Autor: admin

  • DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu – RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen – Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Mit einem Wochengewinn in Höhe von 1,6 Prozent hat der DAX zumindest vorübergehend den Abwärtstrend beendet. Der Index des Deutschen Aktienindex kletterte um 190 Punkte. Zum Wochenende ging der DAX bei einem Stand von 12.496 Punkten aus dem Handel.

    DAX legt 1,6 Prozent auf 12.496 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn drückte der Handelskonflikt auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Bei einem Tagesverlust von 0,6 Prozent sorgten vor allem die Automobiltitel für den Kursverlust. Bereits am Dienstag sorgte der Kompromiss um den Migrationsstreit für Erleichterung. Mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ging es beim DAX deutlich nach oben. Doch bereits am Mittwoch kippte die Stimmung wieder etwas. Bei dünnen Umsätzen verlor der DAX 0,3 Prozent an Wert. Eine mögliche Lösung um den Zollstreit auf Autos sorgte am Donnerstag für Erleichterung. Mit den Aktienkursen ging es steil nach oben. Der DAX legte um 1,2 Prozent zu. Zum Wochenausklang gab es einen weiteren Tagesgewinn von 0,3 Prozent.

    RWE, E.on und Deutsche Bank mit höchsten Wochengewinnen

    In Zeiten des Handelsstreits um Zölle liegen vor allem Unternehmen mit einem geringen Exportanteil in der Gunst der Anleger. Die Versorger gehören damit zu den favorisierten Papieren. Aktien von RWE legten gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. E.on folgten mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent. Und nachdem die Deutsche Bank lange als Verlierer galt legte die Aktie zumindest in der vergangenen Woche mit 5,9 Prozent überdurchschnittlich stark zu.

    Adidas, FMC und Lufthansa mit höchsten Verlusten

    Am anderen Ende sind dagegen die Dividendenpapiere von adidas zu finden. Nachdem die Aktie lange Zeit stark zulegte ging es in der vergangenen Woche um 2,9 Prozent nach unten. FMC entwickelten sich trotz eines insgesamt positiven Aktienumfeldes negativ. Der Wochenverlust bei den FMC-Papieren beträgt 2,5 Prozent. Steigende Kerosinpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa aus. Der Aktienkurs verliert 2,4 Prozent auf 20,11 Euro.

    Kommt jetzt die Sommerrally

    Nachdem es Anzeichen für eine Entspannung im Handelskonflikt zwischen USA und Europa bzw. China gab kam es in der Folge direkt zu steigenden Aktienkursen. Sollte sich diese politische Entwicklung weiter fortsetzen ist auch mit weiter steigenden Aktienkursen zu rechnen. Das nächste Kapitel der Sommerrally könnte damit starten und an den Aktienmärkten für neue Höchststände sorgen.

  • Immobilien-Alpha Musterportfolio legt 1,3 Prozent zu – HELMA Eigenheimbau mit starker Performance

    Eine starke Woche hat das Immobilien-Alpha Musterportfolio abgeliefert. Ein Anteilsschein legte gegenüber der Vorwoche um 1,3 Prozent auf 192,37 Euro zu.

    Unter den Einzelwerten liegen HELMA Eigenheimbau mit einem Wochenplus von 9,3 Prozent ganz vorne. Aber auch Deutsche Grundstücksauktionen legen mit 5,5 Prozent überdurchschnittlich zu. Auch der Gewinn in Höhe von 4,1 Prozent lässt die Aktien von Immofinanz ein Wochengewinner sein.

    Leichte Kursverluste haben dagegen die Aktien von TLG Immobilien eingefahren. Der Kursverlust beträgt 1,1 Prozent auf 22,58 Euro. Auch bei ADLER Real Estate geht es um 0,8 Prozent nach unten. Grand City Properties verlieren 0,7 Prozent auf 22,08 Euro.

  • Aktien-Alpha Portfolio hinkt DAX hinterher – hohe Cash-Quote ist aktuell negativ

    Leicht schwächer als der DAX hat sich das Aktien-Alpha Musterportfolio entwickelt. Bei einem steigenden Aktienmarkt hat sich die hohe Cash-Quote negativ auf die Performance niedergeschlagen. Ein Anteilsschein notiert 1 Prozent höher gegenüber der Vorwoche bei einem aktuellen Wert von 160,84 Euro.

    Wie im DAX sorgen auch im Aktien-Alpha Portfolio die Papiere von RWE für einen deutlichen Kursschub. Die RWE-Aktie legte gegenüber der Vorwoche um 13 Prozent zu. Auf den weiteren Plätzen folgen die Depotwerte aus dem Finanzsektor. Deutsche Bank gehören mit einem Wochengewinn in Höhe von 5,9 Prozent genauso zu den Wochengewinnern wie die Papiere der Commerzbank mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,1 Prozent.

    Auf der Verliererseite sind die Papiere der Deutschen Post mit einem Kursrückgang von 1,4 Prozent auf 27,59 Euro zu finden. Weniger zyklische Aktien stehen in einem positiven Aktienmarkt weniger im Fokus. So überrascht es nicht mit Beiersdorf einen weiteren Wochenverlierer in Höhe von 0,5 Prozent zu finden. Essilor verlieren gegenüber der Vorwoche ebenfalls. Allerdings beträgt der Kursrückgang lediglich 0,4 Prozent.

  • DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte – Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner – Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Nach einem Wochenverlust von 3,3 Prozent in der Vorwoche hat der DAX in der vergangenen Woche weitere 2,2 Prozent verloren. Damit notiert der DAX 274 Punkte tiefer auf einem aktuellen Niveau von 12.306 Punkte.

    DAX fällt um 2,2 Prozent auf 12.306 Punkte

    Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China hat am Montag die Aktienmärkte in den Keller geschickt. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent. Nach zaghaften Erholungsversuchen am frühen Morgen ging der DAX auch am Dienstag mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent in den Feierabend. Zu einer Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent kam es am Mittwoch. Außerdem gab es erste Anzeichen einer Deeskalation im Handelsstreit der USA. Bereits am Donnerstag ging es wieder kräftig nach unten. Nach einer Gewinnwarnung durch Osram und bereits erfolgten Warnungen durch ElringKlingner und Daimler gilt der Automobilsektor und deren Zulieferer als angeschlagen. Auf den DAX wirkte sich dies mit einem Tagesverlust in Höhe von 1,4 Prozent aus. Am letzten Tag des Halbjahres sorgte das sogenannte Windows Dressing am Freitag für eine Erholung in Höhe von 1,1 Prozent.

    Beiersdorf, Covestro und Henkel sind die Wochengewinner

    Trotz schwacher Woche gibt es im DAX Aktien mit einem echten Kursgewinn. An der Spitze sind mit einem Kursgewinn in Höhe von 4,1 Prozent die Papiere von Beiersdorf zu finden. Die Aktie steigt damit auf 97,24 Euro. Positive Analystenkommentare nach einer Kapitalmarktkonferenz führten bei Covestro zu einem Wochengewinn in Höhe von 3,4 Prozent. Und der Aktienkurs des Persil-Herstellers Henkel legte um 1,4 Prozent auf 109,50 Euro zu.

    Lufthansa, Continental und infineon mit höchsten Verlusten

    Die steigenden Rohstoffpreise wirken sich zunehmend negativ auf den Ertrag der Fluggesellschaften aus. Die Papiere des Branchenprimus Deutsche Lufthansa gaben um 9,4 Prozent auf 20,60 Euro nach. Besonders hart traf es erneut den Automobilsektor. Continental verloren 6,7 Prozent auf 195,55 Euro. Infineon gilt als Technologiezulieferer für die Automobilindustrie – damit schlagen sich auf infineon die negativen Einflüsse von beiden Sektoren nieder. Die Aktie verliert 5,5 Prozent auf 21,83 Euro.

    Aktienmärkte sind angeschlagen

    Die Aktienmärkte sind nach der Entwicklung der vergangenen Wochen mehr angeschlagen den je. Die wirtschaftliche Entwicklung ist negativ und es wird zu weiteren Gewinnwarnungen in den kommenden Wochen kommen. Diese werden die Aktienmärkte weiter negativ belasten. Deshalb wiederholen wir unsere Einschätzung aus der Vorwoche, dass derzeit die Aktienquote zu reduzieren ist.

  • Deutliche Kursverluste von 3,9 Prozent nach sehr schwachem Aktienmarkt – defensive Aktien wie Beiersdorf sind beliebt

    Etwas höher als beim DAX ist der Kursverlust bei der Aktien-Alpha Strategie Woche ausgefallen. Der Wert des Musterportfolios gab gegenüber der Vorwoche um 3,9 Prozent nach. Der Wert eines Anteilscheins am Musterdepot liegt bei 158,68 Euro. Aufgrund der weiteren Eintrübung der Aussichten an den Aktienmärkten wurde in der vergangenen Woche die Aktienquote deutlich reduziert. Zahlreiche Positionen wurden komplett aufgelöst. Der Cash-Anteil liegt aktuell bei 58 Prozent.

    Den höchsten Wochengewinn von 4,1 Prozent haben die Papiere von Beiersdorf eingefahren. Das konjunkturunabhängige Geschäft des Unternehmens sorgt für erhöhtes Interesse an Papieren von Beiersdorf. Um 2,2 Prozent geht es auch mit den Aktien von Rocket Internet nach oben. Der Internet-Inkubator hat derzeit ein positives Sentiment. Aus dem Versorger-Bereich notiert die RWE-Aktie 1 Prozent im Plus und zählt damit zu dem Kreis der besten Portfoliowerten.

    Auf der Verliererseite sind die Papiere der Commerzbank mit einem Wochenverlust von 4,4 Prozent auf 8,21 Euro zu finden. Um 2,9 Prozent geht es beim zweiten Wochenverlierer Cancom nach unten. Nach den Stresstest-Problemen in den USA sind Deutsche Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 9,22 Euro ebenfalls in der Liste der Verlierer zu finden.

  • Immobilien-Alpha notiert unverändert und trotz dem schwachen Aktienmarkt

    Deutlich besser als der Aktienmarkt hat sich erneut die Immobilien-Alpha Strategie entwickelt. Während der DAX um 2,2 Prozent abtauchte ging das Immobilien-Alpha Musterportfolio unverändert aus dem Handel.

    Unter den Einzelwerten liegt DIC Asset mit einem Wochengewinn in Höhe von 3 Prozent an der Spitze. Der Musterportfolio-Wert WCM legt 0,9 Prozent zu und bei Fair Value REIT sorgt ein Wochengewinn von 0,6 Prozent für die drittbeste Wochenperformance.

    Deutliche Kursverluste gab es dagegen bei Deutsche Grundstücksauktionen. Nachdem die Aktie nahe am Jahreshoch notierte, ging es in der vergangenen Woche um 11,6 Prozent nach unten. HELMA Eigenheimbau verlieren 4,5 Prozent auf 34,60 Euro und bei Deutsche EuroShop schlägt ein Wochenverlust in Höhe von 4 Prozent zu Buche.

  • DAX fällt um 3,3 Prozent unter 13.000er Marke auf 12.580 Punkte – FMC, Linde und Deutsche Bank ohne Verluste – Infineon, ThyssenKrupp und Daimler mit hohen Verlusten

    Einen deutlichen Kursverlust in Höhe von 3,3 Prozent hatte der DAX in der vergangenen Woche zu verkraften. Die Marke von 13.000 Punkten gehört nach einem Kursrückgang um 431 Punkten der Vergangenheit an. Aktuell notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 12.580 Punkten und damit im laufenden Jahr 2,6 Prozent im Minus.

    DAX fällt um 3,3 Prozent unter 13.000er Marke auf 12.580 Punkte

    Am deutschen Aktienmarkt ist es am Montag deutlich nach unten gegangen. Der politische Streit unter den Unionsparteien sowie der Handelsstreit der USA sorgt für Verunsicherung und belastet den exportlastigen DAX. Mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent schloss der Handel. Eine Verschärfung des Handelsstreits zwischen China und den USA sorgten auch am Dienstag für empfindliche Kursverluste. Beim DAX ging es um 1,9 Prozent nach unten. Nach drei Verlusttagen in Folge hat der DAX am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,1 Prozent zumindest den Abwärtstrend kurzfristig unterbrochen. Doch bereits am Donnerstag ging es nach einer Gewinnwarnung von Daimler als Folge des Handelsstreits zwischen China und den USA mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent weiter nach unten. Nach dem Ausverkauf an den Vortagen ging es am Freitag mit 0,5 Prozent leicht nach oben.

    FMC, Linde und Deutsche Bank ohne Verluste

    Gewinner gab es in der vergangenen Woche nicht. Lediglich drei Aktien konnten den Handel mit einem unveränderten Kurs beenden. Diese Titel gehören damit zu den Wochengewinnern. Der Dialysespezialist Fresenius Medical Care legte 2 Cent auf 87,78 Euro zu. Der Gewinn in Prozent ausgedrückt beträgt damit 0 Prozent. Auf den Cent unverändert gingen Linde und Deutsche Bank aus dem Handel. Linde notiert aktuell bei 205,30 Euro und bei dem in der Vergangenheit bereits stark gefallenem Aktienkurs der Deutschen Bank sind 9,49 Euro je Aktie zu zahlen.

    Infineon, ThyssenKrupp und Daimler mit hohen Verlusten

    Der Handelsstreit und die Gewinnwarnung hat vor allem exportlastige und konjunktursensible Aktien stark belastet. An der Spitze der Wochenverlierer notierten infineon mit einem Kursrückgang von 8 Prozent auf 23,11 Euro. ThyssenKrupp verlieren 7,9 Prozent auf 21,48 Euro und bei Daimler ging es nach der Gewinnwarnung um 7,5 Prozent auf 57,66 Euro nach unten.

    Handelsstreit kommt bei den Firmen an

    Nachdem sich die Aktienmärkte von den konjunkturellen und politischen dunklen Wolken in den vergangenen Wochen nicht beeindrucken ließen, sind die Folgen inzwischen auch auf dem Aktienparkett angekommen. Die Unternehmen spüren bereits erste Auswirkungen und dies blieb auch an der Börse nicht ohne negative Folge. Dieser Trend könnte sich fortsetzen. Kurserholungen sollten daher zum selektiven Ausstieg genutzt werden um die Aktienquote zu reduzieren. In den kommenden Monaten sind aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage weitere Kursrückgänge zu erwarten.

  • Aktien-Alpha verliert bei schwachem Umfeld stärker als DAX

    Etwas schwächer als der DAX hat sich das Aktien-Alpha Musterportfolio entwickelt. Während der DAX gegenüber der Vorwoche um 3,3 Prozent nachgab, beträgt der Kursverlust beim Aktien-Alpha Portfolio 4,8 Prozent. Ein Anteilsschein am Musterportfolio notiert aktuell bei 162,40 Euro.

    Unter den Depotwerten der Aktien-Alpha Strategie legten die Papiere von Rocket Internet mit einem Wochengewinn von 4,1 Prozent gegen den Trend deutlich zu. Der erfolgreiche Börsengang von home24 hat die Aktie beflügelt. Auf Jahressicht legte die Rocket Internet Aktie bereits 28,3 Prozent zu und notiert aktuell nur 2,6 Prozent unter dem Jahreshoch. Steigende Ölpreise lassen auch den Kurs von Royal Dutch Shell um 2,6 Prozent steigen. Der Personaldienstleister Amadeus Fire hat weiterhin gute Geschäfte. Die Aktie steigt gegen den allgemeinen Trend und legt 1 Prozent auf 94,30 Euro zu.

    Sehr schwach entwickelten sich dagegen exportlastige Aktien aus dem Automobilumfeld. Deutlich nach unten ging es mit OSRAM. Der Kurs verliert 8,9 Prozent auf 46,54 Euro. HELLA geben 8,8 Prozent auf 51,80 Euro nach und der Speicherchiphersteller infineon verliert 8 Prozent auf 23,11 Euro.

  • Immobilien-Alpha deutlich stärker als der Aktienmarkt – Grand City Properties mit starkem Wochengewinn

    Deutlich besser als der Aktienmarkt hat sich die Immobilien-Alpha Strategie entwickelt. Während aus dem Aktienmarkt Geld abgezogen wurde, wird in Betongold weiter investiert. Dies beflügelt vor allem Immobilienaktien. Das Musterportfolio ‚Immobilien-Alpha‘ verliert gegenüber der Vorwoche 0,6 Prozent während des beim DAX um 3,3 Prozent nach unten ging. Ein Anteilsschein am Musterportfolio ist aktuell 191,84 Euro wert.

    Die höchsten Kursgewinne der im Musterportfolio enthaltenen Einzelwerte erzielten die Papiere von Grand City Properties mit einem Wochengewinn von 2,7 Prozent auf 22,58 Euro. TAG Immobilien legten 1,4 Prozent auf 19,02 Euro zu und bei Deutsche Grundstücksauktionen klettert der Aktienkurs um 1,1 Prozent auf 18,50 Euro.

    Größere Kursverluste gab es lediglich bei Papieren, die bereits angeschlagen sind und in den vergangenen Wochen ebenfalls auf der Verkäuferliste standen. PATRIZIA Immobilien gaben 5,5 Prozent auf 16,58 Euro nach, WCM verlieren 4,5 Prozent auf 3,94 Euro und HELMA Eigenheimbau liegen 3,8 Prozent im Minus bei 35,90 Euro.

  • DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte – E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Mit einem Plus von 1,9 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche erfolgreich beendet. Gegenüber der Vorwoche notiert der Deutsche Aktienindex 244 Punkte höher. Bei einem Stand von 13.011 Punkten gelang sogar der Sprung über die Marke von 13.000 Zähler.

    DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 13.011 Punkte

    Mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,6 Prozent startete der Aktienhandel in die neue Woche. Für Entspannung sorgte vor allem das Bekenntnis der italienischen Regierung zur Eurozone. Am Dienstag war dann die Luft draußen. Der DAX bewegte sich nicht und notierte einen Punkt tiefer. Im Vorfeld der Sitzungen der Notenbanken haben sich die Anleger auf dem Börsenparkett zurückgehalten. Mit einem leichten Kursgewinn in Höhe von 0,4 ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel bevor es am Donnerstag zu einem Kursplus von 1,7 Prozent reichte. Vor allem die Sitzung der Europäischen Zentralbank sorgte für Aktienkäufe. Wie erwartet, wurde der Ausstieg aus dem Anleihekaufprogramm angekündigt, allerdings gleichzeitig das Risiko schneller Zinserhöhungen reduziert. Dies führte zu einem fallenden Euro-Kurs und in der Folge zu steigenden Aktienpreisen. Die Freude über die Nachrichten von der EZB währte jedoch nicht lange. Bereits am Freitag legte der DAX wieder den Rückwärtsgang ein. Strafzölle der USA auf China-Importe drückten die Stimmung. Der DAX ging am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    E.on, RWE und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Die Aussicht auf ein weiterhin niedriges Zinsniveau ist schlecht für den Finanzsektor, weil dort die Margen und damit Gewinne niedrig bleiben, aber gut für hochverschuldete Branchen wie den Energiesektor. Deshalb überrascht es wenig, dass die Papiere von E.on mit einem Wochengewinn von 7 Prozent auf 9,49 Euro den höchsten Wochengewinn erzielten. Der Versorger RWE folgt mit einem Kursplus von 6,7 Prozent auf 20,17 Euro. Und bei Siemens gibt es Planungen über eine Neuordnung der Geschäftsfelder und damit einem Verkauf des Gasturbinengeschäfts. Auch diese Überlegungen kommen an der Börse gut an und sorgen für einen Wochengewinn von 5,1 Prozent auf 119,62 Euro.

    Commerzbank, Deutsche Post und HeidelbergCement mit höchsten Verlusten

    Auf der anderen Seite sorgt das niedrige Zinsumfeld weiterhin für ein margenschwaches Geschäft bei der Commerzbank. Die Aktie verliert 4,4 Prozent auf 8,91 Euro. Die Gewinnwarnung der Deutschen Post zieht weitere Kursverluste nach sich. Der Kursrückgang in der vergangenen Woche beträgt 2,4 Prozent auf 30,41 Euro. Und bei HeidelbergCement geht es um 2,1 Prozent auf 76,90 Euro nach unten.

    Notenbanken legen Basis für Kursgewinne

    Mit den Sitzungen in der vergangenen Woche haben die Notenbanken die Grundlagen für ein weiterhin freundliches Aktienumfeld gelegt. Eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik mit einem schwachen Euro sollten das Börsenparkett beflügeln. Allerdings gibt es von politischer Seite zahlreiche Risikofaktoren. Der von den USA angezettelte Handelskrieg könnte sich genauso negativ auf die Konjunktur auswirken wie der Streit um die Flüchtlingspolitik innerhalb der deutschen Regierungskoalition.