Schlagwort: Bayer

  • DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte – Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu – Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Einen Verlust von 1 Prozent hat der DAX in der verkürzten Handelswoche vor Ostern eingefahren. Der Deutsche Aktienindex verlor 99 Punkte und rutsche damit auf einen Schlussstand von 9.851 Punkte ab, nachdem der Index im Wochenverlauf oberhalb der Marke von 10.000 Punkten aus dem Handel ging.

    DAX verliert 1 Prozent auf 9.851 Punkte

    Am Montag startete der DAX volatil in die neue Woche. Während am Vormittag ein schwacher Euro die Exportaktien beflügelte und hohe Kursgewinne brachte, ging es am Nachmittag mit einer schwachen Wall Street wieder nach unten. Am Tagesende stand ein Punkteverlust von 2 Punkten in den Büchern. Damit hat der DAX praktisch unverändert den Handelstag beendet. Ein deutlich besser als erwarteter ifo-Geschäftsklimaindex sorgte am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Die Terroranschläge in Brüssel konnten nur kurzzeitig den DAX nach unten ziehen. Bei dünnen Umsätzen ging es am Mittwoch um weitere 0,3 Prozent nach oben und der DAX beendete den Handel oberhalb von 10.000 Punkten bei einem Stand von 10.023 Punkten. Damit notiert der Deutsche Aktienindex so hoch wie zuletzt Anfang Januar diesen Jahres. Vor dem langen Osterwochenende haben viele Marktteilnehmer ihre Aktien verkauft. Am Donnerstag ging es 1,7 Prozent nach unten. Damit waren die Gewinne der Woche weg und der DAX rutschte auf Wochensicht um 1 Prozent ins Minus.

    Bayer, adidas und Linde legen am stärksten zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere von Bayer eingefahren. Die Chemie-Aktie profitiert von der Konsolidierung im Chemiesektor. Dabei könnten auch die deutschen Chemieaktien eine entscheidende Rolle spielen. Aktuelle Gerüchte über Gespräche von Monsanto über die Agrarsparte beflügeln die Bayer-Aktie. Der Kurs der Dividendenpapiere von Bayer legte um 3,3 Prozent auf 102,50 Euro zu. Der Sportartikelhersteller adidas konnte beim Kurs um 2,3 Prozent auf 102,45 Euro gewinnen. Und Linde erholen sich von den Verlusten der Vorwoche wieder. Der Kursgewinn beträgt 1,3 Prozent auf 128,20 Euro.

    Deutsche Bank, E.on und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Restrukturierung verläuft bei der Deutschen Bank schwieriger als erwartet. Dies wirkt sich negativ auf den Aktienkurs aus. Aktien der Deutschen Bank verlieren 8,6 Prozent auf 15,61 Euro. Die Versorger-Papiere von E.on verlieren 5,6 Prozent auf 8,12 Euro. Auch die Commerzbank leidet unter der Schwäche im Finanzsektor. Die Aktie gab um 5,1 Prozent auf 7,76 Euro nach.

    DAX steht kurz vor dem nächsten Sprung über die 10.000er Marke

    Fundamental steht der DAX weiter gut da und der nächste Sprung über die Marke von 10.000 Punkten ist nur eine Frage der Zeit. Sollte es über das Osterwochenende keine negativen Schlagzeilen geben und die ausländischen Aktienmärkte böse Überraschungen bringen, dürfte der DAX gleich in den nächsten Handelstagen nachhaltig über die 10.000er Marke klettern.

  • DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte – Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    In der vergangenen Handelswoche konnte der DAX 0,5 Prozent zulegen und 56 Punkte an Wert gewinnen. Damit steigt der Deutsche Aktienindex auf einen Stand von 10.850 Punkte. Nachdem der Aktienmarkt eine Woche zuvor um noch 7 Prozent zulegte und der Handel im Oktober mit einem Monatsgewinn von 14 Prozent zu Ende ging, war die letzte Woche eher eine Woche der Konsolidierung.

    DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte

    Bei einem vergleichsweise ruhigen Geschäft ging der Deutsche Aktienindex kaum verändert aus dem Handel und schloss 7 Punkte fester. Nach der starken Vorwoche war es allerdings keine Überraschung, dass der DAX eine Verschnaufpause einlegt. Am Dienstag ist die Rally dagegen erst einmal ins Stocken geraten. Mit einem Tagesverlust von 1 Prozent gab der DAX stärker nach. Gedrückt wurde die Stimmung vor allem von den Quartalszahlen von BASF. Der Chemiekonzern hat weniger umgesetzt als erwartet und den Ausblick gesenkt. An der Börse verloren die BASF-Papiere 4,7 Prozent an Wert. In der Hoffnung auf unveränderte Zinsen durch die US-Notenbank legte der DAX am Mittwoch deutlich zu und ging mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag drückten Kursverluste bei der Deutschen Bank auf die Stimmung im DAX. Der Tagesverlust beim DAX liegt bei 0,3 Prozent. Einen positiven Wochenschluss gab es am Freitag mit einem Gewinn von 0,5 Prozent.

    Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu

    Die Citigroup hat die Aktie von Merck auf Kaufen hochgestuft. Im Wochenverlauf half dies der Aktie zu einem deutluchen Kursgewinn. Die Merck-Aktie verteuerte sich um 9,9 Prozent. Damit geht der Dividendentitel bei einem Kurs von 88,83 Euro ins Wochenende. Bayer setzen sich nach starken Quartalszahlen ebenfalls an die Spitze der DAX-Aktien. Nach einem Wochengewinn von 8,4 Prozent geht die Aktie bei 121,35 Euro aus dem Handel. Analysten der DZ-Bank lobten die Zahlen als hervorragend. Fresenius erhöhte ebenfalls den Ausblick und konnte daraufhin Kursgewinne einfahren. Hier beträgt der Wochengewinn 7,6 Prozent auf 66,75 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    K+S-Aktien fallen weiter in den Keller. Diesmal ist allerdings eine Gewinnwarnung des Konkurrenten Potasch für den Wochenverlust von 6,8 Prozent verantwortlich. Damit hat die Aktie in den vergangenen drei Monaten mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren und notiert aktuell bei 22,95 Euro. Die Deutsche Bank tritt auf die Kostenbremse. Neben dem Abbau zahlreicher Jobs und einer Umstrukturierung in größerem Umfang wird das Geldhaus die nächsten beiden Jahre auch keine Dividende bezahlen. An der Börse kommen solche Meldungen weniger gut an. Die Aktie verlor 5,9 Prozent auf 25,47 Euro. Das Auf- und Ab der Versorgeraktien setzte sich auch in der vergangenen Woche fort. Am Ende ging die RWE-Aktie 5,8 Prozent schwächer bei 12,65 Euro aus dem Handel.

    11.000 Punkte nur noch eine Frage der Zeit

    Nach einem starken Oktober und Kursen von knapp unter 11.000 Punkten sind weitere Kursgewinne beim DAX nur eine Frage der Zeit. Die Herbstrally ist nach den jüngsten Kursgewinnen bereits voll im Gange und weitere Kurssteigerungen sind nur noch eine Frage der Zeit. Nach überwiegend positiven Quartalszahlen dürften die Kurse damit auch in den kommenden Tagen weiter steigen und der DAX damit bald neue Allzeithochs erklimmen.

  • DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten – Versorger und Volkswagen legen stark zu, Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Nach einer dreiwöchigen Verlustserie hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld an jedem einzelnen Handelstag zu und ging 5,7 Prozent höher aus dem Handel. Damit ist dem DAX der Sprung über die 10.000er Marke gelungen. Am Freitag ging der Deutsche Blue Chip Index bei einem Stand von 10.097 Punkten ins Wochenende.

    DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten

    Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag einen guten Start hin und die Börsen profitierten von einer Erholungsrally. Damit könnten die Tiefstände der Vorwoche einen Boden gebildet haben. Am Tagesende notiert der DAX mit einem Gewinn von 2,7 Prozent. Trotz schwacher Auftragseingänge der deutschen Industrie setzte der DAX am Dienstag die Erholung mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent in Richtung 10.000 Punkte fort. Eine Rally bei den Rohstoffwerten sorgte bei den Aktien im Allgemeinen für steigende Kurse am Mittwoch. Eindeckungskäufe nach den Gewinnen der letzten Tage gaben dem Aktienmarkt einen weiteren Schub. Am Tagesende ging der DAX mit einem Gewinn von 0,7 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag verlor die Erholung erstmals an Schwung. Am Ende reichte es nur zu einem Gewinn von 0,2 Prozent. 7 Punkte unter der 10.000er Marke wurde der Börsenhandel beendet. Am Freitag profitierte der DAX von einer möglichen Fortsetzung des billigen Geldes. Eine Leitzinserhöhung in den USA im Laufe diesen Jahres wird von den Marktteilnehmern als eher unwahrscheinlich gesehen. Damit dürften Aktien erst einmal weiter von billigem Geld profitieren.

    Versorger und Volkswagen legen stark zu

    Einen positiven Turnaround gab es bei den Versorgeraktien. Die Papiere von RWE gehen mit einem Wochengewinn von 17,5 Prozent aus dem Handel. Damit stieg der Kurs der RWE-Aktie um 1,82 Euro auf einen Schlußkurs von 12,25 Euro. Etwas geringer ist der Gewinn bei E.on ausgefallen. Die Aktie notiert 14,6 Prozent höher bei 9,11 Euro. Spekulationen über eine Unterstützung des Staates beim Atomausstieg könnte den Versorgeraktien eine wirtschaftliche Entlastung bringen. Nach den hohen Verlusten aufgrund des Abgasskandals ging es mit der Aktie wieder nach oben. In der letzten Handelswoche erholten sich die Papiere nach den starken Verlusten. Die VW-Aktie legte 15,4 Prozent zu. Damit kletterten die Papiere um 14,24 Euro und der Sprung über die 100 Euro Marke ist geglückt. Der aktuelle Kurs von Volkswagen beträgt 106,60 Euro.

    Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Richtig in den Keller ging es beim Düngemittelhersteller K+S. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 18,9 Prozent nach. Im Wochenverlauf war der Verlust sogar noch höher. Nachdem das Übernahmeangebot in Höhe von 41 Euro durch Potash auf wenig Interesse stiess, haben sich die Kanadier zurückgezogen. Als Folge brach der Kurs dramatisch ein, erholte sich im Wochenverlauf aber wieder, da Analysten deutlich höhere Kurs für K+S sehen. Zu den Wochenverlieren zählen auch die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Der Kurs gab um 3,5 Prozent auf 76,05 Euro nach. Der neue Chef Kengeter greift durch und es wird eine größere Umstrukturierung erwartet. Was an der Börse noramlerweise gut ankommt, sorgt derzeit noch für Verunsicherung solange bis die genauen Details feststehen. Nach dem Börsengang der Kunststofftochter Covestro ging es mit der Bayer Aktie 1,6 Prozent nach unten. Einige Marktteilnehmer tauschten Bayer-Papiere in die von Covestro.

    Startet der DAX zur Herbstrally

    Nachdem der DAX mit dem Kursgewinn die Trendwende eingeläutet haben könnte, fragen sich viele, ob es nun zur Herbstrally reicht. Fest steht, dass der DAX wohl einen Boden gefunden hat und auch der Sprung über die 10.000er Marke wird positiv gewertet. Sorgen bereitet dagegen weiterhin die schwächere Konjunkturentwicklung. Allerdings könnten gerade deshalb die Notenbank die Zinsen weiter unverändert lassen. Dies würde die Aktienmärkte dann wieder beflügeln. Mit dem jüngsten Kursanstieg wurden auch die Spekulanten kalt erwischt, die auf weitere Kursverluste gesetzt haben. Damit ist auch von dieser Seite erst einmal Druck aus dem Markt genommen werden. Somit könnte es tatsächlich gelingen, dass der DAX nun in den Rally-Modus umschaltet und der goldene Oktober den Aktionären eine schöne Zeit bereitet.

  • DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach – Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen – Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Mit dem Wochenverlust von 3,8 Prozent ist fast der gesamte Kursgewinn der Vorwoche wieder verflogen. Der DAX gab bei einem äußerst volatilen Handelsverlauf 434 Punkte ab und ging bei einem Stand von 11.058 Punkten ins Wochenende. Damit konnte der DAX immerhin die 11.000er Marke wieder retten.

    DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach

    Am Montag sorgte das von Griechenland angekündigte Referendum für panikartige Verkäufe. Im Tagestief notierte der DAX bei 10.964 Punkten – am Tagesende blieb ein Verlust von 3,6 Prozent auf der Kurstafel stehen. Am Dienstag setzte sich die Achterbahnfahrt fort, der DAX schwankte erneut sehr stark und ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Eine mögliche Kehrtwende in der Griechenlandkrise sorgte am Mittwoch für steigende Kurse. Es gab Berichte wonach die griechische Regierung die Sparauflagen größtenteils akzeptieren würde. Doch bereits nach kurzer Zeit gab es erneute Zweifel und der DAX gab einen Teil der Gewinne wieder ab. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 2,2 Prozent. Am Donnerstag und Freitag gab es keine großen Bewegungen mehr. Der DAX gab um 0,7 bzw. 0,4 Prozent nach. Mit dem US-Feiertag am Freitag blieb der Börsenumsatz schwach und in Europa warten die Marktteilnehmer ganz gespannt auf den Ausgang des Referendums in Griechenland über die Akzeptanz der Sparauflagen am kommenden Sonntag.

    Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen

    Im Übernahmepoker um K+S durch den kanadischen Wettbewerber Potash ging es für den Kasseler Düngemittelhersteller um weitere 2,7 Prozent nach oben. Die K+S-Geschäftsleitung hatte das Angebot von 40 Euro als zu niedrig zurückgewiesen. Potash legte mit einem Angebot in Höhe von 41 Euro in bar nach. Der Kurs zog darauf auf 38,66 Euro an und sollte somit weiteres Potential haben, sofern die Übernahmegespräche nicht ins Stocken geraten. Nahezu unverändert ging die Deutsche Börse mit einem Gewinn von 0,4 Prozent auf 77,33 Euro aus dem Handel. Die starken Schwankungen wegen der Griechenlandkrise führen derzeit zu starken Umsätzen an den Börsen und lassen damit die Kasse des Börsenbetreibers klingeln.

    Telekom, infineon und Bayer verlieren mehr als 5 Prozent

    Ohne dass es aktuelle Meldungen gab, reihten sich die Papiere von Deutsche Telekom, infineon und Bayer am Ende der Kursliste des DAX mit Wochenverlusten von mehr als 5 Prozent ein. Aktien der Deutschen Telekom gaben um 5,5 Prozent auf 15,39 Euro nach, Dividendenpapiere von infineon verbilligten sich um 5,4 Prozent auf 11,19 Euro und Bayer gaben um 5,3 Prozent auf 125,85 Euro nach.

    Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Der Ausgang des Griechenland-Referendums könnte neues Potential im DAX freisetzen. Je nachdem wie die Volksabstimmung ausfällt, könnte damit eine neue Richtung vorgegeben werden. Werden die Sparauflagen durch die Bevölkerung abgelehnt, muss Griechenland nicht zwangsläufig den Euroraum verlassen. In allen anderen Fällen könnte das Ergebnis ein Mißtrauen gegenüber der amtierenden Regierung ausdrücken und damit der Hoffnung auf Neuwahlen neue Nahrung geben. Nach dem Zickzack-Kurs der vergangenen Wochen wären Neuwahlen mit einer stabilen Regierung das Beste für das krisengeschüttelte Land und damit auch das Beste für die Geldgeber. Schließlich können nur mit verlässlichen Partnern erfolgreiche Geschäfte gemacht werden und damit zu steigenden Kursen und Erfolg an der Börse führen.

  • DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte – mit infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus – Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen – Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX den Gewinn aus der Vorwoche wieder komplett abgegeben. Der DAX ging in der wegen Pfingsten feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche 401 Punkte leichter aus dem Handel. Aktuell notiert das Deutsche Aktienkursbarometer DAX bei 11.414 Punkten.

    DAX mit Wochenverlust von 3,4 Prozent auf 11.414 Punkte

    Am Dienstag ging der DAX 1,6 Prozent leichter aus dem Handel. Die Griechenlandkrise sowie das Szenario einer Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank belasteten die Aktienmärkte. Als am Mittwoch eine Lösung in der Griechenlandkrise angedeutet wurde, sorgte dies für Rückenwind an den Aktienmärkten. Der DAX legte im Tagesverlauf 1,3 Prozent zu. Doch diese Euphorie ist schnell wieder verflogen. Aktuell scheint der Ausgang ungewiss. Entsprechend orientierungslos bewegt sich der DAX eher nach unten. Am Donnerstag und Freitag kam es erneut zu deutlichen Kursverlusten. Nachdem der DAX am Donnerstag nur 0,8 Prozent nachgab, ging es am Freitag mit 2,3 Prozent deutlich stärker in den Keller.

    infineon, Henkel und Fresenius notieren lediglich drei Papiere im Plus

    Der Kursverlust im Wochenverlauf zieht sich quer durch alle Titel hindurch. So konnten sich lediglich drei Papiere dem Trend entziehen und leicht zulegen. Die Papiere von infineon zeigten sich mit einem Wochengewinn von 1,7 Prozent auf 11,87 Euro am stärksten. Das Technologieunternehmen profitiert dabei von gesteigerten Übernahmephantasien in der Branche. Henkel gelten als aussichtsreicher Kandidat für die Übernahme des Haarspezialisten Wella. Damit könnten die Düsseldorfer ihre Produktpalette um einen attraktiven Bereich erweitern. An der Börse wurde diese Aussicht positiv bewertet. Henkel-Aktien legten um 1,2 Prozent auf 108,95 Euro zu. Positive Analystenschätzungen bescherten der Fresenius-Aktie einen Wochengewinn von 0,8 Prozent auf 57,93 Euro.

    Allianz, Bayer und RWE mit deutlichen Kursabschlägen

    Besonders stark unter die Räder kam der Versicherungssektor. Bei einem möglichen Zahlungsausfall Griechenlands gilt die Finanzbranche als Verlierer. Aktien des Versicherungskonzerns Allianz gaben um 6,1 Prozent auf 142,75 Euro nach. Bayer-Papiere verloren 5,8 Prozent an Wert. Allerdings ist bei dem Kursverlust von 7,95 Euro ein Dividendenabschlag in Höhe von 2,25 Euro zu berücksichtigen. Aktuell notieren die Bayer-Aktien bei 129,15 Euro. Unverändert schlecht stellt sich die Lage für die Versorgerpapiere dar. RWE verloren weitere 5,6 Prozent und notieren aktuell 21,26 Euro nur noch leicht über der 20 Euro-Marke.

    Kommt es zu einem Zahlungsausfall Griechenlands ?

    Momentan ist die griechische Finanzkrise das beherrschende Thema auf dem Börsenparkett. Im Juni laufen einige Kredite aus. Dann wird es spannend, ob es Griechenland gelingt den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Sollte es am Ende tatsächlich zu einem Zahlungsausfall kommen, dürfte dies auch negative Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Langfristig dürfte dies jedoch nur ein kosmetischer Aspekt bleiben. Die Finanzwirtschaft könnte eine griechische Insolvenz bei kalkulierbaren Risiken verdauen. Aus diesen Gründen erwarten wir in den nächsten Wochen mit einer Fortsetzung der hohen Schwankungen. Das Auf und Ab an den Börsen wird andauern bis endgültige Sicherheit über die Lage Grienchenlands herrscht.

  • Rabenschwarze DAX-Woche – Index verliert 5,5 Prozent und fällt unter 12.000 Punkte – Kaufkurse oder Verkaufskurse – Berichtssaison könnte neue Kaufargumente liefern

    In der vergangenen Woche beendete der DAX seinen Aufwärtstrend. Der von einigen Börsianern erwartete, vielleicht auch erhoffte Kursrücksetzer ist mit einem Wochenverlust von 5,5 Prozent eingetreten. Bei einem Stand von 11.689 Punkten ging der DAX 686 Punkte tiefer aus dem Handel. Damit notiert der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften wieder unter der 12.000er Marke, nachdem in der Vorwoche noch neue Allzeithochs markiert wurden.

    Griechenland verunsichert – hohe Tagesverluste zum Wochenende

    Beim Start in die neue Handelswoche sorgten schwache Konjunkturdaten aus China bereits am Montag für Verunsicherung. Das Reich der Mitte vermeldete einen Rückgang sowohl bei den Importen als auch den Exporten. Mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent sorgte dies für nicht allzu großes Aufsehen. Mehr im Mittelpunkt stand dagegen eine sich anbahnende Vertrauenskrise um den VW-Chef Winterkorn. Nachdem am Dienstag auch aus den USA schwache Einzelhandelsumsätze die Märkte verunsicherten, ging es am Aktienmarkt um 0,9 Prozent nach unten. 4 Punkte Tagesgewinn und damit unverändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Unsicherheiten um die Zahlungsunfähigkeit Griechenlands und einen damit verbundenen möglichen Austritt aus dem Euro sorgten am Donnerstag für heftige Reaktionen an den Aktienmärkten. Der DAX fuhr einen Tagesverlust von 1,9 Prozent ein. Dieser Trend setzte sich am Freitag mit einem Tagesverlust von 2,6 Prozent fort. Die Kurse waren einfach nur am Fallen.

    Versorger gegen den Trend ganz vorne

    Während der Gesamtmarkt deutlich an Wert verlor ging es auch mit den meisten Aktien nach unten. Mit E.on gibt es lediglich eine Aktie, die sich den Kursverlusten entziehen konnte. Die Versorger-Aktie legte gegen den Trend 0,9 Prozent zu und ging bei einem Stand von 14,45 Euro ins Wochenende. Mit den geringsten Verlusten von 3 Prozent folgen Beiersdorf und RWE mit einem Wochenverlust von 3,1 Prozent.

    Belastung für Chemiewerte und Finanzsektor

    Am meisten unter der Griechenland-Sorge und einer möglichen Konjunkturabschwächung leiden derzeit die Exportwerte sowie Banken. An der Spitze der Verlierer liegt der Chemiesektor. Bayer gaben um 8,7 Prozent auf 133,50 Euro nach und BASF verbilligten sich um 7,8 Prozent auf 89,18 Euro. Banken leiden unter möglichen Abschreibungen ihres Griechenlandengagements. Deutsche Bank verloren 7,2 Prozent auf 30,70 Euro.

    Kaufkurse oder Verkaufskurse – Berichtssaison könnte neue Kaufargumente liefern

    Nachdem in den vergangenen Wochen einfach ein Kaufrausch an der Börse herrschte ist nun Ernüchterung eingetreten. Die Frage ist, was der DAX nun macht. Die Fakten sehen zumindest so aus, dass der DAX nur einen kleinen Teil seiner Gewinne abgegeben hat und langfristig der Wochenverlust gar nicht sichtbar ist. Die Aktien sind einfach zu schnell gestiegen und nun gab es Gründe für eine kleine Korrektur oder Verschnaufpause. Vielleicht auch einfach nur etwas Luft holen um danach den Anstieg fortzusetzen.

    Die Argumente liegen noch immer auf dem Tisch: Aktien sind moderat bewertet und es fehlt an Anlagealternativen. Die Zentralbanken sorgen mit viel Liquidität weiter für Kaufargumente und der schwache Euro unterstützt die Industrie. Mit der beginnenden Berichtssaison haben es nun die Unternehmen selbst in der Hand die Kurse weiter steigen zu lassen. Sollten die Zahlen über den Erwartungen liegen, wird die Griechenland-Sorge schnell wieder aus den Nachrichten verschwinden und stattdessen der DAX neue Allzeithochs feiern.

  • Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX verliert 171 Punkte bzw. 1,4 Prozent – adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom legen zu – Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Nach zehn Wochen mit Kursgewinnen in Folge ist die Serie nun beendet. In der vergangenen Handelswoche gab es beim DAX einen Wochenverlust in Höhe von 1,4 Prozent. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 171 Punkte tiefer bei einem Stand von 11.868 Punkten. Zu Ende ging damit eine der längsten Phasen nahezu unendlicher Kursgewinne während welcher der DAX die 10.000er, 11.000er und 12.000er Marke in einem Schwung überwand. Somit ist die leichte Konsolidierung eine mehr als gesunde Entwicklung.

    Eine der längsten Hausse-Phasen ging zu Ende – DAX mit erstem Wochenverlust seit zehn Wochen

    Ein deutliches Minus von 1,2 Prozent fuhr der DAX gleich zu Wochenbeginn ein. Die europäische  Gemeinschaftswährung legte auf 1,09 US-Dollar zu. Da ein starker Dollar in den vergangenen Wochen mit ein Grund für den rasanten Kursanstieg war, sorgte diese Entwicklung für fallende Kurse – vor allem bei den exportorientierten Werten aus dem Automobilsektor. Gute Konjunkturdaten brachten am Dienstag den DAX wieder nach oben. Der Index der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften legte um 0,9 Prozent zu. Ein guter Einkaufsmanager-Index beflügelte den Aktienmarkt und auch der Euro kam danach wieder zurück. Lediglich der Absturz eines Germanwings-Flugzeuges brachte den Aktienkurs der Muttergesellschaft Lufthansa unter Druck. Eine schwache Wall Street mit stärkeren Verlusten im Technologiebereich sorgten auch beim DAX für fallende Kurse. Am Mittwoch gab er um 1,2 Prozent nach. Die Konsolidierungsphase setzte sich am Donnerstag mit einem leichten Kursverlust von 0,2 Prozent fort. Ein Anstieg des Ölpreises nach Luftschlägen Saudi Arabiens in Jemen zeigen die Instabilität dieser Region. Am Freitag ging der DAX nach starken Schwankungen im Tagesverlauf mit einem Plus von 0,2 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank, Lanxess und Deutsche Telekom sind einzige Wochengewinner

    Die vergangene Handelswoche beendeten nur vier Aktien mit einem Wochengewinn. Das höchste Plus von 3,8 Prozent erzielten die Papiere von adidas. Der Sportartikelhersteller präsentierte Analysten und Investoren eine neue Strategie, die zu einem jährlichen Anstieg des Konzerngewinns von 15 Prozent führen soll. Diese Nachricht liess den Kurs der adidas-Aktie auf 72,97 Euro steigen. Aktien der Commerzbank legten gegen den Trend 1,7 Prozent zu. Die Aktie notiert bei 12,81 Euro und hat damit einen langfristigen Abwärtstrend verlassen. Börsianer werten dies als klares Kaufsignal und sehen deutlich höhere Kurse kommen. Aktien von Lanxess erholten sich ebenfalls wieder etwas und legten 1,5 Prozent auf 49,51 Euro zu. Damit zählt der Spezialchemiehersteller auch weiterhin noch zu einer der wenigen Aktien mit Verlusten im laufenden Jahr. Letzte Aktie mit einem leichten Kursgewinn von 0,2 Prozent sind die Papiere der Deutsche Telekom.

    Lufthansa, Continental, Bayer und Daimler mit den höchsten Kursverlusten

    Die Spitze der Wochenverlierer wird von der Aktie der Deutschen Lufthansa mit einem Wochenverlust von 6,6 Prozent auf 13,05 Euro angeführt. Nach dem Absturz des Germanwings-Airbus über Südfrankreich hat der Lufthansa-Kozern eine schwarze Woche hinter sich. Ein Flugzeugabsturz führt bei Fluggesellschaften zwangsläufig zunächst zu höheren Ausgaben um dieses Ereignis abzuwickeln und mittel bis langfristig zeigt sich der Reputationsschaden. Unter den Kursgewinnen beim Euro litten vor allem zyklische Aktien mit einem hohen Exportanteil. Dies trifft vor allem Unternehmen aus dem Automobil- und Chemiesektor. Somit schließen sich die Aktien von Continental mit einem Wochenverlust von 4,5 Prozent auf 215,95 Euro, Bayer mit einem Wochenminus von 3,3 Prozent auf 139,15 Euro und Daimler mit einem Wochenverlust von 3,3 Prozent auf 88,47 Euro dem Kreis der Wochenverlierer an.

    Wie weit geht die Konsolidierung und wann steigt der DAX wieder?

    Viele Skeptiker haben ein Ende der DAX-Hausse erwartet und vorhergesagt. Jetzt sehen sich diese Skeptiker bestätigt. Doch die Konsolidierung wurde schon bei DAX-Ständen von 10.000 Punkten erwartet. Unter diesem Gesichtspunkt liegt der DAX immer noch rund 2.000 Punkte im Plus. Somit ist die aktuelle Konsolidierung nicht wirklich eine Konsolidierung. Vielmehr ist der leichte Kursrückgang lediglich als Verschnaufpause zu werten. Und diese Entwicklung ist mehr als gesund, nachdem der DAX eine der längsten Hausse-Phase hinter sich hat.

    Kursrückschläge für Kauf-Orders nutzen

    Langfristig betrachtet ist der Aufwärtstrend weiter intakt und aus US-Dollar-Sicht notiert der DAX leicht unter dem Hoch aus dem Vorjahr. Aus dieser Perspektive betrachtet werden Kaufsignale geliefert. Und die Empfehlung kann daher nur lauten: Kaufen. Aktien rentieren über Anleihen und bieten gleichzeitig die Chance auf weitere Kursgewinne. Über kurz oder lang wird es daher wieder nach oben gehen. Clevere Anleger nutzen Konsolidierungsphasen für gezielte Aktieninvestments.

  • DAX mit 0,8 Prozent Wochengewinn – Allzeithoch bei 11.051 Punkten – adidas, VW und Continental legen deutlich zu – Münchner Rück, RWE und Bayer Verlierer der Woche

    Auch die sechste Woche in Folge legte der DAX zu und beendete den Handel mit einem neuen Allzeithoch bei 11.051 Punkten. Damit legte der DAX erneut 87 Punkte zu und gewann 0,8 Prozent. Nachdem der DAX schon ein paar mal im Tagesverlauf oberhalb von 11.000 Punkten notierte, konnten nun erstmals Schlusskurse über der Marke von 11.000 Punkten erreicht werden.

    DAX ging erstmals in der Geschichte über der Marke von 11.000 Punkten aus dem Handel

    Zu Wochenbeginn entwickelte sich der DAX schwach. Am Montag und Dienstag machten sich Börsianer noch über die Griechenland-Krise Sorgen. Auch der Ukraine-Konflikt belastete und der DAX verlor 0,4 Prozent am Montag bzw. 0,3 Prozent am Dienstag. Als es zur Wochenmitte zu einer Entspannung kam, legte der DAX am Mittwoch 0,6 Prozent zu. Zum Wochenschluss verlor das Thema Griechenland an Schrecken und der DAX legte zu und stieg auf neue Höchststände. Am Donnerstag und Freitag betrug der Tagesgewinn jeweils 0,4 Prozent.

    Vorstandssuche bringt adidas Kursgewinne, VW und Conti profitieren von starken Absatzzahlen

    Die Aktien des Sportartikelherstellers adidas zogen um 5 Prozent an, nachdem das Unternehmen bekannt gab einen Nachfolger für Vorstandchef Heiner zu suchen. Analysten beflügelten mit positiven Analystenkommentaren diese Entwicklung. Im Wochenverlauf verteuerten sich die adidas-Papiere um 6,1 Prozent auf 68,82 Euro. Kein Halten gab es bei den VW-Papieren. Die Aktie legte im Wochenverlauf 5,8 Prozent zu. Damit notiert die Aktie seit Jahresbeginn 20 Prozent im Plus. Von sehr guten Absatzzahlen im Automobilsektor in Europa wurde VW beflügelt und kletterte auf 225 Euro. Auch der Zulieferer Continental profitierte von dieser positiven Entwicklung und legte im Wochenverlauf 4,5 Prozent auf 215,20 Euro zu.

    Münchener Rück, RWE und Bayer mit höchsten Wochenverlusten

    Eine Abstufung durch das Bankhaus Lampe drückte den Kurs der Münchener Rück. Die Aktie gab um 2,1 Prozent auf 178,50 Euro nach. Weiterhin unter Druck stehen die Versorger-Aktien. Die Papiere von RWE verloren 1,6 Prozent auf 23,33 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit den Dividendenpapieren von Bayer, die um 1,5 Prozent auf 124,50 Euro nachgaben.

    Ist jetz der Bann gebrochen?

    Nach dem erneuten Kursanstieg und dem Überwinden der 11.000er Marke scheint der Weg nach oben nun frei zu sein. Rein aus charttechnischer Sicht sind damit zunächst weitere Kursgewinne möglich. Sollte es in den nächsten Tagen zu einer versöhnlichen Lösung um Griechenland-Konflikt kommen und auch die Waffenruhe in der Ukraine mehr halten als erwartet, könnte dies für weiteren Schub beim DAX sorgen. Neue Allzeithochs, Höchststände und Kursgewinne wären damit unausweichlich.

  • Starke Woche für den DAX mit 3,8 Prozent Gewinn – Telekom, Bayer und K+S mit höchsten Kursgewinnen – nur Lufthansa, Linde und Deutsche Bank mit Wochenverlust

    Die vergangene Handelswoche beendete der DAX mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent. Noch vor zwei Wochen notierte der Deutsche Aktienindex auf Jahrestief und legte seitdem eine beeindruckende Kursrally auf das Parkett. Am Freitag ging der Aktienmarkt bei einem Stand von 9.327 Punkten aus dem Handel und legte damit 339 Punkte gegenüber dem Schlussstand der Vorwoche zu.

    Notenbanken sorgen für Kursgewinne an den Aktienbörsen

    Am Montag startete der DAX zunächst mit einem Minus von 0,9 Prozent in die Woche. Ein überraschend schwacher ifo-Index schickte den DAX auf Talfahrt. Im Tagesverlauf erholten sich die Aktien jedoch wieder etwas von den Tiefständen. Kräftig nach oben ging es mit den Dividendenpapiere dagegen am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent beendete der DAX den Handel. Positive Impulse gab es von den Quartalsberichten in den USA. Am Donnerstag und Freitag setzte der DAX die positive Kursentwicklung mit Tagesgewinnen von 0,2 bzw. 0,4 Prozent fort. Die lockere Geldpolitik von den Notenbanken ist weiterhin ein Kurstreiber für die Aktienmärkte.

    Deutsche Telekom, Bayer und K+S mit höchstem Wochengewinn im DAX

    Die Spitze der Wochengewinner wird von den Papieren der T-Aktie angeführt. Mit einem Wochengewinn von 7,6 Prozent verteuerten sich die Dividendenpapiere der Deutschen Telekom um 85 Cent auf einen Kurs von 12,02 Euro. Ein überraschend starker Zuwachs bei den Kundenzahlen der US-Tochter beflügelte den Aktienkurs der deutschen Muttergesellschaft. Die Aktien von Bayer legten beim Kurs um 7,3 Prozent zu, nachdem das Unternehmen ausgezeichnete Unternehmenszahlen veröffentlichte und die Jahresprognose anhob. Bayer-Aktien gingen mit einem Stand von 113,45 Euro aus dem Handel. K+S profitierten von Käufen nach Analystenempfehlungen. Die Papiere des Kasseler Kaliproduzenten gewannen 6,7 Prozent auf 22,26 Euro.

    Deutsche Lufthansa, Linde und Deutsche Bank als einzige Aktien mit Wochenverlusten

    Am anderen Ende der Liste platzierten sich die Aktien der Deutschen Lufthansa. Nach einer Gewinnwarnung für das Geschäftsjahr 2015 stellt die Deutsche Lufthansa auch die Zahlung einer Dividende zur Dispositionen. Dies schlägt sich negativ auf den Aktienkurs nieder, der 3,3 Prozent verlor. Aktien der Deutschen Lufthansa beendeten den Handel bei 11,79 Euro. Linde-Aktionäre verkauften nach einer Gewinnwarnung des Unternehmens ebenfalls die Dividendenpapiere. Der Kurs von Linde gab im Wochenverlauf 1,8 Prozent nach und verabschiedete sich bei 147,15 Euro aus dem Handel. Das Trio der Wochenverlierer vervollständigt die Aktie der Deutschen Bank mit einem Verlust von 0,8 Prozent auf 24,88 Euro. Alle anderen Aktien im DAX beendeten die Woche mit Kursgewinnen.

    Nach 10 Prozent Kursrally wird die Luft dünner

    Mit der starken Kursentwicklung in den vergangenen Wochen hat der DAX mehr als 10 Prozent wieder zugelegt. Damit ist die Luft für weitere Kursgewinne erst einmal dünner geworden. Momentan befinden wir uns mitten in der Berichtssaison. Bislang wurden die veröffentlichten Unternehmensdaten gemischt aufgenommen. Deshalb sollten die Erwartungen an die kommende Woche auch nicht zu hoch gesetzt werden. Börsianer sprechen von der kommenden Woche gerne von der „Woche der Wahrheit“, bei der sich zeigen wird, ob sich die negativen Konjunkturnachrichten in den Bilanzen der Unternehmen niederschlagen. Weiteres Kurspotential hat der DAX aus charttechnischer Sicht.

    Aus Sicht der Bullenbrief-Redaktion ist eine Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau nicht unwahrscheinlich. Wir gehen davon aus, dass sich die Aktienmärkte in den nächsten Tagen auf dem aktuellen Kursniveau einpendeln und abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung zum Jahresende weiter zulegen oder gar an Wert verlieren.

  • DAX legt 1,5 Prozent zu – adidas, Bayer und Deutsche Telekom legen deutlich zu – SAP, HeidelbergCement und Lufthansa verlieren dagegen an Wert

    Weiter nach oben ging es beim DAX in der vergangenen Handelswoche. Das Kursplus gegenüber dem Stand der Vorwoche beträgt 1,5 Prozent. Damit gelang dem DAX in einem schwierigen Umfeld ein Kursanstieg von 148 Punkten auf 9.799 Punkten. Im Wochenverlauf notierte der Aktienindex bereits deutlich oberhalb von 9.800 Punkten. Dieses Niveau konnte jedoch nicht bis zum Handelsschluss gehalten werden.

    Der Start in die Woche war zunächst uneinheitlich. Einem Kursplus von 0,1 Prozent vom Montag folgte am Dienstag ein Verlust von 0,3 Prozent, bevor es am Mittwoch dann wieder um 0,3 Prozent nach oben ging. Insgesamt überwog die Unsicherheit im Vorfeld der am Mittwoch Abend stattfindenden US-Notenbanksitzung, von der sich Börsianer genauere Aussagen zur Zinsentwicklung erwarten. Außerdem sorgte das Referendum in Schottland über einen möglichen Austritt aus dem Vereinigten Königreich sowie der große Verfallstag am Freitag für Zurückhaltung zu Wochenbeginn. Nachdem die US-Notenbanker einem schnellen Ende der Niedrigzinsphase eine Absage erteilten, ging es am Donnerstag kräftig nach oben. Der DAX legte alleine an diesem Tag 1,4 Prozent zu. Wenig Veränderung am Tagesende brachte dagegen der Verfallstag am Freitag. Der DAX stieg am Ende um 1 Punkt nachdem das Kursplus im Tagesverlauf schon deutlicher war.

    Unter den DAX-Aktien setzten sich die Papiere von adidas mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent an die Spitze. Beim Herzogenauracher Sportartikelhersteller herrscht die Hoffnung, dass es nun wieder aufwärts geht und das Unternehmen die richtigen Entscheidungen trifft. Nach einer schwachen Geschäftsentwicklung hat die Aktie in den vergangenen Monaten deutlich an Wert verloren. Seit Jahresbeginn notiert adidas 25 Prozent schwächer. Mit dem aktuellen Kursanstieg kletterte die adidas-Aktie wieder über die 60 Euro Marke und kostet aktuell 61,96 Euro. Bayer plant die Kunststoffsparte Material Sciences in eine eigene Gesellschaft auszulagern. Damit würde man sich bei Bayer rein auf das margenträchtige Pharma- und Agrargeschäft konzentrieren und das konjunkturanfällige Kunststoffgeschäft reduzieren. Den Aktionäre gefallen die Bayer-Pläne. Die Bayer-Aktie legte 5,8 Prozent zu und geht bei einem Stand von 112,25 aus dem Handel. Stark entwickelten sich auch die Papiere der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 4,6 Prozent auf 12,09 Euro.

    Um 3,7 Prozent nach unten ging es mit den Papieren von SAP. Die Walldorfer Softwareschmiede verlor 2,23 Euro auf 57,63 Euro. Zu schaffen macht dem Unternehmen die Übernahme des amerikanischen Cloud-Anbieters Concur für Reisebuchungen und Abrechnungen. Aktionäre bemängeln weniger die Strategie als vielmehr den Kaufpreis von über 8 Mrd. US-Doller. Um 3,1 Prozent ging es auch mit den HeidelbergCement-Papieren nach unten. Die Aktie ging bei einem Stand von 54,83 Euro aus dem Handel. Obwohl bei Lufthansa ein weiterer Piloten-Streik nach einem neuen Angebot des Arbeitgebers erst einmal abgewendet werden konnte, wollte keiner Lufthansa-Aktien kaufen. Zu unsicher ist der derzeitige Tarifkonflikt. Die Aktien von Lufthansa gingen 37 Cent günstiger bei 13,15 Euro aus dem Handel.

    Nachdem die vergangene Woche erfreulich verlief, ist dem Aktienmarkt auch in den nächsten Tagen Einiges zuzutrauen. Die politischen Konflikte scheinen nicht weiter zu eskalieren, die Konjunktur läuft weiter gut, Höchststände an den amerikanischen Aktienmärkte sind eine gute Ausgangslage und auch die Zinsen werden nicht kurzfristig ansteigen. Dieser Cocktail dürfte dazu führen, dass Investments in Aktien weiter beliebt bleiben. Wir gehen daher davon aus, dass der Deutsche Aktienmarkt in den nächsten Wochen weitere Gewinne einfährt und damit bald wieder oberhalb von 10.000 Punkten notiert und neue Allzeithochs erklimmt.