Schlagwort: Lufthansa

  • DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke – Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen – Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Beim DAX ging es die zweite Woche in Folge nach unten. Damit machte der Deutsche Aktienindex vor allem den Aktionären Freude, die dem Motto „Sell in May and go away“ folgten. Im Wochenverlauf gab der DAX 1,7 Prozent ab und hat 169 Punkte verloren. Der Sturz unter die Marke von 10.000 Punkte war nicht mehr aufzuhalten. Am Handelsende beendete der DAX den Handel bei einem Stand von 9.870 Punkten.

    DAX verliert 1,7 Prozent und rauscht unter die 10.000er Marke

    Nach dem Ausverkauf vom Montag entwickelte sich der DAX am zu Wochenbeginn zunächst positiv. Der DAX legte 0,8 Prozent zu. Nur der starke Euro hat weitere Kursgewinne verhindert. Schwache Unternehmensergebnisse schickten jedoch den DAX bereits am Dienstag auf Tauchfahrt. Beim deutschen Aktienmarkt ging es deutlich nach unten – der DAX verlor 1,9 Prozent an Wert. Auch am Mittwoch gab der DAX wegen Wachstumssorgen um 1 Prozent nach. Am Donnerstag beruhigte sich der DAX bei einem umsatzschwachen Feiertagshandel. Der DAX legte 0,2 Prozent zu. Auch am Freitag gab es einen leichten Tagesgewinn in Höhe von 0,2 Prozent.

    Deutsche Börse, Siemens und adidas mit höchsten Wochengewinnen

    Die Aktie der Deutschen Börse legte auf Wochensicht mit einem Kursgewinn von 3,3 Prozent am stärksten zu. Die Aktie gewann 2,34 Euro auf einen Stand von 74,03 Euro. Grund für die Kursgewinne ist der Rückzug des Börsenbetreibers ICE um die Übernahme der London Stock Exchange. Zuvor gab es Befürchtungen um einen Bieterwettkampf. Nach dem Rückzug scheint der Weg für die Übernahme der Londoner Börse durch die Frankfurter einfacher zu sein. Gute Quartalszahlen von Siemens haben den Kurs der Münchener um 1,7 Prozent auf 92,67 Euro steigen lassen. Und auch bei adidas sorgen gute Geschäfte mit der Fußball-Europameisterschaft für einen Kurszuwachs von 1,3 Prozent auf 114,10 Euro.

    Bankaktien mit hohen Verlusten / Versorger und Lufthansa geben ebenfalls deutlich nach

    Ein schwaches Quartalsergebnis hat den Kurs der Commerzbank belastet. Die Bankaktie gab um 13,2 Prozent auf 7,08 Euro nach. Auch die Deutsche Bank verloren nach negativen Meldungen um 10,5 Prozent auf 14,74 Euro. Lufthansa wird die Kapazitäten dieses Jahr weniger stark ausbauen als zunächst geplant. Dies sorgte auf dem Börsenparkett für fallende Kurse. Die Aktie verlor 8 Prozent auf 12,47 Euro. Verluste gab es auch bei den Versorgern. RWE verloren 8,9 Prozent auf 11,88 Euro und E.on gaben um 6,7 Prozent auf 8,41 Euro nach.

    Dividendenregen und 10.000er Marke

    Zahlreiche Unternehmen haben in der letzten Wochen Dividenden gezahlt und damit die Kassen der Aktionäre mit Geld gefüllt. Der DAX hat dennoch erneut deutlich an Wert verloren und ist wieder unter die Marke von 10.000 Punkte gerutscht. Die Erholung in der zweiten Wochenhälfte sorgte jedoch für Erleichterung. Der starke Euro drückt negativ auf die Exportindustrie. Die jüngsten Erholungsversuche stimmen zuversichtlich, dass der DAX möglichst schnell wieder über die 10.000er Marke steigen wird und der aktuelle Kursrückgang eher als günstige Gelegenheit für Nachkäufe gesehen wird.

  • DAX setzt schwachen Jahresauftakt fort und verliert 3,1 Prozent auf 9.545 Punkte – E.on, RWE, Deutsche Börse und adidas legen gegen den Trend zu – Lufthansa, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren mehr als 7 Prozent

    Auch in der zweiten Woche im neuen Jahr hat der DAX Punkte verloren. Mit dem erneuten Rückgang von 3,1 Prozent hat sich beim Deutschen Aktienindex bereits ein Jahresverlust von mehr als 10 Prozent angehäuft. In der vergangenen Woche gab der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften 304 Punkte nach und notiert bei aktuell 9.545 Punkten. Damit ist der Aktienmarkt auf ein Niveau zurückgefallen, das er zuletzt im September 2014 verlassen hatte.

    DAX verliert 3,1 Prozent auf 9.545 Punkte

    Nach den Verlusten der Vorwoche ging der DAX am Montag noch uneinheitlich aus dem Handel. Ein geringfügiger Verlust von 0,2 Prozent wurde nach dem schwachen Jahresauftakt schon als positive Wende gesehen. Deutlich nach oben ging es am Dienstag. Mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent löste der Handel bei einigen Händlern Freudensprünge aus. Stabile Absatzzahlen auf dem chinesischen Automobilmarkt haben die Papiere der Autohersteller beflügelt. Wenig verändert zeigte sich der Börsenhandel am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 0,2 Prozent. 1,7 Prozent nach oben ging es am Donnerstag, was nach einem zwischenzeitlichen Tagesgewinn von 3,5 Prozent ein schwaches Tagesergebnis ist. Nach unten ging es vor allem im Automobilsektor, nachdem in Frankreich gegen Renault in Sachen Abgaswerte ermittelt wurde. Schwache Konjunkturdaten schickten am Freitag den DAX mit einem Tagesverlust von 2,5 Prozent ins Wochenende. 

    E.on, RWE, Deutsche Börse und adidas legen gegen den Trend zu

    Positive Analysteneinschätzungen führten bei den Versorgeraktien zu Kursgewinnen. Die Papiere von E.on legen im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 8,19 Euro zu und die RWE-Aktien gewinnen den gleichen Prozentsatz auf 10,82 Euro. Die hohe Volatilität an den Aktienmärkten lässt die Kasse des Börsenbetreibers Deutsche Börse klingeln. Mit einem Wochengewinn von 0,9 Prozent gehört das Papier zu den Spitzenwerten. Mit einem Wochengewinn von 0,7 Prozent folgen nur noch adidas mit einer positiven Wochenperformance.

    Lufthansa, Heidelbergcement und Commerzbank verlieren mehr als 7 Prozent

    Der weitere Verfall beim Ölpreis hat in der vergangenen Woche den Papieren der Lufthansa wenig geholfen. Zu sehr wirkt derzeit die Verunsicherung durch Terroranschläge wie sie in der vergangenen Woche in Istanbul und Indonesien verübt wurden. Generell wirken sich solche Unsicherheiten negativ auf die Reise- und Verkehrsbranche aus. Eine schwache Auslastung im Dezember hat diesen Trend bereits in den Geschäftszahlen der Lufthansa gezeigt. Die Aktie der Deutschen Lufthansa verliert 1,31 Euro auf 13,61 Euro. Aktien des Zementherstellers Heidelbergcement geben 7,5 Prozent auf 64,23 Euro nach und Commerzbank-Aktien verlieren 7,1 Prozent auf 8,06 Euro.

    Wenig Hoffnung auf eine schnelle Trendwende

    Galt ein Preisrückgang beim Öl in der Vergangenheit als Indikator für eine sich abschwächende Wirtschaft ist dies heute nicht mehr der Fall. Zu sehr hat sich die Wirtschaft vom Ölpreis abgekoppelt und inzwischen alternative Energiequellen für sich entdeckt. Ein Überangebot durch Fracking in den USA und das erneute Anfahren der Erdölgewinnung im Iran sorgen für einen Druck auf den Ölpreis. Aktuelle Untersuchungen sagen auch, dass der Rückgang der chinesischen Wirtschaft keine Folgen für Deutschland haben wird. Dennoch ist die Verunsicherung groß. Mit schwachen US-Konjunkturdaten wurde das Vertrauen in die Aktienmärkte erneut belastet. Kursverluste waren die Folge. Solange die Unsicherheit besteht, wird es auch zu keiner Erholung an den Aktienmärkten kommen. Dies könnte durchaus etwas dauern. Eine Trendwende wird sich dann abzeichnen, wenn in Sachen Zinserhöhung in den USA mehr Gewissheit über die nächsten Schritte herrscht und erste Unternehmen mit positiven Meldungen die Aktienmärkte überraschen.

  • DAX verliert zum Jahresauftakt 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte – schwächster Jahresstart seit 1988 – Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Das Jahr 2016 hat der DAX mit einem klassischen Fehlstart begonnen. An vier von fünf Handelstagen fuhr der Deutsche Aktienindex Verluste ein. Damit hat der deutsche Aktienmarkt den schwächsten Jahresstart seit 1988 erlebt. Die Kursverluste in der ersten Handelswoche des Jahres summieren sich auf einen Wochenverlust von 8,3 Prozent. Damit hat der DAX 894 Punkte an Wert verloren und ist unter die Marke von 10.000 Zählern gerutscht. Zum Handelsende notiert der DAX bei 9.849 Punkten.

    DAX verliert 8,3 Prozent auf 9.849 Punkte

    Bereits vor der Eröffnung des DAX am ersten Handelstag gab es düstere Nachrichten aus Asien. In China sind die Kurse so stark eingebrochen, dass gleich am ersten Handelstag eine neue Regel den Handel vorzeitig beendete. Chinesische Kleinaktionäre verkauften in großem Stil Aktien, weil sie aufgrund der Schwäche Verkäufe und Kursverluste durch Großinvestoren erwarten, deren Haltefristen demnächst auslaufen. Dies führte beim DAX zu einem Tagesverlust von 4,3 Prozent. Nach den starken Verlusten kam es am Dienstag immerhin zu einer kleinen Verschnaufpause bei der es nicht weiter nach unten ging. Der DAX erholte sich leicht um 0,3 Prozent. Bereits am Mittwoch sorgten weitere Kursverluste am Chinesischen Markt sowie eine weitere Abwertung der chinesischen Währung Yuan für Tagesverlust von 0,9 Prozent beim DAX. Auch der Verfall der Rohstoffpreise setzte sich weiter fort. Am Donnerstag ging es um weitere 2,3 Prozent nach unten und am Freitag notierte der DAX 1,3 Prozent schwächer.

    Lufthansa gewinnt gegen den Trend 2,5 Prozent

    Die Papiere der Deutschen Lufthansa sind die einzigen Dividendentitel im DAX, welche die erste Handelswoche mit einem Kursgewinn beendeten. Der weitere Verfall bei den Kerosinpreisen sorgt für geringere Ausgaben bei den Treibstoffkosten. Dies erhöht am Ende das Ergebnis. Der starke Ölpreisverfall sorgt dafür, dass alle Industrien mit einem hohen Rohstoffverbrauch durch günstigere Preise profitieren. Die Papiere der Deutschen Lufthansa legten 36 Cent auf 14,92 Euro zu. Aktien des Dialysespezialisten Fresenius Medical Care hatten mit einem Wochenverlust von 0,3 Prozent immerhin den geringsten Wochenverlust zu verkraften.

    Automobilsektor verliert deutlich

    Starke Kursverluste gab es dagegen bei den Automobilwerten. Neben dem Abgasskandal belastet nun der für die deutschen Premiumhersteller wichtige chinesische Absatzmarkt. Mit der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft werden auch die Käufe neuer Autos zurückgehen. Erste Bremsspuren in den Absatzzahlen waren bereits sichtbar und so haben die Kurse der Automobilhersteller deutlich nachgegeben. Aktien von BMW gaben um 14,5 Prozent auf 83,44 Euro nach, Volkswagen verbilligten sich um 13,9 Prozent auf 115,10 Euro und Daimler notieren 12,1 Prozent schwächer bei 68,19 Euro. Infineon als Großlieferant für PKW-Speicherchips kam ebenfalls unter die Räder. Der Kursverlust beträgt 11,6 Prozent auf 11,93 Euro.

    Risiken belasten Aktienmärkte

    Auf eine schnelle Erholung an den Aktienmärkten sollten Anleger derzeit nicht setzen. Zu groß ist das Risiko einer Abschwächung der chinesischen Wirtschaft mit weitreichenden Folgen. Zahlreiche kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten sorgen für Verunsicherung und könnten jederzeit mit negativen Meldungen die Börsen überraschen. Aus diesem Grund könnte die Talfahrt an den Börsen noch weitergehen. Sollte es dagegen zu einer schnellen Erholung am chinesischen Aktienmarkt kommen, könnte dies auch die deutschen Dividendenpapiere wieder aus dem Keller holen. Da momentan allerdings die Risiken überwiegen, sollte man sich mit Neuengagements durchaus etwas Zeit lassen.

  • DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke – RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen – Hohe Verluste bei Linde

    Eine herbe Schlappe hat der DAX in der vergangenen Handelswoche eingefahren. Nach einem Gewinn von rund 2.000 Punkten in den vergangenen Wochen gab der Index in der letzten Woche ein Teil der Gewinne wieder ab. Der DAX verlor 4,8 Prozent und sackte damit um 542 Punkte ab. Damit notiert der DAX bei einem Stand von 10.752 Punkten und ist unter die 11.000er Marke gerutscht.

    DAX verliert 4,8 Prozent auf 10.752 Punkte und rutscht unter 11.000er Marke

    Am Montag ging der Deutsche Aktienindex noch mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent aus dem Handel. Der starke US-Arbeitsmarktbericht aus der Vorwoche wirkte noch nach und die Hoffnung auf ein durch die EZB-Sitzung am Donnerstag erwartetes Kursfeuerwerk sorgten für den guten Wochenstart. Doch bereits am Dienstag trübten schwache US-Konjunkturdaten die Stimmung und der deutsche Blue Chips Index büste 1,1 Prozent ein. Am Tag vor der mit Spannung erwarteten EZB-Sitzung war der Handel von Nervosität geprägt. Die EZB-Sitzung selbst war am Donnerstag für die Anleger dann eine bittere Enttäuschung. Auf dem Parkett wurde deutlich mehr erwartet als nur eine Verlängerung des Anleihekaufprogramms. Der DAX ging daraufhin um 3,6 Prozent auf Tauchstation. Am Freitag musste der DAX den EZB-Schock vom Vortag erst noch einmal verdauen. Wenig verändert beendete der DAX den letzten Handelstag der Woche mit einem Kursverlust von 0,3 Prozent.

    RWE, Lufthansa und infineon mit höchsten Kursgewinnen

    Mit der Idee den Ökostrombereich an die Börse zu bringen, hat RWE ins Schwarze getroffen. An der Börse wurde die RWE am Tag der Veröffentlichung dieser Nachricht mit einem Tagesgewinn von 16,6 Prozent gefeiert. Zum Wochenausklang blieb noch ein Gewinn von 7,2 Prozent auf der Kurstafel stehen. Lufthansa-Papiere standen ebenfalls in der Gunst der Anleger und kletterten um 3,6 Prozent auf 13,85 Euro. Zum Einen stützte ein schwacher Ölpreis den Kurs, zum Anderen sorgte der Tarifabschluss des Bodenpersonals für ein positives Sentiment. Nach guten Zahlen in der Vorwoche setzte die Aktie des Speicherchipherstellers infineon die positive Performance fort. Die Aktie stieg um 2,5 Prozent auf 13,94 Euro.

    Hohe Verluste bei Linde

    Eine Gewinnwarnung bei Linde liess den Aktienkurs um rund ein Fünftel einbrechen. Aufgrund eines schwachen Investitionsklimas und niedriger Ölpreise hatte das Management die Geschäftszahlen nach unten revidiert. An der Börse kamen diese Nachrichten überhaupt nicht gut am. Auf Wochensicht verliert die Linde-Aktie 18,2 Prozent auf 137,70 Euro. Die Aktien von K+S, Vonovia und ThyssenKrupp gaben jeweils um 7,6 Prozent nach. Bei Vonovia hat sich die Zustimmung zur Übernahme der Deutsche Wohnen damit auf den Aktienkurs negativ ausgewirkt.

    Startet der DAX noch einmal durch?

    Die vergangene Woche hat der Weihnachtsrally erstmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ob der DAX wieder Fahrt aufnimmt und sich die Rally damit fortsetzt, steht in den Sternen. Da sich fundamental jedoch nichts verschlechtert hat und die Kursverluste als Zeichen der Enttäuschung auf die EZB-Sitzung zu sehen sind, stehen die Zeichen gut, dass in der neuen Woche dies bereits Geschichte ist und sich der DAX auf die harten Fakten konzentriert. Damit könnte dann die Jahresendrally wieder an Fahrt aufnehmen und neue DAX-Stände jenseits der 11.400er Marke liefern.

  • DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte – Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen – RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten


    Die zweite Woche in Folge hat der DAX mit einem Wochengewinn beendet. In der vergangenen Woche legte der Deutsche Aktienindex DAX 174 Punkte zu und geht damit 1,6 Prozent stärker aus dem Handel. Damit notiert der DAX auf einem aktuellen Niveau von 11.294 Punkten. Die 11.000er Marke konnte damit inzwischen deutlich überschritten werden. Auch charttechnisch hat der DAX mit dem erneuten Kursanstieg wichtige Trendlinien überwunden und so eine gesunde Basis für weitere Kursgewinne gelegt.

    DAX legt 1,6 Prozent zu und klettert auf 11.294 Punkte

    Nach dem Kurssprung in der Vorwoche war dem DAX am Montag die Luft ausgegangen. Der DAX beendete den Handel mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent. Verluste gab es vor allem aufgrund von Unternehmensmeldungen. So sorgten eine Streikankündigung bei der Lufthansa für Verluste wie auch eine mögliche Kapitalerhöhung bei RWE für Kursverluste bei den jeweiligen Papieren. Im Syrien-Konflikt kam es zu einem Zwischenfall zwischen der Türkei und Rußland. Dies sorgte für politische Verunsicherungen und wirkte sich negativ auf den Aktienhandel aus. Der DAX beendete nach Sorgen um eine weitere Eskalation im Konflikt den Handel unterhalb der 11.000er Marke mit einem Tagesverlust von 1,4 Prozent. Ein schwacher Euro hat die exportstarke deutsche Wirtschaft beflügelt. Der DAX kletterte um 2,2 Prozent und glich damit die Verluste der Vortage wieder aus. Am Donnerstag setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Haupttreiber war die Spekulation um die EZB. Demnach soll die lockere Geldpolitik weiter fortgesetzt werden. Der DAX legte 1,4 Prozent zu. Bei geringem Handel aufgrund des Feiertages Thanksgiving in den USA bröckelte der DAX leicht ab. Der Tagesverlust von 0,2 Prozent hält sich aber in Grenzen.

    Volkswagen, infineon und K+S mit deutlichen Gewinnen

    Nach den starken Kursverlusten aufgrund des Abgasskandals erholt sich die VW-Aktie wieder. In der vergangenen Woche gab es Meldungen von VW, denen zufolge die Rückrufaktion deutlich einfacher und kostengünstiger ausfallen könnte. Die Aktie machte daraufhin einen deutlichen Kurssprung. Allerdings hinterlässt der Skandal auf der Absatzseite bereits seine Spuren. Dennoch notieren die VW-Aktien mit einem Wochengewinn von 15,40 Euro 14,2 Prozent über den Kursen der Vorwoche. Hervorragende Geschäftszahlen präsentierte der Chiphersteller infineon. Sämtliche Erwartungen wurden übertroffen und bei der Marge gab es deutliche Verbesserungen. An der Börse haussierte die Aktie und beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 14,1 Prozent auf 13,60 Euro. Erneute Übernahmegerüchte liessen auch die K+S-Aktien haussieren. Der Wettbewerber Potash könnte einen erneuten Übernahmeversuch starten. Die K+S-Aktie beendete den Handel mit einem Wochengewinn von 9,4 Prozent auf 26,39 Euro.

    RWE, Lufthansa und Deutsche Bank mit höchsten Verlusten

    Die Suche nach Kapital für Wachstum könnte bei RWE in einer Kapitalerhöhung enden. Da dies an der Börse nicht gut ankam, ging es mit der RWE-Aktie um 5,2 Prozent nach unten. Die RWE-Aktie notiert damit aktuell auf 10,87 Euro. Für Unsicherheit im Luftverkehr sorgen die derzeitigen kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten sowie die Angst vor Terroranschlägen. Außerdem ist das Thema Streik bei Lufthansa immer noch nicht ausgestanden. Die Lufthansa-Aktie verliert 2,6 Prozent auf 13,37 Euro. Aktien der Deutschen Bank liegen ebenfalls auf der Verliererseite. Der Kurs gab im Wochenverlauf 1,7 Prozent auf 23,99 Euro nach.

    Weitere Kursgewinne in der Adventszeit

    Nach der starken Performance in den vergangenen beiden Wochen und dem Überwinden charttechnischer Marken dürfte der DAX zum Sprung über weitere Kursmarken ansetzen. Einer Jahresendrally steht damit nichts im Wege und der DAX könnte neue Allzeithochs in den nächsten Wochen markieren.

  • DAX verliert 2,5 Prozent auf 10.038 Punkte – nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze – Index-Absteiger verlieren deutlich an Wert

    An den Börsen hat die Unsicherheit wieder das Geschehen dominiert. Im Wochenverlauf beendete der DAX den Handel mit einem Verlust von 2,5 Prozent. Der Deutsche Aktienindex verlor damit 260 Punkte und ging bei einem Stand von 10.038 Punkten immerhin oberhalb der 10.000er Marke aus dem Handel, nachdem im Handelsverlauf bereits Kurse unterhalb der 10.000er Marke auf dem Kurszettel standen.

    DAX mit 2,5 Prozent Wochenverlust auf 10.038 Punkte eingebrochen

    Am Montag beendete der DAX den Handel mit einem Tagesverlust von 0,4 Prozent. Damit steht für den Monat August ein Verlust von fast 10 Prozent in den Büchern. Spekulationen über eine mögliche Zinsanhebung in den USA bereits im September hat die Aktienmärkte gebremst. Sehr schwache Konjunkturdaten aus China haben die Aktienmärkte am Dienstag belastet. Der DAX ging 2,4 Prozent schwächer aus dem Handel. Selbst ein guter deutscher Einkaufsmanagerindex konnte die Stimmung nicht aufhellen. Eine leichte Erholung mit einem Tagesgewinn von 0,3 Prozent gab es am Mittwoch. Ein Kursfeuerwerk mit einem Tagesgewinn von 2,7 Prozent zündete die EZB. Im Hinblick auf die chinesische Wirtschaftsschwäche gab die EZB bekannt zur Stabilisierung der Konjunktur alles zu unternehmen um einer Eintrübung der Konjunktur in Europa entgegenzusteuern. Eine Ausweitung des Anleihekaufprogramms wäre damit vorprogrammiert. Am Freitag dominierten wieder Spekulationen um eine Zinsanhebung in den USA das Geschehen und lösten die Kursgewinne wieder auf. Der DAX beendete den Handel mit einem Verlust von 2,7 Prozent.

    Nur fünf Aktien mit Kursgewinn – Lufthansa, infineon und Telekom an der Spitze

    Von den 30 DAX-Titeln beendeten bis auf fünf Dividendenpapiere alle Aktien die Woche mit einem Tagesverlust. Den höchsten Gewinn gab es bei der Deutschen Lufthansa. Die Aktie der Fluggesellschaft stieg um 3,9 Prozent auf 11,46 Euro. Lufthansa profitierten von einer Studie von Merrill Lynch, die der Fluggesellschaft bestätigte das operative Gewinnziel von 1,5 Milliarden Euro zu erreichen. Es wird erwartet, dass im dritten Quartal eine deutlich höhere Rendite eingeflogen wird. Auch infineon-Aktien waren im Höhenflug und legten gegen den Markttrend zu. Der Wochengewinn von 2 Prozent auf 9,74 Euro hat die Aktie beflügelt. 1,7 Prozent ging es bei der Deutschen Telekom nach oben, die den Handel bei einem Stand von 15,46 Euro beendete.

    Absteiger verlieren deutlich an Wert

    Aktien des Energieversorgers RWE sind mit einem Wochenverlust von 10,1 Prozent der höchste Verlierer im DAX. Die Aktie leidet bereits seit einiger Zeit an der schwachen Geschäftsentwicklung. Im September erfolgt als Konsequenz nun der Rauswurf aus dem EuroStoxx50. Ersetzt wird im wichtigsten europäischen Aktienindex der Euroländer die RWE-Aktie durch Fresenius. Der RWE-Kurs gab nach dieser Meldung auf 12,59 Euro nach. Im Sog der schwachen Versorger-Aktien entwickelten sich die Papiere von E.on mit einem Wochenverlust von 8,2 Prozent auf 9,44 Euro ebenfalls sehr schwach. Lanxess steigt aus dem DAX ab und wurde deshalb ebenfalls an der Börse verkauft. Die Aktie verlor 6,5 Prozent auf 42,99 Euro. Aufsteigen in den DAX werden die Papiere des Immobilienunternehmens Vonovia, die vormals als Deutsche Annington firmierte.

    China lässt Aktienmärkte weiter schaukeln

    Die Unsicherheit über die Entwicklung der Wirtschaft in China und der damit verbundenen Kursausschläge an den lokalen Aktienmärkten wird auch in den kommenden Wochen das Geschehen beim DAX dominieren. Solange es hier immer wieder negative Überraschungen gibt, wird sich dies negativ auf die exportstarken deutschen Aktien auswirken. Der DAX ist bereits in der vergangenen Woche immer wieder um die 10.000er Marke geschwankt. Ob die Marke auch in der kommenden Woche gehalten werden kann, ist derzeit offen.

    Aus diesen Gründen sollten schwache Tage durchaus zu Käufen in starke Aktien genutzt werden um bei der nächsten Herbstrally mit von der Partie zu sein.

  • DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte – Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen – Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in ChinaIn der vergangenen Woche schaffte der DAX bei starken Schwankungen auf Wochensicht einen Gewinn von 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte. Damit kletterte der DAX um 257 Punkte nach oben. Nachdem der DAX zwischenzeitlich unter die 11.000er Marke gerutscht war und so tief wie zuletzt im Februar notiert hatte, ging es zum Wochenbeginn deutlich nach oben.

    DAX gewinnt bei sehr volatilem Handel 2,3 Prozent auf 11.316 Punkte

    Nach dem Referendum in Griechenland ging es beim DAX deutlich nach unten. Der Tagesverlust betrug 2,5 Prozent am Tag nach der Ablehnung der Sparbedingungen durch die griechische Bevölkerung. Angesichts dieses Ergebnisses erscheint der Kursverlust beim DAX moderat. Allerdings zeichnet sich eine Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland immer weniger ab. Deshalb setzte der DAX auch am Dienstag die Talfahrt mit einem Verlust von 2 Prozent fort. Neben dem nahenden Grexit sorgt vor allem der starke Kursverlust in China für Verunsicherung. Nach den Tiefständen vom Dienstag trauten sich am Mittwoch erstmals wieder Schnäppchenjäger auf das Parkett und verhalfen dem Deutschen Aktienindex zu einem Gewinn von 0,7 Prozent. Positive Nachrichten von der Konjunkturseite sowie eine Erholung an den chinesischen Aktienmärkten sorgten am Donnerstag zu einem starken Kursgewinn von 2,3 Prozent. Am Freitag wurde von Griechenland eine Reformliste vorgelegt, die weitestgehend die Forderungen der Geldgeber erfüllen soll. An der Börse wurde diese Meldung und damit ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone mit einem Tagesgewinn im DAX von 2,9 Prozent gefeiert.

    Deutsche Post, Telekom und Lufthansa beenden Handelswoche mit deutlichen Aufschlägen

    Bei der Deutschen Post kam es nach wochenlangen Streiks zu einer Einigung mit der Gewerkschaft verdi. Damit ist der Arbeitskampf beendet und das Unternehmen kann sich wieder mit dem Tagesgeschäft der Postzustellung widmen. An der Börse wurde das Streikende mit einem kräftigen Aufschlag gefeiert. Im Wochenverlauf legte die Aktie der Deutschen Post um 2,03 Prozent zu und ging 7,8 Prozent höher bei einem Stand von 28,16 Euro ins Wochenende. Ein kräftiger Kundenzuwachs bei der US-Mobilfunktochter sorgt für kräftige Kursgewinne bei der Deutschen Telekom. Die Aktie legte um 6,4 Prozent auf 16,37 Euro zu. Auch der Kurs der Deutschen Lufthansa liegt mit einem Wochengewinn von 5,8 Prozent auf 12,27 Euro ganz vorne unter den Wochengewinnern.

    Automobilwerte leiden unter Aktiencrash in China – BMW, VW und Lanxess sind die Wochenverlierer

    Der starke Kursverlust an den chinesischen Börsen schürt die Angst, dass damit ein Konjunktureinbruch folgen könnte. Vor allem Luxusgüter wie Autos könnten nach den starken Kursverlusten in China weniger gefragt sein. Die deutschen Premiumautomobilhersteller setzen derzeit stark auf China und liegen aufgrund dieser Befürchtungen am Ende der Kursentwicklung alles DAX-Aktien. Selbst bei einer starken Performance des DAX gaben die Papiere von BMW und VW um 3,7 bzw. 3,2 Prozent nach. Auch Lanxess gehören zu den schwächsten DAX-Aktien mit einem Wochenverlust von 2,9 Prozent auf 52,96 Euro.

    Entscheidung um Griechenland wird die Kurse bewegen

    Nach der Wendung um eine Lösung der Schuldenkrise Griechenlands in letzter Minute wird es auch in den kommenden Tagen einige wichtige Entscheidungen geben. Ein möglicher Verbleib Griechenlands in der Eurozone ist mit der Vorlage der griechischen Sparliste wieder größer geworden. Nach den starken Kursgewinnen vom Freitag vergangener Woche geht der Aktienmarkt bereits von einer Einigung in letzter Minute aus. Sollte dies zutreffen, wird es in den kommenden Tagen zu weiteren Kursgewinnen im DAX kommen. Sollte dagegen ein Grexit wieder wahrscheinlicher werden, dürfte dies erneut zu einer Verunsicherung an den Börsen führen und dem DAX erneut herbe Verluste bescheren.

  • DAX verliert auf Wochensicht 1,4 Prozent und schließt mit 11.040 Punkte – ThyssenKrupp, Fresenius und Lanxess sind die Wochengewinner im DAX – Deutsche Bank, Lufthansa und Daimler führen Verliererliste an

    Die Turbulenzen an den Aktienmärkten setzen sich fort. So gab es auch in der vergangenen Woche hohe Ausschläge und damit eine hohe Volatilität. Zum Wochenschluss bleibt ein Verlust von 1,4 Prozent. Damit hat der DAX gegenüber der Vorwoche 156 Punkte verloren und notiert aktuell bei einem Stand von 11.040 Punkten.

    DAX verliert auf Wochensicht 1,4 Prozent und schließt mit 11.040 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn ging es nach unten. Das Geschehen wurde weiter durch das Griechenland-Drama bestimmt. Ein Kompromiss zwischen Griechenland und den Geldgebern war in weitere Ferne gerückt. An der Börse zogen Anleger ihr Geld erst einmal ab und schickten den DAX 1,9 Prozent nach unten. Nachdem am Dienstagvormittag der DAX weiter deutlich nachgab und seit Februar erstmals wieder unter die 10.800 Punkte gerutscht war, gab es am Nachmittag Hoffnungen auf eine Einigung in der Griechenland-Krise. Der Handelstag wurde mit einem Gewinn von 0,5 Prozent beendet. Kurz vor der Sitzung der US-Notenbank gaben am Mittwoch die Kurse wieder nach. Der DAX verlor 0,6 Prozent. Am Ende sorgten gute Nachrichten aus den USA für steigende Börsenkurse. Die US-Technologiebörse Nasdaq erreichte ein Rekordhoch und zog den DAX um 1,1 Prozent ebenfalls mit nach oben. Trotz des großen Verfalltages machten am Freitag die Anleger Kasse. Der DAX gab um 0,5 Prozent nach.

    ThyssenKrupp, Fresenius und Lanxess sind die Wochengewinner im DAX

    Insgesamt beendeten nur drei Aktien aus dem DAX die Handelswoche mit einem Gewinn von mehr als 1 Prozent. Ansonsten standen den 23 Wochenverlierern nur 7 Aktien mit einem Wochengewinn gegenüber. Eine Kaufempfehlung durch die Citibank hat den Kurs von ThyssenKrupp beflügelt. Die Aktie des Stahlherstellers legte um 1,6 Prozent zu und ging bei einem Kurs von 23,88 Euro ins Wochenende. Auf der Gewinnerseite stehen Fresenius, die um 1,2 Prozent zulegten sowie Lanxess mit dem gleichen Gewinn auf 52,33 Euro.

    Deutsche Bank, Lufthansa und Daimler führen Verliererliste an

    Die Griechenland-Krise und ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone dürfte vor allem bei den Finanzwerten zu einer Belastung führen. Aktien der Deutschenk Bank leiden zusätzlich unter hausgemachten Problemen. Die Aktie des deutschen Bankenprimus ist der größte Wochenverlierer mit einem Kursrückgang von 6 Prozent auf 26,75 Euro. Lufthansa-Aktien setzen ihre Verlustserie mit einem Kursrückgang von 4,7 Prozent auf 11,62 Euro fort. 3 Prozent nach unten ging es auch mit den Daimler-Papieren. Der Kurs gab im Wochenverlauf 2,55 Euro auf 81,60 Euro nach.

    Turbulente Woche steht bevor

    Mit Spannung werden die kommenden Wochen erwartet. Aktuell scheint es wahrscheinlicher, dass Griechenland zahlungsunfähig wird. Zu gering sind die Zugeständnisse der griechischen Regierung. Damit machen sie es den Geldgebern schwer weitere Gelder nach Ende des Hilfsprogramms zur Verfügung zu stellen. Das aktuelle Szenario erwartet damit eher ein Ausscheiden aus dem Euro-Raum. Damit würden größere Schwankungen an den Kapitalmärkten erwartet werden. Sollte es wider erwartend letztendlich dennoch zu einer Lösung kommen, dürfte diese Meldung die Aktienmärkte beflügeln. Es wird daher sehr spannend sein, welche Meldungen das Börsengeschehen die nächsten Wochen bestimmen werden. Alles in allem haben politische Börsen meist kurze Beine. Sobald Ruhe um das Griechenland-Drama einkehrt, wird sich der DAX wieder verstärkt auf die positiven und starken Fundamentaldaten der Unternehmen fokussieren und damit weitere Gewinne einfahren.

  • DAX legt deutlich zu – Wochengewinn von 3,2 Prozent auf 11.815 Punkte – Volkswagen, K+S und Daimler sind die DAX-Wochengewinner – ThyssenKrupp, Lufthansa und Deutsche Bank gegen den Trend mit Verlusten

    Einen Kurssprung von 3,2 Prozent legte der DAX in der vergangenen Woche hin. Der Aktienindex der größten Deutschen Aktiengesellschaften stieg um 368 Punkte auf einen Stand von 11.815 Punkte. Mit dieser starken Woche hat sich der DAX wieder deutlich an die 12.000er Marke angenähert und die Seitwärtsbewegung der vergangenen beiden Monate möglicherweise beendet.

    DAX legt deutlich zu – Wochengewinn von 3,2 Prozent auf 11.815 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn zeigte sich der Aktienmarkt sehr stark. Schwache Konjunkturdaten aus den USA lassen Spekulationen über steigende Zinsen verstummen. Rekordhochs an den US-Börsen als Folge daraus sprangen auf den DAX über, der einen Tagesgewinn von 1,3 Prozent einfuhr. Am Dienstag kletterte der DAX sogar um 2,2 Prozent nachdem die Europäische Zentralbank ihre Anleihekäufe ausweiten möchte. Dies schwächte den Euro und sorgte für viel Phantasie bei exportstarken Unternehmen wie dem Automobilsektor. An den beiden folgenden Tagen gab es nur wenig Bewegung und am Freitag verlor der DAX mit 0,4 Prozent leicht an Wert. Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex drückte etwas auf die Stimmung. Außerdem fahren Investoren vor verlängerten Wochenenden wie dem anstehenden Pfingstwochenende ihre Engagements in Aktien zurück.

    Volkswagen, K+S und Daimler sind die DAX-Wochengewinner

    Von der neuen Euro-Schwäche profitieren vor allem exportstarke Unternehmen aus dem Automobilsektor. Daher überrascht es nicht, dass Volkswagen die Liste der Wochengewinner anführt, nachdem zusätzlich auch die Deutsche Bank noch das Kursziel für VW-Aktien deutlich angehoben hatte. Die VW-Aktie legte im Wochenverlauf 6,6 Prozent auf 229,95 Euro zu. Daimler-Papiere haben mit einem Wochengewinn von 5,5 Prozent auf 89,70 Euro ebenfalls eine starke Wochenperformance. K+S-Aktien erholen sich nach der schwachen vergangenen Handelswoche deutlich und verteuerten sich um 5,7 Prozent auf 30,38 Euro.

    ThyssenKrupp, Lufthansa und Deutsche Bank gegen den Trend mit Verlusten

    Gegen den Trend ging es mit den ThyssenKrupp-Papieren nach unten. Die Dividendenpapiere des Stahlherstellers verbilligten sich um 3,6 Prozent auf 24,92 Euro. Deutsche Lufthansa verloren 3,3 Prozent auf 13,32. Bei der Deutschen Bank steht ein Wochenverlust von 0,9 Prozent zu Buche, allerdings schüttete das Geldhaus eine Dividende von 75 Cent an die Aktionäre aus. Somit bleibt unter dem Strich ein Gewinn für die Aktionäre auch wenn es bei der Hauptversammlung ungewöhnlich turbulent zuging. Die neue Geschäftsstrategie sowie die aktuell unterdurchschnittliche Entwicklung bot genügend Gesprächsstoff. Die Deutsche Bank Aktie notiert aktuell bei 28,79 Euro.

    Steht der DAX vor neuen Allzeithöchstständen

    Nach der starken Performance in der vergangenen Handelswoche haben sich die Zeichen für die weitere Kursentwicklung beim DAX wieder deutlich verbessert. Die Unternehmensgewinne sprudeln, der schwache Euro begünstigt die starke Entwicklung bei den Exporten. All dies sowie die charttechnisch positive Entwicklung nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Woche deuten auf weitere Kursgewinne. Neue Allzeithöchststände sind damit nicht unwahrscheinlich.

  • DAX mit hohen Schwankungen – Wochengverlust von 2,2 Prozent auf 11.447 Punkte – Lufthansa, ThyssenKrupp und Commerzbank sind die DAX-Wochengewinner – K+S, VW und BMW deutlich im Minus

    Auch in der vergangenen Woche setzte sich die Berg- und Talfahrt beim DAX fort. Die Volatilität bewegt sich damit auf einem hohen Niveau. Viel genützt hat es am Ende dennoch nicht. Der Deutsche Blue Chips Index gab um 2,2 Prozent nach und ging bei einem Stand von 11.447 Punkten ins Wochenende. Damit hat der DAX im Wochenverlauf 263 Punkte abgegeben.

    DAX mit hohen Schwankungen – Wochengverlust von 2,2 Prozent auf 11.447 Punkte

    Zu Wochenbeginn zeigte sich der DAX wenig beeindruckt und kaum verändert mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent am Montag. Das Griechenland-Thema bestimmte das Treffen der Eurogruppe. An der Börse half diese Unsicherheit die leicht schwächelnde Tagesperformance zu begründen. Steigende Zinsen und eine starker Euro haben am Dienstag die Stimmung am Aktienmakrt gedrückt. Der Aktienindex ging mit einem Tagesverlust von 1,7 Prozent aus dem Handel. Am Mittwoch setzte sich die Talfahrt des DAX fort. Ein starker Euro begünstigte die DAX-Talfahrt mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent fort. Als es am Donnerstag zu einer Entspannung an den Rentenmärkten kam zog auch der Aktienmarkt an und der DAX ging mit einem Tagesgewinn von 1,8 Prozent aus dem Handel. Schwache Konkunkturdaten aus den USA liesen den DAX am Freitag erneut einbrechen. Bis zum Handelsenede verlor der DAX 1 Prozent an Wert.

    Lufthansa, ThyssenKrupp und Commerzbank sind die DAX-Wochengewinner

    Eine Schlichtung im Tarifkonflikt mit den Piloten der Deutschen Lufthansa hat zu einem Kurssprung bei der Aktie geführt. Trotz eines schwachen Wochenverlaufs legte die Aktie der Lufthansa gegen den Trend stark zu und gewann 4,2 Prozent an Wert. Damit notiert die Lufthansa-Aktie aktuell bei 13,78 Euro. Nach oben ging es auch mit den Stahlaktien, nachdem die Ankündigung der EU Strafzölle für Stahlimporte aus China in Aussicht stellte. Den asiatischen Herstellern wird vorgeworfen mit Dumpingpreisen Produkte auf den Markt zu werfen. Nach dieser Ankündigung legten die Papiere des deutschen Stahlherstller ThyssenKrupp deutlich zu. Die Aktie ging mit einem Wochengewinn von 4,1 Prozent auf 25,85 Euro aus dem Handel. Aktien der Commerzbank profitierten ebenfalls von der aktuellen Lage und legten um 1,8 Prozent auf 12,54 Euro zu.

    K+S, VW und BMW deutlich im Minus

    Die Liste der Wochenverlierer wird von den K+S-Papieren angeführt. Die Aktie des Düngemittelherstellers gab nach Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich nach. Einmalzahlungen liegen deutlich über den Erwartungen. Die K+S-Papiere verloren im Wochenverlauf 2,7 Prozent auf 28,73 Euro. Die Kursverluste beim Euro führten vor allem zu Kursverlusten bei den Exportwerten. Dies belastet den Automobilsektor besonders stark. Aktien von Volkswagen gaben um 7 Prozent auf 215,70 Euro nach und BMW verloren 6,9 Prozent auf 102 Euro.

    Wie geht es am Anleihenmarkt weiter

    In den beiden vergangenen Wochen sorgten die Kurskaprioilen am Anleihemarkt auch für stark schwankende Aktienkurse. Eine Abschwächung der US-Konjunktur könnte dafür sorgen, dass die US-Notenbank die Zinsschraube nicht so schnell anzieht, wie dies am Börsenparkett erwartet wurde. Möglicherweise könnten die Zinsen in den USA damit länger auf einem niedrigen Zinsniveau verharren als zunächst erwartet. Dies würde den Euro weiter schwächen und sich damit vor allem auf die Exportwerte negativ auswirken.

    Insgesamt sehen wir die Deutschen Aktien weiterhin moderat bewertet und erwarten damit mittelfristig weitere Kursgewinne. Schwache Handelstage eigenen sich daher optimal für den Ausbau von Aktienengagements.