Schlagwort: Wirecard

  • DAX legt in Quartal 9,2 Prozent auf 11.526 Punkte zu – Wirecard explodiert um 21 Prozent – Infineon, Bayer und ThyssenKrupp mit höchstem Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX deutlich an Wert gewonnen. Insgesamt hat der DAX das erste Quartal des Jahres 2019 positiv abgeschlossen. Am Freitag ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.526 Punkte aus dem Handel. Damit notiert das Börsenbarometer fast 1.000 Punkte höher als zum Jahreswechsel. Der Gewinn im ersten Quartal beträgt 9,2 Prozent was einem Punkteanstieg von 967 Zählern entspricht.

    DAX legt in Quartal 9,2 Prozent auf 11.526 Punkte zu

    In der vergangenen Woche hat der DAX am Montag noch mit einem leichten Tagesverlust von 0,2 Prozent den Handel beendet. Der schwache Einkaufsmanagerindex aus der Vorwoche belastete noch den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent drehte sich am Dienstag die Stimmung auf dem Börsenparkett. Allerdings ist die Hälfte des Gewinns dem Kursanstieg bei Wirecard zu verdanken. Die Wirecard-Aktie schoss um 26 Prozent nach oben, nachdem die Manipulationsvorwürfe nicht bestätigt wurden. Keine einheitliche Tendenz hat sich am Mittwoch abgezeichnet. Der Aktienmarkt beendete den Handel unverändert. Wenig Bewegung gab es auch am Donnerstag. Der Brexit lähmt momentan das Handelsgeschehen. Fortschritte bei den Handelsgesprächen zwischen China und den USA sorgten am Freitag für ein positive Aktienklima. Die Börse steig um 0,9 Prozent.

    Wirecard explodiert um 21 Prozent

    Nachdem die Financial Times über Wochen Manipulationsvorwürfe in Asien bei dem Aschheimer Unternehmen in den Raum stellt sorgte das Ergebnis der Prüfung in der vergangenen Woche für Erleichterung. Der Prüfbericht deckte keine signifikanten Verstöße auf und damit sind die Vorwürfe haltlos. Die Aktie legte im Wochenverlauf um 21 Prozent auf 111,70 Euro zu. Die Kurse notieren damit noch weit unter den Höchstständen, jedoch dürfte sich die Lage damit etwas beruhigen. Trotzdem lässt die Financial Times nicht locker und hat zum Wochenschluss mit erneuten Berichten Druck auf die Aktie ausgeübt. Es bleibt daher spannend, ob das Zeitungsblatt damit dem eigenen Journalismus letztendlich nicht mehr schadet.

    Infineon, Bayer und ThyssenKrupp mit höchstem Wochenverlust

    Den höchsten Wochenverlust von 10,5 Prozent hat die Aktie von infineon eingefahren. Der Halbleiterkonzern hat die Börsianer mit einer Gewinnwarnung überrascht. Die Aktie verlor auf 17,68 Euro. Bayer hat erneut vor einem US-Gericht im Glyphosat-Streit unterlegen und wurde zu einer Schadenersatzzahlung verurteilt. Ein Produkt der Bayer-Tochter Monsanto steht im Verdacht bei dem Kläger Krebs ausgelöst zu haben. Eine zusätzliche Abstufung durch die Bank of America-Merril Lynch sorgte in Summe für einen Wochenverlust von 8,1 Prozent auf 57,60 Euro. Die schwächeren Konjunkturaussichten drücken insgesamt auf die konjunktursensiblen Dividendenpapier. Bei ThyssenKrupp geht es daher um 7,6 Prozent auf 12,24 Euro nach unten.

    DAX ist weiter in seiner Range gefangen

    Der DAX bewegt sich seit einiger Zeit in einem Korridor zwischen 10.500 und 12.000 Punkten. Um aus dieser Range auszubrechen bedarf es nachhaltiger Entwicklungen. Aktuell drohen mit den schwächeren Konjunkturaussichten und dem bevorstehenden Brexit mehr negative als positive Überraschungen. Es ist daher davon auszugehen, dass es dem DAX nicht gelingen wird diese Range zu verlassen. Für die kommenden Monate ist eine Seitwärtsbewegung des wahrscheinlichste Szenario.

  • Aktien-Alpha-Strategie profititert von Wirecard’s 21 Prozent Wochengewinn

    Das Aktien-Alpha Portfolio hat in der vergangenen Woche kaum verändert geschlossen. Aktuell notiert ein Anteilsschein bei einem Wert von 152,85 Euro.

    Unter den Einzelwerten ist der DAX-Gewinner Wirecard mit einem Wochengewinn von 21 Prozent zu finden. Die Ergebnisse der Prüfung zu Betrugsvorwürfen sind für Wirecard positiv ausgefallen. Eine starke Performance hat auch die CANCOM-Aktie geliefert. Der Kurs zog um 11,8 Prozent auf 40,18 Euro an. Damit hat sich die Aktie wieder ein ganzes Stück von den Verlusten erholt.

    Größere Verluste gab es dagegen bei Hochtief. Die Aktie verlor 9,5 Prozent nachdem ein Großaktionär ein Aktienpaket veräußert hatte. Die Hochtief-Aktie notiert aktuell bei 129 Euro. Weiter unter Druck stehen die Papiere von freenet mit einem Wochenverlust von 2,2 Prozent auf 19,16 Euro. Fuchs Petrolub notieren mit 0,6 Prozent auf 35,10 Euro ebenfalls schwächer.

  • DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte – Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn – Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    In der vergangenen Woche hat der DAX rund 3 Prozent an Wert zugelegt. Zum Handelsschluss notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 11.206 Punkten. Damit ist es dem DAX wieder gelungen über die Marke von 11.000 Punkte zu klettern.

    DAX steigt über Marke von 11.000 Punkte

    Von Montag bis Donnerstag gab es beim DAX nur wenig Bewegung. Die Abstimmung in Großbritannien über den Brexit sorgte nur kurzfristig für Verunsicherung, verhinderte aber auch einen entspannten Börsenhandel. Kräftig nach oben ging es jedoch am Freitag. Alleine am letzten Handelstag der Woche legte der DAX um 2,6 Prozent zu. Neue Gespräche über eine mögliche Beendigung des Handelstreits zwischen China und den USA sorgten für Entspannung.

    Covestro, Deutsche Bank und Wirecard mit höchstem Wochengewinn

    Den höchsten Wochengewinn in Höhe von 8 Prozent haben die Papiere von Covestro eingefahren. Nachdem die Aktie in den letzten Wochen zu den Verlierern zählte setzte sich die Aktie in der vergangenen Woche an die Spitze der DAX-Papiere. Die Fusionsgerüchte mit der Commerzbank sowie starke Zahlen von US-Banken sorgten bei der Deutschen Bank für einen Wochengewinn von 7.3 Prozent auf 8 Euro. Wirecard gilt als Gewinner der Digitalisierung des Zahlungsverkehrs. Die Aktie legte um 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu.

    Beiersdorf, ThyssenKrupp und Merck mit Wochenverlust

    Bei Beiersdorf ist das letzte Quartal überraschend schlecht ausgefallen. An der Börse sagten daraufhin die Kurse ab. Gegenüber der Vorwoche verliert die Beiersdorf-Aktie 2,4 Prozent an Wert. Das Papier ist damit der Wochenverlierer im DAX. Aktuell kostet eine Aktie von Beiersdorf 88,34 Euro. Papiere von ThyssenKrupp verlieren gegenüber der Vorwoche 1,3 Prozent auf 15,98 Euro und bei Merck geht es um 0,2 Prozent auf 90,50 Euro nach unten.

    Sprung über die 11.000er Marke hat den DAX befreit

    Der Sprung über die 11.000er Marke hat dem DAX einen deutlichen Schub gegeben. Die Erleichterung auf dem Börsenparkett ist groß, denn damit ist es dem DAX gelungen die Abwärtsbewegung zu durchbrechen. Auch die Anzeichen zur Entwicklung der deutschen Wirtschaft sehen wieder etwas besser aus. Wurde in den Vorwochen häufig von Rezession gesprochen, wird nun nur noch ein schwaches Wachstum erwartet. In den kommenden Wochen ist daher mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen.

  • Aktien-Alpha mit 0,3 Prozent Wochengewinn – Deutsche Bank profitiert von Fusionsgerüchten

    Das Aktien-Alpha Portfolio hat von dem fulminanten Endspurt am Freitag beim DAX nur begrenzt profitiert. Das Zertifikat der Bullenbrief-Redaktion legte um 0,3 Prozent auf einen Anteilswert von 147,88 Euro zu.

    Unter den Einzelwerten liegen die Papiere der Deutschen Bank an der Spitze der Kursgewinner. Der Wochengewinn beträgt 7,3 Prozent auf 8 Euro. Aktien von Wirecard legten 7,2 Prozent auf 149,85 Euro zu und Amadeus Fire sorgen mit einem Wochengewinn von 6,5 Prozent auf 90,40 Euro ebenfalls für eine positive Performance.

    Am Ende der Entwicklung sind dagegen die DAX-Wochenverlierer-Aktien Beiersdorf mit einem Wochenverlust von 2,4 Prozent auf 88,34 Euro zu finden. Auf den weiteren Verliererplätzen sind Fielmann mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent auf 56,40 Euro und Essilor mit einem Plus um 0,1 Prozent auf 112,30 Euro zu finden.

  • Jahresrückblick: DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte – DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten – Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen – DAX könnte Boden gefunden haben

    Im vergangenen Jahr hat der Deutsche Aktienindex 2.359 Punkte an Wert verloren. Damit notiert der DAX 18,3 Prozent unter dem Stand von vor einem Jahr. Zahlreiche charttechnische Marken wurden auf dem Weg nach unten durchbrochen. Zum Jahresende notiert der DAX bei einem Stand von 10.559 Punkten.

    DAX verliert 18,3 Prozent und fällt auf 10.559 Punkte

    Damit hat der DAX eine starke Serie beendet. In den vergangenen sechs Jahren hat der DAX auf Jahressicht ausschließlich Gewinne eingefahren. Der DAX hat damit das erste Mal seit sechs Jahren wieder Verluste gemacht. Damals hatte der DAX im Jahre 2011 einen Verlust von 14,7 Prozent eingefahren.

    Einen größeren Verlust als in 2018 gab es zuletzt vor genau zehn Jahren als die internationale Finanzkrise im Jahre 2008 ihren Höhepunkt hatte. Damals ging es um 40,4 Prozent nach unten. Der DAX notierte bei einem Stand von 4.810 Zählern.

    DAX markiert Allzeithoch bei 13.597 Punkten

    Aber es gab nicht nur negative Entwicklungen. Zu Beginn des Jahres setzte der Aktienmarkt seinen Aufwärtstrend fort. Die Geldschwemme der Notenbanken und das niedrige Zinsniveau haben die Aktienkurse steigen lassen. Am 23. Januar notierte der DAX auf Allzeithoch bei 13.597 Punkten. Doch während der DAX noch einige Monate immer wieder zwischen 12.000 und 13.000 Punkten schwankte ging es ab September nur noch nach unten.

    Zahlreiche Krisen lassen DAX einbrechen

    Der Handelsstreit zwischen den USA und China, aber auch zwischen Europa und den USA haben die Aktienmärkte negativ berührt. Hinzu kommt der nahende Brexit. In Italien gab es einen Haushaltsstreit um die Verschuldung des Landes und in Frankreich gestalten sich die Reformen für den Präsidenten schwieriger als gedacht. Die meisten dieser politischen Unsicherheiten konnten immer wieder nur kurzfristig die Aktienmärkte negativ beeinflussen.

    Selbst die steigenden Zinsen und die Rückkehr der Notenbanken zur Normalität sorgten für keine Verunsicherung an den Aktienmärkten. Als allerdings ab dem dritten Quartal Unternehmen verstärkt mit Gewinnwarnungen die Aktienmärkte überraschten, ging es mit den Kursen nach unten. Der Abschwung ist damit auch bei den deutschen Unternehmen angekommen. Lange wollten die Börsianer nicht wahrhaben, dass der starke Euro und die Handelsbeschränkungen negative Auswirkungen auf die Bilanzen deutscher Unternehmen haben werden.

    Lediglich sechs Aktien mit positiver Kursentwicklung – RWE bestes Papier

    Im DAX gab es lediglich sechs Aktien mit einer positiven Kursentwicklung. Das höchste Plus erzielten dabei die Papiere von RWE mit einem Jahresgewinn in Höhe von 11,5 Prozent. Allerdings bewegt sich das Papier mit 18,96 Euro weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau. Adidas und Deutsche Börse zählen mit einem Plus von 8,4 Prozent bzw. 9,1 Prozent ebenfalls zu den Top-Aktien. Münchener Rück legen mit 5,4 Prozent ebenfalls leicht zu während Deutsche Telekom und Merck mit einem Plus von 0,2 bzw. 0,3 Prozent so gut wie unverändert rangieren. Die Aktien von Wirecard und der Commerzbank sind in dieser Jahresbetrachtung nicht berücksichtigt, da die Papiere nicht die letzten 12 Monate dem DAX angehörten.

    Deutsche Bank, Continental und Bayer mit höchstem Jahresverlust

    Schlechte Zeiten gibt es weiterhin für den Finanzsektor. Die niedrigen Zinsmargen sowie strukturelle Probleme belasten die deutschen Geldhäuser. Die Aktien der Deutschen Bank sind mit 56 Prozent größter Verlierer im DAX. Der einstiege Highflyer notiert bei gerade einmal 6,97 Euro.

    Gewinnwarnungen und der Dieselskandal belasten die Automobilbranche. Allen voran verlieren Continental 46,4 Prozent. Bayer, HeidelbergCement und Deutsche Post geben um rund 40 Prozent nach. ThyssenKrupp sind auf nur noch 14,98 Euro eingebrochen und bei der Deutschen Lufthansa hat sich der etwas höhere Kerosinpreis negativ auf die Bilanz niedergeschlagen.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Für das kommende Jahr sehen die ersten Anzeichen nicht anders aus. Die Risiken bleiben. Allerdings gibt es den einen großen Unterschied, dass die negativen Signale an der Börse angekommen und durch fallende Kurse verarbeitet sind. Die Euphorie der vergangenen Jahre ist damit verschwunden. Auf dem Börsenparkett herrscht ein realeres Bild. Negative Ergebnisse dürften damit nicht mehr überraschen. Insofern kann es eigentlich nur noch positive Überraschungen geben. Zumal in 2019 ab dem zweiten Halbjahr in den USA der Präsidentschaftswahlkampf startet. Und mit diesem waren in der Vergangenheit immer steigende Aktienkurse verbunden.

    In diesem Sinne blicken wir optimistisch in das Aktienjahr 2019. Wir gehen davon aus, dass der DAX wieder in Richtung Allzeithoch marschiert. Für den DAX erwarten wir daher einen Jahresschlussstand in 2019 von 13.278 Punkten. Dies würde einem Plus von 25,8 Prozent entsprechen.

  • Aktien-Alpha Portfolio leicht besser als DAX – Wirecard und RWE Vorzüge sind die Jahresgewinner

    Etwas besser als der DAX hat die Aktien-Alpha Strategie im Jahresvergleich abgeschnitten. Während der DAX 18,3 Prozent an Wert verlor gab das Musterportfolio der Bullenbrief-Redaktion lediglich um 15 Prozent nach. Gerade der niedrigere Investitionsgrad ab Mitte des Jahres hat zu einer positiven Performance gegenüber dem DAX geführt. Allerdings haben wir einen Teil des Cashs ab November wieder investiert und damit auch die jüngste Kurskorrektur mitgenommen.

    Unter den Einzelaktien haben wir mit dem DAX-Aufsteiger Wirecard die Aktie mit dem höchsten Jahresgewinn in unserem Musterportfolio. Wirecard legte gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent zu. Doch auch diese Aktie notierte unterjährig deutlich höher. Die Differenz zum Jahreshoch beträgt 36 Prozent. Mit den RWE Vorzugsaktien haben wir ebenfalls auf einen Gewinner gesetzt. Hier macht sich der Sondereffekt positiv bemerkbar, dass ein möglicher Umtausch in die teureren Stammaktien erfolgen könnte. Aktien von Linde haben mit einer positiven Performance des Portfolios genauso beigetragen wie die Papiere des Personaldienstleisters Amadeus Fire.

    Negativ hat sich auf das Aktien-Alpha Portfolio die Entwicklung der Deutschen Bank Aktie niedergeschlagen. Das Papier verlor 56 Prozent. Papiere der Commerzbank notierten mit einem Jahresverlust von 54 Prozent nur unwesentlich besser. Aktien von freenet liegen mit einem Jahresverlust von 45 Prozent ebenfalls am Ende.

  • DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte – Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten – Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche hat der Deutsche Aktienindex ordentlich nachgegeben. Der DAX verlor rund 6 Prozent und ist damit unter die Marke von 10.800 Punkte gerutscht. Am Freitag ging der deutsche Blue Chips Index bei einem Stand von 10.788 Punkten in den Feierabend.

    DAX verliert rund 6 Prozent und fällt unter 10.800 Punkte

    Eine Annäherung im Handelsstreit zwischen China und den USA hat am Montag die Kurse nach oben getrieben. Vor allem der Automobilsektor legte deutlich zu. Der DAX gewann im Tagesverlauf 1,8 Prozent. Doch bereits am Dienstag setzte der Verkaufsdruck wieder ein. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 1,1 Prozent. Eine Flut von Gewinnwarnung hat auch am Mittwoch die Kurse nachgeben lassen. Der DAX verlor erneut um 1,2 Prozent. Im Handelsstreit zwischen China und den USA kam es auf Betreiben der USA zu einer Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphoneherstellers Huawei. An der Börse gaben die Kurse um 3,5 Prozent nach. Nach den starken Verlusten der Woche zeigte sich zumindest am Freitag der DAX etwas entspannter. Nach dem Rutsch unter die 10.800er Marke betrug der Tagesverlust nur noch 0,2 Prozent.

    Nur Linde und adidas im Plus – Wirecard, Beiersdorf und RWE mit geringsten Verlusten

    In der vergangenen Woche waren die Papiere von Linde und adidas die einzige Aktien mit einem Wochengewinn. Und auch bei Linde ist das Plus von 0,7 Prozent und bei adidas mit 0,3 Prozent gering ausgefallen. Immerhin legten die Papiere auf 195,45 Euro zu. Bei Wirecard, Beiersdorf und RWE beträgt das Minus weniger als 0,5 Prozent. In der aktuellen Marktlage ist dies bereits als Erfolg zu feiern. Wirecard notieren aktuell bei 133,10 Euro, Beiersdorf bei 94,24 Euro und RWE bei 18,99 Euro.

    Fresenius, FMC, Covestro und Lufthansa mit deutlichen Wochenverlusten

    Einen Kurssturz gab es bei Fresenius. Nachdem die Aktie lange Zeit als sicherer Hafen galt haben Anleger in Scharen das Papier abgestoßen. Fresenius gab bekannt die mittelfristigen Ziele zu verfehlen. An der Börse gab die Aktie 22,2 Prozent auf 38,99 Euro nach. Die Dialyse-Tochter FMC geriet ebenfalls in den Abwärtsstrudel und verliert 13,4 Prozent auf 62,24 Euro. Covestro hat bereits vor 2 Wochen eine Gewinnwarnung bekannt gegeben. Auch in der vergangenen Woche zählt die Aktie mit einem Kursverlust von 11,1 Prozent zu den Wochenverlierern. Steigende Ölpreise wirken sich negativ auf das Ergebnis bei der Deutschen Lufthansa nieder. Hier gab der Kurs um 11 Prozent auf 19,14 Euro nach.

    DAX befindet sich gerade im Bärenmarkt

    Mit dem Kursverlust in der vergangenen Woche hat der DAX seit Jahresbeginn mehr als 20 Prozent an Wert verloren. Damit ist der Kursrückgang als Bärenmarkt zu betrachten. Auf eine Weihnachtsrally hofft derzeit niemand mehr. Die Stimmung auf dem Parkett ist mehr als angeschlagen. Auch wenn die Abwärtsdynamik kurzfristig etwas nachlassen wird scheint der Boden noch nicht gefunden zu sein. Mit weiteren Kursverlusten ist daher zu rechnen.

  • Aktien-Alpha verliert 3,8 Prozent – Linde legen gegen den Trend zu

    Deutlich besser als der DAX hat in der vergangenen Woche die Entwicklung des Musterportfolios unserer Aktien-Alpha Strategie abgeschlossen. Während es beim DAX um rund 6 Prozent nach unten ging beträgt der Verlust beim Bullenbrief-Zertifikat lediglich 3,8 Prozent. Ein Anteilsschein hat damit aktuell einen Wert von 145,55 Euro.

    Den höchsten Wochengewinn im Portfolio erzielte die Aktie von Linde. Bei Linde schlug der Aufstieg in den EuroStoxx50 positiv auf den Aktienkurs nieder. Die Aktie legte um 0,7 Prozent auf 192,20 Euro zu. Mit Wirecard und Beiersdorf notieren im Aktien-Alpha Portfolio zwei Aktien mit einem Wochenverlust von weniger als 0,5 Prozent. Damit zählen diese Papiere bereits zu den Wochenfavoriten.

    Den höchsten Wochenverlust hat dagegen die Fresenius-Aktie verursacht. Der Wochenverlierer im DAX zieht auch das Bullenbrief-Depot nach unten. Der Wochenverlust bei Fresenius beträgt 22,2 Prozent auf 38,99 Euro. Commerzbank sind mit einem Wochenverlust von 10,2 Prozent ebenfalls ein Wochenverlierer. Weiter nach unten geht es bei Cancom mit einem Kursverlust von 10,1 Prozent auf 31,60 Euro.

  • DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten – Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen – Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Mit einem Minus von 1,3 Prozent hat der DAX in der vergangenen Woche die zweite Woche in Folge mit einem Minus beendet. Bis auf den Mittwoch verlief der Handel jeweils mit einem Tagesverlust. Nachdem der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf ein Zweijahrestief markierte ging er bei einem Stand von 11.193 Punkten ins Wochenende. Auch wenn der DAX bis auf 11.009 Punkte zurückkam hat die 11.000er Marke gehalten.

    DAX beendet die Woche mit 1,3 Prozent Verlust bei 11.193 Punkten

    Am Montag startete der Handel mit einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Unsicherheiten um den Brexit und der anhaltende Haushaltsstreit in Italien haben die Aktienmärkte beunruhigt. Kursverluste in den USA vor allem bei den Technologiewerten haben auch die deutschen Aktienmärkte belastet und am Dienstag zu einem Kursrückgang von 1,6 Prozent geführt. Im Tagestief notierte der DAX bei nur noch 11.009 Punkten. Eine Erholung sorgte am Mittwoch dagegen für ein positives Bild. Der DAX stieg um 1,6 Prozent vor allem aufgrund starker Technologieaktien. Nach der Erholung kehrte am Donnerstag wieder Ruhe in den Handel ein und die Kursverluste setzten sich mit einem Rückgang um 0,9 Prozent fort. Nach weniger Bewegung gab es am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,5 Prozent.

    Volkswagen, Lufthansa und infineon mit höchsten Wochengewinnen

    Der Automobilsektor hatte eine gute Woche hinter sich. Zur Deeskalation des Zollstreits soll es ein Treffen zwischen Branchenvertretern und dem US-Präsidenten geben. Die Papiere von Volkswagen zogen daraufhin stark an und beendeten den Handel mit einem Wochengewinn in Höhe von 4,9 Prozent bei einem Schlusstand von 150,98 Euro. Fallende Ölpreise sorgen für Kursphantasie bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie legte 3,8 Prozent auf 20,91 Euro zu. Von der Erholung der Technologieaktien profitierten infineon mit einem Wochengewinn von 3,6 Prozent auf 17,71 Euro.

    Covestro, Wirecard und Fresenius mit höchsten Wochenverlusten

    Der Covestro-Konzern hat mit einer Warnung eines fallenden Cashflows das Vertrauen der Anleger belastet, nachdem die Kennzahlen vor drei Wochen noch bestätigt wurden. An der Börse wurde die Aktie mit einem deutlichen Abschlag gehandelt. Die Aktie verlor 15,5 Prozent auf 47,62 Euro. Wirecard hatten unter der schwachen Entwicklung des Technologiesektors zu kämpfen. Hier beträgt der Wochenverlust 10,7 Prozent auf 131,95 Euro. Ohne große Meldungen ging es auch bei Fresenius um 7,6 Prozent nach unten. Die Aktie notiert nun bei einem Stand von 48,99 Euro.

    DAX könnte nach Brexit-Einigung gewinnen

    Nachdem es inzwischen eine Einigung zum Brexit-Vertrag gibt könnte dies dem DAX zu einem Gewinnsprung helfen. Lange Zeit herrschte hier Unsicherheit. Damit gibt es zumindest einen Unsicherheitsfaktor weniger. Als mögliche Reaktion könnte dies als Befreiungsschlag gesehen werden und dem DAX eine Jahresendrally bescheren.
  • Aktien-Alpha Strategie liegt hinter DAX – 2,7 Prozent Wochenverlust

    Etwas schwächer als der DAX hat in der vergangenen Woche die Aktien-Alpha Strategie abgeschlossen. Während es beim DAX lediglich um 1,3 Prozent nach unten ging verlor das Musterportfolio 2,7 Prozent an Wert. Ein Anteilsschein ist zu einem Preis von 149,19 Euro zu bekommen.

    Den höchsten Wochengewinn im Portfolio erzielten die Stammaktien der Volkswagen AG. Der Kurs legte um 3 Prozent gegenüber der Vorwoche zu. Um 1,8 Prozent ging es mit den Dividendenpapieren des Portfoliowertes Henkel nach oben. Und auch Daimler-Aktien gehören mit einem Wochengewinn in Höhe von 0,4 Prozent zu den Wochengewinnern innerhalb des Musterportfolios.

    Mit den Papieren von Wirecard und Fresenius sind auch die DAX-Wochenverlierer im Musterportfolio enthalten. Wirecard hatten einen Kursverlust in Höhe von 10,7 Prozent eingefahren und Fresenius haben 7,6 Prozent verloren. Essilor trägt mit einem Wochenverlust von 7,3 Prozent ebenfalls zu einer schwachen Performance des Musterportfolios bei.