Schlagwort: RWE

  • DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke – Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig – RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Klar nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche beim DAX. Der Deutsche Aktienindex legte um 6,6 Prozent zu und gewinnt somit 690 Punkte. Damit gelang dem DAX nach langer Zeit der Seitwärtsbewegung der Sprung über die Marke von 11.000 Punkten. Zum Handelsende notierte der DAX bei 11.204 Punkten.

    DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke

    Trotz des Neins der Italiener zum Referendum der Staatsreform zeigte sich der DAX von seiner besten Seite und gewinnt im Tagesverlauf 1,6 Prozent. Hoffnungen auf eine weiterhin lockere Geldpolitik durch die EZB sorgten auch am Dienstag für Kursgewinne. Der DAX legte nach einem starken Wochenauftakt am Dienstag um 0,9 Prozent zu. Spekulanten sorgten am Mittwoch für steigende Kurse. Nachdem der DAX im Tagesverlauf die Marke von 11.000 Punkten hinter sich ließ, trieben Anschlusskäufer den DAX weiter nach oben. Zum Handelsende notiert der DAX bei einem Gewinn von 2 Prozent. Am Donnerstag sorgte die geldpolitische Entscheidung der EZB für einen erneut starken Tagesgewinn in Höhe von 1,8 Prozent. Auch am Freitag gab es beim DAX den fünften Handelstag in Folge Gewinne. Mit einem Tagesgewinn von nur noch 0,2 Prozent lag die Entwicklung aber deutlich unter den Steigerungen der Vortage.

    Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig

    Nach der Entscheidung der EZB die Zinspolitik bis Ende nächsten Jahres fortzusetzen und damit auch dem angeschlagenen italienischen Bankensektor mehr Zeit zu geben, gab es vor allem bei den Bankaktien eine Erholungsrally. Die Papiere der Deutschen Bank und Commerzbank legten jeweils 17 Prozent auf 17,34 bzw. 7,68 Euro zu. Auch die Aktien zyklischer Unternehmen wie dem Automobilsektor lagen in der Gunst der Anleger. Papiere von BMW gewinnen 11,2 Prozent auf 88,77 Euro. Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat mit einem Kursgewinn von 10,5 Prozent auch eine starke Aktienperformance hingelegt.

    RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Einzig die Papiere von RWE haben in der vergangenen Woche an Wert verloren. Der Energiekonzern verliert 3,5 Prozent auf 11,19 Euro. Die Entschädigungen für den Atomausstieg durch das Bundesverfassungsgericht dürften geringer ausfallen als zunächst erwartet. Eine schwache Performance von weniger als 2 Prozent Wochengewinn erzielten die Papiere von Vonovia und Merck.

    Wochengewinn könnte Start der Weihnachtsrally einläuten

    Der starke Wochenverlauf könnte der Auftakt für die Weihnachtsrally gewesen sein. Das Aktienumfeld ist derzeit äußerst attraktiv. Lediglich äußere Umstände könnten den Aufwärtstrend unterbrechen. Kommen keine Störfeuer von politischer Seite könnten dem DAX noch mehr gute Wochen mit weiteren Kursgewinnen und neuen Allzeithöchstständen bevorstehen. Unter dieser Annahme wären auch auf Käufe auf dem aktuellen Niveau ein lohnendes Investment.

  • DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel – Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn – RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Nichts zu verdienen, gab es in der vergangenen beim DAX. Auf Wochensicht verlor der Deutsche Aktienindex 3 Punkte und notiert damit bei einem Schlussstand von 10.665 Punkten. Die Marke von 10.800 Punkten wurde im Wochenverlauf mehrfach getestet, der DAX konnte diese Marke jedoch nicht überspringen.

    DAX geht unverändert bei 10.665 Punkten aus dem Handel

    Am Montag hat sich der DAX zunächst stark entwickelt, bis zum Handelsende den größten Teil der Gewinne wieder abgegeben. Am Tagesende stand dann lediglich ein Plus von 0,2 Prozent in den Büchern. Leicht positive US-Wirtschaftsdaten sorgten am Dienstag für einen Tagesgewinn von 0,4 Prozent. Nachdem der DAX an den beiden Vortagen mehrfach an der 10.800er Marke gescheitert ist, ging es am Mittwoch erst einmal wieder stärker nach unten. Der DAX häufte bis zum Handelsschluss einen Tagesverlust von 0,7 Prozent an. An den beiden letzten Handelstagen der Woche passierte dann so gut wie nichts mehr: den Tagesgewinn von 0,2 Prozent am Donnerstag gab der DAX am Freitag mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent wieder ab.

    Commerzbank, adidas und infineon mit höchstem Wochengewinn

    Das Umfeld steigender Zinsen wirkt sich positiv auf die zukünftige Geschäftsentwicklung bei den Bankaktien aus. Unter den europäischen Geldhäusern soll die Commerzbank am stärksten von einer Zinserhöhung profitieren. An der Börse ging es demnach bei der Commerzbank mit 4,6 Prozent nach oben. Damit ist die Commerzbank die stärkste Aktie im DAX. Aktuell notiert die Commerzbank-Aktie gegenüber der Vorwoche 31 Cent höher bei 7,06 Euro. Adidas setzt die Gewinnserie fort. Der Sportartikelhersteller gewinnt 4,2 Prozent auf 139 Euro. Der Speicherchiphersteller infineon glänzt ebenfalls durch gute Geschäfte. Die infineon-Aktie legte 60 Cent auf 16 Euro zu. Damit verteuerte sich das infineon-Papier um 3,9 Prozent.

    RWE, E.on und HeidelbergCement bilden das Ende des DAX – mit höchsten Wochenverlusten

    Weiter nach unten geht es mit den Versorger-Aktien. Schwache Geschäftszahlen haben die Kurse von RWE und E.on weiter fallen lassen. Bei den Papieren von RWE ging es um 4,9 Prozent auf 11,74 Euro nach unten und RWE gaben 3,7 Prozent auf 6,05 Euro nach. Auf der Verliererseite stehen auch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenverlust von 2,8 Prozent auf 84 Euro.

    Ergebnis der Wahlen in den USA konnte die Börse nicht beflügeln

    Wenig beeinflusst zeigen sich die Aktienmärkte von den Wahlen in den USA. Vielmehr im Fokus steht die erwartete Zinserhöhung durch die US-Notenbank im Dezember. Marktteilnehmer rechnen inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent, dass es nicht nur bei einem Zinsschritt bleiben wird. Höhere Zinsen in den USA schwächen den Euro und damit die Exporte aus der EU. Normalerweise profitiert der DAX davon, so dass dieses Szenario weitere Kursgewinne verspricht.

  • DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte – Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen – Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Nach einem Auf und Ab an den Börsen ist der DAX zum Wochenschluss mit einem leichten Gewinn von 0,9 Prozent aus dem Handel gegangen. Gegenüber der Vorwoche hat der DAX damit 90 Punkte zugelegt und ging bei einem Stand von 10.580 Punkten ins Wochenende. Die Marke von 10.600 Punkte hat der DAX damit nur knapp verfehlt. Der Handelsverlauf bewegte sich allerdings erneut in der seitwärts gerichteten Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX gewinnt 0,9 Prozent auf 10.580 Punkte

    Eine Erholung bei der Deutschen Bank sorgte am Montag für Kursgewinne beim DAX. Auch das zweite Fernsehduell in den USA wirkte sich positiv auf die Aktienmärkte aus. Den Handelstag beendete der DAX mit einem Tagesgewinn von 1,3 Prozent. Den Start in die Berichtssaison haben die Zahlen von Alcoa verhagelt. Daraufhin ging es mit den Aktienkursen abwärts. Beim DAX ging es um 0,4 Prozent nach unten. Keinen eindeutigen Trend konnte man am Mittwoch ausmachen. Bei einer insgesamt schwachen Nachfrage verlor der DAX ein weiteres halbes Prozent. Nach der Veröffentlichung der Exportdaten in China ging es an den Börsen weltweit nach unten. Der DAX verlor 1 Prozent am Wert. Doch bereits am Freitag machten überraschende Daten zur Inflation Zuversicht. Der DAX machte einen Freudensprung mit einem Gewinnplus von 1,6 Prozent.

    Deutsche Lufthansa, E.on und RWE mit Kursgewinnen

    Starke Zuwächse bei den Passagierzahlen und insgesamt ein gutes Zahlenwerk präsentierte die Deutsche Lufthansa. Nach wochenlangen Verlusten und Negativnachrichten kamen positive Analystenkommentare hinzu. Dies führte zu einem Gewinnsprung von 10 Prozent. Die Aktie der Deutschen Lufthansa kletterte um 93 Cent nach oben und notiert damit bei 10,23 Euro wieder über der Marke von 10 Euro. Die Entwürfe zum Atomkompromiss sorgten für einen starken Wochenschluss bei den Aktien der Versorger. Die Entwürfe decken sich mit den Erwartungen der Spekulanten. An der Börse wurde dies mit deutlichen Kursaufschlägen gefeiert. Die Aktie von E.on stieg um 8,2 Prozent auf 6,83 Euro und RWE verteuerten sich um 4,2 Prozent auf 13,95 Euro.

    Continental, SAP und infineon am Ende des DAX

    Gegen den Trend gaben die Papiere von Continental mit einem Wochenverlust von 3 Prozent am stärksten nach. Hier schlägt sich die nachlassende Dynamik beim Automobilzulieferer negativ auf den Aktienkurs nieder. Die Continental-Aktie notiert 5,35 Euro tiefer bei 175,20 Euro. Aktien von SAP gaben um 1,5 Prozent auf 78,96 Euro nach und infineon verbilligten sich um 1,1 Prozent auf 15,86 Euro.

    DAX wird in den nächsten Wochen weiterhin eher seitwärts erwartet

    Keine positiven Impulse brachte der Start in die Berichtssaison. Die vorgelegten Ergebnisse sind bislang durchwachsen ausgefallen. Deshalb ist in den nächsten Wochen auch mit keiner grundlegenden Änderung bei der Kursentwicklung des DAX zu rechnen. Von einer Herbstrally ist derzeit keine Spur. Der DAX wird sich damit erst einmal weiter innerhalb der Range von 10.200 bis 10.800 Punkten bewegen. Sollte der DAX diese Range verlassen, ist anschließend eine größere Dynamik zu erwarten.

  • DAX verliert 0,2 Prozent auf 10.491 Punkte – Deutsche Bank, BMW, ThyssenKrupp und Allianz mit Kursgewinnen – RWE, Lufthansa und Vonovia am Ende des DAX

    Die Unsicherheit über mögliche Zinserhöhungen hat auch in der vergangenen Woche die Aktienmärkte belastet. Der DAX gab in der feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche mit 0,2 Prozent nur leicht an Wert nach. Damit notiert der Deutsche Aktienindex 20 Punkte unter dem Stand der Vorwoche auf einem aktuellen Niveau von 10.491 Punkte. Damit ist der DAX wieder unter die 10.500er Marke gerutscht, bewegt sich aber weiterhin seitwärts in einer Range zwischen 10.200 und 10.800 Punkten.

    DAX verliert 0,2 Prozent auf 10.491 Punkte

    Am Montag sind die Börsen aufgrund des Tages der Deutschen Einheit geschlossen geblieben. Ein schwacher Euro gegenüber dem US-Dollar sorgte am Dienstag für einen freundlichen Handelsverlauf. Mit einem Tagesgewinn von 1 Prozent notiert der Aktienmarkt deutlich fester. Vor allem Exportunternehmen aus dem Automobilbereich legten deutlich zu. Spekulationen über ein Ende der lockeren Geldpolitik durch die EZB drückten am Mittwoch auf die Aktienkurse. Der DAX verlor insgesamt 0,3 Prozent an Wert. Kaum verändert mit einem Verlust von 0,2 Prozent beendete der DAX am Donnerstag den Handel. Ein uneinheitlicher US-Arbeitsmarktbericht sorgte am Freitag für größere Verluste. Dieser fiel leicht schwächer als erwartet aus, jedoch nicht so schlecht, dass damit die Ängste um eine mögliche Zinserhöhung vom Tisch wären. In diesem Umfeld gab der DAX um 0,7 Prozent nach.

    Deutsche Bank, BMW, ThyssenKrupp und Allianz mit Kursgewinnen

    Mit einem Kursgewinn von 4,5 Prozent hat die Deutsche Bank den Kursverfall der vergangenen Wochen zumindest vorübergehend gestoppt. Die Aktie erholte sich wieder von den Tiefständen und ging bei einem Stand von 12,09 Euro aus dem Handel. Neben einem möglichen Verkauf der Investmentfondsgesellschaft DWS sorgten auch Berichte führender DAX-Manager über mögliche Beteiligungen an einer Kapitalerhöhung bei der Deutschen Bank. Beide Meldungen sorgen für Optimismus und führten dazu, dass einige Spekulanten ihre Bücher schlossen und damit den Kursverfall beendeten. BMW profitieren von einem schwachen Euro. Die Aktie des Automobilbauers zog um 3,5 Prozent auf 77,41 Euro an. ThyssenKrupp und Allianz legten jeweils um 2,8 Prozent zu.

    RWE, Lufthansa und Vonovia am Ende des DAX

    Den höchsten Kursverlust von 12,7 Prozent fuhren in der vergangenen Woche die Papiere von RWE ein. Nach dem Börsengang der Tochter Innogy stiegen einige Aktionäre bei RWE aus und investierten in die neue börsennotierte Tochter, welche mit dem innovativeren Geschäftsfeld der neuen Energien mehr Potential verspricht. Turbulenzen im Flugbetrieb von Tuifly und Air Berlin im Zusammenhang mit der geplanten Zusammenarbeit zwischen der Lufthansa-Tochter Eurowings und Air Berlin sorgen für fallende Kurse. Die aktuelle Expansion von Eurowings birgt auch Risiken und an der Börse wird dies mit einem Kursverlust von 6 Prozent des Lufthansa-Mutterkonzerns eher kritisch gesehen. Steigende Zinsen belasten den in den letzten Jahren stark gelaufenen Immobiliensektor. Damit erklärt sich der Verlust von 5,6 Prozent auf 31,82 Euro beim Immobilienkonzern Vonovia.

    DAX wird in den nächsten Wochen eher seitwärts erwartet

    In der kommenden Woche startet in den USA die Berichtssaison. Mit Spannung wird am Dienstag das Ergebnis des US-Aluminiumherstellers Alcoa erwartet. Auch die Entwicklung bei der Deutschen Bank könnte nach der rasanten Berg- und Talfahrt die Aktienmärkte weiter in ihren Bann ziehen. Und schließlich rückt die Präsidentenwahl in den USA immer näher. Damit gibt es einige Argumente um erst einmal abzuwarten. Da allerdings nicht zu erwarten ist, dass sich die Aussichten an der Börse rasant eintrüben werden, sehen wir den DAX in den kommenden Wochen eher seitwärts bewegen.

  • DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte – Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Negative Schlagzeilen und Unsicherheiten über die weitere Entwicklung haben sich in der vergangenen Handelswoche belastend auf den deutschen Aktienmarkt ausgewirkt. Der Aktienindex DAX verlor 1,1 Prozent an Wert was einem Punkteverlust von 116 Punkten entsprach. Damit ist der DAX von 10.627 Punkte aus der Vorwoche auf 10.511 Punkte gefallen.

    DAX verliert 1,1 Prozent auf 10.511 Punkte

    Bereits am Montag zeichnete sich die schwache Entwicklung beim DAX ab. Mit einem Tagesverlust von 2,2 Prozent ist der Start in die Woche kräftig misslungen. Hohe Kursverluste bei der Deutschen Bank wirkten sich negativ auf den Aktienmarkt aus. Auch am Dienstag setzte der DAX die Talfahrt fort. Nach den starken Vortagesverlusten sind diese deutlich geringer ausgefallen, eine Gegenbewegung wie es nach hohen Tagesverlusten oft der Fall ist, blieb aber aus. Besonders die Einzelwerte Commerzbank, Volkswagen und Lufthansa sorgten mit eigenen Problemen für fallende Kurse. Am Tagesende bleibt ein Verlust von 0,3 Prozent. Nach einem Verlust von 3 Prozent in den vorangegangenen drei Handelstagen setzte am Mittwoch die ersehnte technische Gegenbewegung ein. Zur Wochenmitte beendete der DAX den Handel mit einem Plus von 0,7 Prozent obwohl die Aussagen der Notenbanken und Konjunkturdaten keine Impulse sendeten. Wenig Bewegung gab es am Donnerstag – der DAX verlor 0,3 Prozent – bevor es am Freitag mit 1 Prozent relativ gut nach oben ging. Deutlich geringere Höhen zu möglichen Strafzahlungen der Deutschen Bank sorgten für Kursgewinne bei den Bankaktien, die noch mit starken Kursverlusten in den Freitagshandel gestartet sind.

    Linde, BASF, infineon und RWE mit ordentlichen Kursgewinnen

    Neue Spekulationen um eine Übernahme von Praxair sorgten für einen Kurssprung der Linde-Aktie. Der Kurs notiert 4,3 Prozent über dem Stand der Vorwoche bei 151,30 Euro. Aktien von BASF legten in einem schwachen Aktienmarkt 3,8 Prozent zu und beendeten den Handel bei 76,11 Euro. Mögliche Übernahmen im Technologiebereich sorgten für Phantasie bei den infineon-Papieren. Diese stiegen um 2,5 Prozent auf 15,88 Euro. Die hohe Nachfrage nach den Innogy-Papieren sorgt für einen Kursgewinn bei RWE. Die Abspaltung der Tochter bringt bei einem höheren Emissionspreis deutlich mehr Geld in die Kasse von RWE. Aktien von RWE legten 2,2 Prozent auf 15,33 Euro zu.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Börse mit hohen Kursverlusten

    Am Ende der Kursentwicklung im Vergleich zur Vorwoche liegen die Papiere der Commerzbank mit einem Abschlag von 8,9 Prozent. Das Unternehmen setzt den Rotstift an und will 9.600 Stellen streichen. Aufgrund der hohen Restrukturierungskosten und schwachen Gewinnentwicklung werden die Aktionäre wohl über Jahre auf Dividendenzahlungen verzichten müssen. An der Börse notiert die Commerzbank-Aktie 56 Cent schwächer bei 5,74 Euro. Die Deutsche Lufthansa plant mit der Billig-Tochter Eurowings deutlich zu wachsen und prüft dazu einen Teil der Air Berlin Flotte unter eigener Flagge fliegen zu lassen. Die Strategie der Deutschen Lufthansa besteht darin Ryanair und Easyjet Marktanteile abzunehmen. Diese kostspielige Expansion wird an der Börse noch kritisch gesehen. Der Kurs verlor 5,5 Prozent auf 9,9 Prozent. Aktien der Deutschen Börse verloren gegenüber der Vorwoche 4 Prozent auf 72,15 Euro.

    Viel Verunsicherung im Markt drückt auf die Kurse

    Aktuell führen einige Unternehmensmeldungen sowie Spekulationen über Zinserhöhungen für Belastungen an den Aktienmärkten. Volkswagen kämpft immer noch mit dem Dieselskandal, der Deutschen Bank macht das Geschäftsumfeld zu schaffen und zusätzlich drohen Strafen durch das US-Justizministerium während die Deutsche Lufthansa im Expansionsfieber steckt. All dies belastet den DAX derzeit im Besonderen. Allerdings könnten positive Überraschungen zu diesen Themen den DAX auch schnell steigen lassen. Bei Volkswagen und Deutsche Bank könnten durchaus geringere Kosten entstehen als heute vielleicht noch befürchtet. Und bei der Deutschen Lufthansa könnte die aktuelle Strategie zu einer goldenen Zukunft führen. Wie sich dies auch entwickeln wird – aktuell belastet all dies den DAX und sofern es nicht zu positiven Überraschungen kommt, wird sich der DAX erst einmal seitwärts bewegen.

  • DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu – Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen – Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Nach starken Schwankungen im Wochenverlauf ist der DAX mit einem leichten Gewinn aus dem Handel gegangen. Mit einem Wochengewinn von 30 Punkten kletterte der Deutsche Aktienindex um 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte. Damit notiert der Aktienindex auf einem Niveau, das zuletzt Mitte April erreicht wurde.

    DAX legt 0,3 Prozent auf 10.367 Punkte zu

    Mit dem Montag ist dem DAX der Start in den August erst einmal geglückt. Der Index notierte unverändert bei einem Plus von 4 Punkten. Die Ergebnisse des Bankenstresstests sind damit verdaut und unter den Marktteilnehmern herrscht insgesamt etwas Erleichterung. Am Dienstag gab es den Höhepunkt der Berichtssaison beim DAX. Sieben Unternehmen gaben Details zur Geschäftsentwicklung bekannt. Trotz guter Zahlen sorgte der Ausblick bei BMW für Verkäufe. Der bevorstehende Modellwechsel der 5er Reihe dürfte im zweiten Halbjahr schwache Zahlen bringen. In diesen Abwärtssog gerieten auch die Papiere anderer Automobilhersteller und infineon. Die Commerzbank zog erneut ihre Gewinnprognose zurück. An der Börse wurden die Aktien abgestraft und brachen um 9,2 Prozent ein. Der Tagesverlauf war beim DAX mit einem Verlust von 1,8 Prozent ebenfalls weniger erfolgreich. Für Erholung sorgte am Mittwoch der Tagesgewinn von 0,3 Prozent. Damit setzten sich die Verluste nicht weiter fort. Auch am Donnerstag ging es beim DAX weiter nach oben. Starke Zahlen von Siemens beflügelten den Handel. Mit einem Tagesgewinn von 0,6 Prozent ging der DAX aus dem Handel. Unerwartet positive Arbeitsmarktdaten aus den USA und ein starker US-Dollar sorgten für deutliche Aufschläge bei den deuten Exportwerten. An der Börse gingen die DAX-Notierungen 1,4 Prozent höher aus dem Handel.

    Siemens, Linde und Deutsche Post mit deutlichen Gewinnen

    Siemens hat zum zweiten Mal im aktuellen Geschäftsjahr die Prognosen erhöht und damit an der Börse für ein kleines Kursfeuerwerk gesorgt. Das Unternehmen ist zurück auf dem Wachstumskurs. Der Aktienkurs kletterte um 5,6 Prozent gegenüber der Vorwoche nach oben und ging bei einem Stand von 102,55 Euro aus dem Handel. Damit notiert Siemens seit rund einem Jahr erstmals wieder über der Marke von 100 Euro. Der Gasspezialist Linde legte weitere 3,6 Prozent zu und notiert aktuell bei 133,35 Euro. Aktien der Deutschen Post stiegen nach hervorragenden Zahlen und dem besten Quartalsergebnis des Konzern 3,5 Prozent höher. Die guten Ergebnisse im Export- und Frachtgeschäft bescherten der Aktie Gelb einen Kursgewinn von 93 Cent auf 27,62 Euro.

    Commerzbank und Versorger auf Verliererseite

    Am Ende der Kursgewinner ist einmal mehr die Aktie der Commerzbank zu finden. Der Kurs des Frankfurter Kreditinstitutes brach nach einer erneuten Gewinnwarnung um 8,6 Prozent im Wochenverlauf ein. Das niedrige Zinsumfeld und das bestehende Risiko macht es den Banken immer schwerer Geld zu verdienen. Die Aktie der Commerzbank notiert bei 5,39 Euro auf Allzeittiefständen. Verkauft wurden auch die Versorger. Aktien von RWE gaben um 5,2 Prozent auf 15,07 Euro nach und E.on verbilligten sich um 4,3 Prozent auf 9,18 Euro.

    DAX könnte erstmal in Ferien gehen

    Nach den weiteren Gewinnen aufgrund guter Daten könnte der DAX in den kommenden Wochen uneinheitlich tendieren. Gründe für weitere Kursgewinne sind damit erst einmal nicht zu erwarten. Genauso wenig dürfte es aber auch zu stärkeren Verlusten kommen. Es wird daher eher davon ausgegangen, dass sich der DAX in den kommenden Wochen seitwärts tendiert und auch in Ferien geht.

  • Brexit macht DAX zu schaffen mit 1,5 Prozent Verlust auf 9.630 Punkte – RWE, SAP und Merck sind die Wochengewinner – Deutsche Bank, ThyssenKrupp, Münchener Rück und Linde verlieren über 4 Prozent

    Die Sorgen um den Brexit haben in der vergangenen Woche den DAX wieder auf Talfahrt geschickt. So verlor der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf 1,5 Prozent an Wert. Damit gab der Aktienindex der größten deutschen Dividendenpapiere um 146 Punkte nach. Bei einem Schlussstand von 9.630 Punkten notiert der DAX weiterhin unterhalb der Marke von 10.000 Zählern.

    Brexit macht DAX zu schaffen mit 1,5 Prozent Verlust auf 9.630 Punkte

    Gleich zu Beginn der Woche sorgte ein Absturz des Britischen Pfunds am Devisenmarkt für Turbulenzen. Am Montag ging es deshalb um 0,7 Prozent nach unten, gefolgt von einem Verlust von 1,8 Prozent am Dienstag und 1,7 Prozent am Mittwoch. Die Gewinne der Vorwoche sind damit wieder dahingeschmolzen. Eine Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent sorgte am Donnerstag nur für ein leichtes Durchatmen. Eine Trendwende war damit nicht erkennbar. Nach überraschend guten Arbeitsmarktdaten in den USA legte der DAX zum Wochenschluss eine kleine Rally hin. Der Tagesgewinn von 2,2 Prozent stimmte zumindest etwas positiv auf die kommenden Handelstage.

    RWE, SAP und Merck sind die Wochengewinner

    Die Kursturbulenzen nach dem Brexit sorgen am Devisenmarkt für Verwerfungen, die sich vor allem bei den produzierenden und exportorientierten Unternehmen niederschlagen. Besonders gefragt sind in solchen Zeiten dann weniger konjunkturanfällige Papiere. Auf der Gewinnerseite stehen damit auch die Versorgerpapiere wieder. Nachdem die Kosten des Atomausstieges eingepreist sind und die Abspaltungen der Stromkonzerne beschlossene Sache sind, gibt es Analysten mit positiven Ausblicke für RWE. Die Aktie legte nach dem starken Kursgewinn aus der Vorwoche auch in der vergangenen Woche 3,3 Prozent zu und notiert damit bei 14,88 Euro. Auf Quartalssicht hat RWE bereits mehr als ein Viertel an Wert gewonnen. SAP legten mit 2,9 Prozent auf 69,37 zu und Merck gehören mit einem Wochengewinn von 1,8 Prozent auf 92,72 ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp, Münchener Rück und Linde verlieren über 4 Prozent

    Finanzaktien gehören auch in der aktuellen Woche zu den Verlierern. Den höchsten Verlust im DAX fuhren die Deutsche Bank Aktien mit einem Kursverlust von 6,4 Prozent auf 11,75 Euro ein. Das Unternehmen arbeitet momentan an vielen Baustellen und der Brexit sorgt für weitere Risiken. ThyssenKrupp leidet als exportstarkes Unternehmen an den Brexit-Folgen. Auch die Bündelung des Stahlgeschäfts mit Tata könnte gefährdet sein. Die Aktie verliert 4,8 Prozent auf 18,09 Euro. Münchner Rück verlieren 4,7 Prozent auf 145,10 Euro. Linde hat bei einer US-Tochter Probleme. Hier läuft gerade eine Untersuchung – der Kurs verlor aufgrund dieser Meldung um 4,6 Prozent auf 122,55 Euro.

    Start in die Berichtssaison könnte Signale senden

    Dass der Brexit auch in der kommenden Woche das zentrale Thema sein wird, sind sich Börsianer einig. Zudem könnte die Bank of England die Zinsen senken und damit die Märkte beflügeln. Außerdem startet in die USA die Berichtssaison. Nach den guten Arbeitsmarktdaten könnten gute Unternehmensdaten zu weiteren Kursgewinnen führen. Das aktuelle Kursniveau könnte daher ein idealer Einstieg sein. Momentan sind viele negative Szenarien eingepreist. Wenn es am Ende weniger schlimm als heute befürchtet kommt, ist das ein Szenario für deutliche Kursgewinne.

  • DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte – RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on – Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Eine positive Bilanz hat der DAX in der vergangenen Woche zu verbuchen. Der Deutsche Aktienindex legte nach der Entscheidung Großbritannien für einen Brexit um 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte zu. Damit notiert der DAX 219 Punkte im Plus gegenüber dem Stand vor einer Woche und über dem Niveau vor der Brexit-Entscheidung. Vom Jahreshoch bei rund 10.300 Punkten ist der DAX weiterhin ein ganzes Stück entfernt.

    DAX legt 2,3 Prozent auf 9.776 Punkte

    Der Start in die neue Handelswoche war weiterhin vom Brexit bestimmt und so tauchte der DAX am Montag deutlich ab. Mit einem Minus von 3 Prozent hat der DAX einen selten hohen Tagesverlust verbucht. Bei einem Tagesschlusskurs von 9.269 Punkten rückte der Index immer näher an die 8.000er Marke heran. Besonders konjunktursensible Aktien sowie Dividendenpapiere aus dem Finanzsektor leiden unter der Brexit-Entscheidung und hatten entsprechend hohe Verluste zu verbuchen. Im weiteren Wochenverlauf erholten sich die Kurse. So kam es am Dienstag zunächst mehr zu einer Gegenreaktion mit einem Tagesgewinn von 1,9 Prozent. Dieser Trend verfestigte sich an den folgenden Tagen mit Kursgewinnen von 1,7 Prozent am Mittwoch, 0,7 Prozent am Donnerstag und 1 Prozent am Freitag. Vor allem die Aussagen einzelner Notenbanken mit geldpolitischen Maßnahmen die Märkte zu unterstützen, sorgte für positive Stimmung auf dem Parkett. Aber auch gute Konjunkturdaten sowie Kursgewinne beim Britischen Pfund nach historischen Tiefständen nach der Brexit-Entscheidung sorgten für ein freundliches Aktienumfeld.

    RWE haussieren um 15 Prozent, starke Gewinne bei ThyssenKrupp, Telekom und E.on

    Nachdem RWE ein starkes UK-Geschäft hat, sorgte die Entspannung am Aktienmarkt in der vergangenen Woche bei RWE für einen zusätzlichen Kursschub. Die Aktie stieg um 15,3 Prozent auf 14,40 Euro. Analysten unterstützten den Kursanstieg mit einem Kursziel von 20 Euro für die Papiere von RWE. ThyssenKrupp zählte in der Vorwoche noch zu den Verlierern. In der aktuellen Woche legte die Aktie des Stahlherstellers aufgrund des positiven Marktumfeldes mit 9,1 Prozent überdurchschnittlich stark zu. Der Kurs stieg damit um 1,59 Euro auf 19,01 Euro. In unsicheren Zeiten sind Telekommunikationsunternehmen aufgrund ihrer stabilen Umsätze immer ein beliebtes Investment. Davon profitieren im aktuellen Umfeld auch die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Wochengewinn von 8,5 Prozent auf 15,24 Euro. Im Zuge der Erholung von RWE legte der Energiesektor insgesamt zu. Papiere von E.on verteuerten sich um 7,8 Prozent auf 9,14 Euro.

    Finanzaktien leiden unter Brexit – Deutsche Bank und Commerzbank mit Verlusten

    Die Deutsche Bank hat inzwischen jede Menge eigener Probleme. Nachdem die US-Tochter erneut den Stresstest nicht bestanden hatte, wurde das Institut durch den IWF zum riskantesten globalen Finanzinstitut degradiert. An der Börse hinterlässt dies Spuren – der Kurs gab um 6,1 Prozent nach. Die Aktie notiert mit 12,55 Euro auf einem Niveau wie zuletzt vor Jahrzehnten. Damit droht der Aktie der Abstieg aus dem Stoxx50, was zu weiteren Kursverlusten führen wird. Im Zuge der Schwäche der Finanztitel verlieren auch Commerzbank 6 Prozent auf 5,83 Euro. Eine Herabstufung hat die Papiere von HeidelbergCement stärker fallen lassen. Der Kurs der HeidelbergCement-Aktie gab um 4,7 Prozent auf 68,34 Euro nach.

    DAX könnte Talfahrt beenden

    Mit der starken Kursentwicklung der vergangenen vier Handelstage hat der DAX einen Boden ausgebildet und könnte aus technischer Sicht zu weiteren Kursgewinnen ansetzen. Die Unsicherheit um die Umsetzung des Brexits wird den Handel weiter beschäftigen und auch verunsichern. Sofern es von dieser Seite jedoch keine negativen Überraschungen gibt und die Konjunktur stabil bleibt, dürfte der DAX bald wieder neue Jahreshöchststände markieren. Auf dem aktuellen Kursniveau bietet der DAX Einsteigern eine gute Basis für Aktienkäufe.

  • DAX verliert 1,7 Prozent und rutscht unter die 10.000er Marke auf 9.835 Punkte – RWE mit deutlichen Kursgewinnen – adidas und Vonovia legen ebenfalls zu – Lufthansa, Commerzbank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Eine schwache Performance hat der DAX in der vergangenen Woche erlebt. Der DAX gab um 269 Punkte nach und hat damit 2,7 Prozent an Wert verloren. Dieser Wochenverlust lies den DAX wieder unter die Marke von 10.000 Punkte rutschen. Damit hat der Ausflug über die 10.000er Marke nur drei Wochen gehalten. Am Ende ging der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.835 Punkten aus dem Handel.

    DAX verliert 1,7 Prozent und rutscht unter die 10.000er Marke auf 9.835 Punkte

    Nach einem Mini-Minus von 0,2 Prozent am Montag legte der DAX am Dienstag 1,6 Prozent zu. Nach der Notenbanksitzung vom Montag wurde klar, dass die Zinswende in den USA erst einmal auf sich warten lässt. Besonders gefragt waren danach Unternehmen, die von einem niedrigen Zinsniveau profitieren. Deshalb standen besonders Immobilienunternehmen auf der Einkaufsliste der Börsianer, zumal verknappender Wohnraum in den Großstädten für zusätzliche Phantasie in diesem Aktiensegment sorgt. Eine gesenkte Wachstumsprognose der Weltbank führte am Mittwoch zu einem Tagesverlust von 0,7 Prozent. Ein fallender Ölpreis beschleunigte am Donnerstag den Kursrückgang. Beim DAX stand am Tagesende ein Verlust von 1,3 Prozent in den Büchern. Am Freitag sorgte ein rabenschwarzer Tag für einen Kursverlust von 2,5 Prozent. Neben Konjunktursorgen belastete auch ein möglicher Brexit die Aktienmärkte.

    RWE mit deutlichen Kursgewinnen – adidas und Vonovia legen ebenfalls zu

    Analysten sorgen bei RWE zu einem kleinen Kursfeuerwerk. Bei einem schwachen Gesamtmarkt legte die RWE-Aktie 6,1 Prozent auf 12,86 Euro zu. Die Analysten von HSBC machten ein Erholungspotential bei dem Energieversorger aus. Nach deren Einschätzung ist der Markt reif für eine Erholungsphase. Auch die Aufspaltung des Konkurrenten E.on sorgte für Phantasie und Kursgewinne im Energiesektor. adidas-Aktien notierten im Vorfeld der EM 2016 mit 1,8 Prozent im Plus und gingen bei einem Stand von 118,95 Euro aus dem Handel. Damit notierten die Papiere im Wochenverlauf auf Allzeithoch. Wenig Veränderung aber immerhin ins Plus hat es die Vonovia-Aktie geschafft. Das Immobilienunternehmen profitiert von weiterhin niedrigen Zinsen und einer starken Nachfrage nach Wohnimmobilien in Großstädten. Die Aktie legte 0,5 Prozent auf 31,41 Euro zu.

    Lufthansa, Commerzbank und ThyssenKrupp mit höchsten Verlusten

    Den höchsten Wochenverlust fuhren die Papiere der Lufthansa mit einem Kursrückgang von 8,9 Prozent auf 11,33 Euro ein. Schwache Verkehrszahlen im Luftfahrtbereich, weniger Passagiere am Flughafen Frankfurt und erneute Terroranschläge belasten die Luftfahrtbranche. Das niedrige Zinsumfeld sorgt für geringere Zinseinnahmen bei den Banktiteln. Die Papiere der Commerzbank gaben um 8,2 Prozent auf 6,75 Euro nach. Die Konsolidierung im Stahlsektor sorgt für eine schwache Entwicklung bei ThyssenKrupp. Die Aktie verlor 6,8 Prozent auf 18,40 Euro.

    Brexit-Diskussion sorgt für Verunsicherung

    Die Meldungen über gesenkte Wachstumsprognosen haben bereits in der Vorwoche zu Verunsicherung auf dem Aktienparkett geführt. Kurz vor dem Referendum über einen möglichen Brexit stiegt die Verunsicherung über den Ausgang. Börsianer werden diese Unsicherheit weiter meiden und eher unterinvestiert bleiben als Kursverluste einzufahren. Insofern stehen für die kommenden Wochen die Zeichen für Kursgewinne eher schlecht. In der aktuellen Marktlage ist es besser den Markt zu beobachten und je nach Entscheidung schnell einzusteigen um bei einer möglichen Gegenreaktion Gewinne einzufahren.

  • DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel – Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen – Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    In der vergangenen Woche drehten sich die Vorzeichen beim DAX wieder. Der Deutsche Aktienindex verlor an Wert und gab im Wochenverlauf um 1,8 Prozent nach. Damit tauchte der DAX 183 Punkte ab und ging bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel. Die Marke von 10.000 Punkten war zu keiner Gefahr und bei dem aktuellen Schlussstand notiert der DAX immerhin oberhalb der 200-Tage-Linie.

    DAX verliert 1,8 Prozent und geht bei einem Stand von 10.103 Punkten aus dem Handel

    Am Montag ging es zunächst weiter nach oben. Der DAX legte den fünften Handelstag in Folge zu und notierte nur 4 Prozent unter dem aktuellen Jahreshoch. Den Großteil des Tages handelte der DAX am Dienstag wenig verändert. Gegen Handelsschluss sorgten Umfrage-Ergebnisse über einen möglichen Brexit für Verunsicherung. Der DAX ging am Handelsende mit einem Tagesverlust von 0,7 Prozent aus dem Handel. Die Kursverluste setzten sich am Mittwoch mit einem Rückgang von 0,6 Prozent fort. Fehlende Nachrichten sorgten am Donnerstag für einen ruhigen Handel. Der DAX legte ganze 4 Punkte zu. Schwache Arbeitsmarktdaten haben am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett gesorgt. Der DAX verlor 1 Prozent.

    Bayer, Beiersdorf, adidas und RWE mit höchsten Kursgewinnen

    Das Übernahmefieber von Bayer um Monsanto sorgte in der vergangenen Woche für Kursgewinne. Die Aktie der Leverkusener legte um 4,7 Prozent zu. Damit geht die Aktie bei einem Stand von 89,34 Euro aus dem Handel und hat den Verlust der Vorwoche wieder ausgebügelt. 2,2 Prozent ging es für den Nivea-Hersteller Beiersdorf nach oben. Im Vorfeld der Fußball Europameisterschaft ging es mit dem Sportausrüster adidas um 1 Prozent auf 116,85 Euro nach oben. Positive Analystenkommentare ließen auch die Aktie von RWE um 1 Prozent auf 12,12 Euro stiegen.

    Deutsche Bank, Commerzbank und Münchener Rück verlieren

    Die höchsten Kursverluste gab es in der vergangenen Woche bei den Finanztiteln. Die Aktie der Deutschen Bank gab 7,9 Prozent nach und ging bei einem Stand von 15 Euro aus dem Handel. Bei der Commerzbank ging es um 5,7 Prozent auf 7,35 Euro in den Keller. Ein möglicher Brexit sowie eine anstehende Zinserhöhung wirkt sich negativ auf die Phantasie bei den Finanzwerten aus. Münchener Rück gaben nach negativen Analystenkommentaren um 5,2 Prozent auf 160,65 Euro nach.

    Brexit könnte zu einer DAX-Delle führen

    Umfragen geben derzeit uneinheitliche Tendenzen über einen möglichen Brexit nach dem Referendum Ende Juni in Großbritannien. Sollte Großbritannien den Wirtschaftsraum wirklich verlassen, dürfte sich dies negativ auf die Wirtschaft in Europa und damit auch auf die Entwicklung an den Aktienmärkten auswirken. Verluste beim DAX sind damit zu erwarten.