handel mit einem leichten Tagesgewinn von 0,2 Prozent in die neue Woche. Diesen Gewinn gab er am Dienstag dann auch wieder ab. Die mit Spannung erwartete Erklärung zu einer möglichen Unabhängigkeit Katalonien hält die Märkte momentan in Atem. Als dies ausblieb, entspannte sich die Lage. Beim DAX ging es wieder um 0,2 Prozent leicht nach oben. Am Donnerstag stieg der DAX erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 13.000 Punkte. Im Tagesverlauf gab er wieder einen Teil der Gewinn ab und beendete den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Am Freitag stieg der DAX erneut über die 13.000er Marke und notierte zwischenzeitlich ein Allzeithoch bei 13.037 Punkten. Im Handelsverlauf verhinderten jedoch schwache Konjunkturdaten aus den USA einen freundlichen Wochenausklang. Auf dem Parkett verlor der DAX am Freitag 0,5 Prozent an Wert.

    RWE, E.on und Deutsche Lufthansa mit starker Entwicklung

    Die Versorgertitel haben von der gestiegenen Übernahmephantasie im Energiesektor sowie der Aussicht steigender Strompreise gleichermaßen profitiert. Papiere von RWE setzten sich mit einem Wochengewinn von 8,2 Prozent auf 20,96 Euro an die Spitze der DAX-Aktien. E.on legten um 6,3 Prozent auf 9,99 Euro zu. Die geplante Übernahme eines Großteils der insolventen Air Berlin durch Lufthansa wurde in der vergangenen Woche besiegelt. Der Ausbau der Marktanteile bereiten den Lufthansa-Aktionären Freude. An der Börse stieg die Aktie um 4,3 Prozent auf 25,04 Euro. Nachdem die Lufthansa-Aktie im laufenden Jahr bereits deutlich zulegen konnte, erwarten Analysten weitere Kursgewinne mit Kurszielen von 30 Euro.

    Deutsche Bank, FMC und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Bei der Deutschen Bank läuft es dagegen derzeit gar nicht rund. Jetzt drücken Uneinigkeiten zwischen der Vorstandsetage und einem Großaktionär die Stimmung bei Deutschlands größter Bank. An der Börse ging es um 5 Prozent auf 13,99 Euro nach unten. Die Gesundheitspolitik von US-Präsident Trump macht FMC zu schaffen. FMC macht einen großen Teil der Geschäfte im Dialysebereich in den USA. Hier drohen Einnahmeverluste. An der Börse gab die Aktie 3 Prozent auf 80,88 Euro nach. Um 2 Prozent ging es mit den BMW-Aktien nach unten.

    Politische Nachrichten bestimmen den Börsenverlauf

    Kurzfristig könnten zahlreiche politische Krisenherde die Aktienkursentwicklung beeinflussen. Mit Spanien, Nordkorea und dem Iran gibt es jede Menge möglicher Überraschungen, welche einen Einfluss auf den Aktienmarkt auslösen können. Kurzfristig ist daher das Risiko hoch, dass es zu Schwankungen an den Börsen kommen kann. Auf Sicht der nächsten Monate sehen wir weiterhin einen starken Aktienmarkt aufgrund der guten Unternehmensergebnisse. Kurse oberhalb von 13.000 Punkten sind zum Jahresende realistisch.

  • Immobilien-Alpha Strategie legt 1 Prozent zu

    Mit der Immobilien-Alpha Strategie ging es in der Vorwoche um 1 Prozent nach oben. Damit entwickelt sich das Portfolio parallel zum DAX. Der Kurs des Anteilswertes ist damit auf 174,74 Euro gestiegen.

    Kurstreiber waren in der vergangenen Woche die Papiere der DIC AG mit einem Wochengewinn von 2 Prozent. Die Immofinanz AG gilt bislang als einer der schwächsten Portfolio-Werte – in der vergangenen Woche gehört die Aktie mit einem Wochengewinn von 1,7 Prozent jedoch zu den Favoriten. Auch Grand City Property legte nach einer Schwäche in den vergangenen Wochen wieder zu und gewinnt gegenüber der Vorwoche 0,9 Prozent.

    Einen deutlichen Wochenverlust haben dagegen die WCM-Papiere eingefahren. Der Kurs gab um 4,1 Prozent nach. Auch VIB Vermögen setzt die Negativ-Serie mit einem Verlust von 3,2 Prozent fort. Der Wochenverlust von BUWOG in Höhe von 1,6 Prozent fällt aufgrund des geringen Anteils eher weniger ins Gewicht.

  • DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 12.956 Punkte – BMW, Fresenius und Lufthansa mit deutlichen Kursgewinnen – ThyssenKrupp, Merck und HeidelbergCement mit höchsten Wochenverlusten

    Der Deutsche Aktienindex DAX hat neue Rekorde erreicht und gegenüber dem Schlusskurs der Vorwoche 1 Prozent gewonnen. Damit notiert der DAX 127 Punkte höher und geht bei einem Stand von 12.956 Punkten nur leichter unter der 13.000er Marke ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 12.956 Punkte

    Zum Wochenstart verlief der Handel am Brücken-Montag ruhig. Ein positives Umfeld hat den Aktienkursen zu weiteren Gewinnen verholfen und dem DAX einen Tagesgewinn von 0,6 Prozent eingefahren. Nach dem Feiertag am Dienstag legte der DAX zur Wochenmitte weiter zu. Bis auf wenige Punkte hat sich der DAX im Tagesverlauf an die 13.000er Marke herangetastet, diese aber nicht überwinden können. Am Tagesende bleibt ein Gewinn von weiteren 0,5 Prozent. Für Unsicherheit sorgt derzeit die politische Situation in Spanien um die Autonomiebeschränkungen Kataloniens. Am Donnerstag war die Luft aus dem Markt erst einmal raus und er DAX beendete den Handel mit einem Verlust von 2,5 Punkten quasi unverändert. Etwas schwächere US-Arbeitsmarktdaten sorgten auf dem Börsenparkett am Freitag für eine leichte Verunsicherung. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten.

    BMW, Fresenius und Lufthansa mit deutlichen Kursgewinnen

    Überraschend gute Absatzzahlen der deutschen PKW-Hersteller in den USA haben deren Aktienkurse beflügelt. Am meisten überraschte der Münchner Premiumhersteller BMW. Der Aktienkurs der BMW-Aktien legte um 5,1 Prozent auf 89,05 Euro zu. Einen Wochengewinn haben die Dividendenpapiere des Gesundheitskonzerns Fresenius erzielt. Der Kurs legte um 3,8 Prozent auf 70,38 Euro zu. Deutsche Lufthansa gehen als Gewinner aus der Air Berlin-Pleite heraus. Die Insolvenz einer großen britischen Charterfluggesellschaft sowie Probleme von Ryanair, deren Personal halten zu können offenbaren die Grenzen des Wettbewerbs. Das Geschäftsmodell der Deutschen Lufthansa gilt im Vergleich der Wettbewerber als besonders solide und zukunftsträchtig. An der Börse legte der Aktienkurs 3,5 Prozent auf 24 Euro zu. Auf Sicht eines Jahres hat die Lufthansa-Aktie rund 150 Prozent zugelegt und gilt damit als der Gewinner im DAX.

    ThyssenKrupp, Merck und HeidelbergCement mit höchsten Wochenverlusten

    Die Kursverluste sind in der vergangenen Woche gering geblieben. Den höchsten Verlust haben die Aktien von ThyssenKrupp mit einem Rückgang um 4,6 Prozent eingefahren. Der Umstrukturierungsprozess des Konzerns hat auch zu negativen Analystenkommentaren geführt. Zum Handelsende notiert die ThyssenKrupp-Aktie bei 23,36 Euro. Merck-Aktien verlieren 1,9 Prozent auf 95,58 Euro und HeidelbergCement-Papiere gaben um 0,7 Prozent auf 85,55 Euro nach.

    Spanien könnte kurzfristig Aktienmarkt beeinflussen

    Die politische Situation in Spanien um die Abspaltung Katalonien könnte in der nächsten Woche Einfluss auf die Aktienmärkte haben. Sollten hier tatsächlich Fakten geschaffen werden, könnte dies zu Unruhen und damit zu einer Belastung an den Aktienmärkten führen. Sollte es dagegen zu keinen Überraschungen kommen, könnte dies als Erleichterung an der Börse verstanden werden und dem DAX zu Kursgewinnen und damit auch einem Anstieg über die 13.000er Punktemarke helfen.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte – Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX knüpfte an die Gewinne der Vorwoche an. Mit einem Stand von 12.519 Punkten verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index oberhalb der Marke von 12.500 Punkten. Gegenüber der Vorwoche legte der DAX 215 Punkte zu. Dies entspricht einem Gewinn von 1,8 Prozent.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte

    Nachdem die durch den Hurrikan Irma angerichteten Schäden geringer als zunächst befürchtet ausgefallen sind, startete der Aktienhandel positiv in die neue Woche. Aufgrund dieser Nachrichten waren vor allem Versicherungsaktien sehr gefragt. Am Tagesende legte der DAX 1,4 Prozent zu. Mit einem weiteren Tagesgewinn von 0,4 Prozent kletterte der DAX am Dienstag über die Marke von 12.500 Punkten. Damit notiert der DAX so hoch wie zuletzt vor mehr als 2 Monaten. Ein Rutsch des Euro sorgte vor allem bei Bankaktien und Automobilherstellern für steigende Kurse. Mit 0,2 Prozent Tagesgewinn ging es am Mittwoch deutlich ruhiger zu. Nach den starken Kursgewinnen zu Wochenbeginn mussten diese erst einmal verdaut werden. Der große Verfallstag für Optionen und Futures am Freitag sorgte am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Marktteilnehmer wollten sich vor diesem traditionell starken Handelstag nicht positionieren. Am Donnerstag ging der DAX daraufhin mit einem Tagesverlust von 0,1 geringfügig leichter aus dem Handel. Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA drückten am Freitag jedoch die Kurse etwas. Marktteilnehmer erwarten daraufhin weniger schnell steigende Zinsen. Dies drückte vor allem auf den Kurs der Kreditinstitute.

    Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs stieg um 5,1 Prozent nachdem die Aktie in der Vorwoche noch zu den Wochenverlierern gehörte. Damit klettert der Aktienkurs der Commerzbank auf 10,69 Euro. Im Rahmen der eröffneten Internationalen Automobilausstellung IAA standen vor allem Aktien aus dem Automobilsektor im Blickpunkt. Die immer größer werdende Bedeutung der Zulieferer lenkt zusätzliches Augenmerk auf diese Branche. Besonders bedeutend und gut entwickelt sich dabei die Aktie von Continental. An der Börse ging es mit 4 Prozent ebenfalls deutlich nach oben. Bei einem Stand von 206,95 Euro notiert die Continental-Aktie über der Marke von 200 Euro. Papiere von Siemens legen um 3,6 Prozent zu und notieren mit 116,30 Euro deutlich über der 100 Euro Marke.

    Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Zinssteigerungen sorgen genauso für fallende Kurse bei den hochverschuldeten Versorgeraktien wie eine Abstufung durch Ratingagenturen. Auf dem Aktienkurstiefpunkt wurden E.on und RWE von Analysten auf Buy gesetzt. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Monaten haben die Analysten den Daumen gesenkt und das Rating auf Halten herabgestuft. An der Börse verloren RWE 5,4 Prozent auf 20,17 Euro und E.on geben um 4,4 Prozent auf 9,16 Euro nach. Kaum wahrnehmbar ist dagegen der Wochenverlust der Henkel-Papiere mit einem Kursrückgang von 0,9 Prozent auf 115,85 Euro.

    Aktienmarkt anfällig für Schwankungen

    Nach der erneut starken Kursentwicklung wird der Markt wieder anfälliger für Schwankungen. Momentan gibt es wenig Gründe für weiter stark steigende Kurse. Hohe Unternehmensergebnisse sind eingepreist. Positive Überraschungen durch die Unternehmen sind damit nur noch schwer zu schaffen. Von politischer Seite dürfte sich ebenfalls keine nennenswerte Überraschung ergeben, so dass mit Kursschwankungen auf dem aktuellen Niveau zu rechnen ist.

  • DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 12.304 Punkte – Automobiltitel dominieren – Daimler, Conti, VW und BMW mit deutlichen Kursgewinnen – Finanztitel leiden dagegen unter weiter lockerer Geldpolitik

    Mit einem Wochengewinn von 1,3 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche eine ordentliche Performance hingelegt. Der Deutsche Aktienindex legte um 161 Punkte zu und ging bei einem Stand von 12.304 Punkten aus dem Handel. Damit notiert der DAX komfortabel über der 12.000er Marke.

    DAX gewinnt 1,3 Prozent auf 12.304 Punkte

    Die politische Unsicherheit nach den Raketentests in Nordkorea wirkte sich nur kurzfristig auf den Börsenmarkt aus. Am Montag startete der Handel mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent deshalb verhalten in die neue Woche. Starke Autotitel haben am Dienstag den DAX zulegen lassen. Obwohl die Finanztitel Schwäche zeigten und deutlich an Wert verloren, ging es mit dem DAX unterm Strich um 0,2 Prozent nach oben. Am Mittwoch hat sich die positive Stimmung der Automobilaktien schließlich auf den Gesamtmarkt niedergeschlagen. Mit dem DAX ging es um 0,7 Prozent nach oben. Nachdem die EZB am Donnerstag die Wachstumserwartung angehoben hatte, ging es auch am Donnerstag mit den Aktien nach oben. Trotz eines starken Euros legte der DAX erneut um 0,7 Prozent zu. Wenig Veränderung gab es zum Wochenende – am Freitag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent.

    Automobiltitel dominieren – Daimler, Conti, VW und BMW mit deutlichen Kursgewinnen

    Für eine positive Performance sorgten in der vergangenen Woche vor allem die Automobiltitel. Gute Geschäftszahlen haben die Kurse der Unternehmen deutlich steigern lassen. Zudem sorgen positive Aussagen zur Zukunft des Verbrennungsmotors sowie Absagen an mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge aus der Politik für ein freundliches Aktienmarktumfeld. Auch die nächste Woche beginnende Automobilausstellung IAA in Frankfurt wirft ihre Schatten voraus und beflügelt den deutschen Automobilsektor. Unter den DAX-Aktien legten die Daimler-Papiere um 4,9 Prozent auf 64,83 Euro zu. Beim Automobilzulieferer Continental ging es um 4,7 Prozent auf 198,95 Euro nach oben. Volkswagen und BMW legten um 4,6 bzw. 4,5 Prozent zu. Die Volkswagen Vorzüge notieren damit bei 132,35 Euro und BMW bei 82,52 Euro.

    Finanztitel leiden dagegen unter weiter lockerer Geldpolitik

    Die aktuelle Notenbankpolitik lässt keine Zinswende erwarten und sorgt damit für Ernüchterung unter den Finanztiteln. Aktien der Commerzbank reagierten mit einem Tagesverlust von 2,8 Prozent auf 10,17 Euro am stärksten auf die aus der Finanzsicht negativen Nachrichten. Der Rückversicherer Münchener Rück gab um 2,2 Prozent auf 169,50 Euro nach und Fresenius verlieren 1,5 Prozent auf 70,25 Euro.

    Aktienmarkt bewegt sich auf einem soliden Niveau

    Das aktuelle Aktienmarktniveau verspricht derzeit keine starken Veränderungen. Starke Ergebnisse der Unternehmen auf der einen Seite, negative Tendenzen aus der Weltpolitik und von den Notenbanken auf der anderen Seite halten sich mehr oder weniger die Waage. Damit bildet sich kein starker Trend aus und somit ist unter den aktuellen Bedingungen eher mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen.