Schlagwort: K+S

  • DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten – Versorger und Volkswagen legen stark zu, Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Nach einer dreiwöchigen Verlustserie hat der DAX die vergangene Handelswoche mit einem Gewinn beendet. Der Deutsche Aktienindex legte bei einem insgesamt positiven Börsenumfeld an jedem einzelnen Handelstag zu und ging 5,7 Prozent höher aus dem Handel. Damit ist dem DAX der Sprung über die 10.000er Marke gelungen. Am Freitag ging der Deutsche Blue Chip Index bei einem Stand von 10.097 Punkten ins Wochenende.

    DAX legt kräftig zu – 5,7 Prozent Wochengewinn bei einem Stand von 10.097 Punkten

    Zu Wochenbeginn legte der DAX am Montag einen guten Start hin und die Börsen profitierten von einer Erholungsrally. Damit könnten die Tiefstände der Vorwoche einen Boden gebildet haben. Am Tagesende notiert der DAX mit einem Gewinn von 2,7 Prozent. Trotz schwacher Auftragseingänge der deutschen Industrie setzte der DAX am Dienstag die Erholung mit einem Tagesgewinn in Höhe von 0,9 Prozent in Richtung 10.000 Punkte fort. Eine Rally bei den Rohstoffwerten sorgte bei den Aktien im Allgemeinen für steigende Kurse am Mittwoch. Eindeckungskäufe nach den Gewinnen der letzten Tage gaben dem Aktienmarkt einen weiteren Schub. Am Tagesende ging der DAX mit einem Gewinn von 0,7 Prozent aus dem Handel. Am Donnerstag verlor die Erholung erstmals an Schwung. Am Ende reichte es nur zu einem Gewinn von 0,2 Prozent. 7 Punkte unter der 10.000er Marke wurde der Börsenhandel beendet. Am Freitag profitierte der DAX von einer möglichen Fortsetzung des billigen Geldes. Eine Leitzinserhöhung in den USA im Laufe diesen Jahres wird von den Marktteilnehmern als eher unwahrscheinlich gesehen. Damit dürften Aktien erst einmal weiter von billigem Geld profitieren.

    Versorger und Volkswagen legen stark zu

    Einen positiven Turnaround gab es bei den Versorgeraktien. Die Papiere von RWE gehen mit einem Wochengewinn von 17,5 Prozent aus dem Handel. Damit stieg der Kurs der RWE-Aktie um 1,82 Euro auf einen Schlußkurs von 12,25 Euro. Etwas geringer ist der Gewinn bei E.on ausgefallen. Die Aktie notiert 14,6 Prozent höher bei 9,11 Euro. Spekulationen über eine Unterstützung des Staates beim Atomausstieg könnte den Versorgeraktien eine wirtschaftliche Entlastung bringen. Nach den hohen Verlusten aufgrund des Abgasskandals ging es mit der Aktie wieder nach oben. In der letzten Handelswoche erholten sich die Papiere nach den starken Verlusten. Die VW-Aktie legte 15,4 Prozent zu. Damit kletterten die Papiere um 14,24 Euro und der Sprung über die 100 Euro Marke ist geglückt. Der aktuelle Kurs von Volkswagen beträgt 106,60 Euro.

    Kurseinbruch bei K+S, Kursverluste bei Deutsche Börse und Bayer

    Richtig in den Keller ging es beim Düngemittelhersteller K+S. Der Kurs gab gegenüber der Vorwoche 18,9 Prozent nach. Im Wochenverlauf war der Verlust sogar noch höher. Nachdem das Übernahmeangebot in Höhe von 41 Euro durch Potash auf wenig Interesse stiess, haben sich die Kanadier zurückgezogen. Als Folge brach der Kurs dramatisch ein, erholte sich im Wochenverlauf aber wieder, da Analysten deutlich höhere Kurs für K+S sehen. Zu den Wochenverlieren zählen auch die Papiere des Börsenbetreibers Deutsche Börse. Der Kurs gab um 3,5 Prozent auf 76,05 Euro nach. Der neue Chef Kengeter greift durch und es wird eine größere Umstrukturierung erwartet. Was an der Börse noramlerweise gut ankommt, sorgt derzeit noch für Verunsicherung solange bis die genauen Details feststehen. Nach dem Börsengang der Kunststofftochter Covestro ging es mit der Bayer Aktie 1,6 Prozent nach unten. Einige Marktteilnehmer tauschten Bayer-Papiere in die von Covestro.

    Startet der DAX zur Herbstrally

    Nachdem der DAX mit dem Kursgewinn die Trendwende eingeläutet haben könnte, fragen sich viele, ob es nun zur Herbstrally reicht. Fest steht, dass der DAX wohl einen Boden gefunden hat und auch der Sprung über die 10.000er Marke wird positiv gewertet. Sorgen bereitet dagegen weiterhin die schwächere Konjunkturentwicklung. Allerdings könnten gerade deshalb die Notenbank die Zinsen weiter unverändert lassen. Dies würde die Aktienmärkte dann wieder beflügeln. Mit dem jüngsten Kursanstieg wurden auch die Spekulanten kalt erwischt, die auf weitere Kursverluste gesetzt haben. Damit ist auch von dieser Seite erst einmal Druck aus dem Markt genommen werden. Somit könnte es tatsächlich gelingen, dass der DAX nun in den Rally-Modus umschaltet und der goldene Oktober den Aktionären eine schöne Zeit bereitet.

  • DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste – China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Mit einem Verlust von 2,1 Prozent hat der DAX die vergangene Handelswoche im negativen Bereich beendet. Der Deutsche Aktienindex gab damit um 207 Punkte nach und ist erneut unter die 10.000er Marke gerutscht. Das Deutsche Börsenbarometer DAX notiert zum Wochenschluss bei 9.916 Punkten.

    DAX verliert 2,1 Prozent auf 9.916 Punkte – Zinsentscheidung sorgt für starke Kursverluste

    Nach einem volatilen Handelsverlauf am Montag beendete der DAX den Handelstag mit einem leichten Gewinn von 0,1 Prozent. Auf dem Börsenparkett war vor der Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank wenig los. Der lustlose Handel setzte sich auch am Dienstag fort. Hier ging es am Ende 0,6 Prozent nach oben, dies ist jedoch steigenden Kursen bei den Automobilwerten im Zusammenhang mit der Messe IAA begründet. Starke Verluste gab es dagegen bei den Versorgern E.on und RWE wegen möglichen zusätzlichen Abschreibungen in Milliardenhöhe für den Rückbau der Atomkraftwerke. Kaum nennenswert war der Kursgewinn von 0,4 Prozent am Mittwoch. Unverändert notiert der DAX am Donnerstag mit einem Anstieg von 2 DAX-Punkten am Vorabend der Zinsentscheidung. Nach der Zinsentscheidung kam es am Freitag zu starken Kursverlusten der DAX-Aktien. Die Zinsen blieben unverändert. Der Schritt wurde mit konjunkturellen Risiken in China begründet. Damit sind Ängste um die Konjunktur in China erneut auf die Tagesordnung gerückt und haben die Börsianer in höchstem Maße verunsichert.

    adidas, infineon, Fresenius und Telekom sind die Wochengewinner

    Insgesamt beendeten die schwache Handelswoche nur sechs Aktien mit einem Wochengewinn. Den höchsten Gewinn in Höhe von 7 Prozent erzielten dabei die Papiere von adidas. Der Herzogenauracher Sportartikelhersteller wird künftig die US-Eishocheyliga NFL ausrüsten. Aber auch charttechnisch sieht es bei adidas derzeit sehr gut aus. Die Aktie stieg über die 200-Tagelinie und hat damit weitere Käufer auf den Plan gerufen. Der Speicherchiphersteller infineon stieg um 19 Cent auf 9,77 Euro. Damit konnten die Papiere im Wochenverlauf 2 Prozent an Wert zulegen. Getrieben wurde diese positive Entwicklung durch einen Bericht im US-Magazin Barron’s. Der Autor des Berichts sieht die Aktie als deutlich unterbewertet und sorgte damit für entspechende Käufe. Nach dem Aufstieg in den EuroStoxx50 legte die Fresenius-Aktie 1,7 Prozent auf 64,26 Euro zu. Ohne große Nachrichten legte die Deutsche Telekom 1,2 Prozent auf 15,74 Euro zu.

    Versorger und K+S ganz schwach

    Berichte über weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe im Rahmen des Atomausstiegs in Deutschland sorgten für heftige Kursverluste bei den Versorgeraktien RWE und E.on. Die Umsätze zogen bei den beiden Aktien deutlich an und sorgten für Kursverluste von 9,7 bzw. 9,6 Prozent. Damit sind die Aktienkurse erneut deutlich gesunken. RWE notieren aktuell bei 10,89 Euro und E.on-Titel kosten nur noch 7,72 Euro. Bei RWE wirkt sich der Abstieg aus dem EuroStoxx50 negativ bemerkbar. Spekulationen über einen möglichen kurzfristigen DAX-Rauswurf aufgrund der gesunkenen Marktkapitalisierung wirkten sich im Wochenverlauf ebenfalls negativ auf den Aktienkurs aus. Die Übernahme von K+S durch Potash könnte aus politischer Sicht schwieriger werden als erwartet. Aus diesem Grund gab der Kurs wieder deutlich nach. Die K+S-Aktie verlor 6,2 Prozent auf 33,07 Euro.

    China-Sorgen werden weiter auf die Kurse drücken

    Die Sorgen um die chinesische Wirtschaft werden auch in den kommenden Wochen das Börsengeschehen negativ beeinflussen. Solange es von dieser Seite keine Entwarnung gibt, wird sich der DAX schwer tun Kursgewinne einzufahren. Die deutsche Wirtschaft ist eng mit chinesischen Unternehmen verzahnt und diese positive Entwicklung der vergangenen Jahre wirkt sich in der aktuellen Situation negativ auf die aktuellen Geschäfte aus.

  • DAX legt 0,9 Prozent auf 10.124 Punkte zu – K+S, BMW und Commerzbank liegen deutlich im Plus – Rote Laterne bei den Versorgern

    Auf Wochensicht beendet der DAX den Handel mit einem Gewinn von 0,9 Prozent. Damit steigt das deutsche Börsenbarometer um 86 Punkte auf 10.124 Punkte. Die Schwankungen waren erneut sehr hoch. Bei einer ingesamt positiven Entwicklung machte der DAX kurz vor dem Widerstand bei rund 10.380 Punkten halt und konsolidierte wieder.

    DAX legt 0,9 Prozent auf 10.124 Punkte zu

    Am Montag ging der DAX mit dünnen Umsätzen in den Handel. Der Feiertag Labor Day in den USA brachte keine Impulse von der Wall Street. Dennoch ging es um 0,7 Prozent nach oben. Zuversicht in Asien und ein Ende der Kursverluste in China sorgten für weiter steigende Kurse beim DAX. Am Dienstag schloss die Börse mit einem Tagesgewinn von 1,6 Prozent. Bei erneut geringen Umsätzen legten die Aktien aus allen Bereich zu. Nach oben mit angezogener Handbremse war das Motto am Mittwoch. Der Tagesgewinn betrug nur noch 0,3 Prozent bevor es am Donenrstag zu einer Korrektur von 0,9 Prozent kam. Die US-Notenbank könnte möglicherweise bei ihrer nächsten Sitzung am kommenden Donnerstag an der Zinsschraube drehen. Auf dem Parkett führte dies zu einem Tagesverlust von 0,9 Prozent. Auch am Freitag setzte der DAX die Abwärtsbewegung mit einem Kursrückgang von 0,9 Prozent fort. Aufgrund der anstehenden Notenbanksitzung positionieren sich die Marktteilnehmer noch nicht. Eine schwache Performance der Energieversorger hat ebenfalls zu einer Belastung des DAX geführt.

    K+S, BMW und Commerzbank liegen deutlich im Plus

    Mit einem Wochengewinn von 9 Prozent haben die Papiere des Düngemittelherstellers K+S am stärksten zugelegt. Die Übernahme durch Potash nimmt immer mehr Gestalt an. Inzwischen wurden Investmentbanken zur Begleitung der Tranksaktion involviert. Da sich das Kasseler Unternehmen weiter gegen eine Fusion ausspricht, deutet alles auf einen Versuch einer feindlichen Übernahme durch Potash hin. Als Übernahmepreis stehen weiterhin 41 Euro im Raum. Erste Analysten haben die K+S-Aktie weiter hochgestuft. BMW profitieren von guten Absatzzahlen und der guten Stimmung in der Automobilbranche. Mit dem Beginn der IAA werden weitere Impulse von den Fahrzeugbauern erwartet. An der Börse stieg der BMW-Kurs um 6,5 Prozent auf 85,53 Euro. Auch Aktien der Commerzbank stehen wieder in der Gunst der Anleger. Die Commerzbank gilt inzwischen wieder als stabiles Finanzinstitut mit einem soliden Zahlenwerk und günstigen Kennzahlen. Positiv ist auch zu werten, dass die Frankfurter selbst bei Rücksetzern in den letzten Tagen stets oberhalb von 10 Euro notierten. Am Freitag ging die Aktie bei einem Stand von 10,13 Euro aus dem Handel und legte somit 5,1 Prozent zu.

    Rote Laterne bei den Versorgern

    Der Atomausstieg macht den Versorgern immer noch zu schaffen und die Spuren sind deutlich sichtbar. Abschreibungen und Verluste in Milliardenhöhe liessen die E.on-Aktie um 9,5 Prozent einbrechen. Der Kurs für eine E.on-Aktie notiert aktuell bei 8,54 Euro. Ähnliche Probleme hat der Konkurrent RWE zu stemmen. Auch hier ging es um 4,2 Prozent auf 12,06 Euro nach unten. Papiere von Linde gehören mit einem Wochenverlust von 2,1 Prozent auf 148,60 Euro ebenfalls zu den Wochenverlierern.

    Notenbanksitzung steuert die Kursentwicklung in den kommenden Wochen

    Die Kursentwicklung beim DAX wird in den kommenden Wochen stark von der Zinsentscheidung der Notenbank abhängen. Am kommenden Donnerstag wird die US-Notenbank Fed entscheiden, ob die Zinsen angehoben werden. In den letzten Monaten hatten viele Börsenexperten eine Anhebung erwartet. Für Verunsicherung sorgt nun die Wirtschaftsschwäche Chinas. Sollte es zu keiner Anhebung kommen, werden die Börsen erst mal kräftig zulegen. Falls die Zinsen steigen, hängt es von der Höhe ab. Ein kleiner Zinsschritt wird die Märkte kaum bewegen. Und dann ist noch interessant, welche Erwartung die Notenbank signalisiert – ob dies nun der Beginn einer Phase steigender Zinsen ist oder nur eine Änderung des aktuell günstigen Niveaus.

  • Starke Kursverluste im DAX – 7,8 Prozent Wochenverlust auf 10.125 Punkte – Alle DAX-Werte im Minus – ThyssenKrupp, RWE und K+S mit rund 11 Prozent Verlust

    Mit einem Wochenverlust von fast 8 Prozent ging es beim größten Deutschen Aktienindex DAX deutlich in den Keller. Der DAX beendet damit eine rabenschwarze Woche mit einem Verlust von 861 Punkten. Eine nach der anderen Marke brach und auch die 200-Tage-Linie hat der DAX nach unten durchbrochen. Am Freitag ging das Kursbarometer DAX bei einem Stand von 10.125 ins Wochenende.

    Starke Kursverluste im DAX – 7,8 Prozent Wochenverlust auf 10.125 Punkte

    Am Montag schien die Welt noch in Ordnung. Griechenland bekommt das dritte Rettungspaket und sorgt damit für eine Stabilisierung in Europa. Eigentlich beste Voraussetzungen für Kursgewinne. Allerdings sorgten bereits am Nachmittag schwache US-Konjunkturdaten für dunkle Wolken über dem Handelssaal. Am Tagesschluss ging der DAX 0,4 Prozent schwächer aus dem Handel. Bei einem lustlosen Handel trat der DAX am Dienstag auf der Stelle und ging mit einem Minus von 0,2 Prozent so gut wie unverändert aus dem Handel. Einen schwachen Tag erlitt der DAX am Mittwoch mit einem Tagesverlust von 2,1 Prozent. An Chinas Börsen ging es wieder deutlich nach unten und die Ängste, dass die Kursverluste, die bereits schwächelnde Realwirtschaft weiter nach unten ziehen könnten, sorgten auch hierzulande für Kursverluste. Vor allem exportorientierte Unternehmen gaben deutlich nach. Am Donnerstag setzte sich der Kursverfall fort. Neben der Wirtschaftsschwäche in China machen zunehmend die abwertenden Währungen vieler Schwellenländer Sorgen. Der Kursverfall an den Rohstoffmärkten bot weitere Argumente für Kursverluste. Zu einem Tanz für die Bären kam es schließlich am Freitag. Am Tag des Verfalltages für die August-Optionen brach der DAX um 2,9 Prozent ein. Einkaufsmanagerindizes aus China und den USA lieferten überraschend schwache Daten. Da konnte selbst der positive deutsche Frühindikator die Märkte nicht mehr retten.

    Alle DAX-Werte im Minus

    Dem starken Abwärtstrend der vergangenen Woche konnte sich keine einzige Aktie aus dem DAX wirklich entziehen. Zum Wochenschluss notieren alle 30 DAX-Werte im Minus. Da erscheinen Aktien mit Kursverlusten von 3 Prozent wie Gewinner. Die geringsten Kursverluste von 3,3 Prozent gab es bei den Dividendentiteln von HeidelbergCement. Damit schneidet die Aktie des Zementherstellers nicht nur am aktuellen Ende gut ab – auch auf Sicht von einem Jahr gehört der Titel mit einem Gewinn von 20 Prozent zu den besten Performern. Obwohl neben den Exportwerten wie dem Automobilbereich auch der Finanzsektor unter den Kursverlusten litt, entwickelten sich die Papiere von Münchener Rück mit einem Wochenverlust von 3,6 Prozent relativ robust.

    ThyssenKrupp, RWE und K+S mit rund 11 Prozent Verlust

    Den höchsten Kursverlust von 11,7 Prozent gab es für die ThyssenKrupp-Papiere. Der Verfall der Rohstoffpreise machte sich auch bei den Stahlpreisen bemerkbar und belastete damit den Akteinkurs von ThyssenKrupp. Das Papier des Stahlherstellers verlor 2,58 Euro auf 19,54 Euro. Neben der allgemeinen Abwärtsbewegung leidet der Kurs von ThyssenKrupp auch unter negativen Analystenkommentaren. Die negativen Quartalszahlen von RWE sorgten in der vergangenen Woche für weitere Kursverluste. Die Aktie verlor 11,5 Prozent auf 14,54 Euro. Die Risiken bei RWE sind derzeit sehr hoch und so kam es zu weiteren Verkaufsempfehlungen für die Papiere von RWE. Der Rohstoffwert K+S kam trotz laufendem Übernahmeangebot zu 41 Euro durch Potash unter die Räder und gab 10,6 Prozent auf 33,52 Euro nach.

    Ausverkauf könnte zur Stabilisierung führen

    Der regelrechte Ausverkauf am Aktienmarkt könnte dazu führen, dass sich die Kurse in den kommenden Tagen stabilisieren. Die schwachen Frühindikatoren und die Probleme in China und den Schwellenländern sowie die fallenden Rohstoffpreise sind nun eingepreist. Wenn sich die Börsianer beim DAX wieder auf die Stärke der DAX-Unternehmen konzentrieren, könnte es wieder zu einer Erholung kommen. Auch eine möglich gewordene Verschiebung der Zinserhöhungen in den USA könnten dazu beitragen. Liegen die Nerven um die Konjunktur- und Währungskurs-entwicklungen und Chinas und weiterer Schwellenländer blank, könnte der Ausverkauf noch ein paar Tage andauern. Die nächsten Tage sollte daher die Kursentwicklung an den Märkten genau verfolgt werden um ggfs. kurzfristig wieder auf dem günstig gewordenen Niveau einzusteigen.

  • DAX verliert 4,4 Prozent und rauscht unter die 11.000er Marke – Fresenius, K+S und Deutsche Börse als einzige Aktien mit einem Wochengewinn – RWE, Henkel und Daimler mit starken Verlusten

    Mit einer äußerst schwachen Performance hat der DAX die vergangene Handelswoche 4,4 Prozent niedriger beendet. Die 11.000er Marke hat damit nicht gehalten und so geht der DAX bei einem Stand von 10.985 Punkten ins Wochenende. Damit hat der Deutsche Aktienindex an den vergangenen fünf Handelstagen 506 Punkte an Wert verloren

    DAX verliert 4,4 Prozent und rauscht unter die 11.000er Marke

    Am Montag war die Welt noch in Ordnung. Nach dem schwachen Wochenschluss in der Vorwoche machte der DAX mit einem Tagesgewinn von 0,8 Prozent wieder Boden gut. Die US-Arbeitsmarktdaten waren auf den zweiten Blick doch besser als zunächst betrachtet. Die Freude hielt allerdings nur kurz. Denn am Dienstag rauschte der DAX 2,7 Prozent nach unten, nachdem die chinesische Notenbank die heimische Währung Yuan gegenüber dem US-Dollar deutlich abgewertet hatte. Damit versucht China die schwächelnde Konjunktur wieder anzukurbeln und die Exporte billiger zu machen. Auch am Mittwoch setzte sich die Yuan-Abwertung fort und im DAX gaben vor allem die exportorientierten Aktien deutlich nach. Der Aktienindex verlor weitere 3,3 Prozent bevor es am Donnerstag zu einer Gegenbewegung kam. Nachdem der DAX an den Vortagen 700 Punkte verloren hatte, legten die Kurse zur Abwechselung 0,8 Prozent zu. Wenig Bewegung gab es zum Wochenausklang. Ein schwacher ZWE-Indikator konnte den DAX nicht beflügeln und so setzte sich der Abwärtstrend auf niedrigem Niveau mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent fort.

    Fresenius, K+S und Deutsche Börse als einzige Aktien mit einem Wochengewinn

    Gegen den Trend nach oben ging es mit den Papieren von Fresenius. Die Aktie gilt als wenig konjunktursensibel und ist in unsicheren Zeiten wie in der vergangenen Woche ein beliebtes Investment. So gab es auch in der letzten Woche genügend Käufer, die den Kurs des Klinikbetreibers um 3 Prozent klettern liessen. Zum Wochenende notiert die Fresenius-Aktie bei 65,39 Euro. Bei K+S ging es um 1 Prozent nach oben. Hier sorgt das laufende Übernahmeangebot für eine Kursabsicherung nach unten. Das K+S-Papier legte nach einem starken Quartalsbericht um 39 Cent auf 37,50 Euro zu. Aktien des Börsenbetreibers Deutsche Börse profitieren von unruhigen Zeiten an den Aktienmärkten. Der Aktienkurs der Deutschen Börse legte um 0,7 Prozent auf 84 Euro zu.

    RWE, Henkel und Daimler mit starken Verlusten

    Auf dem niedrigsten Stand seit mehr als elf Jahren notieren die Papiere von RWE. Nachdem der Gewinn von RWE im ersten Halbjahr schwächer als von den Marktteilnehmern erwartet ausgefallen ist, gab es an der Börse massive Verkäufe. Die Kurse rauschten am Tag der Veröffentlichung dieser Meldung 7,9 Prozent in den Keller. Auf Wochensicht steht bei RWE-Aktien ein Verlust von 14,5 Prozent in den Büchern. Aktien von RWE kosten aktuell 16,42 Euro. Enttäuschende Quartalszahlen gab es auch von Henkel. Der Persilhersteller verlor 10 Prozent auf 99,44 Euro und notiert damit 11,11 Euro unter dem Kurs der Vorwoche. Nach dem China-Schock ging es vor allem für Exportunternehmen deutlich nach unten. Davon stark betroffen ist der Automobilsektor. Aktien von Daimler verloren 8,2 Prozent auf 76,96 Euro, BMW gaben um 7,3 Prozent auf 86,15 Euro nach und Continental verloren 7 Prozent auf 207,50 Euro.

    Probleme in China könnten die Luft dünn werden lassen

    Die wirtschaftliche Entwicklung in China ist derzeit sehr schwach und enttäuscht viele Anleger. Dass jetzt sogar die Notenbank mit einer Abwertung der Währung eingreift um den Export anzukurbeln, zeigt das ganze Problem. Aus dieser Sicht dürften auch die Exporte nach China nachlassen. Vor allem stark exportorientierte Unternehmen dürften darunter leiden. Unter diesen Gesichtspunkten drängt sich ein aktuelles Investment in Aktien nicht auf.

  • DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach – Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen – Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Mit dem Wochenverlust von 3,8 Prozent ist fast der gesamte Kursgewinn der Vorwoche wieder verflogen. Der DAX gab bei einem äußerst volatilen Handelsverlauf 434 Punkte ab und ging bei einem Stand von 11.058 Punkten ins Wochenende. Damit konnte der DAX immerhin die 11.000er Marke wieder retten.

    DAX gibt bei sehr volatilem Handel 3,8 Prozent auf 11.058 Punkte nach

    Am Montag sorgte das von Griechenland angekündigte Referendum für panikartige Verkäufe. Im Tagestief notierte der DAX bei 10.964 Punkten – am Tagesende blieb ein Verlust von 3,6 Prozent auf der Kurstafel stehen. Am Dienstag setzte sich die Achterbahnfahrt fort, der DAX schwankte erneut sehr stark und ging mit einem Tagesverlust von 1,2 Prozent aus dem Handel. Eine mögliche Kehrtwende in der Griechenlandkrise sorgte am Mittwoch für steigende Kurse. Es gab Berichte wonach die griechische Regierung die Sparauflagen größtenteils akzeptieren würde. Doch bereits nach kurzer Zeit gab es erneute Zweifel und der DAX gab einen Teil der Gewinne wieder ab. Am Tagesende blieb ein Gewinn von 2,2 Prozent. Am Donnerstag und Freitag gab es keine großen Bewegungen mehr. Der DAX gab um 0,7 bzw. 0,4 Prozent nach. Mit dem US-Feiertag am Freitag blieb der Börsenumsatz schwach und in Europa warten die Marktteilnehmer ganz gespannt auf den Ausgang des Referendums in Griechenland über die Akzeptanz der Sparauflagen am kommenden Sonntag.

    Nur K+S und Deutsche Börse beenden die Handelswoche mit Kursgewinnen

    Im Übernahmepoker um K+S durch den kanadischen Wettbewerber Potash ging es für den Kasseler Düngemittelhersteller um weitere 2,7 Prozent nach oben. Die K+S-Geschäftsleitung hatte das Angebot von 40 Euro als zu niedrig zurückgewiesen. Potash legte mit einem Angebot in Höhe von 41 Euro in bar nach. Der Kurs zog darauf auf 38,66 Euro an und sollte somit weiteres Potential haben, sofern die Übernahmegespräche nicht ins Stocken geraten. Nahezu unverändert ging die Deutsche Börse mit einem Gewinn von 0,4 Prozent auf 77,33 Euro aus dem Handel. Die starken Schwankungen wegen der Griechenlandkrise führen derzeit zu starken Umsätzen an den Börsen und lassen damit die Kasse des Börsenbetreibers klingeln.

    Telekom, infineon und Bayer verlieren mehr als 5 Prozent

    Ohne dass es aktuelle Meldungen gab, reihten sich die Papiere von Deutsche Telekom, infineon und Bayer am Ende der Kursliste des DAX mit Wochenverlusten von mehr als 5 Prozent ein. Aktien der Deutschen Telekom gaben um 5,5 Prozent auf 15,39 Euro nach, Dividendenpapiere von infineon verbilligten sich um 5,4 Prozent auf 11,19 Euro und Bayer gaben um 5,3 Prozent auf 125,85 Euro nach.

    Griechenland-Referendum könnte neues Potential im DAX freisetzen

    Der Ausgang des Griechenland-Referendums könnte neues Potential im DAX freisetzen. Je nachdem wie die Volksabstimmung ausfällt, könnte damit eine neue Richtung vorgegeben werden. Werden die Sparauflagen durch die Bevölkerung abgelehnt, muss Griechenland nicht zwangsläufig den Euroraum verlassen. In allen anderen Fällen könnte das Ergebnis ein Mißtrauen gegenüber der amtierenden Regierung ausdrücken und damit der Hoffnung auf Neuwahlen neue Nahrung geben. Nach dem Zickzack-Kurs der vergangenen Wochen wären Neuwahlen mit einer stabilen Regierung das Beste für das krisengeschüttelte Land und damit auch das Beste für die Geldgeber. Schließlich können nur mit verlässlichen Partnern erfolgreiche Geschäfte gemacht werden und damit zu steigenden Kursen und Erfolg an der Börse führen.

  • DAX gewinnt auf Wochensicht 4,1 Prozent und schließt mit 11.492 Punkten – nur Gewinner im DAX – K+S haussieren um 34 Prozent nach Übernahmegerüchten – Vorschau: Griechenland-Drama wird den DAX stark beeinflussen

    Nach vier Wochen ohne Gewinne im DAX legte der Deutsche Aktienindex in der vergangenen Woche ein ordentliches Plus hin. Im Wochenverlauf steht ein Gewinn von 4,1 Prozent in den Büchern. Der DAX kletterte damit um 452 Punkte auf einen Endstand von 11.492 Punkte. Damit hat der DAX wieder einen Sprung in Richtung 12.000er Marke gemacht und den negativen Trend zumindest kurzfristig unterbrochen.

    DAX gewinnt auf Wochensicht 4,1 Prozent und schließt mit 11.492 Punkten

    Zu Wochenbeginn sorgten zunächst gute Nachrichten im Schuldenstreit mit Griechenland für Erleichterung auf dem Parkett. Die EU-Kommission reagierte positiv auf die neuen griechischen Reformvorschläge. Auf den Aktienhandel wirkte sich diese Nachricht positiv mit einem Tagesgewinn von 3,8 Prozent aus. Am Dienstag liess die Hoffnung auf eine Lösung im Schuldenstreit mit Griechenland den DAX um weitere 0,7 Prozent steigen. Nach zwei sehr guten Börsentagen stand auf dem Börsenparkett die Skepsis wieder im Vordergrund. Der DAX verlor im Handelsverlauf innerhalb kürzester Zeit 150 Punkte, nachdem einige Gläubiger die grischischen Reformvorschläge für nicht ausreichend halten. Am Tagesende blieb ein Verlust von 0,6 Prozent. Am Donnerstag gab es ebenfalls zum Teil heftige Schwankungen. Die Börsen reagieren momentan sehr nervös auf Meldungen. Am Tagesschluss ging der DAX unverändert mit zwei Punkten Plus in den Feierabend. Am Freitag beendete der DAX mit einem leichten Gewinn von 0,2 Prozent den Handel. Finanzminister Schäuble äußerte sich positiv im griechischen Schuldenstreit und sorgte damit für Zuversicht an den Börsen.

    Nur Gewinner im DAX – K+S haussieren um 34 Prozent nach Übernahmegerüchten

    In der vergangenen Woche gingen alle Aktien aus dem DAX mit Gewinnen ins Wochenende. Den höchsten Wochengewinn von 34,2 Prozent verbuchten die Papiere des Düngemittelherstellers K+S. Nachdem die wirtschaftlichen Aussichten bereits in der jüngsten Vergangenheit positiv waren, stieg der Kurs schon in den letzten Wochen. Ein Übernahmeangebot für die Kasseler durch den Rivalen Potash trieb den Kurs auf 37,65 Euro. Nach Informationen von einer vertrauten Person könnte der kanadische Wettbewerber 40 Euro je K+S-Aktie bieten. Allerdings könnten die Wettbewerbsbehörden den Deal ebenfalls kritisch bewerten. Für einen ordentlichen Anstieg sorgte die Nachricht in der vergangenen Woche aber allemal. Zu den weiteren stärksten DAX-Aktien zählen die Papiere von Deutsche Bank mit einem Wochengewinn von 7,8 Prozent auf 28,83 Euro und Lanxess mit einem Gewinn von 6,2 Prozent auf 55,59 Euro.

    Konservative Aktien mit geringsten Wochengewinnen: E.on, Merck und Henkel

    Am Ende der Gewinnerliste rangieren die eher konservativen Aktien. Hierzu zählen E.on mit einem Wochengewinn von 0,3 Prozent auf 12,44 Euro. Merck legten um 1,3 Prozent auf 93,09 Euro zu und Henkel um den gleichen Prozentsatz auf 104,40 Euro. Im Bieterkampf um Wella scheinen die Düsseldorfer aus dem Rennen zu sein. Stattdessen könnte Procter & Gamble an die US-Firma Coty verkaufen.

    Griechenland-Drama wird den DAX stark beeinflussen

    Nächste Woche werden die Zahlungen Griechenlands fällig. Dann wird sich zeigen wie es im Schuldenstreit weiter geht. Nachdem die Griechen auch am Samstag taktierten und kein Einlenken mit den Geldgebern signalisierten, bleibt es spannend, ob es zu einer Einigung in letzter Minute kommt oder ob die Griechen den Euro verlassen müssen. In allen Fällen wird es zu Verlusten dahingehend kommen, dass die Geldgeber einen großen Teil der Kredite abschreiben müssen. Auf dem Börsenparkett wird mit starken Gewinnen gerechnet, falls es zu einer Einigung kommt bzw. zu Verlusten, falls Griechenland aus dem Euro ausscheidet. Nach dem zähen Ringen könnte aber durchaus auch das Gegenteil eintreten und die Finanzmärkte einfach nur froh sein, wenn am Ende Klarheit herrscht – dann könnte selbst ein Ausscheiden für Erleichterung sorgen. Die Euro-Länder sind längst auf ein Ausscheiden vorbereitet und die Wirtschaft Griechenlands hat nur eine geringe Stellung in der Eurozone. Von daher könnten wir uns durchaus stärkere Kursgewinne vorstellen, egal welches Szenario letzendlich eintritt.

  • DAX mit Wochenverlust von 1,9 Prozent auf 11.197 Punkte – Mit Deutscher Börse, Deutsche Bank und Allianz notieren lediglich drei Papiere im Plus – K+S, Daimler und Beiersdorf mit höchsten Kursverlusten

    Einen Wochenverlust von 1,9 Prozent gab es in der vergangenen Woche beim DAX zu verbuchen. Der Aktienindex der 30 größten deutschen Aktiengesellschaften verlor damit 217 Punkte und ist auf 11.197 Punkte abgerutscht. Steigende Anleihezinsen, ein starker Euro sowie die Unsicherheit über einen Zahlungsausfall in der Finanzkrise Griechenlands haben die Aktienmärkte negativ beeinflusst. Der DAX hat damit die zweite Woche in Folge Verluste eingefahren und sich weiter von den Höchstständen entfernt.

    DAX mit Wochenverlust von 1,9 Prozent auf 11.197 Punkte

    Am Montag legte der DAX zunächst leicht zu. Der Tagesgewinn betrug 0,2 Prozent. Starke Konjunkturdaten aus den USA lieferten Kaufargumente für den deutschen Aktienmarkt. Ein starker Euro und steigende Zinsen führten bereits am Dienstag zu Kursverlusten im DAX. Während steigende Zinsen Anlagealternativen zur Aktie interessanter erscheinen lassen, sorgt ein starker Euro für kleinere Gewinne bei Exportunternehmen. Beide Faktoren haben sich negativ auf den Aktienmarkt ausgewirkt. Für etwas Beruhigung sorgte am Mittwoch die EZB mit der Fortsetzung des Anleihekaufprogramms. Der Tagesgewinn betrug 0,8 Prozent. Vor allem die Finanzprobleme Griechenlands sorgten am Donnerstag und Freitag für kräftige Verluste im DAX von 0,7 bzw. 1,3 Prozent. Solange hier keine Klarheit herrscht, wird es immer wieder Meldungen über eine mögliche Staatspleite geben, die sich dann auch entsprechend negativ auf die Aktienmärkte auswirkt.

    Mit Deutscher Börse, Deutsche Bank und Allianz notieren lediglich drei Papiere im Plus

    Ein Kaufempfehlung durch Warburg liess den Aktienkurs der Deutschen Börse im Wochenverlauf am stärksten steigen. Das Unternehmen ist gut aufgestellt und bei einem Investorentag in London gelang es dem Börsenbetreiber die Analysten zu überzeugen. Die Aktie der Deutschen Börse ging mit einem Wochengewinn von 1 Prozent auf 73,67 Euro aus dem Handel. Steigende Zinsen spielen dagegen den Finanzwerten in die Karten. Damit ist auch der Wochengewinn von 0,7 Prozent bei der Deutschen Bank auf 27,61 zu erklären. Ähnlich ist die Situation beim Versicherungskonzern Allianz zu sehen, der um 0,3 Prozent auf 143,10 Euro leicht zulegte.

    K+S, Daimler und Beiersdorf mit höchsten Kursverlusten

    An der Spitze der Wochenverlierer versammeln sich vor allem Aktien mit einem hohen Exportanteil. Aufgrund des starken Euros führt dies zu einer Verringerung der Gewinne. Unter den DAX-Titeln gaben die Dividendenpapiere von K+S mit 4,1 Prozent auf 28,45 Euro am stärksten nach. Daimler büsten 4 Prozent ihres Wertes ein und gingen bei einem Stand von 81,85 Euro je Aktie aus dem Handel. 3,9 Prozent Kursverlust stehen bei Beiersdorf in den Büchern.

    Setzt sich die Schaukelbörse fort?

    Nach dem steilen Kursanstieg des DAX prägt seit ein paar Wochen das Auf und Ab das Geschehen beim DAX. Die Schaukelbörse mit teilweise kräftigen Schwankungen ist das Ergebnis zahlreicher Verunsicherungen auf dem Börsenparkett. Vor allem steigende Zinsen, ein starker Euro sowie die ungelöste Finanzierungsfrage Griechenlands belasten derzeit die Anleger auf dem Börsenparkett. Die Unternehmen selbst haben größtenteils sehr gute Quartalsergebnisse veröffentlicht. Somit besteht zumindest aktuell von dieser Seite keine Gefahr.

    Sollten sich allerdings die aktuellen Sorgen auch auf die Geschäftstätigkeit der Unternehmen negativ auswirken, könnte es beim DAX weiter nach unten gehen und sich die Kursverluste sogar verstärken. Aktuell ist es allerdings noch unsicher wie es am Aktienmarkt weitergeht. Genauso gut könnte bei einer Lösung der genannten Probleme der DAX die Fahrt erneut aufnehmen und neue Allzeithöchststände markieren. Auch in einem solchen Fall wäre eine kurzzeitige Verschnaufpause wie sie der DAX momentan durchmacht nicht unüblich und verstärkt nur den Aufwärtstrend.

    Aktuell ist es schwer zu erkennen, welche Richtung der DAX einschlagen wird. Langfristig orientierte Anleger sollten bei Käufen von sicheren Unternehmen in keinem Fall einen Fehler machen. Schließlich kauft man kaum zu wirklichen Tiefstkurs ein und wann es wieder nach oben geht, kann sowieso niemand sagen.

  • DAX legt deutlich zu – Wochengewinn von 3,2 Prozent auf 11.815 Punkte – Volkswagen, K+S und Daimler sind die DAX-Wochengewinner – ThyssenKrupp, Lufthansa und Deutsche Bank gegen den Trend mit Verlusten

    Einen Kurssprung von 3,2 Prozent legte der DAX in der vergangenen Woche hin. Der Aktienindex der größten Deutschen Aktiengesellschaften stieg um 368 Punkte auf einen Stand von 11.815 Punkte. Mit dieser starken Woche hat sich der DAX wieder deutlich an die 12.000er Marke angenähert und die Seitwärtsbewegung der vergangenen beiden Monate möglicherweise beendet.

    DAX legt deutlich zu – Wochengewinn von 3,2 Prozent auf 11.815 Punkte

    Gleich zu Wochenbeginn zeigte sich der Aktienmarkt sehr stark. Schwache Konjunkturdaten aus den USA lassen Spekulationen über steigende Zinsen verstummen. Rekordhochs an den US-Börsen als Folge daraus sprangen auf den DAX über, der einen Tagesgewinn von 1,3 Prozent einfuhr. Am Dienstag kletterte der DAX sogar um 2,2 Prozent nachdem die Europäische Zentralbank ihre Anleihekäufe ausweiten möchte. Dies schwächte den Euro und sorgte für viel Phantasie bei exportstarken Unternehmen wie dem Automobilsektor. An den beiden folgenden Tagen gab es nur wenig Bewegung und am Freitag verlor der DAX mit 0,4 Prozent leicht an Wert. Ein schwacher ifo-Geschäftsklimaindex drückte etwas auf die Stimmung. Außerdem fahren Investoren vor verlängerten Wochenenden wie dem anstehenden Pfingstwochenende ihre Engagements in Aktien zurück.

    Volkswagen, K+S und Daimler sind die DAX-Wochengewinner

    Von der neuen Euro-Schwäche profitieren vor allem exportstarke Unternehmen aus dem Automobilsektor. Daher überrascht es nicht, dass Volkswagen die Liste der Wochengewinner anführt, nachdem zusätzlich auch die Deutsche Bank noch das Kursziel für VW-Aktien deutlich angehoben hatte. Die VW-Aktie legte im Wochenverlauf 6,6 Prozent auf 229,95 Euro zu. Daimler-Papiere haben mit einem Wochengewinn von 5,5 Prozent auf 89,70 Euro ebenfalls eine starke Wochenperformance. K+S-Aktien erholen sich nach der schwachen vergangenen Handelswoche deutlich und verteuerten sich um 5,7 Prozent auf 30,38 Euro.

    ThyssenKrupp, Lufthansa und Deutsche Bank gegen den Trend mit Verlusten

    Gegen den Trend ging es mit den ThyssenKrupp-Papieren nach unten. Die Dividendenpapiere des Stahlherstellers verbilligten sich um 3,6 Prozent auf 24,92 Euro. Deutsche Lufthansa verloren 3,3 Prozent auf 13,32. Bei der Deutschen Bank steht ein Wochenverlust von 0,9 Prozent zu Buche, allerdings schüttete das Geldhaus eine Dividende von 75 Cent an die Aktionäre aus. Somit bleibt unter dem Strich ein Gewinn für die Aktionäre auch wenn es bei der Hauptversammlung ungewöhnlich turbulent zuging. Die neue Geschäftsstrategie sowie die aktuell unterdurchschnittliche Entwicklung bot genügend Gesprächsstoff. Die Deutsche Bank Aktie notiert aktuell bei 28,79 Euro.

    Steht der DAX vor neuen Allzeithöchstständen

    Nach der starken Performance in der vergangenen Handelswoche haben sich die Zeichen für die weitere Kursentwicklung beim DAX wieder deutlich verbessert. Die Unternehmensgewinne sprudeln, der schwache Euro begünstigt die starke Entwicklung bei den Exporten. All dies sowie die charttechnisch positive Entwicklung nach dem starken Kursanstieg der vergangenen Woche deuten auf weitere Kursgewinne. Neue Allzeithöchststände sind damit nicht unwahrscheinlich.

  • DAX mit hohen Schwankungen – Wochengverlust von 2,2 Prozent auf 11.447 Punkte – Lufthansa, ThyssenKrupp und Commerzbank sind die DAX-Wochengewinner – K+S, VW und BMW deutlich im Minus

    Auch in der vergangenen Woche setzte sich die Berg- und Talfahrt beim DAX fort. Die Volatilität bewegt sich damit auf einem hohen Niveau. Viel genützt hat es am Ende dennoch nicht. Der Deutsche Blue Chips Index gab um 2,2 Prozent nach und ging bei einem Stand von 11.447 Punkten ins Wochenende. Damit hat der DAX im Wochenverlauf 263 Punkte abgegeben.

    DAX mit hohen Schwankungen – Wochengverlust von 2,2 Prozent auf 11.447 Punkte

    Zu Wochenbeginn zeigte sich der DAX wenig beeindruckt und kaum verändert mit einem Tagesverlust von 0,3 Prozent am Montag. Das Griechenland-Thema bestimmte das Treffen der Eurogruppe. An der Börse half diese Unsicherheit die leicht schwächelnde Tagesperformance zu begründen. Steigende Zinsen und eine starker Euro haben am Dienstag die Stimmung am Aktienmakrt gedrückt. Der Aktienindex ging mit einem Tagesverlust von 1,7 Prozent aus dem Handel. Am Mittwoch setzte sich die Talfahrt des DAX fort. Ein starker Euro begünstigte die DAX-Talfahrt mit einem Tagesverlust von 1,1 Prozent fort. Als es am Donnerstag zu einer Entspannung an den Rentenmärkten kam zog auch der Aktienmarkt an und der DAX ging mit einem Tagesgewinn von 1,8 Prozent aus dem Handel. Schwache Konkunkturdaten aus den USA liesen den DAX am Freitag erneut einbrechen. Bis zum Handelsenede verlor der DAX 1 Prozent an Wert.

    Lufthansa, ThyssenKrupp und Commerzbank sind die DAX-Wochengewinner

    Eine Schlichtung im Tarifkonflikt mit den Piloten der Deutschen Lufthansa hat zu einem Kurssprung bei der Aktie geführt. Trotz eines schwachen Wochenverlaufs legte die Aktie der Lufthansa gegen den Trend stark zu und gewann 4,2 Prozent an Wert. Damit notiert die Lufthansa-Aktie aktuell bei 13,78 Euro. Nach oben ging es auch mit den Stahlaktien, nachdem die Ankündigung der EU Strafzölle für Stahlimporte aus China in Aussicht stellte. Den asiatischen Herstellern wird vorgeworfen mit Dumpingpreisen Produkte auf den Markt zu werfen. Nach dieser Ankündigung legten die Papiere des deutschen Stahlherstller ThyssenKrupp deutlich zu. Die Aktie ging mit einem Wochengewinn von 4,1 Prozent auf 25,85 Euro aus dem Handel. Aktien der Commerzbank profitierten ebenfalls von der aktuellen Lage und legten um 1,8 Prozent auf 12,54 Euro zu.

    K+S, VW und BMW deutlich im Minus

    Die Liste der Wochenverlierer wird von den K+S-Papieren angeführt. Die Aktie des Düngemittelherstellers gab nach Veröffentlichung der Quartalszahlen deutlich nach. Einmalzahlungen liegen deutlich über den Erwartungen. Die K+S-Papiere verloren im Wochenverlauf 2,7 Prozent auf 28,73 Euro. Die Kursverluste beim Euro führten vor allem zu Kursverlusten bei den Exportwerten. Dies belastet den Automobilsektor besonders stark. Aktien von Volkswagen gaben um 7 Prozent auf 215,70 Euro nach und BMW verloren 6,9 Prozent auf 102 Euro.

    Wie geht es am Anleihenmarkt weiter

    In den beiden vergangenen Wochen sorgten die Kurskaprioilen am Anleihemarkt auch für stark schwankende Aktienkurse. Eine Abschwächung der US-Konjunktur könnte dafür sorgen, dass die US-Notenbank die Zinsschraube nicht so schnell anzieht, wie dies am Börsenparkett erwartet wurde. Möglicherweise könnten die Zinsen in den USA damit länger auf einem niedrigen Zinsniveau verharren als zunächst erwartet. Dies würde den Euro weiter schwächen und sich damit vor allem auf die Exportwerte negativ auswirken.

    Insgesamt sehen wir die Deutschen Aktien weiterhin moderat bewertet und erwarten damit mittelfristig weitere Kursgewinne. Schwache Handelstage eigenen sich daher optimal für den Ausbau von Aktienengagements.