Schlagwort: Merck

  • DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu – Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu – ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Weitere Kursgewinne und neue Allzeithöchststände gibt es beim Deutschen Aktienindex zu vermelden. Der DAX legte innerhalb der letzten fünf Handelstage um 54 Punkte zu und notiert damit 0,4 Prozent über dem Schlusskurs der Vorwoche. Damit liegt der DAX mit 12.770 Punkten nur leicht unter der Marke von 13.000 Punkten.

    DAX legt 0,4 Prozent auf 12.770 Punkte zu

    Nach der Präsidentenwahl in Frankreich gab es keine Überraschungen und damit auch wenig Bewegung beim DAX. Am Montag gab es vielmehr Gewinnmitnahmen. In den vergangenen beiden Wochen hatte der DAX fast 700 Punkte zugelegt. Bereits am Dienstag legte der DAX wieder zu und gewann 0,4 Prozent. Kaum verändert beendete der DAX den Handel am Mittwoch mit einem Tagesgewinn von 8 Punkten. Negative Unternehmensergebnisse sorgten am Donnerstag für Gewinnmitnahmen und einem Kursverlust beim DAX von 0,4 Prozent. Positive Quartalszahlen sorgten am Freitag wieder für Aktienkursgewinne. Beim DAX gab es einen Tagesgewinn von 13 Punkten.

    Merck, Deutsche Telekom und Vonovia legen deutlich zu

    Dividendenausschüttungen verzerren in der vergangenen Woche das Bild der Wochengewinner und Wochenverlierer im DAX, da Dividendenzahlungen bei den jeweiligen Aktien zu Kursverlusten in entsprechender Höhe führen. Aktien von Merck liegen an der Spitze der Kursgewinner mit einem Wochengewinn von 5,9 Prozent auf 114,40 Euro. Papiere der Deutschen Telekom legten um 5,5 Prozent auf 17,53 Euro zu. Bei der Telekom sorgen Übernahmespekulationen der USA-Tochter für Kursphantasie. Aktien des Immobilienkonzerns Vonovia legten ebenfalls um 5,5 Prozent auf 35,95 Euro zu.

    ThyssenKrupp, adidas und HeidelbergCement mit höchsten Kursverlusten

    Der Verkauf des Werkes in Brasilien belastet weiterhin das Ergebnis von ThyssenKrupp. Der Aktienkurs verlor 5,1 Prozent auf 21,36 Euro. Beim Kurs des Sportartikelherstellers adidas ging es um 4,3 Prozent auf 176,20 Euro nach unten. Ein negatives Umfeld führte zu Verkäufen bei Aktien von HeidelbergCement. An der Börse verlor das Papier 4,1 Prozent auf 85,70 Euro.

    13.000 Punkte könnten bald erreicht sein

    Mit dem aktuellen Aufwärtstrend und dem Erreichen neuer Allzeithöchststände ist für den Aktienmarkt der Weg nach oben weiter frei. Das Erreichen des nächsten charttechnischen Widerstands von 13.000 Punkten ist damit nur noch eine Frage der Zeit. Die überwiegend positive Berichtssaison hat dem DAX neue Dynamik für weitere Kursgewinne gegeben. Lediglich politische Unruhen oder Überraschungen in der Zinspolitik könnten die Fahrt des DAX abrupt stoppen.

  • DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte – Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen – ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Nach einer Kursrally von rund 700 Punkten in der Vorwoche setzte der DAX den Aufwärtstrend auch in der vergangenen Woche fort. Der Deutsche Aktienindex stieg um 1,8 Prozent und markiert neue Höchststände. Damit stieg der DAX um 200 Punkte auf einen Schlussstand von 11.404 Punkte.

    DAX gewinnt 1,8 Prozent und klettert auf 11.404 Punkte

    Am Montag legte der DAX nach der starken Vorwoche erst einmal eine Verschnaufpause ein. Der DAX ging 0,1 Prozent leichter aus dem Handel. Doch bereits am Dienstag setzte der Aktienindex seine Rally fort und kletterte um 0,8 Prozent nach oben. Die von der US-Notenbank für Mittwoch erwartete Zinsanhebung sorgte am Mittwoch für eine abwartende Haltung. Auf dem Börsenparkett waren keine Gewinne zu erzielen. Der DAX gab um 0,4 Prozent nach. Nach der Zinsanhebung durch die US-Notenbank verlor der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert und sorgte so am Donnerstag für eine Jahresendrally. Börsianer sehen die Exporte großer europäischer Konzerne durch den schwachen Euro beflügelt und haben den DAX um 1,1 Prozent steigen lassen. Zum Verfallstag am Freitag zog der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent weiter leicht an.

    Deutsche Bank, Merck und Daimler mit höchsten Kursgewinnen

    Von der Zinsanhebung in Höhe von 25 Basispunkten in den USA profitieren vor allem die Bankaktien. Durch höhere Zinsen werfen Finanzprodukte wieder höhere Margen ab. Die Papiere der Deutschen Bank profitierten in der vergangenen Woche am stärksten davon und legten um 5,7 Prozent auf 18,32 Euro zu. Nachdem die Merck-Aktie letzte Woche noch zu den schwächsten Papieren zählte, ging es diese Woche um 3,7 Prozent auf 97,82 Euro nach oben. Vom schwachen Euro profitieren unter den Exportwerte die Automobilaktien am stärksten. Aktuell scheint Daimler der am besten aufgestellte Automobilkonzern zu sein. Beim Kurs ging es um 3,4 Prozent auf 70,62 Euro nach oben.

    ThyssenKrupp, HeidelbergCement, Vonovia und Allianz mit Wochenverlust

    Gering sind in der vergangenen Woche die Kursverluste ausgefallen. Den höchsten Kursrückgang gab es bei den Dividendentiteln des Stahlherstellers ThyssenKrupp mit einem Verlust in Höhe von 1,01 Prozent auf 23,26 Euro. HeidelbergCement gaben um 0,8 Prozent auf 87,29 Euro nach. Weniger gut kommen steigende Zinsen bei den verschuldeten Immobilienaktien an. Vonovia verlieren 0,4 Prozent auf 29,71 Euro und Allianz gaben ebenfalls 0,4 Prozent auf 156,65 Euro nach.

    DAX bereits mitten in Weihnachtsrally

    Mit neuen Höchstständen hat der DAX in den vergangenen Handelstagen eine beeindruckende Performance absolviert. Und die Stimmung auf dem Börsenparkett ist derzeit sehr gut. Damit stehen die Zeichen für weitere Kursgewinne gut. Ein schwacher Euro könnte das nächste Argument für eine starke Gewinnentwicklung bei den deutschen Blue Chips Aktien liefern und damit für neue Höchststände sorgen. Wer in Aktien investiert ist, kann damit guten Gewissens die Feiertage genießen.

  • DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke – Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig – RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Klar nach oben ging es in der vergangenen Handelswoche beim DAX. Der Deutsche Aktienindex legte um 6,6 Prozent zu und gewinnt somit 690 Punkte. Damit gelang dem DAX nach langer Zeit der Seitwärtsbewegung der Sprung über die Marke von 11.000 Punkten. Zum Handelsende notierte der DAX bei 11.204 Punkten.

    DAX gewinnt 6,6 Prozent und knackt 11.000er Marke

    Trotz des Neins der Italiener zum Referendum der Staatsreform zeigte sich der DAX von seiner besten Seite und gewinnt im Tagesverlauf 1,6 Prozent. Hoffnungen auf eine weiterhin lockere Geldpolitik durch die EZB sorgten auch am Dienstag für Kursgewinne. Der DAX legte nach einem starken Wochenauftakt am Dienstag um 0,9 Prozent zu. Spekulanten sorgten am Mittwoch für steigende Kurse. Nachdem der DAX im Tagesverlauf die Marke von 11.000 Punkten hinter sich ließ, trieben Anschlusskäufer den DAX weiter nach oben. Zum Handelsende notiert der DAX bei einem Gewinn von 2 Prozent. Am Donnerstag sorgte die geldpolitische Entscheidung der EZB für einen erneut starken Tagesgewinn in Höhe von 1,8 Prozent. Auch am Freitag gab es beim DAX den fünften Handelstag in Folge Gewinne. Mit einem Tagesgewinn von nur noch 0,2 Prozent lag die Entwicklung aber deutlich unter den Steigerungen der Vortage.

    Finanzaktien und Zykliker gewinnen zweistellig

    Nach der Entscheidung der EZB die Zinspolitik bis Ende nächsten Jahres fortzusetzen und damit auch dem angeschlagenen italienischen Bankensektor mehr Zeit zu geben, gab es vor allem bei den Bankaktien eine Erholungsrally. Die Papiere der Deutschen Bank und Commerzbank legten jeweils 17 Prozent auf 17,34 bzw. 7,68 Euro zu. Auch die Aktien zyklischer Unternehmen wie dem Automobilsektor lagen in der Gunst der Anleger. Papiere von BMW gewinnen 11,2 Prozent auf 88,77 Euro. Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat mit einem Kursgewinn von 10,5 Prozent auch eine starke Aktienperformance hingelegt.

    RWE einzige Aktie mit Wochenverlust

    Einzig die Papiere von RWE haben in der vergangenen Woche an Wert verloren. Der Energiekonzern verliert 3,5 Prozent auf 11,19 Euro. Die Entschädigungen für den Atomausstieg durch das Bundesverfassungsgericht dürften geringer ausfallen als zunächst erwartet. Eine schwache Performance von weniger als 2 Prozent Wochengewinn erzielten die Papiere von Vonovia und Merck.

    Wochengewinn könnte Start der Weihnachtsrally einläuten

    Der starke Wochenverlauf könnte der Auftakt für die Weihnachtsrally gewesen sein. Das Aktienumfeld ist derzeit äußerst attraktiv. Lediglich äußere Umstände könnten den Aufwärtstrend unterbrechen. Kommen keine Störfeuer von politischer Seite könnten dem DAX noch mehr gute Wochen mit weiteren Kursgewinnen und neuen Allzeithöchstständen bevorstehen. Unter dieser Annahme wären auch auf Käufe auf dem aktuellen Niveau ein lohnendes Investment.

  • DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust – Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner – ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    So gut wie unverändert ist der DAX aus der vergangenen Handelswoche gegangen. Nach einem zwischenzeitlichen Jahreshoch von 10.828 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex 15 Punkte unter dem Stand der Vorwoche. Damit verliert der deutsche Blue Chips Aktienindex 0,1 Prozent an Wert und notiert aktuell bei 10.696 Punkten nur knapp unter der 10.700er Marke.

    DAX markiert Jahreshoch bei 10.828 Punkten bei 15 Punkten Wochenverlust

    Überraschend gute Konjunkturdaten haben zu Wochenbeginn den DAX klettern lassen. Am Montag ging es mit den Börsenkursen um 0,5 Prozent nach oben. Selbst ein überraschend guter ifo-Geschäftsklimaindex konnte am Dienstag den DAX nicht bewegen. Gewinnmitnahmen waren am Mittwoch angesagt. Der Ausblick auf steigende Zinsen sowie Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Aufwärtstrend sorgten für Abschläge von 0,4 Prozent. Wenig verändert zeigte sich der DAX am Donnerstag und verliert 0,1 Prozent. Keine klare Tendenz zeichnete sich am Freitag ab. Beim DAX führte dies zu einem leichten Kursrückgang von 0,2 Prozent.

    Commerzbank, Deutsche Lufthansa und Deutsche Telekom sind die Wochengewinner

    Gute Vorgaben anderer europäischer Bankaktien sorgten auch für steigende Kurse bei den deutschen Finanztiteln. Am stärksten profitierten aus dem DAX davon die Papiere der Commerzbank. Der Aktienkurs der Commerzbank-Aktie stieg um 3,8 Prozent auf 6,30 Euro. Niedrigere Kerosinpreise sorgen für gute Geschäftszahlen bei der Deutschen Lufthansa. Der Aktienkurs der größten deutschen Fluggesellschaft legte um 3,6 Prozent auf 11,70 Euro zu. Bei der Deutschen Telekom entwickelt sich deren US-Tochter immer mehr zu einer Cash Cow. Die guten Zahlen jenseits des Atlantiks hinterlassen beim Mutterkonzern deutliche Spuren. Die T-Aktie gewinnt 2,7 Prozent auf 14,91 Euro.

    ThyssenKrupp, Merck und adidas verlieren am deutlichsten

    Eine negative Studie der Ratingagentur Moodys belastet den europäischen Stahlsektor insgesamt. Dies wirkt sich auf den Aktienkurs von ThyssenKrupp mit einem Wochenverlust von 5,9 Prozent auf 21 Euro negativ aus. Der Pharmakonzern Merck verliert 4,6 Prozent an Wert und kostet damit aktuell 94,25 Euro. Neue Gesetze in den USA könnten in Zukunft dazu führen, dass die Patente für Arzneimittel von Pharmakonzernen in Zukunft weniger wert sind.

    DAX steht vor Herbstrally

    Mit dem Erreichen eines neuen Jahreshöchststandes in der vergangenen Woche hat der DAX die Grundlage für eine positive Kursentwicklung gelegt. Die bislang angelaufene Berichtssaison liefert ebenfalls gute Argumente für Dividendenpapiere. Eine Fortsetzung der positiven Unternehmenszahlen im Rahmen der Berichtssaison wird von den Marktteilnehmern erwartet und somit steht weiteren Kursgewinnen nichts mehr im Wege. Damit wird der DAX bald neue Jahreshöchststände erreichen und in die Herbstrally starten. Dass der traditionell schwache Börsenmonat bereits solch starke Signale liefert, ist ein starkes Argument für eine erfolgreiche Herbstrally.

  • DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten – Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne – E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Nach einer starken Handelswoche und überzeugenden Unternehmenszahlen hat der DAX in der vergangenen Handelswoche neue Jahreshöchststände markiert. Der Deutschen Aktienindex stieg innerhalb der letzten fünf Handelstage um 3,3 Prozent auf 10.713 Punkte. Damit notiert der DAX 346 Punkte über dem Schlusskurs der Vorwoche

    DAX markiert neues Jahreshoch bei 10.713 Punkten

    Der starke US-Arbeitsmarktbericht sorgte auch am Montag noch für steigende Aktienkurse. Bis auf acht Punkte ist der DAX im Handelsverlauf an das Jahreshoch gestiegen. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 1,1 Prozent. Eine anhaltend lockere Geldpolitik der Notenbanken sorgte am Dienstag für weitere Kursgewinne und damit ein neues Jahreshoch bei 10.701 Punkten. Mit einem Gewinn von 2,5 Prozent verabschiedete sich der DAX schließlich ins Wochenende. Nach der Rally des Vortages ging es beim DAX am Mittwoch etwas ruhiger zu. Zwar markierte der DAX im Tagesverlauf vorübergehend ein neues Jahreshoch, am Tagesende blieb jedoch ein kleiner Verlust von 0,4 Prozent. Bereits am Donnerstag sorgte die gute Berichtssaison für weiter steigende Kurse. Beim Aktienindex DAX sorgte dies für ein Tagesgewinn von 0,9 Prozent. Nach einem Gewinnanstieg von fast 400 Punkten in der vergangenen Woche gönnte sich der DAX am Freitag eine Erholung. Der Kurs gab um 0,3 Prozent leicht nach.

    Finanzwerte Deutsche Bank und Commerzbank sowie HeidelbergCement ganz vorne

    Ganz vorne mit dabei waren in der vergangenen Woche die Finanzwerte. Aktien von Deutscher Bank und Commerzbank legten überdurchschnittlich zu, nachdem die Zentralbanken eine weiterhin lockere Geldpolitik in Aussicht stellten. An den Aktienmärkten profitierte die Deutsche Bank mit einem Aufschlag von 8,1 Prozent auf 12,75 Euro und Commerzbank legten um 7,4 Prozent auf 5,79 Euro zu. Auslöser für die Gewinne im Finanzsektor waren auch die guten Unternehmenszahlen der Versicherer Allianz und Münchener Rück, die mit einem Wochengewinn von 6,4 Prozent bzw. 6,3 Prozent ebenfalls zu den besten Aktien der vergangenen Woche gehörten. Besser schnitten nur noch die Papiere von HeidelbergCement mit einem Wochenplus von 7 Prozent auf 79,94 Euro ab.

    E.on einzige Aktie mit Wochenverlust

    Am Ende der Liste finden sich die Papiere von E.on. Der Versorger verlor 4,8 Prozent auf 8,74 Euro und notiert damit als einzige Aktie in der vergangenen Woche mit einem Verlust. Nachdem das Unternehmen einen Jahresverlust in Aussicht stellte, gab es starke Verkäufe. Analysten hatten zuvor zumindest einen leichten Gewinn erwartet. Wenig Bewegung gab es auch bei den Papieren von Merck. Nach einer Herabstufung notiert die Aktie unverändert bei 98,91 Euro. Volkswagen und Deutsche Telekom schnitten kaum verändert mit Gewinnen von weniger als 1 Prozent ab.

    DAX auf Jahreshöchstständen

    Nachdem der DAX neue Jahreshöchststände erreicht hat, gibt es derzeit drei Optionen. Entweder der DAX steigt weiter rasant und könnte damit schnell charttechnische Marken bei 10.750 und 11.00 Punkten überwinden, der DAX verschnauft erst mal auf dem aktuellen Niveau und bewegt sich nicht mehr vom Fleck oder der DAX korrigiert und wir haben die Höchststände des Jahres bereits hinter uns. Aktuell sehen wir das Szenario weiter steigender Kurs am wahrscheinlichsten. Die Unternehmen haben überwiegend mit guten Ergebnissen die Märkte begeistert. Damit sind weitere Kursanstiege möglich. Eine kurzfristige Seitwärtsphase ist aber dennoch nicht auszuschließen. Verluste, vor allem über einen längeren Zeitraum, halten wir am unwahrscheinlichsten.

  • Brexit macht DAX zu schaffen mit 1,5 Prozent Verlust auf 9.630 Punkte – RWE, SAP und Merck sind die Wochengewinner – Deutsche Bank, ThyssenKrupp, Münchener Rück und Linde verlieren über 4 Prozent

    Die Sorgen um den Brexit haben in der vergangenen Woche den DAX wieder auf Talfahrt geschickt. So verlor der Deutsche Aktienindex im Handelsverlauf 1,5 Prozent an Wert. Damit gab der Aktienindex der größten deutschen Dividendenpapiere um 146 Punkte nach. Bei einem Schlussstand von 9.630 Punkten notiert der DAX weiterhin unterhalb der Marke von 10.000 Zählern.

    Brexit macht DAX zu schaffen mit 1,5 Prozent Verlust auf 9.630 Punkte

    Gleich zu Beginn der Woche sorgte ein Absturz des Britischen Pfunds am Devisenmarkt für Turbulenzen. Am Montag ging es deshalb um 0,7 Prozent nach unten, gefolgt von einem Verlust von 1,8 Prozent am Dienstag und 1,7 Prozent am Mittwoch. Die Gewinne der Vorwoche sind damit wieder dahingeschmolzen. Eine Gegenbewegung mit einem Tagesgewinn von 0,5 Prozent sorgte am Donnerstag nur für ein leichtes Durchatmen. Eine Trendwende war damit nicht erkennbar. Nach überraschend guten Arbeitsmarktdaten in den USA legte der DAX zum Wochenschluss eine kleine Rally hin. Der Tagesgewinn von 2,2 Prozent stimmte zumindest etwas positiv auf die kommenden Handelstage.

    RWE, SAP und Merck sind die Wochengewinner

    Die Kursturbulenzen nach dem Brexit sorgen am Devisenmarkt für Verwerfungen, die sich vor allem bei den produzierenden und exportorientierten Unternehmen niederschlagen. Besonders gefragt sind in solchen Zeiten dann weniger konjunkturanfällige Papiere. Auf der Gewinnerseite stehen damit auch die Versorgerpapiere wieder. Nachdem die Kosten des Atomausstieges eingepreist sind und die Abspaltungen der Stromkonzerne beschlossene Sache sind, gibt es Analysten mit positiven Ausblicke für RWE. Die Aktie legte nach dem starken Kursgewinn aus der Vorwoche auch in der vergangenen Woche 3,3 Prozent zu und notiert damit bei 14,88 Euro. Auf Quartalssicht hat RWE bereits mehr als ein Viertel an Wert gewonnen. SAP legten mit 2,9 Prozent auf 69,37 zu und Merck gehören mit einem Wochengewinn von 1,8 Prozent auf 92,72 ebenfalls zu den Wochengewinnern.

    Deutsche Bank, ThyssenKrupp, Münchener Rück und Linde verlieren über 4 Prozent

    Finanzaktien gehören auch in der aktuellen Woche zu den Verlierern. Den höchsten Verlust im DAX fuhren die Deutsche Bank Aktien mit einem Kursverlust von 6,4 Prozent auf 11,75 Euro ein. Das Unternehmen arbeitet momentan an vielen Baustellen und der Brexit sorgt für weitere Risiken. ThyssenKrupp leidet als exportstarkes Unternehmen an den Brexit-Folgen. Auch die Bündelung des Stahlgeschäfts mit Tata könnte gefährdet sein. Die Aktie verliert 4,8 Prozent auf 18,09 Euro. Münchner Rück verlieren 4,7 Prozent auf 145,10 Euro. Linde hat bei einer US-Tochter Probleme. Hier läuft gerade eine Untersuchung – der Kurs verlor aufgrund dieser Meldung um 4,6 Prozent auf 122,55 Euro.

    Start in die Berichtssaison könnte Signale senden

    Dass der Brexit auch in der kommenden Woche das zentrale Thema sein wird, sind sich Börsianer einig. Zudem könnte die Bank of England die Zinsen senken und damit die Märkte beflügeln. Außerdem startet in die USA die Berichtssaison. Nach den guten Arbeitsmarktdaten könnten gute Unternehmensdaten zu weiteren Kursgewinnen führen. Das aktuelle Kursniveau könnte daher ein idealer Einstieg sein. Momentan sind viele negative Szenarien eingepreist. Wenn es am Ende weniger schlimm als heute befürchtet kommt, ist das ein Szenario für deutliche Kursgewinne.

  • DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte – Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu – RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Auch in der vergangenen Woche ging es am Deutschen Aktienmarkt mit den Kursen stark nach oben und unten. Zum Wochenschluss blieb dann ein Verlust von 37 Punkten über. Damit hat der DAX den Sprung über die 10.000er Marke nicht geschafft und ist um 0,4 Prozent weiter abgerutscht auf einen Wochenendstand von 9.916 Punkten.

    DAX verharrt unter der 10.000er Marke und verliert 0,4 Prozent auf 9.916 Punkte

    Nach dem langen Pfingstwochenende ist der DAX mit einem Minus von 0,6 Prozent in die Woche gestartet. Der Kursverlust vom Dienstag wurde mit Inflationsdaten aus den USA begründet. Diese lagen über den Erwartungen und könnten damit schneller zu Zinssteigerungen durch die US-Notenbank führen. Bei einem dünnen Umsatz notierte der DAX auch am Mittwoch lange im Minus. Mit Kursgewinnen an der Wall Street ging es auch beim Deutschen Aktienindex nach oben. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 0,5 Prozent. Die US-Notenbanksitzung sorgte nun für die befürchtete Zinssteigerungsphantasie. Die Aktienmärkte gaben daraufhin weltweit deutlich nach. Beim DAX blieb am Tagesende ein Verlust von 1,5 Prozent. Lediglich der Optionsverfall lenkte am Freitag von diesem Geschehen ab und brachte einen Tagesgewinn von 1,2 Prozent.

    Merck, Commerzbank und ProSiebenSat1 legen gegen den Trend deutlich zu

    Solide Geschäftszahlen von Merck haben den Aktienkurs beflügelt. Der veröffentlichte Umsatz lag im Rahmen der Erwartungen und die Gewinne leicht darüber. Auf dem Börsenparkett führte dies zu einem Wochengewinn von 6,1 Prozent auf 87,23 Euro. Zinssteigerungen wirken sich positiv auf die Geschäftsergebnisse der Banken aus, da bei einem höheren Zinsumfeld die Margen für die Banken wieder steigen. Bei der Commerzbank wirkte sich dies positiv mit einem Wochengewinn von 4,9 Prozent auf den Aktienkurs aus. Ebenfalls deutlich nach oben ging es bei ProSiebenSat1 nachdem sich die Aktie in der jüngsten Vergangenheit wenig bewegte.

    RWE, Bayer und Deutsche Post mit höchsten Verlusten

    Mit den Energieversorgern ging es auch in der vergangenen Woche in den Keller. RWE erhalten dabei die rote Laterne als schwächste Aktie im DAX. Der Kurs von RWE gab um 7 Prozent auf 11,49 Euro nach. Übernahmepläne für Monsanto durch Bayer sorgen für Verunsicherung bei den Leverkusenern. An der Börse wurde diese Meldung mit einem kräftigen Kursabschlag kommentiert. Zum Wochenschluss bleibt beim DAX ein Wochenverlust von 3,7 Prozent auf 89,54 Euro. Auch bei der Deutschen Post steht ein Verlust von 3,7 Prozent auf dem Papier. Allerdings enthält der Kursrückgang um 98 Cent den Dividendenabschlag von 85 Cent.

    DAX bewegt sich seitwärts und wartet auf Entscheidung

    Nachdem sich der DAX in den vergangenen Wochen immer seitwärts bewegte und es nur an einzelnen Tagen zu Ausreißern kam, dürfte sich der Trend erst einmal fortsetzen. Für die kommende Woche werden keine Nachrichten erwartet, aufgrund derer sich dieser Trend ändern könnte. Stärkere Signale in Richtung Zinssteigerungen könnten den DAX jedoch nachhaltig belasten und zu weiteren Kursverlusten führen. Ansonsten ist es auch gut möglich, dass der DAX bei positiven Nachrichten wieder über die 10.000er Marke klettert.

  • DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu – DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu – Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an


    Mit einem leichten Kursgewinn von 1,2 Prozent in der vergangenen Handelswoche ist der DAX knapp unter die Marke von 10.000 Punkte geklettert. Nach dem Punktegewinn von 120 Punkten notiert der Deutsche Aktienindex bei einem Stand von 9.951 Punkten.

    DAX legt 1,2 Prozent auf 9.951 Punkte zu

    Zu Wochenbeginn nahm der DAX den Schub durch die EZB aus der Vorwoche mit und legte am Montag einen Tagesgewinn von 1,6 Prozent hin. Im Tagesverlauf wurde sogar die 10.000er Marke überwunden. Der Ausgang der Landtagswahlen mit starken Ergebnissen für die umstrittene Partei AfD hat sich auf dem Börsenparkett nicht ausgewirkt. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank Fed am Mittwoch hat erst mal für wenig Bewegung gesorgt. Die Marktteilnehmer wollen bis dahin nicht investieren, da ungewiss ist wie stark die Zinsen angehoben werden können. Am Dienstag ging es mit dem DAX erst einmal um 0,6 Prozent nach unten. Ein starker Automobilsektor nach optimistischen Aussagen von BMW ließen den DAX am Mittwoch um 0,5 Prozent zulegen. Das mit Spannung erwartete Ergebnis der Fed hat sich auf den DAX am Donnerstag negativ ausgewirkt. Die Notenbank wird die Zinsen deutlich langsamer als erwartet anheben und hat den Euro damit steigen lassen. Auf die exportstarken deutschen Unternehmen wirkt sich dies jedoch negativ aus. Mit einem kleinen Kursgewinn von 0,6 Prozent hat sich der DAX dann am Handelsende ins Wochenende verabschiedet.

    DAX-Absteiger K+S, HeidelbergCement und Siemens legen am stärksten zu

    Die höchsten Kursgewinne hat der DAX-Absteiger K+S eingefahren. Die Aktie der Kasseler Düngemittelspezialisten legte im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 21,49 Euro zu. Ab Montag wird das Papier im MDAX notieren und durch die Anteilsscheine von ProSiebenSat1 ersetzt. Aktien von HeidelbergCement legen nach guten Unternehmenszahlen deutlich zu. Zum Wochenschluss steht ein Gewinn von 4,2 Prozent auf 73,75 Euro in den Büchern. Aktien von Siemens legen 4 Prozent auf 92,72 Euro zu.

    Deutsche Bank, Linde und Merck führen Verliererliste an

    Am anderen Ende der Kurstafel führen die Papiere der Deutschen Bank die Verliererliste an. Die Aktie der Deutschen Bank leidet unter einer Branchenschwäche und gab 6,9 Prozent auf 17,07 Euro nach. Linde verloren nach einem Downgrading durch die Analysten von Bernstein um 3,6 Prozent auf 126,60 Euro. Einen Kursverlust von 3,1 Prozent auf 73,80 Euro haben die Dividendentitel von Merck eingefahren.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Nachdem der DAX in der vergangenen Woche weiter zulegte und die 10.000er Marke im Tagesverlauf schon überwunden hatte, ist die 10.000er Marke in greifbare Nähe gerückt. Da es an Alternativen zu Aktien als Geldanlage mangelt und die Ergebnisse der Deutschen Unternehmen sehr solide sind, wird es in den kommenden Wochen beim DAX weitere Gewinne geben und das Klettern über die Marke von 10.000 Punkte ist nur eine Frage der Zeit.

  • DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten – Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu – Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Nach einem rasanten Wochenverlauf geht der DAX mit einem Wochengewinn von gerade einmal 7 Punkten aus dem Handel. Der Gewinn in Prozent ausgedrückt, liegt damit bei unveränderten 0,1 Prozent. Zum Wochenschluss notiert der DAX bei einem Stand von 9.831 Punkten nachdem der deutsche Aktienindex zwischenzeitlich sogar unter der Marke von 9.500 Punkten handelte.

    DAX notiert unverändert zu Vorwoche bei 9.831 Punkten

    Der Ausgang der hessischen Kommunalwahlen als Probe für die Landtagswahlen an diesem Wochenende hatte keine Auswirkung auf den DAX. Nach einem vergleichsweise ruhigen Handel ging der Aktienmarkt 0,5 Prozent schwächer aus dem Handel. Wachstumssorgen aus China drückten am Dienstag auf die Kurse. Der Markt erlitt nach schwachen Konjunkturindikatoren 0,9 Prozent an Wert. Am Tag vor der erwarteten EZB-Sitzung kam es zu Tagesgewinnen in der Spitze von 1,5 Prozent, die sich bis zum Handelsende wieder weitgehend auflösten. Am Tagesschluss bleibt ein Gewinn von gerade einmal 0,3 Prozent über. Die Enttäuschung über ein möglicherweise baldiges Ende der Niedrigzinspolitik überschattete das Ergebnis der Sitzung und sorgte für Enttäuschung auf dem Aktienparkett. Der DAX verlor 2,3 Prozent. Am Freitag wurde das Ergebnis der EZB noch einmal genauer angeschaut und als gar nicht so schlecht bewertet. Am letzten Handelstag der Woche sorgte dies für eine starke Performance. Der DAX legte um 3,5 Prozent zu.

    Commerzbank, Deutsche Post und Vonovia legen am stärksten zu

    Die EZB-Entscheidung hat sich vor allem für Banken positiv ausgewirkt. Die Aktie der Commerzbank profitierte davon am meisten. Auch der neue Vorstand sorgen für eine gewisse Ruhe. Dem Aktienkurs verhalfen diese Maßnahmen zu einem Wochengewinn von 4,3 Prozent auf 8,44 Euro. Starke Unternehmenszahlen veröffentlichte die Deutsche Post. Vor allem beim Cash Flow lag das Ergebnis deutlich über den Erwartungen. An der Börse sorgte dies für einem Wochengewinn von 3,8 Prozent auf 23,51 Euro. Ganz unbemerkt legte die Immobilienaktie Vonovia 3,5 Prozent zu und gehört damit zu den Top-Gewinnern beim DAX. Aktuell kosten Papiere von Vonovia 30,26 Euro.

    Volkswagen, BMW und Merck führen Verliererliste an

    Die schwachen Konjunkturdaten aus China haben sich gleich negativ bei den deutschen Automobilherstellern niedergeschlagen. Negative Nachrichten um den VW-Abgasskandal belasteten die Papiere der Wolfsburger zusätzlich. Die Dividendenpapiere von Volkswagen gaben im Wochenverlauf um 6 Prozent auf 113,70 Euro nach. Papiere von BMW notieren 4,7 Prozent schwächer bei 78,72 Euro. Trotz leicht übertroffener Umsatz- und Gewinnzahlen sorgte die unter den Erwartungen liegende Dividendenausschüttung für Unmut an der Börse. Merck-Papiere gaben im Wochenverlauf um 4,7 Prozent auf 76,16 Euro nach.

    DAX nimmt die 10.000er Marke wieder ins Visier

    Der Ausblick für die nächste Woche kann aus der Vorwoche unverändert übernommen werden. Mit dem starken Momentum zum Wochenschluss hat der DAX einen leichten Punktegewinn retten können. Mit den steigenden Ölpreisen könnte der DAX diese Dynamik auch in die nächste Woche mitnehmen und so weitere Kursgewinne einfahren und kurzfristig wieder über die Marke von 10.000 Punkte klettern.

  • DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte – Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus – Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Nach vier Wochen Gewinn hat der DAX mit der vergangenen Woche die Serie unterbrochen. Der Deutsche Aktienindex gab um 2,5 Prozent nach und hat damit 280 Punkte an Wert verloren. Der Sprung über die 11.000er Marke ist dem DAX damit nicht geglückt. Stattdessen notiert der DAX zum Handelsschluss am Fretiag Abend bei 10.708 Punkten.

    DAX beendet Gewinnserie – 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.708 Punkte

    Am Montag versuchte der DAX noch die 11.000er Marke ins Visier zu nehmen. Als am Nachmittag die Wall Street unter Druck geriet, tauchte auch der DAX ab. Am Tagesende lag der Index 1,6 Prozent unter dem Stand des Vortages. Am Dienstag folgte eine Verschnaufpause mit einem Tagesgewinn von nur 0,2 Prozent und am Mittwoch ging es wieder mit einem Gewinn von 0,7 Prozent nach oben. Eine erneute Schwäche an der Wall Street liess den Handel beim DAX ebenfalls mit einem Verlust von 1,1 Prozent beenden. Ein schwaches Wirtschaftswachstum in der Eurozone sowie enttäuschende Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreise in den USA sorgten am Freitag für lange Gesichter auf dem Börsenparkett. Der DAX ging am Freitag mit einem Minus von 0,7 Prozent aus dem Handel.

    Henkel und Merck legen nach guten Zahlen zu – Münchener Rück und Allianz ebenfalls im Plus

    Während die vergangene Handelswoche nur vier Aktien mit einem Geiwnn beendeten, liegen die Papiere von Henkel mit einem Gewinn von 4,8 Prozent ganz vorne. Nach der Vorlage hervorragender Quartalszahlen haben die Düsseldorfer auch die Prognose für den Gewinn für das Gesamtjahr angehoben. Solche Meldungen führen zu steigenden Kursen auf dem Börsenparkett. Die Henkel-Papiere verteuerten sich um 4,64 Euro auf 101,95 Euro. Auch bei Merck brummt das Geschäft und die vorgelegten Quartalszahlen überzeugten an der Börse. Die Aktie gewinnt 1 Prozent auf 91,22 Euro. Münchener Rück verteuerten sich um 0,4 Prozent auf 180,15 Euro und Allianz stiegen um 0,2 Prozent auf 157,60 Euro.

    Versorger und Deutsche Bank mit hohen Verlusten

    Die Abschreibungen auf Kraftwerke der deutschen Versorgeraktien RWE und E.on drücken weiter auf das Unternehmensergebnis und damit auf den Aktienkurs. Nach der Vorlage der Quartalszahlen verloren RWE 16,1 Prozent auf 11,23 Euro und E.on gaben um 10,1 Prozent auf 8,72 Euro nach. Der geplante Konzernumbau macht der Deutschen Bank zu schaffen. Der Kurs gab um weitere 7,1 Prozent auf 23,82 Euro nach.

    Belasten neue Terrorsorgen den DAX?

    Aufgrund der Terroranschläge in Frankreich hat sich die Stimmung und Unsicherheit insgesamt verändert. Dies könnte auch wieder Auswirkungen auf die Unternehmensergebnisse haben. Zumal durch die Einführung von Grenzkontrollen auch der Warenverkehr behindert wird. Damit könnten dies genug Gründe für Kursverluste in den kommenden Wochen sein. Auch eine mögliche Zinsanhebung in den USA ist bereits negativ für den Euro und könnte sich auch auf die Aktienkurse auswirken.