Schlagwort: HeidelbergCement

  • Jahresrückblick: DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte – DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten – Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen – DAX könnte Boden gefunden haben

    Im vergangenen Jahr hat der Deutsche Aktienindex 2.359 Punkte an Wert verloren. Damit notiert der DAX 18,3 Prozent unter dem Stand von vor einem Jahr. Zahlreiche charttechnische Marken wurden auf dem Weg nach unten durchbrochen. Zum Jahresende notiert der DAX bei einem Stand von 10.559 Punkten.

    DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte

    Damit hat der DAX eine starke Serie beendet. In den vergangenen sechs Jahren hat der DAX auf Jahressicht ausschließlich Gewinne eingefahren. Der DAX hat damit das erste Mal seit sechs Jahren wieder Verluste gemacht. Damals hatte der DAX im Jahre 2011 einen Verlust von 14,7 Prozent eingefahren.

    Einen größeren Verlust als in 2018 gab es zuletzt vor genau zehn Jahren als die internationale Finanzkrise im Jahre 2008 ihren Höhepunkt hatte. Damals ging es um 40,4 Prozent nach unten. Der DAX notierte bei einem Stand von 4.810 Zählern.

    DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten

    Aber es gab nicht nur negative Entwicklungen. Zu Beginn des Jahres setzte der Aktienmarkt seinen Aufwärtstrend fort. Die Geldschwemme der Notenbanken und das niedrige Zinsniveau haben die Aktienkurse steigen lassen. Am 23. Januar notierte der DAX auf Allzeithoch bei 13.597 Punkten. Doch während der DAX noch einige Monate immer wieder zwischen 12.000 und 13.000 Punkten schwankte ging es ab September nur noch nach unten.

    Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch zwischen Europa und den USA haben die Aktienmärkte negativ berührt. Hinzu kommt der nahende Brexit. In Italien gab es einen Haushaltsstreit um die Verschuldung des Landes und in Frankreich gestalten sich die Reformen für den Präsidenten schwieriger als gedacht. Die meisten dieser politischen Unsicherheiten konnten immer wieder nur kurzfristig die Aktienmärkte negativ beeinflussen.

    Selbst die steigenden Zinsen und die Rückkehr der Notenbanken zur Normalität sorgten für keine Verunsicherung an den Aktienmärkten. Als allerdings ab dem dritten Quartal Unternehmen verstärkt mit Gewinnwarnungen die Aktienmärkte überraschten, ging es mit den Kursen nach unten. Der Abschwung ist damit auch bei den deutschen Unternehmen angekommen. Lange wollten die Börsianer nicht wahrhaben, dass der starke Euro und die Handelsbeschränkungen negative Auswirkungen auf die Bilanzen deutscher Unternehmen haben werden.

    Lediglich sechs Aktien mit positiver Kursentwicklung – RWE bestes Papier

    Im DAX gab es lediglich sechs Aktien mit einer positiven Kursentwicklung. Das höchste Plus erzielten dabei die Papiere von RWE mit einem Jahresgewinn in Höhe von 11,5 Prozent. Allerdings bewegt sich das Papier mit 18,96 Euro weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Adidas und Deutsche Börse zählen mit einem Plus von 8,4 Prozent bzw. 9,1 Prozent ebenfalls zu den Top-Aktien. Münchener Rück legen mit 5,4 Prozent ebenfalls leicht zu während Deutsche Telekom und Merck mit einem Plus von 0,2 bzw. 0,3 Prozent so gut wie unverändert rangieren. Die Aktien von Wirecard und der Commerzbank sind in dieser Jahresbetrachtung nicht berücksichtigt, da die Papiere nicht die letzten 12 Monate dem DAX angehörten.

    Deutsche Bank, Continental und Bayer mit höchstem Jahresverlust

    Schlechte Zeiten gibt es weiterhin für den Finanzsektor. Die niedrigen Zinsmargen sowie strukturelle Probleme belasten die deutschen Geldhäuser. Die Aktien der Deutschen Bank sind mit 56 Prozent größter Verlierer im DAX. Der einstiege Highflyer notiert bei gerade einmal 6,97 Euro.

    Gewinnwarnungen und der Dieselskandal belasten die Automobilbranche. Allen voran verlieren Continental 46,4 Prozent. Bayer, HeidelbergCement und Deutsche Post geben um rund 40 Prozent nach. ThyssenKrupp sind auf nur noch 14,98 Euro eingebrochen und bei der Deutschen Lufthansa hat sich der etwas höhere Kerosinpreis negativ auf die Bilanz niedergeschlagen.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Für das kommende Jahr sehen die ersten Anzeichen nicht anders aus. Die Risiken bleiben. Allerdings gibt es den einen großen Unterschied, dass die negativen Signale an der Börse angekommen und durch fallende Kurse verarbeitet sind. Die Euphorie der vergangenen Jahre ist damit verschwunden. Auf dem Börsenparkett herrscht ein realeres Bild. Negative Ergebnisse dürften damit nicht mehr überraschen. Insofern kann es eigentlich nur noch positive Überraschungen geben. Zumal in 2019 ab dem zweiten Halbjahr in den USA der Präsidentschaftswahlkampf startet. Und mit diesem waren in der Vergangenheit immer steigende Aktienkurse verbunden.

    In diesem Sinne blicken wir optimistisch in das Aktienjahr 2019. Wir gehen davon aus, dass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch marschiert. Für den DAX erwarten wir daher einen Jahresschlussstand in 2019 von 13.278 Punkten. Dies würde einem Plus von 25,8 Prozent entsprechen.

  • Aktien-Alpha Strategie verliert 0,2 Prozent – deutliche Outperformance gegenüber DAX dank hoher Cashquote

    Die Strategie des Aktien-Alpha Portfolios hat sich in der vergangenen Woche wieder deutlich ausgezahlt. Während der DAX 1,5 Prozent an Wert verlor hat unser Musterportfolio gegenüber der Vorwoche um 0,2 Prozent auf 162,34 Euro zulegen können. Die aktuelle Cashquote von 57 Prozent macht sich damit bezahlt.

    Die Deutsche Post zählte im DAX zu den Favoriten und ist in der vergangenen Woche der Top-Wert im Aktien-Alpha Portfolio. Die Deutsche Post hat Maßnahmen zur Optimierung im Paketgeschäft entwickelt und scheint die Aktionäre damit zu beruhigen. Die Aktie legte 3,7 Prozent auf 30,63 Euro zu. Aktien von Amadeus Fire zählen mit einem Wochengewinn von 2,7 Prozent auf 96,80 Euro ebenfalls zu den Favoriten. Auch die Papiere von HeidelbergCement tragen mit einem Wochengewinn von 0,6 Prozent auf 70,10 Euro zur positiven Entwicklung des Aktien-Alpha Portfolios bei.

    Bei Cancom setzt sich die Schwäche dagegen fort. Die Aktie des IT-Dienstleisters verliert weitere 8,7 Prozent auf 41,70 Euro. Fresenius leiden unter einer Branchenschwäche und gegen 7 Prozent ab. Die Türkei-Krise wirkt sich auch bei der Commerzbank negativ aus. Die Aktie verliert 5 Prozent auf 8,45 Euro.

  • Aktien-Alpha Strategie deutlich besser als DAX – Henkel treibt Musterportfolio

    In der vergangenen Woche hat sich die hohe Cashquote beim Aktien-Alpha Musterportfolio positiv auf die Kursentwicklung ausgewirkt. Während der DAX im Wochenverlauf 1,9 Prozent an Wert verlor ging es beim Aktien-Alpha Portfolio lediglich um 0,2 Prozent nach unten. Ein Anteilsschein am Portfolio kostet aktuell 162,46 Euro.

    Defensive Aktien liegen in unruhigen Börsenzeiten wie den aktuellen in der Gunst der Anleger ganz vorne. Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent haben wir mit der Henkel-Aktie eingefahren. Aktien von Beiersdorf sind im Depot ebenfalls vertreten und legten um 1,4 Prozent auf 100,60 Euro zu. Nach guten Zahlen der Credit Suisse ging der gesamte Finanzsektor gestärkt hervor. Die Deutsche Bank-Aktie legte um 1,2 Prozent auf 10,76 Euro gegen den allgemeinen Trend zu.

    Die Schwäche im Technologiebereich ging auch an unserem Musterportfolio nicht spurlos vorbei. Die Aktien von Cancom verlieren 7,8 Prozent. RWE-Papiere tragen mit einem Verlust von 5,5 Prozent und HeidelbergCement mit einem Verlust von 4,4 Prozent zur negativen Performance bei.

  • Aktien-Alpha Musterportfolio erneut mit deutlicher Outperformance gegenüber DAX

    Nachdem sich die hohe Cashquote beim Aktien-Alpha Portfolio positiv auf die Performance gegenüber dem DAX auswirkte setzte sich dieser Trend auch in der vergangenen Woche fort. Während der DAX einen Gewinn von lediglich 0,2 Prozent verbuchte, konnte die Aktienauswahl im Musterportfolio 0,9 Prozent zulegen. Ein Anteilsschein an der Aktien-Alpha Strategie ist aktuell 162,11 Euro wert.

    Unter den Aktien mit der besten Wochenperformance sind diesmal ausschließlich Standardwerte aus dem DAX zu finden. Den höchsten Kursgewinn erzielten dabei Deutsche Bank Aktien mit einem Wochengewinn von 6,8 Prozent auf 10,26 Euro. An zweiter Stelle folgen Fresenius mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 69,46 Euro und Deutsche Post mit einem Kursplus von 3,1 Prozent auf 28,93 Euro. Der Depotanteil von rund 4 Prozent der beiden letztgenannten Papiere wirkt sich überproportional auf die Entwicklung des Musterportfolios aus.

    Den höchsten Kursverlust rein optischer Natur hatten die Papiere von Cancom. Aufgrund einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln im Verhältnis 1:1 ergibt sich für Cancom ein Wochenverlust von 51,5 Prozent. Bereinigt um die Einbuchung der Gratisaktien beträgt der Verlust dagegen lediglich rund 2 Prozent. Einen Wochenverlust von 4,7 Prozent haben die Papiere von Amadeus Fire zu verkraften. Und schließlich reihen sich auch Aktien von HeidelbergCement mit einem Kursverlust von 1 Prozent in die Liste der Wochenverlierer ein.

  • Aktien-Alpha Strategie besser als DAX – Cancom und Rocket Internet legen deutlich zu

    Während sich der DAX um 0,4 Prozent erholte, entwickelte sich die Aktien-Alpha Strategie etwas besser. Der Wochengewinn beträgt 0,6 Prozent. Damit kostet ein Anteilswert am Portfolio der Aktien-Alpha Strategie aktuell 161,43 Euro.

    Den höchsten Beitrag zur positiven Entwicklung des Musterportfolios lieferten die Papiere von Cancom. Die Aktie des IT-Dienstleisters legte um 6,7 Prozent gegenüber der Vorwoche zu und geht bei einem Stand von 96,50 Euro nur 11 Prozent unter dem Jahreshoch aus dem Handel. Eine starke Dynamik gibt es auch bei Rocket Internet. Die Aktie legt in den letzten Wochen gegen den Trend deutlich zu und notiert auf Jahreshoch 3,7 Prozent höher gegenüber der Vorwoche bei einem aktuellen Kurs von 29,50 Euro. Der DAX-Wochengewinner Beiersdorf ist auch in unserem Musterportfolio an dritter Stelle mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent auf 99,50 Euro zu finden.

    Der Skandal um die Medikamentenzulassung in den USA belastet Fresenius. Die Aktie verliert 3,7 Prozent auf 66,60 Euro. Einen Kursverlust in Höhe von 2,2 Prozent hat die Aktie von HeidelbergCement zu verkraften. Aktien der Commerzbank geben um 1,7 Prozent auf 8,41 Euro nach.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte – E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Mit einem Plus von 1,9 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erfolgreich beendet. Gegenüber der Vorwoche notiert der Deutsche Aktienindex 244 Punkte höher. Bei einem Stand von 13.011 Punkten gelang sogar der Sprung über die Marke von 13.000 Zähler.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,6 Prozent startete der Aktienhandel in die neue Woche. Für Entspannung sorgte vor allem das Bekenntnis der italienischen Regierung zur Eurozone. Am Dienstag war dann die Luft draußen. Der DAX bewegte sich nicht und notierte einen Punkt tiefer. Im Vorfeld der Sitzungen der Notenbanken haben sich die Anleger auf dem Börsenparkett zurückgehalten. Mit einem leichten Kursgewinn in Höhe von 0,4 ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel bevor es am Donnerstag zu einem Kursplus von 1,7 Prozent reichte. Vor allem die Sitzung der Europäischen Zentralbank sorgte für Aktienkäufe. Wie erwartet, wurde der Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm angekündigt, allerdings gleichzeitig das Risiko schneller Zinserhöhungen reduziert. Dies führte zu einem fallenden Euro-Kurs und in der Folge zu steigenden Aktienpreisen. Die Freude über die Nachrichten von der EZB währte jedoch nicht lange. Bereits am Freitag legte der DAX wieder den Rückwärtsgang ein. Strafzölle der USA auf China-Importe drückten die Stimmung. Der DAX ging am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Die Aussicht auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ist schlecht für den Finanzsektor, weil dort die Margen und damit Gewinne niedrig bleiben, aber gut für hochverschuldete Branchen wie den Energiesektor. Deshalb überrascht es wenig, dass die Papiere von E.on mit einem Wochengewinn von 7 Prozent auf 9,49 Euro den höchsten Wochengewinn erzielten. Der Versorger RWE folgt mit einem Kursplus von 6,7 Prozent auf 20,17 Euro. Und bei Siemens gibt es Planungen über eine Neuordnung der Geschäftsfelder und damit einem Verkauf des Gasturbinengeschäfts. Auch diese Überlegungen kommen an der Börse gut an und sorgen für einen Wochengewinn von 5,1 Prozent auf 119,62 Euro.

    Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Auf der anderen Seite sorgt das niedrige Zinsumfeld weiterhin für ein margenschwaches Geschäft bei der Commerzbank. Die Aktie verliert 4,4 Prozent auf 8,91 Euro. Die Gewinnwarnung der Deutschen Post zieht weitere Kursverluste nach sich. Der Kursrückgang in der vergangenen Woche beträgt 2,4 Prozent auf 30,41 Euro. Und bei HeidelbergCement geht es um 2,1 Prozent auf 76,90 Euro nach unten.

    Notenbanken legen Basis für Kursgewinne

    Mit den Sitzungen in der vergangenen Woche haben die Notenbanken die Grundlagen für ein weiterhin freundliches Aktienumfeld gelegt. Eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik mit einem schwachen Euro sollten das Börsenparkett beflügeln. Allerdings gibt es von politischer Seite zahlreiche Risikofaktoren. Der von den USA angezettelte Handelskrieg könnte sich genauso negativ auf die Konjunktur auswirken wie der Streit um die Flüchtlingspolitik innerhalb der deutschen Regierungskoalition.

  • DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte – Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Der DAX hat auch in der vergangenen Woche die Aufwärtsbewegung fortgesetzt und gegenüber der Vorwoche um 182 Punkte zugelegt. Dies entspricht einem Plus von 1,4 Prozent. Zum Handelsschluss ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 13.001 Punkten ins Wochenende. Damit hat der DAX die 13.000er Marke wieder erreicht.

    DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte

    Ein schwacher Euro hat den DAX zu Wochenbeginn beflügelt und den DAX um 1 Prozent steigen lassen. Doch bereits am Dienstag sorgte die Angst vor einer Verschärfung der Iran-Krise für leicht nachgebende Notierungen. Beim DAX ging es um 0,3 Prozent nach unten. Doch bereits am Mittwoch reagierte der Markt auf die Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch die USA gelassen. Der DAX legte entgegen der Erwartungen um 0,2 Prozent zu. Bei einem schwachen Christi Himmelfahrt Handel legte der DAX 0,6 Prozent zu und kletterte auf 13.023 Punkte. Damit hat der DAX seit Längerem wieder die 13.000er Marke erreicht. Zahlreiche Dividendenausschüttungen der DAX-Konzerne wie adidas, Allianz, E.on, HeidelbergCement und Vonovia wirkten sich positiv auf die DAX-Performance aus. Der DAX-Index ist ein Performance-Index, der auch Dividendenausschüttungen berücksichtigt. Am Freitag hat der DAX mit kleinen Abgaben von 0,2 Prozent die positive Entwicklung abgeschlossen.

    Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Siemens hat sehr gute Zahlen veröffentlicht. Mit Ausnahme des Gas- und Stromgeschäfts waren die Quartalszahlen überzeugend. Am Tag der Veröffentlichung legten die Siemens-Aktien 3,9 Prozent zu. Auf Wochensicht legte die Siemens-Aktie um 5,8 Prozent auf 115,50 Euro zu. Eine starke Woche haben auch die Papiere von ThyssenKrupp hinter sich. Der Wettbewerber Arcelormittal stütze mit positiven Zahlen die deutschen Stahlwerte, Die Aktien von ThyssenKrupp legten ebenfalls 5,8 Prozent auf 23,21 Euro zu. Nach einer Kurszielanhebung durch Barclays legten infineon 5,4 Prozent auf 23,96 Euro zu.

    Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Nach einem schwächeren Jahresauftakt stellen die Papiere der Deutschen Post den Wochenverlierer. Sowohl EBIT als auch freier Cashflow sind im ersten Quartal hinter den Erwartungen geblieben. Der Kurs gab darauf um 5,8 Prozent auf 34,43 Euro nach. Bei den weiteren Wochenverlierern sind die Kursverluste optisch erhöht, da HeidelbergCement, Allianz und Vonovia jeweils Dividenden ausschütteten. Dem Wochenverlust von 4,8 Prozent bei HeidelbergCement steht dem Kursverlust von 4,02 eine Dividendenzahlung in Höhe von 1,90 Euro entgegen. Allianz notieren 3,8 Prozent unter der Vorwoche. Dem Kursverlust von 7,46 Euro steht eine Dividendenzahlung ina Höhe von 8 Euro gegenüber. Die Allianz-Aktie liegt somit im Plus. Und bei Vonovia enthält der 3,7 Prozent Wochenverlust von 1,52 Euro eine Dividendenausschüttung von 1 Euro.

    Wonnemonat Mai und Eurokursentwicklung prägen den DAX

    Der Monat Mai gilt generell als guter Börsenmonat. In der kommenden Woche veröffentlichen noch zahlreiche Unternehmen ihre Geschäftszahlen. Am Interessantesten dürfte jedoch die Entwicklung des Euro sein. Wird dieser weiter an Wert verlieren, dürfte sich dies positiv auf die deutschen Exportunternehmen auswirken und damit zu steigenden Kursen beim DAX führen. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Wochen wäre es jedoch auch nicht überraschend, wenn es an den Märkten wenig Bewegung gibt.

  • Aktien-Alpha Portfolio mit starker Performance – Sixt weiter sehr stark

    Mit einem Wochengewinn von 1,9 Prozent hat die Aktien-Alpha Strategie die vergangene Handelswoche besser als der DAX beendet. An der Börse kostet ein Anteilsschein aktuell 170,67 Euro.

    Die beste Kursentwicklung gegenüber der Vorwoche erzielten die Papiere von Sixt. Momentan laufen die Geschäfte beim Autovermieter hervorragend. Die Vorzugsaktie legte gegenüber der Vorwoche um 6,4 Prozent zu. Ebenfalls an der Spitze sind die DAX-Aktien ThyssenKrupp und infineon zu finden. Während die ThyssenKrupp-Aktie von einer guten Stimmung im Branchenumfeld profitierte, sorgten positive Analystenkommentare bei infineon für steigende Kurse.

    Die schwächste Entwicklung innerhalb des Aktien-Alpha Portfolios verzeichneten die Papiere von Deutsche Post. Der Kurs verliert gegenüber der Vorwoche 5,8 Prozent nachdem der Konzern mit den Quartalszahlen enttäuschte. HeidelbergCement notiert mit einem Kursverlust von 4,8 Prozent nur optisch im Minus, da beim Kursrückgang ein Dividendenabschlag von 1,90 Euro enthalten ist. ProSiebenSat.1 enttäuschte mit den vorgelegten Zahlen. Am Tag der Veröffentlichung sackte die Aktie um rund 10 Prozent ab. Auf Wochensicht verlieren ProSiebenSat.1 4,6 Prozent.

  • DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 12.442 Punkte – Volkswagen, Bayer und Telekom mit deutlichen Kursgewinnen – Henkel, Deutsche Börse und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Gewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Damit kletterte der Deutsche Aktienindex um 201 Punkte und ging bei einem Stand von 12.442 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 12.442 Punkte

    Eine mögliche Verschärfung des Handelskonfliktes zwischen China und den USA hat zu negativer Stimmung an den Börsen geführt. Mit einem Gewinn in Höhe von 0,2 Prozent konnte der DAX den Handel dennoch im Plus beenden. Am Dienstag war der Handelsstreit erneut Hauptgrund für die Kursbewegung an den Börsen. Diesmal wurde auf dem Parkett auf eine Lösung gesetzt und die Kurse legten um 1,1 Prozent zu. Ein möglicher Militärschlag im Syrienkonflikt sorgte am Mittwoch für schlechte Stimmung. An der Börse gaben die Kurse 0,8 Prozent nach. Und auch hier gab es einen Tag später deeskalierende Äußerungen aus den USA. Der DAX legte daraufhin 1 Prozent zu. Wenig politische Neuigkeiten führten am Freitag zu wenig Bewegung. Am letzten Handelstag der Woche legte der DAX 0,2 Prozent zu.

    Volkswagen, Bayer und Telekom mit deutlichen Kursgewinnen

    Bei Volkswagen hat der Chef-Wechsel steigende Kurse gebracht. Mit dem Ausscheiden von CEO Müller wird der Volkswagen-Konzern neu aufgestellt. Marktteilnehmer erwarten Teilbörsengänge und damit eine Steigerung des Unternehmenswertes von VW. Der Kurs der Volkswagen Vorzüge stieg um 7,4 Prozent auf 177,28 Euro. Bayer kommt bei der Monsanto-Übernahme einen Schritt weiter. Der Kurs der Bayer-Aktie stieg um 5,4 Prozent auf 98,65 Euro. Und auch bei der Deutschen Telekom sorgen neue Gesprächsrunden um die US-Tochter T-Mobile für Phantasie. Die T-Aktie stieg um 3,7 Prozent auf 13,95 Euro.

    Henkel, Deutsche Börse und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Kursverlust in Höhe von 4 Prozent gehen die Henkel-Papiere aus dem Handel. Allerdings beinhaltet der Rückgang von 4,30 Euro auch einen Dividendenabschlag in Höhe von 1,79 Euro. Aktuell kostet eine Aktie des Pattex-Herstellers Henkel 103,10 Euro. Der Börsenbetreiber Deutsche Börse profitiert von der hohen Volatilität an den Aktienmärkten. Dennoch hat es in der vergangenen Woche einen Kursverlust von 2,8 Prozent auf 109,05 Euro für die Deutsche Börse gegeben. Mit 0,8 Prozent fällt der Kursverlust bei HeidelbergCement dagegen gering aus.

    Aktienmarkt weiterhin sehr volatil

    Auch in der kommenden Woche ist mit einem volatilen Handelsverlauf zu rechnen. Die politischen Spannungen um Syrien sowie das Thema der Handelskonflikte ist nicht gelöst. Die Berichtssaison der Unternehmen dürfte ebenfalls keine extremen Überraschungen bringen. Daher erwarten wir, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts auf dem aktuellen Niveau bewegt und weiterhin in einer Range zwischen 11.800 Punkten und 12.600 Punkten verharrt.

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.484 Punkte – E.on, RWE und ProSiebenSat.1 mit höchstem Wochengewinn – Daimler, Volkswagen, Continental und HeidelbergCement legen Rückwärtsgang ein

    Mit einem leichten Gewinn in Höhe von 0,3 Prozent hat der DAX die zweite Woche in Folge mit einem Plus beendet. Damit ist der Abwärtstrend gestoppt. Gegenüber der Vorwoche legte der DAX um 32 Punkte zu und ging bei einem Stand von 12.484 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.484 Punkte

    Bei einer geschlossenen Wall Street gab es kaum Impulse für den DAX. Der Deutsche Aktienindex verlor 0,5 Prozent an Wert. Doch bereits am Dienstag erholte sich der Index von den Vortagesverlusten. Der Tagesgewinn lag bei 0,8 Prozent, nachdem ein über den Erwartungen liegender ZEW-Index veröffentlicht wurde. Mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent beendet der DAX den Handel am Mittwoch unverändert. Am Donnerstag ging es um genau 0,1 Prozent wieder nach oben. Nachdem der DAX über weite Teile des Tages im Minus notierte, sorgte ein Endspurt an der Wall Street einen unveränderten Tagesabschluss. Mit leichten Aufschlägen von 0,2 Prozent beendete der DAX am Freitag den Handel und reagierte damit auf leichte Rückgänge der Renditen an den Anleihemärkten.

    E.on, RWE und ProSiebenSat.1 mit höchstem Wochengewinn

    Konjunktursensible Aktien waren in der vergangenen Woche weniger gefragt. Deshalb konnten sich mit den Titeln von E.on und RWE zwei Versorger an die DAX-Spitze setzen. E.on legten gegenüber der Vorwoche um 6,6 Prozent auf 8,68 Euro zu und RWE verteuerten sich um 4 Prozent auf 16,57 Euro. Die Veröffentlichung guter Geschäftszahlen hat auch den Aktienkurs des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 beflügelt. Die Aktie stieg um 3 Prozent auf 32,40 Euro.

    Daimler, Volkswagen, Continental und HeidelbergCement legen Rückwärtsgang ein

    Die Unsicherheit um mögliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge sorgt derzeit für Zurückhaltung beim Kauf von Automobilaktien. Aktien von Daimler sind mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 70,41 Euro der Verlierer im DAX. Volkswagen notieren mit einem Verlust von 2,8 Prozent auf 162,60 Euro nur unwesentlich besser. Aus dem Automobilbereich erwischte es auch den Zulieferer Continental mit einem Rückgang um 1,6 Prozent auf 226,80 Euro. HeidelbergCement verlieren ebenfalls 1,6 Prozent auf 82,80 Euro.

    DAX sammelt Kraft für Ausbruch nach oben

    Wenig verändert, hat der DAX die Handelstage in der vergangenen Woche beendet und weiterhin in einer Spanne zwischen 12.400 und 12.500 Punkten notiert. Die bei rund 12.700 Punkten verlaufende 200 Tage-Linie gilt damit als das nächste Ziel um auf den Aufwärtspfad wieder zurückzukehren.