Schlagwort: DAX

  • DAX startet schwach in den Februar – 5,2 Prozent Wochenverlust auf 9.286 Punkte – E.on einzige Aktie mit einem Wochenplus, RWE und K+S immerhin unter 1 Prozent Verlust – Fresenius und infineon verlieren 10 Prozent – Trend zeigt eindeutig nach unten

    Nach einem schwachen Januar und einem Monatsverlust von 9 Prozent hat der DAX an die negative Entwicklung nahtlos angesetzt und ist auch mit deutlichen Kursrückgängen in den Februar gestartet. In der ersten Februar-Woche gab der DAX in Summe um 5,2 Prozent nach. Jeder einzelne Handelstag wurde mit einem Tagesverlust beendet. Dies bedeutet einen Kursverlust auf Wochensicht von 512 Punkte auf einen Stand von 9.286 Punkte.

    DAX startet schwach in den Februar – 5,2 Prozent Wochenverlust auf 9.286 Punkte

    Zu Wochenbeginn sorgten erneut Konjunktursorgen aus China für schwache Aktienkurse auf dem Frankfurter Aktienparkett. Der erneute Ölpreisverfall führte zu weiterer Unsicherheit mit fallenden Kursnotierungen. Damit ging es am Montag zunächst mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent nach unten. Eine durchwachsene Berichtssaison zog die Kurse weiter in den Keller. Am Dienstag schloss der DAX 1,8 Prozent schwächer. Eine überraschend schlechte Stimmung zeichnet der US-Einkaufsmanagerindex ISM – die Aktienmärkte reagierten darauf mit weiteren Kursverlusten. Beim DAX ging es um 1,5 Prozent nach unten. Nach einem volatilen Handelsverlauf ging es am Donnerstag weiter nach unten. Der DAX verlor 0,4 Prozent. In den USA veröffentlichte Arbeitsmarktdaten deuten auf eine Zinserhöhung in den USA hin. Dies belastete am Freitag erneut die Märkte und fuhr dem DAX einen Tagesverlust von 1,1 Prozent ein.

    E.on einzige Aktie mit einem Wochenplus, RWE und K+S immerhin unter 1 Prozent Verlust

    Unter dem insgesamt schwachen Börsenumfeld gibt es lediglich eine Aktie, welche die vergangene Handelswoche mit einem Kursgewinn beendet hat. Die Papiere des Energieversorgers E.on legten gegen den Trend 0,9 Prozent im Kurs zu. Zwar ist dies nach den starken Kursverlusten bei den Energieversorgern nur ein schwacher Trend, immerhin könnte dies als Zeichen gewertet werden, dass damit ein Boden gefunden ist. Auch Wettbewerber RWE schlug sich mit einem Wochenverlust von nur 0,3 Prozent deutlich besser als der Aktienmarkt. Die Aktien von E.on gehen damit bei einem Stand von 9,50 Euro aus dem Handel und RWE-Aktien kosten an der Börse 12,83 Euro. Besonders robust zeigt sich auch die K+S-Aktie mit einem Verlust von 0,5 Prozent auf 19,31 Euro.

    Fresenius und infineon verlieren 10 Prozent

    Weniger gut sieht es dagegen beim Fresenius-Konzern aus. Die Aktie des Gesundheitsunternehmens gab um 10 Prozent auf 54,83 Euro nach. Auch bei der auf Dialyse spezialisierten Tochter FMC ging es deutlich nach unten. Hier verlor die Aktie 8,8 Prozent auf 74,45 Euro. Noch schlechter erwischte es nur infineon. Das Unternehmen enttäuschte mit der Vorlage der Geschäftszahlen und tauchte anschließend um 9,9 Prozent ab. Aktien des Speicherchiphersteller infineon kosten an der Börse nur noch 11,06 Euro.

    Trend zeigt eindeutig nach unten

    Nach der erneut schwachen Handelswoche zeigt der Trend weiter nach unten. Die Aktienmärkte sind angeschlagen und mit weiteren Kursverlusten wird gerechnet. Es ist daher nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX auch unter die 9.000er Marke fällt. Die Stimmung an den Börsen ist nachhaltig angeschlagen. Von daher bedarf es wirklich positiver Meldungen um den DAX wieder aus dem Abwärtssog zu holen. Zu viele negative Meldungen belasten derzeit das Handelsumfeld: Konjunktursorgen, steigende Zinsen, schwächelnde Unternehmensergebnisse. Sollte es hierzu positive Meldungen geben, könnte das den DAX wieder in die Richtung nach oben umschwenken.

  • DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte – Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX – Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Der Wochengewinn ist mit 0,3 Prozent deutlich geringer ausgefallen als noch eine Woche davor, aber immerhin konnte der DAX nach einer sehr volatilen Woche am Ende mit einem Gewinn aus dem Handel gehen. Damit hat der DAX nach einem miserablen Jahresstart die zweite Woche mit Kursgewinnen beendet. Der DAX kletterte um 33 Punkte auf einen Stand von 9.798 Punkten. Die 10.000er Marke ist damit wieder in erreichbare Nähe gerückt.

    DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte

    Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex hat dem DAX zu Wochenbeginn erst einmal Verluste beschert. Auch ein weiter fallender Ölpreis wirkte sich negativ auf die Kursentwicklung auf dem Börsenparkett aus. Unter Druck standen vor allem zyklische Aktien aus dem Automobilsektor sowie dem Finanzsektor. Am Dienstag verhalf die Siemens-Aktie dem DAX zu einem Freudensprung. Nach einer Erhöhung der Gewinnziele für das laufende Jahr schossen die Papiere von Siemens um 8,9 Prozent nach oben. Diese positive Stimmung übertrug sich auch auf andere Aktien aus dem DAX. Dem DAX verhalf das Siemens-Schwergewicht zu einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Ein steigender Ölpreis zog den DAX am Mittwoch mit nach oben. Zum Handelsschluss notiert der DAX 0,6 Prozent höher. Eine schwache Performance lieferte dagegen der DAX am Donnerstag ab. Das Börsenbarometer brach um 2,4 Prozent ein nachdem die US-Notenbank alle Optionen offen lies um den Zins bereits im März zu erhöhen. Schwache Auftragseingänge aus den USA für langlebige Wirtschaftsgüter sorgten am Freitag zu einer guten Stimmung auf dem Börsenparkett. Zum Wochenschluss konnte der DAX so noch einmal 1,6 Prozent gewinnen und auf Wochensicht einen leichten Gewinn retten.

    Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX

    Die Aktie von Fresenius Medical Care legte um 7,4 Prozent zu. Da der Dialysespezialist über ein stabiles und von der wirtschaftlichen Entwicklung unabhängiges Geschäftsmodell verfügt, deckten sich zahlreiche Aktionäre mit Papiere von FMC ein. Der Aktie verhalf dies zu einem Wochengewinn von 7,4 Prozent auf 81,67 Euro. Bei den Versorgern scheint ebenfalls das Tief durchschritten zu sein. Die Aktie von RWE stieg um 7,4 Prozent auf 12,87 Euro und E.on verteuerten sich um 6,1 Prozent auf 9,42 Euro. Die Aktie von Siemens legte 4,94 Euro auf 88,18 Euro zu. Allerdings ist diesem Wochengewinn von 5,9 Prozent nach eine Dividendenausschüttung von 3,50 Euro je Aktie hinzuzurechnen, so dass die Siemens-Aktie das stärkste Papier in der vergangenen Woche im DAX war.

    Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Am Ende der DAX-Liste notieren die Papiere der Deutschen Bank. Nach der Veröffentlichung der miserablen Geschäftszahlen in der Vorwoche ging es auch in der vergangenen Woche weiter nach unten. Die Aktie gab um 6,7 Prozent auf 16,40 Euro nach. Bei Volkswagen ging es um 5,4 Prozent auf 106,90 Euro nach unten. Der steigende Ölpreis wirkt sich wieder negativ auf die Kerosinpreise bei den Fluggesellschaften aus. Damit ging es mit der Lufthansa-Aktie wieder etwas nach unten. Der Kurs gab um 5,3 Prozent auf 13,46 Euro nach. In gleicher Höhe verlieren die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp auf 14,23 Euro.

    DAX könnte wieder etwas anziehen

    Den Januar hat der DAX mit einem äußerst schwachen Start in das Jahr 2016 beendet. Im ersten Monat des Jahres verlor der DAX rund 1.000 Punkte oder 9 Prozent. Dies entspricht fast dem gesamten Jahresgewinn 2015. Mit der Erholung am letzten Handelstag im Januar hat der DAX jedoch technisch positive Signale gesendet. Auch die Zinssenkung in Japan, Stabilisierungsmaßnahmen in China sowie eine Abschwächung der US-Konjunktur sorgen auf geldpolitischer Seite erst einmal für ein positives Aktienumfeld. Unter diesen Aspekten dürfte es beim DAX in den kommenden Wochen etwas ruhiger zugehen als in den letzten Wochen. Die Aussicht auf Kursgewinne ist ausgehend von aktuellen Kursniveau gar nicht so schlecht. Ein Investment in solide Unternehmen könnte sich auf dem aktuellen Niveau als gute Einstiegsmöglichkeit darstellen.

  • DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte – Versorger und adidas an der DAX-Spitze – Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    In der dritten Woche des Jahres 2016 gelang dem Deutschen Aktienindex der Turnaround. Der DAX legte im Wochenverlauf 2,3 Prozent zu. Nach einem äußerst volatilen Handel notierte der DAX zwischenzeitlich nahe dem 2015er Tief. Nach hohen Kursgewinnen zum Wochenschluss lag der DAX 220 Punkte höher bei 9.765 Punkten im Plus.

    DAX beendet Woche mit 2,3 Prozent Gewinn auf 9.765 Punkte

    Bei einem geringen Handel aufgrund der geschlossenen US-Börsen ist der DAX am Montag mit einem Kursrückgang von 0,2 Prozent nur wenig verändert aus dem Handel gegangen. Als eine Art technische Erholung wurde der 1,5 Prozent Tagesgewinn vom Dienstag interpretiert. Ein überraschend positiver ZEW-Indikator schob die Börsenkurse schließlich an. Starke Kursverluste beim Ölpreis schickten am Mittwoch auch die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der Ölpreis fiel unter 28 US-Dollar und zog den DAX 2,8 Prozent nach unten. Damit notierte der Index am Tagesende bei 9.392 Punkte auf einem 13 Monats-Tief. Die niedrigen Ölpreise werden zwischenzeitlich eher konjunkturschädlich gesehen, da bei solchen Preisen zahlreiche Rohstofffirmen in ihrer Existenz gefährdet sein könnten und damit das Bankensystem durch Zahlungsausfälle belasten könnten. 1,9 Prozent haussierte der DAX nach Aussagen der EZB zu einer möglichen weiteren Lockerung der Geldpolitik. Dieser positive Trend, beflügelt von starken Konjunkturdaten aus den USA sorgten am Freitag für weitere Kursgewinne beim DAX in Höhe von 2 Prozent.

    Versorger und adidas an der DAX-Spitze

    Jahrelang haben die Versorger-Aktien RWE und E.on an Wert verloren. Zahlreiche Hochstufungen auf Outperform haben in der vergangenen Woche eine Trendwende eingeläutet. Die Papiere von RWE schossen um 10,7 Prozent auf 11,98 Euro nach oben. Aktien von E.on legten 8,4 Prozent auf 8.88 Euro zu. Nur der Sportartikelaktie adidas gelang es mit einem Wochengewinn  von 8,7 Prozent mitzuhalten. Hier sorgte ein Chefwechsel für eine positive Kursentwicklung.

    Banken und ThyssenKrupp am Ende der DAX-Werte

    Der Rückgang beim Öl wird zunehmend kritisch betrachtet. Die Sorge, dass Rohstoffkonzerne in Zahlungsschwierigkeiten geraten könnten, drückt auf den Bankensektor, da Kreditausfälle die Kreditinstitute zu Abschreibungen veranlassen könnten. Schwache Zahlen mit einem Milliardenverlust für das vierte Quartal schickten die Aktie des Branchenprimus auf Wochensicht 8,3 Prozent nach unten. Die Deutsche Bank Aktie notiert damit aktuell bei 17,58 Euro. Deutlich besser konnten sich die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 3,2 Prozent auf 7,80 Euro halten. ThyssenKrupp verloren im Zuge der fallenden Rohstoffpreise 1,4 Prozent auf 15,02 Euro.

    DAX hat etwas Luft nach oben bekommen

    Der starke Ölpreisanstieg zum Wochenende und damit die einhergehende Erholung beim DAX könnten ein Signal sein, dass der Boden gefunden ist. Sollte es in den kommenden Tagen keine gravierenden Kursrückgänge mehr geben, könnte sich der DAX auf dem aktuellen Niveau erholen und bei einem guten Start in die Berichtssaison weiter nach oben anziehen. Nach den positiven Kommentaren zur Geldpolitik der EZB könnte damit das Fundament für weitere Kursgewinne gelegt sein und das aktuelle Kursniveau ein interessantes Einstiegsniveau darstellen.

  • DAX setzt schwachen Jahresauftakt fort und verliert 3,1 Prozent auf 9.545 Punkte – E.on, RWE, Deutsche Börse und adidas legen gegen den Trend zu – Lufthansa, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren mehr als 7 Prozent

    Auch in der zweiten Woche im neuen Jahr hat der DAX Punkte verloren. Mit dem erneuten Rückgang von 3,1 Prozent hat sich beim Deutschen Aktienindex bereits ein Jahresverlust von mehr als 10 Prozent angehäuft. In der vergangenen Woche gab der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften 304 Punkte nach und notiert bei aktuell 9.545 Punkten. Damit ist der Aktienmarkt auf ein Niveau zurückgefallen, das er zuletzt im September 2014 verlassen hatte.

    DAX verliert 3,1 Prozent auf 9.545 Punkte

    Nach den Verlusten der Vorwoche ging der DAX am Montag noch uneinheitlich aus dem Handel. Ein geringfügiger Verlust von 0,2 Prozent wurde nach dem schwachen Jahresauftakt schon als positive Wende gesehen. Deutlich nach oben ging es am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent löste der Handel bei einigen Händlern Freudensprünge aus. Stabile Absatzzahlen auf dem chinesischen Automobilmarkt haben die Papiere der Autohersteller beflügelt. Wenig verändert zeigte sich der Börsenhandel am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent. 1,7 Prozent nach oben ging es am Donnerstag, was nach einem zwischenzeitlichen Tagesgewinn von 3,5 Prozent ein schwaches Tagesergebnis ist. Nach unten ging es vor allem im Automobilsektor, nachdem in Frankreich gegen Renault in Sachen Abgaswerte ermittelt wurde. Schwache Konjunkturdaten schickten am Freitag den DAX mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent ins Wochenende. 

    E.on, RWE, Deutsche Börse und adidas legen gegen den Trend zu

    Positive Analysteneinschätzungen führten bei den Versorgeraktien zu Kursgewinnen. Die Papiere von E.on legen im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 8,19 Euro zu und die RWE-Aktien gewinnen den gleichen Prozentsatz auf 10,82 Euro. Die hohe Volatilität an den Aktienmärkten lässt die Kasse des Börsenbetreibers Deutsche Börse klingeln. Mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent gehört das Papier zu den Spitzenwerten. Mit einem Wochengewinn von 0,7 Prozent folgen nur noch adidas mit einer positiven Wochenperformance.

    Lufthansa, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren mehr als 7 Prozent

    Der weitere Verfall beim Ölpreis hat in der vergangenen Woche den Papieren der Lufthansa wenig geholfen. Zu sehr wirkt derzeit die Verunsicherung durch Terroranschläge wie sie in der vergangenen Woche in Istanbul und Indonesien verübt wurden. Generell wirken sich solche Unsicherheiten negativ auf die Reise- und Verkehrsbranche aus. Eine schwache Auslastung im Dezember hat diesen Trend bereits in den Geschäftszahlen der Lufthansa gezeigt. Die Aktie der Deutschen Lufthansa verliert 1,31 Euro auf 13,61 Euro. Aktien des Zementherstellers Heidelbergcement geben 7,5 Prozent auf 64,23 Euro nach und Commerzbank-Aktien verlieren 7,1 Prozent auf 8,06 Euro.

    Wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende

    Galt ein Preisrückgang beim Öl in der Vergangenheit als Indikator für eine sich abschwächende Wirtschaft ist dies heute nicht mehr der Fall. Zu sehr hat sich die Wirtschaft vom Ölpreis abgekoppelt und inzwischen alternative Energiequellen für sich entdeckt. Ein Überangebot durch Fracking in den USA und das erneute Anfahren der Erdölgewinnung im Iran sorgen für einen Druck auf den Ölpreis. Aktuelle Untersuchungen sagen auch, dass der Rückgang der chinesischen Wirtschaft keine Folgen für Deutschland haben wird. Dennoch ist die Verunsicherung groß. Mit schwachen US-Konjunkturdaten wurde das Vertrauen in die Aktienmärkte erneut belastet. Kursverluste waren die Folge. Solange die Unsicherheit besteht, wird es auch zu keiner Erholung an den Aktienmärkten kommen. Dies könnte durchaus etwas dauern. Eine Trendwende wird sich dann abzeichnen, wenn in Sachen Zinserhöhung in den USA mehr Gewissheit über die nächsten Schritte herrscht und erste Unternehmen mit positiven Meldungen die Aktienmärkte überraschen.

  • DAX verliert zum Jahresauftakt 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte – schwächster Jahresstart seit 1988 – Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Das Jahr 2016 hat der DAX mit einem klassischen Fehlstart begonnen. An vier von fünf Handelstagen fuhr der Deutsche Aktienindex Verluste ein. Damit hat der deutsche Aktienmarkt den schwächsten Jahresstart seit 1988 erlebt. Die Kursverluste in der ersten Handelswoche des Jahres summieren sich auf einen Wochenverlust von 8,3 Prozent. Damit hat der DAX 894 Punkte an Wert verloren und ist unter die Marke von 10.000 Zählern gerutscht. Zum Handelsende notiert der DAX bei 9.849 Punkten.

    DAX verliert 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte

    Bereits vor der Eröffnung des DAX am ersten Handelstag gab es düstere Nachrichten aus Asien. In China sind die Kurse so stark eingebrochen, dass gleich am ersten Handelstag eine neue Regel den Handel vorzeitig beendete. Chinesische Kleinaktionäre verkauften in großem Stil Aktien, weil sie aufgrund der Schwäche Verkäufe und Kursverluste durch Großinvestoren erwarten, deren Haltefristen demnächst auslaufen. Dies führte beim DAX zu einem Tagesverlust von 4,3 Prozent. Nach den starken Verlusten kam es am Dienstag immerhin zu einer kleinen Verschnaufpause bei der es nicht weiter nach unten ging. Der DAX erholte sich leicht um 0,3 Prozent. Bereits am Mittwoch sorgten weitere Kursverluste am Chinesischen Markt sowie eine weitere Abwertung der chinesischen Währung Yuan für Tagesverlust von 0,9 Prozent beim DAX. Auch der Verfall der Rohstoffpreise setzte sich weiter fort. Am Donnerstag ging es um weitere 2,3 Prozent nach unten und am Freitag notierte der DAX 1,3 Prozent schwächer.

    Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa sind die einzigen Dividendentitel im DAX, welche die erste Handelswoche mit einem Kursgewinn beendeten. Der weitere Verfall bei den Kerosinpreisen sorgt für geringere Ausgaben bei den Treibstoffkosten. Dies erhöht am Ende das Ergebnis. Der starke Ölpreisverfall sorgt dafür, dass alle Industrien mit einem hohen Rohstoffverbrauch durch günstigere Preise profitieren. Die Papiere der Deutschen Lufthansa legten 36 Cent auf 14,92 Euro zu. Aktien des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care hatten mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent immerhin den geringsten Wochenverlust zu verkraften.

    Automobilsektor verliert deutlich

    Starke Kursverluste gab es dagegen bei den Automobilwerten. Neben dem Abgasskandal belastet nun der für die deutschen Premiumhersteller wichtige chinesische Absatzmarkt. Mit der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft werden auch die Käufe neuer Autos zurückgehen. Erste Bremsspuren in den Absatzzahlen waren bereits sichtbar und so haben die Kurse der Automobilhersteller deutlich nachgegeben. Aktien von BMW gaben um 14,5 Prozent auf 83,44 Euro nach, Volkswagen verbilligten sich um 13,9 Prozent auf 115,10 Euro und Daimler notieren 12,1 Prozent schwächer bei 68,19 Euro. Infineon als Großlieferant für PKW-Speicherchips kam ebenfalls unter die Räder. Der Kursverlust beträgt 11,6 Prozent auf 11,93 Euro.

    Risiken belasten Aktienmärkte

    Auf eine schnelle Erholung an den Aktienmärkten sollten Anleger derzeit nicht setzen. Zu groß ist das Risiko einer Abschwächung der chinesischen Wirtschaft mit weitreichenden Folgen. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten sorgen für Verunsicherung und könnten jederzeit mit negativen Meldungen die Börsen überraschen. Aus diesem Grund könnte die Talfahrt an den Börsen noch weitergehen. Sollte es dagegen zu einer schnellen Erholung am chinesischen Aktienmarkt kommen, könnte dies auch die deutschen Dividendenpapiere wieder aus dem Keller holen. Da momentan allerdings die Risiken überwiegen, sollte man sich mit Neuengagements durchaus etwas Zeit lassen.

  • DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte – Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu – K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Nach zwei Verlustwochen hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Kurs des Deutschen Aktienindex der 30 größten Aktien legte im Wochenverlauf 2,6 Prozent zu und hat damit 268 Punkte gewonnen. Am Freitag ging der DAX bei einem Stand von 10.608 Punkten aus dem Handel und damit deutlich oberhalb der Marke von 10.000 Punkten.

    DAX gewinn 2,6 Prozent auf 10.608 Punkte

    Nach einer schwachen Vorwoche hat der DAX am Montag auch einen schwachen Wochenstart erwischt. Der weitere Ölpreisverfall belastete den DAX und sorgte für einen Tagesverlust von 1,9 Prozent. Ein überraschend guter ZEW-Konjunkturindex läutete am Dienstag die Trendwende ein. Nach einer kräftigen Erholung legte der DAX 3,1 Prozent zu. Am Mittwoch war erstmal eine Verschnaufpause nach dem starken Vortag angesagt – kaum verändert ging der DAX 0,2 Prozent stärker aus dem Handel. Am Tag nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank FED gab es beim DAX erneut deutliche Kursgewinne. Mit einem Tagesgewinn von 2,6 Prozent wurde der Zinsschritt gefeiert. Nach der Rally der vergangenen Tage sorgte am Freitag der große Verfalltag an der Terminbörse für Gewinnmitnahmen. Der DAX beendete eine gute Woche mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Lufthansa und Deutsche Post legen mehr als 5 Prozent zu

    Nach dieser starken Handelswoche haben 29 Aktien aus dem DAX die Woche mit einem Kursgewinn beendet. Der Kursaufschwung wurde von allen Aktien getragen und es gab keine Einzelwerte mit extrem hohen Kursgewinnen. Den höchsten Wochengewinn von 6,9 Prozent erzielten die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Positive Analystenkommentare sowie ein jährlich in Aussicht gestelltes Gewinnwachstum von 16 Prozent überzeugten auf dem Parkett. Der Kurs stieg auf 79,87 Euro. Der Aktienkurs der Deutschen Lufthansa reagiert auf die fallenden Ölpreise. Dies macht den Betrieb der Flugzeuge günstiger und sorgt für steigende Gewinne. Der Kurs der Deutschen Lufthansa-Aktie legte um 5,9 Prozent auf 14,10 Euro zu. Ohne große Meldungen sorgt das Weihnachtsgeschäft im Versandhandel für eine starke Performance bei der Deutschen Post. Der Kurs legte um 5,1 Prozent auf 25,75 Euro zu.

    K+S-Aktie einziger Wochenverlierer

    Unter den DAX-Aktien ging es lediglich mit den Papieren von K+S nach unten. Der Aktienkurs des Düngemittelherstellers gab um 2,3 Prozent auf 23,22 Euro nach. Aktien von Beiersdorf mit einem Gewinn von nur 0,7 Prozent gehörten in der vergangenen Woche ebenfalls zu den Verlierern wie die Papiere von Volkswagen und Linde, die jeweils um 1,1 Prozent zulegen könnten.

    Fällt die Weihnachtsrally 2015 aus?

    Nach den starken Kursgewinnen titelten einige Börsenbriefe bereits, dass nun die Weihnachtsrally kommt. Doch die Kursverluste vom Freitag trübten die Stimmung schnell wieder ein, so dass die Marktteilnehmer inzwischen davon ausgehen, dass es in 2015 keine Jahresendrally mehr geben wird. Sollte es keine starken Kursveränderungen mehr geben, geht das Börsenjahr 2015 als schwaches Jahr mit einer kaum nennenswerten Kursveränderung in die Geschichte ein. Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft haben schon einige Handelshäuser ihre Bücher bereinigt und geschlossen. Man schaut gespannt auf das Jahr 2016 und erwartet sich davon deutlich mehr Bewegung.

  • DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke – RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Hohe Verluste bei Linde

    Eine herbe Schlappe hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Nach einem Gewinn von rund 2.000 Punkten in den vergangenen Wochen gab der Index in der letzten Woche ein Teil der Gewinne wieder ab. Der DAX verlor 4,8 Prozent und sackte damit um 542 Punkte ab. Damit notiert der DAX bei einem Stand von 10.752 Punkten und ist unter die 11.000er Marke gerutscht.

    DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke

    Am Montag ging der Deutsche Aktienindex noch mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent aus dem Handel. Der starke US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche wirkte noch nach und die Hoffnung auf ein durch die EZB-Sitzung am Donnerstag erwartetes Kursfeuerwerk sorgten für den guten Wochenstart. Doch bereits am Dienstag trübten schwache US-Konjunkturdaten die Stimmung und der deutsche Blue Chips Index büste 1,1 Prozent ein. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung war der Handel von Nervosität geprägt. Die EZB-Sitzung selbst war am Donnerstag für die Anleger dann eine bittere Enttäuschung. Auf dem Parkett wurde deutlich mehr erwartet als nur eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms. Der DAX ging daraufhin um 3,6 Prozent auf Tauchstation. Am Freitag musste der DAX den EZB-Schock vom Vortag erst noch einmal verdauen. Wenig verändert beendete der DAX den letzten Handelstag der Woche mit einem Kursverlust von 0,3 Prozent.

    RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Mit der Idee den Ökostrombereich an die Börse zu bringen, hat RWE ins Schwarze getroffen. An der Börse wurde die RWE am Tag der Veröffentlichung dieser Nachricht mit einem Tagesgewinn von 16,6 Prozent gefeiert. Zum Wochenausklang blieb noch ein Gewinn von 7,2 Prozent auf der Kurstafel stehen. Lufthansa-Papiere standen ebenfalls in der Gunst der Anleger und kletterten um 3,6 Prozent auf 13,85 Euro. Zum Einen stützte ein schwacher Ölpreis den Kurs, zum Anderen sorgte der Tarifabschluss des Bodenpersonals für ein positives Sentiment. Nach guten Zahlen in der Vorwoche setzte die Aktie des Speicherchipherstellers infineon die positive Performance fort. Die Aktie stieg um 2,5 Prozent auf 13,94 Euro.

    Hohe Verluste bei Linde

    Eine Gewinnwarnung bei Linde liess den Aktienkurs um rund ein Fünftel einbrechen. Aufgrund eines schwachen Investitionsklimas und niedriger Ölpreise hatte das Management die Geschäftszahlen nach unten revidiert. An der Börse kamen diese Nachrichten überhaupt nicht gut am. Auf Wochensicht verliert die Linde-Aktie 18,2 Prozent auf 137,70 Euro. Die Aktien von K+S, Vonovia und ThyssenKrupp gaben jeweils um 7,6 Prozent nach. Bei Vonovia hat sich die Zustimmung zur Übernahme der Deutsche Wohnen damit auf den Aktienkurs negativ ausgewirkt.

    Startet der DAX noch einmal durch?

    Die vergangene Woche hat der Weihnachtsrally erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob der DAX wieder Fahrt aufnimmt und sich die Rally damit fortsetzt, steht in den Sternen. Da sich fundamental jedoch nichts verschlechtert hat und die Kursverluste als Zeichen der Enttäuschung auf die EZB-Sitzung zu sehen sind, stehen die Zeichen gut, dass in der neuen Woche dies bereits Geschichte ist und sich der DAX auf die harten Fakten konzentriert. Damit könnte dann die Jahresendrally wieder an Fahrt aufnehmen und neue DAX-Stände jenseits der 11.400er Marke liefern.

  • DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte – Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen – RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten


    Die zweite Woche in Folge hat der DAX mit einem Wochengewinn beendet. In der vergangenen Woche legte der Deutsche Aktienindex DAX 174 Punkte zu und geht damit 1,6 Prozent stärker aus dem Handel. Damit notiert der DAX auf einem aktuellen Niveau von 11.294 Punkten. Die 11.000er Marke konnte damit inzwischen deutlich überschritten werden. Auch charttechnisch hat der DAX mit dem erneuten Kursanstieg wichtige Trendlinien überwunden und so eine gesunde Basis für weitere Kursgewinne gelegt.

    DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte

    Nach dem Kurssprung in der Vorwoche war dem DAX am Montag die Luft ausgegangen. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Verluste gab es vor allem aufgrund von Unternehmensmeldungen. So sorgten eine Streikankündigung bei der Lufthansa für Verluste wie auch eine mögliche Kapitalerhöhung bei RWE für Kursverluste bei den jeweiligen Papieren. Im Syrien-Konflikt kam es zu einem Zwischenfall zwischen der Türkei und Rußland. Dies sorgte für politische Verunsicherungen und wirkte sich negativ auf den Aktienhandel aus. Der DAX beendete nach Sorgen um eine weitere Eskalation im Konflikt den Handel unterhalb der 11.000er Marke mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent. Ein schwacher Euro hat die exportstarke deutsche Wirtschaft beflügelt. Der DAX kletterte um 2,2 Prozent und glich damit die Verluste der Vortage wieder aus. Am Donnerstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Haupttreiber war die Spekulation um die EZB. Demnach soll die lockere Geldpolitik weiter fortgesetzt werden. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Bei geringem Handel aufgrund des Feiertages Thanksgiving in den USA bröckelte der DAX leicht ab. Der Tagesverlust von 0,2 Prozent hält sich aber in Grenzen.

    Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen

    Nach den starken Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals erholt sich die VW-Aktie wieder. In der vergangenen Woche gab es Meldungen von VW, denen zufolge die Rückrufaktion deutlich einfacher und kostengünstiger ausfallen könnte. Die Aktie machte daraufhin einen deutlichen Kurssprung. Allerdings hinterlässt der Skandal auf der Absatzseite bereits seine Spuren. Dennoch notieren die VW-Aktien mit einem Wochengewinn von 15,40 Euro 14,2 Prozent über den Kursen der Vorwoche. Hervorragende Geschäftszahlen präsentierte der Chiphersteller infineon. Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen und bei der Marge gab es deutliche Verbesserungen. An der Börse haussierte die Aktie und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 14,1 Prozent auf 13,60 Euro. Erneute Übernahmegerüchte liessen auch die K+S-Aktien haussieren. Der Wettbewerber Potash könnte einen erneuten Übernahmeversuch starten. Die K+S-Aktie beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 26,39 Euro.

    RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Suche nach Kapital für Wachstum könnte bei RWE in einer Kapitalerhöhung enden. Da dies an der Börse nicht gut ankam, ging es mit der RWE-Aktie um 5,2 Prozent nach unten. Die RWE-Aktie notiert damit aktuell auf 10,87 Euro. Für Unsicherheit im Luftverkehr sorgen die derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie die Angst vor Terroranschlägen. Außerdem ist das Thema Streik bei Lufthansa immer noch nicht ausgestanden. Die Lufthansa-Aktie verliert 2,6 Prozent auf 13,37 Euro. Aktien der Deutschen Bank liegen ebenfalls auf der Verliererseite. Der Kurs gab im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 23,99 Euro nach.

    Weitere Kursgewinne in der Adventszeit

    Nach der starken Performance in den vergangenen beiden Wochen und dem Überwinden charttechnischer Marken dürfte der DAX zum Sprung über weitere Kursmarken ansetzen. Einer Jahresendrally steht damit nichts im Wege und der DAX könnte neue Allzeithochs in den nächsten Wochen markieren.

  • DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke – Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen – FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten


    Mit einem starken Kursplus von 3,8 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit den Wochenverlust der Vorwoche wieder mehr als ausgebügelt. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf 411 Punkte zu und kletterte damit wieder über die Marke von 11.000 Punkten. Am Freitag beendete der Deutsche Bluechips-Aktienindex die Handelswoche bei einem Stand von 11.119,83 Punkten.

    DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke

    Am Montag ging der DAX unbeeindruckt von den Terroranschlägen in Paris in die neue Handelswoche. Der Tagesgewinn beträgt mickrige 5 Punkte. Ein fester Dollar sorgte am Dienstag für steigende Kurse vor allem exportorientierter Unternehmen. Beim DAX ging es dabei um 2,4 Prozent nach oben. Obwohl der DAX im Tagesverlauf am Mittwoch an der 11.000er Marke kratzte, ging der DAX mit einem leichten Tagesverlust von 0,1 Prozent aus dem Handel. Für einen starken Handelsverlauf sorgte am Donnerstag die US-Notenbank. Der DAX legte daraufhin 1,2 Prozent zu. Die 11.000er Marke hat der DAX damit mühelos hinter sich gelassen. Am Freitag setzte sich die Gewinnserie fort. Der DAX beendete den Handelstag vor dem Wochenende mit leichten Aufschlägen von 0,3 Prozent.

    Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen

    Nach den Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals ging es bei Volkswagen in der vergangenen Woche deutlich nach oben. Neuen Erkenntnissen zufolge könnte dem Volkswagen-Konzern die Rückrufaktion deutlich günstiger kommen als ursprünglich befürchtet. Außerdem erscheint die Volkswagen-Aktie im Vergleich mit anderen Automobilaktien besonders günstig zu sein. In der vergangenen Woche legte die VW-Aktien daraufhin 7,4 Prozent auf 108,45 Euro zu und notiert wieder oberhalb der 100er Marke. Die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia stiegen um 7,4 Prozent auf 29,78 Euro. Ein positiver freier Cashflow sorgt bei den Analysten des Stahlherstellers ThyssenKrupp für Begeisterung. Die Aktie legte 7,1 Prozent auf 19,52 Euro zu.

    FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche gibt es keine wirklichen Verlierer. Einen leichten Kursverlust haben lediglich die Aktien von FMC und der Deutschen Börse zu verbuchen, der jeweils 0,2 beträgt. Aktien von Fresenius Medical Care notieren aktuell bei 79,42 Euro und die Dividendenpapiere der Deutschen Börse gingen bei einem Stand von 81,02 Euro aus dem Handel.

    Geht die Jahresendrally nun weiter?

    Nachdem die Terroranschläge den DAX bislang nicht verunsicherten und ein starker Dollar die exportstarke deutsche Wirtschaft unterstützt, könnte es mit dem DAX weiter nach oben geben. Zumal der Sprung über die 11.000er Marke geglückt ist und auch die 200er Tageline durchbrochen ist, sieht es beim DAX auch charttechnisch gut aus. Sollte es keine neuen Unsicherheiten in welcher Form auch immer geben, ist mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen. Der DAX könnte also mit der Weihnachts- und Jahresendrally starten und noch dieses Jahr neue Allzeithochs erreichen.

  • DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte – Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus – Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Nach vier Wochen Gewinn hat der DAX mit der vergangenen Woche die Serie unterbrochen. Der Deutsche Aktienindex gab um 2,5 Prozent nach und hat damit 280 Punkte an Wert verloren. Der Sprung über die 11.000er Marke ist dem DAX damit nicht geglückt. Stattdessen notiert der DAX zum Handelsschluss am Fretiag Abend bei 10.708 Punkten.

    DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte

    Am Montag versuchte der DAX noch die 11.000er Marke ins Visier zu nehmen. Als am Nachmittag die Wall Street unter Druck geriet, tauchte auch der DAX ab. Am Tagesende lag der Index 1,6 Prozent unter dem Stand des Vortages. Am Dienstag folgte eine Verschnaufpause mit einem Tagesgewinn von nur 0,2 Prozent und am Mittwoch ging es wieder mit einem Gewinn von 0,7 Prozent nach oben. Eine erneute Schwäche an der Wall Street liess den Handel beim DAX ebenfalls mit einem Verlust von 1,1 Prozent beenden. Ein schwaches Wirtschaftswachstum in der Eurozone sowie enttäuschende Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise in den USA sorgten am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Der DAX ging am Freitag mit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus

    Während die vergangene Handelswoche nur vier Aktien mit einem Geiwnn beendeten, liegen die Papiere von Henkel mit einem Gewinn von 4,8 Prozent ganz vorne. Nach der Vorlage hervorragender Quartalszahlen haben die Düsseldorfer auch die Prognose für den Gewinn für das Gesamtjahr angehoben. Solche Meldungen führen zu steigenden Kursen auf dem Börsenparkett. Die Henkel-Papiere verteuerten sich um 4,64 Euro auf 101,95 Euro. Auch bei Merck brummt das Geschäft und die vorgelegten Quartalszahlen überzeugten an der Börse. Die Aktie gewinnt 1 Prozent auf 91,22 Euro. Münchener Rück verteuerten sich um 0,4 Prozent auf 180,15 Euro und Allianz stiegen um 0,2 Prozent auf 157,60 Euro.

    Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Die Abschreibungen auf Kraftwerke der deutschen Versorgeraktien RWE und E.on drücken weiter auf das Unternehmensergebnis und damit auf den Aktienkurs. Nach der Vorlage der Quartalszahlen verloren RWE 16,1 Prozent auf 11,23 Euro und E.on gaben um 10,1 Prozent auf 8,72 Euro nach. Der geplante Konzernumbau macht der Deutschen Bank zu schaffen. Der Kurs gab um weitere 7,1 Prozent auf 23,82 Euro nach.

    Belasten neue Terrorsorgen den DAX?

    Aufgrund der Terroranschläge in Frankreich hat sich die Stimmung und Unsicherheit insgesamt verändert. Dies könnte auch wieder Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben. Zumal durch die Einführung von Grenzkontrollen auch der Warenverkehr behindert wird. Damit könnten dies genug Gründe für Kursverluste in den kommenden Wochen sein. Auch eine mögliche Zinsanhebung in den USA ist bereits negativ für den Euro und könnte sich auch auf die Aktienkurse auswirken.