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  • DAX-Wochenrückblick: Erholung nach Crash – BASF, Bayer und RWE stark, Zalando überrascht mit Kurssprung

    Marktlage: DAX stabilisiert sich nach Schockwoche – geopolitische Risiken bleiben dominant

    Die vergangene Börsenwoche stand ganz im Zeichen der Erholung nach dem massiven Einbruch der Vorwoche. Nachdem der DAX zuvor rund sieben Prozent verloren hatte und auf 23.591 Punkte gefallen war, gelang es dem Leitindex in den letzten Tagen, sich spürbar zu stabilisieren. Zwar blieb die Volatilität hoch, doch die Märkte fanden allmählich zu einer geordneten Struktur zurück. Die Anleger reagierten weiterhin sensibel auf die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten, nachdem der Konflikt zwischen Iran und Israel/USA am Wochenende zuvor eskaliert war. Die Sorge vor einer Ausweitung des Krieges und möglichen Störungen der Ölversorgung prägte das Marktgeschehen ebenso wie die Frage, ob steigende Energiepreise die Inflation erneut antreiben könnten.

    Gleichzeitig richteten sich die Blicke auf die Zentralbanken, denn die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen wurde durch die geopolitischen Risiken gedämpft. Dennoch zeigten sich die Märkte insgesamt robuster als erwartet. Der DAX konnte sich im Wochenverlauf behaupten, auch wenn der Index weiterhin deutlich unter den Höchstständen der vergangenen Monate notiert. Die Stabilisierung war vor allem dem Umstand zu verdanken, dass sich die Energiepreise trotz der angespannten Lage nicht so stark verteuerten wie befürchtet und die Unternehmensnachrichten überwiegend solide ausfielen.

    Wochengewinner: BASF, Bayer, RWE und Brenntag mit deutlichen Kursgewinnen – Zalando überrascht mit zweistelligem Plus

    Unter den stärksten Gewinnern der Woche ragte Zalando heraus, das mit einem beeindruckenden Kursanstieg von 15,9% die Liste klar anführte. Der Onlinehändler profitierte von einer Kombination aus positiven Analystenkommentaren, einer verbesserten Konsumstimmung und der Erwartung, dass das Unternehmen seine Margen im laufenden Jahr steigern kann. Nach den deutlichen Verlusten der Vorwochen war die Aktie reif für eine technische Gegenbewegung, die nun kräftig ausfiel.

    Ebenfalls stark präsentierte sich Brenntag, das um 9,2% zulegte. Der Chemiedistributor profitierte von einer spürbaren Erholung im Industriesektor sowie von der Erwartung, dass sich die Margen im zweiten Quartal stabilisieren könnten. Die Aktie zeigte damit eine der stärksten Reaktionen auf die Marktberuhigung.

    Auch RWE gehörte mit einem Plus von 8,0% zu den klaren Gewinnern. Der Energiekonzern profitierte von einer stabilen Nachfrage im Strommarkt und der Einschätzung, dass die geopolitischen Risiken den Versorgern eher zugutekommen könnten. Die Aktie zeigte sich damit deutlich robuster als viele andere Werte im DAX.

    Mit BASF und Bayer legten zudem zwei Chemie?Schwergewichte kräftig zu. BASF gewann 6,8%, während Bayer um 6,2% zulegte. Beide Werte profitierten von einer technischen Erholung nach den massiven Verlusten der Vorwoche. Bei Bayer kamen zudem Spekulationen über mögliche Portfolioanpassungen hinzu, die den Kurs zusätzlich stützten.

    Weitere Gewinner waren Daimler Truck, Hannover Rück, Symrise, BMW, Allianz, E.ON, Infineon und Münchener Rück, die allesamt im positiven Bereich lagen und damit zur Stabilisierung des Gesamtmarktes beitrugen.

    Wochenverlierer: Beiersdorf, Heidelberg Materials und Qiagen unter Druck – defensive Werte schwächeln

    Trotz der insgesamt freundlicheren Marktstimmung gab es auch in dieser Woche deutliche Verlierer. Besonders hart traf es Beiersdorf, das 6,7% einbüßte. Der Konsumgüterkonzern litt unter einem verhaltenen Ausblick und der Sorge, dass steigende Rohstoffpreise die Margen belasten könnten. Die Aktie reagierte empfindlich auf die Unsicherheit im Konsumsektor.

    Auch Heidelberg Materials musste mit einem Rückgang von 7,5% einen deutlichen Verlust hinnehmen. Der Baustoffkonzern reagierte auf schwächere Branchensignale und die Befürchtung, dass steigende Energiepreise die Kostenstruktur belasten könnten. Die Aktie bleibt damit einer der volatilsten Werte im DAX.

    Mit Qiagen verlor ein weiterer defensiver Wert 7,8%. Der Diagnostikspezialist steht unter Druck, da die Nachfrage nach Testsystemen weiter zurückgeht und der Markt insgesamt weniger Wachstumspotenzial sieht. Die Aktie konnte sich dem Abwärtstrend im Gesundheitssektor nicht entziehen.

    Auch Vonovia, Henkel, MTU Aero Engines, Siemens Energy, Siemens Healthineers, Deutsche Bank und Airbus verzeichneten Verluste, wenn auch in moderaterem Umfang. Die Breite der Verliererliste zeigt, dass die Erholung noch nicht alle Branchen erreicht hat und die Märkte weiterhin selektiv agieren.

    Ausblick: Inflationsdaten, EZB-Signale und geopolitische Risiken bestimmen die neue Woche

    Die kommende Woche wird erneut stark von geopolitischen Entwicklungen geprägt sein. Der Konflikt zwischen Iran und Israel/USA bleibt das dominierende Thema, denn jede weitere Eskalation könnte die Energiepreise in die Höhe treiben und die Märkte erneut belasten. Anleger werden daher aufmerksam verfolgen, ob diplomatische Bemühungen greifen oder ob sich die Lage weiter zuspitzt.

    Parallel dazu stehen wichtige Inflationsdaten aus der Eurozone und den USA an. Sollten die Verbraucherpreise höher ausfallen als erwartet, könnte dies die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen dämpfen und den DAX erneut unter Druck setzen. Umgekehrt könnte eine positive Überraschung die Erholung weiter stützen.

    Zudem beginnt die Phase der Hauptversammlungen, die traditionell für Stabilität sorgt, da viele Unternehmen ihre Dividendenvorschläge bestätigen. In der aktuellen Lage könnte dies ein wichtiger psychologischer Faktor sein, der den Markt stützt.

    Insgesamt bleibt die Erwartungshaltung vorsichtig optimistisch. Sollte sich die geopolitische Lage nicht weiter verschärfen und die Inflationsdaten im Rahmen bleiben, könnte der DAX seine Erholung fortsetzen. Ein erneuter Test der Marke von 24.000 Punkten ist möglich, sofern die Märkte Ruhe finden. Bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten hingegen wären erneute Rücksetzer wahrscheinlich.

  • DAX-Wochenrückblick: Stabiler Markt, neue Rekorde und klare Gewinner–Verlierer-Trends

    Marktlage: DAX behauptet sich über 25.000 Punkten – robuste Stimmung trotz Gegenwinds

    Die vergangene Börsenwoche zeigte eine bemerkenswert stabile Marktverfassung. Trotz anhaltender Unsicherheiten rund um die globale Konjunktur, gemischter Signale aus den USA und der weiterhin sensiblen Zinspolitik der großen Zentralbanken blieb die Stimmung an den Märkten überwiegend positiv. Besonders die Hoffnung auf eine weiter nachlassende Inflation und die Erwartung, dass die EZB ihren moderaten Kurs beibehält, sorgten für Unterstützung. Der DAX konnte sich im Wochenverlauf gut behaupten und schloss am Freitag bei 25.261 Punkten, was einem leichten Wochenplus entspricht. Damit bleibt der Leitindex in Reichweite seiner jüngsten Rekordstände und zeigt, dass die Anleger trotz kurzfristiger Schwankungen weiterhin Vertrauen in die Marktentwicklung haben.

    Wochengewinner: Deutsche Börse, E.ON, Telekom und weitere Werte mit deutlichen Aufschlägen

    Unter den stärksten Gewinnern der Woche ragte die Deutsche Börse heraus, deren Aktie um 5,7?% zulegte. Der Konzern profitierte von einem anhaltend hohen Handelsvolumen, das durch die jüngsten Marktbewegungen zusätzlich befeuert wurde. Investoren honorierten zudem die stabile Ertragslage und die Aussicht auf ein weiterhin solides Wachstum im laufenden Jahr.

    Fast ebenso stark präsentierte sich E.ON, das mit einem Wochenplus von 5,6?% zu den auffälligsten Gewinnern gehörte. Der Energieversorger profitierte von einer verbesserten regulatorischen Sichtbarkeit und positiven Erwartungen hinsichtlich der Netzentgelte. Die defensive Ausrichtung des Unternehmens erwies sich in einem wechselhaften Marktumfeld erneut als Vorteil.

    Auch die Deutsche Telekom zeigte eine beeindruckende Performance und legte um 4,2?% zu. Die Aktie profitierte von einem robusten operativen Geschäft, starken US?Zahlen und einer weiterhin attraktiven Dividendenperspektive. Die Telekom bleibt damit einer der stabilsten Ankerwerte im DAX.

    Ebenfalls im Plus lagen Vonovia mit einem Anstieg von 4,5?%, was auf eine spürbare Erholung im Immobiliensektor hindeutet, sowie Hannover Rück, das mit einem Wochenplus von 2,6?% von einer starken Nachfrage im Rückversicherungsgeschäft profitierte. Auch Symrise, Qiagen, Scout24, Infineon und Münchener Rück konnten sich im positiven Bereich behaupten und trugen zur insgesamt freundlichen Marktstimmung bei.

    Wochenverlierer: MTU Aero Engines, Heidelberg Materials und Rheinmetall unter Druck

    Auf der Verliererseite stand in dieser Woche vor allem MTU Aero Engines, das mit einem deutlichen Rückgang von 9,1?% den schwächsten Wert im DAX stellte. Der Triebwerkshersteller litt unter erneuten Sorgen hinsichtlich möglicher Verzögerungen und Kostensteigerungen bei wichtigen Programmen. Zudem belasteten Berichte über technische Herausforderungen im Triebwerksbereich die Stimmung der Anleger.

    Ebenfalls stark unter Druck stand Heidelberg Materials, das im Wochenverlauf 7,9?% verlor. Der Baustoffkonzern reagierte empfindlich auf Hinweise, dass sich die Nachfrage in einigen Kernmärkten abschwächen könnte. Auch steigende Energiekosten und ein verhaltener Ausblick im Bausektor sorgten für Zurückhaltung bei Investoren.

    Ein weiterer deutlicher Verlierer war Rheinmetall, das trotz langfristig starker Perspektiven kurzfristig 4,4?% einbüßte. Nach einer langen Phase nahezu ungebremster Kursanstiege kam es zu spürbaren Gewinnmitnahmen. Zudem sorgten politische Diskussionen über die zukünftige Ausgestaltung der Verteidigungsbudgets für Unsicherheit.

    Auch Fresenius Medical Care mit einem Minus von 4,2?%, Bayer mit –3,8?%, Brenntag mit –3,3?% sowie Airbus mit –2,9?% mussten Rückschläge hinnehmen. Diese Werte litten teils unter branchenspezifischen Belastungen, teils unter verhaltenen Ausblicken oder schlicht unter Gewinnmitnahmen nach zuvor starken Wochen.

    Ausblick: Inflationsdaten, Zentralbank?Signale – und ein geopolitischer Schock, der die Märkte dominieren wird

    Die kommende Woche steht unter völlig neuen Vorzeichen. Während Anleger ursprünglich vor allem auf Inflationsdaten, Zentralbank?Signale und Unternehmenszahlen geblickt hätten, rückt nun ein Ereignis in den Mittelpunkt, das die Märkte weltweit erschüttert: der am Wochenende eskalierte Krieg zwischen den USA/Israel und Iran. Die Angriffe auf iranische Führungspersonen und die massiven Gegenschläge Teherans haben die geopolitische Lage im Nahen Osten dramatisch verschärft. Internationale Medien berichten, dass Investoren sich auf einen ausgeprägten Risk?Off?Modus einstellen, sobald die Märkte wieder öffnen.

    Besonders kritisch ist die Lage, weil der Konflikt eine Region betrifft, die für die weltweite Energieversorgung von zentraler Bedeutung ist. Analysten warnen bereits vor einem möglichen Ölpreisschock, sollte der Iran den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus beeinträchtigen – eine Route, über die rund ein Viertel des globalen Ölhandels läuft. Ein deutlicher Anstieg der Energiepreise könnte die Inflation erneut anheizen und die geldpolitischen Spielräume der Zentralbanken einengen. Für den DAX wäre dies ein Belastungsfaktor, da höhere Energiepreise sowohl die Unternehmensgewinne als auch die Kaufkraft der Verbraucher dämpfen.

    Parallel dazu werden die Märkte genau beobachten, wie die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank auf die neue Unsicherheit reagieren. Zwar stehen in dieser Woche keine großen Zinsentscheidungen an, doch jede Äußerung führender Notenbanker wird nun durch die geopolitische Brille betrachtet. Ein zu restriktiver Ton könnte die Nervosität verstärken, während eine moderatere Einschätzung stützend wirken könnte.

    Auch die Unternehmenszahlen, die in den kommenden Tagen veröffentlicht werden, geraten durch die geopolitische Lage in einen neuen Kontext. Branchen wie Energie, Rüstung und Versorger könnten kurzfristig profitieren, während zyklische Industrien, Technologieunternehmen und Logistiker eher unter Druck geraten dürften. Besonders Airlines und Tourismuswerte könnten empfindlich reagieren, da steigende Kerosinpreise und geopolitische Risiken ihre Kosten erhöhen.

    Insgesamt ist die Erwartungshaltung für den DAX kurzfristig deutlich vorsichtiger geworden. Während der Index in den vergangenen Wochen eine robuste Entwicklung zeigte, könnte die geopolitische Eskalation zu einem schwächeren Wochenstart führen. Entscheidend wird sein, ob sich der Konflikt weiter ausweitet oder ob diplomatische Bemühungen greifen. Sollte sich die Lage stabilisieren und die Inflationsdaten positiv überraschen, könnte der DAX seinen Weg Richtung 25.500 Punkte dennoch fortsetzen. Bei einer weiteren Eskalation hingegen wären deutliche Rücksetzer wahrscheinlich.

  • DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte – Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn – Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX rund 3 Prozent an Wert zugelegt. Zum Handelsschluss notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.206 Punkten. Damit ist es dem DAX wieder gelungen über die Marke von 11.000 Punkte zu klettern.

    DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte

    Von Montag bis Donnerstag gab es beim DAX nur wenig Bewegung. Die Abstimmung in Großbritannien über den Brexit sorgte nur kurzfristig für Verunsicherung, verhinderte aber auch einen entspannten Börsenhandel. Kräftig nach oben ging es jedoch am Freitag. Alleine am letzten Handelstag der Woche legte der DAX um 2,6 Prozent zu. Neue Gespräche über eine mögliche Beendigung des Handelstreits zwischen China und den USA sorgten für Entspannung.

    Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 8 Prozent haben die Papiere von Covestro eingefahren. Nachdem die Aktie in den letzten Wochen zu den Verlierern zählte setzte sich die Aktie in der vergangenen Woche an die Spitze der DAX-Papiere. Die Fusionsgerüchte mit der Commerzbank sowie starke Zahlen von US-Banken sorgten bei der Deutschen Bank für einen Wochengewinn von 7.3 Prozent auf 8 Euro. Wirecard gilt als Gewinner der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Die Aktie legte um 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu.

    Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    Bei Beiersdorf ist das letzte Quartal überraschend schlecht ausgefallen. An der Börse sagten daraufhin die Kurse ab. Gegenüber der Vorwoche verliert die Beiersdorf-Aktie 2,4 Prozent an Wert. Das Papier ist damit der Wochenverlierer im DAX. Aktuell kostet eine Aktie von Beiersdorf 88,34 Euro. Papiere von ThyssenKrupp verlieren gegenüber der Vorwoche 1,3 Prozent auf 15,98 Euro und bei Merck geht es um 0,2 Prozent auf 90,50 Euro nach unten.

    Sprung über die 11.000er Marke hat den DAX befreit

    Der Sprung über die 11.000er Marke hat dem DAX einen deutlichen Schub gegeben. Die Erleichterung auf dem Börsenparkett ist groß, denn damit ist es dem DAX gelungen die Abwärtsbewegung zu durchbrechen. Auch die Anzeichen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft sehen wieder etwas besser aus. Wurde in den Vorwochen häufig von Rezession gesprochen, wird nun nur noch ein schwaches Wachstum erwartet. In den kommenden Wochen ist daher mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • Aktien-Alpha mit 0,3 Prozent Wochengewinn – Deutsche Bank profitiert von Fusionsgerüchten

    Das Aktien-Alpha Portfolio hat von dem fulminanten Endspurt am Freitag beim DAX nur begrenzt profitiert. Das Zertifikat der Bullenbrief-Redaktion legte um 0,3 Prozent auf einen Anteilswert von 147,88 Euro zu.

    Unter den Einzelwerten liegen die Papiere der Deutschen Bank an der Spitze der Kursgewinner. Der Wochengewinn beträgt 7,3 Prozent auf 8 Euro. Aktien von Wirecard legten 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu und Amadeus Fire sorgen mit einem Wochengewinn von 6,5 Prozent auf 90,40 Euro ebenfalls für eine positive Performance.

    Am Ende der Entwicklung sind dagegen die DAX-Wochenverlierer-Aktien Beiersdorf mit einem Wochenverlust von 2,4 Prozent auf 88,34 Euro zu finden. Auf den weiteren Verliererplätzen sind Fielmann mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent auf 56,40 Euro und Essilor mit einem Plus um 0,1 Prozent auf 112,30 Euro zu finden.

  • DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte – Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten – Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche hat der Deutsche Aktienindex ordentlich nachgegeben. Der DAX verlor rund 6 Prozent und ist damit unter die Marke von 10.800 Punkte gerutscht. Am Freitag ging der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 10.788 Punkten in den Feierabend.

    DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte

    Eine Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA hat am Montag die Kurse nach oben getrieben. Vor allem der Automobilsektor legte deutlich zu. Der DAX gewann im Tagesverlauf 1,8 Prozent. Doch bereits am Dienstag setzte der Verkaufsdruck wieder ein. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 1,1 Prozent. Eine Flut von Gewinnwarnung hat auch am Mittwoch die Kurse nachgeben lassen. Der DAX verlor erneut um 1,2 Prozent. Im Handelsstreit zwischen China und den USA kam es auf Betreiben der USA zu einer Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphoneherstellers Huawei. An der Börse gaben die Kurse um 3,5 Prozent nach. Nach den starken Verlusten der Woche zeigte sich zumindest am Freitag der DAX etwas entspannter. Nach dem Rutsch unter die 10.800er Marke betrug der Tagesverlust nur noch 0,2 Prozent.

    Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten

    In der vergangenen Woche waren die Papiere von Linde und adidas die einzige Aktien mit einem Wochengewinn. Und auch bei Linde ist das Plus von 0,7 Prozent und bei adidas mit 0,3 Prozent gering ausgefallen. Immerhin legten die Papiere auf 195,45 Euro zu. Bei Wirecard, Beiersdorf und RWE beträgt das Minus weniger als 0,5 Prozent. In der aktuellen Marktlage ist dies bereits als Erfolg zu feiern. Wirecard notieren aktuell bei 133,10 Euro, Beiersdorf bei 94,24 Euro und RWE bei 18,99 Euro.

    Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    Einen Kurssturz gab es bei Fresenius. Nachdem die Aktie lange Zeit als sicherer Hafen galt haben Anleger in Scharen das Papier abgestoßen. Fresenius gab bekannt die mittelfristigen Ziele zu verfehlen. An der Börse gab die Aktie 22,2 Prozent auf 38,99 Euro nach. Die Dialyse-Tochter FMC geriet ebenfalls in den Abwärtsstrudel und verliert 13,4 Prozent auf 62,24 Euro. Covestro hat bereits vor 2 Wochen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Auch in der vergangenen Woche zählt die Aktie mit einem Kursverlust von 11,1 Prozent zu den Wochenverlierern. Steigende Ölpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa nieder. Hier gab der Kurs um 11 Prozent auf 19,14 Euro nach.

    DAX befindet sich gerade im Bärenmarkt

    Mit dem Kursverlust in der vergangenen Woche hat der DAX seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Damit ist der Kursrückgang als Bärenmarkt zu betrachten. Auf eine Weihnachtsrally hofft derzeit niemand mehr. Die Stimmung auf dem Parkett ist mehr als angeschlagen. Auch wenn die Abwärtsdynamik kurzfristig etwas nachlassen wird scheint der Boden noch nicht gefunden zu sein. Mit weiteren Kursverlusten ist daher zu rechnen.

  • Aktien-Alpha verliert 3,8 Prozent – Linde legen gegen den Trend zu

    Deutlich besser als der DAX hat in der vergangenen Woche die Entwicklung des Musterportfolios unserer Aktien-Alpha Strategie abgeschlossen. Während es beim DAX um rund 6 Prozent nach unten ging beträgt der Verlust beim Bullenbrief-Zertifikat lediglich 3,8 Prozent. Ein Anteilsschein hat damit aktuell einen Wert von 145,55 Euro.

    Den höchsten Wochengewinn im Portfolio erzielte die Aktie von Linde. Bei Linde schlug der Aufstieg in den EuroStoxx50 positiv auf den Aktienkurs nieder. Die Aktie legte um 0,7 Prozent auf 192,20 Euro zu. Mit Wirecard und Beiersdorf notieren im Aktien-Alpha Portfolio zwei Aktien mit einem Wochenverlust von weniger als 0,5 Prozent. Damit zählen diese Papiere bereits zu den Wochenfavoriten.

    Den höchsten Wochenverlust hat dagegen die Fresenius-Aktie verursacht. Der Wochenverlierer im DAX zieht auch das Bullenbrief-Depot nach unten. Der Wochenverlust bei Fresenius beträgt 22,2 Prozent auf 38,99 Euro. Commerzbank sind mit einem Wochenverlust von 10,2 Prozent ebenfalls ein Wochenverlierer. Weiter nach unten geht es bei Cancom mit einem Kursverlust von 10,1 Prozent auf 31,60 Euro.

  • Aktien-Alpha Portfolio profitiert weiterhin von hoher Cashquote – Standardwerte sorgen für positive Kursentwicklung

    In der vergangenen Woche hat die Aktien-Alpha Strategie nur leicht besser als der DAX abgeschnitten. Während es beim DAX um 1,7 Prozent nach unten ging verlor das Aktien-Alpha Musterportfolio 1,6 Prozent an Wert. Die hohe Cashquote zahlt sich damit weiterhin positiv auf die Performance des Portfolios aus. Ein Anteilsschein kostet aktuell 160,60 Euro.

    Vor allem die Standardwerte aus dem DAX haben die positive Performance des Aktien-Alpha Portfolios erwirtschaftet. Den größten Beitrag gab es mit einem Wochengewinn in Höhe von 1 Prozent von den RWE-Papieren. Versorger gelten in unsicheren Zeiten als sicherer Hafen. Die Aktie von RWE notiert aktuell bei 21,01 Euro. Aktien des Gasspezialisten Linde legten um 0,8 Prozent auf 189,50 Euro zu und Beiersdorf notieren ebenfalls 0,8 Prozent höher bei 98,50 Euro.

    Da die Aktien-Alpha Strategie nicht in Bayer investiert ist sorgten vor allem die Kursverluste im Bankensektor für eine negative Performance. Deutsche Bank sind mit einem Wochenverlust in Höhe von 5,3 Prozent auf 9,76 Euro ganz vorne mit dabei. Commerzbank gehören mit einem Verlust von 3,8 Prozent auf 8,13 Euro ebenfalls zu den Verlierern. Und aus dem Technologiebereich sind die Papiere von Cancom unter den Wochenverlieren mit einem Kursrückgang um 5 Prozent auf 39,62 Euro zu finden.

  • Aktien-Alpha Strategie deutlich besser als DAX – Henkel treibt Musterportfolio

    In der vergangenen Woche hat sich die hohe Cashquote beim Aktien-Alpha Musterportfolio positiv auf die Kursentwicklung ausgewirkt. Während der DAX im Wochenverlauf 1,9 Prozent an Wert verlor ging es beim Aktien-Alpha Portfolio lediglich um 0,2 Prozent nach unten. Ein Anteilsschein am Portfolio kostet aktuell 162,46 Euro.

    Defensive Aktien liegen in unruhigen Börsenzeiten wie den aktuellen in der Gunst der Anleger ganz vorne. Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent haben wir mit der Henkel-Aktie eingefahren. Aktien von Beiersdorf sind im Depot ebenfalls vertreten und legten um 1,4 Prozent auf 100,60 Euro zu. Nach guten Zahlen der Credit Suisse ging der gesamte Finanzsektor gestärkt hervor. Die Deutsche Bank-Aktie legte um 1,2 Prozent auf 10,76 Euro gegen den allgemeinen Trend zu.

    Die Schwäche im Technologiebereich ging auch an unserem Musterportfolio nicht spurlos vorbei. Die Aktien von Cancom verlieren 7,8 Prozent. RWE-Papiere tragen mit einem Verlust von 5,5 Prozent und HeidelbergCement mit einem Verlust von 4,4 Prozent zur negativen Performance bei.

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu – Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen – ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Einen leichten Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche eingefahren. Damit legte der Deutsche Aktienindex die zweite Woche in Folge zu. Das Kursniveau im Bereich von 12.500 Punkten erscheint damit als Bodenbildung. Aktuell notiert der DAX bei einem Stand von 12.541 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.541 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn ging es beim DAX bei einem abwartend ruhigen Handel leicht nach oben. Der Handelskonflikt und andere politische Themen waren am Montag und Dienstag nicht präsent. In der Folge beendete der DAX den Handel an diesen Tagen mit einem Kursplus in Höhe von 0,4 Prozent bzw. 0,5 Prozent. Doch bereits am Mittwoch eskalierte der Handelsstreit zwischen China und den USA erneut. In der Folge ging es mit den Aktienkursen deutlich in den Keller. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,5 Prozent. Am Donnerstag gab es eine Erholung vom Schock des Vortages. Die Kurse legten wieder zu und schlossen 0,6 Prozent höher. Mit leichten Gewinnen ging es am Freitag ins Wochenende. Der DAX beendete den Handelstag mit einem Gewinn in Höhe von 0,4 Prozent.

    Adidas, SAP und Beiersdorf mit höchsten Wochengewinnen

    Vor Ende der Fußballweltmeisterschaft geht es mit dem Aktienkurs des Sportartikelausrüsters adidas noch einmal kräftig nach oben. Die Aktie platzierte sich als Wochengewinner mit einem Kursplus von 3,4 Prozent auf 187,75 Euro. In Erwartung hervorragender Quartalszahlen zogen SAP ebenfalls um 3,5 Prozent auf 102,78 Euro an. Als defensive Aktie legen die Papiere von Beiersdorf mit einem Wochenplus in Höhe von 2,9 Prozent auf 99,50 Euro zu.

    ThyssenKrupp, Fresenius und E.on mit deutlichen Kursabschlägen

    Fallende Stahlpreise in Europa wirken sich negativ auf das Geschäft der Stahlproduzenten nieder. In der Folge geht es mit der Aktie von ThyssenKrupp deutlich nach unten. Der Kursverlust beträgt 6,3 Prozent auf 20,62 Euro. Von Fresenius gab es negative Meldungen im Zusammenhang mit der Testzulassung von Medikamenten in den USA. Dies wirkte sich umgehend auf den Aktienkurs aus welcher in Folge um 3,7 Prozent auf 66,60 Euro verlor. E.on gehören mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent ebenfalls zu den Wochenverlieren und beenden den Handel bei einem Stand von 9,60 Euro.

    Hat sich der DAX eingependelt?

    Nach dem ständigen Auf- und Ab scheint etwas Ruhe in die Aktienmärkte zurückgekehrt zu sein. Allerdings sollte die Berichtssaison in den kommenden Wochen neuen Schwung bringen. Ob dieser dann allerdings positiv ausfällt steht in den Sternen. Wir erwarten weiterhin ein unruhiges Börsenumfeld.

  • Aktien-Alpha Strategie besser als DAX – Cancom und Rocket Internet legen deutlich zu

    Während sich der DAX um 0,4 Prozent erholte, entwickelte sich die Aktien-Alpha Strategie etwas besser. Der Wochengewinn beträgt 0,6 Prozent. Damit kostet ein Anteilswert am Portfolio der Aktien-Alpha Strategie aktuell 161,43 Euro.

    Den höchsten Beitrag zur positiven Entwicklung des Musterportfolios lieferten die Papiere von Cancom. Die Aktie des IT-Dienstleisters legte um 6,7 Prozent gegenüber der Vorwoche zu und geht bei einem Stand von 96,50 Euro nur 11 Prozent unter dem Jahreshoch aus dem Handel. Eine starke Dynamik gibt es auch bei Rocket Internet. Die Aktie legt in den letzten Wochen gegen den Trend deutlich zu und notiert auf Jahreshoch 3,7 Prozent höher gegenüber der Vorwoche bei einem aktuellen Kurs von 29,50 Euro. Der DAX-Wochengewinner Beiersdorf ist auch in unserem Musterportfolio an dritter Stelle mit einem Wochengewinn von 2,9 Prozent auf 99,50 Euro zu finden.

    Der Skandal um die Medikamentenzulassung in den USA belastet Fresenius. Die Aktie verliert 3,7 Prozent auf 66,60 Euro. Einen Kursverlust in Höhe von 2,2 Prozent hat die Aktie von HeidelbergCement zu verkraften. Aktien der Commerzbank geben um 1,7 Prozent auf 8,41 Euro nach.