Schlagwort: Bayer

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte – Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen – Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Beflügelt vom Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich hat der Deutsche Aktienindex ein starkes Plus von 3,2 Prozent eingefahren. Der DAX kletterte damit um 389 Punkte und konnte neue Allzeithöchststände markieren. Zum Wochenschluss verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 12.438 Punkten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent auf 12.438 Punkte

    Nachdem der europafreundliche Macron als Sieger in die Stichwahl für die französische Präsidentschaftswahl geht, herrscht politische Erleichterung. An den Aktienmärkten sorgte dies ebenfalls für gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX legte am Montag auf breiter Front um 3,4 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es nach dem starken Kursanstieg an den folgenden Tagen. Am Dienstag und Mittwoch legte der DAX jeweils leicht um 0,1 Prozent zu, markierte damit aber trotzdem neue Allzeithochs. Auch am Donnerstag ging es zunächst weiter nach oben. Im Tagesverlauf gab der DAX jedoch nach und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent aus dem Handel. Unverändert ging der DAX am Freitag aus dem Handel und verabschiedete sich damit in ein langes Wochenende.

    Commerzbank, Bayer und Deutsche Post mit deutlichen Kursgewinnen

    Nach der Wahl in Frankreich sind die Renditen an den Bondmärkten deutlich angestiegen. Das sorgte für eine Kursrally unter den Bankaktien. Die Papiere der Commerzbank profitierten davon mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent am stärksten. Der Kurs der Commerzbank-Aktie verteuerte sich um 67 Cent auf 8,99 Euro. Nach einem starken Gewinnplus ging es mit den Bayer-Aktien deutlich nach oben. Die Aktie der Leverkusener legte um 8 Prozent auf 113,60 Euro zu. Ein neues Hoch markierten die Papiere der Deutschen Post. Die Geschäfte laufen aktuell glänzend und eine Zusammenarbeit mit Amazon für die Lieferung von Lebensmitteln steht in den Startlöchern. Die Post-Aktie legte in der vergangenen Woche um 7,5 Prozent auf 33 Euro zu.

    Münchener Rück, Deutsche Lufthansa und Vonovia sind die Kursverlierer der Woche

    Den optisch höchsten Kursverlust von 3,5 Prozent haben die Dividendenpapiere der Münchener Rück eingefahren. Der Kurs gab im Wochenverlauf um 6,45 Euro nach. Dem steht allerdings eine Dividendenzahlung von 8,60 Euro gegenüber, so dass unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags die Aktie im Plus notiert. Zum Handelsschluss kostet eine Aktie 175,95 Euro. Wenig überzeugt sind die Analysten für die Papiere der Deutschen Lufthansa. Auf der Kostenseite sehen die Analysten noch Hausaufgaben. An der Börse kam es nach diesen Aussagen zu Kursverlusten. Auf Wochensicht verliert die Aktie der Deutschen Lufthansa 1,6 Prozent auf 15,84 Euro. Der Immobilienkonzern Vonovia leidet unter dem steigenden Zinsumfeld. Die Aktie verliert 0,8 Prozent auf 33,23 Euro.

    Positive Stimmung wird die Aktienmärkte weiter positiv beeinflussen

    Nachdem die Frankreich-Wahl in der vergangenen Woche den Aktienmärkten Kursgewinne brachte, werden in den kommenden Wochen die derzeit gute Stimmung, die Quartalsergebnisse sowie die Hauptversammlungen zahlreicher DAX-Unternehmen für weitere Aktienkäufe und damit steigende Kurse sorgen. Die Allzeithöchststände aus der vergangenen Woche dürften damit weiter ausgebaut werden.

  • DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte – ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu – ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Um 0,4 Prozent ist der DAX in der vergangenen Woche nach oben geklettert. Der Deutsche Aktienindex legt nach einer Woche mit stärkeren Schwankungen am Ende 47 Punkte zu und geht bei einem Stand von 11.804 Punkten aus dem Handel.

    DAX gewinnt 0,4 Prozent auf 11.804 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ist der Start in die neue Woche geglückt. Bei geringen Umsätzen aufgrund des President‘s Feiertages in den USA legten vor allem die Papiere der Deutschen Telekom zu. Starke Geschäftszahlen der Unternehmen sorgten am Dienstag für Feierlaune und der DAX kletterte um 1,2 Prozent nach oben. Überraschend gute Frühindikatoren sorgten am Mittwoch für weitere Kursgewinne. Der DAX markierte im Tagesverlauf ein neues Jahreshoch bei 12.031 Punkten bevor der Handel am Nachmittag wieder einen Teil der Gewinne abgab und den Handel bei einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent beendete. Ein starker Euro hat am Donnerstag die Stimmung auf dem Börsenparkett vermiest und den DAX wieder unter die 12.000er Marke fallen lassen. Am Handelsende notiert der DAX 0,4 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortages. Zu einer etwas schärferen Korrektur ist es am Freitag gekommen. Der starke Euro gegenüber dem US-Dollar könnte für eine Delle bei den Exportunternehmen führen. Beim DAX ging es um 1,2 Prozent nach unten.

    ThyssenKrupp, Deutsche Telekom und adidas legen deutlich zu

    Den höchsten Wochengewinn haben die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp eingefahren. Dem Unternehmen gelang es das Werk in Brasilien für 1,5 Milliarden Euro zu verkaufen und damit das Amerika-Geschäft erfolgreich abstoßen. Der Verkauf spült Geld in die Kasse von ThyssenKrupp und trägt damit zu einer deutlichen Reduzierung der Schulden sowie einer Stabilisierung der Geschäftszahlen bei. Insgesamt wurde der Deal positiv bewertet und an der Börse legten die Aktien um 4,4 Prozent auf 23,90 Euro zu. Bei der US-Tochter der Deutschen Telekom gibt es wieder Bewegung. Gespräche über einen Teil einer Softbank-Tochter an die Deutsche Telekom könnten das gute Geschäft der US-Tochter weiter beflügeln. Mit der T-Aktie geht es 3,6 Prozent auf 16,43 Euro nach oben. Aktien von adidas legten 2,3 Prozent auf 151,90 Euro zu.

    ProSiebenSat.1, Commerzbank und Bayer mit höchsten Verlusten

    Ein Rückgang der Ergebnisse und Margen wird bei ProSiebenSat.1 erwartet. An der Börse gab es als Folge deutlichere Korrekturen. Die Dividendentitel von ProSiebenSat.1 gaben um 4,2 Prozent auf 37,35 Euro nach. Aktien der Commerzbank verloren 4,2 Prozent auf 7,10 Euro. Nach Veröffentlichung der Geschäftszahlen von Bayer waren die Aktionäre und Analysten enttäuscht. Die vorgelegten Ergebnisse lagen am unteren Ende der Erwartungen. An der Börse verlor die Bayer-Aktie 2,1 Prozent auf 104,25 Euro.

    Ist der DAX heiß gelaufen – Korrektur oder Einstieg?

    Obwohl Analysten vor der Kurskorrektur zur Wochenmitte bereits gewarnt hatten, dass der DAX heiß gelaufen sei und eine Korrektur drohe, überraschte der schnelle Kursverlust vom Donnerstag und Freitag die Märkte. Ohne wirkliche Gründe ging es mit den deutschen Aktien nach unten. Die schönen Kursgewinne aus der ersten Wochenhälfte sind damit wieder komplett abgeschmolzen. Da jedoch keine Gründe für die Korrektur ausgemacht wurden, könnte es mit der Korrektur genauso schnell wieder vorbei sein und der DAX neue Allzeithochs markieren. Sollte sich die Stimmung nicht erholen, könnten dem DAX durchaus schwierige Wochen bevorstehen.

  • DAX verliert 2,8 Prozent auf 10.276 Punkte – Adidas, Vonovia und infineon mit höchsten Wochengewinnen – E.on, Deutsche Bank und Commerzbank mit höhen Kursverlusten

    In der vergangenen Woche hat sich der Kursverlust gegenüber der Vorwoche fortgesetzt und sogar beschleunigt. Mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent hat der DAX deutlich an Wert verloren. Der Deutsche Aktienindex hat 297 Punkte abgegeben und ist damit auf einen Schlussstand von 10.276 Punkte gerutscht.

    DAX verliert 2,8 Prozent auf 10.276 Punkte

    Die Sorgen um eine mögliche Zinserhöhung durch die US-Notenbank drückten zu Wochenbeginn den Aktienmarkt ins Minus. Am Montag betrug der Tagesverlust 1,3 Prozent und am Dienstag ging es immerhin noch um 0,4 Prozent nach unten. Wenig Bewegung mit einem Plus von 0,1 Prozent folgte am Mittwoch. Nach schwächeren US-Konjunkturdaten vom Donnerstag sahen Optimisten Gründe für eine Verschiebung einer möglichen Zinserhöhung. An der Börse ging es daraufhin um 0,5 Prozent nach oben. Zu einem Absturz kam es am Freitag. Neben dem großen Hexensabbat sorgte auch eine milliardenschwere Schadenersatzforderung gegen die Deutsche Bank für hohe Verluste.

    Adidas, Vonovia und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Beim Sportartikelhersteller adidas ging es mit 3,3 Prozent nach oben. Die Aktie stellt damit den Wochengewinner im DAX mit einem Kursplus von 4,85 Euro. Damit notieren adidas-Papiere aktuell bei 149,90 Euro. Ein Rückgang bei den Zinsängsten wirkt sich positiv auf die verschuldeten Immobilienaktien aus. Aktien von Vonovia legten ebenfalls um 3,3 Prozent zu und notieren aktuell bei 34,16 Euro. Damit wurde ein Teil der Verluste der Vorwoche wieder aufgeholt. Die Konsolidierung im Technologiesektor beschert den infineon-Papieren Rückenwind. Die Aktie gewinnt in einem insgesamt schwachen Marktumfeld 1,5 Prozent auf 14,63 Euro. Die beschlossene Übernahme von Monsanto durch Bayer hatte dagegen keinen Einfluss auf die Kurse bei Bayer.

    E.on, Deutsche Bank und Commerzbank mit höhen Kursverlusten

    Aktien von E.on gehen mit einem Kursverlust von 22,1 Prozent aus dem Handel. Allerdings spielt hier die Abspaltung der Tochter Uniper eine Rolle. E.on-Aktionäre haben für 10 E.on-Papiere einen Anteilsschein der neuen Uniper-AG erhalten. Uniper-Papiere haben nach dem Börsengang leicht zugelegt und damit relativiert sich der Verlust von 22 Prozent. Das US-Justizministerium hat bei der Deutschen Bank eine Schadenersatzforderung im Rahmen der Subprime Krise in Höhe von 14 Milliarden in Rechnung gestellt. Auch wenn Gerichte letzten Endes über die tatsächliche Schadenshöhe entscheiden werden, hat diese Höhe die Aktienmärkte aufgeschreckt. Deutsche Bank Aktien brachen nach dieser Meldung deutlich ein und gingen 12,2 Prozent tiefer aus dem Handel. Ein Dividendenpapier der Deutschen Bank ist damit nur noch 11,99 Euro wert. In diesem Zuge ging es auch bei der Commerzbank mit 6,5 Prozent deutlich nach unten. Der Wettbewerber wird an der Börse mit 6,05 Euro je Aktie bewertet. Die geplatzte Praxair-Übernahme hat bei Linde keine nachhaltige Kursschwäche ausgelöst. Die Aktie gab um 3,8 Prozent nach.

    Notenbanken könnten Wende bringe

    Die US-Notenbank könnte nächste Woche etwas Klarheit schaffen. Momentan stehen einerseits gute Wirtschaftsdaten hin und wieder schwachen Konjunkturdaten gegenüber und eine mögliche Zinserhöhung schwebt im Raum. Sobald klar wird wie es um die Wirtschaft bestellt ist und welche Zinspolitik die Notenbanken verfolgen, sorgt dies für Klarheit auf dem Börsenparkett. Je nach Entscheidung könnte dies bei einer moderaten Zinspolitik zu neuen Höchstständen führen bzw. zu einem Kursverlust bis unter die 10.000er Marke bei steigenden Zinsen.

  • DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte – Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen – Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat an die Gewinne der Vorwoche angeknüpft und nach einem Wochenverlauf mit stärkeren Schwankungen am Ende einen Gewinn von 0,9 Prozent eingefahren. Damit gelang dem DAX ein Kursplus von 96 Punkten. Zum Handelsschluss beendete der DAX die Woche bei einem Stand von 10.684 Punkten

    DAX gewinnt 96 Punkte auf 10.684 Punkte

    Zunächst war der Start in die neue Woche nicht geglückt. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts in den USA wirkte sich belastend auf den Aktienmarkt aus. Der DAX verlor am Montag 0,4 Prozent an Wert. Im Zuge der Zinserhöhungsphantasien zog allerdings auch der Kurs des US-Dollars gegenüber dem Euro an. Dies sorgte am Dienstag an den europäischen Börsen für Kursgewinne. Beim DAX ging es um 1,1 Prozent nach oben. Am Mittwoch ging es bereits wieder nach unten. Der Tagesverlust beträgt 0,6 Prozent und Händler begründeten dies mit charttechnischen Widerständen. Die Veröffentlichung eines Einkaufsmanagerindex in den USA überraschte negativ und schickte die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der DAX verlor 0,6 Prozent. Für ein Kursfeuerwerk sorgte dann der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Da dieser unter den Erwartungen blieb, sehen Marktteilnehmer eine Verschiebung des ersten Zinsschritts.

    Fusionsphantasien im Finanzsektor lassen Commerzbank, Deutsche Bank, Allianz und Münchener Rück steigen

    Aussagen von Bankvorständen über weitere Fusionen in Europa wurden als möglicher Zusammenschluss von Deutsche Bank und Commerzbank interpretiert. Die Dividendenpapiere dieser beiden Häuser zogen danach kräftig an. Selbst Dementis beendeten die Spekulationen nicht. Am Handelsende legten die Aktien aus dem Finanzsektor deutlich im Plus. Mit Jahresverlusten von mehr als 30 Prozent bei den Banktiteln ist dies jedoch nur ein kleiner Trost. Commerzbank-Papiere legten in der vergangenen Woche 8,8 Prozent auf 6,55 Euro zu, Deutsche Bank kletterten um 5,7 Prozent auf 13,32 Euro, Allianz verteuerten sich um 4,7 Prozent auf 135,70 Euro und Münchener Rück gewinnen 3,4 Prozent auf 164,95 Euro.

    Adidas, Bayer und ProSiebenSat1 mit höchsten Verlusten

    Negative Analysteneinstufungen haben die Titel von adidas an das Ende der DAX-Liste fallen lassen. Die adidas-Aktie ging mit einem Verlust von 5,3 Prozent auf 145,45 Euro aus dem Handel. Bayer-Papiere verbilligten sich um 2,1 Prozent auf 94,93 Euro und der Medienkonzern ProSiebenSat1 gab um 1,7 Prozent auf 39,27 Euro nach. Hier sorgten ebenfalls negative Analystenkommentare für Aktienverkäufe.

    EZB wird Märkte weiter stützen

    An der Börse herrscht derzeit Uneinigkeit darüber, wann US-Notenbank Fed das erste Mal an der Zinsschraube drehen wird. Höhere Zinsen sind schlecht für Aktienkurse, weil dadurch Zinsanlagen als Alternative zu Aktien interessanter werden. Höhere Zinsen in den USA führen zu einem schwächeren Euro, was wiederum gut für deutsche Exportunternehmen ist. Egal wie das Szenario am Ende ausgeht: Die großen DAX-Konzerne könnten in beiden Fällen als Gewinner dastehen. Und damit es in Europa zu keinen Finanzverwerfungen kommt, sorgt die EZB weiter für Stabilität und schiebt die Märkte an. Die Zeiten für Aktien sind damit weiterhin gut. Wer sehr positiv gestimmt ist, steigt beim aktuellen Kursniveau ein und freut sich auf eine Herbstrally.

  • DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte – SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an – Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Die Kursgewinne der Vorwoche hat der DAX auch in der vergangenen Handelswoche ausgebaut. Bei einem eher uneinheitlichen Aktienumfeld legte der Deutsche Aktienindex um 0,8 Prozent zu. Damit gewann der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften weitere 81 Punkte auf einen Wochenschlusskurs von 10.147 Punkte.

    DAX klettert 0,8 Prozent auf 10.147 Punkte

    Zu Wochenbeginn verdaute der DAX zunächst die Kursgewinne der Vorwoche. Bei einem Tagesverlust von 4 Punkten ging der DAX unverändert aus dem Handel. Gewinnmitnahmen sorgten am Dienstag für einen Tagesverlust von 0,8 Prozent. Händler sprachen von einer Konsolidierung auf dem aktuellen Niveau nach starken Handelstagen. Am Mittwoch sorgten starke Unternehmenszahlen von Volkswagen und SAP für Gewinnsprünge. Mit dem DAX ging es um 1,6 Prozent nach oben. Wenig passierte dagegen an den beiden letzten Tagen der Woche. Nach der EZB-Entscheidung ging es am Donnerstag um 0,1 Prozent nach oben und am Freitag gab der DAX die 0,1 Prozent wieder ab.

    SAP, infineon und adidas führen Gewinnerliste an

    Nach einem starken Quartalsbericht zogen die Papiere des Walldorfer Softwarehersteller SAP deutlich an. Besonders die Lizenzverkäufe legten stark zu. Die Aktie geht mit einem Wochengewinn von 7,7 Prozent aus dem Handel. Der Aktie verhalf dieser Gewinn zu einem Kurssprung um 5,45 Euro auf 76,64 Euro. Ein Angebot für den infineon-Wettbewerber AMR durch Softbank sorgten zu steigenden Kursen bei infineon. Das infineon-Papier legte um 4,4 Prozent auf 14,15 Euro zu. Adidas gehören zu den besten Aktien des Jahres und haben in der vergangenen Woche weitere 4,1 Prozent zugelegt. Der Kurs stieg damit auf 137 Euro.

    Lufthansa, Deutsche Börse und Bayer geben nach

    Nachdem Lufthansa den Ausblick gesenkt hatte, kam dies an der Börse nicht gut an. Die Aktie verlor 9,6 Prozent auf 10,31 Euro. Bei der Deutschen Börse sind erstmals die zum Umtausch gehandelten Stücke im DAX notiert. Der Kurs der Deutschen Bank gab um 3 Prozent auf 73,20 Euro nach. Bayer hatte das Angebot für Monsanto weiter erhöht. Für die Bayer-Aktie ging es um 1,9 Prozent auf 92,07 Euro nach unten.

    Kursgewinne sorgen für weitere Kursgewinne

    Die positive Kursentwicklung beim DAX in den vergangenen Wochen hat den Brexit-Schrecken längst vergessen gemacht. Zwar gibt es für Großbritannien selbst und einige UK-lastige Unternehmen durchaus negative Tendenzen. Insgesamt profitiert aber die deutsche Wirtschaft. An der Börse ist die Tendenz für die Entwicklung bei den DAX-Titeln weiter nach oben gerichtet.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte – E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen – Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX hat in der vergangenen Woche die dritte Woche in Folge mit Verlusten beendet. Innerhalb der letzten fünf Handelstage hat sich der Kursverfall weiter beschleunigt, so dass ein Rückgang von 2,1 Prozent in den Büchern der Börsianer steht. Damit hat der DAX innerhalb einer Woche 203 Punkte an Wert verloren und ist auf 9.631 Punkte abgerutscht.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.631 Punkte

    Ängste über die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Weltwirtschaft vor einem Austritt Großbritanniens aus der EU haben zu Wochenbeginn die Aktienmärkte auf Talfahrt geschickt. Der DAX startete mit einem Tagesverlust von 1,8 Prozent in die neue Woche. Aus den gleichen Gründen ging es am Dienstag weiter nach unten. Am Dienstag stand bei Handelsschluss ein Tagesverlust von 1,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Zu einem Stillstand des Crash von fast 800 Punkten innerhalb von nur fünf Handelstagen kam es am Mittwoch. Der Leitindex machte einen kleinen Teil der Verluste wieder gut und legte immerhin 0,9 Prozent zu. Doch bereits am Donnerstag war die Angst um einen Brexit auf dem Börsenparkett mit einem Verlust von 0,6 Prozent wieder spürbar. Nachdem am Freitag die Wettbüros überraschenderweise das Risiko eines Brexit als unwahrscheinlicher einschätzen, sorgte dies an den Weltbörsen zu deutlichen Kursgewinnen. Der DAX legte immerhin um 0,8 Prozent zu.

    E.ON, ThyssenKrupp und Bayer mit Gewinnen

    Nach der schwachen Handelswoche gibt es lediglich drei Dividendentitel, die beim Kurs etwas zulegen konnten. Die Papiere von E.ON legten im Wochenverlauf mit 0,6 Prozent auf 8,49 Euro am stärksten zu. Aktien von ThyssenKrupp verteuerten sich um 0,5 Prozent auf 18,50 Euro und für den Chemiekonzern Bayer ging es immerhin um 0,1 Prozent nach oben. Trotz dieser gegen den Markt positiven Performance liegen die Wochengewinner auf Sicht von einem Jahr am hinteren Ende. Die Entwicklung der vergangenen Woche ist für die betroffenen Aktionäre daher nur ein geringer Trost.

    Volkswagen, Deutsche Börsen und Deutsche Telekom größte Verlierer

    Trotz eines insgesamt schwachen Börsenumfeldes haben die Verlierer nicht stark an Wert verloren. Größter Verlierer im DAX waren die Papiere von Volkswagen. Die vom Volkswagen-Konzern nach der Dieselaffäre vorgelegten Langfristziele überzeugten nicht. An der Börse gab die Aktie 5,4 Prozent auf 118,75 Euro nach. Aktien der Deutschen Börse geben um 3,7 Prozent auf 74,19 Euro nach. Das laufende Übernahmeangebot für die London Stock Exchange dürfte hier jedoch nicht verantwortlich sein. Und Aktien der Deutschen Telekom gaben bei einem insgesamt schwachen Aktienmarkt 3,5 Prozent auf 14,22 Euro nach.

    Aktienmarkt auf der Suche nach Orientierung

    Nach schwachen Wochen ist der Aktienmarkt inzwischen auf einem geringen Niveau angelangt, das wieder verstärkt Käufer auf das Parkett zieht. Damit sollte es eigentlich keine Gründe für weitere Kursverluste geben. Mit dem Referendum über den Austritt Großbritanniens nächste Woche werden die Karten vermutlich neu gemischt werden. Sollte der Brexit nicht zustande kommen, ist mit einer deutlichen Erholung an den Aktienmärkten zu rechnen. Sollte die Mehrheit der Briten für einen Brexit stimmen, wird die Börse erst einmal ins Ungewisse fallen und weitere Kursverluste einfahren. Deshalb sollte man in den nächsten Tagen den Handel besonders aufmerksam beobachten um entsprechend kurzfristig reagieren zu können.

  • DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel – Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    In der vergangenen Woche drehten sich die Vorzeichen beim DAX wieder. Der Deutsche Aktienindex verlor an Wert und gab im Wochenverlauf um 1,8 Prozent nach. Damit tauchte der DAX 183 Punkte ab und ging bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel. Die Marke von 10.000 Punkten war zu keiner Gefahr und bei dem aktuellen Schlussstand notiert der DAX immerhin oberhalb der 200-Tage-Linie.

    DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel

    Am Montag ging es zunächst weiter nach oben. Der DAX legte den fünften Handelstag in Folge zu und notierte nur 4 Prozent unter dem aktuellen Jahreshoch. Den Großteil des Tages handelte der DAX am Dienstag wenig verändert. Gegen Handelsschluss sorgten Umfrage-Ergebnisse über einen möglichen Brexit für Verunsicherung. Der DAX ging am Handelsende mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel. Die Kursverluste setzten sich am Mittwoch mit einem Rückgang von 0,6 Prozent fort. Fehlende Nachrichten sorgten am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Der DAX legte ganze 4 Punkte zu. Schwache Arbeitsmarktdaten haben am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett gesorgt. Der DAX verlor 1 Prozent.

    Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen

    Das Übernahmefieber von Bayer um Monsanto sorgte in der vergangenen Woche für Kursgewinne. Die Aktie der Leverkusener legte um 4,7 Prozent zu. Damit geht die Aktie bei einem Stand von 89,34 Euro aus dem Handel und hat den Verlust der Vorwoche wieder ausgebügelt. 2,2 Prozent ging es für den Nivea-Hersteller Beiersdorf nach oben. Im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft ging es mit dem Sportausrüster adidas um 1 Prozent auf 116,85 Euro nach oben. Positive Analystenkommentare ließen auch die Aktie von RWE um 1 Prozent auf 12,12 Euro stiegen.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    Die höchsten Kursverluste gab es in der vergangenen Woche bei den Finanztiteln. Die Aktie der Deutschen Bank gab 7,9 Prozent nach und ging bei einem Stand von 15 Euro aus dem Handel. Bei der Commerzbank ging es um 5,7 Prozent auf 7,35 Euro in den Keller. Ein möglicher Brexit sowie eine anstehende Zinserhöhung wirkt sich negativ auf die Phantasie bei den Finanzwerten aus. Münchener Rück gaben nach negativen Analystenkommentaren um 5,2 Prozent auf 160,65 Euro nach.

    Brexit könnte zu einer DAX-Delle führen

    Umfragen geben derzeit uneinheitliche Tendenzen über einen möglichen Brexit nach dem Referendum Ende Juni in Großbritannien. Sollte Großbritannien den Wirtschaftsraum wirklich verlassen, dürfte sich dies negativ auf die Wirtschaft in Europa und damit auch auf die Entwicklung an den Aktienmärkten auswirken. Verluste beim DAX sind damit zu erwarten.

  • DAX legt 3,7 Prozent zu und klettert über die Marke von 10.000 Punkten – Deutsche Bank, infineon und E.on sind die Wochengewinner – Bayer-Aktie als einziger Wochenverlierer

    Mit einem deutlichen Kursplus hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Der Deutsche Aktienindex kletterte um 3,7 Prozent nach oben. Damit hat der DAX 370 Punkte zugelegt und die 10.000er Marke mühelos überwunden. Zum Handelsende am Freitag lag der DAX bei einem Stand von 10.286 Punkten.

    DAX legt 3,7 Prozent zu und klettert über die Marke von 10.000 Punkten

    Am Montag hat zunächst die Bayer-Aktie die Stimmung im DAX getrübt. Der Übernahmedeal von Monsanto kam bei den Aktionären nur geteilt an. Viele erwarten einen hohen Preis für den Agrochemiekonzern. Insgesamt ging es zu Wochenbeginn beim DAX um 0,7 Prozent nach unten. Ein fester Dollar wurde am Dienstag als Argument für den starken DAX-Anstieg von 2,2 Prozent genannt. Der veröffentlichte ifo-Geschäftsklimaindex fiel am Mittwoch überraschend gut aus. An der Börse baute der DAX die Gewinne vom Vortag aus und ging mit einem Tagesgewinn von 1,5 Prozent aus dem Handel. Positive Konjunktursignale sorgten am Donnerstag für eine Fortsetzung des Kursanstieges. Der DAX gewann im Handelsverlauf 0,7 Prozent. Kaum verändert verabschiedete sich der DAX am Freitag nach einer starken Handelswoche. Am letzten Handelstag der Woche legte der DAX 0,1 Prozent zu.

    Deutsche Bank, infineon und E.on sind die Wochengewinner

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere der Deutschen Bank mit einem Kursplus von 7,6 Prozent am stärksten zu. Ohne Neuigkeiten kletterte das Dividendenpapier um 1,15 Euro auf 16,28 Euro nach oben. Ähnlich stark entwickelten sich die infineon-Papiere mit einem Kursplus von 7,5 Prozent auf 13,41 Euro. Eine Erholung gab es auch bei den Papieren von E.on. Die Aktie stieg im Wochenverlauf um 7 Prozent auf 8,90 Euro.

    Bayer-Aktie als einziger Wochenverlierer

    Der angestrebte Monsanto-Deal hat die Bayer-Aktie auf Talfahrt geschickt. Zum Handelsende ging die Bayer-Aktie mit einem Verlust von 4,7 Prozent aus dem Handel. Damit gab der Kurs um 4,21 Euro auf 85,33 Euro nach. Auf Wochensicht gibt es sonst nur noch einen leichten Kursverlust von 0,1 Prozent bei den Papieren der Deutschen Telekom. Da in der vergangenen Woche bei der T-Aktie eine Dividende in Höhe von 55 Cent gezahlt wurde, notiert die Aktie unter Berücksichtigung des Dividendenabschlages ebenfalls im Plus.

    DAX könnte mit dem Schwung der Vorwoche weiter steigen

    Nach einer starken vergangenen Handelswoche stehen die Zeichen auch in der kommenden Handelswoche gut. Falls negative Nachrichten ausbleiben dürfte der DAX den Schwung aus der letzten Woche mitnehmen und weiter steigen. Ein Anstieg über die 10.300er Marke ist dabei schon fast selbstverständlich. Mit etwas Glück könnte der DAX nächste Woche deutlich darüber notieren.

  • DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte – Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu – RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Woche ging es am Deutschen Aktienmarkt mit den Kursen stark nach oben und unten. Zum Wochenschluss blieb dann ein Verlust von 37 Punkten über. Damit hat der DAX den Sprung über die 10.000er Marke nicht geschafft und ist um 0,4 Prozent weiter abgerutscht auf einen Wochenendstand von 9.916 Punkten.

    DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte

    Nach dem langen Pfingstwochenende ist der DAX mit einem Minus von 0,6 Prozent in die Woche gestartet. Der Kursverlust vom Dienstag wurde mit Inflationsdaten aus den USA begründet. Diese lagen über den Erwartungen und könnten damit schneller zu Zinssteigerungen durch die US-Notenbank führen. Bei einem dünnen Umsatz notierte der DAX auch am Mittwoch lange im Minus. Mit Kursgewinnen an der Wall Street ging es auch beim Deutschen Aktienindex nach oben. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 0,5 Prozent. Die US-Notenbanksitzung sorgte nun für die befürchtete Zinssteigerungsphantasie. Die Aktienmärkte gaben daraufhin weltweit deutlich nach. Beim DAX blieb am Tagesende ein Verlust von 1,5 Prozent. Lediglich der Optionsverfall lenkte am Freitag von diesem Geschehen ab und brachte einen Tagesgewinn von 1,2 Prozent.

    Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu

    Solide Geschäftszahlen von Merck haben den Aktienkurs beflügelt. Der veröffentlichte Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen und die Gewinne leicht darüber. Auf dem Börsenparkett führte dies zu einem Wochengewinn von 6,1 Prozent auf 87,23 Euro. Zinssteigerungen wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus, da bei einem höheren Zinsumfeld die Margen für die Banken wieder steigen. Bei der Commerzbank wirkte sich dies positiv mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent auf den Aktienkurs aus. Ebenfalls deutlich nach oben ging es bei ProSiebenSat1 nachdem sich die Aktie in der jüngsten Vergangenheit wenig bewegte.

    RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Mit den Energieversorgern ging es auch in der vergangenen Woche in den Keller. RWE erhalten dabei die rote Laterne als schwächste Aktie im DAX. Der Kurs von RWE gab um 7 Prozent auf 11,49 Euro nach. Übernahmepläne für Monsanto durch Bayer sorgen für Verunsicherung bei den Leverkusenern. An der Börse wurde diese Meldung mit einem kräftigen Kursabschlag kommentiert. Zum Wochenschluss bleibt beim DAX ein Wochenverlust von 3,7 Prozent auf 89,54 Euro. Auch bei der Deutschen Post steht ein Verlust von 3,7 Prozent auf dem Papier. Allerdings enthält der Kursrückgang um 98 Cent den Dividendenabschlag von 85 Cent.

    DAX bewegt sich seitwärts und wartet auf Entscheidung

    Nachdem sich der DAX in den vergangenen Wochen immer seitwärts bewegte und es nur an einzelnen Tagen zu Ausreißern kam, dürfte sich der Trend erst einmal fortsetzen. Für die kommende Woche werden keine Nachrichten erwartet, aufgrund derer sich dieser Trend ändern könnte. Stärkere Signale in Richtung Zinssteigerungen könnten den DAX jedoch nachhaltig belasten und zu weiteren Kursverlusten führen. Ansonsten ist es auch gut möglich, dass der DAX bei positiven Nachrichten wieder über die 10.000er Marke klettert.

  • DAX gewinnt 3,2 Prozent und fällt auf 10.039 Punkte – Adidas, RWE und BASF trotzen schwachem Handel mit Wochengewinnen – Münchener Rück brechen deutlich ein – Bayer und ThyssenKrupp mit hohen Verlusten

    Die Gewinne der Vorwoche hat der DAX wieder vollständig abgegeben. Der Deutsche Aktienindex gab im Wochenverlauf 335 Punkte ab. Damit verlor der DAX 3,2 Prozent auf einen Wochenendstand von 10.039 Punkte. Immerhin gelang es dem DAX die 10.000er Marke zu halten.

    DAX gewinnt 3,2 Prozent und fällt auf 10.039 Punkte

    Gleich am Montag startete der Aktienmarkt mit Verlusten in die neue Handelswoche. Nachdem es mit der Erholung bei den Rohstoffpreisen erst einmal vorbei war und der Ölpreis unter Druck geriet, ging es auch mit den Aktiennotierungen in den Keller. Der DAX gab im Tagesverlauf 0,8 Prozent ab. Wenig Bewegung gab es dagegen am Dienstag. Bei geringen Umsätzen ging es um 0,3 Prozent nach unten. Aktionäre hielten die Füße wegen der bevorstehenden Notenbanksitzung in Japan und den USA still. Auch am Mittwoch gab es nur wenig Bewegung. Dem DAX gelang ein Anstieg von 0,4 Prozent auf 10.300 Punkte. Am Donnerstag sorgte die Bank of Japan noch für lange Gesichter auf dem Börsenparkett, die Fed-Sitzung am Nachmittag drehte jedoch das Ruder. Am Tagesende bleibt ein leichter Kursgewinn von 0,2 Prozent auf 10.321 Punkte. Schwache US-Konjunkturdaten haben am Freitag den DAX abstürzen lassen. In der Sitzung des letzten Handelstages der Woche rauschte der DAX um 2,7 Prozent nach unten und beendete den Handel bei 10.039 Punkten – nur knapp über der Marke von 10.000 Zählern.

    Adidas, RWE und BASF mit Wochengewinnen

    Bei den wöchentlichen Kursverlusten gibt es im DAX nur wenige Wochengewinner. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere des Sportartikelherstellers adidas. Überraschend gute Zahlen für das erste Quartal und eine Anhebung der Jahresprognose haben die Aktie der Herzogenauracher am Mittwoch um 6 Prozent klettern lassen. Auf Wochensicht bleibt immer noch ein Gewinn von 5,1 Prozent über. Die adidas-Aktie kostet damit aktuell 112,60 Euro. Die Einigung um die Entsorgung des Atommülls sorgt für Planungssicherheit bei den Energieversorgern. Die RWE-Aktie legte daraufhin um 2 Prozent zu und ging bei einem Stand von 13,04 Euro ins Wochenende. Gute Zahlen haben auch den Kurs von BASF unterstützt. Alle Kennzahlen lagen über den Erwartungen. Auf dem Börsenparkett legte die Aktie im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 72,15 Euro zu.

    Münchener Rück brechen deutlich ein – Bayer und ThyssenKrupp mit hohen Verlusten

    Einen starken Kurseinbruch gab es bei den Aktien von Münchener Rück. Nachdem der Konzern vor einem enttäuschenden ersten Quartal warnte und auch die Erwartungen für das Gesamtjahr dämpfte, wurde die Münchener Rück-Aktie auf dem Börsenparkett verkauft. Im Wochenverlauf verlor die Aktie 11 Prozent auf 161,95 Euro. Trotz guter Zahlen ging es bei Bayer um 8,7 Prozent nach unten. Dennoch beendete Bayer-Aktie die Woche bei 100,75 Euro noch leicht über der 100 Euro Marke. Nachdem ThyssenKrupp in den vergangenen Wochen deutlich zulegte, gehörte die Aktie in der letzten Woche zu den Wochenverlierern. Der Kurs gab um 6,3 Prozent auf 21,68 Euro nach.

    Das schlimmste ist vorbei – DAX dürfte wieder steigen

    Nach dem Ausverkauf vom vergangenen Freitag könnte am Montag die Stimmung auf dem Börsenparkett wieder drehen. Trotz schwacher US-Konjunktur hat sich die deutsche Wirtschaft bislang sehr stabil gezeigt. Dieser Trend könnte sich fortsetzen und den Aktionären von deutschen Aktien Kursgewinne bescheren.