Schlagwort: Wirecard

  • DAX beendet die Woche unverändert bei 11.529 Punkten – FMC, RWE und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen – Wirecard, Continental und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Plus von 0,1 Prozent ist der DAX gegenüber der Vorwoche unverändert aus dem Handel gegangen. Zum Wochenschluss notierte der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.529 Punkten. Die Marke von 11.500 Punkten hat damit gehalten. Zumindest kurzfristig hat sich die Lage damit etwas beruhigt.

    DAX beendet die Woche unverändert bei 11.529 Punkten

    Bereits am Montag startete der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,2 Prozent in eine ruhige Handelswoche. Mit einem Minus von 0,1 Prozent ging der DAX am Dienstag ebenfalls unverändert aus dem Handel. Das Ergebnis der US-Zwischenwahlen vom Vortag hat den DAX am Mittwoch um 0,8 Prozent steigen lassen. Außerdem sorgten überraschend starke Daten zur deutschen Industrieproduktion für eine positive Stimmung. Doch bereits am Donnerstag stieg die Abgabebereitschaft wieder. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Trotz eines Kurseinbruchs bei ThyssenKrupp ging der DAX mit einem Verlust von 2 Punkten am Freitag ebenfalls unverändert aus dem Handel.

    FMC, RWE und Vonovia mit höchsten Wochengewinnen

    In Kalifornien sorgte ein Abstimmungsergebnis für Erleichterung bei FMC. Der Antrag wurde abgelehnt und dies wirkt sich positiv auf den weiteren Betrieb von Dialysezentren von FMC aus. An der Börse ging es mit der Aktie um 6 Prozent auf 70,82 Euro nach oben. RWE legten gegen den Trend ebenfalls deutlich zu. Der Wochengewinn beträgt 5,9 Prozent auf 18,56 Euro. Als stabiler Wert gelten auch immer wieder Immobilienaktien. So standen in der vergangenen Woche die Papiere von Vonovia mit einem Plus von 2,9 Prozent auf 41,96 Euro in der Gunst der Anleger.

    Wirecard, Continental und BMW mit höchsten Wochenverlusten

    Der DAX-Neuling Wirecard ist auch in der vergangenen Woche etwas unter die Räder gekommen. Der Wochenverlust beträgt 4,1 Prozent auf 157,40 Euro. Schwache Absatzzahlen in China haben den Automobilsektor belastet. Der Zulieferer Continental gab dabei mit einem Wochenverlust von 3,9 Prozent am stärksten nach. Auf BMW werden erhöhte Kosten im Rahmen der Hardwareumrüstungen zukommen. Der Kurs notiert 3,8 Prozent schwächer bei 73,36 Euro.

    DAX könnte zur Jahresendrally starten

    Nach Wochen fallender Kurse konnte der DAX den Negativtrend in den vergangenen Wochen stoppen. Mit einer recht passablen Entwicklung hat sich der DAX in der vergangenen Woche weiter stabilisiert. Dies könnten damit erste Anzeichen für eine Trendumkehr sein. Der Beginn einer Jahresendrally könnte damit unmittelbar bevorstehen. Zu neuen Jahreshöchstständen wird es zwar nicht reichen, aber auf dem aktuellen Niveau winken mutigen Investoren schöne Weihnachtsgewinne.

  • DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte – Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert – Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Mit einem Minus von mehr als 5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche deutlich im negativen Bereich beendet. Steigende Zinsen in den USA, die Schuldenproblematik Italiens sowie der andauernde Handelsstreit zwischen China und den USA drückten die Aktienkurse unter die Marke von 12.000 Punkte. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 11.524 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert über 5 Prozent auf 11.524 Punkte

    Der negative Trend zeigte sich gleich zu Wochenbeginn. Am Montag ging es beim DAX um 1,4 Prozent nach unten. Damit hatte der DAX die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten nach unten durchbrochen. Am Dienstag konnte der Abwärtstrend zunächst gestoppt werden. Stützend wirkte dabei der Renditerückgang an den Anleihemärkten. Doch bereits einen Tag später setzte sich am Mittwoch die negative Entwicklung fort. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent aus dem Handel und durchbrach dabei die aus charttechnischer Sicht wichtige Marke von 11.800 Punkten. Auch am Donnerstag kam der Aktienmarkt nicht zur Ruhe. Mit einem erneuten Kursrückgang von 1,5 Prozent weiteten sich die Verluste aus. Solide Geschäftszahlen der US-Banken konnten noch keine Trendwende herbeiführen, aber die Kursverluste zumindest für einen Tag anhalten. Mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent ging der DAX unverändert aus dem Handel.

    Bayer einzige Aktie mit Wochengewinnen, Deutsche Telekom unverändert

    Positive Nachrichten für Bayer haben den Aktienkurs der Leverkusener trotz eines äußerst schwachen Umfeldes steigen lassen. Zum einen plant Bayer nach der milliardenschweren Übernahme von Monsanto den Verkauf der Tierarzneisparte. Für die zweite positive Nachricht sorgt der Fall Glyphosat. Hier kann Bayer auf einen neuen US-Prozess hoffen und dies könnte in Summe zu deutlich geringeren Schadenersatzforderungen führen. An der Börse legte das Bayer-Papier um 2,8 Prozent auf 76,10 Euro zu. Die in unruhigen Zeiten stabilen Aktien aus dem Telekommunikationssektor haben auch in der vergangenen Woche an dieser Tradition festgehalten. So notiert die Aktie der Deutschen Telekom mit einem Minus von 0,5 Prozent bei 13,85 Euro.

    Wirecard, RWE, infineon und Covestro mit zweistelligen Verlusten

    Beim aktuellen Kurseinbruch traf es die in den vergangenen Monaten besonders gut gelaufenen Technologieaktien am stärkten. Der DAX-Neuling Wirecard gab im Wochenverlauf 16,4 Prozent auf 168,05 Euro nach, obwohl das Unternehmen den Geschäftsausblick erneut bestätigte. Nach einer Gewinnwarnung legte auch RWE den Rückwärtsgang ein. Der Kurs gab um 15,2 Prozent auf 17,52 Euro nach. Aktien von infineon und Covestro gaben jeweils um 10 Prozent nach.

    DAX könnte bis unter die 10.000er Marke fallen

    Die Meldungen sind nicht wirklich neu aber nun haben die Nachrichten zu Kursverlusten an den Aktienmärkten geführt. Dieser negative Trend könnte sich auch in den kommenden Tagen fortsetzen und den DAX weiter verlieren lassen. Ein Kursrückgang bin in den vierstelligen Bereich von unter 10.000 Punkten ist dabei denkbar bevor es zu einer deutlichen Trendumkehr kommt. Bis dahin ist lediglich mit einzelnen Gegenreaktionen zu rechnen.

  • DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte – ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen – BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Mit einem Minus von 1,5 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Ausverkauf am Freitag zum Quartalsende zeichnet für den Wochenverlust verantwortlich. Der Deutsche Aktienindex ging bei einem Stand von 12.247 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 1,5 Prozent auf 12.247 Punkte

    Nach der Erholung in der Vorwoche hat der DAX zum Start in die neue Woche am Montag einen schwächeren Start hingelegt. Die Absage der Handelsgespräche zwischen China und den USA führte zu einem Tagesverlust von 1,5 Prozent. Keine einheitlichen Tendenzen gab es an den folgenden Tagen. Am Handelsende stand jeweils ein kleines Kursplus auf der Tafel. Am Dienstag ging es um 0,2 Prozent nach oben während der DAX am Mittwoch um 11 Punkte nachgab. Für Überraschung sorgten Unternehmensmeldungen übe reine geplante Aufspaltung bei ThyssenKrupp. In der Folge kletterte der DAX am Donnerstag um 0,4 Prozent nach oben. Einen Einbruch erlebte der DAX jedoch am Freitag. Mit einem Tagesverlust von 1,5 Prozent geht der Deutsche Aktienmarkt angeschlagen in das Wochenende.

    ThyssenKrupp, Wirecard und Merck mit höchsten Wochengewinnen

    Meldungen über eine Aufspaltung von ThyssenKrupp in zwei unabhängig notierte Börsenunternehmen hat die Aktie deutlich steigen lassen. Auf Wochensicht notiert die Aktie 6,3 Prozent im Plus bei einem Schlusskurs von 21,74 Euro. DAX-Neuling Wirecard legte ebenfalls ein erfolgreiches Debut hin. Die Aktie steigt um 4,7 Prozent auf 186,70 Euro. Und bei Merck geht es um 2,1 Prozent auf 89 Euro nach oben.

    BMW, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Gewinnwarnung von BMW war mit ein Treiber für den Wochenverlust beim DAX. Mit den BMW-Papieren ging es ebenfalls deutlich nach unten. Die Aktie ist der Wochenverlierer mit einem Wochenverlust von 9,4 Prozent auf 77,71 Euro. Der steigende Ölpreis wirkt sich zunehmend negativ auf die Ergebnisse der Deutschen Lufthansa nieder. Sorgen um die Finanzstabilität Italiens wirken sich negativ auf den Finanzsektor aus. Mit dem Kurs der Deutschen Bank ging es um 6,7 Prozent auf 9,83 Euro nach unten.

    Traditionell starkes Quartal voraus

    Nach Beendigung der ersten drei Quartale des Jahres notiert der DAX rund 5 Prozent im Minus. Das letzte Quartal des Jahres gilt im langjährigen Vergleich als besonders erfolgreiches Quartal. Ob dies aufgrund der zahlreichen Baustellen wie Handelsstreit der USA mit der Welt, Brexit, nachlassender Wirtschaftsdynamik und zahlreicher politischer Krisen auch in 2018 gültig ist werden die nächsten Wochen zeigen. Leicht dürfte es für den DAX auf keinen Fall werden und in der aktuellen Situation sind größere Cashpositionen nicht von Nachteil.