Schlagwort: Beiersdorf

  • DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte – Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen – Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    In der vergangenen Woche hat der DAX an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und erneut zugelegt. Der Wochengewinn beträgt 1,2 Prozent. Damit legte der Deutsche Aktienindex 130 Punkte auf einen Schlussstand von 10.711 Punkte zu. Die Jahreshöchststände bei 10.800 Punkte liegen damit in greifbarer Nähe.

    DAX gewinnt 1,2 Prozent auf 10.711 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche ist zunächst nicht geglückt. Am Montag ging der DAX nach Gewinnmitnahmen 0,7 Prozent schwächer aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der DAX den Aufwärtstrend mit einem Tagesgewinn von 1,2 Prozent fort. Der Trend zeigt momentan nach oben. Dies führt dazu, dass einige Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt wurden und nun verstärkt in Aktien investieren. Unverändert endete der Börsenhandel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent. Wenig Impulse kamen von der EZB-Sitzung am Donnerstag. Dennoch legte der DAX 0,5 Prozent zu. Auch am Freitag war die Tendenz nach oben gerichtet. Hier sorgten vor allem die Zahlen von SAP für einen freundlichen Aktienmarkt. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach oben.

    Deutsche Lufthansa, Finanztitel und SAP mit starken Kursgewinnen

    Bei der Deutschen Lufthansa sorgten im Wochenverlauf positive Nachrichten für eine starke Kursentwicklung. Nachdem das Unternehmen im Sommer noch eine Gewinnwarnung veröffentlichte und damit den Aktienkurs auf Talfahrt schickte, wurde diese nach starken Geschäftszahlen wieder revidiert. Der Kurs der größten deutschen Fluggesellschaft notiert 1,06 Euro höher bei einem Stand von 11,29 Euro. Das nahende Ende der Niedrigzinsphase beflügelt auch die Banktitel. Deutsche Bank verteuerten sich um 7,3 Prozent auf 13,12 Euro und Commerzbank legten um 6,7 Prozent auf 6,07 Euro zu. Nach guten Unternehmenszahlen legten die Dividendenpapiere von SAP 3,8 Prozent auf 81,98 Euro zu.

    Deutsche Börse, Henkel, Beiersdorf und Continental verlieren mehr als 1 Prozent

    Den höchsten Wochenverlust von 2,1 Prozent fuhren die Papiere der Deutschen Börse ein. Insgesamt gehörten konjunkturunabhängige Aktien zu den Verlierern. So gaben Henkel 1,7 Prozent auf 119 Euro nach und Beiersdorf verloren 1,4 Prozent auf 80,49 Euro. Continental überraschten mit einer Gewinnwarnung und gingen im Wochenverlauf 1,2 Prozent schwächer aus dem Handel.

    DAX könnte bald mit der Herbstrally starten

    Die Berichtssaison ist bislang eher durchwachsen ausgefallen. Die Stimmung am Aktienmarkt ist wegen fehlender Alternativen weiterhin gut. Deshalb ist es dem DAX in den vergangenen beiden Wochen gelungen, stark zu performen. Inzwischen notiert der DAX wieder über der Marke von 10.700 Punkten und hat damit wieder den oberen Bereich des aktuellen Seitwärtskanals erreicht. Setzt der DAX die positive Kursentwicklung der vergangenen Wochen fort und gelingt es den Jahreshöchststand zu überwinden, wird der DAX weiter zulegen. Der Start in die Herbstrally könnte damit vorprogrammiert sein.

  • DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu – Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu – Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Weitere Kursgewinne hat der Deutsche Aktienindex DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem weltweit uneinheitlichen Börsenumfeld 190 Punkte zu. Damit notiert der deutsche Bluechips-Index 1,9 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem aktuellen Stand von 10.338 Punkten.

    DAX legt 1,9 Prozent auf 10.338 Punkte zu

    Ein guter ifo-Geschäftsklimaindex liess gleich zu Wochenbeginn am Montag die Kurse weiter steigen. Der Frühindikator zeigt, dass sich die Wirtschaft deutlich besser als erwartet entwickelt und selbst der Brexit keine größeren Bremsspuren hinterlässt. Am Montag betrug der Tagesgewinn 0,5 Prozent. Im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank ging es auch am Dienstag weiter nach oben. Der DAX legte um weitere 0,5 Prozent zu. Gute Quartalszahlen von Apple sorgten für ein positives Aktienmarktumfeld am Mittwoch mit weiteren Kursgewinnen von 0,7 Prozent. Ein steigender Euro hat am Donnerstag zumindest kurzfristig den DAX-Aufwärtstrend unterbrochen. Vor allem Exportaktien blieben etwas zurück. Der Tagesverlust betrug 0,4 Prozent. Trotz schwacher Wachstumszahlen aus den USA ging es am deutschen Aktienmarkt nach oben. Der legte 0,6 Prozent zu.

    Adidas, HeidelbergCement und Vonovia legen deutlich zu

    Starke Margen und gute Ergebnisse haben die Aktie von adidas deutlich zulegen lassen. Die Papiere des Herzogenauracher Sportartikelherstellers gewannen weitere 9,75 Euro auf 146,75 Euro. Die adidas-Aktie hat damit im Wochenverlauf 7,1 Prozent an Wert gewonnen. Bei HeidelbergCement macht sich die Übernahme des italienischen Zementherstellers positiv bemerkbar. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie legte 6,1 Prozent auf 75,74 Euro zu. Immobilienaktien profitieren weiter von niedrigen Zinsen und einer hohen Nachfrage nach Wohnraum. Vonovia legte in diesem Umfeld 5,5 Prozent auf 35,45 Euro zu.

    Hohe Verluste für die Deutsche Bank, Verluste bei BASF und leichte Rückgänge bei Fresenius, Telekom, Beiersdorf und Linde

    Der Bankenstresstest hat die Finanzbranche in Unruhe versetzt. Die Ergebnisse bei der Deutschen Bank sind nicht gut ausgefallen, aber immerhin etwas besser als erwartet. Dennoch überraschte die Bank mit einem deutlich schwächeren Ergebnis als erwartet. An der Börse straften Aktionäre den Titel ab. Der Kurs gab um 8,1 Prozent auf 12,02 Euro nach. Auch bei BASF sorgten schwache Unternehmensergebnisse für einen Kursverlust in Höhe von 1,8 Prozent. Das BASF-Papier verlor 1,3 Prozent auf 70,26 Euro. Die Verluste der Aktien von Fresenius, Deutscher Telekom, Beiersdorf und Linde liegen bei weniger als 0,5 Prozent.

    DAX könnte bald Allzeithoch knacken

    Die positive Kursentwicklung in der vergangenen Woche hat dem DAX einen positiven Trend beschert. Der Aktienindex befindet sich in einem aktuellen Aufwärtstrend und könnte diesen auch in der kommenden Woche fortsetzen. Bei Kursen leicht unter den Allzeithochs könnten diese damit bald überwunden werden. Neue Höchststände beim DAX sind damit nur noch eine Frage der Zeit.

  • DAX klettert über 10.000er Marke – 4,5 Prozent Wochengewinn auf 10.067 Punkte – Deutsche Bank legt zweistellig zu, BMW und ThyssenKrupp mit hohen Gewinnen – Beiersdorf und Fresenius Medical Care einzige Wochenverlierer

    Dem DAX ist in der vergangenen Woche wieder der Sprung über die Marke von 10.000 Zählern geglückt. Nach einer starken Handelswoche notiert der Deutsche Aktienindex 437 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem Stand von 10.067 Punkten. Der Kursgewinn entspricht damit einem Plus von 4,5 Prozent.

    DAX klettert über 10.000er Marke – 4,5 Prozent Wochengewinn auf 10.067 Punkte

    Der gute Arbeitsmarktbericht vom Freitag aus den USA wirkte auch am Montag noch positiv auf den Deutschen Aktienmarkt. Mit einem Tagesgewinn von 2,1 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Auch am Dienstag legte der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent ordentlich zu. Im Tagesverlauf kletterte der DAX am Dienstag bereits über die 10.000er Marke, gab zum Handelsschluss aber wieder etwas nach. Ein Ende der steilen Aufwärtsbewegung führte am Mittwoch zu einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Erneut nach oben ging es am Donnerstag. Aussagen der Notenbanker, die alles für eine stabile Konjunkturentwicklung tun werden, liessen den DAX im Tagesverlauf um 1,4 Prozent steigen. Am Freitag war erst mal Konsolidierung angesagt. Der DAX verlor 1 Punkt.

    Deutsche Bank legt zweistellig zu, BMW und ThyssenKrupp mit hohen Gewinnen

    Der Brexit und die Bankenkrise in Italien setzten in den vergangenen Wochen den Finanzaktien besonders stark zu. Die Aktien der Deutschen Bank konnten in der vergangenen Woche aber wieder einen Teil gutmachen. Der Kurs der Deutschen Bank Aktie stieg um 10,8 Prozent auf 13,02 Euro. Im Automobilsektor gab es von BMW und Daimler sehr gute Unternehmensdaten. Die BMW-Papiere profitierten mit einem Gewinn in Höhe von 9,1 Prozent auf 74,66 Euro am stärksten. ThyssenKrupp reagiert momentan besonders volatil auf die Kursschwankungen. In der vergangenen Woche zählt das Papier mit einem Gewinn von 9,1 Prozent auf 19,73 Euro ebenfalls zu den Gewinnern.

    Beiersdorf und Fresenius Medical Care einzige Wochenverlierer

    In der vergangenen Woche gehörten vor allem weniger konjunkturabhängige Papiere zu den Verlierern. Dem Kosmetikhersteller Beiersdorf machte der Brexit kaum zu schaffen, jetzt ist das Papier aber erst mal weniger gefragt. Der Wochenverlust betrug 0,5 Prozent auf 84,06 Euro. Ähnlich sieht es bei Fresenius Medical Care aus. Hier verliert die Aktie 0,2 Prozent auf 78,95 Euro.

    Viele Signale könnten nächste Woche für neue Gewinne sorgen

    Drei Wochen nach dem Brexit ist dieser so gut wie kein Thema mehr. Der Anschlag an Nizza hat die Märkte nur peripher berührt. Und auch der Putschversuch in der Türkei dürfte die Märkte kaum beeinflussen. Das Augenmerk der Börsianer ist auf die Fundamentaldaten gerichtet. Und da nimmt die Berichtssaison in den USA richtig Fahrt auf. Des Weiteren werden nächste Woche zahlreiche Frühindikatoren veröffentlicht. Sollten diese ein positives Bild abzeichnen, ist von weiteren Kursgewinnen auszugehen und der Beginn einer Sommerrally könnte bevorstehen.

  • DAX verliert nach sehr volatiler Woche 0,8 Prozent auf 9.557 Punkte – Henkel, Beiersdorf und Vonovia legen gegen den Trend zu – ProSiebenSat1, ThyssenKrupp und Commerzbank verlieren über 5 Prozent

    In der vergangenen Woche ging der DAX nach starken Schwankungen leicht im Minus aus dem Handel. Der Wochenverlust von 0,8 Prozent bildet die ganze Dramatik der vergangenen Woche dabei in keiner Weise ab. Auf Wochensicht steht ein Verlust von 74 Punkten in den Büchern. Am Freitag beendete der DAX den Handel bei einem Stand von 9.557 Punkten. Der Sprung über die 10.000er Marke war damit nur von kurzer Dauer.

    DAX verliert nach sehr volatiler Woche 0,8 Prozent auf 9.557 Punkte

    Die vergangene Handelswoche stand ganz im Zeichen des Referendums Großbritannien über den Austritt aus der Europäischen Union. Nachdem der Ausgang lange Zeit als ungewiss galt, haben zu Wochenbeginn die Wettbüros Tendenzen über ein Scheitern des Referendums ausgemacht. Dies sorgte beim DAX zu einem deutlichen Kurssprung. Der Deutsche Aktienindex legte im Handelsverlauf um 3,4 Prozent zu. Am Dienstag sorgte zusätzlich ein positiver ZWE-Indikator für Kursgewinne von 0,5 Prozent. Am Tag vor dem Referendum ging es beim DAX um 0,6 Prozent nach oben und selbst am Tag der Entscheidung überwog die Freude der Brexit-Gegner mit einem Tagesplus von 1,9 Prozent beim DAX. Wettbüros bewerteten ein Scheitern des Referendums bereits mit einer Wahrscheinlichkeit von 85 Prozent. Ganz dick kam es dann aber am Freitag. Als bekannt wurde, dass die Brexit-Befürworter am Ende den engen Ausgang für sich entscheiden konnten, sackte der DAX deutlich ab. Im weiteren Tagesverlauf kam es zu einer leichten Erholung und der DAX ging nur noch mit einem Tagesverlust von 6,8 Prozent aus dem Handel.

    Henkel, Beiersdorf und Vonovia legen gegen den Trend zu

    Mit einem Kursgewinn von 4,9 Prozent schoben sich die Papiere von Henkel an die Spitze der Wochengewinner. Hier wirkt sich die Übernahme des amerikanischen Wasch- und Reinigungsmittelherstellers The Sun Products positiv aus. Zum Handelsende lag die Henkel-Aktie 4,93 Euro über dem Schlußkurs der Vorwoche und legte damit 4,9 Prozent auf 104,70 Euro zu. Die als defensiv gehandelte Aktie des Nivea-Herstellers Beiersdorf legte um 3,6 Prozent auf 80,11 Euro zu. Der Immobilienkonzern Vonovia gehört mit einem Plus von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    ProSiebenSat1, ThyssenKrupp und Commerzbank verlieren über 5 Prozent

    Die schwärzeste Woche hatten die Papiere von ProSiebenSat1. Der Medienkonzern wurde nach Aussagen von Händlern von den Analysten heruntergestuft. Der Wochenverlust liegt bei 6,3 Prozent auf 39,30 Euro. Die konjunktursensible Aktie des Stahlherstellers ThyssenKrupp gab um 5,8 Prozent auf 17,42 Euro nach. Die stark unter dem Brexit leidenden Bankaktien legten zu Wochenbeginn stark zu. Die hohen Kursverluste vom Freitag werden damit wieder relativiert und so erscheint der Kursverlust bei der Commerzbank von 5,1 Prozent auf 6,20 Euro moderat.

    DAX auf der Suche nach Orientierung

    Nachdem eigentlich die Mehrheit inzwischen von einem Verbleib Großbritanniens in der EU ausgegangen ist, erwarteten Analysten nach dem Wahlausgang den Start einer Sommerrally. Doch damit ist jetzt erst einmal Schluss. Die Rally ist ins Wasser gefallen und die Unsicherheit überwiegt. Das Gute ist erst einmal, dass der Austritt nicht von heute auf morgen erfolgt und die Parteien innerhalb der nächsten zwei Jahr die Bedingungen für einen Austritt festlegen. Was aber in jedem Fall bleiben wird, sind höhere Hürden und damit auch höhere Kosten für Exportunternehmen. Was auch die nächsten Wochen bleiben wird, ist Unsicherheit über die letztendlichen Konsequenzen des Austritts. Bis dahin und bis es wieder eindeutige Wachstumssignale von der Wirtschaft gibt, wird der DAX erstmal schwanken und keine eindeutige Richtung einschlagen. Aktuell ist damit eine Marktphase in der man nicht voll investiert sein muss und die mit Sicherheit jede Menge für Neuengagements bietet.

  • DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel – Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    In der vergangenen Woche drehten sich die Vorzeichen beim DAX wieder. Der Deutsche Aktienindex verlor an Wert und gab im Wochenverlauf um 1,8 Prozent nach. Damit tauchte der DAX 183 Punkte ab und ging bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel. Die Marke von 10.000 Punkten war zu keiner Gefahr und bei dem aktuellen Schlussstand notiert der DAX immerhin oberhalb der 200-Tage-Linie.

    DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel

    Am Montag ging es zunächst weiter nach oben. Der DAX legte den fünften Handelstag in Folge zu und notierte nur 4 Prozent unter dem aktuellen Jahreshoch. Den Großteil des Tages handelte der DAX am Dienstag wenig verändert. Gegen Handelsschluss sorgten Umfrage-Ergebnisse über einen möglichen Brexit für Verunsicherung. Der DAX ging am Handelsende mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel. Die Kursverluste setzten sich am Mittwoch mit einem Rückgang von 0,6 Prozent fort. Fehlende Nachrichten sorgten am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Der DAX legte ganze 4 Punkte zu. Schwache Arbeitsmarktdaten haben am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett gesorgt. Der DAX verlor 1 Prozent.

    Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen

    Das Übernahmefieber von Bayer um Monsanto sorgte in der vergangenen Woche für Kursgewinne. Die Aktie der Leverkusener legte um 4,7 Prozent zu. Damit geht die Aktie bei einem Stand von 89,34 Euro aus dem Handel und hat den Verlust der Vorwoche wieder ausgebügelt. 2,2 Prozent ging es für den Nivea-Hersteller Beiersdorf nach oben. Im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft ging es mit dem Sportausrüster adidas um 1 Prozent auf 116,85 Euro nach oben. Positive Analystenkommentare ließen auch die Aktie von RWE um 1 Prozent auf 12,12 Euro stiegen.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    Die höchsten Kursverluste gab es in der vergangenen Woche bei den Finanztiteln. Die Aktie der Deutschen Bank gab 7,9 Prozent nach und ging bei einem Stand von 15 Euro aus dem Handel. Bei der Commerzbank ging es um 5,7 Prozent auf 7,35 Euro in den Keller. Ein möglicher Brexit sowie eine anstehende Zinserhöhung wirkt sich negativ auf die Phantasie bei den Finanzwerten aus. Münchener Rück gaben nach negativen Analystenkommentaren um 5,2 Prozent auf 160,65 Euro nach.

    Brexit könnte zu einer DAX-Delle führen

    Umfragen geben derzeit uneinheitliche Tendenzen über einen möglichen Brexit nach dem Referendum Ende Juni in Großbritannien. Sollte Großbritannien den Wirtschaftsraum wirklich verlassen, dürfte sich dies negativ auf die Wirtschaft in Europa und damit auch auf die Entwicklung an den Aktienmärkten auswirken. Verluste beim DAX sind damit zu erwarten.

  • DAX verliert 2,3 Prozent auf 9.689 Punkte – Beiersdorf, FMC und Münchener Rück legen gegen den Trend zu – VW nach Abgasskandal im freien Fall und Automobilsektor unter Druck

    Der DAX verliert die zweite Woche in Folge. Mit einem Wochenverlust von 2,3 Prozent beim Deutschen Aktienindex sieht der Verlust relativ gering aus, nachdem die Kursausschläge und damit die Volatilität in der vergangenen Woche sehr hoch waren. Zum Wochenschluss steht ein Kursverlust von 228 Punkten in den Büchern. Damit ist der DAX weiter unter die 10.000er Marke gerutscht und notiert bei 9.689 Punkten rund 350 Punkte über dem Jahrestiefstand.

    DAX verliert 2,3 Prozent auf 9.689 Punkte – hohe Volatilität in der vergangenen Woche

    Zu Wochenbeginn ist der Start noch geglückt. Trotz eines holprigen Starts legte der DAX im Tagesverlauf 0,3 Prozent zu und notierte zwischenzeitlich auch über der Marke von 10.000 Punkten. Belastend für den DAX war der Kurseinbruch von Volkswagen mit einem Tagesverlust von 18,6 Prozent. Nach Abgastests in den USA stellte sich heraus, dass die Wolfsburger Dieselfahrzeuge dahingehend programmiert wurden, dass diese bei der Abgasuntersuchung geringere Emissionen verursachen als im normalen Betrieb. Damit könnten den Wolfsburgern Strafzahlungen in Milliardenhöhe, Schadenersatzforderungen sowie hohe Kosten für mögliche Rückrufe ins Haus stehen. Am Dienstag setzte sich die Talfahrt bei VW mit einem Verlust von 20 Prozent fort. Im Sog gaben auch andere Aktien aus dem Automobilsektor deutlich nach. An der Börse verlor der DAX 3,8 Prozent an Wert. Der Gewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch ist damit eine reine Gegenbewegung nach den heftigen Kursverlusten vom Vortag. VW und der Rücktritt Winterkorns stand im Mittelpunkt des Börsengeschehens. Als am Donnerstag Presseberichte über angebliche Manipulationen bei BMW im Raum standen, ging es mit den Aktien von BMW und dem Automobilsektor erneut deutlich nach unten. Der DAX verbuchte einen Tagesverlust in Höhe von 1,9 Prozent. Die Talfahrt von VW setzte sich auch am Freitag fort, da nach den USA auch Europa im Visier der Abgasprüfer steht und sich der Skandal auf den Nutzfahrzeugebereich von Volkswagen ausweiten könnte. Am Aktienmarkt selbst gab es dagegen eine kräftige Erhöhung der Kurse in Höhe von 2,8 Prozent.

    Beiersdorf, FMC und Münchener Rück legen gegen den Trend zu

    Trotz hoher Kursverluste im DAX notieren mit 14 Aktien fast die Hälfte der Dividendenpapiere aus dem DAX im Plus. Den höchsten Gewinn von 5 Prozent erzielten die Papiere von Beiersdorf. Ganz ohne Nachrichten schaffte es der Konsumgüterkonzern gegen den Trend um 3,67 Euro auf 76,65 Euro zuzulegen. Positive Kommentare von Analysten beflügelten den Kursgewinn entgegen der Marktschwäche. FMC konnten sich ebenfalls positiv entwickeln und legten um 2,3 Prozent auf 71,82 Euro zu. Münchener Rück notierten 2,2 Prozent höher bei 167,85 Euro.

    Kurseinbruch bei Volkswagen, RWE, Daimler und BMW mit deutlichen Abschlägen

    Aufgrund des Abgasskandals kam es bei Volkswagen zu einem deutlichen Kurseinbruch. Die Aktie verlor ein Drittel ihres Wertes und geht mit einem Wochenverlust von 34 Prozent aus dem Handel. Damit verlor die Aktie 55,1 Euro auf 107,30 Euro. Neben dem Abgasskandal belastet als Folge ein Downgrading des VW-Ratings. Damit wird für VW auch die Refinanzierung teurer. Die Prämien am Bondmarkt sind für VW direkt gestiegen. Zahlreiche Abstufungen von Analysten haben den Kursverfall bei VW beschleunigt. Der Atomausstieg macht RWE zu schaffen. Die Versorger-Aktie verlor 11,9 Prozent auf 9,60 Euro und markiert damit mehrjährige Tiefstände. Aufgrund des Abgasskandals von VW wurde der gesamte Automobilsektor in Mitleidenschaft gezogen. Die Wettbewerber Daimler und BMW kamen ebenfalls unter die Räder. Während Daimler 9,1 Prozent auf 65,72 Euro verloren, gaben BMW um 8 Prozent auf 78,89 Euro nach.

    Ist das bereinigende Gewitter nun vorbei?

    Nach den hefitgen Kursverlusten der vergangenen Woche trotz guter Konjunkturindikatoren stellt sich die Frage, ob die Kursverluste an der Börse übertrieben sind oder ob die Frühindikatoren falsche Signale liefern. Der Abgasskandal ist eine Sondersituation, aber ob dies die Kursverluste in der gesehenen Höhe rechtfertigt, ist noch offen. Fraglich ist auch wie die Abgaswerte bei den anderen Herstellern bei neutralen Tagesbedingungen aussehen. Ein Augenmerk darauf wird in den kommenden Wochen mit Sicherheit weitere Überraschungen ans Tageslicht bringen. Von daher könnte das aktuelle Kursniveau eine interessante Basis für Investments in Aktien bieten. Zumindest mittelfristig dürften wir wieder höhere Kurse mit neuen Allzeithochs sehen.

  • DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte – Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne – Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    Nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche mit dem Deutschen Aktienindex. Der DAX verteuerte sich um 1,6 Prozent und hat damit nach zwei Wochen mit Verlusten wieder die Trendwende geschafft. Der Wochengewinn entspricht einem Punkteanstieg von 182 Punkte auf einen Stand von 11.491 Punkte.

    DAX gewinnt 1,6 Prozent auf 11.491 Punkte

    Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone ist besser als erwartet ausgefallen und hat damit am Montag die Aktienmärkte beflügelt. Selbst negative Vorgaben aus China konnten die gute Stimmung auf dem Frankfurter Parkett nicht trüben. Zum Wochenstart legte der DAX 1,2 Prozent zu. Wenig Bewegung im DAX gab es am Dienstag. Der DAX ging 0,1 Prozent höher aus dem Handel. Auch wenn sich der DAX kaum bewegte, gab es bei einzelnen Aktien im Rahmen der Berichtssaison teilweise deutlich stärkere Kursausschläge. Ein kräftiges Plus mit einem Gewinn von 1,6 Prozent verzeichnete das Aktienbarometer DAX am Mittwoch. Ein schwacher Euro und gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten für kräfte Kursgewinne bei vor allem exportorientierten Unternehmen. Trotz guter Quartalsergebnisse einzelner Unternehmen verlor der DAX am Donnerstag 0,4 Prozent an Wert. Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichtes am Donnerstag hielten sich Investoren mit Aktienkäufen zurück. Nach der Veröffentlichung sehr guter Arbeitsmarktdaten am Freitag verlor der DAX 0,8 Prozent an Wert. Am Markt wird aufgrund der starken US-Wirtschaft nun mit ersten Zinsschritten im September gerechnet. Gerade das niedrige Zinsniveau galt in den letzten Monaten als Kurstreiber der jüngsten Aktienmarktrally.

    Continental, Beiersdorf, Volkswagen und HeidelbergCement liegen im DAX vorne

    Gute Daten gab es von Continental. Der Automobilzulieferer ist strategisch gut aufgestellt und verdient dabei auch noch viel Geld. An der Börse wurde das Zahlenwerk mit einem Wochengewinn von 9,6 Prozent gefeiert. Die Continental-Aktie war damit die stärkste Aktie im DAX und beendete den Handel bei einem Stand von 223,10 Euro. Gute Zahlen gab es auch bei Beiersdorf. Nachdem der Nivea-Hersteller im ersten Quartal eine Delle hatte, beschleunigte sich das organische Wachstum wieder. Der Kosmetikkonzern legte 5,3 Prozent auf 81,97 Euro zu. Mit der Erholung der exportorientierten Aktien ging es auch bei Volkswagen wieder nach oben. Dabei half der schwache Euro dem exportstarken Automobilhersteller auf die Sprünge. Der Wochengewinn beträgt 3,7 Prozent auf 189,15 Euro. Ohne große Nachrichten legten die Papiere von HeidelbergCement genauso stark auf 71,99 Euro zu.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Deutsche Post am Ende der DAX-Liste

    In Athen hat nach wochenlanger Zwangspause die Börse wieder geöffnet. Bei insgesamt stark fallenden Kursen erwischte es den Bankensektor am stärksten. Die Kurse der größten Banken Griechenlands brachen um rund 50 Prozent ein. Dies schlug sich in Kursverlusten bei den deutschen Banken nieder. So verloren die Papiere der Deutschen Bank 3,9 Prozent auf 30,76 Euro und die der Commerzbank 2,4 Prozent auf 11,50 Euro. Der wochenlange Poststreik hinterlässt nun auch Spuren in der Bilanz der Deutschen Post. Die Gewinnziele wurden revidiert. Der Aktienkurs verlor 2,4 Prozent auf 26,87 Euro.

    Zinswende wird den DAX weiter belasten

    Da momentan alles auf eine Zinswende hindeutet, hat der DAX nun einen kräftigen Gegenspieler. Steigende Zinsen belasten Unternehmen mit höheren Zinsausgaben und reduzieren dadurch die Gewinne. Außerdem bieten steigende Zinsen eine Anlagealternative zum Kauf von Aktien. Beide Faktoren führen zu einer Belastung für den Aktienmarkt. Wie stark diese Faktoren wirken, hängt von der Höhe der Zinserhöhungen und der Geschwindigkeit wie diese umgesetzt werden. Dennoch bleibt zunächst Unsicherheit und damit dürfte der Aufwärtstrend erst einmal ins Stocken geraten.

  • DAX mit Wochenverlust von 1,9 Prozent auf 11.197 Punkte – Mit Deutscher Börse, Deutsche Bank und Allianz notieren lediglich drei Papiere im Plus – K+S, Daimler und Beiersdorf mit höchsten Kursverlusten

    Einen Wochenverlust von 1,9 Prozent gab es in der vergangenen Woche beim DAX zu verbuchen. Der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften verlor damit 217 Punkte und ist auf 11.197 Punkte abgerutscht. Steigende Anleihezinsen, ein starker Euro sowie die Unsicherheit über einen Zahlungsausfall in der Finanzkrise Griechenlands haben die Aktienmärkte negativ beeinflusst. Der DAX hat damit die zweite Woche in Folge Verluste eingefahren und sich weiter von den Höchstständen entfernt.

    DAX mit Wochenverlust von 1,9 Prozent auf 11.197 Punkte

    Am Montag legte der DAX zunächst leicht zu. Der Tagesgewinn betrug 0,2 Prozent. Starke Konjunkturdaten aus den USA lieferten Kaufargumente für den deutschen Aktienmarkt. Ein starker Euro und steigende Zinsen führten bereits am Dienstag zu Kursverlusten im DAX. Während steigende Zinsen Anlagealternativen zur Aktie interessanter erscheinen lassen, sorgt ein starker Euro für kleinere Gewinne bei Exportunternehmen. Beide Faktoren haben sich negativ auf den Aktienmarkt ausgewirkt. Für etwas Beruhigung sorgte am Mittwoch die EZB mit der Fortsetzung des Anleihekaufprogramms. Der Tagesgewinn betrug 0,8 Prozent. Vor allem die Finanzprobleme Griechenlands sorgten am Donnerstag und Freitag für kräftige Verluste im DAX von 0,7 bzw. 1,3 Prozent. Solange hier keine Klarheit herrscht, wird es immer wieder Meldungen über eine mögliche Staatspleite geben, die sich dann auch entsprechend negativ auf die Aktienmärkte auswirkt.

    Mit Deutscher Börse, Deutsche Bank und Allianz notieren lediglich drei Papiere im Plus

    Ein Kaufempfehlung durch Warburg liess den Aktienkurs der Deutschen Börse im Wochenverlauf am stärksten steigen. Das Unternehmen ist gut aufgestellt und bei einem Investorentag in London gelang es dem Börsenbetreiber die Analysten zu überzeugen. Die Aktie der Deutschen Börse ging mit einem Wochengewinn von 1 Prozent auf 73,67 Euro aus dem Handel. Steigende Zinsen spielen dagegen den Finanzwerten in die Karten. Damit ist auch der Wochengewinn von 0,7 Prozent bei der Deutschen Bank auf 27,61 zu erklären. Ähnlich ist die Situation beim Versicherungskonzern Allianz zu sehen, der um 0,3 Prozent auf 143,10 Euro leicht zulegte.

    K+S, Daimler und Beiersdorf mit höchsten Kursverlusten

    An der Spitze der Wochenverlierer versammeln sich vor allem Aktien mit einem hohen Exportanteil. Aufgrund des starken Euros führt dies zu einer Verringerung der Gewinne. Unter den DAX-Titeln gaben die Dividendenpapiere von K+S mit 4,1 Prozent auf 28,45 Euro am stärksten nach. Daimler büsten 4 Prozent ihres Wertes ein und gingen bei einem Stand von 81,85 Euro je Aktie aus dem Handel. 3,9 Prozent Kursverlust stehen bei Beiersdorf in den Büchern.

    Setzt sich die Schaukelbörse fort?

    Nach dem steilen Kursanstieg des DAX prägt seit ein paar Wochen das Auf und Ab das Geschehen beim DAX. Die Schaukelbörse mit teilweise kräftigen Schwankungen ist das Ergebnis zahlreicher Verunsicherungen auf dem Börsenparkett. Vor allem steigende Zinsen, ein starker Euro sowie die ungelöste Finanzierungsfrage Griechenlands belasten derzeit die Anleger auf dem Börsenparkett. Die Unternehmen selbst haben größtenteils sehr gute Quartalsergebnisse veröffentlicht. Somit besteht zumindest aktuell von dieser Seite keine Gefahr.

    Sollten sich allerdings die aktuellen Sorgen auch auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen negativ auswirken, könnte es beim DAX weiter nach unten gehen und sich die Kursverluste sogar verstärken. Aktuell ist es allerdings noch unsicher wie es am Aktienmarkt weitergeht. Genauso gut könnte bei einer Lösung der genannten Probleme der DAX die Fahrt erneut aufnehmen und neue Allzeithöchststände markieren. Auch in einem solchen Fall wäre eine kurzzeitige Verschnaufpause wie sie der DAX momentan durchmacht nicht unüblich und verstärkt nur den Aufwärtstrend.

    Aktuell ist es schwer zu erkennen, welche Richtung der DAX einschlagen wird. Langfristig orientierte Anleger sollten bei Käufen von sicheren Unternehmen in keinem Fall einen Fehler machen. Schließlich kauft man kaum zu wirklichen Tiefstkurs ein und wann es wieder nach oben geht, kann sowieso niemand sagen.

  • DAX knackt erstmals die 11.000er Marke – 1,1 Prozent Wochengewinn – HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu – Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Deutsche Aktienindex steigt weiter und damit beendete der DAX die fünfte Woche in Folge mit Kursgewinnen. An den letzten fünf Handelstagen legte der DAX 1,1 Prozent zu und ging bei einem Stand von 10.963 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke aus dem Handel. Im Wochenverlauf legte der DAX damit 117 Punkte zu.

    DAX sprang erstmals in der Geschichte über die Marke von 11.000 Punkte

    Zu Beginn der Woche sah es zunächst nicht so gut für deutsche Aktien aus. Die Ukraine-Krise und die Anspannungen um Griechenland sorgten für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Am Montag gab der DAX 1,7 Prozent an Wert ab und am Dienstag schloss der DAX 0,9 Prozent schwächer. Unverändert bei einem Minus von nur noch 2 Punkten gelang es dem DAX den Negativtrend am Mittwoch zu beenden. Stark nach oben ging es dann am Donnerstag mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent und 0,4 Prozent am Freitag. Der Gipfel von Minsk gab neue Hoffnungen für eine Lösung im Ukraine-Konflikt. Und auch im Schuldenstreit mit Griechenland scheint eine Annäherung der Partner möglich. Hervorragende Daten aus der Deutschen Wirtschaft gaben zusätzliche Impulse und liessen den DAX am Freitag im Handelsverlauf erstmals über die Marke von 11.000 Punkte steigen.

    HeidelbergCement, Deutsche Bank und Lanxess legen deutlich zu

    Für die Aktien von HeidelbergCement ging es in der vergangenen Woche steil nach oben. Der Kurs legte um 5 Prozent auf 69,56 Euro zu. Damit hat sich die Aktie auf Sicht der letzten Monate sehr gut entwickelt. Auch die Deutsche Bank legte zu und verteuerte sich um 4,7 Prozent auf 28,35 Euro. Allerdings liegt die Aktie aus Sicht der letzten 12 Monate noch immer rund 20 Prozent im Minus. Ähnlich sieht es bei Lanxess aus. Die Aktie gehört mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent zu den Wochengewinnern, notiert jedoch auf 12-Monats-Sicht noch im Minus. Für Impulse sorgte bei Lanxess ein möglicher Verkauf eines Geschäftsbereiches.

    Deutsche Lufthansa, Beiersdorf und Henkel notieren im Minus

    Der Streik auf verschiedenen Flughäfen in Deutschland sorgte am Montag für zahlreiche Flugausfälle und belastete das Lufthansa-Papier. Die Aktie verlor in der vergangenen Woche 2,8 Prozent an Wert. Auch der wieder etwas zulegende Ölpreis wirkt sich negativ auf das Ergebnis von Lufthansa aus. Nach einem konservativen Geschäftsausblick gaben die Papiere von Beiersdorf im Wochenverlauf 2,6 Prozent ab. Die Aktie des Nivea-Hertstellers kostet aktuell 75,25 Euro. Auch Henkel gehört mit einem Verlust von 2,1 Prozent zu den Wochenverlieren. Die Aktie notiert damit bei 100,50 Euro.

    Klettert der DAX nach den neusten Rekorden weiter?

    Der DAX notiert so hoch wie nie in seiner Geschichte. Die Geschäfte der Unternehmen laufen derzeit trotz zahlreicher negativer Einflüsse aus dem Ausland hervorragend. Ein schwacher Euro beflügelt die deutschen Exporte und die lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgen für günstige Zinsen und jede Menge verfügbares Geld. Da es an Anlagealternativen zu Aktien mangelt, steigen die Kurse immer weiter. Sollten die ausländischen Krisen um die griechischen Schulden und den Ukraine-Konflikt gelöst werden sowie die Ausweitung des IS gestoppt werden können, dürfte das Potential für weitere Kursgewinne gegeben sein. Ein kurzfristiger Einbruch am Aktienmarkt wäre ebenfalls keine Überraschung. Insofern ist eine Vorhersage aktuell schwieriger denn je. Sicher ist nur, dass wir in Zukunft noch höhere Kurse als aktuell sehen werden und dass es beim DAX auch Rückschläge unter das aktuelle Niveau geben wird. Die Frage, die wir jedoch nicht beantworten können, ist wann und wie stark die jeweilige Entwicklung ausfallen wird. Für die kommende Woche sind aus unserer Sicht beide Szenarien möglich. Impulse könnten auch von der EZB-Sitzung und dem Verfallstag am Freitag ausgehen.

  • DAX markiert neues Allzeithoch bei 10.202,97 Punkten – starke Woche mit 5,4 Prozent Wochengewinn – Fresenius, Conti und Beiersdorf legen zweistellig zu – leichte Verluste bei RWE, ThyssenKrupp und Commerzbank

    Starke Schwankungen standen beim DAX in der vergangenen Woche auf der Tagesordnung. Dabei gab es nicht nur starke Tagesänderungen, sondern auch innerhalb einzelner Tage extrem hohe Schwankungen. Notierte der DAX am Morgen noch deutlich im Minus konnte es durchaus passieren, dass am Ende des Tages ein großes Plus auf der Kurstafel stand. In diesem äußerst dynamischen Umfeld legte der DAX auf Wochensicht 5,4 Prozent zu und hat damit neue Allzeithöchststände oberhalb von 10.200 Punkten notiert. Zum Handelsende notierte der DAX 519 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche bei einem Stand von 10.168 Punkten.

    Euro, EZB und Schweizer Nationalbank beflügeln Aktienmärkte

    Als Auslöser für die Hausse werden der Euro und die EZB genannt. Die EZB plant mit Anleihekäufen die Konjunktur anzukurbeln und die Anleihemärkte zu stabilisieren. Dies führt zu einer erhöhten Liquidität an verfügbaren Euros, die teilweise im Aktienmarkt angelegt werden und damit die Aktienkurse nach oben treiben. Andererseits verliert dadurch der Euro auch an Wert gegenüber anderen ausländischen Devisen. Als daraufhin die Schweizer Nationalbank den Mindestkurs zum Euro aufgab, kam die Gemeinschaftswährung weiter ins Rutschen. Dies macht die Waren und Dienstleistungen deutscher Unternehmen im Ausland günstiger und beflügelt damit die Export-Geschäfte deutscher Unternehmen.

    Am Montag sorgten weiter fallende Ölpreise zunächst auch für fallende Notierungen am Aktienmarkt. Im Tagesverlauf stezten sich jedoch gute Unternehmensdaten durch. Vor allem SAP überraschte positiv. Gingen Analysten von schwachen Zahlen aus, war davon nichts zu sehen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,4 Prozent. Am Dienstag stand die Export-Rolle deutscher Unternehmen aufgrund des schwachen Euro im Fokus. Dies sorgte für kräftige Gewinne beim DAX und damit zu einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent. In den USA sind die veröffentlichten Einzelhandelsdaten deutlich schlechter als erwartet ausgefallen. Da gerade die US-Wirtschaft stark vom Konsum abhängt, ist dies ein negatives Zeichen. Weil die USA derzeit als Konjunkturlokomotive gelten, hat dies zu Verunsicherung an den Märkten geführt und den DAX 1,3 Prozent niedriger notieren lassen. Am Donnerstag sorgte die Schweizer Nationalbank für ein Kursfeuerwerk mit einem Tagesgewinn von 2,2 Prozent beim DAX. Die Schweizer haben den Mindestkurs aufgegeben. Der Euro verlor daraufhin deutlich und sorgte auch am Freitag mit einem Tagesgewinn von 1,4 Prozent für einen starken Abschluss der Woche.

    Fresenius, Continental und Beiersdorf legen nach guten Zahlen mehr als 10 Prozent zu

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Fresenius mit einem Wochengewinn von 10,9 Prozent am stärksten zu. Neben dem aktuellen Umfeld gab die US-Gesundheitsbehörde grünes Licht für den Bau eines Fresenius-Werkes in den USA. Die Fresenius-Aktie notiert 4,76 Euro höher bei 48,31 Euro. Starke Absatzzahlen deutscher Automobilhersteller beflügeln die Automobilzulieferer. Besonders positiv wirkt sich dies auf die Continental-Aktie aus, die 10,2 Prozent zulegte und bei einem Stand von 188,70 Euro aus dem Handel ging. Auch Beiersdorf hatte ein starkes letztes Quartal und damit die Jahresziele übertroffen. Die Aktie des Nivea-Herstellers legte 10,1 Prozent auf 75,05 Euro zu.

    RWE, ThyssenKrupp und Commerzbank mit Verlusten unter 1 Prozent – Verlierer der Woche

    Aktien des Versorgers RWE liegen mit einem Wochenverlust von 0,9 Prozent an der Spitze der Wochenverlierer. Der Rückgang des Ölpreises belastet diesen Geschäftsbereiches besonders stark. Immerhin gelang es RWE mit dem Verkauf der DEA-Tochter in der vergangenen Woche zu einem erwarteten Preis dieses Risiko zu reduzieren. Aktien von RWE sind aktuell 23,50 Euro wert. Aktien von ThyssenKrupp litten unter der Abstufung des Stahlsektors. Die Aktie verlor 0,9 Prozent auf 20,73 Euro. Ebenfalls schwächer gingen die Papiere der Commerzbank aus dem Handel. Der Kurs gab um 0,8 Prozent auf 10,54 Euro nach.

    Hohe Schwankungen dürften anhalten – Griechenland-Wahl und EZB geben Richtung vor

    Die hohen Tagesschwankungen der vergangenen Woche dürften auch die nächsten Tage anhalten. Momentan ist die Richtung in welche sich der DAX bewegt unklar. Solange dies der Fall ist, wird es auch weiter starke Ausbrüche nach oben und unten geben. Für zusätzliche Spannung könnte die EZB-Notenbanksitzung am 22. Januar sorgen. Dass die Notenbank Liquiditätsmaßnahmen ergreift und Staatsanleihenkäufe durchführt, wird allgemein erwartet. Für Kursbewegung könnten jedoch Informationen über die Höhe der Liquidität sorgen. Außerdem steht nächste Woche die Wahl in Griechenland auf der Tagesordnung. Hier geht die Opposition mit einem Ende der Sparmaßnahmen in den Wahlkampf und könnte damit für Kursbewegungen auf dem Parkett sorgen. Wie schon in der Vorwoche raten wir beim aktuellen Aktienumfeld gerade auf dem Niveau mit neuen Höchstständen über Gewinnmitnahmen nachzudenken und Liquidität zu schaffen.