Schlagwort: Deutsche Post

  • DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte – Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu – RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Woche ging es am Deutschen Aktienmarkt mit den Kursen stark nach oben und unten. Zum Wochenschluss blieb dann ein Verlust von 37 Punkten über. Damit hat der DAX den Sprung über die 10.000er Marke nicht geschafft und ist um 0,4 Prozent weiter abgerutscht auf einen Wochenendstand von 9.916 Punkten.

    DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte

    Nach dem langen Pfingstwochenende ist der DAX mit einem Minus von 0,6 Prozent in die Woche gestartet. Der Kursverlust vom Dienstag wurde mit Inflationsdaten aus den USA begründet. Diese lagen über den Erwartungen und könnten damit schneller zu Zinssteigerungen durch die US-Notenbank führen. Bei einem dünnen Umsatz notierte der DAX auch am Mittwoch lange im Minus. Mit Kursgewinnen an der Wall Street ging es auch beim Deutschen Aktienindex nach oben. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 0,5 Prozent. Die US-Notenbanksitzung sorgte nun für die befürchtete Zinssteigerungsphantasie. Die Aktienmärkte gaben daraufhin weltweit deutlich nach. Beim DAX blieb am Tagesende ein Verlust von 1,5 Prozent. Lediglich der Optionsverfall lenkte am Freitag von diesem Geschehen ab und brachte einen Tagesgewinn von 1,2 Prozent.

    Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu

    Solide Geschäftszahlen von Merck haben den Aktienkurs beflügelt. Der veröffentlichte Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen und die Gewinne leicht darüber. Auf dem Börsenparkett führte dies zu einem Wochengewinn von 6,1 Prozent auf 87,23 Euro. Zinssteigerungen wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus, da bei einem höheren Zinsumfeld die Margen für die Banken wieder steigen. Bei der Commerzbank wirkte sich dies positiv mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent auf den Aktienkurs aus. Ebenfalls deutlich nach oben ging es bei ProSiebenSat1 nachdem sich die Aktie in der jüngsten Vergangenheit wenig bewegte.

    RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Mit den Energieversorgern ging es auch in der vergangenen Woche in den Keller. RWE erhalten dabei die rote Laterne als schwächste Aktie im DAX. Der Kurs von RWE gab um 7 Prozent auf 11,49 Euro nach. Übernahmepläne für Monsanto durch Bayer sorgen für Verunsicherung bei den Leverkusenern. An der Börse wurde diese Meldung mit einem kräftigen Kursabschlag kommentiert. Zum Wochenschluss bleibt beim DAX ein Wochenverlust von 3,7 Prozent auf 89,54 Euro. Auch bei der Deutschen Post steht ein Verlust von 3,7 Prozent auf dem Papier. Allerdings enthält der Kursrückgang um 98 Cent den Dividendenabschlag von 85 Cent.

    DAX bewegt sich seitwärts und wartet auf Entscheidung

    Nachdem sich der DAX in den vergangenen Wochen immer seitwärts bewegte und es nur an einzelnen Tagen zu Ausreißern kam, dürfte sich der Trend erst einmal fortsetzen. Für die kommende Woche werden keine Nachrichten erwartet, aufgrund derer sich dieser Trend ändern könnte. Stärkere Signale in Richtung Zinssteigerungen könnten den DAX jedoch nachhaltig belasten und zu weiteren Kursverlusten führen. Ansonsten ist es auch gut möglich, dass der DAX bei positiven Nachrichten wieder über die 10.000er Marke klettert.

  • DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten – Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu – Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Nach einem rasanten Wochenverlauf geht der DAX mit einem Wochengewinn von gerade einmal 7 Punkten aus dem Handel. Der Gewinn in Prozent ausgedrückt, liegt damit bei unveränderten 0,1 Prozent. Zum Wochenschluss notiert der DAX bei einem Stand von 9.831 Punkten nachdem der deutsche Aktienindex zwischenzeitlich sogar unter der Marke von 9.500 Punkten handelte.

    DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten

    Der Ausgang der hessischen Kommunalwahlen als Probe für die Landtagswahlen an diesem Wochenende hatte keine Auswirkung auf den DAX. Nach einem vergleichsweise ruhigen Handel ging der Aktienmarkt 0,5 Prozent schwächer aus dem Handel. Wachstumssorgen aus China drückten am Dienstag auf die Kurse. Der Markt erlitt nach schwachen Konjunkturindikatoren 0,9 Prozent an Wert. Am Tag vor der erwarteten EZB-Sitzung kam es zu Tagesgewinnen in der Spitze von 1,5 Prozent, die sich bis zum Handelsende wieder weitgehend auflösten. Am Tagesschluss bleibt ein Gewinn von gerade einmal 0,3 Prozent über. Die Enttäuschung über ein möglicherweise baldiges Ende der Niedrigzinspolitik überschattete das Ergebnis der Sitzung und sorgte für Enttäuschung auf dem Aktienparkett. Der DAX verlor 2,3 Prozent. Am Freitag wurde das Ergebnis der EZB noch einmal genauer angeschaut und als gar nicht so schlecht bewertet. Am letzten Handelstag der Woche sorgte dies für eine starke Performance. Der DAX legte um 3,5 Prozent zu.

    Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu

    Die EZB-Entscheidung hat sich vor allem für Banken positiv ausgewirkt. Die Aktie der Commerzbank profitierte davon am meisten. Auch der neue Vorstand sorgen für eine gewisse Ruhe. Dem Aktienkurs verhalfen diese Maßnahmen zu einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 8,44 Euro. Starke Unternehmenszahlen veröffentlichte die Deutsche Post. Vor allem beim Cash Flow lag das Ergebnis deutlich über den Erwartungen. An der Börse sorgte dies für einem Wochengewinn von 3,8 Prozent auf 23,51 Euro. Ganz unbemerkt legte die Immobilienaktie Vonovia 3,5 Prozent zu und gehört damit zu den Top-Gewinnern beim DAX. Aktuell kosten Papiere von Vonovia 30,26 Euro.

    Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Die schwachen Konjunkturdaten aus China haben sich gleich negativ bei den deutschen Automobilherstellern niedergeschlagen. Negative Nachrichten um den VW-Abgasskandal belasteten die Papiere der Wolfsburger zusätzlich. Die Dividendenpapiere von Volkswagen gaben im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 113,70 Euro nach. Papiere von BMW notieren 4,7 Prozent schwächer bei 78,72 Euro. Trotz leicht übertroffener Umsatz- und Gewinnzahlen sorgte die unter den Erwartungen liegende Dividendenausschüttung für Unmut an der Börse. Merck-Papiere gaben im Wochenverlauf um 4,7 Prozent auf 76,16 Euro nach.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Der Ausblick für die nächste Woche kann aus der Vorwoche unverändert übernommen werden. Mit dem starken Momentum zum Wochenschluss hat der DAX einen leichten Punktegewinn retten können. Mit den steigenden Ölpreisen könnte der DAX diese Dynamik auch in die nächste Woche mitnehmen und so weitere Kursgewinne einfahren und kurzfristig wieder über die Marke von 10.000 Punkte klettern.

  • DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte – Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu – K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Nach zwei Verlustwochen hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs des Deutschen Aktienindex der 30 größten Aktien legte im Wochenverlauf 2,6 Prozent zu und hat damit 268 Punkte gewonnen. Am Freitag ging der DAX bei einem Stand von 10.608 Punkten aus dem Handel und damit deutlich oberhalb der Marke von 10.000 Punkten.

    DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte

    Nach einer schwachen Vorwoche hat der DAX am Montag auch einen schwachen Wochenstart erwischt. Der weitere Ölpreisverfall belastete den DAX und sorgte für einen Tagesverlust von 1,9 Prozent. Ein überraschend guter ZEW-Konjunkturindex läutete am Dienstag die Trendwende ein. Nach einer kräftigen Erholung legte der DAX 3,1 Prozent zu. Am Mittwoch war erstmal eine Verschnaufpause nach dem starken Vortag angesagt – kaum verändert ging der DAX 0,2 Prozent stärker aus dem Handel. Am Tag nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank FED gab es beim DAX erneut deutliche Kursgewinne. Mit einem Tagesgewinn von 2,6 Prozent wurde der Zinsschritt gefeiert. Nach der Rally der vergangenen Tage sorgte am Freitag der große Verfalltag an der Terminbörse für Gewinnmitnahmen. Der DAX beendete eine gute Woche mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu

    Nach dieser starken Handelswoche haben 29 Aktien aus dem DAX die Woche mit einem Kursgewinn beendet. Der Kursaufschwung wurde von allen Aktien getragen und es gab keine Einzelwerte mit extrem hohen Kursgewinnen. Den höchsten Wochengewinn von 6,9 Prozent erzielten die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Positive Analystenkommentare sowie ein jährlich in Aussicht gestelltes Gewinnwachstum von 16 Prozent überzeugten auf dem Parkett. Der Kurs stieg auf 79,87 Euro. Der Aktienkurs der Deutschen Lufthansa reagiert auf die fallenden Ölpreise. Dies macht den Betrieb der Flugzeuge günstiger und sorgt für steigende Gewinne. Der Kurs der Deutschen Lufthansa-Aktie legte um 5,9 Prozent auf 14,10 Euro zu. Ohne große Meldungen sorgt das Weihnachtsgeschäft im Versandhandel für eine starke Performance bei der Deutschen Post. Der Kurs legte um 5,1 Prozent auf 25,75 Euro zu.

    K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Unter den DAX-Aktien ging es lediglich mit den Papieren von K+S nach unten. Der Aktienkurs des Düngemittelherstellers gab um 2,3 Prozent auf 23,22 Euro nach. Aktien von Beiersdorf mit einem Gewinn von nur 0,7 Prozent gehörten in der vergangenen Woche ebenfalls zu den Verlierern wie die Papiere von Volkswagen und Linde, die jeweils um 1,1 Prozent zulegen könnten.

    Fällt die Weihnachtsrally 2015 aus?

    Nach den starken Kursgewinnen titelten einige Börsenbriefe bereits, dass nun die Weihnachtsrally kommt. Doch die Kursverluste vom Freitag trübten die Stimmung schnell wieder ein, so dass die Marktteilnehmer inzwischen davon ausgehen, dass es in 2015 keine Jahresendrally mehr geben wird. Sollte es keine starken Kursveränderungen mehr geben, geht das Börsenjahr 2015 als schwaches Jahr mit einer kaum nennenswerten Kursveränderung in die Geschichte ein. Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft haben schon einige Handelshäuser ihre Bücher bereinigt und geschlossen. Man schaut gespannt auf das Jahr 2016 und erwartet sich davon deutlich mehr Bewegung.

  • DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte – Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne – Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    Nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche mit dem Deutschen Aktienindex. Der DAX verteuerte sich um 1,6 Prozent und hat damit nach zwei Wochen mit Verlusten wieder die Trendwende geschafft. Der Wochengewinn entspricht einem Punkteanstieg von 182 Punkte auf einen Stand von 11.491 Punkte.

    DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte

    Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist besser als erwartet ausgefallen und hat damit am Montag die Aktienmärkte beflügelt. Selbst negative Vorgaben aus China konnten die gute Stimmung auf dem Frankfurter Parkett nicht trüben. Zum Wochenstart legte der DAX 1,2 Prozent zu. Wenig Bewegung im DAX gab es am Dienstag. Der DAX ging 0,1 Prozent höher aus dem Handel. Auch wenn sich der DAX kaum bewegte, gab es bei einzelnen Aktien im Rahmen der Berichtssaison teilweise deutlich stärkere Kursausschläge. Ein kräftiges Plus mit einem Gewinn von 1,6 Prozent verzeichnete das Aktienbarometer DAX am Mittwoch. Ein schwacher Euro und gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten für kräfte Kursgewinne bei vor allem exportorientierten Unternehmen. Trotz guter Quartalsergebnisse einzelner Unternehmen verlor der DAX am Donnerstag 0,4 Prozent an Wert. Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes am Donnerstag hielten sich Investoren mit Aktienkäufen zurück. Nach der Veröffentlichung sehr guter Arbeitsmarktdaten am Freitag verlor der DAX 0,8 Prozent an Wert. Am Markt wird aufgrund der starken US-Wirtschaft nun mit ersten Zinsschritten im September gerechnet. Gerade das niedrige Zinsniveau galt in den letzten Monaten als Kurstreiber der jüngsten Aktienmarktrally.

    Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne

    Gute Daten gab es von Continental. Der Automobilzulieferer ist strategisch gut aufgestellt und verdient dabei auch noch viel Geld. An der Börse wurde das Zahlenwerk mit einem Wochengewinn von 9,6 Prozent gefeiert. Die Continental-Aktie war damit die stärkste Aktie im DAX und beendete den Handel bei einem Stand von 223,10 Euro. Gute Zahlen gab es auch bei Beiersdorf. Nachdem der Nivea-Hersteller im ersten Quartal eine Delle hatte, beschleunigte sich das organische Wachstum wieder. Der Kosmetikkonzern legte 5,3 Prozent auf 81,97 Euro zu. Mit der Erholung der exportorientierten Aktien ging es auch bei Volkswagen wieder nach oben. Dabei half der schwache Euro dem exportstarken Automobilhersteller auf die Sprünge. Der Wochengewinn beträgt 3,7 Prozent auf 189,15 Euro. Ohne große Nachrichten legten die Papiere von HeidelbergCement genauso stark auf 71,99 Euro zu.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    In Athen hat nach wochenlanger Zwangspause die Börse wieder geöffnet. Bei insgesamt stark fallenden Kursen erwischte es den Bankensektor am stärksten. Die Kurse der größten Banken Griechenlands brachen um rund 50 Prozent ein. Dies schlug sich in Kursverlusten bei den deutschen Banken nieder. So verloren die Papiere der Deutschen Bank 3,9 Prozent auf 30,76 Euro und die der Commerzbank 2,4 Prozent auf 11,50 Euro. Der wochenlange Poststreik hinterlässt nun auch Spuren in der Bilanz der Deutschen Post. Die Gewinnziele wurden revidiert. Der Aktienkurs verlor 2,4 Prozent auf 26,87 Euro.

    Zinswende wird den DAX weiter belasten

    Da momentan alles auf eine Zinswende hindeutet, hat der DAX nun einen kräftigen Gegenspieler. Steigende Zinsen belasten Unternehmen mit höheren Zinsausgaben und reduzieren dadurch die Gewinne. Außerdem bieten steigende Zinsen eine Anlagealternative zum Kauf von Aktien. Beide Faktoren führen zu einer Belastung für den Aktienmarkt. Wie stark diese Faktoren wirken, hängt von der Höhe der Zinserhöhungen und der Geschwindigkeit wie diese umgesetzt werden. Dennoch bleibt zunächst Unsicherheit und damit dürfte der Aufwärtstrend erst einmal ins Stocken geraten.

  • DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in ChinaIn der vergangenen Woche schaffte der DAX bei starken Schwankungen auf Wochensicht einen Gewinn von 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte. Damit kletterte der DAX um 257 Punkte nach oben. Nachdem der DAX zwischenzeitlich unter die 11.000er Marke gerutscht war und so tief wie zuletzt im Februar notiert hatte, ging es zum Wochenbeginn deutlich nach oben.

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte

    Nach dem Referendum in Griechenland ging es beim DAX deutlich nach unten. Der Tagesverlust betrug 2,5 Prozent am Tag nach der Ablehnung der Sparbedingungen durch die griechische Bevölkerung. Angesichts dieses Ergebnisses erscheint der Kursverlust beim DAX moderat. Allerdings zeichnet sich eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland immer weniger ab. Deshalb setzte der DAX auch am Dienstag die Talfahrt mit einem Verlust von 2 Prozent fort. Neben dem nahenden Grexit sorgt vor allem der starke Kursverlust in China für Verunsicherung. Nach den Tiefständen vom Dienstag trauten sich am Mittwoch erstmals wieder Schnäppchenjäger auf das Parkett und verhalfen dem Deutschen Aktienindex zu einem Gewinn von 0,7 Prozent. Positive Nachrichten von der Konjunkturseite sowie eine Erholung an den chinesischen Aktienmärkten sorgten am Donnerstag zu einem starken Kursgewinn von 2,3 Prozent. Am Freitag wurde von Griechenland eine Reformliste vorgelegt, die weitestgehend die Forderungen der Geldgeber erfüllen soll. An der Börse wurde diese Meldung und damit ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone mit einem Tagesgewinn im DAX von 2,9 Prozent gefeiert.

    Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen

    Bei der Deutschen Post kam es nach wochenlangen Streiks zu einer Einigung mit der Gewerkschaft verdi. Damit ist der Arbeitskampf beendet und das Unternehmen kann sich wieder mit dem Tagesgeschäft der Postzustellung widmen. An der Börse wurde das Streikende mit einem kräftigen Aufschlag gefeiert. Im Wochenverlauf legte die Aktie der Deutschen Post um 2,03 Prozent zu und ging 7,8 Prozent höher bei einem Stand von 28,16 Euro ins Wochenende. Ein kräftiger Kundenzuwachs bei der US-Mobilfunktochter sorgt für kräftige Kursgewinne bei der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 6,4 Prozent auf 16,37 Euro zu. Auch der Kurs der Deutschen Lufthansa liegt mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent auf 12,27 Euro ganz vorne unter den Wochengewinnern.

    Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China – BMW, VW und Lanxess sind die Wochenverlierer

    Der starke Kursverlust an den chinesischen Börsen schürt die Angst, dass damit ein Konjunktureinbruch folgen könnte. Vor allem Luxusgüter wie Autos könnten nach den starken Kursverlusten in China weniger gefragt sein. Die deutschen Premiumautomobilhersteller setzen derzeit stark auf China und liegen aufgrund dieser Befürchtungen am Ende der Kursentwicklung alles DAX-Aktien. Selbst bei einer starken Performance des DAX gaben die Papiere von BMW und VW um 3,7 bzw. 3,2 Prozent nach. Auch Lanxess gehören zu den schwächsten DAX-Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 52,96 Euro.

    Entscheidung um Griechenland wird die Kurse bewegen

    Nach der Wendung um eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands in letzter Minute wird es auch in den kommenden Tagen einige wichtige Entscheidungen geben. Ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist mit der Vorlage der griechischen Sparliste wieder größer geworden. Nach den starken Kursgewinnen vom Freitag vergangener Woche geht der Aktienmarkt bereits von einer Einigung in letzter Minute aus. Sollte dies zutreffen, wird es in den kommenden Tagen zu weiteren Kursgewinnen im DAX kommen. Sollte dagegen ein Grexit wieder wahrscheinlicher werden, dürfte dies erneut zu einer Verunsicherung an den Börsen führen und dem DAX erneut herbe Verluste bescheren.

  • DAX mit 3,4 Prozent Wochengewinn und neuem Allzeithoch bei 12.391 Punkten – Deutsche Post, FMC und infineon mit starker Performance – Commerzbank, Deutsche Bank und Daimler schwächste Aktien im DAX mit Gewinnen

    Der DAX hat den Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Nachdem bereits das erste Quartal mit einem Rekordgewinn von 22 Prozent beendet wurde, ging es in der letzten osterbedingt verkürzten Handelswoche erneut deutlich nach oben. Der Wochengewinn beträgt 3,4 Prozent auf einen Schlussstand von 12.375 Punkte. Dies ist ein Kursgewinn von 407 Punkte. Ein neues Allzeithoch markierte der DAX am Freitag im Handelsverlauf bei 12.391 Punkten.

    Neues Allzeithoch bei 12.391 Punkten – DAX wieder in bester Verfassung

    Nach dem langen Osterwochenende legte der DAX gleich am Dienstag ordentlich zu und machte einen Gewinnsprung von 1,3 Prozent. Die Aussichten bleiben vor Beginn der Dividendensaison sehr gut. Deshalb griffen die Börsianer zu und kauften Aktien. Bei einem impulsschwachen Handel kam es am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau. Der DAX gab im Tagesverlauf um 0,7 Prozent nach, bevor am Donnerstag und Freitag der DAX wieder deutlich zulegte. Am Donnerstag kletterten die Kurse der Dividendenpapiere um 1,1 Prozent und am Freitag ging es 1,7 Prozent nach oben. Ein wieder schwacher Euro beflügelt die Aktienmärkte da dadurch die Exporte der deutschen Industrie in Nicht-Euro-Länder günstiger werden. Dies sorgt für mehr Nachfrage nach deutschen Produkten. Ein Anziehen des Ölpreises sorgt genauso für eine Stabilisierung wie der Start des US-Aluminiumherstellers Alcoa in die Berichtssaison. Alcoa startet traditional mit der Veröffentlichung der Quartalszahlen. Diese gelten als Gradmesser wie es um die Wirtschaftslage bestellt ist.

    Deutsche Post, FMC und infineon mit starker Performance

    Aktuell sorgen auch Übernahmen für Bewegung bei den Aktienkursen. In der vergangenen Woche überraschte das Übernahmeangebot von FedEx für die niederländische TNT die Märkte. Daraufhin ging es mit Aktien aus dem Logistikbereich nach oben. Davon profitierte aus dem DAX die Aktie der Deutschen Post. Die Aktie Gelb legte 6,8 Prozent zu und ging bei einem Stand von 31,08 Euro aus dem Handel. Größere Übernahmen laufen aktuell auch im Rohstoffbereich durch Shell sowie im Pharma-Beriech in den USA. Kursgewinne von 5,5 Prozent verbuchten die Papiere von Fresenius Medical Care und infineon.

    Commerzbank, Deutsche Bank und Daimler schwächste Aktien im DAX mit Gewinnen

    Keine wirklichen Verlierer gab es in der vergangenen Woche, da alle DAX-Aktien den Handel mit einem Gewinn beendeten. Den schwächsten Zuwachs erzielten die Papiere der Commerzbank mit einem Kursgewinn von 0,6 Prozent auf 13,20 Euro. Auch die Papiere des Wettbewerbers Deutsche Bank liegen mit einem Wochengewinn von 1 Prozent auf 33,09 Euro am unteren Ende der DAX-Aktien. Aktien von Daimler beendeten den Handel mit einem Kursplus von 1,1 Prozent auf 88,65 Euro.

    Wie geht es beim DAX auf dem hohen Niveau weiter?

    Nach den starken Kursgewinnen notiert der DAX auf Allzeithöchstständen. Ein schwacher Euro, die Geldpolitik der Notenbanken, historisch niedrige Zinsen und gute Unternehmensdaten sind die aktuellen Treiber für Kursgewinne. Da all diese Faktoren weiterhin den Aktienmarkt beflügeln, stehen die Zeichen auf steigende Kurse. Ob es nach dem starken Anstieg der letzten Woche auch in der kommenden Woche gleich so weiter geht oder ob die Kurse erst mal etwas konsolidieren, ist dabei zweitrangig. Wichtig ist der mittelfristige Trend und der zeigt weiter nach oben. Zwar sind die Aktien etwas teurer geworden. Insgesamt gelten deutsche Aktien aber noch nicht als überteuert, so dass auch auf dem aktuellen Kursniveau mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen ist.

  • DAX knackt nach 3 Prozent Wochengewinn die 11.900er Marke, markiert neue Allzeithochs und legte die neunte Woche in Folge zu – K+S, Volkswagen und Commerzbank mit starken Kursgewinnen – Deutsche Post und Versorger mit Wochenverlusten

    Mit einem Kursgewinn von 351 Punkten hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit wieder Allzeithöchststände erreicht. Der Wochengewinn beträgt damit 3 Prozent. Mit dem Gewinn in der vergangenen Woche hat der DAX die neunte Woche in Folge mit Kursgewinnen beendet und damit den starken Trend fortgesetzt. Auch der Sprung über die Marke von 11.900 Punkten hat geklappt. Zum Wochenschluss beendete der DAX den Handel bei 11.902 Punkten.

    DAX knackt die 11.900er Marke, markiert neue Allzeithochs und legte die neunte Woche in Folge zu

    Gleich zum Wochenstart hat die EZB das Anleihekaufprogramm begonnen und die Aktienmärkte angeschoben. Der DAX legte am Montag 0,3 Prozent zu. Auch die Berichtssaison brachte positive Überraschungen und gute Ausblicke. Schwache Vorgaben aus New York beendeten die Aufwärtsbewegung beim DAX am Dienstag. Mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent ging der DAX aus dem Handel.

    Bereits am Mittwoch ging es mit den Aktienkursen wieder stark nach oben. Die Euro-Schwäche sorgte für einen Kaufrausch bei den Auto-Werten. Das Börsenbarometer legte alleine am Mittwoch 2,7 Prozent zu. Der Sprung über die 11.800er Marke gelang mit Leichtigkeit. Eine Verschnaufpause hat sich der Aktienmarkt am Donnerstag gegönnt. Der Index gab 0,1 Prozent nach. Zum Wochenschluss ging es mit 0,9 Prozent noch einmal kräftig nach oben.

    K+S, Volkswagen und Commerzbank mit starken Kursgewinnen

    Der Kasseler Kalihersteller K+S legte nach starken Unternehmenszahlen deutlich zu und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,7 Prozent. Damit stieg der Börsenkurs um 2,78 Euro auf 31,51 Euro. K+S profitiert dabei stark vom schwachen Euro, der dem Unternehmen zusätzliche Gewinne in die Kasse spült. Von den Automobiltiteln legten die Papiere von Volkswagen mit einem Wochengewinn von 7,8 Prozent am starksten zu. VW-Aktien stiegen damit um 17,90 Euro auf 247,75 Euro. Der Commerzbank gelang eine Einigung mit den US-Behörden in ihrem Rechtsstreit. Dies sorgte für Kursgewinne. Der Aktienkurs der Commerzbank legte 6,1 Prozent auf 12,58 Euro zu.

    Deutsche Post und Versorger mit Wochenverlusten

    Nach dem Zahlenwerk und dem Ausblick verloren die Aktien der Deutschen Post im Wochenverlauf 4,2 Prozent auf 29,10 Euro. Der Ausblick für das Jahr 2015 lag unter den Analystenerwartungen. Weiter nach unten ging es mit den Aktien der Versorger. E.on verloren 3,4 Prozent auf 13,53 Euro und RWE gaben um 3,1 Prozent auf 23,55 Euro nach. Die Ergebnisse der Versorger stehen aufgrund der Energiewende weiter unter Druck. Für 2016 werden daher schwache Ergebnisse erwartet.

    Der Trend spricht für weitere Kursgewinne beim DAX – 12.000 DAX-Punkte in den nächsten Tagen?

    Der Euro markierte bei einem Wechselkurs zum US-Dollar von weniger als 1,06 ein zwölf-Jahres-Tief. Für die exportorientierte Industrie wirkt der schwache Wechselkurs wie ein Konjunkturprogramm. Und für Anleger außerhalb des Euro-Raumes sorgt der schwache Euro dafür, dass die rund 20 Prozent Kursgewinn seit Jahresanfang einem Kursverlust von rund 13 Prozent gegenüberstehen. Damit hat der DAX bereinigt um Währungseffekte seit Jahresanfang erst 7 Prozent zugelegt und erscheint damit für ausländische Investoren noch nicht überhitzt. Auch die Bewertung deutscher Aktien spricht angesichts moderater KGVs für weitere Kursgewinne.

    Der Trend wird sich somit weiter fortsetzen. Die EZB kauft Anleihen und sorgt damit für Liquidität, die in Aktien investiert werden. Der Euro wird weiter an Wert verlieren und der Export-Industrie helfen. Und aufgrund des schwachen Euro und guter Ergebnisse der Unternehmen werden ausländische Anleger verstärkt in deutsche Aktien investieren. Der Aufwärtstrend ist damit weiter intakt und die Kurse werden so lange kräftig steigen bis negative Nachrichten die Stimmung kippen.

  • Starke Wochenperformance beim DAX mit 2,7 Prozent Gewinn – deutliche Kursgewinne bei Continental, Deutsche Lufthansa und Deutsche Post – adidas einzige Aktie mit Kursverlusten

    Mit einer starken Performance hat der DAX die jüngsten Tiefstkurse hinter sich gelassen und neue Impulse setzen können. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf um 247 Punkte zu und verteuerte sich damit um 2,7 Prozent. Nach diesen Kursgewinnen geht der DAX bei einem Stand von 9.339 Punkten ins Wochenende. Bereits am Montag konnten die Aktienmärkte deutlich zulegen. Erholt vom Ukraine-Schock haussierten die Aktien um 1,9 Prozent. Das Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften liessen den DAX auch am Dienstag kräftig nach oben klettern. Der DAX legte um ein weiteres Prozent zu und hat sich damit mittlerweile um 5 Prozent von den Tiefständen der jüngsten Korrektur erholt. Leichte Gewinnmitnahmen schickten den DAX am Mittwoch um 0,2 Prozent nach unten. Gute Ergebnisse des Einkaufsmanagerindex sorgten auch am Donnerstag für eine gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX konnte 0,9 Prozent zulegen und ging mit 9.402 Punkten in den Feierabend. Am Freitag sorgte der Ukraine-Konflikt wieder für Verunsicherung und liess den DAX um 0,7 nachgeben.

    Von der Erholung in der Vorwoche profitierten vor allem die Papiere von Continental, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent den Handel beendeten. Die Aktie des Automobilzulieferers profitiert besonders vom Stimmungsumschwung der zukünftigen Konjunkturentwicklung. Der Kurs legte um 9,85 Euro auf einen Stand von 163,30 Euro zu. Eine gute Woche ging auch für die Papiere der Deutschen Lufthansa, der Deutschen Post, Volkswagen und der Commerzbank zu Ende, die jeweils um 4 Prozent zulegen konnten.

    Unter den 30 DAX-Aktien gibt es mit adidas lediglich ein Dividendenpapier, das gegen den Trend leicht an Wert verlor. Der Kurs des Herzogenauracher Sportartikelhersteller gab um 1,7 Prozent auf 58,29 Euro nach. Börsenprofis machen einen Artikel der FAZ für den Kursrutsch bei adidas verantwortlich, der die hohen Marketingausgaben des Unternehmens kritisierte. Mit den geringen Kursgewinnen zählen die Papiere der Münchener Rück sowie von E.on und Deutscher Telekom ebenfalls zu den Wochenverlieren der vergangenen Woche.

    Nach der Stabilisierung in der vergangenen Woche hat sich die Situation beim DAX wieder verbessert. Der DAX konnte mit den jüngsten Kursgewinnen die Skeptiker positiv überraschen. Damit wird die Kursentwicklung in der kommenden Woche weiter von der aktuellen Entwicklung bei den Unternehmen und an den Krisenherden der Welt beeinflusst sein. Sollte sich die Entspannung im Irak und der Ukraine fortsetzen, sind weitere Kursgewinne sehr wahrscheinlich.