Schlagwort: Volkswagen

  • DAX knackt nach 3 Prozent Wochengewinn die 11.900er Marke, markiert neue Allzeithochs und legte die neunte Woche in Folge zu – K+S, Volkswagen und Commerzbank mit starken Kursgewinnen – Deutsche Post und Versorger mit Wochenverlusten

    Mit einem Kursgewinn von 351 Punkten hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit wieder Allzeithöchststände erreicht. Der Wochengewinn beträgt damit 3 Prozent. Mit dem Gewinn in der vergangenen Woche hat der DAX die neunte Woche in Folge mit Kursgewinnen beendet und damit den starken Trend fortgesetzt. Auch der Sprung über die Marke von 11.900 Punkten hat geklappt. Zum Wochenschluss beendete der DAX den Handel bei 11.902 Punkten.

    DAX knackt die 11.900er Marke, markiert neue Allzeithochs und legte die neunte Woche in Folge zu

    Gleich zum Wochenstart hat die EZB das Anleihekaufprogramm begonnen und die Aktienmärkte angeschoben. Der DAX legte am Montag 0,3 Prozent zu. Auch die Berichtssaison brachte positive Überraschungen und gute Ausblicke. Schwache Vorgaben aus New York beendeten die Aufwärtsbewegung beim DAX am Dienstag. Mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent ging der DAX aus dem Handel.

    Bereits am Mittwoch ging es mit den Aktienkursen wieder stark nach oben. Die Euro-Schwäche sorgte für einen Kaufrausch bei den Auto-Werten. Das Börsenbarometer legte alleine am Mittwoch 2,7 Prozent zu. Der Sprung über die 11.800er Marke gelang mit Leichtigkeit. Eine Verschnaufpause hat sich der Aktienmarkt am Donnerstag gegönnt. Der Index gab 0,1 Prozent nach. Zum Wochenschluss ging es mit 0,9 Prozent noch einmal kräftig nach oben.

    K+S, Volkswagen und Commerzbank mit starken Kursgewinnen

    Der Kasseler Kalihersteller K+S legte nach starken Unternehmenszahlen deutlich zu und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,7 Prozent. Damit stieg der Börsenkurs um 2,78 Euro auf 31,51 Euro. K+S profitiert dabei stark vom schwachen Euro, der dem Unternehmen zusätzliche Gewinne in die Kasse spült. Von den Automobiltiteln legten die Papiere von Volkswagen mit einem Wochengewinn von 7,8 Prozent am starksten zu. VW-Aktien stiegen damit um 17,90 Euro auf 247,75 Euro. Der Commerzbank gelang eine Einigung mit den US-Behörden in ihrem Rechtsstreit. Dies sorgte für Kursgewinne. Der Aktienkurs der Commerzbank legte 6,1 Prozent auf 12,58 Euro zu.

    Deutsche Post und Versorger mit Wochenverlusten

    Nach dem Zahlenwerk und dem Ausblick verloren die Aktien der Deutschen Post im Wochenverlauf 4,2 Prozent auf 29,10 Euro. Der Ausblick für das Jahr 2015 lag unter den Analystenerwartungen. Weiter nach unten ging es mit den Aktien der Versorger. E.on verloren 3,4 Prozent auf 13,53 Euro und RWE gaben um 3,1 Prozent auf 23,55 Euro nach. Die Ergebnisse der Versorger stehen aufgrund der Energiewende weiter unter Druck. Für 2016 werden daher schwache Ergebnisse erwartet.

    Der Trend spricht für weitere Kursgewinne beim DAX – 12.000 DAX-Punkte in den nächsten Tagen?

    Der Euro markierte bei einem Wechselkurs zum US-Dollar von weniger als 1,06 ein zwölf-Jahres-Tief. Für die exportorientierte Industrie wirkt der schwache Wechselkurs wie ein Konjunkturprogramm. Und für Anleger außerhalb des Euro-Raumes sorgt der schwache Euro dafür, dass die rund 20 Prozent Kursgewinn seit Jahresanfang einem Kursverlust von rund 13 Prozent gegenüberstehen. Damit hat der DAX bereinigt um Währungseffekte seit Jahresanfang erst 7 Prozent zugelegt und erscheint damit für ausländische Investoren noch nicht überhitzt. Auch die Bewertung deutscher Aktien spricht angesichts moderater KGVs für weitere Kursgewinne.

    Der Trend wird sich somit weiter fortsetzen. Die EZB kauft Anleihen und sorgt damit für Liquidität, die in Aktien investiert werden. Der Euro wird weiter an Wert verlieren und der Export-Industrie helfen. Und aufgrund des schwachen Euro und guter Ergebnisse der Unternehmen werden ausländische Anleger verstärkt in deutsche Aktien investieren. Der Aufwärtstrend ist damit weiter intakt und die Kurse werden so lange kräftig steigen bis negative Nachrichten die Stimmung kippen.

  • DAX mit 0,8 Prozent Wochengewinn – Allzeithoch bei 11.051 Punkten – adidas, VW und Continental legen deutlich zu – Münchner Rück, RWE und Bayer Verlierer der Woche

    Auch die sechste Woche in Folge legte der DAX zu und beendete den Handel mit einem neuen Allzeithoch bei 11.051 Punkten. Damit legte der DAX erneut 87 Punkte zu und gewann 0,8 Prozent. Nachdem der DAX schon ein paar mal im Tagesverlauf oberhalb von 11.000 Punkten notierte, konnten nun erstmals Schlusskurse über der Marke von 11.000 Punkten erreicht werden.

    DAX ging erstmals in der Geschichte über der Marke von 11.000 Punkten aus dem Handel

    Zu Wochenbeginn entwickelte sich der DAX schwach. Am Montag und Dienstag machten sich Börsianer noch über die Griechenland-Krise Sorgen. Auch der Ukraine-Konflikt belastete und der DAX verlor 0,4 Prozent am Montag bzw. 0,3 Prozent am Dienstag. Als es zur Wochenmitte zu einer Entspannung kam, legte der DAX am Mittwoch 0,6 Prozent zu. Zum Wochenschluss verlor das Thema Griechenland an Schrecken und der DAX legte zu und stieg auf neue Höchststände. Am Donnerstag und Freitag betrug der Tagesgewinn jeweils 0,4 Prozent.

    Vorstandssuche bringt adidas Kursgewinne, VW und Conti profitieren von starken Absatzzahlen

    Die Aktien des Sportartikelherstellers adidas zogen um 5 Prozent an, nachdem das Unternehmen bekannt gab einen Nachfolger für Vorstandchef Heiner zu suchen. Analysten beflügelten mit positiven Analystenkommentaren diese Entwicklung. Im Wochenverlauf verteuerten sich die adidas-Papiere um 6,1 Prozent auf 68,82 Euro. Kein Halten gab es bei den VW-Papieren. Die Aktie legte im Wochenverlauf 5,8 Prozent zu. Damit notiert die Aktie seit Jahresbeginn 20 Prozent im Plus. Von sehr guten Absatzzahlen im Automobilsektor in Europa wurde VW beflügelt und kletterte auf 225 Euro. Auch der Zulieferer Continental profitierte von dieser positiven Entwicklung und legte im Wochenverlauf 4,5 Prozent auf 215,20 Euro zu.

    Münchener Rück, RWE und Bayer mit höchsten Wochenverlusten

    Eine Abstufung durch das Bankhaus Lampe drückte den Kurs der Münchener Rück. Die Aktie gab um 2,1 Prozent auf 178,50 Euro nach. Weiterhin unter Druck stehen die Versorger-Aktien. Die Papiere von RWE verloren 1,6 Prozent auf 23,33 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit den Dividendenpapieren von Bayer, die um 1,5 Prozent auf 124,50 Euro nachgaben.

    Ist jetz der Bann gebrochen?

    Nach dem erneuten Kursanstieg und dem Überwinden der 11.000er Marke scheint der Weg nach oben nun frei zu sein. Rein aus charttechnischer Sicht sind damit zunächst weitere Kursgewinne möglich. Sollte es in den nächsten Tagen zu einer versöhnlichen Lösung um Griechenland-Konflikt kommen und auch die Waffenruhe in der Ukraine mehr halten als erwartet, könnte dies für weiteren Schub beim DAX sorgen. Neue Allzeithochs, Höchststände und Kursgewinne wären damit unausweichlich.

  • DAX erzielt vierte Woche in Folge Gewinne – 1,4 Prozent Plus in der letzten Handelswoche – Volkswagen, Commerzbank und Deutsche Bank legen deutlich zu – Deutsche Lufthansa, Fresenius und Versorger notieren im Minus

    Mit einem erneuten Wochengewinn hat der DAX die vierte Woche in Folge im Plus beendet. Die Dynamik hat zwar deutlich nachgelassen, aber dennoch reicht es für weitere Kursgewinne und damit zu neuen Allzeithöchstständen. Zum Wochenschluss schloss der Deutsche Aktienindex DAX bei einem Stand von 10.846 Punkten und notiert damit 152 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche. Dies entspricht einem Wochengewinn von 1,4 Prozent. Am Mittwoch ging die Begeisterung für deutsche Aktien zurück und der Aktienmarkte legte nur noch 0,2 Prozent zu.

    DAX mit guten Tagesgewinnen – zum Wochenende hin setzten Verluste ein

    Gleich zu Beginn der Woche startete der DAX mit einem starken Handelstag in die neue Woche. Der Aktienmarkt trotzte politischen Unsicherheiten wie der Griechenland-Krise und dem Ukraine-Konflikt. Auch schwache Einkaufsmanagerindizes aus den USA und China konnten die gute Stimmung nicht trüben. Der DAX legte am Montag 1,3 Prozent auf 10.828 Punkte zu. Am Dienstag kletterte der DAX auf einen neuen Höchststand von 10.985 Punkten. Am Tagesende blieb nur noch ein Gewinn von 0,6 Prozent auf 10.891 Punkte. Während am Donnerstag der DAX kaum verändert 6 Punkte verlor, betrug der Tagesverlust am Freitag 0,5 Prozent. Zum Wochenschluss fehlten dem DAX schliesslich Impulse für weitere Gewinne. Ein guter US-Arbeitsmarktbericht sorgte zwar für gute Laune, allerdings zogen die Zinsen an den Anleihemärkten in den USA deutlich an. Eine höhere Rendite bei Anleihen führt gleichzeitigzu verstärktem Anlegerinteresse und damit zu weniger Nachfrage nach Aktien.

    Volkswagen, Commerzbank und Deutsche Bank legen deutlich zu

    Für die deutschen Automobilbauer läuft es derzeit richtig rund. Aktien von Volkswagen profitierten unter diesem guten Umfeld mit einem Wochengewinn von 8 Prozent und gingen 15,95 Euro höher aus dem Handel. Damit notiert der Kurs für eine VW-Aktie bei 214,25 Euro. Die Kursverluste aus der Vorwoche sind somit wieder vergessen. Aktien der Commerzbank konnten die Verluste der Vorwoche ebenfalls weitgehend ausbügeln und legten 5,4 Prozent auf 11,25 Euro zu. Aktien der Deutschen Bank profitierten trotz schwacher Unternehmenszahlen und legten 5 Prozent auf 27,08 Euro zu.

    Deutsche Lufthansa, Fresenius und Versorger notieren im Minus

    Der etwas anziehende Ölpreis belastet die Aktie der Deutschen Lufthansa genauso wie die erneuten Streikdrohungen von Gewerkschaften. Dies drückte den Aktienkurs im Wochenverlauf um 7,9 Prozent auf 13,86 Euro nach unten. Die deutschen Versorger können sich nach einem Gerichtsurteil keine Hoffnung mehr auf eine Erstattung der Brennelementesteuer machen. Aktien von RWE verloren 5,4 Prozent auf 23,29 Euro und E.on gaben um 4,3 Prozent auf 13,13 Euro nach. Nach unten ging es auch bei Fresenius mit einem Wochenverlust von 5,3 Prozent. Trotz weiterhin gut laufender Geschäfte sorgte ein Kommentar über eine mögliche Fusion von Konkurrenten in den USA dafür, dass der Wettbewerb für die Fresenius-Tochter Kabi härter werden könnte. Dies veranlasste Aktionäre Gewinne bei Fresenius mitzunehmen.

    DAX vor der Trendwende?

    Nach den starken Kursgewinnen in den vergangenen Wochen wurde die Luft beim DAX zunehmend dünner. Oberhalb von 10.900 Punkten konnte sich der DAX nicht nachhaltig halten und ein Sprung über die 11.000er Marke endete kurz vor dieser symbolischen Marke. Dies zeigt, dass der Markt aktuell vorsichtig agiert. Bei negativen Nachrichten könnte dies auch schnell in die andere Richtung umschlagen und den DAX kräftiger an Wert verlieren lassen. Ein starker Kursverlust innerhalb weniger Tage wäre nach dem steilen Anstieg seit Dezember nicht überraschend.

  • DAX notiert nach weiterer starker Handelswoche bei 10.694 Punkten mit 0,4 Prozent im Plus – Lanxess gewinnt mehr als 10 Prozent, infineon und HeidelbergCement ebenfalls stark – Siemens, Commerzbank und VW mit Verlusten

    Nach den starken Kursgewinnen in den Vorwochen konnte der DAX auch in der vergangenen Woche dieses Niveau halten und sogar leicht zulegen. Allerdings hat die Dynamik etwas nachgelassen. Zum Wochenschluss ging der DAX mit einem Gewinn von 0,4 Prozent aus dem Handel. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 45 Punkte über dem Stand der Vorwoche bei 10.694 Punkten. Obwohl es auch in der vergangenen Woche Höchststände um 10.800 Punkte gab, gelang es nicht, dieses Niveau nachhaltig zu überwinden.

    Abwechselnde Tagesgewinne und Tagesverluste prägen das Bild der Woche

    Am Montag begann der DAX die neue Handelswoche mit einem starken Tagesgewinn von 1,4 Prozent. Der DAX markierte damit eine Rekordserie, denn der Markt ging den siebten Tag in Folge mit einem Rekordhoch aus dem Handel. Das Ergebnis der Griechenland-Wahl hatte damit keine negativen Auswirkungen auf die Deutschen Aktienmärkte. Am Dienstag wurde die schöne Serie erst einmal gestoppt. Der Aktienmarkt gab um 1,6 Prozent nach. An den folgenden Tagen gab es weitere Kursgewinne von 0,8 bzw. 0,3 Prozent. Gute Unternehmenszahlen wechselten sich mit schwachen ab und sorgten so für entsprechende Kursbewegungen. Am Freitag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent.

    Lanxess legt nach starkem Quartal deutlich zu – infineon und HeidelbergCement gewinnen ebenfalls

    Die Aktien des Chemiekonzerns Lanxess legten sich an die Spitze der Wochengewinner im DAX. Nach einem starken letzten Quartal gab es zahlreiche positive Analystenkommentare für die Aktie. Der Kurs von Lanxess legte daraufhin 10,9 Prozent zu auf 42,55 Euro. Auch bei infineon gab es gute Unternehmensszahlen. Der Kurs des infineon-Papiers legte 4,7 Prozent auf 9,98 Euro zu. Der Sprung über die 10 Euro Marke gelang der Aktie im Wochenverlauf, am Freitag ging die Aktie jedoch darunter aus dem Handel. Mit einem Wochengewinn von 3,9 Prozent zählen auch die Papiere von HeidelbergCement zu den Wochengewinnern im DAX.

    Siemens, Commerzbank und Volkswagen markieren das Ende im DAX

    Die schwächste Kursperformance im DAX fuhren die Papiere von Siemens ein. Der Kursverlust beträgt hier 8 Euro was einem Verlust von 7,9 Prozent entspricht. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass eine Dividende in Höhe von 3,30 Euro je Aktie ausgeschüttet wurde. Damit halbiert sich der Wochenverlust zwar nicht ganz, fällt aber deutlich geringer aus. Schwache Geschäftszahlen wurden auf der Hauptversammlung veröffentlicht und schickten die Aktie auf Talfahrt. Aktien der Commerzabnak verloren 6,8 Prozent auf 10,67 Euro und Volkswagen gaben um 2,7 Prozent auf 198,30 Euro nach.

    Geht in der kommenden Woche die Rally weiter?

    Nach der starken Performance der vergangenen Woche liegt der DAX seit Jahresbeginn 9 Prozent im Plus. Damit hatte vor ein paar Wochen noch niemand gerechnet. Der Start in die Berichtssaison ist gemischt verlaufen. So treibt momentan lediglich die Liquidität der Notenbanken die Aktienmärkte an. Sollte das fundamentale Wachstum der Unternehmen nachlassen, dürfte der Kater nicht lange auf sich warten lassen. Erste Signale wie die Ergebnisse von Siemens könnten dabei nur eine Tendenz darstellen, die zu einem Trend werden könnte. Insofern wäre es aus aktueller Sicht durchaus überlegenswert Gewinne einzufahren und auf neue Einstiegsniveaus zu warten.

  • DAX mit 1 Prozent Wochenverlust – Lanxess, Fresenius und Merck mit Gewinnen – Verluste bei FMC, HeidelberCement und Daimler

    Mit einem Wochenverlust von 1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet. So gab es an den einzelnen Handelstagen nur wenig Bewegung, auf Wochensicht summierte sich jedoch der Verlust auf 96 Punkte. Der DAX ging zum Handelsschluss bei 9.651 Punkten aus dem Handel. Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag gerade einmal 0,1 Prozent zu. Danach ging es abwärts. Am Dienstag betrug der Tagesverlust 0,5 Prozent, 0,1 Prozent Verlust standen jeweils am Mittwoch und Donnerstag auf der Kurstafel und am Freitag verloren die Aktien 0,4 Prozent an Wert. Für fallende Kurse sorgte zum Einen weiterhin der Ukraine-Konflikt mit den Spannungen in der Welt und Sanktionen gegen Rußland, aber auch die gute Konjunkturentwicklung in den USA mit zukünftig steigenden Zinsen belastet die Aktienmärkte.

    Unter den DAX-Titeln legten die Papiere von Lanxess mit 1,8 Prozent im Wochenverlauf am stärksten zu. Der Chemie-Spezialist notiert damit 83 Cent je Aktie höher bei einem Kurs von 47,91 Euro. Aktien von Fresenius liegen im Wochenvergleich mit einem Gewinn von 1,5 Prozent genauso an der Spitze der DAX-Aktien wie die Merck-Papiere mit einem Wochengewinn von 1,1 Prozent. Alle restlichen DAX-Aktien legten weniger als 1 Prozent zu oder notieren sogar im Minus.

    Den höchsten Wochenverlust haben die Aktien von Fresenius Medical Care zu verzeichnen. Die Aktie verlor 7,6 Prozent auf 54,46 Euro. Heidelbergcement gaben um 4 Prozent auf 56,58 Euro nach und Daimler verbilligten sich um 3,4 Prozent auf 62,95 Euro. Die vergangene Woche war für Automobilwerte insgesamt keine gute Woche, da auch BMW und VW nur unwesentlich besser als Daimler abschnitten. Im Konsumgüterbereich sorgte L’Oreal für negative Nachrichten. Dies belastete die heimische Beiersdorf-Aktie. Und während E.on von Analysten positiv bewertet wurden, ging es mit RWE im gleichen Zuge nach unten.

    Mit Spannung wird am Wochenende der Ausgang des Unabhängigkeitsreferendums in Schottland erwartet. Ein Austritt Schottlands aus dem Vereinigten Königreich könnte kurzfristig auch die Aktienmärkte negativ belasten. Einen weitaus höheren Kurseinfluss dürfte jedoch die konjunkturelle Entwicklung sowie die Zinsentwicklung in Europa haben. Selbst ein Zinsanstieg in den USA könnte für deutsche Unternehmen ein Wettbewerbsvorteil sein, wenn dadurch der Euro schwächer wird und sich als Folge daraus verbesserte Exportmöglichkeiten ergeben. Insofern stellt sich die aktuelle Lage für den DAX gar nicht so schlecht dar und deshalb könnte das aktuelle Marktniveau eher als Verschnaufpause für weitere Kursgewinne und nicht als Ende des aktuellen Aufwärtstrends interpretiert werden.

  • DAX mit dritter Woche in Folge mit Kursgewinnen – 1,4 Prozent Wochengewinn – Commerzbank, Deutsche Bank und Merck – adidas, Deutsche Börse und Volkswagen mit Verlusten

    In der vergangenen Handelswoche legte der DAX 1,4 Prozent zu und hat damit die dritte Woche in Folge mit Kursgewinnen beendet. Der Anstieg entspricht einem Gewinn von 131 Punkten auf einen Wochenendstand von 9.470 Punkte. Damit hat der DAX rund die Hälfte des Kursverlustes bereits wieder gut gemacht betrachtet man das Rekordhoch bei 10.051 Punkten und das Jahrestief bei 8.903 Punkten.

    Zu Wochenbeginn sorgte die EZB für deutliche Kursgewinne. EZB-Präsident stellt eine lockere Zinspolitik in Aussicht und setzt damit die Zeichen für anhaltend niedrige Zinsen. Zu den großen Gewinnern zählen dadurch konjunktursensible Aktien. Am Montag legte der DAX 1,8 Prozent zu und am Dienstag folgte ein Tagesgewinn von 0,8 Prozent. Ohne Impulse kam es am Mittwoch zu Gewinnmitnahmen. Der DAX verlor mit 0,2 Prozent Tagesverlust leicht an Wert. Am Donnerstag verunsicherte der Ukraine-Konflikt die Börsenmärkte. Der DAX gab um 1,1 Prozent nach. Nahezu unverändert mit einem Tagesverlust von 0,1 Prozent verabschiedete sich der DAX aus dem Freitagshandel.

    Die höchsten Wochengewinne erzielten die Papiere aus dem Finanzsektor. Die in Aussicht gestellte lockere Zinspolitik durch die EZB wirkt sich für das Finanzgewerbe besonders positiv aus. Aktien der Commerzbank legten um 4,3 Prozent auf 11,52 Euro zu und die Dividendenpapiere der Deutschen Bank verteuerten sich um 3,6 Prozent auf 26,04 Euro. Ebenfalls um mehr als 3 Prozent nach oben ging es mit den Aktien von Merck und Bayer aus dem Pharmasektor.

    Weiterhin auf der Verkäuferliste stehen die Aktien von adidas. Der Kurs der Papiere des Sportartikelherstellers gab um 2,1 Prozent auf 57,04 Euro nach. Aktien der Deutschen Börse verloren 1 Prozent auf 54,11 Euro und Volkswagen verbilligten sich um 0,8 Prozent auf 170,85 Euro.

    Ob sich der Aufwärtstrend in der kommenden Woche weiter fortsetzen wird, ist derzeit unklar. Aufgrund des weiter zunehmenden Ukraine-Konfliktes wird es wohl zu weiteren Wirtschaftssanktionen kommen. Dies wirkt sich auch negativ auf die Konjunktur aus und könnte die Märkte weiter verunsichern. Die EZB mit ihrer Zinspolitik sowie die gute aktuelle Wirtschaftslage in den USA mit Höchstständen bei den dortigen Aktienmärkten könnten die positive Kursentwicklung beim DAX weiter unterstützen.

  • Starke Wochenperformance beim DAX mit 2,7 Prozent Gewinn – deutliche Kursgewinne bei Continental, Deutsche Lufthansa und Deutsche Post – adidas einzige Aktie mit Kursverlusten

    Mit einer starken Performance hat der DAX die jüngsten Tiefstkurse hinter sich gelassen und neue Impulse setzen können. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf um 247 Punkte zu und verteuerte sich damit um 2,7 Prozent. Nach diesen Kursgewinnen geht der DAX bei einem Stand von 9.339 Punkten ins Wochenende. Bereits am Montag konnten die Aktienmärkte deutlich zulegen. Erholt vom Ukraine-Schock haussierten die Aktien um 1,9 Prozent. Das Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften liessen den DAX auch am Dienstag kräftig nach oben klettern. Der DAX legte um ein weiteres Prozent zu und hat sich damit mittlerweile um 5 Prozent von den Tiefständen der jüngsten Korrektur erholt. Leichte Gewinnmitnahmen schickten den DAX am Mittwoch um 0,2 Prozent nach unten. Gute Ergebnisse des Einkaufsmanagerindex sorgten auch am Donnerstag für eine gute Stimmung auf dem Parkett. Der DAX konnte 0,9 Prozent zulegen und ging mit 9.402 Punkten in den Feierabend. Am Freitag sorgte der Ukraine-Konflikt wieder für Verunsicherung und liess den DAX um 0,7 nachgeben.

    Von der Erholung in der Vorwoche profitierten vor allem die Papiere von Continental, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent den Handel beendeten. Die Aktie des Automobilzulieferers profitiert besonders vom Stimmungsumschwung der zukünftigen Konjunkturentwicklung. Der Kurs legte um 9,85 Euro auf einen Stand von 163,30 Euro zu. Eine gute Woche ging auch für die Papiere der Deutschen Lufthansa, der Deutschen Post, Volkswagen und der Commerzbank zu Ende, die jeweils um 4 Prozent zulegen konnten.

    Unter den 30 DAX-Aktien gibt es mit adidas lediglich ein Dividendenpapier, das gegen den Trend leicht an Wert verlor. Der Kurs des Herzogenauracher Sportartikelhersteller gab um 1,7 Prozent auf 58,29 Euro nach. Börsenprofis machen einen Artikel der FAZ für den Kursrutsch bei adidas verantwortlich, der die hohen Marketingausgaben des Unternehmens kritisierte. Mit den geringen Kursgewinnen zählen die Papiere der Münchener Rück sowie von E.on und Deutscher Telekom ebenfalls zu den Wochenverlieren der vergangenen Woche.

    Nach der Stabilisierung in der vergangenen Woche hat sich die Situation beim DAX wieder verbessert. Der DAX konnte mit den jüngsten Kursgewinnen die Skeptiker positiv überraschen. Damit wird die Kursentwicklung in der kommenden Woche weiter von der aktuellen Entwicklung bei den Unternehmen und an den Krisenherden der Welt beeinflusst sein. Sollte sich die Entspannung im Irak und der Ukraine fortsetzen, sind weitere Kursgewinne sehr wahrscheinlich.