Schlagwort: Deutsche Post

  • DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.767 Punkte – Infineon, adidas und SAP mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Post, Bayer und Merck mit höchsten Verlusten

    Einen leichten Wochengewinn hat der DAX in der vergangenen Woche eingefahren. Das Plus gegenüber der Vorwoche beträgt 0,3 Prozent. Damit steigt der DAX um 42 Punkte auf einen Stand von 12.767 Punkte.

    DAX gewinnt 0,3 Prozent auf 12.767 Punkte

    Gestützt durch die guten US-Arbeitsmarktdaten in den USA aus der Vorwoche legte der DAX zu Beginn der neuen Woche um 0,4 Prozent zu. Technologiewerte standen am Dienstag im Fokus des Geschehens und verhalfen dem DAX zu einem Gewinn von 0,1 Prozent. Auch am Mittwoch ging es nach einem volatilen Handel am Ende um 0,3 Prozent nach oben. Einen leichten Rückgang in Höhe von 0,2 Prozent gab es am Donnerstag. Das Börsengeschäft war insgesamt von Zurückhaltung geprägt. Auch am Freitag ging es nach unten. Nach einer Gewinnwarnung bei der Deutschen Post fiel der DAX um 0,4 Prozent.

    Infineon, adidas und SAP mit höchsten Kursgewinnen

    Der Fokus auf die Technologiewerte bescherte auf Wochensicht den infineon-Papieren einen Wochengewinn von 4,7 Prozent. Der Speicherchiphersteller legte damit 1,12 Euro auf einen Kurs von 24,73 Euro zu. Kurz vor Beginn der Fußball Weltmeisterschaft sind die Aktien der Sportartikelhersteller beliebt. Adidas legten um 3,2 Prozent auf 199,35 Euro zu. Und beim größten deutschen Technologiekonzern SAP geht es ebenfalls um 3,2 Prozent auf 100,44 Euro nach oben.

    Deutsche Post, Bayer und Merck mit höchsten Verlusten

    Die Gewinnwarnung der Deutschen Post wirkte sich auch negativ auf die Kursentwicklung aus. Auf Wochensicht verliert die Aktie Gelb 5,5 Prozent auf 31,17 Euro. Bei Bayer sorgt die Kapitalerhöhung im Rahmen der Monsanto für fallende Kurse. Der Wochenverlust in Höhe von 4,92 Euro übersteigt aber das Bezugsrecht von 1,70 Euro. Die Bayer-Aktie geht 4,8 Prozent schwächer bei 98,44 Euro aus dem Handel. Und bei Merck geht es um 4,4 Prozent auf 84,52 Euro nach unten

    G7 und Notenbanken könnten Schwung bringen

    Das Ergebnis des G7-Treffens in Kanada und die Notenbanksitzungen könnten in der kommenden Woche für Bewegung an der Börse sorgen. Während vom G7-Treffen eher negative Meldungen erwartet werden, könnten die Notenbanken durchaus mit Nachrichten für steigende Kurse sorgen.

  • Aktien-Alpha Musterportfolio mit 1 Prozent Gewinn – infineon mit starker Performance

    Die Aktien-Alpha Strategie hat gegenüber dem DAX eine leichte Outperformance erzielt. Unser Musterportfolio gewinnt gegenüber der Vorwoche 1 Prozent während es beim DAX lediglich um 0,3 Prozent nach oben geht. Ein Anteilswert am Portfolio notiert bei aktuell 167,58 Euro.

    Unter den Einzelwerten legten die Papiere von infineon mit einem Wochenplus von 4,7 Prozent am stärksten zu. Aktuell liegen Technologiewerte in der Gunst der Anleger. Infineon gelingt es diese positive Stimmung in steigende Kurse umzumünzen. HELLA-Papiere liegen mit einem Wochenplus von 3,3 Prozent auf 56,75 Euro ebenfalls ganz vorne unter den Portfolio-Werten. Die HELLA-Aktie notiert nur leicht unter dem Jahreshoch. Und nachdem die Fresenius-Aktie in den vergangenen Monaten weniger überzeugte, ging es in den vergangenen Handelstagen wieder mal nach oben. Mit einem Wochengewinn von 2,3 Prozent gehört die Aktie des Gesundheitskonzerns zu den Top-Werten im Aktien-Alpha Portfolio.

    Weniger gut lief es dagegen bei der Deutschen Post. Nach der Gewinnwarnung verliert die Aktie 5,5 Prozent auf 31,17 Euro. VTG notieren nur leicht unter dem Jahreshoch, in der vergangenen Woche gab die Aktie jedoch um 3,8 Prozent nach. Und bei freenet läuft es weiter nicht ganz rund. Die Aktie verliert 3 Prozent. Der aktuelle Kurs von 24,20 Euro notiert rund ein Viertel unter dem Jahreshoch.

  • DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte – Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Der DAX hat auch in der vergangenen Woche die Aufwärtsbewegung fortgesetzt und gegenüber der Vorwoche um 182 Punkte zugelegt. Dies entspricht einem Plus von 1,4 Prozent. Zum Handelsschluss ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 13.001 Punkten ins Wochenende. Damit hat der DAX die 13.000er Marke wieder erreicht.

    DAX gewinnt 1,4 Prozent auf 13.001 Punkte

    Ein schwacher Euro hat den DAX zu Wochenbeginn beflügelt und den DAX um 1 Prozent steigen lassen. Doch bereits am Dienstag sorgte die Angst vor einer Verschärfung der Iran-Krise für leicht nachgebende Notierungen. Beim DAX ging es um 0,3 Prozent nach unten. Doch bereits am Mittwoch reagierte der Markt auf die Aufkündigung des Iran-Atomabkommens durch die USA gelassen. Der DAX legte entgegen der Erwartungen um 0,2 Prozent zu. Bei einem schwachen Christi Himmelfahrt Handel legte der DAX 0,6 Prozent zu und kletterte auf 13.023 Punkte. Damit hat der DAX seit Längerem wieder die 13.000er Marke erreicht. Zahlreiche Dividendenausschüttungen der DAX-Konzerne wie adidas, Allianz, E.on, HeidelbergCement und Vonovia wirkten sich positiv auf die DAX-Performance aus. Der DAX-Index ist ein Performance-Index, der auch Dividendenausschüttungen berücksichtigt. Am Freitag hat der DAX mit kleinen Abgaben von 0,2 Prozent die positive Entwicklung abgeschlossen.

    Siemens, ThyssenKrupp und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Siemens hat sehr gute Zahlen veröffentlicht. Mit Ausnahme des Gas- und Stromgeschäfts waren die Quartalszahlen überzeugend. Am Tag der Veröffentlichung legten die Siemens-Aktien 3,9 Prozent zu. Auf Wochensicht legte die Siemens-Aktie um 5,8 Prozent auf 115,50 Euro zu. Eine starke Woche haben auch die Papiere von ThyssenKrupp hinter sich. Der Wettbewerber Arcelormittal stütze mit positiven Zahlen die deutschen Stahlwerte, Die Aktien von ThyssenKrupp legten ebenfalls 5,8 Prozent auf 23,21 Euro zu. Nach einer Kurszielanhebung durch Barclays legten infineon 5,4 Prozent auf 23,96 Euro zu.

    Deutsche Post, HeidelbergCement, Allianz und Vonovia mit höchsten Abschlägen

    Nach einem schwächeren Jahresauftakt stellen die Papiere der Deutschen Post den Wochenverlierer. Sowohl EBIT als auch freier Cashflow sind im ersten Quartal hinter den Erwartungen geblieben. Der Kurs gab darauf um 5,8 Prozent auf 34,43 Euro nach. Bei den weiteren Wochenverlierern sind die Kursverluste optisch erhöht, da HeidelbergCement, Allianz und Vonovia jeweils Dividenden ausschütteten. Dem Wochenverlust von 4,8 Prozent bei HeidelbergCement steht dem Kursverlust von 4,02 eine Dividendenzahlung in Höhe von 1,90 Euro entgegen. Allianz notieren 3,8 Prozent unter der Vorwoche. Dem Kursverlust von 7,46 Euro steht eine Dividendenzahlung ina Höhe von 8 Euro gegenüber. Die Allianz-Aktie liegt somit im Plus. Und bei Vonovia enthält der 3,7 Prozent Wochenverlust von 1,52 Euro eine Dividendenausschüttung von 1 Euro.

    Wonnemonat Mai und Eurokursentwicklung prägen den DAX

    Der Monat Mai gilt generell als guter Börsenmonat. In der kommenden Woche veröffentlichen noch zahlreiche Unternehmen ihre Geschäftszahlen. Am Interessantesten dürfte jedoch die Entwicklung des Euro sein. Wird dieser weiter an Wert verlieren, dürfte sich dies positiv auf die deutschen Exportunternehmen auswirken und damit zu steigenden Kursen beim DAX führen. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Wochen wäre es jedoch auch nicht überraschend, wenn es an den Märkten wenig Bewegung gibt.

  • Aktien-Alpha Portfolio mit starker Performance – Sixt weiter sehr stark

    Mit einem Wochengewinn von 1,9 Prozent hat die Aktien-Alpha Strategie die vergangene Handelswoche besser als der DAX beendet. An der Börse kostet ein Anteilsschein aktuell 170,67 Euro.

    Die beste Kursentwicklung gegenüber der Vorwoche erzielten die Papiere von Sixt. Momentan laufen die Geschäfte beim Autovermieter hervorragend. Die Vorzugsaktie legte gegenüber der Vorwoche um 6,4 Prozent zu. Ebenfalls an der Spitze sind die DAX-Aktien ThyssenKrupp und infineon zu finden. Während die ThyssenKrupp-Aktie von einer guten Stimmung im Branchenumfeld profitierte, sorgten positive Analystenkommentare bei infineon für steigende Kurse.

    Die schwächste Entwicklung innerhalb des Aktien-Alpha Portfolios verzeichneten die Papiere von Deutsche Post. Der Kurs verliert gegenüber der Vorwoche 5,8 Prozent nachdem der Konzern mit den Quartalszahlen enttäuschte. HeidelbergCement notiert mit einem Kursverlust von 4,8 Prozent nur optisch im Minus, da beim Kursrückgang ein Dividendenabschlag von 1,90 Euro enthalten ist. ProSiebenSat.1 enttäuschte mit den vorgelegten Zahlen. Am Tag der Veröffentlichung sackte die Aktie um rund 10 Prozent ab. Auf Wochensicht verlieren ProSiebenSat.1 4,6 Prozent.

  • DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 12.541 Punkte – Deutsche Post, Siemens und BASF mit höchsten Kursgewinnen – Volkswagen, infineon und Continental mit höchsten Kursverlusten

    Mit einem Gewinn in Höhe von 0,8 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit die dritte Woche in Folge ein Plus eingefahren. Der Deutsche Aktienindex stieg um 98 Punkte und ging bei einem Stand von 12.541 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,8 Prozent auf 12.541 Punkte

    Eine mögliche Verschärfung im Syrienkonflikt sorgte am Montag für politische Spannungen. Auf dem Aktienparkett war daher Zurückhaltung angesagt. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Gute Wirtschaftsdaten aus China sowie eine gut laufende US-Berichtssaison haben am Dienstag den DAX kräftig um 1,6 Prozent steigen lassen. Eine Gewinnwarnung von Continental wirkte sich auf den gesamten Aktienmarkt negativ aus. An der Börse bewegten sich die Kurse kaum und legten gerade einmal um 5 Punkte zu. Der aktuelle Anstieg des Ölpreises drückte am Donnerstag auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Der DAX verlor 0,2 Prozent an Wert. Ein leichtes Minus von 0,2 gab es auch zum kleinen Verfall an den Terminmärkten am Freitag. Der starke Euro wirkt sich inzwischen vermehrt negativ auf die Unternehmensergebnisse aus.

    Deutsche Post, Siemens und BASF mit höchsten Kursgewinnen

    Den höchsten Wochengewinn von 3,4 Prozent haben die Papiere der Deutschen Post eingefahren. Die Aktie geht nach dem Anstieg bei einem Stand von 37,71 Euro aus dem Handel. Siemens zählen mit einem Kursplus von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochengewinnern. Die Papiere legten um 3,44 Euro auf 108,30 Euro zu. Und bei BASF sorgt die Übernahme von Monsanto durch Bayer für weitere Gewinne. BASF übernimmt Unternehmensteile, welche im Rahmen der Bayer-Monsanto-Fusion abgegeben werden müssen. BASF gewinnen 3,1 Prozent auf 86,69 Euro.

    Volkswagen, infineon und Continental mit höchsten Kursverlusten

    Die Aktien von Volkswagen haben mit einem Kursrückgang in Höhe von 3,5 Prozent den höchsten Wochenverlust eingefahren. Die Rücknahme der Gewinnerwartung bei Continental und der anhaltend hohe Wechselkurs des Euro belasten zunehmend die Unternehmensgewinne. Mit den Volkswagen Vorzügen ging es um 6,18 Euro auf 171,10 Euro nach unten. Infineon verlieren 2,4 Prozent auf 21,10 Euro. Ein taiwanesischer Chipproduzent hat negative Unternehmensdaten veröffentlicht und damit die infineon-Papiere belastet. Continental hat die Anleger mit der Reduzierung des erwarteten Gewinns für das laufende Jahr negativ überrascht. An der Börse verloren Continental-Aktien 2,1 Prozent auf 220,20 Euro.

    Aktienmarkt wartet auf Signal

    Momentan gibt es genauso viele Gründe für steigende Kurse wie für fallende Kurse. Eine eindeutige Tendenz liegt aktuell am Markt nicht vor. Daher werden einzelne Ereignisse oder Zahlen im Rahmen der Quartalsberichterstattung einen umso höheren Effekt auf die Kursentwicklung haben. Das Gute dabei ist, dass es aktuell keine wirklichen Abwärtstendenzen gibt und der DAX eine sehr gute Unterstützung hat.

  • Aktien-Alpha Portfolio legt 0,4 Prozent zu – Deutsche Post als Wochengewinner

    Mit einem Wochengewinn von 0,4 Prozent ist die Aktien-Alpha Strategie hinter dem DAX zurückgeblieben. Ein Anteilsschein am Bullenbrief-Portfolio der Aktien-Alpha Strategie kostet aktuell 165,86 Euro. In der vergangenen Woche haben wir eine Umschichtung vorgenommen. Den Anteil an der Commerzbank haben wir deutlich reduziert und stattdessen mit dem TecDax-Titel Cancom einen neuen Wachstumswert in unser Portfolio aufgenommen. Wir erwarten mittelfristig von Cancom eine deutlich bessere Performance als von der Commerzbank.

    Die Deutsche Post als DAX-Gewinner liegt auch als Einzelwert im Aktien-Alpha Portfolio ganz vorne. Dafür reicht der Aktie ein Wochengewinn von 3,4 Prozent auf 37,71 Euro. Nach oben geht es auch mit den Dividendentiteln von Amadeus Fire. Die Zeitarbeitsfirma gewinnt 3,2 Prozent auf 99,70 Euro und liegt nur noch 3 Prozent unter dem Jahreshoch. Der jüngste Ölpreisanstieg wirkt sich positiv auf Aktien aus dem Rohstoffbereich aus. Bei Royal Dutch Shell geht es um 3,2 Prozent auf 28,65 Euro nach oben. Der Kurs notiert aktuell nur 1 Prozent unter dem Jahreshoch.

    Den höchsten Kursrückgang hat in der vergangenen Woche unser Neuerwerb Cancom eingefahren. Die Aktie verlor 3,4 Prozent auf 90,75 Euro. Auf Jahressicht ist der Aufwärtstrend aber mehr als intakt. In den letzten 12 Monaten stieg Cancom um 75 Prozent. Der aktuelle Kurs notiert lediglich 2,9 Prozent unter dem Jahreshoch. OSRAM-Aktien gehören mit 3,3 Prozent Kursverlust ebenfalls zu den Verlierern. Ähnlich sieht es bei GESCO mit einem Kursrückgang in gleicher Höhe auf 28,15 Euro aus.

  • DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte – Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen – Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Nachdem der DAX im Wochenverlauf noch neue Höchststände markierte, konnte der Deutsche Aktienindex dieses Niveau nicht halten und ging zum Handelsschluss mit einem Verlust ins Wochenende. Der Rückgang beträgt 0,7 Prozent. Damit verliert der DAX 94 Punkte auf einen aktuellen Schlusskurs von 13.340 Punkte.

    DAX verliert 0,7 Prozent auf 13.340 Punkte

    Zu Wochenbeginn ist der DAX verhalten in die neue Woche gestartet. Der DAX verliert 0,2 Prozent. Höhere Kursverluste wurden dadurch verhindert, dass nach dem Beschluss der SPD zu Verhandlungen für eine Fortführung der Großen Koalition mit der CDU bald eine neue Regierung stehen könnte. An der Wall Street gibt es schon seit vielen Wochen immer neue Höchststände. Am Dienstag war es soweit, dass der Schwung aus den USA in Deutschland ankam und auch der DAX bei 13.560 Punkten ein neues Allzeithoch erreichte. Ein sehr starker Euro führte am Mittwoch zu langen Gesichtern auf dem Börsenparkett. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach. Um weitere 0,9 Prozent ging es am Donnerstag nach unten. Der Euro notierte weiterhin stark und von der EZB gab es keine Hinweise auf Gegenmaßnahmen. Für einen etwas versöhnlichen Wochenausklang sorgte am Freitag ein kleines Tagesplus von 0,6 Prozent.

    Deutsche Börse, Fresenius und Bayer mit höchsten Wochengewinnen

    Spekulationen über einen neuen Übernahmeversuch der London Stock Exchange durch die Deutsche Börse haben deren Kurs deutlich steigen lassen. Im Wochenverlauf legte der Aktienkurs des Frankfurter Börsenbetreibers um 5,5 Prozent auf 104,05 Euro zu. Eine starke Nachfrage herrschte auch bei Aktien des Gesundheitskonzerns Fresenius. Der Kurs kletterte um 3,8 Prozent auf 69,66 Euro. Hohe Liquiditätsreserven und steigende Übernahmeaktivitäten im Chemie- und Biotechnologiebereich beflügeln die Kurse dieser Unternehmen. Bayer legten um 2,9 Prozent auf 107,10 Euro zu.

    Infineon, Deutsche Post und RWE mit größten Abschlägen

    Ein verhaltener Ausblick beim US-Halbleiterhersteller Texas Instruments hat sich negativ auf den Aktienkurs von infineon niedergeschlagen. Der deutsche DAX-Wert verliert 5,6 Prozent und hat damit den höchsten Wochenverlust unter den DAX-Aktien eingefahren. Nachdem die infineon-Papiere in den Vorwochen deutlich zulegten, notieren die Papiere aktuell bei 23,93 Euro. Aktien der Deutschen Post verlieren 4,9 Prozent auf 38,96 Euro und bei RWE geht es um 4,8 Prozent auf 16,71 Euro nach unten.

    Günstige Bewertung und Start der Berichtssaison

    Gemessen an den Ergebnissen gelten Deutsche Aktien weiterhin als günstig bewertet. Mit Daimler starten die DAX-Unternehmen in der kommenden Woche in die Berichtssaison. Auch die bevorstehende Hauptversammlungssaison mit Dividendenzahlungen in Rekordhöhe dürfte die deutschen Aktien weiter beflügeln. Wenn dann auch der Ausblick für das laufende Jahr noch stimmt, steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege und ein Anstieg über die Marke von 14.000 Punkten erscheint damit in den kommenden Wochen als realistisches Szenario.

  • DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte – E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen – ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    In der wegen des Pfingstmontags verkürzten Handelswoche hat der DAX kaum verändert geschlossen. Gegenüber der Vorwoche verlor der Deutsche Aktienindex gerade einmal 7 Punkte. In Prozent ausgedrückt, entspricht dies einem Wochenverlust von 0,1 Prozent. Damit geht der DAX bei einem Stand von 12.816 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte

    Am Montag wurde zunächst verkauft. Vor den Wahlen in Großbritannien und der EZB-Sitzung wollten die Börsianer Risiken meiden und setzen auf Liquidität. Am Aktienmarkt verlor der DAX 1 Prozent. Kaum verändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Tagesverlust beträgt gerade einmal 0,1 Prozent. Starke Aufschläge gab es bei den Energieversorgern nachdem das Bundesverfassungsgericht die Brennelementesteuer gekippt hat. Damit fließen den Kraftwerksbetreibern bereits bezahlte Steuern wieder zurück. Nach einem ruhigen Aktienhandel schloss der DAX am Donnerstag mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent. Das Ergebnis der Wahlen in Großbritannien fiel überraschend, aber positiv für die anstehenden Brexit-Verhandlungen gewertet. Am Aktienmarkt war dies das Hauptthema und sorgte für einen Tagesgewinn von 0,8 Prozent.

    E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen

    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer ist ein Geldsegen für die Energieversorger E.on und RWE. Direkt nach dem Gerichtsurteil zogen die Kurse der beiden Aktien deutlich an. Am nächsten Tage folgten positive Analystenkommentare und sorgten für eine Fortsetzung der Energie-Rally. Im Wochenverlauf legten E.on um 12,4 Prozent auf 8,80 Euro zu und RWE verteuerten sich um 8,7 Prozent auf 19,73 Euro. Deutsche Lufthansa profitieren von den aktuellen Problemen der arabischen Airlines und den Aussichten auf einen gemäßigteren Brexit. Die Papiere erreichten einen Kurs von 3,2 Prozent über der Vorwoche bei 18,60 Euro.

    ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Kursverluste haben die Dividendentitel des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Die Aktie wird seit einiger Zeit von den Börsianern links liegen gelassen. Auf Jahressicht ist ProSiebenSat.1 die einzige Aktie im DAX mit einem Verlust. Für Kursverluste sorgt die wenig überzeugende Gewinnentwicklung bei der Senderfamilie. Der Kurs von ProSiebenSat.1 notiert 3,9 Prozent unter dem Stand der Vorwoche bei 36,91 Euro. Ebenfalls negativ war die Kursentwicklung bei Volkswagen mit einem Verlust von 3,6 Prozent auf 132,60 Euro und Deutsche Post mit einem Rückgang um 2,2 Prozent auf 31,91 Euro.

    Unternehmensgewinne treiben derzeit die Kurse

    Mit der politischen Entwicklung in Asien um Nordkorea und das Chinesische Meer um China sowie die Emirate und Isolation Katars gibt es eigentlich genügend Unsicherheiten mit dem Risiko fallender Kurse. Was die Kurse weiter treibt, ist die Geschäftsentwicklung der Unternehmen selbst. Die deutschen Aktiengesellschaften sind derzeit sehr gut aufgestellt und steigern ihre Ergebnisse von Quartal zu Quartal. Solange diese positive Geschäftsentwicklung anhält, wird es mit den Kursen nach oben gehen – unabhängig davon wie sich das Weltgeschehen verändert. Kurse oberhalb von 13.000 Punkten sind damit weiterhin das mittelfristige Ziel.

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte – Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen – Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Beflügelt vom Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat der Deutsche Aktienindex ein starkes Plus von 3,2 Prozent eingefahren. Der DAX kletterte damit um 389 Punkte und konnte neue Allzeithöchststände markieren. Zum Wochenschluss verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 12.438 Punkten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte

    Nachdem der europafreundliche Macron als Sieger in die Stichwahl für die französische Präsidentschaftswahl geht, herrscht politische Erleichterung. An den Aktienmärkten sorgte dies ebenfalls für gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX legte am Montag auf breiter Front um 3,4 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es nach dem starken Kursanstieg an den folgenden Tagen. Am Dienstag und Mittwoch legte der DAX jeweils leicht um 0,1 Prozent zu, markierte damit aber trotzdem neue Allzeithochs. Auch am Donnerstag ging es zunächst weiter nach oben. Im Tagesverlauf gab der DAX jedoch nach und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Unverändert ging der DAX am Freitag aus dem Handel und verabschiedete sich damit in ein langes Wochenende.

    Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen

    Nach der Wahl in Frankreich sind die Renditen an den Bondmärkten deutlich angestiegen. Das sorgte für eine Kursrally unter den Bankaktien. Die Papiere der Commerzbank profitierten davon mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent am stärksten. Der Kurs der Commerzbank-Aktie verteuerte sich um 67 Cent auf 8,99 Euro. Nach einem starken Gewinnplus ging es mit den Bayer-Aktien deutlich nach oben. Die Aktie der Leverkusener legte um 8 Prozent auf 113,60 Euro zu. Ein neues Hoch markierten die Papiere der Deutschen Post. Die Geschäfte laufen aktuell glänzend und eine Zusammenarbeit mit Amazon für die Lieferung von Lebensmitteln steht in den Startlöchern. Die Post-Aktie legte in der vergangenen Woche um 7,5 Prozent auf 33 Euro zu.

    Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den optisch höchsten Kursverlust von 3,5 Prozent haben die Dividendenpapiere der Münchener Rück eingefahren. Der Kurs gab im Wochenverlauf um 6,45 Euro nach. Dem steht allerdings eine Dividendenzahlung von 8,60 Euro gegenüber, so dass unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags die Aktie im Plus notiert. Zum Handelsschluss kostet eine Aktie 175,95 Euro. Wenig überzeugt sind die Analysten für die Papiere der Deutschen Lufthansa. Auf der Kostenseite sehen die Analysten noch Hausaufgaben. An der Börse kam es nach diesen Aussagen zu Kursverlusten. Auf Wochensicht verliert die Aktie der Deutschen Lufthansa 1,6 Prozent auf 15,84 Euro. Der Immobilienkonzern Vonovia leidet unter dem steigenden Zinsumfeld. Die Aktie verliert 0,8 Prozent auf 33,23 Euro.

    Positive Stimmung wird die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen

    Nachdem die Frankreich-Wahl in der vergangenen Woche den Aktienmärkten Kursgewinne brachte, werden in den kommenden Wochen die derzeit gute Stimmung, die Quartalsergebnisse sowie die Hauptversammlungen zahlreicher DAX-Unternehmen für weitere Aktienkäufe und damit steigende Kurse sorgen. Die Allzeithöchststände aus der vergangenen Woche dürften damit weiter ausgebaut werden.

  • DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu – Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen – Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Nach starken Schwankungen im Wochenverlauf ist der DAX mit einem leichten Gewinn aus dem Handel gegangen. Mit einem Wochengewinn von 30 Punkten kletterte der Deutsche Aktienindex um 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte. Damit notiert der Aktienindex auf einem Niveau, das zuletzt Mitte April erreicht wurde.

    DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu

    Mit dem Montag ist dem DAX der Start in den August erst einmal geglückt. Der Index notierte unverändert bei einem Plus von 4 Punkten. Die Ergebnisse des Bankenstresstests sind damit verdaut und unter den Marktteilnehmern herrscht insgesamt etwas Erleichterung. Am Dienstag gab es den Höhepunkt der Berichtssaison beim DAX. Sieben Unternehmen gaben Details zur Geschäftsentwicklung bekannt. Trotz guter Zahlen sorgte der Ausblick bei BMW für Verkäufe. Der bevorstehende Modellwechsel der 5er Reihe dürfte im zweiten Halbjahr schwache Zahlen bringen. In diesen Abwärtssog gerieten auch die Papiere anderer Automobilhersteller und infineon. Die Commerzbank zog erneut ihre Gewinnprognose zurück. An der Börse wurden die Aktien abgestraft und brachen um 9,2 Prozent ein. Der Tagesverlauf war beim DAX mit einem Verlust von 1,8 Prozent ebenfalls weniger erfolgreich. Für Erholung sorgte am Mittwoch der Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Damit setzten sich die Verluste nicht weiter fort. Auch am Donnerstag ging es beim DAX weiter nach oben. Starke Zahlen von Siemens beflügelten den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA und ein starker US-Dollar sorgten für deutliche Aufschläge bei den deuten Exportwerten. An der Börse gingen die DAX-Notierungen 1,4 Prozent höher aus dem Handel.

    Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen

    Siemens hat zum zweiten Mal im aktuellen Geschäftsjahr die Prognosen erhöht und damit an der Börse für ein kleines Kursfeuerwerk gesorgt. Das Unternehmen ist zurück auf dem Wachstumskurs. Der Aktienkurs kletterte um 5,6 Prozent gegenüber der Vorwoche nach oben und ging bei einem Stand von 102,55 Euro aus dem Handel. Damit notiert Siemens seit rund einem Jahr erstmals wieder über der Marke von 100 Euro. Der Gasspezialist Linde legte weitere 3,6 Prozent zu und notiert aktuell bei 133,35 Euro. Aktien der Deutschen Post stiegen nach hervorragenden Zahlen und dem besten Quartalsergebnis des Konzern 3,5 Prozent höher. Die guten Ergebnisse im Export- und Frachtgeschäft bescherten der Aktie Gelb einen Kursgewinn von 93 Cent auf 27,62 Euro.

    Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Am Ende der Kursgewinner ist einmal mehr die Aktie der Commerzbank zu finden. Der Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes brach nach einer erneuten Gewinnwarnung um 8,6 Prozent im Wochenverlauf ein. Das niedrige Zinsumfeld und das bestehende Risiko macht es den Banken immer schwerer Geld zu verdienen. Die Aktie der Commerzbank notiert bei 5,39 Euro auf Allzeittiefständen. Verkauft wurden auch die Versorger. Aktien von RWE gaben um 5,2 Prozent auf 15,07 Euro nach und E.on verbilligten sich um 4,3 Prozent auf 9,18 Euro.

    DAX könnte erstmal in Ferien gehen

    Nach den weiteren Gewinnen aufgrund guter Daten könnte der DAX in den kommenden Wochen uneinheitlich tendieren. Gründe für weitere Kursgewinne sind damit erst einmal nicht zu erwarten. Genauso wenig dürfte es aber auch zu stärkeren Verlusten kommen. Es wird daher eher davon ausgegangen, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts tendiert und auch in Ferien geht.