Schlagwort: Siemens

  • DAX verliert 2,6 Prozent auf 13.127 Punkte – HeidelbergCement und Deutsche Bank mit deutlichen Gewinnen – ProSiebenSat.1 und Siemens verlieren nach schwachen Geschäftszahlen

    Der DAX ist in der vergangenen Woche ins Stottern geraten und hat 2,6 Prozent an Wert verloren. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 351 Punkte unter dem Stand vor einer Woche. Die Marke von 13.500 hat der deutsche Blue Chips hinter sich gelassen und ist bei einem Stand von 13.127 Punkten ins Wochenende gegangen.

    DAX verliert 2,6 Prozent auf 13.127 Punkte

    Wenig Bewegung gab es zum Start in die neue Woche. Der DAX verlor mit 0,1 Prozent leicht an Wert. Im Rahmen der Berichtssaison enttäuschte der Automobilhersteller BMW. Der Gewinn litt vor allem unter den Kosten zur Entwicklung neuer Modelle. Am Dienstag gab der DAX als Folge dessen um 0,7 Prozent nach. Kaum verändert hat der DAX den Handel dagegen am Mittwoch beendet. Schwache Geschäftsdaten von adidas, Siemens und Deutsche Lufthansa sorgen für einen deutlicheren Rücksetzer. Nachdem sich die Stimmung auf dem Parkett nach unten drehte verlor der DAX 1,5 Prozent an Wert. Mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent setzte sich der negative Trend am Freitag fort.

    HeidelbergCement und Deutsche Bank mit deutlichen Gewinnen

    Nach überzeugenden Geschäftszahlen ging es für den Zementhersteller HeidelbergCement deutlich nach oben. Das Dividendenpapier setzte sich mit einem Wochengewinn von 6,7 Prozent auf 91,14 Euro an die Spitze. Auch von der Deutschen Bank gab es wieder positive Nachrichten. An der Börse wurde dies mit einem Kursplus von 6,6 Prozent auf 15,46 Euro honoriert. Deutlich stärker als der Gesamtmarkt entwickelten sich auch die Papiere des Immobilienkonzerns Vonovia mit einem Kursgewinn von 1,1 Prozent auf 39,14 Euro.

    ProSiebenSat.1 und Siemens verlieren nach schwachen Geschäftszahlen

    Deutlich unter Druck sind die Aktien des Medienkonzerns ProSiebenSat.1 geraten. Der Aktienkurs brach um 13,6 Prozent auf 24,95 Euro ein. Nachdem die Geschäftsentwicklung deutlich hinter den Erwartungen zurückbleibt, setzte sich der Abwärtstrend weiter fort. Die Aktie hat auf Jahressicht bereits deutlich an Wert verloren und gilt als mit Abstand schwächster DAX-Wert. Aktuell notiert die ProSiebenSat.1 Aktie 3,92 Euro unter dem Schlusskurs der Vorwoche. Auch bei Siemens waren die Aktionäre mit dem Zahlenwerk nicht zufrieden. Die Aktie verliert 5,8 Prozent auf 116,95 Euro.

    Konsolidierung nach Berichtssaison auf hohem Niveau

    Nachdem es in den Vorwochen mit neuen Allzeithochs immer weiter nach oben ging, sorgten Kursverluste in der vergangenen Woche für Unsicherheit. Anlass für den Kursrückgang waren Unternehmensergebnisse im Rahmen der Berichtssaison. Die vorgelegten Zahlen sind dabei teilweise am unteren Ende der Erwartungen gelegen bzw. der Ausblick war etwas schwächer. Alles in allem ist dies keine kritische Situation. Nach den starken Kursgewinnen und der überkauften Euphorie wurden viele jedoch etwas überrascht, dass die Aktienkurse auch fallen können. Das fundamentale Umfeld hat sich nicht verändert und mit dem leichten Kursrückgang wird etwas Hitze aus dem Aktienmarkt genommen. Damit legt der DAX das Fundament für weitere Kursgewinne mit dem Ziel einer starken Jahresendrally. Wahre Börsianer nutzen die Zeit der Kursverluste für Aktienkäufe solider Aktien mit starken Kursrückgängen.

  • DAX markiert Allzeithoch bei 12.505 Punkten – Gewinn von 2 Prozent gegenüber Vorwoche – Volkswagen, Siemens und Vonovia führen die DAX-Werte an – Fresenius, ProSiebenSat.1 und adidas mit Wochenverlust

    Nach einem starken Handelsverlauf hat der Deutsche Aktienindex in der aufgrund des Reformationstages verkürzten Handelswoche gegenüber der Vorwoche 2 Prozent zugelegt und neue Allzeithöchststände markiert. Am Freitag verabschiedete sich der DAX bei einem Stand von 13.479 Punkten ins Wochenende.

    DAX markiert Allzeithoch bei 12.505 Punkten – Gewinn von 2 Prozent gegenüber Vorwoche

    Am Montag herrschte an den Börsen aufgrund des Brückentages gespenstische Ruhe. Bei geringen Umsätzen lag der DAX am Handelsende 0,1 Prozent im Gewinn. Umso euphorischer verlief die Entwicklung am Mittwoch. Der DAX notierte auf Rekordniveau und machte einen Tagesgewinn von 1,8 Prozent. Besonders Automobilaktien waren sehr gefragt und haben den Aktienmarkt beflügelt. Zu einer Verschnaufpause mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent kam es am Donnerstag bevor der DAX am Freitag vor dem Wochenende nochmal um 0,3 Prozent zulegen konnte.

    Volkswagen, Siemens und Vonovia führen die DAX-Werte an

    Hervorragende Geschäftszahlen von Volkswagen haben den Aktienkurs beflügelt. Den Dieselskandal scheint der Automobilbauer gut weggesteckt zu haben. Im Wochenverlauf ging es um 12,3 Prozent nach oben. An der Börse notiert die Aktie auf Jahreshoch bei 162,95 Euro. Auch Siemens überzeugt mit einem Wochengewinn von 5,6 Prozent auf 124,20 Euro. Eine starke Performance von 5 Prozent haben auch die Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia hingelegt.

    Fresenius, ProSiebenSat.1 und adidas mit Wochenverlust

    Weniger gut war dagegen die Performance bei Fresenius. Die Hurrikans in den USA belasten das Ergebnis von Fresenius. An der Börse ging es mit den Dividendenpapieren des Gesundheitskonzerns um 4,1 Prozent nach unten. Zum Handelsschluss notierte die Aktie bei 69,77 Euro. Bei ProSiebenSat.1 hält die Talfahrt weiter an. Bei einem freundlichen Aktienmarkt notiert die Aktie des Medienkonzerns als einziger Dividendentitel auf Jahressicht im Minus. Im Wochenvergleich ging es um 2,8 Prozent auf 28,87 Euro nach unten. Adidas geben um 1,8 Prozent auf 187 Euro nach.

    Berichtssaison wird DAX-Entwicklung bestimmen

    In der kommenden Woche startet die Berichtssaison in die heiße Phase. Nach einem erfolgreichen Start erwartet die Börse weitere Erfolgsmeldungen. Die deutsche Wirtschaft läuft momentan sehr gut und könnte den Aktienmärkten diesen Gefallen tun. Das würde für weitere Kursgewinne sprechen und den DAX schnell in Richtung 14.000 Punkte marschieren lassen. Momentan gibt es wenig Grund zur Sorge – sollte die positive Stimmung durch negative Unternehmensmeldungen eingetrübt werden, könnte sich aber auch schnell negative Stimmung breitmachen. Momentan spricht aber alles noch für eine Jahresendrally.

  • DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche – Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn – Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Unverändert hat der Deutsche Aktienindex DAX die vergangene Handelswoche beendet. Bei einem Stand von 12.991 Punkten hat der DAX gegenüber der Vorwoche einen Punkt abgegeben. Nachdem der DAX auch in der vergangenen Woche mehrfach über der 13.000er Punkte Marke notierte, Schlusskurse oberhalb von 13.000 Punkten erreicht wurden und ein neues Allzeithoch bei 13.095 markierte, ging dem DAX zum Wochenschluss die Luft aus.

    DAX erreicht Allzeithoch bei 13.095 Punkten – unverändert gegenüber Vorwoche

    Das Ergebnis der Landtagswahl in Niedersachsen hat keine große Auswirkung auf den DAX. Mit einem Plus von 0,1 Prozent hat sich der Aktienmarkt bei 13.004 Punkten erstmals mit einem Schlusskurs oberhalb der 13.000er Marke verabschiedet. Impulslos verlief der Handel am Dienstag. Vor dem Beginn der Berichtssaison warten die Händler erst einmal ab. Beim DAX ging es um 0,1 Prozent nach unten. Um 0,4 Prozent kletterte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch auf 13.043 Punkte. Im Tagesverlauf ging es bis auf das Allzeithoch von 13.095 Punkte nach oben, jedoch gelang es nicht dieses Niveau bis zum Handelsschluss zu halten. Etwas enttäuschend startete die Berichtssaison mit SAP. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Die Unsicherheit über die Entwicklung der deutschen Unternehmen sorgte für einen bewegungslosen Handelsschluss am Freitag.

    Infineon, Deutsche Bank und Deutsche Lufthansa mit höchstem Wochengewinn

    Die Papiere des Speicherchipherstellers infineon haben den höchsten Wochengewinn eingefahren. Mit der Aktie ging es um 3,1 Prozent auf 22,46 Euro nach oben. Auf niedrigem Niveau hat sich die Deutsche Bank Aktie in der letzten Woche etwas stabilisiert. Der Kurs kletterte um 2,9 Prozent auf 14,40 Euro. Die Übernahme von Air Berlin und Gebote für die angeschlagene Alitalia beflügeln die Lufthansa. Der Kurs ging um 2,7 Prozent auf 25,72 Euro nach oben. Damit hat sich die Lufthansa-Aktie in den letzten Wochen äußerst stark entwickelt.

    Siemens, adidas und Merck am Ende des DAX

    Den höchsten Wochenverlust mit 3,3 Prozent erzielten die Aktien von Siemens. Nach überraschend schwachen Zahlen des US-Wettbewerbers GE verkauften Anleger die Siemens-Papiere. Die Aktie von Siemens notiert aktuell bei 115,90 Euro. Aktien des Sportartikelherstellers adidas verlieren 3 Prozent auf 187,25 Euro und Merck notieren 2,5 Prozent schwächer bei 93,93 Euro.

    Schwache Berichtssaison könnte DAX weiter belasten

    Der Start in die Berichtssaison ist mit schwachen Zahlen von SAP und weniger guten Nachrichten bei Daimler unter den Erwartungen geblieben. Der starke Euro macht sich damit in den Bilanzen der deutschen Unternehmen sichtbar. Damit könnte sich die Berichtssaison mit weiteren negativen Überraschungen fortsetzen und die Euphorie beim DAX erst einmal gebremst sein. Nachdem noch ein Allzeithoch von 13.095 markiert wurde, wäre aktuell ein Fall unter die Marke von 12.500 Punkte nicht überraschend.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte – Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen – Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Der Deutsche Aktienindex DAX knüpfte an die Gewinne der Vorwoche an. Mit einem Stand von 12.519 Punkten verabschiedete sich der deutsche Blue Chips Index oberhalb der Marke von 12.500 Punkten. Gegenüber der Vorwoche legte der DAX 215 Punkte zu. Dies entspricht einem Gewinn von 1,8 Prozent.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent auf 12.519 Punkte

    Nachdem die durch den Hurrikan Irma angerichteten Schäden geringer als zunächst befürchtet ausgefallen sind, startete der Aktienhandel positiv in die neue Woche. Aufgrund dieser Nachrichten waren vor allem Versicherungsaktien sehr gefragt. Am Tagesende legte der DAX 1,4 Prozent zu. Mit einem weiteren Tagesgewinn von 0,4 Prozent kletterte der DAX am Dienstag über die Marke von 12.500 Punkten. Damit notiert der DAX so hoch wie zuletzt vor mehr als 2 Monaten. Ein Rutsch des Euro sorgte vor allem bei Bankaktien und Automobilherstellern für steigende Kurse. Mit 0,2 Prozent Tagesgewinn ging es am Mittwoch deutlich ruhiger zu. Nach den starken Kursgewinnen zu Wochenbeginn mussten diese erst einmal verdaut werden. Der große Verfallstag für Optionen und Futures am Freitag sorgte am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Marktteilnehmer wollten sich vor diesem traditionell starken Handelstag nicht positionieren. Am Donnerstag ging der DAX daraufhin mit einem Tagesverlust von 0,1 geringfügig leichter aus dem Handel. Schwache Wirtschaftsdaten aus den USA drückten am Freitag jedoch die Kurse etwas. Marktteilnehmer erwarten daraufhin weniger schnell steigende Zinsen. Dies drückte vor allem auf den Kurs der Kreditinstitute.

    Commerzbank, Continental und Siemens mit höchsten Kursgewinnen

    Den höchsten Wochengewinn erzielten die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs stieg um 5,1 Prozent nachdem die Aktie in der Vorwoche noch zu den Wochenverlierern gehörte. Damit klettert der Aktienkurs der Commerzbank auf 10,69 Euro. Im Rahmen der eröffneten Internationalen Automobilausstellung IAA standen vor allem Aktien aus dem Automobilsektor im Blickpunkt. Die immer größer werdende Bedeutung der Zulieferer lenkt zusätzliches Augenmerk auf diese Branche. Besonders bedeutend und gut entwickelt sich dabei die Aktie von Continental. An der Börse ging es mit 4 Prozent ebenfalls deutlich nach oben. Bei einem Stand von 206,95 Euro notiert die Continental-Aktie über der Marke von 200 Euro. Papiere von Siemens legen um 3,6 Prozent zu und notieren mit 116,30 Euro deutlich über der 100 Euro Marke.

    Versorger im Rückwärtsgang; RWE, E.on und Henkel stellen die Wochenverlierer

    Zinssteigerungen sorgen genauso für fallende Kurse bei den hochverschuldeten Versorgeraktien wie eine Abstufung durch Ratingagenturen. Auf dem Aktienkurstiefpunkt wurden E.on und RWE von Analysten auf Buy gesetzt. Nach der starken Kursentwicklung in den vergangenen Monaten haben die Analysten den Daumen gesenkt und das Rating auf Halten herabgestuft. An der Börse verloren RWE 5,4 Prozent auf 20,17 Euro und E.on geben um 4,4 Prozent auf 9,16 Euro nach. Kaum wahrnehmbar ist dagegen der Wochenverlust der Henkel-Papiere mit einem Kursrückgang von 0,9 Prozent auf 115,85 Euro.

    Aktienmarkt anfällig für Schwankungen

    Nach der erneut starken Kursentwicklung wird der Markt wieder anfälliger für Schwankungen. Momentan gibt es wenig Gründe für weiter stark steigende Kurse. Hohe Unternehmensergebnisse sind eingepreist. Positive Überraschungen durch die Unternehmen sind damit nur noch schwer zu schaffen. Von politischer Seite dürfte sich ebenfalls keine nennenswerte Überraschung ergeben, so dass mit Kursschwankungen auf dem aktuellen Niveau zu rechnen ist.

  • DAX steigt um 1,1 Prozent auf 12.298 Punkte – E.on, Lufthansa und RWE mit starker Wochenperformance – Siemens, Fresenius und Continental im Rückwärtsgang

    Mit einem Wochengewinn von 1,1 Prozent hat der DAX die Kursverlustserie der vergangenen Wochen beendet. Der Deutsche Aktienindex legte im Verlauf der vergangenen Handelstage 135 Punkte zu und stieg damit auf einen Stand von 12.298 Punkte. Damit konnte zumindest die Verlustserie wieder beendet werden.

    DAX steigt um 1,1 Prozent auf 12.298 Punkte

    Rote Vorzeichen gab es beim DAX zum Start in die neue Handelswoche. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Einem starken Einkaufsmanagerindex aus China standen schwache Konjunkturdaten aus den USA gegenüber. Am Ende legte der Euro gegenüber dem US-Dollar deutlich zu und sorgte für fallende Aktienkurs. Starke Unternehmensdaten liessen am Dienstag den DAX um 1,1 Prozent steigen. Fresenius, FMC, HeidelbergCement und infineon überzeugten die Aktionäre. Bereits am Mittwoch bremste ein starker Euro den Aufwärtstrend wieder. Der DAX verliert 0,6 Prozent an Wert. Am Donnerstag bewegten sich die Aktienkurse mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent dagegen kaum bevor am Freitag ein starker US-Arbeitsmarktbericht die Aktienkurse um 1,2 Prozent steigen ließ.

    E.on, Lufthansa und RWE mit starker Wochenperformance

    Kaufinteresse vor den Quartalszahlen von E.on sorgte für einen starken Wochengewinn bei den Versorgeraktien. Papiere von E.on legten um 6,7 Prozent auf 8,81 Euro zu und RWE verteuerten sich um 5,6 Prozent auf 18,49 Euro. Die starke Rendite bei der Deutschen Lufthansa hat den Aktienkurs stark unterstützt. Der Preis für ein Dividendenpapier legte um 6,6 Prozent auf 19,61 Euro zu.

    Siemens, Fresenius und Continental im Rückwärtsgang

    Weniger überzeugend sind dagegen die Quartalszahlen und Aussichten von Siemens ausgefallen. An der Börse führte dies zu einem Wochenverlust von 3,6 Prozent auf 111,55 Euro. Papiere von Fresenius gaben um 3,2 Prozent auf 69,95 Euro nach. Der starke Euro hat die Aktien von Exportaktien insgesamt belastet. Dies wirkte sich negativ auf den Automobilsektor und die Zulieferer aus. Continental gaben um 1,8 Prozent auf 189,05 Euro nach.

    DAX hat wieder Luft gewonnen

    Der Wochengewinn in der vergangenen Woche hat dem DAX wieder etwas Luft verschafft. Der Abwärtstrend wurde damit unterbrochen und der starke US-Arbeitsmarktbericht hat die Aussichten weiter deutlich steigender Zinsen erst einmal reduziert. Dies sind gute Gründe für Käufe von Aktien. Die Gewinne der vergangenen Woche könnten sich deshalb auch in den nächsten Wochen weiter fortsetzen. Allerdings beruht die Entwicklung am Aktienmarkt derzeit auf starken Unternehmensergebnissen. Teilweise durchwachsene Zahlen haben zu Rücksetzern geführt und ein starker Euro könnte diesen Trend fortsetzen. Aus diesem Grund ist immer wieder mit einer Gegenbewegung zu rechnen und die Zeiten werden in den kommenden Wochen von hoher Unsicherheit geprägt sein.

  • DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte – Bayer, Deutsche Börse und adidas mit deutlichen Kursaufschlägen – Deutsche Bank, Siemens und infineon mit höchsten Verlusten

    Der DAX hat auch in der vergangenen Woche an Wert verloren. Die Verluste bewegen sich weiter auf einem geringen Niveau. Allerdings ist zu erkennen, dass der Deutsche Aktienmarkt derzeit eine Konsolidierung mit einem Kursrückgang von 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte durchläuft. Damit hat der DAX 63 Punkte gegenüber der Vorwoche verloren.

    DAX verliert 0,5 Prozent auf 12.753 Punkte

    Am Montag sorgten die Kursverluste bei den Technologieaktien in den USA auch für fallende Kurse bei den deutschen Aktien. Analysten äußerten sich über eine Blase bei den Technologieaktien, welche in der Folge deutlicher an Wert verloren. Dieser Abwärtstrend schlug sich dann auf sämtliche Dividendentitel durch. Am Montag verlor der DAX 1 Prozent. Doch bereits am Dienstag kehrten Käufer auf das Parkett zurück. Der DAX legte wieder 0,6 Prozent zu. Ein neues Allzeithoch erzielte der DAX am Mittwoch. Am Tagesende notierte der Aktienmarkt 0,3 Prozent im Plus. Die erwartete Zinsanhebung der US-Notenbank belastete den Aktienmarkt am Donnerstag doch stärker als erwartet. Beim DAX ging es um 0,9 Prozent nach unten. Und am Freitag sorgte der Verfallstag wieder für steigende Kurse von 0,5 Prozent.

    Bayer, Deutsche Börse und adidas mit deutlichen Kursaufschlägen

    Ein Gerichtserfolg in den USA fiel positiv für den Bayer-Konzern aus. Das Gericht sah keinen Zusammenhang zwischen einem Medikament von Bayer und dem Tod eines Patienten. An der Börse herrschte damit Erleichterung. Die Bayer-Aktie stieg um 3,2 Prozent auf 122,80 Euro. Die Deutsche Börse gab ihre Ziele zu Umsatz- und Gewinnwachstum für die folgenden Jahre bekannt. An der Börse kamen diese Zahlen gut an. Die Aktien des Börsenbetreibers legten darauf um 2,8 Prozent auf 95,38 Euro zu. Positive Analystenkommentare beflügelten den Aktienkurs von adidas. Der Sportartikelhersteller legte um 2,4 Prozent auf 174,05 Euro zu.

    Deutsche Bank, Siemens und infineon mit höchsten Verlusten

    Der Bankensektor mit der Deutschen Bank zählt weiter zu den Verlierern. Die Aktie der Deutschen Bank gab um 5,1 Prozent auf 15 Euro nach. Der Kursrückgang der Technologieaktien in den USA wirkte sich auch auf deutsche Technologieaktien aus. Siemens gaben 3,8 Prozent auf 124,55 Euro nach und der Speicherchiphersteller infineon verlor 3 Prozent auf 19,77 Euro.

    DAX wird weiter steigen

    Nach der schwachen Performance in der vergangenen Woche nach den Kursverlusten bei den Technologieaktien und der Zinserhöhung in den USA sind nun sämtliche negative Faktoren in den Kursen eingepreist. Beide Themen kommen jedoch nicht überraschend und werden damit auch keine Neubewertung des Aktienmarktes auslösen. Aufgrund der steigenden Unternehmensgewinne sind die Aktien in Deutschland weiterhin auf einem durchschnittlichen Niveau bewertet. Von Übertreibung oder Blase kann daher keine Rede sein. Deshalb ist davon auszugehen, dass der DAX weiter stark zulegen wird und in den nächsten Wochen weitere Kursgewinne und Allzeithochs erreicht werden.

  • DAX verliert 1,4 Prozent auf 11.651 Punkte – Continental, infineon und Vonovia mit höchsten Gewinnen – ThyssenKrupp, Adidas und Daimler mit höchsten Verlusten

    In der vergangenen Handelswoche ging es nach einem starken Jahresauftakt um 163 Punkte nach unten. Gegenüber der Vorwoche verlor der DAX 1,4 Prozent an Wert und notiert aktuell bei einem Stand von 11.651 Punkten.

    DAX verliert 1,4 Prozent auf 11.651 Punkte

    Der schwache ifo-Geschäftsklimaindex aus der Vorwoche sorgte auch zu Beginn der neuen Woche für Verstimmung. Außerdem belasten die Aussagen der neuen US-Regierung die Aktienmärkte. Beim DAX ging es am Montag um 1,1 Prozent nach unten und am Dienstag kam es zu einem Tagesverlust von 1,3 Prozent. Gute Geschäftszahlen sorgten am Mittwoch für einen Tagesgewinn von 1,1 Prozent. Die Verluste des Vortages sind damit wieder weitgehend kompensiert. Schwache Geschäftszahlen der Deutschen Bank und etwas schwächer ausgefallene Ergebnisse von Daimler bremsten am Donnerstag die Entwicklung beim DAX, der 0,3 Prozent an Wert verlor. Ein starker US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für eine gute Stimmung. An der Börse ging es um 0,2 Prozent nach oben.

    Continental, infineon und Vonovia mit höchsten Gewinnen

    Der Aktienkurs von Continental legte nach einer Kaufempfehlung von Goldman Sachs um 5 Prozent zu. Die Analysten veröffentlichten ein Kursziel von 219 Euro. Aktuell notieren die Conti-Papiere bei 194,10 Euro. Um 3,6 Prozent ging es mit den Papieren von infineon nach oben. Der Kurs stieg 62 Cent auf 17,75 Euro. Nachdem die Vonovia-Aktie in der vergangenen Woche zu den Verlierern zählte, ging es in der vergangenen Woche um 2,6 Prozent nach oben. Der Kurs je Vonovia-Aktie stieg um 77 Cent auf 30,78 Euro. Leicht im Minus notieren die Aktien von Siemens. Auf Wochensicht steht ein Kursverlust von 95 Cent oder 0,8 Prozent. Unter Berücksichtigung eines Dividendenabschlags in Höhe von 3,60 Euro je Aktie würde die Siemens-Aktie jedoch zu den Wochengewinnern zählen. Nach guten Zahlen und einem hervorragenden Ausblick ist der Siemens-Kurs deutlich angezogen.

    ThyssenKrupp, Adidas und Daimler mit höchsten Verlusten

    Am Ende der Liste notieren die Papiere von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 4,6 Prozent auf 23,24 Euro. Schwache Geschäftszahlen haben die Under Armor Aktie um 25 Prozent einbrechen lassen. Dies ging auch am DAX-Konkurrenten adidas nicht spurlos vorbei. Adidas gaben auf Wochensicht 4,5 Prozent auf 147 Euro nach. Daimler selbst lag beim Gewinn sowie der Dividende unter den Erwartungen. An der Börse ging es deshalb um 4,3 Prozent auf 67,65 Euro nach unten.

    Gewinne mitnehmen und auf günstigere Kurse warten

    Nachdem der DAX in den vergangenen Wochen immer weiter nach oben kletterte, ging es in der vergangenen Handelswoche nach unten. Politische Spannungen und erste negative Geschäftszahlen großer DAX-Konzerne haben zu Kursverlusten geführt. Damit könnte die Wende der Aufwärtsbewegung gekommen sein. Die politischen Unsicherheiten nehmen aktuell weiter zu. Handelsbeziehungen und Staatengemeinschaften werden derzeit in Frage gestellt. All dies wird zu einer Abnahme der Freizügigkeit und Handelsbeziehungen führen und früher oder später auch die Aktienmärkte belasten. Aus diesem Grund ist es daher aktuell trotz mangelnder Alternativen sinnvoll Gewinne mitzunehmen und die Aktienquote zu reduzieren.

  • DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011 – China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr – Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Wenig Bewegung gab es in der letzten Handelswoche des Jahres. Der DAX setzte seine freundliche Tendenz fort und legte nochmal um 0,3 Prozent zu. Damit hat der DAX den Jahresendstand von 11.481,06 Punkte markiert. Etwas größer sieht dagegen die Veränderung auf Jahressicht aus. Seit dem Schlussstand vom 30.12.2015 kletterte der DAX um 738 Punkte und hat damit einen Gewinn von 6,9 Prozent eingefahren.

    DAX seit fünf Jahren im Gewinnmodus – rund 100 Prozent Kursgewinn seit 2011

    Damit hat der DAX die letzten fünf Jahre in Folge mit einem Jahresgewinn beendet. Nachdem der DAX im Jahre 2011 noch bei 5.898 Punkten notierte, hat sich der Deutsche Aktienindex im Rahmen dieser Hausse in etwa verdoppelt. Das entspricht einem Gewinn von rund 100% ausgehend vom Jahresende 2011. Im Jahr 2016 standen 14 DAX-Verlierern 15 Aktien mit einem Jahresgewinn gegenüber.

    China, Brexit, EZB und Trump beherrschen das Aktienjahr

    Interessant ist das Jahr 2016 im Detail betrachtet. Nachdem der DAX zunächst den schlechtesten Jahresstart hingelegt hatte und mit Verlusten in das Jahr 2016 gestartet war, setzte nach mehreren Wochen eine Gegenbewegung ein. Insgesamt war das erste Quartal von einer Abschwächung der Konjunktur in China geprägt. Da zunächst unbekannt war wie stark der Konjunktureinbruch ist, herrschte an den Börsen Unsicherheit. Im Zuge dessen gab der DAX bis auf rund 8.700 Punkte nach und notierte damit auf dem Jahrestief. Als die Notenbank Chinas die Geldpolitik lockerte, war dieser Schock schnell wieder vergessen.

    Für den höchsten Tagesverlust im DAX sorgte Großbritannien. Die Bevölkerung entschied sich in einem Referendum die Eurozone zu verlassen. An der Börse wurde dies beim DAX mit einem Tagesverlust von mehr als 1.000 Punkten quittiert. Aber auch hier konnte sich der DAX schnell wieder erholen während es vor allem in Großbritannien mit den Aktienkursen und dem Britischen Pfund nach unten ging.

    Einer der Hauptakteure war jedoch die Europäische Zentralbank. Mit ihrer Geldpolitik wussten die Währungshüter die Aktienmärkte zu stimulieren und sorgten so für den erneuten Kursgewinn. Da sich die Zinsen auf historischen Tiefs bewegen und weder mit Sparbüchern, Tagesgeldern, Staatsanleihen oder anderen Zinsgeschäften Geld zu verdienen ist, bleibt den Anlegern nur noch der Gang an den Aktienmarkt.

    Ganz überraschend hat Donald Trump in den USA die Wahlen gewonnen. Im Januar wird er Barack Obama als Präsident folgen. Galt es vor der Wahl noch als ausgemacht, dass Hillary Clinton für eine freundliche Aktienmarktpolitik steht, haben sich die Zeichen gedreht. Trump weiß es die Börsen geschickt für sich zu gewinnen. Der Wahlsieg war letztendlich der Startschuss in die Jahresendrally, die den DAX zu neuen Jahreshöchstständen führte.

    Adidas, Siemens und BASF mit höchstem Jahresgewinn

    Den höchsten Jahresgewinn von 67 Prozent haben die Papiere von adidas eingefahren. Nachdem die Herzogenauracher schon im Vorjahr den Gewinner im DAX stellten, ging es auch 2016 steil nach oben. Mit einem aktuellen Kurs von 150,15 Euro bewegen sich die adidas-Papiere nahe am Allzeithoch. Gute Geschäfte haben den Kurs von Siemens klettern lassen. Die Aktie legte um 30 Prozent zu und notiert damit bei 116,80 Euro wieder oberhalb der 100 Euro Marke. Trotz einer schweren Explosion auf dem BASF-Werksgelände laufen die Geschäfte beim Chemieriesen hervorragend. Die BASF-Aktie stieg um 24,9 Prozent auf 88,31 Euro.

    E.on, Commerzbank und Deutsche Bank im Ausverkauf

    Rund ein Viertel ihres Werte haben dagegen die Verliereraktien 2016 eingebüßt. Besonders hart traf es erneut E.on mit einem Verlust von 25 Prozent auf nur noch 6,70 Euro. Zu den weiteren Verlierern gehören die Finanztitel. Das schwache Zinsumfeld und der hohe Wettbewerb drücken auf die Margen, gleichzeitig müssen die Eigenkapitalquoten erhöht werden. Dies schlägt sich mit einem Verlust von 24,2 Prozent auf 7,25 Euro bei der Commerzbank und 23,4 Prozent Verlust auf 17,25 Euro bei der Deutschen Bank nieder.

    Trump, Wahlen, Zinsen und Konjunktur könnten weiteren Jahresgewinn bescheren

    Für das Börsenjahr 2017 stehen schon einige Fakten fest. So wird die Übergabe der Regierungsgeschäfte an Donald Trump im Januar mit großen Erwartungen verbunden sein. An der Börse wurden mit der Jahresendrally bereits Vorschusslorbeeren verteilt, jetzt muss der Präsident liefern. Weitere Wahlen wie in Frankreich und Deutschland könnten je nach Ausgang zu einer Verunsicherung an den Märkten führen. Sicher ist, dass die Fed die Zinsen weiter anheben wird und die EZB die lockere Geldpolitik fortsetzt. Damit dürfte der größte Faktor für ein weiteres starkes Börsenjahr 2017 stehen. Und schließlich wird die Entwicklung der Konjunktur und damit der Unternehmensgewinne die Entwicklung der Aktienkurse maßgeblich beeinflussen. Sämtliche Analysten und Wirtschaftsinstitute erwarten für 2017 ein weltweites Wachstum, das deutlich über dem der letzten Jahre liegen wird. Im speziellen hat für Deutschland der ifo-Frühindikator erst kürzlich ebenfalls ein sehr positives Bild gezeichnet. Damit dürften die Rahmenbedingungen für einen weiteren Kursanstieg auf Jahressicht gegeben sein. Die Bullenbrief-Redaktion erwartet für 2017 beim DAX einen Kursgewinn von rund 13 Prozent. Damit würde der DAX nach Meinung der Bullenbrief-Experten bei einem Stand von 12.794 Punkten das Jahr 2017 beenden.

  • DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu – Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen – Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Nach starken Schwankungen im Wochenverlauf ist der DAX mit einem leichten Gewinn aus dem Handel gegangen. Mit einem Wochengewinn von 30 Punkten kletterte der Deutsche Aktienindex um 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte. Damit notiert der Aktienindex auf einem Niveau, das zuletzt Mitte April erreicht wurde.

    DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu

    Mit dem Montag ist dem DAX der Start in den August erst einmal geglückt. Der Index notierte unverändert bei einem Plus von 4 Punkten. Die Ergebnisse des Bankenstresstests sind damit verdaut und unter den Marktteilnehmern herrscht insgesamt etwas Erleichterung. Am Dienstag gab es den Höhepunkt der Berichtssaison beim DAX. Sieben Unternehmen gaben Details zur Geschäftsentwicklung bekannt. Trotz guter Zahlen sorgte der Ausblick bei BMW für Verkäufe. Der bevorstehende Modellwechsel der 5er Reihe dürfte im zweiten Halbjahr schwache Zahlen bringen. In diesen Abwärtssog gerieten auch die Papiere anderer Automobilhersteller und infineon. Die Commerzbank zog erneut ihre Gewinnprognose zurück. An der Börse wurden die Aktien abgestraft und brachen um 9,2 Prozent ein. Der Tagesverlauf war beim DAX mit einem Verlust von 1,8 Prozent ebenfalls weniger erfolgreich. Für Erholung sorgte am Mittwoch der Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Damit setzten sich die Verluste nicht weiter fort. Auch am Donnerstag ging es beim DAX weiter nach oben. Starke Zahlen von Siemens beflügelten den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA und ein starker US-Dollar sorgten für deutliche Aufschläge bei den deuten Exportwerten. An der Börse gingen die DAX-Notierungen 1,4 Prozent höher aus dem Handel.

    Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen

    Siemens hat zum zweiten Mal im aktuellen Geschäftsjahr die Prognosen erhöht und damit an der Börse für ein kleines Kursfeuerwerk gesorgt. Das Unternehmen ist zurück auf dem Wachstumskurs. Der Aktienkurs kletterte um 5,6 Prozent gegenüber der Vorwoche nach oben und ging bei einem Stand von 102,55 Euro aus dem Handel. Damit notiert Siemens seit rund einem Jahr erstmals wieder über der Marke von 100 Euro. Der Gasspezialist Linde legte weitere 3,6 Prozent zu und notiert aktuell bei 133,35 Euro. Aktien der Deutschen Post stiegen nach hervorragenden Zahlen und dem besten Quartalsergebnis des Konzern 3,5 Prozent höher. Die guten Ergebnisse im Export- und Frachtgeschäft bescherten der Aktie Gelb einen Kursgewinn von 93 Cent auf 27,62 Euro.

    Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Am Ende der Kursgewinner ist einmal mehr die Aktie der Commerzbank zu finden. Der Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes brach nach einer erneuten Gewinnwarnung um 8,6 Prozent im Wochenverlauf ein. Das niedrige Zinsumfeld und das bestehende Risiko macht es den Banken immer schwerer Geld zu verdienen. Die Aktie der Commerzbank notiert bei 5,39 Euro auf Allzeittiefständen. Verkauft wurden auch die Versorger. Aktien von RWE gaben um 5,2 Prozent auf 15,07 Euro nach und E.on verbilligten sich um 4,3 Prozent auf 9,18 Euro.

    DAX könnte erstmal in Ferien gehen

    Nach den weiteren Gewinnen aufgrund guter Daten könnte der DAX in den kommenden Wochen uneinheitlich tendieren. Gründe für weitere Kursgewinne sind damit erst einmal nicht zu erwarten. Genauso wenig dürfte es aber auch zu stärkeren Verlusten kommen. Es wird daher eher davon ausgegangen, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts tendiert und auch in Ferien geht.

  • DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke – Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen – Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Beim DAX ging es die zweite Woche in Folge nach unten. Damit machte der Deutsche Aktienindex vor allem den Aktionären Freude, die dem Motto „Sell in May and go away“ folgten. Im Wochenverlauf gab der DAX 1,7 Prozent ab und hat 169 Punkte verloren. Der Sturz unter die Marke von 10.000 Punkte war nicht mehr aufzuhalten. Am Handelsende beendete der DAX den Handel bei einem Stand von 9.870 Punkten.

    DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke

    Nach dem Ausverkauf vom Montag entwickelte sich der DAX am zu Wochenbeginn zunächst positiv. Der DAX legte 0,8 Prozent zu. Nur der starke Euro hat weitere Kursgewinne verhindert. Schwache Unternehmensergebnisse schickten jedoch den DAX bereits am Dienstag auf Tauchfahrt. Beim deutschen Aktienmarkt ging es deutlich nach unten – der DAX verlor 1,9 Prozent an Wert. Auch am Mittwoch gab der DAX wegen Wachstumssorgen um 1 Prozent nach. Am Donnerstag beruhigte sich der DAX bei einem umsatzschwachen Feiertagshandel. Der DAX legte 0,2 Prozent zu. Auch am Freitag gab es einen leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen

    Die Aktie der Deutschen Börse legte auf Wochensicht mit einem Kursgewinn von 3,3 Prozent am stärksten zu. Die Aktie gewann 2,34 Euro auf einen Stand von 74,03 Euro. Grund für die Kursgewinne ist der Rückzug des Börsenbetreibers ICE um die Übernahme der London Stock Exchange. Zuvor gab es Befürchtungen um einen Bieterwettkampf. Nach dem Rückzug scheint der Weg für die Übernahme der Londoner Börse durch die Frankfurter einfacher zu sein. Gute Quartalszahlen von Siemens haben den Kurs der Münchener um 1,7 Prozent auf 92,67 Euro steigen lassen. Und auch bei adidas sorgen gute Geschäfte mit der Fußball-Europameisterschaft für einen Kurszuwachs von 1,3 Prozent auf 114,10 Euro.

    Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Ein schwaches Quartalsergebnis hat den Kurs der Commerzbank belastet. Die Bankaktie gab um 13,2 Prozent auf 7,08 Euro nach. Auch die Deutsche Bank verloren nach negativen Meldungen um 10,5 Prozent auf 14,74 Euro. Lufthansa wird die Kapazitäten dieses Jahr weniger stark ausbauen als zunächst geplant. Dies sorgte auf dem Börsenparkett für fallende Kurse. Die Aktie verlor 8 Prozent auf 12,47 Euro. Verluste gab es auch bei den Versorgern. RWE verloren 8,9 Prozent auf 11,88 Euro und E.on gaben um 6,7 Prozent auf 8,41 Euro nach.

    Dividendenregen und 10.000er Marke

    Zahlreiche Unternehmen haben in der letzten Wochen Dividenden gezahlt und damit die Kassen der Aktionäre mit Geld gefüllt. Der DAX hat dennoch erneut deutlich an Wert verloren und ist wieder unter die Marke von 10.000 Punkte gerutscht. Die Erholung in der zweiten Wochenhälfte sorgte jedoch für Erleichterung. Der starke Euro drückt negativ auf die Exportindustrie. Die jüngsten Erholungsversuche stimmen zuversichtlich, dass der DAX möglichst schnell wieder über die 10.000er Marke steigen wird und der aktuelle Kursrückgang eher als günstige Gelegenheit für Nachkäufe gesehen wird.