Schlagwort: HeidelbergCement

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte – Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen – ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Nach einer Kursrally von rund 700 Punkten in der Vorwoche setzte der DAX den Aufwärtstrend auch in der vergangenen Woche fort. Der Deutsche Aktienindex stieg um 1,8 Prozent und markiert neue Höchststände. Damit stieg der DAX um 200 Punkte auf einen Schlussstand von 11.404 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte

    Am Montag legte der DAX nach der starken Vorwoche erst einmal eine Verschnaufpause ein. Der DAX ging 0,1 Prozent leichter aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der Aktienindex seine Rally fort und kletterte um 0,8 Prozent nach oben. Die von der US-Notenbank für Mittwoch erwartete Zinsanhebung sorgte am Mittwoch für eine abwartende Haltung. Auf dem Börsenparkett waren keine Gewinne zu erzielen. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert und sorgte so am Donnerstag für eine Jahresendrally. Börsianer sehen die Exporte großer europäischer Konzerne durch den schwachen Euro beflügelt und haben den DAX um 1,1 Prozent steigen lassen. Zum Verfallstag am Freitag zog der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent weiter leicht an.

    Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen

    Von der Zinsanhebung in Höhe von 25 Basispunkten in den USA profitieren vor allem die Bankaktien. Durch höhere Zinsen werfen Finanzprodukte wieder höhere Margen ab. Die Papiere der Deutschen Bank profitierten in der vergangenen Woche am stärksten davon und legten um 5,7 Prozent auf 18,32 Euro zu. Nachdem die Merck-Aktie letzte Woche noch zu den schwächsten Papieren zählte, ging es diese Woche um 3,7 Prozent auf 97,82 Euro nach oben. Vom schwachen Euro profitieren unter den Exportwerte die Automobilaktien am stärksten. Aktuell scheint Daimler der am besten aufgestellte Automobilkonzern zu sein. Beim Kurs ging es um 3,4 Prozent auf 70,62 Euro nach oben.

    ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Gering sind in der vergangenen Woche die Kursverluste ausgefallen. Den höchsten Kursrückgang gab es bei den Dividendentiteln des Stahlherstellers ThyssenKrupp mit einem Verlust in Höhe von 1,01 Prozent auf 23,26 Euro. HeidelbergCement gaben um 0,8 Prozent auf 87,29 Euro nach. Weniger gut kommen steigende Zinsen bei den verschuldeten Immobilienaktien an. Vonovia verlieren 0,4 Prozent auf 29,71 Euro und Allianz gaben ebenfalls 0,4 Prozent auf 156,65 Euro nach.

    DAX bereits mitten in Weihnachtsrally

    Mit neuen Höchstständen hat der DAX in den vergangenen Handelstagen eine beeindruckende Performance absolviert. Und die Stimmung auf dem Börsenparkett ist derzeit sehr gut. Damit stehen die Zeichen für weitere Kursgewinne gut. Ein schwacher Euro könnte das nächste Argument für eine starke Gewinnentwicklung bei den deutschen Blue Chips Aktien liefern und damit für neue Höchststände sorgen. Wer in Aktien investiert ist, kann damit guten Gewissens die Feiertage genießen.

  • DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel – Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn – RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Nichts zu verdienen, gab es in der vergangenen beim DAX. Auf Wochensicht verlor der Deutsche Aktienindex 3 Punkte und notiert damit bei einem Schlussstand von 10.665 Punkten. Die Marke von 10.800 Punkten wurde im Wochenverlauf mehrfach getestet, der DAX konnte diese Marke jedoch nicht überspringen.

    DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel

    Am Montag hat sich der DAX zunächst stark entwickelt, bis zum Handelsende den größten Teil der Gewinne wieder abgegeben. Am Tagesende stand dann lediglich ein Plus von 0,2 Prozent in den Büchern. Leicht positive US-Wirtschaftsdaten sorgten am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Nachdem der DAX an den beiden Vortagen mehrfach an der 10.800er Marke gescheitert ist, ging es am Mittwoch erst einmal wieder stärker nach unten. Der DAX häufte bis zum Handelsschluss einen Tagesverlust von 0,7 Prozent an. An den beiden letzten Handelstagen der Woche passierte dann so gut wie nichts mehr: den Tagesgewinn von 0,2 Prozent am Donnerstag gab der DAX am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent wieder ab.

    Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn

    Das Umfeld steigender Zinsen wirkt sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung bei den Bankaktien aus. Unter den europäischen Geldhäusern soll die Commerzbank am stärksten von einer Zinserhöhung profitieren. An der Börse ging es demnach bei der Commerzbank mit 4,6 Prozent nach oben. Damit ist die Commerzbank die stärkste Aktie im DAX. Aktuell notiert die Commerzbank-Aktie gegenüber der Vorwoche 31 Cent höher bei 7,06 Euro. Adidas setzt die Gewinnserie fort. Der Sportartikelhersteller gewinnt 4,2 Prozent auf 139 Euro. Der Speicherchiphersteller infineon glänzt ebenfalls durch gute Geschäfte. Die infineon-Aktie legte 60 Cent auf 16 Euro zu. Damit verteuerte sich das infineon-Papier um 3,9 Prozent.

    RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Weiter nach unten geht es mit den Versorger-Aktien. Schwache Geschäftszahlen haben die Kurse von RWE und E.on weiter fallen lassen. Bei den Papieren von RWE ging es um 4,9 Prozent auf 11,74 Euro nach unten und RWE gaben 3,7 Prozent auf 6,05 Euro nach. Auf der Verliererseite stehen auch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 84 Euro.

    Ergebnis der Wahlen in den USA konnte die Börse nicht beflügeln

    Wenig beeinflusst zeigen sich die Aktienmärkte von den Wahlen in den USA. Vielmehr im Fokus steht die erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Dezember. Marktteilnehmer rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent, dass es nicht nur bei einem Zinsschritt bleiben wird. Höhere Zinsen in den USA schwächen den Euro und damit die Exporte aus der EU. Normalerweise profitiert der DAX davon, so dass dieses Szenario weitere Kursgewinne verspricht.

  • DAX verliert 1 Prozent auf 10.573 Punkte – Fresenius, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – Vonovia, Linde und HeidelbergCement auf Verliererseite

    Mit einem leichten Verlust von 1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im Minus beendet. Der Deutsche Aktienindex verlor 110 Punkte und ging bei einem Stand von 10.573 Punkten ins Wochenende.

    DAX verliert 1 Prozent auf 10.573 Punkte

    Der Start in die neue Woche war zunächst uneinheitlich. Einem Tagesverlust von 0,1 Prozent stand am Dienstag ein Tagesgewinn in der gleichen Höhe entgegen. Nachdem am Montag der Handel aufgrund des US-Feiertages Labor Day dünn war, sorgten am Dienstag schwache US-Konjunkturdaten aus dem Dienstleistungssektor für Zurückhaltung. Die Augen wurden die ganzen Tage schon auf die Notenbanksitzung der EZB am Donnerstag gerichtet. Börsianer erhoffen sich Impulse von der Notenbank für weiter steigende Kurse. Im Vorfeld ging es am Mittwoch beim DAX um 0,6 Prozent nach oben. Am Donnerstag sorgte die Zurückhaltung der EZB für einen Tagesverlust von 0,7 Prozent. Diese Stimmung setzte sich am Freitag fort. Zusätzlich belasteten Zinserhöhungsspekulationen in den USA die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Freitag um 1 Prozent nach unten.

    Fresenius, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    Der Gesundheitskonzern Fresenius setzte sich in der vergangenen Woche an die Spitze der DAX-Titel. Der Kurs der Bad Homburger legte um 5,2 Prozent auf 69,31 Euro zu. Grund für dieses Kursplus ist eine weitere Übernahme. Fresenius plant einen spanischen Klinikbetreiber zu übernehmen. Das bislang gute Krankenhausgeschäft wird damit deutlich ausgeweitet. An der Börse kommen diese Meldungen gut an. Aktien der Deutschen Lufthansa erholten sich nach den jüngsten Verlusten wieder. Im Wochenverlauf ging es um 3,8 Prozent auf 11,13 Euro nach oben. Meldungen, dass sich der Brexit weniger stark auf das Geschäft der Fluggesellschaften auswirken wird als zunächst befürchtet, sorgten für die Branchenerholung. Die unveränderte Zinspolitik der EZB sorgt zumindest bei den Banken für eine kleine Freude. Weitere Zinssenkungen würden die Margen der Geldhäuser weiter belasten. Den größten Profit aus diesem Umstand zogen die Aktionäre der Deutschen Bank. Der Kurs für Deutsche Bank-Aktien stieg um 2,5 Prozent auf 13,65 Euro. Die in der Übernahme um Monsanto stehende Bayer-Aktie notiert unverändert bei 95,02 Euro.

    Vonovia, Linde und HeidelbergCement auf Verliererseite

    Was bei der Deutschen Bank zu Gewinnen führt, sorgt bei Vonovia zu Verlusten. Die ausgebliebene Zinssenkung hat die Erwartung auf weiter sinkende Zinsenkosten bei den Immobilienunternehmen erst einmal begraben. Gerade bei den Immobilientiteln kommt ein Teil der zukünftigen Gewinnphantasie über niedrigere Zinskosten. Vonovia verloren 6,6 Prozent auf 33,07 Euro. Linde-Aktien gaben ohne große Meldungen um 4,3 Prozent auf 148,85 nach und HeidelbergCement verbilligten sich um 4 Prozent auf 79,26 Euro.

    Kehrt der DAX zum Tagesgeschäft zurück?

    Nachdem die Zinsphantasie erst einmal vorbei ist, dürfte der DAX erst einmal zum Tagesgeschäft zurückkehren. Die Übernahmen durch Bayer und Fresenius könnten die Kurse der beiden DAX-Titel deutlich klettern lassen. Diese Phantasie könnte dann den Gesamtmarkt anstecken und für einen goldenen Herbst beim DAX sorgen. Zumindest gibt es im DAX noch jede Menge finanzstarker Papiere denen eine Vergrößerung gut stehen würde.

  • DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten – Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne – E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Nach einer starken Handelswoche und überzeugenden Unternehmenszahlen hat der DAX in der vergangenen Handelswoche neue Jahreshöchststände markiert. Der Deutschen Aktienindex stieg innerhalb der letzten fünf Handelstage um 3,3 Prozent auf 10.713 Punkte. Damit notiert der DAX 346 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche

    DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten

    Der starke US-Arbeitsmarktbericht sorgte auch am Montag noch für steigende Aktienkurse. Bis auf acht Punkte ist der DAX im Handelsverlauf an das Jahreshoch gestiegen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,1 Prozent. Eine anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgte am Dienstag für weitere Kursgewinne und damit ein neues Jahreshoch bei 10.701 Punkten. Mit einem Gewinn von 2,5 Prozent verabschiedete sich der DAX schließlich ins Wochenende. Nach der Rally des Vortages ging es beim DAX am Mittwoch etwas ruhiger zu. Zwar markierte der DAX im Tagesverlauf vorübergehend ein neues Jahreshoch, am Tagesende blieb jedoch ein kleiner Verlust von 0,4 Prozent. Bereits am Donnerstag sorgte die gute Berichtssaison für weiter steigende Kurse. Beim Aktienindex DAX sorgte dies für ein Tagesgewinn von 0,9 Prozent. Nach einem Gewinnanstieg von fast 400 Punkten in der vergangenen Woche gönnte sich der DAX am Freitag eine Erholung. Der Kurs gab um 0,3 Prozent leicht nach.

    Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne

    Ganz vorne mit dabei waren in der vergangenen Woche die Finanzwerte. Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank legten überdurchschnittlich zu, nachdem die Zentralbanken eine weiterhin lockere Geldpolitik in Aussicht stellten. An den Aktienmärkten profitierte die Deutsche Bank mit einem Aufschlag von 8,1 Prozent auf 12,75 Euro und Commerzbank legten um 7,4 Prozent auf 5,79 Euro zu. Auslöser für die Gewinne im Finanzsektor waren auch die guten Unternehmenszahlen der Versicherer Allianz und Münchener Rück, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent bzw. 6,3 Prozent ebenfalls zu den besten Aktien der vergangenen Woche gehörten. Besser schnitten nur noch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenplus von 7 Prozent auf 79,94 Euro ab.

    E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Am Ende der Liste finden sich die Papiere von E.on. Der Versorger verlor 4,8 Prozent auf 8,74 Euro und notiert damit als einzige Aktie in der vergangenen Woche mit einem Verlust. Nachdem das Unternehmen einen Jahresverlust in Aussicht stellte, gab es starke Verkäufe. Analysten hatten zuvor zumindest einen leichten Gewinn erwartet. Wenig Bewegung gab es auch bei den Papieren von Merck. Nach einer Herabstufung notiert die Aktie unverändert bei 98,91 Euro. Volkswagen und Deutsche Telekom schnitten kaum verändert mit Gewinnen von weniger als 1 Prozent ab.

    DAX auf Jahreshöchstständen

    Nachdem der DAX neue Jahreshöchststände erreicht hat, gibt es derzeit drei Optionen. Entweder der DAX steigt weiter rasant und könnte damit schnell charttechnische Marken bei 10.750 und 11.00 Punkten überwinden, der DAX verschnauft erst mal auf dem aktuellen Niveau und bewegt sich nicht mehr vom Fleck oder der DAX korrigiert und wir haben die Höchststände des Jahres bereits hinter uns. Aktuell sehen wir das Szenario weiter steigender Kurs am wahrscheinlichsten. Die Unternehmen haben überwiegend mit guten Ergebnissen die Märkte begeistert. Damit sind weitere Kursanstiege möglich. Eine kurzfristige Seitwärtsphase ist aber dennoch nicht auszuschließen. Verluste, vor allem über einen längeren Zeitraum, halten wir am unwahrscheinlichsten.

  • DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu – Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu – Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Weitere Kursgewinne hat der Deutsche Aktienindex DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem weltweit uneinheitlichen Börsenumfeld 190 Punkte zu. Damit notiert der deutsche Bluechips-Index 1,9 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem aktuellen Stand von 10.338 Punkten.

    DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu

    Ein guter ifo-Geschäftsklimaindex liess gleich zu Wochenbeginn am Montag die Kurse weiter steigen. Der Frühindikator zeigt, dass sich die Wirtschaft deutlich besser als erwartet entwickelt und selbst der Brexit keine größeren Bremsspuren hinterlässt. Am Montag betrug der Tagesgewinn 0,5 Prozent. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank ging es auch am Dienstag weiter nach oben. Der DAX legte um weitere 0,5 Prozent zu. Gute Quartalszahlen von Apple sorgten für ein positives Aktienmarktumfeld am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen von 0,7 Prozent. Ein steigender Euro hat am Donnerstag zumindest kurzfristig den DAX-Aufwärtstrend unterbrochen. Vor allem Exportaktien blieben etwas zurück. Der Tagesverlust betrug 0,4 Prozent. Trotz schwacher Wachstumszahlen aus den USA ging es am deutschen Aktienmarkt nach oben. Der legte 0,6 Prozent zu.

    Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu

    Starke Margen und gute Ergebnisse haben die Aktie von adidas deutlich zulegen lassen. Die Papiere des Herzogenauracher Sportartikelherstellers gewannen weitere 9,75 Euro auf 146,75 Euro. Die adidas-Aktie hat damit im Wochenverlauf 7,1 Prozent an Wert gewonnen. Bei HeidelbergCement macht sich die Übernahme des italienischen Zementherstellers positiv bemerkbar. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie legte 6,1 Prozent auf 75,74 Euro zu. Immobilienaktien profitieren weiter von niedrigen Zinsen und einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Vonovia legte in diesem Umfeld 5,5 Prozent auf 35,45 Euro zu.

    Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Der Bankenstresstest hat die Finanzbranche in Unruhe versetzt. Die Ergebnisse bei der Deutschen Bank sind nicht gut ausgefallen, aber immerhin etwas besser als erwartet. Dennoch überraschte die Bank mit einem deutlich schwächeren Ergebnis als erwartet. An der Börse straften Aktionäre den Titel ab. Der Kurs gab um 8,1 Prozent auf 12,02 Euro nach. Auch bei BASF sorgten schwache Unternehmensergebnisse für einen Kursverlust in Höhe von 1,8 Prozent. Das BASF-Papier verlor 1,3 Prozent auf 70,26 Euro. Die Verluste der Aktien von Fresenius, Deutscher Telekom, Beiersdorf und Linde liegen bei weniger als 0,5 Prozent.

    DAX könnte bald Allzeithoch knacken

    Die positive Kursentwicklung in der vergangenen Woche hat dem DAX einen positiven Trend beschert. Der Aktienindex befindet sich in einem aktuellen Aufwärtstrend und könnte diesen auch in der kommenden Woche fortsetzen. Bei Kursen leicht unter den Allzeithochs könnten diese damit bald überwunden werden. Neue Höchststände beim DAX sind damit nur noch eine Frage der Zeit.

  • DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte – RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on – Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Eine positive Bilanz hat der DAX in der vergangenen Woche zu verbuchen. Der Deutsche Aktienindex legte nach der Entscheidung Großbritannien für einen Brexit um 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte zu. Damit notiert der DAX 219 Punkte im Plus gegenüber dem Stand vor einer Woche und über dem Niveau vor der Brexit-Entscheidung. Vom Jahreshoch bei rund 10.300 Punkten ist der DAX weiterhin ein ganzes Stück entfernt.

    DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche war weiterhin vom Brexit bestimmt und so tauchte der DAX am Montag deutlich ab. Mit einem Minus von 3 Prozent hat der DAX einen selten hohen Tagesverlust verbucht. Bei einem Tagesschlusskurs von 9.269 Punkten rückte der Index immer näher an die 8.000er Marke heran. Besonders konjunktursensible Aktien sowie Dividendenpapiere aus dem Finanzsektor leiden unter der Brexit-Entscheidung und hatten entsprechend hohe Verluste zu verbuchen. Im weiteren Wochenverlauf erholten sich die Kurse. So kam es am Dienstag zunächst mehr zu einer Gegenreaktion mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Dieser Trend verfestigte sich an den folgenden Tagen mit Kursgewinnen von 1,7 Prozent am Mittwoch, 0,7 Prozent am Donnerstag und 1 Prozent am Freitag. Vor allem die Aussagen einzelner Notenbanken mit geldpolitischen Maßnahmen die Märkte zu unterstützen, sorgte für positive Stimmung auf dem Parkett. Aber auch gute Konjunkturdaten sowie Kursgewinne beim Britischen Pfund nach historischen Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung sorgten für ein freundliches Aktienumfeld.

    RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on

    Nachdem RWE ein starkes UK-Geschäft hat, sorgte die Entspannung am Aktienmarkt in der vergangenen Woche bei RWE für einen zusätzlichen Kursschub. Die Aktie stieg um 15,3 Prozent auf 14,40 Euro. Analysten unterstützten den Kursanstieg mit einem Kursziel von 20 Euro für die Papiere von RWE. ThyssenKrupp zählte in der Vorwoche noch zu den Verlierern. In der aktuellen Woche legte die Aktie des Stahlherstellers aufgrund des positiven Marktumfeldes mit 9,1 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Kurs stieg damit um 1,59 Euro auf 19,01 Euro. In unsicheren Zeiten sind Telekommunikationsunternehmen aufgrund ihrer stabilen Umsätze immer ein beliebtes Investment. Davon profitieren im aktuellen Umfeld auch die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent auf 15,24 Euro. Im Zuge der Erholung von RWE legte der Energiesektor insgesamt zu. Papiere von E.on verteuerten sich um 7,8 Prozent auf 9,14 Euro.

    Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Die Deutsche Bank hat inzwischen jede Menge eigener Probleme. Nachdem die US-Tochter erneut den Stresstest nicht bestanden hatte, wurde das Institut durch den IWF zum riskantesten globalen Finanzinstitut degradiert. An der Börse hinterlässt dies Spuren – der Kurs gab um 6,1 Prozent nach. Die Aktie notiert mit 12,55 Euro auf einem Niveau wie zuletzt vor Jahrzehnten. Damit droht der Aktie der Abstieg aus dem Stoxx50, was zu weiteren Kursverlusten führen wird. Im Zuge der Schwäche der Finanztitel verlieren auch Commerzbank 6 Prozent auf 5,83 Euro. Eine Herabstufung hat die Papiere von HeidelbergCement stärker fallen lassen. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 68,34 Euro nach.

    DAX könnte Talfahrt beenden

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen vier Handelstage hat der DAX einen Boden ausgebildet und könnte aus technischer Sicht zu weiteren Kursgewinnen ansetzen. Die Unsicherheit um die Umsetzung des Brexits wird den Handel weiter beschäftigen und auch verunsichern. Sofern es von dieser Seite jedoch keine negativen Überraschungen gibt und die Konjunktur stabil bleibt, dürfte der DAX bald wieder neue Jahreshöchststände markieren. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet der DAX Einsteigern eine gute Basis für Aktienkäufe.

  • DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu – DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu – Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an


    Mit einem leichten Kursgewinn von 1,2 Prozent in der vergangenen Handelswoche ist der DAX knapp unter die Marke von 10.000 Punkte geklettert. Nach dem Punktegewinn von 120 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.951 Punkten.

    DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn nahm der DAX den Schub durch die EZB aus der Vorwoche mit und legte am Montag einen Tagesgewinn von 1,6 Prozent hin. Im Tagesverlauf wurde sogar die 10.000er Marke überwunden. Der Ausgang der Landtagswahlen mit starken Ergebnissen für die umstrittene Partei AfD hat sich auf dem Börsenparkett nicht ausgewirkt. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch hat erst mal für wenig Bewegung gesorgt. Die Marktteilnehmer wollen bis dahin nicht investieren, da ungewiss ist wie stark die Zinsen angehoben werden können. Am Dienstag ging es mit dem DAX erst einmal um 0,6 Prozent nach unten. Ein starker Automobilsektor nach optimistischen Aussagen von BMW ließen den DAX am Mittwoch um 0,5 Prozent zulegen. Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Fed hat sich auf den DAX am Donnerstag negativ ausgewirkt. Die Notenbank wird die Zinsen deutlich langsamer als erwartet anheben und hat den Euro damit steigen lassen. Auf die exportstarken deutschen Unternehmen wirkt sich dies jedoch negativ aus. Mit einem kleinen Kursgewinn von 0,6 Prozent hat sich der DAX dann am Handelsende ins Wochenende verabschiedet.

    DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu

    Die höchsten Kursgewinne hat der DAX-Absteiger K+S eingefahren. Die Aktie der Kasseler Düngemittelspezialisten legte im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 21,49 Euro zu. Ab Montag wird das Papier im MDAX notieren und durch die Anteilsscheine von ProSiebenSat1 ersetzt. Aktien von HeidelbergCement legen nach guten Unternehmenszahlen deutlich zu. Zum Wochenschluss steht ein Gewinn von 4,2 Prozent auf 73,75 Euro in den Büchern. Aktien von Siemens legen 4 Prozent auf 92,72 Euro zu.

    Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an

    Am anderen Ende der Kurstafel führen die Papiere der Deutschen Bank die Verliererliste an. Die Aktie der Deutschen Bank leidet unter einer Branchenschwäche und gab 6,9 Prozent auf 17,07 Euro nach. Linde verloren nach einem Downgrading durch die Analysten von Bernstein um 3,6 Prozent auf 126,60 Euro. Einen Kursverlust von 3,1 Prozent auf 73,80 Euro haben die Dividendentitel von Merck eingefahren.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nachdem der DAX in der vergangenen Woche weiter zulegte und die 10.000er Marke im Tagesverlauf schon überwunden hatte, ist die 10.000er Marke in greifbare Nähe gerückt. Da es an Alternativen zu Aktien als Geldanlage mangelt und die Ergebnisse der Deutschen Unternehmen sehr solide sind, wird es in den kommenden Wochen beim DAX weitere Gewinne geben und das Klettern über die Marke von 10.000 Punkte ist nur eine Frage der Zeit.

  • DAX setzt schwachen Jahresauftakt fort und verliert 3,1 Prozent auf 9.545 Punkte – E.on, RWE, Deutsche Börse und adidas legen gegen den Trend zu – Lufthansa, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren mehr als 7 Prozent

    Auch in der zweiten Woche im neuen Jahr hat der DAX Punkte verloren. Mit dem erneuten Rückgang von 3,1 Prozent hat sich beim Deutschen Aktienindex bereits ein Jahresverlust von mehr als 10 Prozent angehäuft. In der vergangenen Woche gab der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften 304 Punkte nach und notiert bei aktuell 9.545 Punkten. Damit ist der Aktienmarkt auf ein Niveau zurückgefallen, das er zuletzt im September 2014 verlassen hatte.

    DAX verliert 3,1 Prozent auf 9.545 Punkte

    Nach den Verlusten der Vorwoche ging der DAX am Montag noch uneinheitlich aus dem Handel. Ein geringfügiger Verlust von 0,2 Prozent wurde nach dem schwachen Jahresauftakt schon als positive Wende gesehen. Deutlich nach oben ging es am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent löste der Handel bei einigen Händlern Freudensprünge aus. Stabile Absatzzahlen auf dem chinesischen Automobilmarkt haben die Papiere der Autohersteller beflügelt. Wenig verändert zeigte sich der Börsenhandel am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent. 1,7 Prozent nach oben ging es am Donnerstag, was nach einem zwischenzeitlichen Tagesgewinn von 3,5 Prozent ein schwaches Tagesergebnis ist. Nach unten ging es vor allem im Automobilsektor, nachdem in Frankreich gegen Renault in Sachen Abgaswerte ermittelt wurde. Schwache Konjunkturdaten schickten am Freitag den DAX mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent ins Wochenende. 

    E.on, RWE, Deutsche Börse und adidas legen gegen den Trend zu

    Positive Analysteneinschätzungen führten bei den Versorgeraktien zu Kursgewinnen. Die Papiere von E.on legen im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 8,19 Euro zu und die RWE-Aktien gewinnen den gleichen Prozentsatz auf 10,82 Euro. Die hohe Volatilität an den Aktienmärkten lässt die Kasse des Börsenbetreibers Deutsche Börse klingeln. Mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent gehört das Papier zu den Spitzenwerten. Mit einem Wochengewinn von 0,7 Prozent folgen nur noch adidas mit einer positiven Wochenperformance.

    Lufthansa, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren mehr als 7 Prozent

    Der weitere Verfall beim Ölpreis hat in der vergangenen Woche den Papieren der Lufthansa wenig geholfen. Zu sehr wirkt derzeit die Verunsicherung durch Terroranschläge wie sie in der vergangenen Woche in Istanbul und Indonesien verübt wurden. Generell wirken sich solche Unsicherheiten negativ auf die Reise- und Verkehrsbranche aus. Eine schwache Auslastung im Dezember hat diesen Trend bereits in den Geschäftszahlen der Lufthansa gezeigt. Die Aktie der Deutschen Lufthansa verliert 1,31 Euro auf 13,61 Euro. Aktien des Zementherstellers Heidelbergcement geben 7,5 Prozent auf 64,23 Euro nach und Commerzbank-Aktien verlieren 7,1 Prozent auf 8,06 Euro.

    Wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende

    Galt ein Preisrückgang beim Öl in der Vergangenheit als Indikator für eine sich abschwächende Wirtschaft ist dies heute nicht mehr der Fall. Zu sehr hat sich die Wirtschaft vom Ölpreis abgekoppelt und inzwischen alternative Energiequellen für sich entdeckt. Ein Überangebot durch Fracking in den USA und das erneute Anfahren der Erdölgewinnung im Iran sorgen für einen Druck auf den Ölpreis. Aktuelle Untersuchungen sagen auch, dass der Rückgang der chinesischen Wirtschaft keine Folgen für Deutschland haben wird. Dennoch ist die Verunsicherung groß. Mit schwachen US-Konjunkturdaten wurde das Vertrauen in die Aktienmärkte erneut belastet. Kursverluste waren die Folge. Solange die Unsicherheit besteht, wird es auch zu keiner Erholung an den Aktienmärkten kommen. Dies könnte durchaus etwas dauern. Eine Trendwende wird sich dann abzeichnen, wenn in Sachen Zinserhöhung in den USA mehr Gewissheit über die nächsten Schritte herrscht und erste Unternehmen mit positiven Meldungen die Aktienmärkte überraschen.

  • DAX beendet nach extremer Volatilität die Handelswoche mit 1,7 Prozent Gewinn auf 10.299 Punkte – Infineon, Deutsche Börse und BASF liegen ganz vorne im DAX – RWE, E.on und HeidelbergCement im Minus

    Einen Wochengewinn von 1,7 Prozent hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Damit legte der Index 174 Punkte zu und ging bei einem Stand von 10.299 Punkten ins Wochenende. Rein nüchtern betrachtet, erscheint die Kursentwicklung der vergangenen Woche aufgrund dieser Zahlen nicht spektakulär. Betrachtet man jedoch die Entwicklung etwas genauer, kommt der Handelsverlauf einem Krimi gleich, den aktive Börsianer nicht so schnell vergessen werden.

    DAX beendet nach extremer Volatilität die Handelswoche mit 1,7 Prozent Gewinn auf 10.299 Punkte

    Einen schwarzen Montag erlebte der DAX gleich zu Wochenbeginn. Der Index stürzte ab und markierte bei 9.338 Punkten einen neuen Jahrestiefstand. Damit notiert der DAX 3.000 Punkte unter dem Jahreshoch von 12.390, dass der DAX im April noch notierte. Nachdem die chinesische Notenbank keine weiteren Hilfspakete für die schwächelnde heimische Wirtschaft bekannt gab, ging es bereits am frühen Morgen in Asien mit den Kursen weiter nach unten und steckte damit auch den DAX an. Im Tagesverlauf erholte sich der DAX von diesem Schock wieder etwas und ging mit einem Tagesverlust von 4,7 Prozent bei 9.648 Punkten aus dem Handel. Die weitere Lockerung der chinesischen Geldpolitik sowie ein überraschend starker ifo-Geschäftsklimaindex sorgten am Dienstag für eine Erholung und ein entsprechendes Kursfeuerwerk. Die Kurse der DAX-Aktien stiegen um 5 Prozent auf mehr als 10.000 Punkte und machten die schwache Entwicklung vom Montag wieder gut. Einen nervösen Handel mit Kursausschläge von 100 Punkte nach oben und unten innerhalb kurzer Zeit prägte das Bild am Mittwoch. Am Ende blieb ein Minus von 1,3 Prozent bei einem DAX-Stand leicht unter der 10.000er Marke. Starke Wirtschaftsdaten aus den USA sorgten für einen Kurssprung beim DAX, der einen Tagesgewinn von 3,2 Prozent markierte. Wenig Veränderung gab es am Freitag. Der DAX schloss mit einem kaum nennenswerten Tagesverlust von 0,2 Prozent.

    Infineon, Deutsche Börse und BASF liegen ganz vorne im DAX

    Aktien des Speicherchipherstellers konnten sich von der schwachen Vorwoche am besten erholen und legten im Wochenverlauf 6,2 Prozent zu. Damit waren die infineon-Papiere die stärkste Aktie aus dem DAX. Der Kurs der infineon-Papiere legte um 56 Cent auf 9,55 Euro zu. Die Aktien der Deutschen Börse profitieren von den starken Kursschwankungen und damit hohen Umsätzen an den Börsen. Die Aktie des Börsenbetreibers liegt mit 5,8 Prozent im Plus. Der Kurs der Deutschen Börse verteuerte sich um 4,34 Euro auf 79,62 Euro. Unter den exportorientierten Aktien konnten sich die Dividendentitel von BASF mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent am stärksten erholen. BASF-Aktien stiegen damit um 2,62 Euro auf 71,88 Euro.

    RWE, E.on und HeidelbergCement im Minus

    Weiter im Minus notieren dagegen die Versorger. Aktien von RWE schnitten mit einem Wochenverlust von 3,7 Prozent am schwächsten ab. Die Aktien des Energieriesen verloren damit 53 Cent an Wert und kosten aktuell nur noch 14,01 Euro. Weniger stark ist der Verlust des Konkurrenten E.on ausgefallen. Der Kurs von E.on gab 1,8 Prozent auf 10,28 Euro nach. Kaum nennenswert ist dagegen der Kursverlust von 0,4 Prozent der HeidelbergCement-Papiere auf 67,56 Euro.

    Abwärtstrend könnte mit dem Ausverkauf beendet sein

    Nach den starken Schwankungen mit teilweise hohen Tagesverlusten könnte der DAX den Boden gefunden haben. Neben negativen Szenarien hat auch ganz viel Psychologie die Märkte nach unten getrieben. Damit könnte die Gegenbewegung bereits den neuen Aufwärtstrend bzw. zumindest eine Seitwärtsbewegung eingeläutet haben. Ob die schwächere Wirtschaftsentwicklung Chinas tatsächlich Bremsspuren in den deutschen Bilanzen hinterlässt, wird sich in den kommenden Quartalszahlen zeigen. Der schwache Euro sowie die niedrigen Zinsen gelten weiterhin als Impuls für gute Unternehmensergebnisse.

  • DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte – Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne – Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    Nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche mit dem Deutschen Aktienindex. Der DAX verteuerte sich um 1,6 Prozent und hat damit nach zwei Wochen mit Verlusten wieder die Trendwende geschafft. Der Wochengewinn entspricht einem Punkteanstieg von 182 Punkte auf einen Stand von 11.491 Punkte.

    DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte

    Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist besser als erwartet ausgefallen und hat damit am Montag die Aktienmärkte beflügelt. Selbst negative Vorgaben aus China konnten die gute Stimmung auf dem Frankfurter Parkett nicht trüben. Zum Wochenstart legte der DAX 1,2 Prozent zu. Wenig Bewegung im DAX gab es am Dienstag. Der DAX ging 0,1 Prozent höher aus dem Handel. Auch wenn sich der DAX kaum bewegte, gab es bei einzelnen Aktien im Rahmen der Berichtssaison teilweise deutlich stärkere Kursausschläge. Ein kräftiges Plus mit einem Gewinn von 1,6 Prozent verzeichnete das Aktienbarometer DAX am Mittwoch. Ein schwacher Euro und gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten für kräfte Kursgewinne bei vor allem exportorientierten Unternehmen. Trotz guter Quartalsergebnisse einzelner Unternehmen verlor der DAX am Donnerstag 0,4 Prozent an Wert. Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes am Donnerstag hielten sich Investoren mit Aktienkäufen zurück. Nach der Veröffentlichung sehr guter Arbeitsmarktdaten am Freitag verlor der DAX 0,8 Prozent an Wert. Am Markt wird aufgrund der starken US-Wirtschaft nun mit ersten Zinsschritten im September gerechnet. Gerade das niedrige Zinsniveau galt in den letzten Monaten als Kurstreiber der jüngsten Aktienmarktrally.

    Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne

    Gute Daten gab es von Continental. Der Automobilzulieferer ist strategisch gut aufgestellt und verdient dabei auch noch viel Geld. An der Börse wurde das Zahlenwerk mit einem Wochengewinn von 9,6 Prozent gefeiert. Die Continental-Aktie war damit die stärkste Aktie im DAX und beendete den Handel bei einem Stand von 223,10 Euro. Gute Zahlen gab es auch bei Beiersdorf. Nachdem der Nivea-Hersteller im ersten Quartal eine Delle hatte, beschleunigte sich das organische Wachstum wieder. Der Kosmetikkonzern legte 5,3 Prozent auf 81,97 Euro zu. Mit der Erholung der exportorientierten Aktien ging es auch bei Volkswagen wieder nach oben. Dabei half der schwache Euro dem exportstarken Automobilhersteller auf die Sprünge. Der Wochengewinn beträgt 3,7 Prozent auf 189,15 Euro. Ohne große Nachrichten legten die Papiere von HeidelbergCement genauso stark auf 71,99 Euro zu.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    In Athen hat nach wochenlanger Zwangspause die Börse wieder geöffnet. Bei insgesamt stark fallenden Kursen erwischte es den Bankensektor am stärksten. Die Kurse der größten Banken Griechenlands brachen um rund 50 Prozent ein. Dies schlug sich in Kursverlusten bei den deutschen Banken nieder. So verloren die Papiere der Deutschen Bank 3,9 Prozent auf 30,76 Euro und die der Commerzbank 2,4 Prozent auf 11,50 Euro. Der wochenlange Poststreik hinterlässt nun auch Spuren in der Bilanz der Deutschen Post. Die Gewinnziele wurden revidiert. Der Aktienkurs verlor 2,4 Prozent auf 26,87 Euro.

    Zinswende wird den DAX weiter belasten

    Da momentan alles auf eine Zinswende hindeutet, hat der DAX nun einen kräftigen Gegenspieler. Steigende Zinsen belasten Unternehmen mit höheren Zinsausgaben und reduzieren dadurch die Gewinne. Außerdem bieten steigende Zinsen eine Anlagealternative zum Kauf von Aktien. Beide Faktoren führen zu einer Belastung für den Aktienmarkt. Wie stark diese Faktoren wirken, hängt von der Höhe der Zinserhöhungen und der Geschwindigkeit wie diese umgesetzt werden. Dennoch bleibt zunächst Unsicherheit und damit dürfte der Aufwärtstrend erst einmal ins Stocken geraten.