Schlagwort: HeidelbergCement

  • DAX gewinnt im Wochenverlauf 3,2 Prozent auf 11.673 Punkte – Finanzsektor mit Deutsche Börse, Deutscher Bank und Commerzbank liegen an der DAX-Spitze – VW, RWE und HeidelbergCement sind die Wochenverlierer – DAX bereit für neue Höchststände

    Eine starke Handelswoche verzeichnete der DAX an den vergangenen Tagen und legte im Wochenverlauf 3,2 Prozent zu. Damit stieg der DAX um 358 Punkte auf einen Schlussstand von 11.673 Punkte. Im Wochenverlauf notierte der DAX sogar über der Marke von 11.700 Punkten.

    DAX gewinnt im Wochenverlauf 3,2 Prozent auf 11.673 Punkte

    Gleich am Montag ging es beim DAX um 1,5 Prozent nach oben, nachdem sich die Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten im Grunde auf ein drittes Hilfspaket geeinigt hatten. An den Börsen beflügelte dies vor allem Aktien aus dem Finanzsektor. Am Dienstag setzte der DAX den Aufwärtstrend mit angezogener Handbremse fort. Der Tagesgewinn betrug nur 0,3 Prozent. Marktteilnehmer begründeten dies mit einer Verschnaufpause, weil Anleger nun auf die ersten Umsetzungen der vereinbarten Maßnahmen warten. Den sechsten Tag in Folge ging es beim DAX nach oben. Auch am Mittwoch war der Tagesgewinn mit 0,2 Prozent gering. Für Unsicherheit sorgte noch die am Abend in Athen anstehende Abstimmung des Parlaments über die Annahme der ausgehandelten Bedingungen für das dritte Hilfspaket. Das positive Ergebnis beflügelte den DAX am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent. Auch die EZB sorgte für Aktiengewinne nachdem die ELA-Kredite für die griechischen Banken erhöht wurden. Nach der jüngsten Rally ging es am Freitag um 0,4 Prozent nach unten. Das Griechenland-Thema rückt mehr in den Hintergrund. Mit Skepsis bewerteten die Händler die Entwicklung in China und dem dortigen Kurssturz, der sich auch negativ auf die Realwirtschaft auswirken könnte.

    Finanzsektor mit Deutsche Börse, Deutscher Bank und Commerzbank liegen an der DAX-Spitze

    Die vergangenen Tage haben an den Aktienmärkten zu hohen Umsätzen geführt und damit die Kassen des Börsenbetreibers Deutsche Börse klingeln lassen. Der Aktienkurs der Deutschen Börse legte um 9,3 Prozent auf 87,27 Euro zu und hat damit überdurchschnittlich starke Kursgewinne eingefahren. Die Entspannung in der Griechenlandkrise sorgte für Gewinne bei den deutschen Bankentiteln. Verluste durch eine Pleite Griechenlands und einen möglichen Austritt aus dem Euro sind erst einmal vom Tisch. Deutsche Bank legten um 6,6 Prozent auf 30,42 Euro zu und Commerzbank gewannen 5,6 Prozent auf 12 Euro.

    VW, RWE und HeidelbergCement sind die Wochenverlierer

    Der Aktiencrash in China könnte die Nachfrage nach Autos der deutschen Premiumhersteller einbrechen lassen. Als Folge stuften Analysten den Automobilsektor bereits herunter. Während Analysten Daimler noch am besten positioniert sehen, wurden die Daumen für BMW und vor allem für VW gesenkt. Aktien von VW notieren am Ende des DAX mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 22 Euro. RWE gaben um 0,7 Prozent auf 19,77 Euro nach und HeidelbergCement verloren 0,5 Prozent auf 72,42 Euro. Alle anderen Aktien im DAX beendeten den Handel mit einem Wochengewinn.

    DAX bereit für neue Höchststände

    Nachdem der DAX in der vergangenen Handelswoche weiter zulegen konnte und das Griechenland-Thema unter Börsianern erst einmal als abgehackt gilt, kann sich die Börse wieder auf das Tagesgeschäft konzentrieren. Abgesehen vom Börsencrash in China läuft es in Deutschland derzeit weiter sehr gut. Weitere Kursgewinn sind damit vorprogrammiert, zumal ein schwächerer Euro nach der Eurokrise die Exporte deutscher Unternehmen weiter pusht. Damit dürften dem DAX in den nächsten Wochen weitere Kursgewinne bevorstehen. Neue Allzeithochs gelten dabei als sehr wahrscheinlich.

  • DAX knackt erstmals die 11.000er Marke – 1,1 Prozent Wochengewinn – HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu – Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Deutsche Aktienindex steigt weiter und damit beendete der DAX die fünfte Woche in Folge mit Kursgewinnen. An den letzten fünf Handelstagen legte der DAX 1,1 Prozent zu und ging bei einem Stand von 10.963 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke aus dem Handel. Im Wochenverlauf legte der DAX damit 117 Punkte zu.

    DAX sprang erstmals in der Geschichte über die Marke von 11.000 Punkte

    Zu Beginn der Woche sah es zunächst nicht so gut für deutsche Aktien aus. Die Ukraine-Krise und die Anspannungen um Griechenland sorgten für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Am Montag gab der DAX 1,7 Prozent an Wert ab und am Dienstag schloss der DAX 0,9 Prozent schwächer. Unverändert bei einem Minus von nur noch 2 Punkten gelang es dem DAX den Negativtrend am Mittwoch zu beenden. Stark nach oben ging es dann am Donnerstag mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent und 0,4 Prozent am Freitag. Der Gipfel von Minsk gab neue Hoffnungen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt. Und auch im Schuldenstreit mit Griechenland scheint eine Annäherung der Partner möglich. Hervorragende Daten aus der Deutschen Wirtschaft gaben zusätzliche Impulse und liessen den DAX am Freitag im Handelsverlauf erstmals über die Marke von 11.000 Punkte steigen.

    HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu

    Für die Aktien von HeidelbergCement ging es in der vergangenen Woche steil nach oben. Der Kurs legte um 5 Prozent auf 69,56 Euro zu. Damit hat sich die Aktie auf Sicht der letzten Monate sehr gut entwickelt. Auch die Deutsche Bank legte zu und verteuerte sich um 4,7 Prozent auf 28,35 Euro. Allerdings liegt die Aktie aus Sicht der letzten 12 Monate noch immer rund 20 Prozent im Minus. Ähnlich sieht es bei Lanxess aus. Die Aktie gehört mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent zu den Wochengewinnern, notiert jedoch auf 12-Monats-Sicht noch im Minus. Für Impulse sorgte bei Lanxess ein möglicher Verkauf eines Geschäftsbereiches.

    Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Streik auf verschiedenen Flughäfen in Deutschland sorgte am Montag für zahlreiche Flugausfälle und belastete das Lufthansa-Papier. Die Aktie verlor in der vergangenen Woche 2,8 Prozent an Wert. Auch der wieder etwas zulegende Ölpreis wirkt sich negativ auf das Ergebnis von Lufthansa aus. Nach einem konservativen Geschäftsausblick gaben die Papiere von Beiersdorf im Wochenverlauf 2,6 Prozent ab. Die Aktie des Nivea-Hertstellers kostet aktuell 75,25 Euro. Auch Henkel gehört mit einem Verlust von 2,1 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie notiert damit bei 100,50 Euro.

    Klettert der DAX nach den neusten Rekorden weiter?

    Der DAX notiert so hoch wie nie in seiner Geschichte. Die Geschäfte der Unternehmen laufen derzeit trotz zahlreicher negativer Einflüsse aus dem Ausland hervorragend. Ein schwacher Euro beflügelt die deutschen Exporte und die lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgen für günstige Zinsen und jede Menge verfügbares Geld. Da es an Anlagealternativen zu Aktien mangelt, steigen die Kurse immer weiter. Sollten die ausländischen Krisen um die griechischen Schulden und den Ukraine-Konflikt gelöst werden sowie die Ausweitung des IS gestoppt werden können, dürfte das Potential für weitere Kursgewinne gegeben sein. Ein kurzfristiger Einbruch am Aktienmarkt wäre ebenfalls keine Überraschung. Insofern ist eine Vorhersage aktuell schwieriger denn je. Sicher ist nur, dass wir in Zukunft noch höhere Kurse als aktuell sehen werden und dass es beim DAX auch Rückschläge unter das aktuelle Niveau geben wird. Die Frage, die wir jedoch nicht beantworten können, ist wann und wie stark die jeweilige Entwicklung ausfallen wird. Für die kommende Woche sind aus unserer Sicht beide Szenarien möglich. Impulse könnten auch von der EZB-Sitzung und dem Verfallstag am Freitag ausgehen.

  • DAX notiert nach weiterer starker Handelswoche bei 10.694 Punkten mit 0,4 Prozent im Plus – Lanxess gewinnt mehr als 10 Prozent, infineon und HeidelbergCement ebenfalls stark – Siemens, Commerzbank und VW mit Verlusten

    Nach den starken Kursgewinnen in den Vorwochen konnte der DAX auch in der vergangenen Woche dieses Niveau halten und sogar leicht zulegen. Allerdings hat die Dynamik etwas nachgelassen. Zum Wochenschluss ging der DAX mit einem Gewinn von 0,4 Prozent aus dem Handel. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 45 Punkte über dem Stand der Vorwoche bei 10.694 Punkten. Obwohl es auch in der vergangenen Woche Höchststände um 10.800 Punkte gab, gelang es nicht, dieses Niveau nachhaltig zu überwinden.

    Abwechselnde Tagesgewinne und Tagesverluste prägen das Bild der Woche

    Am Montag begann der DAX die neue Handelswoche mit einem starken Tagesgewinn von 1,4 Prozent. Der DAX markierte damit eine Rekordserie, denn der Markt ging den siebten Tag in Folge mit einem Rekordhoch aus dem Handel. Das Ergebnis der Griechenland-Wahl hatte damit keine negativen Auswirkungen auf die Deutschen Aktienmärkte. Am Dienstag wurde die schöne Serie erst einmal gestoppt. Der Aktienmarkt gab um 1,6 Prozent nach. An den folgenden Tagen gab es weitere Kursgewinne von 0,8 bzw. 0,3 Prozent. Gute Unternehmenszahlen wechselten sich mit schwachen ab und sorgten so für entsprechende Kursbewegungen. Am Freitag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent.

    Lanxess legt nach starkem Quartal deutlich zu – infineon und HeidelbergCement gewinnen ebenfalls

    Die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess legten sich an die Spitze der Wochengewinner im DAX. Nach einem starken letzten Quartal gab es zahlreiche positive Analystenkommentare für die Aktie. Der Kurs von Lanxess legte daraufhin 10,9 Prozent zu auf 42,55 Euro. Auch bei infineon gab es gute Unternehmensszahlen. Der Kurs des infineon-Papiers legte 4,7 Prozent auf 9,98 Euro zu. Der Sprung über die 10 Euro Marke gelang der Aktie im Wochenverlauf, am Freitag ging die Aktie jedoch darunter aus dem Handel. Mit einem Wochengewinn von 3,9 Prozent zählen auch die Papiere von HeidelbergCement zu den Wochengewinnern im DAX.

    Siemens, Commerzbank und Volkswagen markieren das Ende im DAX

    Die schwächste Kursperformance im DAX fuhren die Papiere von Siemens ein. Der Kursverlust beträgt hier 8 Euro was einem Verlust von 7,9 Prozent entspricht. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass eine Dividende in Höhe von 3,30 Euro je Aktie ausgeschüttet wurde. Damit halbiert sich der Wochenverlust zwar nicht ganz, fällt aber deutlich geringer aus. Schwache Geschäftszahlen wurden auf der Hauptversammlung veröffentlicht und schickten die Aktie auf Talfahrt. Aktien der Commerzabnak verloren 6,8 Prozent auf 10,67 Euro und Volkswagen gaben um 2,7 Prozent auf 198,30 Euro nach.

    Geht in der kommenden Woche die Rally weiter?

    Nach der starken Performance der vergangenen Woche liegt der DAX seit Jahresbeginn 9 Prozent im Plus. Damit hatte vor ein paar Wochen noch niemand gerechnet. Der Start in die Berichtssaison ist gemischt verlaufen. So treibt momentan lediglich die Liquidität der Notenbanken die Aktienmärkte an. Sollte das fundamentale Wachstum der Unternehmen nachlassen, dürfte der Kater nicht lange auf sich warten lassen. Erste Signale wie die Ergebnisse von Siemens könnten dabei nur eine Tendenz darstellen, die zu einem Trend werden könnte. Insofern wäre es aus aktueller Sicht durchaus überlegenswert Gewinne einzufahren und auf neue Einstiegsniveaus zu warten.

  • Pause beim Aufwärtstrend im DAX – 0,4 Prozent Wochenverlust – Deutsche Lufthansa, HeidelbergCement und Beiersdorf mit starker Performance – Lange Gesichter bei Lanxess

    Nach drei Wochen mit starken Kursgewinnen in Folge hat der DAX die vergangenen fünf Handelstag am Ende mit einem leichten Verlust beendet. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach und verlor damit 35 Punkte. Am Freitagabend schloß der Aktienindex bei einem Stand von 9.292 Punkten. Damit hat der DAX die Kursmarke von 9.300 Punkten nach unten durchbrochen.

    Schwache Konjunktur in Europa und starke US-Wirtschaft belasten den DAX

    Schwache Konjunkturdaten aus Europa und Deutschland drückten zu Wochenbeginn die Stimmung beim DAX. Bereits am Montag ging es mit den deutschen Aktien um 0,8 Prozent nach unten. Am Dienstag sorgte die gesenkte Wirtschaftsprognose der EU-Komission für weitere Verkäufe und einen Tagesverlust von 0,9 Prozent. Gute Wirtschaftsdaten aus den USA sorgten am Mittwoch für gute Stimmung auf dem Börsenparkett und beflügelten auch die Deutschen Aktien. Der DAX legte 1,6 Prozent zu. Aussagen zur Unterstützung von Konjunkturprogrammen durch die EZB sorgten für starke Kursgewinne im Tagesverlauf, die zum Handelsende jedoch teilweise wieder abgegeben wurden. Am Tagesende blieb ein Plus von 0,7 Prozent. Die brummende US-Wirtschaft wird damit wieder zum Risiko für die Börsen. Denn eine starke Wirtschaft macht Zinsanhebungen durch die US-Notenbank wahrscheinlicher. Dies würde ein langsames Ende der liquiditätsgetriebenen Kursgewinne bedeuten. Der DAX ging am Freitag 0,9 Prozent leichter aus dem Handel.

    Gute Unternehmensdaten beflügeln – Wochengewinner: Lufthansa, HeidelbergCement und Beiersdorf

    Nach der Gewinnwarnung in der Vorwoche und den starken Kursverlusten startete die Aktie der Deutschen Lufthansa in dieser Wochde durch. Als Gegenreaktion sowie ein weiter schwacher Ölpreis führten zu Kursgewinnen beim Kranich-Papier. Die Aktie der Deutschen Lufthansa legte um 7,6 Prozent zu und ging mit einem Kurs von 12,68 Euro aus dem Handel. HeidelbergCement überraschte mit dem veröffentlichten Gewinn, der 8 Prozent über den Analystenerwartungen lag. Dieses gute Ergebnis zahlt sich mit einem Kursgewinn von 6,1 Prozent aus. Die Papiere gingen damit bei einem Stand von 57,65 Euro aus dem Handel. Auch bei Beiersdorf laufen die Geschäfte rund. Die Aktie legte um 4 Prozent auf 67,17 Euro zu.

    Kurseinbruch bei Lanxess – Deutsche Bank und BMW schwächeln

    Die Ankündigung eines Verlustes für das laufende Geschäftsjahr liess den Wert von Lanxess einbrechen. Der Spezialchemiehersteller liegt mit einem Wochenverlust von 9,3 Prozent an der Spitze der Kursverlierer. Die Aktie ist damit nur noch 37,64 Euro wert. Auch für die Aktie der Deutschen Bank ging es nach unten. Der Kurs gab um 2,5 Prozent auf 24,27 Euro nach. Bei BMW lag der Vorsteuergewinn unter den Erwartungen. Außerdem bremste der Chef von BMW die Erwartungen für den chinesischen Markt. Dies sind alles Nachrichten, die auf dem Börsenparkett nicht besonders gut ankommen. BMW-Aktien gaben daraufhin 2,3 Prozent nach und notieren aktuell bei 83,33 Euro.

    Börsianer erwarten weitere Kursgewinne

    Nach den starken Vorwochen scheint der leichte Kursverlust in der vergangenen Woche eher eine Ausnahme zu sein und wird als kurze Verschnaufpause interpretiert. In der Tat könnten gute Nachrichten von der Unternehmerseite für weitere Kursgewinne sorgen. Immerhin zieht die Wirtschaft in den USA an und dürfte damit auch die europäischen Unternehmen positiv beeinflussen. Die Konjunkturprogramme der EZB sollte positive Impulse für Deutschland bringen und damit dem DAX weitere Kursgewinne bescheren.

  • DAX legt 1,5 Prozent zu – adidas, Bayer und Deutsche Telekom legen deutlich zu – SAP, HeidelbergCement und Lufthansa verlieren dagegen an Wert

    Weiter nach oben ging es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Das Kursplus gegenüber dem Stand der Vorwoche beträgt 1,5 Prozent. Damit gelang dem DAX in einem schwierigen Umfeld ein Kursanstieg von 148 Punkten auf 9.799 Punkten. Im Wochenverlauf notierte der Aktienindex bereits deutlich oberhalb von 9.800 Punkten. Dieses Niveau konnte jedoch nicht bis zum Handelsschluss gehalten werden.

    Der Start in die Woche war zunächst uneinheitlich. Einem Kursplus von 0,1 Prozent vom Montag folgte am Dienstag ein Verlust von 0,3 Prozent, bevor es am Mittwoch dann wieder um 0,3 Prozent nach oben ging. Insgesamt überwog die Unsicherheit im Vorfeld der am Mittwoch Abend stattfindenden US-Notenbanksitzung, von der sich Börsianer genauere Aussagen zur Zinsentwicklung erwarten. Außerdem sorgte das Referendum in Schottland über einen möglichen Austritt aus dem Vereinigten Königreich sowie der große Verfallstag am Freitag für Zurückhaltung zu Wochenbeginn. Nachdem die US-Notenbanker einem schnellen Ende der Niedrigzinsphase eine Absage erteilten, ging es am Donnerstag kräftig nach oben. Der DAX legte alleine an diesem Tag 1,4 Prozent zu. Wenig Veränderung am Tagesende brachte dagegen der Verfallstag am Freitag. Der DAX stieg am Ende um 1 Punkt nachdem das Kursplus im Tagesverlauf schon deutlicher war.

    Unter den DAX-Aktien setzten sich die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent an die Spitze. Beim Herzogenauracher Sportartikelhersteller herrscht die Hoffnung, dass es nun wieder aufwärts geht und das Unternehmen die richtigen Entscheidungen trifft. Nach einer schwachen Geschäftsentwicklung hat die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren. Seit Jahresbeginn notiert adidas 25 Prozent schwächer. Mit dem aktuellen Kursanstieg kletterte die adidas-Aktie wieder über die 60 Euro Marke und kostet aktuell 61,96 Euro. Bayer plant die Kunststoffsparte Material Sciences in eine eigene Gesellschaft auszulagern. Damit würde man sich bei Bayer rein auf das margenträchtige Pharma- und Agrargeschäft konzentrieren und das konjunkturanfällige Kunststoffgeschäft reduzieren. Den Aktionäre gefallen die Bayer-Pläne. Die Bayer-Aktie legte 5,8 Prozent zu und geht bei einem Stand von 112,25 aus dem Handel. Stark entwickelten sich auch die Papiere der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 4,6 Prozent auf 12,09 Euro.

    Um 3,7 Prozent nach unten ging es mit den Papieren von SAP. Die Walldorfer Softwareschmiede verlor 2,23 Euro auf 57,63 Euro. Zu schaffen macht dem Unternehmen die Übernahme des amerikanischen Cloud-Anbieters Concur für Reisebuchungen und Abrechnungen. Aktionäre bemängeln weniger die Strategie als vielmehr den Kaufpreis von über 8 Mrd. US-Doller. Um 3,1 Prozent ging es auch mit den HeidelbergCement-Papieren nach unten. Die Aktie ging bei einem Stand von 54,83 Euro aus dem Handel. Obwohl bei Lufthansa ein weiterer Piloten-Streik nach einem neuen Angebot des Arbeitgebers erst einmal abgewendet werden konnte, wollte keiner Lufthansa-Aktien kaufen. Zu unsicher ist der derzeitige Tarifkonflikt. Die Aktien von Lufthansa gingen 37 Cent günstiger bei 13,15 Euro aus dem Handel.

    Nachdem die vergangene Woche erfreulich verlief, ist dem Aktienmarkt auch in den nächsten Tagen Einiges zuzutrauen. Die politischen Konflikte scheinen nicht weiter zu eskalieren, die Konjunktur läuft weiter gut, Höchststände an den amerikanischen Aktienmärkte sind eine gute Ausgangslage und auch die Zinsen werden nicht kurzfristig ansteigen. Dieser Cocktail dürfte dazu führen, dass Investments in Aktien weiter beliebt bleiben. Wir gehen daher davon aus, dass der Deutsche Aktienmarkt in den nächsten Wochen weitere Gewinne einfährt und damit bald wieder oberhalb von 10.000 Punkten notiert und neue Allzeithochs erklimmt.

  • DAX mit 1 Prozent Wochenverlust – Lanxess, Fresenius und Merck mit Gewinnen – Verluste bei FMC, HeidelberCement und Daimler

    Mit einem Wochenverlust von 1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. So gab es an den einzelnen Handelstagen nur wenig Bewegung, auf Wochensicht summierte sich jedoch der Verlust auf 96 Punkte. Der DAX ging zum Handelsschluss bei 9.651 Punkten aus dem Handel. Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag gerade einmal 0,1 Prozent zu. Danach ging es abwärts. Am Dienstag betrug der Tagesverlust 0,5 Prozent, 0,1 Prozent Verlust standen jeweils am Mittwoch und Donnerstag auf der Kurstafel und am Freitag verloren die Aktien 0,4 Prozent an Wert. Für fallende Kurse sorgte zum Einen weiterhin der Ukraine-Konflikt mit den Spannungen in der Welt und Sanktionen gegen Rußland, aber auch die gute Konjunkturentwicklung in den USA mit zukünftig steigenden Zinsen belastet die Aktienmärkte.

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Lanxess mit 1,8 Prozent im Wochenverlauf am stärksten zu. Der Chemie-Spezialist notiert damit 83 Cent je Aktie höher bei einem Kurs von 47,91 Euro. Aktien von Fresenius liegen im Wochenvergleich mit einem Gewinn von 1,5 Prozent genauso an der Spitze der DAX-Aktien wie die Merck-Papiere mit einem Wochengewinn von 1,1 Prozent. Alle restlichen DAX-Aktien legten weniger als 1 Prozent zu oder notieren sogar im Minus.

    Den höchsten Wochenverlust haben die Aktien von Fresenius Medical Care zu verzeichnen. Die Aktie verlor 7,6 Prozent auf 54,46 Euro. Heidelbergcement gaben um 4 Prozent auf 56,58 Euro nach und Daimler verbilligten sich um 3,4 Prozent auf 62,95 Euro. Die vergangene Woche war für Automobilwerte insgesamt keine gute Woche, da auch BMW und VW nur unwesentlich besser als Daimler abschnitten. Im Konsumgüterbereich sorgte L’Oreal für negative Nachrichten. Dies belastete die heimische Beiersdorf-Aktie. Und während E.on von Analysten positiv bewertet wurden, ging es mit RWE im gleichen Zuge nach unten.

    Mit Spannung wird am Wochenende der Ausgang des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland erwartet. Ein Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich könnte kurzfristig auch die Aktienmärkte negativ belasten. Einen weitaus höheren Kurseinfluss dürfte jedoch die konjunkturelle Entwicklung sowie die Zinsentwicklung in Europa haben. Selbst ein Zinsanstieg in den USA könnte für deutsche Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn dadurch der Euro schwächer wird und sich als Folge daraus verbesserte Exportmöglichkeiten ergeben. Insofern stellt sich die aktuelle Lage für den DAX gar nicht so schlecht dar und deshalb könnte das aktuelle Marktniveau eher als Verschnaufpause für weitere Kursgewinne und nicht als Ende des aktuellen Aufwärtstrends interpretiert werden.

  • DAX mit 0,9 Prozent Wochengewinn nach Berg- und Talfahrt – starke Wochengewinne bei adidas, HeidelbergCement und Lufthansa-Papieren – Kursverluste dagegen bei Henkel, Fresenius und SAP

    Mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit 83 Punkte zugelegt. Der Anstieg verhalf dem DAX zu einem Wochenschlussstand von 9.093 Punkten. Damit konnte der Aktienmarkt wieder deutlicher über der Marke von 9.000 Punkten notieren. So gut der Anstieg aus Wochensicht auch aussieht, war die Entwicklung im Wochenverlauf viel spannender und  unsicherer, wohin die Reise beim DAX letztendlich hingeht. Ein täglich wechselndes Auf und Ab sorgte für starke Kursschwankungen.

    Am Montag ging es mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent kräftig nach oben. Aktienanalysten der UBS sehen deutsche Aktien im europäischen Vergleich besonders günstig bewertet und raten zum Kauf. Ein schwacher Frühindikator des ZEW-Institutes sowie schwache Unternehmensdaten von Henkel verunsicherten die Märkte wieder. Der DAX verlor 1,2 Prozent. Gute Quartalszahlen von E.on sowie steigende Einzelhandelsumsätze in den USA wurden mit DAX-Gewinnen von 1,4 Prozent am Mittwoch begleitet. Ein Rückgang beim deutschen Bruttoinlandsprodukt von 0,2 Prozent spiegelt eine Reduzierung der Wirtschaftsleistung wider. Diese negative Nachricht belastete den DAX, versöhnliche Worte des russischen Präsidaten Putin zum Ukraine-Konflikt liessen insgesamt die Aktien jedoch um 0,2 Prozent steigen. Am Freitag notierte der DAX lange im Plus und alles sah nach einem versöhnlichen Wochenausklang aus, doch die Rhetorik im Ukraine-Konflikt verschärfte sich. Für den DAX ging es binnen weniger Minuten nach unten, so dass am Ende ein Tagesverlust von 1,4 Prozent in den Büchern stand.

    Trotz dieser hohen Schwankungen gelang es den Papieren von adidas im Wochenverlauf um 4,6 Prozent zuzulegen. Nachdem die Aktie in der Vorwoche bereits deutlich eingebrochen ist, sorgen nun Schnäppchenjäger für Kursgewinne. Die Aktie ging bei einem Stand von 59,30 Euro aus dem Handel. Aktien des Zementherstellers HeidelbergCement legten um 4,4 Prozent auf 55,07 Euro zu. Diskussionen über Erleichterungen für die Luftfahrtbranche führten zu Kursgewinnen bei der Deutschlen Lufthansa. Die Aktie verteuerte sich um 4,1 Prozent auf 12,66 Euro.

    Gegen den Trend nach unten ging es mit den Papieren von Henkel. Nach schwachen Quartalszahlen und einem negativen Ausblick wegen des Wegfalls der Russland-Geschäfte schickten Börsianer die Henkel-Papiere auf Talfahrt. Der Kurs gab um 2,4 Prozent auf 79,07 Euro nach. Die weniger konjunktursensiblen Aktien standen in der vergangenen Woche nicht in der Gunst der Anleger. So verloren Fresenius 0,8 Prozent auf 35,72 Euro, SAP gaben um 0,6 Prozent auf 56,60 Euro nach und Fresenius Medical Care verbilligen sich um 0,5 Prozent auf 51,18 Euro. Die Verluste hielten sich damit jedoch in allen Fällen immer noch in engen Grenzen.

    Nach den starken Schwankungen der vergangenen Tage ist davon auszugehen, dass sich auch in der kommenden Woche kein eindeutiger Trend ableiten lässt. Momentan sind die Märkte sehr unsicher und dies spiegelt sich in der Kursentwicklung der Aktien wider. Je nach politischer Entwicklung an den Krisenherden wie Ukraine, Gaza und Irak kann es schnell Kursgewinne oder Verluste geben. Da die Berichtssaison langsam dem Ende entgegen geht, ist von dieser Seite nicht viel zu erwarten. Unter diesen Bedingungen erwarten wir für die kommenden Handelstage eher kurzfristig ausgelöste Schwankungen, auf die nur dann zu reagieren ist, wenn eine größere Meldung hinter der Marktentwicklung steckt.

  • DAX verliert 4,5 Prozent in nur einer Woche – Kurseinbruch bei adidas, starke Verluste für Lufthansa und HeidelbergCement – positive Entwicklung bei Fresenius, Fresenius Medical Care und Deutsche Telekom

    Eine schwarze Woche mit einem Verlust von 4,5 Prozent erlebte der deutsche Aktienindex. Die Krise in der Ukraine, ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex und eine durchwachsene Berichtssaison schickten die deutschen Standardaktien auf Talfahrt. Der DAX verlor damit innerhalb der letzten fünf Handelstage 434 Punkte und ging bei einem Stand von 9.210 Punkten aus dem Handel. Bereits am Montag rauschten die Kurse kräftig in den Keller. Konjunktursorgen sowie die Sanktionen gegen Russland haben die Aktionäre verunsichert. Am Dienstag liessen gute Unternehmensdaten sowie ein gestiegenes Verbrauchervertrauen in den USA die Kurse kurzfristig steigen. Doch bereits an den folgenden Tagen ging es zum Teil kräftig nach unten. Am Mittwoch verlor der DAX 0,6 Prozent, am Donnerstag ging es um 1,9 Prozent nach unten und am Freitag rauschte der DAX um 2,1 Prozent nach unten.

    Unter den DAX-Aktien kamen die Dividendenpapiere von adidas unter die Räder. Der Kurs brach um 18,1 Prozent ein. Nachdem der Sportartikelhersteller nach der Fußball-WM noch mit positiven Meldungen überraschte, sorgte eine Gewinnwarnung für Ernüchterung. Dem Unternehmen macht das Golfgeschäft sowie der starke Euro zu schaffen. Die Aktie ging bei einem Stand von 58,35 Euro aus dem Handel. Damit notiert die Aktie 12,90 Euro unter dem Stand der Vorwoche. Aktien der Deutschen Lufthansa wurden ebenfalls verkauft. Hier sorgten Einmaleffekte wie der Pilotenstreik sowie der starke Euro für eine Delle im Ergebnis. Lufthansa-Papiere verbilligten sich im Wochenverlauf um 9,5 Prozent und sind damit nur noch 13,13 Euro wert. Der Gewinn bei HeidelbergCement lag 20 Prozent unter den Erwartungen der Börsianer. Auf dem Parkett wurde die Aktie mit einem Verlust von 7,3 Prozent abgestraft. Die Aktie ging bei einem Stand von 53,99 Euro aus dem Handel.

    Ein überzeugendes Zahlenwerk hat dagegen für Kursgewinne bei Fresenius gesorgt. Sowohl die Aktie der Fresenius legte gegen den Trend mit 2,9 Prozent deutlich zu auf 111,35 Euro als auch die Dialyse-Tochter Fresenius Medical Care verteuerten sich um 1,3 Prozent auf 50,79 Euro. Bei der Deutschen Telekom kommt Bewegung in den Verkauf der US-Tochter. Dies sorgt für Freude bei den Aktionären und liess den Kurs im Wochenvergleich lediglich um 0,3 Prozent nachgeben. Die T-Aktie kostet damit 12,09 Euro.

    Der Markt erscheint aktuell ziemlich angeschlagen. Momentan überwiegen die negativen Nacrichten und kaum jemand ist bereit in Deutsche Aktien zu investieren. Die starken Konjunkturdaten aus den USA sorgen verstärkt dafür, dass Anleger Gelder in Deutschland abziehen und in US-Aktien anlegen. Zusätzlich sorgt die starke Konjunkturentwicklung in den USA dafür, dass die Notenbank dort bald die Zinsen stärker anheben dürfte. Dies könnte des Ende der Niedrigzinsphase einläuten. An den Aktienmärkten dürfte es damit in den nächsten Wochen weiter sehr nervös zugehen. Die aktuelle Empfehlung lautet daher zunächst zuschauen und falls der Trend dreht, ganz schnell wieder einsteigen.