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  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste – China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Mit einem Verlust von 2,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Deutsche Aktienindex gab damit um 207 Punkte nach und ist erneut unter die 10.000er Marke gerutscht. Das Deutsche Börsenbarometer DAX notiert zum Wochenschluss bei 9.916 Punkten.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste

    Nach einem volatilen Handelsverlauf am Montag beendete der DAX den Handelstag mit einem leichten Gewinn von 0,1 Prozent. Auf dem Börsenparkett war vor der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank wenig los. Der lustlose Handel setzte sich auch am Dienstag fort. Hier ging es am Ende 0,6 Prozent nach oben, dies ist jedoch steigenden Kursen bei den Automobilwerten im Zusammenhang mit der Messe IAA begründet. Starke Verluste gab es dagegen bei den Versorgern E.on und RWE wegen möglichen zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe für den Rückbau der Atomkraftwerke. Kaum nennenswert war der Kursgewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch. Unverändert notiert der DAX am Donnerstag mit einem Anstieg von 2 DAX-Punkten am Vorabend der Zinsentscheidung. Nach der Zinsentscheidung kam es am Freitag zu starken Kursverlusten der DAX-Aktien. Die Zinsen blieben unverändert. Der Schritt wurde mit konjunkturellen Risiken in China begründet. Damit sind Ängste um die Konjunktur in China erneut auf die Tagesordnung gerückt und haben die Börsianer in höchstem Maße verunsichert.

    adidas, infineon, Fresenius und Telekom sind die Wochengewinner

    Insgesamt beendeten die schwache Handelswoche nur sechs Aktien mit einem Wochengewinn. Den höchsten Gewinn in Höhe von 7 Prozent erzielten dabei die Papiere von adidas. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller wird künftig die US-Eishocheyliga NFL ausrüsten. Aber auch charttechnisch sieht es bei adidas derzeit sehr gut aus. Die Aktie stieg über die 200-Tagelinie und hat damit weitere Käufer auf den Plan gerufen. Der Speicherchiphersteller infineon stieg um 19 Cent auf 9,77 Euro. Damit konnten die Papiere im Wochenverlauf 2 Prozent an Wert zulegen. Getrieben wurde diese positive Entwicklung durch einen Bericht im US-Magazin Barron’s. Der Autor des Berichts sieht die Aktie als deutlich unterbewertet und sorgte damit für entspechende Käufe. Nach dem Aufstieg in den EuroStoxx50 legte die Fresenius-Aktie 1,7 Prozent auf 64,26 Euro zu. Ohne große Nachrichten legte die Deutsche Telekom 1,2 Prozent auf 15,74 Euro zu.

    Versorger und K+S ganz schwach

    Berichte über weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe im Rahmen des Atomausstiegs in Deutschland sorgten für heftige Kursverluste bei den Versorgeraktien RWE und E.on. Die Umsätze zogen bei den beiden Aktien deutlich an und sorgten für Kursverluste von 9,7 bzw. 9,6 Prozent. Damit sind die Aktienkurse erneut deutlich gesunken. RWE notieren aktuell bei 10,89 Euro und E.on-Titel kosten nur noch 7,72 Euro. Bei RWE wirkt sich der Abstieg aus dem EuroStoxx50 negativ bemerkbar. Spekulationen über einen möglichen kurzfristigen DAX-Rauswurf aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung wirkten sich im Wochenverlauf ebenfalls negativ auf den Aktienkurs aus. Die Übernahme von K+S durch Potash könnte aus politischer Sicht schwieriger werden als erwartet. Aus diesem Grund gab der Kurs wieder deutlich nach. Die K+S-Aktie verlor 6,2 Prozent auf 33,07 Euro.

    China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft werden auch in den kommenden Wochen das Börsengeschehen negativ beeinflussen. Solange es von dieser Seite keine Entwarnung gibt, wird sich der DAX schwer tun Kursgewinne einzufahren. Die deutsche Wirtschaft ist eng mit chinesischen Unternehmen verzahnt und diese positive Entwicklung der vergangenen Jahre wirkt sich in der aktuellen Situation negativ auf die aktuellen Geschäfte aus.

  • DAX verliert 2,5 Prozent auf 10.038 Punkte – nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze – Index-Absteiger verlieren deutlich an Wert

    An den Börsen hat die Unsicherheit wieder das Geschehen dominiert. Im Wochenverlauf beendete der DAX den Handel mit einem Verlust von 2,5 Prozent. Der Deutsche Aktienindex verlor damit 260 Punkte und ging bei einem Stand von 10.038 Punkten immerhin oberhalb der 10.000er Marke aus dem Handel, nachdem im Handelsverlauf bereits Kurse unterhalb der 10.000er Marke auf dem Kurszettel standen.

    DAX mit 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.038 Punkte eingebrochen

    Am Montag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent. Damit steht für den Monat August ein Verlust von fast 10 Prozent in den Büchern. Spekulationen über eine mögliche Zinsanhebung in den USA bereits im September hat die Aktienmärkte gebremst. Sehr schwache Konjunkturdaten aus China haben die Aktienmärkte am Dienstag belastet. Der DAX ging 2,4 Prozent schwächer aus dem Handel. Selbst ein guter deutscher Einkaufsmanagerindex konnte die Stimmung nicht aufhellen. Eine leichte Erholung mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent gab es am Mittwoch. Ein Kursfeuerwerk mit einem Tagesgewinn von 2,7 Prozent zündete die EZB. Im Hinblick auf die chinesische Wirtschaftsschwäche gab die EZB bekannt zur Stabilisierung der Konjunktur alles zu unternehmen um einer Eintrübung der Konjunktur in Europa entgegenzusteuern. Eine Ausweitung des Anleihekaufprogramms wäre damit vorprogrammiert. Am Freitag dominierten wieder Spekulationen um eine Zinsanhebung in den USA das Geschehen und lösten die Kursgewinne wieder auf. Der DAX beendete den Handel mit einem Verlust von 2,7 Prozent.

    Nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze

    Von den 30 DAX-Titeln beendeten bis auf fünf Dividendenpapiere alle Aktien die Woche mit einem Tagesverlust. Den höchsten Gewinn gab es bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie der Fluggesellschaft stieg um 3,9 Prozent auf 11,46 Euro. Lufthansa profitierten von einer Studie von Merrill Lynch, die der Fluggesellschaft bestätigte das operative Gewinnziel von 1,5 Milliarden Euro zu erreichen. Es wird erwartet, dass im dritten Quartal eine deutlich höhere Rendite eingeflogen wird. Auch infineon-Aktien waren im Höhenflug und legten gegen den Markttrend zu. Der Wochengewinn von 2 Prozent auf 9,74 Euro hat die Aktie beflügelt. 1,7 Prozent ging es bei der Deutschen Telekom nach oben, die den Handel bei einem Stand von 15,46 Euro beendete.

    Absteiger verlieren deutlich an Wert

    Aktien des Energieversorgers RWE sind mit einem Wochenverlust von 10,1 Prozent der höchste Verlierer im DAX. Die Aktie leidet bereits seit einiger Zeit an der schwachen Geschäftsentwicklung. Im September erfolgt als Konsequenz nun der Rauswurf aus dem EuroStoxx50. Ersetzt wird im wichtigsten europäischen Aktienindex der Euroländer die RWE-Aktie durch Fresenius. Der RWE-Kurs gab nach dieser Meldung auf 12,59 Euro nach. Im Sog der schwachen Versorger-Aktien entwickelten sich die Papiere von E.on mit einem Wochenverlust von 8,2 Prozent auf 9,44 Euro ebenfalls sehr schwach. Lanxess steigt aus dem DAX ab und wurde deshalb ebenfalls an der Börse verkauft. Die Aktie verlor 6,5 Prozent auf 42,99 Euro. Aufsteigen in den DAX werden die Papiere des Immobilienunternehmens Vonovia, die vormals als Deutsche Annington firmierte.

    China lässt Aktienmärkte weiter schaukeln

    Die Unsicherheit über die Entwicklung der Wirtschaft in China und der damit verbundenen Kursausschläge an den lokalen Aktienmärkten wird auch in den kommenden Wochen das Geschehen beim DAX dominieren. Solange es hier immer wieder negative Überraschungen gibt, wird sich dies negativ auf die exportstarken deutschen Aktien auswirken. Der DAX ist bereits in der vergangenen Woche immer wieder um die 10.000er Marke geschwankt. Ob die Marke auch in der kommenden Woche gehalten werden kann, ist derzeit offen.

    Aus diesen Gründen sollten schwache Tage durchaus zu Käufen in starke Aktien genutzt werden um bei der nächsten Herbstrally mit von der Partie zu sein.

  • DAX beendet nach extremer Volatilität die Handelswoche mit 1,7 Prozent Gewinn auf 10.299 Punkte – Infineon, Deutsche Börse und BASF liegen ganz vorne im DAX – RWE, E.on und HeidelbergCement im Minus

    Einen Wochengewinn von 1,7 Prozent hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Damit legte der Index 174 Punkte zu und ging bei einem Stand von 10.299 Punkten ins Wochenende. Rein nüchtern betrachtet, erscheint die Kursentwicklung der vergangenen Woche aufgrund dieser Zahlen nicht spektakulär. Betrachtet man jedoch die Entwicklung etwas genauer, kommt der Handelsverlauf einem Krimi gleich, den aktive Börsianer nicht so schnell vergessen werden.

    DAX beendet nach extremer Volatilität die Handelswoche mit 1,7 Prozent Gewinn auf 10.299 Punkte

    Einen schwarzen Montag erlebte der DAX gleich zu Wochenbeginn. Der Index stürzte ab und markierte bei 9.338 Punkten einen neuen Jahrestiefstand. Damit notiert der DAX 3.000 Punkte unter dem Jahreshoch von 12.390, dass der DAX im April noch notierte. Nachdem die chinesische Notenbank keine weiteren Hilfspakete für die schwächelnde heimische Wirtschaft bekannt gab, ging es bereits am frühen Morgen in Asien mit den Kursen weiter nach unten und steckte damit auch den DAX an. Im Tagesverlauf erholte sich der DAX von diesem Schock wieder etwas und ging mit einem Tagesverlust von 4,7 Prozent bei 9.648 Punkten aus dem Handel. Die weitere Lockerung der chinesischen Geldpolitik sowie ein überraschend starker ifo-Geschäftsklimaindex sorgten am Dienstag für eine Erholung und ein entsprechendes Kursfeuerwerk. Die Kurse der DAX-Aktien stiegen um 5 Prozent auf mehr als 10.000 Punkte und machten die schwache Entwicklung vom Montag wieder gut. Einen nervösen Handel mit Kursausschläge von 100 Punkte nach oben und unten innerhalb kurzer Zeit prägte das Bild am Mittwoch. Am Ende blieb ein Minus von 1,3 Prozent bei einem DAX-Stand leicht unter der 10.000er Marke. Starke Wirtschaftsdaten aus den USA sorgten für einen Kurssprung beim DAX, der einen Tagesgewinn von 3,2 Prozent markierte. Wenig Veränderung gab es am Freitag. Der DAX schloss mit einem kaum nennenswerten Tagesverlust von 0,2 Prozent.

    Infineon, Deutsche Börse und BASF liegen ganz vorne im DAX

    Aktien des Speicherchipherstellers konnten sich von der schwachen Vorwoche am besten erholen und legten im Wochenverlauf 6,2 Prozent zu. Damit waren die infineon-Papiere die stärkste Aktie aus dem DAX. Der Kurs der infineon-Papiere legte um 56 Cent auf 9,55 Euro zu. Die Aktien der Deutschen Börse profitieren von den starken Kursschwankungen und damit hohen Umsätzen an den Börsen. Die Aktie des Börsenbetreibers liegt mit 5,8 Prozent im Plus. Der Kurs der Deutschen Börse verteuerte sich um 4,34 Euro auf 79,62 Euro. Unter den exportorientierten Aktien konnten sich die Dividendentitel von BASF mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent am stärksten erholen. BASF-Aktien stiegen damit um 2,62 Euro auf 71,88 Euro.

    RWE, E.on und HeidelbergCement im Minus

    Weiter im Minus notieren dagegen die Versorger. Aktien von RWE schnitten mit einem Wochenverlust von 3,7 Prozent am schwächsten ab. Die Aktien des Energieriesen verloren damit 53 Cent an Wert und kosten aktuell nur noch 14,01 Euro. Weniger stark ist der Verlust des Konkurrenten E.on ausgefallen. Der Kurs von E.on gab 1,8 Prozent auf 10,28 Euro nach. Kaum nennenswert ist dagegen der Kursverlust von 0,4 Prozent der HeidelbergCement-Papiere auf 67,56 Euro.

    Abwärtstrend könnte mit dem Ausverkauf beendet sein

    Nach den starken Schwankungen mit teilweise hohen Tagesverlusten könnte der DAX den Boden gefunden haben. Neben negativen Szenarien hat auch ganz viel Psychologie die Märkte nach unten getrieben. Damit könnte die Gegenbewegung bereits den neuen Aufwärtstrend bzw. zumindest eine Seitwärtsbewegung eingeläutet haben. Ob die schwächere Wirtschaftsentwicklung Chinas tatsächlich Bremsspuren in den deutschen Bilanzen hinterlässt, wird sich in den kommenden Quartalszahlen zeigen. Der schwache Euro sowie die niedrigen Zinsen gelten weiterhin als Impuls für gute Unternehmensergebnisse.

  • DAX gibt im Wochenverlauf 2,8 Prozent auf 11.347 Punkte nach – adidas und Deutsche Bank mit 0,8 Prozent Wochengewinner – infineon, BASF und Volkswagen sind die Wochenverlierer

    Die Gewinne aus der Vorwoche hat der DAX nach einem Wochenminus von 2,8 Prozent wieder fast komplett abgegeben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften verlor 326 Punkte und ging bei einem Stand von 11.347 Punkten aus dem Handel.

    DAX gibt im Wochenverlauf 2,8 Prozent auf 11.347 Punkte nach

    Am Montag ist der Wochenauftakt noch geglückt. Die Sorgen um Griechenland rückten in den Hintergrund und der DAX schloß mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent. Doch bereits am Dienstag setzten Gewinnmitnahmen nach der 1.150 Punkterally der vergangenen Tage ein. Schwache Quartalszahlen von Novartis drückten auf den Kurs von Merck und sorgten für einen Tagesverlust von 1,1 Prozent im DAX. In den USA geriet am Mittwoch der Technologiesektor nach schwachen Zahlen und Ausblicken einzelner Aktien unter Druck. Dies wirkte sich auch auf den deutschen Aktienmarkt negativ aus, der um 0,7 Prozent nachgab. Ein ruhiger Handel sorgte am Donnerstag für wenig Veränderung mit einem kleinen Minus von 0,1 Prozent. Deutlich nach unten ging es am Freitag. Der Aktienmarkt brach um 1,4 Prozent ein, nachdem mehrere Indikatoren auf einen Konjunkturabschwung hindeuteten. Schwache Daten aus China, ein Einkaufsmanagerindex unter den Erwartungen sowie enttäuschende Neubauverkäufe in den USA drückten auf die Stimmung an den Börsen.

    adidas und Deutsche Bank mit 0,8 Prozent Wochengewinner

    Bei einem insgesamt schwachen Aktienmarkt gab es nur zwei Titel mit einem Kursgewinn in der vergangenen Woche. Aktien von adidas legten 0,8 Prozent auf 71,46 Euro zu und die Dividendentitel des Bankenprimus Deutsche Bank verteuerten sich ebenfalls um 0,8 Prozent auf 30,66 Euro. Die fortschreitende Einigung zur Rettung um Griechenland entlasteten die Papiere aus dem Finanzsektor. Drittstärkste Aktie im DAX mit einem Wochenverlust von 0,2 Prozent sind die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 2 Cent auf 11,98 Euro.

    infineon, BASF und Volkswagen sind die Wochenverlierer

    Nach schwachen Zahlen von Microsoft und schwachen Ausblicken einzelner Technologieaktien gerieten aus dem DAX die Papiere von infineon unter Druck. Der Kurs des Speicherchipherstellers ist mit einem Wochenverlust von 7,2 Prozent der größte Wochenverlierer im DAX. Die infineon-Aktie verlor 82 Cent auf 10,54 Euro. Ein schwaches Quartalswachstum von BASF zog auch den Aktienkurs des Unternehmens nach unten. Die BASF-Aktie verlor 5,33 Euro auf 79,10 Euro. Unter den deutschen Automobilwerten sind von den Umsatzrückgängen in China die Automobile des Volkswagenkonzerns am meisten betroffen. Die VW-Aktie kam deutlich unter die 200er Euro Marke zurück. Nach einem Wochenverlust von 5,1 Prozent notiert die Aktie 10,20 Euro tiefer bei 189,80 Euro.

    DAX verliert an Schwung

    Die Konjunkturindikatoren haben am Freitag für Kursverluste gesorgt. Sollten sich diese Indikatoren bestätigen, dürfte der DAX weiter an Schwung verlieren. Damit könnte sich eine Trendwende einläuten und den DAX mittelfristig schwächer entwickeln lassen. Daher ist es in der aktuellen Situation nicht verkehrt mit Neuengagements zurückhaltend zu sein.

  • DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach – Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen – Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Mit dem Wochenverlust von 3,8 Prozent ist fast der gesamte Kursgewinn der Vorwoche wieder verflogen. Der DAX gab bei einem äußerst volatilen Handelsverlauf 434 Punkte ab und ging bei einem Stand von 11.058 Punkten ins Wochenende. Damit konnte der DAX immerhin die 11.000er Marke wieder retten.

    DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach

    Am Montag sorgte das von Griechenland angekündigte Referendum für panikartige Verkäufe. Im Tagestief notierte der DAX bei 10.964 Punkten – am Tagesende blieb ein Verlust von 3,6 Prozent auf der Kurstafel stehen. Am Dienstag setzte sich die Achterbahnfahrt fort, der DAX schwankte erneut sehr stark und ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Eine mögliche Kehrtwende in der Griechenlandkrise sorgte am Mittwoch für steigende Kurse. Es gab Berichte wonach die griechische Regierung die Sparauflagen größtenteils akzeptieren würde. Doch bereits nach kurzer Zeit gab es erneute Zweifel und der DAX gab einen Teil der Gewinne wieder ab. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 2,2 Prozent. Am Donnerstag und Freitag gab es keine großen Bewegungen mehr. Der DAX gab um 0,7 bzw. 0,4 Prozent nach. Mit dem US-Feiertag am Freitag blieb der Börsenumsatz schwach und in Europa warten die Marktteilnehmer ganz gespannt auf den Ausgang des Referendums in Griechenland über die Akzeptanz der Sparauflagen am kommenden Sonntag.

    Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen

    Im Übernahmepoker um K+S durch den kanadischen Wettbewerber Potash ging es für den Kasseler Düngemittelhersteller um weitere 2,7 Prozent nach oben. Die K+S-Geschäftsleitung hatte das Angebot von 40 Euro als zu niedrig zurückgewiesen. Potash legte mit einem Angebot in Höhe von 41 Euro in bar nach. Der Kurs zog darauf auf 38,66 Euro an und sollte somit weiteres Potential haben, sofern die Übernahmegespräche nicht ins Stocken geraten. Nahezu unverändert ging die Deutsche Börse mit einem Gewinn von 0,4 Prozent auf 77,33 Euro aus dem Handel. Die starken Schwankungen wegen der Griechenlandkrise führen derzeit zu starken Umsätzen an den Börsen und lassen damit die Kasse des Börsenbetreibers klingeln.

    Telekom, infineon und Bayer verlieren mehr als 5 Prozent

    Ohne dass es aktuelle Meldungen gab, reihten sich die Papiere von Deutsche Telekom, infineon und Bayer am Ende der Kursliste des DAX mit Wochenverlusten von mehr als 5 Prozent ein. Aktien der Deutschen Telekom gaben um 5,5 Prozent auf 15,39 Euro nach, Dividendenpapiere von infineon verbilligten sich um 5,4 Prozent auf 11,19 Euro und Bayer gaben um 5,3 Prozent auf 125,85 Euro nach.

    Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Der Ausgang des Griechenland-Referendums könnte neues Potential im DAX freisetzen. Je nachdem wie die Volksabstimmung ausfällt, könnte damit eine neue Richtung vorgegeben werden. Werden die Sparauflagen durch die Bevölkerung abgelehnt, muss Griechenland nicht zwangsläufig den Euroraum verlassen. In allen anderen Fällen könnte das Ergebnis ein Mißtrauen gegenüber der amtierenden Regierung ausdrücken und damit der Hoffnung auf Neuwahlen neue Nahrung geben. Nach dem Zickzack-Kurs der vergangenen Wochen wären Neuwahlen mit einer stabilen Regierung das Beste für das krisengeschüttelte Land und damit auch das Beste für die Geldgeber. Schließlich können nur mit verlässlichen Partnern erfolgreiche Geschäfte gemacht werden und damit zu steigenden Kursen und Erfolg an der Börse führen.

  • DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte – mit infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus – Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen – Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX den Gewinn aus der Vorwoche wieder komplett abgegeben. Der DAX ging in der wegen Pfingsten feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche 401 Punkte leichter aus dem Handel. Aktuell notiert das Deutsche Aktienkursbarometer DAX bei 11.414 Punkten.

    DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte

    Am Dienstag ging der DAX 1,6 Prozent leichter aus dem Handel. Die Griechenlandkrise sowie das Szenario einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank belasteten die Aktienmärkte. Als am Mittwoch eine Lösung in der Griechenlandkrise angedeutet wurde, sorgte dies für Rückenwind an den Aktienmärkten. Der DAX legte im Tagesverlauf 1,3 Prozent zu. Doch diese Euphorie ist schnell wieder verflogen. Aktuell scheint der Ausgang ungewiss. Entsprechend orientierungslos bewegt sich der DAX eher nach unten. Am Donnerstag und Freitag kam es erneut zu deutlichen Kursverlusten. Nachdem der DAX am Donnerstag nur 0,8 Prozent nachgab, ging es am Freitag mit 2,3 Prozent deutlich stärker in den Keller.

    infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus

    Der Kursverlust im Wochenverlauf zieht sich quer durch alle Titel hindurch. So konnten sich lediglich drei Papiere dem Trend entziehen und leicht zulegen. Die Papiere von infineon zeigten sich mit einem Wochengewinn von 1,7 Prozent auf 11,87 Euro am stärksten. Das Technologieunternehmen profitiert dabei von gesteigerten Übernahmephantasien in der Branche. Henkel gelten als aussichtsreicher Kandidat für die Übernahme des Haarspezialisten Wella. Damit könnten die Düsseldorfer ihre Produktpalette um einen attraktiven Bereich erweitern. An der Börse wurde diese Aussicht positiv bewertet. Henkel-Aktien legten um 1,2 Prozent auf 108,95 Euro zu. Positive Analystenschätzungen bescherten der Fresenius-Aktie einen Wochengewinn von 0,8 Prozent auf 57,93 Euro.

    Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen

    Besonders stark unter die Räder kam der Versicherungssektor. Bei einem möglichen Zahlungsausfall Griechenlands gilt die Finanzbranche als Verlierer. Aktien des Versicherungskonzerns Allianz gaben um 6,1 Prozent auf 142,75 Euro nach. Bayer-Papiere verloren 5,8 Prozent an Wert. Allerdings ist bei dem Kursverlust von 7,95 Euro ein Dividendenabschlag in Höhe von 2,25 Euro zu berücksichtigen. Aktuell notieren die Bayer-Aktien bei 129,15 Euro. Unverändert schlecht stellt sich die Lage für die Versorgerpapiere dar. RWE verloren weitere 5,6 Prozent und notieren aktuell 21,26 Euro nur noch leicht über der 20 Euro-Marke.

    Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands ?

    Momentan ist die griechische Finanzkrise das beherrschende Thema auf dem Börsenparkett. Im Juni laufen einige Kredite aus. Dann wird es spannend, ob es Griechenland gelingt den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Sollte es am Ende tatsächlich zu einem Zahlungsausfall kommen, dürfte dies auch negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Langfristig dürfte dies jedoch nur ein kosmetischer Aspekt bleiben. Die Finanzwirtschaft könnte eine griechische Insolvenz bei kalkulierbaren Risiken verdauen. Aus diesen Gründen erwarten wir in den nächsten Wochen mit einer Fortsetzung der hohen Schwankungen. Das Auf und Ab an den Börsen wird andauern bis endgültige Sicherheit über die Lage Grienchenlands herrscht.

  • DAX mit hohen Schwankungen und Wochengewinn nach Ausverkauf von 2,2 Prozent auf 11.710 Punkte – Heidelbergcement, infineon und Lanxess sind die DAX-Wochengewinner – DAX wieder im Gewinnmodus

    Auch in der vergangenen Woche hat der DAX die Berg- und Talfahrt fortgesetzt und mit einem Wochengewinn die Verluste der Vorwoche zu einem großen Teil wieder gut gemacht. In den vergangenen fünf Handelstagen legte der Deutsche Aktienindex 2,2 Prozent auf 11.710 Punkte zu. Damit notiert der deutsche Blue Chips Index 255 Punkte höher. Im Wochenverlauf gab es zum Teil sehr starke Schwankungen

    DAX mit hohen Schwankungen – Wochengewinn nach Ausverkauf von 2,2 Prozent auf 11.710 Punkte

    Zu Wochenbeginn sind die deutschen Aktien am Montag gut in die Woche gestartet. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Auf dem Parkett wurde davon gesprochen, dass sich jetzt Schnäppchenjäger eindecken und die günstigen Kurse für Käufe nutzen. Am Dienstag sorgten überraschend stark gestiegene Zinsen am Anleihemarkt für 10-jährige Bundesanleihen sowie ein fallender US-Dollar für Kursverluste am Aktienmarkt. Der DAX ging in den freien Fall über und verlor mehr als 400 Punkte – ein Verlust von 2,5 Prozent. Nach dem Ausverkauf beruhigte sich am Mittwoch die Lage und nach einem Handelstag mit starken Schwankungen wurde der Handel mit einem Gewinn von 0,2 Prozent beendet. Am Donnerstag setzte sich die Erholung bei einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent fort. Nachdem sich die Lage am Anleihemarkt wieder beruhigt hatte und der Arbeitsmarktbericht in den USA positiv ausgefallen war, kam es am Freitag zu einer kräftigen Erholung beim DAX. Der Index legte um 2,6 Prozent zu. Dazu beigetragen haben auch zahlreiche überraschend gute Unternehmenszahlen einiger DAX-Konzerne.

    HeidelbergCement, infineon und Lanxess sind die DAX-Wochengewinner

    Nach überraschend guten Ergebnissen legten die Papiere von Heidelbergcement eine ordentliche Performance hin. Der Aktienkurs des Zementherstellers verteuerte sich um 8,2 Prozent auf 74,49 Euro. Infineon überraschte mit besser als erwarteten Quartalszahlen und sorgte damit für ein Kursfeuerwerk. Der Umsatz ist aufgrund des Booms bei Sicherheitschips deutlich angestiegen und der schwache Euro sorgte für excellente Ergebnisse. Der Kurs von infineon-Aktien stieg um 7,8 Prozent auf 11,40 Euro. Gesucht waren auch Papiere des Chemieherstellers Lanxess. Die Kurse gingen bei einem Stand von 51,57 Euro um 7,7 Prozent höher aus dem Handel.

    BASF und Allianz nach Dividendenabschlag im Minus – schwache Daten bei Siemens

    Die Liste der Wochenverlierer ist dagegen kurz und die Verluste sind gering. Die beiden Plätze mit den höchsten Kursverlusten im DAX belegen dabei noch Aktien, die nur aufgrund der Dividendenzahlung diese Position einnehmen. Unter Berücksichtigung des Dividendenabschlages würden BASF und Allianz ebenfalls Gewinne verbuchen. So notiert BASF 1,3 Prozent unter dem Kurs der Vorwoche bei 88,35 Euro und Allianz 1,1 Prozent tiefer bei 151 Euro. Größter wirklicher Verlierer ist die Siemens-Aktie, die 0,4 Prozent auf 97,11 Euro verlor. Bei Siemens sind hausgemachte Probleme für den Kursrückgang verantwortlich. Die Margen gaben deutlich nach und der Restrukturierungsdruck hat sich entsprechend erhöht. Bei Siemens gibt es einige Baustellen, die es nun zu lösen gilt um dem Konzern wieder zu altem Glanz zu helfen.

    DAX wieder im Gewinnmodus?

    Nach den starken Schwankungen und den überwiegend sehr positiven Unternehmenszahlen scheint die Welt wieder in Ordnung zu sein. Mit dem DAX kann es also weiter nach oben gehen. Der Ausverkauf vom Dienstag hat sich die Lage normalisiert. Bei starken Schwankungen haben sich die zittrigen Marktteilnehmer aus dem Markt verabschiedet. Die Bewertung deutscher Aktien ist nach den bestätigten und zum Teil unerwartet starken Unternehmensergebnissen weiterhin auf einem gesunden Niveau. Der kleine Renditeschock vom Anleihemarkt hat sich ebenfalls abgebaut. Somit stehen die Zeichen wieder auf Kursgewinne.

    Die vergangene Woche hat jedoch gezeigt wie anfällig die Märkte sind und wie schnell sich die Kurse in eine Richtung bewegen können. Wer clever ist, nutzt das aktuelle Umfeld und solche Marktreaktionen für Engagements um langfristig die weitere Aufwärtsbewegung beim DAX in Kursgewinne zu versilbern.

  • DAX mit 3,4 Prozent Wochengewinn und neuem Allzeithoch bei 12.391 Punkten – Deutsche Post, FMC und infineon mit starker Performance – Commerzbank, Deutsche Bank und Daimler schwächste Aktien im DAX mit Gewinnen

    Der DAX hat den Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Nachdem bereits das erste Quartal mit einem Rekordgewinn von 22 Prozent beendet wurde, ging es in der letzten osterbedingt verkürzten Handelswoche erneut deutlich nach oben. Der Wochengewinn beträgt 3,4 Prozent auf einen Schlussstand von 12.375 Punkte. Dies ist ein Kursgewinn von 407 Punkte. Ein neues Allzeithoch markierte der DAX am Freitag im Handelsverlauf bei 12.391 Punkten.

    Neues Allzeithoch bei 12.391 Punkten – DAX wieder in bester Verfassung

    Nach dem langen Osterwochenende legte der DAX gleich am Dienstag ordentlich zu und machte einen Gewinnsprung von 1,3 Prozent. Die Aussichten bleiben vor Beginn der Dividendensaison sehr gut. Deshalb griffen die Börsianer zu und kauften Aktien. Bei einem impulsschwachen Handel kam es am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau. Der DAX gab im Tagesverlauf um 0,7 Prozent nach, bevor am Donnerstag und Freitag der DAX wieder deutlich zulegte. Am Donnerstag kletterten die Kurse der Dividendenpapiere um 1,1 Prozent und am Freitag ging es 1,7 Prozent nach oben. Ein wieder schwacher Euro beflügelt die Aktienmärkte da dadurch die Exporte der deutschen Industrie in Nicht-Euro-Länder günstiger werden. Dies sorgt für mehr Nachfrage nach deutschen Produkten. Ein Anziehen des Ölpreises sorgt genauso für eine Stabilisierung wie der Start des US-Aluminiumherstellers Alcoa in die Berichtssaison. Alcoa startet traditional mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Diese gelten als Gradmesser wie es um die Wirtschaftslage bestellt ist.

    Deutsche Post, FMC und infineon mit starker Performance

    Aktuell sorgen auch Übernahmen für Bewegung bei den Aktienkursen. In der vergangenen Woche überraschte das Übernahmeangebot von FedEx für die niederländische TNT die Märkte. Daraufhin ging es mit Aktien aus dem Logistikbereich nach oben. Davon profitierte aus dem DAX die Aktie der Deutschen Post. Die Aktie Gelb legte 6,8 Prozent zu und ging bei einem Stand von 31,08 Euro aus dem Handel. Größere Übernahmen laufen aktuell auch im Rohstoffbereich durch Shell sowie im Pharma-Beriech in den USA. Kursgewinne von 5,5 Prozent verbuchten die Papiere von Fresenius Medical Care und infineon.

    Commerzbank, Deutsche Bank und Daimler schwächste Aktien im DAX mit Gewinnen

    Keine wirklichen Verlierer gab es in der vergangenen Woche, da alle DAX-Aktien den Handel mit einem Gewinn beendeten. Den schwächsten Zuwachs erzielten die Papiere der Commerzbank mit einem Kursgewinn von 0,6 Prozent auf 13,20 Euro. Auch die Papiere des Wettbewerbers Deutsche Bank liegen mit einem Wochengewinn von 1 Prozent auf 33,09 Euro am unteren Ende der DAX-Aktien. Aktien von Daimler beendeten den Handel mit einem Kursplus von 1,1 Prozent auf 88,65 Euro.

    Wie geht es beim DAX auf dem hohen Niveau weiter?

    Nach den starken Kursgewinnen notiert der DAX auf Allzeithöchstständen. Ein schwacher Euro, die Geldpolitik der Notenbanken, historisch niedrige Zinsen und gute Unternehmensdaten sind die aktuellen Treiber für Kursgewinne. Da all diese Faktoren weiterhin den Aktienmarkt beflügeln, stehen die Zeichen auf steigende Kurse. Ob es nach dem starken Anstieg der letzten Woche auch in der kommenden Woche gleich so weiter geht oder ob die Kurse erst mal etwas konsolidieren, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist der mittelfristige Trend und der zeigt weiter nach oben. Zwar sind die Aktien etwas teurer geworden. Insgesamt gelten deutsche Aktien aber noch nicht als überteuert, so dass auch auf dem aktuellen Kursniveau mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen ist.

  • DAX knackt die 11.600er Marke und legt die achte Woche in Folge zu – 1,3 Prozent Wochengewinn bei 11.551 Punkten – Merck, Daimler und infineon an der DAX-Spitze – Versorger geben Gewinne der Vorwoche wieder ab

    Auch in der vergangenen Woche gelang es dem DAX die Rekordserie fortzuführen. Im Wochenverlauf legte der Blue Chips Index um 1,3 Prozent zu und ging bei einem Stand von 11.551 Punkten aus dem Handel. Am Freitag kletterte das Börsenbarometer im Tagesverlauf sogar über die Marke von 11.600 Punkte und erreichte damit ein neues Allzeithoch. In den vergangenen zwölf Handelstagen beendete der DAX an zehn Tagen den Handel mit Tagesgewinnen. Mit der vergangenen Woche hat der DAX bereits die achte Woche in Folge mit einem Wochengewinn beendet.

    DAX knackt die 11.600er Marke und legte die achte Woche in Folge zu

    Am Montag starte der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent zunächst unentschlossen in die neue Handelswoche. Nach einem Verlaufsrekord am Dienstag bei 11.465 Punkten setzten Gewinnmitnahmen ein und der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent. Dann war die Konsolidierung aber auch schon wieder beendet. An den folgenden Tagen legte der Deutsche Aktienmarkt wieder zu. Am Mittwoch und Donnerstag ging es jeweils um 1 Prozent nach oben und am Freitag legte der DAX um 0,4 Prozent zu.

    Derzeit gibt es vielfache Gründe für den jüngsten Kursanstieg. So läuft die Wirtschaft in Deutschland richtig rund und auch in Europa wird es besser. Die EZB gab am Donnerstag Eckdaten zum Anleihekaufprogramm bekannt, das ab nächster Woche startet. Damit wird die EZB Anleihen aufkaufen und so die Renditen weiter nach unten drücken die auch jetzt schon kaum Ertrag bringen. Das Anleihekaufprogamm schickte den Euro auf den tiefsten Stand der Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar seit elf Jahren. Ein schwacher Euro beflügelt die Exportindustrie weiter.

    Merck, Daimler und infineon an der DAX-Spitze

    An die Spitze der Wochengewinner setzten sich die Papiere von Merck. Die Aktie der Darmstädter legte um 6,7 Prozent zu und beendete den Handel bei einem Stand von 98,36 Euro. Eine Analyse bescheinigte der Merck-Aktie eine Unterbewertung von 20 Prozent gegenüber anderen Titeln der Branche. Auch das Zahlenwerk passt derzeit bei Merck. Das Unternehmen erfüllte mit den Quartalszahlen die Erwartungen und rechnet für 2015 mit einem stabilen bis leicht steigenden operativen Gewinn. Die Automobilaktien gelten als Profiteure der aktuellen Situation. Richtig rund läuft es derzeit bei Daimler und so überrascht es nicht, dass die Aktie mit einem Kursgewinn von 3,9 Prozent zu den Kursgewinnern zählt. Daimler-Papiere kosten aktuell 89,92 Euro. Infineon beliefert auch die Automobilindustrie und profitiert von dieser Entwicklung. Die Papiere des Speicherchipherstellers legten ebenfalls 3,9 Prozent auf 10,74 Euro zu.

    Versorger geben Gewinne der Vorwoche wieder ab

    Die Dividendenpapiere der Versorger haben sich nach den Kursgewinnen der Vorwoche wegen der Emissionszertifikate wieder dem Trend der Vorwochen angeschlossen und an Wert verloren. Aktien von E.on gaben um 3,1 Prozent auf 14 Euro nach und RWE verbilligten sich um 2,6 Prozent auf 24,30 Euro. Ohne neue Nachrichten ging es mit den Commerzbank-Aktien nach unten. Die Aktie verlor 1,6 Prozent auf 11,86 Euro. Möglicherweise sorgen sich Anleger bereits um einen unglücklichen Ausgang Europas im Schuldenstreit mit Griechenland.

    Die 12.000er Marke rückt immer näher und ist nur noch eine Frage der Zeit

    Momentan gibt es viele Argumente, die für einen steigenden DAX sprechen: eine brummende Wirtschaft, niedrige Zinsen, fehlende Anlagealternativen und jede Menge Geld, das angelegt werden muss. Der Anlagenotstand ist derzeit groß und so werden in den kommenden Wochen institutionelle Investoren weiterhin am Aktienmarkt zugreifen und deutsche Aktien kaufen. Auch wenn die aktuellen Kurse für Käufe sehr hoch erscheinen, könnten die Aktien weiter steigen und die aktuellen Kurse in ein paar Wochen schon als gute Kaufgelegenheit aussehen lassen. Die 12.000er Marke rückt damit immer näher und ist schon jetzt greifbar. Dass die Hausse nicht ewig geht, sollte dabei berücksichtigt werden. Aus aktueller Sicht wird der Aktienmarkt in nächster Zeit jedoch weiter zulegen bevor es zum Börsenkater kommt.

  • DAX notiert nach weiterer starker Handelswoche bei 10.694 Punkten mit 0,4 Prozent im Plus – Lanxess gewinnt mehr als 10 Prozent, infineon und HeidelbergCement ebenfalls stark – Siemens, Commerzbank und VW mit Verlusten

    Nach den starken Kursgewinnen in den Vorwochen konnte der DAX auch in der vergangenen Woche dieses Niveau halten und sogar leicht zulegen. Allerdings hat die Dynamik etwas nachgelassen. Zum Wochenschluss ging der DAX mit einem Gewinn von 0,4 Prozent aus dem Handel. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 45 Punkte über dem Stand der Vorwoche bei 10.694 Punkten. Obwohl es auch in der vergangenen Woche Höchststände um 10.800 Punkte gab, gelang es nicht, dieses Niveau nachhaltig zu überwinden.

    Abwechselnde Tagesgewinne und Tagesverluste prägen das Bild der Woche

    Am Montag begann der DAX die neue Handelswoche mit einem starken Tagesgewinn von 1,4 Prozent. Der DAX markierte damit eine Rekordserie, denn der Markt ging den siebten Tag in Folge mit einem Rekordhoch aus dem Handel. Das Ergebnis der Griechenland-Wahl hatte damit keine negativen Auswirkungen auf die Deutschen Aktienmärkte. Am Dienstag wurde die schöne Serie erst einmal gestoppt. Der Aktienmarkt gab um 1,6 Prozent nach. An den folgenden Tagen gab es weitere Kursgewinne von 0,8 bzw. 0,3 Prozent. Gute Unternehmenszahlen wechselten sich mit schwachen ab und sorgten so für entsprechende Kursbewegungen. Am Freitag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent.

    Lanxess legt nach starkem Quartal deutlich zu – infineon und HeidelbergCement gewinnen ebenfalls

    Die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess legten sich an die Spitze der Wochengewinner im DAX. Nach einem starken letzten Quartal gab es zahlreiche positive Analystenkommentare für die Aktie. Der Kurs von Lanxess legte daraufhin 10,9 Prozent zu auf 42,55 Euro. Auch bei infineon gab es gute Unternehmensszahlen. Der Kurs des infineon-Papiers legte 4,7 Prozent auf 9,98 Euro zu. Der Sprung über die 10 Euro Marke gelang der Aktie im Wochenverlauf, am Freitag ging die Aktie jedoch darunter aus dem Handel. Mit einem Wochengewinn von 3,9 Prozent zählen auch die Papiere von HeidelbergCement zu den Wochengewinnern im DAX.

    Siemens, Commerzbank und Volkswagen markieren das Ende im DAX

    Die schwächste Kursperformance im DAX fuhren die Papiere von Siemens ein. Der Kursverlust beträgt hier 8 Euro was einem Verlust von 7,9 Prozent entspricht. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass eine Dividende in Höhe von 3,30 Euro je Aktie ausgeschüttet wurde. Damit halbiert sich der Wochenverlust zwar nicht ganz, fällt aber deutlich geringer aus. Schwache Geschäftszahlen wurden auf der Hauptversammlung veröffentlicht und schickten die Aktie auf Talfahrt. Aktien der Commerzabnak verloren 6,8 Prozent auf 10,67 Euro und Volkswagen gaben um 2,7 Prozent auf 198,30 Euro nach.

    Geht in der kommenden Woche die Rally weiter?

    Nach der starken Performance der vergangenen Woche liegt der DAX seit Jahresbeginn 9 Prozent im Plus. Damit hatte vor ein paar Wochen noch niemand gerechnet. Der Start in die Berichtssaison ist gemischt verlaufen. So treibt momentan lediglich die Liquidität der Notenbanken die Aktienmärkte an. Sollte das fundamentale Wachstum der Unternehmen nachlassen, dürfte der Kater nicht lange auf sich warten lassen. Erste Signale wie die Ergebnisse von Siemens könnten dabei nur eine Tendenz darstellen, die zu einem Trend werden könnte. Insofern wäre es aus aktueller Sicht durchaus überlegenswert Gewinne einzufahren und auf neue Einstiegsniveaus zu warten.