Kategorie: Wochenrückblick

Im DAX-Wochenrückblick berichtet die Bullenbrief-Redaktion jede Woche über das Geschehen an der Börse. Der Fokus liegt dabei beim DAX, aber auch bedeutende globale Einflüsse werden berücksichtigt. Am Ende eines jeden Wochenberichts gibt die Redaktion einen Ausblick zur eigenen Einschätzung für die Entwicklung an den Börsen.

  • DAX mit 1 Prozent Wochengewinn ins lange Osterwochenende – Ukraine-Konflikt weiterhin Unsicherheitsfaktor – Continental, Münchener Rück und infineon top – RWE, adidas und Commerzbank mit Kursverlusten

    Nachdem der DAX in der Vorwoche noch 4 Prozent an Wert verloren hat, ging es in der vergangenen osterbedingt auf 4 Handelstage verkürzten Woche entspannter zu. Der Deutsche Aktienindex konnte bei einem volatilen Umfeld am Donnerstagabend einen Wochengewinn von 1 Prozent verbuchen. Damit legte der Aktienindex der deutschen Blue Chips 94 Punkte zu und ging bei einem Stand von 9.410 Punkten auch wieder leicht oberhalb der charttechnischen Marke von 9.400 Punkten aus dem Handel.

    An der Börse sorgten schwache Konjunkturdaten sowie der Ukraine-Konflikt für Verunsicherung und damit nachgebende Aktiennotierungen. Am Montag konnte dieser Trend mit einem leichten Tagesgewinn von 0,3 Prozent gebrochen werden. Gute Zahlen der Citigroup sorgten für Kauflaune. Doch bereits am Dienstag ging es wieder um 1,8 Prozent nach unten. Aus China werden derzeit kaum positive Konjunkturnachrichten gemeldet und auch der Deutsche ZEW-Frühindikator sank unerwartet stark auf einen Stand von 43,2 Punkte. Damit erreicht das Barometer den niedrigsten Stand seit April 2013. Rückenwind aus China und den USA liessen die Aktienmärkte am Mittwoch um 1,6 Prozent nach oben steigen. Die Daten sind nicht berauschend ausgefallen, konnten aber leicht die negativen Erwartungen übertreffen. Eine mögliche Entspannung um den Ukraine-Konflikt nach dem Außenminister-Treffen hat am Donnerstag schließlich für eine weitere Entspannung gesorgt und den Aktienmärkten einen Tagesgewinn von 0,5 Prozent beschert.

    Unter den DAX-Aktien legten die Papiere von Continental mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent am stärksten zu. Der Automobilzulieferer profitiert damit von weiter positiven Aussichten für die Automobilindustrie. Der Kurs für die Continental-Aktie stieg um 6,35 Euro auf einen Stand von 172,40 Euro. Der Rückversicherer Münchener Rück legte mit 3,7 Prozent ebenfalls deutlich zu und ging mit einem Stand von 165,40 Euro aus dem Handel. Kursgewinne bei den Technologie-Aktien haben die Papiere von infineon beflügelt. Der Speicherchiphersteller legte 3,3 Prozent auf 8,41 Euro zu.

    Am Ende der Kursentwicklung werden die Aktien von RWE gelistet. Der Aktienkurs notiert 1,58 Euro unter dem Kurs der Vorwoche, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass RWE 1 Euro Dividende bezahlt hat und der Kurs damit ex Dividende notiert. Ohne Dividendenzahlung wäre der Wochenverlust 1 Euro geringer ausgefallen. So steht die Aktie mit einem Wochenverlust von 5,5 Prozent auf 27,15 auf den Kurslisten. Dennoch gab es für die Aktionäre wenig gute Nachrichten auf der Hauptversammlung. Die Aussichten des Versorgers sind wenig rosig und die zukünftige Dividendenentwicklung dürfte ebenfalls nicht für steigende Kurse sorgen. Aktien von adidas verloren 3,3 Prozent auf 75,57 Euro und Dividendentitel der Commerzbank gaben 1,9 Prozent auf 13,03 Euro nach.

    In der kommenden Woche wird aufgrund des Ostermontages ebenfalls eine etwas ruhigere Handelswoche bevorstehen. Allerdings könnte der Ukraine-Konflikt erneut für Überraschungen sorgen und damit die Märkte bewegen. Aus diesem Grund ist es daher ratsam die Aktienmärkte genau zu beobachten um gegebenfalls kurzfristig auf die aktuelle Situation reagieren zu können.

  • DAX legt jeden Tag zu – 3,2 Prozent Wochengewinn – BWM und Commerzbank gewinnen zweistellig, adidas und Linde mit leichten Verlusten

    In der vergangenen Woche kam es zu einer deutlichen Erholung an den Aktienmärkten. Jeder einzelne Handelstag konnte mit Tagesgewinnen beendet werden. Der DAX legte im Wochenverlauf 3,2 Prozent zu und konnte sich somit um 287 Zähler verbessern. Damit stieg der Deutsche Aktienindex auf einen Stand von 9.343 Punkte. Nachdem in der vergangenen Woche der Konflikt um die Halbinsel Krim für Verunsicherung und fallende Kurse sorgte, brachte das Referendum am Wochenende sowie die anschließende Integration zur Russischen Föderation Klarheit.

    Am Montag war dem DAX mit einer Erholungsrally die Erleichterung anzumerken. Der Index stieg um 1,4 Prozent. Aussagen des russischen Präsidenten, dass eine Spaltung der Ukraine nicht angestrebt wird, wurden auf dem Börsenparkett positiv bewertet. Der DAX legte daraufhin auch am Dienstag 0,7 Prozent zu. Vor der Entscheidung der US-Notenbank FED notiert der DAX mit 0,4 Prozent nur leicht verändert. Überraschend starke Konjunkturdaten sowie Frühindikatoren zur US-Wirtschaft sorgten für Allzeithöchststände beim amerikanischen Index S&P 500. Dies half auch dem DAX, der 0,2 Prozent zulegte und am Nachmittag eine wahre Kursrally von 140 Punktgewinnen vollzog, nachdem es im Tagesverlauf nicht so positiv aussah. Am Freitag rückte die Krim-Krise weiter in den Hintergrund und der große Verfallstag an der Frankfurter Börse bestimmte das Geschehen. Der DAX legte bei diesem Umfeld mit 0,9 Prozen Gewinn deutlich zu.

    Unter den DAX-Papieren legten die Papiere des Münchner Automobilherstellers BMW mit einem Wochengewinn von 11,5 Prozent deutlich zu. BMW erhöhte die Gewinnprognose für das laufende Jahr und hat die Aktienmärkte positiv überrascht, da die neuen Erwartungen deutlich über den Erwartungen des Marktes liegen. Die BMW-Papiere legten 9,14 Euro zu und gingen bei einem Stand von 88,40 Euro aus dem Handel. Eine Kaufempfehlung für Aktien der Commerzbank durch Morgan Stanley sorgte für anziehende Kurse der Frankfurter. Die Commerzbank-Aktie legte 10,8 Prozent zu und ging bei einem Stand von 13,33 Euro aus dem Handel. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes wird bei Lanxess mit einem höheren Vorsteuerergebnis gerechnet. Dies sowie die anziehende Konjunktur in den USA haben die konjunkturzyklischen Aktien beflügelt und den Lanxess-Aktien auf die Sprünge geholfen. Lanxess-Papiere legten 9 Prozent auf 54,64 Euro zu.

    Ein schwacher Ausblick von Nike hat auch die Aktien des deutschen Sportartikelherstellers adidas nach unten gezogen. Die Dividendenpapiere der Herzogenauracher verloren 0,9 Prozent auf 76,24 Euro. Linde warnte die Aktionöre vor möglichen negativen Auswirkungen aus Währungseffekten. Diese negative Meldung zog auch den Aktienkurs des Unternehmens nach unten. Linde-Aktien verloren 0,7 Prozent und gingen bei einem Stand von 142,65 Euro aus dem Handel. Leicht nach unten ging es auch mit Allianz-Papiere, die 0,4 Prozent auf 120 Euro verloren und Henkel mit einem Rückgang von 0,2 Prozent auf 75,46 Euro.

    Für die kommende Woche wird tendenziell ein positiver Aktienmarkt erwartet. Traditionell sind die Wochen vor Ostern stark. Sollte es keine politische Belastung aus Osteuropa geben und die amerikanische Wirtschaft den Aufschwung fortsetzen, ist mit weiter steigenden Kursen beim DAX zu rechnen. Damit würde dann langsam auch das charttechnische Bild für den DAX wieder besser werden, dass dem Index in den folgenden Wochen neue Allzeithöchststände bescheren dürfte.

  • DAX verliert weiter – Wochenverlust von 3,2 Prozent – K+S tiefrot, Deutsche Bank und ThyssenKrupp schwach – Dividendenerhöung macht Lufthansa zum Gewinner

    Am Deutschen Aktienmarkt hatten in der vergangenen Woche die Bären das Sagen. Das Aktienbarometer verlor 3,2 Prozent an Wert und ist damit um fast 300 Punkte eingebrochen. Zur Schlussglocke am Freitagabend notierte der DAX bei einem Stand von 9.056 Punkten. Damit notiert der Index der deutschen blue chips auf dem niedrigsten Stand des Jahres. Aber immerhin hat die 9.000er Marke noch gehalten. Zumindest im Tagesverlauf wurden am Freitag auf der Kurstafel die niedrigsten bei 8.913 Punkten ermittelt.

    Als Auslöser für den starken Kursrückgang wurden die Schwäche der chinesischen Konjunktur sowie der Einbruch der dortigen Exporte, die Konflikte zwischen Rußland und der Ukraine, ein starker Euro, der wieder bis auf 1,40 Euro je US-Dollar stieg sowie schwache Euro-Konjunkturdaten und starke US-Konjunkturdaten. All dies sind Faktoren, die sich negativ auf die deutsche Exportindustrie auswirken. Börsianer verkauften daraufhin ihre Aktien und schickten den DAX auf Talfahrt.

    Bereits am Montag ging es um 0,9 Prozent in den Keller. Nachdem der Dienstag mit einer Gegenbewegung eine kurze Erholung von 0,5 Prozent brachte, sorgten Kursverluste am Mittwoch von 1,3 Prozent und Tagesverluste am Donnerstag von 1,9 Prozent für tiefrote Vorzeichen. Die Erholung am Freitag mit einem Tagesgewinn von 0,4 Prozent ist dagegen mager ausgefallen.

    Gegen den Trend legten die Papiere der Deutschen Lufthansa 4,8 Prozent zu. Der Kurs der Fluggesellschaft kletterte um 87 Cent auf 18,88 Euro. Das Unternehmen überraschte mit einem Gewinnsprung und auch der Anstieg der Dividende auf 0,45 Euro gegen einer Nulldividende aus dem Vorjahr für Begeisterung auf dem Aktienparkett. Aktien von RWE und Fresenius legten 0,8 bzw. 0,7 Prozent zu. Der Krankenhausbetreiber Fresenius plant einen Aktiensplit um die Aktie attraktiver zu machen. Ebenfalls im positiven Bereich beendeten die Aktien des Versorgers e.on die Handelswoche mit einem Gewinn von 0,3 Prozent.

    Tief im Minus verlief dagegen der Handel bei den Papieren des Kasseler Kaliumproduzenten K+S. Der Kurs der Aktie verlor 11,9 Prozent und gab 2,97 Euro auf 21,93 Euro nach. Das Unternehmen überraschte die Börsianer mit einem schwachen Ausblick. Auch die Dividendenkürzung auf nur noch 0,25 Euro hat den Markt überrascht, da Analysten eine Kürzung von 1,40 Euro auf 0,80 Euro erwartet hatten. Deutsche Bank und ThyssenKrupp hatten Wochenverluste von 8 Prozent zu verkraften und Continental gaben 6 Prozent nach.

    Für die kommende Woche dürfte zunächst das Referendum um die Halbinsel Krim für eine politische Börse führen. Sollte es zu einer Deeskalation kommen, könnte der Druck von dieser Seite erst einmal nachlassen. In diesem Fall ist eine Erholung mit steigenden Kursen zu erwarten.

  • DAX verliert 3,5 Prozent im Wochenverlauf – Krim-Krise belaste deutsche Aktienmärkte – HeidelbergCement, infineon und K+S mit Gewinnen; Deutliche Verluste für Telekom, Merck und Bayer

    Mit einem Wochenverlust von 3,5 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche deutlich an Wert verloren. Der Verlust betrug 341 Punkte auf einen Wochenendstand von 9.351 Punkte. Die 10.000er Punkte Marke ist damit zunächst wieder in etwas weitere Ferne gerückt.

    Gleich zu Wochenbeginn ging es mit dem DAX richtig nach unten. Die politische Entwicklung Russlands um die Insel Krim hat eine starke Verunsicherung ausgelöst. Der Deutsche Aktienindex geriet dadurch deutlich unter Druck und verlor alleine am Montag 333 Punkte. Entspannungssignale aus Moskau haben auch die deutschen Aktien wieder beflügelt. Der Tagesgewinn betrug 230 Punkte. Ein Großteil der Vortagesverluste konnte damit wieder ausgebügelt werden. Trotz überraschend guter Frühindikatoren wie dem Einkaufsmanagerindex aus der Eurozone bewegte sich der DAX nach der Vortagesrally nicht weiter nach oben und ging mit einem Verlust von 0,5 Prozent aus dem Handel. Die EZB-Banker bestätigten am Donnerstag die aktuellen Leitzinsen und erfüllten damit so manche Hoffnung auf fallende Zinsen nicht. Der Aktienmarkt ging am Tagesende mit einem Gewinn von 1 Punkt aus dem Handel. Überraschend gute Arbeitsmarktdaten aus den USA lassen ein beschleunigtes Ende der lockeren Geldpolitik durch die US-Notenbank erwarten. Dies bescherte dem DAX einen Kursverlust von 2 Prozent.

    Unter den DAX-Papieren legten die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochengewinn von 4,6 Prozent am stärksten zu. Händler begründeten den Anstieg damit, dass Infrastruktur-Programme derzeit in Indonesien zu einer stärkeren Nachfrage nach Zement führen und dadurch die Preise nach oben anziehen. Dividendentitel des Speicherchipherstellers infineon legten um 2,3 Prozent auf 8,41 Euro zu. Auch die Aktien des Kaliherstellers K+S legten gegen den Trend zu. Der Wochengewinn beträgt 1,7 Prozent auf einen Schlussstand von 24,90 Euro.

    Die Spitze der Wochenverlierer wird mit den Papieren der Deutschen Telekom angeführt. Die T-Aktie verbilligte sich um 6,2 Prozent auf 11,53 Euro nach. Ebenfalls nach unten ging es mit den Papieren von Merck. Schwache Zahlen beim Gewinn, die unter den Konsensschätzungen der Analysten lagen, haben zu Verkäufen geführt. Der Wocheverlust beträgt 6,1 Prozent auf 119,20 Euro. Die Russland-Krise belastet vor allem auch Unternehmen mit starken Geschäftsbeziehungen in diese Region. Dadurch waren auch die Papiere von Bayer mit einem Kursverlust von 6 Prozent auf 96,71 Euro belastet.

    Die Unsicherheit an den Märkten ist derzeit groß und aufgrund der starken Konjunkturentwicklung schichten derzeit einige Anleger um. Deutsche Aktien werden verkauft und stattdessen amerikanische Aktien gekauft. Sobald hier wieder Ruhe einkehrt und sich auch die politische Lage wieder beruhigt, wird es mit dem DAX nachhaltig nach oben gehen. Bis dahin sollten Anleger den Markt vorsichtig beobachten.

  • DAX mit leichtem Wochengewinn von 0,4 Prozent – starke Konjunkturdaten werden von politischen Unruhen um die Ukraine gebremst – Gewinner: Continental, infineon, Merck – Verlierer: VW, FMC, RWE

    Wenig gab es in der vergangenen Woche beim DAX zu verdienen. Der Deutsche Aktienindex stieg um magere 35 Punkte und legte damit 0,36 Prozent zu. Während der breite S&P 500 Index in den USA neue Höchststände markierte, reichte es beim DAX lediglich auf einen Anstieg von 9.692 Punkte. Damit hat der DAX aber zumindest das aktuelle Niveau halten und sogar leicht zulegen können. Im Wochenverlauf war zu beobachten, dass die Schwankungen innerhalb einzelner Tage deutlich höher waren, als es das Tagesergebnis vermuten lässt.

    Zum Start in die Woche konnte der DAX 0,5 Prozent zulegen. Ein unerwartet starker Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex und starke Konjunkturdaten aus den USA haben für positive Stimmung auch beim DAX gesorgt. Wäre nicht der Tagesverlust von 6,7 Prozent beim DAX-Schwergewicht VW auf der Kurstafel gestanden, wäre der Tagesgewinn rund 25 Punkte höher gewesen. An den folgenden Handelstagen ging es jeweils mit den Kursen nach unten. Am Dienstag verlor der DAX 0,1 Prozent, am Mittwoch ging es 0,4 Prozent nach unten und der Donnerstag war der schwächste Tag in Folge mit einem Verlust von 0,8 Prozent. Die politischen Unruhen in der Ukraine sowie das Säbelrasseln Rußlands sorgen zunehmend für eine politische Verunsicherung auf dem Börsenparkett. Nachdem die Nachrichtenlage am Freitag ruhiger wurde, kam es zu einer kräftigen Erholung. Der DAX legte 1,1 Prozent zu und konnte dadurch mit einem kleinen Gewinn ins Wochenende gehen.

    Ganz unbemerkt und ohne große Meldungen setzten sich die Aktien des Automobilzulieferes Continental mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent an die Spitze der DAX-Aktien. Der Kurs stieg um 7,20 Euro auf einen Schlußkurs von von 176,35 Euro. Ähnlich stark und nahezu unbemerkt verlief die Kursentwicklung beim Speicherchiphersteller infineon. Hier beträgt der Wochengewinn 4,2 Prozent auf einen Schlußstand von 8,22 Euro. Merck-Aktien verteuerten sich um 2,9 Prozent auf 127 Euro.

    Weniger gut lief die vergangene Handelswoche dagegen für Volkswagen. Die VW-Papiere setzten sich mit einem Wochenverlust von 6 Prozent an die Spitze der Kursverlierer. Die Aktie fiel damit um 12 Euro auf einen Stand von 189 Euro. Die Verluste fuhr die Aktie von VW dabei bereits am Montag ein. Mit einem schwachen Ausblick für das laufende Jahr und verglichen mit den Erwartungen enttäuschenden Neunmonatszahlen hat das Unternehmen den Aktionären keine Freude bereitet und bekam dafür die Quittung – VW-Papiere standen auf der Verkaufsliste vieler Börsianer. Ebenfalls mit schwachen Unternehmenszahlen sorgte Fresenius für Kursverluste. Während Fresenius um 5,4 Prozent auf 112,60 Euro fielen, betrugen die Kursverluste von FMC 2,6 Prozent auf 50,11 Euro. Sorgen um einen möglichen Dividendenausfall machen sich derzeit RWE-Aktionäre, nachdem der Vorstand bereits ankündigte, auf einen Teil der Gehälter verzichten zu wollen. Der Kurs des Energieversorger gab um 5,3 Prozent auf 29,01 Euro nach.

    Der Ausblick für die kommende Woche ist weiterhin positiv. Nach wie vor hält der Aufwärtstrend an. Es bleibt allerdings zu hoffen, dass keine überraschenden politischen Nachrichten die Märkte negativ beeinflussen und damit den DAX unter wichtige Kursmarken fallen lassen und damit das charttechnische Bild eintrüben würden. Insgesamt scheint derzeit das Risiko für eine negative Kurseintwicklung gestiegen zu sein, jedoch hält der Aufwärtstrend noch an. Insofern ist aktuell höchste Aufmerksamkeit geboten und es sollte der Aktienmarkt genau beobachtet werden um schnell entsprechend reagieren zu können.

  • DAX kann aktuelles Kursniveau halten – 0 Pozent Veränderung zur Vorwoche – Versorger-Aktien RWE und E.on stehen unter Strom – Wochenverluste bei Henkel, adidas und ThyssenKrupp

    Die vergangene Handelswoche hat der DAX bei einem Stand von 9.657 Punkten beendet und damit nur leicht unter dem Stand der Vorwoche. Insgesamt ging es um 5 Punkte nach unten. Dies entspricht einer Änderung von 0 Prozent. Der Start in die neue Woche ist zunächst ruhig verlaufen.

    Am Montag bewegte sich der DAX bei geringen Umsätzen aufgrund des US-Feiertages President’s Day kaum. Auch am Dienstag und Mittwoch war kaum Bewegung am Markt. Schwache Konjunkturdaten aus den USA und China sorgten eher für negative Tendenzen. Auch die Hausverkäufe lagen in den USA unter den Erwartungen und in Japan und den USA gab es ebenfalls schwache Nachrichten zur wirtschaftlichen Entwicklung. Am Donnerstag ging es deshalb leicht um 0,4 Prozent nach unten. Doch bereits am Freitag zeigt sich die Stärke des Aktienmarktes auf dem aktuellen Niveau und der DAX legte wieder 0,4 Prozent zu. Die schwachen Konjunkturdaten in den USA wurden durch den starken Winter begründet und die etwas schwächeren Daten aus Deutschland mit den jüngsten Turbulenzen der Schwellenländer. Der Aufwärtstrend wird damit von den Börsianern weiterhin als intakt betrachtet.

    Unter den DAX-Aktien legten die Papiere der Versorger am stärksten zu. Die Aktien von RWE verteuerten sich um 6,1 Prozent auf 30,62 Euro und die Dividenentitel von E.on konnten 3,3 Prozent gewinnen. E.on-Aktien gingen damit bei einem Stand von 14,37 Euro aus dem Handel. Interessant ist dieser starke Kursgewinn auf negative Pressenachrichten. Allerdings steht bei RWE Anfang März die Bekanntgabe der Aussichten an, die vor allem für das Jahr 2014 mit hohem Interesse erwartet wird. Stark entwickelten sich auch die Papiere von Lanxess mit einem Gewinn von 2,5 Prozent auf 53,83 Euro.

    Trotz neuer Topergebnisse ging es mit den Papieren von Henkel um 3,4 Prozent nach unten. Die Henkel-Aktie ging bei einem Stand von 81 Euro aus dem Handel. Der Henkel-Kurs wird damit zum Opfer der eigenen Erfolgsgeschichte. Denn trotz hervorragender Ergebnisse und neuerlicher Rekordzahlen wurde am Markt noch mehr erwartet. Aktien von adidias stehen derzeit nicht in der Gunst der Börsianer und verloren 2,8 Prozent auf 84,26 Euro. Auch Commerzbank-Titel standen auf der Verkäuferseite mit einem Wochenverlust von 2,6 Prozent auf 12,91 Euro.

    Für die kommende Woche sind die Aussichten dennoch weiterhin positiv. Denn der DAX konnte nach dem starken Kursanstieg der letzten Monate und nach einem kurzen Einbruch in den vergangenen Wochen das zurückgewonnene Niveau erst einmal wieder halten. Damit zeigt sich, dass kein Verkaufsdruck auf dem Aktienmarkt liegt. Sollte es keine negativen Meldungen geben, stehen damit noch alle Zeichen für weitere Kursgewinne. Sollte sich der Aktienmarkt weiter positiv entwicklen, ist davon auszugehen, dass in den nächsten Tagen neue Allzeithoch erreicht werden.

  • DAX legt weiter kräftig zu – 3,88 Prozent Wochengewinn – VW und Continental fahren vorne weg – neues Allzeithoch nächste Woche erwartet

    Eine äußerst erfolgreiche Woche gelang dem DAX. An den vergangenen fünf Handelstagen verteuerte sich der deutsche Blue Chips Index um 3,9 Prozent. Damit notiert der DAX 360 Punkte über dem Schlußkurs der Vorwoche auf einem Niveau von aktuell 9.662 Punkten. Die Jahreshöchststände des Jahres 2014 vom Januar und damit auch die Alltime-Hochs beim DAX sind nur noch 1 Prozent entfernt und somit in greifbarer Nähe.

    Zu Wochenbeginn startete der DAX mit leichten Verlusten von 0,1 Prozent noch verhalten in die erfolgreichste Börsenwoche des Jahres. Nach dem starken Turnaround seit Mitte der Vorwoche war erstmal eine kurze Erholung auf dem aktuellen Niveau notwendig. Doch bereits am Dienstag schaltete der DAX wieder um und legte 2 Prozent zu. Damit stand der DAX weltweit im Mittelpunkt mit dem höchsten Tagesgewinn für diesen Tag. Hervorragende Daten aus der deutschen Automobilbranche sowie ihrer Zulieferer sorgten für Feierstimmung auf dem Börsenparkett. Am Mittwoch setzte sich die starke Kursentwicklung nach positiven Konjunkturdaten aus China fort. Der Zuwachs betrug stolze 0,7 Prozent. Ähnlich entwickelte sich der DAX an den folgenden Tagen mit Tagesgewinnen von 0,6 bzw. 0,7 Prozent.

    An die Spitze der Wochengewinner sind demzufolge Dividendenpapiere der Automobilhersteller zu finden. Allen voran legten die Papiere von Volkswagen mit einem Wochengewinn von 7,5 Prozent am stärksten zu. Damit kletterte die VW-Aktie um 14,15 Euro und konnte die 200 Euro Marke überwinden. Zum Wochenschluss lag der Preis für eine Vorzugsaktie bei 202,10 Euro. Continental als Zulieferer legte mit 6,7 Prozent ebenfalls deutlich zu. Die Aktie stieg um 10,60 Euro auf einen Stand von 168,75 Euro. Die gute Cashflow-Entwicklung beim Wettbewerber Michelin sorgte für gute Laune beim deutschen Zulieferer. Endlich wieder gute Nachrichten von ThyssenKrupp. Der Stahlkonzern lud zur Hauptversammlung und konnte mit dem Ausblick sowie den veröffentlichten Zahlen die Börsianer überzeugen. Der Kurs stieg um 6,3 Prozent und kletterte damit auf ein Zwei-Jahres-Hoch. Mit einem Schlusskurs von 20,45 Euro wurde damit auch die 20 Euro Marke wieder geknackt.

    Am Ende der Gewinnerliste sind die Verlierer zu finden, die in dieser Woche keine wirklichen Verlierer sind. Denn im DAX konnten alle 30 Aktien zulegen. Die Aktien mit dem geringsten Wochengewinn kommen dagegen aus eher defensiveren Branchen. Die schwächste Aktie mit einem Wochengewinn von 0,7 Prozent sind die Papiere der Deutschen Bank. Auch Beiersdorf-Dividendentitel legten nur um 1,2 Prozent zu. Nach einer stärkeren Berg- und Talfahrt gingen die Papiere von K+S mit einem Wochengewinn von 1,7 Prozent aus dem Handel.

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen Woche sind die negativen Nachrichten der Schwellenländer erst einmal wieder in Vergessenheit geraten. Die starke Konjunktur in Deutschland und die positiven Signale aus dem restlichen Europa lassen die Börsianer in Feierlaune fallen – deshalb steigen hier die Kurse. Und schließlich muss das aus den Schwellenländern im Rahmen der Krise abgezogene Geld wieder angelegt werden. Hier bietet sich der Deutsche Aktienmarkt als relativ sicheres und stabiles Investment an. Denn die Bewertung der DAX-Aktien ist immer noch auf einem moderaten Niveau im Vergleich zu den Unternehmensergebnissen. Auch aus charttechnischer Sicht spricht derzeit vieles für weiter steigende Kurse, so dass der DAX möglicherweise bereits in der kommenden Handelswoche neue Allzeithochs markieren wird.

  • DAX stoppt Verlustserie – zur Wochenmitte gelingt der Turnaround – K+S und Lanxess mit deutlichen Gewinnen

    Unverändert hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. Nach starken Kursverlusten zu Wochenbeginn ging es in der zweiten Wochenhälfte wieder nach oben. Zum Wochenschluss ging der DAX bei einem Stand von 9.302 Punkten aus dem Handel. Gegenüber der Vorwoche hat der Deutsche Aktienindex damit 4,6 Punkte an Wert verloren.

    Gleich zu Wochenbeginn sorgten am Montag schwache Konjunkturdaten aus China und den USA für einen schwachen Start. In China scheint der Höhepunkt der Konjunktur bereits wieder überwunden zu sein. Darauf deutete ein schwacher Einkaufsmanagerindex hin. Und in den USA zeigen Frühindikatoren, dass die Erholung der Wirtschaft weniger stark verlaufen wird als zunächst vermutet. Dem konnten positive Konjunkturdaten aus Europa nur wenig entgegensetzen. Zur Wochenmitte drehte sich das Blatt jedoch wieder. Nachdem die EZB die Leitzinsen auf der Donnerstagssitzung unverändert liess, ging es kurzfristig beim DAX um 200 Punkte nach unten. Danach erholten sich die Märkte jedoch wieder. Positive Unternehmensdaten haben eine Erholung zum Wochenende ausgelöst.

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere des Kasseler Kaliproduzenten K+S mit einem Wochengewinn von 8,1 Prozent am särksten zu. Positive Analystenkommentare mit neuen Zielmarken liessen die Kurse um 1,79 Euro auf 23,88 Euro anziehen. Gefragt waren auch Papiere des Chemiehersteller Lanxess, die von guten Unternehmensdaten eines schweizerischen Mitbewerbers sowie von positiven Analystenkommentaren profitierten. Im Wochenverlauf ging es um 4,1 Prozent auf 50,73 Euro nach oben. Sportereignisse wie die Fußball WM in Brasilien und die Olympischen Winterspiele in Sotschi beflügeln den Sportartikelhersteller adidas. Die Anteilsscheine des Unternehmens legten 2,5 Prozent auf 84,98 Euro zu.

    Weniger erfolgreich verlief dagegen die Handelswoche für die Aktionäre von Bayer. Der Kurs gab um 2,5 Prozent nach. Auch für infineon-Papiere verlief die vergangene Handelswoche weniger erfolgreich. Der Kurs gab 16 Cent auf 7,50 Euro nach. Dies entspricht einem Wochenverlust von 2,1 Prozent. Einen Verlust in gleicher Höhe haben auch die Papiere der Deutschen Telekom eingefahren. Hier verbilligte sich der Aktienkurs um 25 Cent auf 11,75 Euro.

    Nachdem der DAX in den beiden Vorwochen deutlichere Verluste einfuhr und damit die anfänglichen Jahresgewinne wieder komplett abgegeben hat, setzte zur Wochenmitte eine Erholung ein. Dies ist als Zeichen der Stärke zu werten und zeigt, dass der Aktienmarkt zumindest kurzfristig einen Boden gefunden hat. Diese Trendumkehr dürfte sich auf den Handelsverlauf der kommenden Wochen positiv auswirken. Aktuell ist deshalb eher weniger davon auszugehen, dass der DAX weiter verlieren wird. Nach Meinung mehrerer Marktteilnehmer dürfte sich der DAX in den kommenden Wochen eher seitwärts bewegen.

  • DAX setzt Verlustserie fort – Wochenverlust: 0,9 Prozent, Jahresverlust: 2,5 Prozent – Personalie führt zu starken positiven Kursausschlägen für Lanxess und negativen bei Merck

    Auch in der vergangenen Handelwoche hat der DAX die negative Serie fortgesetzt und verliert die zweite Woche in Folge. Allerdings fällt der Kursverlust in den letzten 5 Handelstagen mit einem Rückgang von 0,9 Prozent deutlich geringer als in der Vorwoche aus. Damit ist der Deutsche Aktienindex negativ ins Jahr 2014 gestartet. Im ersten Monat des Jahres beträgt der Verlust demnach 2,5 Prozent. Aktuell notiert der DAX bei 9.306 Punkten.

    Zum Wochenauftakt ging es am Montag mit den Kursen erst einmal in den Keller. Die Währungsverluste der Schwellenländern sorgen weltweit für fallende Kurse. Am Montag sorgte dies beim DAX für einen Kursrückgang von 0,5 Prozent. Damit hat der DAX bereits vier Tage in Folge mit Verlusten beendet. Am Dienstag kam es dann zur erwarteten Gegenbewegung. Der Aktienindex legte 0,6 Prozent zu. Die Berg- und Talfahrt setzte sich auch an den folgenden Handelstagen fort. Am Mittwoch gab es einen Rückgang um 0,8 Prozent, am Donnerstag erholten sich die Kurs mit einem Tagesgewinn von 0,4 Prozent bevor es am Freitag zu Wochenschluss erneut um 0,7 Prozent nach unten ging.

    Unter den DAX-Aktien legten die Papiere von Lanxess mit einem Wochengewinn von 8,3 Prozent am stärksten zu. Damit stieg die Aktie um 3,73 Euro auf einen Schlussstand von 48,75 Euro. Der Rücktritt von Lanxess-Vorstandschef Axel Heitmann sorgt für gute Stimmung bei dem Papier, das sich lange schwach entwickelte und im Vorjahr am Ende der DAX-Liste notierte. Sein Nachfolger wird der derzeitige Finanzchef von Merck. Dies sorgte beim Darmstädter Konzern für eine schmerzhafte Lücke. Papiere von Merck notieren mit einem Wochenverlust von 13,3 Prozent am Ende der DAX-Aktien. Die Merck-Aktie liegt damit 17,60 Euro unter dem Kurs der Vorwoche bei nun 115,15 Euro.

    Nach Lanxess war infineon das stärkste Papier im DAX mit einem Wochengewinn von 3,8 Prozent. infineon legte überraschend gute Geschäftszahlen vor und glänzte vor allem auch im Automotive Bereich. Die Aktie notiert damit 28 Cent höher bei aktuell 7,66 Euro. Aktien von ThyssenKrupp legten 2,9 Prozent auf 19,09 Euro zu.

    Am Ende der DAX-Liste notierten neben den Merck-Aktien Deutsche Telekom mit einem Wochenverlust von 4,7 Prozent auf aktuell 12 Euro. K+S verloren nach schwachen Zahlen des Kanadischen Wettbewerbers Potash 4,3 Prozent schwächer. Die K+S-Aktie ging bei einem Stand von 22,09 Euro aus dem Handel.

    Aus heutiger Sicht werden die Entwicklungen in den Schwellenländern weiter die Märkte beeinflussen. Sollte es hier zu keiner Beruhigung kommen, dürften in den kommenden Wochen weitere Kursverluste auf der Tagesordnung stehen. Ob der DAX dabei bereits eine längerfristige Baisse-Phase einläutet, ist noch nicht absehbar. Die Gefahr weiter fallender Kurs ist mit den Entwicklungen in den letzten Tagen jedoch deutlich gestiegen.

  • DAX mit Wochenverlust von 3,6 Prozent – Lanxess, Allianz und Deutsche Bank sind die Verlierer der Woche – ist der Aufschwung damit zu Ende?

    Mit einem Wochenverlust von 3,6 Prozent ging es in der vergangenen Handelswoche am Deutschen Aktienmarkt deutlich nach unten. Der DAX verlor 351 Punkte und ging mit einem Stand von 9.392 Punkten ins Wochenende. Damit notiert der Aktienindex der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften seit Jahresbeginn mit 1,7 Prozent im Minus. Die Gewinne der ersten Wochen haben sich somit wieder in Luft aufgelöst.

    Zu Wochenbeginn überraschte am Montag die Deutsche Bank mit einem Verlust die Märkte. Die Deutsche Bank-Aktie brach daraufhin um 5,4 Prozent ein. Insgesamt belastete dies auch die restlichen Dividendentitel, so dass der DAX im Tagesverlauf um 0,3 Prozent nachgab. Am Dienstag markierte der DAX ein neues Allzeithoch bei 9.794 Punkten – danach ging es mit den Kursen jedoch wieder nach unten. Unter den Erwartungen veröffentlichte Unternehmensdaten lassen vermuten, dass die gesteckten Ziele zu hoch sein könnten. Darüber machten sich auch die deutschen Börsianer Gedanken und verkauften Aktien. Am Tagesende bliebt nur noch ein kleines Plus von 0,2 auf dem Kurszettel stehen. Keinen eindeutigen Trend gab es am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 10 Punkten. Kräftig nach unten ging es am Donnerstag. Schwache Konjunkturdaten aus China schickten die Aktienmärkte auf Talfahrt. Der DAX verlor 0,9 Prozent und schloss bei 9.631 Punkten. Der negative Trend an den Aktienmärkten in den Schwellenländern setzte sich am Freitag auch in Deutschland fort und schickte den deutschen Aktienmarkt auf Talfahrt. Am Ende einer schwachen Börsenwoche gab der DAX alleine am Freitag noch einmal um 2,5 Prozent nach.

    Unter Druck standen die Papiere von Lanxess. Die Aktie des Chemieherstellers setzte sich an die Spitze der Wochenverlierer und ging mit einem Minus von 9,5 Prozent aus dem Handel. Damit verbilligte sich das Dividendenpapier um 4,74 Euro auf 45,02 Euro. Aktien des Versicherungskonzerns Allianz gaben ebenfalls kräftig nach. Hier verlor der Kurs 6,8 Prozent auf 124,75 Euro. Momentan macht das Geschäft der Tochter Pimco Probleme. Bei der Deutschen Bank hat sich nach der Verlust-Veröffentlichung im Wochenverlauf ein Kursverlust von 6,5 Prozent auf einen Schlussstand von 36,79 Euro angehäuft.

    Positiv entwickelte sich dagegen das Papier von RWE. Der Verkauf der RWE-Tochter DEA- kommt langsam Schwung und inzwischen interessieren sich mehrere Käufer für den Teilbereich. Der Aktienkurs legte gegen den Trend um 1,2 auf 27,15 Euro zu. Merck und Deutsche Telekom konnten jeweils ebenfalls leicht zulegen und verteuerten sich um 1 Prozent. Die Merck-Aktie notiert damit 132,75 Euro und die T-Aktien der Deutschen Telekom kosten aktuell 12,59 Euro.

    Nach den starken Kursverlusten der Vorwoche und dem Einbruch vorallem zum Wochenende ist die Stimmung beim DAX derzeit deutlich eingetrübt. Sorge macht den Börsianern vorallem auch, dass der DAX am Freitag quasi auf dem Tiefstand aus dem Handel ging. Damit hat nicht nur der DAX eine schwache Woche hinter sich und mehrere 100er Marken nach unten durchbrochen. Auch an der Wall Street notiert der Dow Jones wieder unter der 16.000er Marke. Damit stehen insgesamt die Zeichen für eine schnelle Gegenerholung eher schlecht. Es muss sich nun zeigen, dass der DAX einen Boden findet und wenn es dann schnell gelingt wieder Kursgewinne zu verbuchen, könnte der aktuelle Kursrückgang nur ein kurzer Ausrutscher gewesen sein, bevor neue Allzeithochs markiert werden. Allerdings ist derzeit die Wahrscheinlichkeit groß, dass der DAX auf dem aktuellen Niveau pendelt und weiter leicht nachgibt.