Schlagwort: RWE

  • DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke – RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Hohe Verluste bei Linde

    Eine herbe Schlappe hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Nach einem Gewinn von rund 2.000 Punkten in den vergangenen Wochen gab der Index in der letzten Woche ein Teil der Gewinne wieder ab. Der DAX verlor 4,8 Prozent und sackte damit um 542 Punkte ab. Damit notiert der DAX bei einem Stand von 10.752 Punkten und ist unter die 11.000er Marke gerutscht.

    DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke

    Am Montag ging der Deutsche Aktienindex noch mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent aus dem Handel. Der starke US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche wirkte noch nach und die Hoffnung auf ein durch die EZB-Sitzung am Donnerstag erwartetes Kursfeuerwerk sorgten für den guten Wochenstart. Doch bereits am Dienstag trübten schwache US-Konjunkturdaten die Stimmung und der deutsche Blue Chips Index büste 1,1 Prozent ein. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung war der Handel von Nervosität geprägt. Die EZB-Sitzung selbst war am Donnerstag für die Anleger dann eine bittere Enttäuschung. Auf dem Parkett wurde deutlich mehr erwartet als nur eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms. Der DAX ging daraufhin um 3,6 Prozent auf Tauchstation. Am Freitag musste der DAX den EZB-Schock vom Vortag erst noch einmal verdauen. Wenig verändert beendete der DAX den letzten Handelstag der Woche mit einem Kursverlust von 0,3 Prozent.

    RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Mit der Idee den Ökostrombereich an die Börse zu bringen, hat RWE ins Schwarze getroffen. An der Börse wurde die RWE am Tag der Veröffentlichung dieser Nachricht mit einem Tagesgewinn von 16,6 Prozent gefeiert. Zum Wochenausklang blieb noch ein Gewinn von 7,2 Prozent auf der Kurstafel stehen. Lufthansa-Papiere standen ebenfalls in der Gunst der Anleger und kletterten um 3,6 Prozent auf 13,85 Euro. Zum Einen stützte ein schwacher Ölpreis den Kurs, zum Anderen sorgte der Tarifabschluss des Bodenpersonals für ein positives Sentiment. Nach guten Zahlen in der Vorwoche setzte die Aktie des Speicherchipherstellers infineon die positive Performance fort. Die Aktie stieg um 2,5 Prozent auf 13,94 Euro.

    Hohe Verluste bei Linde

    Eine Gewinnwarnung bei Linde liess den Aktienkurs um rund ein Fünftel einbrechen. Aufgrund eines schwachen Investitionsklimas und niedriger Ölpreise hatte das Management die Geschäftszahlen nach unten revidiert. An der Börse kamen diese Nachrichten überhaupt nicht gut am. Auf Wochensicht verliert die Linde-Aktie 18,2 Prozent auf 137,70 Euro. Die Aktien von K+S, Vonovia und ThyssenKrupp gaben jeweils um 7,6 Prozent nach. Bei Vonovia hat sich die Zustimmung zur Übernahme der Deutsche Wohnen damit auf den Aktienkurs negativ ausgewirkt.

    Startet der DAX noch einmal durch?

    Die vergangene Woche hat der Weihnachtsrally erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob der DAX wieder Fahrt aufnimmt und sich die Rally damit fortsetzt, steht in den Sternen. Da sich fundamental jedoch nichts verschlechtert hat und die Kursverluste als Zeichen der Enttäuschung auf die EZB-Sitzung zu sehen sind, stehen die Zeichen gut, dass in der neuen Woche dies bereits Geschichte ist und sich der DAX auf die harten Fakten konzentriert. Damit könnte dann die Jahresendrally wieder an Fahrt aufnehmen und neue DAX-Stände jenseits der 11.400er Marke liefern.

  • DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte – Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen – RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten


    Die zweite Woche in Folge hat der DAX mit einem Wochengewinn beendet. In der vergangenen Woche legte der Deutsche Aktienindex DAX 174 Punkte zu und geht damit 1,6 Prozent stärker aus dem Handel. Damit notiert der DAX auf einem aktuellen Niveau von 11.294 Punkten. Die 11.000er Marke konnte damit inzwischen deutlich überschritten werden. Auch charttechnisch hat der DAX mit dem erneuten Kursanstieg wichtige Trendlinien überwunden und so eine gesunde Basis für weitere Kursgewinne gelegt.

    DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte

    Nach dem Kurssprung in der Vorwoche war dem DAX am Montag die Luft ausgegangen. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Verluste gab es vor allem aufgrund von Unternehmensmeldungen. So sorgten eine Streikankündigung bei der Lufthansa für Verluste wie auch eine mögliche Kapitalerhöhung bei RWE für Kursverluste bei den jeweiligen Papieren. Im Syrien-Konflikt kam es zu einem Zwischenfall zwischen der Türkei und Rußland. Dies sorgte für politische Verunsicherungen und wirkte sich negativ auf den Aktienhandel aus. Der DAX beendete nach Sorgen um eine weitere Eskalation im Konflikt den Handel unterhalb der 11.000er Marke mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent. Ein schwacher Euro hat die exportstarke deutsche Wirtschaft beflügelt. Der DAX kletterte um 2,2 Prozent und glich damit die Verluste der Vortage wieder aus. Am Donnerstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Haupttreiber war die Spekulation um die EZB. Demnach soll die lockere Geldpolitik weiter fortgesetzt werden. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Bei geringem Handel aufgrund des Feiertages Thanksgiving in den USA bröckelte der DAX leicht ab. Der Tagesverlust von 0,2 Prozent hält sich aber in Grenzen.

    Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen

    Nach den starken Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals erholt sich die VW-Aktie wieder. In der vergangenen Woche gab es Meldungen von VW, denen zufolge die Rückrufaktion deutlich einfacher und kostengünstiger ausfallen könnte. Die Aktie machte daraufhin einen deutlichen Kurssprung. Allerdings hinterlässt der Skandal auf der Absatzseite bereits seine Spuren. Dennoch notieren die VW-Aktien mit einem Wochengewinn von 15,40 Euro 14,2 Prozent über den Kursen der Vorwoche. Hervorragende Geschäftszahlen präsentierte der Chiphersteller infineon. Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen und bei der Marge gab es deutliche Verbesserungen. An der Börse haussierte die Aktie und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 14,1 Prozent auf 13,60 Euro. Erneute Übernahmegerüchte liessen auch die K+S-Aktien haussieren. Der Wettbewerber Potash könnte einen erneuten Übernahmeversuch starten. Die K+S-Aktie beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 26,39 Euro.

    RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Suche nach Kapital für Wachstum könnte bei RWE in einer Kapitalerhöhung enden. Da dies an der Börse nicht gut ankam, ging es mit der RWE-Aktie um 5,2 Prozent nach unten. Die RWE-Aktie notiert damit aktuell auf 10,87 Euro. Für Unsicherheit im Luftverkehr sorgen die derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie die Angst vor Terroranschlägen. Außerdem ist das Thema Streik bei Lufthansa immer noch nicht ausgestanden. Die Lufthansa-Aktie verliert 2,6 Prozent auf 13,37 Euro. Aktien der Deutschen Bank liegen ebenfalls auf der Verliererseite. Der Kurs gab im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 23,99 Euro nach.

    Weitere Kursgewinne in der Adventszeit

    Nach der starken Performance in den vergangenen beiden Wochen und dem Überwinden charttechnischer Marken dürfte der DAX zum Sprung über weitere Kursmarken ansetzen. Einer Jahresendrally steht damit nichts im Wege und der DAX könnte neue Allzeithochs in den nächsten Wochen markieren.

  • DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte – Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus – Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Nach vier Wochen Gewinn hat der DAX mit der vergangenen Woche die Serie unterbrochen. Der Deutsche Aktienindex gab um 2,5 Prozent nach und hat damit 280 Punkte an Wert verloren. Der Sprung über die 11.000er Marke ist dem DAX damit nicht geglückt. Stattdessen notiert der DAX zum Handelsschluss am Fretiag Abend bei 10.708 Punkten.

    DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte

    Am Montag versuchte der DAX noch die 11.000er Marke ins Visier zu nehmen. Als am Nachmittag die Wall Street unter Druck geriet, tauchte auch der DAX ab. Am Tagesende lag der Index 1,6 Prozent unter dem Stand des Vortages. Am Dienstag folgte eine Verschnaufpause mit einem Tagesgewinn von nur 0,2 Prozent und am Mittwoch ging es wieder mit einem Gewinn von 0,7 Prozent nach oben. Eine erneute Schwäche an der Wall Street liess den Handel beim DAX ebenfalls mit einem Verlust von 1,1 Prozent beenden. Ein schwaches Wirtschaftswachstum in der Eurozone sowie enttäuschende Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise in den USA sorgten am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Der DAX ging am Freitag mit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus

    Während die vergangene Handelswoche nur vier Aktien mit einem Geiwnn beendeten, liegen die Papiere von Henkel mit einem Gewinn von 4,8 Prozent ganz vorne. Nach der Vorlage hervorragender Quartalszahlen haben die Düsseldorfer auch die Prognose für den Gewinn für das Gesamtjahr angehoben. Solche Meldungen führen zu steigenden Kursen auf dem Börsenparkett. Die Henkel-Papiere verteuerten sich um 4,64 Euro auf 101,95 Euro. Auch bei Merck brummt das Geschäft und die vorgelegten Quartalszahlen überzeugten an der Börse. Die Aktie gewinnt 1 Prozent auf 91,22 Euro. Münchener Rück verteuerten sich um 0,4 Prozent auf 180,15 Euro und Allianz stiegen um 0,2 Prozent auf 157,60 Euro.

    Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Die Abschreibungen auf Kraftwerke der deutschen Versorgeraktien RWE und E.on drücken weiter auf das Unternehmensergebnis und damit auf den Aktienkurs. Nach der Vorlage der Quartalszahlen verloren RWE 16,1 Prozent auf 11,23 Euro und E.on gaben um 10,1 Prozent auf 8,72 Euro nach. Der geplante Konzernumbau macht der Deutschen Bank zu schaffen. Der Kurs gab um weitere 7,1 Prozent auf 23,82 Euro nach.

    Belasten neue Terrorsorgen den DAX?

    Aufgrund der Terroranschläge in Frankreich hat sich die Stimmung und Unsicherheit insgesamt verändert. Dies könnte auch wieder Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben. Zumal durch die Einführung von Grenzkontrollen auch der Warenverkehr behindert wird. Damit könnten dies genug Gründe für Kursverluste in den kommenden Wochen sein. Auch eine mögliche Zinsanhebung in den USA ist bereits negativ für den Euro und könnte sich auch auf die Aktienkurse auswirken.

  • DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte – Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    In der vergangenen Handelswoche konnte der DAX 0,5 Prozent zulegen und 56 Punkte an Wert gewinnen. Damit steigt der Deutsche Aktienindex auf einen Stand von 10.850 Punkte. Nachdem der Aktienmarkt eine Woche zuvor um noch 7 Prozent zulegte und der Handel im Oktober mit einem Monatsgewinn von 14 Prozent zu Ende ging, war die letzte Woche eher eine Woche der Konsolidierung.

    DAX kaum verändert – Wochengewinn von 0,5 Prozent auf 10.850 Punkte

    Bei einem vergleichsweise ruhigen Geschäft ging der Deutsche Aktienindex kaum verändert aus dem Handel und schloss 7 Punkte fester. Nach der starken Vorwoche war es allerdings keine Überraschung, dass der DAX eine Verschnaufpause einlegt. Am Dienstag ist die Rally dagegen erst einmal ins Stocken geraten. Mit einem Tagesverlust von 1 Prozent gab der DAX stärker nach. Gedrückt wurde die Stimmung vor allem von den Quartalszahlen von BASF. Der Chemiekonzern hat weniger umgesetzt als erwartet und den Ausblick gesenkt. An der Börse verloren die BASF-Papiere 4,7 Prozent an Wert. In der Hoffnung auf unveränderte Zinsen durch die US-Notenbank legte der DAX am Mittwoch deutlich zu und ging mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag drückten Kursverluste bei der Deutschen Bank auf die Stimmung im DAX. Der Tagesverlust beim DAX liegt bei 0,3 Prozent. Einen positiven Wochenschluss gab es am Freitag mit einem Gewinn von 0,5 Prozent.

    Merck, Bayer und Fresenius legen deutlich zu

    Die Citigroup hat die Aktie von Merck auf Kaufen hochgestuft. Im Wochenverlauf half dies der Aktie zu einem deutluchen Kursgewinn. Die Merck-Aktie verteuerte sich um 9,9 Prozent. Damit geht der Dividendentitel bei einem Kurs von 88,83 Euro ins Wochenende. Bayer setzen sich nach starken Quartalszahlen ebenfalls an die Spitze der DAX-Aktien. Nach einem Wochengewinn von 8,4 Prozent geht die Aktie bei 121,35 Euro aus dem Handel. Analysten der DZ-Bank lobten die Zahlen als hervorragend. Fresenius erhöhte ebenfalls den Ausblick und konnte daraufhin Kursgewinne einfahren. Hier beträgt der Wochengewinn 7,6 Prozent auf 66,75 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Deutsche Bank und RWE

    K+S-Aktien fallen weiter in den Keller. Diesmal ist allerdings eine Gewinnwarnung des Konkurrenten Potasch für den Wochenverlust von 6,8 Prozent verantwortlich. Damit hat die Aktie in den vergangenen drei Monaten mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren und notiert aktuell bei 22,95 Euro. Die Deutsche Bank tritt auf die Kostenbremse. Neben dem Abbau zahlreicher Jobs und einer Umstrukturierung in größerem Umfang wird das Geldhaus die nächsten beiden Jahre auch keine Dividende bezahlen. An der Börse kommen solche Meldungen weniger gut an. Die Aktie verlor 5,9 Prozent auf 25,47 Euro. Das Auf- und Ab der Versorgeraktien setzte sich auch in der vergangenen Woche fort. Am Ende ging die RWE-Aktie 5,8 Prozent schwächer bei 12,65 Euro aus dem Handel.

    11.000 Punkte nur noch eine Frage der Zeit

    Nach einem starken Oktober und Kursen von knapp unter 11.000 Punkten sind weitere Kursgewinne beim DAX nur eine Frage der Zeit. Die Herbstrally ist nach den jüngsten Kursgewinnen bereits voll im Gange und weitere Kurssteigerungen sind nur noch eine Frage der Zeit. Nach überwiegend positiven Quartalszahlen dürften die Kurse damit auch in den kommenden Tagen weiter steigen und der DAX damit bald neue Allzeithochs erklimmen.

  • DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte – SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu – Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nachdem der DAX in der Vorwoche 5,7 Prozent zulegte, trat das Deutsche Börsenbarometer in der vergangenen Woche auf der Stelle. Mit einem Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte ging der DAX so gut wie unverändert aus dem Handel. Der Wochengewinn beträgt damit gerade einmal 0,1 Prozent. 

    DAX tritt auf der Stelle – Wochengewinn von 8 Punkten auf 10.104 Punkte

    Am Montag ist der Start in die neue Handelswoche zunächst geglückt. Der Dax legte um 0,2 Prozent zu. Zum größten Teil waren die Versorger RWE und E.on die Zugpferde. Nach der Veröffentlichung des Stresstests legten die Papiere zu. Im Vorfeld hatten einige Marktteilnehmer die Sorge, dass die Finanzen den Rückbau der Atomkraftwerke nicht verkraften könnten. Schwache Konjunkturdaten drückten am Dienstag auf den DAX der um 0,9 Prozent nachgab. Einen Tag später folgten schwache Konjunkturdaten aus den USA für fallende Kurse. Der DAX ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Einen Tagesgewinn von 1,5 löste die EZB aus, die zur Erreichung des Inflationsziels weiter eine lockere Geldpolitik nachgab. Am Freitag sorgte ein weiteres Plus von 0,4 Prozent für einen positiven Wochenausklang.

    SAP, E.on und Deutsche Börsen legen zum Teil deutlich zu

    Der Softwarehersteller SAP überraschte mit besser als erwartet ausgefallenen Quartalszahlen. An der Börse löste dies ein Kursfeuerwerk aus. Die SAP-Aktie ging mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 66,12 Euro aus dem Handel. Damit legten die Dividendenpapiere innerhalb einer Woche um 5,70 Euro je Anteilsschein zu. E.on-Aktien profitierten vom Verkauf des norwegischen Gas- und Ölgeschäfts. Damit kann sich E.on zum Einen entschulden, zum anderen erscheine der Verkaufspreis in Zeiten fallender Öl- und Gespreise sehr attraktiv. Die E.on-Aktie beendet den Handel mit einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 9,50 Euro. Aktien der Deutschen Börsen legten 4,1 Prozent zu. Dies entspricht einem Kursgewinn von 3,14 Euro auf 79,19 Euro.

    Kursverluste bei K+S, Volkswagen und Vonovia

    Nach dem Ende des Übernahmekampfs durch Potash belasten nun auch schwache Geschäftsdaten den Kurs von K+S. Die Aktie verlor im Wochenverlauf 6,1 Prozent auf 23,60 Euro. Volkswagen leidet weiter unter dem Abgasskandal und verliert 5,6 Prozent auf 100,60 Euro. Der früher unter Deutsche Annington firmierende Immobilienkonzern Vonovia will die Deutsche Wohnen übernehmen. Am Aktienmarkt kam dieses Vorhaben ersteinmal nicht gut an. Der Aktienkurs gab um 4,9 Prozent auf 26,94 Euro nach.

    Zeit für weitere Kursgewinne in Richtung 11.000 Punkte

    Nach einer soliden Handelswoche und zum größten Teil überzeugenden Unternehmenszahlen könnte der Weg für weitere Kursgewinne frei sein. Auf dem Börsenparkett erwarten Marktteilnehmer, dass der DAX in Richtung 200-Tage-Linie bei rund 11.000 Punkte steigen wird. Auch aus fundamentaler Sicht spricht momentan Vieles für weitere Kursgewinne und einen Beginn der Herbstrally.

  • DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten – Versorger und Volkswagen legen stark zu, Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Nach einer dreiwöchigen Verlustserie hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld an jedem einzelnen Handelstag zu und ging 5,7 Prozent höher aus dem Handel. Damit ist dem DAX der Sprung über die 10.000er Marke gelungen. Am Freitag ging der Deutsche Blue Chip Index bei einem Stand von 10.097 Punkten ins Wochenende.

    DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten

    Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag einen guten Start hin und die Börsen profitierten von einer Erholungsrally. Damit könnten die Tiefstände der Vorwoche einen Boden gebildet haben. Am Tagesende notiert der DAX mit einem Gewinn von 2,7 Prozent. Trotz schwacher Auftragseingänge der deutschen Industrie setzte der DAX am Dienstag die Erholung mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent in Richtung 10.000 Punkte fort. Eine Rally bei den Rohstoffwerten sorgte bei den Aktien im Allgemeinen für steigende Kurse am Mittwoch. Eindeckungskäufe nach den Gewinnen der letzten Tage gaben dem Aktienmarkt einen weiteren Schub. Am Tagesende ging der DAX mit einem Gewinn von 0,7 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag verlor die Erholung erstmals an Schwung. Am Ende reichte es nur zu einem Gewinn von 0,2 Prozent. 7 Punkte unter der 10.000er Marke wurde der Börsenhandel beendet. Am Freitag profitierte der DAX von einer möglichen Fortsetzung des billigen Geldes. Eine Leitzinserhöhung in den USA im Laufe diesen Jahres wird von den Marktteilnehmern als eher unwahrscheinlich gesehen. Damit dürften Aktien erst einmal weiter von billigem Geld profitieren.

    Versorger und Volkswagen legen stark zu

    Einen positiven Turnaround gab es bei den Versorgeraktien. Die Papiere von RWE gehen mit einem Wochengewinn von 17,5 Prozent aus dem Handel. Damit stieg der Kurs der RWE-Aktie um 1,82 Euro auf einen Schlußkurs von 12,25 Euro. Etwas geringer ist der Gewinn bei E.on ausgefallen. Die Aktie notiert 14,6 Prozent höher bei 9,11 Euro. Spekulationen über eine Unterstützung des Staates beim Atomausstieg könnte den Versorgeraktien eine wirtschaftliche Entlastung bringen. Nach den hohen Verlusten aufgrund des Abgasskandals ging es mit der Aktie wieder nach oben. In der letzten Handelswoche erholten sich die Papiere nach den starken Verlusten. Die VW-Aktie legte 15,4 Prozent zu. Damit kletterten die Papiere um 14,24 Euro und der Sprung über die 100 Euro Marke ist geglückt. Der aktuelle Kurs von Volkswagen beträgt 106,60 Euro.

    Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Richtig in den Keller ging es beim Düngemittelhersteller K+S. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 18,9 Prozent nach. Im Wochenverlauf war der Verlust sogar noch höher. Nachdem das Übernahmeangebot in Höhe von 41 Euro durch Potash auf wenig Interesse stiess, haben sich die Kanadier zurückgezogen. Als Folge brach der Kurs dramatisch ein, erholte sich im Wochenverlauf aber wieder, da Analysten deutlich höhere Kurs für K+S sehen. Zu den Wochenverlieren zählen auch die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Der Kurs gab um 3,5 Prozent auf 76,05 Euro nach. Der neue Chef Kengeter greift durch und es wird eine größere Umstrukturierung erwartet. Was an der Börse noramlerweise gut ankommt, sorgt derzeit noch für Verunsicherung solange bis die genauen Details feststehen. Nach dem Börsengang der Kunststofftochter Covestro ging es mit der Bayer Aktie 1,6 Prozent nach unten. Einige Marktteilnehmer tauschten Bayer-Papiere in die von Covestro.

    Startet der DAX zur Herbstrally

    Nachdem der DAX mit dem Kursgewinn die Trendwende eingeläutet haben könnte, fragen sich viele, ob es nun zur Herbstrally reicht. Fest steht, dass der DAX wohl einen Boden gefunden hat und auch der Sprung über die 10.000er Marke wird positiv gewertet. Sorgen bereitet dagegen weiterhin die schwächere Konjunkturentwicklung. Allerdings könnten gerade deshalb die Notenbank die Zinsen weiter unverändert lassen. Dies würde die Aktienmärkte dann wieder beflügeln. Mit dem jüngsten Kursanstieg wurden auch die Spekulanten kalt erwischt, die auf weitere Kursverluste gesetzt haben. Damit ist auch von dieser Seite erst einmal Druck aus dem Markt genommen werden. Somit könnte es tatsächlich gelingen, dass der DAX nun in den Rally-Modus umschaltet und der goldene Oktober den Aktionären eine schöne Zeit bereitet.

  • 1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge – Versorger und Lufthansa legen stark zu – Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Mit der vergangenen Woche hat der DAX die dritte Woche in Folge mit einem Kursverlust beendet. Der Aktienindex der 30 größten Deutschen Aktien verlor an den letzten fünf Handelstagen 1,4 Prozent an Wert. Dies entspricht einem Kursverlust von 135 Punkten. Damit geht der DAX bei einem Stand von 9.553 Punkten aus dem Handel.

    1,4 Prozent Wochenverlust auf 9.553 Punkte – DAX verliert dritte Woche in Folge

    Gleich am Montag ging es mit dem DAX kräftig in den Keller. Der VW-Abgasskandal belastet den kompletten Automobilsektor. Sowohl Automobilhersteller als auch Zulieferer wurden abgestraft und an der Börse verkauft. Nur knapp über dem Tagestief schloss der DAX mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent. Nach einem sehr volatilen Handel schloss der DAX am Dienstag 0,3 Prozent leichter. Nachdem der DAX im Tagesverlauf nahe des Jahrestiefs notierte, ging es im Tagesverlauf wieder nach oben. Das sogenannte Windows-Dressing sorgte zum Quartalsende für kräftige Kursgewinne. Auch gute Wirtschaftsdaten aus den USA beflügelten die Aktienmärkte. Der DAX schloss 2,1 Prozent höher. Am Donnerstag ging es mit den Aktien wieder nach unten. Der DAX verlor 1,6 Prozent. Eine Umfrage unter Einkäufern in den USA zeichnet ein negatives Stimmungsbild. Ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht löste am Freitag einen Kursrutsch von 150 Punkten aus. Im weiteren Tagesverlauf erholten sich die Märkte und der DAX beendete den Handel mit einem Plus von 0,5 Prozent.

    Versorger und Lufthansa legen stark zu

    Nachdem die Aktien der Versorger in den vergangenen Monaten deutlich unter Abgabedruck standen, legten die beiden Papiere von RWE und E.on stark zu. RWE kletterten um 8,7 Prozent auf 10,43 Euro und E.on verteuerten sich um 7,7 Prozent auf 7,95 Euro. Da der Atomausstieg den Konzernen zu schaffen macht, wurden Aussagen aus der Politik dahingehend gedeutet, dass sich eine Einigung zur Unterstüzung für wichtige Energieversorger abzeichnet. Zumindest beim Bodenpersonal könnte es der Deutschen Lufthansa gelingen einen Tarifbaschluss zu erzielen und damit Streiks zu verhindern. Die Aktie der Fluggesellschaft legt 7,1 Prozent auf 12,67 Euro zu.

    Abgasskandal lässt VW-Aktie weiter purzeln

    Der Abgasskandal belastet weiter die Aktie des Volkswagen-Konzerns. Der Kurs gab um 13,9 Prozent nach. Neben hohen Kosten für Klagen und mögliche Rückrufe ist damit auch das Image von Volkswagen beschädigt. Analysten senkten ihre Kursziele zum Teil deutlich. Die Aktie markiert ein neues Jahrestief und beendete den Handel bei 92,36 Euro. Ebenfalls nach unten ging es mit Fresenius, die um 8,4 Prozent auf 58,27 Euro verloren und Deutsche Telekom mit einem Wochenverlust von 6,4 Prozent auf 15 Euro.

    DAX könnte Boden gefunden haben

    Nach den starken Schwankungen mit Verlusten unterm Strich könnte das schlimmste inzwischen überstanden sein. Möglicherweise kommt es am Ende doch nicht so schlimm wie erwartet und dies könnte die Aktienkurse bald wieder steigen lassen. Die deutsche Konjunktur ist weiter intakt, die EZB könnte das Anleihekaufprogramm fortsetzen und die Basis für weitere Kursgewinne liefern. Wer darauf setzt, könnte auf dem aktuellen Kursniveau günstige Kaufgelegenheiten finden.

  • DAX verliert 2,3 Prozent auf 9.689 Punkte – Beiersdorf, FMC und Münchener Rück legen gegen den Trend zu – VW nach Abgasskandal im freien Fall und Automobilsektor unter Druck

    Der DAX verliert die zweite Woche in Folge. Mit einem Wochenverlust von 2,3 Prozent beim Deutschen Aktienindex sieht der Verlust relativ gering aus, nachdem die Kursausschläge und damit die Volatilität in der vergangenen Woche sehr hoch waren. Zum Wochenschluss steht ein Kursverlust von 228 Punkten in den Büchern. Damit ist der DAX weiter unter die 10.000er Marke gerutscht und notiert bei 9.689 Punkten rund 350 Punkte über dem Jahrestiefstand.

    DAX verliert 2,3 Prozent auf 9.689 Punkte – hohe Volatilität in der vergangenen Woche

    Zu Wochenbeginn ist der Start noch geglückt. Trotz eines holprigen Starts legte der DAX im Tagesverlauf 0,3 Prozent zu und notierte zwischenzeitlich auch über der Marke von 10.000 Punkten. Belastend für den DAX war der Kurseinbruch von Volkswagen mit einem Tagesverlust von 18,6 Prozent. Nach Abgastests in den USA stellte sich heraus, dass die Wolfsburger Dieselfahrzeuge dahingehend programmiert wurden, dass diese bei der Abgasuntersuchung geringere Emissionen verursachen als im normalen Betrieb. Damit könnten den Wolfsburgern Strafzahlungen in Milliardenhöhe, Schadenersatzforderungen sowie hohe Kosten für mögliche Rückrufe ins Haus stehen. Am Dienstag setzte sich die Talfahrt bei VW mit einem Verlust von 20 Prozent fort. Im Sog gaben auch andere Aktien aus dem Automobilsektor deutlich nach. An der Börse verlor der DAX 3,8 Prozent an Wert. Der Gewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch ist damit eine reine Gegenbewegung nach den heftigen Kursverlusten vom Vortag. VW und der Rücktritt Winterkorns stand im Mittelpunkt des Börsengeschehens. Als am Donnerstag Presseberichte über angebliche Manipulationen bei BMW im Raum standen, ging es mit den Aktien von BMW und dem Automobilsektor erneut deutlich nach unten. Der DAX verbuchte einen Tagesverlust in Höhe von 1,9 Prozent. Die Talfahrt von VW setzte sich auch am Freitag fort, da nach den USA auch Europa im Visier der Abgasprüfer steht und sich der Skandal auf den Nutzfahrzeugebereich von Volkswagen ausweiten könnte. Am Aktienmarkt selbst gab es dagegen eine kräftige Erhöhung der Kurse in Höhe von 2,8 Prozent.

    Beiersdorf, FMC und Münchener Rück legen gegen den Trend zu

    Trotz hoher Kursverluste im DAX notieren mit 14 Aktien fast die Hälfte der Dividendenpapiere aus dem DAX im Plus. Den höchsten Gewinn von 5 Prozent erzielten die Papiere von Beiersdorf. Ganz ohne Nachrichten schaffte es der Konsumgüterkonzern gegen den Trend um 3,67 Euro auf 76,65 Euro zuzulegen. Positive Kommentare von Analysten beflügelten den Kursgewinn entgegen der Marktschwäche. FMC konnten sich ebenfalls positiv entwickeln und legten um 2,3 Prozent auf 71,82 Euro zu. Münchener Rück notierten 2,2 Prozent höher bei 167,85 Euro.

    Kurseinbruch bei Volkswagen, RWE, Daimler und BMW mit deutlichen Abschlägen

    Aufgrund des Abgasskandals kam es bei Volkswagen zu einem deutlichen Kurseinbruch. Die Aktie verlor ein Drittel ihres Wertes und geht mit einem Wochenverlust von 34 Prozent aus dem Handel. Damit verlor die Aktie 55,1 Euro auf 107,30 Euro. Neben dem Abgasskandal belastet als Folge ein Downgrading des VW-Ratings. Damit wird für VW auch die Refinanzierung teurer. Die Prämien am Bondmarkt sind für VW direkt gestiegen. Zahlreiche Abstufungen von Analysten haben den Kursverfall bei VW beschleunigt. Der Atomausstieg macht RWE zu schaffen. Die Versorger-Aktie verlor 11,9 Prozent auf 9,60 Euro und markiert damit mehrjährige Tiefstände. Aufgrund des Abgasskandals von VW wurde der gesamte Automobilsektor in Mitleidenschaft gezogen. Die Wettbewerber Daimler und BMW kamen ebenfalls unter die Räder. Während Daimler 9,1 Prozent auf 65,72 Euro verloren, gaben BMW um 8 Prozent auf 78,89 Euro nach.

    Ist das bereinigende Gewitter nun vorbei?

    Nach den hefitgen Kursverlusten der vergangenen Woche trotz guter Konjunkturindikatoren stellt sich die Frage, ob die Kursverluste an der Börse übertrieben sind oder ob die Frühindikatoren falsche Signale liefern. Der Abgasskandal ist eine Sondersituation, aber ob dies die Kursverluste in der gesehenen Höhe rechtfertigt, ist noch offen. Fraglich ist auch wie die Abgaswerte bei den anderen Herstellern bei neutralen Tagesbedingungen aussehen. Ein Augenmerk darauf wird in den kommenden Wochen mit Sicherheit weitere Überraschungen ans Tageslicht bringen. Von daher könnte das aktuelle Kursniveau eine interessante Basis für Investments in Aktien bieten. Zumindest mittelfristig dürften wir wieder höhere Kurse mit neuen Allzeithochs sehen.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste – China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Mit einem Verlust von 2,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Deutsche Aktienindex gab damit um 207 Punkte nach und ist erneut unter die 10.000er Marke gerutscht. Das Deutsche Börsenbarometer DAX notiert zum Wochenschluss bei 9.916 Punkten.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste

    Nach einem volatilen Handelsverlauf am Montag beendete der DAX den Handelstag mit einem leichten Gewinn von 0,1 Prozent. Auf dem Börsenparkett war vor der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank wenig los. Der lustlose Handel setzte sich auch am Dienstag fort. Hier ging es am Ende 0,6 Prozent nach oben, dies ist jedoch steigenden Kursen bei den Automobilwerten im Zusammenhang mit der Messe IAA begründet. Starke Verluste gab es dagegen bei den Versorgern E.on und RWE wegen möglichen zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe für den Rückbau der Atomkraftwerke. Kaum nennenswert war der Kursgewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch. Unverändert notiert der DAX am Donnerstag mit einem Anstieg von 2 DAX-Punkten am Vorabend der Zinsentscheidung. Nach der Zinsentscheidung kam es am Freitag zu starken Kursverlusten der DAX-Aktien. Die Zinsen blieben unverändert. Der Schritt wurde mit konjunkturellen Risiken in China begründet. Damit sind Ängste um die Konjunktur in China erneut auf die Tagesordnung gerückt und haben die Börsianer in höchstem Maße verunsichert.

    adidas, infineon, Fresenius und Telekom sind die Wochengewinner

    Insgesamt beendeten die schwache Handelswoche nur sechs Aktien mit einem Wochengewinn. Den höchsten Gewinn in Höhe von 7 Prozent erzielten dabei die Papiere von adidas. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller wird künftig die US-Eishocheyliga NFL ausrüsten. Aber auch charttechnisch sieht es bei adidas derzeit sehr gut aus. Die Aktie stieg über die 200-Tagelinie und hat damit weitere Käufer auf den Plan gerufen. Der Speicherchiphersteller infineon stieg um 19 Cent auf 9,77 Euro. Damit konnten die Papiere im Wochenverlauf 2 Prozent an Wert zulegen. Getrieben wurde diese positive Entwicklung durch einen Bericht im US-Magazin Barron’s. Der Autor des Berichts sieht die Aktie als deutlich unterbewertet und sorgte damit für entspechende Käufe. Nach dem Aufstieg in den EuroStoxx50 legte die Fresenius-Aktie 1,7 Prozent auf 64,26 Euro zu. Ohne große Nachrichten legte die Deutsche Telekom 1,2 Prozent auf 15,74 Euro zu.

    Versorger und K+S ganz schwach

    Berichte über weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe im Rahmen des Atomausstiegs in Deutschland sorgten für heftige Kursverluste bei den Versorgeraktien RWE und E.on. Die Umsätze zogen bei den beiden Aktien deutlich an und sorgten für Kursverluste von 9,7 bzw. 9,6 Prozent. Damit sind die Aktienkurse erneut deutlich gesunken. RWE notieren aktuell bei 10,89 Euro und E.on-Titel kosten nur noch 7,72 Euro. Bei RWE wirkt sich der Abstieg aus dem EuroStoxx50 negativ bemerkbar. Spekulationen über einen möglichen kurzfristigen DAX-Rauswurf aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung wirkten sich im Wochenverlauf ebenfalls negativ auf den Aktienkurs aus. Die Übernahme von K+S durch Potash könnte aus politischer Sicht schwieriger werden als erwartet. Aus diesem Grund gab der Kurs wieder deutlich nach. Die K+S-Aktie verlor 6,2 Prozent auf 33,07 Euro.

    China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft werden auch in den kommenden Wochen das Börsengeschehen negativ beeinflussen. Solange es von dieser Seite keine Entwarnung gibt, wird sich der DAX schwer tun Kursgewinne einzufahren. Die deutsche Wirtschaft ist eng mit chinesischen Unternehmen verzahnt und diese positive Entwicklung der vergangenen Jahre wirkt sich in der aktuellen Situation negativ auf die aktuellen Geschäfte aus.

  • DAX legt 0,9 Prozent auf 10.124 Punkte zu – K+S, BMW und Commerzbank liegen deutlich im Plus – Rote Laterne bei den Versorgern

    Auf Wochensicht beendet der DAX den Handel mit einem Gewinn von 0,9 Prozent. Damit steigt das deutsche Börsenbarometer um 86 Punkte auf 10.124 Punkte. Die Schwankungen waren erneut sehr hoch. Bei einer ingesamt positiven Entwicklung machte der DAX kurz vor dem Widerstand bei rund 10.380 Punkten halt und konsolidierte wieder.

    DAX legt 0,9 Prozent auf 10.124 Punkte zu

    Am Montag ging der DAX mit dünnen Umsätzen in den Handel. Der Feiertag Labor Day in den USA brachte keine Impulse von der Wall Street. Dennoch ging es um 0,7 Prozent nach oben. Zuversicht in Asien und ein Ende der Kursverluste in China sorgten für weiter steigende Kurse beim DAX. Am Dienstag schloss die Börse mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent. Bei erneut geringen Umsätzen legten die Aktien aus allen Bereich zu. Nach oben mit angezogener Handbremse war das Motto am Mittwoch. Der Tagesgewinn betrug nur noch 0,3 Prozent bevor es am Donenrstag zu einer Korrektur von 0,9 Prozent kam. Die US-Notenbank könnte möglicherweise bei ihrer nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag an der Zinsschraube drehen. Auf dem Parkett führte dies zu einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Auch am Freitag setzte der DAX die Abwärtsbewegung mit einem Kursrückgang von 0,9 Prozent fort. Aufgrund der anstehenden Notenbanksitzung positionieren sich die Marktteilnehmer noch nicht. Eine schwache Performance der Energieversorger hat ebenfalls zu einer Belastung des DAX geführt.

    K+S, BMW und Commerzbank liegen deutlich im Plus

    Mit einem Wochengewinn von 9 Prozent haben die Papiere des Düngemittelherstellers K+S am stärksten zugelegt. Die Übernahme durch Potash nimmt immer mehr Gestalt an. Inzwischen wurden Investmentbanken zur Begleitung der Tranksaktion involviert. Da sich das Kasseler Unternehmen weiter gegen eine Fusion ausspricht, deutet alles auf einen Versuch einer feindlichen Übernahme durch Potash hin. Als Übernahmepreis stehen weiterhin 41 Euro im Raum. Erste Analysten haben die K+S-Aktie weiter hochgestuft. BMW profitieren von guten Absatzzahlen und der guten Stimmung in der Automobilbranche. Mit dem Beginn der IAA werden weitere Impulse von den Fahrzeugbauern erwartet. An der Börse stieg der BMW-Kurs um 6,5 Prozent auf 85,53 Euro. Auch Aktien der Commerzbank stehen wieder in der Gunst der Anleger. Die Commerzbank gilt inzwischen wieder als stabiles Finanzinstitut mit einem soliden Zahlenwerk und günstigen Kennzahlen. Positiv ist auch zu werten, dass die Frankfurter selbst bei Rücksetzern in den letzten Tagen stets oberhalb von 10 Euro notierten. Am Freitag ging die Aktie bei einem Stand von 10,13 Euro aus dem Handel und legte somit 5,1 Prozent zu.

    Rote Laterne bei den Versorgern

    Der Atomausstieg macht den Versorgern immer noch zu schaffen und die Spuren sind deutlich sichtbar. Abschreibungen und Verluste in Milliardenhöhe liessen die E.on-Aktie um 9,5 Prozent einbrechen. Der Kurs für eine E.on-Aktie notiert aktuell bei 8,54 Euro. Ähnliche Probleme hat der Konkurrent RWE zu stemmen. Auch hier ging es um 4,2 Prozent auf 12,06 Euro nach unten. Papiere von Linde gehören mit einem Wochenverlust von 2,1 Prozent auf 148,60 Euro ebenfalls zu den Wochenverlierern.

    Notenbanksitzung steuert die Kursentwicklung in den kommenden Wochen

    Die Kursentwicklung beim DAX wird in den kommenden Wochen stark von der Zinsentscheidung der Notenbank abhängen. Am kommenden Donnerstag wird die US-Notenbank Fed entscheiden, ob die Zinsen angehoben werden. In den letzten Monaten hatten viele Börsenexperten eine Anhebung erwartet. Für Verunsicherung sorgt nun die Wirtschaftsschwäche Chinas. Sollte es zu keiner Anhebung kommen, werden die Börsen erst mal kräftig zulegen. Falls die Zinsen steigen, hängt es von der Höhe ab. Ein kleiner Zinsschritt wird die Märkte kaum bewegen. Und dann ist noch interessant, welche Erwartung die Notenbank signalisiert – ob dies nun der Beginn einer Phase steigender Zinsen ist oder nur eine Änderung des aktuell günstigen Niveaus.