Schlagwort: DAX

  • DAX mit 12,5 Prozent Jahresgewinn – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017 – Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Mit dem Börsenjahr 2017 ist ein erfolgreiches Jahr zu Ende gegangen. Bei einer insgesamt niedrigen Schwankungsbreite legte der Deutsche Aktienindex im Jahresverlauf um 12,5 Prozent zu und verabschiedete sich bei einem Indexstand von 12.918 Punkten in den Silvesterabend. Damit hat der DAX gegenüber dem Vorjahr 1.437 Punkte zugelegt.

    DAX mit 12,5 Prozent Gewinn auf 12.918 Punkte

    Bis auf wenige Ausnahmen ist der DAX kontinuierlich geklettert und hat im November bei 13.525 ein Jahreshoch markiert. Eine gute Konjunktur mit starken Ergebnissen der DAX-Unternehmen haben die Aktienkurse steigen lassen. Das niedrige Zinsumfeld mit der expansiven Geldpolitik der Notenbanken sowie ein schwacher Euro haben die Exportchancen der Unternehmen und die Kurse gesteigert. Aus politischer Sicht sorgt die Umsetzung der Steuerreform in den USA für Entlastungen bei den Unternehmenssteuern. Die Wahlen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden führten ebenfalls zu einer Beruhigung auf dem Börsenparkett, nachdem Großbritannien mit dem Brexit den europäischen Wirtschaftsraum verlassen wird. Für Unsicherheit sorgten dagegen die Spannungen mit Nordkorea sowie die nach Unabhängigkeit strebende spanische Region Katalonien.

    Lufthansa, Commerzbank und RWE sind die Jahresgewinner 2017

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich mit einem Jahresplus von 150,4 Prozent auf einen Aktienkurs von 30,72 Euro am stärksten entwickelt. Der Deutschen Lufthansa gelang es aus den Pleiten von Air Berlin und Alitalia jeweils Profit zu schlagen. Auch die Einigung im Tarifkonflikt mit den Gewerkschaften sorgt für eine stabile Planung. Das Geschäftsmodell von Eurowings gilt als Erfolg gegenüber den Billiganbietern. Die Commerzbank erzielte einen Jahresgewinn von 72,4 Prozent auf einen Aktienschlusskurs von 12,50 Euro. Die im Umbau befindliche Bank hat dank des Verkaufs der Frankfurter Firmenzentrale die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. Von den Höchstständen sind die Papiere der Commerzbank aber noch weit entfernt. Aktien des Energieriesen RWE legten 44,0 Prozent auf 17,00 Euro zu. RWE hat von der Rückzahlung aus Atomsteuern profitiert. Aber auch ein Anstieg der Energiepreise hat sich positiv auf die Geschäftsentwicklung von RWE niedergeschlagen.

    ProSiebenSat.1, Fresenius und Deutsche Telekom sind die Verliereraktien 2017

    Den höchsten Jahresverlust mit einem Rückgang um 21,6 Prozent auf 28,70 Euro haben die Papiere des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Das schwache TV-Geschäft hat den Kurs der Aktien nach unten gedrückt. Immer mehr Leute wenden sich vom klassischen Fernsehgeschäft ab und greifen zu On-Demand-Angeboten. Beim Medizinkonzern Fresenius belastet vor allem die Ernährungssparte Kabi. Der Kurs der Fresenius-Papiere gab um 12,4 Prozent auf 65,07 Euro nach. Der seit Monaten erwartete Deal mit dem Verkauf von T-Mobile US ist geplatzt und hat sich negativ auf den Aktienkurs des Bonner Telekommunikationsriesen ausgewirkt. An der Börse ging es mit der T-Aktie um 9,5 Prozent auf 14,79 Euro nach unten.

    Ausblick auf das Börsenjahr 2018 mit Kursziel von 14.800 Punkten

    Ein niedriges Zinsniveau und weiter steigende Unternehmensgewinne werden die Aktienkurse auch in 2018 beflügeln. Dividendenzahlungen mit einer Dividendenrendite von rund 3 Prozent bei den DAX-Aktien sind ein weiteres Kaufargument für deutsche Blu Chips Aktien. Solange die Konjunktur rund läuft und die Notenbanken den Geldhahn nicht zudrehen, wird es mit den Kursen der Anteilspapiere weiter nach oben gehen. Für das Börsenjahr 2018 erwartet die Bullenbrief-Redaktion einen Anstieg um rund 15 Prozent auf einen DAX-Stand von 14.800 Punkten. Im Jahresverlauf erwarten wir in der ersten Hälfte deutliche Kursgewinne, die den DAX auf Allzeithöchststände über die 15.000er Punktemarke klettern lässt. In der zweiten Jahreshälfte dürfte es dann wieder deutlich ruhiger zugehen und der DAX einen Teil seiner Gewinne wieder abgeben.

  • DAX verliert 31 Punkte auf 13.073 Punkte -Lufthansa, infineon und ThyssenKrupp mit höchsten Kursgewinnen – Verluste bei SAP, E.on und adidas

    Im vorweihnachtlichen Börsenhandel hat der DAX bei geringen Umsätzen 0,2 Prozent an Wert verloren. Der Rückgang beträgt 31 Punkte auf einen Endstand von 13.073 Punkte. Damit bewegt sich der DAX weiter innerhalb einer Range von 12.800 und 13.200 Punkten.

    DAX verliert 31 Punkte auf 13.073 Punkte

    Die Aussicht auf die Unterzeichnung der US-Steuerreform hat auch am Montag den DAX deutlich steigen lassen. Zu Wochenbeginn beendete der Deutsche Aktienindex den Handel mit einem Gewinn von 1,6 Prozent. Am Dienstag wurde ein leicht unter den Erwartungen liegender ifo-Geschäftsklimaindex veröffentlicht. Nach den starken Kursgewinnen des Vortages ging es am Dienstag mit 0,7 Prozent leicht nach unten. Deutlichere Kursverluste von 1,1 Prozent gab es dagegen am Mittwoch. Ein Zinsanstieg in den USA sorgte für fallende Notierungen. Zu einer leichten Kurserholung ist es am Donnerstag gekommen – bei sehr geringen Umsätzen zog der DAX um 0,3 Prozent an. Diesen Tagesgewinn hat der DAX am letzten Handelstag vor Weihnachten gleich wieder abgegeben und den Handel bei dünnen Umsätzen mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent beendet.

    Lufthansa, infineon und ThyssenKrupp mit höchsten Kursgewinnen

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa haben sich auf Jahressicht mehr als verdoppelt. Nachdem zwischenzeitlich die Übernahme einer kleineren Air Berlin-Tochter genehmigt wurde, ging es mit dem Dividendenpapier der Fluggesellschaft auch in der vergangenen Woche weiter nach oben. Deutsche Lufthansa legten um 4,3 Prozent auf 31,05 Euro zu. Papiere von infineon legten um 2,3 Prozent auf 23,21 Euro zu und ThyssenKrupp sind mit einem Wochengewinn von 2,1 Prozent auf 23,93 Euro ebenfalls unter den stärksten Aktientiteln zu finden.

    Verluste bei SAP, E.on und adidas

    Bei dünner Nachrichtenlage sind die Aktien von SAP um 2,9 Prozent auf 94,58 gefallen. E.on gehörten bereits in der Vorwoche zu den Wochenverlierern und gehen mit einem weiteren Wochenverlust von 1,9 Prozent aus dem Handel. Einen Wochenverlust von 1,7 Prozent haben adidas-Aktien eingefahren.

    DAX bewegt sich bei geringen Umsätzen weiter seitwärts

    Wenig Bewegung gab es in der vergangenen Woche. Die Woche vor Weihnachten war bereits von dünnen Umsätzen geprägt. Zu Wochenbeginn legte der DAX deutlich zu und alles sah danach aus, dass der DAX die Spanne von 13.200 Punkten nach oben durchbricht. Die Hoffnung währte allerdings nur kurz und der DAX ist in dieses Fenster zurückgekehrt. Experten sehen den DAX zunächst weiter in der Kursspanne von 12.800 und 13.200 Punkten.
  • DAX verliert 50 Punkte auf 13.104 Punkte – ThyssenKrupp, SAP und Merck mit höchsten Kursgewinnen – RWE mit sehr hohem Kursverlust und deutliche Kursabschläge bei adidas und E.on

    Bei einem insgesamt ruhigen Handel hat der Deutsche Aktienindex DAX im Wochenverlauf 0,4 Prozent an Wert verloren. Dies entspricht einem Punkteverlust in Höhe von 50 Punkten. Der DAX notiert damit weiter oberhalb der Marke von 13.100 Punkten. Zum Handelsende ging der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 13.104 Punkten ins Wochenende.

    DAX verliert 50 Punkte auf 13.104 Punkte

    Leicht im Minus ist der DAX in die neue Woche gestartet. Vor allem der charttechnische Widerstand bei 13.200 begrenzte die Kursentwicklung beim DAX. Zum Handelsschluss verliert der DAX 0,2 Prozent an Wert. Mit einem leichten Tagesplus von 0,5 Prozent ging der Handel beim DAX am Dienstag zu Ende. Aufgrund der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwoch-Abend und deren Zinsausblick für das Jahr 2018 war der Börsenhandel eher abwartend. 0,4 Prozent nach unten ging es am Mittwoch. Die Aktie von Innogy gab deutlich nach. Das Unternehmen hat für das laufende Jahr einen Gewinnrückgang angekündigt. Dies zog auch die Aktien des Mutterkonzerns RWE nach unten. Keine Überraschung brachte die US-Notenbanksitzung und auch die EZB hält weiter an der lockeren Geldpolitik fest. Lediglich die Aussichten für 2018 wurde von den Europäern angehoben. Nach 1,8 Prozent erwarten die Notenbanker nun ein Wachstum von 2,3 Prozent in der Eurozone. Dem DAX hat dies nicht geholfen. Der Index gab im Tagesverlauf 0,4 Prozent ab. Der Verfallstermin an der Terminbörse sorgt meist für größere Kursausschläge. Ruhig war dies am vergangenen Freitag. Zum Wochenschluss beendete der DAX den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent.

    ThyssenKrupp, SAP und Merck mit höchsten Kursgewinnen

    Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von ThyssenKrupp mit einem Plus von 2,4 Prozent. Damit steigt die Aktie des Stahlkonzerns um 54 Cent auf 23,44 Euro. Bei SAP geht es um 1,9 Prozent auf 97,35 Euro nach oben. Und Papiere von Merck haben den Kursverlust der Vorwoche wieder ausgeglichen. Diese Woche ging es um 1,9 Prozent auf 90,53 Euro nach oben.

    RWE mit sehr hohem Kursverlust und deutliche Kursabschläge bei adidas und E.on

    Die Gewinnwarnung bei Innogy hat den Kurs des Mutterkonzerns RWE einbrechen lassen. Die Aktie von RWE gab um 17,6 Prozent ein. Damit notiert der Kurs 3,59 Euro unter dem Kurs der Vorwoche bei einem aktuellen Stand von 16,80 Euro. Bei adidas setzt sich der Abwärtstrend fort. Adidas-Papiere gaben um 4,6 Prozent auf 172,25 Euro nach. E.on verlieren nach den starken Verlusten bei RWE ebenfalls überdurchschnittlich. E.on-Papiere notieren 4,1 Prozent unter dem Stand der Vorwoche bei 9,39 Euro.

    DAX bereits in vorweihnachtlicher Stimmung

    Mit dem 3. Advent an diesem Sonntag sind es nur noch 5 Handelstage bis Weihnachten. Das traditionell schwache Handelsgeschäft um die Feiertag könnte damit bereits in der kommenden Woche beginnen. Es ist davon auszugehen, dass keine marktbewegenden Informationen veröffentlicht werden. Allerdings können bei geringen Umsätzen die Kurse deutlicher bewegt werden. Insofern ist der Jahreswechsel eine gute Gelegenheit das Depot neu auszurichten bevor der DAX im Januar wieder voll durchstartet.
  • DAX klettert über 13.000 Punkte-Marke auf 13.154 Punkte – Fresenius, ProSiebenSat.1 und RWE mit deutlichen Kursgewinnen – Bayer, Volkswagen und Merck mit Wochenverlust

    Nach einem starken Handelsverlauf hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn von 292 Punkten beendet. Damit legte der Deutsche Aktienindex 2,3 Prozent zu und ist über die Marke von 13.000 Punkte geklettert. Zum Handelsschluss notierte der DAX bei einem Stand von 13.154 Punkten.

    DAX klettert über 13.000 Punkte-Marke auf 13.154 Punkte

    Nach einem starken Endspurt beim Dow Jones ging es beim DAX zeitverzögert am Montag nach oben. Die Verabschiedung der US-Steuerreform durch den Senat stützte die Kurse. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,5 Prozent. Trendlos ging es dagegen am Dienstag zu. Der DAX fiel um 0,1 Prozent. Widersprüchliche US-Konjunkturdaten sorgten am Mittwoch für leichte Kursverluste. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Am Donnerstag machte der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,4 Prozent die Kursverluste des Vortages wieder gut. Die erwartete Zinserhöhung in den USA lässt den Dollar klettern. Beim DAX sorgte dies für gute Laune und einen Tagesgewinn von 0,8 Prozent zum Wochenschluss.

    Fresenius, ProSiebenSat.1 und RWE mit deutlichen Kursgewinnen

    Fresenius Medical Care profitierte aufgrund des starken US-Geschäfts durch die US-Steuerreform. Beim Mutterkonzern sorgte dies für ordentliche Gewinne. Im Wochenverlauf legt das Fresenius-Papier um 9,3 Prozent auf 66,22 Euro zu. ProSiebenSat.1 hat sich eine neue Strategie und Struktur verpasst. An der Börse kamen diese Meldungen gut an. Der Kurs stieg um 7,3 Prozent auf 28,70 Euro. Der Energieversorger RWE legt mit einem Wochengewinn von 6,5 Prozent auf 20,39 Euro ebenfalls deutlich zu.

    Bayer, Volkswagen und Merck mit Wochenverlust

    Bis auf drei Aktien notierten in der vergangenen Woche alle DAX-Aktien im Gewinn. Den höchsten Kursverlust in Höhe von 1,5 Prozent auf einen Schlusskurs von 104,70 Euro gab es bei den Bayer-Papieren. Volkswagen wurden von Analysten als aussichtsreichster Automobiltitel bewertet. In der vergangenen Woche half dies dem Aktienkurs jedoch nicht. An der Börse ging es mit den VW-Aktien um 0,7 Prozent nach unten. Einen leichten Rückgang von 0,6 Prozent hatten auch die Merck-Papiere zu verkraften. Bei einem Schlussstand von 88,86 Euro verabschiedete sich die Aktie des Chemiekonzerns ins Wochenende.

    Meldungen könnten DAX bewegen

    Mit der Zinsentscheidung und der EZB-Notenbanksitzung stehen in der kommenden Woche zwei Termine an, die das Potential haben die Kurse zu bewegen. Bislang hat beim DAX die Handelsspanne zwischen 12.800 und 13.200 Punkten gehalten. Sollte es keine überraschenden Nachrichten in der kommenden Woche geben, ist eine Fortsetzung des Handels innerhalb dieses Bereichs zu erwarten. Und damit dürfte sich der Seitwärtstrend dann auch bis ins neue Jahr fortsetzen.
  • DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte – Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend – Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust –

    Mit einem Wochenverlust von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche schwach beendet und ist unter die Marke von 13.000 Punkte gerutscht. Zum Handelsschluss notierte der DAX bei 12.861 Punkten.

    DAX fällt unter die 13.000 Punkte-Marke auf 12.861 Punkte

    Ein starker Euro hat die exportorientieren DAX-Aktien fallen lassen. Der Kursverlust betrug am Montag 0,5 Prozent. Etwas freundlicher verlief der Handel dagegen am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent wurden die Kursverluste des Vortages wieder weitgehend wettgemacht. Nach starken Kursbewegungen im Tagesverlauf ging der DAX am Mittwoch im Vortagesniveau aus dem Handel. Zu einem Kursverlust von 0,3 Prozent kam es am Donnerstag. Am Freitag sorgten politische Affären aus den USA für einen Absturz des US-Dollars. Der Euro zog dagegen an und drückte negativ auf die Stimmung bei den deutschen Standardaktien.

    Volkswagen, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse gewinnen gegen den Trend

    Analysten haben das Cashflow-Potential des Volkswagen-Konzerns hervorgehoben. Bei den VW-Aktien kam diese Veröffentlichung gut an. An der Börse stieg die VW-Aktie an die Spitze mit einem Wochengewinn von 2,3 Prozent auf 173,35 Euro. Gute Geschäfte bei der Deutschen Lufthansa sorgen für weitere Aktienkursgewinne. Die Aktie steigt um 2,2 Prozent auf 29,26 Euro. Auch bei der Deutschen Börse geht es nach oben. Das Dividendenpapier des Börsenbetreibers legt um 1,5 Prozent auf 93,21 Euro zu.

    Infineon, SAP und BMW mit höchstem Wochenverlust

    Schwächelnde Kurse bei den Chipherstellern haben auch die infineon-Aktie negativ beeinflusst. Der Kurs der infineon-Papiere verlor 8,9 Prozent auf 22,52 Euro. SAP-Papiere verbilligten sich um 4,2 Prozent auf 93,17 Euro. Bei BMW macht sich die Euro-Stärke im Aktienkurs negativ bemerkbar. Die BMW-Aktie verliert 3,3 Prozent auf 83,57 Euro.

    DAX bewegt sich zwischen 12.800 und 13.200

    Die aktuelle Schwankungsbreite zwischen 12.800 und 13.200 Punkten hatte auch in der vergangenen Woche Bestand. Inzwischen bewegt sich der Deutsche Aktienindex seit einiger Zeit innerhalb dieser Bandbreite. Aktuell gibt es keine starken Impulse, die zu einem Ausbrechen aus dieser Range führen könnten. Sollte es positive Nachrichten geben und der DAX über die Marke von 13.200 Punkte springen, könnte dies der Start für die Jahresendrally sein. Fällt der DAX dagegen unter die Marke von 12.800 Punkten ist mit weiteren Kursverlusten zu rechnen.

  • DAX verliert 1 Prozent und fällt unter 13.000 Punkte Marke – Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa und infineon gewinnen gegen den Trend – RWE, Fresenius und Henkel mit hohen Kursverlusten

    Nach einem deutlichen Kursrutsch von 2,6 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche ein weiteres Prozent an Wert verloren. Ein starker US-Dollar und wenig überzeugende Unternehmensdaten im Rahmen der Berichtssaison haben den deutschen Aktienindex unter die Marke von 13.000 Punkte fallen lassen. Zum Handelsschluss ging der DAX bei einem Stand von 12.994 Punkten ins Wochenende.

    DAX verliert 1 Prozent und fällt unter 13.000 Punkte Marke

    Die trübe Stimmung hat am deutschen Aktienmarkt auch am Montag angedauert. Die langsam zu Ende gehende Berichtssaison konnte die Märkte nicht beflügeln. Der DAX verlor am Montag 0,4 Prozent an Wert. Ein starker Euro hat am Dienstag die Aktien von exportorientierten Unternehmen in Mitleidenschaft gezogen. Davon waren große Teile der DAX-Aktien betroffen. In den Büchern stand ein Tagesverlust von 0,3 Prozent. Nach zwischenzeitlich starken Kursverlusten aufgrund eines starken Euro von über 1,18 gegenüber dem US-Dollar beendete der DAX den Handel am Mittwoch mit einem Tagesverlust von nur noch 0,4 Prozent. Damit ist der DAX unter die 13.000er Marke gerutscht und bei einem Stand von 12.976 in den Feierabend gegangen. Eine Gegenbewegung setzte dann am Donnerstag ein. Ein Rückgang des Euro hat die Märkte etwas entspannt. Der DAX stieg um 0,6 Prozent. Die Freue hielt jedoch nicht lange. Ein wieder erstarkender Euro hat den DAX erneut in die Knie gezwungen und einen Tagesverlust von 0,4 Prozent ausgelöst.

    Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa und infineon gewinnen gegen den Trend

    Einen deutlichen Wochengewinn haben die Papiere der Deutschen Bank eingefahren. Hier sorgt vor allem auch der Einstieg des Finanzinvestors Cerberus mit einem 3 prozentigen Engagement für Phantasie. An der Börse verhalf dies dem gebeutelten Kreditinstitut zu einem Gewinn von 4,9 Prozent auf 16,22 Euro. Die Deutsche Lufthansa wird immer mehr zum Gewinner der Air Berlin Pleite. Nach dem gelungenen Einstieg durch Eurowings laufen auch die Geschäfte rund. Die Flugzeuge sind höher ausgelastet und die Tickets werden zu höheren Preisen verkauft. Den Aktionären gefällt das und an der Börse steigt die Aktie um 4,5 Prozent auf 28,13 Euro. Bei infineon laufen die Geschäfte rund. Lediglich Währungseffekte enttäuschten, aber das Wachstumstempo bleibt konstant. An der Börse gehören infineon-Papiere mit einem Wochengewinn von 3,3 Prozent auf 24,29 Euro zu den Wochengewinnern.

    RWE, Fresenius und Henkel mit hohen Kursverlusten

    Hart getroffen hat es in der vergangenen Woche die RWE-Aktie. Zu Wochengewinn sorgte die Gewinnwarnung des französischen Wettbewerbers EdF für hohe Abschläge bei Versorger-Aktien. Bei RWE lagen die veröffentlichen Zahlen im Rahmen der Erwartungen. Der Unsicherheitsfaktor durch die neue Regierung und eine mögliche Abschaltung von Kohlekraftwerken sorgt für hohe Kursverluste. An der Börse gaben RWE-Papiere 13,4 Prozent auf 19,45 Euro nach. Zunehmende Generika-Konkurrenz hat zu Kursverlusten bei Fresenius geführt. Analysten erwarten einen Preisdruck auf die Produkte von Fresenius Kabi. An der Börse tauchte Fresenius um 7,3 Prozent auf 63,37 Euro ab. Henkel sorgte mit dem vorgelegten Zahlenwerk für Enttäuschung beim Umsatz. An der Börse gab der Kurs um 6 Prozent auf 113,80 Euro nach.

    DAX ist angeschlagen und muss sich erst erholen

    Endlich ist die erwartete Konsolidierung eingetreten. Innerhalb von nur wenigen Tagen hat der DAX rund 600 Punkte an Wert verloren. Selbst die 13.000er Marke hat der DAX nach unten durchbrochen. Auch wenn sich der DAX die letzten Tage auf dem Niveau leicht unter 13.000 Punkte stabilisiert hat, ist es für eine Entwarnung noch etwas früh. Auch das Zahlenwerk hat nicht zu Freudensprüngen geführt und der weiter starke Euro ist nachteilig für die Exportindustrie. Aus diesen Gründen würde es nicht überraschen, wenn es in den nächsten Wochen zu einer Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Niveau kommt. Bleiben die Geschäfte der Unternehmen auf dem aktuellen Niveau, ist zum Jahreswechsel wieder mit steigenden Kursen zu rechnen.

  • DAX verliert 2,6 Prozent auf 13.127 Punkte – HeidelbergCement und Deutsche Bank mit deutlichen Gewinnen – ProSiebenSat.1 und Siemens verlieren nach schwachen Geschäftszahlen

    Der DAX ist in der vergangenen Woche ins Stottern geraten und hat 2,6 Prozent an Wert verloren. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 351 Punkte unter dem Stand vor einer Woche. Die Marke von 13.500 hat der deutsche Blue Chips hinter sich gelassen und ist bei einem Stand von 13.127 Punkten ins Wochenende gegangen.

    DAX verliert 2,6 Prozent auf 13.127 Punkte

    Wenig Bewegung gab es zum Start in die neue Woche. Der DAX verlor mit 0,1 Prozent leicht an Wert. Im Rahmen der Berichtssaison enttäuschte der Automobilhersteller BMW. Der Gewinn litt vor allem unter den Kosten zur Entwicklung neuer Modelle. Am Dienstag gab der DAX als Folge dessen um 0,7 Prozent nach. Kaum verändert hat der DAX den Handel dagegen am Mittwoch beendet. Schwache Geschäftsdaten von adidas, Siemens und Deutsche Lufthansa sorgen für einen deutlicheren Rücksetzer. Nachdem sich die Stimmung auf dem Parkett nach unten drehte verlor der DAX 1,5 Prozent an Wert. Mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent setzte sich der negative Trend am Freitag fort.

    HeidelbergCement und Deutsche Bank mit deutlichen Gewinnen

    Nach überzeugenden Geschäftszahlen ging es für den Zementhersteller HeidelbergCement deutlich nach oben. Das Dividendenpapier setzte sich mit einem Wochengewinn von 6,7 Prozent auf 91,14 Euro an die Spitze. Auch von der Deutschen Bank gab es wieder positive Nachrichten. An der Börse wurde dies mit einem Kursplus von 6,6 Prozent auf 15,46 Euro honoriert. Deutlich stärker als der Gesamtmarkt entwickelten sich auch die Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia mit einem Kursgewinn von 1,1 Prozent auf 39,14 Euro.

    ProSiebenSat.1 und Siemens verlieren nach schwachen Geschäftszahlen

    Deutlich unter Druck sind die Aktien des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 geraten. Der Aktienkurs brach um 13,6 Prozent auf 24,95 Euro ein. Nachdem die Geschäftsentwicklung deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt, setzte sich der Abwärtstrend weiter fort. Die Aktie hat auf Jahressicht bereits deutlich an Wert verloren und gilt als mit Abstand schwächster DAX-Wert. Aktuell notiert die ProSiebenSat.1 Aktie 3,92 Euro unter dem Schlusskurs der Vorwoche. Auch bei Siemens waren die Aktionäre mit dem Zahlenwerk nicht zufrieden. Die Aktie verliert 5,8 Prozent auf 116,95 Euro.

    Konsolidierung nach Berichtssaison auf hohem Niveau

    Nachdem es in den Vorwochen mit neuen Allzeithochs immer weiter nach oben ging, sorgten Kursverluste in der vergangenen Woche für Unsicherheit. Anlass für den Kursrückgang waren Unternehmensergebnisse im Rahmen der Berichtssaison. Die vorgelegten Zahlen sind dabei teilweise am unteren Ende der Erwartungen gelegen bzw. der Ausblick war etwas schwächer. Alles in allem ist dies keine kritische Situation. Nach den starken Kursgewinnen und der überkauften Euphorie wurden viele jedoch etwas überrascht, dass die Aktienkurse auch fallen können. Das fundamentale Umfeld hat sich nicht verändert und mit dem leichten Kursrückgang wird etwas Hitze aus dem Aktienmarkt genommen. Damit legt der DAX das Fundament für weitere Kursgewinne mit dem Ziel einer starken Jahresendrally. Wahre Börsianer nutzen die Zeit der Kursverluste für Aktienkäufe solider Aktien mit starken Kursrückgängen.

  • DAX markiert Allzeithoch bei 12.505 Punkten – Gewinn von 2 Prozent gegenüber Vorwoche – Volkswagen, Siemens und Vonovia führen die DAX-Werte an – Fresenius, ProSiebenSat.1 und adidas mit Wochenverlust

    Nach einem starken Handelsverlauf hat der Deutsche Aktienindex in der aufgrund des Reformationstages verkürzten Handelswoche gegenüber der Vorwoche 2 Prozent zugelegt und neue Allzeithöchststände markiert. Am Freitag verabschiedete sich der DAX bei einem Stand von 13.479 Punkten ins Wochenende.

    DAX markiert Allzeithoch bei 12.505 Punkten – Gewinn von 2 Prozent gegenüber Vorwoche

    Am Montag herrschte an den Börsen aufgrund des Brückentages gespenstische Ruhe. Bei geringen Umsätzen lag der DAX am Handelsende 0,1 Prozent im Gewinn. Umso euphorischer verlief die Entwicklung am Mittwoch. Der DAX notierte auf Rekordniveau und machte einen Tagesgewinn von 1,8 Prozent. Besonders Automobilaktien waren sehr gefragt und haben den Aktienmarkt beflügelt. Zu einer Verschnaufpause mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent kam es am Donnerstag bevor der DAX am Freitag vor dem Wochenende nochmal um 0,3 Prozent zulegen konnte.

    Volkswagen, Siemens und Vonovia führen die DAX-Werte an

    Hervorragende Geschäftszahlen von Volkswagen haben den Aktienkurs beflügelt. Den Dieselskandal scheint der Automobilbauer gut weggesteckt zu haben. Im Wochenverlauf ging es um 12,3 Prozent nach oben. An der Börse notiert die Aktie auf Jahreshoch bei 162,95 Euro. Auch Siemens überzeugt mit einem Wochengewinn von 5,6 Prozent auf 124,20 Euro. Eine starke Performance von 5 Prozent haben auch die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia hingelegt.

    Fresenius, ProSiebenSat.1 und adidas mit Wochenverlust

    Weniger gut war dagegen die Performance bei Fresenius. Die Hurrikans in den USA belasten das Ergebnis von Fresenius. An der Börse ging es mit den Dividendenpapieren des Gesundheitskonzerns um 4,1 Prozent nach unten. Zum Handelsschluss notierte die Aktie bei 69,77 Euro. Bei ProSiebenSat.1 hält die Talfahrt weiter an. Bei einem freundlichen Aktienmarkt notiert die Aktie des Medienkonzerns als einziger Dividendentitel auf Jahressicht im Minus. Im Wochenvergleich ging es um 2,8 Prozent auf 28,87 Euro nach unten. Adidas geben um 1,8 Prozent auf 187 Euro nach.

    Berichtssaison wird DAX-Entwicklung bestimmen

    In der kommenden Woche startet die Berichtssaison in die heiße Phase. Nach einem erfolgreichen Start erwartet die Börse weitere Erfolgsmeldungen. Die deutsche Wirtschaft läuft momentan sehr gut und könnte den Aktienmärkten diesen Gefallen tun. Das würde für weitere Kursgewinne sprechen und den DAX schnell in Richtung 14.000 Punkte marschieren lassen. Momentan gibt es wenig Grund zur Sorge – sollte die positive Stimmung durch negative Unternehmensmeldungen eingetrübt werden, könnte sich aber auch schnell negative Stimmung breitmachen. Momentan spricht aber alles noch für eine Jahresendrally.

  • DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche – Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn – Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Unverändert hat der Deutsche Aktienindex DAX die vergangene Handelswoche beendet. Bei einem Stand von 12.991 Punkten hat der DAX gegenüber der Vorwoche einen Punkt abgegeben. Nachdem der DAX auch in der vergangenen Woche mehrfach über der 13.000er Punkte Marke notierte, Schlusskurse oberhalb von 13.000 Punkten erreicht wurden und ein neues Allzeithoch bei 13.095 markierte, ging dem DAX zum Wochenschluss die Luft aus.

    DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche

    Das Ergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen hat keine große Auswirkung auf den DAX. Mit einem Plus von 0,1 Prozent hat sich der Aktienmarkt bei 13.004 Punkten erstmals mit einem Schlusskurs oberhalb der 13.000er Marke verabschiedet. Impulslos verlief der Handel am Dienstag. Vor dem Beginn der Berichtssaison warten die Händler erst einmal ab. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten. Um 0,4 Prozent kletterte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf 13.043 Punkte. Im Tagesverlauf ging es bis auf das Allzeithoch von 13.095 Punkte nach oben, jedoch gelang es nicht dieses Niveau bis zum Handelsschluss zu halten. Etwas enttäuschend startete die Berichtssaison mit SAP. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Die Unsicherheit über die Entwicklung der deutschen Unternehmen sorgte für einen bewegungslosen Handelsschluss am Freitag.

    Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn

    Die Papiere des Speicherchipherstellers infineon haben den höchsten Wochengewinn eingefahren. Mit der Aktie ging es um 3,1 Prozent auf 22,46 Euro nach oben. Auf niedrigem Niveau hat sich die Deutsche Bank Aktie in der letzten Woche etwas stabilisiert. Der Kurs kletterte um 2,9 Prozent auf 14,40 Euro. Die Übernahme von Air Berlin und Gebote für die angeschlagene Alitalia beflügeln die Lufthansa. Der Kurs ging um 2,7 Prozent auf 25,72 Euro nach oben. Damit hat sich die Lufthansa-Aktie in den letzten Wochen äußerst stark entwickelt.

    Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Den höchsten Wochenverlust mit 3,3 Prozent erzielten die Aktien von Siemens. Nach überraschend schwachen Zahlen des US-Wettbewerbers GE verkauften Anleger die Siemens-Papiere. Die Aktie von Siemens notiert aktuell bei 115,90 Euro. Aktien des Sportartikelherstellers adidas verlieren 3 Prozent auf 187,25 Euro und Merck notieren 2,5 Prozent schwächer bei 93,93 Euro.

    Schwache Berichtssaison könnte DAX weiter belasten

    Der Start in die Berichtssaison ist mit schwachen Zahlen von SAP und weniger guten Nachrichten bei Daimler unter den Erwartungen geblieben. Der starke Euro macht sich damit in den Bilanzen der deutschen Unternehmen sichtbar. Damit könnte sich die Berichtssaison mit weiteren negativen Überraschungen fortsetzen und die Euphorie beim DAX erst einmal gebremst sein. Nachdem noch ein Allzeithoch von 13.095 markiert wurde, wäre aktuell ein Fall unter die Marke von 12.500 Punkte nicht überraschend.

  • DAX notiert erstmals über 13.000 Punkten – 0,3 Prozent Wochengewinn – RWE, E.on und Deutsche Lufthansa mit starker Entwicklung – Deutsche Bank, FMC und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent hat der DAX leicht zugelegt und bei einem Stand von 12.992 Punkten beendet. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 36 Punkte über dem Schlussstand der Vorwoche. Im Wochenverlauf ist der DAX erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 13.000 Punkte geklettert und hat ein Hoch bei 13.037 Punkten markiert.

    DAX notiert erstmals über 13.000 Punkten – 0,3 Prozent Wochengewinn

    Am Montag startete der DAX zunächst bei ruhigem Handel mit einem leichten Tagesgewinn von 0,2 Prozent in die neue Woche. Diesen Gewinn gab er am Dienstag dann auch wieder ab. Die mit Spannung erwartete Erklärung zu einer möglichen Unabhängigkeit Katalonien hält die Märkte momentan in Atem. Als dies ausblieb, entspannte sich die Lage. Beim DAX ging es wieder um 0,2 Prozent leicht nach oben. Am Donnerstag stieg der DAX erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 13.000 Punkte. Im Tagesverlauf gab er wieder einen Teil der Gewinn ab und beendete den Handel mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Am Freitag stieg der DAX erneut über die 13.000er Marke und notierte zwischenzeitlich ein Allzeithoch bei 13.037 Punkten. Im Handelsverlauf verhinderten jedoch schwache Konjunkturdaten aus den USA einen freundlichen Wochenausklang. Auf dem Parkett verlor der DAX am Freitag 0,5 Prozent an Wert.

    RWE, E.on und Deutsche Lufthansa mit starker Entwicklung

    Die Versorgertitel haben von der gestiegenen Übernahmephantasie im Energiesektor sowie der Aussicht steigender Strompreise gleichermaßen profitiert. Papiere von RWE setzten sich mit einem Wochengewinn von 8,2 Prozent auf 20,96 Euro an die Spitze der DAX-Aktien. E.on legten um 6,3 Prozent auf 9,99 Euro zu. Die geplante Übernahme eines Großteils der insolventen Air Berlin durch Lufthansa wurde in der vergangenen Woche besiegelt. Der Ausbau der Marktanteile bereiten den Lufthansa-Aktionären Freude. An der Börse stieg die Aktie um 4,3 Prozent auf 25,04 Euro. Nachdem die Lufthansa-Aktie im laufenden Jahr bereits deutlich zulegen konnte, erwarten Analysten weitere Kursgewinne mit Kurszielen von 30 Euro.

    Deutsche Bank, FMC und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Bei der Deutschen Bank läuft es dagegen derzeit gar nicht rund. Jetzt drücken Uneinigkeiten zwischen der Vorstandsetage und einem Großaktionär die Stimmung bei Deutschlands größter Bank. An der Börse ging es um 5 Prozent auf 13,99 Euro nach unten. Die Gesundheitspolitik von US-Präsident Trump macht FMC zu schaffen. FMC macht einen großen Teil der Geschäfte im Dialysebereich in den USA. Hier drohen Einnahmeverluste. An der Börse gab die Aktie 3 Prozent auf 80,88 Euro nach. Um 2 Prozent ging es mit den BMW-Aktien nach unten.

    Politische Nachrichten bestimmen den Börsenverlauf

    Kurzfristig könnten zahlreiche politische Krisenherde die Aktienkursentwicklung beeinflussen. Mit Spanien, Nordkorea und dem Iran gibt es jede Menge möglicher Überraschungen, welche einen Einfluss auf den Aktienmarkt auslösen können. Kurzfristig ist daher das Risiko hoch, dass es zu Schwankungen an den Börsen kommen kann. Auf Sicht der nächsten Monate sehen wir weiterhin einen starken Aktienmarkt aufgrund der guten Unternehmensergebnisse. Kurse oberhalb von 13.000 Punkten sind zum Jahresende realistisch.