Schlagwort: Versorger

  • DAX fällt um 2,3 Prozent auf 12.014 Punkte – E.on, RWE und ThyssenKrupp mit starker Wochenperformance – Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück mit deutlichen Kursverlusten

    Nach einer schwachen Handelswoche ging der DAX mit einem Verlust von 2,3 Prozent ins Wochenende. Damit verlor der Deutsche Aktienindex 284 Punkte. Im Wochenverlauf notierte der DAX kurzzeitig sogar unter der Marke von 12.000 Punkten, erholte sich jedoch wieder etwas. Zum Handelsschluss verabschiedete sich der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 12.014 Punkten ins Wochenende.

    DAX fällt um 2,3 Prozent auf 12.014 Punkte

    Die negative Kursentwicklung nahm bereits am Montag ihren Lauf. Ein anziehender Euro sorgte für Kursverluste. Und einen Tagesverlust von 0,3 Prozent. Starke Unternehmensergebnisse haben am Dienstag dem DAX einen Tagesgewinn von 0,3 Prozent beschert. Doch bereits am Mittwoch sorgte die Kriegsrhethorik zwischen Nordkorea und den USA für Verunsicherung. An den Börsen werden solche Unsicherheiten stets mit deutlichen Kursverlusten bewertet. Beim DAX ging es am Mittwoch um 1,1 Prozent nach unten. Auch am Donnerstag setzte der DAX die Talfahrt fort und notierte mit 11.994 erstmals seit April wieder unter der Marke von 12.000 Punkten. Wenig Neuigkeiten gab es am Freitag. Kaum verändert verabschiedete sich der DAX bei einem Stand von 12.014 Punkten ins Wochenende.

    E.on, RWE und ThyssenKrupp mit starker Wochenperformance

    Starke Geschäftszahlen von E.on haben den Kurs des Energieversorgers deutlich beflügelt. Die E.on-Aktie kletterte um 5,1 Prozent auf 9,26 Euro. In dessen Schatten ging es auch mit den Papieren von RWE nach oben. Die RWE-Aktie gewinnt 1,8 Prozent auf 18,83 Euro. Bei ThyssenKrupp gibt es Fortschritte beim Verkauf des Europa-Geschäfts. Aber auch die vorgelegten Geschäftszahlen von ThyssenKrupp überzeugten und lagen leicht über den Erwartungen. An der Börse zog der Kurs um 1,2 Prozent auf 25,70 Euro an.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück mit deutlichen Kursverlusten

    Wenig Freude gab es dagegen bei Deutsche Bank Aktionären. Die Finanzbranche leidet unter der politischen Unsicherheit. Deutsche Bank-Aktien gaben um 9,1 Prozent auf 14,22 Euro nach. Aber auch Commerzbank hatten eine schwache Börsenwoche mit einem Kursverlust von 7,6 Prozent auf 10,75 Euro zu verkraften. Münchener Rück verlieren 5,3 Prozent auf 176,30 Euro.

    Kursverluste sorgen für deutlich negative Börsenstimmung

    Die starken Kursverluste in der vergangenen Woche haben zu einem deutlichen Stimmungsumschwung geführt. Der kurzfristige Fall unter die Marke von 12.000 Punkten hat die Unsicherheit stark erhöht. Die politischen Unsicherheiten im Korea-Konflikt belasten die Aktienmärkte zusätzlich. An den Aktienmärkten wird dies negativ bewertet und sorgt im aktuellen Umfeld eher für fallende als steigende Kurse. Weitere Kursverluste sind unter den aktuellen Gegebenheiten daher das wahrscheinlichste Szenario. Damit sollten sich in den kommenden Wochen ideale Kurse für Neuengagements ergeben.

  • DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte – E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen – ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    In der wegen des Pfingstmontags verkürzten Handelswoche hat der DAX kaum verändert geschlossen. Gegenüber der Vorwoche verlor der Deutsche Aktienindex gerade einmal 7 Punkte. In Prozent ausgedrückt, entspricht dies einem Wochenverlust von 0,1 Prozent. Damit geht der DAX bei einem Stand von 12.816 Punkten ins Wochenende.

    DAX gewinnt 0,1 Prozent auf 12.816 Punkte

    Am Montag wurde zunächst verkauft. Vor den Wahlen in Großbritannien und der EZB-Sitzung wollten die Börsianer Risiken meiden und setzen auf Liquidität. Am Aktienmarkt verlor der DAX 1 Prozent. Kaum verändert ging der DAX am Mittwoch aus dem Handel. Der Tagesverlust beträgt gerade einmal 0,1 Prozent. Starke Aufschläge gab es bei den Energieversorgern nachdem das Bundesverfassungsgericht die Brennelementesteuer gekippt hat. Damit fließen den Kraftwerksbetreibern bereits bezahlte Steuern wieder zurück. Nach einem ruhigen Aktienhandel schloss der DAX am Donnerstag mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent. Das Ergebnis der Wahlen in Großbritannien fiel überraschend, aber positiv für die anstehenden Brexit-Verhandlungen gewertet. Am Aktienmarkt war dies das Hauptthema und sorgte für einen Tagesgewinn von 0,8 Prozent.

    E.on, RWE und Deutsche Lufthansa mit deutlichen Kursaufschlägen

    Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Brennelementesteuer ist ein Geldsegen für die Energieversorger E.on und RWE. Direkt nach dem Gerichtsurteil zogen die Kurse der beiden Aktien deutlich an. Am nächsten Tage folgten positive Analystenkommentare und sorgten für eine Fortsetzung der Energie-Rally. Im Wochenverlauf legten E.on um 12,4 Prozent auf 8,80 Euro zu und RWE verteuerten sich um 8,7 Prozent auf 19,73 Euro. Deutsche Lufthansa profitieren von den aktuellen Problemen der arabischen Airlines und den Aussichten auf einen gemäßigteren Brexit. Die Papiere erreichten einen Kurs von 3,2 Prozent über der Vorwoche bei 18,60 Euro.

    ProSiebenSat.1, Volkswagen und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Die höchsten Kursverluste haben die Dividendentitel des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 eingefahren. Die Aktie wird seit einiger Zeit von den Börsianern links liegen gelassen. Auf Jahressicht ist ProSiebenSat.1 die einzige Aktie im DAX mit einem Verlust. Für Kursverluste sorgt die wenig überzeugende Gewinnentwicklung bei der Senderfamilie. Der Kurs von ProSiebenSat.1 notiert 3,9 Prozent unter dem Stand der Vorwoche bei 36,91 Euro. Ebenfalls negativ war die Kursentwicklung bei Volkswagen mit einem Verlust von 3,6 Prozent auf 132,60 Euro und Deutsche Post mit einem Rückgang um 2,2 Prozent auf 31,91 Euro.

    Unternehmensgewinne treiben derzeit die Kurse

    Mit der politischen Entwicklung in Asien um Nordkorea und das Chinesische Meer um China sowie die Emirate und Isolation Katars gibt es eigentlich genügend Unsicherheiten mit dem Risiko fallender Kurse. Was die Kurse weiter treibt, ist die Geschäftsentwicklung der Unternehmen selbst. Die deutschen Aktiengesellschaften sind derzeit sehr gut aufgestellt und steigern ihre Ergebnisse von Quartal zu Quartal. Solange diese positive Geschäftsentwicklung anhält, wird es mit den Kursen nach oben gehen – unabhängig davon wie sich das Weltgeschehen verändert. Kurse oberhalb von 13.000 Punkten sind damit weiterhin das mittelfristige Ziel.

  • DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte – infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen – Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die uneinheitliche Tendenz an den Aktienmärkten hat sich auch in der vergangenen Woche fortgesetzt. Der Deutsche Aktienindex verlor 31 Punkte. Damit notiert der DAX 0,3 Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Die Marke von 12.000 Punkten konnte der DAX mit einem Schlussstand von 12.064 Punkten halten.

    DAX verliert 0,3 Prozent und steigt auf 12.064 Punkte

    Zu Wochenbeginn bewegte sich der DAX in einer engen Handelsspanne von 50 Punkten. Es fehlen derzeit die Impulse nachdem sich die Berichtssaison dem Ende neigt. Am Tagesende steht ein Verlust von 0,4 Prozent auf der Anzeigetafel. Mit einem Tagesverlust von 0,8 Prozent ging es am Dienstag deutlicher nach unten. Nach einem Schwächeanfall hat sich die charttechnische Verfassung eingetrübt. Auslöser für die Kursverluste im späten Handel war ein Kursabschwung an der Wall Street. Mit der Abschaffung von Obamacare in den USA wird sich erstmals die politische Durchsetzungskraft der Trump-Regierung zeigen. Im Vorfeld dieser Abstimmung war an den Aktienmärkten Zurückhaltung angesagt. Der DAX verlor 0,5 Prozent. Nach den jüngsten Kursverlusten kamen die Käufer wieder auf das Börsenparkett zurück. Am Donnerstag erholte sich der DAX um 1,1 Prozent und stieg damit wieder über die Marke von 12.000 Punkte. Mit einem leichten Plus hat sich der DAX ins Wochenende verabschiedet. Der Tagesgewinn beträgt 0,2 Prozent.

    infineon, RWE und E.on mit deutlichen Kursgewinnen

    Der Speicherchiphersteller infineon hat den Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr erhöht und übertrifft damit die Erwartungen der Analysten. Das Unternehmen hat das erste Quartal überraschend gut abgeschlossen. An der Börse sorgten diese Meldungen für haussierende Aktienkurse. Der Kurs der infineon-Aktie stieg um 5,6 Prozent auf 18,70 Euro. Auch die Energieversorger lagen in der vergangenen Woche ganz vorne in der Gunst der Anleger. RWE legten um 3,3 Prozent auf 15,17 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,5 Prozent auf 7,26 Euro.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp und adidas Kursverlierer der Woche

    Die Aktien der Deutschen Bank haben nach dem Bezugsrechtsabschlag deutlich an Wert verloren. Somit stehen dem Wochenverlust von 13,1 Prozent ein Bezugsrechtswert in Höhe von rund 7 Prozent entgegen. Dennoch hat sich die Aktie der Deutschen Bank damit deutlich schlechter entwickelt als andere Aktien aus der Finanzbranche. Zum Handelsende notieren die Papiere der Deutschen Bank bei 15,53 Euro. ThyssenKrupp verlieren 4,2 Prozent auf 22,68 Euro und adidas geben nach einer starken Performance der vergangenen Wochen um 2,5 Prozent auf 178,55 Euro nach.

    Trendwende in Sicht?

    Präsident Trump ist mit seiner Gesundheitsreform im Kongress bei der Abstimmung in der vergangenen Woche gescheitert. Damit kann zumindest vorerst ein wichtiges Wahlversprechen nicht umgesetzt werden. In den vergangenen Wochen bescherte der Trump-Effekt den US-Börsen steigende Gewinne. Ob sich diese Niederlage nun in einen Stimmungswandel umschlägt, wird sich zeigen. Sollten die Börsen verschnupft auf das Ergebnis reagieren, ist zumindest mit einem mittelfristigen Ende des aktuellen Aufwärtstrends zu rechnen.

  • DAX steigt 0,3 Prozent auf 11.630 Punkte – E.on, Volkswagen und RWE mit deutlichen Gewinnen – Lufthansa, FMC und BMW am DAX-Ende

    Mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent hat der DAX auch die zweite Handelswoche des neuen Jahres positiv beendet. Der Deutsche Aktienindex stieg damit um 30 Punkte und beendete den Handel bei einem Schlussstand von 11.630 Punkten. Damit hat der DAX die Marke von 11.600 Punkten erreicht.

    DAX steigt 0,3 Prozent auf 11.630 Punkte

    Nach dem guten Start von 1 Prozent Gewinn in der ersten Handelswoche des Jahres ging es am Montag erst einmal leicht nach unten. Der DAX verlor 0,3 Prozent an Wert. Negativ entwickelten sich die Pharmaaktien, nachdem bekannt wurde, dass in den USA neue Vorschriften die Erträge bei den Unternehmen schmälern könnten. Starke Absatzzahlen von Volkswagen sorgten für Gewinne am Dienstag. Der DAX kletterte um 0,2 Prozent. Dieser Trend setzte sich am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent fort. Um 1,1 Prozent ging es am Donnerstag nach unten. Die Pharmawerte standen erneut im Fokus und führten die Verliererliste an. Mit einem neuen Rekordhoch an der US-Technologiebörse NASDAQ ging es auch beim DAX nach oben. Der Deutsche Standardindex beendete den Handel 0,9 Prozent im Plus.

    E.on, Volkswagen und RWE mit deutlichen Gewinnen

    Die Versorger-Aktien haben in den letzten Jahren massiv an Wert verloren. Inzwischen gibt es Erholungstendenzen. Nach positiven Analystenkommentaren legten die Papiere von E.on mit 7,8 Prozent am stärksten zu. Die E.on-Aktie steigen damit um 52 Cent auf 7,17 Euro. Nach einem starken Schlussquartal konnte der Volkswagen-Konzern deutlich mehr Fahrzeuge verkaufen und hat damit die bisherige Nummer 1 Toyota überholt. Auch beim Thema Abgasskandal gelingt es Volkswagen Einigungen zu erzielen. Die VW-Aktie stieg in der vergangenen Woche um 7,6 Prozent auf 149,55 Euro. Als zweiter Versorgertitel im DAX legten die Papiere von RWE 5,4 Prozent auf 12,44 Euro zu.

    Lufthansa, FMC und BMW am DAX-Ende

    Ein negativer Analystenkommentar zur Geschäftsentwicklung bei der Lufthansa hat die Aktie auf Talfahrt geschickt. Der Kurs gab um 7,4 Prozent auf 11,47 Euro nach. Die Diskussion um die Förderung von Medikamenten hat die Aktie von FMC belastet und um 5,3 Prozent auf 76,32 Euro sinken lassen. BMW verlieren gegen den Trend 3 Prozent auf 87,81 Euro.

    Nach starkem Jahresstart werden weitere Gewinne erwartet

    Der Start ins neue Jahr ist dem DAX geglückt. Erste Unternehmenszahlen haben bei Volkswagen zu hohen Kursgewinnen geführt. Insgesamt ist die deutsche Wirtschaft weiterhin sehr robust. Damit sind die Grundlagen für weitere Kursgewinne gegeben. In den kommenden Wochen sind deshalb weitere Kursgewinne zu erwarten. Neue Allzeithochs sind damit auch in greifbarer Nähe und könnten dem DAX weiteren Schub verleihen.

  • DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel – Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn – RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Nichts zu verdienen, gab es in der vergangenen beim DAX. Auf Wochensicht verlor der Deutsche Aktienindex 3 Punkte und notiert damit bei einem Schlussstand von 10.665 Punkten. Die Marke von 10.800 Punkten wurde im Wochenverlauf mehrfach getestet, der DAX konnte diese Marke jedoch nicht überspringen.

    DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel

    Am Montag hat sich der DAX zunächst stark entwickelt, bis zum Handelsende den größten Teil der Gewinne wieder abgegeben. Am Tagesende stand dann lediglich ein Plus von 0,2 Prozent in den Büchern. Leicht positive US-Wirtschaftsdaten sorgten am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Nachdem der DAX an den beiden Vortagen mehrfach an der 10.800er Marke gescheitert ist, ging es am Mittwoch erst einmal wieder stärker nach unten. Der DAX häufte bis zum Handelsschluss einen Tagesverlust von 0,7 Prozent an. An den beiden letzten Handelstagen der Woche passierte dann so gut wie nichts mehr: den Tagesgewinn von 0,2 Prozent am Donnerstag gab der DAX am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent wieder ab.

    Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn

    Das Umfeld steigender Zinsen wirkt sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung bei den Bankaktien aus. Unter den europäischen Geldhäusern soll die Commerzbank am stärksten von einer Zinserhöhung profitieren. An der Börse ging es demnach bei der Commerzbank mit 4,6 Prozent nach oben. Damit ist die Commerzbank die stärkste Aktie im DAX. Aktuell notiert die Commerzbank-Aktie gegenüber der Vorwoche 31 Cent höher bei 7,06 Euro. Adidas setzt die Gewinnserie fort. Der Sportartikelhersteller gewinnt 4,2 Prozent auf 139 Euro. Der Speicherchiphersteller infineon glänzt ebenfalls durch gute Geschäfte. Die infineon-Aktie legte 60 Cent auf 16 Euro zu. Damit verteuerte sich das infineon-Papier um 3,9 Prozent.

    RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Weiter nach unten geht es mit den Versorger-Aktien. Schwache Geschäftszahlen haben die Kurse von RWE und E.on weiter fallen lassen. Bei den Papieren von RWE ging es um 4,9 Prozent auf 11,74 Euro nach unten und RWE gaben 3,7 Prozent auf 6,05 Euro nach. Auf der Verliererseite stehen auch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 84 Euro.

    Ergebnis der Wahlen in den USA konnte die Börse nicht beflügeln

    Wenig beeinflusst zeigen sich die Aktienmärkte von den Wahlen in den USA. Vielmehr im Fokus steht die erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Dezember. Marktteilnehmer rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent, dass es nicht nur bei einem Zinsschritt bleiben wird. Höhere Zinsen in den USA schwächen den Euro und damit die Exporte aus der EU. Normalerweise profitiert der DAX davon, so dass dieses Szenario weitere Kursgewinne verspricht.

  • DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte – Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen – Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Nach einem Auf und Ab an den Börsen ist der DAX zum Wochenschluss mit einem leichten Gewinn von 0,9 Prozent aus dem Handel gegangen. Gegenüber der Vorwoche hat der DAX damit 90 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.580 Punkten ins Wochenende. Die Marke von 10.600 Punkte hat der DAX damit nur knapp verfehlt. Der Handelsverlauf bewegte sich allerdings erneut in der seitwärts gerichteten Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte

    Eine Erholung bei der Deutschen Bank sorgte am Montag für Kursgewinne beim DAX. Auch das zweite Fernsehduell in den USA wirkte sich positiv auf die Aktienmärkte aus. Den Handelstag beendete der DAX mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent. Den Start in die Berichtssaison haben die Zahlen von Alcoa verhagelt. Daraufhin ging es mit den Aktienkursen abwärts. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Keinen eindeutigen Trend konnte man am Mittwoch ausmachen. Bei einer insgesamt schwachen Nachfrage verlor der DAX ein weiteres halbes Prozent. Nach der Veröffentlichung der Exportdaten in China ging es an den Börsen weltweit nach unten. Der DAX verlor 1 Prozent am Wert. Doch bereits am Freitag machten überraschende Daten zur Inflation Zuversicht. Der DAX machte einen Freudensprung mit einem Gewinnplus von 1,6 Prozent.

    Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen

    Starke Zuwächse bei den Passagierzahlen und insgesamt ein gutes Zahlenwerk präsentierte die Deutsche Lufthansa. Nach wochenlangen Verlusten und Negativnachrichten kamen positive Analystenkommentare hinzu. Dies führte zu einem Gewinnsprung von 10 Prozent. Die Aktie der Deutschen Lufthansa kletterte um 93 Cent nach oben und notiert damit bei 10,23 Euro wieder über der Marke von 10 Euro. Die Entwürfe zum Atomkompromiss sorgten für einen starken Wochenschluss bei den Aktien der Versorger. Die Entwürfe decken sich mit den Erwartungen der Spekulanten. An der Börse wurde dies mit deutlichen Kursaufschlägen gefeiert. Die Aktie von E.on stieg um 8,2 Prozent auf 6,83 Euro und RWE verteuerten sich um 4,2 Prozent auf 13,95 Euro.

    Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Gegen den Trend gaben die Papiere von Continental mit einem Wochenverlust von 3 Prozent am stärksten nach. Hier schlägt sich die nachlassende Dynamik beim Automobilzulieferer negativ auf den Aktienkurs nieder. Die Continental-Aktie notiert 5,35 Euro tiefer bei 175,20 Euro. Aktien von SAP gaben um 1,5 Prozent auf 78,96 Euro nach und infineon verbilligten sich um 1,1 Prozent auf 15,86 Euro.

    DAX wird in den nächsten Wochen weiterhin eher seitwärts erwartet

    Keine positiven Impulse brachte der Start in die Berichtssaison. Die vorgelegten Ergebnisse sind bislang durchwachsen ausgefallen. Deshalb ist in den nächsten Wochen auch mit keiner grundlegenden Änderung bei der Kursentwicklung des DAX zu rechnen. Von einer Herbstrally ist derzeit keine Spur. Der DAX wird sich damit erst einmal weiter innerhalb der Range von 10.200 bis 10.800 Punkten bewegen. Sollte der DAX diese Range verlassen, ist anschließend eine größere Dynamik zu erwarten.

  • DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu – Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen – Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Nach starken Schwankungen im Wochenverlauf ist der DAX mit einem leichten Gewinn aus dem Handel gegangen. Mit einem Wochengewinn von 30 Punkten kletterte der Deutsche Aktienindex um 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte. Damit notiert der Aktienindex auf einem Niveau, das zuletzt Mitte April erreicht wurde.

    DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu

    Mit dem Montag ist dem DAX der Start in den August erst einmal geglückt. Der Index notierte unverändert bei einem Plus von 4 Punkten. Die Ergebnisse des Bankenstresstests sind damit verdaut und unter den Marktteilnehmern herrscht insgesamt etwas Erleichterung. Am Dienstag gab es den Höhepunkt der Berichtssaison beim DAX. Sieben Unternehmen gaben Details zur Geschäftsentwicklung bekannt. Trotz guter Zahlen sorgte der Ausblick bei BMW für Verkäufe. Der bevorstehende Modellwechsel der 5er Reihe dürfte im zweiten Halbjahr schwache Zahlen bringen. In diesen Abwärtssog gerieten auch die Papiere anderer Automobilhersteller und infineon. Die Commerzbank zog erneut ihre Gewinnprognose zurück. An der Börse wurden die Aktien abgestraft und brachen um 9,2 Prozent ein. Der Tagesverlauf war beim DAX mit einem Verlust von 1,8 Prozent ebenfalls weniger erfolgreich. Für Erholung sorgte am Mittwoch der Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Damit setzten sich die Verluste nicht weiter fort. Auch am Donnerstag ging es beim DAX weiter nach oben. Starke Zahlen von Siemens beflügelten den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA und ein starker US-Dollar sorgten für deutliche Aufschläge bei den deuten Exportwerten. An der Börse gingen die DAX-Notierungen 1,4 Prozent höher aus dem Handel.

    Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen

    Siemens hat zum zweiten Mal im aktuellen Geschäftsjahr die Prognosen erhöht und damit an der Börse für ein kleines Kursfeuerwerk gesorgt. Das Unternehmen ist zurück auf dem Wachstumskurs. Der Aktienkurs kletterte um 5,6 Prozent gegenüber der Vorwoche nach oben und ging bei einem Stand von 102,55 Euro aus dem Handel. Damit notiert Siemens seit rund einem Jahr erstmals wieder über der Marke von 100 Euro. Der Gasspezialist Linde legte weitere 3,6 Prozent zu und notiert aktuell bei 133,35 Euro. Aktien der Deutschen Post stiegen nach hervorragenden Zahlen und dem besten Quartalsergebnis des Konzern 3,5 Prozent höher. Die guten Ergebnisse im Export- und Frachtgeschäft bescherten der Aktie Gelb einen Kursgewinn von 93 Cent auf 27,62 Euro.

    Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Am Ende der Kursgewinner ist einmal mehr die Aktie der Commerzbank zu finden. Der Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes brach nach einer erneuten Gewinnwarnung um 8,6 Prozent im Wochenverlauf ein. Das niedrige Zinsumfeld und das bestehende Risiko macht es den Banken immer schwerer Geld zu verdienen. Die Aktie der Commerzbank notiert bei 5,39 Euro auf Allzeittiefständen. Verkauft wurden auch die Versorger. Aktien von RWE gaben um 5,2 Prozent auf 15,07 Euro nach und E.on verbilligten sich um 4,3 Prozent auf 9,18 Euro.

    DAX könnte erstmal in Ferien gehen

    Nach den weiteren Gewinnen aufgrund guter Daten könnte der DAX in den kommenden Wochen uneinheitlich tendieren. Gründe für weitere Kursgewinne sind damit erst einmal nicht zu erwarten. Genauso wenig dürfte es aber auch zu stärkeren Verlusten kommen. Es wird daher eher davon ausgegangen, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts tendiert und auch in Ferien geht.

  • DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte – RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on – Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Eine positive Bilanz hat der DAX in der vergangenen Woche zu verbuchen. Der Deutsche Aktienindex legte nach der Entscheidung Großbritannien für einen Brexit um 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte zu. Damit notiert der DAX 219 Punkte im Plus gegenüber dem Stand vor einer Woche und über dem Niveau vor der Brexit-Entscheidung. Vom Jahreshoch bei rund 10.300 Punkten ist der DAX weiterhin ein ganzes Stück entfernt.

    DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche war weiterhin vom Brexit bestimmt und so tauchte der DAX am Montag deutlich ab. Mit einem Minus von 3 Prozent hat der DAX einen selten hohen Tagesverlust verbucht. Bei einem Tagesschlusskurs von 9.269 Punkten rückte der Index immer näher an die 8.000er Marke heran. Besonders konjunktursensible Aktien sowie Dividendenpapiere aus dem Finanzsektor leiden unter der Brexit-Entscheidung und hatten entsprechend hohe Verluste zu verbuchen. Im weiteren Wochenverlauf erholten sich die Kurse. So kam es am Dienstag zunächst mehr zu einer Gegenreaktion mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Dieser Trend verfestigte sich an den folgenden Tagen mit Kursgewinnen von 1,7 Prozent am Mittwoch, 0,7 Prozent am Donnerstag und 1 Prozent am Freitag. Vor allem die Aussagen einzelner Notenbanken mit geldpolitischen Maßnahmen die Märkte zu unterstützen, sorgte für positive Stimmung auf dem Parkett. Aber auch gute Konjunkturdaten sowie Kursgewinne beim Britischen Pfund nach historischen Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung sorgten für ein freundliches Aktienumfeld.

    RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on

    Nachdem RWE ein starkes UK-Geschäft hat, sorgte die Entspannung am Aktienmarkt in der vergangenen Woche bei RWE für einen zusätzlichen Kursschub. Die Aktie stieg um 15,3 Prozent auf 14,40 Euro. Analysten unterstützten den Kursanstieg mit einem Kursziel von 20 Euro für die Papiere von RWE. ThyssenKrupp zählte in der Vorwoche noch zu den Verlierern. In der aktuellen Woche legte die Aktie des Stahlherstellers aufgrund des positiven Marktumfeldes mit 9,1 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Kurs stieg damit um 1,59 Euro auf 19,01 Euro. In unsicheren Zeiten sind Telekommunikationsunternehmen aufgrund ihrer stabilen Umsätze immer ein beliebtes Investment. Davon profitieren im aktuellen Umfeld auch die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent auf 15,24 Euro. Im Zuge der Erholung von RWE legte der Energiesektor insgesamt zu. Papiere von E.on verteuerten sich um 7,8 Prozent auf 9,14 Euro.

    Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Die Deutsche Bank hat inzwischen jede Menge eigener Probleme. Nachdem die US-Tochter erneut den Stresstest nicht bestanden hatte, wurde das Institut durch den IWF zum riskantesten globalen Finanzinstitut degradiert. An der Börse hinterlässt dies Spuren – der Kurs gab um 6,1 Prozent nach. Die Aktie notiert mit 12,55 Euro auf einem Niveau wie zuletzt vor Jahrzehnten. Damit droht der Aktie der Abstieg aus dem Stoxx50, was zu weiteren Kursverlusten führen wird. Im Zuge der Schwäche der Finanztitel verlieren auch Commerzbank 6 Prozent auf 5,83 Euro. Eine Herabstufung hat die Papiere von HeidelbergCement stärker fallen lassen. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 68,34 Euro nach.

    DAX könnte Talfahrt beenden

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen vier Handelstage hat der DAX einen Boden ausgebildet und könnte aus technischer Sicht zu weiteren Kursgewinnen ansetzen. Die Unsicherheit um die Umsetzung des Brexits wird den Handel weiter beschäftigen und auch verunsichern. Sofern es von dieser Seite jedoch keine negativen Überraschungen gibt und die Konjunktur stabil bleibt, dürfte der DAX bald wieder neue Jahreshöchststände markieren. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet der DAX Einsteigern eine gute Basis für Aktienkäufe.

  • DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte – ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu – Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Auch nach Ostern setzte der DAX den Handel mit Verlusten fort. In der österlich verkürzten Handelswoche gab der Deutsche Aktienindex 0,6 Prozent der Punkte ab und ging bei einem Stand von 9.795 Punkten unterhalb der 10.000er Marke aus dem Handel. Gegenüber der Vorwoche hat der Index 57 Punkte verloren.

    DAX verliert 0,6 Prozent auf 9.795 Punkte

    Am Dienstag starte der DAX nach dem langen Osterwochenende zunächst mit Gewinnen und kletterte bis knapp unter die 10.000er Marke. Im weiteren Tagesverlauf sorgten fallende Ölpreise jedoch zu Verlusten, so dass am Tagesende ein Verlust von 0,4 Prozent in den Büchern stand. Als am Mittwoch Aussagen der US-Notenbank der Befürchtung rasch steigender Zinsen eine Absage erteilten, ging es mit den Aktienkursen steil nach oben. Der DAX stieg um 1,6 Prozent und kletterte über die Marke von 10.000 Punkte. Doch bereits am Donnerstag sorgte der starke Anstieg des Euros für Verluste bei den exportstarken Aktien. Zwischenzeitlich kletterte der Euro auf ein Hoch von über 1,14 US-Dollar. Der DAX gab um 0,8 Prozent nach. Dieser Trend setzte sich am Freitag fort und der DAX verlor im Tagesverlauf 1,7 Prozent an Wert.

    In der vergangenen Woche hat der DAX auch das erste Quartal des Jahres 2016 abgeschlossen. Mit einem Quartalsverlust von rund 7 Prozent ist der Start ins Jahr 2016 damit nicht geglückt. Die größten Verlierer sind dabei die beiden Bank-Aktien Deutsche Bank und Commerzbank. Aber auch der Automobilsektor schnitt überraschend schlecht ab. Lediglich vier Aktien konnten im ersten Quartal zulegen: adidas, Vonovia, Siemens und FMC.

    ThyssenKrupp haussieren bei schwachem Markt, Versorger legen ebenfalls zu

    Die Aktien von ThyssenKrupp legen mit einem Gewinn von 13,4 Prozent den höchsten Wochengewinn aufs Parkett. Ein geplantes Joint-Venture für das Europa-Stahlgeschäft mit einem indischen Stahlkonzern trieben Spekulationen auf Synergien an. Der Kurs der ThyssenKrupp-Aktie stieg um 2,27 Euro auf 19,16 Euro. Nachdem E.on das Gewinnziel erhöht hatte, sorgten positive Analystenkommentare für steigende Kurse bei den Versorgern. RWE legten im Wochenverlauf um 4,5 Prozent auf 11,34 Euro zu und E.on verteuerten sich um 2,6 Prozent auf 8,33 Euro.

    Volkswagen, Deutsche Bank und Commerzbank führen Verliererliste an

    Die Aktie von Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal. In der vergangenen Woche sorgten Diskussionen um Dividendenzahlungen von VW für negative Schlagzeilen. Aber auch die drohenden Klagen sowie der Imageverlust mit rückläufigen Verkäufen belasten den Titel. Der Kurs verlor 6,2 Prozent auf 107,70 Euro. Ganz oben auf der Verliererliste stehen auch die deutschen Bankaktien. Aktien der Deutschen Bank verloren 4,5 Prozent auf 14,91 Euro und Titel der Commerzbank gaben um 2,3 Prozent auf 7,58 Euro nach.

    In welche Richtung wird sich der DAX entwickeln?

    Momentan steht der DAX an einer entscheidenden Stelle. Die nächste Woche könnte dabei richtungsweisend sein, ob es mit den Kursen nach oben und damit über die Marke von 10.000 Punkten geht oder ob der DAX auf dem aktuellen Niveau verharrt und leicht nachgibt. Nachdem die Zinspolitik kaum noch positive Einflüsse auf die Aktienmärkte liefern kann, ist das Augenmerk auf die Unternehmensergebnisse gerichtet. Wird sich die positive Entwicklung fortsetzen, rechtfertigt dies weitere Kursgewinne. Die Quartalsergebnisse der Unternehmen sowie Frühindikatoren aus den Regionen dürften in den kommenden Tagen damit Impulse für den Aktienmarkt liefern.

  • DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte – Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu – Versorger verlieren 11 Prozent

    Mit einem Wochenverlust von 3,4 Prozent hat der DAX wieder den Rückwärtsgang eingelegt und ist unter die Marke von 9.000 Punkten gefallen. Die Aktien der 30 größten Deutschen Aktiengesellschaften verloren 319 Punkte auf 8.968 Punkte. Damit hat der DAX seit Jahresbeginn rund 15 Prozent an Wert verloren. Im Wochenverlauf notierte der DAX so tief wie zuletzt im Herbst 2014. Seit den Allzeithöchstständen bei 12.390 Punkte hat der DAX innerhalb eines Jahres rund 25 Prozent an Wert verloren.

    DAX fällt unter 9.000er Marke und verliert 3,4 Prozent auf 8.968 Punkte

    Zu Wochenbeginn ging es am Rosenmontag gleich deutlich in den Keller. Der DAX büßte 3,3 Prozent ein und hat mit einem Tagesverlust von 307 Punkten die 9.000er Marke nach unten durchbrochen. Zahlreiche Banken stürzten deutlich ab und ließen die Sorgen vor einer neuen Bankenkrise aufkommen. Am Dienstag setzten sich die Ängste fort und der DAX verlor weitere 1,1 Prozent. Eine Verschnaufpause im Abwärtsstrudel brachte der Mittwoch. Marktteilnehmer bewerteten den Kurseinbruch als übertrieben und kauften wieder Aktien. Beim DAX ging es mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent in den Feierabend. Die gute Stimmung hielt allerdings nur kurz. Bereits am Donnerstag gab der DAX wieder 2,9 Prozent nach. Belastend wirkte sich der weitere Ölpreisverfall sowie die aggressive Geldpolitik auf die Aktienkurse aus. Einen versöhnlichen Wochenausklang gab es dagegen am Freitag. Nach dem Ausverkauf verabschiedete sich der DAX mit einem Tagesgewinn von 2,5 Prozent ins Wochenende.

    Commerzbank, ThyssenKrupp und Deutsche Bank legen zu

    Trotz des negativen Umfeldes gelang es immerhin drei Dividendenpapieren ihren Kurs zu halten und leicht zu gewinnen. Die Papiere der Commerzbank legten gegen den Trend 3,4 Prozent zu. Stützend wirkten sich positive Quartalsergebnisse auf den Kursgewinn aus. Nachdem die veröffentlichten Zahlen teilweise über den Erwartungen lagen, haussierte die Commerzbank-Aktie am Donnerstag um 18 Prozent und konnte so die angelaufenen Wochenverluste einholen. Zum Handelsschluss verabschiedete sich die Aktie bei einem Stand von 7,54 Euro ins Wochenende. Papiere von ThyssenKrupp und Deutscher Bank notieren 0,5 bzw. 0,2 Prozent stärker und beenden die Handelswoche damit nahezu unverändert.

    Versorger verlieren 11 Prozent

    Weiter nach unten ging es bei den Versorgern. RWE und E.on gaben jeweils um 11 Prozent nach. Damit kosten Papiere von RWE nur noch 11,41 Euro und die Anteilsscheine von E.on bei einem Kurs von 8,45 Euro. Ebenfalls schwach notierten die Papiere von Volkswagen mit einem Rückgang um 7,7 Prozent auf 95,20 Euro, K+S mit einem Verlust von 7,2 Prozent auf 17,93 Euro und Allianz mit einem Kursverlust von 6,6 Prozent auf 129 Euro.

    Volatile Aktienmärkte könnten in eine Stabilisierungsphase wechseln

    Nach einer erneuten Woche mit starken Kursausschlägen müsste es bald zu einer Stabilisierungsphase mit einer entsprechenden Konsolidierung kommen. Dies wäre dann der Boden für Kursgewinne nach den zum Teil panikartigen Verkäufen in der Vorwoche. Sollten sich die Unternehmensergebnisse nicht dramatisch verschlechtern und auch sonst keine Rezession drohen, ist das aktuelle Kursniveau in allen Fällen als günstig einzustufen. Mittelfristige Kursgewinne sind daher bei allen soliden DAX-Werten zu erwarten.