Schlagwort: Volkswagen

  • DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten – Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu – Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Nach einem rasanten Wochenverlauf geht der DAX mit einem Wochengewinn von gerade einmal 7 Punkten aus dem Handel. Der Gewinn in Prozent ausgedrückt, liegt damit bei unveränderten 0,1 Prozent. Zum Wochenschluss notiert der DAX bei einem Stand von 9.831 Punkten nachdem der deutsche Aktienindex zwischenzeitlich sogar unter der Marke von 9.500 Punkten handelte.

    DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten

    Der Ausgang der hessischen Kommunalwahlen als Probe für die Landtagswahlen an diesem Wochenende hatte keine Auswirkung auf den DAX. Nach einem vergleichsweise ruhigen Handel ging der Aktienmarkt 0,5 Prozent schwächer aus dem Handel. Wachstumssorgen aus China drückten am Dienstag auf die Kurse. Der Markt erlitt nach schwachen Konjunkturindikatoren 0,9 Prozent an Wert. Am Tag vor der erwarteten EZB-Sitzung kam es zu Tagesgewinnen in der Spitze von 1,5 Prozent, die sich bis zum Handelsende wieder weitgehend auflösten. Am Tagesschluss bleibt ein Gewinn von gerade einmal 0,3 Prozent über. Die Enttäuschung über ein möglicherweise baldiges Ende der Niedrigzinspolitik überschattete das Ergebnis der Sitzung und sorgte für Enttäuschung auf dem Aktienparkett. Der DAX verlor 2,3 Prozent. Am Freitag wurde das Ergebnis der EZB noch einmal genauer angeschaut und als gar nicht so schlecht bewertet. Am letzten Handelstag der Woche sorgte dies für eine starke Performance. Der DAX legte um 3,5 Prozent zu.

    Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu

    Die EZB-Entscheidung hat sich vor allem für Banken positiv ausgewirkt. Die Aktie der Commerzbank profitierte davon am meisten. Auch der neue Vorstand sorgen für eine gewisse Ruhe. Dem Aktienkurs verhalfen diese Maßnahmen zu einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 8,44 Euro. Starke Unternehmenszahlen veröffentlichte die Deutsche Post. Vor allem beim Cash Flow lag das Ergebnis deutlich über den Erwartungen. An der Börse sorgte dies für einem Wochengewinn von 3,8 Prozent auf 23,51 Euro. Ganz unbemerkt legte die Immobilienaktie Vonovia 3,5 Prozent zu und gehört damit zu den Top-Gewinnern beim DAX. Aktuell kosten Papiere von Vonovia 30,26 Euro.

    Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Die schwachen Konjunkturdaten aus China haben sich gleich negativ bei den deutschen Automobilherstellern niedergeschlagen. Negative Nachrichten um den VW-Abgasskandal belasteten die Papiere der Wolfsburger zusätzlich. Die Dividendenpapiere von Volkswagen gaben im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 113,70 Euro nach. Papiere von BMW notieren 4,7 Prozent schwächer bei 78,72 Euro. Trotz leicht übertroffener Umsatz- und Gewinnzahlen sorgte die unter den Erwartungen liegende Dividendenausschüttung für Unmut an der Börse. Merck-Papiere gaben im Wochenverlauf um 4,7 Prozent auf 76,16 Euro nach.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Der Ausblick für die nächste Woche kann aus der Vorwoche unverändert übernommen werden. Mit dem starken Momentum zum Wochenschluss hat der DAX einen leichten Punktegewinn retten können. Mit den steigenden Ölpreisen könnte der DAX diese Dynamik auch in die nächste Woche mitnehmen und so weitere Kursgewinne einfahren und kurzfristig wieder über die Marke von 10.000 Punkte klettern.

  • DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte – Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu – Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Bei einem insgesamt positiven Aktienumfeld hat der DAX deutlich zugelegt. Im Wochenverlauf steigt der Deutsche Aktienindex um 311 Punkte auf einen Wochenschlussstand von 9.824 Punkten. Damit hat der DAX in der vergangenen Woche einen Kursgewinn von 3,3 Prozent eingefahren. Die Marke von 10.000 Punkte ist damit wieder in greifbare Nähe gerückt.

    DAX steigt um 3,3 Prozent auf 9.824 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es auf dem Börsenparkett erst einmal ruhig zu. Der G-20 Gipfel endete am Wochenende ohne große Beschlüsse und sorgte damit für Ernüchterung und der DAX legte am Montag trotz starker Automobilaktien und eines steigenden Ölpreises nur um 0,2 Prozent zu. Am Dienstag sorgte die Euro-Schwäche für starke Kursgewinne bei exportorientierten Papiere wie den Automobilaktien. Der DAX ging 2,3 Prozent höher aus dem Handel. Dieser Trend setzte sich auch am Mittwoch mit einem etwas geringeren Tagesgewinn von 0,6 Prozent fort. Nach einem ruhigen Handel schloss der DAX am Donnerstag knapp im Minus und gab um 0,3 Prozent nach. Zum Wochenende sorgten US-Arbeitsmarktdaten für neuen Schwung und ließen den DAX um 0,7 Prozent steigen.

    Volkswagen, Deutsche Bank, ThyssenKrupp, K+S und BMW legen zweistellig zu

    Deutlich nach oben ging es bei den konjunktursensiblen Aktien aus dem DAX. Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere von Volkswagen mit einem Gewinn von 16,8 Prozent auf 121 Euro. Ein schwacher Euro beflügelt insgesamt deutsche Exporteure. Volkswagen profitiert darüber hinaus von den veröffentlichten Absatzzahlen. Diese sind zwar nicht überragend ausgefallen, angesichts des Abgasskandals jedoch überraschend positiv. Weniger schwarz als vor Kurzem noch befürchtet, sieht es für die Kreditwirtschaft aus. Aktien der Deutschen Bank profitieren davon mit einem Kursplus von 13,2 Prozent auf 18,01 Euro. ThyssenKrupp konnten auch wieder deutlich zulegen. Die Aktie des Stahlherstellers gewinnt 12,9 Prozent auf 17,03 Euro. Der DAX-Abstieg macht sich für K+S zunächst nicht im Kurs negativ bemerkbar. Die kletterte um 12,1 Prozent auf 21,21 Euro. BMW profitiert vom schwachen Euro und der Stärke der deutschen Automobilaktien. Der Kurs stieg um 11,8 Prozent auf 82,63 Euro.

    Defensive Aktien wenig gefragt – Fresenius Medical Care, Deutsche Börse und Fresenius mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust von 3,5 Prozent haben die Aktien von Fresenius Medical Care eingefahren. Aktien der Deutschen Börse gaben um 2,1 Prozent nach. In der Vorwoche wurden noch die Fusionsbemühungen mit der London Stock Exchange gefeiert. Nachdem immer mehr Details eines möglichen Deals ans Tageslicht kommen, trübt sich das Bild zusehends ein. Zum Wochenende ging die Aktie bei 76,62 Euro aus dem Handel. Auch der Mutterkonzern Fresenius zählt mit einem Wochenverlust von 2 Prozent zu den Wochenverlierern.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nach der starken Kursentwicklung ist der Abwärtstrend definitiv gebrochen. Die Augen sind wieder nach oben gerichtet und damit ist auch die Marke um die 10.000 Punkte wieder ins Blickfeld der Charttechniker gerückt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis der DAX mit dem nächsten Schwung nach oben diese psychologische Hürde reißt und damit weiteres Aufwärtspotential generiert. Trotz China-Schwäche und anhaltender politischer Krisen entwickeln sich die deutschen Unternehmen sehr positiv. Mit einer Fortsetzung der lockeren Zinspolitik in Europa könnte die EZB bereits in der nächsten Woche den Grundstein für den DAX legen die 10.000er Marke nach oben zu durchbrechen.

  • DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu – Versorger verlieren 11 Prozent

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX wieder den Rückwärtsgang eingelegt und ist unter die Marke von 9.000 Punkten gefallen. Die Aktien der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften verloren 319 Punkte auf 8.968 Punkte. Damit hat der DAX seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Im Wochenverlauf notierte der DAX so tief wie zuletzt im Herbst 2014. Seit den Allzeithöchstständen bei 12.390 Punkte hat der DAX innerhalb eines Jahres rund 25 Prozent an Wert verloren.

    DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es am Rosenmontag gleich deutlich in den Keller. Der DAX büßte 3,3 Prozent ein und hat mit einem Tagesverlust von 307 Punkten die 9.000er Marke nach unten durchbrochen. Zahlreiche Banken stürzten deutlich ab und ließen die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise aufkommen. Am Dienstag setzten sich die Ängste fort und der DAX verlor weitere 1,1 Prozent. Eine Verschnaufpause im Abwärtsstrudel brachte der Mittwoch. Marktteilnehmer bewerteten den Kurseinbruch als übertrieben und kauften wieder Aktien. Beim DAX ging es mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent in den Feierabend. Die gute Stimmung hielt allerdings nur kurz. Bereits am Donnerstag gab der DAX wieder 2,9 Prozent nach. Belastend wirkte sich der weitere Ölpreisverfall sowie die aggressive Geldpolitik auf die Aktienkurse aus. Einen versöhnlichen Wochenausklang gab es dagegen am Freitag. Nach dem Ausverkauf verabschiedete sich der DAX mit einem Tagesgewinn von 2,5 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu

    Trotz des negativen Umfeldes gelang es immerhin drei Dividendenpapieren ihren Kurs zu halten und leicht zu gewinnen. Die Papiere der Commerzbank legten gegen den Trend 3,4 Prozent zu. Stützend wirkten sich positive Quartalsergebnisse auf den Kursgewinn aus. Nachdem die veröffentlichten Zahlen teilweise über den Erwartungen lagen, haussierte die Commerzbank-Aktie am Donnerstag um 18 Prozent und konnte so die angelaufenen Wochenverluste einholen. Zum Handelsschluss verabschiedete sich die Aktie bei einem Stand von 7,54 Euro ins Wochenende. Papiere von ThyssenKrupp und Deutscher Bank notieren 0,5 bzw. 0,2 Prozent stärker und beenden die Handelswoche damit nahezu unverändert.

    Versorger verlieren 11 Prozent

    Weiter nach unten ging es bei den Versorgern. RWE und E.on gaben jeweils um 11 Prozent nach. Damit kosten Papiere von RWE nur noch 11,41 Euro und die Anteilsscheine von E.on bei einem Kurs von 8,45 Euro. Ebenfalls schwach notierten die Papiere von Volkswagen mit einem Rückgang um 7,7 Prozent auf 95,20 Euro, K+S mit einem Verlust von 7,2 Prozent auf 17,93 Euro und Allianz mit einem Kursverlust von 6,6 Prozent auf 129 Euro.

    Volatile Aktienmärkte könnten in eine Stabilisierungsphase wechseln

    Nach einer erneuten Woche mit starken Kursausschlägen müsste es bald zu einer Stabilisierungsphase mit einer entsprechenden Konsolidierung kommen. Dies wäre dann der Boden für Kursgewinne nach den zum Teil panikartigen Verkäufen in der Vorwoche. Sollten sich die Unternehmensergebnisse nicht dramatisch verschlechtern und auch sonst keine Rezession drohen, ist das aktuelle Kursniveau in allen Fällen als günstig einzustufen. Mittelfristige Kursgewinne sind daher bei allen soliden DAX-Werten zu erwarten.

  • DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte – Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX – Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Der Wochengewinn ist mit 0,3 Prozent deutlich geringer ausgefallen als noch eine Woche davor, aber immerhin konnte der DAX nach einer sehr volatilen Woche am Ende mit einem Gewinn aus dem Handel gehen. Damit hat der DAX nach einem miserablen Jahresstart die zweite Woche mit Kursgewinnen beendet. Der DAX kletterte um 33 Punkte auf einen Stand von 9.798 Punkten. Die 10.000er Marke ist damit wieder in erreichbare Nähe gerückt.

    DAX beendet Woche mit 0,3 Prozent Gewinn auf 9.798 Punkte

    Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex hat dem DAX zu Wochenbeginn erst einmal Verluste beschert. Auch ein weiter fallender Ölpreis wirkte sich negativ auf die Kursentwicklung auf dem Börsenparkett aus. Unter Druck standen vor allem zyklische Aktien aus dem Automobilsektor sowie dem Finanzsektor. Am Dienstag verhalf die Siemens-Aktie dem DAX zu einem Freudensprung. Nach einer Erhöhung der Gewinnziele für das laufende Jahr schossen die Papiere von Siemens um 8,9 Prozent nach oben. Diese positive Stimmung übertrug sich auch auf andere Aktien aus dem DAX. Dem DAX verhalf das Siemens-Schwergewicht zu einem Tagesgewinn von 2 Prozent. Ein steigender Ölpreis zog den DAX am Mittwoch mit nach oben. Zum Handelsschluss notiert der DAX 0,6 Prozent höher. Eine schwache Performance lieferte dagegen der DAX am Donnerstag ab. Das Börsenbarometer brach um 2,4 Prozent ein nachdem die US-Notenbank alle Optionen offen lies um den Zins bereits im März zu erhöhen. Schwache Auftragseingänge aus den USA für langlebige Wirtschaftsgüter sorgten am Freitag zu einer guten Stimmung auf dem Börsenparkett. Zum Wochenschluss konnte der DAX so noch einmal 1,6 Prozent gewinnen und auf Wochensicht einen leichten Gewinn retten.

    Siemens, FMC und Versorger beflügeln DAX

    Die Aktie von Fresenius Medical Care legte um 7,4 Prozent zu. Da der Dialysespezialist über ein stabiles und von der wirtschaftlichen Entwicklung unabhängiges Geschäftsmodell verfügt, deckten sich zahlreiche Aktionäre mit Papiere von FMC ein. Der Aktie verhalf dies zu einem Wochengewinn von 7,4 Prozent auf 81,67 Euro. Bei den Versorgern scheint ebenfalls das Tief durchschritten zu sein. Die Aktie von RWE stieg um 7,4 Prozent auf 12,87 Euro und E.on verteuerten sich um 6,1 Prozent auf 9,42 Euro. Die Aktie von Siemens legte 4,94 Euro auf 88,18 Euro zu. Allerdings ist diesem Wochengewinn von 5,9 Prozent nach eine Dividendenausschüttung von 3,50 Euro je Aktie hinzuzurechnen, so dass die Siemens-Aktie das stärkste Papier in der vergangenen Woche im DAX war.

    Deutsche Bank, Volkswagen, Lufthansa und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Am Ende der DAX-Liste notieren die Papiere der Deutschen Bank. Nach der Veröffentlichung der miserablen Geschäftszahlen in der Vorwoche ging es auch in der vergangenen Woche weiter nach unten. Die Aktie gab um 6,7 Prozent auf 16,40 Euro nach. Bei Volkswagen ging es um 5,4 Prozent auf 106,90 Euro nach unten. Der steigende Ölpreis wirkt sich wieder negativ auf die Kerosinpreise bei den Fluggesellschaften aus. Damit ging es mit der Lufthansa-Aktie wieder etwas nach unten. Der Kurs gab um 5,3 Prozent auf 13,46 Euro nach. In gleicher Höhe verlieren die Papiere des Stahlherstellers ThyssenKrupp auf 14,23 Euro.

    DAX könnte wieder etwas anziehen

    Den Januar hat der DAX mit einem äußerst schwachen Start in das Jahr 2016 beendet. Im ersten Monat des Jahres verlor der DAX rund 1.000 Punkte oder 9 Prozent. Dies entspricht fast dem gesamten Jahresgewinn 2015. Mit der Erholung am letzten Handelstag im Januar hat der DAX jedoch technisch positive Signale gesendet. Auch die Zinssenkung in Japan, Stabilisierungsmaßnahmen in China sowie eine Abschwächung der US-Konjunktur sorgen auf geldpolitischer Seite erst einmal für ein positives Aktienumfeld. Unter diesen Aspekten dürfte es beim DAX in den kommenden Wochen etwas ruhiger zugehen als in den letzten Wochen. Die Aussicht auf Kursgewinne ist ausgehend von aktuellen Kursniveau gar nicht so schlecht. Ein Investment in solide Unternehmen könnte sich auf dem aktuellen Niveau als gute Einstiegsmöglichkeit darstellen.

  • DAX verliert zum Jahresauftakt 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte – schwächster Jahresstart seit 1988 – Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Das Jahr 2016 hat der DAX mit einem klassischen Fehlstart begonnen. An vier von fünf Handelstagen fuhr der Deutsche Aktienindex Verluste ein. Damit hat der deutsche Aktienmarkt den schwächsten Jahresstart seit 1988 erlebt. Die Kursverluste in der ersten Handelswoche des Jahres summieren sich auf einen Wochenverlust von 8,3 Prozent. Damit hat der DAX 894 Punkte an Wert verloren und ist unter die Marke von 10.000 Zählern gerutscht. Zum Handelsende notiert der DAX bei 9.849 Punkten.

    DAX verliert 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte

    Bereits vor der Eröffnung des DAX am ersten Handelstag gab es düstere Nachrichten aus Asien. In China sind die Kurse so stark eingebrochen, dass gleich am ersten Handelstag eine neue Regel den Handel vorzeitig beendete. Chinesische Kleinaktionäre verkauften in großem Stil Aktien, weil sie aufgrund der Schwäche Verkäufe und Kursverluste durch Großinvestoren erwarten, deren Haltefristen demnächst auslaufen. Dies führte beim DAX zu einem Tagesverlust von 4,3 Prozent. Nach den starken Verlusten kam es am Dienstag immerhin zu einer kleinen Verschnaufpause bei der es nicht weiter nach unten ging. Der DAX erholte sich leicht um 0,3 Prozent. Bereits am Mittwoch sorgten weitere Kursverluste am Chinesischen Markt sowie eine weitere Abwertung der chinesischen Währung Yuan für Tagesverlust von 0,9 Prozent beim DAX. Auch der Verfall der Rohstoffpreise setzte sich weiter fort. Am Donnerstag ging es um weitere 2,3 Prozent nach unten und am Freitag notierte der DAX 1,3 Prozent schwächer.

    Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa sind die einzigen Dividendentitel im DAX, welche die erste Handelswoche mit einem Kursgewinn beendeten. Der weitere Verfall bei den Kerosinpreisen sorgt für geringere Ausgaben bei den Treibstoffkosten. Dies erhöht am Ende das Ergebnis. Der starke Ölpreisverfall sorgt dafür, dass alle Industrien mit einem hohen Rohstoffverbrauch durch günstigere Preise profitieren. Die Papiere der Deutschen Lufthansa legten 36 Cent auf 14,92 Euro zu. Aktien des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care hatten mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent immerhin den geringsten Wochenverlust zu verkraften.

    Automobilsektor verliert deutlich

    Starke Kursverluste gab es dagegen bei den Automobilwerten. Neben dem Abgasskandal belastet nun der für die deutschen Premiumhersteller wichtige chinesische Absatzmarkt. Mit der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft werden auch die Käufe neuer Autos zurückgehen. Erste Bremsspuren in den Absatzzahlen waren bereits sichtbar und so haben die Kurse der Automobilhersteller deutlich nachgegeben. Aktien von BMW gaben um 14,5 Prozent auf 83,44 Euro nach, Volkswagen verbilligten sich um 13,9 Prozent auf 115,10 Euro und Daimler notieren 12,1 Prozent schwächer bei 68,19 Euro. Infineon als Großlieferant für PKW-Speicherchips kam ebenfalls unter die Räder. Der Kursverlust beträgt 11,6 Prozent auf 11,93 Euro.

    Risiken belasten Aktienmärkte

    Auf eine schnelle Erholung an den Aktienmärkten sollten Anleger derzeit nicht setzen. Zu groß ist das Risiko einer Abschwächung der chinesischen Wirtschaft mit weitreichenden Folgen. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten sorgen für Verunsicherung und könnten jederzeit mit negativen Meldungen die Börsen überraschen. Aus diesem Grund könnte die Talfahrt an den Börsen noch weitergehen. Sollte es dagegen zu einer schnellen Erholung am chinesischen Aktienmarkt kommen, könnte dies auch die deutschen Dividendenpapiere wieder aus dem Keller holen. Da momentan allerdings die Risiken überwiegen, sollte man sich mit Neuengagements durchaus etwas Zeit lassen.

  • DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte – Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen – RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten


    Die zweite Woche in Folge hat der DAX mit einem Wochengewinn beendet. In der vergangenen Woche legte der Deutsche Aktienindex DAX 174 Punkte zu und geht damit 1,6 Prozent stärker aus dem Handel. Damit notiert der DAX auf einem aktuellen Niveau von 11.294 Punkten. Die 11.000er Marke konnte damit inzwischen deutlich überschritten werden. Auch charttechnisch hat der DAX mit dem erneuten Kursanstieg wichtige Trendlinien überwunden und so eine gesunde Basis für weitere Kursgewinne gelegt.

    DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte

    Nach dem Kurssprung in der Vorwoche war dem DAX am Montag die Luft ausgegangen. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Verluste gab es vor allem aufgrund von Unternehmensmeldungen. So sorgten eine Streikankündigung bei der Lufthansa für Verluste wie auch eine mögliche Kapitalerhöhung bei RWE für Kursverluste bei den jeweiligen Papieren. Im Syrien-Konflikt kam es zu einem Zwischenfall zwischen der Türkei und Rußland. Dies sorgte für politische Verunsicherungen und wirkte sich negativ auf den Aktienhandel aus. Der DAX beendete nach Sorgen um eine weitere Eskalation im Konflikt den Handel unterhalb der 11.000er Marke mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent. Ein schwacher Euro hat die exportstarke deutsche Wirtschaft beflügelt. Der DAX kletterte um 2,2 Prozent und glich damit die Verluste der Vortage wieder aus. Am Donnerstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Haupttreiber war die Spekulation um die EZB. Demnach soll die lockere Geldpolitik weiter fortgesetzt werden. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Bei geringem Handel aufgrund des Feiertages Thanksgiving in den USA bröckelte der DAX leicht ab. Der Tagesverlust von 0,2 Prozent hält sich aber in Grenzen.

    Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen

    Nach den starken Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals erholt sich die VW-Aktie wieder. In der vergangenen Woche gab es Meldungen von VW, denen zufolge die Rückrufaktion deutlich einfacher und kostengünstiger ausfallen könnte. Die Aktie machte daraufhin einen deutlichen Kurssprung. Allerdings hinterlässt der Skandal auf der Absatzseite bereits seine Spuren. Dennoch notieren die VW-Aktien mit einem Wochengewinn von 15,40 Euro 14,2 Prozent über den Kursen der Vorwoche. Hervorragende Geschäftszahlen präsentierte der Chiphersteller infineon. Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen und bei der Marge gab es deutliche Verbesserungen. An der Börse haussierte die Aktie und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 14,1 Prozent auf 13,60 Euro. Erneute Übernahmegerüchte liessen auch die K+S-Aktien haussieren. Der Wettbewerber Potash könnte einen erneuten Übernahmeversuch starten. Die K+S-Aktie beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 26,39 Euro.

    RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Suche nach Kapital für Wachstum könnte bei RWE in einer Kapitalerhöhung enden. Da dies an der Börse nicht gut ankam, ging es mit der RWE-Aktie um 5,2 Prozent nach unten. Die RWE-Aktie notiert damit aktuell auf 10,87 Euro. Für Unsicherheit im Luftverkehr sorgen die derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie die Angst vor Terroranschlägen. Außerdem ist das Thema Streik bei Lufthansa immer noch nicht ausgestanden. Die Lufthansa-Aktie verliert 2,6 Prozent auf 13,37 Euro. Aktien der Deutschen Bank liegen ebenfalls auf der Verliererseite. Der Kurs gab im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 23,99 Euro nach.

    Weitere Kursgewinne in der Adventszeit

    Nach der starken Performance in den vergangenen beiden Wochen und dem Überwinden charttechnischer Marken dürfte der DAX zum Sprung über weitere Kursmarken ansetzen. Einer Jahresendrally steht damit nichts im Wege und der DAX könnte neue Allzeithochs in den nächsten Wochen markieren.

  • DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke – Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen – FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten


    Mit einem starken Kursplus von 3,8 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche beendet und damit den Wochenverlust der Vorwoche wieder mehr als ausgebügelt. Der Deutsche Aktienindex legte im Wochenverlauf 411 Punkte zu und kletterte damit wieder über die Marke von 11.000 Punkten. Am Freitag beendete der Deutsche Bluechips-Aktienindex die Handelswoche bei einem Stand von 11.119,83 Punkten.

    DAX legt 3,8 Prozent zu und klettert über 11.000er Marke

    Am Montag ging der DAX unbeeindruckt von den Terroranschlägen in Paris in die neue Handelswoche. Der Tagesgewinn beträgt mickrige 5 Punkte. Ein fester Dollar sorgte am Dienstag für steigende Kurse vor allem exportorientierter Unternehmen. Beim DAX ging es dabei um 2,4 Prozent nach oben. Obwohl der DAX im Tagesverlauf am Mittwoch an der 11.000er Marke kratzte, ging der DAX mit einem leichten Tagesverlust von 0,1 Prozent aus dem Handel. Für einen starken Handelsverlauf sorgte am Donnerstag die US-Notenbank. Der DAX legte daraufhin 1,2 Prozent zu. Die 11.000er Marke hat der DAX damit mühelos hinter sich gelassen. Am Freitag setzte sich die Gewinnserie fort. Der DAX beendete den Handelstag vor dem Wochenende mit leichten Aufschlägen von 0,3 Prozent.

    Volkswagen, Vonovia und ThyssenKrupp mit deutlichen Gewinnen

    Nach den Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals ging es bei Volkswagen in der vergangenen Woche deutlich nach oben. Neuen Erkenntnissen zufolge könnte dem Volkswagen-Konzern die Rückrufaktion deutlich günstiger kommen als ursprünglich befürchtet. Außerdem erscheint die Volkswagen-Aktie im Vergleich mit anderen Automobilaktien besonders günstig zu sein. In der vergangenen Woche legte die VW-Aktien daraufhin 7,4 Prozent auf 108,45 Euro zu und notiert wieder oberhalb der 100er Marke. Die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia stiegen um 7,4 Prozent auf 29,78 Euro. Ein positiver freier Cashflow sorgt bei den Analysten des Stahlherstellers ThyssenKrupp für Begeisterung. Die Aktie legte 7,1 Prozent auf 19,52 Euro zu.

    FMC und Deutsche Börse mit Wochenverlusten

    In der vergangenen Woche gibt es keine wirklichen Verlierer. Einen leichten Kursverlust haben lediglich die Aktien von FMC und der Deutschen Börse zu verbuchen, der jeweils 0,2 beträgt. Aktien von Fresenius Medical Care notieren aktuell bei 79,42 Euro und die Dividendenpapiere der Deutschen Börse gingen bei einem Stand von 81,02 Euro aus dem Handel.

    Geht die Jahresendrally nun weiter?

    Nachdem die Terroranschläge den DAX bislang nicht verunsicherten und ein starker Dollar die exportstarke deutsche Wirtschaft unterstützt, könnte es mit dem DAX weiter nach oben geben. Zumal der Sprung über die 11.000er Marke geglückt ist und auch die 200er Tageline durchbrochen ist, sieht es beim DAX auch charttechnisch gut aus. Sollte es keine neuen Unsicherheiten in welcher Form auch immer geben, ist mit weiteren Kursgewinnen zu rechnen. Der DAX könnte also mit der Weihnachts- und Jahresendrally starten und noch dieses Jahr neue Allzeithochs erreichen.

  • DAX legte vierte Woche in Folge zu – Wochengewinn von 1,3 Prozent auf 10.988 Punkte – adidas, Commerzbank und K+S liegen im DAX ganz vorne – Abgasskandal lässt VW erneut einbrechen

    Die vergangene Woche hat der DAX mit einem Gewinn von 1,3 Prozent beendet. Damit legte der DAX die vierte Woche in Folge zu. Mit dem jüngsten Kursgewinn kletterte der DAX um 138 Punkte nach oben und notiert aktuell bei einem Stand von 10.988 Punkten nur knapp unterhalb der 11.000er Marke und nahe an der bei etwa 11.060 Punkte verlaufenden 200 Tage-Linie.

    DAX legte vierte Woche in Folge zu – Wochengewinn von 1,3 Prozent auf 10.988 Punkte

    Nachdem der DAX den Monat Oktober mit einem ordentlichen Kursgewinn beendet hat, ist auch der Start in den November geglückt. Gleich zu Beginn der Woche legte der DAX nach einem überraschend guten Einkaufsmanagerindex 0,9 Prozent zu. Deshalb ist es auch nicht weiter schlimm, dass am Dienstag der Handel auf der Stelle trat. Der DAX legte eine Verschnaufpause ein und ging unverändert aus dem Handel. Für rote Zahlen auf dem Börsenparkett am Mittwoch sorgte dagegen das VW-Papier. Nachdem sich der Abgasskandal ausweitete und erstmals auch Benzinmotoren betroffen sind, ging es mit den Dividendentiteln von VW mit 9,5 Prozent Tagesverlust deutlich nach unten. Die VW-Aktie zog auch den DAX mit in den Keller, der mit einem Tagesverlust von 1 Prozent aus dem Handel ging. Kaum verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag. Der Tagesgewinn beträgt 0,4 Prozent. Ein überraschend guter US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für ein Kursfeuerwerk. Nachdem der DAX zwischenzeitlich im Minus notierte, verabschiedete er sich mit einem Tagesgewinn von 0,9 Prozent ins Wochenende.

    adidas, Commerzbank und K+S liegen im DAX ganz vorne

    Hervorragende Quartalszahlen für Gewinn und Umsatz lieferte der Sportartikelhersteller adidas. Daraufhin wurde auch das Papier an der Börse gekauft. Die Aktie der Herzogenauracher geht mit einem Wochengewinn von 7,9 Prozent auf 88,01 Euro aus dem Handel und legt damit im Wochenverlauf 6,46 Euro zu. Auch die Commerzbank konnte im letzten Quartal den Gewinn deutlich steigern. Außerdem stellt das Bankhaus die Zahlung einer Dividende wieder in Aussicht. Aktien der Commerzbank legten im Wochenverlauf 7,2 Prozent auf 10,73 Euro zu. Nach guten Zahlen des Konkurrenten Mosaic und einer Kaufempfehlung durch die Commerzbank-Analysten ging es auch für K+S deutlich nach oben. Die Aktie gewinn 6,3 Prozent auf 24,40 Euro.

    Abgasskandal lässt VW erneut einbrechen

    Der Abgasskandal des Volkswagen-Konzerns macht sich erneut an der Börse bemerkbar. Nachdem sich der Skandal ausweitert und erstmals auch Benzinmotoren betroffen sind, verliert das Unternehmen zunehmend das Vertrauen der Kunden und Anleger. An der Börse sackte der Kurs nach dieser neuen Meldung um 9,5 Prozent ein. Auf Wochensicht hat die VW-Aktie einen Verlust von 11,1 Prozent eingefahren. Die Kursverluste der weiteren Wochenverlierer Vonovia mit 2,2 Prozent auf 29,66 Euro und Deutsche Börse von 1,8 Prozent auf 82,25 Euro fallen dagegen kaum ins Gewicht.

    11.000 Punkte zum Greifen nah

    Der Trend zeigt weiterhin nach oben. Die Kursgewinne beim DAX wurden durch gute Quartalsergebnisse untermauert. Der starke Arbeitsmarktbericht aus den USA könnte die Zinswende schneller als erwartet einläuten, allerdings verliert damit der Euro an Wert und sorgt damit für höhere Gewinne bei exportorientierten Unternehmen. Insgesamt ist damit die Aufwärtsphantasie beim DAX weiter gegeben. Die Jahresendrally kann damit weitergehen und neue Allzeithochs erreicht werden.

  • DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte – SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nachdem der DAX in der Vorwoche 5,7 Prozent zulegte, trat das Deutsche Börsenbarometer in der vergangenen Woche auf der Stelle. Mit einem Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte ging der DAX so gut wie unverändert aus dem Handel. Der Wochengewinn beträgt damit gerade einmal 0,1 Prozent. 

    DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte

    Am Montag ist der Start in die neue Handelswoche zunächst geglückt. Der Dax legte um 0,2 Prozent zu. Zum größten Teil waren die Versorger RWE und E.on die Zugpferde. Nach der Veröffentlichung des Stresstests legten die Papiere zu. Im Vorfeld hatten einige Marktteilnehmer die Sorge, dass die Finanzen den Rückbau der Atomkraftwerke nicht verkraften könnten. Schwache Konjunkturdaten drückten am Dienstag auf den DAX der um 0,9 Prozent nachgab. Einen Tag später folgten schwache Konjunkturdaten aus den USA für fallende Kurse. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Einen Tagesgewinn von 1,5 löste die EZB aus, die zur Erreichung des Inflationsziels weiter eine lockere Geldpolitik nachgab. Am Freitag sorgte ein weiteres Plus von 0,4 Prozent für einen positiven Wochenausklang.

    SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu

    Der Softwarehersteller SAP überraschte mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen. An der Börse löste dies ein Kursfeuerwerk aus. Die SAP-Aktie ging mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 66,12 Euro aus dem Handel. Damit legten die Dividendenpapiere innerhalb einer Woche um 5,70 Euro je Anteilsschein zu. E.on-Aktien profitierten vom Verkauf des norwegischen Gas- und Ölgeschäfts. Damit kann sich E.on zum Einen entschulden, zum anderen erscheine der Verkaufspreis in Zeiten fallender Öl- und Gespreise sehr attraktiv. Die E.on-Aktie beendet den Handel mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 9,50 Euro. Aktien der Deutschen Börsen legten 4,1 Prozent zu. Dies entspricht einem Kursgewinn von 3,14 Euro auf 79,19 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nach dem Ende des Übernahmekampfs durch Potash belasten nun auch schwache Geschäftsdaten den Kurs von K+S. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6,1 Prozent auf 23,60 Euro. Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verliert 5,6 Prozent auf 100,60 Euro. Der früher unter Deutsche Annington firmierende Immobilienkonzern Vonovia will die Deutsche Wohnen übernehmen. Am Aktienmarkt kam dieses Vorhaben ersteinmal nicht gut an. Der Aktienkurs gab um 4,9 Prozent auf 26,94 Euro nach.

    Zeit für weitere Kursgewinne in Richtung 11.000 Punkte

    Nach einer soliden Handelswoche und zum größten Teil überzeugenden Unternehmenszahlen könnte der Weg für weitere Kursgewinne frei sein. Auf dem Börsenparkett erwarten Marktteilnehmer, dass der DAX in Richtung 200-Tage-Linie bei rund 11.000 Punkte steigen wird. Auch aus fundamentaler Sicht spricht momentan Vieles für weitere Kursgewinne und einen Beginn der Herbstrally.

  • DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten – Versorger und Volkswagen legen stark zu, Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Nach einer dreiwöchigen Verlustserie hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld an jedem einzelnen Handelstag zu und ging 5,7 Prozent höher aus dem Handel. Damit ist dem DAX der Sprung über die 10.000er Marke gelungen. Am Freitag ging der Deutsche Blue Chip Index bei einem Stand von 10.097 Punkten ins Wochenende.

    DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten

    Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag einen guten Start hin und die Börsen profitierten von einer Erholungsrally. Damit könnten die Tiefstände der Vorwoche einen Boden gebildet haben. Am Tagesende notiert der DAX mit einem Gewinn von 2,7 Prozent. Trotz schwacher Auftragseingänge der deutschen Industrie setzte der DAX am Dienstag die Erholung mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent in Richtung 10.000 Punkte fort. Eine Rally bei den Rohstoffwerten sorgte bei den Aktien im Allgemeinen für steigende Kurse am Mittwoch. Eindeckungskäufe nach den Gewinnen der letzten Tage gaben dem Aktienmarkt einen weiteren Schub. Am Tagesende ging der DAX mit einem Gewinn von 0,7 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag verlor die Erholung erstmals an Schwung. Am Ende reichte es nur zu einem Gewinn von 0,2 Prozent. 7 Punkte unter der 10.000er Marke wurde der Börsenhandel beendet. Am Freitag profitierte der DAX von einer möglichen Fortsetzung des billigen Geldes. Eine Leitzinserhöhung in den USA im Laufe diesen Jahres wird von den Marktteilnehmern als eher unwahrscheinlich gesehen. Damit dürften Aktien erst einmal weiter von billigem Geld profitieren.

    Versorger und Volkswagen legen stark zu

    Einen positiven Turnaround gab es bei den Versorgeraktien. Die Papiere von RWE gehen mit einem Wochengewinn von 17,5 Prozent aus dem Handel. Damit stieg der Kurs der RWE-Aktie um 1,82 Euro auf einen Schlußkurs von 12,25 Euro. Etwas geringer ist der Gewinn bei E.on ausgefallen. Die Aktie notiert 14,6 Prozent höher bei 9,11 Euro. Spekulationen über eine Unterstützung des Staates beim Atomausstieg könnte den Versorgeraktien eine wirtschaftliche Entlastung bringen. Nach den hohen Verlusten aufgrund des Abgasskandals ging es mit der Aktie wieder nach oben. In der letzten Handelswoche erholten sich die Papiere nach den starken Verlusten. Die VW-Aktie legte 15,4 Prozent zu. Damit kletterten die Papiere um 14,24 Euro und der Sprung über die 100 Euro Marke ist geglückt. Der aktuelle Kurs von Volkswagen beträgt 106,60 Euro.

    Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Richtig in den Keller ging es beim Düngemittelhersteller K+S. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 18,9 Prozent nach. Im Wochenverlauf war der Verlust sogar noch höher. Nachdem das Übernahmeangebot in Höhe von 41 Euro durch Potash auf wenig Interesse stiess, haben sich die Kanadier zurückgezogen. Als Folge brach der Kurs dramatisch ein, erholte sich im Wochenverlauf aber wieder, da Analysten deutlich höhere Kurs für K+S sehen. Zu den Wochenverlieren zählen auch die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Der Kurs gab um 3,5 Prozent auf 76,05 Euro nach. Der neue Chef Kengeter greift durch und es wird eine größere Umstrukturierung erwartet. Was an der Börse noramlerweise gut ankommt, sorgt derzeit noch für Verunsicherung solange bis die genauen Details feststehen. Nach dem Börsengang der Kunststofftochter Covestro ging es mit der Bayer Aktie 1,6 Prozent nach unten. Einige Marktteilnehmer tauschten Bayer-Papiere in die von Covestro.

    Startet der DAX zur Herbstrally

    Nachdem der DAX mit dem Kursgewinn die Trendwende eingeläutet haben könnte, fragen sich viele, ob es nun zur Herbstrally reicht. Fest steht, dass der DAX wohl einen Boden gefunden hat und auch der Sprung über die 10.000er Marke wird positiv gewertet. Sorgen bereitet dagegen weiterhin die schwächere Konjunkturentwicklung. Allerdings könnten gerade deshalb die Notenbank die Zinsen weiter unverändert lassen. Dies würde die Aktienmärkte dann wieder beflügeln. Mit dem jüngsten Kursanstieg wurden auch die Spekulanten kalt erwischt, die auf weitere Kursverluste gesetzt haben. Damit ist auch von dieser Seite erst einmal Druck aus dem Markt genommen werden. Somit könnte es tatsächlich gelingen, dass der DAX nun in den Rally-Modus umschaltet und der goldene Oktober den Aktionären eine schöne Zeit bereitet.