Schlagwort: DAX

  • DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel – Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    In der vergangenen Woche drehten sich die Vorzeichen beim DAX wieder. Der Deutsche Aktienindex verlor an Wert und gab im Wochenverlauf um 1,8 Prozent nach. Damit tauchte der DAX 183 Punkte ab und ging bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel. Die Marke von 10.000 Punkten war zu keiner Gefahr und bei dem aktuellen Schlussstand notiert der DAX immerhin oberhalb der 200-Tage-Linie.

    DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel

    Am Montag ging es zunächst weiter nach oben. Der DAX legte den fünften Handelstag in Folge zu und notierte nur 4 Prozent unter dem aktuellen Jahreshoch. Den Großteil des Tages handelte der DAX am Dienstag wenig verändert. Gegen Handelsschluss sorgten Umfrage-Ergebnisse über einen möglichen Brexit für Verunsicherung. Der DAX ging am Handelsende mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel. Die Kursverluste setzten sich am Mittwoch mit einem Rückgang von 0,6 Prozent fort. Fehlende Nachrichten sorgten am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Der DAX legte ganze 4 Punkte zu. Schwache Arbeitsmarktdaten haben am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett gesorgt. Der DAX verlor 1 Prozent.

    Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen

    Das Übernahmefieber von Bayer um Monsanto sorgte in der vergangenen Woche für Kursgewinne. Die Aktie der Leverkusener legte um 4,7 Prozent zu. Damit geht die Aktie bei einem Stand von 89,34 Euro aus dem Handel und hat den Verlust der Vorwoche wieder ausgebügelt. 2,2 Prozent ging es für den Nivea-Hersteller Beiersdorf nach oben. Im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft ging es mit dem Sportausrüster adidas um 1 Prozent auf 116,85 Euro nach oben. Positive Analystenkommentare ließen auch die Aktie von RWE um 1 Prozent auf 12,12 Euro stiegen.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    Die höchsten Kursverluste gab es in der vergangenen Woche bei den Finanztiteln. Die Aktie der Deutschen Bank gab 7,9 Prozent nach und ging bei einem Stand von 15 Euro aus dem Handel. Bei der Commerzbank ging es um 5,7 Prozent auf 7,35 Euro in den Keller. Ein möglicher Brexit sowie eine anstehende Zinserhöhung wirkt sich negativ auf die Phantasie bei den Finanzwerten aus. Münchener Rück gaben nach negativen Analystenkommentaren um 5,2 Prozent auf 160,65 Euro nach.

    Brexit könnte zu einer DAX-Delle führen

    Umfragen geben derzeit uneinheitliche Tendenzen über einen möglichen Brexit nach dem Referendum Ende Juni in Großbritannien. Sollte Großbritannien den Wirtschaftsraum wirklich verlassen, dürfte sich dies negativ auf die Wirtschaft in Europa und damit auch auf die Entwicklung an den Aktienmärkten auswirken. Verluste beim DAX sind damit zu erwarten.

  • DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte – Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu – RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Woche ging es am Deutschen Aktienmarkt mit den Kursen stark nach oben und unten. Zum Wochenschluss blieb dann ein Verlust von 37 Punkten über. Damit hat der DAX den Sprung über die 10.000er Marke nicht geschafft und ist um 0,4 Prozent weiter abgerutscht auf einen Wochenendstand von 9.916 Punkten.

    DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte

    Nach dem langen Pfingstwochenende ist der DAX mit einem Minus von 0,6 Prozent in die Woche gestartet. Der Kursverlust vom Dienstag wurde mit Inflationsdaten aus den USA begründet. Diese lagen über den Erwartungen und könnten damit schneller zu Zinssteigerungen durch die US-Notenbank führen. Bei einem dünnen Umsatz notierte der DAX auch am Mittwoch lange im Minus. Mit Kursgewinnen an der Wall Street ging es auch beim Deutschen Aktienindex nach oben. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 0,5 Prozent. Die US-Notenbanksitzung sorgte nun für die befürchtete Zinssteigerungsphantasie. Die Aktienmärkte gaben daraufhin weltweit deutlich nach. Beim DAX blieb am Tagesende ein Verlust von 1,5 Prozent. Lediglich der Optionsverfall lenkte am Freitag von diesem Geschehen ab und brachte einen Tagesgewinn von 1,2 Prozent.

    Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu

    Solide Geschäftszahlen von Merck haben den Aktienkurs beflügelt. Der veröffentlichte Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen und die Gewinne leicht darüber. Auf dem Börsenparkett führte dies zu einem Wochengewinn von 6,1 Prozent auf 87,23 Euro. Zinssteigerungen wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus, da bei einem höheren Zinsumfeld die Margen für die Banken wieder steigen. Bei der Commerzbank wirkte sich dies positiv mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent auf den Aktienkurs aus. Ebenfalls deutlich nach oben ging es bei ProSiebenSat1 nachdem sich die Aktie in der jüngsten Vergangenheit wenig bewegte.

    RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Mit den Energieversorgern ging es auch in der vergangenen Woche in den Keller. RWE erhalten dabei die rote Laterne als schwächste Aktie im DAX. Der Kurs von RWE gab um 7 Prozent auf 11,49 Euro nach. Übernahmepläne für Monsanto durch Bayer sorgen für Verunsicherung bei den Leverkusenern. An der Börse wurde diese Meldung mit einem kräftigen Kursabschlag kommentiert. Zum Wochenschluss bleibt beim DAX ein Wochenverlust von 3,7 Prozent auf 89,54 Euro. Auch bei der Deutschen Post steht ein Verlust von 3,7 Prozent auf dem Papier. Allerdings enthält der Kursrückgang um 98 Cent den Dividendenabschlag von 85 Cent.

    DAX bewegt sich seitwärts und wartet auf Entscheidung

    Nachdem sich der DAX in den vergangenen Wochen immer seitwärts bewegte und es nur an einzelnen Tagen zu Ausreißern kam, dürfte sich der Trend erst einmal fortsetzen. Für die kommende Woche werden keine Nachrichten erwartet, aufgrund derer sich dieser Trend ändern könnte. Stärkere Signale in Richtung Zinssteigerungen könnten den DAX jedoch nachhaltig belasten und zu weiteren Kursverlusten führen. Ansonsten ist es auch gut möglich, dass der DAX bei positiven Nachrichten wieder über die 10.000er Marke klettert.

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent und fällt auf 10.039 Punkte – Adidas, RWE und BASF trotzen schwachem Handel mit Wochengewinnen – Münchener Rück brechen deutlich ein – Bayer und ThyssenKrupp mit hohen Verlusten

    Die Gewinne der Vorwoche hat der DAX wieder vollständig abgegeben. Der Deutsche Aktienindex gab im Wochenverlauf 335 Punkte ab. Damit verlor der DAX 3,2 Prozent auf einen Wochenendstand von 10.039 Punkte. Immerhin gelang es dem DAX die 10.000er Marke zu halten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent und fällt auf 10.039 Punkte

    Gleich am Montag startete der Aktienmarkt mit Verlusten in die neue Handelswoche. Nachdem es mit der Erholung bei den Rohstoffpreisen erst einmal vorbei war und der Ölpreis unter Druck geriet, ging es auch mit den Aktiennotierungen in den Keller. Der DAX gab im Tagesverlauf 0,8 Prozent ab. Wenig Bewegung gab es dagegen am Dienstag. Bei geringen Umsätzen ging es um 0,3 Prozent nach unten. Aktionäre hielten die Füße wegen der bevorstehenden Notenbanksitzung in Japan und den USA still. Auch am Mittwoch gab es nur wenig Bewegung. Dem DAX gelang ein Anstieg von 0,4 Prozent auf 10.300 Punkte. Am Donnerstag sorgte die Bank of Japan noch für lange Gesichter auf dem Börsenparkett, die Fed-Sitzung am Nachmittag drehte jedoch das Ruder. Am Tagesende bleibt ein leichter Kursgewinn von 0,2 Prozent auf 10.321 Punkte. Schwache US-Konjunkturdaten haben am Freitag den DAX abstürzen lassen. In der Sitzung des letzten Handelstages der Woche rauschte der DAX um 2,7 Prozent nach unten und beendete den Handel bei 10.039 Punkten – nur knapp über der Marke von 10.000 Zählern.

    Adidas, RWE und BASF mit Wochengewinnen

    Bei den wöchentlichen Kursverlusten gibt es im DAX nur wenige Wochengewinner. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere des Sportartikelherstellers adidas. Überraschend gute Zahlen für das erste Quartal und eine Anhebung der Jahresprognose haben die Aktie der Herzogenauracher am Mittwoch um 6 Prozent klettern lassen. Auf Wochensicht bleibt immer noch ein Gewinn von 5,1 Prozent über. Die adidas-Aktie kostet damit aktuell 112,60 Euro. Die Einigung um die Entsorgung des Atommülls sorgt für Planungssicherheit bei den Energieversorgern. Die RWE-Aktie legte daraufhin um 2 Prozent zu und ging bei einem Stand von 13,04 Euro ins Wochenende. Gute Zahlen haben auch den Kurs von BASF unterstützt. Alle Kennzahlen lagen über den Erwartungen. Auf dem Börsenparkett legte die Aktie im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 72,15 Euro zu.

    Münchener Rück brechen deutlich ein – Bayer und ThyssenKrupp mit hohen Verlusten

    Einen starken Kurseinbruch gab es bei den Aktien von Münchener Rück. Nachdem der Konzern vor einem enttäuschenden ersten Quartal warnte und auch die Erwartungen für das Gesamtjahr dämpfte, wurde die Münchener Rück-Aktie auf dem Börsenparkett verkauft. Im Wochenverlauf verlor die Aktie 11 Prozent auf 161,95 Euro. Trotz guter Zahlen ging es bei Bayer um 8,7 Prozent nach unten. Dennoch beendete Bayer-Aktie die Woche bei 100,75 Euro noch leicht über der 100 Euro Marke. Nachdem ThyssenKrupp in den vergangenen Wochen deutlich zulegte, gehörte die Aktie in der letzten Woche zu den Wochenverlierern. Der Kurs gab um 6,3 Prozent auf 21,68 Euro nach.

    Das schlimmste ist vorbei – DAX dürfte wieder steigen

    Nach dem Ausverkauf vom vergangenen Freitag könnte am Montag die Stimmung auf dem Börsenparkett wieder drehen. Trotz schwacher US-Konjunktur hat sich die deutsche Wirtschaft bislang sehr stabil gezeigt. Dieser Trend könnte sich fortsetzen und den Aktionären von deutschen Aktien Kursgewinne bescheren.

  • DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen – Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Nach einer starken Börsenwoche hat der DAX zum Wochenschluss 4,5 Prozent höher geschlossen und die Marke von 10.000 Punkten überwunden. Insgesamt hat der Deutsche Aktienindex in der letzten Handelswoche 429 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.052 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 4,5 Prozent und klettert über 10.000 Punkte

    Bereits am Montag ging es mit den Kursen nach oben. Im Zuge stärkerer Preise bei den Rohstoffen zogen auch die Aktienkurse an. Am Handelsende schloss der DAX 0,6 Prozent im Plus. Am Dienstag setzte sich der Trend fort und der DAX verbuchte einen erneuten Kursgewinn in Höhe von 0,8 Prozent. Der weitere Anstieg bei den Rohstoffpreisen führte am Mittwoch zu einem deutlichen Punktegewinn. Der DAX kletterte über die Marke von 10.000 Punkte und legte im Handelsverlauf 2,7 Prozent zu. Am Tagesende notierte der DAX bei 10.026 Punkten gleichzeitig auf dem Tageshoch. Vorlagen von den asiatischen Börsen sorgten auch am Donnerstag für eine gute Laune auf dem Parkett und weiter steigende Kurse. Der DAX klettert um 0,7 Prozent auf 10.094 Punkte. Nach fünf Gewinntagen in Folge war am Freitag erst einmal Ruhe angesagt. Der DAX ging 0,4 Prozent leicht aus dem Handel.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank mit deutlichen Kursgewinnen

    Mit den gestiegenen Rohstoffpreisen legten auch die Papiere aus dem Rohstoffsektor sowie der Finanzbranche deutlich zu. Nach dem Preisverfall bei den Rohstoffen gab es Sorgen auf dem Börsenparkett, dass Insolvenzen im Rohstoffbereich die Banken unter Druck bringen könnten. Im Zuge der anziehenden Rohstoffpreise sind diese Ängste zunächst einmal verflogen. So legten die Papiere der Commerzbank im Wochenverlauf 11,1 Prozent auf 8,32 Euro zu und die Aktie der Deutsche Bank gewann 9,7 Prozent auf 15,35 Prozent. Eine mögliche Konsolidierung im europäischen Stahlgeschäft sorgt für Kursphantasie bei ThyssenKrupp. Der Kurs legte um 9,9 Prozent auf 20,50 Euro zu.

    Vonovia einziger Wochenverlierer im DAX

    Trotz positiver Analystenkommentare haben die Aktien von Vonovia im Wochenverlauf 3,6 Prozent verloren. Der Immobilienkonzern gab damit um 1,16 Euro je Aktie nach und ging bei einem Kurs von 31,01 Euro aus dem Handel.

    Anstieg über 10.000er Marke sorgt für neue Impulse

    Der Kursanstieg über die Marke von 10.000 Punkte hat trotz des Tagesverlustes vom Freitag neue Impulse für die weitere Kursentwicklung beim DAX gesetzt. Der Markt ist charttechnisch in eine optimistische Stellung gedreht. Damit sollten Impulse für weitere Kursgewinne gesetzt sein. Mit dem Überschreiten der 10.200er Marke würde der DAX weitere Kaufanreize bieten und es wäre damit der Weg in Richtung 11.000 Punkte frei.

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte – ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu – Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Auch nach Ostern setzte der DAX den Handel mit Verlusten fort. In der österlich verkürzten Handelswoche gab der Deutsche Aktienindex 0,6 Prozent der Punkte ab und ging bei einem Stand von 9.795 Punkten unterhalb der 10.000er Marke aus dem Handel. Gegenüber der Vorwoche hat der Index 57 Punkte verloren.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte

    Am Dienstag starte der DAX nach dem langen Osterwochenende zunächst mit Gewinnen und kletterte bis knapp unter die 10.000er Marke. Im weiteren Tagesverlauf sorgten fallende Ölpreise jedoch zu Verlusten, so dass am Tagesende ein Verlust von 0,4 Prozent in den Büchern stand. Als am Mittwoch Aussagen der US-Notenbank der Befürchtung rasch steigender Zinsen eine Absage erteilten, ging es mit den Aktienkursen steil nach oben. Der DAX stieg um 1,6 Prozent und kletterte über die Marke von 10.000 Punkte. Doch bereits am Donnerstag sorgte der starke Anstieg des Euros für Verluste bei den exportstarken Aktien. Zwischenzeitlich kletterte der Euro auf ein Hoch von über 1,14 US-Dollar. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach. Dieser Trend setzte sich am Freitag fort und der DAX verlor im Tagesverlauf 1,7 Prozent an Wert.

    In der vergangenen Woche hat der DAX auch das erste Quartal des Jahres 2016 abgeschlossen. Mit einem Quartalsverlust von rund 7 Prozent ist der Start ins Jahr 2016 damit nicht geglückt. Die größten Verlierer sind dabei die beiden Bank-Aktien Deutsche Bank und Commerzbank. Aber auch der Automobilsektor schnitt überraschend schlecht ab. Lediglich vier Aktien konnten im ersten Quartal zulegen: adidas, Vonovia, Siemens und FMC.

    ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu

    Die Aktien von ThyssenKrupp legen mit einem Gewinn von 13,4 Prozent den höchsten Wochengewinn aufs Parkett. Ein geplantes Joint-Venture für das Europa-Stahlgeschäft mit einem indischen Stahlkonzern trieben Spekulationen auf Synergien an. Der Kurs der ThyssenKrupp-Aktie stieg um 2,27 Euro auf 19,16 Euro. Nachdem E.on das Gewinnziel erhöht hatte, sorgten positive Analystenkommentare für steigende Kurse bei den Versorgern. RWE legten im Wochenverlauf um 4,5 Prozent auf 11,34 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 8,33 Euro.

    Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Aktie von Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal. In der vergangenen Woche sorgten Diskussionen um Dividendenzahlungen von VW für negative Schlagzeilen. Aber auch die drohenden Klagen sowie der Imageverlust mit rückläufigen Verkäufen belasten den Titel. Der Kurs verlor 6,2 Prozent auf 107,70 Euro. Ganz oben auf der Verliererliste stehen auch die deutschen Bankaktien. Aktien der Deutschen Bank verloren 4,5 Prozent auf 14,91 Euro und Titel der Commerzbank gaben um 2,3 Prozent auf 7,58 Euro nach.

    In welche Richtung wird sich der DAX entwickeln?

    Momentan steht der DAX an einer entscheidenden Stelle. Die nächste Woche könnte dabei richtungsweisend sein, ob es mit den Kursen nach oben und damit über die Marke von 10.000 Punkten geht oder ob der DAX auf dem aktuellen Niveau verharrt und leicht nachgibt. Nachdem die Zinspolitik kaum noch positive Einflüsse auf die Aktienmärkte liefern kann, ist das Augenmerk auf die Unternehmensergebnisse gerichtet. Wird sich die positive Entwicklung fortsetzen, rechtfertigt dies weitere Kursgewinne. Die Quartalsergebnisse der Unternehmen sowie Frühindikatoren aus den Regionen dürften in den kommenden Tagen damit Impulse für den Aktienmarkt liefern.

  • DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte – Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu – Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Einen Verlust von 1 Prozent hat der DAX in der verkürzten Handelswoche vor Ostern eingefahren. Der Deutsche Aktienindex verlor 99 Punkte und rutsche damit auf einen Schlussstand von 9.851 Punkte ab, nachdem der Index im Wochenverlauf oberhalb der Marke von 10.000 Punkten aus dem Handel ging.

    DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte

    Am Montag startete der DAX volatil in die neue Woche. Während am Vormittag ein schwacher Euro die Exportaktien beflügelte und hohe Kursgewinne brachte, ging es am Nachmittag mit einer schwachen Wall Street wieder nach unten. Am Tagesende stand ein Punkteverlust von 2 Punkten in den Büchern. Damit hat der DAX praktisch unverändert den Handelstag beendet. Ein deutlich besser als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex sorgte am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Die Terroranschläge in Brüssel konnten nur kurzzeitig den DAX nach unten ziehen. Bei dünnen Umsätzen ging es am Mittwoch um weitere 0,3 Prozent nach oben und der DAX beendete den Handel oberhalb von 10.000 Punkten bei einem Stand von 10.023 Punkten. Damit notiert der Deutsche Aktienindex so hoch wie zuletzt Anfang Januar diesen Jahres. Vor dem langen Osterwochenende haben viele Marktteilnehmer ihre Aktien verkauft. Am Donnerstag ging es 1,7 Prozent nach unten. Damit waren die Gewinne der Woche weg und der DAX rutschte auf Wochensicht um 1 Prozent ins Minus.

    Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere von Bayer eingefahren. Die Chemie-Aktie profitiert von der Konsolidierung im Chemiesektor. Dabei könnten auch die deutschen Chemieaktien eine entscheidende Rolle spielen. Aktuelle Gerüchte über Gespräche von Monsanto über die Agrarsparte beflügeln die Bayer-Aktie. Der Kurs der Dividendenpapiere von Bayer legte um 3,3 Prozent auf 102,50 Euro zu. Der Sportartikelhersteller adidas konnte beim Kurs um 2,3 Prozent auf 102,45 Euro gewinnen. Und Linde erholen sich von den Verlusten der Vorwoche wieder. Der Kursgewinn beträgt 1,3 Prozent auf 128,20 Euro.

    Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Restrukturierung verläuft bei der Deutschen Bank schwieriger als erwartet. Dies wirkt sich negativ auf den Aktienkurs aus. Aktien der Deutschen Bank verlieren 8,6 Prozent auf 15,61 Euro. Die Versorger-Papiere von E.on verlieren 5,6 Prozent auf 8,12 Euro. Auch die Commerzbank leidet unter der Schwäche im Finanzsektor. Die Aktie gab um 5,1 Prozent auf 7,76 Euro nach.

    DAX steht kurz vor dem nächsten Sprung über die 10.000er Marke

    Fundamental steht der DAX weiter gut da und der nächste Sprung über die Marke von 10.000 Punkten ist nur eine Frage der Zeit. Sollte es über das Osterwochenende keine negativen Schlagzeilen geben und die ausländischen Aktienmärkte böse Überraschungen bringen, dürfte der DAX gleich in den nächsten Handelstagen nachhaltig über die 10.000er Marke klettern.

  • DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu – DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu – Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an


    Mit einem leichten Kursgewinn von 1,2 Prozent in der vergangenen Handelswoche ist der DAX knapp unter die Marke von 10.000 Punkte geklettert. Nach dem Punktegewinn von 120 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.951 Punkten.

    DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn nahm der DAX den Schub durch die EZB aus der Vorwoche mit und legte am Montag einen Tagesgewinn von 1,6 Prozent hin. Im Tagesverlauf wurde sogar die 10.000er Marke überwunden. Der Ausgang der Landtagswahlen mit starken Ergebnissen für die umstrittene Partei AfD hat sich auf dem Börsenparkett nicht ausgewirkt. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch hat erst mal für wenig Bewegung gesorgt. Die Marktteilnehmer wollen bis dahin nicht investieren, da ungewiss ist wie stark die Zinsen angehoben werden können. Am Dienstag ging es mit dem DAX erst einmal um 0,6 Prozent nach unten. Ein starker Automobilsektor nach optimistischen Aussagen von BMW ließen den DAX am Mittwoch um 0,5 Prozent zulegen. Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Fed hat sich auf den DAX am Donnerstag negativ ausgewirkt. Die Notenbank wird die Zinsen deutlich langsamer als erwartet anheben und hat den Euro damit steigen lassen. Auf die exportstarken deutschen Unternehmen wirkt sich dies jedoch negativ aus. Mit einem kleinen Kursgewinn von 0,6 Prozent hat sich der DAX dann am Handelsende ins Wochenende verabschiedet.

    DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu

    Die höchsten Kursgewinne hat der DAX-Absteiger K+S eingefahren. Die Aktie der Kasseler Düngemittelspezialisten legte im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 21,49 Euro zu. Ab Montag wird das Papier im MDAX notieren und durch die Anteilsscheine von ProSiebenSat1 ersetzt. Aktien von HeidelbergCement legen nach guten Unternehmenszahlen deutlich zu. Zum Wochenschluss steht ein Gewinn von 4,2 Prozent auf 73,75 Euro in den Büchern. Aktien von Siemens legen 4 Prozent auf 92,72 Euro zu.

    Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an

    Am anderen Ende der Kurstafel führen die Papiere der Deutschen Bank die Verliererliste an. Die Aktie der Deutschen Bank leidet unter einer Branchenschwäche und gab 6,9 Prozent auf 17,07 Euro nach. Linde verloren nach einem Downgrading durch die Analysten von Bernstein um 3,6 Prozent auf 126,60 Euro. Einen Kursverlust von 3,1 Prozent auf 73,80 Euro haben die Dividendentitel von Merck eingefahren.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nachdem der DAX in der vergangenen Woche weiter zulegte und die 10.000er Marke im Tagesverlauf schon überwunden hatte, ist die 10.000er Marke in greifbare Nähe gerückt. Da es an Alternativen zu Aktien als Geldanlage mangelt und die Ergebnisse der Deutschen Unternehmen sehr solide sind, wird es in den kommenden Wochen beim DAX weitere Gewinne geben und das Klettern über die Marke von 10.000 Punkte ist nur eine Frage der Zeit.

  • DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten – Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu – Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Nach einem rasanten Wochenverlauf geht der DAX mit einem Wochengewinn von gerade einmal 7 Punkten aus dem Handel. Der Gewinn in Prozent ausgedrückt, liegt damit bei unveränderten 0,1 Prozent. Zum Wochenschluss notiert der DAX bei einem Stand von 9.831 Punkten nachdem der deutsche Aktienindex zwischenzeitlich sogar unter der Marke von 9.500 Punkten handelte.

    DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten

    Der Ausgang der hessischen Kommunalwahlen als Probe für die Landtagswahlen an diesem Wochenende hatte keine Auswirkung auf den DAX. Nach einem vergleichsweise ruhigen Handel ging der Aktienmarkt 0,5 Prozent schwächer aus dem Handel. Wachstumssorgen aus China drückten am Dienstag auf die Kurse. Der Markt erlitt nach schwachen Konjunkturindikatoren 0,9 Prozent an Wert. Am Tag vor der erwarteten EZB-Sitzung kam es zu Tagesgewinnen in der Spitze von 1,5 Prozent, die sich bis zum Handelsende wieder weitgehend auflösten. Am Tagesschluss bleibt ein Gewinn von gerade einmal 0,3 Prozent über. Die Enttäuschung über ein möglicherweise baldiges Ende der Niedrigzinspolitik überschattete das Ergebnis der Sitzung und sorgte für Enttäuschung auf dem Aktienparkett. Der DAX verlor 2,3 Prozent. Am Freitag wurde das Ergebnis der EZB noch einmal genauer angeschaut und als gar nicht so schlecht bewertet. Am letzten Handelstag der Woche sorgte dies für eine starke Performance. Der DAX legte um 3,5 Prozent zu.

    Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu

    Die EZB-Entscheidung hat sich vor allem für Banken positiv ausgewirkt. Die Aktie der Commerzbank profitierte davon am meisten. Auch der neue Vorstand sorgen für eine gewisse Ruhe. Dem Aktienkurs verhalfen diese Maßnahmen zu einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 8,44 Euro. Starke Unternehmenszahlen veröffentlichte die Deutsche Post. Vor allem beim Cash Flow lag das Ergebnis deutlich über den Erwartungen. An der Börse sorgte dies für einem Wochengewinn von 3,8 Prozent auf 23,51 Euro. Ganz unbemerkt legte die Immobilienaktie Vonovia 3,5 Prozent zu und gehört damit zu den Top-Gewinnern beim DAX. Aktuell kosten Papiere von Vonovia 30,26 Euro.

    Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Die schwachen Konjunkturdaten aus China haben sich gleich negativ bei den deutschen Automobilherstellern niedergeschlagen. Negative Nachrichten um den VW-Abgasskandal belasteten die Papiere der Wolfsburger zusätzlich. Die Dividendenpapiere von Volkswagen gaben im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 113,70 Euro nach. Papiere von BMW notieren 4,7 Prozent schwächer bei 78,72 Euro. Trotz leicht übertroffener Umsatz- und Gewinnzahlen sorgte die unter den Erwartungen liegende Dividendenausschüttung für Unmut an der Börse. Merck-Papiere gaben im Wochenverlauf um 4,7 Prozent auf 76,16 Euro nach.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Der Ausblick für die nächste Woche kann aus der Vorwoche unverändert übernommen werden. Mit dem starken Momentum zum Wochenschluss hat der DAX einen leichten Punktegewinn retten können. Mit den steigenden Ölpreisen könnte der DAX diese Dynamik auch in die nächste Woche mitnehmen und so weitere Kursgewinne einfahren und kurzfristig wieder über die Marke von 10.000 Punkte klettern.

  • DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte – Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu – Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Bei einem insgesamt positiven Aktienumfeld hat der DAX deutlich zugelegt. Im Wochenverlauf steigt der Deutsche Aktienindex um 311 Punkte auf einen Wochenschlussstand von 9.824 Punkten. Damit hat der DAX in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von 3,3 Prozent eingefahren. Die Marke von 10.000 Punkte ist damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

    DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es auf dem Börsenparkett erst einmal ruhig zu. Der G-20 Gipfel endete am Wochenende ohne große Beschlüsse und sorgte damit für Ernüchterung und der DAX legte am Montag trotz starker Automobilaktien und eines steigenden Ölpreises nur um 0,2 Prozent zu. Am Dienstag sorgte die Euro-Schwäche für starke Kursgewinne bei exportorientierten Papiere wie den Automobilaktien. Der DAX ging 2,3 Prozent höher aus dem Handel. Dieser Trend setzte sich auch am Mittwoch mit einem etwas geringeren Tagesgewinn von 0,6 Prozent fort. Nach einem ruhigen Handel schloss der DAX am Donnerstag knapp im Minus und gab um 0,3 Prozent nach. Zum Wochenende sorgten US-Arbeitsmarktdaten für neuen Schwung und ließen den DAX um 0,7 Prozent steigen.

    Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu

    Deutlich nach oben ging es bei den konjunktursensiblen Aktien aus dem DAX. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von Volkswagen mit einem Gewinn von 16,8 Prozent auf 121 Euro. Ein schwacher Euro beflügelt insgesamt deutsche Exporteure. Volkswagen profitiert darüber hinaus von den veröffentlichten Absatzzahlen. Diese sind zwar nicht überragend ausgefallen, angesichts des Abgasskandals jedoch überraschend positiv. Weniger schwarz als vor Kurzem noch befürchtet, sieht es für die Kreditwirtschaft aus. Aktien der Deutschen Bank profitieren davon mit einem Kursplus von 13,2 Prozent auf 18,01 Euro. ThyssenKrupp konnten auch wieder deutlich zulegen. Die Aktie des Stahlherstellers gewinnt 12,9 Prozent auf 17,03 Euro. Der DAX-Abstieg macht sich für K+S zunächst nicht im Kurs negativ bemerkbar. Die kletterte um 12,1 Prozent auf 21,21 Euro. BMW profitiert vom schwachen Euro und der Stärke der deutschen Automobilaktien. Der Kurs stieg um 11,8 Prozent auf 82,63 Euro.

    Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 3,5 Prozent haben die Aktien von Fresenius Medical Care eingefahren. Aktien der Deutschen Börse gaben um 2,1 Prozent nach. In der Vorwoche wurden noch die Fusionsbemühungen mit der London Stock Exchange gefeiert. Nachdem immer mehr Details eines möglichen Deals ans Tageslicht kommen, trübt sich das Bild zusehends ein. Zum Wochenende ging die Aktie bei 76,62 Euro aus dem Handel. Auch der Mutterkonzern Fresenius zählt mit einem Wochenverlust von 2 Prozent zu den Wochenverlierern.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nach der starken Kursentwicklung ist der Abwärtstrend definitiv gebrochen. Die Augen sind wieder nach oben gerichtet und damit ist auch die Marke um die 10.000 Punkte wieder ins Blickfeld der Charttechniker gerückt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX mit dem nächsten Schwung nach oben diese psychologische Hürde reißt und damit weiteres Aufwärtspotential generiert. Trotz China-Schwäche und anhaltender politischer Krisen entwickeln sich die deutschen Unternehmen sehr positiv. Mit einer Fortsetzung der lockeren Zinspolitik in Europa könnte die EZB bereits in der nächsten Woche den Grundstein für den DAX legen die 10.000er Marke nach oben zu durchbrechen.

  • DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu – Versorger verlieren 11 Prozent

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX wieder den Rückwärtsgang eingelegt und ist unter die Marke von 9.000 Punkten gefallen. Die Aktien der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften verloren 319 Punkte auf 8.968 Punkte. Damit hat der DAX seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Im Wochenverlauf notierte der DAX so tief wie zuletzt im Herbst 2014. Seit den Allzeithöchstständen bei 12.390 Punkte hat der DAX innerhalb eines Jahres rund 25 Prozent an Wert verloren.

    DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es am Rosenmontag gleich deutlich in den Keller. Der DAX büßte 3,3 Prozent ein und hat mit einem Tagesverlust von 307 Punkten die 9.000er Marke nach unten durchbrochen. Zahlreiche Banken stürzten deutlich ab und ließen die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise aufkommen. Am Dienstag setzten sich die Ängste fort und der DAX verlor weitere 1,1 Prozent. Eine Verschnaufpause im Abwärtsstrudel brachte der Mittwoch. Marktteilnehmer bewerteten den Kurseinbruch als übertrieben und kauften wieder Aktien. Beim DAX ging es mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent in den Feierabend. Die gute Stimmung hielt allerdings nur kurz. Bereits am Donnerstag gab der DAX wieder 2,9 Prozent nach. Belastend wirkte sich der weitere Ölpreisverfall sowie die aggressive Geldpolitik auf die Aktienkurse aus. Einen versöhnlichen Wochenausklang gab es dagegen am Freitag. Nach dem Ausverkauf verabschiedete sich der DAX mit einem Tagesgewinn von 2,5 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu

    Trotz des negativen Umfeldes gelang es immerhin drei Dividendenpapieren ihren Kurs zu halten und leicht zu gewinnen. Die Papiere der Commerzbank legten gegen den Trend 3,4 Prozent zu. Stützend wirkten sich positive Quartalsergebnisse auf den Kursgewinn aus. Nachdem die veröffentlichten Zahlen teilweise über den Erwartungen lagen, haussierte die Commerzbank-Aktie am Donnerstag um 18 Prozent und konnte so die angelaufenen Wochenverluste einholen. Zum Handelsschluss verabschiedete sich die Aktie bei einem Stand von 7,54 Euro ins Wochenende. Papiere von ThyssenKrupp und Deutscher Bank notieren 0,5 bzw. 0,2 Prozent stärker und beenden die Handelswoche damit nahezu unverändert.

    Versorger verlieren 11 Prozent

    Weiter nach unten ging es bei den Versorgern. RWE und E.on gaben jeweils um 11 Prozent nach. Damit kosten Papiere von RWE nur noch 11,41 Euro und die Anteilsscheine von E.on bei einem Kurs von 8,45 Euro. Ebenfalls schwach notierten die Papiere von Volkswagen mit einem Rückgang um 7,7 Prozent auf 95,20 Euro, K+S mit einem Verlust von 7,2 Prozent auf 17,93 Euro und Allianz mit einem Kursverlust von 6,6 Prozent auf 129 Euro.

    Volatile Aktienmärkte könnten in eine Stabilisierungsphase wechseln

    Nach einer erneuten Woche mit starken Kursausschlägen müsste es bald zu einer Stabilisierungsphase mit einer entsprechenden Konsolidierung kommen. Dies wäre dann der Boden für Kursgewinne nach den zum Teil panikartigen Verkäufen in der Vorwoche. Sollten sich die Unternehmensergebnisse nicht dramatisch verschlechtern und auch sonst keine Rezession drohen, ist das aktuelle Kursniveau in allen Fällen als günstig einzustufen. Mittelfristige Kursgewinne sind daher bei allen soliden DAX-Werten zu erwarten.